Donnerstag, 28. Juni 2018
Manchmal ist der Kapitalismus zum Kotzen. Nicht ideologisch. Das bringt jeder. In der Praxis.
So 4-6 mit Ende. Korrektur folgt. Übernehme für den Inhalt noch keine Haftung. Keine Ahnung ob es schon deutsch genug ist.

* Ich habe falsch zitiert https://diepresse.com/home/meinung/dejavu/5453459/Dejavu_Europa-verirrt-auf-den-Migrationsrouten. Es heißt nicht direkt in Libyen ab, also aus den Aufnahmeplattformen , sondern oft direkt vor Libyen. Aber in beiden Fällen schon in libyischen Hochheitsgebiet. Somit hält Dünnkirchen. Über Bande schreibt der Mann das die NGOs als verlängerter Arm der Schlepper(Mafia) agieren, falls das Political Strategy tatsächlich Beweise dafür hat, ohne das auszusprechen. Der schreibt im Grunde andauernd was ziemlich gemeines ohne es auszusprechen. Das ist ja nur ein Thinktank der Laden und kein richtiger Tanker mit Tiefgang. Und das hier ist kein angesehenes Medium sondern ein Gratis-Blog. Da kann einem schon mal einer auskommen. Was denken sie was ich tagtäglich so zum Verdrängen habe. Ich guck jetzt noch einmal im Spiegel von letzter Woche nach, ob ich das mit der geilen Alten vom Potiphar dem Eunnuchen richtig abgeschrieben habe. Gezahlt habe ich für die Info. Bei gratis unterlaufen einem halt mitunter Fehler. Da mach ich 3 Seiten Text und über bleibt ein "VON". Scheiße bin ich erledigt. Ich bleib dabei. Der moderne Joseph aus Thomas Mann seinen 1200 Seiter, ist ein Schwarzer der es hier mit einen extrem fetten Frau machen muss, einer postmodernen Mut-em-ent. Hab ich mit eigenen Augen gesehen. Also nicht direkt beim . Eher davor beim Händchen halten. Jetzt wollte ich was wegen dem Schweiß schreiben. Was mit glitschig. Lass sich aber. Ich habe aber auch schon ältere Männer gesehen mit jüngeren Frauen die beim Discounter einkauften. Die Ladys waren aber schlank und aus Asien. Gibt dort offensichtlich welche für die ist ein Kerl vom Discounter schon ein sozialer Aufstieg.
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1.
Es ist die Hölle. Da ich mich weiterhin außer Stande sehe, ein gut-kleinstbürgerliches Leben zu leben oder wenigstens zu simulieren, meinetwegen auch im postmodernen Gewand, so auf „Ja Schatzi-Mausi ich schalte den Computer gleich ab“, niveauvolle geht´s natürlich auch, sich gegenseitig die Schnapsschwenker zu prostend oder die inneren Abläufe vergleichend, wenn die Blicke die Werte der beiden Fitnessuhrensuchen berühren und sich die 10 Kilometer weiten Herzkranzgefäße, bei genau 74,% Prozent der Maximalleistung und 6,3 Tiefschlafstunden näher kommen, läuft aber im Grunde alles auf das Selbe hinaus, bin ich lesend schon wieder ganz tief in die Immigration-Materie hineingezogen worden, wie in den rauschenden Strudel eines Hochwasser führenden Flusses im Amazonas. Durchaus denkbar das dieser Satz a bisserl umständlich ist und nicht ganz die Erwartungen erfüllt. Fragen sie mich nicht wie man zu so einem Dasein kommt. Ich hab schon Google gefragt, auf Amazon war ich auch und in einem Histamin-Entzug-Blog hab ich auch recherchiert, wo einem andauernd Dinge empfohlen werden, die es auf Amazon zu kaufen gibt, die wiederum Google ziemlich weit oben reiht. Die Migrationsfrage scheint schön langsam zu unserer aller Schicksalsfrage zu werden, wie früher mal der Lebensraum im Osten, wenn man viel mit Medien macht und die konsumiert wie andere Fast Food. Auch wenn ich derzeit noch keinen Armutsmigranten persönlichen kenne. Vom Sehen her natürlich schon, aber persönlich. Den Simba kannte ich a bisserl, der vor dem Hofer den Augustin verkaufte. Mit dem machte ich Smal Talk. Erschreckend was ich dem guten Mann aufs Auf drückte. Statt Hoffnung machte ich Deutschland gegen Südkorea. Der Simba, ein junger und fitter Kerl aus Nigeria hat in Österreich derzeit so gut wie keine Chance auf legalen Aufenthalt. Höchstens als big Mamba oder Stecher der unglücklichen Alten vom alten Potiphar. Mir fiel nix anwendungsfreundlicheres ein. Doch kurz machten wir Boko Haram. Mein Eindruck den ich beim Simba hinterließ wie einen ablehnenden Asylbescheid, war dermaßen desaströs, das der in dieser Frage ganz auf seinen Gott vertraute, also auf den österr. Innenminister von der FPÖ den Herrn Kickl. Seit Monaten habe ich den Simba nicht mehr gesehen. How cares. Wenn uns schon nicht die Arbeit als sinnvoller Zeitvertreib ausgehen wird, in der kurzen Lebenspanne, in der wir als produktive Mitglieder etwas bedeutend Unbedeutendes zum Gelingen einer Gesellschaft beisteuern können, bevor wir nur noch mit ihr hadern, dann werden uns die Armen und mit Wut beladenen der Welt früher oder später überrennen, wie einst der Vietcong den Süden. Daran gibt es keinen Zweifel mehr, wenn man zu viel mit Medien macht. Das Ende der Arbeit wird uns ja auch prophezeit. Gratis-Bloggen ist ja keine Arbeit. Ich kann sie beruhigen. Nicht per Definition. Ich will ihnen jetzt aber nicht mit den fatalen Folgen des Klimawandels kommen. Klimakriege gibt es jetzt schon. Auch hier auf Blogger.de Klimatisch passe ich zu ihnen wie die Faust aufs Auge, wie Costa Rica zu einem russichen