Montag, 2. November 2026
In den USA stehen die Midterm-Wahlen an.
der imperialist, 14:03h
Wo an den Wahlurnen die Frage beantwortet wird: Hat nur US-Präsident Trump einen Knall, oder entscheidet am Ende doch noch immer die amerikanische Wirtschaft, ganz nach dem Motto: „It’s the economy, stupid“?

Quelle: Die KI-generierte Bildmacherin.

Quelle: Die KI-generierte Bildmacherin.
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Sonntag, 1. November 2026
Wer Angst hat vor Angst

der imperialist, 11:22h
Ein Gedanke zu Allerheiligen: Der Tod ist eine Möglichkeit ein Leben zu beenden. ©️ 
Jessas - Sie hieß Jessica!
Du Archivar deine eigenen Blamage und Demontage, ruft mir der Wortmacher ins Gewissen, hast all dein Versagen feinsäuberlich abgeheftet. Belege eines gescheiterten Leben. Wie gehabt den Tonfall der Um2 so grandios imitierend dass ich mich auf einmal in einer anderen Zeit wähne, in der du genauso wenig zu sagen hattest wie heute. Schon belegt die gute Frau meine Jausenbrote mit ranziger Salami. Der Speck auch ungenießbar. Und die Bananen so braun, dass ich es schon mit der Angst zu tun bekam, wenn ich die esse, werde ich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verknackt.
Aber anders, bespaße ich mich selbst. Wie? Was anders? Na, anders, anders halt. Es hat sich unglaublich viel verändert seit damals. Selbst wenn man im Kern immer der Alte bleibt. Geh, dich hat die kleinstbürgerliche Matrix ausgespuckt wie die Kerne von Oliven. Herrschaften, die ich auf den Sperrmüll geworfen habe wie die alte Kommode im Keller, mit der Miss Texas aus dem Jahr 1984 in der obersten Schublade, die klemmte. Das waren noch die guten alten Zeiten. Da hatte fast niemand eine psychische Diagnose. Da war man nur ein wenig verklemmt. Nicht so meine Großmutter, die war schon damals schizophren.
Der Kern des Anstoß.
Schon denke ich an Olivenbäume von Palästinenser im Westjordanland, die von militanten Siedler ausgerissen wurden, vor den Augen israelischer Soldaten und de ganzen Welt. In der Israel seit der Staatsgründung durch seine arabischen Nachbarn attackiert und von der Auslöschung bedroht wird. Das muss einen ja völlig fertig macht, wenn die Angst vor der Auslöschung, sogar als Volk, andauernd um einen herum wabert wie Smog oder eine giftige Wolke, die vom River bis zum See reicht. Was eh schon (fast) ein Fortschritt ist, übe ich mich in einer für Zeit typisch zynischen Geisteshaltung. Vor dem Ausrufung des Staats Israel wurden die Juden ja tatsächlich ausgelöscht. Von unsereins. Nicht nur aber auch. Der Holocaust hat uns ja nicht wirklich gut getan. Der hat zu einer Identitätsstörung geführt, hüben wie drüben.
Das habe nicht ich mit ausgedacht. Das sagt der AfD-Vordenker in Sachsen-Anhalt Hans-Thomas Tillschneider, Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt.
Im von Tillschneider maßgeblich miterfassten Wahlprogramm heißt es, die offizielle Erinnerungskultur im Zusammenhang des Nationalsozialismus habe den Deutschen eine «Identitätsstörung» verpasst. Nötig sei eine positive Bezugnahme auf die Geschichte «vor 1933». Um Juden oder jüdisches Gemeindeleben geht es dort an keiner Stelle. In der Vergangenheit hatte sich Tillschneider allerdings durchaus über das organisierte Judentum in Deutschland geäußert.
Da wäre etwa seine Behauptung, dass der Zentralrat der Juden «multikulturelle Verhältnisse herbeiführen» wolle, um «die deutsche Kultur zu schwächen». Das Ziel des Zentralrats wie des Establishments überhaupt sei letztlich die «Abschaffung unseres Volkes», sagte er 2018 bei einer AfD-Veranstaltung in Bayern. Quelle: "NZZ" / «Amoklauf» oder «antisemitischer Anschlag»? Was die Wortwahl eines AfD-Politikers über das Verhältnis seiner Partei zu den Juden verrät
Als Hans-Thomas Tillschneider das Gedenken zum Anschlag von Halle besuchen wollte, wurde ihm der Eintritt verwehrt. Offenbar arbeitet er nun daran, Brücken zu den jüdischen Gemeinden in Deutschland zu bauen. Dort ist allerdings die Skepsis gross. "NZZ"
Siehste, dachte ich mir. Heute kannst du schon ein ganzes Land auf die Couch legen und therapeutisch verunstalten. Mit den Augen des AfD-Politikers gesprochen, mangelt es den Deutschen an einem gesunden Volksempfinden. Nur a Schmäh. In Deutschland hat der Zeitgeist einen Knacks. Die gesellschaftliche Stimmung ist nicht die beste. Das ist sogar in Österreich gesellschaftlicher Konsens. Das ist eine Stimmung, die sich auch in der Kauflaune ausdrückt und die besser sein könnte. Dabei sind sich alle in einer Frage einig: Dass wir uns nicht einig sind, verneint statt vereint als Volk. Dazu hätte ich noch einen Text, betreffend das Staatsbürgerschaftsrecht in Österreich, das dir in Deutschland fast schon nachgeschmissen wird. In Deutschland wie auch in Österreich geht die Angst vor der Zukunft um. Und schon hätten wir einen Link zur Angst, dass in Berlin bald Zustände herrschen werden wie in Paris und weiteren französischen Großstädten.
Dazu schreibt der französische französischer Philosoph, Essayist und Romancier, Pascal Bruckner in der "NZZ":
Jessas - Sie hieß Jessica. Und dieser Welt, vorderhorstig durch die Sozialen Medien repräsentiert, muss man schon was heißen, um auch Gewicht zu haben. Aber Gewicht haben kannst du heute nicht mehr schreiben. Wo alle, die was heißen, sich wie bekloppt Tabs einwerfen und Spritzen setzen wie einst die Kinder vom Bahnhof Zoo, mit denen GLP‑1‑Rezeptoren aktiviert werden, wodurch das Sättigungsgefühl zunimmt, die Magenentleerung verzögert wird und die Energieaufnahme sinkt. Im Gegensatz zum Meeresspiegel. Der unaufhörlich steigt. Frag den Deichgrafen, der wird dir das bestätigen. Die 2,5 Grad Temperaturanstieg reißen wie so locker wie du im Leben die Einstiegshürde. ©️Die kleinstbürgerliche Idylle. Nur wer in den Sozialen Medien sehr viele Follower hat, wie einst der Hitler, hat auch eine Stimme die gehört wird, die was gilt.
Die Vergeltung, der als entbehrlich empfundenen Masse ohne Klasse. Steht Frankreich tatsächlich vor einem Bürgerkrieg? Was heißt hier Frankreich. Fast überall brodelt der Volkszorn gefährlich. Die Jungend fühlt sich von den Alten über den Tisch gezogen. Was ist jetzt mit dem Aufstiegsversprechen. Das gilt wie gehabt. Nur muss man da über die eine oder andere Leiche steigen wie unlängst am Mount Everest oder war es der K2?
Die «Grande Nation» implodiert. Sie gleitet schleichend in einen Bürgerkrieg ab
Frankreich bietet das Schauspiel eines Landes im vollen Verfall, das darauf versessen ist, seinen Zustand zu verschlimmern.
In diesem Text wird's dann historisch.
Im Mai 1848 wohnt Alexis de Tocqueville einem grossen allegorischen Fest zu Ehren der Eintracht auf dem Marsfeld bei. Die Julimonarchie von Louis Philippe ist drei Monate zuvor zusammengebrochen, und die Wahlen im April haben kein eindeutiges Ergebnis gebracht. In den Vorstädten wächst der Unmut: Die Arbeiter, die auf eine soziale und demokratische Republik gehofft haben, begehren gegen die Schliessung der Nationalwerkstätten auf, jener Einrichtungen, die die Arbeitslosigkeit lindern sollten.
Auf dem Marsfeld sieht Tocqueville 20 000 Bajonette wiegen, «wie ein See aus Stahl». Jedes Lager stellt seine Soldaten zur Schau: Legionen aus den Vorstädten, nach ihnen jene der reichen Viertel und der Vororte. Tocqueville kommentiert in seinen Erinnerungen: «Ich wohnte diesem langen Schauspiel mit von Traurigkeit erfülltem Herzen bei; noch nie zu irgendeiner Zeit waren so viele Waffen auf einmal in der Hand des Volkes (. . .) Ich sah voraus, dass all diese Bajonette, die ich in der Sonne glänzen sah, bald gegeneinander erhoben werden würden, und ich spürte, dass wir soeben die Musterung der zwei Armeen des Bürgerkriegs vollzogen hatten.»
Aber richtig spannend fand ich folgenden Absätze, die in deinem Leben schon lange nicht mehr klimpern wie falsche Wimpern. Nicht klimpern. Klackern. Nur in der MAGA-Welt tragen Frauen solche Achillessehnen-Versenkern.
Zurück in die Gegenwart. Die Krawalle vom 17. Oktober 2026 spielten sich am Ende meiner Straße ab, den ganzen Tag war das Knallen der Tränengasgranaten und Feuerwerksböller zu hören. Gegen 18 Uhr, als ich zum Einkaufen ging, waren die Straßen verwüstet: brennende Mülltonnen, Mopeds und Bänke, aufgerissener Asphalt, ausgebrannte Autos, demolierte und geplünderte Geschäfte. Dazu Banden von Jugendlichen, die brüllend vor Freude von der Place de la République herbeiströmten.
Die Randalierer waren bester Laune, erzählten sich von ihren Kämpfen mit der Polizei, gratulierten einander und zogen mit ihrer Beute davon, einige von ihnen saßen zusammengedrängt in Lieferwagen. Drei Arten von Demonstranten wechselten sich im Laufe des Tages ab: zuerst Schüler und Studenten, dann die Vertreter der ultralinken Szene, diszipliniert und entschlossen, bereit, alle Symbole des «bourgeoisen Staates» in Brand zu stecken, zuletzt Plünderer aus den Vororten, die zum «Shoppen» gekommen waren.
Diese «Konsumenten» hatten es eilig, aber sie waren nicht in Aufruhr, eher im Rausch. Sie sicherten sich das neueste iPhone, die neusten Sneaker und andere Luxusartikel. Das waren keine «Verdammten dieser Erde», keine Unterdrückten im Sinne von Frantz Fanon, sondern gierige Hyperkapitalisten. Es war ein gigantisches, landesweites Gelage, bei dem sich verängstigte Händler und rasende und rasende Randalierer gegenüberstanden. In allen Städten Frankreichs spielten sich dieselben apokalyptischen Szenen ab, aber im Vergleich zu früheren Aufständen gab es einen Unterschied: die Überforderung und faktische Abwesenheit der Polizei.
Dieser Rückzug des Staates, seine gnadenlose Überforderung, hat viele Franzosen entmutigt. Um die Stimmung zu verstehen, die das Land erfasst hat, muss man sich die finanzielle Lage Frankreichs vor Augen führen: Die Staatsverschuldung beläuft sich auf 3640 Milliarden Euro, was 117 Prozent des BIP entspricht. Quelle: "NZZ" / Pascal Bruckner
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Gegen 18 Uhr, als ich zum Einkaufen ging,......
Ich hatte so einen Einkauf-Text aus Charkiw/Ukraine. Darin war ein Mann beim Einkaufen beinahe von einer russischen Drohne getötet worden, oder von einer Rakete, die in einen Supermarkt eingeschlagen war. Müsste ich bei mir nachlesen. Nur weiß nicht mehr in welchen Text. Was hat der gemacht nachdem er fast getötet wurde. Der setzte seinen Einkauf einfach fort mit einem Schulterzucken. Da brennt die ganze Welt und wir Menschen gehen trotzdem zum Einkaufen. Du machst doch nix anderes. Einkaufen gehen. Genau. Nebenan hat man die Juden aus ihren Wohnungen geprügelt, wie bei mir im Hood die Frau Lotte Baumann, und die Arier schauten kurz hin, setzten dann ihre Einkäufe aber ungerührt fort. Nur bei Juden kauften sie natürlich nicht. Ich kaufe trotzdem regelmäßig beim Araber ein. Trotz der miesen Stimmung.
