Donnerstag, 28. Mai 2026
Angst frisst Seele auf.
Villach-Terror: Angeklagter will noch weitere Morde begehen.

Hätte es noch einer Bestätigung bedurft, dass G. als hochgefährlich einzuschätzen ist, so liefert der Angeklagte ebendiese gleich zu Beginn des streng gesicherten Terrorprozesses. Der vorsitzende Richter fragt: „Würden Sie neuerlich einen Terrorakt begehen, wenn Sie die Gelegenheit dazu hätten?“ G. antwortet ohne zu zögern: „Ja.“

Ahmad G. hat den Horror in Österreich Realität werden lassen.

Von einer guten Führung während der U-Haft kann bei Ahmad G. keine Rede sein. Laut dem Leiter der Justizanstalt Klagenfurt, Josef Gramm, gilt Ahmad G. als der gefährlichste Häftling, der je dort hinter Gittern saß. Der Angeklagte habe zuletzt versucht, aus allem (Beispiel: TV-Fernbedienungen) eine Waffe zu machen, weshalb er unter spezieller Bewachung steht. Sein Bett ist am Boden festgeschraubt, sein Essen bekommt er auf Papptellern und mit weichem Einwegbesteck. Seine Zelle wird videoüberwacht.

Ahmad G. ist – ebenso wie andere Mitglieder seiner Familie – im September 2020 aus Syrien geflohen. In seiner Heimat hat er gerade einmal sechs Jahre Grundschule absolviert. Als Fluchtgrund gab er an, es bestehe die Gefahr, dass er in Syrien zur Armee eingezogen werde. „Ich habe Angst um mein Leben“, sagte er den österreichischen Behörden. Quelle: Die 'Presse'

Es ist also doch kein Gerücht:
Angst kann auch als Waffe eingesetzt werden.

Ende

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Der Spielverderber
Das Interview hat in Österreich eingeschlagen wie die russische Oreschnik‑Überschallrakete in der Ukraine. Beinahe zeitgleich.

Quelle: Die "Presse am Sonntag"

»Viele können kaum lesen und schreiben«

Vor drei Jahren verließ Thomas Walach die SPÖ, um Lehrer an einer Brennpunktschule zu werden – und begann, massive Integrationsprobleme öffentlich zu machen. Über einen Alltag zwischen Sprachproblemen, Jungdealern und Kinderehen.

Sie waren im engsten Kreis von Pamela Rendi-Wagner, haben bei Peter Pilz und an der Uni gearbeitet. Jetzt sind Sie Mittelschullehrer. Warum? Der Verdienst wird es nicht sein.

Thomas Walach: Weil ich glaube, dass wir da einfach ein massives gesellschaftliches Problem haben. Und das hat mich einfach interessiert. Ich verdiene exakt halb so viel wie davor, arbeite aber auch nicht mehr so viel. In der Gesamtschau ist der Beitrag, den ich leisten kann, vielleicht gering, aber ich wollte mir diesen Bereich unbedingt ansehen.

Was hat Sie dort überrascht?

Wie groß die Startnachteile der Kinder dort sind. Eines meiner Schlüsselerlebnisse war ein Deutschförderkurs, in dem wir darüber geredet haben, welche Schulen die Kinder in ihrer Heimat besucht haben. Und was ihnen in Österreich jetzt besser – oder weniger gut – gefällt. Alle Kinder haben gesagt: Es sei schön, dass sie hier in der Schule nicht geschlagen werden. Manche haben dann ihre T-Shirts hochgezogen und mir ihre Narben gezeigt, von Peitschenschlägen und dergleichen. Bei Kindern mit so einer Vergangenheit – manche haben noch weitaus Schlimmeres erlebt – muss man, glaube ich, die Anspruchshaltung ein wenig ändern. Was kann man von denen erwarten? Da steht nicht im Vordergrund, dass sie Gleichungen lösen können.

Wie gewöhnt man Flüchtlingskinder an die Schule?

Da gibt es große Unterschiede. Ukrainer sprechen lediglich nicht Deutsch, sie kommen aber aus einem offenbar funktionierenden Schulsystem. Nach ein, zwei Jahren wechseln diese Kinder oft in eine HTL oder ins Gymnasium. Die Kinder aus Syrien und Somalia müssen erst einmal mit dem System Schule vertraut gemacht werden. Die wissen basale Dinge nicht. Dass man jeden Tag kommen und still sitzen muss. Die Orientierungsklassen, die viele Linke ablehnen, sind da eine gute Sache. Weil es anders gar nicht funktionieren würde.

Gibt es eigentlich auch autochthone Österreicher in Ihrer Klasse?

Nein. Wir haben in Österreichs Großstädten ein ethnisch segregiertes Schulsystem. Es gibt Migranten, die eine AHS besuchen, aber es gibt so gut wie keine Österreicher in den öffentlichen Mittelschulen. Mit einigen Ausnahmen, zum Beispiel Kinder mit geistigen Behinderungen. Wir haben im Moment rund 400 Kinder in der Schule, davon haben fünf keinen Migrationshintergrund.

