Montag, 26. Oktober 2026
der imperialist, 12:37h
Im Original ist Staatsfeiertag, und ich zupfe mir schräg aus den Lauschern stehende Haare aus den Ohren wie die Um2 Unkraut, die so weiß sind wie frisch gefallener Schnee. Die Dinger wachsen wie bekloppt. Auch aus der Nase. Ältere Männer, die aufgehört haben, sich diese Haare auszuzupfen, haben aufgehört Widerstand zu leisten. Die haben sich gefügt. Und geschlagen gegeben haben sie auch. Nur in den Seilen hängen sie nicht. Die Altherrengang, von der ich hier mal Bericht erstatte, hängt selbst in der kalten Jahreszeit noch auf der Insel herum. Die sitzen weiterhin um die Bank, wo im Sommer die Asiaten in der Wiesen sitzen, und das Bier steht auf dem Tisch wie ein Statement. Das ist deren Art ihr Leben zu verzinsen. Deren Rendite ist der Alkoholgehalt. Bier hat in der Regel zwischen 4,5 % und 5,5 % Alkohol (Vol.).
Von Männer, die einen Haarwuchs in Nase und Ohren haben wie einst die „Gammler“, kommt nix mehr. Höchstens mal ein Kreuzchen bei einer Partei, die Schwierigkeiten mit dem Verfassungsbogen hat, wie du mit der deutschen Sprache. Genau. Nur ist das nicht meine Muttersprache. Seit wann hast du eine Muttersprache? Dir könnte man 30 Mutterstimmen vorspielen, du würdest die Stimme deiner leiblichen Mutter nicht erkennen. Stimmt auch wieder. Woraufhin ich mich frage: Ist so eine Mutter für einen tot? Ich muss den Hobbit-Anwalt fragen. Der ist in dieser Frage vom Fach.
Umgekehrt funktioniert dieser Gedanke natürlich auch. Ab wann ist ein Sohn für seine Mutter gestorben?
In dem Moment, in dem sie ging, ohne sich nach dem Kind in mir umzudrehen, dass ich einmal war. Das ist aber schon sehr lang her. Verdammt lang her ist das. Nur ganz tot ist Sie nicht für mich. Ich habe noch eine sehr lebendige Erinnerung an Sie. Genau eine einzige. Da hält sie mich im Arm auf der Tanke. Ich wäre fast in ins Motorradl vom V. reingerannt. Schon nimmt mich das Leben auf dem Arm. Ja, das Leben, bespaßt mich der Wortmacher, kann einen schon auch zur Bescheidenheit zwingen. Stell dir ein Insta-Profil vor mit nur einem einzigen Foto. Alles andere ist wie ausgestorben auf diesen Account. Woraufhin ich mir denke. Genau. Das Foto, warum in Österreich ein wenig Alltagsrassismus unvermeidlich ist, könnte ich hier noch einstellen. Weil einen wie dich stellt ja niemand ein. Das auch ja.
Ja, das geht so den ganzen Tag.
In Wahrheit war es Sonntag als ich die Haaren zupfte, der Tag des Herren. Der aber noch auf sich warten ließ unterbrach mich der Wortmacher. Der kommt erst, wenn der Godfather anruft und wir ein wenig Schmäh führten, über Gott und die Welt. Und unseren Verfall. A riesen Gaudi sind die späten Jahre nicht. Die gehen zum Lachen in den Keller, Aber da unten tapeziert der Geist meiner Jugend den geklinkerten Beton im Jackson Pollock-Style. Die Miss Texas aus dem Jahr 1984, in der alten Kommode, in der obersten Schublade die klemmte.
Die hatte Beine. Mein Gott hatte die Beine. Wer? Die Miss Texas? Nee die Marlène Charell, bekannt auch als „Miss Longlegs“. Das sagte ich auch zum Goadfather. Goadfather. Kannst du dich noch an die Marlène Charell erinnern? Und wie er konnte. Marlène Charell, die „Miss Longlegs“ des Pariser Revuetheaters. Ein Star zu ihrer Zeit. Für Unkundige. Eine gebürtige Deutsche mit Akut-Akzent. Das nennt man gelingende Völkerverständigung.
1984 hingegen war das Jahr, das meinen beruflichen Werdegang völlig ruiniert hat. Mich natürlich auch. Das Jahr 1984 hat den dermaßen ruiniert, doziert der Wortmacher, dass er drauf hoffen musste den Verstand zu verlieren wie andere ihr Handy. Ist heute genauso wichtig wie ein reger Verstand rede ich mich heraus. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Der geht als Gescheiteter schlafen und wacht als Versager auf. Na, na. Im Leben ist doch nicht alles nur Beruf. Nur die Wenigstens sind wirklich Berufene. Siehe das Schicksal der deutschen Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Frauke Brosius-Gersdorf, deren Kandidatur nach einer massiven öffentlichen Kampagne durch die AfD und dem Widerstand der Union scheiterte. Scheiße, haben sie diese Frau, eine Top-Juristin mit Scheiße beworfen. Nicht mal richtige zitiert wurde Sie.
Woraufhin mich der Wortmacher fragt, ob ich hier jetzt den Oberwixxer unter den Frauenversteher mache, du mit deiner ruinierten Vorstehdrüse. Hat der sich schon wieder eingenässt? Na, na. Selbst der menschliche Irrsinn neigt zur Zügellosigkeit. Jetzt würde was mit Züge passen. Der Brennerbasis-Tunnel kostet uns eine schlappe Milliarde mehr. Auch weil bei den Deutschen nix weitergeht. Das ist Polemik. Nicht alles an der Deutschen Bahn ist
Als Gründe für die deutlich höheren veranschlagten Kosten wurden unter anderem die zusätzlichen Tunnelbauwerke genannt, die nötig seien, um den Erkundungsstollen als Servicetunnel zu nutzen, sowie der längere Bauzeitraum. Auch seien höhere Aufwendungen für die bahntechnische Ausrüstung vonnöten, unter anderem aufgrund weiterentwickelter technischer und sicherheitsbezogener Anforderungen. Schließlich wurden auch noch „Preissteigerungen und Inflation“ als Auswirkungen für das grenzüberschreitende Eisenbahntunnelprojekt zwischen Österreich und Italien ins Treffen geführt. Quelle: orf.at
Auch das ist nicht die ganze Wahrheit:
Ein großes Problem wartet aber noch immer in Deutschland. Besonders in Bayern gibt es seit Jahren Streit über die Trassenführungen für die nördliche Zulaufstrecke Richtung Inntal. Auch in der regierunden CSU gibt es Kritik an Landverbrauch und die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung.
Gewünscht wird eine unterirdische Trassenführung in weiten Teilen, das wiederum würde die Kosten für die Deutsche Bahn sprengen. Eine Entscheidung muss in Berlin fallen, doch dort wurde im September das Projekt kurzfristig wieder von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses des Bundestags genommen. Schon jetzt ist klar, dass die Zulaufstrecke erst weit nach der Fertigstellung des Tunnels befahrbar sein wird. Als vorsichtiger Zeitplan werden vom deutschen Bundesverkehrsministerium der Baubeginn 2034 und die Inbetriebnahme 2043 genannt. Quelle: wie gehabt.
Das mit dem Sonntag hat der Wortmacher schon mit einen Anflug von Schmäh gesagt, die naturgemäß immer ganz nah an der Schmähung vorbeischrammt, wie du am Wesentlichen, in deinem Texten. Das stimmt nicht. Es geht um das Wesen des Schreibens an sich. Und das ist? Woher soll ich das wissen. Ich habe auch keine Ahnung, worum sich das Leben wirklich dreht, und lebe es trotzdem. Vermutlich dreht es sich um die eigene Achse gegen den Uhrzeigersinn, wenn man(n) von oben auf den Nordpol schaut (von West nach Ost).
Und dem Uhrzeigerinn ist nach einer Sommer und einer Winterzeit. Und Zeit ist das was du im Grunde nicht hast, selbst wenn du dich langweilst. Die Zeit hat dich. Und wenn du viel Pech hast, hasst sie dich bis aufs Blut. Und schon hätte ich einen Link zu all den schrecklichen Kriegen unserer Zeit.
Was ich nicht wusste, weil es unsere Medien nicht unter den Fingernägeln brennt wie letztens halb Frankreich und Mailand.
Myanmar wurde 2019 von Gambia vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt. Gambia wirft Myanmar vor, beim Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya gegen die Völkermordkonvention verstoßen zu haben. Quelle: Die haben den Scherben so richtig auf. Wer? Die Generäle in Myanmar. Nee, das sind dumme Wixxer. Die Myanmar. Da bringen die muslimischen Staaten selten weitere Resolutionen ein. Die richten sich alle nur gegen Israel. Das auch von Wixxern regiert wird. Na, na. So kann man nicht sprechen. Kann man nicht? Nein. Na dann. Israel ist häufiger Gegenstand von Resolutionen ist als viele andere Konflikte.
Gegenstand, also er nur so in der Gegend stand. In der Gegend herumstand. ©️DerScheißhausdämon. Was ich dann schon ein wenig lustig finde. Selbst so kurz vor der Knesset-Wahl. Hat Israel bei seiner Geschichte überhaupt die Wahl, anders zu handeln, als es gegenüber seinen Nachbarn handelt? Gute Frage. Der freie Wille kann einem auch flöten gehen. Vor allem wenn man zu viel schreckliche Erfahrungen machen, die von Generation zu Generation weitergetragen werden wie in einer Flaschenpost.
Prost ihr Flaschen prost. So jung komm ma nimma zam.
Aber das mit dem Sonntag, wiederhole ich mich, hat der Wortmacher schon mit einen Anflug von Schmäh gesagt, die naturgemäß immer ganz nah an der Schmähung vorbeischrammt, wie du am Wesentlichen, in deinem Texten. Das stimmt nicht. Es geht um das Wesen des Schreibens an sich.
Ich bin da nicht so Inhalt fixiert, wie deine Unterhose, brüllt der Scheißhausdämon, während der Deichgraf dazu schweigt, die Stimme der Vernunft. Das ist immer jene Stimme die zuerst verstummt, eingezwängt zwischen Populismus und Demagogie, zieht sie immer zuerst den Schwanz nein. Weil die Mutigen längst im Gefängnis sitzen wie in Russland oder vorsorglich die Kurve kratzen wie einst die Manns, vorderhorstig der Thomas. So ungefähr ja.
Woraufhin mich die Bildmacherin fragt: Hör mal Schizophrenist. Du Bild von einem Mann. Stimmt das mit dem Horst wirklich? War der auch mit dabei? Gute Frage. Aber in diesem Format bin nur ich ein EX-Sicario der Misogynie. Und im Radio rennt "a smile away from his face"©️Piano Man /Billy Joel, das auch schon bessere Tage hatte. Aber schon auch Schlechtere wie Serbien.
Mit einen Tusch - es ist noch lange nicht Schluss kündige ich hier mit viel Tamtam an. In Serbien hat sich ein politisches Wunder ereignet wie zuvor schon in Ungarn (beinahe) Serbien hat sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit herausgewählt. Nimmer die ein Beispiel an Serbien, habe ich einen Chor von Stimmen in Ohr. Hast dich in deiner Gefangenschaft eingerichtet wie andere ihre Küche vom Möbeldiscounter. Nimm dir ein Beispiel an den Studenten in Serbien. Verdammt noch mal. Das bin ich auch. Verdammt und zugenäht. Deine Vorhaut?
Quelle: Nix mehr mit 
Zu Wahrheit gehört aber auch. Bitte nicht was mit mir. Danke werte „Vierer-Bande“. Inzwischen ist der Spruch schwarz übermalen. Nicht ganz. Aber doch soweit dass es eine Sozialhilfe-Neu gibt in Österreich, die wiederum darauf abzielt, Mehrdachfamilien, vornehmlich mit Migrationswerdegang, nicht mehr mit Steuergeld zu überschütten. Die wird an Bedingungen geknüpft. Besser an Bedingungen als am Hals auf, weil viele die völlig harmlos aussehen in ihren Köpfen sehr oft kan Richter brauchen.
Die „Sozialhilfe-Neu“ bricht mit dem Prinzip der bedingungslosen Gießkanne. Durch degressive Kindersätze und strenge Auflagen – wie verpflichtende Arbeit und Integration – wird gezielt verhindert, dass kinderreiche Familien mit Migrationsbiografie über den Sozialstaat unkontrolliert hohe Summen beziehen. Stattdessen wird die Unterstützung an klare Gegenleistungen geknüpft, um den Fokus konsequent auf Selbsterhalt und Wertekonsens zu lenken.
Absenkung ab dem 5. Kind: Die finanziellen Zuschläge pro Kind werden bei Großfamilien stark reduziert (degressives Modell), wodurch betroffene Familien monatlich deutlich weniger Geld erhalten.
Strenge Pflichten: Die volle Auszahlung ist strikt an Arbeitsbereitschaft sowie an die Erfüllung von Integrations- und Deutschkursen gebunden. Bei Verstößen drohen Kürzungen.
Mehr Sachleistungen: Statt reiner Geldleistungen werden vermehrt Sachleistungen (z. B. eine digitale Karte für Schul- und Freizeitbedarf der Kinder) ausgegeben.
Einheitliche Regeln: Es gelten bundesweit gleiche Obergrenzen, um Unterschiede zwischen den Bundesländern auszugleichen. Quelle: Diese Migranten sind an allem schuld. Da gibt es in Österreich endlich wieder Großfamilien und dann sind passt es auch wieder nicht. Die Regierung erhofft sich à la longue eine Ersparnis von 200 Millionen Euro. Woraufhin ich mir dachte.
Fördern und fordern wie die Studenten in Serbien ein repressives Regime heraus. Mit Aleksandar Vučić wird in Belgrad der nächste dauerregierende Demokratieverächter abgewählt. Ein Signal auch an Europas Rechtspopulisten, dass ein Durchmarsch kein Naturgesetz ist.
Am Ende half Serbiens Machthabern nicht mal mehr der Griff in die schmutzigsten Trickkisten. Nicht die Schlägertrupps, die offenbar überall im Land marodierten, Menschen einschüchterten, Journalisten und Wahlbeobachter mit Fäusten traktierten. Nicht die Drohung an die sozial Schwächsten, darunter Menschen mit Behinderung, staatliche Leistungen zu streichen. Auch nicht ein kurzfristig erlassenes Gesetz, das viele Auslandsserben dazu nötigte, ihre Stimmen mitten in der Nacht abzugeben.
Am Ende funktionierte das wirksamste Instrument des Langzeitautokraten Aleksandar Vučić nicht mehr: Angst zu verbreiten. Und so trat der 56-Jährige am Sonntagabend überraschend früh in einem jener Fernsehsender auf, die er sich in den vergangenen 14 Jahren gefügig gemacht hatte, um die Niederlage des Wahlbündnisses »Vereintes Serbien« zu verkünden.
Sie ist in Wirklichkeit seine Niederlage.
Denn so wie Ungarn, der Nachbar im Norden, bis April dieses Jahres gut eineinhalb Jahrzehnte lang Viktor Orbán war, war Serbien bis gestern knapp eineinhalb Jahrzehnte lang Aleksandar Vučić. Zwei Scheindemokratien unter unerbittlich regierenden Scheindemokraten.
