Sonntag, 23. Juni 2019
Gerechtigkeit für den Goadfather. Anders geht es ja nicht.
Ich muss noch ändern wie bei einem Schneider, die so nach und nach aussterben, bei all der Billig-Mode. Ich bin auch schon am Wegschmeißen.

Großmogul Recep Tayyip Erdoğan, nee Präsident aller stammesgeschichtlich verbürgten Türkinnen, eventuell möchte ja noch mal in die Türkei, hat Istanbul tatsächlich verloren. Was sie eventuell nicht wissen, wenn sie nicht wie ich andauernd Zeitung lesen. Um die 15 Prozent der Bewohner Istanbuls sind Kurden. Ist der
Herr Päsident in seinen präsidalen Handlungen doch nicht ganz so vorrausschauend und weise, wie seine Rhetorik das vermuten lässt. Das hat er jetzt davon dass er kurdischstämmige Türken, als Menschen zweiter Klasse ansieht. Herr Präsident:
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Der Text geht sicherlich noch besser. Wesentlich besser. Aber das hier ist nun mal Kleinstkunst aus der Schattenwelt.


Harmonie. Soll im engeren Sinn was mit harmonisch zu tun haben. Vor allem wenn es menschelt, wie aktuell im 21 Jahrhundert allerorts. Na ja allerorts ist etwas zu. Wie sagt man schon. Durchsichtig, hellsichtig, blauäugig, weltfremd oder gar naiv. Hier die Optimierten im Helikopter-Modus allseits bereit de Seinen das Paradies auf Erden zu ebnen, und dort die Nachgerichten, weit ab vom Schuss, die ihre Kinder ausstoßen wie eine Maschine Lithium-Ionen-Akkumulatoren und dann reihenweise wegschicken. Oft in unsere Gefilde. Zumindest versuchen sie es. Wohin bitte sollen Nordafrikanerinnen ihre Kinder sonst verschicken. Etwa in die Sahelzone? Eben. Nee das wird jetzt kein Diskurs über Ethik und Moral bzw. Migration und Asyl, in einer globalen Welt und zu welchen Identitätskrisen und Diskursen das unter Umständen führen kann, wenn mein russischer Nachbar wieder mal schreiend aus dem Bett fällt. Was ehrlich gesagt schon länger nicht mehr vorkam. Aktuell bin eher ich es der schreibend aufwacht, mit rasenden Herzen das nur noch in den Tag hinein schlägt. Bernd Stegemann soll zu dem Thema ein interessantes Buch geschrieben haben. Es trägt den Titel: „Die Moralfalle“. Der behauptet unter anderem. Das Festhalten am Status des unschuldigen Opfers verschafft einen moralischen Vorteil in einer paradoxen Kommunikation. „Nimm mich und meine Besonderheit wahr und zeige mir zugleich, dass dieser Unterschied für dich keinen Unterschied bedeutet“. Die Identität, die zunächst als bloßes Konstrukt angesehen wird, verwandelt sich in einer moralischen Operation in eine handfeste Essenz. Sehr spannend nicht wahr. Versuchen sie mal gleichzeitig rot anzulaufen vor Wut und dabei schwarz zu sehen, während sie gleichzeitig Bluthochdruck und Blutniederdruck haben. Sowas geht höchstens wenn sie regelmäßig Glotze mache, die sich am Markt mit Werbung fremd finanzieren muss. Gegen diese Zuschreibung als unschuldiges Opfer möchte ich mich privat verwehren. Mit aller Entschiedenheit. Zwar kam ich in dieser Frage recht früh und ohne Schuld ins Hintertreffen wie ich finde, aber hinten hinaus habe ich dann nichts mehr unternommen, um mich aus meiner unverschuldeten Unmündigkeit wieder zu befreien. Nicht mal widerrechtlich war ich dazu bereit. Statt den dritten und vierten Bildungsweg in Angriff zu nehmen bzw. einzuschlagen, der in unsere Gesellschaft auf dem Papier so gut wie jeden offensteht, außer sie sind eine Person von weit draußen aus den zerfransten Rändern, die in diesem Land nur geduldet wird, habe ich nur noch die Beine übereinander geschlagen und gar nix getan. Ein Vorgang den ich niemals bestritten habe. Schlimmer noch. Statt hochmotiviert und wild entschlossen den dritten oder vierten Bildungsweg einzuschlagen, wie im Rausch eine Fensterscheibe, um in dieser Gesellschaft doch noch anzukommen, als wertvolles Mitglied, der natürlich kein leichter gewesen wäre, habe ich irgendwann bewusst abgelehnt. Stattdessen habe ich nach der ausgestreckten Hand vom Goadfather gegriffen. Daran gibt es nix zu korrigieren. Die Hand vom Goadfather kam allerdings eher zufällig über mich. Eine Sozialarbeiterin, die meinen Verfall stoppen wollte, wie die Holländer die Folgen des Klimawandels, mit beweglichen Sturmflutwehre, der schon sehr früh einsetzte, ich machte schon Verfall, da träumen andere noch von ihrer ersten herben Enttäuschung in Sachen großer unsterblicher Liebe, rief beim Goadfather an und erklärte dem was Sache war mit seinem zweitgereihten Sohn. So kam ich zu der Wohnung. Natürlich habe ich das Angebot vom GF dann nicht ausgeschlagen. Ich bin zwar plemplem aber nicht blöde. In der Wohnung habe ich dann einen Klappstuhl aufgestellt und bin seitdem nicht wieder aufgestanden, so angewidert wie ich von allem Kleinstbürgerlichen österreichischer Prägung inzwischen war. Da gibt es nix zu beschönigen. Schizophrenie. Sicherlich. In der personzentrierten Gesprächspsychotherapie nach Carl. R. Rogers soll auf psychiatrische Diagnosen verzichtet. Schreibt die Psychotherapeutin Rotraud A. Perner im Spektrum meiner Q-Zeitung. Die schreibt da noch so einiges auf dass ich eventuell noch zurückkommen werde, wie zu einem Unterstand in den Bergen, wenn das Wetter umschlägt. Der Wortmacher hatte wieder mal eine Sternstunde. Ich stand im Supermarkt bei den Kartoffeln, Ursprungsland Zypern. Auf Zypern war ich ja mal als UNO-Soldat stationiert. Zypern mag ich. Das Land, die Menschen, die Natur. Nur positive Erinnerungen. Vor allem an Frauen aus dem hohen Norden. Die waren schon damals extremst emanzipiert und mutig in ihren Gefühlen. Brutal wie weit ich da hinterher hinkte. Als ich die Kartoffeln, die lose angeboten wurde, ins Obstsackerl packen wollte, riet mit der Wortmacher ich sollte die auf gar keinen Fall kaufen. Auf Zypern wurde unlängst ein Serienmöder geschnappt. Der hatte einige Frauen und Kinder auf dem Gewissen. Noch dazu welche von Auswärts, die sich auf Zypern den Rücken krumm schufteten als Haushälterinnen. Wenn ich mich nicht täusche waren auch philippinische oder rumänische Frauen unter den Opfern. Die hatte er dann in der Erde verscharrt oder in einer Höhle abgelegt. Eventuell wurde dann aus einem der Opfern des Serienmöders, der Mann war Berufssoldat, eine der losen Kartoffeln. Was weiß man. Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann gegen den Wortmacher durchgesetzt. So ein Battle fällt unter schizoaffektiv. Ist wie im Film Venom. Nur weniger heldenhaft. By the way. Moral, so meine Erfahrung, war sowieso noch nie eine harmlose Waffe. Mit der zur Keule erhoben wurde ich schon einige Male aus den inneren Bezirken der Idylle vertrieben, wo das Leben ja extremst harmonisch abläuft. Wie anscheinend auch beim Ehepaar Charlotte Roche, Bestsellerautorin und ihrem Ehemann Martin Keß, Mitbetreiber der Kölner Kaffeerösterei Van Dyck. Das TV-Unternehmen Brainpool soll er auch mitgegründet haben. Für die beiden gibt es somit auch genügend objektive Gründe sich für ein harmonisches Miteinander zu begeistern. Dafür entscheiden kann man sich ja eher nicht. Harmonie, so die Essenz aus dem Spiegel-Gespräch mit dem Ehepaar, wird heute ganz anders definiert als anno dazumal. Alte Harmonie tendierte gerne in Richtung Friedhofsruhe, so diese Harmonie kleinstbürgerlich konditioniert war. Wie Großbürger Harmonie definierten dürfen sie mich nicht fragen. Wie schaut diese Harmonie-Neu dann aktuell in der Praxis aus. Im aktuellen Spiegel-Gespräch, jetzt schon von letzter Woche, beschreibt der Ehemann Kaß seine Frau auch dahingehend, dass die im Zorn mühelos einen kanadischen Wurzeltisch in die Luft stemmen konnte. Er hatte dann Angst war aber gleichzeitig sehr beeindruckt. Was ein kanadischer Wurzeltisch ist musste ich ehrlich gesagt googeln. Ich bin aber auch Schattenwelt. Bei mir stehen ausnahmslos nur Schattenweltmöbel herum. Alles ziemlich schäbig. Einen Schrank besitze ich nicht. Mode