Lebensgefühl. Apropos Faust, wo doch schon das Schreibens des Schattenweltlichen ganzes Glück ist. Ein Glück das wir alle sterblich sind, sonst müssten wir uns tatsächlich Sorgen machen. So ein umlagefinanzierter Sozialstaat österreichischen Zuschnitts, finanziert sich leider noch nicht frei aus seinen Rücklagen heraus oder aus Rohstoffen die unter der Erde schlummern wie der böse Geist in der Flasche, sondern einzig aus der Produktivität der Mitwirkenden, auch jener die gar nix produzieren außer Abfall wie ich und deswegen die Arbeitsstunden verteuern, weil sich die Randständigkeit ihrer Existenz dermaßen verfestigt hat, das ihr kümmerlicher Rest eines Daseins keinen Ertrag mehr abwirft. Das stimmt jetzt nur bedingt. Deren Unglück muss ja auch verwaltet werden. Anstatt in diesem fortgeschrittenen Stadion des Zerfallss die Konsequenzen zu ziehen, aus Scham oder Gram, liegen die Verfestigten den rechtschaffenden Sozialstaatmachern doch einige Zeit auf den Brieftaschen, wie Müll auf der Straße den keiner wegräumt. Word wollte Randständigkeit in Anständigkeit verwandeln wie Botox in ein Gesicht oder Wasser in Wein. Wein ist bei den Randständigen schon auch. In der Bronx dann eher vorm Spar, der Kathedrale des Gescheiterten, wo der Muezzin des Rausches zum Gebet ruft. Das sind die Sager mit denen ich bei Kleinstbürgern normal für Erheiterung sorge. In Ungarn wurde ich zwischen all den Damen in den mittleren Jahren mal gemein poetisch. Wir hatten da einen Kerl im Schlepptau, Mitte Sechzig, von wuchtiger Gestalt, mit Zähnen wie Aleppo. Der Typ war total erledigt, desillusioniert, kaputt gelebt, schwer gekränkt, auffällig frauenfeindlich und ziemlich aggressiv. Anstatt das die Damen dem Mann die Leviten lasen, als der schwer #Metoo-fällig wurde, und davon sprach das man Zahnärztinnen von der Gebietskrankenkasse körperlich züchtigen sollte, schwiegen die nur angewidert. Musste ich einschreiten und den Mann beruhigen. Nee nix heldenhaftes und aus der Zeit gefallenes. Der Typ saß neben mir. Mundgeruch hatte er auch. Als der sich dann mal in der Zahnklinik von der illustren Runde entfernte ließen die Damen ihren Unmut sofort freien Lauf. Ich fand das Toleranz erst dort beginnt wo es weh tut. Nicht dass man das Frauenfeindliche jetzt tolerieren sollte. Der Mann quasselte auch sonst immerzu vom System und wie es uns alle killt, was nicht so gut ankam, wo wir doch gerade dabei waren dem Verfall zu trotzen und Zeit und Geld investieren. Sehr unangenehm diese Mischung aus Selbstüberhörhung, Zerfall und Aggressionen. Erinnert fast ein wenig an mich. Aggressionen, sagte ich, sind die Tränen der Männer. Guckten mich die Damen doch a bisserl scheel an. Verständlicherweise bei einer so gewagten Theorie. Aggressionen sind in erster Linie Aggressionen und sonst gar nix. Eben genau dieser Sozialstaat ist es aber wiederum, der vor allem Flüchtlinge bzw. Armutsmigranten anlockt, wie überreife Weintrauben Wespen oder mich die Brüste von jungen Frauen. Trauben – Wespen ist jetzt brutal Rechts so von der Sprache her. Für die Rechten sind Armutsmigranten ja eine Stachel im Völkischen. Der Blick altert in der Frage Brüste eher nicht mit dem Mann mit ist mir aufgefallen. In der ungarischen Zahnklinik sah ich aber eine Tante in den mittleren Jahren mit herausragenden Brüsten, welche von der Trägerin auch nicht verheimlicht sondern freudig zur Schau gestellt wurden wie eine Trophäe. Natürlich war der Busen ein Implantat wie auch ihre Zähne, aus einem Rohstoff geformt, der nicht zwingend im Körper einer Frau heranwächst, sondern mehr auf Kautschukplantagen. Ich glaub die gute Frau ließ einmal Alles machen. Also von Hautstraffung, Fett absaugen, Titten und letztendlich auch ihre Zähne. Darüber kann man jetzt natürlich geteilter Meinung sein, ob man so etwas in Angriff nehmen sollte. Ich bewunderte diese Frau allein schon für ihre Energie. So etwas muss man schon auch Wollen. Bei so einem Vorhaben geht man ja in die Vollen. Erstens ist eine Generalsanierung ziemlich schmerzhaft und zweitens sehr zeitaufwendig. Von den Kosten will ich erst gar nicht sprechen. Allein einmal im Mund alles neu lässt sich nicht von Jetzt auf Nun bewerkstelligen und geht mitunter schwer auf die Substanz. Jene Frau, in den spät mittleren Jahren im Bus neben mir auf der Rückfahrt, hat für ihr neues Lachen Monate gebraucht. Mit 20 000 Euro ist man in Ungarn mit von der Partie in dieser Sache. Da lächelt man dann wie ein Filmstar. So ein älterer Kiefer muss zuweilen auch wieder aufgebaut werden, wie ein Mensch nach einer schlimmen Enttäuschung, das einem die neuen Beißerchen nicht sofort wieder aus dem Gesicht fallen und man ausschaut wie einer aus der globalen Unterschicht, der vorm Spar für einen Augenblick lang die Verhältnisse zum Tanzen bringt, wenn er um eine leere Bierdose herum tänzelt, wie einst der Fred Astaire um die Ginger Rogers. Ich gehe wegen meiner mickrigen Brücke jetzt schon am Zahnfleisch. Nächsten Montag muss ich wieder hin. Zähne reißen, dann verheilen lassen, einmal Provisorium und letztendlich die Brücke dauert 3 Monate.
