Sonntag, 11. Oktober 2026
Und Rundherum ums Drumherum geht die Angst vor der Hoffnung um
der imperialist, 11:04h
Bei der Wahl eines Titels sollte man schon ein wenig originell und kreativ sein. Das sage ich nur so. Der Titel ist selten scheiße. Aber das ist ja das Amüsante am Gratis-Bloggen. Meistens ist alles umsonst und das ist gut so. Das Leben zahlt dich sowieso nicht aus. Das haut doch sowieso übers Ohr. Letztendlich. Ist ja alles so schrecklich endlich.
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Oh là là...
Du Restposten unter den Gescheiterten. Du Ladenhocker unter den Versagern. Selbst im Scheitern bis du nur beschädigte B-Ware. Du Rohrkrepierer unter den Selbstermächtigen. Na, na. Wer wird denn gleich mit der ganzen Tür ins zerbombte Haus fallen. In diesem Text, also weiter unten, nur nicht next, wo das Licht der Öffentlichkeit nur sehr spärlich hineinscheint, habe ich darüber geschrieben. So viel kann ich sagen. In der Ukraine sterben so viele Menschen (Zivilisten) durch russischen Bombenangriff wie seit Kriegsbeginn vor 4½ Jahren nicht.
Es sind ballistische Raketen und vor allem die neuen Jet-Drohnen Russlands, die Lagerhäuser, Rechenzentren, Brücken, Lokomotiven sowie Wohngebiete angreifen – und die Ukraine hat bisher keine zuverlässigen Abwehrmittel. Die russische Zerstörungskampagne ukrainischer Städte soll sich durchgesickerten Kreml-Dokumenten zufolge sogar in den kommenden Monaten noch verstärken. Moskau will die wichtigsten Großstädte zu 90 Prozent vom Stromnetz, der Wasserversorgung und dem Heizungssystem abschneiden. Dazu soll Russland bereit sein, wie es heißt, bis zu 1000 Drohnen und Raketen in einer einzigen Welle einzusetzen. Quelle: Die "Presse"
Die Folge:
20 Tote bei russischen Angriffen in Saporischschja. Russland habe fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja abgeworfen, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern in sozialen Netzwerken.
Unter den Toten seien drei Minderjährige, 16 Menschen seien verletzt. Die Angriffe erfolgten, während in den USA neue Beratungen zwischen Vertretern der USA, Kiews und Europas über ein Ende des Ukraine-Krieges laufen. Insgesamt seien in der Nacht 13 ukrainische Regionen attackiert und Wohnhäuser, Infrastruktur und Eisenbahneinrichtungen beschädigt worden. Quelle: orf.at /Teletext
Und gleich next fordert US-Präsident Donald Trump neuen Präsidenten für die Ukraine. Wolodimir Selenski habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. «Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.» Das berichtet die Deutsche-Presseagentur. Quelle: "NZZ"
Vielleicht fällt auch ihnen auf? Abgesehen davon, dass ich heute die Heizung in der Wohnung aufgedreht habe, habe ich überhaupt nichts Proaktives aus dem persönlichen Einzugsgebiet zu erzählen, das wirklich ins Gewicht fällt, das man(N) im Alter sowieso nur noch sehr schwer halten kann, ohne sich durch (Big Pharma) beim Futtern merklich einzuschränken. Aus den Trögen der Anständigen, die sich im Leben so krumm schuften, wie du dich vom Fühlen gelebt hast.
Woraufhin ich mir denke. So viel fühle ich gar nicht mehr. Abgesehen von einer Bedrohung, die herumzieht wie eine dichte Nebenwand. Diese unspezifische Angst richtet sich oft gegen nichts Konkretes (Beschimpfungen zählen nicht) und genau das macht sie so schwer zu fassen. Den Dieb, der du bist. Stiehlst den lieben Herrgott den Tag und den Rechtschaffenden einen früheren Hüft-OP-Termin. Und schon wird's wieder hochpolitisch, weil Menschen, die im Sprachgebrauch der Rechtsgedachten illegal über die Asylschiene nach Austria zugewandert sind, rechtlich den Hiesigen mit einwandfreiem Stammbaum gleichgestellt werden und deshalb bei OP-Terminen nicht länger auf ihre neue Hüfte warten müssen.
An der Gleichbehandlung der Ungleichen sollte sich schleunigst was ändern. Findet die FPÖ im Morast des Rassismus einen wahren Kern, die SPÖ in derzeitigen Zustand nicht mehr anführen möchte. Der Christian. Nur noch "Brot, Bett und Seife" für Asylbewerber. Das stand so in einem Positionspapier der AfD für die Bundestagswahl 2024. Die Migration ist auch Sicht der AfD die "Mutter aller Probleme".
Woraufhin ich mir denke: Wie in meinem Fall. Ich hätte mit meinen Müttern auch nur Probleme. Meine leibliche Mami ging einst, ohne sich nach dem kleinen Jungen umzudrehen, der ich einst war. Und der sicherlich irgendwo noch in mir steckt. Versteckt, nicht alles wird versteckt sein im Fall Epstein. Der nicht so im Fokus steht. Auch nicht in der📰. Und die Um2 ist die Um2. Selbst der Godfather hat verstanden, dass ich die Um2 jahrelang mit Mutter anzusprechen hatte, keine so gute Idee war. Seit vielen Jahren spricht er, wenn wir telefonieren, nur noch mit ihrem Vornamen über sie, ohne dass ich ihn darum gebeten hätte.
Aber über diesen Text liegt schon wieder eine gewisser Düsternis. Und Finsternis, findet selbst der Deichgraf. Bald haben wieder Zeitumstellung. Scheiße. Selbst vor der Zeitumstellung habe ich Bammel. Schon mache ich mir deswegen in Hose. "Die Vierer-Bande". Schon a bissl lustig. Wie folgendes das sich tatsächlich so zugetragen hat, wenn man nicht alles was in den öffentlichen-Rechtlichen Medien gesendet wird als Fake-News abtut.
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Endlich mal was zum Schmunzeln, obschon es hochpolitisch wird in Zeiten von El Niño. Laut Daten der Plattform Climate Reanalyzer der University of Maine hat die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur in der Region „Nino 3.4“ mit Stand 5. Oktober zum ersten Mal seit dem Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1950 die 30-Grad-Marke überschritten. Damit liegt sie 3,39 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. Die Temperaturkurve entwickelte sich in den vergangenen Wochen fast kontinuierlich nach oben und liegt deutlich über allen Vorjahreskurven.
Der Klimaphysiker Helge Gößling vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven erklärte, eine solche Temperatur habe es seit Beginn der Messungen und ziemlich sicher auch weit davor noch nie gegeben. Man könne „mittlerweile klar von einem außergewöhnlichen ‚Superereignis‘ sprechen“. Die starken „El Ninos“ von 1997 und 2015 seien in dieser Region zu dieser Jahreszeit mehr als ein Grad Celsius kühler gewesen. Quelle: orf.at
Peru stapelt deswegen wie bekloppt Sandsäcke, und in Chile natürlich auch. Derweil laufen in Australien, schwer dürregeplagt, die Klimaanlagen dermaßen auf Hochtouren, dass die Australier selbst Kohle verheizen müssen, um den vielen Strom zu erzeugen. Aber das ist Polemik. Australien exportiert die Kohle nur. Na ja. Australien erzeugte 2025 noch immer rund 60 % seines Stroms aus fossilen Energieträgern. Kohle blieb mit 42,7 % die wichtigste Stromquelle, obwohl ihr Anteil seit Jahren sinkt. Gleichzeitig näherten sich Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und andere erneuerbare Energien bereits der Marke von 40 % der gesamten Stromerzeugung. Quelle: https://www.energy.gov.au/energy-data/australian-energy-statistics/data-charts/australian-electricity-generation-fuel-mix
Hört, hört.
El Niño muss man sich wie einen manisch-depressiven Patienten vorstellen. Heute sagt man aber bipolar. Diese mentalen Hochs und Tiefs, die merklich von gefühlten Median abweichen, lassen sich auch mit Neurotop behandeln. Zu dem Thema ging ich bei meinem Nervenonkel um 12:01 rein in sein Arztzimmer und um 12:05 war ich wieder draußen. Was mir sehr gelegen kam. Dort muss ich mir keine Legende zimmern, die wenigstens halbwegs zur kleinstbürgerlichen Matrix an. Mein Nervenonkel fragte mich noch ganz kurz nach Stimmen hören und Verfolgungsbeschwerden. Was soll man(N) drauf antworten, wenn einem die Freiheit lieb und teuer ist. Dazu hätte ich auch noch Text. Nur wo das steht weiß ich nicht mehr.
Bei Schipkau in Brandenburg sollte also ein Mega-Windrad aufgestellt werden. Genau am 27.09.2026. Das höchste (größte) Windrad der Welt sollte volle Höhe erreichen. Eigentlich. Das Emporschieben auf 250 Meter Narbenhöhe wurde gestoppt. Es gab zu viel Wind. Quelle: NANO/3sat
In der Kulturzeit, ebenfalls auf 3sat, war denn wieder die Migration Thema. Und die Erfolge der AfD, die in Deutschland bald die einziges Volkspartei sein wird wie in Österreich die FPÖ die bei der letzten Sonntagumfrage bei 38% lag. Da fragt man sich schon. Erwarten sich die Wähler:innen von der FPÖ tatsächlich ein politisches Wunder? Dafür müssten die ja mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet die bestehenden staatlichen Strukturen zerschlagen. Bis rauf zum Verfassungsgerichtshof.
Selbst mit einer absoluten Mehrheit stößt man früher oder später an die Grenzen des Rechtsstaats. Verfassung, Verfassungsgerichtshof, EMRK und EU-Recht erinnern die Politik regelmäßig daran, dass Mehrheiten nicht allmächtig sind. Das gilt etwa für die Religionsfreiheit, die auch dann Bestand hat, wenn ihre Ausübung einer Mehrheit missfällt. Der Schutz von Minderheiten. Unerlässlich in einem liberalen Rechtsstaat.
Apropos Religionsfreiheit:
Hey Mohammed!
Eins wäre nett. Ich bin nicht der Ministerpräsident von Israel. Mich musst du nicht killen. Ausgelöscht werde ich auch so. Ich bin nur der Hausmeister von der Donauinsel. Aber ohne Portfolio, fügt der Wortmacher an. Das natürlich auch. Das mit der Sprache ist nichts für funktionale Analphabeten wie dich, brüllt der Scheißhausdämon. So ein Schwachsinn. Ich bin ziemlich gut im Lesen, im Erfassen von Texten. Der ist gut, findet selbst die Bildmacherin. Dich fassen doch nur die Gespenstern an, die dich heimsuchen. Ein Heim suchen. Geh, wohnen muss auch langen. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte. Was in den nächsten Monaten kaum noch passieren wird. Da habe ich Dunkelflaute.
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Eine Kamera läuft mit, als der Vermummte einen Monolog auf Arabisch beginnt. »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden.
Vier Minuten und 32 Sekunden lang ist der Mitschnitt, aufgenommen im Sommer 2025 in einer Ferienwohnung im Wiener Bezirk Favoriten. Die deutschen Ermittler werden ihn erst sechs Monate später zu sehen bekommen, im Februar 2026, als es Kriminaltechnikern gelingt, gelöschte Daten auf einer Speicherkarte wiederherzustellen. Quelle: SPIEGEL 41/2026.
Aufgenommen wurde das Video also in Favoriten. Scheiße, dachte ich mir, in welch schreckliches Rabbit Hole sind wir da nur schon wieder, liebe Frieda - leg dich ja nie da - die verfluchte Macht der Gewohnheit, sind wir wieder hineingeraten. Dieser Bekloppte, ein Mann der Tat, beinahe, hat eine offene Rechnung mit dem israelischen Ministerpräsidenten, und dann will er Wiener und Wienerinnen killen. Oder in Wien ansässige Menschen. Vornehmlich Juden. Wie erkennt der Juden, wenn sie sich nicht wie orthodoxe Juden kleiden oder wie der Gil Ofarim benehmen. Der veröffentlichte 2021 ein Video, in dem er behauptete, ein Hotelmitarbeiter in Leipzig habe verlangt, dass er seine Davidstern-Kette abnehme oder verstecke. Der angebliche Auslöser war also gerade nicht sein Benehmen, sondern ein sichtbares religiöses Symbol. Später stellte sich heraus, dass sich der Vorwurf nicht bestätigen ließ. Das hat der doch nur geschrieben um seinen Der-Fetisch befriedigen zu können. Das hätte die Um2 nicht sagen sollen. „Der pariert nicht.“ Das hört nicht auf nachzuhallen.
Aus dem rückwärtigen Erziehungsraum. Jetzt würde was mit dem Ex-Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck passen. Wie eine ORF-Recherche ergab, haben sich die Ausgaben für PR-Berater in der Ära Ruck verfünfzehnfacht. Waren es 2014 noch 64.000 Euro pro Jahr, explodierten die Gagen 2024 auf 976.000 Euro. Diese Zahlen musste die Kammer aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes herausrücken. Zahlen, die nicht einmal dem Kontrollausschuss der Kammer offengelegt worden waren.
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Wer heute zum Wiener Stammpersonal gezählt werden kann, kann man, seit wann kann der was, nicht mehr so genau sagen. Es ist schon wieder schwierig mit der „Vierer-Bande“. Dazu hätte ich noch Text. In Wien leben ja nur 1,12 Millionen Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Dabei leben in Wien 2 Millionen Menschen. Oder sind es doch 1,29 Millionen? Ich sollte noch einmal durchzählen. Von vorne. Weil vorne oft dort ist, wo der Schatten keine großen Reden schwingt wie du hier die ganze Zeit. Dieser bekloppte Wortmacher. Andauernd hängt er mir eine Goschn um, wie man früher sagte, wenn Kinder für sich selbst eintraten. Wie zu beginn vom Text die Zimmertür.©️Die Um2. Immer dieses Früher. Selbst wenn es dafür viel zu spät ist.
Dabei bin ich kein Nostalgiker. Melancholischer Nostalgiker. Wirklich nur noch ganz selten erinnere ich mich an dich und mich und an den Sommer. Du warst jung, ich kaum älter, und unsere Verliebtheit war natürlich auch sehr frisch. Wir machten im Meer ein wenig herum. Nichts Hypersexuelles. Nur etwas ganz Unvergängliches, FSK 12+. Trotzdem bekam ich eine Latte, die wir dann über den Graben legten, der uns im Leben trennte. Nur a Schmäh. Du bist dann aus dem Wasser raus, und ich konnte nicht raus, weil ich ja noch beschäftigt war mit meiner Sexualität, die sehr stark mit dir korrelierte. Ich weiß noch, wie du draußen auf der Decke am Strand saßt und sehr viel Spaß hattest. Es waren gute Zeiten. Das stimmt nicht ganz. Die Zeiten waren nicht gut. Der Moment war wunderschön. Aber schlecht waren die Zeiten auch nicht. Doch. Am Golf war schon wieder Krieg. Und heute ist am Golf auch wieder Krieg. Und Jugoslawien stand auch vor dem blutigen Zerfall. Den uns auch bekloppte Islamisten aufzwingen wollen, wenn sie in Wien-Favoriten irgendwelche bekloppten Bekennervideos drehen. »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an. Das ist also kein Widerspruch.
Der Mann heißt also Mohammed A.
Die Autobiografie von der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist Schmuggelware. Narges Mohammadi hat mehr als ein Jahrzehnt in iranischen Gefängnissen verbracht. Heute ist sie wieder zu Hause in Teheran. Sie wisse nicht, wie lange noch.