und Bettzeug habe ich in zwei Kisten verstaut. Na nicht schön zusammengelegt. Das ist Lichtwelt. Und auf die Frage des Spiegels dass so ein Vorgang gar nicht harmlos klingt, entgegnete der Ehemann der Frau Charlotte Roche: „Unsere Therapeutin hat so eine Art Notruf. Da sagt man: Es ist dringend. Und die Therapeutin sagt: Hört sofort auf zu reden und fängt erst wieder damit an, wenn ihr bei mir seid Damit man den anderen nicht noch tiefer verletzt“. Die Ehefrau Roche wiederum hatte eine recht komplizierte Kindheit. Durch die Therapie lernt sie ihren Ehemann nicht bluten und leiden zu lassen für alles, was sie als Kind erlebt hatte. Die beiden machen jetzt ein Paar-Podcast auf Spotify glaub ich. Da definieren sie den Begriff Harmonie ganz neu. Immerhin sind sie schon zwölf Jahre lang miteinander verheiratet. Die wissen wovon sie sprechen. Was ich für sehr vernünftig halte. Irgendwer muss da vorne weg machen und die school Harmonie vom Thron stoßen. Natürlich stellt sich dann trotzdem irgendwann die Frage wie man Harmonie für sich ganz persönlich definiert. Ich würde bei einer Frau die aus Zorn was Kanadisches stemmt in schallendes Gelächter ausbrechen. Weniger gut weiß ich mit passiv-aggressiven Untergriffen umzugehen. Aber das wissen sie ja längst. Sagt der Ehemann Kaß was total Abfälliges über Frauen, antwortet seine Ehefrau Roche in der Regel: „Halt die Fresse“. Warum. Na wegen all der Verfehlungen des Mannes bzw. der Männer in den letzten 50 000 Jahren. Wir Männer sind aktuell auch historisch schwer belastet. Mindestens so schwer wie wir direkten Nachkommen der Nazis. Ich allerdings nur zur Hälfte. Meine leibliche Mutter gehörte der Sprachgruppe der Kärntner Slowenen an, von denen viele sich mit dem Innenleben vom KZs vertraut machen mussten. Na nicht als Wärter. Der Dichter Florjan Lipuš hat darüber im Roman "Schotter" geschrieben. Über Kärntner Slowenen die das KZ überlebt hatten schreibt er: "...... Durch die Fenster, durch Risse in den Vorhängen sieht man sie im Dorf umhergehen, im gefilterten Licht sieht man, dass die Toten an ihnen haften, sich ihnen an die Fersen heften". Genauso habe ich meinen windischen Großonkel wahrgenommen, der dann hinten hinaus an der Seite der Titopartisanen kämpfte. Der trug das große Grauen mit sich wie einen Hut, den er aber so gut wie nie abnahm. Das konnte ich fühlen. Als Kind habe ich nicht verstanden, warum der Goadfather, ein Deutschnationaler durch und durch, einen weiten Bogen um meine Verwandten mütterlichseits machte. Das ging damals nicht anders. Nach der Scheidung habe ich meine windischen Verwandten, die mir immer eine Herzensangelgenheit waren, obwohl ich deren Sprache nicht mehr sprach, so nach und nach aus den Augen verloren und dann aus dem Leben. Zack, Zack, Zack. Der Goadfather hat natürlich gar nix dagegen unternommen. Es ist eine Schande. Da schwingt ganz viel heimische Geschichtsschreibung in mir mit, für die ich keine Sprache habe. Wie auch bei der aktuellen Rolle des Mannes. Derzeit ist also Fresse halten Zeitgeist. In dieser Sache kann ich mich nur wiederholen. Dass sich Frauen überhaupt noch mit Männern einlassen halte ich für ein mittelgroßes Wunder ehrlich gesagt. Wobei ich weiterhin für gar nix ein Gradmesser bin. Mir war schon das Kleinstbürgerliche, zumindest so wie ich es kennen lernte, sehr früh im Leben verhasst. Verhasst und ein einziges Greul. Trotzdem sind der Goadfather und ich was die Harmonie betrifft eher noch vom alten Schlag. Harmonie trifft es bei uns sowieso nicht. Wir sind Vater und Sohn. Harmonie wird auch als ausgewogenes, ausgeglichenes Verhältnis von Teilen zueinander beschrieben. Diese Definition trifft auf den GF und mich nicht zu. Er hat so gut wie alles und sogar das was bissl mir gehört geht irgendwie auf seine Kappe. Oft auch in Form einer Rechnung. Dazu komme ich noch. Sobald ich das Wort „harmonisch“ höre und dabei an den Goadfather und mich denke, wie wir zusammen durch Wien stapften, nimmt meine Histaminausschüttung drastisch überhand, weil wir ja tatsächlich recht gut miteinander klar kommen. Zumindest auf den ersten Blick. Solange ich nicht zu weit vom Dienstplan abweiche läuft alles bestens. Ist fast so wie mit der Frau M.T. jetzt Falter beim Bloggen. Wenn ich aufhöre in der Scheiße herum zu rühren und aufhöre auf einer eigenen Sicht der Dinge zu bestehen gibt es keinen Grund für eine Fehde. Gesagt sei aber. Wenn wir da mal einen toten Punkt überschritten haben im Hin und Her, trete ich hinten hinaus sowieso in einem Zustand völliger Überforderung über, der wohl eine tiefenpsychologische Komponente hat, weshalb ich dann schon bei der Frau M.T. jetzt Falter nachfrage warum sie meine Texte nicht mehr verlinkt. Dabei waren gerade diese Verlinkungen der Grund für meine Klage.
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Hinten hinaus bestehe ich zu einem neu eingestellten Text nur auf einen Kommentar ganz ohne Verlinkung. Das halte ich für angebracht. Eventuell wird das übersehen oder sie sind andere Meinung. Ich rege mich zwar über die Maße textlich auf wie die La Linea. Doch hinten dem Textlichen bin ich extremst nachlässig. Ich bin dann so wie sich die Jungs von der Insel den Bob Marley vorstellen. Ganz ohne Uhr und Handy, obschon ich um genau 16 Uhr bei der Nerventante sein musste. Genau diese Nachlässigkeit ist es auch die mein Scheitern in dieser Welt erklärt. Aufs Textliche folgt in der Regel keine Handlung. Soll die Frau M.T. jetzt Falter doch machen was sie möchte und wie sie es möchte. Hauptsache es geht ihr gut und ich komme ganz ohne Schuldgefühl um die Runden. Ich bin schon zufrieden wenn mir die Frau M.T. jetzt Falter nicht mehr vorwirft, nicht auf Falter-Niveau zu schreiben. Siehe auch die Moralfalle. Der Falter ist wie eine riesige Keule. Selbstwirksamkeit die schnell verpufft als Benzin ist wiederum typisch für die tiefere Schattenwelt. Im Grunde viel Lärm um Nichts. Wenigstens einmal Ohne. Das langt doch an Raumgewinn. Die Frau M.T. jetzt Falter macht aber weiterhin ganz Ohne. Wehe sie denken jetzt bei ganz Ohne sofort, also intuitiv, an eine Hure die es mit ihren Freiern auch ohne Präservativ macht. Das Unglück der Frau mit dem Mann, wenn man es historisch auslegt, ist wohl der einfachen Tatsache geschuldet dass sie es Jahrtausende lang völlig Ohne machen musste, wenn sie Gefallen an einen Kerl fand. Coitus interruptus. Sicherlich. Ein echter Kerl will ohne. Schutz ist was für Weicheier. Frage. Wenn heute hier in unseren Gefilden Frauen unsachgemäß beigeschlafen wird, vergewaltigt klingt so schonungslos, machen Männer heute dann trotzdem mit Gummi, weil sie aus der Geschichte gelernt haben oder unterbricht die Frau den Kerl sogar und mahnt: Vergewaltigung bitte. Aber vorher nehme ich noch die Pillle. Darauf bestehe ich. Und der Kerl willigt dann widerstandslos ein. Gut. Jetzt gibt es auch schon die Pille für danach und eventuell eine für Zwischendurch. Ich befürchte aber. Männer machen heute im Zweifelsfall noch immer lieber ohne. Der Papieri z.B. ist so ein Fall. Der ist inzwischen Arzt und Papa. Seine Vaterrolle beschränkt sich jedoch auf monatliche Zahlungen. Für einemal Ohne dann Geld überweisen hat was von einer sexuelle Belästigung. Noch dazu über einen längeren Zeitraum. Aber das ist aktuell nicht Thema. Wenn man mich gewähren lässt und auf meine Forderungen eingeht, stellt sich bald einmal heraus dass ich kaum Raum in Anspruch nehme. Wie auch? Neuronal bin ich dafür nicht gemacht. So wie es einige Männer wie von Geisterhand angeleitet zur Weltherrschaft zieht, drängt es mich hin zum Klappstuhl. Wie ich schon eingangs erwähnte. In der Sache Harmonie sind der GF und ich Kleinstbürger alter Schule. Wir tun ewig und drei Tage so, als ob sich alles Leben in geordneten Bahnen verläuft. Bis wir zu kanadischen Accessoires greifen dauert es in der