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2.
Wobei gesagt werden sollte das Zahnarzt ein Job ist der sich niemals vollautomatisieren wird lassen und krisenfest ist. Das ist undenkbar dass des eine Maschine macht. Gefährdeter sind Zahntechnikerinnen, so diese nicht recht früh auf Vizekanzler umschulen. Gibt inwzischen schon 3D-Häusern. Die werden heute schon im 3-Drucker geformt und mehr als Ganzer in die Botanik gestellt. Sehen ziemlich lustig aus. Stellen sie sich vor, Häuser werden nicht mehr gebaut, vielmehr gedruckt. Wohin dann mit all den gesellschaftlichen Märchen vom sozialen Aufstieg eines Ziegelbrenners und den vielen Bauarbeiten aus dem Osten, die sich auf den Baustellen Wiens stetig mehren. Der Bau ist ja ganz in Hand von Männern mit Migrationshintergrund. Müssen wir dann die 3-Drucker-Fabriken stürmen wie einst die Ludditen eine Strumpffabrik. Nur woher einen Ned Ludd nehmen und nicht stehlen. So etwas wie eine/n Arbeiterführerrin gibt es heute im Grunde nicht mehr. Die Frau Wagenknecht schaut mir ja nicht wie die geborene Anführerin aus, in ihren schicken Kostümen, die viel besser zu ihrer Figürlichkeit passen, als zu den Anliegen der Abgehängten und Bedrängten und die Frau Nahles macht ja nur Machterhalt. Unser oberster Sozialdemokrat Kern muss sich in die Rolle des Arbeiterführers erst einmal einleben, wie Flüchtlinge ins Diesseits der Mentalitäten. Anscheinend gibt es Mentalitäten die Kulturen hervorbringen aber keine Kulturen Mentalitäten. Allerdings hat der als einstiger Manager und Träger von Slimfit-Anzügen nicht unbedingt den korrekten Habitus für einen Blaumann, was ja das eigentliche Dilemma der Sozialdemokratie ist. Die wurde so nach und nach von einer Massenpartei zu einer Honoratiorenpartei, die ihre Nabelschnur zu den in der Zeit verfestigten längst gekappt hat, die an den Bildungsanstrengungen, sich vom unverschuldeten Makel der Herkunft zu entfernen, nachhaltig gescheitert sind wie ich z.B. Wenn mir einer mit Bildung kommt und sozialen Aufstieg bekomme ich Weinkrämpfe. In der Bronx gibt es einen Mann, ich glaub der trägt Möbel, der schaut aus wie Siebzigerjahre, als der Goadfather noch den Blaumann trug, den er so nach und nach ablegte, da er sich vom Auftreten her immer mehr Richtung Chef entwickelte. Was ihm auch psychisch gut bekam. Mir weniger. Der war dann irgendwann unfehlbar wie der deutsche Bundestrainer und all die Weltmeister-Kicker. Normal müsste man nach so einem großen Erfolg alle rausschmeißen und mit frischen und hungrigen Spielern neu starten. Wer in einem zeitnahen WM-Vorbereitungsspiel gegen Österreich verliert kann nicht Weltmeister werden. Das geht nicht. Und was das Maschinenstürmen betrifft. Versuchen sie heute einmal ein Softwareprogramm zu stürmen. Wer bei Google oder Facebook rein stürmt, um die Verhältnissen zum Tanzen zu bringen, und all die komischen Gestalten sieht mit den hängenden Schultern und dem schleichenden Gang, wo sich Männchen kaum noch von Weibchen unterscheiden, während sie ihrer Arbeit spielend nachgehen, verliert in dieser Frage sofort jede Motivation, weil man keine Ahnung mehr hat wer dort das Sagen hat. Alle tragen sie Kapuzenpullis, wie sie einst Schwarze in der Bronx trugen, bevor sie zu modischen Accessoire weißer Nerds wurde. Versuch das scheiß Wort mal auf Anhieb richtig zu schreiben. Kommt man den Kinder der digitalen Revolte mit Kollektivierung und Aneignung der Produktionsmittel gucken die dich an wie ein Alien. Was mich an der Migrationsdebatte a bisserl stört, wesentlich mehr stört mich das brutal schlechte Wetter derzeit, ist natürlich nicht das diese sehr kontrovers geführt wird, sondern dass es so hysterisch und teilweise endzeitlich zu geht und eine Tendenz auszumachen ist. Wenn in einem Blog nur noch die Frau F. Nur am Schmäh. Im digitalen Zeitalter haben ja jene die Meinungsführerschaft inne, die sich aus den äußersten Rändern von Tatsachen und Fakten ein ganzes Weltbild basteln, das so konzipiert ist, das derzeit was ganz Fürchterliches im Gange, ist wie eine Umvölkung, weshalb die ach so stolze abendländische Kultur mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem Untergang geweiht ist. Und das geschieht vor unserer aller Augen. Grabscht ein eingemeindeter Talib aus Kandahar-Süd-Süd-West mal unaufgefordert einer hiesigen Frau an den Busen, etwas dass ich mit den hiesigen kulturellen Gepflogenheiten bestens vertraut nur mit Blicken mache, schon wird in den sozialen Medien der kulturelle Notstand ausgerufen, wie eine eigene Republik, mit einer eigenen Währung, dem Angst und Überfremdungs-Schilling, der in Deutschland auch seine Gültigkeit hat und dort in die Panik-Mark getauscht werden kann. Jedoch nicht in den Euro. Wobei. Gestern sah ich in der Glotze was über eine neunköpfige Familie aus Afghanistan. Ohne dass ich es wollte stieg in mir auch schon der Sozialneid auf, weil die so schön eingebaute Küchengeräte