Montag, 16. Januar 2017
Ein Sozialstaat-Neidhammel. Meine Afghanistan-Beichte .
Neu Seite 3!!!. Ich muss da mal einen kurzen Abstecher machen und etwas den vorgebenen Themenpfad verlassen. Sollten sie trotzdem nicht versäumen. Ist Bronx-Kamasustra. Aus gebenem Anlass.

So werte Schwarmintelligenz!! Hat der Donald jetzt in Russland oder hat er nicht? Also ich mach ja nur . Ehrlich.
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In Diktaturen legt sich das Schweigen über Menschen wie ein Grabtuch. Hab ich heute erfunden beim Einkaufen als ich einen Satz von der Hannah Arendt an einer Litfaßsäule las.

Seite 1.

Die in Deutschland lebendende, österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, schreibt in einem Essay für den Spiegel mit dem Titel „Zauberlehrling“, Trump! AfD! FPÖ! Le Pen! Und was wenn wir Mitschuld tragen?, sehr viel kluge Dinge. Es gibt da aber ein paar Punkte, die ich so nicht bestätigen kann und auf eine Sache möchte ich im Zuge meiner Beichte genauer eingehen.. Es mag durchaus zutreffen dass wir, die in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern des letzten Jahrhunderts geboren wurden, uns als Lieblinge der Geschichte bezeichnen sollten, weil wir weder materielle Not kannten, noch in einem Krieg verheizt wurden, und uns schon darüber aufregen, aber dass immer alles besser wurde, kann ich so nicht bestätigen. Also ich weiß davon nix. Nicht wenn ich auf mein Leben zurückblicke. Ich hoffe dass ich mich mit so einer vereinfachten und schattenwelthaften Sichtweise auf die Welt nicht gleich völlig verunmögliche, weil mir zu einem größeren Wurf das geistige Format fehlt. Wie heißt es in der Demokratie. „Jede Stimme zählt“. In meinem Leben wurde nix besser. Gut ¼ Jahrhundert lang, machte ich eher eine gegenteilige Tendenz aus, bis dann doch noch die Wende hin zum Guten kam. Die wiederum kam aber sehr überraschend. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass mir die Diagnose „schizoaffektive Psychose“ das Leben retten und nicht zerstören würde. Normal ist es ja genau umgekehrt. Da zerstört so eine Diagnose ein Leben. Das sieht man wieder weit unten ich schon war. In meinen Betrachtungen geht es jetzt nicht um Schuldzuweisungen, die irgendwo in meiner Familiengeschichte vergraben liegen. Grabe ich nach dieser Schuld hat das auch immer was von Leichenfledderei und The Walking Dead. Es ist halt so gekommen wie es kommen musste. Mein Erwachsenwerden fiel nicht mit dem unendlichen Gefühl von Aufbruch und Befreiung zusammen. Ich hab von diesem Massengefühl des Aufbruchs und Befreiung ganz persönlich nicht so viel abbekommen. Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen das es diese Aufbruchsstimmung nicht gegeben hat. Ganz im Gegenteil. Die gab es zu Hauf. Getroffen bin ich auf diese Aufbruchsstimmung eigentlich sehr oft. Ich weiß von unzähligen Nächten in Bars und Kneipen (egal wo auf der Welt), wenn lichtwelthafte Hobbysäufer ausschweifend ihr Lebensgefühl abfeierten. Hobbysäufer aus der Lichtwelt, müssen sie wissen, feierten beim Party machen, auch immer ihre exzellenten Zukunftsaussichten mit, obwohl sie mit leeren Phrasen auf den Lippen wie "only the good die young", gerne to taten, als ob es in ihrem Leben kein Morgen gäbe und sie nur für den Augenblick lebten. Ich hingegen trank andauernd gegen meine schattenwelthafte Verzweiflung an . Natürlich hatte ich auch hin und wieder recht a Hetz dabei. Trotzdem sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Wurden Lichtweltmenschen wieder nüchtern, in der Regel wurde die das recht bald, auch wenn die in ihren Erzählungen nächtelang durchfeierten und sprichwörtlich die Sau raus ließen, hatten die in Wahrheit höchstens einen Kater oder blieben nicht bis zum Kaffee. Wurde ich wieder nüchtern, fauchte der Kater wie eine Wildkatze, ein Drachte tut es auch und fuhr seine scharfen Krallen aus, so dass mir angst und bange wurde. Um dieses Prozess zu verzögern oder so schmerzfrei wie nur möglich zu gestalten hab ich Schnaps gesoffen. Literweise. Bis ich aus so einem schweren Schnapsrausch wieder ganz zu mir fand, war auch schon wieder die erste Hälfte der Woche um. Meine Angst, die ja eine existenzielle Angst war, beruhte ja nicht auf einer verzerrten Wahrnehmung, wie die einer Person, die unter Aneroxie leidet. So ein Mensch schaut in den Spiegel und denkt sich scheiße bin ich fett, dabei steht da im Spiegelbild noch eine halbe Portion von Mensch. Ich hingegen war von meiner beruflich verwertbaren Fähigkeiten her wirklich eine halbe Portion. Um in einer Leistungsgesellschaft mit um die Wette laufen können musst schon entsprechend trainiert sein. nee damit kommst nicht weit. In dieser Hinsicht hatte ich die Kondition eines Kettenrauchers. Wie Sokrates zu sagen pflegte, wusste ich dass ich nix wusste. Aber das dafür mit Gewissheit. Intellektuelle Lichtweltmenschen, vor allem die Erfolgreicheren wie die Frau Menasse, machen ja gerne in ganz großen Bögen und Würfen wie Trump! AfD! FPÖ! Le Pen!, am gescheitesten gleich alles in einem Aufwaschen, auch weil sie von ihrer Selbstwirksamkeit überzeugt sind. Nicht dass des falsch ist. Die Frau Menasse konstatiert da ein Massenphänomen. Nur wie Verlierer wirklich ticken, weiß die Frau Menasse wahrscheinlich nicht. Woher auch. Die kann ja für so einen Essay, nicht gleichzeitig alle Verlierer der westlichen Hemisphäre abklappern, wie die Übervorteilten ein 1 Euro Läden. So von Sachsen-Anhalt, schnell mal über die Grenze, in jene französischen Regionen, in denen so nach und nach die öffentlichen Dienstleistungen verschwinden, dann rüber über den großen Teich in den amerikanischen Rust Belt und wieder zurück in die ländlichen Regionen Österreichs, in denen die FPÖ sehr stark ist. Der Niederlande müsste die Frau Menasse auch noch einen kurzen Besuch abstatten und Italien was ist mit „bella Italia“. Die 5 Sterne Bewegung dort ist auch a bisserl wie Trump, Le Pen, FPÖ und AfD. Das wäre auch zu viel verlangt von der guten Frau. Quoten-Verlierer, die extra zu Lichtweltveranstaltungen eingeladen werden, gibt es meines Wissens auch noch nicht. Was es in der Lichtwelt gibt sind verhinderte Genies. Aber das ist was anderes. In der Schattenwelt hält sich niemand für ein Genie. Und behauptet das mal zufällig einer im Vollrausch, kriegen alle anderen einen Lachkrampf. Lädt sich die Frau Menasse Gäste ein, werden da ja nicht so viele Schattenweltmenschen darunter sein, nehme ich mal an. Sogar wenn sie Schattenweltmenschen persönlich kennt und die zu sich einlädt, weil sie ein soziales Gewissen hat, wovon ich bei der Frau Menasse ja stark ausgehe, neigen Schattenweltmenschen sich in Anwesenheit von Lichtweltmenschen in der Regel zu verstellen. Die lachen auch ungern in der Gegenwart von Leuten mit einem Klavier lückenlos wie der Lebenslauf und so weiß wie frisch gefallener Schnee. Ruft der Weiße bei mir an, was der seit Längerem schon nicht getan hat, und wir sind sozusagen unter uns, reden wir auch ganz anders als wenn ich im Kommentarblog auf sie treffe. Da verstelle ich mich auch, weil ich mir einbilde dass des sozial erwünscht wird. Ich will ja auch dass sie weiterhin mein Blog anklicken. Mache ich bei ihnen Schattenwelt hab ich in der Regel schnell mal den Scherben auf. Erst Letzens beim Thema Schamhaare. Wirklich leben kann ich das sozial Erwünschte natürlich nicht. Ich hab auch die Angewohnheit laut mit mir zu sprechen. Beruhigt mich. Einen Abend lang lässt sich dieses Gebrabbel schon unterdrücken. Über einen längeren Zeitraum natürlich nicht. Ich mach dass auch in aller Öffentlichkeit. Nee dass nicht.
Weiter Morgen.
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Seite 2