Warnzeichen an Putin: Quelle: Geh, der SPIEGEL muss immer übertreiben. Oft maßlos. Aber der hat sehr oft sehr lange Texte.
Im Original vom Sonntag ist das Tiefsinnige mit Substanz - der Tanz der kleinen Marie, die tot in der Wüste liegt neben ihrer Mutter, die eine Hand um sie gelegt hat. Ist das noch eine Erinnerung, die mich wachhält, oder einfach nur psychotisch? Das ist wirklich eine gute Frage. Meinen Nervenonkel kann ich das nicht fragen. Dafür haben wir keine Zeit. Ich ging letztens um 12:01 Uhr bei ihm rein ins Arztzimmer und um 12:05 Uhr und dachte mir. Das war ein gutes Gespräch. Erstens ist meine Erinnerung falsch. Die Mutter (Fati Dosso) hat ihren Arm nicht um die Tochter gelegt. Und zweitens ist das Foto auch aus noch einem Grund schrecklich. Das Kleid der kleinen Marie ist hochgeschoben. Also sieht man ihre Unterhose.

Quelle: https://www.osservatoreromano.va/en/news/2023-12/dcm-011/fati-s-sandals.html
Ist das alles eine entwürdigenden Scheiße. Im Original, bohrte ich nicht nach sehr Tiefgründigen. Weil einen Grund zum Leben kann man sich immer ausdenken. Das geht schon was. So ein Format, das alle wesentlichen Fragen durchdringt, wie Neutrinos deine leibliche Hülle, habe ich nicht. Fürs Intellektuelle habe ich keine Hände frei, bildlich gesprochen. Weil du dich eh schon hinter vorgehaltener Hand durchs Leben schnorrst. Das auch ja. Aber bereichern will ich mich nicht. Wegen mir nagt innerfamiliär niemand am Hungertuch. Mit dem ich mir den Angstschweiß von der Stirn wische. Als Junger wollte man in seinem emotionalen Überschwang und in seiner Unerfahrenheit die ganze Welt zerreißen. Im Alter, von all diesen emotionalen Schüben geläutert, versucht man sich nur noch zusammenzureißen. Nicht, dass es schon zu offensichtlich peinlich wird.
Jessas!
„Russland hat sich gegenüber der Ukraine ehrlich gesagt gut verhalten.“©️US-Präsident Trump.
Von Männer, die einen Haarwuchs in Nase und Ohren haben wie einst die „Gammler“, kommt nix mehr. Höchstens mal ein Kreuzchen bei einer Partei, die Schwierigkeiten mit dem Verfassungsbogen hat, wie du mit der deutschen Sprache. Genau. Nur ist das nicht meine Muttersprache. Seit wann hast du eine Muttersprache? Dir könnte man 30 Mutterstimmen vorspielen, du würdest die Stimme deiner leiblichen Mutter nicht erkennen. Stimmt auch wieder. Woraufhin ich mich frage: Ist so eine Mutter für einen tot? Ich muss den Hobbit-Anwalt fragen. Der ist in dieser Frage vom Fach.
Umgekehrt funktioniert dieser Gedanke natürlich auch. Ab wann ist ein Sohn für seine Mutter gestorben?
In dem Moment, in dem sie ging, ohne sich nach dem Kind in mir umzudrehen, dass ich einmal war. Das ist aber schon sehr lang her. Verdammt lang her ist das. Nur ganz tot ist Sie nicht für mich. Ich habe noch eine sehr lebendige Erinnerung an Sie. Genau eine einzige. Da hält sie mich im Arm auf der Tanke. Ich wäre fast in ins Motorradl vom V. reingerannt. Schon nimmt mich das Leben auf dem Arm. Ja, das Leben, bespaßt mich der Wortmacher, kann einen schon auch zur Bescheidenheit zwingen. Stell dir ein Insta-Profil vor mit nur einem einzigen Foto. Alles andere ist wie ausgestorben auf diesen Account. Woraufhin ich mir denke. Genau. Das Foto, warum in Österreich ein wenig Alltagsrassismus unvermeidlich ist, könnte ich hier noch einstellen. Weil einen wie dich stellt ja niemand ein. Das auch ja.
Ja, das geht so den ganzen Tag.
In Wahrheit war es Sonntag als ich die Haaren zupfte, der Tag des Herren. Der aber noch auf sich warten ließ unterbrach mich der Wortmacher. Der kommt erst, wenn der Godfather anruft und wir ein wenig Schmäh führten, über Gott und die Welt. Und unseren Verfall. A riesen Gaudi sind die späten Jahre nicht. Die gehen zum Lachen in den Keller, Aber da unten tapeziert der Geist meiner Jugend den geklinkerten Beton im Jackson Pollock-Style. Die Miss Texas aus dem Jahr 1984, in der alten Kommode, in der obersten Schublade die klemmte.
Die hatte Beine. Mein Gott hatte die Beine. Wer? Die Miss Texas? Nee die Marlène Charell, bekannt auch als „Miss Longlegs“. Das sagte ich auch zum Goadfather. Goadfather. Kannst du dich noch an die Marlène Charell erinnern? Und wie er konnte. Marlène Charell, die „Miss Longlegs“ des Pariser Revuetheaters. Ein Star zu ihrer Zeit. Für Unkundige. Eine gebürtige Deutsche mit Akut-Akzent. Das nennt man gelingende Völkerverständigung.
1984 hingegen war das Jahr, das meinen beruflichen Werdegang völlig ruiniert hat. Mich natürlich auch. Das Jahr 1984 hat den dermaßen ruiniert, doziert der Wortmacher, dass er drauf hoffen musste den Verstand zu verlieren wie andere ihr Handy. Ist heute genauso wichtig wie ein reger Verstand rede ich mich heraus. Ein hoffnungsloses Unterfangen. Der geht als Gescheiteter schlafen und wacht als Versager auf. Na, na. Im Leben ist doch nicht alles nur Beruf. Nur die Wenigstens sind wirklich Berufene. Siehe das Schicksal der deutschen Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Frauke Brosius-Gersdorf, deren Kandidatur nach einer massiven öffentlichen Kampagne durch die AfD und dem Widerstand der Union scheiterte. Scheiße, haben sie diese Frau, eine Top-Juristin mit Scheiße beworfen. Nicht mal richtige zitiert wurde Sie.
Woraufhin mich der Wortmacher fragt, ob ich hier jetzt den Oberwixxer unter den Frauenversteher mache, du mit deiner ruinierten Vorstehdrüse. Hat der sich schon wieder eingenässt? Na, na. Selbst der menschliche Irrsinn neigt zur Zügellosigkeit. Jetzt würde was mit Züge passen. Der Brennerbasis-Tunnel kostet uns eine schlappe Milliarde mehr. Auch weil bei den Deutschen nix weitergeht. Das ist Polemik. Nicht alles an der Deutschen Bahn ist
Als Gründe für die deutlich höheren veranschlagten Kosten wurden unter anderem die zusätzlichen Tunnelbauwerke genannt, die nötig seien, um den Erkundungsstollen als Servicetunnel zu nutzen, sowie der längere Bauzeitraum. Auch seien höhere Aufwendungen für die bahntechnische Ausrüstung vonnöten, unter anderem aufgrund weiterentwickelter technischer und sicherheitsbezogener Anforderungen. Schließlich wurden auch noch „Preissteigerungen und Inflation“ als Auswirkungen für das grenzüberschreitende Eisenbahntunnelprojekt zwischen Österreich und Italien ins Treffen geführt. Quelle: orf.at
Auch das ist nicht die ganze Wahrheit:
Ein großes Problem wartet aber noch immer in Deutschland. Besonders in Bayern gibt es seit Jahren Streit über die Trassenführungen für die nördliche Zulaufstrecke Richtung Inntal. Auch in der regierunden CSU gibt es Kritik an Landverbrauch und die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung.
Gewünscht wird eine unterirdische Trassenführung in weiten Teilen, das wiederum würde die Kosten für die Deutsche Bahn sprengen. Eine Entscheidung muss in Berlin fallen, doch dort wurde im September das Projekt kurzfristig wieder von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses des Bundestags genommen. Schon jetzt ist klar, dass die Zulaufstrecke erst weit nach der Fertigstellung des Tunnels befahrbar sein wird. Als vorsichtiger Zeitplan werden vom deutschen Bundesverkehrsministerium der Baubeginn 2034 und die Inbetriebnahme 2043 genannt. Quelle: wie gehabt.
Das mit dem Sonntag hat der Wortmacher schon mit einen Anflug von Schmäh gesagt, die naturgemäß immer ganz nah an der Schmähung vorbeischrammt, wie du am Wesentlichen, in deinem Texten. Das stimmt nicht. Es geht um das Wesen des Schreibens an sich. Und das ist? Woher soll ich das wissen. Ich habe auch keine Ahnung, worum sich das Leben wirklich dreht, und lebe es trotzdem. Vermutlich dreht es sich um die eigene Achse gegen den Uhrzeigersinn, wenn man(n) von oben auf den Nordpol schaut (von West nach Ost).
Und dem Uhrzeigerinn ist nach einer Sommer und einer Winterzeit. Und Zeit ist das was du im Grunde nicht hast, selbst wenn du dich langweilst. Die Zeit hat dich. Und wenn du viel Pech hast, hasst sie dich bis aufs Blut. Und schon hätte ich einen Link zu all den schrecklichen Kriegen unserer Zeit.
Was ich nicht wusste, weil es unsere Medien nicht unter den Fingernägeln brennt wie letztens halb Frankreich und Mailand.
Myanmar wurde 2019 von Gambia vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt. Gambia wirft Myanmar vor, beim Vorgehen gegen die muslimische Minderheit der Rohingya gegen die Völkermordkonvention verstoßen zu haben. Quelle: Die haben den Scherben so richtig auf. Wer? Die Generäle in Myanmar. Nee, das sind dumme Wixxer. Die Myanmar. Da bringen die muslimischen Staaten selten weitere Resolutionen ein. Die richten sich alle nur gegen Israel. Das auch von Wixxern regiert wird. Na, na. So kann man nicht sprechen. Kann man nicht? Nein. Na dann. Israel ist häufiger Gegenstand von Resolutionen ist als viele andere Konflikte.
Gegenstand, also er nur so in der Gegend stand. In der Gegend herumstand. ©️DerScheißhausdämon. Was ich dann schon ein wenig lustig finde. Selbst so kurz vor der Knesset-Wahl. Hat Israel bei seiner Geschichte überhaupt die Wahl, anders zu handeln, als es gegenüber seinen Nachbarn handelt? Gute Frage. Der freie Wille kann einem auch flöten gehen. Vor allem wenn man zu viel schreckliche Erfahrungen machen, die von Generation zu Generation weitergetragen werden wie in einer Flaschenpost.
Prost ihr Flaschen prost. So jung komm ma nimma zam.
Aber das mit dem Sonntag, wiederhole ich mich, hat der Wortmacher schon mit einen Anflug von Schmäh gesagt, die naturgemäß immer ganz nah an der Schmähung vorbeischrammt, wie du am Wesentlichen, in deinem Texten. Das stimmt nicht. Es geht um das Wesen des Schreibens an sich.
Ich bin da nicht so Inhalt fixiert, wie deine Unterhose, brüllt der Scheißhausdämon, während der Deichgraf dazu schweigt, die Stimme der Vernunft. Das ist immer jene Stimme die zuerst verstummt, eingezwängt zwischen Populismus und Demagogie, zieht sie immer zuerst den Schwanz nein. Weil die Mutigen längst im Gefängnis sitzen wie in Russland oder vorsorglich die Kurve kratzen wie einst die Manns, vorderhorstig der Thomas. So ungefähr ja.
Woraufhin mich die Bildmacherin fragt: Hör mal Schizophrenist. Du Bild von einem Mann. Stimmt das mit dem Horst wirklich? War der auch mit dabei? Gute Frage. Aber in diesem Format bin nur ich ein EX-Sicario der Misogynie. Und im Radio rennt "a smile away from his face"©️Piano Man /Billy Joel, das auch schon bessere Tage hatte. Aber schon auch Schlechtere wie Serbien.
Mit einen Tusch - es ist noch lange nicht Schluss kündige ich hier mit viel Tamtam an. In Serbien hat sich ein politisches Wunder ereignet wie zuvor schon in Ungarn (beinahe) Serbien hat sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit herausgewählt. Nimmer die ein Beispiel an Serbien, habe ich einen Chor von Stimmen in Ohr. Hast dich in deiner Gefangenschaft eingerichtet wie andere ihre Küche vom Möbeldiscounter. Nimm dir ein Beispiel an den Studenten in Serbien. Verdammt noch mal. Das bin ich auch. Verdammt und zugenäht. Deine Vorhaut?
Quelle: Nix mehr mit 
Zu Wahrheit gehört aber auch. Bitte nicht was mit mir. Danke werte „Vierer-Bande“. Inzwischen ist der Spruch schwarz übermalen. Nicht ganz. Aber doch soweit dass es eine Sozialhilfe-Neu gibt in Österreich, die wiederum darauf abzielt, Mehrdachfamilien, vornehmlich mit Migrationswerdegang, nicht mehr mit Steuergeld zu überschütten. Die wird an Bedingungen geknüpft. Besser an Bedingungen als am Hals auf, weil viele die völlig harmlos aussehen in ihren Köpfen sehr oft kan Richter brauchen.
Die „Sozialhilfe-Neu“ bricht mit dem Prinzip der bedingungslosen Gießkanne. Durch degressive Kindersätze und strenge Auflagen – wie verpflichtende Arbeit und Integration – wird gezielt verhindert, dass kinderreiche Familien mit Migrationsbiografie über den Sozialstaat unkontrolliert hohe Summen beziehen. Stattdessen wird die Unterstützung an klare Gegenleistungen geknüpft, um den Fokus konsequent auf Selbsterhalt und Wertekonsens zu lenken.
Absenkung ab dem 5. Kind: Die finanziellen Zuschläge pro Kind werden bei Großfamilien stark reduziert (degressives Modell), wodurch betroffene Familien monatlich deutlich weniger Geld erhalten.
Strenge Pflichten: Die volle Auszahlung ist strikt an Arbeitsbereitschaft sowie an die Erfüllung von Integrations- und Deutschkursen gebunden. Bei Verstößen drohen Kürzungen.
Mehr Sachleistungen: Statt reiner Geldleistungen werden vermehrt Sachleistungen (z. B. eine digitale Karte für Schul- und Freizeitbedarf der Kinder) ausgegeben.
Einheitliche Regeln: Es gelten bundesweit gleiche Obergrenzen, um Unterschiede zwischen den Bundesländern auszugleichen. Quelle: Diese Migranten sind an allem schuld. Da gibt es in Österreich endlich wieder Großfamilien und dann sind passt es auch wieder nicht. Die Regierung erhofft sich à la longue eine Ersparnis von 200 Millionen Euro. Woraufhin ich mir dachte.