Reform. Die Koalition schickt eine Novelle zum Integrationsgesetz in Begutachtung. Sie sieht neue Strafen und einen Kostenbeitrag für Personen vor, die sich nicht integrieren wollen. Wie? Jetzt wird schon mangelnde Integration zu einer Straftat, spotte ich leise vor mich hin beim Lidl, mit einem Anteil an Migranten von 65%+.
Kernstück der Reform ist, die bisher im Integrationsgesetz festgeschriebenen Maßnahmen zu einem größeren Integrationsprogramm mit neuen Angeboten, Pflichten und Strafen umzugestalten. Das Programm absolvieren müssen unter anderem Asylberechtigte, Asylantragsteller mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit, subsidiär Schutzberechtigte und Vertriebene. Verpflichtend ist es für Personen ab 18 Jahren, Jugendliche ab 15 Jahren können aber bereits Angebote daraus in Anspruch nehmen.
Ein Ziel der Reform ist, künftig vermehrt Personen mit Betreuungspflichten in das Programm zu bekommen. Mütter mit Kindern sind eine Gruppe, die man bisher nicht immer erreicht. Künftig sollen auch diese grundsätzlich oder zumindest teilweise am Programm teilnehmen. Laut den Erläuterungen soll im Einzelfall geprüft werden, ob Betreuungspflichten der Teilnahme am Programm oder an einzelnen Maßnahmen tatsächlich entgegenstehen.
Es drohen auch neue Strafen. Bereits bisher werden etwa jene bestraft, die bei der Integrationsprüfung schummeln und andere Personen für sich antreten lassen. Hier wird deutlich nachgeschärft. Wer wiederholt seiner „Pflicht zur Erfüllung des Integrationsprogramms nicht nachkommt und damit seine Integrationsunwilligkeit zum Ausdruck bringt“, hat eine Strafe von 1500 bis 5000 Euro zu zahlen. Das ist etwa der Fall, wenn jemand mehrfach nicht zu seiner Integrationsprüfung erscheint oder Kurse unentschuldigt abbricht. Quelle: Die "Presse"
Bei der Integrationsprüfung.
Ahmed zur Amina: „Nicht lustig.“
Ahmed zur Amina: „Scheiße Schwester. Wie hieß der Kerl? Irgendwas mit Brunnen hinten dran.“
Amina: „Kaltenbrunner, Bruder. Ernst Kaltenbrunner“.
Ahmed: „Genau der Ernstl. Free Palästina“.
Die Prüfungsaufsicht, ein gewissenhafter Herr mit dem Nachnamen Pospisil: „Ahmed, schreib ja nicht bei der Amina ab. Untersteh dich“. Quelle: Wir sind ja alle eine einzige glückliche Familie. Nur durch ein paar kleine Missverständnisse von einander getrennt.
Obschon ich beim Namen Amina an Jina Mahsa Amini denke. Sie wurde im September 2022 von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, weil ihr Kopftuch angeblich nicht den Vorschriften entsprach. Wenige Tage später starb sie in Gewahrsam. Ihr Tod löste die landesweiten Proteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ aus. Und in der Kulturzeit auf 3sat wurde eine Frau zum Tode verurteilt, weil sie während der Massenproteste im Jänner, die vom Regime blutig niedergeschlagen wurden, Verletzte ins Krankenhaus brachte. Quelle: Diese Welt ist ein Irrenhaus. Ein einziges Irrenhaus.
Das verändert natürlich alles, bemerkt die Bildmacherin trocken, die noch an einem KI-Foto-Montage arbeitet, dass sich mit dem Midterms-Wahlen in den USA beschäftigt wie ich mich mit der Frage. Leven 2 oder doch Level Saugkraft. Nee, das nicht. Aber perspektivisch schon auch. Lauch, könnte ich wieder m als essen. Eine schöne Lauchsuppe, die du dir selber eingebrockst hast. Indirekt, wie ein Freistoß, seit wann hast du dich frei gestoßen. Ist das schon wieder anstrengend. Wundern darf man sich nicht dass ich zu nichts komme. Aus dem du geschaffen wurdest. Aus einen flüchtigen Augenblick.
Was in Österreich nicht mehr notwendig ist falls Sie in Österreichs Gefängnissen einsitzen die heillos überfüllt sind. Deswegen tritt mi heute, 1. November 2026, in Österreich eine Strafvollzugsnovelle 2026 in Kraft.
Eine neue Statistik des Justizministeriums mit dem Stichtag 23. Juni 2026 gibt ein Bild der Situation. Demnach waren damals 5257 Personen und damit rund 54 Prozent aller Gefängnisinsassen keine Österreicher (Ausländer bzw. Staatenlose). Im internationalen Vergleich hat Österreich viele ausländische Häftlinge, bei deren Anteil liegt man laut Angaben des Justizministeriums an dritter Stelle in Europa. Wer nur geklaut hat, selbst wenn dieser Tätigkeit berufsmäßig nachgeht, soll in sein Heimatland abgeschoben werden, weit vor Ende der Haftzeit.
Vorgesehen sind Erleichterungen für die Außerlandesbringung bzw. die Verbüßung der Strafe im Heimatland bei bestimmten ausländischen Straftätern. Dafür gelten Voraussetzungen wie etwa ein Einreise- oder Aufenthaltsverbot; zudem gibt es Ausnahmen, etwa für schwere Gewalt-, Sexual- und Terrorstraftaten. Quelle: Ist das nicht ein Aufruf für ein Eigentumsdelikt? Die Werbebroschüre für Eigentumsdelikte schreibt sich Österreich mittlerweile von selbst. Quelle: Na, na.
Schwer zu sagen von der Bronx aus. Schwer zu sagen, ob die Republikaner tatsächlich so viel verlieren werden bei den Midterm-Wahlen wie in den Medien vorausgesagt wird. Titel der Fotomontage ist natürlich: Spielt Wirtschaft schon wieder mal verrückt. Aber in den USA sagen sie, „It’s the economy, stupid“.
Es ist ja so. Aber nur in der 📰(„New York Times“)
Viele von uns erzählen sich Geschichten darüber, was uns in die Wiege gelegt wurde, was wir erreichen können und was uns zusteht – Geschichten über unseren Platz in der Gesellschaft. Meine Eltern haben viel geopfert, damit ich eine gute Ausbildung bekommen konnte, und jetzt sollte ich die Kinder, das Haus, das Leben haben, für das ich so hart gearbeitet habe. Oder: Ich habe gerade eine Beförderung bekommen; dieser Erfolg sollte meine Sorgen lindern. Wir erzählen uns diese Geschichten, um unser Leben uns selbst zu erklären und unseren eigenen Lebensweg zu verstehen.
Doch diese Geschichte wird immer schwieriger zu erzählen. Zwar verdienen Angehörige der Mittelschicht gemessen an einigen Kriterien heute mehr als frühere Generationen, doch die Brookings Institution stellte kürzlich fest, dass sich ein Drittel der amerikanischen Mittelschicht immer noch nicht das Nötigste leisten kann. Und für den Rest der Bevölkerung lassen die hohen Kosten für Kinderbetreuung, Wohnen, medizinische Versorgung und andere lebensnotwendige Dinge das Einkommen kümmerlich erscheinen. Daher schränken sie ihre Ausgaben ein und beschränken den Lebensstil, den sie sich einst vorgestellt hatten.
„Ich habe ein naturwissenschaftliches Fach studiert, dann am MIT meinen Master gemacht und anschließend einen sehr guten Job bekommen. Mir wurde gesagt, wenn ich all das mache, könnte ich mir ein Haus leisten. Dann würde sich alles von selbst regeln. Und ich habe all das in der vorgegebenen Reihenfolge gemacht, und trotzdem sitze ich hier in meiner Wohnung. Es hat einfach nicht geklappt.“ Quelle: Zoe Temco, 32, verdient 130.000 Dollar in Cambridge, Massachusetts.
„Bars und Cafés haben wir dieses Jahr beide nicht besucht. Ich hatte letzte Woche Geburtstag. Wir sind mit den Kindern zum Frühstück in ein Diner gegangen, anstatt abends essen zu gehen, weil wir wussten, dass das viel günstiger sein würde.“ Quelle: Brianna Clarke-Schwelm, 37, hat ein Haushaltseinkommen von 135.000 US-Dollar in Durham, North Carolina.
Steigende Kosten werden oft unter dem Begriff „Bezahlbarkeit“ zusammengefasst, obwohl sie in Wirklichkeit das Ergebnis vieler zusammenwirkender Faktoren sind: die gestiegenen Kosten für Krankenversicherungen; Zölle, die Kleidung und Computer plötzlich verteuern; Konflikte im Nahen Osten, die die Ölpreise in die Höhe treiben; Inflation und hohe Lebensmittelpreise.
Die meisten dieser Faktoren liegen außerhalb der Kontrolle des durchschnittlichen Amerikaners, weshalb immer mehr Menschen das Gefühl haben, gezwungen zu sein, Einsparungen vorzunehmen, wo immer es möglich ist.
Der Verzicht auf das, was man sich einst leisten konnte, löst eine existenzielle Krise aus. Jegliche Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die man im Leben empfunden hat? Verschwunden. An ihre Stelle tritt eine viel umfassendere Unsicherheit, etwas, das ich als „terra infirma“ bezeichne: unsicheren Boden.
Was verloren geht – gutes Brot, regelmäßige Friseurbesuche, Haustiere, Lieferdienste, Babysitter, luxuriöse Gesichtscremes – ist nicht nur materieller Besitz. Es geht um Ambitionen. Es geht um den Luxus, ein Leben ohne die ständige Sorge zu führen. Es geht um den Verlust der Zukunftsvision von einst. Es geht um die Sehnsucht nach einem Leben, das man sich erträumt hat und das nun nie Wirklichkeit werden wird.
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Und die USA haben einen florierende Wirtschaft und unter 5% Arbeitslose.
Ich kopiere bei mir selbst und füge ein, in diesem leidvollen Kreislauf des Werden und Vergehens. Schon fragt mich der Wortmacher, seit wann bei dir noch was wird. Woraufhin ich dann selber lachen musste, auf der Straße in der Bronx beim arabischen Radl-Mechaniker. Erklären kann ich es mir nicht, aber ich kaufe lieber bei Fremden ein, die irgendwann zu Freunden werden oder wenigstens zu Staatsbürger:innen.
Laut ...
Sag es laut, ihr dummen Wixxer aus der Weltruin-GmbH, mit der Lizenz zu töten, mit der Konzession, ein anderes Land in Schutt und Asche zu legen, weil es euch fernliegt, Konzessionen zu machen. Was ist jetzt mit der unantastbaren Würde des Lebens und der Einzigartigkeit eines jeden Menschen, egal welcher Couleur, Religion oder geschlechtsunspezifischen Leseschwäche, da wir ja alle gelesen werden? Der Running-Gag zieht immer. Vor diesen W****** habe ich Angst, wie die Chefin der Linken in Berlin, Elif Eralp, Angst hat vor propalästinensischen Terrorsympathisanten mit Kontakten zur Hamas - da hamas in alle Richtungen ausfranzend. Sie und ihr Mann, schreibt Eralp darin, hätten »Angst vor diesen Leuten«. Muss mich noch vorlesen lassen. Der ist ja ein Müssender. Der muss andauernd aufs Häusl.
Diese Wixxer, die diesen Welt in den Ruin treiben, sind noch viel schlimmer als Kleinstbürgerliche mit herrschaftlichen Anspruch, denke ich mir laut vor mich hin sabbernd. Aber jetzt schon beim Hofer. Woher willst du das so genau wissen, stellt mich der Wortmacher zur Rede. Seit wann kennst du Mitglieder oder Sympathisanten der 🔨 mas persönlich. Stimmt auch wieder.
Laut.
Dein Leben lang bist du schon viel zu laut, triffst nicht den richtigen Ton, fällst mit der Tür ins Haus, brüllst viel mehr als dass du sprichst. Sprichwörtlich gesagt haust du andauernd auf dem Putz, der dann von deiner kleinstbürgerlichen Fassade bröckelt. Stimmt auch wieder irgendwie. Auf mich wurde so wenig aufgepasst dass ich heute viel zu wenig angepasst bin. Was ich aber nicht laut sagen kann. Deswegen schreibe ich ja. Schreien geht nicht.
Laut Daten der Statistik Austria leben in Österreich knapp 290.000 Menschen, die im Land geboren wurden, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Da in Österreich das Abstammungsprinzip (Ius Sanguinis) gilt, erhalten Kinder bei der Geburt die Staatsbürgerschaft nur dann automatisch, wenn mindestens ein Elternteil Österreicher ist, weshalb jährlich rund 20.000 Neugeborene mit ausländischer Staatsbürgerschaft auf die Welt kommen und der Großteil dieser Personengruppe aus Kindern sowie Jugendlichen besteht. In Wien liegt dieser Anteil besonders hoch: Hier besitzen rund 35 % der gesamten Bevölkerung keine österreichische Staatsbürgerschaft. Quelle: Das ist eigentlich ein Skandal, wenn Menschen in einem Land geboren wurden und vom politischen Aushandlungsprozess ausgeschlossen sind. Wie du von allen Interfamilären mit Style. Ich darf nur zu einem Begräbnis antanzen. Was ist dann ziemlich spooky fand.
