Freitag, 2. Oktober 2026
Wehe wenn die Katze tatsächlich mal aus dem Sack ist.
A scheiß Titel. Einst steckte man kleine Katzen in den Sack um sie zu erschlagen. Das ist nicht meine Welt. Ich hatte 16 Jahre lang Katzen.

Jessas!

Ich sag's ihnen. Es gibt Sachen. Obschon es im Original heißt, Sachen gibt's. In Österreich ist jetzt Paketsteuer. Sobald die Karma-Polizei sieht dass du a ziemliches Packerl zu tragen hast im Leben, naturgemäß selbstverschuldet, weil das Unglück in der Regel immer privatisiert und dem Vereinzelten in die Schuhe geschoben wird, ausgetreten wie meine Sommerbock, die höchstens noch zwei oder drei warme Tage schaffen, dann fallen die auseinander, halten sie dich auf und verhängen eine Verwaltungsstrafe von 2,40 Euro. Seit 1.10. ist in Österreich die Paketsteuer in Kraft.

Und die Essenzusteller auf ihren E-Mopeds haben seit gestern auch den Scherben auf. Zu dem Thema schrieb die Ex-Grüne Nationalratsabgeordnete Sybille Hamann vor ein paar Wochen in ihrer Kolumne in der "Presse":

„Bei den Essenszustellern traut sich die Regierung endlich was. Mit demselben Mut könnte man nun auch das Parken von Riesen-SUVs verbieten. Traut sich niemand? Seltsam. Das muss mit den Machtverhältnissen zu tun haben.

Vorweg: Ich finde es hundert­prozentig richtig, dass Elektromopeds künftig nicht mehr auf Radwegen fahren dürfen. Ich habe selbst schon gefährliche Situatio­nen mit gestressten Essenszustellern erlebt und auch in dieser Kolumne bereits für ein Verbot plädiert. Danke also für die längst überfällige gesetzliche Neuregelung!

Was nicht daran liegt, dass es keine direkt Betroffenen gäbe. Mehrere Tausend Menschen verlieren am 1. Oktober, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, über Nacht ihre Existenzgrundlage. Die meisten von ihnen sind junge Männer, asylberechtigt oder subsidiär schutzberechtigt. Viele von ihnen arbeiten hart daran, eine Ehefrau oder Kinder nachzuholen. Dafür dürfen sie keine Sozialleistungen beziehen, müssen durchgehend erwerbstätig sein, ein gewisses Mindesteinkommen und eine ortsübliche Wohnung nachweisen.

Ihre geringen Deutschkenntnisse reichen für höher qualifizierte Jobs nicht aus. So hat einer dem anderen den Weg in die Zusteller-Nische des Arbeitsmarkts gezeigt. In dieser Nische gab es ein speziell auf sie zugeschnittenes Geschäftsmodell. Die chinesischen Fahrzeuge wurden eigens dafür entworfen, sich als „Fahrrad“ auszugeben und eine Lücke in der Straßenverkehrsordnung optimal auszunützen. Sie wurden auf Kredit verkauft, die Fahrer stottern monatlich die Raten dafür ab. Jetzt sitzen sie auf wertlosem Plastik- und Elektroschrott. Denn für die Straße sind diese Fahrzeuge nicht zugelassen.“

Dieser Kolumne nimmt sich dann privilegierter Gruppen im Straßenverkehr an. Zu meinem großen Glück bin ich noch ein echter in die Pedale-Treter. Schon bespaßt mich der Wortmacher mit der Manneskraft. Die sexuellen Abgründe auftut. In den Medien ist die Sexualität ein einziger Abgrund. Selbst wenn die in einer langen Reportage nur so nebenher erwähnt wird.

„2021 wurde die bislang größte Untersuchung zu Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche in Frankreich veröffentlicht. Die Untersuchung spricht von mehr als 216.000 Kindern, die in katholischen Institutionen sexuell missbraucht wurden.“ Quelle: SPIEGEL 40/2026 / Katholizismus als politische Waffe
Maria und die starken Männer.
Ein Milliardär, ein Ex-Präsident im heiligen Wasser und ein Freizeitpark: Ausgerechnet in Frankreich, wo kaum noch jemand betet und die Trennung von Kirche und Staat heilig ist, entdecken die Rechten den Glauben für sich.

Und was ist mit der Linken in Berlin? Machen die alle „Free Palestine“ und den Rammo-Clan? Beides zusammen in einem Parteiprogramm?

Berliner Linken-Abgeordneter lässt nach Chatnachrichten mit Clanmitglied seine Ämter ruhen
Der Abgeordnete Ferat Koçak tauschte sich mit einem Sohn des Clanchefs Issa Remmo aus, dem er «Grüsse mit Respekt» schickte. Nach deutlicher Kritik zieht er nun Konsequenzen.

Siehste. Da hat halt noch wer Respekt in diesem Milieu. Vor was? Gute Frage.

Aber es hört nicht auf. Noch in der Nacht tauchen in sozialen Medien andere Bilder auf. Zwei Genossen in Neukölln stehen neben dem Terrorunterstützer Ibrahim Ibrahim . Nach dem Angriff der Hamas auf Israel hatte er den inzwischen getöteten Hamasführer und Chefplaner des Terrorangriffs vom 7. Oktober, Yahya Sinwar, als »Märtyrerhelden« bezeichnet. Ibrahim ist Vertreter des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees – einer Organisation, die vom Berliner Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wird, als Dachorganisation für gemeinsame Veranstaltungen der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und der Hamas. Die zwei Linken, die am Wahlabend mit Ibrahim posieren, sind zwei Neuköllner: der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak und Vanessa Emde. Sie hatte im Wahlkampf Staaten das Existenzrecht abgesprochen und meinte damit Israel. Sie schaffte trotzdem den Einzug ins Landesparlament. Quelle: SPIEGEL 40/2026

Apropos Israel.
Vor ein paar Tagen wollte ein Co‑Pilot von Flydubai, Flug FZ1830, auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, einen Flieger voll mit Israelis ungebremst ins Erdreich bohren oder tief unten im Meer versenken, wo über alles Gras wächst, was wir Menschen so aushecken. Nur dort unten wächst kein Gras.

Auf dem Wrack eines Flugzeugs am Meeresgrund würden sich nur Bakterienfilme, blasse Tiefseekorallen, zerbrechliche Glasschwämme und ein paar kleine Krebstiere ansiedeln, nichts Grünes, nichts Pflanzliches, nur langsames, farbloses Leben, das Metall wie Knochen behandelt. Liegt das Flugzeugwrack aber in flacherem Wasser (weniger als 100 bis 200 Meter), verwandelt es sich schnell in ein buntes künstliches Riff voller Algen, Seenadeln, bunten Schwämmen und Fischen. Quelle: Das hat der doch nur geschrieben wegen dem Nichts. Genau. Nichts zählt.

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»Wenn ich keinen Mut zeige, werden 170 Passagiere sterben« Der Co-Pilot aus Oman attackierte ihn mit einem Messer: Trotz schwerer Verletzungen hat der indische Kapitän der FlyDubai-Maschine aber Widerstand geleistet – und so wohl eine Katastrophe verhindert. Nun hat Smit Machchhar den Angriff geschildert.

Mit verbundenem Kopf blickt Smit Machchhar in die Kamera. Der indische Kapitän der FlyDubai-Maschine hat am Freitag in einem Videocall mit Indiens Premierminister Narendra Modi telefoniert. Darin schilderte er, wie er die Gewalttat am Mittwoch auf dem Weg nach Tel Aviv im Flieger erlebt hat.

Demnach habe er im Cockpit gelegen und sei weiterhin von seinem omanischen Co-Piloten attackiert worden, als er bemerkte, dass der Flieger sich im Sinkflug befinde. »Ich lag verletzt am Boden, aber ich sagte mir, ich müsse noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um die Tür von innen zu öffnen«, sagte er. Mit diesem Schritt hat Machchhar wahrscheinlich die Katastrophe verhindert. »Ich kämpfte um mein Leben. In dem Moment wurde mir klar: Wenn ich keinen Mut zeige, werden 170 Passagiere sterben«, sagte er weiter. Quelle: spiegel.de / Alle Medien schreiben darüber.