Wie ähnlich die Namen sind und wie unterschiedlich die Charaktere. Ich fand das ziemlich gruselig. Nicht die Namen. Das mit der Sprache. Und alles, was irgendwie mit dem Islam zu tun hat und mit Muslimen, wird heute in einem Topf der Vorbehalte hochgekocht, bis es richtig schön blubbert in unseren Köpfen. Ich hätte doch ein Beispiel aus der „Presse“ und nicht von irgendeiner rechtsgedachten Seite, die zum Medienimperium der FPÖ gezählt werden könnte.
Gottesdienst gestört: Buben riefen in Pfarre „Allahu Akbar“. Religion. Betroffen ist eine Pfarre im Westen Wiens, der Pfarrer ist über den Vorfall beunruhigt: „Ich habe so etwas noch nie erlebt.“ So beginnt dieser Artikel.
Er wolle den Vorfall „nicht größer machen, als er war“, schildert der Pfarrer im Gespräch mit der „Presse“ am Freitag. Doch sei er doch schon „ungut überrascht“ und beunruhigt gewesen: „Ich habe so etwas noch nie erlebt. Und ich bin auch schon seit 20 Jahren hier.“
Am Dienstagabend wurde der Gottesdienst in der Pfarrkirche des Pfarrers gestört. Zunächst habe er lautes Gelächter und Lärm gehört, schildert der Pfarrer. Danach seien lautstarke „Allahu Akbar“-Rufe in der Kirche zu vernehmen gewesen. Sie seien von mehreren Jugendlichen gekommen, die an der Schwelle zum Kircheneingang standen, sagt der Pfarrer. Lange habe der Vorfall nicht gedauert, die Jugendlichen, der Geistliche schätzt sie auf rund vierzehn oder fünfzehn Jahre, hätten sich bald wieder aus dem Staub gemacht.
Der Name des Pfarrers und der Pfarre sind der „Presse“ bekannt. Der Pfarrer bat jedoch, keine genauen Angaben über den Ort zu machen, da er sich und seine Gemeinde schützen und diese nicht zur Zielscheibe von Islamisten machen wolle: „Ich will das nicht noch weiter anheizen.“ So viel darf gesagt werden: Es handelt sich um eine Pfarre im Westen Wiens.
Da das alles kein großes Problem ist, warum wird dann sehr ausführlich in den Medien darüber geschrieben? Das ist doch kein schlechtes Zeichen, wenn junge Menschen noch irgendwie eine Verbindung in den Himmel haben. Das ist doch besser, als völlig desillusioniert zu brüllen: Gott ist tot. Den haben wir umgebracht. Nicht die Muslime. Die wissen nicht, wie der industrielle Massenmord geht. Dafür sind viele zu einfältig. Gott sei Dank, kann man nur sagen.
Es sei schon fraglich, in welcher „Art und Weise“ solche Jugendliche aufwachsen, damit sie so etwas tun, sagt der Pfarrer. Niemand könne sich etwa vorstellen, dass katholische Jugendliche in eine Moschee gehen und dort mit lautem Brüllen Gläubige stören. Stimmt auch wieder. Ich störte den normalen Ablauf einmal dadurch, dass ich mich bei einem Installateur in Wien ins Schaufenster setzte. Dort waren Toiletten ausgestellt. Dort setzte ich mich auf den Topf mit heruntergelassener Hose. Meine Kumpels fanden das ziemlich lustig. Ich im Übrigen auch. Selbst heute finde ich das noch ziemlich lustig. Nicht alles war schlecht. Obwohl einem bei deiner Erwerbsbiografie schlecht werden muss. Da bricht mich der Wortmacher.
Selbst auf EU-Ebene ist der Islam nur noch ein schlimmes Ärgernis das mit allen christlichen, nee legistischen Mittel bekämpft werden muss. Nicht das über den Abendland das spirituelle Licht ausgehen, und hier alles nur noch ein Ziel haben. Ewig leben zu wollen. Aus Mangel an himmlischen Alternativen.
Das Europäische Parlament hat mit klarer Mehrheit für eine EU-Strategie zur Eindämmung der Unterwanderung staatlicher Institutionen durch islamistische Gruppierungen im Dunstkreis der Muslimbruderschaft gestimmt. 381 Abgeordnete waren dafür, 167 dagegen, 15 enthielten sich, die restlichen 156 waren bei der Abstimmung am Donnerstag in Straßburg abwesend.
Diese Entschließung entfaltet keine rechtliche Bindung. Sie ist aber ein politisches Signal an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten, tätig zu werden. Der Text hält fest, dass es eine demokratische Verpflichtung sei, moslemische Bürger vor Diskriminierung zu schützen. Zugleich warnt er davor, islamistische Organisationen als repräsentative Gesprächspartner zu behandeln. Europa müsse frei und offen bleiben, könne aber „nicht länger Netzwerke fördern, zu Rate ziehen oder legitimisieren, die seine Sprache, Verfahren und Finanzierung verwenden, um seine Werte von innen zu schwächen“. Quelle: Die "Presse"
Aber eine einigermaßen lustige Anekdote aus einem Artikel im SPIEGEL hätte ich noch:
Taiwan:
Noch heute versprechen Privatdetektive auf Werbeplakaten, untreue Gattinnen und Gatten in flagranti zu erwischen. In einem Fall observierten sie ein Paar und filmten es im Akt, nachdem sie Stöhnlaute gehört hatten. Unlängst bekam ein Taiwaner gut 13.000 Euro zugesprochen, der seine Frau und deren Liebhaber heimlich mit der Kamera eines Staubsaugerroboters aufgenommen hatte. Für die Verletzung ihrer Privatsphäre wurde er jedoch zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt.
Wie ich zum Schreiben.
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¡Dios mío!
Legte ich zu Wochenbeginn los.
Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Eine Quelle trüben Ursprungs bist du, die ungebeten selbst Intimstes preisgibt, im Zeitalter der hyperpersönlichen Inszenierung, wo du nur noch zu den Lebenden gezählt wirst, wenn du in den Sozialen Medien angeklickt und verlinkt wirst, du linker Bazillus, ausgestellt wie eine bequemer Schaukelstuhl, in dem die Um2 relaxte, als ich sie fragte, ob ich mir ihr Radl ausborgen dürfte, weil ich mir eine andere Bleibe suchen musste, und sie meine Bitte ablehnte. Neben dem warmen Kachelofen sitzend. Das Holz schön kleingehackt für den Ofen hatte natürlich ich.
Ka Spaß.
Das sind diese kleinen Gemeinheiten, diese giftigen Um2-Mikroaggressionen, die man nicht mehr loswird und die sich einfach selbst in Erinnerung rufen. Sag nicht immer man, regt sich der Wortmacher auf. Sagt nicht immer man, oh Mann. Der nicht kann, du Bild von einem echten Kerl. Die Bildmacherin. Oder was fürs Herz. Wie, was fürs Herz? Na in den Sozialen Medien. Was rührseliges fürs Herz zieht dort auch immer an den E-Zigaretten. Aber nicht bei deiner Vita. Dir schickt die KI-generierte Karma-Police sofort Werbung für deine Herzgesundheit. ©️Der KI generierte Überwachungsstaat. Der ein Meister sein wird im generieren von Deepfakes und Desinformation.
Wir benötigen eine öffentliche Zulassungsbehörde für KI-Agenten die im Stande sind auszuschwärmen mit Heuschrecken, wie es die für Arzneimittel gibt. Oder für Glyphosat spotte ich.
Du linker Bazillus...
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Oh là là...
Du Restposten unter den Gescheiterten. Du Ladenhocker unter den Versagern. Selbst im Scheitern bis du nur beschädigte B-Ware. Du Rohrkrepierer unter den Selbstermächtigen. Na, na. Wer wird denn gleich mit der ganzen Tür ins zerbombte Haus fallen. In diesem Text, also weiter unten, nur nicht next, wo das Licht der Öffentlichkeit nur sehr spärlich hineinscheint, habe ich darüber geschrieben. So viel kann ich sagen. In der Ukraine sterben so viele Menschen (Zivilisten) durch russischen Bombenangriff wie seit Kriegsbeginn vor 4½ Jahren nicht.
Es sind ballistische Raketen und vor allem die neuen Jet-Drohnen Russlands, die Lagerhäuser, Rechenzentren, Brücken, Lokomotiven sowie Wohngebiete angreifen – und die Ukraine hat bisher keine zuverlässigen Abwehrmittel. Die russische Zerstörungskampagne ukrainischer Städte soll sich durchgesickerten Kreml-Dokumenten zufolge sogar in den kommenden Monaten noch verstärken. Moskau will die wichtigsten Großstädte zu 90 Prozent vom Stromnetz, der Wasserversorgung und dem Heizungssystem abschneiden. Dazu soll Russland bereit sein, wie es heißt, bis zu 1000 Drohnen und Raketen in einer einzigen Welle einzusetzen. Quelle: Die "Presse"
Die Folge:
20 Tote bei russischen Angriffen in Saporischschja. Russland habe fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja abgeworfen, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern in sozialen Netzwerken.
Unter den Toten seien drei Minderjährige, 16 Menschen seien verletzt. Die Angriffe erfolgten, während in den USA neue Beratungen zwischen Vertretern der USA, Kiews und Europas über ein Ende des Ukraine-Krieges laufen. Insgesamt seien in der Nacht 13 ukrainische Regionen attackiert und Wohnhäuser, Infrastruktur und Eisenbahneinrichtungen beschädigt worden. Quelle: orf.at /Teletext
Und gleich next fordert US-Präsident Donald Trump neuen Präsidenten für die Ukraine. Wolodimir Selenski habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. «Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.» Das berichtet die Deutsche-Presseagentur. Quelle: "NZZ"
Vielleicht fällt auch ihnen auf? Abgesehen davon, dass ich heute die Heizung in der Wohnung aufgedreht habe, habe ich überhaupt nichts Proaktives aus dem persönlichen Einzugsgebiet zu erzählen, das wirklich ins Gewicht fällt, das man(N) im Alter sowieso nur noch sehr schwer halten kann, ohne sich durch (Big Pharma) beim Futtern merklich einzuschränken. Aus den Trögen der Anständigen, die sich im Leben so krumm schuften, wie du dich vom Fühlen gelebt hast.
Woraufhin ich mir denke. So viel fühle ich gar nicht mehr. Abgesehen von einer Bedrohung, die herumzieht wie eine dichte Nebenwand. Diese unspezifische Angst richtet sich oft gegen nichts Konkretes (Beschimpfungen zählen nicht) und genau das macht sie so schwer zu fassen. Den Dieb, der du bist. Stiehlst den lieben Herrgott den Tag und den Rechtschaffenden einen früheren Hüft-OP-Termin. Und schon wird's wieder hochpolitisch, weil Menschen, die im Sprachgebrauch der Rechtsgedachten illegal über die Asylschiene nach Austria zugewandert sind, rechtlich den Hiesigen mit einwandfreiem Stammbaum gleichgestellt werden und deshalb bei OP-Terminen nicht länger auf ihre neue Hüfte warten müssen.
An der Gleichbehandlung der Ungleichen sollte sich schleunigst was ändern. Findet die FPÖ im Morast des Rassismus einen wahren Kern, die SPÖ in derzeitigen Zustand nicht mehr anführen möchte. Der Christian. Nur noch "Brot, Bett und Seife" für Asylbewerber. Das stand so in einem Positionspapier der AfD für die Bundestagswahl 2024. Die Migration ist auch Sicht der AfD die "Mutter aller Probleme".
Woraufhin ich mir denke: Wie in meinem Fall. Ich hätte mit meinen Müttern auch nur Probleme. Meine leibliche Mami ging einst, ohne sich nach dem kleinen Jungen umzudrehen, der ich einst war. Und der sicherlich irgendwo noch in mir steckt. Versteckt, nicht alles wird versteckt sein im Fall Epstein. Der nicht so im Fokus steht. Auch nicht in der📰. Und die Um2 ist die Um2. Selbst der Godfather hat verstanden, dass ich die Um2 jahrelang mit Mutter anzusprechen hatte, keine so gute Idee war. Seit vielen Jahren spricht er, wenn wir telefonieren, nur noch mit ihrem Vornamen über sie, ohne dass ich ihn darum gebeten hätte.
Aber über diesen Text liegt schon wieder eine gewisser Düsternis. Und Finsternis, findet selbst der Deichgraf. Bald haben wieder Zeitumstellung. Scheiße. Selbst vor der Zeitumstellung habe ich Bammel. Schon mache ich mir deswegen in Hose. "Die Vierer-Bande". Schon a bissl lustig. Wie folgendes das sich tatsächlich so zugetragen hat, wenn man nicht alles was in den öffentlichen-Rechtlichen Medien gesendet wird als Fake-News abtut.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Endlich mal was zum Schmunzeln, obschon es hochpolitisch wird in Zeiten von El Niño. Laut Daten der Plattform Climate Reanalyzer der University of Maine hat die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur in der Region „Nino 3.4“ mit Stand 5. Oktober zum ersten Mal seit dem Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1950 die 30-Grad-Marke überschritten. Damit liegt sie 3,39 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. Die Temperaturkurve entwickelte sich in den vergangenen Wochen fast kontinuierlich nach oben und liegt deutlich über allen Vorjahreskurven.
Der Klimaphysiker Helge Gößling vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven erklärte, eine solche Temperatur habe es seit Beginn der Messungen und ziemlich sicher auch weit davor noch nie gegeben. Man könne „mittlerweile klar von einem außergewöhnlichen ‚Superereignis‘ sprechen“. Die starken „El Ninos“ von 1997 und 2015 seien in dieser Region zu dieser Jahreszeit mehr als ein Grad Celsius kühler gewesen. Quelle: orf.at
Peru stapelt deswegen wie bekloppt Sandsäcke, und in Chile natürlich auch. Derweil laufen in Australien, schwer dürregeplagt, die Klimaanlagen dermaßen auf Hochtouren, dass die Australier selbst Kohle verheizen müssen, um den vielen Strom zu erzeugen. Aber das ist Polemik. Australien exportiert die Kohle nur. Na ja. Australien erzeugte 2025 noch immer rund 60 % seines Stroms aus fossilen Energieträgern. Kohle blieb mit 42,7 % die wichtigste Stromquelle, obwohl ihr Anteil seit Jahren sinkt. Gleichzeitig näherten sich Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und andere erneuerbare Energien bereits der Marke von 40 % der gesamten Stromerzeugung. Quelle: https://www.energy.gov.au/energy-data/australian-energy-statistics/data-charts/australian-electricity-generation-fuel-mix
Hört, hört.
El Niño muss man sich wie einen manisch-depressiven Patienten vorstellen. Heute sagt man aber bipolar. Diese mentalen Hochs und Tiefs, die merklich von gefühlten Median abweichen, lassen sich auch mit Neurotop behandeln. Zu dem Thema ging ich bei meinem Nervenonkel um 12:01 rein in sein Arztzimmer und um 12:05 war ich wieder draußen. Was mir sehr gelegen kam. Dort muss ich mir keine Legende zimmern, die wenigstens halbwegs zur kleinstbürgerlichen Matrix an. Mein Nervenonkel fragte mich noch ganz kurz nach Stimmen hören und Verfolgungsbeschwerden. Was soll man(N) drauf antworten, wenn einem die Freiheit lieb und teuer ist. Dazu hätte ich auch noch Text. Nur wo das steht weiß ich nicht mehr.