Ist ist auch verstörend, pflichtet mir selbst der Wortmacher bei. Und das will was heißen. Aber bevor es zu düster wird.
Zum Psychischen hätte ich noch einen Nachtrag:
Oft steht dahinter fehlendes Wissenschaftsverständnis: Ein vorangestelltes „neuro-“ oder „Neuro-“ fungiert im heutigen Psychojargon gern als magische Zutat, die diffusen Phänomenen scheinbar biologische Autorität gibt. Der Schweizer Wissenschaftsforscher Michael Hagner nennt dieses Phänomen „Cyber-Phrenologie“ und zieht eine Parallele zur Schädellehre (Phrenologie) von Franz Joseph Gall, der es für möglich hielt, von der Kopfform auf den Charakter zu schließen
Als letztes in Bergmanns Glossar: die „Z-Kategorie“: die „Reste-Rampe“ (so Bergmann) in der ICD, dem Klassifikationssystem der WHO für medizinische Diagnosen, gedacht für Phänomene, die keinen Krankheitswert haben, aber Menschen belasten können. „Wenn Sie den Katalog durchgearbeitet und immer noch keine auf Sie passende Diagnose gefunden haben“, so Bergmann, „werden Sie hier garantiert fündig.“
Die Restl-Rampe an medizinischen Diagnosen. Das ist wie willhaben fürs Mindsetting.
Jessas - Sie hieß Jessica!
Du Archivar deine eigenen Blamage und Demontage, ruft mir der Wortmacher ins Gewissen, hast all dein Versagen feinsäuberlich abgeheftet. Belege eines gescheiterten Leben. Wie gehabt den Tonfall der Um2 so grandios imitierend dass ich mich auf einmal in einer anderen Zeit wähne, in der du genauso wenig zu sagen hattest wie heute. Schon belegt die gute Frau meine Jausenbrote mit ranziger Salami. Der Speck auch ungenießbar. Und die Bananen so braun, dass ich es schon mit der Angst zu tun bekam, wenn ich die esse, werde ich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verknackt.
Aber anders, bespaße ich mich selbst. Wie? Was anders? Na, anders, anders halt. Es hat sich unglaublich viel verändert seit damals. Selbst wenn man im Kern immer der Alte bleibt. Geh, dich hat die kleinstbürgerliche Matrix ausgespuckt wie die Kerne von Oliven. Herrschaften, die ich auf den Sperrmüll geworfen habe wie die alte Kommode im Keller, mit der Miss Texas aus dem Jahr 1984 in der obersten Schublade, die klemmte. Das waren noch die guten alten Zeiten. Da hatte fast niemand eine psychische Diagnose. Da war man nur ein wenig verklemmt. Nicht so meine Großmutter, die war schon damals schizophren.
Der Kern des Anstoß.
Schon denke ich an Olivenbäume von Palästinenser im Westjordanland, die von militanten Siedler ausgerissen wurden, vor den Augen israelischer Soldaten und de ganzen Welt. In der Israel seit der Staatsgründung durch seine arabischen Nachbarn attackiert und von der Auslöschung bedroht wird. Das muss einen ja völlig fertig macht, wenn die Angst vor der Auslöschung, sogar als Volk, andauernd um einen herum wabert wie Smog oder eine giftige Wolke, die vom River bis zum See reicht. Was eh schon (fast) ein Fortschritt ist, übe ich mich in einer für Zeit typisch zynischen Geisteshaltung. Vor dem Ausrufung des Staats Israel wurden die Juden ja tatsächlich ausgelöscht. Von unsereins. Nicht nur aber auch. Der Holocaust hat uns ja nicht wirklich gut getan. Der hat zu einer Identitätsstörung geführt, hüben wie drüben.
Das habe nicht ich mit ausgedacht. Das sagt der AfD-Vordenker in Sachsen-Anhalt Hans-Thomas Tillschneider, Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt.
Im von Tillschneider maßgeblich miterfassten Wahlprogramm heißt es, die offizielle Erinnerungskultur im Zusammenhang des Nationalsozialismus habe den Deutschen eine «Identitätsstörung» verpasst. Nötig sei eine positive Bezugnahme auf die Geschichte «vor 1933». Um Juden oder jüdisches Gemeindeleben geht es dort an keiner Stelle. In der Vergangenheit hatte sich Tillschneider allerdings durchaus über das organisierte Judentum in Deutschland geäußert.
Da wäre etwa seine Behauptung, dass der Zentralrat der Juden «multikulturelle Verhältnisse herbeiführen» wolle, um «die deutsche Kultur zu schwächen». Das Ziel des Zentralrats wie des Establishments überhaupt sei letztlich die «Abschaffung unseres Volkes», sagte er 2018 bei einer AfD-Veranstaltung in Bayern. Quelle: "NZZ" / «Amoklauf» oder «antisemitischer Anschlag»? Was die Wortwahl eines AfD-Politikers über das Verhältnis seiner Partei zu den Juden verrät
Als Hans-Thomas Tillschneider das Gedenken zum Anschlag von Halle besuchen wollte, wurde ihm der Eintritt verwehrt. Offenbar arbeitet er nun daran, Brücken zu den jüdischen Gemeinden in Deutschland zu bauen. Dort ist allerdings die Skepsis gross. "NZZ"
Siehste, dachte ich mir. Heute kannst du schon ein ganzes Land auf die Couch legen und therapeutisch verunstalten. Mit den Augen des AfD-Politikers gesprochen, mangelt es den Deutschen an einem gesunden Volksempfinden. Nur a Schmäh. In Deutschland hat der Zeitgeist einen Knacks. Die gesellschaftliche Stimmung ist nicht die beste. Das ist sogar in Österreich gesellschaftlicher Konsens. Das ist eine Stimmung, die sich auch in der Kauflaune ausdrückt und die besser sein könnte. Dabei sind sich alle in einer Frage einig: Dass wir uns nicht einig sind, verneint statt vereint als Volk. Dazu hätte ich noch einen Text, betreffend das Staatsbürgerschaftsrecht in Österreich, das dir in Deutschland fast schon nachgeschmissen wird. In Deutschland wie auch in Österreich geht die Angst vor der Zukunft um. Und schon hätten wir einen Link zur Angst, dass in Berlin bald Zustände herrschen werden wie in Paris und weiteren französischen Großstädten.
Dazu schreibt der französische französischer Philosoph, Essayist und Romancier, Pascal Bruckner in der "NZZ":
Jessas - Sie hieß Jessica. Und dieser Welt, vorderhorstig durch die Sozialen Medien repräsentiert, muss man schon was heißen, um auch Gewicht zu haben. Aber Gewicht haben kannst du heute nicht mehr schreiben. Wo alle, die was heißen, sich wie bekloppt Tabs einwerfen und Spritzen setzen wie einst die Kinder vom Bahnhof Zoo, mit denen GLP‑1‑Rezeptoren aktiviert werden, wodurch das Sättigungsgefühl zunimmt, die Magenentleerung verzögert wird und die Energieaufnahme sinkt. Im Gegensatz zum Meeresspiegel. Der unaufhörlich steigt. Frag den Deichgrafen, der wird dir das bestätigen. Die 2,5 Grad Temperaturanstieg reißen wie so locker wie du im Leben die Einstiegshürde. ©️Die kleinstbürgerliche Idylle. Nur wer in den Sozialen Medien sehr viele Follower hat, wie einst der Hitler, hat auch eine Stimme die gehört wird, die was gilt.
Die Vergeltung, der als entbehrlich empfundenen Masse ohne Klasse. Steht Frankreich tatsächlich vor einem Bürgerkrieg? Was heißt hier Frankreich. Fast überall brodelt der Volkszorn gefährlich. Die Jungend fühlt sich von den Alten über den Tisch gezogen. Was ist jetzt mit dem Aufstiegsversprechen. Das gilt wie gehabt. Nur muss man da über die eine oder andere Leiche steigen wie unlängst am Mount Everest oder war es der K2?
Die «Grande Nation» implodiert. Sie gleitet schleichend in einen Bürgerkrieg ab
Frankreich bietet das Schauspiel eines Landes im vollen Verfall, das darauf versessen ist, seinen Zustand zu verschlimmern.
In diesem Text wird's dann historisch.
Im Mai 1848 wohnt Alexis de Tocqueville einem grossen allegorischen Fest zu Ehren der Eintracht auf dem Marsfeld bei. Die Julimonarchie von Louis Philippe ist drei Monate zuvor zusammengebrochen, und die Wahlen im April haben kein eindeutiges Ergebnis gebracht. In den Vorstädten wächst der Unmut: Die Arbeiter, die auf eine soziale und demokratische Republik gehofft haben, begehren gegen die Schliessung der Nationalwerkstätten auf, jener Einrichtungen, die die Arbeitslosigkeit lindern sollten.
Auf dem Marsfeld sieht Tocqueville 20 000 Bajonette wiegen, «wie ein See aus Stahl». Jedes Lager stellt seine Soldaten zur Schau: Legionen aus den Vorstädten, nach ihnen jene der reichen Viertel und der Vororte. Tocqueville kommentiert in seinen Erinnerungen: «Ich wohnte diesem langen Schauspiel mit von Traurigkeit erfülltem Herzen bei; noch nie zu irgendeiner Zeit waren so viele Waffen auf einmal in der Hand des Volkes (. . .) Ich sah voraus, dass all diese Bajonette, die ich in der Sonne glänzen sah, bald gegeneinander erhoben werden würden, und ich spürte, dass wir soeben die Musterung der zwei Armeen des Bürgerkriegs vollzogen hatten.»
Aber richtig spannend fand ich folgenden Absätze, die in deinem Leben schon lange nicht mehr klimpern wie falsche Wimpern. Nicht klimpern. Klackern. Nur in der MAGA-Welt tragen Frauen solche Achillessehnen-Versenkern.
Zurück in die Gegenwart. Die Krawalle vom 17. Oktober 2026 spielten sich am Ende meiner Straße ab, den ganzen Tag war das Knallen der Tränengasgranaten und Feuerwerksböller zu hören. Gegen 18 Uhr, als ich zum Einkaufen ging, waren die Straßen verwüstet: brennende Mülltonnen, Mopeds und Bänke, aufgerissener Asphalt, ausgebrannte Autos, demolierte und geplünderte Geschäfte. Dazu Banden von Jugendlichen, die brüllend vor Freude von der Place de la République herbeiströmten.
Die Randalierer waren bester Laune, erzählten sich von ihren Kämpfen mit der Polizei, gratulierten einander und zogen mit ihrer Beute davon, einige von ihnen saßen zusammengedrängt in Lieferwagen. Drei Arten von Demonstranten wechselten sich im Laufe des Tages ab: zuerst Schüler und Studenten, dann die Vertreter der ultralinken Szene, diszipliniert und entschlossen, bereit, alle Symbole des «bourgeoisen Staates» in Brand zu stecken, zuletzt Plünderer aus den Vororten, die zum «Shoppen» gekommen waren.
Diese «Konsumenten» hatten es eilig, aber sie waren nicht in Aufruhr, eher im Rausch. Sie sicherten sich das neueste iPhone, die neusten Sneaker und andere Luxusartikel. Das waren keine «Verdammten dieser Erde», keine Unterdrückten im Sinne von Frantz Fanon, sondern gierige Hyperkapitalisten. Es war ein gigantisches, landesweites Gelage, bei dem sich verängstigte Händler und rasende und rasende Randalierer gegenüberstanden. In allen Städten Frankreichs spielten sich dieselben apokalyptischen Szenen ab, aber im Vergleich zu früheren Aufständen gab es einen Unterschied: die Überforderung und faktische Abwesenheit der Polizei.
Dieser Rückzug des Staates, seine gnadenlose Überforderung, hat viele Franzosen entmutigt. Um die Stimmung zu verstehen, die das Land erfasst hat, muss man sich die finanzielle Lage Frankreichs vor Augen führen: Die Staatsverschuldung beläuft sich auf 3640 Milliarden Euro, was 117 Prozent des BIP entspricht. Quelle: "NZZ" / Pascal Bruckner
----_------_--------___----------______-------______------______-
Gegen 18 Uhr, als ich zum Einkaufen ging,......