Der Co‑Pilot, der das Flugzeug zum Absturz bringen wollte, stammte also aus dem Oman. Der Oman ist die freundliche Seite der Straße von Hormus.
Als Mensch mit jüdischer Abstammung oder Religionszugehörigkeit müsstest du vor jedem angetretenen Flug einen genauen Hintergrundcheck der Crew und der Passagierliste durchführen lassen. Vom Mossad. Mittels Palantir-App.

Unglaublich welche Dimension der Hass auf alle Juden wieder angenommen hat seit dem israelischen Gemetzel in Gaza. Warum kann Israel nicht auch Kriegsverbrechen begehen? Machen doch alle. Darin sind sich alle Ethnien und Völker doch sehr nah. Oder nicht? Dazu notierte ich an anderer Stelle, nachdem ich folgenden Artikel gelesen hatte in der "Presse".

Zwangsdeportation in die Hölle des Bürgerkriegs
Burma. Malaysia schiebt Flüchtlinge nach Burma ab, darunter Rohingya. Dort droht ihnen Verfolgung und ein grausamer Krieg, den die Welt vergessen hat.

Die großen Reisebusse trafen in der Früh ein, parkten vor dem Militärstadion nahe dem Marinestützpunkt Lumut im Nordwesten Malaysias. Dort hatten Sicherheitsbeamte in den vergangenen Tagen rund 1500 Menschen zusammengepfercht, viele Kinder waren darunter. Diese Flüchtlinge stammen aus Burma (Myanmar), sind vor Verfolgung und dem brutalen Krieg der Armee gegen das eigene Volk geflohen, der dort seit 2021 tobt. Viele sind Mitglieder der Volksgruppe der Rohingya, Muslime. In Burma haben sie keinerlei Rechte, sind de facto vogelfrei, Freiwild für die Armee. Nun sollen sie alle zurück in ihre Heimat. Auf Militärschiffen des Regimes, vor dem sie geflohen sind.

Die Rückführungen fanden trotz heftiger Proteste von Menschenrechtsgruppen und des Flüchtlingshilfswerks UNHCR statt, deren Helfern die Regierung untersagte, Flüchtlinge zu assistieren. Die Flüchtlinge gingen freiwillig zurück, hieß es lediglich aus Kuala Lumpur.

Dieser Krieg, der bereits weit mehr als Hunderttausende Tote gefordert hat, findet international kaum Beachtung, obwohl ein grausamer Höhepunkt dem nächsten folgt. Allein zwischen März und August flog das Militär 1583 Luftangriffe gegen die Bevölkerung. Erst zu Wochenbeginn beschoss die Armee aus der Luft einen Markt in der Stadt Kyauktaw, nahe der Grenze zu Bangladesch und tötete dabei mindestens 50 Menschen.

Kyauktaw liegt im Bundesstaat Rakhine, Heimat der muslimischen Rohingya. Sie sind zum Teil Nachfahren arabischer und persischer Händler, die sich im 8. Jahrhundert dort ansiedelten und zum Reichtum blühender Königreiche beitrugen. Unter den Briten hatten die Rohingya eine privilegierte Stellung, im streng buddhistischen Myanmar werden sie aber seit der Unabhängigkeit 1948 brutal verfolgt.

Rohingya haben keine Staatsbürgerschaft, keinen Zugang zu Gesundheits- und Schulsystemen, werden von keinem Gesetz geschützt. Besonders grausam agierten die Soldaten 2017, unter der damaligen demokratischen Regierung. Bei einer Militäroffensive wurden Tausende Muslime niedergemetzelt, Hunderttausende in die Flucht getrieben. Die UNO stuft diese brutale Verfolgung inzwischen als Genozid ein. Fast eine Million Rohingya wanderte damals aus, die meisten ins benachbarte Bangladesch, aber viele eben auch in das ebenfalls muslimische Malaysia.

Wohin die Junta die Rohingya bringen will, bleibt offen. Über Rakhine-State hat sie keine Kontrolle mehr: Die Rebellen der buddhistischen Arakan Army haben die Tatmadaw inzwischen aus den meisten Gebieten des Bundesstaates vertrieben. Das Militärregime antwortet auf die erfolgreiche Offensive wie gewohnt: mit Luftangriffen auf zivile Ziele, zuletzt eben den Markt.

Sie bauen ihr eigenes Gefängnis

Für die dort noch ansässigen Rohingya hat sich die Lage nicht verbessert, im Gegenteil. Auch die Oppositionellen behandeln die Muslime mit extremer Grausamkeit, obwohl sie nach außen hin gerne von „Inklusivität“ sprechen. Laut UNO hat die Arakan Army Rohingya-Land beschlagnahmt, zahlreiche Muslime ermordet und gefoltert, deren Besitz geplündert.

Zudem zwinge die buddhistischen Guerilleros Rohingya, ihre eigenen, gefängnisähnlichen Lager zu bauen. Auch Human Rights Watch berichtet von Bewegungsverboten. Dörfer seien zu Gefängnissen geworden, die Menschen der Willkür ihrer neuen Herrscher ausgesetzt. Zwangsarbeit sei weitverbreitet, ebenso wie Zwangsrekrutierungen.

Das Ziel: eine „demografischen Umgestaltung“, damit Rohingya nie mehr zurückkehren.

Das Schicksal der Rohingya bringt niemanden auf die Palme. Warum? Na, weil das Schicksal der Palästinenser in Gaza und im Westjordanland die Aufmerksamkeit der ganzen Weltöffentlichkeit einsaugt wie ein Emotionshochdruck‑Staubsauger. Der Sog des Antisemitismus ist so stark, dass ein emotionales Vakuum entsteht. Und das kommt anderen Massenmörder sehr gelegen. Der US-Präsident Trump, der im Iran irrtümlich einen ganzen Schwung Kinder töten ließ, hat letztens den Massenmörder Putin zum G20-Gipfel in die USA eingeladen. Dort geht dieser Massenmörder dann wieder über den roten Teppich und schüttelt dabei viele freundlichen Hände.

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Natürlich hätte ich zu dieser Hypothese, die wie immer bei mir auf sehr schwachen Beinen steht, ein Beispiel.

Quelle: "NZZ"

Gregor Gysi ist Deutschlands bekanntester Linker. Er sagt, der Vorwurf des Antisemitismus werde missbraucht, um der Linkspartei zu schaden. Zur Unterstützung der Ukraine hat er eine klare Meinung. Ein Streitgespräch.

Ist Deutschland aus Ihrer Sicht durch Russland bedroht?

Antwort: Nein.

Frage: Wie erklären Sie sich dann, dass mit Sprengstoff beladene Drohnen nach Deutschland auf den Leipziger Flughafen eindringen und die Bundesregierung dafür eindeutig Russland verantwortlich macht?

Antwort: Sie hat dafür bislang keinen Beweis vorgelegt. Vielleicht liegt es ja daran, dass Russland verantwortlich sein soll. Vielleicht war es ja auch Russland, ich weiß es nicht. Mir geht es um etwas anderes. Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem alle zu Militärspezialisten geworden sind, die Grünen zum Beispiel. Dabei haben die alle genauso lange gedient wie ich, nämlich keine Viertelstunde. Man hat eine Kriegshysterie in Deutschland erzeugt, und nun fehlt uns das Geld für alle anderen Bereiche. Und das halte ich für falsch.

Frage: Sie halten es also für falsch, Putins Imperialismus entgegenzutreten?

Antwort: Wladimir Putin ist ja nicht irrational. Ich kann Ihnen sagen, was er will. Er will, dass wir akzeptieren, dass er in den ehemaligen Sowjetrepubliken das Sagen hat, außer in Estland, Lettland und Litauen, die hat er aufgegeben. Wir hätten Recht, wenn wir nur um die Souveränität der Staaten kämpften. Leider sind wir einen Schritt weitergegangen und kämpfen dafür, dass diese möglichst der EU und der Nato nahestehen. Damit haben wir uns auf den Wettbewerb eingelassen. Das hätten wir nicht tun sollen.