Fördern und fordern wie die Studenten in Serbien ein repressives Regime heraus. Mit Aleksandar Vučić wird in Belgrad der nächste dauerregierende Demokratieverächter abgewählt. Ein Signal auch an Europas Rechtspopulisten, dass ein Durchmarsch kein Naturgesetz ist.
Am Ende half Serbiens Machthabern nicht mal mehr der Griff in die schmutzigsten Trickkisten. Nicht die Schlägertrupps, die offenbar überall im Land marodierten, Menschen einschüchterten, Journalisten und Wahlbeobachter mit Fäusten traktierten. Nicht die Drohung an die sozial Schwächsten, darunter Menschen mit Behinderung, staatliche Leistungen zu streichen. Auch nicht ein kurzfristig erlassenes Gesetz, das viele Auslandsserben dazu nötigte, ihre Stimmen mitten in der Nacht abzugeben.
Am Ende funktionierte das wirksamste Instrument des Langzeitautokraten Aleksandar Vučić nicht mehr: Angst zu verbreiten. Und so trat der 56-Jährige am Sonntagabend überraschend früh in einem jener Fernsehsender auf, die er sich in den vergangenen 14 Jahren gefügig gemacht hatte, um die Niederlage des Wahlbündnisses »Vereintes Serbien« zu verkünden.
Sie ist in Wirklichkeit seine Niederlage.
Denn so wie Ungarn, der Nachbar im Norden, bis April dieses Jahres gut eineinhalb Jahrzehnte lang Viktor Orbán war, war Serbien bis gestern knapp eineinhalb Jahrzehnte lang Aleksandar Vučić. Zwei Scheindemokratien unter unerbittlich regierenden Scheindemokraten.
Warnzeichen an Putin: Quelle: Geh, der SPIEGEL muss immer übertreiben. Oft maßlos. Aber der hat sehr oft sehr lange Texte.
Im Original vom Sonntag ist das Tiefsinnige mit Substanz - der Tanz der kleinen Marie, die tot in der Wüste liegt neben ihrer Mutter, die eine Hand um sie gelegt hat. Ist das noch eine Erinnerung, die mich wachhält, oder einfach nur psychotisch? Das ist wirklich eine gute Frage. Meinen Nervenonkel kann ich das nicht fragen. Dafür haben wir keine Zeit. Ich ging letztens um 12:01 Uhr bei ihm rein ins Arztzimmer und um 12:05 Uhr und dachte mir. Das war ein gutes Gespräch. Erstens ist meine Erinnerung falsch. Die Mutter (Fati Dosso) hat ihren Arm nicht um die Tochter gelegt. Und zweitens ist das Foto auch aus noch einem Grund schrecklich. Das Kleid der kleinen Marie ist hochgeschoben. Also sieht man ihre Unterhose.

Quelle: https://www.osservatoreromano.va/en/news/2023-12/dcm-011/fati-s-sandals.html
Ist das alles eine entwürdigenden Scheiße. Im Original, bohrte ich nicht nach sehr Tiefgründigen. Weil einen Grund zum Leben kann man sich immer ausdenken. Das geht schon was. So ein Format, das alle wesentlichen Fragen durchdringt, wie Neutrinos deine leibliche Hülle, habe ich nicht. Fürs Intellektuelle habe ich keine Hände frei, bildlich gesprochen. Weil du dich eh schon hinter vorgehaltener Hand durchs Leben schnorrst. Das auch ja. Aber bereichern will ich mich nicht. Wegen mir nagt innerfamiliär niemand am Hungertuch. Mit dem ich mir den Angstschweiß von der Stirn wische. Als Junger wollte man in seinem emotionalen Überschwang und in seiner Unerfahrenheit die ganze Welt zerreißen. Im Alter, von all diesen emotionalen Schüben geläutert, versucht man sich nur noch zusammenzureißen. Nicht, dass es schon zu offensichtlich peinlich wird.
Jessas!
„Russland hat sich gegenüber der Ukraine ehrlich gesagt gut verhalten.“©️US-Präsident Trump.
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Sonntag, 25. Oktober 2026
Winterzeit.
der imperialist, 10:13h
Jessas!
„Mander, s’isch schon wieder Zeit?“
Nee, das ist die Zeit der Weiberleut. Obschon im Infrastruktur-Mysterium, des SPÖ-Minister Handke, ohne K wie Kafka - oder Peter, der nicht von der Wiener SPÖ herkommt sondern von Homer und Cervantes, lasst mich in Frieden und stellt mir nicht solche Fragen, wie die nach Postenbesetzung bei der Via Donau GmbH. Das ist die Via Dolorosa der politischen Einflussnahme, spotte ich. Das hat überhaupt nichts mit Korruption zu tun.
Die Via Donau GmbH findet so gut wie nie Niederschlag in der medialen Berichterstattung. Welch grobes Versäumnis. Das Unternehmen ist nach Eigendefinition „der international führende Wasserstraßenbetreiber im Donauraum“, betreut rund 300 Kilometer Hochwasserschutzdämme an Donau, March und Thaya, neun Donauschleusen, hunderte Kilometer Treppel- und Radwege. 260 Mitarbeiter sind dafür zuständig. Außerdem: Die Via Donau gehört zu 100 Prozent der Republik Österreich und ressortiert zu SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke. Soweit die nachgelieferte, kompakte Zusammenfassung. Aber gleichsam als Bonus gibt es noch eine weitere interessante Information.
Und schon sind wir bei den Umstrukturierungen im Ministerium von Peter Hanke. In seinem Infrastrukturministerium geht es rund, und damit ist nicht nur Organisatorisches, sondern auch Atmosphärisches gemeint. Jedenfalls wurden bereits zwei Sektionschefinnen verabschiedet, die Hankes Vorgängerin Leonore Gewessler installiert hatte: Cornelia Breuß und Henriette Spyra.
Beide wurden interimistisch durch Männer ersetzt, aber das nur nebenbei.
Bevor aus den Interimslösungen eine fixe wird, muss natürlich noch ausgeschrieben werden. Doch davor will Minister Hanke zum finalen Schlag ansetzen: Die jetzige Sektion „Verkehr“ soll in zwei aufgeteilt werden – in eine Sektion für die Bereiche Eisenbahn und Luft sowie in eine zweite für Straße und Wasser. Schön und gut, aber was bedeutet das für die jetzige Verkehrs-Sektionschefin Vera Hofbauer?
Gute Frage.
Sagen wir so: Angesichts der Entwicklungen im Ministerium wäre ihr durchaus geraten, sich beruflich anderweitig umzusehen. Quelle: Die 'Presse'
Geh bitte. Wer sieht sich schon genau danach um was uns schon wieder blühen könnte oder geschlagen hat. Also dich im Garten einst alle, bespaßt mich der Wortmacher. Wirklich alle. Nicht nur der Goadfather, der im Gesicht dampfte wie ein fleischiges Tomatensugo im Kochtopf oder die Um2, die ihre Hände wie gewohnt vorne herum verschränkt hatte und nur guckte und nichts tat, wie die Generation der Mitläufer im Dritten Reich, spotte ich. Die Nachbarn gehörten ebenfalls zum Club. Wortlos hingen sie an ihren Zäunen hatten ihr Vergnügen, als sie dabei zusahen wie in 11-jähriger Junge wie ein Ochse brüllte. Vor Schmerzen? Nein, natürlich vor Begeisterung.
Die dachten sich. Passt schon so. Jetzt müssen wir unsere eigenen Kinder nicht vermöbeln. Unvergessen. Für wen? Na, für mich. Aso. Na dann. Der Nachbarsjunge, der auch Augenzeuge war bei meiner Garten-Party, sprach mich 25-Jahre später drauf an. In der Bronx, am Parkplatz vor Merkur - jetzt Billa+. Und das ohne Kontext. Aber so kann ich keinen Text beginnen. Das sind ja meine Erfahrungen. Die lassen sich nicht teilen. Da gibt es kein gemeinsames Interesse. Das kann man auch nicht schonungslos aufarbeiten. Das mit der schonungslosen Aufarbeitung ist nur was für politische Prozesse. Und selbst dort machen nicht alle mit. Dass das mit dem aufarbeiten ist ein Verkaufslogan der Psychotherapie. Die macht damit Werbung in eigener Sache.
Woher willst du wissen dass sich die Nachbarn bei deinem Anblick amüsierten? Hast du Zeit gehabt die Umgebung abzuchecken?, fragt der Wortmacher so gekonnt wie der Horst Tappert, der spätere Derrick, und ehemalige Angehörige der Waffen-SS. Quelle: Sogar der Horst? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Herrlich finde ich die Formulierung im SPIEGEL: Während des Kriegs expandierte die Waffen-SS rasant. Und nach der Wende auch wieder.
Rasant vergeht auch die Zeit.
„Mander, s’isch schon wieder einer ein toxischen Wixxer.
Nee, ich habe hier ein Alleinstellungsmerkmal. Denn bis ans Ende aller Zeiten, werden sie uns diese Pleiten nicht verzeihen, die wir zu verantworten haben, wie Frankreich die Abwicklung, das ganz nah am Staatsbankrott dahinschlittert und in der jetzigen Konstellation unregierbar ist. Frankreich ist so pleite, dass es selbst bei einem Sieg der Vichy-Regime-Erbin Marine Le Pen/Rassemblement National bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027, unschuldig verurteilt wie einst Alfred Dreyfus nur a Schmäh, die sich ihrer Fußfessel entledigt hat wie andere ihres Lebensabschnittspartners, der/die * nicht einmal mehr in der Erinnerung klasse aussieht, da redet der Richtige, nicht aus dem Euro austreten kann.
Falls die EZB, „Whatever it takes“ © 2012 Mario Draghi, nicht mehr für Frankreichs Staatschulden einspringen würde, mittels Geld dass noch im Drucker steckt wie ein Baby im Geburtskanal, würden die Fast-Pleite-Aufschläge für französische Staatsanleihen regelrecht durch die Decke schießen. Noch dazu scharf wie in echt. In Frankreich geht's zu. Brutal. Der Ausdruck Geburtskanal. Warum haben die das Kanal genannt? Das klingt a bissl nach der Kanalisation in Wien, wo die die Abwässer entsorgt werden, die selbst gereinigt aus Fischen 🌈 machen. In Flüssen und Seen wurden ja sogenannte endokrine Disruptoren nachgewiesen, etwa Rückstände von Medikamenten, Hormonen oder Industriechemikalien. Diese Stoffe können dazu führen, dass männliche Fische weibliche Merkmale entwickeln oder ihre Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt wird.
In dieser Frage wird auch scharf geschossen wie in Frankreich aus einem Auto heraus. Sag nur auf Menschen? Ja was sonst. Auf leere Plastikflaschen.
Die französische Nation befindet sich Präsident Emmanuel Macron zufolge «in Trauer» nach Schüssen eines Autofahrers auf offener Straße in der Region Paris. Macron verurteilte den Vorfall bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes als «rassistischen Terroranschlag», der einen «Wendepunkt» für das Land darstelle.
Ein Mann hatte aus einem Auto heraus auf offener Straße mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen.
So verlief die Fahrt des Schützen
Die tödliche Fahrt dauert laut einer Mitteilung der ermittelnden Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris nicht einmal eine halbe Stunde: Gegen 10 Uhr eröffnet eine Person aus ihrem Auto mit einer automatischen Waffe in Trappes das Feuer in Richtung eines geparkten Fahrzeugs, in dem sich eine Mutter und ihre Tochter befinden. Danach fährt der Schütze weiter und schießt auf die Fassade eines Gesundheitszentrums, ohne jemanden zu verletzen. Quelle: Alle Medien / Völlig bekloppt.
Die Finanzmärkte, siehe den Liz-Truss-Effekt, reagieren auf Staatsschulden die aus dem Ruder neurotischer als viele Junge heute, die laut übereinstimmenden Medienberichten den etwas exzentrischen Spleen haben, sich erst mit einer Psycho-Diagnose als vollwertige Menschen zu fühlen. Ohne Diagnose droht ihnen der Absturz in den hässlichen Mainstream. Ohne einer waschechten Psycho-Diagnose, halten sich viele aus der Generation Z für Menschen von der Stange, die vom Leben so abgewickelt werden wie der Schizophrenist oder Altkleider, die in Container entsorgt werden. Fast-Fashion, der billigste Scheiß, auf dem Niveau deiner Gleitsichtbrille. Nach diesem Mist taucht in Wien niemand ab wie nach 25-Cent-Pfandflaschen.
Das ist schrecklich. Was? Na, dass ich meine Gleitsichtbrille schreiben wollte. Aber dann brüllte der Wortmacher. Sag ja nicht meine. Sag ja nicht meine. Dann lösche ich die Ukraine aus und deine Klobrille sprenge ich auch, alles in einem Aufwasch. Du hast hier nichts zu sagen. Diese seltsame Generation hat eine Sehnsucht nach einer Psycho-Diagnose, unstillbar, wie viele Babys in Sudan, weil deren Mütter nix Gscheites zum futtern haben. Das auch ja. Die US-Behörde für Entwicklungshilfe, USAID / United States Agency for International Development, zahlt nix mehr für Menschen die in «Shithole-Countries», also «Drecksloch-Staaten» leben.
Die Generation Z. Die hofft auf eine schöne Psycho-Diagnose, die sie zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit macht, wie ich auf einem Balkon mit Meerblick, dass ich sogar rauschen höre, wenn der wieder mal die Klospülung drückt. Der wird einmal ins Guinness Buch der Rekorde eingehen, als unangefochtener Weltmeister im Klospülungsdrücken, bespaßt mich der Scheißhausdämon, der wiederum den Weltrekord im Leichenfleddern hat.
Herrlich, wenn die Wellen, mitsamt der Toten, an den Strand gespült werden, wie du einst durch alle kleinstbürgerlichen Instanzen hinweg nach Wien - Vienna wo er so gut wie nichts tat. Das stimmt nicht. Ich hab hier so einiges getan. Das aber nicht der Rede wert ist. Du Bagatell-Existenz. Was heißt hier auf die Schnelle, Bagatelle. Ballast ist der für den guten alten Goadfather, Ballast. Wofür ich dem Goadfather ewig, also noch im Fegefeuer, dankbar sein werde, ist, dass ich wohnen kann. Jetzt sogar mit einem echten Wiedmann. Weit über meinen eigentlichen Möglichkeiten kann ich wohnen, wo ich dann alles unter einen Hut zusammenfasse. Auch das was nicht zusammen passt. Der junge Goadfather und der alte Goadfather. Er hat sich verändert ich habe mich verändert und trotzdem sind wir noch immer die selben. Vater @ Sohn, die eingesehen haben dass es keinen Sinn mehr macht voneinander enttäuscht zu sein. Möglicherweise. Oder auch nicht.
Im Fegefeuer der Finanzmärkte & Eitelkeiten.
Wie geht das? Was? Na, dass im Fegefeuer nur deine mittelschweren Verfehlungen verbrennen. Sagen wir die Stimme der Schutzbefohlenen in den brennenden Stauden auf der Insel. Ist das nicht eine absurde Idee, dass die nicht ganz so schweren Sünden in Flammen aufgehen wie einst Bücher & Kunstwerke, die als entartet galten und du als geläutert durchgehst wie die minderbelastete NSDAP-Mitglieder bei der Entnazifizierung.
