Freitag, 18. September 2026
Endlich. Ja wie fast alles. Die Katze ist aus dem Sack.
der imperialist, 12:19h
Vor einigen Wochen auf der Insel:
Ich war gerade dabei herauszufinden wer im Iran die Schießbefehle gegen die Demonstranten gab?
Apropos Schießbefehl:
Prozess in Den Haag. Der einstige Präsident und UÇK-Anführer des Kosovo Hashim Thaçi wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt. Im Kosovo hagelt es Protest.
Auch seine drei Mitangeklagten und früheren UÇK-Kommandanten, die wie der 58-jährige Thaçi schon seit über sechs Jahren in Untersuchungshaft in Den Haag einsitzen, wurden wegen der damals in insgesamt 14 Internierungslagern im Kosovo und in Nordalbanien begangenen Gräueltaten zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt: Der frühere UÇK-Sprecher Jakub Krasniqi zu 25 Jahren Haft, der frühere UÇK-Sicherheitschef Kadri Veseli zu 18 Jahren Haft und der frühere UÇK-Kommandant Rexhep Selimi zu 13 Jahren Haft.
Dabei beziehen sich die Schuldsprüche gegen Thaçi und weitere Ex-UÇK-Kommandanten vor allem auch auf Verbrechen an anderen Kosovo-Albanern, an Personen, die – so der Richter – von der UÇK als „Kollaborateure“ Serbiens und als Gegner angesehen worden seien. Quelle: Die "Presse"
Tage zuvor wurde der serbischen Kriegsverbrecher Ratko Mladić in Belgrad feierlich in der Erde versenkt. Es bleibt kompliziert. Mit dem Nationalismus Der in Gefühlssuppe blubbert wie das Gulaschfleisch in der Sauce.
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Noch einmal:
Vor einigen Wochen auf der Insel:
Ich war gerade dabei herauszufinden wer im Iran die Schießbefehle gegen die Demonstranten gab?
Ein Kleinstkind mit Frau im Kinderwagen, das den vor sich herschob wie eine Angriffswaffe.
Und einem freilaufenden Hund.
Nee. Natürlich anders herum.
Die Frau schob den Kinderwagen vorwärtsverteidigend.
Und der Hund lief nebenher.
Ich sah sie schon von der Weiten kommen und hatte kein gutes Gefühl.
Sehr zielstrebig.
Eine Aura wie eine Dampfwalze.
Wie die Schauspielerin Teyana Taylor im Film „One Battle After Another“.
Aber in der Farbe 🍞.
Und nicht ganz so sexy.
Das Leben. One Battle After Another.
Na, na.
Ich: Bitte, werte Dame.
Die Dame: Von Ihnen lasse ich mich nicht schätzen.
Ich: O.k. Gucken Sie trotzdem bitte. Ihr Hund wird gleich zu meinen Sachen hinschiffen. Der wird gleich sein Beinchen heben und sein Revier markieren.
Ich kenne das. Die Nase ist schon ganz tief drinnen im Thema.
Die Dame: Das ist eine Hündin. Sie Chauvinist.
Nur a Schmäh.
Die Dame fühlte sich nicht groß angesprochen von meinen Worten.
Die reagierte nicht.
Ich: Bitte, gucken Sie doch. Ihr Hund wird gleich sein Revier markieren.
Und zack. Gesagt, getan. Der Hund schifft zum Vorderreifen vom Radl hin.
Ich: So eine Scheiße. Was stimmt nicht mit Ihnen? Ich habe Sie doch fast schon angefleht, ihren Hund anders zu programmieren.
Die Dame zuckt mit den Schultern und antwortet wortwörtlich:
„Ihr Männer schifft doch auch überall hin.“
Dann ging sie weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Das war ein Statement. Respekt.
Ich stand da wie ein begossener Pudel.
Die Scham hatte tatsächlich die Seite gewechselt.
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Jessas!
Eben ist eine Meldung hier reingeknallt die das Original, dass ich nicht mehr vorgebe zu sein, zertrümmert hat.
Der „Gunkl.
https://www.youtube.com/watch?v=DnI4GAe3SuQ
Der Name sagt ihnen wahrscheinlich nix. Der Mann ist ein bekannter hiesiger Kabarettist. Gunkl (Günther Paal) steht seit Mai 2026 unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und des Besitzes von Missbrauchsdarstellungen. Die Vorwürfe betreffen die damals fünfjährige Tochter seiner früheren Lebensgefährtin. Er hat sich selbst angezeigt. Parallel dazu wurden zwei Frauen – die Mutter des Kindes und deren Mutter – wegen schwerer Erpressung angeklagt.
Nicht nur hat der Künstler in einem Video sowohl sexuelle Handlungen an einer damals Fünfjährigen als auch den Besitz von Missbrauchsdarstellungen zugegeben, sein Anwalt sagte, das Mädchen sei Paal von der eigenen Mutter und Oma „zugeführt“ worden. Bevor sie ihn zur Übergabe von insgesamt 189.000 Euro Schweigegeld brachten.
Drei – nicht rechtskräftige – Anklagen gibt es in dem traurigen Kriminalfall, von dem die „Krone“ zuerst berichtete: gegen den 64-jährigen Paal, eine 42-jährige Frau und deren 62-jährige Mutter. Die beiden Frauen sitzen in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: schwere Erpressung. Das Mutter-Oma-Gespann soll von dem Kabarettisten insgesamt fast 190.000 Euro in mehreren Tranchen erpresst haben. Vor der Übergabe der letzten Tranche erstattete der Künstler Selbstanzeige und Anzeige, die 42-Jährige wurde festgenommen, als sie 30.000 Euro in Empfang nehmen wollte. Die Oma des Mädchens sitzt seit Juli als mutmaßliche Beitragstäterin in U-Haft.
Sexarbeiterinnen über Anzeige kennengelernt
Kennengelernt hätten sich Paal und die beiden Frauen – laut „Gunkls“ Anwalt Florian Höllwarth Sexarbeiterinnen – vor zehn Jahren über eine Anzeige. Etwa ein Jahr wären die drei in Kontakt gestanden, schon damals seien Zahlungen immer weiter erhöht worden, bis es dem Künstler reichte.
Laut Anklage drohten die beiden Frauen Paal, Fotos zu veröffentlichen, die den Missbrauch des Mädchens zeigen sollen. Solche Bilder dürften aber nie existiert haben. Die Frauen sollen auch mit ihrem gewalttätigen Bruder bzw. Sohn gedroht haben, der von den Machenschaften laut Anwalt aber nichts wusste.
Bei der Übergabe der schließlich letzten Tranche in Höhe von 30.000 Euro am 30. Juni am Wiener Hauptbahnhof wurden – eben nach der Anzeige und Selbstanzeige Paals – zunächst die 42-Jährige von einem verdeckten Ermittler des Landeskriminalamtes festgenommen, am 6. Juli nach ihrer Rückkehr in Wien deren Mutter. . Die beiden Frauen sitzen in U-Haft, das Kind, das auch einen siebenjährigen Bruder hat, befindet sich in der Obhut der Wiener Kinder und Jugendhilfe der MA 11. Quelle: https://www.krone.at/4297740#comment-list
Einschlägige Datenträger sollen auch auf Günther Paals Festplatte gefunden worden. Kleine Kinder. Für Männer mit pädophiler Neigung sind die eine Festplatte. Wie angerichtet für den Missbrauch. Wer hat das jetzt gesagt?
Der Standard fragt:
Frage: Das war im Fall von Florian Teichtmeister ähnlich?
Antwort: Richtig. Der einst gefeierte Burgtheaterschauspieler flog auf, als sich die damalige Partnerin Teichtmeisters 2021 wegen häuslicher Gewalt bei der Wiener Polizei meldete. Damals gestand Teichtmeister im Zuge dessen von sich aus, Kindesmissbrauchsdarstellungen zu besitzen und übergab den Beamten einen Stick. Was die beiden Fälle allerdings fundamental voneinander unterscheidet, ist die Dimension – zumindest in Bezug auf die Dateien. Teichtmeister besaß 76.000 Dateien mit inkriminierendem Material, das er zudem teils weiter bearbeitete. Im Fall von Paal geht es bisher um den Besitz von 960 Bildern und 19 Videodateien von Kindesmissbrauch. Gunkl allerdings soll – im Gegensatz zu Teichtmeister – tatsächlich ein Kind missbraucht haben.
In der ZiB2 sagte der Anwalt vom Gunkl, im Dunklen ist gut munkeln. Ich muss nachgucken.
Anwalt Florian Höllwarth: „Bekannt ist das es sich um pornografisches Material handelt, dass im Zuge, (wehe du setzt mich jetzt in den Nachtzug nach Kyiv Wortmacher), einer Hausdurchsuchung, das im Zuge einer Hausdurchsuchung offensichtlich gefunden wurde. Allerdings dieser Material schon über 13 Jahre zurückliegt. Nämlich vor 13 Jahren wurde dieses Material sozusagen heruntergeladen im Internet." Quelle: Das nette Monster von Nebenan. ©️Meike Lauggas von der Vertrauensstelle vera*.
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Na, dann ist eh alles gut, wenn das Material schon 13 Jahre alt ist und auf dem Rechner herumkugelte wie in Bronx der Sperrmüll auf der Straßen. Aber die Stadt hat reagiert. Der Müll ist weg. Die Bronx wird verdichtet. Und wie die verdichtet wird. Bald wird man den Himmel nicht mehr sehen können vor lauter Hochhäuser. Die wenigstens hoch hinaus wollen. Nicht so wie du. Das auch ja. Aber den Müllplatz im Bezirk hat die Stadt gecancelt. Mehr Menschen, mehr Müll. Aber weniger Müllplätze. Läuft...
Die Kinder auf dem Material des Herrn Paal sind heute eh aus dem Gröbsten raus, 13 Jahre später. 13 Jahre später sind die eh schon erwachsen. Möglicherweise war das heruntergeladene Material auch nicht mehr ganz taufrisch. Vielleicht stehen einige dieser Kinder heute schon kurz vor der Frühpensionierung, spotte ich heimlich in mich hinein. Quelle: meinung•Rechtsstaat
Ich bin Feministin. Trotzdem verteidige ich mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht
Ein Gastbeitrag von Jacqueline Ahmadi im SPIEGEL 37/2026
Als Strafverteidigerin verteidige ich weder die Tat noch die Schuld. Ich verteidige einen Menschen, dem der Staat mit seinem gesamten Ermittlungs- und Strafverfolgungsapparat gegenübertritt. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass dieser Machtapparat seine Grenzen einhält, dass Verfahrensrechte gewahrt werden und dass Schuld nur auf der Grundlage eines fairen rechtsstaatlichen Verfahrens festgestellt wird.
Erst wenn das Gericht nach der Beweisaufnahme zu der Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte die Tat begangen hat, stellt sich die weitere Frage nach einer tat- und schuldangemessenen Sanktion. Auch dabei darf es keine schematischen Lösungen geben. Das Gericht ist verpflichtet, den konkreten Einzelfall zu würdigen – die Tat, ihre Umstände, ihre Folgen, die Persönlichkeit des Angeklagten und sämtliche weiteren strafzumessungsrelevanten Gesichtspunkte. Es darf einen Angeklagten niemals zum bloßen Rechtsobjekt machen oder seine Würde verletzen. Gerade dafür braucht ein Rechtsstaat eine starke Strafverteidigung. Quelle: Wie gehabt.
....euch wohl ihr schönen Dinge. Der Mensch ist schon seltsam. Wie schnell der Mann sich in die Bredouille bringt. Der Gunkl kann auch zusammenpacken und das Land verlassen.
Die "Presse" fragt noch.
Fall Gunkl: Warum den Frauen mehr Haft droht
Recht. Wieso muss der des Missbrauchs verdächtige Künstler Günther Paal nicht in U-Haft, aber die mutmaßlichen Erpresserinnen schon? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
Das mutmaßliche Missbrauchsopfer – laut den Ausführungen von Paal wurde es ihm im Jahr 2024 infolge eines Treffens mit deren Mutter und Oma „zugeführt“ – ist inzwischen fünf Jahre alt. Es befindet sich wie sein siebenjähriger Bruder in der Obhut der Wiener Kinder- und Jugendhilfe. Diese Kinderabnahmen seien unabhängig von der Causa Paal erfolgt, erklärte die MA 11, es gehe um Vernachlässigung. Als Opfer eines Missbrauchsfalls könnte das Kind bzw. seine rechtliche Vertretung jedenfalls Schadenersatz fordern. Quelle: Die "Presse"
Da haben Mutter und Oma also einem Mann mit pädophiler Neigung ihr eigenes Kind zugeführt. Und dann erpresst.
Und derStandard.at schreibt:
Männerberater über Fan-Solidarität mit JP Kraemer: "Da steckt mehr dahinter als Sympathie"
Wenn bekannte Männer Gewalt gegen ihre Partnerin einräumen, werden sie trotzdem von vielen Fans verteidigt. Romeo Bissuti, Leiter des Männergesundheitszentrums MEN, erklärt, woran man echte Verantwortungsübernahme erkennt.
JP Kraemer gehört zu den einflussreichsten Figuren der deutschsprachigen Auto-Szene. 2009 durch die Doku-Soap "Die PS-Profis" bekannt geworden, baute sich der heute 46-Jährige ein Firmenimperium rund um seine Marke JP Performance auf. Sein gleichnamiger YouTube-Kanal ist mit Millionen von Abonnentinnen und Abonnenten der größte deutschsprachige Kanal im Bereich Automobil-Tuning. Ende August folgte der Bruch: In einem Video räumte Kraemer ein, 2024 gegenüber seiner damaligen Partnerin gewalttätig geworden zu sein. Nach dem Bekanntwerden der Vorfälle beendeten einige Unternehmen die Zusammenarbeit, viele Fans wandten sich ab. Ein Teil aber verteidigte ihn und suchte die Schuld bei der Frau – die seither laut Medienberichten Morddrohungen erhält.
STANDARD: Fans argumentieren oft, man müsse den Menschen von seinen Taten trennen. Geht das bei Gewalt überhaupt?
Bissuti: In der Täterarbeit ist diese Trennung sogar eine Arbeitsgrundlage. Wir sagen: Ich schätze dich als Menschen, und wir sorgen gemeinsam dafür, dass so etwas nie wieder vorkommt. Wir arbeiten also nicht gegen den Mann, sondern gegen das Gewaltverhalten. Ohne diese grundlegende Wertschätzung könnte ich mit ihm nicht arbeiten, er schämt sich ohnehin. Verurteilen muss man die Gewalt trotzdem klar. Auf Social Media kippt genau das: Dort wird über die Person geurteilt, nicht über das Verhalten. Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000339110/maennerberater-ueber-fan-solidaritaet-mit-jp-kraemer-da-steckt-mehr-dahinter-als-sympathie
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Echte Verantwortungsübernahme. Da redet der Richtige, spottet der Wortmacher. Die einen übernehmen einen elterlichen Betrieb mit hunderten von Mitarbeiter:innen und du nicht einmal die ganze Verantwortung für dein Versagen im Leben. Versteckst dich hinter deiner Krankheit wie ein kleiner Kind in den schützenden Armen der Mutter. Na, na. Wer wird den gleich so unfreundlich sein. Ich hatte nur sehr kurz eine echte Mami. Danach hatte ich die Um2. Die hatte ihre Arme immer vorne herum verschränkt. Da lief nix mit offenen Armen. Und nach der Um2 hatte ich so gut wie nichts mehr. Und selbst dieses Nichts musste der Goadfather vor dem völligen Verfall retten. Ich hätte den Kampf gegen die drohende Obdachlosigkeit verloren. So ehrlich muss man(n) sich schon machen.