Menschen wie die Frau Menasse, die ich jetzt mal zur intellektuellen Elite zähle, haben auch ganz bestimmte Ansprüche an ihr Gegenüber. Nicht dass des falsch ist oder groß zu hinterfragen wäre. Die intellektuelle Elite einer Gesellschaft hat nun mal ihre ganz eigenen Codes, Vorlieben und Erwartungen. Ich gehe nicht davon aus dass ich mit der Frau Menasse stundenlang Sport gucken könnte, gut zwischendurch auch mal, jedoch über das Schicksal von Afghanen könnten wir uns wahrscheinlich tagelang unterhalten. Nicht dass des ein Makel ist. Es ist einfach wie es ist. In einem 5 Sterne Hotel lassen sich die Gäste ja auch vom Personal bedienen. Die greifen sogar tief in die Tasche, damit sie sich die Sorgen und Nöte des Personals nicht anhören müssen. Oder gibt es gar schon 5 Sterne Gäste die Anschluss an die Familie suchen? Was bedeutet das eigentlich, Urlaub mit Familienanschluss? Schaut man sich dann gemeinsam die Kontoauszüge durch? Das Personal in einem 5 Sterne Hotel wird ja auch dahingehend geschult keine typischen Personal-Sorgen zu haben. Lichtweltmenschen verfallen schon mal gerne dem Irrglauben, das es in guten Zeiten immer nur Sieger geben muss. So ganz nach der Trickle-down-Theorie. Irgendwas vom Wohlstand der Reichen wird schon bis in die unteren Schichten durchsickern. Tut es auch zuweilen. Aber die sehen nur den Fortschritt und das große Ganze und weniger den Einzelnen in seiner ganzen Bedürftigkeit. nee das war jetzt ein Schmäh. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Frau Menasse wenn sie mal wieder in Wien ist auch die Obdachlosen auf der Donauinsel aufsucht. Heute ist eine obdachlose Frau beim Feuer machen verbrannt. Nix für ungut Frau Menasse ist kein Vorwurf. Ich treff die auch nur im Sommer. Aber gerade deswegen, muss es auch in den fetten Jahre Leute geben, die mit nix oder sehr wenig dastehen und sich mehr durchs Leben schlagen , als Selbiges in vollen Zügen genießen. Sind gar nicht mal so wenige. Dass sich Wohlstand, Toleranz, Aufrichtigkeit und Respekt langsam aber unumkehrbar überall ausbreiteten, wie die Frau Menasse schreibend festhält, davon hab ich nicht so viel mitbekommen. Familiär lief an der Toleranz und Respekt-Kampfzone mal jahrelang weniger und ich weiß auch nicht wo sich die Frau Menasse im Jahr 1991 aufgehalten hat. Im Irak war von diesem Siegeszug des zivilisatorischen Fortschritts, abgesehen von den Schäden durch Bomben aus abgereicherten Uran, die ja auch in die Kategorie zivilisatorischen Fortschritt fallen, (fallen wie ironisch) nicht so viel zu sehen. Toleranz war da auch weniger. Der Saddam Hussain, ein Sunnit, hatte gerade einen schiitischen Aufstand blutig niederschlagen lassen. Die Schiiten dachten Bush-Senior, der damalige Führer der freien Welt, würde ihnen in ihrem Versuch sich aus den Klauen einer Diktatur zu befreien, gewissermaßen beistehen. Wenigstens logistisch. So kann man sich in den Freien täuschen. Fragen sie heute die Syrer. Auf die freie Welt ist im Ernstfall kein Verlass. Im Irak breitete sich nur das Grauen aus. Und dieses Grauen hat bis heute noch nicht damit fertig. („Ich habe fertig“. Legendärer Satz von Giovanni Trapattoni als Bayern-Trainer) An mir sind viele dieser wunderbaren Zivilisationsfortschritte, die es ja tatsächlich gibt, obschon einige davon nur technischer Natur sind, recht spurlos vorbeigerauscht. Auf die Schnelle fallen mir da die Homo-Ehe ein, Queer-Bewegungen aller Art, Drohnen die ein Schnitzel bringen oder den Tod, kommt ganz auf den Standort an, Navis, digitale Echoräume, YouTube, Twitter, stromsparende Waschmaschinen die angeblich +++ sind, aber +++ machen die genau bei einem Programm, Windenergie, und nicht zu vergessen all die neue Arten von verbrieften Krediten, wie die sogenannten Credit Default Swaps, kurz CDS. Gut einiger der CDS waren "toxisch" und die österreichischen Bankenpleiten stehen mit genau 28 Mrd. Euro im Budget des Herrn Finanzministers, aber wer wird denn gleich so kleinlich sein. Ganz zufällig hab ich auf Wikipedia „Pansexulität“ angeklickt. Pan oder Omnisexualität ist eine sexuelle Orientierung, bei der Personen in ihrem Begehren keine Vorauswahl nach Geschlecht und Geschlechteridentität treffen. Ein pansexueller Mensch ist angeblich in der Lage, für Menschen aller Geschlechtsidentitäten sexuelle oder romantische Gefühle zu empfinden. Gott sei Dank kann ich nur sagen bin ich da in meinem Begehren doch stark limitiert. Wäre ich pansexuell veranlagt, müsste ich ja den englischen Gentleman, seinerseits bekennender Rassist, den fetten Polen der eigentlich Bulgare ist, seinen übelst schizoiden Sohn, die Frau vom Sittenwächter, die laut Auskunft vom EG einen Arsch hat so breit und wie 1 ½ Waschmaschinen und die Oma aus dem ersten Stock machen, die mich in 20 Jahren noch nicht einmal gegrüßt hat, und deren Ehemann gerne den Elder Staatsmann gibt, aber wenn es allein nach seinen Einkäufen geht, kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass der andauernd nur einen sitzen hat. Stimmt natürlich nicht ganz. HD-Fernsehen ist super und Wikipedia hilft mir auch zuweilen weiter. Mein Geisteszustand wurde in den Jahre als Wohlstand und der Toleranz nicht mehr aufzuhalten waren auch immer prekärer. An Geld mangelte es auch, an einer tragfähigen Perspektive sowieso und wenn ich mal Geld hatte, hab ich es mit beiden Händen beim Fenster rausgeschmissen. Vernunft . Erst mit den Tabs (Neuroleptika/Neurotop) wurde das ordentliche Haushalten mit Geld (Wettgewinnen) besser. Da kann die Welt in ihrem umgebrochenen Fortschrittsglauben natürlich nix für. Geld, das so wie es gerade hereinkommt, wieder beim Fenster hinausgeschmissen wird, ist typisches Verlierergehabe. Die machen halt gerne dicke Hose und fette Gegenwart. Verlierer reisen nur mal gerne mit leichtem Gepäck. Ist aber nix philosophisches. Es fehlt einfach der Glaube an die Selbstwirksamkeit. Wobei ich schon festhalten möchte, dass ich mit den Tabs schon recht weit an lichtwelthafte Vernunftmenschen, landläufig als Spießer oder Stinos verschrien, angenähert habe .
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Seite 3
Frau Menasse schreibt: „Dass die Linke sich zuletzt zu sehr um Fragen von Minderheiten und Identität (Stichwort: Political Correctness) anstatt um soziale Gerechtigkeit gekümmert hat“. Die Pansexualität fällt da auch rein oder?. Dieser Vorwurf an die Linke ist jetzt keine Erfindung der Frau Menasse. Diesen Vorwurf hat schon der slowenische Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek erhoben wie einen mahnenden Zeigefinger. Und genau auf diesen Vorwurf möchte ich jetzt näher eingehen. Soziale Gerechtigkeit, natürlich schön konkret. In der Schattenwelt ist vielles recht konkret. Abstrahiert wird in der Schattenwelt ja weniger. In der Schattenwelt werde eher Abstriche aller Art gemacht. Mein Wende zum Besseren hin, kam ja erst damit, dass ich in einen österreichischen Sozialstaat, der familiär wie staatlich organisiert ist, gewissermaßen eingewandert bin.
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Kurzer Unterbruch der Langeweile. Versprochen.