Ich hatte so einen Einkauf-Text aus Charkiw/Ukraine. Darin war ein Mann beim Einkaufen beinahe von einer russischen Drohne getötet worden, oder von einer Rakete, die in einen Supermarkt eingeschlagen war. Müsste ich bei mir nachlesen. Nur weiß nicht mehr in welchen Text. Was hat der gemacht nachdem er fast getötet wurde. Der setzte seinen Einkauf einfach fort mit einem Schulterzucken. Da brennt die ganze Welt und wir Menschen gehen trotzdem zum Einkaufen. Du machst doch nix anderes. Einkaufen gehen. Genau. Nebenan hat man die Juden aus ihren Wohnungen geprügelt, wie bei mir im Hood die Frau Lotte Baumann, und die Arier schauten kurz hin, setzten dann ihre Einkäufe aber ungerührt fort. Nur bei Juden kauften sie natürlich nicht. Ich kaufe trotzdem regelmäßig beim Araber ein. Trotz der miesen Stimmung.
Reform. Die Koalition schickt eine Novelle zum Integrationsgesetz in Begutachtung. Sie sieht neue Strafen und einen Kostenbeitrag für Personen vor, die sich nicht integrieren wollen. Wie? Jetzt wird schon mangelnde Integration zu einer Straftat, spotte ich leise vor mich hin beim Lidl, mit einem Anteil an Migranten von 65%+.
Kernstück der Reform ist, die bisher im Integrationsgesetz festgeschriebenen Maßnahmen zu einem größeren Integrationsprogramm mit neuen Angeboten, Pflichten und Strafen umzugestalten. Das Programm absolvieren müssen unter anderem Asylberechtigte, Asylantragsteller mit hoher Anerkennungswahrscheinlichkeit, subsidiär Schutzberechtigte und Vertriebene. Verpflichtend ist es für Personen ab 18 Jahren, Jugendliche ab 15 Jahren können aber bereits Angebote daraus in Anspruch nehmen.
Ein Ziel der Reform ist, künftig vermehrt Personen mit Betreuungspflichten in das Programm zu bekommen. Mütter mit Kindern sind eine Gruppe, die man bisher nicht immer erreicht. Künftig sollen auch diese grundsätzlich oder zumindest teilweise am Programm teilnehmen. Laut den Erläuterungen soll im Einzelfall geprüft werden, ob Betreuungspflichten der Teilnahme am Programm oder an einzelnen Maßnahmen tatsächlich entgegenstehen.
Es drohen auch neue Strafen. Bereits bisher werden etwa jene bestraft, die bei der Integrationsprüfung schummeln und andere Personen für sich antreten lassen. Hier wird deutlich nachgeschärft. Wer wiederholt seiner „Pflicht zur Erfüllung des Integrationsprogramms nicht nachkommt und damit seine Integrationsunwilligkeit zum Ausdruck bringt“, hat eine Strafe von 1500 bis 5000 Euro zu zahlen. Das ist etwa der Fall, wenn jemand mehrfach nicht zu seiner Integrationsprüfung erscheint oder Kurse unentschuldigt abbricht. Quelle: Die "Presse"
Bei der Integrationsprüfung.
Ahmed zur Amina: „Nicht lustig.“
Ahmed zur Amina: „Scheiße Schwester. Wie hieß der Kerl? Irgendwas mit Brunnen hinten dran.“
Amina: „Kaltenbrunner, Bruder. Ernst Kaltenbrunner“.
Ahmed: „Genau der Ernstl. Free Palästina“.
Die Prüfungsaufsicht, ein gewissenhafter Herr mit dem Nachnamen Pospisil: „Ahmed, schreib ja nicht bei der Amina ab. Untersteh dich“. Quelle: Wir sind ja alle eine einzige glückliche Familie. Nur durch ein paar kleine Missverständnisse von einander getrennt.
Obschon ich beim Namen Amina an Jina Mahsa Amini denke. Sie wurde im September 2022 von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, weil ihr Kopftuch angeblich nicht den Vorschriften entsprach. Wenige Tage später starb sie in Gewahrsam. Ihr Tod löste die landesweiten Proteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ aus. Und in der Kulturzeit auf 3sat wurde eine Frau zum Tode verurteilt, weil sie während der Massenproteste im Jänner, die vom Regime blutig niedergeschlagen wurden, Verletzte ins Krankenhaus brachte. Quelle: Diese Welt ist ein Irrenhaus. Ein einziges Irrenhaus.
Das verändert natürlich alles, bemerkt die Bildmacherin trocken, die noch an einem KI-Foto-Montage arbeitet, dass sich mit dem Midterms-Wahlen in den USA beschäftigt wie ich mich mit der Frage. Leven 2 oder doch Level Saugkraft. Nee, das nicht. Aber perspektivisch schon auch. Lauch, könnte ich wieder m als essen. Eine schöne Lauchsuppe, die du dir selber eingebrockst hast. Indirekt, wie ein Freistoß, seit wann hast du dich frei gestoßen. Ist das schon wieder anstrengend. Wundern darf man sich nicht dass ich zu nichts komme. Aus dem du geschaffen wurdest. Aus einen flüchtigen Augenblick.
Was in Österreich nicht mehr notwendig ist falls Sie in Österreichs Gefängnissen einsitzen die heillos überfüllt sind. Deswegen tritt mi heute, 1. November 2026, in Österreich eine Strafvollzugsnovelle 2026 in Kraft.
Eine neue Statistik des Justizministeriums mit dem Stichtag 23. Juni 2026 gibt ein Bild der Situation. Demnach waren damals 5257 Personen und damit rund 54 Prozent aller Gefängnisinsassen keine Österreicher (Ausländer bzw. Staatenlose). Im internationalen Vergleich hat Österreich viele ausländische Häftlinge, bei deren Anteil liegt man laut Angaben des Justizministeriums an dritter Stelle in Europa. Wer nur geklaut hat, selbst wenn dieser Tätigkeit berufsmäßig nachgeht, soll in sein Heimatland abgeschoben werden, weit vor Ende der Haftzeit.
Vorgesehen sind Erleichterungen für die Außerlandesbringung bzw. die Verbüßung der Strafe im Heimatland bei bestimmten ausländischen Straftätern. Dafür gelten Voraussetzungen wie etwa ein Einreise- oder Aufenthaltsverbot; zudem gibt es Ausnahmen, etwa für schwere Gewalt-, Sexual- und Terrorstraftaten. Quelle: Ist das nicht ein Aufruf für ein Eigentumsdelikt? Die Werbebroschüre für Eigentumsdelikte schreibt sich Österreich mittlerweile von selbst. Quelle: Na, na.
Schwer zu sagen von der Bronx aus. Schwer zu sagen, ob die Republikaner tatsächlich so viel verlieren werden bei den Midterm-Wahlen wie in den Medien vorausgesagt wird. Titel der Fotomontage ist natürlich: Spielt Wirtschaft schon wieder mal verrückt. Aber in den USA sagen sie, „It’s the economy, stupid“.
Es ist ja so. Aber nur in der 📰(„New York Times“)
Viele von uns erzählen sich Geschichten darüber, was uns in die Wiege gelegt wurde, was wir erreichen können und was uns zusteht – Geschichten über unseren Platz in der Gesellschaft. Meine Eltern haben viel geopfert, damit ich eine gute Ausbildung bekommen konnte, und jetzt sollte ich die Kinder, das Haus, das Leben haben, für das ich so hart gearbeitet habe. Oder: Ich habe gerade eine Beförderung bekommen; dieser Erfolg sollte meine Sorgen lindern. Wir erzählen uns diese Geschichten, um unser Leben uns selbst zu erklären und unseren eigenen Lebensweg zu verstehen.
Doch diese Geschichte wird immer schwieriger zu erzählen. Zwar verdienen Angehörige der Mittelschicht gemessen an einigen Kriterien heute mehr als frühere Generationen, doch die Brookings Institution stellte kürzlich fest, dass sich ein Drittel der amerikanischen Mittelschicht immer noch nicht das Nötigste leisten kann. Und für den Rest der Bevölkerung lassen die hohen Kosten für Kinderbetreuung, Wohnen, medizinische Versorgung und andere lebensnotwendige Dinge das Einkommen kümmerlich erscheinen. Daher schränken sie ihre Ausgaben ein und beschränken den Lebensstil, den sie sich einst vorgestellt hatten.
„Ich habe ein naturwissenschaftliches Fach studiert, dann am MIT meinen Master gemacht und anschließend einen sehr guten Job bekommen. Mir wurde gesagt, wenn ich all das mache, könnte ich mir ein Haus leisten. Dann würde sich alles von selbst regeln. Und ich habe all das in der vorgegebenen Reihenfolge gemacht, und trotzdem sitze ich hier in meiner Wohnung. Es hat einfach nicht geklappt.“ Quelle: Zoe Temco, 32, verdient 130.000 Dollar in Cambridge, Massachusetts.
„Bars und Cafés haben wir dieses Jahr beide nicht besucht. Ich hatte letzte Woche Geburtstag. Wir sind mit den Kindern zum Frühstück in ein Diner gegangen, anstatt abends essen zu gehen, weil wir wussten, dass das viel günstiger sein würde.“ Quelle: Brianna Clarke-Schwelm, 37, hat ein Haushaltseinkommen von 135.000 US-Dollar in Durham, North Carolina.
Steigende Kosten werden oft unter dem Begriff „Bezahlbarkeit“ zusammengefasst, obwohl sie in Wirklichkeit das Ergebnis vieler zusammenwirkender Faktoren sind: die gestiegenen Kosten für Krankenversicherungen; Zölle, die Kleidung und Computer plötzlich verteuern; Konflikte im Nahen Osten, die die Ölpreise in die Höhe treiben; Inflation und hohe Lebensmittelpreise.
Die meisten dieser Faktoren liegen außerhalb der Kontrolle des durchschnittlichen Amerikaners, weshalb immer mehr Menschen das Gefühl haben, gezwungen zu sein, Einsparungen vorzunehmen, wo immer es möglich ist.
Der Verzicht auf das, was man sich einst leisten konnte, löst eine existenzielle Krise aus. Jegliche Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die man im Leben empfunden hat? Verschwunden. An ihre Stelle tritt eine viel umfassendere Unsicherheit, etwas, das ich als „terra infirma“ bezeichne: unsicheren Boden.
Was verloren geht – gutes Brot, regelmäßige Friseurbesuche, Haustiere, Lieferdienste, Babysitter, luxuriöse Gesichtscremes – ist nicht nur materieller Besitz. Es geht um Ambitionen. Es geht um den Luxus, ein Leben ohne die ständige Sorge zu führen. Es geht um den Verlust der Zukunftsvision von einst. Es geht um die Sehnsucht nach einem Leben, das man sich erträumt hat und das nun nie Wirklichkeit werden wird.
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Und die USA haben einen florierende Wirtschaft und unter 5% Arbeitslose.
Ich kopiere bei mir selbst und füge ein, in diesem leidvollen Kreislauf des Werden und Vergehens. Schon fragt mich der Wortmacher, seit wann bei dir noch was wird. Woraufhin ich dann selber lachen musste, auf der Straße in der Bronx beim arabischen Radl-Mechaniker. Erklären kann ich es mir nicht, aber ich kaufe lieber bei Fremden ein, die irgendwann zu Freunden werden oder wenigstens zu Staatsbürger:innen.
Laut ...
Sag es laut, ihr dummen Wixxer aus der Weltruin-GmbH, mit der Lizenz zu töten, mit der Konzession, ein anderes Land in Schutt und Asche zu legen, weil es euch fernliegt, Konzessionen zu machen. Was ist jetzt mit der unantastbaren Würde des Lebens und der Einzigartigkeit eines jeden Menschen, egal welcher Couleur, Religion oder geschlechtsunspezifischen Leseschwäche, da wir ja alle gelesen werden? Der Running-Gag zieht immer. Vor diesen W****** habe ich Angst, wie die Chefin der Linken in Berlin, Elif Eralp, Angst hat vor propalästinensischen Terrorsympathisanten mit Kontakten zur Hamas - da hamas in alle Richtungen ausfranzend. Sie und ihr Mann, schreibt Eralp darin, hätten »Angst vor diesen Leuten«. Muss mich noch vorlesen lassen. Der ist ja ein Müssender. Der muss andauernd aufs Häusl.
Diese Wixxer, die diesen Welt in den Ruin treiben, sind noch viel schlimmer als Kleinstbürgerliche mit herrschaftlichen Anspruch, denke ich mir laut vor mich hin sabbernd. Aber jetzt schon beim Hofer. Woher willst du das so genau wissen, stellt mich der Wortmacher zur Rede. Seit wann kennst du Mitglieder oder Sympathisanten der 🔨 mas persönlich. Stimmt auch wieder.