Aber ehrlich zu sich selbst sind im Leben sowieso nur die Verlierer. Weil der Erfolg ist die schönste Ausrede, die man im Leben haben kann. Genau. Haben Sie das vom Fake-Amazon Boss Jeff Bezos gehört?
Echter Polizeischutz für den falschen Jeff Bezos!
. Bei einer Firmenfeier in Micheldorf (Bezirk Kirchdorf) wurde im August ein Double von Amazon-Chef Jeff Bezos „eingeflogen“ – bewacht wurde der Fake-Oligarch allerdings von der echten Polizei, was nun zu einem rechtlichen Nachspiel führen könnte, wie der „Standard“ berichtet. Die betroffene Firma beteuert, es sei immer ausgemacht gewesen, dass man den „Einsatz“ bezahle, man warte aber noch auf die Rechnung.
Der oberösterreichische Werkzeugbauer Haidlmair freute sich, ein millionenschweres Projekt für Amazon abgewickelt zu haben und feierte den größten Auftrag der Firmengeschichte im August mit einer riesigen Party. Im Lauf des Nachmittags landete dann ein Helikopter, dem ein Bezos-Double samt drei vermummten und bewaffneten Polizisten entstieg und sich durch die Firmenhalle führen ließ.
Laut „Standard“ begleiteten den falschen Bezos drei Beamte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) Oberösterreich. Firmenchef Mario Haidlmair sagte, dass er dafür Kontakt zum Linzer Polizeichef aufgenommen habe, den er schon lange kenne. Dieser habe die Anfrage zunächst als „komisch“ empfunden, dann aber entschieden, dass es eine gute Gelegenheit sei, die Polizeiarbeit zu bewerben. Quelle: Ziemlich lustig.
Dabei gab es im Original durchaus noch Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich, Kassandra. Ich habe ja eine Blasenschwäche, aber keine Leseschwäche. Nicht, wenn ich beim Lesen die richtigen Augengläser zur Verfügung habe. Sonst muss man zu meiner Blasenschwäche auch noch eine ausgeprägte Leseschwäche hinzuaddieren. Das ist aber keine Schwäche. Dass ist das Alter. Die Alterseinsichtigkeit. Der ist gut.
Ohne der richtigen Brille, die meinen Verfall optisch korrigiert, wäre ich tatsächlich ein hoffnungsloser Fall, wie viele Kinder heute hoffnungslose Fälle sind. Obschon sie unser Bildungssystem durchlaufen, wie eine Karosserie den genormten Fertigungsprozess in einer Fabrikstraße, können sie nach Abschluss der Schule weder sinnerfüllend lesen noch beherrschen sie die Grundrechnungsarten. Das eine Unglück muss man dann zum anderen Unglück hinzuaddieren. Weder Lesen noch Rechnen können muss die Hölle sein.
In unserem Bildungssystem hat sich längst eine Bildungsaristokratie herausgebildet, aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, bespaßt mich der Wortmacher. Weil Spaß muss ja auch sein. Quelle: Mein ADD‑Drama. Franzt in alle Richtungen aus. Der Bildungserfolg ist auch sehr vom sozioökonomischen Status der Eltern abhängig. Nicht sehr, sondern maßgeblich. Genau.
Was noch maßgeblich ist.
Im Alter addieren sich die Gebrechen zu einer riesengroßen Kränkung. Das Alter ist nicht nur ein übles Gemetzel wie der Gaza-Krieg, der auf den Hamas-Terror von 7.10.2023 folgte.
Ein Dokumentarfilm versetzt das Kabinett Netanyahu in Aufruhr.
Benjamin Netanyahu ist schockiert. „Wir kämpfen gegen weltweite antisemitische Hetze, aber wenn sie aus unserer Mitte kommt, dann ist es unerträglich“, sagte der israelische Premier in einem Video. Der amtierende Militärchef Ejal Zamir lässt „mögliche rechtliche Schritte“ prüfen. Und Kulturminister Miki Zohar will den Urhebern seines Zorns die Staatsbürgerschaft seines Landes entziehen: Im Onlinedienst X warf er ihnen „Verrat am Staat“ Israel vor: Sie seien bereit, „ihrem Heimatland zu schaden, um Beifall von Antisemiten auf der ganzen Welt zu erhalten“.
Die beiden Menschen, gegen die sich diese Empörung und die ihr zugehörigen Drohungen richten, sind israelische Filmemacher: Yuval Abraham (31) und Rachel Szor (32), deren Dokumentarfilm „Naza“ kürzlich beim Filmfest Venedig Premiere hatte – und seither nicht nur in Israel hohe Wellen schlägt. Dass er am Lido uraufgeführt werden würde, gaben die Event-Manager mit Verspätung bekannt.
All das nahm dem Investigativstück – das von der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ebenso mitproduziert wurde wie vom Briten Jonathan Glazer, dem Regisseur des im Jahr 2024 Oscar-prämierten Holocaust-Dramas „The Zone of Interest“ – nichts von seiner Brisanz (die „Presse“ berichtete). Der Film zeigt Gespräche, die Abraham des Nachts auf den Dächern von Tel Aviv geführt hat, mit 24 anonymen Informanten aus der Armee und aus dem Geheimdienst Israels. Was diese berichten, verstört: Da geht es etwa um die mutmaßliche Einpreisung von zivilen Opfern bei KI-gestützten Angriffen auf Hamas-Kämpfer in Gaza – und um den Vorwurf der Instrumentalisierung von Hilfslieferungen zur Entvölkerung bestimmter Regionen im Kriegsgebiet.
Nach seiner Erstvorführung in Venedig wurde „Naza“ – eine Abkürzung des hebräischen Begriffs für Kollateralschaden – mit 25-minütigen Standing Ovations bedacht. Die Festivaljury zeichnete den Film mit dem Spezialpreis des Events aus; unter dem Vorsitz der US-Schauspielerin und -Regisseurin Maggie Gyllenhaal gehörte ihr heuer auch die tunesische Filmemacherin Kaouther Ben Hania an, deren Drama „Die Stimme von Hind Rajab“ (2025) sich um palästinensische Opfer des Gaza-Kriegs dreht. Quelle: Die "Presse"
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Das Alter ist also nix für Feiglinge. Wie du einer bist. Genau. Diese verfluchte Vergänglichkeit. Der schleichende Verfall. Viele sehen im Alterungsprozess, der dir täglich gemacht wird, vom hohen Gericht der Auslöschung, der völligen Vernichtung, gegen die ich wie ein Berserker anschreibe, eine chronische Krankheit. Die wollen dass man sie man sie sieht. Wie sie verfallen? Nein, wie sie dem Verfall trotzen. Die wollen aus der darbende Masse unbedingt herausstechen. Mitunter mit Huben die 15 Kilo wiegen. Die so groß sind, dass sie selbst schon das Blickfeld verkleinern. Inzwischen werde ich in typischen Alltagssituationen, wie beim Lidl an der 1er-Kasse, schon gar nicht mehr wahrgenommen.
Gegen diesen Verfall, gegen das Problem der Endlichkeit, die auch eine Black Box ist wie die Innenlebe einer KI, gibt es eine wirksame Therapie (angeblich). Auch gegen deinen Truthahnhals. Gestern sah ich eine Frau in der Glotze die hatte Wichtiges zu sagen. Ihr Gesicht war ganz glatt so von der Haut her. Alles ganz wunderbar. Die Frau weiß wie Antiaging geht. Die sah klasse aus. Nu ihr Hals wollte da nicht so recht mitmachen. Das war der Hals einer Frau weit jenseits der 60zig. Der hatte einige Knitterfalten. Und die Haut war ein wenig schlaff. Möchtest du nicht auch gut aussehen, fragte mich die Bildmacherin. Ja schon. Wer will das nicht. Nur weiß ich nicht wie.
Na mittels Schönheitsoperationen du Depp:
Es ist ein Dienstag Ende Juni im baden-württembergischen Lörrach, keine fünf Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, und in der Dorow Clinic, einem der großen und bekannten Anbieter für schönheitschirurgische Eingriffe und Beautybehandlungen in Deutschland, hat ein neuer Tag begonnen.
In den Patientenzimmern warten Frauen darauf, ihre neuen Brüste oder Gesichter zum ersten Mal zu bewundern. In der Aesthetic Lounge werden Botox-, Hyaluron- und Abnehmspritzen aufgezogen. Außerdem wird am Nachmittag die Mutter von Daniela Katzenberger erwartet, dem Reality-TV-Star. Sie möchte, nach dem Facelift und den gestrafften Oberarmen, nun auch noch straffere Ohrläppchen haben. Quelle: SPIEGEL 37/2026
Straffere Ohrläppchen.
Das man auch seine Ohrwaschel straffen kann wusste ich nicht. Den Penis kann man auch straffen lassen. Der im Alter eh viel mehr Strafe ist als straff, bespaße ich mich. Im SPIEGEL beschwerte sich eine Frau in ihren 40zigern dass ihr niemand mehr Unanständiges zutraut.
»Titanic«-Herausgeberin über die Menopause
Einfach die Diktiergeräte unter die Brüste klemmen – das Beste ist, dass sie dort nicht mehr herausfallen
Ein Gastbeitrag von Ella Carina Werner
Dass älter werdende Frauen in unserer Gesellschaft unsichtbar werden, kann man beklagen. Oder zum eigenen Vorteil nutzen, zum Beispiel bei der Ticketkontrolle.
Mein Erweckungserlebnis hatte ich vor einem Jahr in der Hamburger S-Bahn. Ich kam gerade aus dem Theater, trug meinen schwarzen Mantel und frisch geputzte Stiefel. Dezent geschminkt und sorgsam frisiert war ich auch. Es war spät und mein Bahnabteil so gut wie leer. Bis plötzlich neben mir ein Kontrolleur stand, der nach meinem Ticket fragte.
»Ich habe keins«, sagte ich zu meinem eigenen Erstaunen. Vielleicht konnte ich mich zu dieser plötzlichen Aufmüpfigkeit nur durchringen, weil der Schauspielhaus-Riesling so reingeknallt hatte. Denn natürlich trug ich mein Deutschlandticket wie immer bei mir. Der Kontrolleur lächelte nur: »Na, Sie sind mir vielleicht eine!«, sagte er allen Ernstes. Er hielt meine Äußerung offenbar für einen Witz, traute mir keinerlei kriminelle Energie zu. Ich wiederholte: »Ich fahre schwarz.« Zwinkernd antwortete er: »Schauen Sie doch noch mal in Ruhe alles durch.« Er gehe derweil schon mal weiter. Zurück kam er nicht.
Das hatte dieser Mann mir einfach so durchgehen lassen? Die folgenden Tage fragte ich mich: Hätte er bei einem jungen Typen in Baggy Jeans, einem Mann mit dunklem Bart oder einer stark gepiercten Teenagerin genauso reagiert? Vermutlich nicht. Bei einem anderen Kontrolleur würde ich damit sicher nicht durchkommen.
Sie kam fast überall damit durch.
Ich bin die reife, liebenswerte Frau, ach was, eine »Dame«!
So ist das also: Mittelalte Frauen sind unauffällig gleich im doppelten Sinne: im Sinne von harmlos und im Sinne von unsichtbar. Diese Zuschreibungen kann man deprimierend finden. Sie erzählen davon, dass man, sobald man nicht mehr sexualisiert werden kann, gesellschaftlich egal ist. Man sollte sie vielleicht auch deprimierend, empörend, ja, nicht hinnehmbar finden. Natürlich können sie schmerzen. Eine englische Studie zeigte, dass sich ein Großteil der befragten Frauen über 50 in der Öffentlichkeit noch immer häufig übersehen fühlt. Allein in Deutschland geht es hier um eine Bevölkerungsgruppe von 20 Millionen, betrachtet man sämtliche Frauen 40+. Quelle: SPIEGEL 38/2026
So geht's mir auch.
Einst fühlte ich mich nur missverstanden. Heute fühle ich mich übergangen. Von den großen Freuden des Lebens. Das auch ja. Mein Selbstwerst verstaubt ja im Pfandl ganz hinten in der Rumpelkammer, wo das Raubgut, nicht Raubgut, die verpfändete Ware Staub ansetzt. Bei mir rumpelt es schon lange nicht mehr im Karton.
Aber die Frau bekommt in ihrem Essay ja noch die Kurve.
Harmlos und unsichtbar, das ist eine nahezu diabolische Kombination. Im Windschatten zu stehen, unter dem Radar zu fliegen, sich im toten Winkel der Aufmerksamkeit zu bewegen – das bedeutet, die schönsten Schlupflöcher und Freiräume zur Verfügung zu haben. Wir können sämtliche Grenzen austesten, diverse Formen zivilen Ungehorsams durchprobieren. Quelle: Wie gehabt.
Das kannst du als Mann nicht. Da gibt's keine Schlupflöcher. Da gibt es nur Schlupflider. Bei mir hängt schon sehr viel Oberlidhaut über die Lidfalte, sodass die natürliche Lidfalte teilweise oder ganz verdeckt ist. Wenn das so weitergeht mit der verfallenden Oberlidhaut, die es nach unten zieht, wie mich noch immer in die Ferne, wird sogar mein Blickfeld eingeschränkt sein. Dann muss man die Augenbrauen ständig hochziehen, um besser zu sehen. Das führt zu Stirnverspannung und einem „müden“ Blickfeld. Und dann hast du noch mehr Falten auf der Stirn. Ich habe da eine. Tief wie der Grand Canyon. Jetzt kommt nix mit Trump, diesem dummen Wixxer.
Im Extremfall siehst du dann nicht einmal mehr deinen eigenen Schatten. Und schon hatte ich einen Link zu meiner Lebensphilosophie. Falls du keinen Plan hast wie es weitergehen soll mit deinem Leben, folge einfach deinen Schatten, wenn nur die Sonne hinter dir steht im Leben.
Fortsetzung folgt...........
Ich war gerade dabei herauszufinden wer im Iran die Schießbefehle gegen die Demonstranten gab?
Apropos Schießbefehl:
Prozess in Den Haag. Der einstige Präsident und UÇK-Anführer des Kosovo Hashim Thaçi wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt. Im Kosovo hagelt es Protest.