Das Fegefeuer ist eine „Hölle auf Zeit“. Wenn du dich entsprechend geläutert zeigt wirst du gewissermaßen mit einer Fußfessel in den häuslichen Vollzug entlassen. Schon denke ich an meine Kindheit. Das war auch ein Leben mit Fußfessel. Ich durfte nicht mal weinen. Egal. Das Fegefeuer fegt deine mittelschweren Sünden hinweg und passt schon. Weshalb ich mir gestern dachte: Bei „Der Schwabbi“ und ihrem Busenfreund, „ Dem Leutnant“, würde ich mich heute nicht entschuldigen wie bei der Schutzbefohlenen. Die können mich am
Höhere Zinsaufschläge wegen einer unverantwortlichen Fiskalpolitik sind gewissermaßen das Fegefeuer auf den Finanzmärkten. Und die Franzosen gelten inzwischen als schlechtere Schuldner als die Griechen, die sich vom Sorgenkind zum Musterschüler unter den Schuldnern gemausert haben. Und das ist gar nicht mal alles an schlechten Nachrichten. Frankreich droht an seine politische Mitte an die Extreme zu verlieren. Das politisch zurechnungsfähige Frankreich droht zwischen seinen politischen Extremen zerrieben zu werden. Das habe nicht ich mir ausgedacht.

Jean-Luc Mélenchon, Vorsitzender der linken Partei La France insoumise (LFI) und erneuter Präsidentschaftskandidat seiner politischen Bewegung, fordert seit Jahren die Streichung eines Teils der französischen Staatsschulden. Konkret geht es um jene Schuldtitel, die von der Banque de France verwahrt werden und von der Europäischen Zentralbank gehalten werden. Zu diesem Vorschlag sagte er am 24. Juni provokativ: „Man muss sie nur nehmen und ins Feuer werfen.“ Nach eigenen Angaben wollte er damit die Debatte über einen teilweisen Schuldenerlass wieder auf die politische Agenda setzen und bewusst öffentliche Kontroversen auslösen.
In Frankreich ist die Linke so extrem wie in Berlin die Politikerin Vanessa Emde. Emde hatte im Mai auf einer Veranstaltung gesagt: »Es gibt kein Existenzrecht für Staaten, Menschen haben ein Recht zu existieren.« Dennoch hatte sie zunächst eine Erklärung der Fraktion unterschrieben, in der klar ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels enthalten war. Danach nahm sie ein Video für Instagram auf und distanzierte sich von dem Papier wieder. »Ich stehe zu meinen Aussagen, und ich nehme keine einzige dieser Aussagen zurück«, so Emde.
Woraufhin ich mir denke. Die EZB hält Schuldtitel der Banque de France wie der amerikanische Präsident Trump dem russischen Fake-Präsidenten Putin die Stange. Was beide noch gemeinsam haben. Der Trump verwandelt Scheiße in Gold und der Putin Gold in Scheiße. Jetzt will der Trump auch noch einen neuen Swimmingpool fürs Weiße Haus. Natürlich aus puren Gold. In dem Raum des Weißen Hauses, in dem heute die Pressetermine stattfinden, ließ US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1933 ein Schwimmbad bauen.
Vor nichts anderem muss sich die Welt so sehr fürchten wie vor den Gedanken, mit denen Trump spielt. Genau. Sobald der mit Gedanken spielt hält der der Welt einen geladenen Revolver an unsere Stirn und lässt den Putin mit uns russisches Roulette spielen. Und mit den Russen ist nicht zu spielen.
Starlink läuft laut Selenski wieder. Das lief jetzt einige Tage nicht so richtig.
US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe somit gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen, schreibt er auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht.
Musk betont in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. Er nannte dabei keine konkreten Namen.
Das sind schwere Vorwürfe.
Jetzt verstößt die Ukraine schon gegen Nutzungsbedingungen. Ich kenne das von Streaming-Anbietern: Sobald du einen Freund über deinen Account mitschauen lässt, ohne das passende Premium-Abo, verstehst du auch gegen die Nutzungsbedingungen. Die Ukraine, im fünften Kriegsjahr wer gebeutelt, und vollkommen pleite, hat für Starlink also kein Premium-Abo. Und während ich mir darüber Gedanken mache, die nicht zu einem Text von letzter Woche passen, da funktioniert Starlink noch nicht richtig, wartet der Iran bang auf einen bevorstehenden Anschlag durch die USA - einst noch for Afrika - und Israel. Die USA sind die Bomben und Raketen ausgegangen wie anderen die Milch.
Es knallt also an allen Ecken und Enden. Und der Kolumnisten Thomas L. Friedman ist in der 📰 der Ansicht, die Menschheit hat einen zweiten Urknall ausgelöst, und wir sind nicht darauf vorbereitet. In diesem Video erklärt er, warum der Aufstieg künstlicher Intelligenz und anderer „gottähnlicher“ Kräfte uns zwingen wird, gesunde Abhängigkeiten aufzubauen, um das Kommende zu überstehen.
Das ist mir jetzt zu viel Aufregung.
Ich werde mich jetzt dann für die Glotze setzen und Sport gucken. Die nächsten 12 Stunden. Dort sitzt er dann ganz alleinig mit seiner Psycho-Diagnose. Das ist alles was der hat. Stimmt nicht Wortmacher. Ich habe auch einen echten Wiedmann. Nicht Wiedmann du Depp. Wittmann. Woraufhin ich mir denke. Diesen Text widme ich alle Männern. Wir sind ja alles dumme w******.
Ende
„Mander, s’isch schon wieder Zeit?“
Nee, das ist die Zeit der Weiberleut. Obschon im Infrastruktur-Mysterium, des SPÖ-Minister Handke, ohne K wie Kafka - oder Peter, der nicht von der Wiener SPÖ herkommt sondern von Homer und Cervantes, lasst mich in Frieden und stellt mir nicht solche Fragen, wie die nach Postenbesetzung bei der Via Donau GmbH. Das ist die Via Dolorosa der politischen Einflussnahme, spotte ich. Das hat überhaupt nichts mit Korruption zu tun.
Die Via Donau GmbH findet so gut wie nie Niederschlag in der medialen Berichterstattung. Welch grobes Versäumnis. Das Unternehmen ist nach Eigendefinition „der international führende Wasserstraßenbetreiber im Donauraum“, betreut rund 300 Kilometer Hochwasserschutzdämme an Donau, March und Thaya, neun Donauschleusen, hunderte Kilometer Treppel- und Radwege. 260 Mitarbeiter sind dafür zuständig. Außerdem: Die Via Donau gehört zu 100 Prozent der Republik Österreich und ressortiert zu SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke. Soweit die nachgelieferte, kompakte Zusammenfassung. Aber gleichsam als Bonus gibt es noch eine weitere interessante Information.
Und schon sind wir bei den Umstrukturierungen im Ministerium von Peter Hanke. In seinem Infrastrukturministerium geht es rund, und damit ist nicht nur Organisatorisches, sondern auch Atmosphärisches gemeint. Jedenfalls wurden bereits zwei Sektionschefinnen verabschiedet, die Hankes Vorgängerin Leonore Gewessler installiert hatte: Cornelia Breuß und Henriette Spyra.
Beide wurden interimistisch durch Männer ersetzt, aber das nur nebenbei.
Bevor aus den Interimslösungen eine fixe wird, muss natürlich noch ausgeschrieben werden. Doch davor will Minister Hanke zum finalen Schlag ansetzen: Die jetzige Sektion „Verkehr“ soll in zwei aufgeteilt werden – in eine Sektion für die Bereiche Eisenbahn und Luft sowie in eine zweite für Straße und Wasser. Schön und gut, aber was bedeutet das für die jetzige Verkehrs-Sektionschefin Vera Hofbauer?
Gute Frage.
Sagen wir so: Angesichts der Entwicklungen im Ministerium wäre ihr durchaus geraten, sich beruflich anderweitig umzusehen. Quelle: Die 'Presse'
Geh bitte. Wer sieht sich schon genau danach um was uns schon wieder blühen könnte oder geschlagen hat. Also dich im Garten einst alle, bespaßt mich der Wortmacher. Wirklich alle. Nicht nur der Goadfather, der im Gesicht dampfte wie ein fleischiges Tomatensugo im Kochtopf oder die Um2, die ihre Hände wie gewohnt vorne herum verschränkt hatte und nur guckte und nichts tat, wie die Generation der Mitläufer im Dritten Reich, spotte ich. Die Nachbarn gehörten ebenfalls zum Club. Wortlos hingen sie an ihren Zäunen hatten ihr Vergnügen, als sie dabei zusahen wie in 11-jähriger Junge wie ein Ochse brüllte. Vor Schmerzen? Nein, natürlich vor Begeisterung.
Die dachten sich. Passt schon so. Jetzt müssen wir unsere eigenen Kinder nicht vermöbeln. Unvergessen. Für wen? Na, für mich. Aso. Na dann. Der Nachbarsjunge, der auch Augenzeuge war bei meiner Garten-Party, sprach mich 25-Jahre später drauf an. In der Bronx, am Parkplatz vor Merkur - jetzt Billa+. Und das ohne Kontext. Aber so kann ich keinen Text beginnen. Das sind ja meine Erfahrungen. Die lassen sich nicht teilen. Da gibt es kein gemeinsames Interesse. Das kann man auch nicht schonungslos aufarbeiten. Das mit der schonungslosen Aufarbeitung ist nur was für politische Prozesse. Und selbst dort machen nicht alle mit. Dass das mit dem aufarbeiten ist ein Verkaufslogan der Psychotherapie. Die macht damit Werbung in eigener Sache.
Woher willst du wissen dass sich die Nachbarn bei deinem Anblick amüsierten? Hast du Zeit gehabt die Umgebung abzuchecken?, fragt der Wortmacher so gekonnt wie der Horst Tappert, der spätere Derrick, und ehemalige Angehörige der Waffen-SS. Quelle: Sogar der Horst? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Herrlich finde ich die Formulierung im SPIEGEL: Während des Kriegs expandierte die Waffen-SS rasant. Und nach der Wende auch wieder.
Rasant vergeht auch die Zeit.
„Mander, s’isch schon wieder einer ein toxischen Wixxer.
Nee, ich habe hier ein Alleinstellungsmerkmal. Denn bis ans Ende aller Zeiten, werden sie uns diese Pleiten nicht verzeihen, die wir zu verantworten haben, wie Frankreich die Abwicklung, das ganz nah am Staatsbankrott dahinschlittert und in der jetzigen Konstellation unregierbar ist. Frankreich ist so pleite, dass es selbst bei einem Sieg der Vichy-Regime-Erbin Marine Le Pen/Rassemblement National bei der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027, unschuldig verurteilt wie einst Alfred Dreyfus nur a Schmäh, die sich ihrer Fußfessel entledigt hat wie andere ihres Lebensabschnittspartners, der/die * nicht einmal mehr in der Erinnerung klasse aussieht, da redet der Richtige, nicht aus dem Euro austreten kann.
Falls die EZB, „Whatever it takes“ © 2012 Mario Draghi, nicht mehr für Frankreichs Staatschulden einspringen würde, mittels Geld dass noch im Drucker steckt wie ein Baby im Geburtskanal, würden die Fast-Pleite-Aufschläge für französische Staatsanleihen regelrecht durch die Decke schießen. Noch dazu scharf wie in echt. In Frankreich geht's zu. Brutal. Der Ausdruck Geburtskanal. Warum haben die das Kanal genannt? Das klingt a bissl nach der Kanalisation in Wien, wo die die Abwässer entsorgt werden, die selbst gereinigt aus Fischen 🌈 machen. In Flüssen und Seen wurden ja sogenannte endokrine Disruptoren nachgewiesen, etwa Rückstände von Medikamenten, Hormonen oder Industriechemikalien. Diese Stoffe können dazu führen, dass männliche Fische weibliche Merkmale entwickeln oder ihre Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt wird.
In dieser Frage wird auch scharf geschossen wie in Frankreich aus einem Auto heraus. Sag nur auf Menschen? Ja was sonst. Auf leere Plastikflaschen.
Die französische Nation befindet sich Präsident Emmanuel Macron zufolge «in Trauer» nach Schüssen eines Autofahrers auf offener Straße in der Region Paris. Macron verurteilte den Vorfall bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes als «rassistischen Terroranschlag», der einen «Wendepunkt» für das Land darstelle.
Ein Mann hatte aus einem Auto heraus auf offener Straße mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen.
So verlief die Fahrt des Schützen
Die tödliche Fahrt dauert laut einer Mitteilung der ermittelnden Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris nicht einmal eine halbe Stunde: Gegen 10 Uhr eröffnet eine Person aus ihrem Auto mit einer automatischen Waffe in Trappes das Feuer in Richtung eines geparkten Fahrzeugs, in dem sich eine Mutter und ihre Tochter befinden. Danach fährt der Schütze weiter und schießt auf die Fassade eines Gesundheitszentrums, ohne jemanden zu verletzen. Quelle: Alle Medien / Völlig bekloppt.
Die Finanzmärkte, siehe den Liz-Truss-Effekt, reagieren auf Staatsschulden die aus dem Ruder neurotischer als viele Junge heute, die laut übereinstimmenden Medienberichten den etwas exzentrischen Spleen haben, sich erst mit einer Psycho-Diagnose als vollwertige Menschen zu fühlen. Ohne Diagnose droht ihnen der Absturz in den hässlichen Mainstream. Ohne einer waschechten Psycho-Diagnose, halten sich viele aus der Generation Z für Menschen von der Stange, die vom Leben so abgewickelt werden wie der Schizophrenist oder Altkleider, die in Container entsorgt werden. Fast-Fashion, der billigste Scheiß, auf dem Niveau deiner Gleitsichtbrille. Nach diesem Mist taucht in Wien niemand ab wie nach 25-Cent-Pfandflaschen.
Das ist schrecklich. Was? Na, dass ich meine Gleitsichtbrille schreiben wollte. Aber dann brüllte der Wortmacher. Sag ja nicht meine. Sag ja nicht meine. Dann lösche ich die Ukraine aus und deine Klobrille sprenge ich auch, alles in einem Aufwasch. Du hast hier nichts zu sagen. Diese seltsame Generation hat eine Sehnsucht nach einer Psycho-Diagnose, unstillbar, wie viele Babys in Sudan, weil deren Mütter nix Gscheites zum futtern haben. Das auch ja. Die US-Behörde für Entwicklungshilfe, USAID / United States Agency for International Development, zahlt nix mehr für Menschen die in «Shithole-Countries», also «Drecksloch-Staaten» leben.
Die Generation Z. Die hofft auf eine schöne Psycho-Diagnose, die sie zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit macht, wie ich auf einem Balkon mit Meerblick, dass ich sogar rauschen höre, wenn der wieder mal die Klospülung drückt. Der wird einmal ins Guinness Buch der Rekorde eingehen, als unangefochtener Weltmeister im Klospülungsdrücken, bespaßt mich der Scheißhausdämon, der wiederum den Weltrekord im Leichenfleddern hat.