Bei Schipkau in Brandenburg sollte also ein Mega-Windrad aufgestellt werden. Genau am 27.09.2026. Das höchste (größte) Windrad der Welt sollte volle Höhe erreichen. Eigentlich. Das Emporschieben auf 250 Meter Narbenhöhe wurde gestoppt. Es gab zu viel Wind. Quelle: NANO/3sat
In der Kulturzeit, ebenfalls auf 3sat, war denn wieder die Migration Thema. Und die Erfolge der AfD, die in Deutschland bald die einziges Volkspartei sein wird wie in Österreich die FPÖ die bei der letzten Sonntagumfrage bei 38% lag. Da fragt man sich schon. Erwarten sich die Wähler:innen von der FPÖ tatsächlich ein politisches Wunder? Dafür müssten die ja mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet die bestehenden staatlichen Strukturen zerschlagen. Bis rauf zum Verfassungsgerichtshof.
Selbst mit einer absoluten Mehrheit stößt man früher oder später an die Grenzen des Rechtsstaats. Verfassung, Verfassungsgerichtshof, EMRK und EU-Recht erinnern die Politik regelmäßig daran, dass Mehrheiten nicht allmächtig sind. Das gilt etwa für die Religionsfreiheit, die auch dann Bestand hat, wenn ihre Ausübung einer Mehrheit missfällt. Der Schutz von Minderheiten. Unerlässlich in einem liberalen Rechtsstaat.
Apropos Religionsfreiheit:
Hey Mohammed!
Eins wäre nett. Ich bin nicht der Ministerpräsident von Israel. Mich musst du nicht killen. Ausgelöscht werde ich auch so. Ich bin nur der Hausmeister von der Donauinsel. Aber ohne Portfolio, fügt der Wortmacher an. Das natürlich auch. Das mit der Sprache ist nichts für funktionale Analphabeten wie dich, brüllt der Scheißhausdämon. So ein Schwachsinn. Ich bin ziemlich gut im Lesen, im Erfassen von Texten. Der ist gut, findet selbst die Bildmacherin. Dich fassen doch nur die Gespenstern an, die dich heimsuchen. Ein Heim suchen. Geh, wohnen muss auch langen. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte. Was in den nächsten Monaten kaum noch passieren wird. Da habe ich Dunkelflaute.
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Eine Kamera läuft mit, als der Vermummte einen Monolog auf Arabisch beginnt. »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden.
Vier Minuten und 32 Sekunden lang ist der Mitschnitt, aufgenommen im Sommer 2025 in einer Ferienwohnung im Wiener Bezirk Favoriten. Die deutschen Ermittler werden ihn erst sechs Monate später zu sehen bekommen, im Februar 2026, als es Kriminaltechnikern gelingt, gelöschte Daten auf einer Speicherkarte wiederherzustellen. Quelle: SPIEGEL 41/2026.
Aufgenommen wurde das Video also in Favoriten. Scheiße, dachte ich mir, in welch schreckliches Rabbit Hole sind wir da nur schon wieder, liebe Frieda - leg dich ja nie da - die verfluchte Macht der Gewohnheit, sind wir wieder hineingeraten. Dieser Bekloppte, ein Mann der Tat, beinahe, hat eine offene Rechnung mit dem israelischen Ministerpräsidenten, und dann will er Wiener und Wienerinnen killen. Oder in Wien ansässige Menschen. Vornehmlich Juden. Wie erkennt der Juden, wenn sie sich nicht wie orthodoxe Juden kleiden oder wie der Gil Ofarim benehmen. Der veröffentlichte 2021 ein Video, in dem er behauptete, ein Hotelmitarbeiter in Leipzig habe verlangt, dass er seine Davidstern-Kette abnehme oder verstecke. Der angebliche Auslöser war also gerade nicht sein Benehmen, sondern ein sichtbares religiöses Symbol. Später stellte sich heraus, dass sich der Vorwurf nicht bestätigen ließ. Das hat der doch nur geschrieben um seinen Der-Fetisch befriedigen zu können. Das hätte die Um2 nicht sagen sollen. „Der pariert nicht.“ Das hört nicht auf nachzuhallen.
Aus dem rückwärtigen Erziehungsraum. Jetzt würde was mit dem Ex-Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck passen. Wie eine ORF-Recherche ergab, haben sich die Ausgaben für PR-Berater in der Ära Ruck verfünfzehnfacht. Waren es 2014 noch 64.000 Euro pro Jahr, explodierten die Gagen 2024 auf 976.000 Euro. Diese Zahlen musste die Kammer aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes herausrücken. Zahlen, die nicht einmal dem Kontrollausschuss der Kammer offengelegt worden waren.
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Wer heute zum Wiener Stammpersonal gezählt werden kann, kann man, seit wann kann der was, nicht mehr so genau sagen. Es ist schon wieder schwierig mit der „Vierer-Bande“. Dazu hätte ich noch Text. In Wien leben ja nur 1,12 Millionen Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Dabei leben in Wien 2 Millionen Menschen. Oder sind es doch 1,29 Millionen? Ich sollte noch einmal durchzählen. Von vorne. Weil vorne oft dort ist, wo der Schatten keine großen Reden schwingt wie du hier die ganze Zeit. Dieser bekloppte Wortmacher. Andauernd hängt er mir eine Goschn um, wie man früher sagte, wenn Kinder für sich selbst eintraten. Wie zu beginn vom Text die Zimmertür.©️Die Um2. Immer dieses Früher. Selbst wenn es dafür viel zu spät ist.
Dabei bin ich kein Nostalgiker. Melancholischer Nostalgiker. Wirklich nur noch ganz selten erinnere ich mich an dich und mich und an den Sommer. Du warst jung, ich kaum älter, und unsere Verliebtheit war natürlich auch sehr frisch. Wir machten im Meer ein wenig herum. Nichts Hypersexuelles. Nur etwas ganz Unvergängliches, FSK 12+. Trotzdem bekam ich eine Latte, die wir dann über den Graben legten, der uns im Leben trennte. Nur a Schmäh. Du bist dann aus dem Wasser raus, und ich konnte nicht raus, weil ich ja noch beschäftigt war mit meiner Sexualität, die sehr stark mit dir korrelierte. Ich weiß noch, wie du draußen auf der Decke am Strand saßt und sehr viel Spaß hattest. Es waren gute Zeiten. Das stimmt nicht ganz. Die Zeiten waren nicht gut. Der Moment war wunderschön. Aber schlecht waren die Zeiten auch nicht. Doch. Am Golf war schon wieder Krieg. Und heute ist am Golf auch wieder Krieg. Und Jugoslawien stand auch vor dem blutigen Zerfall. Den uns auch bekloppte Islamisten aufzwingen wollen, wenn sie in Wien-Favoriten irgendwelche bekloppten Bekennervideos drehen. »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an. Das ist also kein Widerspruch.
Der Mann heißt also Mohammed A.
Die Autobiografie von der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist Schmuggelware. Narges Mohammadi hat mehr als ein Jahrzehnt in iranischen Gefängnissen verbracht. Heute ist sie wieder zu Hause in Teheran. Sie wisse nicht, wie lange noch.
Wie ähnlich die Namen sind und wie unterschiedlich die Charaktere. Ich fand das ziemlich gruselig. Nicht die Namen. Das mit der Sprache. Und alles, was irgendwie mit dem Islam zu tun hat und mit Muslimen, wird heute in einem Topf der Vorbehalte hochgekocht, bis es richtig schön blubbert in unseren Köpfen. Ich hätte doch ein Beispiel aus der „Presse“ und nicht von irgendeiner rechtsgedachten Seite, die zum Medienimperium der FPÖ gezählt werden könnte.
Gottesdienst gestört: Buben riefen in Pfarre „Allahu Akbar“. Religion. Betroffen ist eine Pfarre im Westen Wiens, der Pfarrer ist über den Vorfall beunruhigt: „Ich habe so etwas noch nie erlebt.“ So beginnt dieser Artikel.
Er wolle den Vorfall „nicht größer machen, als er war“, schildert der Pfarrer im Gespräch mit der „Presse“ am Freitag. Doch sei er doch schon „ungut überrascht“ und beunruhigt gewesen: „Ich habe so etwas noch nie erlebt. Und ich bin auch schon seit 20 Jahren hier.“
Am Dienstagabend wurde der Gottesdienst in der Pfarrkirche des Pfarrers gestört. Zunächst habe er lautes Gelächter und Lärm gehört, schildert der Pfarrer. Danach seien lautstarke „Allahu Akbar“-Rufe in der Kirche zu vernehmen gewesen. Sie seien von mehreren Jugendlichen gekommen, die an der Schwelle zum Kircheneingang standen, sagt der Pfarrer. Lange habe der Vorfall nicht gedauert, die Jugendlichen, der Geistliche schätzt sie auf rund vierzehn oder fünfzehn Jahre, hätten sich bald wieder aus dem Staub gemacht.
Der Name des Pfarrers und der Pfarre sind der „Presse“ bekannt. Der Pfarrer bat jedoch, keine genauen Angaben über den Ort zu machen, da er sich und seine Gemeinde schützen und diese nicht zur Zielscheibe von Islamisten machen wolle: „Ich will das nicht noch weiter anheizen.“ So viel darf gesagt werden: Es handelt sich um eine Pfarre im Westen Wiens.
Da das alles kein großes Problem ist, warum wird dann sehr ausführlich in den Medien darüber geschrieben? Das ist doch kein schlechtes Zeichen, wenn junge Menschen noch irgendwie eine Verbindung in den Himmel haben. Das ist doch besser, als völlig desillusioniert zu brüllen: Gott ist tot. Den haben wir umgebracht. Nicht die Muslime. Die wissen nicht, wie der industrielle Massenmord geht. Dafür sind viele zu einfältig. Gott sei Dank, kann man nur sagen.
Es sei schon fraglich, in welcher „Art und Weise“ solche Jugendliche aufwachsen, damit sie so etwas tun, sagt der Pfarrer. Niemand könne sich etwa vorstellen, dass katholische Jugendliche in eine Moschee gehen und dort mit lautem Brüllen Gläubige stören. Stimmt auch wieder. Ich störte den normalen Ablauf einmal dadurch, dass ich mich bei einem Installateur in Wien ins Schaufenster setzte. Dort waren Toiletten ausgestellt. Dort setzte ich mich auf den Topf mit heruntergelassener Hose. Meine Kumpels fanden das ziemlich lustig. Ich im Übrigen auch. Selbst heute finde ich das noch ziemlich lustig. Nicht alles war schlecht. Obwohl einem bei deiner Erwerbsbiografie schlecht werden muss. Da bricht mich der Wortmacher.
Selbst auf EU-Ebene ist der Islam nur noch ein schlimmes Ärgernis das mit allen christlichen, nee legistischen Mittel bekämpft werden muss. Nicht das über den Abendland das spirituelle Licht ausgehen, und hier alles nur noch ein Ziel haben. Ewig leben zu wollen. Aus Mangel an himmlischen Alternativen.
Das Europäische Parlament hat mit klarer Mehrheit für eine EU-Strategie zur Eindämmung der Unterwanderung staatlicher Institutionen durch islamistische Gruppierungen im Dunstkreis der Muslimbruderschaft gestimmt. 381 Abgeordnete waren dafür, 167 dagegen, 15 enthielten sich, die restlichen 156 waren bei der Abstimmung am Donnerstag in Straßburg abwesend.
Diese Entschließung entfaltet keine rechtliche Bindung. Sie ist aber ein politisches Signal an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten, tätig zu werden. Der Text hält fest, dass es eine demokratische Verpflichtung sei, moslemische Bürger vor Diskriminierung zu schützen. Zugleich warnt er davor, islamistische Organisationen als repräsentative Gesprächspartner zu behandeln. Europa müsse frei und offen bleiben, könne aber „nicht länger Netzwerke fördern, zu Rate ziehen oder legitimisieren, die seine Sprache, Verfahren und Finanzierung verwenden, um seine Werte von innen zu schwächen“. Quelle: Die "Presse"
Aber eine einigermaßen lustige Anekdote aus einem Artikel im SPIEGEL hätte ich noch:
Taiwan:
Noch heute versprechen Privatdetektive auf Werbeplakaten, untreue Gattinnen und Gatten in flagranti zu erwischen. In einem Fall observierten sie ein Paar und filmten es im Akt, nachdem sie Stöhnlaute gehört hatten. Unlängst bekam ein Taiwaner gut 13.000 Euro zugesprochen, der seine Frau und deren Liebhaber heimlich mit der Kamera eines Staubsaugerroboters aufgenommen hatte. Für die Verletzung ihrer Privatsphäre wurde er jedoch zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt.
Wie ich zum Schreiben.
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¡Dios mío!
Legte ich zu Wochenbeginn los.
Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Eine Quelle trüben Ursprungs bist du, die ungebeten selbst Intimstes preisgibt, im Zeitalter der hyperpersönlichen Inszenierung, wo du nur noch zu den Lebenden gezählt wirst, wenn du in den Sozialen Medien angeklickt und verlinkt wirst, du linker Bazillus, ausgestellt wie eine bequemer Schaukelstuhl, in dem die Um2 relaxte, als ich sie fragte, ob ich mir ihr Radl ausborgen dürfte, weil ich mir eine andere Bleibe suchen musste, und sie meine Bitte ablehnte. Neben dem warmen Kachelofen sitzend. Das Holz schön kleingehackt für den Ofen hatte natürlich ich.
Ka Spaß.
Das sind diese kleinen Gemeinheiten, diese giftigen Um2-Mikroaggressionen, die man nicht mehr loswird und die sich einfach selbst in Erinnerung rufen. Sag nicht immer man, regt sich der Wortmacher auf. Sagt nicht immer man, oh Mann. Der nicht kann, du Bild von einem echten Kerl. Die Bildmacherin. Oder was fürs Herz. Wie, was fürs Herz? Na in den Sozialen Medien. Was rührseliges fürs Herz zieht dort auch immer an den E-Zigaretten. Aber nicht bei deiner Vita. Dir schickt die KI-generierte Karma-Police sofort Werbung für deine Herzgesundheit. ©️Der KI generierte Überwachungsstaat. Der ein Meister sein wird im generieren von Deepfakes und Desinformation.
Wir benötigen eine öffentliche Zulassungsbehörde für KI-Agenten die im Stande sind auszuschwärmen mit Heuschrecken, wie es die für Arzneimittel gibt. Oder für Glyphosat spotte ich.
Du linker Bazillus...
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Freitag, 9. Oktober 2026
Und Rundherum ums Drumherum geht die Angst um...
der imperialist, 13:21h
Propaganda ist die Seele des Kampfes ©️ Ernesto “Che” Guevara
¡Dios mío!
Welche Tränen schmecken salziger? Frag das niemals eine/n der an einem dicken Trauerklos im Hals zu ersticken droht. So viel kann ich zusammenfassend sagen. Zu meinem eigenen Text. Das ist ganz neu. Ich sage etwas zu meinem eigenen Text.
Weil es aus der Quelle des Leids, die manche verpeilt wie sie sind für die Quelle der reinen Vernunft halten, nur so heraussprudelt blutrot, wie aus einem Kornzeugen (dem ehrenwerten Herrn Schmid) oder einer Person die eine manische Phase hat. Die Quelle des Überdruss - reimt sich wie aufgelegt auf Verlust. Von Handlungsmacht.
Dabei dachten wird das hätten wir hinter uns gebracht. Was? Na das mit selbsternannten Autoritäten, schwarzer Erziehung und harter Machtpolitik. Wo die Potenteren den Schwächeren im geopolitischen Haifischbecken ihren Willen aufzwingen. Bei Gelegenheit auch mit Bomben, die jede Nachkriegsordnung zerfetzten oder mit wirtschaftlicher Erpressung, ganz wie in der Mafia-Serie „Die Sopranos“. In einer Zeit, in der politische Aufgeregtheit zum Dauerzustand geworden ist und Debatten vor allem in den sozialen Medien geführt werden, unerbittlich wie Nachbarschaftskriege, ohne dass sich diese ideologischen Grabenkämpfe in tragfähigen Organisationen oder dauerhaftem Handeln niederzuschlagen.