Der Putin killt die vielen Ukrainer:innen also nur aus rein rationalen Motiven heraus. Sein Motiv, die Ukraine, wenn schon nicht auszulöschen, dann wenigstens in die Steinzeit zurück zu bomben, die Winter in der Ukraine können sehr hart sein, wenigstens können die was, unterbricht der Wortmacher meinen Schreibfluss, ist also nichts Persönliches. Der Putin denkt halt in einem größeren Rahmen, den er mit irgendwelchen historischen Versatzstücken ausschmückt. Selbst seine Garage, die überquillt mit Leichen, die sogar aus dem Anhänger purzeln, sobald ich an das Wort Garage denke, ist mit historischen Exkursen austapeziert. Der bringt zehntausende Ukrainer:innen um und spricht dann von einem großen spirituellen Raum.

Wladimir Putins Artikel "Über die historische Einheit der Russen und Ukrainer".

Putin schreibt:
Der Kiewer Fürstentisch nahm eine dominierende Stellung ein im alten russischen Staat. Dies ist seit dem Ende des 9. Jahrhunderts der Fall. Worte Prophetischer Oleg über Kiew: "Möge dies die Mutter der russischen Städte sein" – sie bewahrte die "Geschichte vergangener Jahre" für die Nachwelt.

Später, wie andere europäische Staaten jener Zeit, antik Russland sah sich der Schwächung der Zentralregierung und der Zersplitterung gegenüber. Mit Adel und gewöhnliche Menschen betrachteten Russland als ein gemeinsames Raum als sein Vaterland.

Nach der verheerenden Invasion von Batu, als viele Städte, darunter Kiew, waren verwüstet, die Zersplitterung nahm zu. Nordost-Russland wurde Abhängigkeit, behielt aber begrenzte Souveränität. Südlicher und die westlichen russischen Gebiete wurden größtenteils Teil der Großen Das Fürstentum Litauen, auf das ich aufmerksam machen möchte, in historischen Dokumenten wurde es als Großfürstentum Litauen bezeichnet und russisch.

Vertreter fürstlicher und Bojarenfamilien traten in den Dienst ein Von einem Prinzen zum anderen führten sie Krieg miteinander, Aber sie waren auch Freunde, schlossen Allianzen. Auf dem nahegelegenen Kulikovo-Feld mit dem Großfürsten von Moskau kämpfte Dmitri Iwanowitsch gegen den Woiwoden Bobrok aus Wolhynien, Söhne des Großherzogs von Litauen Olgerd – Andrey Polotsky und Dmitri Brjanski. Gleichzeitig stellen ihre Truppen eine Formation auf Mamai wurde vom Großfürsten von Litauen, Yagailo, dem Sohn der Tver-Prinzessin, geführt. All dies sind Seiten unserer gemeinsamen Geschichte, ein Spiegelbild ihrer Komplexität und Multidimensionalität.

Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl in West- als auch Ostrussland Lands sprach dieselbe Sprache. Der Glaube war orthodox. Bis bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts blieb eine einheitliche Kirchenverwaltung erhalten. Quelle: Putin in der deutschen Übersetzung. Aber die Seite ist nicht sicher.

Sicher ist nur eines:
Die Juden sind immer an allem schuld. In Frankreich natürlich auch, wo es gerade Straßenschlachten zwischen Schüler:innen und der Polizei toben. Eh nur in den Banlieues.

Antisemitismus: Vorwürfe gegen Jordan Bardella.
Chef des Rassemblement National klagt Medienplattform nach Enthüllungen.

Die Bankenwelt sei in der Hand von Juden; drei Ministern der Regierung von Präsident François Hollande lägen Israel und die Bankeninteressen näher als die nationalen Interessen Frankreichs; der „Jude“ müsse andere Völker beherrschen, „zerschlagen und bestehlen“ – mit Jerusalem als Hauptstadt: Das Online-Magazin Mediapart schreibt Jordan Bardella, dem Parteichef des Rassemblement National (RN), krasse antisemitische Äußerungen zu. Zu Beginn seiner Karriere im damaligen Front National (FN) soll er als 17- und 18-jähriger Rechtsextremist derlei Ressentiments in Online-Foren gestreut haben.

Der heute 31-Jährige streitet die kompromittierenden Sätze ab und bezichtigt Mediapart, mit „plumpen Fälschungen“ eine Hetzkampagne gegen ihn anzetteln zu wollen. Er kündigte eine Klage gegen das Medienportal an. Ohne zu zögern haben sich die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, und alle Parteisprecher hinter ihn gestellt. Die Journalisten des Online-Magazins sprechen dagegen von einem schriftlich belegten „obsessiven Antisemitismus“. Quelle: Die "Presse"

Mein Antrieb ist weder der Antisemitismus noch der Hass auf alle Muslime. Die haben mir doch nichts getan- Nicht alle wollen in Wien ein neues Kalifat errichten. Einige aber schon. Ja. Trotzdem kaufe ich mein Brot in der Bronx in einem Laden, in dem viele Araber, aber auch Afghanen und Perser ihr Barbari-Brot kaufen. Lavash-Brot gibt es auch. Und vorgestern war ich beim arabischen Barbier. Der hat mich völlig verhunzt. Das ist keine Frisur. Das ist ein tätlicher Angriff.

Mein Antrieb ist wie eingangs erwähnt die Angst, die nackte Angst vor dem Nichts mit einem Sprachfehler, das andauernd das hintere S verschluckt. Nicht genügend, nicht entsprochen, nicht herzeigbar. Nicht der Rede wert. Und der Mühe natürlich auch nicht. Die aktuellen Ereignisse in der Welt haben den Lesefluss natürlich zerstört. Da kann ich nix für. Aber den roten Faden kann man auch wieder aufheben falls vorhanden.

Allein im Verkehrsbereich fallen der Frau Hamann einige Bespiele ein, wie man auch privilegierter Verkehrsteilnehmer ein wenig einbremsen könnte. Die Spritpreisbremse ist kein gutes Signal. Knappheit lässt sich nicht wegsubventionieren. Irgendwer zahlt dann immer drauf. Die Begünstigungen für Dienstwagen, die Pendlerpauschale, die Subventionen für Agrardiesel oder die Steuerbefreiung für Flugbenzin ein. Oder wie wär’s mit einem Parkverbot für überdimensionierte SUVs, die auf gemeingefährliche Art und Weise anderen Verkehrsteilnehmern, speziell Kindern, die Sicht versperren? Und den Radl-Fahrern. Die wie ich noch old-school-mäßig in die Pedale treten.

Seit gestern dem 1.10.2026 hat man E-Mopeds also den Bürokrat:innen zum Fraß vorgeworfen.

Seit 1.10.2026 gelten E‑Mopeds in Österreich offiziell als Kleinkrafträder.
Damit greifen jetzt die vollen Kfz‑Pflichten:
Fahrbahnpflicht – keine Radwege mehr.
Zulassung + Nummerntafel – jedes E‑Moped muss angemeldet sein.
Haftpflichtversicherung – wie jedes andere Kfz.
Pickerl (§57a) – regelmäßige technische Überprüfung.
Führerschein Klasse AM – oder jede höhere Klasse, die AM einschließt.
0,5‑Promille‑Grenze – volle Kfz‑Alkoholregel.
Helmpflicht – Motorradhelm, kein Fahrradhelm.

Aber die Katze lass ich eh noch aus dem Sack. Nur wäre die Geschichte, mitten aus dem Leben der Anderen gegriffen, ergänzt der Wortmacher, das auch ja, in zwei drei Absätzen erzählt. Nur was dann? Wieder der Leerlauf in deinem Leben? Ja, auf schlanken zwölf Seiten, damit die Apostel auch was zum Besprechen haben.

Nee.
Sachen gibt's. Wie es aussieht bekomme ich tatsächlich noch meine Billigst-Gleitsichtbrille zugeschickt. Der Hartlauer macht Werbung https://www.hartlauer.at/preisvergleich.html

Nix für ungut. Diese Preise sind nur was für Herrschaftliche. Wie der Kaffee im Café Landtmann

Der Cappuccino, der mit einer italienischen Röstung zubereitet wird kostet im Café Landtmann so viel wie ein großer Mokka, also 7,20 💶. Die Melange 6,90.💶

Aber falls sie mal auf Wien-Besuch sind. Im Café Landtmann wird die Wiener Caféhauskultur noch hochgehalten. Da sollten sie sich nicht lumpen lassen. Man lebt ja eh nur einmal. Schon habe ich den Wortmacher an der Backe.