Herrlich, wenn die Wellen, mitsamt der Toten, an den Strand gespült werden, wie du einst durch alle kleinstbürgerlichen Instanzen hinweg nach Wien - Vienna wo er so gut wie nichts tat. Das stimmt nicht. Ich hab hier so einiges getan. Das aber nicht der Rede wert ist. Du Bagatell-Existenz. Was heißt hier auf die Schnelle, Bagatelle. Ballast ist der für den guten alten Goadfather, Ballast. Wofür ich dem Goadfather ewig, also noch im Fegefeuer, dankbar sein werde, ist, dass ich wohnen kann. Jetzt sogar mit einem echten Wiedmann. Weit über meinen eigentlichen Möglichkeiten kann ich wohnen, wo ich dann alles unter einen Hut zusammenfasse. Auch das was nicht zusammen passt. Der junge Goadfather und der alte Goadfather. Er hat sich verändert ich habe mich verändert und trotzdem sind wir noch immer die selben. Vater @ Sohn, die eingesehen haben dass es keinen Sinn mehr macht voneinander enttäuscht zu sein. Möglicherweise. Oder auch nicht.
Im Fegefeuer der Finanzmärkte & Eitelkeiten.
Wie geht das? Was? Na, dass im Fegefeuer nur deine mittelschweren Verfehlungen verbrennen. Sagen wir die Stimme der Schutzbefohlenen in den brennenden Stauden auf der Insel. Ist das nicht eine absurde Idee, dass die nicht ganz so schweren Sünden in Flammen aufgehen wie einst Bücher & Kunstwerke, die als entartet galten und du als geläutert durchgehst wie die minderbelastete NSDAP-Mitglieder bei der Entnazifizierung.
Das Fegefeuer ist eine „Hölle auf Zeit“. Wenn du dich entsprechend geläutert zeigt wirst du gewissermaßen mit einer Fußfessel in den häuslichen Vollzug entlassen. Schon denke ich an meine Kindheit. Das war auch ein Leben mit Fußfessel. Ich durfte nicht mal weinen. Egal. Das Fegefeuer fegt deine mittelschweren Sünden hinweg und passt schon. Weshalb ich mir gestern dachte: Bei „Der Schwabbi“ und ihrem Busenfreund, „ Dem Leutnant“, würde ich mich heute nicht entschuldigen wie bei der Schutzbefohlenen. Die können mich am

Höhere Zinsaufschläge wegen einer unverantwortlichen Fiskalpolitik sind gewissermaßen das Fegefeuer auf den Finanzmärkten. Und die Franzosen gelten inzwischen als schlechtere Schuldner als die Griechen, die sich vom Sorgenkind zum Musterschüler unter den Schuldnern gemausert haben. Und das ist gar nicht mal alles an schlechten Nachrichten. Frankreich droht an seine politische Mitte an die Extreme zu verlieren. Das politisch zurechnungsfähige Frankreich droht zwischen seinen politischen Extremen zerrieben zu werden. Das habe nicht ich mir ausgedacht.
Jean-Luc Mélenchon, Vorsitzender der linken Partei La France insoumise (LFI) und erneuter Präsidentschaftskandidat seiner politischen Bewegung, fordert seit Jahren die Streichung eines Teils der französischen Staatsschulden. Konkret geht es um jene Schuldtitel, die von der Banque de France verwahrt werden und von der Europäischen Zentralbank gehalten werden. Zu diesem Vorschlag sagte er am 24. Juni provokativ: „Man muss sie nur nehmen und ins Feuer werfen.“ Nach eigenen Angaben wollte er damit die Debatte über einen teilweisen Schuldenerlass wieder auf die politische Agenda setzen und bewusst öffentliche Kontroversen auslösen.
In Frankreich ist die Linke so extrem wie in Berlin die Politikerin Vanessa Emde. Emde hatte im Mai auf einer Veranstaltung gesagt: »Es gibt kein Existenzrecht für Staaten, Menschen haben ein Recht zu existieren.« Dennoch hatte sie zunächst eine Erklärung der Fraktion unterschrieben, in der klar ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels enthalten war. Danach nahm sie ein Video für Instagram auf und distanzierte sich von dem Papier wieder. »Ich stehe zu meinen Aussagen, und ich nehme keine einzige dieser Aussagen zurück«, so Emde.
Woraufhin ich mir denke. Die EZB hält Schuldtitel der Banque de France wie der amerikanische Präsident Trump dem russischen Fake-Präsidenten Putin die Stange. Was beide noch gemeinsam haben. Der Trump verwandelt Scheiße in Gold und der Putin Gold in Scheiße. Jetzt will der Trump auch noch einen neuen Swimmingpool fürs Weiße Haus. Natürlich aus puren Gold. In dem Raum des Weißen Hauses, in dem heute die Pressetermine stattfinden, ließ US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1933 ein Schwimmbad bauen.
Vor nichts anderem muss sich die Welt so sehr fürchten wie vor den Gedanken, mit denen Trump spielt. Genau. Sobald der mit Gedanken spielt hält der der Welt einen geladenen Revolver an unsere Stirn und lässt den Putin mit uns russisches Roulette spielen. Und mit den Russen ist nicht zu spielen.
Starlink läuft laut Selenski wieder. Das lief jetzt einige Tage nicht so richtig.
US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe somit gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen, schreibt er auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht.
Musk betont in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. Er nannte dabei keine konkreten Namen.
Das sind schwere Vorwürfe.
Jetzt verstößt die Ukraine schon gegen Nutzungsbedingungen. Ich kenne das von Streaming-Anbietern: Sobald du einen Freund über deinen Account mitschauen lässt, ohne das passende Premium-Abo, verstehst du auch gegen die Nutzungsbedingungen. Die Ukraine, im fünften Kriegsjahr wer gebeutelt, und vollkommen pleite, hat für Starlink also kein Premium-Abo. Und während ich mir darüber Gedanken mache, die nicht zu einem Text von letzter Woche passen, da funktioniert Starlink noch nicht richtig, wartet der Iran bang auf einen bevorstehenden Anschlag durch die USA - einst noch for Afrika - und Israel. Die USA sind die Bomben und Raketen ausgegangen wie anderen die Milch.
Es knallt also an allen Ecken und Enden. Und der Kolumnisten Thomas L. Friedman ist in der 📰 der Ansicht, die Menschheit hat einen zweiten Urknall ausgelöst, und wir sind nicht darauf vorbereitet. In diesem Video erklärt er, warum der Aufstieg künstlicher Intelligenz und anderer „gottähnlicher“ Kräfte uns zwingen wird, gesunde Abhängigkeiten aufzubauen, um das Kommende zu überstehen.
Das ist mir jetzt zu viel Aufregung.
Ich werde mich jetzt dann für die Glotze setzen und Sport gucken. Die nächsten 12 Stunden. Dort sitzt er dann ganz alleinig mit seiner Psycho-Diagnose. Das ist alles was der hat. Stimmt nicht Wortmacher. Ich habe auch einen echten Wiedmann. Nicht Wiedmann du Depp. Wittmann. Woraufhin ich mir denke. Diesen Text widme ich alle Männern. Wir sind ja alles dumme w******.
Ende
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Samstag, 24. Oktober 2026
Wir sind alles dumme W*****.
der imperialist, 12:14h
Porca miseria!
Also nicht alle. Ich will hier nicht verallgemeinern. Aber fast alle. Und selbst in die Gruppe gibt es nur selten eine Ausnahme, die wiederum nur die Regel bestätigt. Wie es dazu kommt? Das ist schnell gesagt.
An den Wahlurnen in Serbien in Israel und in Kürze auch in den USA werden entscheidende Fragen beantwortet, auf die ich naturgemäß keine Antwort weiß. Serbien wählt morgen.
Das unbereinigte Wahlregister zählt mit 6,45 Millionen fast genauso viele Namen wie das Land Einwohner und gar gut eine Million Wähler mehr als volljährige Bewohner: Manipulationen sind laut Kritikern Tür und Tor geöffnet. Schon bei der Belgrader Kommunalwahl 2023 mutierten busweise aus Bosnien angekarrte Wanderwähler mit fiktiven Meldeadressen in der Hauptstadt zum SNS-Zünglein an der Wahlwaage. Besorgt berichten Oppositionspolitiker über die wundersame Vermehrung der ausgestellten Personalausweise in dem eigentlich von Bevölkerungsschwund geplagten Land: So sei deren Zahl allein zwischen Mai und September um 230.000 gestiegen.
Es mehren sich Berichte von Serben, denen Dutzende Wahlbenachrichtigungen für längst verstorbene oder meist völlig unbekannte Personen in den Briefkasten geflattert sind: Auffällig oft tragen diese russische oder ukrainische Namen. Sein Wahlfeld hat Vučić zwar bestellt. Doch trotz seiner Trickkiste wirkt der gewiefte Stimmenjäger dieses Mal ungewohnt angespannt – und nervös.
Manipulation bei serbischer Wählerregistrierung in Wien Quelle: Auslandswahl.Eine Wiener Bäckerei fungierte als Schattenbotschaft für Wahlregistrierungen. Videos deuten auf eine Nähe zur SNS. Das ist eben die Partei von Aleksandar Vučić, dem Vorsitzenden der Serbischen Fortschrittspartei (SNS). Quelle: Die "Presse"
Brasilien wählt aber auch. Da ist Stichwahl um das Präsidentenamt. Der linke Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva gegen den konservativen Herausforderer Flavio Bolsonaro. Auch in einer Bäckerei in Wien? Ja, bespaße ich mich selbst. Alles entscheidet sich in einer Bäckerei in Wien-Favoriten. Das ist ein Running-Gag das Grauen zu verarbeiten.
Natürlich kenne ich die richtige Antwort nicht. Auf welche Frage? Na, auf entscheidende Fragen. Seit wann haben Fragen Entscheidungsgewalt? Stimmt auch wieder, irgendwie. Fragen werfen oft nur andere Fragen auf, wie ich einst die Münze: UNO-Peinlich-Soldat oder all in Französische Fremdenlegion. Ich habe mich für eine weitere Peinlichkeit entschieden. Sagt man heute eigentlich noch Französisch? Selbst wenn einem die Welt nur noch Spanisch vorkommt. Weshalb ich nicht einmal die richtige Antwort auf die Frage kenne.
Ein israelisches Marineschiff schoss auf badende Palästinenser. Wie geht das? Na eine Drohne feuerte eine Rakete, und sie waren weg. Weg waren sie. Das klingt so als ob die bald wiederkommen werden wie der Hape Kerkeling, der auch mal weg war. Trotzdem gibt er im SPIEGEL 43/2026 ein langes Interview. Hape for Präsident.
Ein anderer Fall: Palästinenser waren am Strand, es war heiß, sie wollten sich abkühlen. Unser Sektor endete am Meer. Am Strand stand ein Pfosten. Irgendwer hatte ihn vor langer Zeit aufgestellt. Wir hatten beschlossen, dass er die Grenze markiert. Die Menschen gingen ins Wasser und dabei überschritten sie die für sie unsichtbare Grenze. Ein Marineschiff identifizierte sie als Terroristen – und feuerte. Quelle: Drei Jahre Gazakrieg aus Soldatenperspektive. »Die Regel war: Schießt auf jeden, den ihr seht«
Mehr als 70.000 Tote, noch mehr Verletzte, endlose Zerstörung: Hier berichten zehn israelische Soldaten über Rachegefühle, Schießbefehle und »Kollateralschäden«. SPIEGEL 43/2026
Das ist kein anderer Fall. Stimmt auch wieder. Also gehören die Drohnen zu einem anderen Fall. Ja.
Aber wie geht das? Wie geht was?
Na, dass die Sicarios der Misogynie einfach nicht aussterben wollen. Ganz im Gegenteil. In den Medien sind sie eine invasive Art. Derzeit viel diskutiert: der Fall „Jane Doe“. Der wühlt die USA auf. Der Fall hat das Zeug dazu, die Nation schon wieder tief zu spalten. Er hat sich sogar bis zu mir durchgewühlt, in die Bronx, an den Rand der Zivilisation.
»Jane Doe«: So wird jene Studentin genannt, die sieben Kommilitonen der Cornell University in Ithaca im Bundesstaat New York eine Gruppenvergewaltigung unter Drogeneinfluss in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 2024 vorwirft. Sie hat nun diese Männer, deren Studentenverbindung Chi Phi, die Eliteuniversität sowie weitere Beteiligte zivilrechtlich verklagt.
In der Zivilklage gegen sieben Mitglieder der Studentenverbindung Chi Phi an der Cornell University geht es um den Vorwurf, im Oktober 2024 bei einer Feier, das vermeintliche Opfer betäubt und stundenlang vergewaltigt worden zu sein. Was heißt hier betäubt genau.
Die Klägerin ("Jane Doe") behauptet, dass sie bereits alkoholisiert war, als sie das Verbindungshaus betrat, und dass sie dort zusätzlich zum Konsum von Alkohol zum Konsum von Ketamin gedrängt oder verleitet wurde. In der Klageschrift wird behauptet, sie sei dadurch schließlich "vollständig handlungsunfähig" geworden.
Ein zentraler und besonders skandalöser Bestandteil der Beweisführung ist ein Snapchat-Gruppenchat mit rund 57 Mitgliedern der Verbindung: Darin sollen in der Tatnacht frauenverachtende Nachrichten wie "Laden noch offen?" ("Shop still open?") kursiert haben, um weitere Männer zum Missbrauch der handlungsunfähigen Frau einzuladen.
Keiner der Anwesenden griff ein oder rief die Polizei. Ergänzend wurden spätere Chatverläufe und Textnachrichten veröffentlicht, in denen Beschuldigte die Vorwürfe herunterzuspielen versuchten ("Gerüchte verfliegen bald") oder sich gegenseitig entschuldigten, während sie die Betroffene in den Nachrichten wie ein Objekt behandelten. Quelle: Die Schutzbefohlene in den Stauden
Ich, das allein ist meine Schuld, habe als Ex-Sicario der Misogynie hier des Öfteren einen Fall geschildert, der mich selbst betraf, an dem ich selbst beteiligt war, vor 40 Jahren südlich der D., kein bisschen weise und aus gehabtem Schaden so gut wie nichts gelernt. Eine junge Frau, eine sehr junge Frau von 16 Jahren, landete wegen mir auf einer Party, die man von der Atmosphäre her durchaus mit einer Studentenverbindungsparty von heute vergleichen kann. Toxisch ist toxisch. Gesoffen wird ja in jedem Milieu. Drogen werden natürlich auch genommen. Aber damals wurde nur gesoffen. Und wie damals getschechert wird.
Ziemlich betrunken und in einem wehrlosen Zustand hatte diese junge Frau dann Sex mit einem meiner Wolfsrudel-Kumpel, der als einziger schon ein Auto hatte und der älteste Wolf auf der Party war. Der war aber nicht der stärkste Wolf. Trotzdem war er in dieser Sache der Rudelführer.