Regel. Zuvor grasen wir halt irgendwelche Gemeinplätze ab oder reden darüber was den GF bewegt. In der Regel ist das Hamburg. Zum großen Krach kam es erst nach gut 12 Stunden gemeinsamer Interaktion. Zuvor trugen wir die tiefgehenden Vorwürfe und Verwunden mit uns wie ein Herzpatient seinen Defibrillator. Das einige Wunden doch immer wieder aufbrechen lässt sich bei unserer Ausgangssituation wohl nicht vermeiden. Für einen herrschaftsfreien Diskurs fehlt uns sowieso die Sprache. Weder der GF noch ich haben den Lesesaal einer Universität jemals von innen gesehen. Mit dem Paternoster bin ich mal auf und abgefahren, als ich auf meine damalige Freundin wartete. Nebenher habe ich Uni-Jungs verspottet. Was sollte ich sonst auch tun. Sie mit Waffengewalt bekämpfen? Immerhin gehören die zur Kaste von Männern die mir hinten hinaus die Frauen ausspannten. Feminismus hin oder her. Und die wehrten sich irgendwann auch nicht mehr. Dafür waren sie auch schon zu selbstbewusst. Zumindest über Bande war das der Fall. Tiefenpsychologisch betrachtet bin ich für den GF eine Schande. Gut das war jetzt sehr drastisch und dick aufgetragen. Eventuell bin ich nur eine Enttäuschung. Ist nicht so dass mich der GF nicht auch in seinem Herzen trägt. Allerdings nur zu seinen Bedingungen. Der Goadfather ist nun mal ein gestandener Kleinstbürger, in die Wirren des Dritten Reich hineingeboren, und von dort entsprechend heraus und weiter sozialisiert, tief in die Zeitgeschichte der österreichischen Nation hinein. Die wir inzwischen hinlänglich wissen ideologisch eine Missgeburt ist. Uns wird nachgesagt höchstens eine Wohlstandnation zu sein. Ganz schlimm die Wienerinnen. Schon der Josef Goebbels soll hinten hinaus geflucht haben: "Der Führer hat die Wiener schon richtig eingeschätzt. Sie stellen ein widerwärtiges Pack dar, das aus einer Mischung zwischen Polen, Tschechen, Juden und Deutschen besteht". Hab ich aus dem aktuellen Spektrum. Richard Schuberth. Keine Ahnung wo er den Goebbels her hat. Jedoch bin ich weniger Polnisch oder Tschechisch unterwandert. Bei mir gehrt es mehr ins Slowenische und Italienische. Drei Länder-Eck halt. Der Vater meiner Mutter, also mein Großvater, soll angeblich Italiener gewesen sein. Der GF ist ein Kind bzw. Mann seiner Zeit. Vom Scheitel bis in die Stratosphäre und den Raum dazwischen, transportiert er seine wahren Gefühle, die nicht vom kleinstbürgerlichen Klimbim stoßgedämpft werden, wie das Fahrwerk eines Autos, zunächst mal nur über Bande. Da kann ich nix für. In der Regel kommt der Goadfather, mit mir an seiner Seite durch Wien gehend, dann auf seinen anderen Sohn zu sprechen. Weil das aber zu offensichtlich ist spricht er dann lieber über dem seine Tochter, seine Enkelin. Eine junge Frau. Sehr tüchtig. Hochoptimierte Kleinunternehmerin. Rechtschaffend, arbeitsam und auch sonst als Person höchst erfreulich. Auf diesem Zweig wachsen die Äpfel tatsächlich sehr nah am Stamm. Die Enkelin schepft/malocht wie verrückt. Sein anderer Sohn, mein Halbbruder, natürlich auch. „Anders geht es ja nicht“. Dass es anders nicht geht ließ der GF mit mir an seiner Seite, an einen Wochentag durch Wien stapfend, nicht nur einmal anklingen. Irgendwann verlor ich dann durch die Dauerbeschallung die Contenance und ich fragte ihn direkt, ob er mir damit was zu verstehen geben möchte, ob er was zu sagen hat. Immerhin sah bzw. sieht es ganz danach aus dass ich in dieser Sache doch etwas aus der Rolle fiel. Und zwar ganz offensichtlich. Ich war der grauenhafte Beweis dass es auch anders geht. Sind wir mal an diesem Punkt angelangt, was sich sicherlich vermeiden lassen würde, wäre ich ein anderer der weiterhin gute Miene zu den Vorkommnissen macht, müsste der Goadfather dann wohl nicht auf meine Schizo-Tabs zu sprechen kommen, die sich über einen ganzen Tisch ausbreiten. Ist aber mehr ein Wohnzimmertischchen. Höhnisch bemerkte er, nachdem ich ihn intellektuell a bissl gegrillt hatte: „Wie auf der Intensivstation“. In diesem fortgeschrittenen Stadium der Disharmonie geht mir naturgemäß der Schmäh aus und ich habe den Scherben auf. Aber so was von. Anders geht es offensichtlich nicht. Irgendwer muss ja sdas Bummerl haben. Vom ewigen Reflektieren und Selbstbespiegeln als Tätigkeit, damit das Leben Sinn abwirft, wie ein wildes Pferd einen Rodeo oder eine Investition Ertrag, und man trotzdem Ja zum Leben sagt, frei und selbstbestimmt, wie vom legendären Psychiater und KZ-Überlebenden Victor Frank eingemahnt, hält der GF sowieso so nichts. Der denkt tatsächlich ich habe allein schon deswegen einer an der Waffel, wenn ich mich über sein „Anders geht es ja nicht“ aufrege und da einen Link zu mir lege wie eine Sprengfalle. Der denkt tatsächlich dass sein Gesagtes überhaupt nix mit mir zu tun hat. Darauf besteht er dann. Die Frage, warum ich schon gut ¼ Jahrhundert zu keinem Familienfest eingeladen werde, entkräftet der GF dann dahingehend, mit der Antwort. Du könntest ja jederzeit kommen. Sicherlich. Dort sitze ich dann ein paar Stunden zwischen Menschen, die unentwegt darüber reden wie sie bis zum Umfallen aus dem Vollen ihres Tatendrangs schöpfen. Noch dazu mit sichtlichen Erfolg. In so einem Fall drängt es mich dann zur Prostata und ich muss die ganze Zeit aufs Klo. Der GF, weiterhin in die Verwirrungen der Naziherrschaft hinein gevögelt, eine selten brutale Zeitspanne, kann auf seinen alten Tagen aus seiner Gefühlswelt natürlich nicht mehr heraus. Das zu verlangen ist aussichtlos und auch viel zu viel verlangt. Der GF ist heute ein alter Mensch. Da hält man sich sowieso zurück. Nur erging es mir da wie mit den Verlinkungen. Irgendwann platzt einem halt der Kragen. Trotz bester Vorsätze und hoher Leidensbereitschaft. Die Frau Perner schreibt über die Geburtenjahrgänge des Dritten Reichs, dass diese Generation es nicht so hat mit der Bedürftigkeit, weder der eigenen noch der eines anderen. Die wurden in eine Zeit sozialisiert als hohe Anforderungen an körperliche Stärke, Ausdauer und Disziplin oberste Priorität hatten und die heute zu den old olds zählen, weshalb bedeutende Defizite gegenüber den propagierten Vorbildern oft als reale Bedrohung wahrgenommen werden. Daher sucht man mittels Abgrenzung und Vergleichen zuvorzukommen. Deswegen akzeptiert der Goadfather auch nicht dass ich die hintersten Winkel seiner Verfehlungen ausleuchte. Der schlägt schon die Tür zu sich zu bevor ich neue Batterien in das entsprechende Fach der alten Taschenlampe richtig eingelegt habe. Bevor wir an so einen Punkt kommen, wo er sich a bissl wie ein Verlierer fühlt und bloßgestellt, als Erziehungsberechtigter war der Mann gemeingefährlich für mich und mein Fortkommen, als Vater hingegen doch wieder recht wunderbar und mir zugewandt, baut er die Wohnung, die er sich redlich erarbeitet hatte razz fazz in eine Intensivstation um. Da macht er keine Gefangenen. Daran hat sich bis heute nix geändert und wird sich auch nix mehr ändern. Eine Freundin der Psychologin Perner ging in einem etwas anders gelagerten Fall ähnlich an die Sache heran. Weil die Frau Perner, auch in der wohlverdienten Pension weiterarbeite, statt diese zu genießen, wie ihre Freundin eine Pflichtschullehrerin das eingemahnt hatte, einerseits weil ihre Pension nicht lebenssichernd war, anderseits weil sie in dieser Zeit viele Angeboten und Anfrage hatte, bekam sie zur Antwort: „Sollen wir jetzt für dich sammeln gehen". Zu viel Abweichung vom Selbstbild erträgt der GF nicht. Die Entblößung seines Selbstbilds, noch dazu durch seinen minderleistenden Zweitsohn, ist für den GF nicht akzeptabel. In seiner Sprache ausgedrückt. Sowas spielt es ganz sicherlich nicht.
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Samstag, 15. Juni 2019
Pokémon war vor der Flüchtlingsfrage. Eine angedachte Kunstaktion. Allerdings erst hinten hinaus.
Neu Seite 2. Jetzt korrigiert.