So bevor ich hier noch eine Seite um den heißen Brei herumrede, einzig und allein um sie zu ärgern, weil so ein Afghane ist ja schnell mal in 3 Zeilen abgewatscht, schreibt man einfach was übers religiös verbrämtes Pack, schlimmes Gesindel oder üble Mischpocke, schon weiß jeder wo es lang geht, mal eine kurze Sexbeichte so zum Einstreuen, geschrieben aus purem Neid, weil ich so blöde war im Blog, „Die Büche der Tallulah“ zu lesen. Hierbei handelt es sich um einen Bericht der auf Vorspielung falscher Tatsachen beruht und deswegen keine Fiktion ist. Heute auf dem Weg zum Discounter war ich wirklich extremst geil. Ich war so geil dass sich schon den kalten Atem einer Frau ficken wollte, die gerade dick vermummt auf ihrem Handy herumfingerte.. Im Eingangsbereich vor dem Hofer/Aldi, gleich neben den Einkaufswägen, die wie Huren am Straßenstrich an einer Perlenkette aufgereiht auf die zahlreichen Konsum-Freier warteten, stand da wieder mal mein Kumpel aus Afrika vor Kälte bibbernd, wie immer versucht die Obdachlosenzeitung „Der Augustin“, an die Frau und den Mann zu bringen. „Simba“ (Suaheli / Swahili für Löwe), my best Friend von Afrika“, sagte ich zu meinem Kumpel, „jetzt lass mal schön die Arbeit Arbeit sein und komm mit rein. Der Hofer kocht derzeit nur so über vor willigen Weibern. Komm jetzt mischen wir den Laden mal anständig auf und sorgen dafür dass die Auslagescheiben vor Lust beschlagen“. „ Master Blaster“, antwortete der Simba, „why not, des ist eh a scheiß Hackn/Arbeit da andauernd dass kann ich dir sagen, bei 5 degress below zero, immer den Diener schöner Damen und Herren zu machen. Ich hab gedacht bei euch fließt Milk an Honey im abundance“. Gesagt, getan. Der Simba und ich also rein beim Hofer. Und schon ging es los. Ich sag`s ihnen es ging zu wie einst in Sodom und Gomorra. Als die Damen uns erblickten, ließen die auch gleich bis abrupt alles stehen und liegen, dass es Einkaufzettel regnete wie Konfetti wenn die USA einen Krieg gewinnen, und streckten uns auch schon ihre prallen Ä...... und dicken T...... entgegen. Aus einigen der Ladys tropfte es geradezu heraus wie aus einer Autowaschanlage . Ehrlich. Der Löwe und ich also ran an die 1a. Ware. Ich kann sie aber jetzt schon beruhigen. Nicht eine sagt „Nein“. Gut, kann schon sein das die ein oder andere was murmelte, aber ich spreche außer a bisserl Englisch gleich mal überhaupt keine Fremdsprache. Bei 183 Nationen die in Wien leben, kann man ja nicht jede Sprache können. Gleich nach dem Drehkreuz ging es auch schon los. Der Simba nahm eine Bezaubernde von hinten bei den Keksen, eh schön Bio und nachhaltig, und ich eine von vorne auf dem Stapel mit dem Kaffee. Weiter ging`s dann auf dem Toastbrot und beim Schönheitstee. Ganz geil fand ich die Tante, die meine Nudel mit diesen Einweghandschuhen knetete, die an sich für die Semmeln/Gebäck gedacht sind. Der Simba stellte dann ein Zwillingpärchen in der Kühlvitrine mit den Fruchtsäften. Die Sisters total geil, rissen einen Fruchtsaft nach den anderen auf und schütteten sich das süße Zeug über die äußerst strammen Titten. Der Simba schaut dann kurz a bisserl irritiert zu mir her, weil so stramme Titten kannte der aus seinem afrikanischen Dorf nicht, der kennt nur Genitalverstümmelungen. Deutete ich dem Simba, , „the aus passt schon, san aus Plastic und nicht ganz really, but allright the move perhabs in Mysterious Ways. Besser als gar nix oder?“ So, ich kam dann wieder beim Obst und Gemüse zum Zug. Sie werden es nicht für möglich halten, aber die Frau in der original Talib-Burka aus Afghanistan, ganz in Schwarz mit Sehgitter, die a bisserl so ausschaut wie der Schwarze aus den Barbapapas, na wie heißt der schon, Barbabo glaub ich, die schon a bisserl schlecht sieht, war auch zugegen. Total geil natürlich war die. Da war ja eine kleine Lacke/Pfütze zwischen den Tretern. Ich also von hinten ran an die gute Frau, von vorne trau ich mich ja nicht bei so einer Verkleidung. Die 5 Lagen Stoff nach oben gerollt und rein mit dem Ding, der stand wie ansonsten höchstens noch eine deutsche Eiche, die man ein wenig nach unten biegt wie eine Wünschelrute die ausschlägt. Natürlich nur Anal. Nicht dass die Frau noch Jungfrau ist. Was glauben sie was um Mekka und Medina