in der Bude hatten. Dabei bin ich in diese Frage eh auf der sicheren Seite und in der Sendung ging es an sich um Hilfsbereitschaft. Trotzdem wurde ich neidisch. Der langjährige Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung, Hans Winkler, ein älterer weißer Herr mit so einem komischen Kaiser-Franz Josef-Bart, solche Dinger gibt es heute an sich nur noch auf ganz alten Bildern zu bestaunen und in Österreich, schreibt regelmäßig in meiner eher konservativen und wirtschaftsfreundlichen Qualitätszeitung „Der Presse“ und formuliert in der Frage Migration folgend. Laut einem Bericht des European Strategy Centre (EPSC), dem internen Thinktank der EU-Kommission, das diese auch in Fragen der Migration berät, behauptet das die Schiffe der NGOs, (wie die Aquarius und die Lifelinge) auch innerhalb der libyschen Hoheitsgewässer agieren. Der Mann schreibt wörtlich: „Sie holen die Migranten oft direkt in* Libyen ab und übergeben sie dann den EU-Schiffen, die sie bisher nach Italien geführt haben“. Unter dem Deckmantel der Seriosität behaupte dieser Mensch ziemlich Ungeheuerliches. Der Satz liest sich so, als ob die Schiffe der NOGs, in Libyen richtige „Landgänge“ durchführen. Das Bild welches hier schreibend gezeichnet wird hat dann schon was von Dünnkirchen. Von so einem Satz bis hin zur Umvölkung Europas durch NGOs, die alle ausnahmslos vom Herrn Soros finanziert werden, einen globalisierten Juden, weshalb als Gegenreaktion Ungarn tatsächlich ein Anti-Soros gesetzt auf den legistischen Weg gebracht hat, wenn es nicht schon in Kraft ist, ist es dann nur noch ein nervöses Zucken mit den Fingern, die angespannt auf der Maus herum zappelen als hätten sie ADHS und gleich einmal was teilen werden. In Netz wird was Geteiltes ja immer größer, während es sich in der analogen Welt gerne mal verflüchtigt. Fragen sie den Dieter mit der Jause.
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3.
Bis jetzt habe ich noch kein Video in den Medien gesehen, die als halbwegs seriös gelten und Selbiges beweisen. Das Schlepper, Flüchtlinge und Armutsmigranten in Schinakel setzen, die nicht einmal Alte Donau tauglich sind, und die es gerade mal so in internationale Gewässer schaffen, wenn überhaupt, kann als bewiesen angesehen werden. Aber das NGOs Flüchtlinge in Libyen abholen ist eine sprachliche Volte die der Migrationsdebatte noch eine zusätzlich Prise Salz in die Diskurssuppe streut, die eh schon sehr geschmacklich ist und nix für Menschen mit hohen Blutdruck. Weiters schreibt der Mann über die ausweglosen Probleme Afrikas: „Es gibt Vorhersagen einer Massenmigration von Dutzenden, vielleicht Hunderten Millionen Menschen aus dem übervölkerten Kontinent. So schürt man natürlich Ängste, die sich kaum kontrollieren lassen. Unser Vizekanzler Strache greift dieses Argument der Überbevölkerung Afrikas nur zu gerne auf, was mir auch schon passiert ist. Allerdings ist Afrika derzeit nicht überbevölkert sondern unterökonomisiert. In Afrika lebten 2017 statistisch gesehen 42,4 Einwohner pro Km2. In hingegen Asien sind 145,1. So gesehen ist Asien gleich noch viel übervölkerter als Afrika. Trotzdem sind Asiaten in der Bronx nur deswegen recht auffällig, weil sie eher selten sind. Baba-Türken fallen hier überhaupt nicht mehr auf. Eben weil Asiaten hier in der Unterzahl sind, kann ich auch ohne gröberen inneren Konflikt behaupten, dass die paar Chinesen hier ziemlich scheiße aussehen. Die hübscheren Asiaten, sind zu meist weiblich und nur gegen eine Aufpreis zu beobachten wie Tiere im Zoo. Hin und wieder sieht man diese Damen auch beim Discounter. Sicherlich könnte man aus Afrika noch die Sahara aus der besiedelbaren Zone heraus rechnen. Die hat schon ein paar Km2. Die angebliche Gefahr die uns aus der Überbevölkerung Afrikas droht, lässt sich aber auch dadurch a bisserl absenken, wie einen Sarg voller Wänsche in ein Grab leerer Versprechen, das der Lebensstandards dort steigt. Das ist eine Tatsache das der Migrationsdruck dann irgenwann weniger wird. Wissenschaftlich bewiesen. Welcher Afrikaner zieht schon freiwillig nach Finnland wenn es zu Hause Wohlstandsgewinne zu verteilen gibt. Auch mal für jene die dem falschen Stamm angehören. Ich bitte sie. In der Praxis bewährt hat es sich auch. Siehe Iran. Frauen mit Möglichkeiten und Perspektiven bekommen in der Regel keine 4-6 Kinder mehr. Die muss man schon mit allerlei finanziellen Leckerlies bestechen, damit sie wenigstens ein Kind in sich aufnehmen, seit der Bauch ihnen ganz allein gehört und nicht mehr dem Nationalstolz. Der im Schiff eines Flüchtlingschiffes natürlich auch. So wie sich das beim Herrn Winkler liest ist hier Hopfen und Malz längst verloren und nur noch eine Fage der Zeit bis wie überrannt werden. Wir stehen hier völlig auf verlorenen Posten, wie einst der John Wayne in Alamo oder die Indianer im Allgemeinen. Schon die ungeborenen Afrikaner richten sich in den Schlafstätten ihrer Mamis