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Dienstag, 29. September 2026
Wenn der Rauchfangkehrer nicht einmal klingelt.
​¡Madre mía!
​
Es gibt Momente.
Im Leben fügt der Wortmacher an.
Gibt's auch Momente außerhalb des Lebens, frage ich mich daraufhin.
Eine Antwort muss ich leider schuldig bleiben.
Und mit Schulgefühlen kenne ich mich ganz gut aus.
Die guten Gefühle gehen, die Schuld bleibt.
Weil: Das ist alles ganz allein deine Schuld.
Genau.
Schuldig im Sinne der kleinbürgerlichen Matrix.
Ich schlafe eher spät ein.
Mein Biorhythmus.
Der hat sich seit der Zeit in der Nachtschicht ein wenig verändert.
Wie du dich nach den 30 Jahren mit der „Vierer-Bande“.
Das interessiert niemanden.
Ich habe da noch einen Text von letzter Woche.
Da betrat ich um 12:01 Uhr das Arztzimmer von meinem Nervenonkel und um 12:05 Uhr war ich wieder draußen.
„Das haben Sie jetzt davon, nix Gescheites gelernt zu haben“, sagte ich zu ihm. „Jetzt müssen Sie sich mit mir auseinandersetzen.“
Mein Nervenonkel nimmt meine Sprüche sportlich.
Wir machten dann noch schlohweißen Bart bei ihm und Verfolgungswahn und Stimmen bei mir.
„Geh, das ist doch alles nicht der Rede wert“, sagte ich zu ihm. „Das bisserl Selbstauslöschung. Ich bin ja in echt kein Jan Palach.“
In Wahrheit ist das ein schwieriger Moment für Psychiater und Patient.
Worauf ich im Text von letzter Woche ausführlicher einging.
Was willst Du darauf antworten?
Ich will nicht in die Klapse zur Humanistata.
Die kommt einfach nicht und nicht mehr auf die Beine.
Weil es schon wieder einen industriellen Massenmord gibt.
In der „New York Times“.

​Der Unterschied zwischen der in der Komödie „Checkout“ dargestellten Praxis und dem unerbittlichen, unerträglichen Grauen, das in „NAZA“ geschildert wird, liegt im Ausmaß. Mittlerweile hat das Ganze industrielle Dimensionen angenommen. Genau das macht es zu einem Völkermord. Die Sachlage ist tatsächlich so eindeutig – und womöglich ist das der Grund, warum die Macher von „NAZA“ dieses Wort nur ein einziges Mal verwenden mussten. Quelle: 📰 / Meinung / M. Gessen.

​Dieser Meinungsartikel beginnt so:
Falls Sie schon einmal von „NAZA“ gehört haben – der neuen Dokumentation über den Gaza-Krieg –, dann womöglich davon, dass Premierminister Benjamin Netanjahu derart empört darüber war, dass er ein Gesetz vorgeschlagen hat, um den Filmemachern die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Man könnte also annehmen, dass sich der noch nicht veröffentlichte Film um ihn dreht. Oder vielleicht um das Leid der Palästinenser – mit zahlreichen Bildern von blutigen Leichen, weinenden Kindern und hungernden Familien.
​Doch dem ist keineswegs so. Der Film besteht fast ausschließlich aus ruhigen Interviews mit israelischen Militärangehörigen und Soldaten, die nachts auf den Dächern von Tel Aviv vor der Kulisse austauschbarer Glas-und-Stahl-Hochhäuser aufgezeichnet wurden.

​Gessen klingt wie Hessen.
Das kaum betroffen war von den ganz fetten Konzentrationslagern unter den Nazis.
Das KZ Dachau lag in Bayern, das KZ Buchenwald in Thüringen und das KZ Sachsenhausen in Brandenburg.
Aber das ist lange her.
München ist die offizielle deutsche Bewerberstadt für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036.
Die Zeit bleibt nicht stehen.
Nur die Uhr.
​Im Haus der Um2 bespaßt mich der Scheißhausdämon.
Da ist für dich die Zeit auch stehen geblieben.
Also kann die Zeit doch stehen bleiben?
Nein. Die Erinnerung ist es.
Als ob sie sich in einem Moment festgetackert hätte, aus Angst, sonst zum Schiffbrüchigen zu werden im endlosen Meer der Erinnerungen.
Ich habe also einen anderen Biorhythmus.
Manchmal dauert es ewig, bis ich endlich einschlafe.
03:00 Uhr ist keine Seltenheit.
Trotz allerlei Tabs.
Heute am Morgen riss mich ein lautes Hämmern gegen meine Wohnungstür aus dem Schlaf.
Ich guckte benommen auf den Wecker.
07:45 Uhr.
„Scheiße, wer ist da?“, brüllte ich.
Wie der Titel es ankündigt.
Es war der Rauchfangkehrer.
Der wollte seinen Job machen.
Alte Häuser haben eine Seltsamkeit.
Das Kaminloch ist da in der Nachbarwohnung.
Angeblich nennt man dieses System einen Hinterladerofen, da der Kachelofen nicht von der Vorderseite im Wohnraum, sondern von der Rückseite, meist aus dem Flur, befeuert wurde.
Diese Bauweise hielt den Wohnraum sauber und erlaubte es Dienstboten, Holz nachzulegen, ohne den Raum zu betreten.
Dass die Feuerungstür heute beim Nachbarn liegt, kommt von späteren Altbau-Teilungen, bei denen der frühere Befeuerungsgang einer anderen Wohnung zugeschlagen wurde.
Und ich bin der Nachbar vom alten Russen ✝️ und seiner Frau.
​Die heizen noch Old-School-mäßig.
Also sie. Er ist ja nicht mehr.

Der Rauchfangkehrer wollte also nur seinen Job machen und ich konnte mich kaum auf den Beinen halten.
Die Tabs, der Kreislauf, vom Werden und Vergehen.
Der auch.
Die Stimmung hinter meinem Bett war a bissl angespannt.
Keine Ahnung, ob mich der Rauchfangkehrer richtig verstand.
Es war nicht er oder ich.
Es war die Situation, die schwierig war.
Das passte im Moment einfach nicht.
Schlaf du einmal nur ein paar Stunden schwer auf Tabs und dann reißt dich ein ohrenbetäubendes Hämmern aus der Bewusstlosigkeit.
Der Rauchfangkehrer war auch ein Schrank von einem Kerl.
Der hätte mich zusammengefaltet und ins Kaminloch stecken können, falls ich völlig die Fassung verliere und beginne herumzubrüllen.
Dazu war ich eh nicht imstande.
​Und was ganz typisch für solche Situationen ist:
Es kommt richtig dick.
Das Kaminloch hinter meinem Bett war bis Unterkante Oberlippe voll mit Ruß.
Der Rauchfangkehrer hatte zuvor noch ein wenig Hoffnung verbreitet.
Nach der Devise: Die Krise. Die auch.
„Wird schon nicht so voll sein, das Kaminloch“, durch das die Würmer der Vergänglichkeit kriechen und die Raum-Zeit ganz durcheinander bringen.
Das sagt er natürlich nicht.
Den Teil nach dem Komma.
Er fragte nach einem Sackerl.
Ich gab ihm ein Obstsackerl, nichtsahnend.
Das war aber ein wenig spartanisch, befand der Rauchfangkehrer lakonisch.
Also gab ich ihm ein 35-Liter-Mistsackerl.
Das langte auch nicht.
Worst Case also.
Er fragte mich dann auch noch nach einer Schaufel.
Ich, total neben mir stehend, in der Unterhose, gab ihm den kleinen Besen.
„Das ist ein Besen und keine Schaufel.“
„Wenn Sie meinen?“
„Nur a Schmäh“, schob ich nach.
Der Rauchfangkehrer fragte dann nach einer alten Zeitung.
Ich hatte noch alte Zeitungen hier.
Also aus der Corona-Zeit, als die Delta-Variante noch die Ansage machte.
Da titelte Die Presse:
Was die Delta-Variante so gefährlich macht:
Die zunächst in Indien entdeckte Mutante ist ansteckender als bisherige Varianten und entzieht sich effizienter der Immunantwort. Zudem verursacht sie andere Beschwerden. Zweifach Geimpfte sind aber verlässlich geschützt.
Der ist gut.
Verlässlich geschützt.