Laut.
Dein Leben lang bist du schon viel zu laut, triffst nicht den richtigen Ton, fällst mit der Tür ins Haus, brüllst viel mehr als dass du sprichst. Sprichwörtlich gesagt haust du andauernd auf dem Putz, der dann von deiner kleinstbürgerlichen Fassade bröckelt. Stimmt auch wieder irgendwie. Auf mich wurde so wenig aufgepasst dass ich heute viel zu wenig angepasst bin. Was ich aber nicht laut sagen kann. Deswegen schreibe ich ja. Schreien geht nicht.
Laut Daten der Statistik Austria leben in Österreich knapp 290.000 Menschen, die im Land geboren wurden, aber keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Da in Österreich das Abstammungsprinzip (Ius Sanguinis) gilt, erhalten Kinder bei der Geburt die Staatsbürgerschaft nur dann automatisch, wenn mindestens ein Elternteil Österreicher ist, weshalb jährlich rund 20.000 Neugeborene mit ausländischer Staatsbürgerschaft auf die Welt kommen und der Großteil dieser Personengruppe aus Kindern sowie Jugendlichen besteht. In Wien liegt dieser Anteil besonders hoch: Hier besitzen rund 35 % der gesamten Bevölkerung keine österreichische Staatsbürgerschaft. Quelle: Das ist eigentlich ein Skandal, wenn Menschen in einem Land geboren wurden und vom politischen Aushandlungsprozess ausgeschlossen sind. Wie du von allen Interfamilären mit Style. Ich darf nur zu einem Begräbnis antanzen. Was ist dann ziemlich spooky fand.
Ist ist auch verstörend, pflichtet mir selbst der Wortmacher bei. Und das will was heißen. Aber bevor es zu düster wird.
Zum Psychischen hätte ich noch einen Nachtrag:
Oft steht dahinter fehlendes Wissenschaftsverständnis: Ein vorangestelltes „neuro-“ oder „Neuro-“ fungiert im heutigen Psychojargon gern als magische Zutat, die diffusen Phänomenen scheinbar biologische Autorität gibt. Der Schweizer Wissenschaftsforscher Michael Hagner nennt dieses Phänomen „Cyber-Phrenologie“ und zieht eine Parallele zur Schädellehre (Phrenologie) von Franz Joseph Gall, der es für möglich hielt, von der Kopfform auf den Charakter zu schließen
Als letztes in Bergmanns Glossar: die „Z-Kategorie“: die „Reste-Rampe“ (so Bergmann) in der ICD, dem Klassifikationssystem der WHO für medizinische Diagnosen, gedacht für Phänomene, die keinen Krankheitswert haben, aber Menschen belasten können. „Wenn Sie den Katalog durchgearbeitet und immer noch keine auf Sie passende Diagnose gefunden haben“, so Bergmann, „werden Sie hier garantiert fündig.“
Die Restl-Rampe an medizinischen Diagnosen. Das ist wie willhaben fürs Mindsetting.
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Freitag, 30. Oktober 2026
Die Revolution der
der imperialist, 12:06h
Jessas!
Serbien
!
Es hat geklappt. Es hat tatsächlich geklappt. Was viele für unmöglich hielten, ist eingetreten: Serbische Student:innen, die genug hatten von einstürzenden Bahnhöfen, ohne russischen Beschuss auf einen Bahnhof in der ukrainischen Großstadt Dnipro, wo laut Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet wurden, haben eine basisdemokratische Bewegung von unten aufgebaut und damit ein von Korruption und Vetternwirtschaft zerrüttetes Land aus der Umklammerung des Autokraten Aleksandar Vučić, seiner Serbischen Fortschrittspartei (SNS) und ihrer mafiösen Entourage entrissen. Quelle: Es gibt also Hoffnung - nur halt nicht für dich und mich Kassandra. K wie kapituliert oder kaputt. Gelebt natürlich auch. Genau. Wir wollen hier keine halben Sachen machen. Macht der schon wieder in die Hose. Selbst dazu habe ich noch Text.
In der „Presse“ schreibt die. Der schreibt nix selber, der schreibt nix selber. Das... Was? Na des - enne male press - i noch den letzten Tropfen Ausdruck aus mir heraus. Scheibt die promovierte Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Elena Messner (*1983), Senior Scientist an der Uni Wien und derzeit zu Forschungszwecken an der Universität Stanford: www.elena-messner.at
Also das schreibt sie natürlich nicht. Mein Gott ist das ein Durcheinander hier. Wir. Wie? Wir? Ihr? Ein Wir gibt es nicht mehr. Wir sind nur noch damit beschäftigt weder ihr noch ihm was zu gönnen. Selbst auf Diagnosen aus dem DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) sollen einige schon neidisch sein. Dabei will mit mir niemand tauschen.
Ordnung muss zwingend sein, wegen der Fliehkräfte in der Gesellschaft, der divergierenden Interessen, und der Neigung aller Dinge zur Entropie. In der Physik beschreibt Entropie die Tendenz eines Systems, von geordneten zu ungeordneteren Zuständen überzugehen wie kochende Milch. Dazu habe ich eine neue Urknall-Theorie auf den Weg gebracht.
Schon bricht hier die nächste große menschliche Kränkung aus. Laut dem deutschen Philosophen Rüdiger Safranski folgte auf die kopernikanische Kränkung, die den Menschen aus dem Zentrum des Universums vertrieb, auf die darwinistische Kränkung, die ihn zum Produkt der Evolution machte, und auf die freudianische Kränkung, die ihn nicht einmal mehr als Herrn im eigenen Haus beließ, nun die vierte Kränkung: die Künstliche Intelligenz, die selbst jene geistigen Fähigkeiten infrage stellt, die der Mensch so lange für sein ureigenstes Privileg hielt. Quelle: Rüdiger Safranski: Die Vierte Kränkung.
Das Universum hat es in der derzeitigen Konstellation schon mal gegeben. Das hat der doch nur geschrieben um der derzeit sagen zu können. Stimmt auch wieder.
Dass sich dann jedoch wieder zusammenzog, wie ein Gesicht, wenn man eine ganz bittere Medizin zu schlucken hat und vorderhorstig nicht mit Botox behandelt wurde. Was heißt hier behandelt. Seit wann ist das Altern eine Krankheit? Na seit dem wir es dazu erklärt haben. Gott musste also diese bittere Medizin schlucken. Das mit dem freien Willen und den Menschen war nicht seine beste Idee. Diese Entscheidung schlug ihm auf den Magen. Und schon schlägt in meinem Kopf ein Bekloppter der Heiligen Maria auf den schwangeren Bauch. Quelle: Ich kann da nix für. Ich habe da nur 1:1 zusammengezählt.
Nach Suizidversuch einer 14-Jährigen: Anklage gegen 21-Jährigen.
Schwede reiste extra nach Wien, um 14-Jähriger beim Sterben „beizustehen“ – Mordanklage
Im Zusammenhang mit dem Suizidversuch einer 14-Jährigen, die sich im Mai 2026 in einem unteren Kellergeschoß an ihrer Adresse in Wien-Landstraße das Leben nehmen wollte, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen jungen Schweden erhoben. Ursprünglich hatte die Anklagebehörde gegen den 21-Jährigen wegen Mitwirkung an der Selbsttötung (§ 78 StGB) ermittelt. Nach gesicherten APA-Informationen wurde beim Landesgericht nun aber eine Anklage wegen versuchten Mordes eingebracht.
Dem Schweden wird demnach nicht nur vorgeworfen, das in schwierigen familiären Verhältnissen lebende Mädchen, das zeitweise in einem Krisenzentrum untergebracht war, zum Suizid verleitet bzw. in ihrem Entschluss bestärkt zu haben. Er half ihr bei Vorbereitungshandlungen, indem er ihr beispielsweise zur Tatausführung benötigte Utensilien kaufte. Als die 14-Jährige am 26. Mai in ihrem Wohnhaus ihr Vorhaben umsetzen wollte, war der 21-Jährige anwesend und soll seinen eigenen Angaben zufolge minutenlang zugesehen haben, ohne dem Mädchen zu Hilfe zu kommen. Die 14-Jährige überlebte dank einer aufmerksamen Hausbewohnerin.
Wie sich nun herausstellte, soll der junge Mann einen oder zwei Tage vor diesem Vorfall selbst aktiv geworden sein. Er soll dem Mädchen mit einer Glasscherbe die Pulsadern aufgeschnitten haben. Die Staatsanwaltschaft nimmt daher an, der 21-Jährige habe mit Tötungsvorsatz gehandelt. Daher brachte sie versuchten Mord durch Unterlassung zur Anklage. Quelle: Die "Presse"
Wie? Der ist extra aus Schweden angereist um einem 14-Jährigen Mädchen die Pulsadern aufzuschneiden. Wie geht das? Gute Frage. Also ist es auch möglich das jemand im Himmel der Heiligen Maria mit einem Baseballschläger auf den schwangeren Bauch haut. Der dafür extra aus der Hölle angereist ist. Und so einen Scheiß denkst du dir aus. Nicht dass ich mir das bewusst ausdenke. Das kommt mir einfach in den Sinn und dann werde ich es nicht mehr los. Also versuche ich es wegzuschreiben. Zwecks Psycho-Hygiene.
Weniger dramatisch.
Irgendwas mit Montezumas-Rache hatte sich Gott eingefangen. Von der Medizin, die auch eine hippe Abnehm-Tablette sein könnte, hat der dann Verstopfung bekommen. Und dann musste er zu einem Abführmittel greifen. Was wir dann als Urknall interpretieren war in Wahrheit aber ein sehr intensiver Klo-Gang. Quelle:
Und so hat er uns ursprünglich, also von den äußeren Bedingungen her, regelrecht in die Welt geschissen, bevor wir dann allesamt in die Welt gevögelt wurden ohne davon fliegen zu können. ©️Werner Schwab. Woraufhin eine regelbasierte Ordnung unerlässlich ist für ein gütiges Zusammenleben. Nur so lässt sich gewährleisten, dass auch jene ein gutes und sicheres Leben führen können, die nicht an den Hebeln der Macht sitzen. Was in Serbien nicht mehr der Fall war.
Insgesamt war der Ansatz der Studierenden zutiefst legalistisch: Indem sie die Funktionsfähigkeit der Institutionen über eine ideologische Agenda stellten, entzogen sie autoritären Strukturen die Basis ihrer Macht. Zudem stellten sie das Profil von ParteipolitikerInnen insgesamt infrage. Während traditionelle politische AkteurInnen ihre Legitimation über innerparteiliche Netzwerke und das Beherrschen von Machtmechanismen definieren, deklarierte die Bewegung gerade diese Art der „politischen Erfahrung“ zum Defizit. Ihre Antwort auf Korruption und Machtmissbrauch war nicht, wie so häufig, Depolarisierung und die Abkehr von sozialem Engagement. Vielmehr wurde Politik ins Leben von Menschen zurückgeholt, Vertrauen in zukünftige Führungspositionen über Fachkompetenz und parteipolitische Unabhängigkeit generiert – alles, als arbeitete man einen standardisierten EU-Empfehlungskatalog zur Stärkung der Demokratie ab.
Bereicherung für Demokratie
Vor den serbischen Studierenden sollten sich also weit über Serbien hinaus jene PolitikerInnen fürchten, die Figuren wie Vučić jahrelang nicht nur als gegeben hinnahmen, sondern selbst Teil seines internationalen Netzwerks wurden – dazu zählen sowohl ehemalige österreichische Bundeskanzler als auch amerikanische und russische Präsidenten. Es überrascht nicht, dass sich – während andere internationale PolitikerInnen den Ausgang der Wahl in Serbien rasch positiv kommentierten – Parteien wie die AfD oder die FPÖ, die gute Beziehungen zu Vučić pflegten, bislang bedeckt halten.
Die Leistung der Studierenden hat jedenfalls Debatten über Demokratiepolitik weltweit um eine schillernde Nuance bereichert: Seit dem 25. Oktober 2026 gilt nämlich als bewiesen, dass eine Bewegung populär und antipopulistisch zugleich agieren und durch gewaltlosen Widerstand einen Autokraten aus dem Amt heben kann. Quelle: Die "Presse"
Möglicherweise sind wir in eine Zeit eingetreten, in der die parteienstaatlich organisierte Demokratie an ihre Grenzen gelangt ist und demokratische Teilhabe neu organisiert werden muss, um die Menschen wieder zu re-politisieren und re-demokratisieren. Aber roten Rosen regnet es deswegen noch lange nicht für die Republik. Man sagt aber nicht repolitisieren. Sagt man nicht? Nein. Was sagt man dann? Man sagt: Die Politik muss die Menschen wieder dort abholen, wo sie kein Bus mehr fährt und der Zug auch Verspätung hat. Abholen. Klingt gut. Wie ein Kind aus dem Kindergarten. Sowas halt. Und sonst so einiges aus der Politik-Plattitüden-Kiste. Das wird viel Geschwafelt wenn der der Tag lang ist. Aber das sind die Tage ja nicht mehr. Wir haben wieder Winterzeit. „Mander, s’isch schon Zeit! Jetzt habe die Weiberleut das Sagen. O.k. Und was sagen die.