Dieses Wochenende bis zu 500.000 LGTBs in Wien bei der Abschlusskundgebung, auf der auch der österreichische Bundespräsident sprach, der nebenbei bemerkt auch von mir in das Amt gewählt wurde. Bei 500 000 Personen, der größten Kundgebung die dieses Land seit Langem erlebt hat, grob geschätzt 200 000 Personen wird wohl das Ibiza-Video angelockt haben, auf die eine oder andere Art, sie verstehen oder weil der Live-Ball in Konklave geht, fragt man sich naturgemäß schon wie intensiv die Zukünftig noch die Minderheiten und Ausgegrenzten-Karte spielen werden. Ich musste hier wieder aktiv eingreifen. Das schwarze Ungeheuer schreibt sich was zusammen. Brutal. Hauptsache Google/Facebook/Twitter/die NSA/ Chinesen und wer sonst auch immer von Amazon kennt den genauen Standpunkt meines Geräts. Denen versuche ich gerade 40 Euro aus dem Ärmel zu leiern. Läuft. Die im Verfassungsrang stehende Arbeiterkammer hat schon auch ihr Gutes. Seit wann bitte haben Maschinen einen Standpunkt. Ein ziemlich enger Verwandter oder Bekannter der Frau M.T jetzt Falter, wie auch der Abu De und vor allem der schwer schizoide Sohn vom, der mal dies und das was zu Lebzeiten, und ich eventuell nur in Abstrichen, hätten auch gerne so eine Lobby, die sich zu einer halben Million Menschen in der Öffentlichkeit bekennt und das noch vor aller Medien bzw. Menschen Augen, obschon sie sich unbeirrt als extremst ausgegrenzt wahrnehmen, wenn sie in einer Masse aufgehen, wie ein Gugelhupf im Ofen, dicht an dicht gedrängt, und sich und ihren aktuellen Weltherrschaftsstatus abfeiern. Nee nicht was sie denken. Stonewall war einfach nur Weltklasse. Denn dort wo heute Wirklichkeit gemacht wird, in den gesetzgebenden Instituren sind die ja viel besser aufgestellt als deren Feinde. Siehe EuGH. Die haben ja nur die AfD, die schaffen nicht mal einen Bürgermeister, den wahnsinnigen Ami, wie heißt der, ach ja Mercer, den Salvini und den Putin. Ach ja und den Herrn Schwarz. Der Putin soll inzwischen aber eine Heidenangst vor dem chinesischen Machthaber Xi Jinping haben. Da macht er pünktlichst und lässt nicht stundenlang auf sich warten. Falls sie eine Person sind, die man nicht stundenlang warten lässt, haben sie es natürlich geschafft. Ungarn und vor allem Polen, wo Homoxexuelle noch umgebracht werden so diese in ein öffentliches Amt drängen zählen nicht. Die hauen ja einfach nach Europa ab. Viele LGBTs gehören sowieso zu den besseren Leuten. Frage. Halten LGTBs auf so Kundgebungen weniger Abstand zwischen sich und diversen Nebenpersonen oder sind die noch schön old school und machen mehr die Kette wie die 68ziger. Müssen LGTBs auch mit einer Gegendemo rechnen in Wien oder gehört denen ein Wochenende lang im Grunde die ganze Stadt. Da halt die besseren Vierteln. Bei mir in der Bronx war ja gar nix anders und bunter. Da waren gestern und heute eher die Männer vom türkischen Was-weiß-ich-Verein. Eintritt nur für Vereinsmitglieder. Die jedoch standen nur so herum und rauchten. Einige an die Wand gelehnt. Aber nur mit einem Bein. Männer an Wänden. Ein uraltes Thema. Über Bande auch bei uns. Was mir ehrlich gesagt sehr gut gefiel. Mit Männer die nur so herumstehen kann ich ja sehr viel anfangen. Das wird`s schnell neuronal bei mir. Ich würde wunderbar nach Algerien passen oder Marokko so multikulturell ich unterwandert bin. Wie vorgestern mit dem frisch gebackenen afghanischen Brot. 60 Cent der Fladen. Frisch aus dem Ofen. Wunderbar. Das hatte ich vom Hannovermarkt. Der ist ja ganz in türkischer bzw. arabischer Hand. Was ich ehrlich gesagt für eine wunderbare Idee halte. Auf so einem Markt fühle ich mich heimischer als unter den Hiesigen mit Stammbaum. Der Markt hat einfach Flair. Diese Menschen dort sind entspannter. Ändert sich wahrscheinlich schlagartig, wenn sie dass erste Mal eine hiesige Steuererklärung ausfüllen müssen.