Jetzt muss der Rauchfangkehrer auch noch zu seinem Auto runter gehen und eine Schaufel holen.
Ich hätte ihn jetzt auch fragen können, warum er völlig nackt kommt, ohne sein Rauchfangkehrerzubehör.
Dazu war ich aber nicht imstande.
Aber was ich dann tat, während ich auf den Rauchfangkehrer wartete:
Ich dachte an den alten Russen.
Und dass in diesem Kaminloch irgendwie auch seine Asche liegt.
Und die gehört eigentlich da raus.
Sonst bleibt der alte Russe ewig in einer Zwischenwelt gefangen.
In einem fremden Land, in dem er nie angekommen war.
Ja, ich bin so bekloppt.
Das sind meine Schuldgefühle.
Die habe ich selbst dem alten Russen gegenüber.
Ich sah ja, dass es ihm schlecht ging, und habe nichts unternommen.
Das schulde ich ihm, dachte ich mir.
Das sein verstorbener Geist frei sein kann.
Seine Witwe soll anständig heizen können in diesem Winter.
Das ist das Mindeste, was ich tun kann für den Geist vom alten Russen.
Der Rauchfangkehrer kam dann auch back und füllte insgesamt drei Säcke.
Du alter Sack.
Ja, das bin ich auch.
Und der Inhalt von meinem Sack ist auch keine fünfzehn mehr.
Ganz voll füllte er die drei Säcke nicht.
Die stülpte er irgendwie ineinander.
Dann fragte er mich noch, ob der Rauchfangkehrer letztes Jahr da war.
Ich wusste das aber nicht mehr genau.
Anhand der vielen Asche dachte ich eher nicht.
Das kann aber auch die Asche vom alten Russen sein.
Nicht, dass seine Verwandten ihn in der Wohnung eingeäschert haben.
Das nicht.
Ist eher was Transzendentales.
Damit der alte Russe auf seiner letzten Reise nicht auch noch durch ein tiefes Tal schreiten muss.
Sie verstehen sicherlich.
Das sagte ich natürlich nicht zu ihm.
Ich sagte überhaupt nichts dazu zu ihm.
Er sagte zu mir:
„Wenn Sie verhindern wollen, dass wir sehr zeitig kommen und Ihnen das nicht passt, rufen Sie im Büro an und machen Sie einen Termin aus.“
Woraufhin ich antwortete: „Passt. Das nächste Mal so um 01:00 Uhr. Wenn Sie dann fertig sind, haben Sie noch drei Stunden zu schlafen, bevor Sie aufstehen."
Wir hatten uns zuvor kurz unterhalten, wie sein Tagesrhythmus so aussieht.
Anders als meiner.
Wir grinsten beide.
Es kommt ja nicht darauf an, wie du einem Menschen zuerst begegnest, sondern in welcher Stimmung dich dieser Mensch wieder verlässt.
Dich und diese ganze verdammte Welt.

Ende

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Sonntag, 27. September 2026
Der österreichische Doomsday. Den gibt's auch.
Der FPÖ-Chefe Herbert Kickl startet in Matrei/Osttirol seine Herbsttour, seiner Politik-Satire-Show. Eine gelungene Mischung aus Goebbels seinem Assistenten und dem unehelichen Sohn von Karl Kraus.

Frei nach der Devise:
„Die Menschen brauchen gar keine Wahrheit, sondern lebensdienliche Illusionen“. Hat angeblich der Nietzsche gesagt, bevor er ein Pferd umarmte. Der Vater des Tierschutz.

„Porca miseria!“

Werden sie in Österreich lieber nicht auf eine Art und Weise kriminell, dass Sie für eine Auslagerung aus dem Strafvollzug mit Vollpension mittels Fußfessel nicht in Frage kommen. Schon bin ich die Fußfessel am Haxen vom Godfather, der Klotz an seinem Bein. Unsere Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Wir sind überbelegt. Massiv überbelegt. Was man von Um2 ihren Jausenbroten die sie mir strich nicht behaupten kann. Nach Strich und Faden belogen und betrogen. Wer? Gute Frage. Die mich nie fragte, wirklich nie. „Was möchtest du denn gerne essen?“ Was dann irgendwann zu einer peinlich-lustigen Situation bei meiner Nerventante (🙏) führte, als die mich mal fragte: „Und was wollen sie?“ Hätten Sie sehen sollen wie ich sie anguckte. Völlig entgeistert. Was ist denn das für eine seltsame Frage? Aus 90-100 Nationen kommen die Insassen unsere Gefängnisse inzwischen, feixt der Rassist in mir. So multikulturell ist nicht einmal der Hannovermarkt. Der so multikulturell gar nicht mehr ist. Dort kommt selbst die Mafia aus der Türkei.

TikTok-Mafia: Spur führt zum Hannovermarkt.
Erst flogen Kugeln, dann folgten massive Drohungen. Hinter der Attacke am Hannovermarkt könnten laut einer "Presse"-Recherche Verbindungen zu einer türkischen Mafia-Gang stecken. Neun Schüsse auf einen Marktstand, massive Drohungen und eine Spur zu einer berüchtigten türkischen Gang. Ein Fall am Hannovermarkt in der Brigittenau könnte laut einer Exklusivrecherche der "Presse" Verbindungen zu den sogenannten "Daltons" haben. Die Gruppe ist für Schutzgelderpressung, Wucherzinsen und schwere Gewalttaten bekannt.

Der Betreiber des Standes, ein Fleischermeister, schilderte der "Presse", wie er in die Situation geraten sein soll. Vor rund fünf Jahren benötigte er zunächst 100.000 Euro für den Ausbau seiner Geschäfte. Da er nach eigenen Angaben bei einer Bank keinen Kredit bekam, vermittelte ihm ein Bekannter einen privaten Geldgeber.

Die Summe wuchs im Lauf der Zeit auf mehr als eine halbe Million Euro an. Gleichzeitig sollen die Zinsen immer höher und die Rückzahlungsbedingungen immer härter geworden sein. Der Mann übertrug nach eigener Darstellung Immobilien in der Türkei an die Geldgeber. Auch das Haus seiner Familie in Niederösterreich sei ins Visier geraten. Quelle: So stehts tatsächlich in der "Presse".

Wenngleich die Justiz nur Gruppen veröffentlicht (Österreich / EU / Nicht‑EU / unbekannt), und nicht die vollständige Liste aller Staatsbürgerschaften.

Stand: 1. September 2026
Insassinnen- bzw. Insassenstand: 10.219 (100%)
- österreichische Staatsbürger:innen: 4.897 (47,92 %)
- EU-Bürger:innen (ohne Österreich): 1.961 (19,19 %)
- Nicht-EU-Bürger:innen: 3.241 (31,72 %)
- Staatsbürgerschaft unbekannt: 120 (1,17 %)

Der hohe Ausländer:innenanteil stellt für den österreichischen Strafvollzug eine von vielen Herausforderungen dar. Insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Resozialisierung wird die möglichst rasche Überstellung in die Herkunftsstaaten forciert. Quelle: https://www.justiz.gv.at/strafvollzug/statistik/insassinnen-bzw-insassenstand-nach-staatsbuergerschaft.2c94848542ec498101444595343b3e06.de.html?utm_source=copilot.com

Daraufhin titelte die "Presse" in einem anderen Artikel der wunderbar zum Thema passt:

Einbruchrate EU-weit in Österreich am höchsten.
Die schlechte Nachricht zuerst: In Österreich gibt es – gemessen an der Einwohnerzahl – mehr gemeldete Einbrüche als irgendwo sonst in der EU. Das zeigen die neuesten Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat. Demnach wurden hierzulande im Jahr 2024 insgesamt 700 Einbrüche pro 100.000 Einwohner begangen. Schweden (601) und Luxemburg (568) rangieren auf den Plätzen zwei und drei.

Am unteren Ende der Skala liegt Litauen mit nur 24 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, auch in Bulgarien (46) und der Slowakei (61) beträgt die Rate unter 100. Das deutliche West-Ostgefälle erklärt sich freilich unter anderem damit, dass Eurostat nur die gemeldeten Daten erfassen kann: Im Westen der EU werden mehr Einbrüche zur Anzeige gebracht, weil es aufgrund der höheren Versicherungsdichte eine bessere Aussicht auf Entschädigungszahlungen gibt. EU-weit zeigt sich eine langfristig positive Entwicklung: In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Einbrüche um mehr als ein Drittel (35%) auf 1,2 Millionen Vorfälle zurückgegangen.