Woher willst du wissen wie in den Sozialen Medien argumentiert wird, weist mich der Wortmacher zurecht. Zu Recht? Der weiß doch oft nicht mal wo vorne und hinten ist. Stimmt nicht. Vorne ist oft dort, wo dir die Sonne in den Rücken scheint. Der dann einen Schatten wirft, wie du dir die Tabs ein. Scheiße, ist das anstrengend. Mit den Schattenkriegen? Ja mit denen auch.
Interessant an Anton Jägers Diagnose der Hyperpolitisierung aus dem Jahr 2023 ist, dass die Repolitisierung keineswegs das gesamte Parteienspektrum erfasst hat. Dauerhaft mobilisieren konnten vor allem die Parteien an den politischen Rändern, also rechts und links der Mitte. In Österreich sind das etwa FPÖ und KPÖ, in Deutschland AfD und Die Linke. Was heißt hier politischer Rand. In Österreich gibt es laut Umfragen nur noch eine Volkspartei - und das ist die FPÖ.
Die politische Mitte blutet aus. Aber ausbluten kannst du bei dieser Weltlage ja nicht sagen. Blutleer wie deine Schreibe, empfiehlt mir der Wortmacher. Mit blutiger Tinte. Nix für ungut. Ich bin schwer auf Tabs. Mein Fühlen und Denken erinnert an die verstümmelten Ohren einer schottischen Fahltohrkatze. Kastriert haben sie ihn auch, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Kommt natürlich nicht unerwartet. Das wird einen kulturellen Backlash erleben nach einer woken Phase? Das auch ja. Damit habe ich reichlich Erfahrung gemacht. Mit Wokeness? Der ist gut. Aber selbst beim Schiffen auf der Klobrille zu sitzen und die weißen Fliesen anstarren mit leeren Blick, ist doch nix Wokes. Der sitzt dort doch nur weil er sein Häusl selber putzen muss. Stimmt auch wieder.
Ich musste ja noch fühlen, weil ich nicht hören wollte. Auf die Um2. Die, toxisch wie ein Haufen Angesoffener auf einem Kirtag. Na, na. Die sich meinungsstark unglaublich gut in die Opferrolle hineinspielen konnte, wenn sie dem Goadfather mit entsprechendem Gesichtsausdruck klagte: „Der pariert einfach nicht.“ Was eine glatte Lüge war. Nicht einmal habe ich als Kind den Kühlschrank geöffnet, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Zwar bin ich auch ein Systembrecher wie einige Kids heute. Aber mich hat das System (die kleinstbürgerliche Matrix) gebrochen und nicht ich das System. Natürlich muss sich diese Matrix von wem vertreten lassen wie der liebe Herrgott hier durch den Papst oder Allah durch den Großmufti von Ägypten. Der aber den Mullahs im Iran nicht ins Gewissen reden kann. Weil die kein Gewissen haben? Der ist gut.
Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran, inzensierte sich in seiner Rede bei der UNO-Hauptversammlung ausdrücklich als Opfer amerikanischer und israelischer Gewalt dar. Er sagte, Iran sei Ziel von Angriffen geworden, sprach von getöteten Kindern und zeigte Bilder von Kindern, die nach seiner Darstellung bei US-israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien. Zudem erklärte er: „Wir sind die Opfer von Terrorismus.“ Das ist ein bemerkenswerter Satz aus dem Mund eines Vertreters jenes Gewalt-Regimes, das bei der Niederschlagung von Protesten im eigenen Land selbst für tauende Tote verantwortlich gemacht wird.
Heute werden Bomben wieder von Politikern auf den Weg gebracht, mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der man sonst a Packerl zur Post trägt, die Menschen töten und verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen des Empfänger der Sendung kennen. Aber das kann man sicherlich noch besser sagen.
Heute werden Bomben von Politikern wieder mit derselben Selbstverständlichkeit auf den Weg gebracht, mit der man sonst ein Paket zur Post trägt – um Menschen zu töten und zu verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen kennen. Quelle: KI
Woraufhin ich mich also fragte welche Tränen salziger schmecken.
Wie ich darauf kam? Ich radelte über die Insel. Am 8.10. 2026 noch im kurzen Leiberl. Im SPIEGEL/ Kultur ging es um den Ex-Grünen-Politiker Robert Habeck. Ein Portrait. Dieser traurige Gott der Wärmepumpe. Gott ist vielleicht ein wenig übertrieben. Traurige Held der Wärmepumpe trifft es auch.
Apropos nachhaltige Energie in Österreich.
Wer eine Förderung für seine Photovoltaikanlage haben will, muss schnell sein. Wirklich schnell. „Öffnen Sie die Atomuhr (…) Halten Sie um Punkt 17:00 Uhr die ‚Fn-Taste‘ und drücken Sie zusätzlich die ‚F5-Taste‘, um den Browser neu zu laden. Sobald die Seite neu geladen ist, reichen Sie den Förderantrag ein“, wird auf einer österreichischen Website zum Vergleich von PV-Anlagen geraten.
Es ist der letzte von drei Fördercalls für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in diesem Jahr. Geplant waren acht Millionen Euro für diesen Fördertopf. Durch Restmittel aus den früheren Förderrunden stehen laut Wirtschaftsministerium nun jedoch 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese könnten schnell weg sein. Quelle: profil.at
Der Topf war nach 33 Sekunden ausgeschöpft.
Natürlich hagelt es jetzt Kritik. Auch die FPÖ ortete ein „Totalversagen“ bei der PV-Förderung und forderte ebenfalls ein neues System „mit fairen Wettbewerbsmechanismen“. Kritik an dem Fördersystem gibt es bereits seit Längerem, auch bei vergangenen Fördercalls waren die Mittel innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft. Quelle: orf.at
Stromspeicher. Wir habe schon viel mehr Solarstrom als ausreichende Stromspeicherkapazitäten. Ein paar zusätzliche Windräder würden ebenfalls nicht schaden. Aber sag das ja nicht laut. Bei Windräder, die in der Botanik herumstehen wie ich in der warmen Jahreszeit auf der Insel, wird's schon ein wenig ungelenk. Die sind einfach schiach. Und den Schlaf sollen sie dir auch rauben. Wie die Russen den Ukrainer:innen ihre Heimat. Die Israelis sind da auch sehr aktiv.
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Mir kam eine junge Frau entgegen mit blonden Haar. Die war recht schnell unterwegs. Trotz einem Handicap. Ihr rechter Fuß war wohl eine Attrappe. Nicht Attrappe du Depp. Eine Prothese. Genau. Eine Prothese. Und schon veralbert mich der Wortmacher mit einer Haftcreme, gedacht für die dritten Beißerchen. Die nannte man früher so: dritte Zähne. Aber darum geht es jetzt nicht. Auch nicht um den Zahn der Zeit. Oder darum, dass ich einen haltlosen Charakter habe. Trotzdem hafte ich dem Goadfather auf der Brieftasche wie eben deine Dritten an der Haftcreme, mit denen sich eine Gefangener in die Hände eincremt wegen der Haftcreme. Die extra kostet im Gefängnis-Kiosk.
Ich dachte mir beim Anblick der jungen Frau mit dem blonden Haar und der Beinprothese. Vielleicht ist die Frau eine Ukrainerin, der die Russen ein Bein weggesprengt haben. Und schon landete ich bei einem anderen Artikel aus dieser SPIEGEL-Ausgabe 41/2026.
Drei Jahre nach dem 7 Oktober. Ihr schon wurde von der Hamas ermordet - wie schafft sie es nicht zu hassen? Bevor ihr Sohn ermordet wurde von der Hamas wurde er noch schwer gefoltert.
Hersh Goldberg-Polin wurde von der Hamas nach Gaza verschleppt, gefoltert, ermordet. Hier erklärt seine Mutter Rachel, wie sie die Trauer verarbeitet, warum ihr Rache nicht hilft - und sie in Deutschland Trost findet. Bei Fans von Werder Bremen.
SPIEGEL: Frau Goldberg-Polin, während der Gefangenschaft soll Ihr Sohn Hersh einen Satz wie ein Mantra wiederholt haben, angelehnt an die Maxime des Psychiaters und Holocaustüberlebenden Viktor Frankl: Wer ein Warum hat, erträgt fast jedes Wie. Was ist Ihr Warum seit Hershs Tod?
Goldberg-Polin: Eigentlich lautet diese Maxime ja: Wer ein Warum hat, wer einen Sinn, ein Ziel, eine Bedeutung oder eine Absicht hat, kann jede Herausforderung bewältigen. Ich weiß, was meine Herausforderung ist: ohne Hersh durch den Rest meiner Zeit auf dieser Welt zu kommen. Das ist beschwerlich. Ich lebe in einem Gefängnis aus Schmerz. Wobei ich weiß, dass Millionen anderer Eltern auch ihre Kinder beerdigt haben. Menschen verlieren Menschen, die für ihr Selbstbild zentral sind. Ich versuche herauszufinden, wie ich in diesem Gefängnis leben kann.
SPIEGEL: Denken Sie, dass Sie irgendwann aus diesem »Gefängnis« entkommen können?
Goldberg-Polin: Bisher bleibe ich darin gefangen, aber ich hoffe und wünsche es mir. Mein Zustand verwirrt die Menschen, denn die Gitterstäbe sind unsichtbar.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Goldberg-Polin: Menschen wollen die Qualen anderer nicht sehen. Es gibt einen starken Drang nach Trost, Linderung, Heilung und Überwindung. Alle lieben das Wort »Resilienz«. Doch viele Menschen, die ebenfalls einen Liebsten verloren haben, sagen uns, dass es nicht besser wird.
SPIEGEL: Hersh hat ausgerechnet im Land der Täter gute Freunde gefunden, etwa in Bremen, wo er als Fan des Fußballclubs Hapoel Jerusalem mehrmals war.
Goldberg-Polin: Eine gute Freundin von ihm in Hamburg hat nun sogar ihr Baby nach ihm benannt.
SPIEGEL: Und die Werder-Ultras haben zu seinem Todestag im August im Weserstadion eine riesige Choreografie für ihren »Achi«, also Bruder, Hersh aufgeführt.
Goldberg-Polin: Er war mindestens dreimal in Bremen. Er liebte die Menschen dort, und sie liebten ihn. Es war eine sehr schöne Beziehung. Im August 2023 hatten wir einige seiner Bremer Freunde zum Abendessen bei uns in Jerusalem. Ich erinnere mich, dass ich einem jungen Mann aus Deutschland gegenübersaß, der sagte: Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass wir diese jüdischen Freunde haben, unsere Großeltern würden es nicht glauben.
Und wo bleiben die Tränen der Palästinenser, deren salzige Tränen im Meer ertrinken? Von der grellen Sonne getrocknet, wie anderswo die schmutzige Wäsche, in den Händen der Unschuld.
Zu diesem Thema passend, Gaza ist inzwischen überall, schreibt die Schriftstellerin Monika Maron in einem Gastbeitrag in der "NZZ".
„Um jedem Rassismusverdacht zu entgehen, zitiere ich die Ergebnisse der Bundestagswahl von 2023, als noch das Wahlverhalten nicht migrantischer Neuberliner (weniger als zehn Jahre ansässig) mit dem Verhalten der Ur-Berliner (gebürtig oder mehr als zwanzig Jahre ansässig) verglichen wurde. Die Ur-Berliner wählten 33 Prozent CDU, 21 Prozent SPD, 13 Prozent Grüne, 10 Prozent Linke. Die Zugezogenen 29 Prozent Grüne, 18 Prozent Die Linke, 14 Prozent CDU, 16 Prozent SPD. Das war 2023. Würde jeder an seinem Geburtsort wählen, sähe das Ergebnis anders aus.
Für die jüngste Landtagswahl wurden diese Zahlen nicht erhoben, bekannt ist aber, dass 51 Prozent der Muslime, die in ihren Landessprachen heftig umworben wurden, Die Linke gewählt haben. Ich nehme an, dass die wenigsten Muslime Anhänger der woken Bewegung, des Feminismus oder einer kommunistischen Revolution sind. Wenn sie Die Linke wählen, dann wegen der erleichterten Zuwanderung und der versprochenen schnellen Einbürgerung, wegen der gesicherten Sozialbezüge, vermutlich auch, weil sie da am ehesten auf Verständnis für ihren traditionellen Antisemitismus hoffen dürfen.
Das Fundament für die Pläne der Linken haben die Grünen offenbar gelegt. Die Polizei soll reduziert und eingehegt werden, Sozialarbeit die Strafverfolgung von Messerstechern, Drogendealern und Clan-Kriminellen ersetzen, die bedingungslose Staatsbürgerschaft soll automatisch nach fünf Jahren erfolgen, ohne Sprachtest. Die Pläne der Linken lesen sich wie die Anleitung zur islamistischen Machtübernahme.
Wenn ich mir vorstelle, was aus meiner Stadt Berlin werden könnte, sollte es wirklich zu einer Regierung unter den Linken kommen, wenn die Stadt mit muslimischer Zuwanderung geflutet, die Wohnungsnot darum grösser statt gemildert wird, wenn die Kriminalitätsbekämpfung behindert, dafür die Einbürgerung beschleunigt wird, um die Stimmen für die nächsten Wahlen zu sichern, dann ende ich in hilfloser Verzweiflung.“
Muslime - Gaza - Taliban - Kopftuchpflicht - Terror - Scharia - Allahu Akbar - »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden. Quelle: SPIEGEL 41/2026 / »Botschaft mit Blut«
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Der Islam wird in den Medien kaum noch als Quelle von Spiritualität wahrgenommen, sondern vor allem als Bedrohung. Eine Wahrnehmung, der auch ich mich inzwischen nicht mehr ganz verschließen kann. Durchs Grätzl rund um den Karmelitermarkt in der Leopoldstadt im 2.Wiener-Gemeindebezirk, wo heute wieder viele orthodoxe Juden leben, mitsamt den Stolpersteinen und Gedenktafeln, die an die Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung Wiens erinnern, kann ich nicht mehr ohne ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube gehen. Wegen der bekloppten Mohammeds, die uns erlegen wollen wie ein Jäger das Wild. Wegen was sonst?
Dabei hat gestern, dem 8.10.2026, in Berngau/Deutschland bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle ein Mann zwei Mitarbeiter eines Landratsamtes erschossen. Der Jäger und Sportschütze besaß offenbar zehn genehmigte Lang- und Kurzwaffen. Ermittler rätseln über das Motiv.
Die Quelle des ganz normalen Wahnsinns versiegt auch nicht. Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Ja, aber erst im nächsten Text....
¡Dios mío!
Welche Tränen schmecken salziger? Frag das niemals eine/n der an einem dicken Trauerklos im Hals zu ersticken droht. So viel kann ich zusammenfassend sagen. Zu meinem eigenen Text. Das ist ganz neu. Ich sage etwas zu meinem eigenen Text.
Weil es aus der Quelle des Leids, die manche verpeilt wie sie sind für die Quelle der reinen Vernunft halten, nur so heraussprudelt blutrot, wie aus einem Kornzeugen (dem ehrenwerten Herrn Schmid) oder einer Person die eine manische Phase hat. Die Quelle des Überdruss - reimt sich wie aufgelegt auf Verlust. Von Handlungsmacht.