Sie schrieben unlängst, dass es ein Erfolg ist, wenn die Mittelschüler am Ende Volksschultexte lesen können. Was sind die Ziele in Ihrer Schule?

Die Ziele sind individuell. Manche Kinder unterrichten wir nach AHS-Lehrplan, manche können nicht alle Buchstaben. Das Minimalziel ist es, dass alle ihr Leben selbstständig und autonom bestreiten können.

Wie viele sind hier geboren?

Fast alle Kinder, die ich in der Klasse habe, sind in Wien geboren, haben aber in der Schule zum ersten Mal Kontakt mit der deutschen Sprache gehabt.

Wir könnten jetzt über Politik und staatliche Pflichten reden, aber zuallererst einmal: Ist es den Eltern so egal, ob ihre Kinder Deutsch lernen? Und Erfolg in der Schule haben?

Ja. Bei den meisten Eltern der Kinder unserer Schule ist offensichtlich, dass sie ihre Kinder lieben. Aber viele haben wenig Verständnis, was Schule ist und wie sie funktioniert. Weil sie oft selbst keine besucht haben. Sie sehen auch keinen Zusammenhang zwischen Bildungsbiografie und Erwerbsbiografie. Viele sind nicht alphabetisiert, sprechen selbst kein Deutsch. Die Kollegen in den Volksschulen sind mit basaler Sozialisation beschäftigt – bis hin zur Hygiene. Wenn die Kinder dann zu uns kommen, beginnen wir dort, wo eigentlich die Volksschule anfinge. Viele Kinder, die zu uns kommen, können auch kaum lesen und schreiben.

In keiner Sprache?

In keiner Sprache. Dolmetscher und Muttersprachenlehrer sagen mir oft, dass sie die Kinder schlecht verstehen. Die können sich also in keiner Sprache wirklich ausdrücken. Das könnte auch der Grund sein, warum es zu viel Gewalt kommt.

Was sind Erfolge für Sie?

Es gibt ganz viele! Da gab es etwa ein Mädchen, das vor zwei Jahren in der vierten Klasse war, als der Überfall der Hamas auf Israel gerade großes Thema war. Das Mädchen hat sich sehr stark radikalisiert, trug plötzlich Ganzkörperverhüllung und erzählte, dass möglichst viele palästinensische Babys getötet werden sollen, weil die dann gleich ins Paradies kämen. Und das sei sehr schön für sie. Mit diesem Mädchen habe ich viel geredet. Die hat die Kurve bekommen. Und war die einzige in ihrem Jahrgang, die es geschafft hat, an einer weiterführenden Schule zu reüssieren.

Wie gestaltet sich der Schulalltag mit muslimischer Mehrheit? Sie twitterten von Problemen im Ramadan.

Ramadan ist ein viel größeres Problem als das Kopftuch. Die Politik kümmert sich leider viel mehr um das Kopftuch.

Ist ja auch einfacher.

Es hat auf das Lernen selbst keinen Einfluss. Bei uns sind rund zwei Drittel der Schüler muslimisch, und im Ramadan essen oder trinken nahezu alle muslimischen Kinder nicht.

Nahezu alle?

Ja. Das ist nicht gerade konzentrationsfördernd. Dazu kommt, dass die Kinder emotional ganz weit weg von der Schule sind. Sie sind oft die halbe Nacht wach, weil zu Hause gefeiert wird zum Fastenbrechen. Dann gehen sie um zwei, drei, vier Uhr ins Bett. Das kann nicht funktionieren, der Monat fällt für den Lernerfolg also weg. Der Ramadan hat bei uns etwas Frömmlerisches. Dieses Jahr hat es im Ramadan geschneit, und ein Mädchen hat eine Schneeflocke auf die Lippen bekommen. Dann ist sie in Panik geraten, weil sie fürchtete, das Fasten gebrochen zu haben. So ist das Klima. Es geht auch kein Kind schwimmen.

Kann man einfach sagen: Es ist Ramadan, ich schwimme nicht mit?

Nein, aber sie kriegen alle Entschuldigungen.

Bei wie vielen gelingt es, sie in eine weiterführende Schule zu bringen? Oder in einen Job?

Ich würde sagen, dauerhaft ungefähr bei der Hälfte.

Und die andere Hälfte?

Viele Mädchen werden einfach nach der Pflichtschule verheiratet. Ich glaube, es hat niemand am Schirm, dass uns deshalb ganz viele Mädchen einfach aus der Bildungslaufbahn wegbrechen.

Und weg sind vom Bildungssystem oder Arbeitsmarkt?

Die sind dann zu Hause. Die Mädchen wissen das ja auch, wenn sie jemandem versprochen sind. In der vierten Klasse sagen manche, dass sie das nicht zu lernen brauchen, weil sie eh heiraten. Beim letzten Sprechtag saß die Mutter einer Zwölfjährigen bei mir, die sich erkundigt hat, wie lang das Mädchen denn noch in die Schule gehen müsse. Der Ehemann warte nämlich schon.

Was sagt man da?