Auch seine drei Mitangeklagten und früheren UÇK-Kommandanten, die wie der 58-jährige Thaçi schon seit über sechs Jahren in Untersuchungshaft in Den Haag einsitzen, wurden wegen der damals in insgesamt 14 Internierungslagern im Kosovo und in Nordalbanien begangenen Gräueltaten zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt: Der frühere UÇK-Sprecher Jakub Krasniqi zu 25 Jahren Haft, der frühere UÇK-Sicherheitschef Kadri Veseli zu 18 Jahren Haft und der frühere UÇK-Kommandant Rexhep Selimi zu 13 Jahren Haft.
Dabei beziehen sich die Schuldsprüche gegen Thaçi und weitere Ex-UÇK-Kommandanten vor allem auch auf Verbrechen an anderen Kosovo-Albanern, an Personen, die – so der Richter – von der UÇK als „Kollaborateure“ Serbiens und als Gegner angesehen worden seien. Quelle: Die "Presse"
Tage zuvor wurde der serbischen Kriegsverbrecher Ratko Mladić in Belgrad feierlich in der Erde versenkt. Es bleibt kompliziert. Mit dem Nationalismus Der in Gefühlssuppe blubbert wie das Gulaschfleisch in der Sauce.
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Noch einmal:
Vor einigen Wochen auf der Insel:
Ich war gerade dabei herauszufinden wer im Iran die Schießbefehle gegen die Demonstranten gab?
Ein Kleinstkind mit Frau im Kinderwagen, das den vor sich herschob wie eine Angriffswaffe.
Und einem freilaufenden Hund.
Nee. Natürlich anders herum.
Die Frau schob den Kinderwagen vorwärtsverteidigend.
Und der Hund lief nebenher.
Ich sah sie schon von der Weiten kommen und hatte kein gutes Gefühl.
Sehr zielstrebig.
Eine Aura wie eine Dampfwalze.
Wie die Schauspielerin Teyana Taylor im Film „One Battle After Another“.
Aber in der Farbe 🍞.
Und nicht ganz so sexy.
Das Leben. One Battle After Another.
Na, na.
Ich: Bitte, werte Dame.
Die Dame: Von Ihnen lasse ich mich nicht schätzen.
Ich: O.k. Gucken Sie trotzdem bitte. Ihr Hund wird gleich zu meinen Sachen hinschiffen. Der wird gleich sein Beinchen heben und sein Revier markieren.
Ich kenne das. Die Nase ist schon ganz tief drinnen im Thema.
Die Dame: Das ist eine Hündin. Sie Chauvinist.
Nur a Schmäh.
Die Dame fühlte sich nicht groß angesprochen von meinen Worten.
Die reagierte nicht.
Ich: Bitte, gucken Sie doch. Ihr Hund wird gleich sein Revier markieren.
Und zack. Gesagt, getan. Der Hund schifft zum Vorderreifen vom Radl hin.
Ich: So eine Scheiße. Was stimmt nicht mit Ihnen? Ich habe Sie doch fast schon angefleht, ihren Hund anders zu programmieren.
Die Dame zuckt mit den Schultern und antwortet wortwörtlich:
„Ihr Männer schifft doch auch überall hin.“
Dann ging sie weiter, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Das war ein Statement. Respekt.
Ich stand da wie ein begossener Pudel.
Die Scham hatte tatsächlich die Seite gewechselt.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Jessas!
Eben ist eine Meldung hier reingeknallt die das Original, dass ich nicht mehr vorgebe zu sein, zertrümmert hat.
Der „Gunkl.
https://www.youtube.com/watch?v=DnI4GAe3SuQ
Der Name sagt ihnen wahrscheinlich nix. Der Mann ist ein bekannter hiesiger Kabarettist. Gunkl (Günther Paal) steht seit Mai 2026 unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und des Besitzes von Missbrauchsdarstellungen. Die Vorwürfe betreffen die damals fünfjährige Tochter seiner früheren Lebensgefährtin. Er hat sich selbst angezeigt. Parallel dazu wurden zwei Frauen – die Mutter des Kindes und deren Mutter – wegen schwerer Erpressung angeklagt.
Nicht nur hat der Künstler in einem Video sowohl sexuelle Handlungen an einer damals Fünfjährigen als auch den Besitz von Missbrauchsdarstellungen zugegeben, sein Anwalt sagte, das Mädchen sei Paal von der eigenen Mutter und Oma „zugeführt“ worden. Bevor sie ihn zur Übergabe von insgesamt 189.000 Euro Schweigegeld brachten.
Drei – nicht rechtskräftige – Anklagen gibt es in dem traurigen Kriminalfall, von dem die „Krone“ zuerst berichtete: gegen den 64-jährigen Paal, eine 42-jährige Frau und deren 62-jährige Mutter. Die beiden Frauen sitzen in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: schwere Erpressung. Das Mutter-Oma-Gespann soll von dem Kabarettisten insgesamt fast 190.000 Euro in mehreren Tranchen erpresst haben. Vor der Übergabe der letzten Tranche erstattete der Künstler Selbstanzeige und Anzeige, die 42-Jährige wurde festgenommen, als sie 30.000 Euro in Empfang nehmen wollte. Die Oma des Mädchens sitzt seit Juli als mutmaßliche Beitragstäterin in U-Haft.
Sexarbeiterinnen über Anzeige kennengelernt
Kennengelernt hätten sich Paal und die beiden Frauen – laut „Gunkls“ Anwalt Florian Höllwarth Sexarbeiterinnen – vor zehn Jahren über eine Anzeige. Etwa ein Jahr wären die drei in Kontakt gestanden, schon damals seien Zahlungen immer weiter erhöht worden, bis es dem Künstler reichte.
Laut Anklage drohten die beiden Frauen Paal, Fotos zu veröffentlichen, die den Missbrauch des Mädchens zeigen sollen. Solche Bilder dürften aber nie existiert haben. Die Frauen sollen auch mit ihrem gewalttätigen Bruder bzw. Sohn gedroht haben, der von den Machenschaften laut Anwalt aber nichts wusste.
Bei der Übergabe der schließlich letzten Tranche in Höhe von 30.000 Euro am 30. Juni am Wiener Hauptbahnhof wurden – eben nach der Anzeige und Selbstanzeige Paals – zunächst die 42-Jährige von einem verdeckten Ermittler des Landeskriminalamtes festgenommen, am 6. Juli nach ihrer Rückkehr in Wien deren Mutter. . Die beiden Frauen sitzen in U-Haft, das Kind, das auch einen siebenjährigen Bruder hat, befindet sich in der Obhut der Wiener Kinder und Jugendhilfe der MA 11. Quelle: https://www.krone.at/4297740#comment-list
Einschlägige Datenträger sollen auch auf Günther Paals Festplatte gefunden worden. Kleine Kinder. Für Männer mit pädophiler Neigung sind die eine Festplatte. Wie angerichtet für den Missbrauch. Wer hat das jetzt gesagt?
Der Standard fragt:
Frage: Das war im Fall von Florian Teichtmeister ähnlich?
Antwort: Richtig. Der einst gefeierte Burgtheaterschauspieler flog auf, als sich die damalige Partnerin Teichtmeisters 2021 wegen häuslicher Gewalt bei der Wiener Polizei meldete. Damals gestand Teichtmeister im Zuge dessen von sich aus, Kindesmissbrauchsdarstellungen zu besitzen und übergab den Beamten einen Stick. Was die beiden Fälle allerdings fundamental voneinander unterscheidet, ist die Dimension – zumindest in Bezug auf die Dateien. Teichtmeister besaß 76.000 Dateien mit inkriminierendem Material, das er zudem teils weiter bearbeitete. Im Fall von Paal geht es bisher um den Besitz von 960 Bildern und 19 Videodateien von Kindesmissbrauch. Gunkl allerdings soll – im Gegensatz zu Teichtmeister – tatsächlich ein Kind missbraucht haben.
In der ZiB2 sagte der Anwalt vom Gunkl, im Dunklen ist gut munkeln. Ich muss nachgucken.
Anwalt Florian Höllwarth: „Bekannt ist das es sich um pornografisches Material handelt, dass im Zuge, (wehe du setzt mich jetzt in den Nachtzug nach Kyiv Wortmacher), einer Hausdurchsuchung, das im Zuge einer Hausdurchsuchung offensichtlich gefunden wurde. Allerdings dieser Material schon über 13 Jahre zurückliegt. Nämlich vor 13 Jahren wurde dieses Material sozusagen heruntergeladen im Internet." Quelle: Das nette Monster von Nebenan. ©️Meike Lauggas von der Vertrauensstelle vera*.
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Na, dann ist eh alles gut, wenn das Material schon 13 Jahre alt ist und auf dem Rechner herumkugelte wie in Bronx der Sperrmüll auf der Straßen. Aber die Stadt hat reagiert. Der Müll ist weg. Die Bronx wird verdichtet. Und wie die verdichtet wird. Bald wird man den Himmel nicht mehr sehen können vor lauter Hochhäuser. Die wenigstens hoch hinaus wollen. Nicht so wie du. Das auch ja. Aber den Müllplatz im Bezirk hat die Stadt gecancelt. Mehr Menschen, mehr Müll. Aber weniger Müllplätze. Läuft...
Die Kinder auf dem Material des Herrn Paal sind heute eh aus dem Gröbsten raus, 13 Jahre später. 13 Jahre später sind die eh schon erwachsen. Möglicherweise war das heruntergeladene Material auch nicht mehr ganz taufrisch. Vielleicht stehen einige dieser Kinder heute schon kurz vor der Frühpensionierung, spotte ich heimlich in mich hinein. Quelle: meinung•Rechtsstaat
Ich bin Feministin. Trotzdem verteidige ich mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht
Ein Gastbeitrag von Jacqueline Ahmadi im SPIEGEL 37/2026
Als Strafverteidigerin verteidige ich weder die Tat noch die Schuld. Ich verteidige einen Menschen, dem der Staat mit seinem gesamten Ermittlungs- und Strafverfolgungsapparat gegenübertritt. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass dieser Machtapparat seine Grenzen einhält, dass Verfahrensrechte gewahrt werden und dass Schuld nur auf der Grundlage eines fairen rechtsstaatlichen Verfahrens festgestellt wird.
Erst wenn das Gericht nach der Beweisaufnahme zu der Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte die Tat begangen hat, stellt sich die weitere Frage nach einer tat- und schuldangemessenen Sanktion. Auch dabei darf es keine schematischen Lösungen geben. Das Gericht ist verpflichtet, den konkreten Einzelfall zu würdigen – die Tat, ihre Umstände, ihre Folgen, die Persönlichkeit des Angeklagten und sämtliche weiteren strafzumessungsrelevanten Gesichtspunkte. Es darf einen Angeklagten niemals zum bloßen Rechtsobjekt machen oder seine Würde verletzen. Gerade dafür braucht ein Rechtsstaat eine starke Strafverteidigung. Quelle: Wie gehabt.
....euch wohl ihr schönen Dinge. Der Mensch ist schon seltsam. Wie schnell der Mann sich in die Bredouille bringt. Der Gunkl kann auch zusammenpacken und das Land verlassen.
Die "Presse" fragt noch.
Fall Gunkl: Warum den Frauen mehr Haft droht
Recht. Wieso muss der des Missbrauchs verdächtige Künstler Günther Paal nicht in U-Haft, aber die mutmaßlichen Erpresserinnen schon? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
Das mutmaßliche Missbrauchsopfer – laut den Ausführungen von Paal wurde es ihm im Jahr 2024 infolge eines Treffens mit deren Mutter und Oma „zugeführt“ – ist inzwischen fünf Jahre alt. Es befindet sich wie sein siebenjähriger Bruder in der Obhut der Wiener Kinder- und Jugendhilfe. Diese Kinderabnahmen seien unabhängig von der Causa Paal erfolgt, erklärte die MA 11, es gehe um Vernachlässigung. Als Opfer eines Missbrauchsfalls könnte das Kind bzw. seine rechtliche Vertretung jedenfalls Schadenersatz fordern. Quelle: Die "Presse"
Da haben Mutter und Oma also einem Mann mit pädophiler Neigung ihr eigenes Kind zugeführt. Und dann erpresst.
Und derStandard.at schreibt:
Männerberater über Fan-Solidarität mit JP Kraemer: "Da steckt mehr dahinter als Sympathie"
Wenn bekannte Männer Gewalt gegen ihre Partnerin einräumen, werden sie trotzdem von vielen Fans verteidigt. Romeo Bissuti, Leiter des Männergesundheitszentrums MEN, erklärt, woran man echte Verantwortungsübernahme erkennt.
JP Kraemer gehört zu den einflussreichsten Figuren der deutschsprachigen Auto-Szene. 2009 durch die Doku-Soap "Die PS-Profis" bekannt geworden, baute sich der heute 46-Jährige ein Firmenimperium rund um seine Marke JP Performance auf. Sein gleichnamiger YouTube-Kanal ist mit Millionen von Abonnentinnen und Abonnenten der größte deutschsprachige Kanal im Bereich Automobil-Tuning. Ende August folgte der Bruch: In einem Video räumte Kraemer ein, 2024 gegenüber seiner damaligen Partnerin gewalttätig geworden zu sein. Nach dem Bekanntwerden der Vorfälle beendeten einige Unternehmen die Zusammenarbeit, viele Fans wandten sich ab. Ein Teil aber verteidigte ihn und suchte die Schuld bei der Frau – die seither laut Medienberichten Morddrohungen erhält.
STANDARD: Fans argumentieren oft, man müsse den Menschen von seinen Taten trennen. Geht das bei Gewalt überhaupt?
Bissuti: In der Täterarbeit ist diese Trennung sogar eine Arbeitsgrundlage. Wir sagen: Ich schätze dich als Menschen, und wir sorgen gemeinsam dafür, dass so etwas nie wieder vorkommt. Wir arbeiten also nicht gegen den Mann, sondern gegen das Gewaltverhalten. Ohne diese grundlegende Wertschätzung könnte ich mit ihm nicht arbeiten, er schämt sich ohnehin. Verurteilen muss man die Gewalt trotzdem klar. Auf Social Media kippt genau das: Dort wird über die Person geurteilt, nicht über das Verhalten. Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000339110/maennerberater-ueber-fan-solidaritaet-mit-jp-kraemer-da-steckt-mehr-dahinter-als-sympathie
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Echte Verantwortungsübernahme. Da redet der Richtige, spottet der Wortmacher. Die einen übernehmen einen elterlichen Betrieb mit hunderten von Mitarbeiter:innen und du nicht einmal die ganze Verantwortung für dein Versagen im Leben. Versteckst dich hinter deiner Krankheit wie ein kleiner Kind in den schützenden Armen der Mutter. Na, na. Wer wird den gleich so unfreundlich sein. Ich hatte nur sehr kurz eine echte Mami. Danach hatte ich die Um2. Die hatte ihre Arme immer vorne herum verschränkt. Da lief nix mit offenen Armen. Und nach der Um2 hatte ich so gut wie nichts mehr. Und selbst dieses Nichts musste der Goadfather vor dem völligen Verfall retten. Ich hätte den Kampf gegen die drohende Obdachlosigkeit verloren. So ehrlich muss man(n) sich schon machen.
Aber ehrlich zu sich selbst sind im Leben sowieso nur die Verlierer. Weil der Erfolg ist die schönste Ausrede, die man im Leben haben kann. Genau. Haben Sie das vom Fake-Amazon Boss Jeff Bezos gehört?