los ist, wenn eine der Ihrigen beim einem Supermarkt-Gspusi (kommt aus dem Jiddischn) ihre Unschuld verliert. Das würden uns die OPEC genau so wenig verzeihen wie 1972 die Niederlage an Jom-Kippur. تعال تعطيني ES كافر، وإعطائها لي, schrie die Beste, „gib`s mir Bastard, verfickter“. Weil mich das so furchtbar aufgeilte hab ich gleich mal die Burka von oben bis unten in Eiweiß eingeweicht. Ich schwöre mindestens die fünffache Ladung eines normalen Lichtweltmannes wenn die Lichtweltfrau laut der App gerade ihren Einsprung hat. Der Simba ließ sich da natürlich auch nicht lumpen und stand mir um nix mach. Ganz im Gegenteil. Der Simba hat einen Schwengel, ich sag es ihnen, ich sag es ihnen, fast so groß wie der von einem Elefanten. Sowas wie eine Pause benötigten wir ja nicht. Kosmetik, Waschmittel, der Simba und ich ließen keine Frau aus. Egal wie gelangweilt die auch taten. Wir begatteten jede. Außer natürlich die Angestellten. Wir hatten ja die Befürchtung dass den Angestellten beim Hofer dass vom Urlaub abgezogen wird. 5 Minuten Sex und schon eine Wochen weniger Freiezit. Zugegeben ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Ich musste dann doch mal kurz Luft holen, während Simba gut 20 Jahre weniger auf dem Tacho, auch noch die ganze Kühlvitrine mit dem Fleisch machte. Kotelett, Frau die Rindsroulade aus der Vitrine nahm, Rindsroulade ohne Frau, Huhn im Ganzen, Frau im Ganzen. Es war ein wüstes Gemetzel. Ehrlich. Ich wie gesagt schon a bisserl von der Lust gezeichnet, stärkte mich dann ein wenig mit Topfen/Quark und rohem Fisch. Bei Joghurt war ich dann wieder voll fit und steckte einer Lady meinen Scharfrichter, den Roland Freisler unter den Sch........, gleich mal unten den BH durch. Die meinte ist besser mit BH an. In die Knie ging sie auch leicht, aber nicht weil die ganz weich wurden vor Erregung, sondern weil ich nicht unbedingt der Größte bin. Es war eine Wonne. Der Simba schmierte inzwischen einer ganz Feschen, dick Honig ums Maul. Also wortwörtlich frisch aus der Tube. Den Bio-Honig hat er dann auf mein Zurufen hin stehen lassen. War nur noch ein Glas vorhanden. Den brauch im zum süßen vom Tee. Histamin. Sie wissen ja Histamin. Um sie nicht zu langweilen. Bei der Kasse haben wir natürlich genauso weitergemacht. Ich hab dann einmal so zum Spaß meine Eier über den Scanner gezogen. Stand -75% Prozent, Ware abgelaufen. Wie sie mich kennen hab ich ihnen nicht zu viel versprochen und Wort gehalten. Die Auslagscheiben waren wie versprochen dick angelaufen. Nicht einmal auf den Displays der Handys gab es was zu sehen. Wenn sie jetzt denken das was alles, dann täuschen sie sich aber gewaltig im Löwen unter den Augustin-Verkäufern und dem Schizophrenisten. Wenn schon, denn schon. Wir raus beim Hofer, über die Straße rüber und die 200 Meter runter in den chinesischen Massgesalon mit Mittellage. Sagen wir lieber ins 快乐的房子, behind der kulturellen Wall. Haben der Simba und ich gleich alle verfügbaren Konkubinen in einem Aufwaschen durchgezogen wie einen Joint. Eine war gerade beim Mittagessen, sah sehr nach Süß-Sauer aus, hat die meinen Kameraden da gleich mal rein getunkt. Was ja gut gemeint war, ich reagiere aber a bisserl allergisch auf Soja. Egal. Haben wir eine Lotusblüte nach der anderen gepflückt, und den Elektriker der vorgab nicht schwul sein aber, dafür aber omi-sexuell, fragen sie mich nicht was dass ist, gleich mit. Eine war so glücklich endlich mal einen schwarzen Mann in sich zu haben und nicht nur diese weißbrötigen Flaterate-Stecher, die um jeden Euro feilschen weil Geiz geil ist, dass die den Simba bezahlen wollte. Der ein Gentleman vom schwarzen Scheitel bis zur rosaroten Sohle, wollte aber nix geschenkt. Ist der in bei der Kälten in der Unterhosen zurück zu seinem Stapel mit den Zeitungen gerannt. Sie hätten hören sollen was in der Bronx auf einmal los war. In der Bronx sind ja normal alle übergewichtig und/oder ziemlich schiach/hässlich. War der Simba also schon gegen 15 Uhr ausverkauft. Ich ging dann auch nach Hause. Aber nicht erschöpft. Wo denken sie hin. Nee hab ich gleich den Koter/Stand-PC aufgedreht und im Blog „Die Büchse der Tallulah“, gelesen und mir noch geiler als zu vor einen runter gewedelt. Ehrlich. Ende des Neidschrift.