Dann halte ich einen langen Vortrag, dass Zwangsehen verboten sind und warum es gut wäre, mehr zu lernen und einen eigenen Beruf zu ergreifen. Aber da weiß ich schon, da rede ich nur für mich. Es ist völlig jenseits der Lebenswelt der Mutter gewesen. Es ist auch schwer zu kontrollieren, weil die natürlich nicht vor einem österreichischen Standesamt heiraten.

Und der Rest jener, die quasi aussteigen?

In der dritten oder vierten Klasse hört man oft: Warum brauch ich das? Ich geh eh AMS. Lebenslang von Sozialhilfe zu leben ist für viele ein normaler Lebensentwurf. Sie kennen das von den Eltern, außer ihnen bleiben in der Früh oft zu Hause alle liegen. Und dann wären da noch jene, bei denen absehbar ist, dass sie wohl in der Kriminalität enden. (seufzt) Es gibt Kinder bei uns, die lassen wir in den ersten Stunden schlafen, weil sie in der Nacht am Praterstern gedealt haben. Es wäre sinnlos, die zu unterrichten.

Richtet sich auch Gewalt gegen Sie?

Nein, das ist noch nie passiert. Im Gegenteil, mir haben Schüler Drogen und Hehlerware angeboten. Das war aber, glaube ich, nicht unfreundlich gemeint. (lacht)

Wie kam es, dass Sie Ihre Erlebnisse als Whistleblower in einem aus den Fugen geratenen System öffentlich machen?

Weil niemand darüber redet. Und ich denke mir, wenn die Öffentlichkeit informierte Urteile über Schule, Bildungs- und Sozialpolitik fällen soll, muss sie Bescheid wissen, was hier Sache ist.

Wie kann man Eltern verpflichten, sich mehr zu kümmern?

Es ist akzeptiert, dass zum Schuleintritt die Schulreife überprüft wird. Was spricht dagegen, dass es mit Ende des dritten Lebensjahres eine neue Sprachstandsfeststellung gibt? Spricht das Kind nicht Deutsch, dann muss es eben möglichst ganztägig in den Kindergarten. Und man muss auch die Eltern in die Pflicht nehmen. Ihnen erklären, wie sie ihr Kind fördern können. Und von ihnen verlangen, dass sie selber Deutsch lernen, damit sie überhaupt mit ihren Kindern in der Landessprache sprechen können.

Aber Sie schildern oft, wie wenig sich die Eltern kümmern, wie unkooperativ sie sind. Wie soll das dann gehen?

Ich bin sicher, dass es ginge.

Wieso?

Nehmen wir das Problem des Schulschwänzens: Das gibt es kaum mehr, seit eingeführt wurde, dass die Eltern Strafe zahlen, wenn ihre Kinder schwänzen. Diese Maßnahme hat gezeigt, dass man manchmal auch Druck ausüben muss. Wenn es dem schulischen Erfolg der Kinder förderlich ist, muss man die ­Eltern auch verpflichten. Und dazu gehören auch Sanktionen. Natürlich muss zuerst einmal ein Angebot da sein.

Wie kann es sein, dass Eltern weder Geld noch Zeit haben? Üblicherweise hat man zumindest eines von beidem.

Ich glaube schon, dass sie Zeit haben. Aber viele setzen sie nicht für ihre Kinder ein. Es werden ja auch Kinder mit Handys ruhiggestellt. Ich habe einmal in der Klasse gefragt, wer eine Begrenzung bei der Bildschirmzeit hat. Ein einziges Kind in der Klasse hat das. Alle anderen dürfen am Handy hängen, so lang sie wollen. Sie haben auch keine fixen Zu-Bett-Geh-Zeiten. Wir erklären den Eltern an Sprechtagen natürlich, dass Kinder nicht einschlafen können, wenn sie im Bett am Handy hängen. Aber es verfängt offenbar nicht.

Sind Sie enttäuscht von der SPÖ? ­Und von politischen Entscheidern generell?

Ich bin über Enttäuschung weit hinaus. Ich halte das System in der gegebenen politischen Situation für tatsächlich ­unreformierbar. Weil es ideologische ­Differenzen in diesem Bereich gibt, die pragmatische Lösungen verhindern. Daher versuche ich mich darauf zu ­konzentrieren, was vor mir liegt und was ich selbst beeinflussen kann.

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Ende

Ich sah gestern einen Teenager, der sehr wahrscheinlich keine höhere Schule besucht, du geistige Tiefebene, damit bin ich gemeint, wie er einer Teenagerin mit Kopftuch – noch ohne Pinguinstyle – a Watschn gab. Mitten in der Öffentlichkeit? Nee, auf der Donauinsel. Der Wortmacher unterstellte der Szene: Er hat ihr eine gelangt, weil sie hoch hinaus möchte. Über die Dächer Wiens. Aber keine mit der Faust. Noch wollte er ihr nicht zeigen „wo Gott wohnt." Der wohnt und lebt noch wie der alte Holzmichl im Refrain? Ja. Aber in meinem Fall hat dieser Gott die Möbel vom Tischler und nicht vom Möbel-Discounter.