Richtung Europas aus. Ich sag mal so. Ein Afrikaner mit der breiten Nase, die von den Umweltbedingungen so gemacht wurde, damit sie die feucht-heiße Luft wesentlich besser filtert, als ein Audi die Stickoxide der mit Diesel betankt wird, passt eh ganz wunderbar ins verschneite Helsinki. Ist wie der Schokoladeüberzug auf einem Indianer mit Schlag. Nach spätestens 16 Generationen ist der Zinken sowieso so schmal wie ein Bleichstift und die Aufregung heute hat sich ganz an die neuen Lebensbedingungen angepasst. Die Evolution macht da keine Ausnahmen. Wer jetzt denkt das war schon alles an Hiobsbotschaften der irrt gewaltig. Der Untergeher in dem Menschen folgert: „Noch mehr Geld für Afrika in die Hand zu nehmen und womöglich unter dem irreführenden Namen Marshallplan zu schicken, wäre kontraproduktiv. Die Massenmigration aus Afrika, hat erst eingesetzt, als durch europäische Hilfe ein gewisser Wohlstand erreicht wurde“. Spätestens an diesem Punkt sieht man sich als interessierter Leser geneigt, schnell mal beim Waffenproduzenten Glock nachzufragen, ob der inzwischen auch Maschinengewehre produziert, die um die 100 000 Schuss in der Minute schaffen und dessen Patronen mit einen Sensor ausgestattet sind, die speziell für Afrika-DNA gemacht wurden. Sobald die Patronen mit der feinen Nase einen Afrikaner wittern schlagen die auch schon an wie ein Hund bei Drogen, und ändern ihre Flugbahn dahingehend, so dass man beim Golfen in Ceuta und Melilla gar nicht groß sein Spiel unterbrechen muss. Man schießt einfach und ohne zu zielen über die Schulter in Richtung Zaun, wo die Schwarzen hängen wie überreife Trauben, und schon fallen diese schwarzen Teufel leblos von den Zäunen, wie die Bälle beim Bubble-Shooter. Auf diesem Untergangsniveau wird in Österreich bei den Konservativen eine sachliche Diskussion geführt. Links der Mitte trau ich mir nicht einmal mehr die Zeitung aufzuschlagen. Dort sind alle Armutsmigranten Facharbeiter. Wenn sie denken der Mensch bietet ihnen auch einen möglichen Ausweg aus diesem Schlamassel an, mit der sich die Invasion der Barbaren steuern lässt, dann irren sie sich gewaltig. Im Grunde zeigt der ihnen einen Porno mit ein paar riesigen schwarzen Schwänzen und deutet dann auf deine sechzehnjährige Tochter, die zu allem Überdruss auch noch sehr figürlich ist. Bitte machen sie mir jetzt keinen Vorwurf. Die Tante beim Zahnarzt mit einmal Alles war auch sehr figürlich. Noch dazu bewusst. Gibt auch Frauen denen passiert das einfach. Leider sind Männer oft nicht im Stande da den kleinen aber feinen Unterschied auszumachen. Wenn eine Frau ihren Busen auf XXL aufbläst wie beim Zahnarzt gesehen, ist die Dame an ihrem Glück das Männer gucken schon auch die Hauptaktionärin. Da muss schon die verwaiste Kirche im aussterbenden Dorf lassen und darf sich nicht wundern, wenn sich Männer Anteile einkaufen. Wenn Frauen nicht möchten das Männer wie blöde gucken sollten die nur die Zähne machen oder Burka. Obschon ich bei Burka auch wie blöde gucke. XXL-Busen, Horst-Frauen, Burka. Das Leben hat mich längst abgeworfen. Dem männlichen Blick hat das aber nicht groß geschadet. der reitet weiterhin den Sonnenuntergang entegegen. Halleluja. Der gute Mann schließt seinen Debattenbeitrag mit den Worten: „Europa ist zwar das vorzügliche, weil naheliegende, nicht aber das alleinige Ziel. Der US-Migrationsforscher Stephen Smith will wissen, dass in den Jahren 2000 bis 2010 mehr Afrikaner in die USA gekommen sind als in den 300 Jahren des Sklavenhandels“. Bei so viel Untergang und Schicksal das sich nicht abschütteln lässt, wie bei mir gut 40 Jahre Schattenwelt, wenn man der Um2 auch weiterhin eine Chance einräumt mich zu verunstalten, sollte man vielleicht nicht unerwähnt lassen das im 17. – 18. Jahrhundert nur zwischen 610 – 800 Millionen Menschen auf diesem Planeten lebten. Zischen relativen und absoluten Zahlen gibt es doch einen kleinen oder feinen Unterschied. Ich müsste jetzt mal in Netz suchen, in mir lässt sich diese Information nicht auffinden, wie viele Menschen im 17.Jahrhundert in Afrika lebten. Grob geschätzt so um die 106 Millionen. Berücksichtigt man diese Ausgangslage dann ergibt das ein ganz anderes Bild, das einen weniger Angst einjagt, wegen all der neuen Sklaven, wo in den USA derzeit doch nur 33,22 Menschen auf einen Km2-Fläche leben. Die haben dort noch gut Platz. Canada, der Garten Eden in Sachen Einwanderungsland, ist so gut wie ausgestorben bei nur 4 Personen pro Km2. In diesem Debattenbeitrag, der mit ziemlicher Sicherheit dem Herrn Vizekanzler zur Durchsicht vorgelegt wird, ist mir eine Spur zu viel Apokalypse. Afrika erscheint da wie mein Scheißhausdämon, der noch immer die Opfer des Kolonialismus aufträgt. Nee die Sachen von toten Jungen vom Strand. Die Welle der Empörung bzw. erregung schägt in diesen Zeilen mindestens so hoch die jene der Flüchlinge. Als ob die einen nicht ohne die anderen Leben können.