Ende.

Seite 1
Bevor ich hier versuche Nanopartikel von Sinn auf weißen Untergrund zu lamentieren, nee laminatieren, das Wort habe ich vom Laminat-Boden abgeschnitten und jetzt hier entsprechend eingefügt, ohne zu kopieren. Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht. Das ist mir sehr wichtig. Siehe das Schicksal der goldenen Bloggerin Marie Sophie Hingst. Bevor ich mir eine Großfamilie an jüdischen Vorfahren zulege und in meinen Lebenslauf kopiere und einfüge, zerschelle ich lieber am Scheitern und an Schizophrenie, wie die Titanic einst am Klima und an ihrem Kapitän. Der Zeitgeist soll ja Richtung „Deep Fake“ aufgebrochen sein. Da wird schon in Videos eingegriffen. Gestern sah ich die Bildmacherin, die wie der Wortmacher sprach, auf dem Körper eines dunkelhäutigen Pornodarstellers. Eh klar dass ich mich sofort meines Übergewand entledigte und nach dem Rechten sah. Ist alles wie immer mit Viagra in der Schublade. Dabei soll schon der Franz Kafka gemutmaßt haben: „Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht“. Der Franz muss auch ein Innenleben gehabt haben. Brutal. Der lief auch andauernd davon. Nur auf viel höheren Niveau. Ich kann tatsächlich nix, um mit ihnen einen ganzen Abend zu verbringen, ohne arg ins Hintertreffen zu geraten. Laut Frau von M.T., jetzt Falter, werden dort Projekte besprochen, die auch noch spannend sein sollen. Wenngleich mein Projekt schon auch spannend ist irgendwie, irgendwo, irgendwann. Ich war tatsächlich mal UNO-Soldat im Auslandseinsatz. Wohnen tu ich tatsächlich seit vielen Jahren in einer Wohnung, die ich mir niemals leisten könnte, wenn da nicht der Goadfather interveniert hätte, wie einst die USA in Nicaragua oder Chile. Ich bin tatsächlich an einer Form von Schizophrenie erkrankt, die mit den Jahren immer hässlicher wird und mich besetzt hält, wie die guten alten Hausbesetzerinnen Wohnraum. Wohnraum in Ballungszentren. Das Thema der Stunde, des Augenblicks und der näheren Zukunft. Wien ist da ja anders seit die Sozialisten vor gut 100 Jahren den gemeinnützigen Wohnbau in die Tat umsetzen. Fragen sie mal bei jenen Politikerinnen nach, die den Bestand an Wohnungen auf den Markt warfen, siehe Buwog-Verkauf. Fragen sie mich nicht wie viel diese 60 000 Bundeswohnungen jetzt am Markt wert sind. 24 000 heimische Wohnungen wurden ja inzwischen an die Vonovia weitergereicht. Die Aktionär wird es gefreut haben. Die Dividende 2018 für das Geschäftsjahr 2017 hatte 1,32 Euro pro Aktie betragen. Nicht immer benötigt es Expertenregierungen. Wir machen ja wegen Ibiza derzeit das freie Spiel der Kräfte im Parlament. Unglaublich zu was die Demokratie im Stande sein kann. Verbot von Plastiksackerln, Totalverbot von Glyphosat, Mindestpension, Sozialbau, Valorisierung vom Pflegegeld, Ehe für alle, auch wenn eines Person aus einem Land kommt, wo Homosexuelle nicht heiraten dürfen. Rauchverbot, Gerichtsgebühren, Papamonat, Schließung des Abdullah-Zentrum, Balkon mit Meerblick für den Schizophrenisten. Da werden Gesetzesinitiativen eingebracht, wie Petitionen für den Oleg Senzow, die dahingehend beantwortet werden, dass der russische Enthüllungsjournalist Iwan Golunow wieder aus russischer Haft entlassen wurde. Eine unabhängige Justiz. Nix scheint wichtiger zu sein in einem Rechtsstaat. Auch wenn man Richterinnen nachsagt ihre Urteile ihren Biorhytmus anzupassen. Dann möchte ich noch eingestehen dass ich mich sozialen Medien nicht mehr gewachsen fühle. Zu oft verwechsle ich da die Ebenen und bilde mir ein, jemand klopft an meiner Wohnungstür und möchte mir den Teppich unter den Füßen wegziehen. Sie hören dann nur eine Drohung aus den Worten, wie bei der Frau Nahles, als die im Spaß sagte, "Ab morgen kriegen sie in die Fresse". Schon war überall Empörung. Zu oft höre und sehe ich den Wortmacher/Bildmacherin aus ihren Kommentaren zu mir sprechen. Da ich kein Ignorant bin glaube ich ihnen in dieser Frage. Natürlich nicht vollumfänglich. Trotzdem bin ich in meinem Kommentarblog gescheitert. Wie es zu all dem kam? Schwer zu sagen. Subjektiv betrachtet bin ich auf der Flucht vor dem Kleinstbürgerlichen seit ich fühlen und denken kann. Dafür bin ich irgendwie nicht geschaffen. Dem fühle ich mich nicht gewachsen und wehrlos ausgeliefert. Ist eventuell was Biografisches. Mir fehlt ein tragfähiges Fundament auf dem sich aufbauen lässt. Mir mangelt es eklatant an Weltvertrauen und Selbstwirksamkeit, im Spiel der freien Kräfte. Subjektiv wird mir aktuell scherzhaft bewusst, aber auch schmerzhaft, dass ich schon viel länger plemplem bin, als ich wahrhaben möchte. Massiv sogar. Geändert hat sich mit den Jahren nur mein Bewusstseinszustand dahingehend. Aus einem „Ich gebe nicht auf. Noch bin ich nicht total am Ende“, wurde ein „Ich kann nirgends mehr hin. Ich bin total am Ende“. Wie ich darauf komme. Unlängst habe ich zwei Mails bekommen in denen ich freundlich gefragt wurde wie es mir geht. In meinem Irrsinn dachte ich sofort an Hacker. Woher soll ich eine Frau E. kennen die ein Blog im Netz hat auf Blogsport. So eine Person ist mir nicht bekannt. Als ich den Link anklickte wurde ich auch sofort an die FAZ weitergeleitet. Der Vorgang erschien mir hoch suspekt. Daraufhin bekam ich noch ein Mail indem ich wieder freundlich nach meiner Befindlichkeit gefragt wurde. Wieder gab es einen Link zum Anklicken. Der Wortmacher tippte lautstark auf eine Invasion der Barbaren. Ich sah schon den Dschingis Khan und seiner Reiterhorden heranstürmen, die dann mit müden Witzen das Schmähafte niederreißen, wie Grissemann & Stermann in Willkommen Österreich, wenn die einen Holländer, der eine Leidenschaft für ein Quiz hat, zur humoristsichen Schlachtbank führen. Das war typischer Lichtwelthumor. Grauenhaft wie schrecklich zugleich. Ich möchte dort nicht mitlachen wollen müssen. Aber was soll der Stermann auch tun. Der hat auch keine Ausbilung mit der man Vertrauen schafft. Bevor der gratis-bloggt macht der lieber den Holländer. Dem Grissemann geht`s in dieser frage sehr ähnlich. Da vertraut auch lieber auf Vitamin-B gereicht von seinem Vater, dem Ernst Grissemann, der im ORF eine wichtige Rolle spielte und angesehene Person war. Nicht dass ich einen falschen Eindruck erwecke. Der Ernst Grissemann war auch mal Intendant des ORF in Tirol. ORF ist für den jungen Grissemann wohl so was ähnliches wie für mich die Wohnung. Auf Vitamin-B-Basis und ohne enstprechende Ausbildung muss man dann halt auch an einen Holländer ran, der weit Abeits jedes Zynismus lebt. Was soll man machen. Die macht des Faktsichen. Siehe Wortmacher. Der ist derzeit so mächtig wie noch nie zuvor. Über die Jahre hat der sein Machtgebiet, seine sogenannte Einflusszone massiv ausgeweitet wie China. Die wollen Honkong und Taiwan und dann noch die halbe Welt einrahmen. Begründet wird dieses Vorgehen mit dem Wunsch nach territorialer Einigung. Für den Wortmacher und die Bildmacherin bin ich auch eine abtrünnige Provinz. Der Wortmacher macht einen auf Viktor Orbán und Recep Tayyip Erdoğan. Erdoğan allerdings vor der Neuwahl in Istanbul und dem Kauf von russischem Militärgerät. Wenngleich der das Zeug zum Totmachen ordern musste. Die Türken hatten ja ein russisches Flugzeug abgeschossen das in Syrien die Dinge regelte. Hinten hinaus kam ich dann drauf. Mein Blog wurde nicht beschossen oder mittels Mail-Minen gesprengt, wie zwei Frachter im Golf von Oman, wenn es in die Straße von Hormus geht, einem der neuralgischen Punkte des Welthandels. Dort spielen die Mächtigen gerade mit dem Feuer. Der amerikanische Präsident macht schon wieder Wirklichkeit und zündelt. Zumeist auf Twitter. Können sie sich Abraham Lincoln auf Twitter vorstellen? Ehemalige Vereinsmitglieder, mit denen ich in einer Mannschaft spielte und gemeinsam viel Spaß hatte, hatten mir geschrieben. Mich wollte niemand hacken. Für den Spaß war zumeist ich zuständig. Das kann ich ganz wunderbar in meinem Alleinigsein. Natürlich wussten die nix von meinem tatsächlichen Geisteszustand, obschon der sichtbar wird, wenn sie genau hinsehen wollen und genau hinhören. In der Regel sind sie aber zu sehr mit sich beschäftigt. Sie sind ja auch ein spannendes Projekt. Die werden in mir wohl nur einen Menschen gesehen habe, der sich ziemlich auffällig gab und viel zu laut sprach. Das wiederum liegt an der inneren Anspannung. Ich bin ja bis zum Zerreißen angespannt. Eventuell haben die über Bande die viel mehr gesehen und wahrgenommen, es aber dabei belassen. Es dabei belassen und sich seinen Teil denken ist ein Merkmal des Kleinstbürgerlichen. Die Wahrheit wird dort immer aufgespart und irgendwann strategisch eingesetzt. Das nennt man Kultur. Das Kleinstbürgerliche ist eine Welt der Hintergedanken, mit der ich seit je her hadere. Obschon wir sehr viel Spaß miteinander hatten tauschten wir die Telefonnummern nicht aus. Spätestens an diesem Punkt trennen sich unsere Wege. Ich frage nicht nach bei ihnen an. Was hätte ich denen aktuell auch schreiben können. Gar die Wahrheit? Die fliegt mir doch schon im Netz um die Ohren. Mir fehlt da jedes Zutrauen in mich und ergo dessen auch in sie. Diese Personen aus dem Verein sind auch durch die Bank Akademikerinnen. Von einer weiß ich dass sie schon zwei Kinder hat. Wie soll ich dort bestehen? Einer ist Architekt. Ich kann nix aufbauen. Aber das wissen sie ja bereits alles. In einer anderen Frage kann ich allerdings Entwarnung geben. Ich kam nicht als kaputter UNO-Held aus den beiden Auslandseinsätzen zurück. Warum auch? Kaputt war ich schon vorher. Bei der UNO blühte ich hingegen dann und wann auf und bei Zeiten. Vor allem „Off Duty“, wenn es ans Feiern ging. Alkohol ist eine wunderbare Medizin, eine wunderbare Krücke, wie Lourdes für die Gläubigen. By the way. Richtige Schreiberinnen beginnen diese Kaputtheit dann genauer zu sezieren. Kaputt schreiben nur die Gestrigen, die weniger gut Reflektierten Das ändert aber nix am Vorgang. Egal wie tief ich bohre. Letztendlich wird es doch nur schizoaffektiv. Da vertraue ich ganz auf meine Nerventante. Das Leben entglitt mir zusehends. Dieser Prozess, nicht Herr der Lage zu sein, hatte sogar eine körperliche Komponente. Ich guckte auf meine Hände und schon hatte ich die Hosen gestrichen voll. Vorgestern wurde es ganz übel. Bevor ich zu den Seroquel/Neurotop griff glühte ich mit Praxiten vor. Mein Nervenonkel hat völlig recht. Obschon ich bei meiner Nerventante zu Besuch war, die entsprechend hochgebildet auch Tabs verschreiben darf. Medikamentös bin ich noch lange nicht am Ende meiner Fahnenstage angelangt. Da habe ich zu meinem Ende hin schon noch einigen Spielraum. Nicht so wie im Analogen. Dort ist Abgrund, dort tanzt, nee schwankt der Boden unter meinen Fuß, wenn ich auf und ab gehe und mich im Kreis drehe bis mir ganz schummrig wird. Auch bildgemacht und körperlich fühlbar. Natürlich nicht für sie. Da hänge ich tief in der kleinstbürgerlichen Falle. Ist wie gegen die Wand. Allerdings Rad auf der Donauinsel, wo einem die Köpfe entgegenfliegen statt der Herzen, kann man sich abschminken, wenn man sich medikamentös Richtung Spitze der Fahnenstange aufmacht, wie einst der Roald Amundsen Richtung Südpol. Bitte machen sie mir jetzt keinen Vorwurf, dass ich schnorrend wie ein Sandler, bei ihnen den Eindruck hinterlasse, an ihre emotionale Brieftasche zu wollen, weshalb ich mit dem leeren Becher vor ihrem geistigen Auge herumwedle, während sie eilenden Schrittes von einem Termin zum Anderen eilen oder sich den wirklich wichtigen Dingen im Leben zuwenden. Perhabs sogar in einer Ausführlichkeit die ihnen Schmerzen bereitet. Was anderes habe ich nicht in der Hinterhand worüber ich schreiben könnte, ohne mich in der großen weiten Welt zu verlaufen. Besser ich vermittle einen Eindruck, statt eine Firma Arbeiter/in auf Leihbasis zu Amazon. Im Amazon-Verteilungszentrum Großebersdorf soll es ja ganz übel zugegangen sein. Dort werden oder wurden die Arbeiter von Handscanner ausspioniert und überwacht, besser gesagt ausgestattet, die die Arbeitsleistung jedes einzelnen Lagerarbeiters auswerteten. Wer nicht im Takt des Dirigenten vom Amazon-Boss malochte, flog. Da fragt man sich natürlich wohin. Wohl eher nicht nach Sri Lanka. Weiter sicherlich. Bitte erinnerns sie mich dass ich die Kunstaktion nicht vergesse. Viele Texte enden ja bei mir im Nirgendwo.
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Seite 2