Einerseits dominiert die XXXLutz-Gruppe mit ihren Ablegern Möbelix und Mömax im Grunde den österreichischen Discount-Möbelmarkt, und andererseits macht sie mit der ‚Möbel-Mafia‘ eine Werbekampagne, die genau jene Praktiken persifliert, die man Branchenriesen wie eben der XXXLutz-Gruppe nachsagt.

Und jetzt, in der warmen Jahreszeit, wimmelt es nur so von Jungs, die mit der Gesellschaft das „Ausweichspiel“ spielen – wie ich einst am Gehsteig, wenn ich direkt auf Männern zusteuerte, die viel mehr zu verlieren hatten als ich, glücklich nur dicht -also angesoffen, weswegen sie zuerst den Schwanz einzogen und auswichen. So wie du heute ausweichend auf die Frage antwortest, warum du dich durchs Leben schnorrst. Genau.

Die können nichts und ich konnte einst genauso wenig. Dafür. Der ist gut. Aber einen Unterschied gibt es. Ich wollte ja nur spielen und a Hetz(e) haben vordergründig, weil hintergründig alles so schrecklich war. Jungs von heute, ohne Anbindung an die kleinstbürgerliche Matrix, mit ihrem herrschaftlichen Anspruch, wollen nicht nur spielen. Auf ihren entfesselten, nee entdrosselten E-Scootern fahren dich einfach über den Haufen wenn du nicht ausweichst. Möglicherweise haben sie auch einen ganz anderen Ehrenkodex, so wie man(N)noch einen ganz anderen Arbeitsethos hatte. Verlierer wie ich gingen zum Militär. Verlierer von heute gehen zum IS. Siehe oben oder die beinahe Attentäter des Taylor Swift Konzert in Wien.

"The Times They Are A-Changin'."©️Bob Dylan

Was ist jetzt mit der Oreschnik? Was soll mit ihr sein? Wird sie Schaschlik aus uns machen? Zwecks Prävention und Kulminierung unserer Angst? Wovor? Na, vor den Russen. Kommen die schon wieder? Also in einem meiner Texte, die ich geschrieben habe, schon. Da wixxen sich russische Soldaten vor unserer Haustür einen herunter. Der alte Sergej Lawrow wäre natürlich viel komischer. Unerhört so etwas zu schreiben. Stimmt. Wenn einer unerhört ist dann bin ich das. Der Text kugelt jetzt irgendwo hier herum und wird der Welt sehr wahrscheinlich vorenthalten bleiben. Da entgeht der Welt so einiges. Das ist einer von jenen Texten die die 15 schaffen. 15 Seiten? Nee, das ist ein Insider.

Aus der Astrobiologie.
Was ist Leben? Und wie kann es sein, dass eine Ansammlung von leblosen Atomen, richtig zusammengesetzt, lebendig wird? Was also unterscheidet einen Stein von einem Seepferdchen, einen Roboter von einem Menschen?

Damit im Universum komplexe Moleküle entstehen können, müssten in einem System, beispielsweise der Vorläufer einer biologischen Zelle, Informationen gesammelt werden, wie man Atome auf eine bestimmte Art zusammenfügt. »Das ist es, was wir lebendige Materie nennen«, sagt Walker.

Leben, könnte man also sagen, ist ein Prozess, der das Unwahrscheinliche wahrscheinlich macht. SPIEGEL 22/2026

Woraufhin der Wortmacher wir ins Ohr flüsterte. Das aus dir noch etwas wird kann man gänzlich ausschließen. Was sagt uns das? Genau in dem Moment grüßte ich den Radl-Hermann. Der grüßte sogar zurück. Ein paar Minuten später stand ich neben dem Hydranten und füllte meine Wasserflasche auf. Wortlos radelte er an mir vorbei. Woraufhin ich mir dachte: Das sind also die Früchte meiner Beziehungsarbeit die ich geleistet hatte. Wie ein Bekloppter habe ich den Mann gegrüßt, während er Schlangenlinien fuhr. Freundlich unterwandert habe ich sogar ein Gespräch mit ihm gesucht. Besser gesagt in ihm.

Und dann ist der Mann ohne Aufhänger über seinen drogensüchtigen Sohn hergezogen, der angeblich schon einen Geburtsfehler hatte. Weshalb aus dem ja nichts werden konnte außer ein Junkie. Der Gedanke liegt dem Radl-Hermann viel mehr am Herzen als das Wohlbefinden seines Sohnes. Vor dem er sich im Juli und August immer eine Auszeit nimmt. Da lädt er seinen Sohn nicht einmal im Monat ins Gasthaus ein. Woraufhin ich mich fragte. Kann sich der Sohn vor free auch ein Getränk zum Essen bestellen oder muss er darauf verzichten, so wie der Radl-Hermann immer auf ein Getränk verzichtet wenn er im Gasthaus zum Mittag ist. Man(N) muss ja sein Geld beisammen halten. Im Leben wird einem ja nichts geschenkt. Doch das Leben. Der ist gut. Gleichzeitig hatte aber zu viel Pension um in einer Gemeindewohnung leben zu können. Darauf kam er zu sprechen weil seine Miete erhöht wurde.