Na die fragen:
„Würdest du als Frau lieber allein im Wald einem unbekannten Mann oder einem Bären begegnen?“ Die meisten Frauen antworteten auf die Debatte und sagten, sie würden immer den Bären wählen. Was ich inzwischen nachvollziehen kann. Ich bin gestern Abend mit 14 Toten im Bahnhof in der ukrainischen Großstadt Dnipro ins Bett gegangen und mit 6 weiteren Toten heute aufgestanden.
In Tschernihiw im Norden des Landes kamen zwei 15-Jährige ums Leben, 23 weitere Personen wurden verletzt. Der Angriff traf das Stadtzentrum; zur Art des Angriffs lagen zunächst keine Angaben vor.
In Krementschuk im Gebiet Poltawa starben drei Menschen, als eine Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus einschlug. Elf Personen wurden in ein Spital eingeliefert.
Im Dorf Bilenke im Gebiet Saporischschja wurde ein 49-jähriger Mann getötet, drei weitere Männer erlitten Verletzungen. In der Region Saporischschja trafen Drohnen zudem zwei Busse; dabei wurde eine 56-jährige Frau schwer verletzt. Quelle: "NZZ"
Und der russische Problembär Putin, ein Massenmörder der ersten Güteklasse, vom entflohenen Scheitel bist zur aufgepäppelten Sohle, rechtfertigt den Völkermord an den Ukrainern wie gehabt mit geschichtlichen Interpretationen, die bis zur Gründung der Kiewer Rus zurückreichen. Der Überlieferung zufolge wurde der Warägerfürst Rurik 862 nach Nowgorod gerufen; sein Verwandter Oleg eroberte später Kiew und machte es zum Zentrum der Kiewer Rus. Woraufhin ich mir dachte. Ich könnte mir auch mal wieder was aus dem dunklen Zentrum, dem Mordor des Kaufrausch, was liefern lassen. Von Amazon Prime. Da gibt es ja einen Österreich-Aufschlag von 2,40 pro Bestellung. Damit wird die 5 Cent billigere Semmel gegenfinanziert. Aber nur das Original einer Kaisersemmel ohne irgendwelche exotischen Körnchen drauf wie Kürbiskerne spotte ich. Ein Weckerl mit Kürbiskerne gibt's nicht billiger.
Wir, die wir alles billigend in Kauf nehmen. Am Dienstag, dem 27.20.2026, hat Präsident Finnlands Alexander Stubb, und der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre mit dem Putin telefoniert. Eineinhalb Stunden lang konnten sich die beiden anhören wie der Putin die Dinge sieht. Anderthalb Stunden lang dozierte der darüber, wie er die Geschichte neu vertont, mit den Schmerzensschreien verletzter Menschen.
So wie bei uns manche zum Lachen in den Keller gehen, gehen die Menschen (Zivilbevölkerung), in der Ukraine zum Weinen in den Untergrund. Inzwischen sollen die Russen schon Drohnen haben, die mittels KI darauf trainiert wurden, Menschen zu jagen und danach zu bombardieren, die Tränen auf den Wangen haben. Wie sie angeblich auch von den IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte) eingesetzt werden, im Krieg mit seinen arabischen Nachbarn und Iran. Die mithilfe militärischer Hochtechnologie, die früher oder später auch im zivilen Bereich Anwendung finden wird, das Existenzrecht des jüdischen Staates verteidigen, in dem auch 20 Prozent arabische Israelis leben.
Geh, kommt es mir aus. Die schmeißen einfach ihre dümmsten Bomben auf die Menschen in Gaza oder im Süden des Libanon. Sind eh alle bei der Hamas oder der Hisbollah. Woraufhin ich mich fragte, was eigentlich die Krönung des Antisemitismus ist, der irgendwie mit den Antizionismus verbandelt ist, also mir der Vorstellung dass ausgerechnet der jüdische Staat kein Existenzrecht haben soll. Wenn bei uns in Talk-Shows oder in einem Artikel eine Person schreibt, dass sie das Existenzrecht Israels nicht direkt in Frage stellt.
So größenwahnsinnig musst du erst einmal sein, dachte ich mir. Und schon dachte ich an US-Präsident Trump, der diese Woche wieder einmal gegen Norwegen vom Leder gezogen ist, weil man ihm den Friedensnobelpreis nicht zugesprochen hat. Sollte er nun auch noch mitbekommen, wovon auszugehen ist, dass der norwegische Premierminister mit Putin telefoniert hat, wird er umgehend Elon Musk ankurbeln, damit der das für die Ukraine existenzielle Starlink-Internet wieder auf die Geschwindigkeit des Jahres 1999 herunterdrosselt.
Es war, wie Bloomberg notiert, der erste direkte Kontakt des Kremlchefs mit europäischen Spitzenpolitikern seit einem Anruf Emmanuel Macrons im Juni 2025. Und ganz offensichtlich ein Versuch, die 2022 zerrissenen Gesprächsfäden zwischen Europa und Russland wieder aufzunehmen. Quelle: Es ist zum Fürchten.
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Ja und zum Gruseln ist es auch.
Hallo Wien ist auch bald. Nicht Hallo Wien, du Depp. Halloween. Das auch ja. Wien erst wieder in einem halben Jahr. Oh kalte Jahreszeit, zeig dich bitte gnädig und weniger launisch, als es fast alle sind, die aus der Masse herausragen. Die sich nach ihrem sozialen Aufstieg eigentlich nur noch mit Ja-Sagern und Speichelleckern umgeben. Mit Karrieristen und Opportunisten, dass sind die Christen mit Karies auf der Seele, die sich im Schatten der Auserwählten hoch bücken, und so auf eine steile Karriere hoffen, weil sie instinktiv verstehen, das einem das Leben im Hamsterrad der breiten Masse - ohne Klasse - früher oder später den letzten Nerv raubt, wie vorgestern eine Bande fette Klunker, die mit einem SVU in die Auslage eines Juweliers bretterten am Graben. Einbrecher sind Mittwochfrüh mit einem SUV in die Schaufensterfront des Wiener Innenstadtjuweliers Von Köck gerast. Nachdem sich die Diebe Zutritt verschafft hatten, bedienten sich die Unbekannten in dem Geschäft am Graben an dem Schmuck. Den Einbrechern gelang es mitsamt der Beute zu fliehen. Den dunklen Wagen ließen die zumindest zwei Täter in der Auslage stehen.
Unlängst ereilte diese Schicksal, kein Talent zu haben für ein Leben im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, die Sprecherin von US-Präsident Trump im Weißen Haus, Katie Zacharia. Die nach schlanken fünf Tagen vom Chef wieder gefeuert wurde.Das kann man sicherlich auch noch besser sagen Mitte ist einer KI. Die Absolventin einer US-Jurafakultät hatte US-Medien zufolge wiederholt eine Anwaltsbezeichnung genutzt, obwohl sie die entsprechende Zulassung dafür nicht bestanden hatte. Das räumte sie inzwischen selbst ein. Damit der Eindruck von frauenfeindlichkeit sofort zerstreut wird.
Auf ein überraschendes Ergebnis kam übrigens der Verhaltensbiologe John Dittami in einer an der Uni Wien durchgeführten Studie bezüglich des Schlafens im Ehebett: Frauen schlafen neben einem Mann liegend schlechter als allein, und sie wachen öfter zwischendurch auf. Männer hingegen schlafen neben Frauen besser. Wen wundert da noch, dass Frauen ab und zu müde sind? Quelle: Die 'Presse'
Gute Frau, dachte ich mir. Ich mach der keinen Vorwurf, weil sie ihre beruflichen Qualifikation ein wenig aufgepolstert hat mit Lügen. Die Wahrheit hilft einen in solchen Fragen auch nicht weiter. Zufällig kenne ich mich mal bestens aus. Mit dieser Materie ist der bestens vertraut, tritt der Wortmacher nach. Für die Frau Zacharia war auch Halloween. Wie man an diesem Beispiel sehen kann. Fame, wie sie der US-Präsident Trump genießt, dieser selten dumme w******, der Gaspreis hat die 100 $ gerissen, oder Euros, färbt nicht ab.
Es bringt überhaupt nichts sich mit solchen Menschen zu umgeben. Die Teilen einen Scheißdreck mit dir. Hin und wieder das gemeinsame Bett. Aber nicht für einen Daueraufenthalt. Irgendwann lassen sie dich wieder fallen wie eine heiße Kartoffel. Diese Menschen sind total gruselig. Gleichzeitig aber ziemlich genial. Was bitte soll man als Mensch von der Resterampe wie du - genau - über einen Macher wie Elon Musk noch groß sagen? Soll ich mir jetzt einen Aufkleber aufs Radl kleben: „Ich habe das gebraucht gekauft, bevor Elon Musk seinen Verstand verloren hat“? Derselbe Musk, der schon wieder Hunderte Milliarden in den Wahlkampf der Republikaner gepumpt haben soll.
Dazu habe ich Herz 💓 an anderer Stelle gelesen. Ich war total gerührt. Nachträglich noch etwas zu den Parlamentswahlen in Serbien.
Dass Regimegegner in Vučićs Serbien mit jeder Form von Schikane rechnen müssen, weiß kaum jemand besser als Milomir Jaćimović. Er lebt im Dorf Đurđevo nahe Novi Sad, mitten in der Agrarödnis der Vojvodina, in dem die einzige Sehenswürdigkeit ein verkohltes Busgerippe ist. Es steht gleich hinter dem Friedhof. An der Hofeinfahrt gegenüber wartet der hochgewachsene Jaćimović und lächelt scheu. Am Unter- und am Oberkiefer fehlt ihm jeweils ein Schneidezahn. »Hat mir einer ausgeschlagen«, sagt der Busfahrer zur Begrüßung.
Im November 2024 wurde der heute 50-Jährige über Nacht zum Rebellen. Damals, als die erste große Wutwelle durchs Land schwappte, habe der Gemeindepräsident, ein Parteigänger Vučićs, seine Busse angefordert, um regierungstreue Claqueure in eine 100 Kilometer entfernte Stadt zu transportieren. Zurückgekommen seien die Fahrzeuge mit zwölf zerstörten Sitzen, mit abgeschlagenen Spiegeln, mit Urinflecken. Aber ohne Erklärung und ohne Entschuldigung.
Einmal habe er neun Tage in Gewahrsam verbracht, sogar seinen minderjährigen Sohn, sagt er, hätten sie drei Tage lang eingebuchtet. Ein anderes Mal habe er drei Gerichtsvorladungen für denselben Tag erhalten. Ein Prozess wegen eines angeblichen Aufrufs zum Umsturz steht noch aus. Bis heute habe er 4,5 Millionen serbische Dinar an Buß- und Ordnungsgeld zahlen müssen. Knapp 40.000 Euro. Weil er »Kindern«, wie er die Studierenden nennt, zu ihrem Recht verholfen habe.
»Hätte ich keine Spenden erhalten, würde ich nicht mehr in diesem Haus leben«, sagt Jaćimović. Er klingt mehr trotzig als resigniert. Nicht nur in Serbien hätten ihn die Menschen unterstützt, aus den USA habe ihm jemand 90.000 Dollar überwiesen. Er hat neue Busse davon gekauft, um noch mehr Kinder zu den Demos zu fahren. Die hätten ihn kürzlich gefragt, ob er auf ihre Wahlliste möchte. Er habe abgelehnt. Er sei »nicht gebildet genug für Politik«. Außerdem liebe er es, Bus zu fahren. Wenn man ihn denn ließe. Er bekommt schon lange keine Aufträge mehr.
Auch seinen Lieblingsbus wird er nicht mehr fahren. Der steht als rostiges Wrack vor der Tür, seit er am 16. April verbrannte. Jaćimović schlappt in Badelatschen rüber, zeigt das Fenster, durch das der Täter einen Molotowcocktail schleuderte. Der Busfahrer hat ihn auf den Bildern seiner Überwachungskamera erkannt und angezeigt. Genauso wie den Mann, der ihm die Zähne ausschlug. Passiert sei: nichts. Stattdessen hätten die Behörden ihn vor einen Lügendetektor gezerrt, um zu beweisen, dass er das Feuer selbst gelegt habe. Jaćimović bestand.