Frau M.T. jetzt Falter. Sie haben natürlich in allen Punkten recht. Da gibt es nix zu kritisieren. Höchstens zu hinterfragen. Und da auch nur aus einem Grund. Ich habe nix besseres zu tun. Natürlich könnte ich mich auch vor der Glotze legen und gut fernsehen, dermaßen aufmunitioniert wie ich in dieser Frage bin. Glotze ist mein ganzer Reichtum. Gestern habe ich „Mitten im Sturm“ geguckt (schon wieder glaub ich). Über das Leben der Literartin Evgenia Ginzburg. Stalinistische Säuberungen sie wissen schon. Brutal wie der russische Mensch hinlangte. Nix ist schlimmer als ein „Du“, wenn es von oben kommt. Da gibt es eine Szene so was von barbarisch. Die Frau G, die gerade in Kenntnis gesetzt wurde, dass ihr Sohn bei der deutschen Belagerung von Leningrad verhungerte, dreht a bissl durch verständlicherweise und kommt nach einem längeren Aufenthalt auf der Krankenstation zurück in ihre Baracke, wo sie hinten hinaus mit dem deutschen Arzt doch noch ein großes Glück in dieser Welt fand. Ich tu mir in dieser Frage sehr schwer. Für mich herrschen hier in Beziehungsfragen Verhältnisse wie in einem Gulag ohne deutscher Ärztin. Das muss gar nicht mal alleine an den Frauen liegen. Es passt einfach nicht. Ein Mensch wie ich ist von der Matrix weder vorgesehen noch geplant. Die Evgenia fragt da nach zwei weiteren Frauen die wohl gegangen sein sollen. Die Evgenia fragt also, eh schon im Wissen, dass die beiden Frauen wohl nur tot sein können. Was ihr dann auch bestätigt wird. Und mitten in diese Gulag-Szene hinein, freut sich eine weitere Insassin, die Lena, eine enge Freundin von der Evgenia, dass sie an ein so schönes rotes Kleid gekommen ist. Fragen sie mich nicht woher die Kleider stammten. Wohl nicht von einer Sammlung oder C & A. Achtung C & A kommt noch mal. In der nächsten Seite. In dieser Szene wurde das ganze Grauen, was es noch bedeuten kann Mensch zu sein, in seiner komprimiertester Form genau auf den Punkt gebracht. Ungefähr so schaut es auch in meinem Hirnkasterl aus, wenn ich einen kleinen Jungen auf der Donauinsel stehend den halben Kopf wegballere, der in einer Grube auf ein paar Lagen von Erschossenen hockt, im rückwärtigen Heeresraum irgendwo im Osten, als der Barbarossa die Maschinerie Krieg volltankte mit seinem Wahn. Neuer Lebensraum. Sicherlich. Wie wäre es in den Clouds? Wenn ich mich richtig erinnere sitzt der Junge auf seiner toten Mutter. Ihr Blut bzw. Körper wird wohl noch warm gewesen sein. Der kleine Junge, so berichtete das ein Augenzuge, starrt die Schützen und Schaulustigen die am Grubenrand stehen aus großen Kinderaugen an, mit seinem halben Kopf, der mich dann an den J.F.K. erinnert. Größer kann die Einsamkeit wohl mehr nicht sein, wie dieser kleine Junge in dem Moment alleinig war. Doch die Jackie Kennedy kann da noch mit. Eventuell beim Geburtstagständchen der Marylin Monroe. Wenngleich das war nur peinlich. Viel mehr im Flieger von Dallas zurück nach Washington mit dem Sarg ihres Mannes, während neben ihr schon der Lyndon B. Johnson die Hand zum Schwur erhob, über den man sagt dass er gar kein so übler Präsident war in einigen Fragen. Obschon ich mich diesem Grauen aus relativ freien Stücken annähere, und zwar unentwegt, so bald ich von der Leine gelassen werde, außer ich gucke aufs Meer hinaus, bin ich dann irgendwann nicht mehr im Stande diesem Grauen standzuhalten, wenn es mir dann und wann in der Bronx begegnet, wenn sich ein betagter Mensch durch die Hitze schleppt allein. Wenigstens der eigenartigen Frau aus dem ersten Stock, die mich 20 Jahre lang nie grüßte konnte ich ihren Einkauf bis vor die Wohnungstür tragen. Wie sie sehen Herr K. Hin und wieder habe ich analog schon noch besseres zu tun, als bestimmte Vorgänge die meine Person betreffen zu entkräften. Ein Vorgehen worin ich natürlich wieder einmal gescheitert bin. Und zwar krachend wie ich finde. Trotz einiger Argumente die für mich sprachen. By the way. Kritik in dieser Sache nehme ich persönlich keine mehr entgegen. Falls es da meinerseits was zu beanstanden gibt in der Sache, sollte eine Abmahnung bitte an eine höhere gestellte Instanz weitergeleitet werden. Eventuell auch an einen Anwalt. Ich bin eh Rechtsschutzversichert. Da wird uns sicherlich geholfen. Wenn jemand daraus eine Drohung liest bitte. Die Lena wird hinten hinaus schwanger. Einen Spiegel hat sie auch aufgetrieben. Gucken sich die Frauen in einem Stück spiegeln dann an was das System Gulag +10 Jahre aus ihnen gemacht hat. An jenem Tag, als die Lena ziemlich schwanger entlassen werden sollte aus der Lagerhaft, brummen ihr die DU-Macherinnen noch mal fünf Jahre auf. Die Lena bringt sich dann um. Mit dem Stück Spiegel schneidet sie sich die Pulsadern auf. Im Freien, bei klirrender Kälte, liegt sie dann vor der Baracke und andere Frauen wollen an ihre Sachen. Gibt allerdings auch einen männlichen Krankenpflegern der an die Sachen von Kranken bzw. Toten geht. Nicht das hier ein frauenfeindlicher Eindruck entsteht. 1955 wurde Evgenia Ginsburg vollständig rehabilitiert. Im System Gulag sollen ja bis zu 5 Millionen Menschen umgekommen sein. Genaue Zahlen habe ich natürlich nicht. Eventuell kann man die Lagersysteme des Nationalsozialismus und des Stalinismus doch miteinander vergleichen. Wenngleich die 5 Millionen Gulag-Toten nicht industriell ermordet wurden. Die hat man halt durch Auszerrung gekillt. Die mit dem Zyklon B. und den Gaskammern waren schon unsere Vorfahren. Abgesehen von dieser industriellen Komponente stand der Stalinismus dem Nationalsozialismus in Sachen Grausamkeit wohl um nichts nach. Und extremst importent im Film. Die Frage wann ein Komma in einem Text gesetzt werden soll. Dann gucke ich aktuell noch „Patrick Melrose“. Da bin ich aktuell bei Folge drei oder vier und „True Dedektive“ 3. Staffel. Ausgezeichnetes Fernsehen wie ich finde. Trotzdem drängt es mich zum Wort. Scheint was Tiefenpsycholgisches zu sein.