Echter Polizeischutz für den falschen Jeff Bezos!
. Bei einer Firmenfeier in Micheldorf (Bezirk Kirchdorf) wurde im August ein Double von Amazon-Chef Jeff Bezos „eingeflogen“ – bewacht wurde der Fake-Oligarch allerdings von der echten Polizei, was nun zu einem rechtlichen Nachspiel führen könnte, wie der „Standard“ berichtet. Die betroffene Firma beteuert, es sei immer ausgemacht gewesen, dass man den „Einsatz“ bezahle, man warte aber noch auf die Rechnung.
Der oberösterreichische Werkzeugbauer Haidlmair freute sich, ein millionenschweres Projekt für Amazon abgewickelt zu haben und feierte den größten Auftrag der Firmengeschichte im August mit einer riesigen Party. Im Lauf des Nachmittags landete dann ein Helikopter, dem ein Bezos-Double samt drei vermummten und bewaffneten Polizisten entstieg und sich durch die Firmenhalle führen ließ.
Laut „Standard“ begleiteten den falschen Bezos drei Beamte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) Oberösterreich. Firmenchef Mario Haidlmair sagte, dass er dafür Kontakt zum Linzer Polizeichef aufgenommen habe, den er schon lange kenne. Dieser habe die Anfrage zunächst als „komisch“ empfunden, dann aber entschieden, dass es eine gute Gelegenheit sei, die Polizeiarbeit zu bewerben. Quelle: Ziemlich lustig.
Dabei gab es im Original durchaus noch Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich, Kassandra. Ich habe ja eine Blasenschwäche, aber keine Leseschwäche. Nicht, wenn ich beim Lesen die richtigen Augengläser zur Verfügung habe. Sonst muss man zu meiner Blasenschwäche auch noch eine ausgeprägte Leseschwäche hinzuaddieren. Das ist aber keine Schwäche. Dass ist das Alter. Die Alterseinsichtigkeit. Der ist gut.
Ohne der richtigen Brille, die meinen Verfall optisch korrigiert, wäre ich tatsächlich ein hoffnungsloser Fall, wie viele Kinder heute hoffnungslose Fälle sind. Obschon sie unser Bildungssystem durchlaufen, wie eine Karosserie den genormten Fertigungsprozess in einer Fabrikstraße, können sie nach Abschluss der Schule weder sinnerfüllend lesen noch beherrschen sie die Grundrechnungsarten. Das eine Unglück muss man dann zum anderen Unglück hinzuaddieren. Weder Lesen noch Rechnen können muss die Hölle sein.
In unserem Bildungssystem hat sich längst eine Bildungsaristokratie herausgebildet, aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, bespaßt mich der Wortmacher. Weil Spaß muss ja auch sein. Quelle: Mein ADD‑Drama. Franzt in alle Richtungen aus. Der Bildungserfolg ist auch sehr vom sozioökonomischen Status der Eltern abhängig. Nicht sehr, sondern maßgeblich. Genau.
Was noch maßgeblich ist.
Im Alter addieren sich die Gebrechen zu einer riesengroßen Kränkung. Das Alter ist nicht nur ein übles Gemetzel wie der Gaza-Krieg, der auf den Hamas-Terror von 7.10.2023 folgte.
Ein Dokumentarfilm versetzt das Kabinett Netanyahu in Aufruhr.
Benjamin Netanyahu ist schockiert. „Wir kämpfen gegen weltweite antisemitische Hetze, aber wenn sie aus unserer Mitte kommt, dann ist es unerträglich“, sagte der israelische Premier in einem Video. Der amtierende Militärchef Ejal Zamir lässt „mögliche rechtliche Schritte“ prüfen. Und Kulturminister Miki Zohar will den Urhebern seines Zorns die Staatsbürgerschaft seines Landes entziehen: Im Onlinedienst X warf er ihnen „Verrat am Staat“ Israel vor: Sie seien bereit, „ihrem Heimatland zu schaden, um Beifall von Antisemiten auf der ganzen Welt zu erhalten“.
Die beiden Menschen, gegen die sich diese Empörung und die ihr zugehörigen Drohungen richten, sind israelische Filmemacher: Yuval Abraham (31) und Rachel Szor (32), deren Dokumentarfilm „Naza“ kürzlich beim Filmfest Venedig Premiere hatte – und seither nicht nur in Israel hohe Wellen schlägt. Dass er am Lido uraufgeführt werden würde, gaben die Event-Manager mit Verspätung bekannt.
All das nahm dem Investigativstück – das von der britischen Tageszeitung „The Guardian“ ebenso mitproduziert wurde wie vom Briten Jonathan Glazer, dem Regisseur des im Jahr 2024 Oscar-prämierten Holocaust-Dramas „The Zone of Interest“ – nichts von seiner Brisanz (die „Presse“ berichtete). Der Film zeigt Gespräche, die Abraham des Nachts auf den Dächern von Tel Aviv geführt hat, mit 24 anonymen Informanten aus der Armee und aus dem Geheimdienst Israels. Was diese berichten, verstört: Da geht es etwa um die mutmaßliche Einpreisung von zivilen Opfern bei KI-gestützten Angriffen auf Hamas-Kämpfer in Gaza – und um den Vorwurf der Instrumentalisierung von Hilfslieferungen zur Entvölkerung bestimmter Regionen im Kriegsgebiet.
Nach seiner Erstvorführung in Venedig wurde „Naza“ – eine Abkürzung des hebräischen Begriffs für Kollateralschaden – mit 25-minütigen Standing Ovations bedacht. Die Festivaljury zeichnete den Film mit dem Spezialpreis des Events aus; unter dem Vorsitz der US-Schauspielerin und -Regisseurin Maggie Gyllenhaal gehörte ihr heuer auch die tunesische Filmemacherin Kaouther Ben Hania an, deren Drama „Die Stimme von Hind Rajab“ (2025) sich um palästinensische Opfer des Gaza-Kriegs dreht. Quelle: Die "Presse"
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Das Alter ist also nix für Feiglinge. Wie du einer bist. Genau. Diese verfluchte Vergänglichkeit. Der schleichende Verfall. Viele sehen im Alterungsprozess, der dir täglich gemacht wird, vom hohen Gericht der Auslöschung, der völligen Vernichtung, gegen die ich wie ein Berserker anschreibe, eine chronische Krankheit. Die wollen dass man sie man sie sieht. Wie sie verfallen? Nein, wie sie dem Verfall trotzen. Die wollen aus der darbende Masse unbedingt herausstechen. Mitunter mit Huben die 15 Kilo wiegen. Die so groß sind, dass sie selbst schon das Blickfeld verkleinern. Inzwischen werde ich in typischen Alltagssituationen, wie beim Lidl an der 1er-Kasse, schon gar nicht mehr wahrgenommen.
Gegen diesen Verfall, gegen das Problem der Endlichkeit, die auch eine Black Box ist wie die Innenlebe einer KI, gibt es eine wirksame Therapie (angeblich). Auch gegen deinen Truthahnhals. Gestern sah ich eine Frau in der Glotze die hatte Wichtiges zu sagen. Ihr Gesicht war ganz glatt so von der Haut her. Alles ganz wunderbar. Die Frau weiß wie Antiaging geht. Die sah klasse aus. Nu ihr Hals wollte da nicht so recht mitmachen. Das war der Hals einer Frau weit jenseits der 60zig. Der hatte einige Knitterfalten. Und die Haut war ein wenig schlaff. Möchtest du nicht auch gut aussehen, fragte mich die Bildmacherin. Ja schon. Wer will das nicht. Nur weiß ich nicht wie.
Na mittels Schönheitsoperationen du Depp:
Es ist ein Dienstag Ende Juni im baden-württembergischen Lörrach, keine fünf Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, und in der Dorow Clinic, einem der großen und bekannten Anbieter für schönheitschirurgische Eingriffe und Beautybehandlungen in Deutschland, hat ein neuer Tag begonnen.
In den Patientenzimmern warten Frauen darauf, ihre neuen Brüste oder Gesichter zum ersten Mal zu bewundern. In der Aesthetic Lounge werden Botox-, Hyaluron- und Abnehmspritzen aufgezogen. Außerdem wird am Nachmittag die Mutter von Daniela Katzenberger erwartet, dem Reality-TV-Star. Sie möchte, nach dem Facelift und den gestrafften Oberarmen, nun auch noch straffere Ohrläppchen haben. Quelle: SPIEGEL 37/2026
Straffere Ohrläppchen.
Das man auch seine Ohrwaschel straffen kann wusste ich nicht. Den Penis kann man auch straffen lassen. Der im Alter eh viel mehr Strafe ist als straff, bespaße ich mich. Im SPIEGEL beschwerte sich eine Frau in ihren 40zigern dass ihr niemand mehr Unanständiges zutraut.
»Titanic«-Herausgeberin über die Menopause
Einfach die Diktiergeräte unter die Brüste klemmen – das Beste ist, dass sie dort nicht mehr herausfallen
Ein Gastbeitrag von Ella Carina Werner
Dass älter werdende Frauen in unserer Gesellschaft unsichtbar werden, kann man beklagen. Oder zum eigenen Vorteil nutzen, zum Beispiel bei der Ticketkontrolle.
Mein Erweckungserlebnis hatte ich vor einem Jahr in der Hamburger S-Bahn. Ich kam gerade aus dem Theater, trug meinen schwarzen Mantel und frisch geputzte Stiefel. Dezent geschminkt und sorgsam frisiert war ich auch. Es war spät und mein Bahnabteil so gut wie leer. Bis plötzlich neben mir ein Kontrolleur stand, der nach meinem Ticket fragte.
»Ich habe keins«, sagte ich zu meinem eigenen Erstaunen. Vielleicht konnte ich mich zu dieser plötzlichen Aufmüpfigkeit nur durchringen, weil der Schauspielhaus-Riesling so reingeknallt hatte. Denn natürlich trug ich mein Deutschlandticket wie immer bei mir. Der Kontrolleur lächelte nur: »Na, Sie sind mir vielleicht eine!«, sagte er allen Ernstes. Er hielt meine Äußerung offenbar für einen Witz, traute mir keinerlei kriminelle Energie zu. Ich wiederholte: »Ich fahre schwarz.« Zwinkernd antwortete er: »Schauen Sie doch noch mal in Ruhe alles durch.« Er gehe derweil schon mal weiter. Zurück kam er nicht.
Das hatte dieser Mann mir einfach so durchgehen lassen? Die folgenden Tage fragte ich mich: Hätte er bei einem jungen Typen in Baggy Jeans, einem Mann mit dunklem Bart oder einer stark gepiercten Teenagerin genauso reagiert? Vermutlich nicht. Bei einem anderen Kontrolleur würde ich damit sicher nicht durchkommen.
Sie kam fast überall damit durch.
Ich bin die reife, liebenswerte Frau, ach was, eine »Dame«!
So ist das also: Mittelalte Frauen sind unauffällig gleich im doppelten Sinne: im Sinne von harmlos und im Sinne von unsichtbar. Diese Zuschreibungen kann man deprimierend finden. Sie erzählen davon, dass man, sobald man nicht mehr sexualisiert werden kann, gesellschaftlich egal ist. Man sollte sie vielleicht auch deprimierend, empörend, ja, nicht hinnehmbar finden. Natürlich können sie schmerzen. Eine englische Studie zeigte, dass sich ein Großteil der befragten Frauen über 50 in der Öffentlichkeit noch immer häufig übersehen fühlt. Allein in Deutschland geht es hier um eine Bevölkerungsgruppe von 20 Millionen, betrachtet man sämtliche Frauen 40+. Quelle: SPIEGEL 38/2026
So geht's mir auch.
Einst fühlte ich mich nur missverstanden. Heute fühle ich mich übergangen. Von den großen Freuden des Lebens. Das auch ja. Mein Selbstwerst verstaubt ja im Pfandl ganz hinten in der Rumpelkammer, wo das Raubgut, nicht Raubgut, die verpfändete Ware Staub ansetzt. Bei mir rumpelt es schon lange nicht mehr im Karton.
Aber die Frau bekommt in ihrem Essay ja noch die Kurve.
Harmlos und unsichtbar, das ist eine nahezu diabolische Kombination. Im Windschatten zu stehen, unter dem Radar zu fliegen, sich im toten Winkel der Aufmerksamkeit zu bewegen – das bedeutet, die schönsten Schlupflöcher und Freiräume zur Verfügung zu haben. Wir können sämtliche Grenzen austesten, diverse Formen zivilen Ungehorsams durchprobieren. Quelle: Wie gehabt.
Das kannst du als Mann nicht. Da gibt's keine Schlupflöcher. Da gibt es nur Schlupflider. Bei mir hängt schon sehr viel Oberlidhaut über die Lidfalte, sodass die natürliche Lidfalte teilweise oder ganz verdeckt ist. Wenn das so weitergeht mit der verfallenden Oberlidhaut, die es nach unten zieht, wie mich noch immer in die Ferne, wird sogar mein Blickfeld eingeschränkt sein. Dann muss man die Augenbrauen ständig hochziehen, um besser zu sehen. Das führt zu Stirnverspannung und einem „müden“ Blickfeld. Und dann hast du noch mehr Falten auf der Stirn. Ich habe da eine. Tief wie der Grand Canyon. Jetzt kommt nix mit Trump, diesem dummen Wixxer.
Im Extremfall siehst du dann nicht einmal mehr deinen eigenen Schatten. Und schon hatte ich einen Link zu meiner Lebensphilosophie. Falls du keinen Plan hast wie es weitergehen soll mit deinem Leben, folge einfach deinen Schatten, wenn nur die Sonne hinter dir steht im Leben.
Fortsetzung folgt...........
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Montag, 14. September 2026
Wie geht das?
der imperialist, 13:47h
Die Heizungsanlage springt nach der Wartung nicht an.
Direkt nach der Wartung?
Wie geht das?
Der Aufzug ist wegen Lebensgefahr vom TÜV gesperrt.
Wie konnte es nur so weit kommen?
Die Aufzugstechniker / Monteur des Notdienstes haben den so lange notdürftig geflickt bis der völlig hinüber ist.
Das spült denen reichlich Kohle in die Kassa.
Wie geht das?
Meine Altherrengleitsichtbrille kann nicht geliefert werden.
Die Fassung ist defekt, und sie haben auch nichts mehr auf Lager.
Informiert wurde ich nicht.
Ich armes Schwein kann mir das Top‑Produkt vom Hartlauer nicht leisten.
Die kostet nur 51,90 Euro im Monat an Versicherung.
Nach zwei Jahren gibt’s eine neue.
Der Hartlauer betont in der Werbung immer „kostenlos“.
Die 24 mal 51,90 Euro sind ja nur Versicherungskosten.
Ich werde beim Totschnig, dem Landwirtschaftsminister, anrufen und ihm klagen, ich bin ein armer Bauer, am Schachbrett Herrschaftlicher,
der keine Ernte hat zum Einfahren.
Die verfluchte Dürre.