Anhang:
Im Rausch der Ekstase hab ich noch ganz vergessen ihnen die Sache mit dem Simba und dem lesbischen Pärchen zu erzählen. Während ich wie schon erzählt, die lange Kühlvitrine zwischen Fisch, Fleisch, Vegetarisch und Pizza aussetzte, machte der Simba auch den mittleren Gang. Ging der also mit seinem fast-Elefantenrüssel und federnden Gangs, Afrikaner haben ja so was Leichtes beim Gehen, wahrscheinlich weil sie kaum Besitz haben, auf die beiden Lesben zu. Lesben kennt der anscheinend nicht. Ich zum Simba: „Lion alles retour, your are in rong Gewässer. This woman did not have sexual relations with Jungs. Egal wie gesund du auch ausschaust da läuft nix“. Hat der Simba auf Anhieb nicht genau verstanden was ich da genau meinte. Ich wieder zum Simba: „Guck Simba the big one, die ausschaut wie eine weißrussische Weightlifterin, kurz vor ihrem erneuten World record Attemp im Stoßen über 195 kg, die gerade Working Gloves probiert, guck mal was die für Tatzen hat. Scheiße was heißt Tatzen auf Englisch, Pranken hat die halt, die big one, ja die lickt nur Muschis. Die Fesche daneben leider auch. Ich weiß ist a fucking dirty trick, das auch nice Womens nur Pussys lecken, aber es ist like it is. Damit müssen wir managen “. Ich weiß ist hier a bisserl wie im Film Lost in Translation. Ich: „Komm Lion des wird da nix. Das ist vergebene Liebsmüh fast wie beim Shakespeare “Love’s Labour’s Lost”. Die big one weiß sicherlich auch mit einer Circular Saw umzugehen. High Kastrations-Danger verstehst Lion high Kastrations-Danger. Mach lieber hier weiter beim Pizzateig in der Dose, dass da drüben ist a Restricted area, auch ideologisch ziemlich vermint“. Ich weiß nicht ob mich der Simba wirklich verstanden hat, aber zurückgekommen ist er trotzdem und hat sich dann gleich mal so einen Pizza-Teig aus der Dose über den Rüssel gerollt. Schaute mich der Simba aus großen Augen und meinte: "Safer sex, Schizophrenist, very importent. Musste ich laut auflachen.