Wer mehr als 61.280 € netto im Jahr oder 4.377 € netto im Monat (14 Mal im Jahr) verdient, kann nicht mehr um eine Gemeindewohnung ansuchen. Ansuchen kann man natürlich schon nur wird man keine mehr bekommen. Wie eben der Radl-Hermann. Was natürlich eine glatte Lüge ist. Welcher Krankenpfleger bekommt in Österreich so eine hohe Pension.

Aber ansonsten geht's dem Radl-Hermann ganz prächtig. Möglicherweise empfindet er die kurzen Unterhaltungen mit dir als unangenehm. Oder dich als Person. Gut möglich ja. Mein Eindruck ist aber ein anderer. Der Mann ist ein dunkles schwarzes Loch. Neben dem existiert kein Leben. Der radelt jeden Tag und bei jedem Wetter gegen seine Auslöschung an. Was anderes hat der Mann nicht im Sinn. Der will 200 Jahre alt werden. Der will einfach alle nur überleben. Der interessiert sich nicht für dich oder andere Menschen wie seinen drogensüchtigen Sohn. Letztes Jahr riss der Kontakt zu seinem drogensüchtigen Sohn auf einmal ab. Heuer im März hatte er in seiner Erzählung noch immer keinen Kontakt zu seinem Sohn. Woraufhin ich ihn verstört fragte: „Verstorben wird er ja nicht sein oder? Weil dann hätten sie dich ja verständigt. Oder nicht?

Nachdem der Radl-Hermann wortlos an mir vorbei geradelt war überholte ich ihn noch einmal. Natürlich ohne Sprachangebot. Es gibt wirklich total bekloppte Männer. Darüber wird viel zu selten gesprochen. Vor allem von Männern. Aber du hast doch selbst einen an der Waffel, versucht mich der Deichgraf, der hier die Stimme der Vernunft imitiert auf dem Boden der Realität zurückzuholen. Das mag schon stimmen. Aber ich stelle mein Blog nicht seit Jahren jedes Mal neu ein wie der Opa, sobald meines online sieht.

Und was ist jetzt mit der 15?
Eine entscheidende Rolle in Walkers Theorie des Lebens spielt eine Zahl. Sie nennt sie »assembly index«, auf Deutsch »Konstruktionszahl«. In ihrem Buch »Life as No One Knows It« veranschaulicht Walker die Idee anhand von Legosteinen: Man soll sich vorstellen, aus vielen bunten Steinen ein Objekt zusammenzubauen, etwa eine Figur. Ist es dann fertiggestellt, kann man es von da an immer wieder als Einheit benutzen. Die Konstruktionszahl gibt das Mindestmaß an Schritten an, um das vollständige Objekt zusammenzusetzen. Je höher die Zahl, desto komplexer das Objekt.

Zahl des Lebens
In einem Experiment untersuchten Walkers Kollegen verschiedene Objekte, manche leblos, manche Produkte des Lebens: Aminosäureverbindungen, Kalkstein, Kohle, Hefezellen, Bakterien. Anstatt sie zusammenzusetzen, gingen sie umgekehrt vor. Sie zerlegten sie mithilfe von Massenspektrografen, einer Art Waage für Moleküle, in sich wiederholende Einheiten. So bestimmten sie die Konstruktionszahl – also die minimale Zahl von Schritten, die nötig wären, um das Objekt wieder zusammenzufügen.

Das Ergebnis überraschte das Forschungsteam: Proben aus biologischen Prozessen erreichten Werte von bis zu 34. Dagegen kam kein einziges Objekt unbelebten Ursprungs auf eine Kennzahl von über 15. In den Proben schien die Zahl 15 eine unsichtbare Grenze zu markieren: zwischen unbelebter und belebter Materie. Walker sagt: »Nur das Leben kann wirklich komplexe Moleküle in großer Zahl bauen.«

Sara Walker sagt, sie habe schon immer etwas »wirklich Grundlegendes verstehen« wollen. »Mich fasziniert, wie der Geist die Gesetzmäßigkeiten der Natur durchdringt.«

Gesetz des Falles......

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Montag, 25. Mai 2026
TAPPE & TASTKINO 2.1 Frei nach VALIE EXPORT
Einst tasteten die Spießer in VALIE EXPORTs Tappe & Tastkino nach ihren dunklen Begierden.
Heute tastet das halbe Volk nach Pfandflaschen.
Du Flasche.
Viel mehr leer als angebracht.
Da tröpfelt es doch nur noch.
Nicht jetzt.

Jeder Mülleimer ein Tappe & Tastkino des Niedergangs.
Auf der Donauinsel klappert ein alter Asiate einen Kübel nach dem anderen ab. Einen großen blauen Müllsack im Schlepptau. Das war Arbeit. Harte Arbeit.
Und das an einem Sonntag, wo selbst der Herrgott die Arbeit ruhen lässt.
Deswegen ist auf dieser Welt immer Sonntag, immer wieder Sonntags. Da kommt die Erinnerung - an Cindy und Bert.
Der ist gut.