Die Person beim Chat‑Kundendienst, die auf den Namen Jamaica hört, erklärte mir 15‑mal, ich benötige keine Addition.
Eine Addition +2,5 ist der Wert für den Nahbereich bei einer Gleitsichtbrille.
Sie wird zur Ferne dazu addiert.
Sie verstand das aber nicht.
Ohne ADD gibt es keine Gleitsichtbrille.
Ohne ADD ist das nur eine einfache Fernbrille.
Ich erklärte ihr das auch ein 16‑mal.
Bis sie zurückschrieb:
„Hören Sie mit der Addition auf.“
Ich möchte nicht zu ihrem Wahnsinn hinzuaddiert werden.
Das schrieb sie nicht.
Und dann blendete sie meine Bestellung ein.
Verstand aber nicht, dass sie immer die Bestellung beider Brillen einblendete auf ihrem Foto.
Die Billige gibt’s oben drauf, wie einst am Martini‑Markt zur Fischkollektion noch einen geräucherten Aal.
Weil so jung kommen wir nicht mehr zusammen.
Also da noch ein Aal oben drauf.
Ich scheiterte kläglich.
An Jamaica.
Dabei träume ich heimlich von Jamaica.
Zehnmal schickte ich ihr das Foto von der Erstbestellung.
Einfach die Werte übernehmen.
Das ist eine Gleitsichtbrille.
Übernehmen Sie einfach diese Werte.
Jamaica antwortete wortwörtlich:
„Was ist Gleitsicht?“
Völlig entnervt schrieb ich zurück:
„Das ist Gleitzeit für die Augen, die hinüber ins Alter abgleiten und nichts Neues unter dieser Sonne mehr entdecken wollen.“
Das war jetzt Dichtung.
Gleitzeit für die Augen hingegen nicht.
Es gelang mir nicht, Frau Jamaica umzustimmen.
Ich konnte sie nicht davon überzeugen, dass es ohne die Addition von +2,5 auch keine Gleitsichtbrille gibt.
Sonst gibt es nur eine Fernbrille.
Wieder kopierte sie meine Bestellung.
Wieder sah sie nicht, dass es sich in einer Bestellung um zwei Brillen handelt:
eine Gleitsichtbrille und eine für die Ferne.
Sie verstand unter Addition immer beiden Brille und nicht die Addition in der Gleitsichtbrille.
Gläserspezifikationen
Sphäre/Zylinder/Achse/ ADD/PD
Das ging nicht.
ADD ging einfach nicht.
Womöglich hielt sie ADD für eine neurodiverse Bespaßungsaktion wie ADHS.
Es liegt mir wirklich fern, sie andauernd korrigieren zu wollen, schrieb ich.
Fern, wie lustig
Korrigieren wie die Augen, wenn die neue, passende Dioptrien‑Stärke bestimmt wird.
Genau.
Die Assistentin meiner Augenärztin hatte sich um schlanke +0,75 vertan.
Der Zylinder war auch falsch und genauso die Achsenlage.
Wie geht das?
Ich bin ja vom Fach.
Vertrauen Sie mir, Frau Jamaica.
In der Theorie war ich eine Wucht.
Das habe ich nicht geschrieben.
ADD.
Ohne Addition keine Gleitsichtbrille.
Also lud Frau Jamaica wieder beide Brillen hoch.
Das verstand sie unter Addition.
Nicht beide Brillen addieren, schrieb ich.
ADD. Gucken sie in der Brille steht Add +2.5
Die Addition ist die Brille mit der Fassung Sowieso.
Sie schrieb wortwörtlich zurück:
„Was ist eine Fassung?“
„Na, der Rahmen“, antwortete ich.
Die Fassung hatten wir inzwischen gemeinsam verloren.
Aber wir blieben noch einigermaßen im Rahmen.
Obschon Frau Jamaica mit ihren Nerven am Ende war.
Und ich ebenfalls.
Dann dachte ich an Mansplaining.
Ich argumentierte ziemlich breitbeinig.
Also habe ich alles storniert.
Stornierungskosten 5 Euro.
Die Rechnung kam in Sekundenbruchteilen.
Wie einmal Wäschetrocknen in der Bronx, bespaßt mich der Wortmacher.
Von fünf Stück Trockner waren drei defekt.
Aber heimtückisch defekt.
Die taten nur so, als ob.
Wie du.
Genau.
Fünf Euro Extrakosten, weil die Firma deine Bestellung a. nicht liefern kann und b. im Chat nicht weiß, was eine Addition ist bei Brillengläsern.
Wie geht das?
----_------_--------___----------______-------______------______-
Aber zu dem Thema hätte ich noch einen auf Lager.
Wie deine Brille. Beinahe.
Sau lustig.
Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen.
Und nicht wiedergefunden, brüllt der Scheißhausdämon.
Irans geistiger Führer Modschtaba Chamenei. Der ist ein upgegradeter Ajatollah.
Im Mai erklärte Herr Pezeshkian, er habe sich mit Ayatollah Khamenei getroffen, nannte aber weder Ort noch Zeitpunkt. Zwei iranische Beamte und ein ehemaliger Beamter bezeichneten die Umstände des Treffens als bizarr.
Sie gaben an, dass Herr Pezeshkian in einem Krankenwagen mit abgedunkelten Scheiben transportiert wurde, während eine sichere Videoverbindung hergestellt wurde. Auf einem Monitor erschien eine Person, die sich als Vermittler von Ayatollah Khamenei ausgab und angeblich Nachrichten zwischen den beiden Männern übermittelte.
Laut Beamten, die mit dem Treffen vertraut waren, vertraute Herr Pezeshkian einem engen Vertrauten an, dass er sich nicht sicher sei, ob er tatsächlich mit dem obersten Führer kommuniziert habe.
Letzten Monat erklärte Präsident Pezeshkian, ihm sei ein zweites Treffen gewährt worden , das sieben Stunden gedauert habe. „Wir haben über alle Probleme gesprochen, mit denen das Land konfrontiert ist“, sagte er im iranischen Staatsfernsehen und nannte als Beispiele die Bezahlbarkeit des Wohnraums, die Arbeitslosigkeit, die Sanktionen, die nationale Einheit und die Widerstandsfähigkeit in Kriegszeiten. Er beschrieb weder die Umstände des Treffens noch gab er preis, was Ayatollah Khamenei gesagt hatte. Quelle: 📰
Sagenhaft
Ende
Direkt nach der Wartung?
Wie geht das?
Der Aufzug ist wegen Lebensgefahr vom TÜV gesperrt.
Wie konnte es nur so weit kommen?
Die Aufzugstechniker / Monteur des Notdienstes haben den so lange notdürftig geflickt bis der völlig hinüber ist.
Das spült denen reichlich Kohle in die Kassa.
Wie geht das?
Meine Altherrengleitsichtbrille kann nicht geliefert werden.
Die Fassung ist defekt, und sie haben auch nichts mehr auf Lager.
Informiert wurde ich nicht.
Ich armes Schwein kann mir das Top‑Produkt vom Hartlauer nicht leisten.
Die kostet nur 51,90 Euro im Monat an Versicherung.
Nach zwei Jahren gibt’s eine neue.
Der Hartlauer betont in der Werbung immer „kostenlos“.
Die 24 mal 51,90 Euro sind ja nur Versicherungskosten.
Ich werde beim Totschnig, dem Landwirtschaftsminister, anrufen und ihm klagen, ich bin ein armer Bauer, am Schachbrett Herrschaftlicher,
der keine Ernte hat zum Einfahren.
Die verfluchte Dürre.
Die Person beim Chat‑Kundendienst, die auf den Namen Jamaica hört, erklärte mir 15‑mal, ich benötige keine Addition.
Eine Addition +2,5 ist der Wert für den Nahbereich bei einer Gleitsichtbrille.
Sie wird zur Ferne dazu addiert.
Sie verstand das aber nicht.
Ohne ADD gibt es keine Gleitsichtbrille.
Ohne ADD ist das nur eine einfache Fernbrille.
Ich erklärte ihr das auch ein 16‑mal.
Bis sie zurückschrieb:
„Hören Sie mit der Addition auf.“
Ich möchte nicht zu ihrem Wahnsinn hinzuaddiert werden.
Das schrieb sie nicht.
Und dann blendete sie meine Bestellung ein.
Verstand aber nicht, dass sie immer die Bestellung beider Brillen einblendete auf ihrem Foto.
Die Billige gibt’s oben drauf, wie einst am Martini‑Markt zur Fischkollektion noch einen geräucherten Aal.
Weil so jung kommen wir nicht mehr zusammen.
Also da noch ein Aal oben drauf.
Ich scheiterte kläglich.
An Jamaica.
Dabei träume ich heimlich von Jamaica.
Zehnmal schickte ich ihr das Foto von der Erstbestellung.
Einfach die Werte übernehmen.
Das ist eine Gleitsichtbrille.
Übernehmen Sie einfach diese Werte.
Jamaica antwortete wortwörtlich:
„Was ist Gleitsicht?“
Völlig entnervt schrieb ich zurück:
„Das ist Gleitzeit für die Augen, die hinüber ins Alter abgleiten und nichts Neues unter dieser Sonne mehr entdecken wollen.“
Das war jetzt Dichtung.
Gleitzeit für die Augen hingegen nicht.
Es gelang mir nicht, Frau Jamaica umzustimmen.
Ich konnte sie nicht davon überzeugen, dass es ohne die Addition von +2,5 auch keine Gleitsichtbrille gibt.
Sonst gibt es nur eine Fernbrille.
Wieder kopierte sie meine Bestellung.
Wieder sah sie nicht, dass es sich in einer Bestellung um zwei Brillen handelt:
eine Gleitsichtbrille und eine für die Ferne.
Sie verstand unter Addition immer beiden Brille und nicht die Addition in der Gleitsichtbrille.
Gläserspezifikationen
Sphäre/Zylinder/Achse/ ADD/PD
Das ging nicht.
ADD ging einfach nicht.
Womöglich hielt sie ADD für eine neurodiverse Bespaßungsaktion wie ADHS.
Es liegt mir wirklich fern, sie andauernd korrigieren zu wollen, schrieb ich.
Fern, wie lustig
Korrigieren wie die Augen, wenn die neue, passende Dioptrien‑Stärke bestimmt wird.
Genau.
Die Assistentin meiner Augenärztin hatte sich um schlanke +0,75 vertan.
Der Zylinder war auch falsch und genauso die Achsenlage.
Wie geht das?
Ich bin ja vom Fach.
Vertrauen Sie mir, Frau Jamaica.
In der Theorie war ich eine Wucht.
Das habe ich nicht geschrieben.
ADD.
Ohne Addition keine Gleitsichtbrille.
Also lud Frau Jamaica wieder beide Brillen hoch.
Das verstand sie unter Addition.
Nicht beide Brillen addieren, schrieb ich.
ADD. Gucken sie in der Brille steht Add +2.5
Die Addition ist die Brille mit der Fassung Sowieso.
Sie schrieb wortwörtlich zurück:
„Was ist eine Fassung?“
„Na, der Rahmen“, antwortete ich.
Die Fassung hatten wir inzwischen gemeinsam verloren.
Aber wir blieben noch einigermaßen im Rahmen.
Obschon Frau Jamaica mit ihren Nerven am Ende war.
Und ich ebenfalls.
Dann dachte ich an Mansplaining.
Ich argumentierte ziemlich breitbeinig.
Also habe ich alles storniert.
Stornierungskosten 5 Euro.
Die Rechnung kam in Sekundenbruchteilen.
Wie einmal Wäschetrocknen in der Bronx, bespaßt mich der Wortmacher.
Von fünf Stück Trockner waren drei defekt.
Aber heimtückisch defekt.
Die taten nur so, als ob.
Wie du.
Genau.
Fünf Euro Extrakosten, weil die Firma deine Bestellung a. nicht liefern kann und b. im Chat nicht weiß, was eine Addition ist bei Brillengläsern.
Wie geht das?
----_------_--------___----------______-------______------______-
Aber zu dem Thema hätte ich noch einen auf Lager.
Wie deine Brille. Beinahe.
Sau lustig.
Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen.
Und nicht wiedergefunden, brüllt der Scheißhausdämon.
Irans geistiger Führer Modschtaba Chamenei. Der ist ein upgegradeter Ajatollah.
Im Mai erklärte Herr Pezeshkian, er habe sich mit Ayatollah Khamenei getroffen, nannte aber weder Ort noch Zeitpunkt. Zwei iranische Beamte und ein ehemaliger Beamter bezeichneten die Umstände des Treffens als bizarr.
Sie gaben an, dass Herr Pezeshkian in einem Krankenwagen mit abgedunkelten Scheiben transportiert wurde, während eine sichere Videoverbindung hergestellt wurde. Auf einem Monitor erschien eine Person, die sich als Vermittler von Ayatollah Khamenei ausgab und angeblich Nachrichten zwischen den beiden Männern übermittelte.
Laut Beamten, die mit dem Treffen vertraut waren, vertraute Herr Pezeshkian einem engen Vertrauten an, dass er sich nicht sicher sei, ob er tatsächlich mit dem obersten Führer kommuniziert habe.
Letzten Monat erklärte Präsident Pezeshkian, ihm sei ein zweites Treffen gewährt worden , das sieben Stunden gedauert habe. „Wir haben über alle Probleme gesprochen, mit denen das Land konfrontiert ist“, sagte er im iranischen Staatsfernsehen und nannte als Beispiele die Bezahlbarkeit des Wohnraums, die Arbeitslosigkeit, die Sanktionen, die nationale Einheit und die Widerstandsfähigkeit in Kriegszeiten. Er beschrieb weder die Umstände des Treffens noch gab er preis, was Ayatollah Khamenei gesagt hatte. Quelle: 📰
Sagenhaft
Ende
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Sonntag, 13. September 2026
Schrödingers Katze beißt dir in den Sack
der imperialist, 11:57h
Jessas!
Die Straße von Hormus /
wo so viel Ladung durch muss /
die uns schön gemacht hat und reich /
und an den falschen Stellen steif. /
Die Straße von Bab al-Mandab /
wo Mokha unserem Mokka einst den Namen gab /
macht heute mancher Frachter schlapp /
und prompt wird unser Kaffee knapp /
der uns so lieb und teuer /
und die Welt steht in Feuer.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Frei.
Das auch noch.
Der Scheich. Der Scheich war's.
Scheich-reimt sich ganz zufällig auf reich - Mohammed bin Zayed, seinerseits Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), soll so frei gewesen sein, den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, mit Verlaub gesagt, vor dem grauenhaften Terroranschlag am 07.10.2023 der Hamas - da hama das Grauen neu entfacht - rechtzeitig zu warnen.
Passen sie gut auf.
Der Schizophrenist hat schon wieder in die Hose gemacht. Dabei war der mal Soldat. Der dient im Sonderkommando „Herrenwindel". Der wird alle geschundenen Körper / verfallende Körper / Antikörper sind out / aus den Fängen der Inkontinenz befreien wie einst die israelische Kommandoeinheit Sayeret Matkal die Geiseln in Entebbe, als Joni Netanjahu, Benjamin Netanjahus älterer Bruder, am 4. Juli 1976 bei der Befreiung der entführten Air‑France‑Passagiere ums Leben kam.