Meine erste Frage, die in ein Dahinter greift, wie ich in der Schule zugegriffen habe, als 13jähriger bei der B., wo ich von oben an ihren Busen griff, und nicht von vorne, zielt Richtung meines Textes Seite 1. Warum gerade die B.. Na weil die schon so viel davon hatte. Natürlich habe ich deswegen schon Abbitte geleistet. Ob ich mich auch persönlich bei ihr entschuldigte, analog von vorne. Ich denke ja da kam was von mir von Angesicht zu Angesicht. Im Blog sowieso. Die B. nahm mir das aber nicht wirklich krumm. Dafür hatte sie noch nicht dass entsprechende Bewusstsein. Zu „Metoo“ war es ja noch gut 30 Jahre hin. Derzeit gehe ich davon aus, wie von einem Fixpunkt, dass es sie nicht groß interessiert wie ich meine Wenigkeit mit der großen Politik/Welt in Verbindung bringe. Eventuell ist mir das aber wichtig. Eventuell ist diese Verbindung von meiner Schattenwelt mit aktueller Weltpolitik und gesellschaftlichen Entwicklungen, die es halt so gibt, egal was mir dazu einfällt, und die mir viel zu groß erscheinen und überwältigend und zwar auf allen Ebenen, so kurz wie meine Wege sind, ich bin ja keiner der geschäftlich global macht, ein Merkmal meiner Schreibe und Denke. Eventuell hat mich genau das nach M. gebracht. Eventuell ist genau das mein Alleinstellungsmerkmal. Mal von hier nach dort und wieder zurück. Alles in einem Satz und in einem Aufwasch. Ich finde die Tweets vom Donald Trump lesen sich so wie sich meine Nudel auf Viagra anfühlt. So gesehen bin ich da ja sehr frei. Sie machen in ihrem Kommentar lieber den Tom Petty und den Herr D. und lassen mich gleich mal ab und ins Leere stürzen in dieser Frage. Einen Hinweis gab ich ihnen eh mit Free Falling. Sogar auf meine Nachfrage hin in dieser Sache sind sie zu keinem Kommentar zu überreden gewesen. Auch gut. Das sei ihnen unbenommen. Ist doch ihre Freiheit. Trotzdem oder gerade deswegen sind sie eine Person die mein Alleinigsein noch größer macht und eventuell auch schmerzhafter. Mit meiner Sensibilität muss ich sowieso dezent umgehen, so als hätte ich höchstens einen Damenspitz. Ansonsten frisst mich diese/meine Welt mit Haut und Haar. Dick aufgetragen lässt mein soziales Umfeld einfach nicht zu. Mir fehlen dafür auch die persönlichen Mittel ehrlich gesagt. Fragen sie meine Nerventante. Genauso wie sie aktuell in dieser Frage habe ich viele im Verein kennengelernt. Die waren unfähig und unwillig mich auch als eine Person wahrzunehmen, die nicht nur viel zu laut war und erschreckend milieuhaft für die B-Szene, die ja mehrheitlich von Akademikerinnen und bessere Angestellten dominiert wird in Wien, sondern der des Weiteren diese eigenartigen Spielberichte schrieb. Für diese Schreibe wurde ich dann von allerhöchster Stelle gewürdigt. Auf der persönlichen und zwischenmenschlichen Ebene lief da weniger. Denen erzähle ich doch nicht brühwarm dass ich auch noch schizophren bin und alleinig und dass es mal besser geht und dann wird es wieder richtig düster. Dafür langte die Vertrauensbasis einfach nicht. Ein paar Stunden unter ihnen, ganz ohne dem Sport, und in mir bekommt der Wortmacher einen Tobsuchtsanfall. Das waren Personen die mein Alleinigsein ins Unermessliche steigerten, so bald ich zu viel Zeit unter ihnen verbrachte. Genau erklären kann ich ihnen diesen Vorgang nicht. Ich muss nur mal kurz hingucken und alles ist gesagt. Was ich in der Regel natürlich zu vermeiden wusste. So blöde bin ich auch wieder nicht.
Sobald ich zu lange alleinig war unter ihnen, verschwand auch schon wieder aus der Halle. Jetzt auf einmal nach Jahren, als die mich gnadenlos ins Leere stürzen ließen, erinnern die sich wieder an mich. Und so eine Frage wie es mir geht kostet auch nix. Meine Spielberichte wurden sogar von der Homepage verbannt. Zuvor musste ich die von der Vereinsführung sogar begutachten und absegnen lassen. Der damaligen Vereins-Kapo DDr. schickte die mir dann Rot gemartert zurück. Der machte mit mir ein wenig Grammatik und Orthografie. Wenn der fertig hatte sah es in meiner Schreibe aus wie auf einem Schlachtfeld. Eventuell wie bei Königgrätz. Als ich ihn konkret darauf ansprach fand er sein Vorgehen sehr lustig. "Du Opfer". Ich musste dann alles was ich noch an Kleinstbürgerlichkeit in mir hatte heraus kratzen, um ihn nicht eine zu scheuern. Wehe sie sehen darin jetzt eine Drohung. So war das nicht. Obschon ich den endlos verprügeln hätte können. Der Mann hatte mir halt mal gezeigt wo die Gebildeten ihren DDr.-Most her holen. Sie sehen also. Meine Furcht bzw. Abneigung gegen die Klasse der Gebildeten kommt nicht von ungefähr. Die rasieren einen ohne Schaum. Noch viel übler als der DDr. war die Mutter, akademisch natürlich hochgebildet, meiner akademisch hoch, nein höchst gebildeten Freundin in meinen Zwanzigern. Die wischte mit mir den Boden ihrer Grazer Eigentumswohnung auf, als sie meine Weihnachtsamnestie für beendet erklärte, am ersten Weihnachtsfeiertag. Auch weil ich die Akademikerinnen-Regeln missachtete und mir zu viel Eigensinn anmaßte, als sie mitten im Zimmer stand und ihr Leid mit ihrem Lebensgefährten schilderte, der bei den Wiener Philharmoniker . Ihr Gesagtes war einzig an ihre Tochter gerichtet, obschon ich neben der im Bett saß. Klug wie Mutti war hatte sie mein Verhalten vorweggenommen und mich eiskalt abgeschossen. Unvergessen wie die auf akademischen Niveau fachsimpelten. Natürlich in meiner Anwesenheit. Was Kunst eigentlich bedeutet. Begrifflich natürlich. Inhaltlich machte ja ich. Hinten hinaus bin ich dann der mit M. Die Tochter macht heute Psyche beruflich. Achtsamkeit, Wingwave und solche Sachen. Ich hingegen Neuroleptika. Wingwave klingt sehr spannend. Positiv lässt sich anmerken. Dass Positive scheint ihnen ja sehr wichtig. Die Tochter hat in mir tatäschlich mehr gesehen. Die sah tatsächlich wer ich noch sein konnte, wenn die Umstände passen. Entweder das oder die hat auch einen an der Waffel tiefenpsychologisch. Die Mutter war ja alleinerziehend und Nachkriegszeit. Wird wohl kein Honiglecken gewesen sein, so aufgebracht wie die im Alter war. Ein Monster an Zähigkeit. Apropos hinten hinaus. Nach zwei Jahren und gut 20 Spielberichten später, drehte sich die Stimmung auf einmal zu meinen Gunsten. Gegen alle Widerstände hatte ich mich behauptet. Heute auf einmal erinnern sich alle an mich. Natürlich auch weil ich mich zu behaupten wusste. Von den ganzen internen Sachen wissen die ja nix. Und wenn. How cares. Der ihr Leben ist ja ein spannendes Projekt. Natürlich wegen dem Gesamtpaket aus Anarchie und Form. Nach mir begannen auf einmal die Leute viel freiere Spielberichte zu schreiben die in ihrer Form an meine erinnern. In der Musik werden Lieder halt gecovert. Wo meine Originale sind? Na die sind alle weg seit es eine neue Homepage gibt. Das finde ich im Übrigen großartig. Das war überhaupt dass Großartigste an der ganzen Aktion. Alles weg wie das Leben verpufft. Ein paar habe ich noch abgespeichert. Einge stehen irgendwo hier im Blog, da ich ja auf der Homepage des Vereins nicht mehr schreiben durfte. Ach ja was den DDr. betrifft. Der kam mal zu einer Vereinsveranstaltung im Sommer mit einem kleinen Jungen. Nee nicht sein Sohn. Der vom Nachbarn war es. Scheiße, sagte ich zum S, guck mal wie eng unser DDr., meine oberste Zensurbehörde, mit dem Jungen ist. Das kann man ja nicht mitansehen. Diese Schwingungen. Ist das disgustung. Der Mann hatte ja weder Frau, noch Lebensabschnittspartnerin, noch Freundin. Und das über viele Jahre. Trotz seiner Professur. Was sagt uns das? Natürlich lachten der S. und ich sofort los. Der S. guckte nämlich auch ganz schön angetan aus der Wäsche. Und der ist selber Akademikerinnen-Millieu. Seit dem Vorgang lief zwischen dem S. und mir dann jahrelang der Pädo-Schmäh. Natürlich hielten wir mit der Pädo-Theorie dicht. Ich zerstöre doch nicht mit haltlosen Anschuldigen die Reputation einer hochangesehenen Person. Sowas mache ich nicht. Aber so war das damals. Die Anfeindungen gingen schon sehr tief. Vereinsschädliches Verhalten wurde mir vorgeworfen. In dieser Zeit wurde ich für mein Tun von all diesen Leuten auch nicht groß verteidigt. Dafür rückte dann eine andere Person aus. Aus einem anderen Verein. Ebenfalls hochangesehen und natürlich Akademiker. Der machte dann für mich bzw. die Spielberichte die Mauer. Dass ich zu meist nicht abgeholt werde emotional, außer ich gehe zu meiner NT, habe ich im Analogen längst akzeptiert. Es langt doch wenn mich der S. zu einem Balkon mit Meerblick brachte und mich dort sitzen ließ. Er saß dann auch. Und noch heute spricht er davon wie wir am Balkon saßen. Ich natürlich auch.