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Sonntag, 15. Januar 2017
Digitales Lautgedicht. Aber auch analog.
Hacken
Leaken
Faken

Faken
Hacken
Leaken

Leaken
Faken
Hacken

Hacken
Faken
Leaken

Kacken
Lecken
Ficken

Nee anlog wird des nix .

Anhang: Der Kommunikationswissenschaftler Lutz Hachmeister sagte in einem Interview für die Kulturzeit: ….Deswegen ist auch Marie Le Pen in der Trump-Tower gefahren“. Wie sie wissen bin ich ja ein schlichtes Gemüt. Dachte ich im ersten Moment oh Terroranschlag von den Russen angeordnet.

Der Privatstiftung Erwin wird vielleicht zurücktreten .

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Donnerstag, 12. Januar 2017
Fake News mit hohem Wahrheitsgehalt
Korrektur morgen.

Dann möchte ich mich noch bei all jenen abgelehnten Asylbewerber entschuldigen die das Land wieder "freiwillig" verlassen. Allein in Deutschland waren das letztes Jahr 55 000 .
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In den Medien wird ja viel über die zusehends schwindende Vormachtstellung Amerikas in der Welt geschrieben, wie z.B. im Nahen Osten, die zum Teil auch der sogenannten Obama-Doktrin, geschuldet sein soll. In dieses Machtvakuum stoßen jetzt wie eben im Nahen Osten andere Staaten vor wie Russland, der Iran oder Saudi Arabien und versuchen die Welt dort ganz in ihrem Sinne neu zu ordnen. China sägt sowieso beständig am Vormachtstatus der USA. Wie auch immer und sofort oder auch später. Der Abstieg der USA scheint unaufhaltsam und die Isolationspolitik, die auch der neue Präsident Trump fortsetzen möchte, ist nur ein Vorbote des sicheren Untergangs des einst so stolzen amerikanischen Einfluss-Imperiums aus Waffenexporten und oberflächlichen Glücksversprechen wie Hollywood und Coca Cola. Wobei für die Marilyn Monroe bn ich denen ewig dankbar. Bin ich als Junge ganz verliebt vor der Glotze gesessen und hab gerufen. "Goadfather, kumm, Goadfather, die Marilyn, die Marilyn". Sogar an der Nato wird gezweifelt. Nicht auszudenken was in Europa los sein wird, wenn wir plötzlich aufrüsten müssen und die ganze Kohle, die derzeit noch in den Sozialstaat abfließt, in die Landesverteidigung umgeschichtet werden muss, woraufhin der Gini-Koeffizient einen Spagat hinlegt und wir die Asylanten durch die Straßen treiben wie einst die Juden. Dann ist geht der Ofen des gesellschaftlichen Zusammenhalt aber ganz aus . In Österreich ist der Sozialstaat alles. Trotzdem ist es noch so, dass geopolitisch nix läuft ohne die USA. Jeder Furz der von Übersee kommt, wird hier zu einem großen Thema aufgeblasen. Ein Beispiel: Der neue amerikanische Präsident Donald „post-truth i respekt all Womans“ Trump, ist ja ein wahnsinnig leidenschaftlicher Twitterer. Ich wollt schon schreiben Zwitter. Dem seine Twitterfan-Gemeinde ist ja von 12,5 Millionen aus dem Wahlkampf, auf knapp 20 Millionen Followers angewachsen. Wieder ein Beweis für meine Theorie das Erfolg die Menschen magisch anzieht. Egal was der Donald auch so twittert. Jeder Tweet vom post-truth Präsidenten wird in dem Medien sofort bis in den hintersten Winkels nach dem Sinngehalt ausgeleuchtet, um nach der berühmten Stricknadel im Heuhaufen gesucht. Mich erinnert das irgendwie an einen Sommelier. Der achtet beim Gurgeln eines edlen Tropfens auch auf jede Geschmacksnote. Nur des ist beim post-truth Donald nicht notwendig. Der macht ja weniger edle Gedanken sondern mehr Tetrapack. Aber weil der post-truth Donald ein ziemlich mächtiger Mann ist, wird alles was dass Twitter-König so ausposaunt genauestens analysiert und in einen seiner Macht entsprechenden Sinnzusammenhang gebracht. Twittert der Donald „Draußen ist Wetter“, weil es in New York zufällig sau kalt ist, wird in den Medien sofort eine neue geopoltische Eiszeit eingeleitet. Schreibt der Donald, „Armatur tropft“, wird auch schon über die Entwicklung des Ölpreises gerätselt.. Noch ist die USA nicht in der Bedeutungslosigkeit versunken, egal wie oft die innerhalb ihrer Grenzen noch abgewickelt wird.