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4.
So jetzt aber Kapitalismuskritik in der Praxis. Ort des Geschehens. Beliebig. Um es einfacher zu halten eine Zahnklinik nach Wahl in Ungarn. Gibt es ja einige. Dort lasse ich mir eine Brücke machen, rechts oben so ab dem 13zehner. Dort wo früher der 15zehner und 16zehner in meiner Kaulade standen, stolz wie die Twin Towers in New York vor dem 11. September, habe ich aus zahntechnischer Sicht derzeit relativ viel Tagesfreizeit beim Kauen. Nahrung stößt dort kaum noch auf merklichen Widerstand. Klein beigeben sicherlich. Aber noch nicht jetzt. Immer weiter Herr M. immer weiter. Jetzt machen sie schon mehr Stufen als sie mal Ruhepuls hatten. Tagesfreizeit, weil ich in der Nacht höchstens mit den Zähnen knirsche, wegen dem Scheißhausdämon. Der macht jetzt wieder in Kopftücher und Brüsten. Der österr. Verfassungsgerichtshof hat den Eindeutigen wieder eines ausgewischt. Wir haben hier jetzt auch ein 3. Geschlecht. Nee nicht die Abgehängten. "Divers", "inter" oder "offen". Offen lieber nicht. Weckt zur Zeit in Europa falsche Assoziationen. Nächsten Montag bin ich dann wieder voll im Geschäft und kann wieder kräftig zu beißen. Hoffe ich zumindest. Österreichische Zahnärzte kann ich mir nicht leisten. Das trifft es nicht ganz, aber doch auch zu einem überwiegenden Teil. Nicht dass sich jetzt was auch meinen Gedächtnis falsch abschreibe, wie weiter oben geschehen. Heute hat sich der Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Form einer Replik zum Debattenbeitrag des Herrn Winter zu Wort gemeldet. Der meint nix da mit libyschem Hoheitsgebiet und schön Überstellungswillige, gleich mal über die Planke und per Handschlag vom NGO-Jonny, auf eines der vielen Rettungsschiffe, die alle vom alten Soros gestellt werden, weshalb man schon wieder von einer jüdischen Weltverschwörung ausgehen kann. Was Ungarn entsprechen zu beantworten weiß und deswegen ein Anti-Soros-NGO-Gesetzt erlassen hat. Ich will mich da nicht näher einmischen. Ich muss ja Montag wieder rüber zu den Homo-Genen, nee Homogenen. Die Hälfte musste ich ja schon anzahlen. Geiz ist nun mal auch geil, auch jener, der mit der Menschenwürde handelt. Meine behandelte Zahnärztin hier in der Wiener-Bronx ging gar nicht anwenderfreundlich mit mir um gelinge gesagt. Ganz im Gegensatz zu einer Bloggerin, die mal weg war, jetzt aber wieder hier ist. Die was so freundlich mir im Kommentarblog mitzuteilen dass sie mein Blog eher nicht lesen wird. Vielen Dank noch einmal für Anregungen. Meine Texte sind angeblich zu lang und an den Absätzen mangelt es auch. Genauso wie an einer Struktur, die sich aber nicht ganz eindeutig zu ordnen lässt. Ich sag mal so. Wenn sie als Frau, in Schlapfen mit hohen Absätzen zu schlendern wissen, möglicherweise durch eine Allee, haben sie meine aufrichtige Bewunderung. Ich halte das im Übrigen für gar keine schlechte Idee jemanden mitzuteilen das man sein Blog eher nicht lesen wird. Habe ich heute sofort in der Praxis versucht und den mir entgegenkommenden Leuten klipp und klar zu verstehen gegeben, dass ich sie sicherlich nicht grüßen werde. Dafür fehlt es der Beziehung an Struktur. Im türkischen Supermarkt bringt das aber gar nix. Jedoch im Supermarkt einer großen deutschen Handelskette, die jetzt so tut, als hätten sie noch nie zuckerhaltige Sachen verkauft, und die ganzen Dicken hier haben das Obelix-Syndrom, hat mir doch die eine oder der andere den Vogel gezeigt. Was ich für eine ziemliche Sauerei halte. Ich dachte die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. By the way. Die gute Frau Zahnärztin, bekannt auch als Frau Dr. Gier, verlangte von mir schon für einmal Mundhygiene stolze 260 Euro. Die meinte ich habe da im Mund mehr Plag und so ein hässliches Zeug, als das frisch asphaltiertes Teilstück einer Autobahn Teer. Was aber nicht ganz der Wahrheit entsprach. Statt wie vor ihr mittels Kostenvoranschlag eingemahnt zwei Stunden Prophylaxe-Sitzung, langte dann bei einem anderen Zahnarzt auch eine Stunde. Die hatten dort aber auch einen Hochdruckreiniger für soziale Deprivierte im Einsatz. Der ging schon Richtung Kärcher. Darüber habe ich eh schon ausführlichst geschrieben, nee gebloggt, das ich mit der Tante da jetzt im Clinch liege. Natürlich nur über Bande. Ist auch nix Sexuelles. Ich hab mal nachgeguckt was die Black Mambas so machen, wenn die in eine weiße Frauen rein stechen, wie eine Gabel in ein Soufflee. Vier von denen pissen in einem neuen Beitrag einer Ukrainerin in ein Glas und in den Mund. Die trinkt das Zeug dann auch. Danach wiederum pisst sie einen der Stecher in den Mund. Was tut man nicht alles um im Spiel zu bleiben, finanziell nicht völlig depriviert. Ich finde dass Afrika und auch die Ukraine und vor allem deren