Dabei dachten wird das hätten wir hinter uns gebracht. Was? Na das mit selbsternannten Autoritäten, schwarzer Erziehung und harter Machtpolitik. Wo die Potenteren den Schwächeren im geopolitischen Haifischbecken ihren Willen aufzwingen. Bei Gelegenheit auch mit Bomben, die jede Nachkriegsordnung zerfetzten oder mit wirtschaftlicher Erpressung, ganz wie in der Mafia-Serie „Die Sopranos“. In einer Zeit, in der politische Aufgeregtheit zum Dauerzustand geworden ist und Debatten vor allem in den sozialen Medien geführt werden, unerbittlich wie Nachbarschaftskriege, ohne dass sich diese ideologischen Grabenkämpfe in tragfähigen Organisationen oder dauerhaftem Handeln niederzuschlagen.
Woher willst du wissen wie in den Sozialen Medien argumentiert wird, weist mich der Wortmacher zurecht. Zu Recht? Der weiß doch oft nicht mal wo vorne und hinten ist. Stimmt nicht. Vorne ist oft dort, wo dir die Sonne in den Rücken scheint. Der dann einen Schatten wirft, wie du dir die Tabs ein. Scheiße, ist das anstrengend. Mit den Schattenkriegen? Ja mit denen auch.
Interessant an Anton Jägers Diagnose der Hyperpolitisierung aus dem Jahr 2023 ist, dass die Repolitisierung keineswegs das gesamte Parteienspektrum erfasst hat. Dauerhaft mobilisieren konnten vor allem die Parteien an den politischen Rändern, also rechts und links der Mitte. In Österreich sind das etwa FPÖ und KPÖ, in Deutschland AfD und Die Linke. Was heißt hier politischer Rand. In Österreich gibt es laut Umfragen nur noch eine Volkspartei - und das ist die FPÖ.
Die politische Mitte blutet aus. Aber ausbluten kannst du bei dieser Weltlage ja nicht sagen. Blutleer wie deine Schreibe, empfiehlt mir der Wortmacher. Mit blutiger Tinte. Nix für ungut. Ich bin schwer auf Tabs. Mein Fühlen und Denken erinnert an die verstümmelten Ohren einer schottischen Fahltohrkatze. Kastriert haben sie ihn auch, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Kommt natürlich nicht unerwartet. Das wird einen kulturellen Backlash erleben nach einer woken Phase? Das auch ja. Damit habe ich reichlich Erfahrung gemacht. Mit Wokeness? Der ist gut. Aber selbst beim Schiffen auf der Klobrille zu sitzen und die weißen Fliesen anstarren mit leeren Blick, ist doch nix Wokes. Der sitzt dort doch nur weil er sein Häusl selber putzen muss. Stimmt auch wieder.
Ich musste ja noch fühlen, weil ich nicht hören wollte. Auf die Um2. Die, toxisch wie ein Haufen Angesoffener auf einem Kirtag. Na, na. Die sich meinungsstark unglaublich gut in die Opferrolle hineinspielen konnte, wenn sie dem Goadfather mit entsprechendem Gesichtsausdruck klagte: „Der pariert einfach nicht.“ Was eine glatte Lüge war. Nicht einmal habe ich als Kind den Kühlschrank geöffnet, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Zwar bin ich auch ein Systembrecher wie einige Kids heute. Aber mich hat das System (die kleinstbürgerliche Matrix) gebrochen und nicht ich das System. Natürlich muss sich diese Matrix von wem vertreten lassen wie der liebe Herrgott hier durch den Papst oder Allah durch den Großmufti von Ägypten. Der aber den Mullahs im Iran nicht ins Gewissen reden kann. Weil die kein Gewissen haben? Der ist gut.
Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran, inzensierte sich in seiner Rede bei der UNO-Hauptversammlung ausdrücklich als Opfer amerikanischer und israelischer Gewalt dar. Er sagte, Iran sei Ziel von Angriffen geworden, sprach von getöteten Kindern und zeigte Bilder von Kindern, die nach seiner Darstellung bei US-israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien. Zudem erklärte er: „Wir sind die Opfer von Terrorismus.“ Das ist ein bemerkenswerter Satz aus dem Mund eines Vertreters jenes Gewalt-Regimes, das bei der Niederschlagung von Protesten im eigenen Land selbst für tauende Tote verantwortlich gemacht wird.
Heute werden Bomben wieder von Politikern auf den Weg gebracht, mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der man sonst a Packerl zur Post trägt, die Menschen töten und verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen des Empfänger der Sendung kennen. Aber das kann man sicherlich noch besser sagen.
Heute werden Bomben von Politikern wieder mit derselben Selbstverständlichkeit auf den Weg gebracht, mit der man sonst ein Paket zur Post trägt – um Menschen zu töten und zu verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen kennen. Quelle: KI
Woraufhin ich mich also fragte welche Tränen salziger schmecken.
Wie ich darauf kam? Ich radelte über die Insel. Am 8.10. 2026 noch im kurzen Leiberl. Im SPIEGEL/ Kultur ging es um den Ex-Grünen-Politiker Robert Habeck. Ein Portrait. Dieser traurige Gott der Wärmepumpe. Gott ist vielleicht ein wenig übertrieben. Traurige Held der Wärmepumpe trifft es auch.
Apropos nachhaltige Energie in Österreich.
Wer eine Förderung für seine Photovoltaikanlage haben will, muss schnell sein. Wirklich schnell. „Öffnen Sie die Atomuhr (…) Halten Sie um Punkt 17:00 Uhr die ‚Fn-Taste‘ und drücken Sie zusätzlich die ‚F5-Taste‘, um den Browser neu zu laden. Sobald die Seite neu geladen ist, reichen Sie den Förderantrag ein“, wird auf einer österreichischen Website zum Vergleich von PV-Anlagen geraten.
Es ist der letzte von drei Fördercalls für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in diesem Jahr. Geplant waren acht Millionen Euro für diesen Fördertopf. Durch Restmittel aus den früheren Förderrunden stehen laut Wirtschaftsministerium nun jedoch 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese könnten schnell weg sein. Quelle: profil.at
Der Topf war nach 33 Sekunden ausgeschöpft.
Natürlich hagelt es jetzt Kritik. Auch die FPÖ ortete ein „Totalversagen“ bei der PV-Förderung und forderte ebenfalls ein neues System „mit fairen Wettbewerbsmechanismen“. Kritik an dem Fördersystem gibt es bereits seit Längerem, auch bei vergangenen Fördercalls waren die Mittel innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft. Quelle: orf.at
Stromspeicher. Wir habe schon viel mehr Solarstrom als ausreichende Stromspeicherkapazitäten. Ein paar zusätzliche Windräder würden ebenfalls nicht schaden. Aber sag das ja nicht laut. Bei Windräder, die in der Botanik herumstehen wie ich in der warmen Jahreszeit auf der Insel, wird's schon ein wenig ungelenk. Die sind einfach schiach. Und den Schlaf sollen sie dir auch rauben. Wie die Russen den Ukrainer:innen ihre Heimat. Die Israelis sind da auch sehr aktiv.
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Mir kam eine junge Frau entgegen mit blonden Haar. Die war recht schnell unterwegs. Trotz einem Handicap. Ihr rechter Fuß war wohl eine Attrappe. Nicht Attrappe du Depp. Eine Prothese. Genau. Eine Prothese. Und schon veralbert mich der Wortmacher mit einer Haftcreme, gedacht für die dritten Beißerchen. Die nannte man früher so: dritte Zähne. Aber darum geht es jetzt nicht. Auch nicht um den Zahn der Zeit. Oder darum, dass ich einen haltlosen Charakter habe. Trotzdem hafte ich dem Goadfather auf der Brieftasche wie eben deine Dritten an der Haftcreme, mit denen sich eine Gefangener in die Hände eincremt wegen der Haftcreme. Die extra kostet im Gefängnis-Kiosk.
Ich dachte mir beim Anblick der jungen Frau mit dem blonden Haar und der Beinprothese. Vielleicht ist die Frau eine Ukrainerin, der die Russen ein Bein weggesprengt haben. Und schon landete ich bei einem anderen Artikel aus dieser SPIEGEL-Ausgabe 41/2026.
Drei Jahre nach dem 7 Oktober. Ihr schon wurde von der Hamas ermordet - wie schafft sie es nicht zu hassen? Bevor ihr Sohn ermordet wurde von der Hamas wurde er noch schwer gefoltert.
Hersh Goldberg-Polin wurde von der Hamas nach Gaza verschleppt, gefoltert, ermordet. Hier erklärt seine Mutter Rachel, wie sie die Trauer verarbeitet, warum ihr Rache nicht hilft - und sie in Deutschland Trost findet. Bei Fans von Werder Bremen.
SPIEGEL: Frau Goldberg-Polin, während der Gefangenschaft soll Ihr Sohn Hersh einen Satz wie ein Mantra wiederholt haben, angelehnt an die Maxime des Psychiaters und Holocaustüberlebenden Viktor Frankl: Wer ein Warum hat, erträgt fast jedes Wie. Was ist Ihr Warum seit Hershs Tod?
Goldberg-Polin: Eigentlich lautet diese Maxime ja: Wer ein Warum hat, wer einen Sinn, ein Ziel, eine Bedeutung oder eine Absicht hat, kann jede Herausforderung bewältigen. Ich weiß, was meine Herausforderung ist: ohne Hersh durch den Rest meiner Zeit auf dieser Welt zu kommen. Das ist beschwerlich. Ich lebe in einem Gefängnis aus Schmerz. Wobei ich weiß, dass Millionen anderer Eltern auch ihre Kinder beerdigt haben. Menschen verlieren Menschen, die für ihr Selbstbild zentral sind. Ich versuche herauszufinden, wie ich in diesem Gefängnis leben kann.
SPIEGEL: Denken Sie, dass Sie irgendwann aus diesem »Gefängnis« entkommen können?
Goldberg-Polin: Bisher bleibe ich darin gefangen, aber ich hoffe und wünsche es mir. Mein Zustand verwirrt die Menschen, denn die Gitterstäbe sind unsichtbar.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Goldberg-Polin: Menschen wollen die Qualen anderer nicht sehen. Es gibt einen starken Drang nach Trost, Linderung, Heilung und Überwindung. Alle lieben das Wort »Resilienz«. Doch viele Menschen, die ebenfalls einen Liebsten verloren haben, sagen uns, dass es nicht besser wird.
SPIEGEL: Hersh hat ausgerechnet im Land der Täter gute Freunde gefunden, etwa in Bremen, wo er als Fan des Fußballclubs Hapoel Jerusalem mehrmals war.
Goldberg-Polin: Eine gute Freundin von ihm in Hamburg hat nun sogar ihr Baby nach ihm benannt.
SPIEGEL: Und die Werder-Ultras haben zu seinem Todestag im August im Weserstadion eine riesige Choreografie für ihren »Achi«, also Bruder, Hersh aufgeführt.
Goldberg-Polin: Er war mindestens dreimal in Bremen. Er liebte die Menschen dort, und sie liebten ihn. Es war eine sehr schöne Beziehung. Im August 2023 hatten wir einige seiner Bremer Freunde zum Abendessen bei uns in Jerusalem. Ich erinnere mich, dass ich einem jungen Mann aus Deutschland gegenübersaß, der sagte: Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass wir diese jüdischen Freunde haben, unsere Großeltern würden es nicht glauben.
Und wo bleiben die Tränen der Palästinenser, deren salzige Tränen im Meer ertrinken? Von der grellen Sonne getrocknet, wie anderswo die schmutzige Wäsche, in den Händen der Unschuld.
Zu diesem Thema passend, Gaza ist inzwischen überall, schreibt die Schriftstellerin Monika Maron in einem Gastbeitrag in der "NZZ".
„Um jedem Rassismusverdacht zu entgehen, zitiere ich die Ergebnisse der Bundestagswahl von 2023, als noch das Wahlverhalten nicht migrantischer Neuberliner (weniger als zehn Jahre ansässig) mit dem Verhalten der Ur-Berliner (gebürtig oder mehr als zwanzig Jahre ansässig) verglichen wurde. Die Ur-Berliner wählten 33 Prozent CDU, 21 Prozent SPD, 13 Prozent Grüne, 10 Prozent Linke. Die Zugezogenen 29 Prozent Grüne, 18 Prozent Die Linke, 14 Prozent CDU, 16 Prozent SPD. Das war 2023. Würde jeder an seinem Geburtsort wählen, sähe das Ergebnis anders aus.
Für die jüngste Landtagswahl wurden diese Zahlen nicht erhoben, bekannt ist aber, dass 51 Prozent der Muslime, die in ihren Landessprachen heftig umworben wurden, Die Linke gewählt haben. Ich nehme an, dass die wenigsten Muslime Anhänger der woken Bewegung, des Feminismus oder einer kommunistischen Revolution sind. Wenn sie Die Linke wählen, dann wegen der erleichterten Zuwanderung und der versprochenen schnellen Einbürgerung, wegen der gesicherten Sozialbezüge, vermutlich auch, weil sie da am ehesten auf Verständnis für ihren traditionellen Antisemitismus hoffen dürfen.
Das Fundament für die Pläne der Linken haben die Grünen offenbar gelegt. Die Polizei soll reduziert und eingehegt werden, Sozialarbeit die Strafverfolgung von Messerstechern, Drogendealern und Clan-Kriminellen ersetzen, die bedingungslose Staatsbürgerschaft soll automatisch nach fünf Jahren erfolgen, ohne Sprachtest. Die Pläne der Linken lesen sich wie die Anleitung zur islamistischen Machtübernahme.
Wenn ich mir vorstelle, was aus meiner Stadt Berlin werden könnte, sollte es wirklich zu einer Regierung unter den Linken kommen, wenn die Stadt mit muslimischer Zuwanderung geflutet, die Wohnungsnot darum grösser statt gemildert wird, wenn die Kriminalitätsbekämpfung behindert, dafür die Einbürgerung beschleunigt wird, um die Stimmen für die nächsten Wahlen zu sichern, dann ende ich in hilfloser Verzweiflung.“
Muslime - Gaza - Taliban - Kopftuchpflicht - Terror - Scharia - Allahu Akbar - »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden. Quelle: SPIEGEL 41/2026 / »Botschaft mit Blut«
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Der Islam wird in den Medien kaum noch als Quelle von Spiritualität wahrgenommen, sondern vor allem als Bedrohung. Eine Wahrnehmung, der auch ich mich inzwischen nicht mehr ganz verschließen kann. Durchs Grätzl rund um den Karmelitermarkt in der Leopoldstadt im 2.Wiener-Gemeindebezirk, wo heute wieder viele orthodoxe Juden leben, mitsamt den Stolpersteinen und Gedenktafeln, die an die Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung Wiens erinnern, kann ich nicht mehr ohne ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube gehen. Wegen der bekloppten Mohammeds, die uns erlegen wollen wie ein Jäger das Wild. Wegen was sonst?
Dabei hat gestern, dem 8.10.2026, in Berngau/Deutschland bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle ein Mann zwei Mitarbeiter eines Landratsamtes erschossen. Der Jäger und Sportschütze besaß offenbar zehn genehmigte Lang- und Kurzwaffen. Ermittler rätseln über das Motiv.
Die Quelle des ganz normalen Wahnsinns versiegt auch nicht. Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Ja, aber erst im nächsten Text....
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Sonntag, 4. Oktober 2026
Lassen sie sich niemals die
falten
faltender imperialist, 12:00h
Korrektur: Babler. Der geschasste SPÖ-Chefe heißt natürlich Andreas Babler und nicht Babbler. Entschuldigung Herr Babler. Andreas Babler verkündete das Ergebnis. Er bleibe vorerst in seinen Ämtern. À la longue werde er den Parteivorsitz in die Hände von Frauenvorsitzender Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher legen. Das Amt des Vizekanzlers übergibt er an Markus Marterbauer, sobald dieser wieder genesen ist von seiner Krebserkrankung. Minister will Andreas Babler bleiben.©️Das Babler-Paradoxon. Gibt es eigentlich Regierende die mit großer Mehrheit wiedergewählt werden? Ja in Russland, spotte ich. Möglicherweise die Giorgia Meloni.