Insgesamt findet sich die Republik bei sämtlichen Delikten der Eigentumskriminalität im europäischen Mittelfeld: So wurden 2024 knapp 1180 Diebstähle (pro 100.000 Einwohner) gemeldet, in Luxemburg waren es 2711, auf Zypern 65. Autodiebstähle wurden hierzulande 39 (pro 100.000 Einwohnern) zur Anzeige gebracht, in Luxemburg waren es 562, in Rumänien 13 (für sämtliche Zahlen siehe auch Grafiken unten). Quelle: Die "Presse"

Da soll noch einer behaupten in Bulgarien und Rumänien leben nur Falotten, bricht es aus mir heraus. Woraufhin sich der Rassist auf meine Zungenspitze drängelt und am liebsten Ungeheuerliches hinausbrüllen möchte, wie einst der Harald Schmidt in seiner Show, als der noch ungestraft rassistische Polen-Witze brachte, über die wir auch in Österreich lachten.

Schmidt, der große Polenwitze-Erzähler. „Liebe Polen, habt ihr echt keine anderen Themen? Ihr diskutiert darüber, ob die Teletubbies schwul sind, und hier bei uns verrottet der Spargel.“ Was für ein Witz! Und es ist falsch seinen Polenwitzen Rassismus oder sonstwas vorzuwerfen. Witze funktionieren meist über Diskriminierung. Der klassische Witz erzeugt ein Wir, das über die Anderen lacht. Quelle: Das kommt nicht von mir. Das steht so auf welt.de

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Ungestraft frauenfeindlich durfte der Mann auch noch sein.

SPIEGEL: Frau Kroymann, die Kino-Doku zeigt krasse Szenen aus den Shows Ihrer Kollegen Rudi Carrell, Thomas Gottschalk, Harald Schmidt aus den Neunziger- und Nullerjahren: Da werden Frauen vor aller Augen begafft und begrabscht und runtergemacht. Haben sich lustige Frauen wie Sie über Jahrzehnte gequält?

Kroymann: Nicht nur die Lustigen. Sexismus war Alltag. Frauen im Fernsehen hatten hübsch auszusehen und zu lächeln. Sie mussten sich betatschen und auf ihr Aussehen reduzieren lassen, egal wie unwohl sie sich gefühlt haben. Das war der Preis, um ins Fernsehen zu kommen. Denken Sie daran, wie Thomas Gottschalk seine weiblichen Gäste behandelte.

SPIEGEL: Sie meinen Gottschalks Hände auf Armen und Beinen seiner weiblichen Gäste, ungefragte Küsse, Bemerkungen über Dekolletés. Im SPIEGEL erklärte Gottschalk, das sei »rein dienstlich« gewesen. Glauben Sie ihm das?

Kroymann: Ja, denn die gesamte Branche tickte so. Auch das Publikum war daran gewöhnt, dass Frauen herabgesetzt und bloßgestellt wurden. Etwa wenn Steffi Graf das Knie von Thomas Gottschalk massierte – obwohl man ihr ansieht, wie sie sich überwindet. Noch im Jahr 2009 turnte Andrea Sawatzki bei »Wetten, dass..?« nach einer verlorenen Wette in einem Rhönrad, sodass ihr der Rock bis auf die Unterwäsche rutschte. Die Reduzierung auf das Körperliche bei Frauen war über Jahrzehnte die gesellschaftlich akzeptierte und gewünschte Form von lockerer Unterhaltung. Sogar bei intellektuelleren Satirikern wie Harald Schmidt.

SPIEGEL: Auch Frauen lachten darüber. Warum?

Kroymann: Weil diese Entertainer etwas Neues boten, das alle toll fanden. Das alte politische Kabarett hatte in den Neunzigerjahren an Brisanz eingebüßt, die Inhalte waren erwartbar geworden. Gottschalk galt als unangepasst und konnte improvisieren. Schmidt war irre schlagfertig und politisch inkorrekt. Aber er war eben auch sehr verletzend.

SPIEGEL: Einmal verglich er die Moderatorin Bettina Böttinger mit einer Klobrille.

Kroymann: Ein übler Gag, den ich nicht nacherzählen möchte, mit dem er Böttinger aber ungefragt als lesbisch outete. Böttinger zahlte ihm das später heim, indem sie seine Sendung vor laufender Kamera verließ – eine äußerst mutige Aktion von ihr. Endlich wehrte sich mal eine. Das hatte Signalwirkung. Quelle: SPIEGEL 30/26

Das Elend franzt in diesem Text schon wieder in alle Richtungen aus. Vom Häfen zur echten Gaudi und wieder zurück in den verschärften Strafvollzug, wo die ganz Gefährlichen sitzen, die eine Prognose haben wie unser Klima.

Wieder die „Presse“ mit dem Themenschwerpunkt: Hinter schwedischen Gardinen gilt nicht die Devise von Ikea: „Wohnst du noch oder lebst du schon? wieder, noch immer, in den Fängen deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Obschon mir selbst der Godfather ein paar Mal bescheinigt hat: „Leicht hattest du es nicht im Leben.“ Natürlich antworte ich dann nicht vom beißenden Spott gepackt: „Du als neutraler Beobachter kannst das sicher am besten beurteilen.“

Der Goadfather und ich machen keine Familienaufstellung oder sonst was mit familiären Mikroaggressionen, diese endlosen Prozessionen der Mikrotraumata, für die es in der Realität keine Beweise gibt nur brustschwache Indizien. Woraufhin ich mir denke brustschwach ist schon wieder ziemlich frauenfeindlich. Das mit der Sprache ist schon auch ein Elend. Können sich die Buchstaben nicht anders zusammenfinden. Wir sind hier doch nicht im Westjordanland mit der ausufernden Siedlergewalt. Haben Sie schon das vom Ed Sheeran gehört?

Was war geschehen? Der Rapper Macklemore, der bei Sheerans aktueller Tour durch Nord- und Südamerika auftrat, ist in dieser Woche aus dem Vorprogramm gestrichen worden. Offenbar auf Druck von Veranstaltern, auch proisraelische US-Aktivisten bezogen Stellung – und aus dem schlichten Grund, dass Macklemore auch für antisemitische Aktionen und Äußerungen bekannt ist .

Seitdem fordern viele Menschen Sheeran auf, sich politisch zu positionieren und klar zu sagen, auf welcher Seite er im Nahostkonflikt stehe – auf der der durch den Terrorakt vom 7. Oktober 2023 attackierten Israelis oder auf der Seite der Palästinenser, die von der Hamas in Geiselhaft gehalten werden und durch die verheerende Kriegsführung Israels in katastrophalen Verhältnissen gefangen sind.

Als Reaktion auf Macklemores Rauswurf stiegen sämtliche Vorbands und Aufwärm-Acts, die für die Tour vorgesehen waren, auf eigenen Wunsch aus dem Tourprogramm aus. Darunter die dänische Popband Lukas Graham und Finneas, mit vollem Namen Finneas Baird O’Connell, der Bruder von Superstar Billie Eilish. Finneas begründete seinen Rückzug unter anderem mit dem Satz: »Künstlern darf nicht der Mund verboten werden, wenn sie sich für die Unterdrückten einsetzen.«

Das stimmt natürlich. Aber gleichzeitig stimmt: Keine Künstlerin und kein Künstler der Welt ist verpflichtet, ihre oder seine politische Meinung öffentlich zu äußern. Schon gar nicht in einem gruselig komplizierten, hitzig diskutierten Konflikt, in dem es allen Anlass gibt, die eigene Urteilskraft immer wieder in Zweifel zu ziehen. Einem Konflikt, in dem nahezu jede Äußerung wütende Reaktionen von Menschen hervorruft, die es besser zu wissen glauben. Einem Konflikt, in dem der Streit über Begriffe wie »Völkermord« oder eben die Frage, wer auf der »richtigen« Seite steht, vielen Menschen in Europa und den USA den Blick auf die reale Verzweiflung vieler Israelis und Palästinenser zu verschleiern droht. Quelle: SPIEGEL 39/2026

Es ist ein einziges Elend, in das uns dieser Konflikt, scharf gemacht von der Hamas – „da hamas so richtig“ seit dem 7.10.2023 – mit hineingezogen hat. Ein einziges Elend ist das. Franzt bis zur UNO-Vollversammlung aus, wo fast alle Diplomat:innen den Sitzungssaal diesen Donnerstag verließen, weil der israelische Ministerpräsident Netanjahu dort eine Wahlkampfrede hielt. In Israel wird bald eine neue Knesset gewählt.