Als er wieder zurückwill ins Haus, brausen mehrere Autofahrer an ihm vorbei, hupen, recken den Daumen. Jaćimović scheint es peinlich zu sein. »Das geht jetzt immer so«, sagt er, viele hätten ihre Angst verloren, sogar in Đurđevo. Er ist sich daher sicher: »Die Kinder werden gewinnen.« Quelle: SPIEGEL 44/2026
Also sind die USA noch immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dachte ich mir, als ich zum Einkaufen durch die Bronx stapfte. Unlängst haben zwei Krypto-Milliardäre die Rekord-Summe von jeweils 36 Millionen Pfund (insgesamt 72 Millionen Pfund) an die rechtspopulistische britische Partei Reform UK unter der Führung von Nigel Farage gespendet.
Das ist auch wie Halloween:
Der Religionsethnologe Sir James Frazer beschrieb in seinem Standardwerk The Golden Bough (in der Ausgabe von 1922) Halloween als „altes heidnisches Totenfest mit einer dünnen christlichen Hülle“; neben dem Frühjahrsfest Beltane am 1. Mai (Walpurgisnacht) habe es sich um das zweite wichtige Fest der Kelten gehandelt. Nachgewiesen sei es seit dem 8. Jahrhundert, als christliche Synoden versuchten, solche heidnischen Riten abzuschaffen. Quelle: Das gute alte Wikipedia.
Serbien
Es hat geklappt. Es hat tatsächlich geklappt. Was viele für unmöglich hielten, ist eingetreten: Serbische Student:innen, die genug hatten von einstürzenden Bahnhöfen, ohne russischen Beschuss auf einen Bahnhof in der ukrainischen Großstadt Dnipro, wo laut Behördenangaben mindestens 14 Menschen getötet wurden, haben eine basisdemokratische Bewegung von unten aufgebaut und damit ein von Korruption und Vetternwirtschaft zerrüttetes Land aus der Umklammerung des Autokraten Aleksandar Vučić, seiner Serbischen Fortschrittspartei (SNS) und ihrer mafiösen Entourage entrissen. Quelle: Es gibt also Hoffnung - nur halt nicht für dich und mich Kassandra. K wie kapituliert oder kaputt. Gelebt natürlich auch. Genau. Wir wollen hier keine halben Sachen machen. Macht der schon wieder in die Hose. Selbst dazu habe ich noch Text.
In der „Presse“ schreibt die. Der schreibt nix selber, der schreibt nix selber. Das... Was? Na des - enne male press - i noch den letzten Tropfen Ausdruck aus mir heraus. Scheibt die promovierte Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Elena Messner (*1983), Senior Scientist an der Uni Wien und derzeit zu Forschungszwecken an der Universität Stanford: www.elena-messner.at
Also das schreibt sie natürlich nicht. Mein Gott ist das ein Durcheinander hier. Wir. Wie? Wir? Ihr? Ein Wir gibt es nicht mehr. Wir sind nur noch damit beschäftigt weder ihr noch ihm was zu gönnen. Selbst auf Diagnosen aus dem DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) sollen einige schon neidisch sein. Dabei will mit mir niemand tauschen.
Ordnung muss zwingend sein, wegen der Fliehkräfte in der Gesellschaft, der divergierenden Interessen, und der Neigung aller Dinge zur Entropie. In der Physik beschreibt Entropie die Tendenz eines Systems, von geordneten zu ungeordneteren Zuständen überzugehen wie kochende Milch. Dazu habe ich eine neue Urknall-Theorie auf den Weg gebracht.
Schon bricht hier die nächste große menschliche Kränkung aus. Laut dem deutschen Philosophen Rüdiger Safranski folgte auf die kopernikanische Kränkung, die den Menschen aus dem Zentrum des Universums vertrieb, auf die darwinistische Kränkung, die ihn zum Produkt der Evolution machte, und auf die freudianische Kränkung, die ihn nicht einmal mehr als Herrn im eigenen Haus beließ, nun die vierte Kränkung: die Künstliche Intelligenz, die selbst jene geistigen Fähigkeiten infrage stellt, die der Mensch so lange für sein ureigenstes Privileg hielt. Quelle: Rüdiger Safranski: Die Vierte Kränkung.
Das Universum hat es in der derzeitigen Konstellation schon mal gegeben. Das hat der doch nur geschrieben um der derzeit sagen zu können. Stimmt auch wieder.
Dass sich dann jedoch wieder zusammenzog, wie ein Gesicht, wenn man eine ganz bittere Medizin zu schlucken hat und vorderhorstig nicht mit Botox behandelt wurde. Was heißt hier behandelt. Seit wann ist das Altern eine Krankheit? Na seit dem wir es dazu erklärt haben. Gott musste also diese bittere Medizin schlucken. Das mit dem freien Willen und den Menschen war nicht seine beste Idee. Diese Entscheidung schlug ihm auf den Magen. Und schon schlägt in meinem Kopf ein Bekloppter der Heiligen Maria auf den schwangeren Bauch. Quelle: Ich kann da nix für. Ich habe da nur 1:1 zusammengezählt.
Nach Suizidversuch einer 14-Jährigen: Anklage gegen 21-Jährigen.
Schwede reiste extra nach Wien, um 14-Jähriger beim Sterben „beizustehen“ – Mordanklage
Im Zusammenhang mit dem Suizidversuch einer 14-Jährigen, die sich im Mai 2026 in einem unteren Kellergeschoß an ihrer Adresse in Wien-Landstraße das Leben nehmen wollte, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen jungen Schweden erhoben. Ursprünglich hatte die Anklagebehörde gegen den 21-Jährigen wegen Mitwirkung an der Selbsttötung (§ 78 StGB) ermittelt. Nach gesicherten APA-Informationen wurde beim Landesgericht nun aber eine Anklage wegen versuchten Mordes eingebracht.
Dem Schweden wird demnach nicht nur vorgeworfen, das in schwierigen familiären Verhältnissen lebende Mädchen, das zeitweise in einem Krisenzentrum untergebracht war, zum Suizid verleitet bzw. in ihrem Entschluss bestärkt zu haben. Er half ihr bei Vorbereitungshandlungen, indem er ihr beispielsweise zur Tatausführung benötigte Utensilien kaufte. Als die 14-Jährige am 26. Mai in ihrem Wohnhaus ihr Vorhaben umsetzen wollte, war der 21-Jährige anwesend und soll seinen eigenen Angaben zufolge minutenlang zugesehen haben, ohne dem Mädchen zu Hilfe zu kommen. Die 14-Jährige überlebte dank einer aufmerksamen Hausbewohnerin.
Wie sich nun herausstellte, soll der junge Mann einen oder zwei Tage vor diesem Vorfall selbst aktiv geworden sein. Er soll dem Mädchen mit einer Glasscherbe die Pulsadern aufgeschnitten haben. Die Staatsanwaltschaft nimmt daher an, der 21-Jährige habe mit Tötungsvorsatz gehandelt. Daher brachte sie versuchten Mord durch Unterlassung zur Anklage. Quelle: Die "Presse"
Wie? Der ist extra aus Schweden angereist um einem 14-Jährigen Mädchen die Pulsadern aufzuschneiden. Wie geht das? Gute Frage. Also ist es auch möglich das jemand im Himmel der Heiligen Maria mit einem Baseballschläger auf den schwangeren Bauch haut. Der dafür extra aus der Hölle angereist ist. Und so einen Scheiß denkst du dir aus. Nicht dass ich mir das bewusst ausdenke. Das kommt mir einfach in den Sinn und dann werde ich es nicht mehr los. Also versuche ich es wegzuschreiben. Zwecks Psycho-Hygiene.
Weniger dramatisch.
Irgendwas mit Montezumas-Rache hatte sich Gott eingefangen. Von der Medizin, die auch eine hippe Abnehm-Tablette sein könnte, hat der dann Verstopfung bekommen. Und dann musste er zu einem Abführmittel greifen. Was wir dann als Urknall interpretieren war in Wahrheit aber ein sehr intensiver Klo-Gang. Quelle:
Und so hat er uns ursprünglich, also von den äußeren Bedingungen her, regelrecht in die Welt geschissen, bevor wir dann allesamt in die Welt gevögelt wurden ohne davon fliegen zu können. ©️Werner Schwab. Woraufhin eine regelbasierte Ordnung unerlässlich ist für ein gütiges Zusammenleben. Nur so lässt sich gewährleisten, dass auch jene ein gutes und sicheres Leben führen können, die nicht an den Hebeln der Macht sitzen. Was in Serbien nicht mehr der Fall war.
Insgesamt war der Ansatz der Studierenden zutiefst legalistisch: Indem sie die Funktionsfähigkeit der Institutionen über eine ideologische Agenda stellten, entzogen sie autoritären Strukturen die Basis ihrer Macht. Zudem stellten sie das Profil von ParteipolitikerInnen insgesamt infrage. Während traditionelle politische AkteurInnen ihre Legitimation über innerparteiliche Netzwerke und das Beherrschen von Machtmechanismen definieren, deklarierte die Bewegung gerade diese Art der „politischen Erfahrung“ zum Defizit. Ihre Antwort auf Korruption und Machtmissbrauch war nicht, wie so häufig, Depolarisierung und die Abkehr von sozialem Engagement. Vielmehr wurde Politik ins Leben von Menschen zurückgeholt, Vertrauen in zukünftige Führungspositionen über Fachkompetenz und parteipolitische Unabhängigkeit generiert – alles, als arbeitete man einen standardisierten EU-Empfehlungskatalog zur Stärkung der Demokratie ab.
Bereicherung für Demokratie
Vor den serbischen Studierenden sollten sich also weit über Serbien hinaus jene PolitikerInnen fürchten, die Figuren wie Vučić jahrelang nicht nur als gegeben hinnahmen, sondern selbst Teil seines internationalen Netzwerks wurden – dazu zählen sowohl ehemalige österreichische Bundeskanzler als auch amerikanische und russische Präsidenten. Es überrascht nicht, dass sich – während andere internationale PolitikerInnen den Ausgang der Wahl in Serbien rasch positiv kommentierten – Parteien wie die AfD oder die FPÖ, die gute Beziehungen zu Vučić pflegten, bislang bedeckt halten.
Die Leistung der Studierenden hat jedenfalls Debatten über Demokratiepolitik weltweit um eine schillernde Nuance bereichert: Seit dem 25. Oktober 2026 gilt nämlich als bewiesen, dass eine Bewegung populär und antipopulistisch zugleich agieren und durch gewaltlosen Widerstand einen Autokraten aus dem Amt heben kann. Quelle: Die "Presse"
Möglicherweise sind wir in eine Zeit eingetreten, in der die parteienstaatlich organisierte Demokratie an ihre Grenzen gelangt ist und demokratische Teilhabe neu organisiert werden muss, um die Menschen wieder zu re-politisieren und re-demokratisieren. Aber roten Rosen regnet es deswegen noch lange nicht für die Republik. Man sagt aber nicht repolitisieren. Sagt man nicht? Nein. Was sagt man dann? Man sagt: Die Politik muss die Menschen wieder dort abholen, wo sie kein Bus mehr fährt und der Zug auch Verspätung hat. Abholen. Klingt gut. Wie ein Kind aus dem Kindergarten. Sowas halt. Und sonst so einiges aus der Politik-Plattitüden-Kiste. Das wird viel Geschwafelt wenn der der Tag lang ist. Aber das sind die Tage ja nicht mehr. Wir haben wieder Winterzeit. „Mander, s’isch schon Zeit! Jetzt habe die Weiberleut das Sagen. O.k. Und was sagen die.
Na die fragen:
„Würdest du als Frau lieber allein im Wald einem unbekannten Mann oder einem Bären begegnen?“ Die meisten Frauen antworteten auf die Debatte und sagten, sie würden immer den Bären wählen. Was ich inzwischen nachvollziehen kann. Ich bin gestern Abend mit 14 Toten im Bahnhof in der ukrainischen Großstadt Dnipro ins Bett gegangen und mit 6 weiteren Toten heute aufgestanden.
In Tschernihiw im Norden des Landes kamen zwei 15-Jährige ums Leben, 23 weitere Personen wurden verletzt. Der Angriff traf das Stadtzentrum; zur Art des Angriffs lagen zunächst keine Angaben vor.
In Krementschuk im Gebiet Poltawa starben drei Menschen, als eine Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus einschlug. Elf Personen wurden in ein Spital eingeliefert.