Ich hätte auch noch eine Alternative zur Hand:
… aus den Fängen der Inkontinenz befreien wie einst die GSG 9 die Passagiere der Landshut, als die Spezialeinheit am 18. Oktober 1977 in Mogadischu die von palästinensischen Terroristen entführte Lufthansa‑Maschine stürmte und alle als Geiseln gehaltenen Passagiere unverletzt befreite.
Nicht Hose. Unterhose.
Noch mache ich vor der 1ser-Kasse beim Lidl nicht in die Hose. Noch hält die Fassade. Das möchte ich bitte erwähnt wissen. Da weint doch der echte Kerl heimlich in sein Kissen. Man weiß zwar nicht genau, wann ein Mann wirklich ein Mann ist, aber wenn er es nicht mehr ist, lässt sich das leichter feststellen. Wenn du mitten in der Nacht das Bettlacken wechselt wie als kleiner Junge.
Allerdings hat die Landshut-Befreiung nichts zum Selbstbewusstsein Deutschlands beigetragen. Wegen dem Deutschen Herbst? Ja. Und wegen der Olympischen Spiele 1972 in München?
Die missglückte Geiselbefreiung bei den Olympischen Spielen, die mit dem Tod aller israelischen Geiseln endete, die vom palästinensischen Terrornetzwerk Schwarzer September entführt worden waren, prägte das Bild Deutschlands als unvorbereitet, überfordert, unsicher. Dieses Bild war so stark, dass ein späterer Erfolg es nicht auslöschte.
Die heiteren Spiele 1972 vom Nah-Ost-Konflikt aufgefressen mit Haut und Knochen. Daran hat sich wegen der deutschen Staatsräson bis heute nix geändert. Im Gegenteil. Heute ist alles noch viel schlimmer. Seit Deutschland sich dafür entschieden hat, seine historische Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk nicht zu relativieren, sondern dauerhaft fortzuschreiben, indem es arabischstämmigen Menschen aus aller Herren Länder die Türen zu seinen Herzen weit aufgesperrt hat. Und jetzt gibt es Kartoffel-Deutsch nicht zu knapp, die sich darüber beschweren, dass viele dieser Neubürger aus dem Morgenland, sich im Deutschlandhaus auch am Kühlschrank bedienen. Der musste jetzt sein. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-geburtsort.html?templateQueryString=ausl%C3%A4ndern+nach+usa+als+deutschen&utm_source=copilot.com
Rumänen sind aber auch zahlreich in Deutschland vertreten. Und Türken. Wie das? Egal. Ich möchte hier den roten Faden nicht verlieren. Obschon ich sagen muss. Andauernd beim Thema bleiben ist schon ziemlich fad. Der Mensch ist doch ein sehr sprunghaftes Wesen. Du Gazelle unter den Sprunghaften, ruft der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Springst von einem Thema zu anderen, ohne zu einer tieferen Erkenntnis zu gelangen.
Dabei sollten die Olympischen Spiele in Deutschland 1972 in die Annalen der fünf Ringe eingehen. Ein freundliches, offenes, unbeschwertes Deutschland, als bewusstes Gegenmodell zu den Sommerspielen 1936 unter nationalsozialistischer Regime in Berlin. Siehe auch das Schicksal der Gretel Bergmann. Gretel Bergmann war eine jüdische Hochspringerin, die 1936 trotz Weltklasseleistungen nicht für Deutschland starten durfte, weil das NS‑Regime jüdische Athletinnen ausschloss. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gretel_Bergmann
Bis der Schwarze September die Heiterkeit ins Knie fickte wie mich Herrschaftliche auf der Insel, die ihre Haustiere lieben, wie Nazis der ersten Stunden ihren Führer oder Opa-Vernunft hier den Platz an der Sonne. Ich kann in dieser Sache auch nicht aktiv werden. Meine Erfahrungen mit Herrschaftlichen sprechen eindeutig dagegen. Semipersönlicher Kontakt macht im Netz alles nur noch schlimmer. Da werden die nettesten Nachbarn zur Berserker. Im Netz haben alle einen Doppelgänger:in am Start. Dieser Doppelgänger hat ein Testosteronlevel wie die Hegseth-Brigade.
»Testosteronmangel ist in Risikogruppen tendenziell unterdiagnostiziert«
Zu wenig Muskeln, zu wenig Lust, zu wenig »Kriegerethos« – einem Testosteronmangel wird alles Mögliche zugeschrieben. Ein Androloge erklärt, um welche Männer er sich wirklich sorgt und was ihnen hilft. Quelle. SPIEGEL 37/2026
Im Netz durchdrehen erhöht den Testosteronspiegel nachweislich (nicht?)
Der kontakt mit Herrschaftlichen geht im Netz in der Regel fürchterlich nach hinten los. Da musst du gar nicht so viel falsch machen. Und das ist eh dei liabste Weis. Was? Nach hinten losgehen. Ganz weit zurück in der Erinnerung.
Apropos Erinnerung auch als Kultur:
Betrug bei Einbürgerungen
Wie sich Chinesen zu Nachfahren von NS-Opfern machten – und Deutsche wurden
Etliche Betrüger haben sich laut SPIEGEL-Recherchen deutsche Pässe erschlichen, indem sie sich als Enkel und Urenkel von verfolgten Juden ausgaben. Die echten Nachfahren sind empört. Waren die Behörden zu leichtgläubig?
So sieht er also aus, der Mann mit den vielen Namen: weißer Overall, weiße Turnschuhe, eine OP-Maske über Mund und Nase, die Hände vor dem Körper gefesselt.
Am frühen Abend des 20. Juli 2026 setzt eine Air-China-Maschine aus Los Angeles auf dem Pekinger Hauptstadtflughafen auf. Zwei Polizisten führen Liu H. die Treppe hinab, greifen ihn an den Armen und drücken seinen Kopf nach unten. Gebeugt geht er über das Rollfeld, Kameras halten den Moment fest.
Es ist das Ende einer Flucht um den halben Globus. Liu H. war wegen Entführung und Mordes international gesucht worden. Ermittler auf drei Kontinenten hatten sich mit ihm beschäftigt: in China, beim FBI in den USA und beim Bundeskriminalamt in Berlin, dem BKA.
Liu H. hatte sich in den vergangenen Jahren einiges einfallen lassen, um der chinesischen Justiz zu entkommen. Er legte sich neue Biografien zu, erfand Namen und Geburtsorte, reiste unter Tarnidentitäten, beschaffte sich gefälschte Dokumente und log in Visumsanträgen. Wie in einem Agentenfilm.
Die Täuschung klingt so abwegig, dass sie vielleicht gerade deshalb jahrelang funktionierte: Kriminelle aus dem Ausland gaben sich als Nachfahren von Jüdinnen und Juden aus, die von den Nazis verfolgt und entrechtet worden waren.
Die Betrüger erfanden Biografien und Verwandtschaftsverhältnisse – und gelangten so an neue Pässe. Sie machten sich den Versuch des deutschen Staates zunutze, die Folgen eines Menschheitsverbrechens wiedergutzumachen. Quelle: SPIEGEL 37/2026 Lesezeit 32 Minuten
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Lesen - ein aussterbende Fähigkeit. ©️ Der Fluch der glatten Oberflächen zum schnellen Drüberwischen und nicht zum Vertiefen, zum unkonzentrierten Weiterwischen. Statt in der Ruhe wie beim Lesen von Texten verweilt man beim Drüberwischen von kurzen TikTok‑Videos in der Ruhelosigkeit: immer leicht nervös, immer leicht abgelenkt, irritiert und verstört. Jetzt redest du aber über dich. Genau, Deichgraf. Ein Leben wie der warme Hauch auf Fensterscheibe. Einmal drüber gewischt und das wars. Gefühlt ist das Leben so kurz, dass du nicht einmal deinen Nachnamen ausschreiben kannst. Na, na.
Die PISA-Katastrophe. Neue Pisa-Studie: Österreichs Schüler können immer schlechter lesen und rechnen, liegen aber erstmals über dem OECD-Schnitt.
Bei der am Dienstag veröffentlichten PISA-Studie 2025 setzt sich der nach der Corona-Pandemie erstmals verzeichnete Trend fort: In Lesen und Mathematik wurden bei den 15- bis 16-jährigen Schülern erneut Leistungsrückgänge festgestellt, in den Naturwissenschaften blieben die Werte in etwa gleich. Ähnlich auch in Österreich: Die Leistungen in Lesen und Mathe gingen im gleichen Ausmaß wie in der OECD zurück, in den Naturwissenschaften wurden Zuwächse verzeichnet.
Was sich durch die Pisa-Erhebung außerdem einmal mehr deutlich zeigt: In Österreich beeinflusst der soziale Hintergrund den Bildungserfolg immer noch stärker als in anderen Industriestaaten. Der sozioökonomische Hintergrund hat zwar in fast allen 91 Teilnehmerstaaten von PISA 2025 Einfluss darauf, wie die 15- und 16-Jährigen bei der internationalen Vergleichsstudie abschneiden. In Österreich können die Leistungsunterschiede beim diesjährigen Schwerpunktthema Naturwissenschaften allerdings stärker auf die Herkunft der Jugendlichen zurückgeführt werden als im Schnitt der anderen Länder (14 gegenüber 12 Prozent).
Mit dem sozioökonomischen Hintergrund hängt freilich auch zusammen, dass Schülerinnen und Schüler mit Wurzeln im Ausland deutlich schlechter abschneiden als Schüler ohne Migrationshintergrund. Ein Beispiel: In Mathematik gibt es zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund 47 Punkte Differenz. 21,9 Pisa-Punkte entsprechen etwa der Lernleistung eines Schuljahres. „Das heißt, diese Kinder, die längst integriert sein sollten, haben einen Kenntnisunterschied im Ausmaß von zwei bis drei Schuljahren“, sagt Carmen Treml, Ökonomin beim wirtschaftsliberalen Think Tank „Agenda Austria“. „Das ist eine gravierende Lücke.“ Gleichzeitig sieht Treml in der Erkenntnis, dass Sprache und sozioökonomischer Status der Familie eine so gewichtige Rolle spielen, einen „enormen Hebel“ zur Verbesserung. „Wir haben hier durchaus Potenzial, wenn Kinder aus schlechterem Umfeld einfach besser abgeholt werden.“ Auch bei der Sprachförderung müsse früher angesetzt werden. Quelle: Die "Presse"
Was in Österreich aber nicht passiert. Woher ich das wieder zu wissen glaube. Weder weiß ich viel, noch habe ich einen ausgeprägten Glauben. (Na,ja)
Getötete Frau in Graz: „Keine Affekthandlung“.
Nee, das ist der Artikel von Nebenan. Wie die Frau von Nebenan. Der steht auf der anderen Seiten.
Bundesländer lassen Fördermittel liegen.
Kindergärten. Bundeszuschüsse für den Ausbau der Kinderbetreuung und für die Sprachförderung werden oft nicht abgeholt. Schlusslicht ist die Steiermark.
So wurden alleine für den Bereich Ausbau und Sprachförderung rund 67,9 Millionen nicht abgeholt. Dazu kommen noch gut 800.000 Euro bei den Mitteln für die Besuchspflicht.
In den Kindergartenjahren 2022/23 bis 2026/27 können die Länder Zweckzuschüsse für das Pflichtkindergartenjahr für Fünfjährige sowie für den Ausbau an Plätzen, bessere Betreuungsschlüssel, längere Öffnungszeiten und Sprachförderung abholen. Im zuletzt abgerechneten Jahr 2024/2025 wären 80,5 Millionen für die Besuchspflicht und 191,5 Millionen für Ausbau und Sprachförderung verfügbar gewesen.
Tatsächlich abgeholt wurden 79,6 Millionen bzw. 123,7 Millionen. Das heißt, wie schon in den vergangenen Jahr verzichtete man vor allem beim Ausbau auf viel Geld. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern. So wurden etwa in der Steiermark gleich fast 76 Prozent der dem Bundesland zustehenden Mittel nicht verbraucht. Dahinter folgen das Burgenland und Kärnten mit gut 63 bzw. 56 Prozent.
Grünen-Familiensprecherin Barbara Neßler kommentiert die Zahlen empört. Besonders in der blau-schwarz regierten Steiermark seien die Zahlen katastrophal. Hier seien drei Viertel, nämlich 30 von 40 Millionen Euro, nicht abgeholt worden: „Mit diesem Geld könnten mehr als 500 Sprachförderkräfte oder anderes Fachpersonal angestellt werden“, erklärte sie.
Die FPÖ hetze bei jeder Gelegenheit gegen Menschen, die nicht Deutsch als Erstsprache haben. Wenn sie dann aber wie in der Steiermark in Verantwortung sei und den Landeshauptmann stelle, schere sie sich Null Komma Null um Sprachförderung und Kinderbildung. Quelle: Die "Presse"
An dieser Stelle musste ich laut auflachen. Das ist sicherlich nur Zufall oder einem unglücklichen Missverständnis geschuldet, dass ausgerechnet die Steiermark unter ihrem vom Volk sehr geschätzten FPÖ‑Landeshauptmann Kunasek die Mittel zur Sprachförderung größtenteils verstreichen lässt. Der Mann dient der AfD jetzt als Role-Model. Er ist ein Model und sieht gut aus.
Ja, ja. Allerdings ist mir das Lachen im Hals stecken geblieben. Wieder eine Frau von nebenan, ermordet in einem Artikel nebenan.
Aber nicht im Affekt. Es habe schon ein „länger schwelender Konflikt“ zwischen der 24-Jährigen und dem beschuldigten 23-jährigen Bruder des Lebensgefährten der Getöteten bestanden. Dieser Streit sei dann aber „nicht plötzlich eskaliert“, sagte Christian Kroschl, Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft, am Sonntag. Quelle: Die "Presse" / Meldung
Sagt man das so über einen kurzen, nüchterner Nachrichtentext? Die Atmosphäre zwischen den Geschlechtern ist vergiftet. So viel kann man sagen:
Apropos Vergiftet:
In der heutigen Ausgabe der "Presse" vom 11.09.2026 / 25-Jahre 9/11 / New York verheimlichte nach 9/11-Anschlägen giftige Luft.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verharmloste die US-Umweltschutzbehörde EPA die toxische Belastung in New York, indem ihre damalige Leiterin Christine Todd Whitman die Luft bereits am 18. September für „sicher zu atmen“ erklärte, obwohl der Behörde zu diesem Zeitpunkt noch gar keine ausreichenden Messdaten vorlagen und nahe Ground Zero teils dreifach erhöhte Asbestwerte gemessen wurden. Wie der spätere Bericht des Office of the Inspector General enthüllte, geschah dies unter starkem politischem Druck des White House Council on Environmental Quality (CEQ) sowie des Nationalen Sicherheitsrats der Bush-Regierung; diese Gremien strachen systematisch kritische Warnungen vor Asbest, Dioxinen und Betonstaub sowie Empfehlungen zur professionellen Gebäudereinigung aus den Pressemitteilungen der EPA, um Panik zu verhindern und die schnelle Wiedereröffnung der Wall Street zu erzwingen – mit der verheerenden Folge, dass Tausende Ersthelfer und Anwohner ohne angemessenen Atemschutz der Giftwolke ausgesetzt wurden und bis heute unter schweren Spätfolgen wie Krebs und chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörden starben mehr als 9400 Menschen an Krebs und anderen Krankheiten, die durch den Staub und Rauch beim Einsturz des World Trade Centers verursacht wurden. Das sind mehr als drei Mal so viele Todesopfer als bei den Anschlägen selbst, bei denen 2.977 Menschen in den USA getötet wurden. Quelle: Die "Presse"
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Wie in Marchtrenk/Oberösterreich schon wieder eine Frau von Nebenan. Ein Mann soll seine wehrlose Frau in Marchtrenk misshandelt haben, nun ist sie tot. Gegen einen weiteren wird ermittelt.