Ihrerseits Ministerpräsident von Italien (Fratelli d’Italia) Das sind die mit dem Duce. Hinten hinaus kopfüber aufgehängt. An den Stahlträgern einer Esso-Tankstelle auf der Piazzale Loreto in Mailand. Mitsamt seiner Geliebten Claretta Petacci und weiteren......
Schon muss ich mich korrigieren:
In Lettland haben die Parlamentswahlen am Wochenende zu einem überraschenden Erdrutschsieg für die „Vereinigte Liste” von Premierminister Andris Kulbergs geführt. Kulbergs grün-konservative Koalition eroberte dreimal mehr Stimmen als vor vier Jahren. Mit gut 35 Prozent der Stimmen und 42 von 100 Sitzen im Einkammer-Parlament Saeima wird die dezidiert EU- und Nato-freundliche „Vereinigte Liste“ die dominierende Kraft in Lettland. Und das ist auch eine Botschaft an Russland.
Dieses sehr gute Resultat zeigt, wie sehr die Drohnen-Krise die politische Landschaft Lettlands umgepflügt hat. Seit Mai waren über ein halbes Dutzend mutmaßlich von Russland nach Lettland umgeleiteter ukrainischer Drohnen im Osten des kleinen Landes abgestürzt oder abgeschossen worden.
Doch Moskaus Hand reicht auch 35 Jahre später immer noch weit nach Lettland hinein, das zeigt das Wahlverhalten der rund 25 Prozent russisch-sprachigen Wähler in Riga und Lettgallen im Osten des Landes. Im wirtschaftlich unterentwickelten Lettgallen rund um die Städte Daugavpils und Rezekne an der Grenze zu Belarus und Russland waren die Drohnen abgestürzt. In diesen Regionen stimmten am Samstag fast drei Viertel der Bevölkerung – bei einer Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent – für die beiden populistischen pro-russischen Parteien „Lettland zuerst!” und „Souveräne Kraft”. Der Integration des Ostens in den lettischen Staat ist das nicht zuträglich. Der Kreml wird sich jedoch die Hände reiben und dürfte weiterhin für Drohnen-Abstürze in dieser Region sorgen. Quelle: Die 'Presse'
Jessas!
Ich sag's ihnen.
Lassen Sie sich niemals, absolut niemals, eine Schottische Faltohrkatze als big present andrehen, weil sie so ein guter Zahnarzt sind. Schottische Faltohrkatzen sind in Österreich ein Danaergeschenk. Weil wir es hier schon sehr mit dem Tierschutz haben, wenn wir das Fleisch von Tieren in Dosen unseren liebsten Begleitern in den Fressnapf kippen. Mit viel mehr Liebe als die Um2 mir eine Jause machte. Studienergebnisse sind da eindeutig. Haustiere sind ein emotionaler Booster. Die senken Stressmarker wie Cortisol messbar. Die Herzfrequenz und Blutdruck gehen in Anwesenheit eines vertrauten Tiers oft ebenfalls runter. Das Oxytocin steigt bei Interaktion wie dem Streicheln und Bequatschen mit Blickkontakt auf die Barrikaden.
Nee, das nicht. Was oft unterschätzt wird im Zeitalter der Hyperpolitisierung. Parteien wie die FPÖ und die AfD die sich auch rührend um den rechten Rand kümmern, bündeln Gruppen, die vorher keine parlamentarische Repräsentation hatten, wie autoritäre, nationalistische, und systemkritische Milieus. Die Parteien am linken Rand aber auch wie „Die Linke“ in Berlin oder die Kommunisten in Graz. Die absorbieren Millaus die zuvor heimatlos waren und sich von keiner der Altparteien parlamentarisch repräsentiert fühlten. Auf einmal haben die eine politische Heimat. Sollte man nicht unerwähnt lassen beim Bespaßen mit apokalyptischen Untergangszenarien weil der Hitler in einer Doku in der Nacht schon wieder die Polen angreift. Vorwärtsverteidigend wie die Russen in der Ukraine.
Haustiere sorgen auch dafür dass man gerne nach Hause zu seiner schottischen Faltohrkatze. Das subjektives Wohlbefinden steigt bei vielen Tierhalter:innen merklich an. Mit einem Haustier an seiner Seite ist man viel weniger einsam als du alleinig. Der Wortmacher. Ich machte mir schon sorgen. Und viel aktiver bist du auch, wenn du mit deinem Hund auf der Donauinsel Gassi gehst.. Wo dein vierbeiniger Liebling dann die Witterung vom Schizophrenisten aufnimmt. Guck dir diesen Deppen an.
Der schreibt um sein Leben. Der lebt tatsächlich im Gefühl auf der Flucht zu sein. Vor seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und vor der herrschaftlichen Herrlichkeit. Und vor meiner Lebensangst. Und dem körperlich-geistige Verfall, also der Auslöschung allen Lebens. Geh, irgendein Bakterium wird schon überleben. Da kann man durchaus guter Hoffnung sein. Es gibt Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Ich bin nicht auf der Flucht, halte ich tapfer dagegen. Wir sind hier doch nicht im Krieg. Sind wir nicht? Nicht so richtig. Na dann. Ich bin am Abhauen. Deswegen ist es zum Davonlaufen. Ich bin „born to run“. Nur komme ich nie an. Egal. Lost ist lost. Und selbst wer weniger lost ist zahlt irgendwie drauf.
Der ex-Studienkumpel vom Hobbit-Anwalt mit biografischen und emotionalen Wurzeln in Palästina ist also Zahnarzt in Wien, Vienna wo er so gut wie nix tat. Der geht doch nicht mal ins Café-Landmann auf einen Mokka. Und schon franzt der Text bis zu den Huthis aus, zur Meerenge von Bab al‑Mandab. Der Name „Mokka“ stammt ja genau aus dieser Gegend, aus der Hafenstadt al‑Mukhā (Mokha) am Roten Meer, nahe der Bab‑al‑Mandab‑Meerenge. Die jetzt in den Händen der Huthis ist. Und schon stellt sich die Frage nach dem Tankrabatt mit den unsere Regierung versucht verlorengegangenes Vertrauen in die Regierungsparteien zurückzugewinnen. Siehe auch das Babbler‑Paradoxon: Je mehr die SPÖ ihre eigenen Kernforderungen (Mietpreisbremse, Brotpreisbremse, Bankenabgabe) in der Regierung durchbringt, desto tiefer fällt sie in den Umfragen. Wie geht das?
Höhere Preise sind generell ein wichtiges Marktsignale für Knappheit. Dieses Signal, hört die Signale, lassen sich nicht wegsubventionieren. Und immer schön mit der Gießkanne. Die Gießkanne subventioniert auch immer jene, die sich höhere Spritpreise problemlos leisten könnten. Schwer zu sagen wie hoch der Ölpreis aktuell wäre, wenn es nicht schon so viele E-Autos geben würde auf unseren Straßen, auf denen in der Bronx keine Essenszusteller mit E-Mopeds zu sehen sind. E-Autos, die ihren Strom wiederum aus Gaskraftwerken beziehen. ©️Das Kleinstgeistige. An Diesel mangelt es uns in Europa auch. Und unsere Gasspeicher sind auch nicht prall gefüllt wie der Euter einen hiesigen Milchkuh, die zehn Mal so viel Milch gibt wie eine Kuh in grauer Vorzeit.
Welttierschutztag. Vor 180 Jahren wurde in Wien der erste Tierschutzverein gegründet. Vieles wurde seither erwirkt, einiges liegt aber noch im Argen, auch aus Sicht der Wissenschaft.
Das erste provisorische Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins, damals nur für Hunde, wurde 1896 in Wien-Mariahilf eröffnet. Die Geschichte des ältesten Tierschutzvereins in Österreich geht aber noch weiter zurück. Er wurde 1846 gegründet, zu einer Zeit, als Tierschutz in der österreichischen Gesellschaft noch kein großes Thema war. Damals war es sogar noch üblich, Tiere als „Volksbelustigung” zu quälen, schildert ein neues Buch, das „180 Jahre Tierschutz in Österreich“ rekapituliert.
„Tierschutz hatte anfänglich eine anthropozentrische Sichtweise, wo nicht das Tier als fühlendes Wesen im Vordergrund stand, sondern der Mensch“, sagt Josef Troxler von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien im Gespräch mit der „Presse“. Die Humanität sollte durch den Tierschutz gefördert und das sittliche Gefühl der Menschen veredelt werden. „Grobes Handeln gegen Tiere und Tierquälerei waren verwerflich, um den Menschen vor Rohheit zu bewahren. Erst viel später hat man den Tieren auch Gefühle, Schmerzempfindung und Leidensvermögen zugestanden.”
Erst 1988 wurde in Österreich gesetzlich festgehalten, dass Tiere keine Sachen sind. Ein österreichweit geltendes Tierschutzgesetz, und nicht wie davor für jedes Bundesland ein eigenes, trat 2005 in Kraft. Dennoch gelten die Tierrechte immer noch nicht für alle Tiere einheitlich: Ein verletzter Hund sei laut dem Wiener Tierschutzverein juristisch besser gestellt als ein Schwein in einer Vollspaltenbucht, kritisiert Madeleine Petrovic, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Sie sieht Bedarf zur Überarbeitung des Gesetzes. Auch Troxler wünscht sich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse besser in Tierschutzbestimmungen umgesetzt werden.
Petrovic sieht auch die Tiertransporte innerhalb Europas auf dem Landweg, aber auch in andere Erdteile, als nicht tiergerecht an. Wenn Tiere von Österreich nach Nordafrika transportiert werden, „werden sie geschächtet, das heißt betäubungslos geschlachtet”, sagt Petrovic. „Eigentlich würden die EU-Transportvorschriften verlangen, dass für das Tier bis zum Ort, wo es hinkommt, das europäische Recht gilt und dass es am Bestimmungsort so geschlachtet wird, dass es möglichst keine Qual und Angst erleidet, aber das ist nicht der Fall.”
Nutztiere „ausgeblendet“
Schon vor ihrem Tod werde am Transportweg brutal mit den Tieren umgegangen, sagt Petrovic. Sie spricht von Beinen, die gebrochen werden, damit die Tiere nicht herumlaufen, und von Rindern, denen die Hörner weggeätzt werden, wodurch die Tiere erblinden können. „Unsere Gesellschaft und unsere Politik blendet das Thema vollkommen aus”, sagt Petrovic.
Auch die Haltung der Tiere beschäftigt den Tierschutz aktuell. „Wir haben die Nutztiere durch Überleistung krank gemacht”, sagt Petrovic. Heute gebe eine Kuh etwa das Zehnfache an Milch und auch Hennen seien zur übermäßigen Ei-Produktion hochgezüchtet worden. Dadurch sei ihr Skelett so entkalkt, dass die Hühner sich leichter die Knochen brechen. Petrovic wünscht sich, dass sich mehr Menschen darüber informieren, wie mit Nutztieren umgegangen wird. Sie findet: „Alles, was so grauslich ist, dass wir es vor unseren Kindern verstecken müssen, ist unmoralisch und hat in einer Wertegemeinschaft nichts zu suchen.” Quelle: Die "Presse"
Wertegemeinschaft genau. Alles muss auch einen Wert haben. Sonst ist es völlig umsonst.
Der Palästina-Kumpel vom Hobbit-Anwalt führt eine gut laufende Praxis inzwischen. Und eines Tages war ein Patient aus der arabischen Community mit seiner Zahnbehandlung so zufrieden, dass er ihm aus lauter Dankbarkeit ein besonderes Geschenk machte: eine Schottische Faltohrkatze. Oder aus der persischen Kultur. Irgendetwas mit Kultur halt. Unser Zahnarzt in dieser Geschichte hatte zwar keinerlei Ahnung von Katzen und dem österreichischen Tierschutzgesetzt, nahm das Tier aber gutgläubig entgegen. Geschenke lehnt man nicht ab.
Im Sommer hat mir der Nachbar neben einer Schokolade auch eine Flasche Sekt geschenkt. Ich hatte in einer Notsituation für ihn ein wenig herumtelefoniert. Der Mann ist in der asiatischen Kultur beheimatet. Was so nicht stimmt. Beheimatet ist er in Wien. Und ich Depp habe den Sekt abgelehnt. Ich trinke keinen Alkohol. Der ertrinkt lieber in Schimpf und Schande. Der Nachbar dachte sich wahrscheinlich. Alkohol geht bei Hiesigen mit Stammbaum zurückreichend bis ins Dritte Reich immer. Die sind doch immer am Saufen. Die älteren Jahrgänge halt. Die Jüngeren nicht mehr so sehr. Die leben viel bewusster.
Dem Zahnarzt, den ich auch persönlich kenne, war also nicht bewusst, welche Katzenrasse er da geschenkt bekam. Kinder hat er auch. Und die freuten riesig über den flauschigen Familienzuwachs. Besonders der Sohn schloss die Katze sofort ins Herz. Der tollte ausgelassen mit der schottischen Fahltohrkatze herum und hielt die ausgelassene Bespaßung in mehreren Videos fest.
Wie es Kinder heutzutage so halten teilte der seine Clips am smarten Handystolz in der Schule mit seinen MitschülerInnen. Innen gibt es in der muslimischen Subkultur nicht. In Österreich werden Muslime nur noch als Bedrohung wahrgenommen in der veröffentlichten Meinung. Die wollen alle Kalifat statt liberale Demokratie.
„Für Muslimbrüder sind Schulen das Testlabor“
Islamismus. Die Muslimbruderschaft trage sehr erfolgreich ihre „Ideologie in den Mainstream des Islam hinein“, warnt Historiker Heiko Heinisch. Vor allem das Bildungssystem stehe im Visier.
Die Presse: In Frankreich, Deutschland und Österreich warnen die Sicherheitsbehörden verstärkt, dass islamistische Bewegungen wie die Muslimbruderschaft den Staat unterwandern. Warum häufen sich diese Einschätzungen derzeit?
Heiko Heinisch: Weil immer offensichtlicher wird, dass solche Organisationen tatsächlich staatliche Strukturen unterwandern und gleichzeitig versuchen, muslimische Gemeinschaften zu beeinflussen. Sie wollen diese Gemeinschaften von der Gesellschaft entfremden und segregieren. In Frankreich spricht man vom islamischen Separatismus. Sie versuchen, eine Gegengesellschaft zu schaffen – einen Raum innerhalb des Staates, in dem nach eigenen, islamischen Normen gelebt werden kann.
Wie erfolgreich sind die Muslimbrüder mit dieser Strategie?
Bislang sehr erfolgreich. Die Muslimbruderschaft besteht nicht nur aus einem Geheimbund und Kaderapparat. Sie hat zig Vorfeldorganisationen gegründet und den Charakter einer islamischen Graswurzelbewegung angenommen. Dadurch konnte sie ihre Ideologie in den Mainstream des Islam hineintragen und über Lobbyarbeit bereits Einfluss auf die Politik europäischer Staaten ausüben.
Wie stark ist die Organisation in Österreich aufgestellt?
Die Muslimbruderschaft selbst ist in Österreich personell nicht sehr stark vertreten. Wir gehen davon aus, dass es in ganz Europa weniger vereidigte Mitglieder gibt als in Ägypten. Allerdings haben sie in Europa bereits sehr früh Einfluss auf den organisierten Islam genommen. Schon in der Gründungsgeschichte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) lassen sich Muslimbrüder identifizieren, die hier involviert waren. Und heutzutage ist die IGGÖ sehr stark durchdrungen von der Millî-Görüş-Bewegung (türkisch-islamistische Strömung, Anm.), die der Ideologie der Muslimbruderschaft sehr nahesteht.