Dann die Frau am Altkleidercontainer, mittleren Alters, Typ Minderheit , Typ Fahrende, von Rumänien rüber nach Österreich, die Hände tief im Schacht.
Die wirkte ziemlich unzufrieden.
Wegen der Qualität der Altkleider?
Oder über ihren Körper?
Was sind das für Fragen?
Ein Griff in den unbrauchbaren Überfluss, in fremden Abfall.
Der Hoffnungen weckt. Nach einem besseren Leben.
Aber sie nennen das nicht Müll oder Abfall. Wer?
Na die, die Ansage machen.
Die sagen vintage.
Gibt es auf Plattformen wie Chrono24 oder Watchfinder auch eine Royal Oak von Audemars Piguet zu kaufen?
Scheiße, stellst du fragen.
Ich habe letztens auf willhaben.at eine gebrauchte Trainingshose gekauft.
Wie neu. 11 €

Womöglich suchte die Frau nach jener Hundeleine, an der ich zeitlebens gehe.
Das ist nicht eine mit Nieten sondern eine für Nieten. 😂
Wenn sie in öffentlichen Mülleimer wühlen?
Nee, die machen was mit Plattformen im Netz.
In dem wir alle zappeln.
Aber diese beiden Zeilen gehören woanders hin.
Die sind gewissermaßen heimatlos.
Du billiges Accessoire der Wohlständigen, der alles billigend in Kauf nimmt. Dein Selbstwert wird am Mercato di Poggioreale in Neapel gehandelt wie billigste Taroccato-Ware.
Du Hundling unter den Schnorren. Du hältst dich für einen ganz Smarten.

Geh, meine Verunstaltung lässt sich nicht exportieren. Mich haben Spießer domestiziert und in der Pfeife geraucht, die noch zu Staatsbürgern zusammengeschlagen werden mussten. ©️Peter Weibel / VALIE EXPORT / 18. April 1969 im Zürcher Volkshaus.
Der Abfall der Erinnerung.
Da taste ich nach der Wahrheit. Was für eine Wahrheit.
In Beziehungen gibt es keine objektive Wahrheit, weil wir die Realität immer nur durch den Filter unserer eigenen Verletzungen sehen.
Die filtert alles heraus was nicht zu unserer eigenen Erzählung passt.
Im ersten Anlauf hatte ich der geschrieben statt die.
„Der pariert nicht". ©️Die Um2.

Noch immer? Wo?
Im Haus. Der Um2. Im Haus vom Goadfather.
Unbehaust. Wie eine Nacktschnecke die eine frisch geputzte Fensterscheibe hoch kriecht.
Das will niemand sehen.
Im Haus meiner Kindheit.
Dass mich zertreten und zerschmettert hat.
Wo ich im Keller, in der obersten Schublade der Kommode, die klemmte, im Blindflug und im Überdruss, - jetzt ist Schluss -mit lustig - jetzt hat der Goadfather ein Machtwort gesprochen, im Abfall meiner Erinnerung taste.
Die Miss Texas aus dem Jahr 1984 mit einem Herrenmagazin.
Ich war aber kein Herr.
Ich war ein Teenager.
Dem jeden Mut zur Tragödie fehlte.
Unverstanden, unglücklich, unten drunter.
Noch unglücklicher.


Passt es?
Hat es jemals gepasst?
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Hast du was passendes gefunden?
Wo im Müll der Anderen?
Im unnötigen Palast, du Ballast-Existenz.
Abgeworfen, verworfen, verkrochen in der Scham.
Im Kriechgang, kriechst du noch immer auf den Knien.
Du Wappentier der Hundselendigkeit.
Geh, ich bin das schönste Tattoo der Miss Texas aus dem Jahr 1984.

Im Tapp & Tastkino der Verklärung,
bist du der Rattenschwanz, der hirnlos mit seinem Herren wedelt,
Die haben sie auch das Sorgerecht auf dich selbst entzogen wie 1970 der Vali Export auf ihr eigenes Kind.
Das eh bei der Schweister aufwuchs.
In Goadfather seiner Hand bist du das Pfand,
dass der nicht einlöst und dich erlöst,
zappelst wie ein Fisch am Trockenen, der nach Luft schnappt,
übergeschnappt, eingeschnappt,
die Tischfalle,
wo ich noch immer das in mich hinein fresse was mir die Um2
vorgesetzt hatte.

Die junge Um2.
Heute ist sie eine alte Frau mit weißen Haaren am Kinn.
Lade, oberste Schublade, in der alten Kommode im Keller die klemmte.
Ich eingeklemmt, in der Enge, die Zwänge.
Guck, der sagt ich..

Scheiße, ist das alles düster, unterbricht mich der Wortmacher.
Und immer deine alte Leier.
Hast du keine Eier?
Hast du nichts anderes zum niederschreiben, was mit Charme, bevor es sich wieder gegen dich auflehnt.