Am 26. Juni wurde eine Frau blutüberströmt in ihrem Wohnhaus aufgefunden. Sie hatte schwere Verletzungen im Genital- und Bauchbereich. Die Rettungskräfte konnten bei ihrem Eintreffen nur noch ihren Tod feststellen. Seit 2. Juli befindet sich der 51-jährige Ehemann in Wels in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge. Die Frau soll zum Tatzeitpunkt schwer alkoholisiert gewesen sein.
Ihr Ehemann behauptete erst, es habe sich um einen Unfall während sexueller Handlungen gehandelt, seitdem schweigt er. Am Mittwoch berichtete die „Kronen Zeitung“ nun von einem mutmaßlichen „Vergewaltigungsnetzwerk“ rund um den Tatverdächtigen und veröffentlichte dazu explizite Chatverläufe zwischen ihm und einem weiteren Mann.
Dazu, ob es weitere Tatverdächtige gebe, halten sich die Ermittler bedeckt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt allerdings, dass Chat-Verläufe weitere Tathandlungen – unter anderem gegen Bezahlung – nahelegen würden. Am Donnerstag berichtete die „Kronen Zeitung“, dass die Ex-Frau des Hauptverdächtigen über schwere Misshandlungen erzählt habe. Der Mann sei zwar juristisch unbescholten, aber „den Strafverfolgungsbehörden bekannt“ gewesen, sagte die Staatsanwaltschaft dazu.
All das wirkt traurig bekannt. Es könnte sich um den dritten Fall seit vergangenem Jahr handeln, der an jenen in Frankreich rund um Gisele Pelicot erinnert. Pelicot war über Jahre von ihrem Mann betäubt worden, andere Männer konnten sich dann an ihr vergehen, während der Ehemann filmte. In Österreich tauchte ein erster ähnlicher Fall vergangenes Jahr in Niederösterreich auf. Ein Mann hatte seine Partnerin sediert, sie in diesem Zustand missbraucht und davon Aufnahmen gemacht. Der 43-Jährige wurde mittlerweile rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Zuletzt bestätigte die Staatsanwaltschaft Innsbruck im Juli Ermittlungen gegen einen 44-jährigen Mann aus Tirol, der ähnliches mit „einer ihm nahestehenden Person“ getan haben soll. Ein signifikanter Unterschied zu diesen Fällen und auch jenen Pelicots: In Marchtrenk ist das Opfer zu Tode gekommen. Quelle: Die "Presse"
Und das hat sich alles hier in der Idylle zugetragen, mitten unter uns (das Grauen), wo ich in der kalten Jahreszeit immer mal wieder am Sexstudio in der Engerthstraße, Adresse 126a, vorbeigehen werde, wo im Februar 2024 ein bekloppter Afghane drei Sexarbeiterinnen aus China stammend zerstückelt hatte. Die Betreiber des Studios haben einfach das Blut der Frauen mit einem Schlauch hinausgespritzt wie in einer Schlachterei von Nutztieren. Und eine umgeworfene Vase mit Plastikblumen haben sie auch wieder aufgestellt. Und dann wieder neu eröffnet.
Wie geht das?
„Vergewaltigungsnetzwerke“.
Der rote Faden der diesen Text durchzieht ist eine breite Blutspur von Frauen. Die von Männern zu Tode gefickt werden oder mittels Schlachtermesser von oben bis unten aufgeschlitzt wie Nutztiere. Das ist so. Diese Blutspur führt von Nebenan, also mitten aus der Idylle, über soziale Netzwerk, weiter raus in die Peripherie, durch die toten Winkel unserer Wahrnehmung, bis ins Herz der Finsternis, das in Putin seiner Brust schlägt auf der Makroebene.
Bei russischen Angriffen sind in der Nacht mindestens drei Personen in der Ukraine getötet worden. In Saporischja kamen laut Behördenangaben eine Frau und ein Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben. Mindestens eine weitere Person wurde demnach verletzt. Es sei ein Wohngebiet getroffen worden.
In Odessa am Schwarzen Meer wurden nach Angaben der Militärverwaltung mindestens 17 Personen verletzt. Darunter sei auch ein fünf Monate altes Baby. Auf von Behörden veröffentlichten Fotos war ein beschädigtes mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen.
In der südostukrainischen Grossstadt Kriwi Rih wurde laut dem Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, eine Person bei einem Angriff auf einen Betrieb getötet. Zwei weitere seien dabei verletzt worden. Quelle: "NZZ"
Aber die Medien werden folgende Meldung aufgreifen. Das Sterben in der Ukraine ist Alltag.
Im vermutlich ersten Zusammentreffen zweier Marine-Drohnen überhaupt hat das unbemannte russische Boot gegen sein ukrainisches Gegenstück nach Kiewer Darstellung den Kürzeren gezogen. Wie die ukrainische Marine auf Telegram mitteilte, habe die Aufklärung eine russische Marine-Drohne in einem nicht genannten Abschnitt des Schwarzen Meeres entdeckt. Eine daraufhin in Marsch gesetzte Marine-Drohne habe sich an das russische Boot heran manövriert und dieses mit seinem überschweren Maschinengewehr beschossen und versenkt.
«Dies ist die erste Seeschlacht in der Geschichte zwischen unbemannten Booten», schrieb die ukrainische Marine zu dem Zwischenfall. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, das Beschuss und Zerstörung eines nicht identifizierbaren Kleinbootes zeigt. Quelle: "NZZ"
Mein Vorschlag:
Ab jetzt kämpfen nur noch autonome Drohnen miteinander. Und hybride Kampfroboter. Woraufhin mich der Wortmacher als Cyborg bezeichnet. Natürlich des Verfalls. Du Teilzeit-Mann. Der schon lange nicht mehr kann. Und? Diese Erkenntnis bringt doch nichts. Dass ist ja ungefähr so wenn du klagst. Diese verfluchte Dürre. Dieser Sommer war aber sehr trocken.
Trocken. An dieser Stelle muss ich lauthals loslachen. Trocken wie
Quelle: KI
Die Straße von Hormus /
wo so viel Ladung durch muss /
die uns schön gemacht hat und reich /
und an den falschen Stellen steif. /
Die Straße von Bab al-Mandab /
wo Mokha unserem Mokka einst den Namen gab /
macht heute mancher Frachter schlapp /
und prompt wird unser Kaffee knapp /
der uns so lieb und teuer /
und die Welt steht in Feuer.
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Frei.
Das auch noch.
Der Scheich. Der Scheich war's.
Scheich-reimt sich ganz zufällig auf reich - Mohammed bin Zayed, seinerseits Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), soll so frei gewesen sein, den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, mit Verlaub gesagt, vor dem grauenhaften Terroranschlag am 07.10.2023 der Hamas - da hama das Grauen neu entfacht - rechtzeitig zu warnen.
Passen sie gut auf.
Der Schizophrenist hat schon wieder in die Hose gemacht. Dabei war der mal Soldat. Der dient im Sonderkommando „Herrenwindel". Der wird alle geschundenen Körper / verfallende Körper / Antikörper sind out / aus den Fängen der Inkontinenz befreien wie einst die israelische Kommandoeinheit Sayeret Matkal die Geiseln in Entebbe, als Joni Netanjahu, Benjamin Netanjahus älterer Bruder, am 4. Juli 1976 bei der Befreiung der entführten Air‑France‑Passagiere ums Leben kam.
Ich hätte auch noch eine Alternative zur Hand:
… aus den Fängen der Inkontinenz befreien wie einst die GSG 9 die Passagiere der Landshut, als die Spezialeinheit am 18. Oktober 1977 in Mogadischu die von palästinensischen Terroristen entführte Lufthansa‑Maschine stürmte und alle als Geiseln gehaltenen Passagiere unverletzt befreite.
Nicht Hose. Unterhose.
Noch mache ich vor der 1ser-Kasse beim Lidl nicht in die Hose. Noch hält die Fassade. Das möchte ich bitte erwähnt wissen. Da weint doch der echte Kerl heimlich in sein Kissen. Man weiß zwar nicht genau, wann ein Mann wirklich ein Mann ist, aber wenn er es nicht mehr ist, lässt sich das leichter feststellen. Wenn du mitten in der Nacht das Bettlacken wechselt wie als kleiner Junge.
Allerdings hat die Landshut-Befreiung nichts zum Selbstbewusstsein Deutschlands beigetragen. Wegen dem Deutschen Herbst? Ja. Und wegen der Olympischen Spiele 1972 in München?
Die missglückte Geiselbefreiung bei den Olympischen Spielen, die mit dem Tod aller israelischen Geiseln endete, die vom palästinensischen Terrornetzwerk Schwarzer September entführt worden waren, prägte das Bild Deutschlands als unvorbereitet, überfordert, unsicher. Dieses Bild war so stark, dass ein späterer Erfolg es nicht auslöschte.
Die heiteren Spiele 1972 vom Nah-Ost-Konflikt aufgefressen mit Haut und Knochen. Daran hat sich wegen der deutschen Staatsräson bis heute nix geändert. Im Gegenteil. Heute ist alles noch viel schlimmer. Seit Deutschland sich dafür entschieden hat, seine historische Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk nicht zu relativieren, sondern dauerhaft fortzuschreiben, indem es arabischstämmigen Menschen aus aller Herren Länder die Türen zu seinen Herzen weit aufgesperrt hat. Und jetzt gibt es Kartoffel-Deutsch nicht zu knapp, die sich darüber beschweren, dass viele dieser Neubürger aus dem Morgenland, sich im Deutschlandhaus auch am Kühlschrank bedienen. Der musste jetzt sein. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-geburtsort.html?templateQueryString=ausl%C3%A4ndern+nach+usa+als+deutschen&utm_source=copilot.com
Rumänen sind aber auch zahlreich in Deutschland vertreten. Und Türken. Wie das? Egal. Ich möchte hier den roten Faden nicht verlieren. Obschon ich sagen muss. Andauernd beim Thema bleiben ist schon ziemlich fad. Der Mensch ist doch ein sehr sprunghaftes Wesen. Du Gazelle unter den Sprunghaften, ruft der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Springst von einem Thema zu anderen, ohne zu einer tieferen Erkenntnis zu gelangen.
Dabei sollten die Olympischen Spiele in Deutschland 1972 in die Annalen der fünf Ringe eingehen. Ein freundliches, offenes, unbeschwertes Deutschland, als bewusstes Gegenmodell zu den Sommerspielen 1936 unter nationalsozialistischer Regime in Berlin. Siehe auch das Schicksal der Gretel Bergmann. Gretel Bergmann war eine jüdische Hochspringerin, die 1936 trotz Weltklasseleistungen nicht für Deutschland starten durfte, weil das NS‑Regime jüdische Athletinnen ausschloss. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gretel_Bergmann
Bis der Schwarze September die Heiterkeit ins Knie fickte wie mich Herrschaftliche auf der Insel, die ihre Haustiere lieben, wie Nazis der ersten Stunden ihren Führer oder Opa-Vernunft hier den Platz an der Sonne. Ich kann in dieser Sache auch nicht aktiv werden. Meine Erfahrungen mit Herrschaftlichen sprechen eindeutig dagegen. Semipersönlicher Kontakt macht im Netz alles nur noch schlimmer. Da werden die nettesten Nachbarn zur Berserker. Im Netz haben alle einen Doppelgänger:in am Start. Dieser Doppelgänger hat ein Testosteronlevel wie die Hegseth-Brigade.
»Testosteronmangel ist in Risikogruppen tendenziell unterdiagnostiziert«
Zu wenig Muskeln, zu wenig Lust, zu wenig »Kriegerethos« – einem Testosteronmangel wird alles Mögliche zugeschrieben. Ein Androloge erklärt, um welche Männer er sich wirklich sorgt und was ihnen hilft. Quelle. SPIEGEL 37/2026
Im Netz durchdrehen erhöht den Testosteronspiegel nachweislich (nicht?)
Der kontakt mit Herrschaftlichen geht im Netz in der Regel fürchterlich nach hinten los. Da musst du gar nicht so viel falsch machen. Und das ist eh dei liabste Weis. Was? Nach hinten losgehen. Ganz weit zurück in der Erinnerung.
Apropos Erinnerung auch als Kultur:
Betrug bei Einbürgerungen
Wie sich Chinesen zu Nachfahren von NS-Opfern machten – und Deutsche wurden
Etliche Betrüger haben sich laut SPIEGEL-Recherchen deutsche Pässe erschlichen, indem sie sich als Enkel und Urenkel von verfolgten Juden ausgaben. Die echten Nachfahren sind empört. Waren die Behörden zu leichtgläubig?
So sieht er also aus, der Mann mit den vielen Namen: weißer Overall, weiße Turnschuhe, eine OP-Maske über Mund und Nase, die Hände vor dem Körper gefesselt.
Am frühen Abend des 20. Juli 2026 setzt eine Air-China-Maschine aus Los Angeles auf dem Pekinger Hauptstadtflughafen auf. Zwei Polizisten führen Liu H. die Treppe hinab, greifen ihn an den Armen und drücken seinen Kopf nach unten. Gebeugt geht er über das Rollfeld, Kameras halten den Moment fest.
Es ist das Ende einer Flucht um den halben Globus. Liu H. war wegen Entführung und Mordes international gesucht worden. Ermittler auf drei Kontinenten hatten sich mit ihm beschäftigt: in China, beim FBI in den USA und beim Bundeskriminalamt in Berlin, dem BKA.
Liu H. hatte sich in den vergangenen Jahren einiges einfallen lassen, um der chinesischen Justiz zu entkommen. Er legte sich neue Biografien zu, erfand Namen und Geburtsorte, reiste unter Tarnidentitäten, beschaffte sich gefälschte Dokumente und log in Visumsanträgen. Wie in einem Agentenfilm.
Die Täuschung klingt so abwegig, dass sie vielleicht gerade deshalb jahrelang funktionierte: Kriminelle aus dem Ausland gaben sich als Nachfahren von Jüdinnen und Juden aus, die von den Nazis verfolgt und entrechtet worden waren.