In der Badewanne hatte er der betrunkenen jungen Frau beigeschlafen. Niemand stoppte ihn. Alle jungen Männer aus dem Rudel auf dieser Party griffen nicht ein. Sie standen nur blöde herum, mit verschränkten Armen, bildlich gesprochen. Ungefähr so wie die Um2 in meinem Fall das praktizierte.Zu dem Zeitpunkt, als das passierte, als diese sehr junge Frau von 16 Jahren und ein paar Monaten Sex mit einem erwachsenen Mann hatte, war ich mit einem anderen Freund aus Jugendtagen unterwegs. Eh im Auto des Rudelältesten. Wir hatten viel Spaß da ohne Führerschein herum zu gurken. Ich dachte nicht eine Sekunde an die Schutzbefohlene. Ich lachte mich schlapp über ein schleifendes Getriebe.
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Was jetzt?
Mutmaßlichen Vergewaltiger? Oder handelte es sich um einen weniger schwerwiegenden Fall von sexueller Nötigung? Mutmaßlich natürlich. Ist hier von Vergewaltigung auszugehen oder eher von sexueller Nötigung? Wehe, Wortmacher, du sagst jetzt. In deinem Fall spielt das eh keine Rolle mehr. Du gehst sowieso nie aus. Vor 40 Jahren wurde der Fall einfach unter den Tisch gekehrt südlich der D. Ich habe den Rudelältesten weder zur Rede gestellt noch habe ich ihm eine reingehauen. Nach heutigen Maßstäben habe ich nur feige den Schwanz eingezogen. Und so lebt der noch heute, brüllt der Scheißhausdämon, mit eingezogenen Schwanz. Stimmt auch wieder.
Egal, wie man diesen Fall auch dreht und wendet, selbst 40 Jahre später. Ich hatte mich mitschuldig gemacht, auch in zwei weiteren Fällen was diese junge Frau betraf. Einmal wurde das Haus/Wohnung dieser jungen Frau verwürstet. Nicht von mir. Ich hatte damit nix zu schaffen.
Und diese junge Frau kam noch einmal zu einer Party wegen mir. Auch auf dieser Party war ich kein Gentleman. Ich ließ sie einfach stehen, fuhr lieber mit einem geliehenen Moped durch die Nacht, die ich zum Tag machte, weil ich der Letzte auf dieser Party war, der noch am Saufen war und endlos Scheiße im Hirn hatte, und schwer manisch und überhaut. Hatte ich nicht das Zeug, ihr aus dieser für sie so schrecklichen Situation zu helfen. Da gab kam nichts. Im Gegenteil. Heutige Männer aus der Manosphere würden den Spieß sogar umdrehen und sich zum Opfer stilisieren, die von einer (jungen) Frau getalkt wurden. „Baby Reindeer“ für Arme.
Die Serie Baby Reindeer folgt dem erfolglosen Comedian und Barkeeper Donny Dunn, der einer einsamen Frau namens Martha aus Mitleid einen Tee spendiert. Daraus entwickelt sich eine obsessive Stalking-Beziehung: Martha überschüttet ihn mit Nachrichten, verfolgt ihn und dringt immer weiter in sein Leben ein.
Was in meinem Fall sowieso nicht möglich war. Ich hatte kein Leben. Seit wann hast du eines, fragt der Wortmacher. Na, seit ich einen Relax-Stuhl habe, einen echten Widmann.
Das Schreckliche an der ganzen Sache. Das Wolfsrudel, also wir, ein Rudel junger Männer, die im Rudel vor Frauen Feindlichkeit nur so trieften, gaben der jungen Frau die Schuld an der Eskalationsspirale. Und zwar alle und einstimmig. Ich schwöre bei allem was mir noch irgendwie heilig ist. Sehr hoch ist es bei mir nicht mehr. Hoch komme ich ja nicht mehr heraus oder hinaus.
Ich habe mich gebessert in den späteren Jahren, als ich nicht mehr zu diesem Wolfsrudel gehörte. Geh, du dummer Wixxer, schreit mich der Wortmacher an. Du hattest Sex mit Sexarbeiterinnen in Wien - Vienna, wo du wie gehabt im Modus des Versagens lebst. Aber das mit dem Versagen ist eine andere Geschichte. Wahr hingegen ist. Ich bin Ex-Sicario der Misogynie. Und das allein ist meine Schuld. So kam ich auch zur Schutzbefohlenen in den Stauden auf der Insel. Hätte ich die Möglichkeiten würden ich mich selbst heute noch bei der Frau entschuldigen. Aufrichtig entschuldigen. Ich würde sogar um Verzeihung bitten. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich ihr heute noch sagen, wie leid mir mein Verhalten tut. Selbst heute noch.
Was noch schrecklicher ist.
Es scheint, als hätte sich in den letzten 40 Jahren in dieser Angelegenheit überhaupt nichts Positives getan. Also nicht in den Medien. Ganz im Gegenteil. Heute gibt es eigene Vergewaltigungs-Chat Gruppen. Und Berichte über diese Gruppen lesen sich so, dass die Scham mitnichten die Seite gewechselt hat. ©️Gisèle Pelicot.
Die geriet nicht in eine direkte Auseinandersetzung mit Svenja Flaßpöhler, eine sehr bekannten deutschen Philosophin, sondern diente ihr in Interviews, die ich gelesen habe, als Fallbeispiel für ihre Thesen zur weiblichen Selbstermächtigung und Eigenverantwortung. Flaßpöhler merkte dabei an, dass es über die Jahre hinweg erste Indizien gab, dass der Ehemann Pelicot kein guter war.
Wie sagt man.
Rückblickend gab es Anzeichen und Indizien für eine patriarchale Struktur sowie Frauenfeindlichkeit des Ehemanns. Flaßpöhler hinterfragte aus feministisch-philosophischer Sicht, warum sich das Opfer, also Madame Pelicot, nicht aus der Beziehung gelöst habe. Während Flaßpöhler dies als Plädoyer für mehr Wachsamkeit und aktiven Widerstand von Frauen verstand, sahen Kritiker darin den Versuch, einer jahrelang heimlich betäubten und wehrlos gemachten Frau fälschlicherweise eine Mitschuld zuzuschreiben.
SPIEGEL: Inwiefern?
Flaßpöhler: Je länger eine Beziehung dauert, desto schwieriger wird es, sich aus ihr zu lösen, selbst wenn sie schädlich und gefährlich ist. Weil die Dauer dazu verführt, sich in Bequemlichkeit und Gewohnheit einzurichten oder gar in eine handfeste Lebenslüge hineinzugleiten. Irgendwann scheint der Preis zu hoch, eine Beziehung noch infrage zu stellen. Ein Gedanke ist deswegen zentral für mich: Nur wer gehen kann, kann aus Freiheit bleiben. Eine Frau sollte dazu im Zweifelsfall immer in der Lage sein, finanziell wie emotional. Ein Mann natürlich auch. Beide sollten sich selbst noch ohne den anderen denken können. Mir scheint übrigens, dass das für Gisèle Pelicot ein Problem war.
SPIEGEL: Wie kommen Sie denn darauf?
Flaßpöhler: Ich bewundere sie für ihre mutige Entscheidung, den Prozess gegen ihre Vergewaltiger öffentlich stattfinden zu lassen. Doch das macht sie für mich noch nicht zur Heldin. Gerade als Feministin sehe ich mich in der Pflicht, auch kritische Punkte zu benennen. Es gab viele Alarmsignale im Lauf ihrer Ehe, über die sie selbst in ihrem Buch »Eine Hymne an das Leben« schreibt: Er filmte sie gegen ihren Willen nackt, reagierte rüde, wenn sie sich seinen sexuellen Wünschen widersetzte, hatte krasse autoritäre Anwandlungen. Sie hätte ihren Mann viel entschiedener konfrontieren können. Aber sie hätte es nicht ertragen, dass ihr Lebenstraum zerplatzt. Wer ihr Buch liest, kann nachvollziehen, wie verführerisch es ist, sich Illusionen über den eigenen Mann zu machen. Beim Lesen dachte ich immer wieder: Warum ist sie nicht schon da gegangen?
SPIEGEL: Sie betreiben gerade Täter-Opfer-Umkehr.
Flaßpöhler: Nein, das tue ich nicht. Wenn ich auf die Versäumnisse und Illusionen von Gisèle Pelicot hinweise, über die sie ja selber schreibt, nimmt das Dominique Pelicot und den anderen Männern nichts von ihrer gigantischen Schuld. Wer mit dem Argument der Täter-Opfer-Umkehr jede normative Forderung an Frauen zurückweist, der verhindert es, Frauen zu ermächtigen. Wir müssen einander zur Autonomie ermutigen und befähigen. Das ist für mich die Kernaufgabe des Feminismus.
SPIEGEL: Was ist Ihre normative Forderung an Frauen?
Flaßpöhler: Tappt nicht in die Falle psychischer oder materieller Abhängigkeit. Behaltet eine Ahnung davon, wer ihr ohne den anderen sein könnt. Und verschließt nicht die Augen. Gisèle Pelicot hat die Ambivalenzen in ihrer Beziehung von Anfang an ausgeblendet. Sie hat nur die Liebe gesehen, nicht den Hass, nur das Schöne, nicht das Dunkle. Natürlich hat sie von den Vergewaltigungen nichts mitbekommen, weil sie betäubt wurde. Natürlich war und ist sie eindeutig ein Opfer. Und natürlich waren die Täter eindeutig die Männer. Aber deshalb darf und kann man nicht darüber hinwegsehen, wie und warum sie sich in eine Illusion verstrickt hat. Auch hier zeigt sich übrigens Ambivalenzfähigkeit. Ein Mensch kann ein Opfer sein und trotzdem Fehler machen. Quelle: SPIEGEL 38/2026
Ich will mich da auch nicht abputzen, mittels „Whataboutism“, wie in einem ganz anderen Kontext der noch Ministerpräsident von Israel Benjamin Netanjahu. Dem seine Generäle am 7.10.2023 nicht den Wecker gestellt haben. Rechtzeitig.
Weniger überraschend für Benjamin Netanyahu kam eine Wahlempfehlung aus Washington. Donald Trump sprach sich für die Wahl eines „großen Kriegers“ aus. Netanyahu sei „stark, mutig und brillant“, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Er richtete sich direkt an die israelischen Wähler: „Bibi wird euch nie im Stich lassen.“ Er beschwor die Israelis, nicht einen „falschen Führer“ zu wählen. Schließlich müsse man den „Job“ im Iran noch zu Ende bringen. Quelle: Also ich habe da andere Informationen.
Auch zum Themenschwerpunkt: Männer sind im Rudel immer eine Bedrohung für Frauen. Das Rudel bringt immer das Schlechteste in Männern hervor. Noch ein Tor. Halt die Fresse. Eine junge Frau liegt jetzt mal nicht betrunken in einer Badewanne. Der ganze Testosteronüberschuss, der dann sozial kanalisiert wird. Ich halte ja schon die Biologie in dieser Sache für eine ziemliche Zumutung. Sex ist eine Form von Gewalt. Ein Mann dringt in eine Frau ein. Selbst wenn sie ganz laut „Ja“ sagt. In der Tierwelt schaut dass auch nie sehr zärtlich aus. Und der Mensch ist auch nur ein Tier unter Tieren. Oder ein Mann steckt einen anderer Mann einen Besenstiel in den Arsch wie im letzten Text. Massenvergewaltigungen von Frauen werden systematisch als Instrument der Kriegsführung als Herrschaftsinstrument eingesetzt.
Selbst Hollywood ist mit seinen Komödien daran beteiligt.
Eine junge Frau liegt bewusstlos auf einem Bett, und der junge Mann, mit dem sie auf sein Zimmer gegangen ist, muss eine schwierige Entscheidung treffen. Zum Glück erscheinen ein Engel und ein Teufel, die ihm bei der Gewissenserforschung behilflich sein sollen. Nach einigem inneren Ringen entscheidet sich der junge Mann für die anständige Variante, verzichtet auf die Vergewaltigung – und chauffiert seine Begleiterin stattdessen wie eine beschädigte Ware in einem Einkaufswagen nach Hause.
Diese Szene stammt aus dem Film »Ich glaub’, mich tritt ein Pferd« (»National Lampoon’s Animal House«), dem 1978 erschienenen Urtext der amerikanischen Fraternity-Komödie, und ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie man aus der sexuellen Selbstbestimmung einer Frau eine Frage männlicher Charakterbildung machen kann. Dass der Student die Bewusstlosigkeit seiner Begleiterin nicht ausnutzt, gilt in der vorgezeichneten Lesart als moralische Leistung, nicht als absolute Selbstverständlichkeit. Später erfährt er, dass sie erst 13 Jahre alt ist. Auch das ist als Pointe gedacht.
Das klassische Fraternity-Haus, wie man es aus Collegekomödien kennt, ist auch deshalb eine so ergiebige Filmkulisse, weil es die schiefliegenden Verhältnisse zwischen den Geschlechtern in Architektur übersetzt. Unten die Party, das Bier, die Verbindungsbrüder. Oben die Schlafzimmer, in denen sich das gemeinschaftliche Vergnügen in vermeintlich privatere Angelegenheiten wandeln soll. Dazwischen die Treppe, deren Überwindung für Männer und Frauen sehr unterschiedliche gesellschaftliche Bedeutungen besitzt. Für den Mann kann der Weg nach oben, begleitet von den Blicken der anderen, einen Statusgewinn versprechen. Für die Frau kann derselbe Weg im Nachhinein als vermeintlicher Beleg für ihr Einverständnis betrachtet werden, schließlich müsse sie doch gewusst haben, was sie erwartete, als sie freiwillig mit ihm nach oben ging.
In der Komödie »Bad Neighbors 2« von 2016 geraten drei Studentinnen auf eine Fraternity-Party, bei der leuchtende Neon-Phalli den Weg in die oberen Stockwerke weisen, während ein Banner mit der Aufschrift »No Means Yes« über die Vorstellungen der Gastgeber von sexueller Einwilligung informiert.Quelle: SPIEGEL 43/2026
Falls Sie sich fragen wie ein echter Sicario der Misogynie auf so einen Vorwurf reagieren würde, dass oben im ersten Stock auf betrunkene Frauen das sexuelle Grauen lauert, in einer an sich völlig unverfänglichen Umgebung. Was ja das Wesen der Idylle ist. Vorderhorstig sieht alles so schön schick aus.
Das stimmt im Detail nicht mit dem ersten Stock. Die Badewanne stand nicht im ersten Stock. Die 🛁
stand im Erdgeschoss also in Parterre. Vor 40-Jahren. Wahrscheinlich steht die heute noch dort.
Was wiederum ganz wunderbar zu Österreich passt.
Missbrauch.Angele Tremsal wuchs am Friedrichshof auf. Sie erzählt von langen Folgen einer Kindheit in Otto Mühls Kommune, die nun international Thema wird.
Die Presse: Otto Mühls Werke werden wieder in Wien ausgestellt. Was stört Sie daran?