Kein Einlenken bei Gaza, keine Zweifel am Vorgehen gegen Iran: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat bei den Vereinten Nationen seinen Kurs mit Nachdruck verteidigt. Internationale Vorwürfe gegen sein Land wies er zurück und griff zugleich seine Kritiker an. «Israel des Völkermords zu bezichtigen, ist die grösste Lüge des Jahrhunderts», sagte er in New York.

«Wir sind die Opfer von Terrorismus»: Der iranische Präsident inszeniert sich bei der Uno als Friedensfürst. Sein Land habe sich nie etwas zuschulden kommen lassen, sagt Masud Pezeshkian. Man werde nicht in die Knie gehen. Dass er sich überhaupt zu den Vereinten Nationen nach New York traute, ist bemerkenswert.

«Israel hat keinen Völkermord begangen. Israel hat einen Völkermord verhindert», betonte Netanyahu in seiner Rede. Das sei nämlich genau das, was die islamistische Terrororganisation Hamas getan hätte, hätte Israel sie nicht gestoppt.

Die islamistische Hamas und Terroristen anderer extremistischer Organisationen hatten während des Massakers am 7. Oktober 2023 mehr als 250 Menschen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Der beispiellose Angriff mit rund 1200 Toten in Israel löste den Gaza-Krieg aus.

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New Yorker Bürgermeister.
In New York holte Netanyahu auch gegen Zohran Mamdani aus, den er als «antisemitischen Bürgermeister von New York» bezeichnete. Mamdani bezeichnet den israelischen Regierungschef als Kriegsverbrecher und wirft Israel einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen vor. Netanyahu war wegen Abstimmungsschwierigkeiten und der Sorge, Mamdani könne versuchen, ein längeres Abstellen der israelischen Regierungsmaschine am Flughafen JFK zu verhindern, nicht in New York, sondern in New Jersey gelandet, schrieb die israelische Zeitung «ynet».

Fast zeitgleich zur Rede Netanyahus teilte Mamdani auf der Plattform X, er habe in der vorigen Nacht einen Olivenbaum mit einer palästinensischen Familie aus Gaza an seinem Amtssitz gepflanzt. Quelle: "NZZ"

Zuvor hatte sich der iranische Präsident Masud Pezeshkian hat sich vor der Uno-Generalversammlung als Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit geriert. Sein Land habe noch nie einen Krieg begonnen, sagte er. Nie sei man der Aggressor gewesen, immer habe man sich für Verhandlungslösungen offen gezeigt. Dennoch bezeichne der amerikanische Präsident ihn und die Seinigen als Terroristen. Das Gegenteil sei richtig. «Wir sind die Opfer von Terrorismus.»

Um den Gedanken zu veranschaulichen, zeigte er zunächst ein Foto von Ayatollah Ali Khamenei, der bei einem Luftangriff in den ersten Stunden des amerikanisch-israelischen Krieges ausgeschaltet worden war. «Unser hochgeschätzter Oberster Führer wurde ermordet», sagte er. «Ohne jede juristische Grundlage oder Vernunft.» Dann folgten Fotos von Kindern, Schulen, Turnhallen. Quelle: "NZZ"

Gleichzeitig gab der Präsident vor, für ein geeintes iranisches Volk zu sprechen. Also auch im Namen jener Iraner:innen, die bei einem Massenprotest auf den Straßen Teherans vom Regime massakriert wurden – bei jenen landesweiten Demonstrationen Anfang des Jahres, ausgelöst durch wirtschaftliche Not, Hyperinflation, den Zusammenbruch der Währung und die wachsende Wut über die systematische Repression. Darunter auch Kinder. Die lagen auch unter den Leichen. Ein Kind wurde sogar in einem Leichensack versteckt vor dem Massenmörder des Regime. In einem schwarzen Leichensack.

Darüber hätte der iranische Präsident bei der UNO reden sollen, für die ich auch mal tätig war. Aber nicht aus hehren Beweggründen heraus. Ich war verdeckt obdachlos, ein unnützes Ding, zu nichts zu gebrauchen, der am Rücken lag wie ein scheiß Käfer in den ich mich aber nicht verwandeln konnte. Ein einziges Elend. Das war allein meine Schuld. Die ich bis heute zu Wucherzinsen an die kleinstbürgerliche Matrix abzutragen habe, wie der Fleischhacker vom Hannovermarkt an die TikTok-Mafia. Bei der Uno hatte ich wenigstens ein Dach über den Kopf.

Nie, wirklich nie, fiel dort der Befehl „Schuhe ausziehen“, auf mich nieder, wie im Haus der Um2. Anders hatte ich es laut Expertise dieser Frau von Welt nicht verdient. Darüber redet sie natürlich nicht. Du Goadfather, ich habe deiner faulen Lebensfrucht mal eine Ansage gemacht, die sich gewaschen hat. So sprach man vor 40 Jahren noch. Und dann schon sie gerne den Spruch nach: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“

Woraufhin ich mit den Nerven am Ende fast schon flehentlich entgegnete: „Aber ich habe doch auf euch gehört. Ich habe nichts anderes getan als auf euch gehört. So sehr sogar, dass ich mit Haut und Haaren euch gehörte.“ Heute gehöre ich deswegen zu niemanden. Ich habe da nicht mal das Niveau der Musical-Kaiserin Sissy: Sehr lustig. Ich kann den Liedtext natürlich nicht nachplappern. Den muss ich googlen. Und dort steht unter Trend bei Suchanfragen: Philipp Amthor/Mitglied des Deutschen Bundestages Goldpreis Prognose.

Und wie man weiß, flüchtet man mit seiner Kohle ins Gold, wenn das Elend nicht mehr aufzuhalten ist und Hyperinflation samt Weimarer Verhältnissen vor der Tür steht. Und da jetzt Doomsday in Österreich ist, geht die Creditanstalt wieder pleite.

1931 brach die Creditanstalt zusammen, weil ihre Verluste größer waren als ihr gesamtes Kapital. Die Bank hatte über Jahre marode Industriebetriebe finanziert und durch die Fusion mit der ebenfalls angeschlagenen Unionbank zusätzliche faule Kredite übernommen. Als die Zahlen nicht mehr zu verbergen waren, verlor die Öffentlichkeit das Vertrauen, es kam zu massiven Geldabzügen, und der Staat musste einspringen. Der Zusammenbruch löste eine Kettenreaktion aus, die Österreich wirtschaftlich erschütterte und die europäische Depression weiter verschärfte.

Also das Elend im hiesigen Straffvollzug.
Justiz. Todesfälle, Überbelag und fehlendes Personal: Österreichs Strafvollzug kommt nicht aus den Schlagzeilen. Was hinter der Misere steckt.

Der Straf- und Maßnahmenvollzug gilt seit Jahren als das Sorgenkind der Justiz. Große Reformen wurden immer wieder gefordert und angekündigt – vor allem, wenn Missstände bekannt wurden. So etwa im Jahr 2014. Damals wurde öffentlich, dass ein 74-jähriger, psychisch kranker Mann in der Justizanstalt Krems-Stein schwer vernachlässigt und schlecht versorgt wurde. Es folgten zwar Debatten und Reformen – die Lage ist aber in einigen Haftanstalten weiterhin prekär.

Warum steht der Strafvollzug wieder im Fokus?

Aufgrund einiger tragischer Vorfälle, die sich heuer ereignet haben. Im Jänner wurde bekannt, dass ein Mann im Dezember in der Justizanstalt Hirtenberg gestorben ist. Er litt an einer akuten Psychose und sollte auf eine psychiatrische Abteilung einer Krankenanstalt gebracht werden. Der Mann wehrte sich in seiner Zelle gegen die Verlegung, Justizwachebeamte griffen ein, wodurch der Mann verletzt wurde – er erlag seinen Wunden. Gegen zwölf Beamte wird derzeit ermittelt.