Die Betrüger erfanden Biografien und Verwandtschaftsverhältnisse – und gelangten so an neue Pässe. Sie machten sich den Versuch des deutschen Staates zunutze, die Folgen eines Menschheitsverbrechens wiedergutzumachen. Quelle: SPIEGEL 37/2026 Lesezeit 32 Minuten
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Lesen - ein aussterbende Fähigkeit. ©️ Der Fluch der glatten Oberflächen zum schnellen Drüberwischen und nicht zum Vertiefen, zum unkonzentrierten Weiterwischen. Statt in der Ruhe wie beim Lesen von Texten verweilt man beim Drüberwischen von kurzen TikTok‑Videos in der Ruhelosigkeit: immer leicht nervös, immer leicht abgelenkt, irritiert und verstört. Jetzt redest du aber über dich. Genau, Deichgraf. Ein Leben wie der warme Hauch auf Fensterscheibe. Einmal drüber gewischt und das wars. Gefühlt ist das Leben so kurz, dass du nicht einmal deinen Nachnamen ausschreiben kannst. Na, na.
Die PISA-Katastrophe. Neue Pisa-Studie: Österreichs Schüler können immer schlechter lesen und rechnen, liegen aber erstmals über dem OECD-Schnitt.
Bei der am Dienstag veröffentlichten PISA-Studie 2025 setzt sich der nach der Corona-Pandemie erstmals verzeichnete Trend fort: In Lesen und Mathematik wurden bei den 15- bis 16-jährigen Schülern erneut Leistungsrückgänge festgestellt, in den Naturwissenschaften blieben die Werte in etwa gleich. Ähnlich auch in Österreich: Die Leistungen in Lesen und Mathe gingen im gleichen Ausmaß wie in der OECD zurück, in den Naturwissenschaften wurden Zuwächse verzeichnet.
Was sich durch die Pisa-Erhebung außerdem einmal mehr deutlich zeigt: In Österreich beeinflusst der soziale Hintergrund den Bildungserfolg immer noch stärker als in anderen Industriestaaten. Der sozioökonomische Hintergrund hat zwar in fast allen 91 Teilnehmerstaaten von PISA 2025 Einfluss darauf, wie die 15- und 16-Jährigen bei der internationalen Vergleichsstudie abschneiden. In Österreich können die Leistungsunterschiede beim diesjährigen Schwerpunktthema Naturwissenschaften allerdings stärker auf die Herkunft der Jugendlichen zurückgeführt werden als im Schnitt der anderen Länder (14 gegenüber 12 Prozent).
Mit dem sozioökonomischen Hintergrund hängt freilich auch zusammen, dass Schülerinnen und Schüler mit Wurzeln im Ausland deutlich schlechter abschneiden als Schüler ohne Migrationshintergrund. Ein Beispiel: In Mathematik gibt es zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund 47 Punkte Differenz. 21,9 Pisa-Punkte entsprechen etwa der Lernleistung eines Schuljahres. „Das heißt, diese Kinder, die längst integriert sein sollten, haben einen Kenntnisunterschied im Ausmaß von zwei bis drei Schuljahren“, sagt Carmen Treml, Ökonomin beim wirtschaftsliberalen Think Tank „Agenda Austria“. „Das ist eine gravierende Lücke.“ Gleichzeitig sieht Treml in der Erkenntnis, dass Sprache und sozioökonomischer Status der Familie eine so gewichtige Rolle spielen, einen „enormen Hebel“ zur Verbesserung. „Wir haben hier durchaus Potenzial, wenn Kinder aus schlechterem Umfeld einfach besser abgeholt werden.“ Auch bei der Sprachförderung müsse früher angesetzt werden. Quelle: Die "Presse"
Was in Österreich aber nicht passiert. Woher ich das wieder zu wissen glaube. Weder weiß ich viel, noch habe ich einen ausgeprägten Glauben. (Na,ja)
Getötete Frau in Graz: „Keine Affekthandlung“.
Nee, das ist der Artikel von Nebenan. Wie die Frau von Nebenan. Der steht auf der anderen Seiten.
Bundesländer lassen Fördermittel liegen.
Kindergärten. Bundeszuschüsse für den Ausbau der Kinderbetreuung und für die Sprachförderung werden oft nicht abgeholt. Schlusslicht ist die Steiermark.
So wurden alleine für den Bereich Ausbau und Sprachförderung rund 67,9 Millionen nicht abgeholt. Dazu kommen noch gut 800.000 Euro bei den Mitteln für die Besuchspflicht.
In den Kindergartenjahren 2022/23 bis 2026/27 können die Länder Zweckzuschüsse für das Pflichtkindergartenjahr für Fünfjährige sowie für den Ausbau an Plätzen, bessere Betreuungsschlüssel, längere Öffnungszeiten und Sprachförderung abholen. Im zuletzt abgerechneten Jahr 2024/2025 wären 80,5 Millionen für die Besuchspflicht und 191,5 Millionen für Ausbau und Sprachförderung verfügbar gewesen.
Tatsächlich abgeholt wurden 79,6 Millionen bzw. 123,7 Millionen. Das heißt, wie schon in den vergangenen Jahr verzichtete man vor allem beim Ausbau auf viel Geld. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern. So wurden etwa in der Steiermark gleich fast 76 Prozent der dem Bundesland zustehenden Mittel nicht verbraucht. Dahinter folgen das Burgenland und Kärnten mit gut 63 bzw. 56 Prozent.
Grünen-Familiensprecherin Barbara Neßler kommentiert die Zahlen empört. Besonders in der blau-schwarz regierten Steiermark seien die Zahlen katastrophal. Hier seien drei Viertel, nämlich 30 von 40 Millionen Euro, nicht abgeholt worden: „Mit diesem Geld könnten mehr als 500 Sprachförderkräfte oder anderes Fachpersonal angestellt werden“, erklärte sie.
Die FPÖ hetze bei jeder Gelegenheit gegen Menschen, die nicht Deutsch als Erstsprache haben. Wenn sie dann aber wie in der Steiermark in Verantwortung sei und den Landeshauptmann stelle, schere sie sich Null Komma Null um Sprachförderung und Kinderbildung. Quelle: Die "Presse"
An dieser Stelle musste ich laut auflachen. Das ist sicherlich nur Zufall oder einem unglücklichen Missverständnis geschuldet, dass ausgerechnet die Steiermark unter ihrem vom Volk sehr geschätzten FPÖ‑Landeshauptmann Kunasek die Mittel zur Sprachförderung größtenteils verstreichen lässt. Der Mann dient der AfD jetzt als Role-Model. Er ist ein Model und sieht gut aus.
Ja, ja. Allerdings ist mir das Lachen im Hals stecken geblieben. Wieder eine Frau von nebenan, ermordet in einem Artikel nebenan.
Aber nicht im Affekt. Es habe schon ein „länger schwelender Konflikt“ zwischen der 24-Jährigen und dem beschuldigten 23-jährigen Bruder des Lebensgefährten der Getöteten bestanden. Dieser Streit sei dann aber „nicht plötzlich eskaliert“, sagte Christian Kroschl, Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft, am Sonntag. Quelle: Die "Presse" / Meldung
Sagt man das so über einen kurzen, nüchterner Nachrichtentext? Die Atmosphäre zwischen den Geschlechtern ist vergiftet. So viel kann man sagen:
Apropos Vergiftet:
In der heutigen Ausgabe der "Presse" vom 11.09.2026 / 25-Jahre 9/11 / New York verheimlichte nach 9/11-Anschlägen giftige Luft.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verharmloste die US-Umweltschutzbehörde EPA die toxische Belastung in New York, indem ihre damalige Leiterin Christine Todd Whitman die Luft bereits am 18. September für „sicher zu atmen“ erklärte, obwohl der Behörde zu diesem Zeitpunkt noch gar keine ausreichenden Messdaten vorlagen und nahe Ground Zero teils dreifach erhöhte Asbestwerte gemessen wurden. Wie der spätere Bericht des Office of the Inspector General enthüllte, geschah dies unter starkem politischem Druck des White House Council on Environmental Quality (CEQ) sowie des Nationalen Sicherheitsrats der Bush-Regierung; diese Gremien strachen systematisch kritische Warnungen vor Asbest, Dioxinen und Betonstaub sowie Empfehlungen zur professionellen Gebäudereinigung aus den Pressemitteilungen der EPA, um Panik zu verhindern und die schnelle Wiedereröffnung der Wall Street zu erzwingen – mit der verheerenden Folge, dass Tausende Ersthelfer und Anwohner ohne angemessenen Atemschutz der Giftwolke ausgesetzt wurden und bis heute unter schweren Spätfolgen wie Krebs und chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörden starben mehr als 9400 Menschen an Krebs und anderen Krankheiten, die durch den Staub und Rauch beim Einsturz des World Trade Centers verursacht wurden. Das sind mehr als drei Mal so viele Todesopfer als bei den Anschlägen selbst, bei denen 2.977 Menschen in den USA getötet wurden. Quelle: Die "Presse"
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Wie in Marchtrenk/Oberösterreich schon wieder eine Frau von Nebenan. Ein Mann soll seine wehrlose Frau in Marchtrenk misshandelt haben, nun ist sie tot. Gegen einen weiteren wird ermittelt.
Am 26. Juni wurde eine Frau blutüberströmt in ihrem Wohnhaus aufgefunden. Sie hatte schwere Verletzungen im Genital- und Bauchbereich. Die Rettungskräfte konnten bei ihrem Eintreffen nur noch ihren Tod feststellen. Seit 2. Juli befindet sich der 51-jährige Ehemann in Wels in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge. Die Frau soll zum Tatzeitpunkt schwer alkoholisiert gewesen sein.
Ihr Ehemann behauptete erst, es habe sich um einen Unfall während sexueller Handlungen gehandelt, seitdem schweigt er. Am Mittwoch berichtete die „Kronen Zeitung“ nun von einem mutmaßlichen „Vergewaltigungsnetzwerk“ rund um den Tatverdächtigen und veröffentlichte dazu explizite Chatverläufe zwischen ihm und einem weiteren Mann.
Dazu, ob es weitere Tatverdächtige gebe, halten sich die Ermittler bedeckt. Die Staatsanwaltschaft bestätigt allerdings, dass Chat-Verläufe weitere Tathandlungen – unter anderem gegen Bezahlung – nahelegen würden. Am Donnerstag berichtete die „Kronen Zeitung“, dass die Ex-Frau des Hauptverdächtigen über schwere Misshandlungen erzählt habe. Der Mann sei zwar juristisch unbescholten, aber „den Strafverfolgungsbehörden bekannt“ gewesen, sagte die Staatsanwaltschaft dazu.
All das wirkt traurig bekannt. Es könnte sich um den dritten Fall seit vergangenem Jahr handeln, der an jenen in Frankreich rund um Gisele Pelicot erinnert. Pelicot war über Jahre von ihrem Mann betäubt worden, andere Männer konnten sich dann an ihr vergehen, während der Ehemann filmte. In Österreich tauchte ein erster ähnlicher Fall vergangenes Jahr in Niederösterreich auf. Ein Mann hatte seine Partnerin sediert, sie in diesem Zustand missbraucht und davon Aufnahmen gemacht. Der 43-Jährige wurde mittlerweile rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Zuletzt bestätigte die Staatsanwaltschaft Innsbruck im Juli Ermittlungen gegen einen 44-jährigen Mann aus Tirol, der ähnliches mit „einer ihm nahestehenden Person“ getan haben soll. Ein signifikanter Unterschied zu diesen Fällen und auch jenen Pelicots: In Marchtrenk ist das Opfer zu Tode gekommen. Quelle: Die "Presse"
Und das hat sich alles hier in der Idylle zugetragen, mitten unter uns (das Grauen), wo ich in der kalten Jahreszeit immer mal wieder am Sexstudio in der Engerthstraße, Adresse 126a, vorbeigehen werde, wo im Februar 2024 ein bekloppter Afghane drei Sexarbeiterinnen aus China stammend zerstückelt hatte. Die Betreiber des Studios haben einfach das Blut der Frauen mit einem Schlauch hinausgespritzt wie in einer Schlachterei von Nutztieren. Und eine umgeworfene Vase mit Plastikblumen haben sie auch wieder aufgestellt. Und dann wieder neu eröffnet.
Wie geht das?
„Vergewaltigungsnetzwerke“.
Der rote Faden der diesen Text durchzieht ist eine breite Blutspur von Frauen. Die von Männern zu Tode gefickt werden oder mittels Schlachtermesser von oben bis unten aufgeschlitzt wie Nutztiere. Das ist so. Diese Blutspur führt von Nebenan, also mitten aus der Idylle, über soziale Netzwerk, weiter raus in die Peripherie, durch die toten Winkel unserer Wahrnehmung, bis ins Herz der Finsternis, das in Putin seiner Brust schlägt auf der Makroebene.
Bei russischen Angriffen sind in der Nacht mindestens drei Personen in der Ukraine getötet worden. In Saporischja kamen laut Behördenangaben eine Frau und ein Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben. Mindestens eine weitere Person wurde demnach verletzt. Es sei ein Wohngebiet getroffen worden.
In Odessa am Schwarzen Meer wurden nach Angaben der Militärverwaltung mindestens 17 Personen verletzt. Darunter sei auch ein fünf Monate altes Baby. Auf von Behörden veröffentlichten Fotos war ein beschädigtes mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen.
In der südostukrainischen Grossstadt Kriwi Rih wurde laut dem Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, eine Person bei einem Angriff auf einen Betrieb getötet. Zwei weitere seien dabei verletzt worden. Quelle: "NZZ"
Aber die Medien werden folgende Meldung aufgreifen. Das Sterben in der Ukraine ist Alltag.
Im vermutlich ersten Zusammentreffen zweier Marine-Drohnen überhaupt hat das unbemannte russische Boot gegen sein ukrainisches Gegenstück nach Kiewer Darstellung den Kürzeren gezogen. Wie die ukrainische Marine auf Telegram mitteilte, habe die Aufklärung eine russische Marine-Drohne in einem nicht genannten Abschnitt des Schwarzen Meeres entdeckt. Eine daraufhin in Marsch gesetzte Marine-Drohne habe sich an das russische Boot heran manövriert und dieses mit seinem überschweren Maschinengewehr beschossen und versenkt.
«Dies ist die erste Seeschlacht in der Geschichte zwischen unbemannten Booten», schrieb die ukrainische Marine zu dem Zwischenfall. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, das Beschuss und Zerstörung eines nicht identifizierbaren Kleinbootes zeigt. Quelle: "NZZ"
Mein Vorschlag:
Ab jetzt kämpfen nur noch autonome Drohnen miteinander. Und hybride Kampfroboter. Woraufhin mich der Wortmacher als Cyborg bezeichnet. Natürlich des Verfalls. Du Teilzeit-Mann. Der schon lange nicht mehr kann. Und? Diese Erkenntnis bringt doch nichts. Dass ist ja ungefähr so wenn du klagst. Diese verfluchte Dürre. Dieser Sommer war aber sehr trocken.
Trocken. An dieser Stelle muss ich lauthals loslachen. Trocken wie
Quelle: KI... link (0 Kommentare) ... comment
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