Die IGGÖ weist jegliche Verbindungen zur Muslimbruderschaft strikt zurück.
Es lassen sich etliche Verbindungen nachweisen, ideologisch, strukturell und personell. Das haben wir auch in unserem neuen Buch über die Muslimbruderschaft gezeigt. Ein ehemaliger Funktionär der IGGÖ, Jamal Morad, hat etwa im Jahr 2013 einem ägyptischen Fernsehsender ganz offen gesagt, dass er ein Kader der Muslimbruderschaft ist.
Der Verfassungsgerichtshof hat in seiner bisherigen Judikatur kritisiert, dass so ein Verbot diskriminierend sei, weil nur ein religiöses Symbol und der Islam alleine herausgepickt wird.
Ja, aber es geht hier nicht nur um ein religiöses Symbol, sondern darum, was es signalisiert. Und in diesem Fall signalisiert es eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Das tun andere Symbole wie das Kreuz oder die Kippa nicht. Das Kopftuch markiert ganz klar die Geschlechtsreife von Mädchen und sexualisiert sie dadurch. Letztlich wird das Kopftuch in allen Ländern, in denen islamische Kräfte die Macht erlangen, immer zu einer Verpflichtung.
Und in Italien beschloss die Regierung ein Verhüllungsverbot und eine 30-Prozent-Quote für ausländische Kinder an den Schulen.
An den Schulen in Italien gilt ab sofort ein Verhüllungsverbot. Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Mittwochabend ein entsprechendes Gesetzesdekret der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterschrieben. Meloni sprach im Vorfeld der Unterzeichnung auch von Maßnahmen, die die Bildung von „Ghettos“ verhindern sollen. Mit dem neuen Dekret wird auch eine Obergrenze von 30 Prozent für ausländische Schüler pro Klasse festgeschrieben.
Unter die 30-Prozent-Regelung fallen Kinder und Jugendliche, die nicht die italienische Staatsbürgerschaft haben, nicht in Italien geboren sind und nicht für mindestens zwei Jahre einen Kindergarten in Italien besucht haben. Für die Mittel- und Oberstufe gilt die Quote für Schülerinnen und Schüler, die zuvor nicht mindestens drei Jahre an einer italienischen Schule unterrichtet wurden. Die Obergrenze soll ab dem Schuljahr 2027/2028 gelten. Eltern, die nicht der italienischen Sprache mächtig sind, sind verpflichtet Sprachunterricht zu nehmen.
Das Verbot der Verhüllung besagt, dass das Gesicht nicht bedeckt sein darf, womit für Schülerinnen das Tragen von Burka oder Nikab nicht mehr zulässig ist. Auch das Tragen eines Helms oder einer Gesichtsmaske ist nun an Italiens Schulen verboten, sofern dies nicht aus gesundheitlichen Gründen nötig ist. Bei einem Verstoß gegen die Regel müssen Eltern mit Geldstrafen von 200 bis 1000 Euro rechnen. Quelle: Die "Presse"
„Wegen dieser Entwicklung werden sich islamistische Extremisten die Hände reiben: ‚Schaut her, wir Muslime sind in Europa die neuen Juden.‘ Das Zepter haben wir von den Ungeimpften übernommen.
Was aber in der Causa Katze mit schottischen Faltohren keiner der Beteiligten ahnte: Das Video landete auch bei einer Mutter eines Mitschülers, die von Berufs wegen Tierärztin ist. Als sie die Rasse erkannte, verstand sie keinen Spaß: Sie zeigte den Zahnarzt umgehend wegen Tierquälerei an. Schottische Faltohrkatzen fallen rechtlich nämlich unter den Begriff der Qualzucht. Ihre charakteristischen Knickohren sind das Resultat eines Erbschadens, der oft mit schmerzhaften Gelenk- und Knochenveränderungen im ganzen Körper einhergeht. In Österreich ist die Haltung und Weitergabe solcher Tiere strengstens verboten.
Ehe er sich versah, wurde der Zahnarzt von Amts wegen einbestellt und zu dem Vorfall ausführlich befragt. Bei der Vernehmung kam erschwerend hinzu, dass der Kater oder die Katze noch nicht kastriert/sterilisiert war. Theoretisch hätte das Tier also noch zur weiteren Vermehrung dieser Qualzucht dienen können. Im Laufe des Gesprächs wurde der Zahnarzt auch nach seinem ungefähren Monatseinkommen gefragt. Möglicherweise fühlte er sich in diesem Moment herausgefordert oder dachte, die Beamtenschaft hege Vorurteile ihm gegenüber, weil er kein waschechter Hiesiger ist. Das ist allerdings nur eine Mutmaßung.
Das Ding mit den kulturellen Wurzeln ist schon auch irgendwie ein Jammer. Erwähnt man diese Wurzeln nicht, brüllen einige sofort: Lasst euch ja nicht vereinnahmen, vergesst eure kulturellen Wurzeln nicht, vollumfängliche Assimilation verletzt eure Menschenwürde. Selbst dann, wenn man aus einem Land wie Afghanistan stammt, wo Frauen ohnehin keine Würde haben. Unglaublich eigentlich. Afghanische Frauen wollen nur Insider:innen retten. Die Palästinenser sogar Hiesige beim Würstelstand um 04:37. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin ich heute Nacht erst eingeschlafen. Ging einfach nicht.
Erwähnt man diese kulturellen Wurzeln aber zu prominent, ist man ratzfatz ein übler Rassist, der den Multikulturalismus ablehnt und lieber vom ‚Ethnopluralismus‘ spricht, also von der Vorstellung, dass Kulturen sich nicht vermischen sollen. Siehe auch dein Blog, brüllt der Scheißhausdämon. Du hast hier auch ein Alleinstellungsmerkmal. Merk dir das mal, setzt der Wortmacher, diese Ansage fort. Woraufhin ich mir denke, an einem anderen Ort. Wäre ich genauso im Arsch.
Einst ging man noch zum Griechen oder zum Italiener. Aber zum Araber gehen hat irgendwie rassistische Schlagseite. Man geht auch nicht zum Juden sondern in ein jüdisches Restaurant. Zwar ist man regelmäßig seinen Kebab mit Hingabe. Aber nicht beim Türken. Oder doch? Was ist jetzt mit dem Chinesen. Zum Chinesen geht man doch noch. Oder nicht? Da holt man sich doch regelmäßig sein Süß-Sauer oder sein Sushi. Aber Sushi ist doch Japanisch. Die Sprache ist ein scheiß Minenfeld. Und die Ukraine. Die ist auch ein Minenfeld. Und Gaza. Und in der Straße von Hormus sollen auch jede Menge Minen herumkugeln. Oder wurden die schon geräumt?
Der Zahnarzt kleckerte bei seinem Einkommen nicht, als der zu dem Thema von Amtswegen befragt wurde.
Recht zeitnah nach diesem Gespräch mit der staatlichen Obrigkeit flatterte dem Zahnarzt ein behördlicher Bescheid ins Haus. Darin wurde unmissverständlich klarstellt, dass ein Tier aus einer Qualzucht in Österreich strengstens verboten ist. Der Kater/Die Katze hätte im schlimmsten Fall auch zur Hehlerei mit illegal gezüchteten schottischen Fahltohrkatzen dienen können. Ebenfalls ein absolutes No-Go im österreichischen Tierschutzrecht. Das Endergebnis dieser gut gemeinten Gefälligkeit? Ein eingeschriebener Brief von der MA 60, dem Wiener Veterinäramt und Tierschutz. Wegen zu viel Fahltohr aus Schottland ist eine Strafe von 7.800 Euro zu entrichten.
Top Story. Woraufhin ich den Hobbit‑Anwalt fragte: Was geschieht eigentlich, wenn sich deine schottische Faltohrkatze mit einer ganz gewöhnlichen Hauskatze paart? Muss man dann nur die Hälfte blechen. Oder noch mehr? Wegen Rassenschande?
Ende
Ihrerseits Ministerpräsident von Italien (Fratelli d’Italia) Das sind die mit dem Duce. Hinten hinaus kopfüber aufgehängt. An den Stahlträgern einer Esso-Tankstelle auf der Piazzale Loreto in Mailand. Mitsamt seiner Geliebten Claretta Petacci und weiteren......
Schon muss ich mich korrigieren:
In Lettland haben die Parlamentswahlen am Wochenende zu einem überraschenden Erdrutschsieg für die „Vereinigte Liste” von Premierminister Andris Kulbergs geführt. Kulbergs grün-konservative Koalition eroberte dreimal mehr Stimmen als vor vier Jahren. Mit gut 35 Prozent der Stimmen und 42 von 100 Sitzen im Einkammer-Parlament Saeima wird die dezidiert EU- und Nato-freundliche „Vereinigte Liste“ die dominierende Kraft in Lettland. Und das ist auch eine Botschaft an Russland.
Dieses sehr gute Resultat zeigt, wie sehr die Drohnen-Krise die politische Landschaft Lettlands umgepflügt hat. Seit Mai waren über ein halbes Dutzend mutmaßlich von Russland nach Lettland umgeleiteter ukrainischer Drohnen im Osten des kleinen Landes abgestürzt oder abgeschossen worden.
Doch Moskaus Hand reicht auch 35 Jahre später immer noch weit nach Lettland hinein, das zeigt das Wahlverhalten der rund 25 Prozent russisch-sprachigen Wähler in Riga und Lettgallen im Osten des Landes. Im wirtschaftlich unterentwickelten Lettgallen rund um die Städte Daugavpils und Rezekne an der Grenze zu Belarus und Russland waren die Drohnen abgestürzt. In diesen Regionen stimmten am Samstag fast drei Viertel der Bevölkerung – bei einer Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent – für die beiden populistischen pro-russischen Parteien „Lettland zuerst!” und „Souveräne Kraft”. Der Integration des Ostens in den lettischen Staat ist das nicht zuträglich. Der Kreml wird sich jedoch die Hände reiben und dürfte weiterhin für Drohnen-Abstürze in dieser Region sorgen. Quelle: Die 'Presse'
Jessas!
Ich sag's ihnen.
Lassen Sie sich niemals, absolut niemals, eine Schottische Faltohrkatze als big present andrehen, weil sie so ein guter Zahnarzt sind. Schottische Faltohrkatzen sind in Österreich ein Danaergeschenk. Weil wir es hier schon sehr mit dem Tierschutz haben, wenn wir das Fleisch von Tieren in Dosen unseren liebsten Begleitern in den Fressnapf kippen. Mit viel mehr Liebe als die Um2 mir eine Jause machte. Studienergebnisse sind da eindeutig. Haustiere sind ein emotionaler Booster. Die senken Stressmarker wie Cortisol messbar. Die Herzfrequenz und Blutdruck gehen in Anwesenheit eines vertrauten Tiers oft ebenfalls runter. Das Oxytocin steigt bei Interaktion wie dem Streicheln und Bequatschen mit Blickkontakt auf die Barrikaden.
Nee, das nicht. Was oft unterschätzt wird im Zeitalter der Hyperpolitisierung. Parteien wie die FPÖ und die AfD die sich auch rührend um den rechten Rand kümmern, bündeln Gruppen, die vorher keine parlamentarische Repräsentation hatten, wie autoritäre, nationalistische, und systemkritische Milieus. Die Parteien am linken Rand aber auch wie „Die Linke“ in Berlin oder die Kommunisten in Graz. Die absorbieren Millaus die zuvor heimatlos waren und sich von keiner der Altparteien parlamentarisch repräsentiert fühlten. Auf einmal haben die eine politische Heimat. Sollte man nicht unerwähnt lassen beim Bespaßen mit apokalyptischen Untergangszenarien weil der Hitler in einer Doku in der Nacht schon wieder die Polen angreift. Vorwärtsverteidigend wie die Russen in der Ukraine.
Haustiere sorgen auch dafür dass man gerne nach Hause zu seiner schottischen Faltohrkatze. Das subjektives Wohlbefinden steigt bei vielen Tierhalter:innen merklich an. Mit einem Haustier an seiner Seite ist man viel weniger einsam als du alleinig. Der Wortmacher. Ich machte mir schon sorgen. Und viel aktiver bist du auch, wenn du mit deinem Hund auf der Donauinsel Gassi gehst.. Wo dein vierbeiniger Liebling dann die Witterung vom Schizophrenisten aufnimmt. Guck dir diesen Deppen an.
Der schreibt um sein Leben. Der lebt tatsächlich im Gefühl auf der Flucht zu sein. Vor seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und vor der herrschaftlichen Herrlichkeit. Und vor meiner Lebensangst. Und dem körperlich-geistige Verfall, also der Auslöschung allen Lebens. Geh, irgendein Bakterium wird schon überleben. Da kann man durchaus guter Hoffnung sein. Es gibt Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Ich bin nicht auf der Flucht, halte ich tapfer dagegen. Wir sind hier doch nicht im Krieg. Sind wir nicht? Nicht so richtig. Na dann. Ich bin am Abhauen. Deswegen ist es zum Davonlaufen. Ich bin „born to run“. Nur komme ich nie an. Egal. Lost ist lost. Und selbst wer weniger lost ist zahlt irgendwie drauf.
Der ex-Studienkumpel vom Hobbit-Anwalt mit biografischen und emotionalen Wurzeln in Palästina ist also Zahnarzt in Wien, Vienna wo er so gut wie nix tat. Der geht doch nicht mal ins Café-Landmann auf einen Mokka. Und schon franzt der Text bis zu den Huthis aus, zur Meerenge von Bab al‑Mandab. Der Name „Mokka“ stammt ja genau aus dieser Gegend, aus der Hafenstadt al‑Mukhā (Mokha) am Roten Meer, nahe der Bab‑al‑Mandab‑Meerenge. Die jetzt in den Händen der Huthis ist. Und schon stellt sich die Frage nach dem Tankrabatt mit den unsere Regierung versucht verlorengegangenes Vertrauen in die Regierungsparteien zurückzugewinnen. Siehe auch das Babbler‑Paradoxon: Je mehr die SPÖ ihre eigenen Kernforderungen (Mietpreisbremse, Brotpreisbremse, Bankenabgabe) in der Regierung durchbringt, desto tiefer fällt sie in den Umfragen. Wie geht das?
Höhere Preise sind generell ein wichtiges Marktsignale für Knappheit. Dieses Signal, hört die Signale, lassen sich nicht wegsubventionieren. Und immer schön mit der Gießkanne. Die Gießkanne subventioniert auch immer jene, die sich höhere Spritpreise problemlos leisten könnten. Schwer zu sagen wie hoch der Ölpreis aktuell wäre, wenn es nicht schon so viele E-Autos geben würde auf unseren Straßen, auf denen in der Bronx keine Essenszusteller mit E-Mopeds zu sehen sind. E-Autos, die ihren Strom wiederum aus Gaskraftwerken beziehen. ©️Das Kleinstgeistige. An Diesel mangelt es uns in Europa auch. Und unsere Gasspeicher sind auch nicht prall gefüllt wie der Euter einen hiesigen Milchkuh, die zehn Mal so viel Milch gibt wie eine Kuh in grauer Vorzeit.
Welttierschutztag. Vor 180 Jahren wurde in Wien der erste Tierschutzverein gegründet. Vieles wurde seither erwirkt, einiges liegt aber noch im Argen, auch aus Sicht der Wissenschaft.
Das erste provisorische Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins, damals nur für Hunde, wurde 1896 in Wien-Mariahilf eröffnet. Die Geschichte des ältesten Tierschutzvereins in Österreich geht aber noch weiter zurück. Er wurde 1846 gegründet, zu einer Zeit, als Tierschutz in der österreichischen Gesellschaft noch kein großes Thema war. Damals war es sogar noch üblich, Tiere als „Volksbelustigung” zu quälen, schildert ein neues Buch, das „180 Jahre Tierschutz in Österreich“ rekapituliert.