Kulturen, in so einem Film, unzureichend erklärt werden. Die Ukraine sowieso und Afrika erst recht. Wir tun ja so als ob die nur eine Kultur kennen. Die der illegalen Einwanderung. Die Ukraine war ja mal zu einem Teil Habsburger-Land und zum anderen Teil in der Hand der Romanows, also unter russischer Knute. Davon hat sich das Land bis heute nicht ganz erholt wie es scheint. Hier Pisse, Stammesfehden, dort Verlust des Harn und der Krim, der Krieg im Osten, der was von einer Sezession hat und überall sonst lauernd die Oligarchen und wuchert die Korruption. Anderseits ist diese technikgetriebene Globalisierung schon was Wunderbares. Afrikaner, die einer Ukrainerin eine Mundhygiene verpassen. Das kann schon was, wenn über Wien träge dunkle hängen. Die gute Frau Dr. Gier kann sich ihre Preisevorstellungen einrahmen. Die soll gefälligst nur noch Reiche behandeln oder Menschen mit Vermögen und das sprachlich auch so kommunizieren, aber keine Menschen die sich ihr Geld einteilen müssen. Denen dann auch noch mit der Moralkeule kommen ist ganz übel. Die tat ja so als ob ich zu blöde sei zu verstehen, dass meine Zähne nicht mehr die Allerhellsten sind. Sehr unangenehm. Niemand ist stolz auf seinen mangelnden Zahnstatus. Allein um der eins auszuwischen, ist möglicherweise was Tiefenpsychologisches wie mit der Um2, der es überhaupt nix ausmachen würde, wenn ich nicht mehr existiere, bin ich ins Kostüm eines schwarzen Schwans des Widerstandes geschlüpft und tu mir die mehrmalige Expedition nach Ungarn an. Wobei die Verbindung dorthin sehr gut ist. Ab Wiener Hauptbahnhof holen die einen ab und bringen dich bis zur Haustür der Klinik. Wie ich schon sagte. Über meine Zähne habe ich mindestens so ausführlich geschrieben wie über das Thema Migration, die laut meinen derzeitigen Zahnarzt mehr Flickwerk sind, wie auch die europäische Migrationspolitik ziemliches Flickwerk ist. So ist das halt in der Schattenwelt. Dort ist alles notdürftig zusammen geschustert. Wir machen hier doch nicht Ponyhof. Allein nach schattenweltlichen Gesichtspunkten habe ich ganz wunderbare Hauer. Aus der Lichtwelt betrachtet natürlich nur Flickwerk. Ähnlich verhält es sich mit meiner Kleinstkunst. Aus der schattenweltlichen Perspektive betrachtet, schreibe ich am äußersten Rand meiner Möglichkeiten entlang. Das hat durchaus Bestand. Für die Lichtwelt langt es natürlich nicht, wo richtige Schriftenerstellerinnen oft tagelang über einen Satz brüten, wie ein Migrant in der sengenden Hitze, irgendwo im Vorhof zur Sahara oder gleich mitten drin. Dort haben die Geier Hochkonjunktur. Hier natürlich auch wenn es oft zu kapitalistisch wird.
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5.
In der Frage der Migration sind bei den Schreibenden, also den WirklichkeitsmacherInnen, längst alle Dämme gebrochen. Im gestrigen Quergeschrieben meiner Qualitätszeitung „Der Presse“, schreibt der langjährige Auslandskorrespondent der FAZ für Mittel – und Südosteuropa, ein gewisser Karl-Peter Schwarz, konservativ bzw. alternativ-konservativ, also schon a bisserl Richtung FPÖ-AfD tendierend. „Die wirkliche Herausforderung aber besteht darin, dass die EU an den Stoßwellen Massenmigration nicht ebenso zerbricht wie der Rumpf an der Titanic an einem Eisberg“. Ich will ihnen jetzt gar nicht damit kommen, dass ich es für problematisch halte, wenn man Menschen in existenzieller Not, die nix dafür können, das sie in die falsche Gebärmutter, zur falschen Zeit und am falschen Ort hineingeboren wurden, mit einem Eisberg vergleicht. Mit falscher Gebärmutter meine ich natürlich nix frauenfeindliches. So eine südsudaneische Gebärmutter kann natürlich vom Allerfeinsten sein, einzig von ihrer Biologie her gedacht und weniger vom sozialen Status. Die sozial deprivierte Mutter wird schon die richtige sein. Kuckuckskinder zahlen sich in Afrika ja nur bedingt aus. Not mal Not macht noch lange keine Plus. In der Frage Migration läuft nix mehr mit guten Geistern. Bald einmal wird einer schreibend, bloggend, facebookend oder twitternd, Europa mit der 6. Armee vergleichen, die einst von den Russen eingekesselt war und von allen Nachschubwegen (der Menschlichkeit) abgeschnitten, wie Europa von humanen Lösungen in der Frage der Migration. Wenn es so weit ist bitte ich um eine sofortige Überstellung nach Costa Rica oder Kolumbien. Dort wird seit dem Friedensabkommen mit der FRAC mehr Kokain verscherbelt als jemals zuvor. Das Problem ist in dieser Frage ist ja zunehmend die entmenschlichte Sprache. Niemand kann uns garantierten oder versprechen dass sich diese Entmenschlichung nicht einmal auch gegen uns wendet. Also sie und mich. Ich habe so eine Form der Entmenschlichung schon am eigenen Leib erlebt. Als Beobachtender bei der UNO und als Objekt der Beobachtung