Angele Tremsal: Die fehlende Rücksichtnahme. Vor allem auf jene Betroffenen, die in Wien leben und plötzlich damit konfrontiert sind. Den Namen Otto Mühl zu sehen, das ist jedes Mal ein Schock. Das Nervensystem ist sofort wieder im Alarmmodus. Wir würden uns wünschen, dass sein Gesicht und sein Name nicht ständig zu sehen sind.
Was bedeutet es für Sie, dass seine Werke heute in Museen gezeigt werden?
Das ist eine zusätzliche Verletzung. Wir, die dort aufgewachsen sind und miterlebt haben, wie diese Kunst entstanden ist, haben keinen neutralen Blick darauf. Zum Teil waren wir selbst Teil davon. Ich sehe das Wertvolle daran nicht. Ich kann nicht sagen: Aber für die Kunstgeschichte ist das wichtig.
Kann man Kunst und Künstler voneinander trennen?
Nicht immer. Und in diesem Fall sollte man es nicht. Seine Kunst sollte, wenn überhaupt, in einem soziologischen und historischen Kontext gezeigt werden.
Das Interview ist wesentlich länger. Und der Artikel darunter ist von seinem Wesen her auch nicht viel anders gelagert.
Haftstrafe für Günther Paal rechtskräftig: Wie es nun weitergeht.
Analyse. Der Kabarettist Günther Paal hat wegen Kindesmissbrauchs drei Jahre Haft bekommen. Diese Strafe ist bereits rechtskräftig. Wie lange muss Paal mindestens hinter Gittern verbringen? Ab wann kann er eine Fußfessel bekommen? Die Antworten sind gar nicht so eindeutig.
Wegen sexuellen Missbrauchs eines dreijährigen Mädchens und wegen des Besitzes und der Weitergabe von sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial (Paal hatte einschlägige Videos auf seinem Laptop) erhielt der Kabarettist Günther Paal, besser bekannt als Gunkl, am Donnerstag drei Jahre Gefängnis. Bereits am Freitag gab die Staatsanwaltschaft Wien bekannt, dass sie darauf verzichtet, Rechtsmittel einzubringen. Damit ist die Strafe rechtskräftig. Somit können auch die „Berechnungen“ beginnen, ab wann mit einer bedingten Entlassung aus dem Gefängnis zu rechnen ist.
Man möchte meinen, dass es darauf auf Anhieb eine klare Antwort gibt. Doch die Gesetzeslage stellt sich nach wiederholten Verschärfungen des Sexualstrafrechts nicht ganz eindeutig dar – zumindest bestehen in Juristenkreisen Auffassungsunterschiede. Grundsätzlich gilt, dass ein verurteilter Häftling den Antrag stellen kann, nach der Hälfte der Strafe (Halbstrafe) bedingt entlassen zu werden. Bei Paal wäre das nach eineinhalb Jahren der Fall. Für den Kabarettisten gilt zudem laut Strafvollzugsgesetz: „Vor jeder Entscheidung über die bedingte Entlassung eines wegen einer strafbaren Handlung gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung Verurteilten ist eine Äußerung der Begutachtungs- und Evaluationsstelle für Gewalt- und Sexualstraftäter einzuholen.“ Quelle: Die "Presse"
Eines möchte ich noch angemerkt wissen. So schrecklich ist die Welt nun auch wieder nicht. Der ist gut. Der ist wirklich gut, befindet selbst der Wortmacher. Woraufhin ich mir denke, schon ziemlich angewidert, auch über mich selbst.
Scheiße. Das ist doch alles Scheiße. Wir sind alles dumme WIXXER. Ich, du, wir, unsereins. Und Der natürlich auch. Vor allem DER, der heute einen auf Frauenversteher macht.
Ende
Fazit: Spannend finde ich die Frage, ob ich heute darüber sprechen würde, wenn ich als herrschaftlicher Mann einen Ruf zu verlieren hätte.
Also nicht alle. Ich will hier nicht verallgemeinern. Aber fast alle. Und selbst in die Gruppe gibt es nur selten eine Ausnahme, die wiederum nur die Regel bestätigt. Wie es dazu kommt? Das ist schnell gesagt.
An den Wahlurnen in Serbien in Israel und in Kürze auch in den USA werden entscheidende Fragen beantwortet, auf die ich naturgemäß keine Antwort weiß. Serbien wählt morgen.
Das unbereinigte Wahlregister zählt mit 6,45 Millionen fast genauso viele Namen wie das Land Einwohner und gar gut eine Million Wähler mehr als volljährige Bewohner: Manipulationen sind laut Kritikern Tür und Tor geöffnet. Schon bei der Belgrader Kommunalwahl 2023 mutierten busweise aus Bosnien angekarrte Wanderwähler mit fiktiven Meldeadressen in der Hauptstadt zum SNS-Zünglein an der Wahlwaage. Besorgt berichten Oppositionspolitiker über die wundersame Vermehrung der ausgestellten Personalausweise in dem eigentlich von Bevölkerungsschwund geplagten Land: So sei deren Zahl allein zwischen Mai und September um 230.000 gestiegen.
Es mehren sich Berichte von Serben, denen Dutzende Wahlbenachrichtigungen für längst verstorbene oder meist völlig unbekannte Personen in den Briefkasten geflattert sind: Auffällig oft tragen diese russische oder ukrainische Namen. Sein Wahlfeld hat Vučić zwar bestellt. Doch trotz seiner Trickkiste wirkt der gewiefte Stimmenjäger dieses Mal ungewohnt angespannt – und nervös.
Manipulation bei serbischer Wählerregistrierung in Wien Quelle: Auslandswahl.Eine Wiener Bäckerei fungierte als Schattenbotschaft für Wahlregistrierungen. Videos deuten auf eine Nähe zur SNS. Das ist eben die Partei von Aleksandar Vučić, dem Vorsitzenden der Serbischen Fortschrittspartei (SNS). Quelle: Die "Presse"
Brasilien wählt aber auch. Da ist Stichwahl um das Präsidentenamt. Der linke Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva gegen den konservativen Herausforderer Flavio Bolsonaro. Auch in einer Bäckerei in Wien? Ja, bespaße ich mich selbst. Alles entscheidet sich in einer Bäckerei in Wien-Favoriten. Das ist ein Running-Gag das Grauen zu verarbeiten.
Natürlich kenne ich die richtige Antwort nicht. Auf welche Frage? Na, auf entscheidende Fragen. Seit wann haben Fragen Entscheidungsgewalt? Stimmt auch wieder, irgendwie. Fragen werfen oft nur andere Fragen auf, wie ich einst die Münze: UNO-Peinlich-Soldat oder all in Französische Fremdenlegion. Ich habe mich für eine weitere Peinlichkeit entschieden. Sagt man heute eigentlich noch Französisch? Selbst wenn einem die Welt nur noch Spanisch vorkommt. Weshalb ich nicht einmal die richtige Antwort auf die Frage kenne.
Ein israelisches Marineschiff schoss auf badende Palästinenser. Wie geht das? Na eine Drohne feuerte eine Rakete, und sie waren weg. Weg waren sie. Das klingt so als ob die bald wiederkommen werden wie der Hape Kerkeling, der auch mal weg war. Trotzdem gibt er im SPIEGEL 43/2026 ein langes Interview. Hape for Präsident.
Ein anderer Fall: Palästinenser waren am Strand, es war heiß, sie wollten sich abkühlen. Unser Sektor endete am Meer. Am Strand stand ein Pfosten. Irgendwer hatte ihn vor langer Zeit aufgestellt. Wir hatten beschlossen, dass er die Grenze markiert. Die Menschen gingen ins Wasser und dabei überschritten sie die für sie unsichtbare Grenze. Ein Marineschiff identifizierte sie als Terroristen – und feuerte. Quelle: Drei Jahre Gazakrieg aus Soldatenperspektive. »Die Regel war: Schießt auf jeden, den ihr seht«
Mehr als 70.000 Tote, noch mehr Verletzte, endlose Zerstörung: Hier berichten zehn israelische Soldaten über Rachegefühle, Schießbefehle und »Kollateralschäden«. SPIEGEL 43/2026
Das ist kein anderer Fall. Stimmt auch wieder. Also gehören die Drohnen zu einem anderen Fall. Ja.
Aber wie geht das? Wie geht was?
Na, dass die Sicarios der Misogynie einfach nicht aussterben wollen. Ganz im Gegenteil. In den Medien sind sie eine invasive Art. Derzeit viel diskutiert: der Fall „Jane Doe“. Der wühlt die USA auf. Der Fall hat das Zeug dazu, die Nation schon wieder tief zu spalten. Er hat sich sogar bis zu mir durchgewühlt, in die Bronx, an den Rand der Zivilisation.
»Jane Doe«: So wird jene Studentin genannt, die sieben Kommilitonen der Cornell University in Ithaca im Bundesstaat New York eine Gruppenvergewaltigung unter Drogeneinfluss in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 2024 vorwirft. Sie hat nun diese Männer, deren Studentenverbindung Chi Phi, die Eliteuniversität sowie weitere Beteiligte zivilrechtlich verklagt.
In der Zivilklage gegen sieben Mitglieder der Studentenverbindung Chi Phi an der Cornell University geht es um den Vorwurf, im Oktober 2024 bei einer Feier, das vermeintliche Opfer betäubt und stundenlang vergewaltigt worden zu sein. Was heißt hier betäubt genau.
Die Klägerin ("Jane Doe") behauptet, dass sie bereits alkoholisiert war, als sie das Verbindungshaus betrat, und dass sie dort zusätzlich zum Konsum von Alkohol zum Konsum von Ketamin gedrängt oder verleitet wurde. In der Klageschrift wird behauptet, sie sei dadurch schließlich "vollständig handlungsunfähig" geworden.
Ein zentraler und besonders skandalöser Bestandteil der Beweisführung ist ein Snapchat-Gruppenchat mit rund 57 Mitgliedern der Verbindung: Darin sollen in der Tatnacht frauenverachtende Nachrichten wie "Laden noch offen?" ("Shop still open?") kursiert haben, um weitere Männer zum Missbrauch der handlungsunfähigen Frau einzuladen.
Keiner der Anwesenden griff ein oder rief die Polizei. Ergänzend wurden spätere Chatverläufe und Textnachrichten veröffentlicht, in denen Beschuldigte die Vorwürfe herunterzuspielen versuchten ("Gerüchte verfliegen bald") oder sich gegenseitig entschuldigten, während sie die Betroffene in den Nachrichten wie ein Objekt behandelten. Quelle: Die Schutzbefohlene in den Stauden
Ich, das allein ist meine Schuld, habe als Ex-Sicario der Misogynie hier des Öfteren einen Fall geschildert, der mich selbst betraf, an dem ich selbst beteiligt war, vor 40 Jahren südlich der D., kein bisschen weise und aus gehabtem Schaden so gut wie nichts gelernt. Eine junge Frau, eine sehr junge Frau von 16 Jahren, landete wegen mir auf einer Party, die man von der Atmosphäre her durchaus mit einer Studentenverbindungsparty von heute vergleichen kann. Toxisch ist toxisch. Gesoffen wird ja in jedem Milieu. Drogen werden natürlich auch genommen. Aber damals wurde nur gesoffen. Und wie damals getschechert wird.
Ziemlich betrunken und in einem wehrlosen Zustand hatte diese junge Frau dann Sex mit einem meiner Wolfsrudel-Kumpel, der als einziger schon ein Auto hatte und der älteste Wolf auf der Party war. Der war aber nicht der stärkste Wolf. Trotzdem war er in dieser Sache der Rudelführer.
In der Badewanne hatte er der betrunkenen jungen Frau beigeschlafen. Niemand stoppte ihn. Alle jungen Männer aus dem Rudel auf dieser Party griffen nicht ein. Sie standen nur blöde herum, mit verschränkten Armen, bildlich gesprochen. Ungefähr so wie die Um2 in meinem Fall das praktizierte.Zu dem Zeitpunkt, als das passierte, als diese sehr junge Frau von 16 Jahren und ein paar Monaten Sex mit einem erwachsenen Mann hatte, war ich mit einem anderen Freund aus Jugendtagen unterwegs. Eh im Auto des Rudelältesten. Wir hatten viel Spaß da ohne Führerschein herum zu gurken. Ich dachte nicht eine Sekunde an die Schutzbefohlene. Ich lachte mich schlapp über ein schleifendes Getriebe.
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Was jetzt?
Mutmaßlichen Vergewaltiger? Oder handelte es sich um einen weniger schwerwiegenden Fall von sexueller Nötigung? Mutmaßlich natürlich. Ist hier von Vergewaltigung auszugehen oder eher von sexueller Nötigung? Wehe, Wortmacher, du sagst jetzt. In deinem Fall spielt das eh keine Rolle mehr. Du gehst sowieso nie aus. Vor 40 Jahren wurde der Fall einfach unter den Tisch gekehrt südlich der D. Ich habe den Rudelältesten weder zur Rede gestellt noch habe ich ihm eine reingehauen. Nach heutigen Maßstäben habe ich nur feige den Schwanz eingezogen. Und so lebt der noch heute, brüllt der Scheißhausdämon, mit eingezogenen Schwanz. Stimmt auch wieder.
Egal, wie man diesen Fall auch dreht und wendet, selbst 40 Jahre später. Ich hatte mich mitschuldig gemacht, auch in zwei weiteren Fällen was diese junge Frau betraf. Einmal wurde das Haus/Wohnung dieser jungen Frau verwürstet. Nicht von mir. Ich hatte damit nix zu schaffen.
Und diese junge Frau kam noch einmal zu einer Party wegen mir. Auch auf dieser Party war ich kein Gentleman. Ich ließ sie einfach stehen, fuhr lieber mit einem geliehenen Moped durch die Nacht, die ich zum Tag machte, weil ich der Letzte auf dieser Party war, der noch am Saufen war und endlos Scheiße im Hirn hatte, und schwer manisch und überhaut. Hatte ich nicht das Zeug, ihr aus dieser für sie so schrecklichen Situation zu helfen. Da gab kam nichts. Im Gegenteil. Heutige Männer aus der Manosphere würden den Spieß sogar umdrehen und sich zum Opfer stilisieren, die von einer (jungen) Frau getalkt wurden. „Baby Reindeer“ für Arme.
Die Serie Baby Reindeer folgt dem erfolglosen Comedian und Barkeeper Donny Dunn, der einer einsamen Frau namens Martha aus Mitleid einen Tee spendiert. Daraus entwickelt sich eine obsessive Stalking-Beziehung: Martha überschüttet ihn mit Nachrichten, verfolgt ihn und dringt immer weiter in sein Leben ein.
Was in meinem Fall sowieso nicht möglich war. Ich hatte kein Leben. Seit wann hast du eines, fragt der Wortmacher. Na, seit ich einen Relax-Stuhl habe, einen echten Widmann.
Das Schreckliche an der ganzen Sache. Das Wolfsrudel, also wir, ein Rudel junger Männer, die im Rudel vor Frauen Feindlichkeit nur so trieften, gaben der jungen Frau die Schuld an der Eskalationsspirale. Und zwar alle und einstimmig. Ich schwöre bei allem was mir noch irgendwie heilig ist. Sehr hoch ist es bei mir nicht mehr. Hoch komme ich ja nicht mehr heraus oder hinaus.