„Tierschutz hatte anfänglich eine anthropozentrische Sichtweise, wo nicht das Tier als fühlendes Wesen im Vordergrund stand, sondern der Mensch“, sagt Josef Troxler von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien im Gespräch mit der „Presse“. Die Humanität sollte durch den Tierschutz gefördert und das sittliche Gefühl der Menschen veredelt werden. „Grobes Handeln gegen Tiere und Tierquälerei waren verwerflich, um den Menschen vor Rohheit zu bewahren. Erst viel später hat man den Tieren auch Gefühle, Schmerzempfindung und Leidensvermögen zugestanden.”
Erst 1988 wurde in Österreich gesetzlich festgehalten, dass Tiere keine Sachen sind. Ein österreichweit geltendes Tierschutzgesetz, und nicht wie davor für jedes Bundesland ein eigenes, trat 2005 in Kraft. Dennoch gelten die Tierrechte immer noch nicht für alle Tiere einheitlich: Ein verletzter Hund sei laut dem Wiener Tierschutzverein juristisch besser gestellt als ein Schwein in einer Vollspaltenbucht, kritisiert Madeleine Petrovic, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Sie sieht Bedarf zur Überarbeitung des Gesetzes. Auch Troxler wünscht sich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse besser in Tierschutzbestimmungen umgesetzt werden.
Petrovic sieht auch die Tiertransporte innerhalb Europas auf dem Landweg, aber auch in andere Erdteile, als nicht tiergerecht an. Wenn Tiere von Österreich nach Nordafrika transportiert werden, „werden sie geschächtet, das heißt betäubungslos geschlachtet”, sagt Petrovic. „Eigentlich würden die EU-Transportvorschriften verlangen, dass für das Tier bis zum Ort, wo es hinkommt, das europäische Recht gilt und dass es am Bestimmungsort so geschlachtet wird, dass es möglichst keine Qual und Angst erleidet, aber das ist nicht der Fall.”
Nutztiere „ausgeblendet“
Schon vor ihrem Tod werde am Transportweg brutal mit den Tieren umgegangen, sagt Petrovic. Sie spricht von Beinen, die gebrochen werden, damit die Tiere nicht herumlaufen, und von Rindern, denen die Hörner weggeätzt werden, wodurch die Tiere erblinden können. „Unsere Gesellschaft und unsere Politik blendet das Thema vollkommen aus”, sagt Petrovic.
Auch die Haltung der Tiere beschäftigt den Tierschutz aktuell. „Wir haben die Nutztiere durch Überleistung krank gemacht”, sagt Petrovic. Heute gebe eine Kuh etwa das Zehnfache an Milch und auch Hennen seien zur übermäßigen Ei-Produktion hochgezüchtet worden. Dadurch sei ihr Skelett so entkalkt, dass die Hühner sich leichter die Knochen brechen. Petrovic wünscht sich, dass sich mehr Menschen darüber informieren, wie mit Nutztieren umgegangen wird. Sie findet: „Alles, was so grauslich ist, dass wir es vor unseren Kindern verstecken müssen, ist unmoralisch und hat in einer Wertegemeinschaft nichts zu suchen.” Quelle: Die "Presse"
Wertegemeinschaft genau. Alles muss auch einen Wert haben. Sonst ist es völlig umsonst.
Der Palästina-Kumpel vom Hobbit-Anwalt führt eine gut laufende Praxis inzwischen. Und eines Tages war ein Patient aus der arabischen Community mit seiner Zahnbehandlung so zufrieden, dass er ihm aus lauter Dankbarkeit ein besonderes Geschenk machte: eine Schottische Faltohrkatze. Oder aus der persischen Kultur. Irgendetwas mit Kultur halt. Unser Zahnarzt in dieser Geschichte hatte zwar keinerlei Ahnung von Katzen und dem österreichischen Tierschutzgesetzt, nahm das Tier aber gutgläubig entgegen. Geschenke lehnt man nicht ab.
Im Sommer hat mir der Nachbar neben einer Schokolade auch eine Flasche Sekt geschenkt. Ich hatte in einer Notsituation für ihn ein wenig herumtelefoniert. Der Mann ist in der asiatischen Kultur beheimatet. Was so nicht stimmt. Beheimatet ist er in Wien. Und ich Depp habe den Sekt abgelehnt. Ich trinke keinen Alkohol. Der ertrinkt lieber in Schimpf und Schande. Der Nachbar dachte sich wahrscheinlich. Alkohol geht bei Hiesigen mit Stammbaum zurückreichend bis ins Dritte Reich immer. Die sind doch immer am Saufen. Die älteren Jahrgänge halt. Die Jüngeren nicht mehr so sehr. Die leben viel bewusster.
Dem Zahnarzt, den ich auch persönlich kenne, war also nicht bewusst, welche Katzenrasse er da geschenkt bekam. Kinder hat er auch. Und die freuten riesig über den flauschigen Familienzuwachs. Besonders der Sohn schloss die Katze sofort ins Herz. Der tollte ausgelassen mit der schottischen Fahltohrkatze herum und hielt die ausgelassene Bespaßung in mehreren Videos fest.
Wie es Kinder heutzutage so halten teilte der seine Clips am smarten Handystolz in der Schule mit seinen MitschülerInnen. Innen gibt es in der muslimischen Subkultur nicht. In Österreich werden Muslime nur noch als Bedrohung wahrgenommen in der veröffentlichten Meinung. Die wollen alle Kalifat statt liberale Demokratie.
„Für Muslimbrüder sind Schulen das Testlabor“
Islamismus. Die Muslimbruderschaft trage sehr erfolgreich ihre „Ideologie in den Mainstream des Islam hinein“, warnt Historiker Heiko Heinisch. Vor allem das Bildungssystem stehe im Visier.
Die Presse: In Frankreich, Deutschland und Österreich warnen die Sicherheitsbehörden verstärkt, dass islamistische Bewegungen wie die Muslimbruderschaft den Staat unterwandern. Warum häufen sich diese Einschätzungen derzeit?
Heiko Heinisch: Weil immer offensichtlicher wird, dass solche Organisationen tatsächlich staatliche Strukturen unterwandern und gleichzeitig versuchen, muslimische Gemeinschaften zu beeinflussen. Sie wollen diese Gemeinschaften von der Gesellschaft entfremden und segregieren. In Frankreich spricht man vom islamischen Separatismus. Sie versuchen, eine Gegengesellschaft zu schaffen – einen Raum innerhalb des Staates, in dem nach eigenen, islamischen Normen gelebt werden kann.
Wie erfolgreich sind die Muslimbrüder mit dieser Strategie?
Bislang sehr erfolgreich. Die Muslimbruderschaft besteht nicht nur aus einem Geheimbund und Kaderapparat. Sie hat zig Vorfeldorganisationen gegründet und den Charakter einer islamischen Graswurzelbewegung angenommen. Dadurch konnte sie ihre Ideologie in den Mainstream des Islam hineintragen und über Lobbyarbeit bereits Einfluss auf die Politik europäischer Staaten ausüben.
Wie stark ist die Organisation in Österreich aufgestellt?
Die Muslimbruderschaft selbst ist in Österreich personell nicht sehr stark vertreten. Wir gehen davon aus, dass es in ganz Europa weniger vereidigte Mitglieder gibt als in Ägypten. Allerdings haben sie in Europa bereits sehr früh Einfluss auf den organisierten Islam genommen. Schon in der Gründungsgeschichte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) lassen sich Muslimbrüder identifizieren, die hier involviert waren. Und heutzutage ist die IGGÖ sehr stark durchdrungen von der Millî-Görüş-Bewegung (türkisch-islamistische Strömung, Anm.), die der Ideologie der Muslimbruderschaft sehr nahesteht.
Die IGGÖ weist jegliche Verbindungen zur Muslimbruderschaft strikt zurück.
Es lassen sich etliche Verbindungen nachweisen, ideologisch, strukturell und personell. Das haben wir auch in unserem neuen Buch über die Muslimbruderschaft gezeigt. Ein ehemaliger Funktionär der IGGÖ, Jamal Morad, hat etwa im Jahr 2013 einem ägyptischen Fernsehsender ganz offen gesagt, dass er ein Kader der Muslimbruderschaft ist.
Der Verfassungsgerichtshof hat in seiner bisherigen Judikatur kritisiert, dass so ein Verbot diskriminierend sei, weil nur ein religiöses Symbol und der Islam alleine herausgepickt wird.
Ja, aber es geht hier nicht nur um ein religiöses Symbol, sondern darum, was es signalisiert. Und in diesem Fall signalisiert es eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Das tun andere Symbole wie das Kreuz oder die Kippa nicht. Das Kopftuch markiert ganz klar die Geschlechtsreife von Mädchen und sexualisiert sie dadurch. Letztlich wird das Kopftuch in allen Ländern, in denen islamische Kräfte die Macht erlangen, immer zu einer Verpflichtung.
Und in Italien beschloss die Regierung ein Verhüllungsverbot und eine 30-Prozent-Quote für ausländische Kinder an den Schulen.
An den Schulen in Italien gilt ab sofort ein Verhüllungsverbot. Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Mittwochabend ein entsprechendes Gesetzesdekret der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterschrieben. Meloni sprach im Vorfeld der Unterzeichnung auch von Maßnahmen, die die Bildung von „Ghettos“ verhindern sollen. Mit dem neuen Dekret wird auch eine Obergrenze von 30 Prozent für ausländische Schüler pro Klasse festgeschrieben.
Unter die 30-Prozent-Regelung fallen Kinder und Jugendliche, die nicht die italienische Staatsbürgerschaft haben, nicht in Italien geboren sind und nicht für mindestens zwei Jahre einen Kindergarten in Italien besucht haben. Für die Mittel- und Oberstufe gilt die Quote für Schülerinnen und Schüler, die zuvor nicht mindestens drei Jahre an einer italienischen Schule unterrichtet wurden. Die Obergrenze soll ab dem Schuljahr 2027/2028 gelten. Eltern, die nicht der italienischen Sprache mächtig sind, sind verpflichtet Sprachunterricht zu nehmen.
Das Verbot der Verhüllung besagt, dass das Gesicht nicht bedeckt sein darf, womit für Schülerinnen das Tragen von Burka oder Nikab nicht mehr zulässig ist. Auch das Tragen eines Helms oder einer Gesichtsmaske ist nun an Italiens Schulen verboten, sofern dies nicht aus gesundheitlichen Gründen nötig ist. Bei einem Verstoß gegen die Regel müssen Eltern mit Geldstrafen von 200 bis 1000 Euro rechnen. Quelle: Die "Presse"
„Wegen dieser Entwicklung werden sich islamistische Extremisten die Hände reiben: ‚Schaut her, wir Muslime sind in Europa die neuen Juden.‘ Das Zepter haben wir von den Ungeimpften übernommen.
Was aber in der Causa Katze mit schottischen Faltohren keiner der Beteiligten ahnte: Das Video landete auch bei einer Mutter eines Mitschülers, die von Berufs wegen Tierärztin ist. Als sie die Rasse erkannte, verstand sie keinen Spaß: Sie zeigte den Zahnarzt umgehend wegen Tierquälerei an. Schottische Faltohrkatzen fallen rechtlich nämlich unter den Begriff der Qualzucht. Ihre charakteristischen Knickohren sind das Resultat eines Erbschadens, der oft mit schmerzhaften Gelenk- und Knochenveränderungen im ganzen Körper einhergeht. In Österreich ist die Haltung und Weitergabe solcher Tiere strengstens verboten.
Ehe er sich versah, wurde der Zahnarzt von Amts wegen einbestellt und zu dem Vorfall ausführlich befragt. Bei der Vernehmung kam erschwerend hinzu, dass der Kater oder die Katze noch nicht kastriert/sterilisiert war. Theoretisch hätte das Tier also noch zur weiteren Vermehrung dieser Qualzucht dienen können. Im Laufe des Gesprächs wurde der Zahnarzt auch nach seinem ungefähren Monatseinkommen gefragt. Möglicherweise fühlte er sich in diesem Moment herausgefordert oder dachte, die Beamtenschaft hege Vorurteile ihm gegenüber, weil er kein waschechter Hiesiger ist. Das ist allerdings nur eine Mutmaßung.
Das Ding mit den kulturellen Wurzeln ist schon auch irgendwie ein Jammer. Erwähnt man diese Wurzeln nicht, brüllen einige sofort: Lasst euch ja nicht vereinnahmen, vergesst eure kulturellen Wurzeln nicht, vollumfängliche Assimilation verletzt eure Menschenwürde. Selbst dann, wenn man aus einem Land wie Afghanistan stammt, wo Frauen ohnehin keine Würde haben. Unglaublich eigentlich. Afghanische Frauen wollen nur Insider:innen retten. Die Palästinenser sogar Hiesige beim Würstelstand um 04:37. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin ich heute Nacht erst eingeschlafen. Ging einfach nicht.
Erwähnt man diese kulturellen Wurzeln aber zu prominent, ist man ratzfatz ein übler Rassist, der den Multikulturalismus ablehnt und lieber vom ‚Ethnopluralismus‘ spricht, also von der Vorstellung, dass Kulturen sich nicht vermischen sollen. Siehe auch dein Blog, brüllt der Scheißhausdämon. Du hast hier auch ein Alleinstellungsmerkmal. Merk dir das mal, setzt der Wortmacher, diese Ansage fort. Woraufhin ich mir denke, an einem anderen Ort. Wäre ich genauso im Arsch.
Einst ging man noch zum Griechen oder zum Italiener. Aber zum Araber gehen hat irgendwie rassistische Schlagseite. Man geht auch nicht zum Juden sondern in ein jüdisches Restaurant. Zwar ist man regelmäßig seinen Kebab mit Hingabe. Aber nicht beim Türken. Oder doch? Was ist jetzt mit dem Chinesen. Zum Chinesen geht man doch noch. Oder nicht? Da holt man sich doch regelmäßig sein Süß-Sauer oder sein Sushi. Aber Sushi ist doch Japanisch. Die Sprache ist ein scheiß Minenfeld. Und die Ukraine. Die ist auch ein Minenfeld. Und Gaza. Und in der Straße von Hormus sollen auch jede Menge Minen herumkugeln. Oder wurden die schon geräumt?
Der Zahnarzt kleckerte bei seinem Einkommen nicht, als der zu dem Thema von Amtswegen befragt wurde.
Recht zeitnah nach diesem Gespräch mit der staatlichen Obrigkeit flatterte dem Zahnarzt ein behördlicher Bescheid ins Haus. Darin wurde unmissverständlich klarstellt, dass ein Tier aus einer Qualzucht in Österreich strengstens verboten ist. Der Kater/Die Katze hätte im schlimmsten Fall auch zur Hehlerei mit illegal gezüchteten schottischen Fahltohrkatzen dienen können. Ebenfalls ein absolutes No-Go im österreichischen Tierschutzrecht. Das Endergebnis dieser gut gemeinten Gefälligkeit? Ein eingeschriebener Brief von der MA 60, dem Wiener Veterinäramt und Tierschutz. Wegen zu viel Fahltohr aus Schottland ist eine Strafe von 7.800 Euro zu entrichten.
Top Story. Woraufhin ich den Hobbit‑Anwalt fragte: Was geschieht eigentlich, wenn sich deine schottische Faltohrkatze mit einer ganz gewöhnlichen Hauskatze paart? Muss man dann nur die Hälfte blechen. Oder noch mehr? Wegen Rassenschande?
Ende
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