Doch hab ich.
Der T. Hat einen neue Batterie für seinen Rollstuhl mit Joystick.
Der Joystick ist der Dildo für Schwerstbehinderte.
Diese Batterie hat richtig Wumms.
Die schafft jetzt 75 km am Stück.
Also haben wir ausgerechnet wie lange er unterwegs wäre mit 13 kmh und bei 18 Stunden Ladezeit, bis er am Meer wäre, in Jesolo, wo die Frauen sind.
Ja, wiederholte ich, wo die Frauen am Strand sind.
Es sind 7 Tage und ein kleiner Rest am 8. Tag.
Und dann wärst Du am Strand in Jesolo.
Bei den Frauen wiederholte ich.
Da strahlte er.

Ende

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Sonntag, 24. Mai 2026
Was ich noch unbedingt loswerden wollte.
Auf deutsch Rakka, du Racker. Rackerst du noch immer wie bekloppt an jeden verfluchten Sonntag, wo du zum Schweigen verdammt bist. Obschon du dauernd bemüht bist das Gespräch am Laufen zu halten mit dem Goadfather. Letzten Sonntag hat er wieder wie bekloppt geschuftet. Nicht nur er. Selbst die 14-jährige Tochter eines Hamburger Reeders. Der wurde nichts geschenkt. 12 Stunden Tage. 14 Stunden Tage. Geht schon, selbst wenn es nicht mehr geht, musste wie blöde geschöpft werden. Wie ich in den großen Ferien, sagte ich zum Goadfather, zwecks Link in die gemeinsame Vergangenheit, über die wir sogar sprechen könnten, ohne das Thema wechseln zu müssen. Wie du vorgestern deine Unterhose. Der Wortmacher. Über diese Zeit müssen wir nicht den Mantel des Schweigens legen.

Um 10 Uhr rauf auf die Tanke und um 22 Uhr waren wir dann wieder daheim. Natürlich dachte ich, der Goadfather wird darauf einsteigen und das irgendwie auch würdigen. Allerdings wollte dir viel lieber über diese 14-jährige Tochter des Reeders reden statt über uns. Obschon wir bekloppt schufteten. Die Um2 natürlich auch. Er war wieder mal in seine Hamburg-Schwärmerei abgedriftet. In die Tage als er noch ein junger Kerl war der die Welt sehen wollte. Natürlich habe ich ihn reden gelassen. Dabei flüsterte mir eine Stimme ins Ohr. Scheiße bist du im Arsch. Darüber habe ich eh in einem Text geschrieben. Ausführlicher geht's kaum. Ich bin nicht im Vaterland - ich bin in Vatershand reimte ich über die Insel radelnd. Keine gute Ausgangsposition.

Über meine 25 Jahre lebenslänglich + 5 Jahre Sicherheitsverwahrung in den zerfranzten Rändern der Idylle, wo es mir an nichts mangelte. Eben wegen dem Goadfather. Genau. Auch wenn mein Oxytocin-Spiegel so niedrig sein soll wie der niedrigste Gipfel der Dutch Mountains, der sogar unter Meeresspiegel liegt und sich nicht rührt. Niedrige Arbeiten. Die hatte ich zu verrichten, wegen meiner beiden linken Hände, die wie ✂️ den goldenen Boden des Handwerks zerschnipselten. Wofür ich überhaupt nichts konnte. Ich wurde zu meinem eigenen Unglück gezwungen. Vom Goadfather? Ja. Und wie sieht der das heute? Viele Jahrzehnte später. Du bist lustig. Du Scherzkeks. Die sind sowieso mein Grundnahrungsmittel. Ich bin ja gezwungen alles ins Lächerliche ziehen zu müssen. Ziehe ich nicht alles ins Lächerliche wird so schrecklich dass es nicht zu ertragen ist für mich. Und das wolltest du noch unbedingt erzählen.

Nee. Aber nachträglich noch etwas über unsere Migranten, die in der veröffentlichten Meinung nur noch im Gras auf der Donauinsel sitzen und vor sich ins Leere starren. Einige sitzen nicht die hocken in den Knien. Die Wohlbedachten sitzen wenigstens noch auf einer Decke im Gras und spielen Karten. Einige schaffen nicht einmal mehr das. Die kannst du nicht mehr integrieren. Die formalen Hürden sind zu hoch. Damit bist du bestens vertraut. Brüllt der Scheißhausdämon vom anderen Inselufer herüber. Stimmt. Formal gesehen pfeife ich aus dem letzten Loch. Otis Redding – "(Sittin' On) The Dock of the Bay".

In Europa gibt es zunehmend mehr Menschen, die hier aufwachsen und zur Gesellschaft gehören, aber deren Grundprinzipien ablehnen, und das sehr selbstbewusst, egal, ob es dabei um Meinungs- oder Religionsfreiheit, um Gleichberechtigung, Selbstbestimmung oder das Thema historischer Verantwortung und Antisemitismus geht. Es gibt in Europa bereits Orte, in Paris, London, Brüssel, Berlin und auch Wien, wo unsere Gesetze weniger gelten.“

Wie lässt sich eine Religion, die von ihrem Ursprung her die Trennung zwischen religiöser Gemeinschaft und politischem Staat nicht kennt, mit einem modernen, freiheitlich und pluralistisch verfassten Rechtsstaat vereinbaren? Ein Euro-Islam zeichnet sich am Horizont nicht ab. Quelle: Die 'Presse'/ Meinung / Hans Winkler