Im Februar wurden im Fall eines 23-Jährigen, der im Mai 2025 in der U-Haft in der Justizanstalt Josefstadt Suizid begangen hatte, Vorwürfe gegen die Justiz laut. Der Mann sei nicht in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, obwohl eine Mitarbeiterin des sozialen Dienstes seine Begutachtung angeregt und die Eltern des Mannes dringenden Handlungsbedarf gesehen hätten. Der Mann, der möglicherweise an einer Psychose litt, hatte in der Haft zwar Kontakt zu einer Psychologin, wurde aber nicht medikamentös behandelt.

Anfang September wurde ein 19-Jähriger in der Justizanstalt Klagenfurt getötet, sein 17-jähriger Mithäftling gestand die Tat. Beim Verdächtigen gab es zuvor psychische Auffälligkeiten – die Staatsanwaltschaft hatte ein psychiatrisches Gutachten beauftragt. Es liegt bisher noch nicht vor. Zwei Wochen später wird ein 40-jähriger Mann im Forensisch-Therapeutischen Zentrum Garsten tot aufgefunden. Verdächtigt wird ein rechtskräftig verurteilter Doppelmörder, der in dem Zentrum untergebracht ist.

Im September wurde ein 16-Jähriger in Wien verurteilt, weil er in der Justizanstalt Eisenstadt einen Mithäftling misshandelt und missbraucht haben soll. In der Hauptverhandlung wurde bekannt, dass der Täter und das Opfer nach der Vergewaltigung beide in ein Jugendgefängnis verlegt wurden und kurzzeitig dort wieder in derselben Zelle saßen. Quelle: Die "Presse"

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Ka Spaß.
Die haben den Vergewaltiger und sein Opfer wieder zusammen in eine Zelle gesteckt. Das gibt's doch nicht. Das mir jetzt die erste Zeile von der Musical-Sissy wieder einfällt.

Ich will nicht.......

Die Musical-Sissy, an der ihrer Wespentaille sich auch das Körpergefühl der Um2 orientierte, wollte dann auch nicht gehorsam gezähmt und gezogen sein wie ein Strudel. Die wollte auch nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was die Kaiserin so genau wollte. Wer kann sich als Mann, der in die Zweite Republik hineingevögelt wurde, schon ganz genau vorstellen, was eine echte Kaiserin bewegte. Ich bin auch kein Pferd aus dem kaiserlichen Reitstall. Was ich aber weiß. Die Kaiserin Sissy soll eine herausragende Reiterin ihrer Zeit gewesen sein.

Kaiserin Elisabeth war eine außergewöhnlich talentierte Reiterin, begleitet von Fachleuten aller europäischen Reitweisen, einschließlich Zirzensik und Freiheitsdressur. Trotz Gerüchten über heimliche Ritten im Herrensattel ist sicher, dass sie fast ausschließlich im Damensattel ritt. Auf Fotografien und Gemälden erscheint sie sehr schlank, elegant und souverän auf vollbluttypischen Pferden. Zeitgenossen hielten sie für die schönste Frau und die beste Reiterin Europas.

Ihre Reitkleidung war funktional und innovativ: Statt eines Reitunterrocks trug sie eine weiche Unterhose aus Rehleder, darüber ein Schnürkorsett und Reitkleider in gedeckten Farben – Braun, Dunkelgrün, Dunkelblau, später ausschließlich Schwarz. Diese Farbpalette prägt bis heute die Reitmode. Das morgendliche Einnähen in das Reitkleid war ritualisiert; die Schneiderin durfte sie dabei nicht berühren. Anschließend ritt Sisi oft lange Jagden, teils 20–30 Kilometer im gestreckten Galopp auf Vollblütern. Quelle: https://www.centauralstudio.de/reitkunst-ein-historischer-ueberblick-4-kapiel?utm_source=copilot.com

Du alter Kleppergaul, du weidest auf Goadfather seinem Gnadenhof und grast dort das teure Gras ab, das unseren Bauern für die Heuernte fehlt, die auch abseits vom Heu eine einzige Katastrophe ist, wegen der scheiß Dürre, über die wir einst noch unsere seichten Witze rissen, weil die Dürre dem Jesus in die Wüste folgte. Heute ist uns das Lachen darüber längst vergangen.

Der alte Russe von Nebenan. In meinem Kopf ist es noch immer schrecklich wie er gestorben ist. Ganz alleine mit zwei Katzen. Ich will nicht unbedingt zu diesen alten weißen Männern gehören, nach denen wirklich kein Hahn mehr kräht.

Fünf Anzeichen dafür, dass Sie einer dieser unsichtbaren älteren weißen Männer geworden sind, einer jener armen Hunde, für die selbst der Teufel keine konkrete Verwendung mehr hat. Die nur noch gesellschaftliche Ballast sind, der hässliche Beifang. Näher erläutert an einem einzigen Beispiel vom anderen Ende der Welt.

Südkorea. 2025 registrierten die Behörden fast 4.000 „godoksa“ – zu deutsch: einsame Tote. Meist handelt es sich um ältere Männer, die ohne Verwandte oder enge Bekannte versterben. Oft übernimmt dann der Staat jenes Beerdigungsritual, das es nach koreanischer Tradition braucht, damit die Seele ihren Frieden finden kann. Quelle: Wie der alte Russe von Nebenan.

Manchmal sehe ich ihn noch mit einem Tschik im Mundwinkel vor der Eingangstür stehen. Seine Frau, die jetzt Witwe ist ließ ihn in den Wohnung nicht rauchen. Recht hat sie. Du willst doch auch keinen Zigarrenrauch in deinem Verlies. Früh am Morgen hört sie gerne große Opernarien. Carmen und so. Aber auch was Russisches. Tschaikowski / Prokofjew / Schostakowitsch. Und davon hast du Ahnung. Nicht wirklich. Aber noch kann ich eine Opernarie von einem Pop-Song unterscheiden.

Ich muss mir dann immer Ohropax in die Lauscher schieben. Egal. Ihre Kinder und Enkelkinder kommen jetzt fast täglich und gucken nach ihr. Als es mit dem alten Russen zu Ende ging kam niemand. Ich maße mir da kein Urteil an. Ich will mir nur meine Verstörung vom Leib schreiben. Nicht vom Leib. Aus den Hirnwindungen. In denen der Radl-Hermann über sich sagte. So ein Mann bin ich auch. Ich werde auch in der Wohnung verrotten. Da wird niemand kommen und nach mir schauen. Aber so weit möchte er es nicht kommen lassen. Da geht er lieber in ein Pflegeheim. Natürlich fühle ich mich getriggert.

Eben frisch reingekommen.
Der Rewe Konzern ändert seine Rabatt-Strategie. Für Billa und Billa Plus gibt es künftig keine Rabattpickerl mehr, sondern Abreißcoupons, die an der Kasse abgegeben werden müssen. Das bestätigte der Konzern gegenüber der Kronen Zeitung. "Das ist wie bei jedem anderen Gutschein oder Coupon auch", begründet Billa-Pressesprecher Paul Pöttschacher gegenüber der Krone die Regelung.

Damit ist unter anderem eine mehrfache Verwendung – bisher lösten manche Kundinnen und Kunden die Rabattmarkerl nach dem Einkauf wieder ab und verwendeten sie erneut – nicht mehr möglich. Aber laut dem Rewe-Konzern geht es darum, die Abläufe zu vereinfachen. Quelle: derstandard.at

Ja weil es zu einfach war zu bescheißen, kommt es mir aus am ersten Tag im Herbst. Jetzt gibt's die 25% nur noch auf das teuerste Produkt. Und schon fragt mich der Wortmacher, was mir lieb und teuer ist auf dieser Welt?

Dazu hätte ich einen Text, der einmal von der anderen Seite herkommt: wie die deutsche Ex‑Außenministerin Annalena Baerbock, zudem Präsidentin der 80. Sitzungsperiode der UN‑Generalversammlung, vom Völkerrecht, die auch oft zum Bock gemacht wurde, im emotional hochaufgeladenen Politik‑Garten Deutschlands.

Weshalb der SPIEGEL fragte: Warum bloß regt diese Frau die Deutschen so auf?

Aber diese Frage mündet schon in den Text von unter der Woche. Und der ist lang. Sehr lang(weilig) Das natürlich auch.

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