Donnerstag, 8. Februar 2018
Dieter Weder vs. Quentin Tarantino
Versuch einer Richtigstellung

Statt Ingmar Bergmann „Herbstsonate“, muss ich schon wieder Aufklärungsarbeit leisten, bevor beim Don wieder mal alle Stricke reißen und dort mit den Herren die zerfallende Geschlechtlichkeit endgültig durchgeht. Zwischen dem Fall Dieter Weder und dem Fall Quentin Tarantino gibt es einen wesentlichen Unterschied. Na nicht Deutsches Provinz-Kino vs. Hollywood. Im Fall Tarantino, überredete, verlangte oder ordnete der Regisseur mittels Machtgefälle oder weiteren Mitteln der Überredungskunst an, dass die Schauspielerin Uma Thurman einen gefährlichen Stunt mit einem Auto selber machen sollte, woraufhin die in einen Baum fuhr und sich (beträchtlich) verletzte. Gleichgültig wie es dazu kam dass die Frau Thuman den Stunt dann tatsächlich selber ausführte. Wäre ihr der Stunt gelungen, ist es durchaus denkbar, dass die Frau Thuman diesen Stunt oder die Gefahr in die sich begab bzw. begeben wurde, heute ganz anders bewerten würde. Der Stunt hätte ihr ja auch gelingen können. Das lässt sich nicht so einfach von der Hand weisen, dass sich die Frau Thuman beim Gelingen völlig anders erinnern würde. Wenn jetzt aber der Dieter Wedel, die Schauspielerin Esther Gemsch sexuell belästigte, womöglich sogar Handlungen setzte, die darüber hinaus führten, hier steht halt Aussage gegen Aussage, die Zeit zitierte dann noch aus einem Arztbericht, der eine Verletzung bei der Frau Gemsch bestätigte die ihr der Herr Weder zugefügt haben soll, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, dann kann man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass die Frau Gemsch in ihrer Erinnerung heute auf einmal umschwenken würde und bekennt. „Es begann mit einer Vergewaltigung und endete mit wunderschönen, einvernehmlichen Sex, mit nachgereichter Löffelchenstellung und Happy End.

Ende

Fazit. Kurz ist nix für mich. Dann mach ich ja in 5 Stunden gleich drei Einträge .

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Brandaktuell und Zukunftstauglich
Frage. Wenn sich eine staatliche Spionagesoftware, gewissermaßen entstaatlich und Flüge wird und sich dann zu einer Erpressersoftware weiterentwickelt, wie WannaCry, eine Software die ursprünglich von der NSA genützt wurde, die denen von der NSA dann aber aus welchen Gründen auch immer abhandenkam, woraufhin sich dann mein PC nicht mehr einschalten lässt, wenn ich nicht sehr zeitnah eine staatliche Summe an Unbekannt überweise. Kann ich den mir entstandenen Schaden dann von der Steuer absetzen, auch wenn ich jetzt keinen schriftlichen Beleg habe? Oder muss ich da einen konkreten Nachweis erbringen, wie derzeit bei Zöliakie mittels Befund, halt ein Handy-Foto vom PC, das die entfleuchte Spionagesoftware aus einem EU-Binnenmarktland stammte oder gar von der FPÖ kommt? Was ist wenn das Spionagezeug russischen Ursprungs ist? Bekomme ich dann nix zurück weil die Russen derzeit auf der Sanktionsliste stehen?

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Frustbewältigung. Mal recht lichtweltlich und dann wieder vermehrt schattenwelthaft.
Telefongespräch mit dem Hobbit-Anwalt

Schizophrenist: Wie du studierst auch BWL. Seit wann studierst du BWL.
Hobbit-Anwalt: Ja habe ich immer so nebenher gemacht.
Schizophrenist: Wie nebenher. Wie weit bist du da?
Hobbit-Anwalt: Mit den Pluspunkten eines abgeschlossenen Jusstudiums, wäre ich in BWL jetzt zum Masterstudium zugelassen.
Schizoprenist: Hast du da jetzt einen Bachelor.
Hobbit-Anwalt: Indirekt irgendwie ja.
Schizophrenist: Na nicht schlecht. Und warum das alles? Hast Angst das als Jurist oder Tennislehrer höchsten Gütegrades in der Arbeitswelt nicht bestehen kannst?
Hobbit-Anwalt: Nee. BWL ist Kompensation weil ich mit der Dissertation nicht weiterkomme.
Schizophrenist: Ah beim Kompensieren kenne ich mich auch aus. Ich war da früher recht einsatzfreudig. Wenn ich beim Zocken eine Wette mit gut Einsatz anbaute (verlor), habe ich dann immer im Beisein einer Hure auf Wiedergutmachung bestanden. Schattenwelt-BWL halt.

Ende.

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