Dazu passt:
„Rückführungsquote von 28 Prozent ist inakzeptabel“
Eine entsprechende EU-Verordnung, die auch die Einrichtung von Return-Hubs für abgewiesene Asylwerber in Drittstaaten ermöglichen soll, hängt derzeit noch in den Trilog-Verhandlungen zwischen Kommission, Europaparlament und Mitgliedstaaten fest; die Verhandlungen wurden diese Woche auf Anfang Juni vertagt. Brunner drängt zur Eile und zeigt sich unzufrieden über die EU-weite Rückführungsquote von nur knapp 28 Prozent im Jahr 2025 (Laut Eurostat-Daten gab es 491.950 Personen mit negativem Bescheid, aber nur 135.460 tatsächlich Abgeschobene).

Ab dem 12. Juni 2026 wird das neue EU-Asylrecht (GEAS) für alle Mitgliedstaaten verpflichtende Praxis. Ab diesem Stichtag müssen die neuen Regeln bei jedem neuen Asylantrag angewendet werden.
Das Wichtigste aus dem Pakt:
Grenzverfahren: Asylsuchende mit geringer Bleibechance werden direkt an der EU-Außengrenze in bewachten Zentren geprüft und bei Ablehnung sofort abgeschoben.
Das sind die 20-prozentigen.
Verpflichtende Solidarität: EU-Länder müssen entweder Geflüchtete aufnehmen oder hohe Ausgleichszahlungen (ca. 20.000 € pro Person) leisten.
Klarna akzeptiert auch Rechnungen. Die nach 30 Jahren bezahlt werden müssen.
Lückenlose Registrierung: Biometrische Daten (Fingerabdrücke/Fotos) werden EU-weit bereits ab dem 6. Lebensjahr gespeichert, um Mehrfachanträge zu verhindern.
Schnell-Check: Jeder Ankömmling wird innerhalb weniger Tage registriert sowie einer Sicherheits- und Gesundheitsprüfung unterzogen.

Insidern zufolge wird auch der Cholesterinspiegel der Asylbewerber und Migranten erhoben. Natürlich auch die Triglyceride und das ​Lipoprotein(a)

Das Lipoprotein(a) ist ein genetisch bedingtes Blutfett, das wie „klebriges LDL“ wirkt.
Das Gefährliche:
Es fördert massiv Gefäßverkalkung und Blutgerinnsel. Das Problem dabei: Es lässt sich weder durch Sport noch durch Ernährung senken – das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall ist also trotz gesundem Lebensstil erhöht.

Machst du jetzt einen auf Gesundheitsapostel?
Nee, hatte ich aus dem Wissenschaftsmagazin NANO/3sat. Ich gucke das immer nebenher wenn ich versuche meinem körperlichen Verfall ein wenig Einhalt zu gebieten. Kulturzeit natürlich auch. Es ist immer ein guter Zeitpunkt für Kultur. Schon fluchte ich über meinem Unterleib. Ist auch was genetisches wie möglicherweise mein kleines Handicap das mich ja völlig ausgelaugt hat und ruiniert. Oben herum - Dumm Dumm + Geschosse. Krieg in der Ukraine: ARD meldet nach russischen Angriffen Schäden an Studio in Kiew +++ Russland bestätigt Einsatz von Oreschnik-Rakete. Natürlich lasse ich mir das nicht anmerken. Ich habe mir eine Fassade aufgebaut wie andere sich ein schönes Leben mit Familie und Karriere und so. Und das findest du lustig? Schon ja. Und das wolltest du noch unbedingt loswerden. Nein.

Ja was zum Thema Muslime. Da gab es einen schrecklichen Vorfall in San Diego/ USA. Was heißt hier Vorfall. Es war ein schreckliches Attentat.

Zwei junge Rechtsextremisten übertrugen ihren tödlichen Anschlag auf eine Moschee in Kalifornien im Internet.

Gemeinsam mit dem 17-jährigen Cain Clark hatte Vazquez am Montag das Islamic Center of San Diego, die größte Moschee der Stadt, angegriffen. Sie erschossen drei Menschen. Eines der Opfer ist Amin Abdullah, ein Sicherheitsmitarbeiter der Moschee. Er schaffte es noch, die Menschen im Gebäude zu warnen. Dadurch sei ein größeres Massaker verhindert worden, gab die Polizei bekannt. Unter anderem sei wohl Dutzenden Schülern, die sich auf dem Gelände befanden, das Leben gerettet worden.

Nach ihrer Tat entschlossen sich Clark und Vazquez, zu sterben. Nach ersten Ermittlungen dürfte dabei einer der Attentäter zunächst den anderen erschossen und dann Suizid begangen haben. Quelle: Die 'Presse'.

Dazu notierte ich: An Weltvertrauen hat es den beiden anscheinend nicht gemangelt. Wehe du fragst mich jetzt wie meinst du das?

¡Dios mío!



Der wärst du gerne, was? Ja.
Seit das Hinauströpfeln stark abgeklungen ist, gehe ich....

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