Beim Lied "Dazwischen (Official Video) - Florian Paul & Die Kapelle der letzten Hoffnung" fühle ich mich besser aufgehoben als oft im Leben. Sie steigen dann erst wieder bei meinem Alleinigsein argumentativ ein. Mein schattenweltliches Alleinigsein, wo das schizoaffektive schon integriert ist, ist ja für mich viel persönlicher und wirkungsmächtiger, wie eine lichtwelthafte Einsamkeit von der Stange jemals sein kann. Einsame von der Lichtweltstand sind natürlich aufrichtig einsam. Zumeist aber nur im abgesicherten Modus. Das geht bei denen razz fazz. Diesen Satz, wie auch das Wort „Alleinigsein“, in welchen Zusammenhang auch immer, habe ich erfunden. Das Alleinigsein ist meine Wortschöpfung, der zuvor ganz viel Gefühltes vorausging. So habe ich es auf einen Punkt gebracht. Ich halte diesen Vorgang für Kleinstkunst. Natürlich kann ich für diese Aussage keinen Beweis erbringen. Fakt ist. Mit ihnen Frau M.T. jetzt Falter kann ich schon ganz offensichtliche Dinge nicht besprechen die mir wichtig erscheinen. Deswegen haue ich vor ihnen ja schon in meinem eigenen Kommentarblog ab und mache daraus eine Seite Text. Schon sehr oft habe ich geschrieben dass ich einen sehr hohen Wirklichkeitsanteil habe. Meine Herkunft/Erziehung und das soziales Umfeld lassen mich sehr normal wirken. Und genau dieser Anschein von Normalität wird für mich dann zur Falle. Da muss ich nur ein wenig herummachen schon taucht eine falsche Russin auf mit dreckigen Zehennägel. Hinten hinaus sitze ich doch allein auf der Bettkante, weil ich all die Normalen auf Dauer nicht aushalte. Liegt auch an der Matrix. Jetzt mal ganz ehrlich. Wer möchte schon im globalen Dorf den Trottel machen. Dass sie einen wesentlich schwereren Fall kennen in ihrem näheren Umfeld stelle ich natürlich nicht in Frage. Ich bin doch nicht bescheuert. Das ist natürlich sehr traurig und bedauernswert. Nur inwiefern ist mir da geholfen, wenn sie die Büchse der Pandora öffnen und sagen was gesagt werden muss. Ich mutmaße jetzt mal. Wenn sie diesem Menschen genau so kommen wir mir hier zu weilen, in ihrer ganzen Menschlichkeit, dann bekommt der innerlich sehr wahrscheinlich schon dass große Grauen, wenn sie auch nur trachten ihre Psyche mit der Seinigen zu verlinken. Noch bevor sie Luft geholt haben um was zu sagen. Davon gehe ich textlich aktuell sogar aus. Grauenhaft wie sie meine kleinstkünstlerische Sprachschöpfung, an einen anderen Menschen weiterreichen, natürlich gratis, zu dem diese Wortschöpfung ihrer Ansicht nach viel besser passt wie zu mir. Dabei musste ich diese Wortschöpfung ja erst durchleben, bevor das Gelebte zu Sprache wurde. Allein dieser Vorgang reißt in mir eine neue Wunde auf, die perhabs so groß ist, dass es mir den Boden unter den Haxen wegzieht und ich mich razz fazz gezwungen sehe gegen mein Verschwinden anzuschreiben, schneller als sie in der Lage sind sich über den Zick-Zack-Zyliss zu ärgern, der angeblich ein Erbstück ist. Das halte ich sogar für ziemlich wahrscheinlich. Zumindest textlich. Denn bei mir rennt das Schizoaffektive ja andauernd gegen eine kleinstbürgerliche Fassade. Falls sie dafür keine Vorstellung haben. Wenn ich mich richtig erinnere machte die Performance-Künstlerin Marina Abramović in einer ihrer Aktion was mit einer Mauer. Die Performance heißt „Incision“. Im vorgegebenen Raum ist sie an der Wand mit einem gedehnten Gummiband fixiert. Sie bewegte sich wiederholt auf das Publikum soweit zu, wie es die Dehnbarkeit des Materials erlaubt. In der Aktion steht sie parallel zum weitesten Ausdehnungspunkt. Eine Person aus dem Publikum greift sie an und geht wieder. Und die Künstlerin kehrt wieder auf ihren Platz zurück. Dazwischen rennt ein Kerl los. Der ist auch an einem Gummiband, aber fein raus im Verhältnis zu ihr. Ach ja. Mir wird unterstellt ich sehe zu oft nur das wenig Freundliche in den Kommentaren. Aktuell sieht das auch der Herr K. so. Herr K. Mir wurde mal beschienen, im Verhältnis zu bin ich auf Blogger.de der Omega-Blogger. Ungefähr so wie der Marina Abramović ergeht es mir psychisch, wenn mein Alleinigsein voll zu schlägt. Dann erinnere ich mich noch wie die Künstlerin in einer weiteren Aktion gegen eine Mauer läuft. Und nicht nur einmal. Frontal rein. Ein ums andere Mal. Mit einem Auto habe ich das auch mal gebracht. Ich wäre da auch ein zweites Mal reingefahren, eventuell auch etwas schneller, aber der Wagen war schon nach dem ersten Versuch ein Totalschaden. Da konnte ich nix machen. Einen anderen bzw. weiteren Wagen hatten wir nicht. Eine weitere Aktion der Weltgroßkünstlerin, die sie ja völlig zu recht ist, heißt „Art must be beautiful“. Da kämmt sie sich bis in die totale Verletzlichkeit hinein. Mein schizoaffektives Bewusstsein kämmt sich auch so ähnlich wie die Frau Abramović in dieser Aktion. Was jetzt nix damit zu tun hat dass die österreichische Großkünstlerin Valie Export den Kunstpreis der Roswitha-Haftmann-Stitung für ihr Lebenswerk erhält. Der ist mit 134 000 Euro dotiert. Wird Zeit oder? Das sehen sie wieder mal worin sich die großkünstlerische Wirkungsmacht von kleinstkünstlerischen Ambitionen unterscheidet. Na nicht nur in ihrer Substanz. Ich bleibe hier sogar auf den 255 Euro für die Zeitung sitzen, was ich schon auch als ziemliche Kränkung empfinde, wo ich doch schon auf meiner Kleinstkunst sitzen bleiben, sagen wir auf dem Textlichen, wenn sie sich im Grunde nur beim Kommentarblog einspeicheln, was ich als ziemliche Tragödie empfinden. Das Sprachprogramm des schwarzen Ungeheuers kann ja noch weniger Deutsch wie ich. Das schreibt statt Kleinstbürger Clanbürger. Was ich nebenbei und unter der Hand gesagt für ziemlich gelungen halte. Clanbürger kann schon was. Sie Frau von M.T. jetzt Falter sind ja nicht die erste Person die sich das Gelungene aus meiner Kleinstkunst aneignet und mich auf dem traurigen Rest sitzen lässt, wie die Männer früher ihre Frauen und Kindern, wenn die sich Richtung Barbarossa aufmachten, wie mein Großvater väterlicherseits vom GF, der dann als Halbwaise, mit einer vom Krieg und der Schizophrenie schwer gezeichneten Mutter keine brauchbare Strategie entwickeln konnte, wie er seine Vaterrolle anlegen sollte in meinem Fall. Wenngleich ich sagen kann. Grosso modo und oft nur über einige Banden bliebt er mir aber immer zugewandt, wie sie es hoffentlich auch bleiben. Trotz oder gerade wegen dieser Zeilen. Wie ich schon sagte. Pokémon war vor der Flüchtlingsfrage. Seitdem erleben wir eine Zeitenwende. Darüber hätte man doch sprechen können. Plakativer geht`s doch kaum noch. Wo ist der der nur Rechts denkt. Das ist doch was für den. Ist dauerend online. Ich habe seine Schreibe schon kommentiert und mich damit auseinander gesetzt. Typischer Blogkleinstbürger. Macht lieber Kopftuch.

So jetzt zweimal Bilderzwischenkunst
Titel: Die 900 Milllionen Lüge in Teile gestückelt zu jeweils 126 000 Euro.



So einen Blick gewährt mir diese Welt nicht. So einen Blick muss man sich gefälligst ehrlich erarbeiten, so wie sich Prinz Bader bin Abdullah bin Mohammed bin Farhan al-Saud das teuerste Gemälde der Welt von Leonardo da Vinci zugeschriebene Bild "Salvator Mundi" erarbeitet hat, der wiederum nur als Stellvertreter für den saudischen Kronprinzen Bin Salman mitgeboten haben soll. Sie wissen eh wer der Kronprinz Bin Salman ist. Der lässt Menschen wie den Journalisten Jamal Khashoggi in Koffer packen, wenn es einer wagt das Maul zu weit aufzureißen. Der Siemens-Chefe. Ach lassen wir das. Der Mann soll eine Jacht besitzen die um die 500 Millionen Dollar kosten soll. Und auf dem Boot, so wird zumindest in den Medien gemunkelt, soll er jetzt den 400 Millionen Mundi gebunkert haben.

Titel: Unter Individualisten und Influencer. Oder warum die Errungenschaften der Sozialdemokratie zusehend an Wert verlieren.



Nächste Woche ist Freitag/Samstag/Sonntag Donauinselfest. Tolle Musik. https://www.vienna.at/donauinselfest-programm-2019-alle-bands-und-das-line-up/6206328. Eintritt gratis. Das Hotel in der Milleniumscity ist seit Monaten ausgebucht. Viele Besucher aus den neuen EU-Staaten. Und natürlich aus Deutschland.
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Montag, 10. Juni 2019
Das Sache mit der Schizophrenie anders gesagt.
Stillstand

Wenn ihr Herz für jemanden schlägt,
schlägt meines nur in den Tag hinein.
Und später dann in der Nacht, wenn wir uns wieder ähnlicher werden, schlägt es von den Tabs aufgeschreckt, gegen die Angst, oft viel zu laut, so als würde es mit den Fäusten gegen eine dicke Wand hämmern.
Und drum herum ist dann nur Schweigen,
und eine Leere die es in den Tag hinein drängt,
wenn ihr Herz erneut für jemanden zu schlagen beginnt,
schlägt meines wieder nur in den Tag hinein.

Ende.

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