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Apropos Armaturen die tropfen oder einfrieren. Draußen ist ja seit einer Woche übelst Wetter. Scheiß kalt ist draußen. In Europa sind schon 65 Leute erfroren. Zuvorderst Obdachlose, aber auch Flüchtlinge. Am Balkan hausen Flüchtlinge derzeit unter unmenschlichen Bedingungen in Hallen, in denen normal lebloses Zeugs gelagert wird, das recht kälteunempfindlich ist. Im südbulgarischen Dorf Radinowo, habe ich gelesen, ist die Leiche einer erfrorenen somalischen Frau gefunden worden. Was soll man dazu noch sagen. Ein afrikanischen Sprichwort besagt: „Reichtum sitzt still, Hunger wandert“. Wie es aussieht erfriert Hunger auch. Erfriert eine somalische Frau einfach so in einem bulgarischen Dorf, weil der Reichtum still sitzt und nicht mehr von der Stelle kommt. Auf Google Maps habe ich mir angesehen wo Radinowo genau liegt. Radinowo liegt ziemlich genau an der A1 in Südbulgarien. Die A1 ist eine Autobahn die runter geht bis nach Instanbul. In Radinowo werden jede Menge neuer Häuser gebaut, falls die Fotos auf Google Maps auch wirklich zu Radinowo gehören. Offensichtlich nicht für somalische Frauen. Für die wird nix gebaut, höchstens noch ein Grab ausgehoben. Sie müssen mir das jetzt nicht nachmachen und sich in Betroffenheit suhlen wie ich. Ich will ihnen nur davon erzählen und sie zu nix animieren oder gar bekehren, weil ich es besser oder anders weiß. Wie besserer Mensch geht weiß ich sowieso nicht. Fluchtursachen zu minimieren, ist in der Regel ein sehr aufwendige, Zeit und Geldintensive Angelegenheit. In Afrika sind ja in den letzten 50 Jahren an die 1,5 Billionen Dollar an Zuwendungen versickert. Trotzdem hat Afrika insgesamt hat nur 7% der Stromkapazität der Vereinigten Staaten. Die europäischen Länder Schweden und Polen verfügten jeweils über ähnliche Erzeugungskapazitäten wie ganz Afrika südlich der Sahara ohne Südafrika. Ich habe einige Bücher über dieses Themengebiet gelesen, wie das Buch „Warum Nation scheitern“ von Daron Acemoglu und James A. Robinsons, „Wer regiert die Welt“ von Ian Morris, oder „Das Ende der Armut“ von Jeffrey D. Sachs. Das allein sind gut 1500 Seiten, ganz kleingeschriebener Stoff. Fluchtursachen bekämpfen, um die Ströme von Armutsmigranten einzudämmen, damit diese Menschen nicht mehr durch die Welt irren, wie die weißen Wanderer aus der Serie Game of Thrones, ist eine äußerst schwierige Aufgabenstellung. „Sie fegten durch Städte und Königreiche, ritten auf ihren toten Pferden…“. Weniger schwierig ist es eine somalischen Frau nicht erfrieren zu lassen. Den Tod dieser Frau/Menschen will und kann ich nicht einfach so hinnehmen, genauso wenig wie ich die 5000 Toten, die 2016 im Mittelmeer ertrunken sind, einfach so hinnehme. Ich hab ja den Slogan erfunden, "Keine weiteren Toten in unserem Schwimmbad". Kann nix ich weiß. Dabei ist das Sterben dieser Frau, ein Tod, denn man mit ein wenig guten Willen umgehen könnte. Diesen Jedermann/frau/kind muss man nicht an die Türen der Menschen klopfen lassen, die nur angelehnt sind. Dafür muss man keine 25 000 Seiten über Entwicklungsökonomie lesen, oder Jahrzehnte als Entwicklungsökonom gearbeitet haben, beim IWF, der Weltbank oder sonst einer heilversprechenden Institution. Was machen die ganzen NGOs eigentlich? 1,5 Billionen sind doch eine ganz stolze Summe. Trotzdem lebten in Nigeria 80 Millonen Menschen ohne Strom. 2012 waren das 93%. Die Infrastruktur, vor allem im Bereich Stromversorgung und Transport, ist weiterhin mangelhaft und gilt als Haupthindernis für die wirtschaftliche Entwicklung. Nigera ist der 12 größte Ölproduzent der Welt. Trotzdem importiert es 85% des im Lande verbrauchten Brennstoffs. Scheiße was machen die nigeriansichen Bonzen mit der ganzen Kohle? Andauernd nur Massage, auch in der Mittellage wird doch auch irgendwann fad. In Angola sollen laut Unterlagen des Internationalen Währungsfonds, allein zwischen den Jahren 2007 und 2010 an die 32 Mrd. Dollar aus dem Haushalt veschwunden sein. Wo war ich.
Der Krieg gegen die Gleichgültigkeit, ist immer auch ein Krieg, der mit friedlichsten Mitteln gewonnen werden kann. Tür auf, somalische Frau rein, Tür wieder zu. Und reformiert endlich das europäische Asylwesen, um legale Wege der Migration zu ermöglichen. Gibt es erst mal legale Wege für Migration, wird das Sterben im Mittelmeer aufhören oder weniger werden. Das Sterben in Kriegen wird natürlich weitergehen. Alles auf einmal beenden wäre wohl zu viel verlangt von uns. Wir sind in dieser Hinsicht doch absolute Beginners. Wir machen hier auch nicht John Lennon, Imagine. Hier gibt es Countries, offensichtlich unzählige Gründe um jemanden zu töten und Religionen gibt es auch. Da kommen wir noch nicht drum herum.