Im Dorf Bilenke im Gebiet Saporischschja wurde ein 49-jähriger Mann getötet, drei weitere Männer erlitten Verletzungen. In der Region Saporischschja trafen Drohnen zudem zwei Busse; dabei wurde eine 56-jährige Frau schwer verletzt. Quelle: "NZZ"
Und der russische Problembär Putin, ein Massenmörder der ersten Güteklasse, vom entflohenen Scheitel bist zur aufgepäppelten Sohle, rechtfertigt den Völkermord an den Ukrainern wie gehabt mit geschichtlichen Interpretationen, die bis zur Gründung der Kiewer Rus zurückreichen. Der Überlieferung zufolge wurde der Warägerfürst Rurik 862 nach Nowgorod gerufen; sein Verwandter Oleg eroberte später Kiew und machte es zum Zentrum der Kiewer Rus. Woraufhin ich mir dachte. Ich könnte mir auch mal wieder was aus dem dunklen Zentrum, dem Mordor des Kaufrausch, was liefern lassen. Von Amazon Prime. Da gibt es ja einen Österreich-Aufschlag von 2,40 pro Bestellung. Damit wird die 5 Cent billigere Semmel gegenfinanziert. Aber nur das Original einer Kaisersemmel ohne irgendwelche exotischen Körnchen drauf wie Kürbiskerne spotte ich. Ein Weckerl mit Kürbiskerne gibt's nicht billiger.
Wir, die wir alles billigend in Kauf nehmen. Am Dienstag, dem 27.20.2026, hat Präsident Finnlands Alexander Stubb, und der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre mit dem Putin telefoniert. Eineinhalb Stunden lang konnten sich die beiden anhören wie der Putin die Dinge sieht. Anderthalb Stunden lang dozierte der darüber, wie er die Geschichte neu vertont, mit den Schmerzensschreien verletzter Menschen.
So wie bei uns manche zum Lachen in den Keller gehen, gehen die Menschen (Zivilbevölkerung), in der Ukraine zum Weinen in den Untergrund. Inzwischen sollen die Russen schon Drohnen haben, die mittels KI darauf trainiert wurden, Menschen zu jagen und danach zu bombardieren, die Tränen auf den Wangen haben. Wie sie angeblich auch von den IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte) eingesetzt werden, im Krieg mit seinen arabischen Nachbarn und Iran. Die mithilfe militärischer Hochtechnologie, die früher oder später auch im zivilen Bereich Anwendung finden wird, das Existenzrecht des jüdischen Staates verteidigen, in dem auch 20 Prozent arabische Israelis leben.
Geh, kommt es mir aus. Die schmeißen einfach ihre dümmsten Bomben auf die Menschen in Gaza oder im Süden des Libanon. Sind eh alle bei der Hamas oder der Hisbollah. Woraufhin ich mich fragte, was eigentlich die Krönung des Antisemitismus ist, der irgendwie mit den Antizionismus verbandelt ist, also mir der Vorstellung dass ausgerechnet der jüdische Staat kein Existenzrecht haben soll. Wenn bei uns in Talk-Shows oder in einem Artikel eine Person schreibt, dass sie das Existenzrecht Israels nicht direkt in Frage stellt.
So größenwahnsinnig musst du erst einmal sein, dachte ich mir. Und schon dachte ich an US-Präsident Trump, der diese Woche wieder einmal gegen Norwegen vom Leder gezogen ist, weil man ihm den Friedensnobelpreis nicht zugesprochen hat. Sollte er nun auch noch mitbekommen, wovon auszugehen ist, dass der norwegische Premierminister mit Putin telefoniert hat, wird er umgehend Elon Musk ankurbeln, damit der das für die Ukraine existenzielle Starlink-Internet wieder auf die Geschwindigkeit des Jahres 1999 herunterdrosselt.
Es war, wie Bloomberg notiert, der erste direkte Kontakt des Kremlchefs mit europäischen Spitzenpolitikern seit einem Anruf Emmanuel Macrons im Juni 2025. Und ganz offensichtlich ein Versuch, die 2022 zerrissenen Gesprächsfäden zwischen Europa und Russland wieder aufzunehmen. Quelle: Es ist zum Fürchten.
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Ja und zum Gruseln ist es auch.
Hallo Wien ist auch bald. Nicht Hallo Wien, du Depp. Halloween. Das auch ja. Wien erst wieder in einem halben Jahr. Oh kalte Jahreszeit, zeig dich bitte gnädig und weniger launisch, als es fast alle sind, die aus der Masse herausragen. Die sich nach ihrem sozialen Aufstieg eigentlich nur noch mit Ja-Sagern und Speichelleckern umgeben. Mit Karrieristen und Opportunisten, dass sind die Christen mit Karies auf der Seele, die sich im Schatten der Auserwählten hoch bücken, und so auf eine steile Karriere hoffen, weil sie instinktiv verstehen, das einem das Leben im Hamsterrad der breiten Masse - ohne Klasse - früher oder später den letzten Nerv raubt, wie vorgestern eine Bande fette Klunker, die mit einem SVU in die Auslage eines Juweliers bretterten am Graben. Einbrecher sind Mittwochfrüh mit einem SUV in die Schaufensterfront des Wiener Innenstadtjuweliers Von Köck gerast. Nachdem sich die Diebe Zutritt verschafft hatten, bedienten sich die Unbekannten in dem Geschäft am Graben an dem Schmuck. Den Einbrechern gelang es mitsamt der Beute zu fliehen. Den dunklen Wagen ließen die zumindest zwei Täter in der Auslage stehen.
Unlängst ereilte diese Schicksal, kein Talent zu haben für ein Leben im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, die Sprecherin von US-Präsident Trump im Weißen Haus, Katie Zacharia. Die nach schlanken fünf Tagen vom Chef wieder gefeuert wurde.Das kann man sicherlich auch noch besser sagen Mitte ist einer KI. Die Absolventin einer US-Jurafakultät hatte US-Medien zufolge wiederholt eine Anwaltsbezeichnung genutzt, obwohl sie die entsprechende Zulassung dafür nicht bestanden hatte. Das räumte sie inzwischen selbst ein. Damit der Eindruck von frauenfeindlichkeit sofort zerstreut wird.
Auf ein überraschendes Ergebnis kam übrigens der Verhaltensbiologe John Dittami in einer an der Uni Wien durchgeführten Studie bezüglich des Schlafens im Ehebett: Frauen schlafen neben einem Mann liegend schlechter als allein, und sie wachen öfter zwischendurch auf. Männer hingegen schlafen neben Frauen besser. Wen wundert da noch, dass Frauen ab und zu müde sind? Quelle: Die 'Presse'
Gute Frau, dachte ich mir. Ich mach der keinen Vorwurf, weil sie ihre beruflichen Qualifikation ein wenig aufgepolstert hat mit Lügen. Die Wahrheit hilft einen in solchen Fragen auch nicht weiter. Zufällig kenne ich mich mal bestens aus. Mit dieser Materie ist der bestens vertraut, tritt der Wortmacher nach. Für die Frau Zacharia war auch Halloween. Wie man an diesem Beispiel sehen kann. Fame, wie sie der US-Präsident Trump genießt, dieser selten dumme w******, der Gaspreis hat die 100 $ gerissen, oder Euros, färbt nicht ab.
Es bringt überhaupt nichts sich mit solchen Menschen zu umgeben. Die Teilen einen Scheißdreck mit dir. Hin und wieder das gemeinsame Bett. Aber nicht für einen Daueraufenthalt. Irgendwann lassen sie dich wieder fallen wie eine heiße Kartoffel. Diese Menschen sind total gruselig. Gleichzeitig aber ziemlich genial. Was bitte soll man als Mensch von der Resterampe wie du - genau - über einen Macher wie Elon Musk noch groß sagen? Soll ich mir jetzt einen Aufkleber aufs Radl kleben: „Ich habe das gebraucht gekauft, bevor Elon Musk seinen Verstand verloren hat“? Derselbe Musk, der schon wieder Hunderte Milliarden in den Wahlkampf der Republikaner gepumpt haben soll.
Dazu habe ich Herz 💓 an anderer Stelle gelesen. Ich war total gerührt. Nachträglich noch etwas zu den Parlamentswahlen in Serbien.
Dass Regimegegner in Vučićs Serbien mit jeder Form von Schikane rechnen müssen, weiß kaum jemand besser als Milomir Jaćimović. Er lebt im Dorf Đurđevo nahe Novi Sad, mitten in der Agrarödnis der Vojvodina, in dem die einzige Sehenswürdigkeit ein verkohltes Busgerippe ist. Es steht gleich hinter dem Friedhof. An der Hofeinfahrt gegenüber wartet der hochgewachsene Jaćimović und lächelt scheu. Am Unter- und am Oberkiefer fehlt ihm jeweils ein Schneidezahn. »Hat mir einer ausgeschlagen«, sagt der Busfahrer zur Begrüßung.
Im November 2024 wurde der heute 50-Jährige über Nacht zum Rebellen. Damals, als die erste große Wutwelle durchs Land schwappte, habe der Gemeindepräsident, ein Parteigänger Vučićs, seine Busse angefordert, um regierungstreue Claqueure in eine 100 Kilometer entfernte Stadt zu transportieren. Zurückgekommen seien die Fahrzeuge mit zwölf zerstörten Sitzen, mit abgeschlagenen Spiegeln, mit Urinflecken. Aber ohne Erklärung und ohne Entschuldigung.
Einmal habe er neun Tage in Gewahrsam verbracht, sogar seinen minderjährigen Sohn, sagt er, hätten sie drei Tage lang eingebuchtet. Ein anderes Mal habe er drei Gerichtsvorladungen für denselben Tag erhalten. Ein Prozess wegen eines angeblichen Aufrufs zum Umsturz steht noch aus. Bis heute habe er 4,5 Millionen serbische Dinar an Buß- und Ordnungsgeld zahlen müssen. Knapp 40.000 Euro. Weil er »Kindern«, wie er die Studierenden nennt, zu ihrem Recht verholfen habe.
»Hätte ich keine Spenden erhalten, würde ich nicht mehr in diesem Haus leben«, sagt Jaćimović. Er klingt mehr trotzig als resigniert. Nicht nur in Serbien hätten ihn die Menschen unterstützt, aus den USA habe ihm jemand 90.000 Dollar überwiesen. Er hat neue Busse davon gekauft, um noch mehr Kinder zu den Demos zu fahren. Die hätten ihn kürzlich gefragt, ob er auf ihre Wahlliste möchte. Er habe abgelehnt. Er sei »nicht gebildet genug für Politik«. Außerdem liebe er es, Bus zu fahren. Wenn man ihn denn ließe. Er bekommt schon lange keine Aufträge mehr.
Auch seinen Lieblingsbus wird er nicht mehr fahren. Der steht als rostiges Wrack vor der Tür, seit er am 16. April verbrannte. Jaćimović schlappt in Badelatschen rüber, zeigt das Fenster, durch das der Täter einen Molotowcocktail schleuderte. Der Busfahrer hat ihn auf den Bildern seiner Überwachungskamera erkannt und angezeigt. Genauso wie den Mann, der ihm die Zähne ausschlug. Passiert sei: nichts. Stattdessen hätten die Behörden ihn vor einen Lügendetektor gezerrt, um zu beweisen, dass er das Feuer selbst gelegt habe. Jaćimović bestand.
Als er wieder zurückwill ins Haus, brausen mehrere Autofahrer an ihm vorbei, hupen, recken den Daumen. Jaćimović scheint es peinlich zu sein. »Das geht jetzt immer so«, sagt er, viele hätten ihre Angst verloren, sogar in Đurđevo. Er ist sich daher sicher: »Die Kinder werden gewinnen.« Quelle: SPIEGEL 44/2026
Also sind die USA noch immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dachte ich mir, als ich zum Einkaufen durch die Bronx stapfte. Unlängst haben zwei Krypto-Milliardäre die Rekord-Summe von jeweils 36 Millionen Pfund (insgesamt 72 Millionen Pfund) an die rechtspopulistische britische Partei Reform UK unter der Führung von Nigel Farage gespendet.
Das ist auch wie Halloween:
Der Religionsethnologe Sir James Frazer beschrieb in seinem Standardwerk The Golden Bough (in der Ausgabe von 1922) Halloween als „altes heidnisches Totenfest mit einer dünnen christlichen Hülle“; neben dem Frühjahrsfest Beltane am 1. Mai (Walpurgisnacht) habe es sich um das zweite wichtige Fest der Kelten gehandelt. Nachgewiesen sei es seit dem 8. Jahrhundert, als christliche Synoden versuchten, solche heidnischen Riten abzuschaffen. Quelle: Das gute alte Wikipedia.
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