Ich habe mich gebessert in den späteren Jahren, als ich nicht mehr zu diesem Wolfsrudel gehörte. Geh, du dummer Wixxer, schreit mich der Wortmacher an. Du hattest Sex mit Sexarbeiterinnen in Wien - Vienna, wo du wie gehabt im Modus des Versagens lebst. Aber das mit dem Versagen ist eine andere Geschichte. Wahr hingegen ist. Ich bin Ex-Sicario der Misogynie. Und das allein ist meine Schuld. So kam ich auch zur Schutzbefohlenen in den Stauden auf der Insel. Hätte ich die Möglichkeiten würden ich mich selbst heute noch bei der Frau entschuldigen. Aufrichtig entschuldigen. Ich würde sogar um Verzeihung bitten. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich ihr heute noch sagen, wie leid mir mein Verhalten tut. Selbst heute noch.
Was noch schrecklicher ist.
Es scheint, als hätte sich in den letzten 40 Jahren in dieser Angelegenheit überhaupt nichts Positives getan. Also nicht in den Medien. Ganz im Gegenteil. Heute gibt es eigene Vergewaltigungs-Chat Gruppen. Und Berichte über diese Gruppen lesen sich so, dass die Scham mitnichten die Seite gewechselt hat. ©️Gisèle Pelicot.
Die geriet nicht in eine direkte Auseinandersetzung mit Svenja Flaßpöhler, eine sehr bekannten deutschen Philosophin, sondern diente ihr in Interviews, die ich gelesen habe, als Fallbeispiel für ihre Thesen zur weiblichen Selbstermächtigung und Eigenverantwortung. Flaßpöhler merkte dabei an, dass es über die Jahre hinweg erste Indizien gab, dass der Ehemann Pelicot kein guter war.
Wie sagt man.
Rückblickend gab es Anzeichen und Indizien für eine patriarchale Struktur sowie Frauenfeindlichkeit des Ehemanns. Flaßpöhler hinterfragte aus feministisch-philosophischer Sicht, warum sich das Opfer, also Madame Pelicot, nicht aus der Beziehung gelöst habe. Während Flaßpöhler dies als Plädoyer für mehr Wachsamkeit und aktiven Widerstand von Frauen verstand, sahen Kritiker darin den Versuch, einer jahrelang heimlich betäubten und wehrlos gemachten Frau fälschlicherweise eine Mitschuld zuzuschreiben.
SPIEGEL: Inwiefern?
Flaßpöhler: Je länger eine Beziehung dauert, desto schwieriger wird es, sich aus ihr zu lösen, selbst wenn sie schädlich und gefährlich ist. Weil die Dauer dazu verführt, sich in Bequemlichkeit und Gewohnheit einzurichten oder gar in eine handfeste Lebenslüge hineinzugleiten. Irgendwann scheint der Preis zu hoch, eine Beziehung noch infrage zu stellen. Ein Gedanke ist deswegen zentral für mich: Nur wer gehen kann, kann aus Freiheit bleiben. Eine Frau sollte dazu im Zweifelsfall immer in der Lage sein, finanziell wie emotional. Ein Mann natürlich auch. Beide sollten sich selbst noch ohne den anderen denken können. Mir scheint übrigens, dass das für Gisèle Pelicot ein Problem war.
SPIEGEL: Wie kommen Sie denn darauf?
Flaßpöhler: Ich bewundere sie für ihre mutige Entscheidung, den Prozess gegen ihre Vergewaltiger öffentlich stattfinden zu lassen. Doch das macht sie für mich noch nicht zur Heldin. Gerade als Feministin sehe ich mich in der Pflicht, auch kritische Punkte zu benennen. Es gab viele Alarmsignale im Lauf ihrer Ehe, über die sie selbst in ihrem Buch »Eine Hymne an das Leben« schreibt: Er filmte sie gegen ihren Willen nackt, reagierte rüde, wenn sie sich seinen sexuellen Wünschen widersetzte, hatte krasse autoritäre Anwandlungen. Sie hätte ihren Mann viel entschiedener konfrontieren können. Aber sie hätte es nicht ertragen, dass ihr Lebenstraum zerplatzt. Wer ihr Buch liest, kann nachvollziehen, wie verführerisch es ist, sich Illusionen über den eigenen Mann zu machen. Beim Lesen dachte ich immer wieder: Warum ist sie nicht schon da gegangen?
SPIEGEL: Sie betreiben gerade Täter-Opfer-Umkehr.
Flaßpöhler: Nein, das tue ich nicht. Wenn ich auf die Versäumnisse und Illusionen von Gisèle Pelicot hinweise, über die sie ja selber schreibt, nimmt das Dominique Pelicot und den anderen Männern nichts von ihrer gigantischen Schuld. Wer mit dem Argument der Täter-Opfer-Umkehr jede normative Forderung an Frauen zurückweist, der verhindert es, Frauen zu ermächtigen. Wir müssen einander zur Autonomie ermutigen und befähigen. Das ist für mich die Kernaufgabe des Feminismus.
SPIEGEL: Was ist Ihre normative Forderung an Frauen?
Flaßpöhler: Tappt nicht in die Falle psychischer oder materieller Abhängigkeit. Behaltet eine Ahnung davon, wer ihr ohne den anderen sein könnt. Und verschließt nicht die Augen. Gisèle Pelicot hat die Ambivalenzen in ihrer Beziehung von Anfang an ausgeblendet. Sie hat nur die Liebe gesehen, nicht den Hass, nur das Schöne, nicht das Dunkle. Natürlich hat sie von den Vergewaltigungen nichts mitbekommen, weil sie betäubt wurde. Natürlich war und ist sie eindeutig ein Opfer. Und natürlich waren die Täter eindeutig die Männer. Aber deshalb darf und kann man nicht darüber hinwegsehen, wie und warum sie sich in eine Illusion verstrickt hat. Auch hier zeigt sich übrigens Ambivalenzfähigkeit. Ein Mensch kann ein Opfer sein und trotzdem Fehler machen. Quelle: SPIEGEL 38/2026
Ich will mich da auch nicht abputzen, mittels „Whataboutism“, wie in einem ganz anderen Kontext der noch Ministerpräsident von Israel Benjamin Netanjahu. Dem seine Generäle am 7.10.2023 nicht den Wecker gestellt haben. Rechtzeitig.
Weniger überraschend für Benjamin Netanyahu kam eine Wahlempfehlung aus Washington. Donald Trump sprach sich für die Wahl eines „großen Kriegers“ aus. Netanyahu sei „stark, mutig und brillant“, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Er richtete sich direkt an die israelischen Wähler: „Bibi wird euch nie im Stich lassen.“ Er beschwor die Israelis, nicht einen „falschen Führer“ zu wählen. Schließlich müsse man den „Job“ im Iran noch zu Ende bringen. Quelle: Also ich habe da andere Informationen.
Auch zum Themenschwerpunkt: Männer sind im Rudel immer eine Bedrohung für Frauen. Das Rudel bringt immer das Schlechteste in Männern hervor. Noch ein Tor. Halt die Fresse. Eine junge Frau liegt jetzt mal nicht betrunken in einer Badewanne. Der ganze Testosteronüberschuss, der dann sozial kanalisiert wird. Ich halte ja schon die Biologie in dieser Sache für eine ziemliche Zumutung. Sex ist eine Form von Gewalt. Ein Mann dringt in eine Frau ein. Selbst wenn sie ganz laut „Ja“ sagt. In der Tierwelt schaut dass auch nie sehr zärtlich aus. Und der Mensch ist auch nur ein Tier unter Tieren. Oder ein Mann steckt einen anderer Mann einen Besenstiel in den Arsch wie im letzten Text. Massenvergewaltigungen von Frauen werden systematisch als Instrument der Kriegsführung als Herrschaftsinstrument eingesetzt.
Selbst Hollywood ist mit seinen Komödien daran beteiligt.
Eine junge Frau liegt bewusstlos auf einem Bett, und der junge Mann, mit dem sie auf sein Zimmer gegangen ist, muss eine schwierige Entscheidung treffen. Zum Glück erscheinen ein Engel und ein Teufel, die ihm bei der Gewissenserforschung behilflich sein sollen. Nach einigem inneren Ringen entscheidet sich der junge Mann für die anständige Variante, verzichtet auf die Vergewaltigung – und chauffiert seine Begleiterin stattdessen wie eine beschädigte Ware in einem Einkaufswagen nach Hause.
Diese Szene stammt aus dem Film »Ich glaub’, mich tritt ein Pferd« (»National Lampoon’s Animal House«), dem 1978 erschienenen Urtext der amerikanischen Fraternity-Komödie, und ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie man aus der sexuellen Selbstbestimmung einer Frau eine Frage männlicher Charakterbildung machen kann. Dass der Student die Bewusstlosigkeit seiner Begleiterin nicht ausnutzt, gilt in der vorgezeichneten Lesart als moralische Leistung, nicht als absolute Selbstverständlichkeit. Später erfährt er, dass sie erst 13 Jahre alt ist. Auch das ist als Pointe gedacht.
Das klassische Fraternity-Haus, wie man es aus Collegekomödien kennt, ist auch deshalb eine so ergiebige Filmkulisse, weil es die schiefliegenden Verhältnisse zwischen den Geschlechtern in Architektur übersetzt. Unten die Party, das Bier, die Verbindungsbrüder. Oben die Schlafzimmer, in denen sich das gemeinschaftliche Vergnügen in vermeintlich privatere Angelegenheiten wandeln soll. Dazwischen die Treppe, deren Überwindung für Männer und Frauen sehr unterschiedliche gesellschaftliche Bedeutungen besitzt. Für den Mann kann der Weg nach oben, begleitet von den Blicken der anderen, einen Statusgewinn versprechen. Für die Frau kann derselbe Weg im Nachhinein als vermeintlicher Beleg für ihr Einverständnis betrachtet werden, schließlich müsse sie doch gewusst haben, was sie erwartete, als sie freiwillig mit ihm nach oben ging.
In der Komödie »Bad Neighbors 2« von 2016 geraten drei Studentinnen auf eine Fraternity-Party, bei der leuchtende Neon-Phalli den Weg in die oberen Stockwerke weisen, während ein Banner mit der Aufschrift »No Means Yes« über die Vorstellungen der Gastgeber von sexueller Einwilligung informiert.Quelle: SPIEGEL 43/2026
Falls Sie sich fragen wie ein echter Sicario der Misogynie auf so einen Vorwurf reagieren würde, dass oben im ersten Stock auf betrunkene Frauen das sexuelle Grauen lauert, in einer an sich völlig unverfänglichen Umgebung. Was ja das Wesen der Idylle ist. Vorderhorstig sieht alles so schön schick aus.
Das stimmt im Detail nicht mit dem ersten Stock. Die Badewanne stand nicht im ersten Stock. Die 🛁
stand im Erdgeschoss also in Parterre. Vor 40-Jahren. Wahrscheinlich steht die heute noch dort.
Was wiederum ganz wunderbar zu Österreich passt.
Missbrauch.Angele Tremsal wuchs am Friedrichshof auf. Sie erzählt von langen Folgen einer Kindheit in Otto Mühls Kommune, die nun international Thema wird.
Die Presse: Otto Mühls Werke werden wieder in Wien ausgestellt. Was stört Sie daran?
Angele Tremsal: Die fehlende Rücksichtnahme. Vor allem auf jene Betroffenen, die in Wien leben und plötzlich damit konfrontiert sind. Den Namen Otto Mühl zu sehen, das ist jedes Mal ein Schock. Das Nervensystem ist sofort wieder im Alarmmodus. Wir würden uns wünschen, dass sein Gesicht und sein Name nicht ständig zu sehen sind.
Was bedeutet es für Sie, dass seine Werke heute in Museen gezeigt werden?
Das ist eine zusätzliche Verletzung. Wir, die dort aufgewachsen sind und miterlebt haben, wie diese Kunst entstanden ist, haben keinen neutralen Blick darauf. Zum Teil waren wir selbst Teil davon. Ich sehe das Wertvolle daran nicht. Ich kann nicht sagen: Aber für die Kunstgeschichte ist das wichtig.
Kann man Kunst und Künstler voneinander trennen?
Nicht immer. Und in diesem Fall sollte man es nicht. Seine Kunst sollte, wenn überhaupt, in einem soziologischen und historischen Kontext gezeigt werden.
Das Interview ist wesentlich länger. Und der Artikel darunter ist von seinem Wesen her auch nicht viel anders gelagert.
Haftstrafe für Günther Paal rechtskräftig: Wie es nun weitergeht.
Analyse. Der Kabarettist Günther Paal hat wegen Kindesmissbrauchs drei Jahre Haft bekommen. Diese Strafe ist bereits rechtskräftig. Wie lange muss Paal mindestens hinter Gittern verbringen? Ab wann kann er eine Fußfessel bekommen? Die Antworten sind gar nicht so eindeutig.
Wegen sexuellen Missbrauchs eines dreijährigen Mädchens und wegen des Besitzes und der Weitergabe von sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial (Paal hatte einschlägige Videos auf seinem Laptop) erhielt der Kabarettist Günther Paal, besser bekannt als Gunkl, am Donnerstag drei Jahre Gefängnis. Bereits am Freitag gab die Staatsanwaltschaft Wien bekannt, dass sie darauf verzichtet, Rechtsmittel einzubringen. Damit ist die Strafe rechtskräftig. Somit können auch die „Berechnungen“ beginnen, ab wann mit einer bedingten Entlassung aus dem Gefängnis zu rechnen ist.
Man möchte meinen, dass es darauf auf Anhieb eine klare Antwort gibt. Doch die Gesetzeslage stellt sich nach wiederholten Verschärfungen des Sexualstrafrechts nicht ganz eindeutig dar – zumindest bestehen in Juristenkreisen Auffassungsunterschiede. Grundsätzlich gilt, dass ein verurteilter Häftling den Antrag stellen kann, nach der Hälfte der Strafe (Halbstrafe) bedingt entlassen zu werden. Bei Paal wäre das nach eineinhalb Jahren der Fall. Für den Kabarettisten gilt zudem laut Strafvollzugsgesetz: „Vor jeder Entscheidung über die bedingte Entlassung eines wegen einer strafbaren Handlung gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung Verurteilten ist eine Äußerung der Begutachtungs- und Evaluationsstelle für Gewalt- und Sexualstraftäter einzuholen.“ Quelle: Die "Presse"
Eines möchte ich noch angemerkt wissen. So schrecklich ist die Welt nun auch wieder nicht. Der ist gut. Der ist wirklich gut, befindet selbst der Wortmacher. Woraufhin ich mir denke, schon ziemlich angewidert, auch über mich selbst.
Scheiße. Das ist doch alles Scheiße. Wir sind alles dumme WIXXER. Ich, du, wir, unsereins. Und Der natürlich auch. Vor allem DER, der heute einen auf Frauenversteher macht.
Ende
Fazit: Spannend finde ich die Frage, ob ich heute darüber sprechen würde, wenn ich als herrschaftlicher Mann einen Ruf zu verlieren hätte.
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