Folgendes kann ich mir nicht genau erklären. Ich bin gegen das Grauen in der Welt nicht gänzlich immun. Das Grauen in der Welt lagert sich in mir ab. Wie es dazu kommt weiß ich nicht. Mir bleibt es völlig schleierhaft, aber erfriert eine somalische Frau bei mir zwischen den Zeilen meiner Zeitung, stirbt da etwas in mir mit. Unbeholfen und im Weltgrauen ungeübt, äußert sich dann zumeist so, dass ich ein fürchterlich schlechten Gewissen kriege, das sinnlos um sich schlägt. Schon als UNO-Soldat hab ich nix gegen das Leid der Menschen unternommen. Vielleicht kommt das daher.. Stand so in einer UNO-Resolution, dass wir da nix tun durften. Diese Resolution wurde von irgendwelchen Menschen, in teuren Anzügen und Kostümen, die ich nicht kenne, weit ab vom Kriegsschauplatz, in klimatisierten Sälen und Büros ausverhandelt. Wenigstens meine Uniform war voller Staub, ausgebeult und nix wert. Vielleicht kennen sie das war mir da geschieht, wenn sie was üppiges Essen und dann Sodbrennen bekommen oder gleich müssen. Erfriert eine somalische Frau irgendwo auf europäischen Boden bekommt meine Seele Sodbrennen. Falls ich keine Seele habe dann halt meine Psyche, weil ich einen Wohlstand lebe, zu dem ich nicht allzu viel beitrage. Weder habe ich groß was dazu beigetragen noch bin ich wirklich bereit diesen zu teilen. Nicht einmal meine Medikamente gegen Schizophrenie will ich hergeben. Bitte denken sie jetzt nicht ich wechsle das Thema. Aber mir ist es peinlich das Scheißhaus zu heizen. Das geht einfach nicht. Dafür bin ich zu sehr Schattenwelt und in Schuldgefühlen verstrickt. Nach dieser niederschmetterenden Meldung, das eine somalische Frau auf europäischen Boden erfroren ist, schon gleich gar nicht. Obschon ich zu meiner Verteidigung anführen könnte, dass ich kalt so gar nicht mag. Das macht doch keinen Spaß andauernd dick vermummt herum laufen und sich schnäuzen. Die Grippe geht auch gerade in einer Welle um. Das wiederum ist typisches Wohlstandstussen-Gejammer. Herrinnen, also nix in Richtung Domina, sondern drin, inwendig halt, sie verstehen schon, ist es ja bacherl warm bei mir. Nur halt nicht überall. Ich heize ja nicht die ganze Bude. Hat wie gesagt nix mit Geld zu tun. Ist eindeutig eine mentale Sache. Wohlstandstussi ja, aber das Vorzimmer und die Küche heize ich nicht. Niemals und wenn es draußen – 25 Grad hat. Was soll das. Ich bin ja nicht Lichtwelt. Ich sitze doch nicht mit meinen Lichtweltkumpels bei einem schönen Glaserl Wein in der großen Küche, die ja von einem Architekten designt und dann maßgefertigt wurde und spreche über meine erreichten und noch zu erreichenden Ziele. Schon gar nicht heize ich mein Scheißhaus. Nicht solange somalische Frauen auf europäischen Boden erfrieren. Ich gehe ja nicht davon aus dass die angesoffen hingefallen ist. Der englische Gentleman in der Bude über mir, der ja seinen Kampf aufgeschlagen neben dem Bett liegen hat, macht das schon. Um stolze 8000 Euro hat der sich ja das Scheißhaus umbauen lassen. Nee nicht behindertengerecht wo denken sie hin. Der ist bekennender Rassist. Und Rassismus ist noch keine Behinderung. 8000 Euro für eine blumige-duftende Wurst, abgeseilt in seiner ganzen Pracht und Opulenz. Eine Fußbodenheizung wollte sich der EG auch einbauen lassen. Für was gibt es Socken oder Hausschlapfen. Ging dann technisch nicht. 5000-6000 Euro für ein Scheißhaus hätten doch auch gelangt oder nicht? Mit den 2000-3000 hätte sich locker ein Schlafplatz für die somalische Frau organisieren lassen. Sitze ich jetzt also in einem saukalten Klo, auf einer arschkalten Brille, und schäme mich für mein Versagen, niemand die Türe aufzuhalten wenn der friert. ich weiß. Dem afrikanischen Verkäufer, der jeden Tag in der Kälten vor dem Hofer/Aldi steht, habe ich letztes Geld für die Obdachlosenzeitung gegeben, gewissermaßen in Vorkasse, weil die neue Ausgabe erst am 17. Jänner rauskommt, um mich wenigstens a paar Milimeter zu bewegen .
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