durch die Um2 und zum Teil auch durch den Goadfather. Statt mir zu helfen oder meine Not wenigstens zu sehen, wollte der mich in einen Nervenheilanstalt überstellen und die Um2 deutete sowieso gleich ma angeekelt auf den Keller und dann auf den Ausgang aus dem Kleinstbürgerlichen, weil ich ihre Erwartungen, die niemals die meinen waren, nicht erfüllen konnte, obschon ich mich wirklich anstrengte. An meinem Einsatz lag es nicht. Eher an meinen Fähigkeiten, die durch eine mögliche Deprivation in der frühen Kindheit, explizit darauf hinausreden möchte ich mich nicht, in einigen Bereichen ziemlich unterentwickelt sind. Ich denke da kann ich nix für. Nur glauben mir meine damaligen Wirklichkeitsmacher Selbiges nicht. Dabei erwuchsen mir aus diesem Scheitern mal 20 Jahre nur Nachteile wie z.B Zähne die nach Lichtweltmaßstäben nur Fickwerk, nee Flickwerk sind. Ich sag mal so. Von dieser entmenschlichten Sprache zur Tat braucht es manchmal nicht mehr als die eine oder andere Umfahrungsstraße, um seine wahren Absichten zu verschleiern. Der Goadfather hat sich aber hinten hinaus zu einem sehr großzügigen Mensch hin entwickelt. Das sollte nicht unterschlagen werden. Ohne diese Großzügigkeit auch keine Zähne. Die könnte ich mir dann eher nicht leisten. Beim meiner ersten Überstellung nach Ungarn wurde mal eine erste Bestandsaufnahme meines Zahnstatus gemacht, natürlich mittels Röntgen, inklusive zweier Kostenvoranschlägen. Wer nach Ungarn zum Zahnarzt fährt, fährt dort ja nicht aus Jux und Tollerei hin. Kostenvoranschläge sind dort die Regel. Da ist man nicht auf ein Lob aus, weil man seine Zähne so schön putzt. Abgesehen mal vom alten Sack letzten Montag. Sobald der im Bus den Mund aufmachte und eine halbe Stunde mal Kapitalismuskritik brachte, inklusive Vaginamonolog, etwas einstellt durch den männlichen Blick, wusste man sofort dem ist nur langweilig. Der hält es in seiner Gruft von Leben in der Gstätten einfach nicht mehr aus. Der wollte nur unter die Leute kommen. Vielleicht dachte der das auch bei den Ladys was gehen würde. Nur dafür hat er sich viel zu weit von den Frauen entfernt. Verfall hinter der Maske finden Frauen nicht anziehend. Außer in ganz jungen Jahren. Männer natürlich auch nicht. Die wollen top Titten. Man fährt nicht nach Ungarn zum Zahnarzt um im Bus auf der Hinfahrt den Kapitalismus zu sezieren, eh völlig unzureichend. Der Mann war ja nicht John Maynard Keynes. Wenn schon Geheul dann eher über das österreichische Gesundheitswesen. Wenn überhaupt. Zahnkliniken in Ungarn sind globalisierter Kapitalismus in Reinkultur. Das Gejammer über die Auswüchse der Kapitalismus will dort niemand hören. Wer nach Thailand oder auf die Philippinen zum Ficki-Ficki fährt, jammert doch auch nicht über das dortige Militärregime, das sich auf Anraten der alten Eliten, wieder mal an die Macht putschte, um den Rothemden den Gar aus zu machen oder das der philippinische Präsident Duarte auf sein Volk schießen lässt, ohne dass des die Welt groß in Aufruhr versetzt. Mich natürlich auch nicht. Da jammert man höchstens über die Preise im Ficki-Ficki-Gewerbe hier vor Ort. Was weiß ich, wie viel die Extras kosten beziehunsgweise das die Damen vorderhorstig sehr zeitnah agieren. Gibt Huren die gehen ihrem Geschäft mit der Stoppuhr nach. Was ich durchaus verstehen kann. Huren sind ja kein Handytariv mit Freiminuten. Roaming gibt es aber schon. Der alte Sack kam dir dann mit dem allgemeinen Unbehagen des Menschen im postmodernen und digitalisierten Spätkapitalismus. Der war wie Bitcoin. Als der in den Bus einstieg war er noch ganz werthaltig. Beim Aussteigen hatte der schon gut siebzig Prozent eingebüßt. Wenn schon Kritik, dann bitte was Konkretes, etwas das mit ungarischen Zahnkliniken zu tun hat und nicht mit den verwerflichen Arbeitsbedingungen in Westbengalen. Nach der Begehung durch meine Zahnstatus, händigte mir der ungarische Zahnarzt, der hervorragend Deutsch spricht, zwei Kostenvoranschläge aus. Einmal teuer und einmal eine Nuance preiswerter. Ich entschied mich für die preisnähere Variante. Hinten herum wo mehr gekaut als beobachtet und gelächelt wird, tut es auch die billigere Variante, welche bei mir auch schon links oben zur Anwendung kommt und gute Dienste leistet. Die ließ ich noch bei einem einheimischen Zahnarzt machen, der mir damals preislich sehr entgegen kam. Was ich durchaus zu schätzen weiß. Nur hatte das schon fast was von Schnorren. Eine seiner Assistentinnen ist die Schwester eines Kumpels von mir. Und die machte dann Stimmung für mich. So auf sozial bedürftig. Wollte ich nicht noch einmal erleben. Dabei kostet die auch schon eine ganz ansehnliche Summe. Das bedeutet jetzt nicht dass ich undankbar bin. Einmal die Armenkarte gezogen langt. Machte ich dann mit den Damen die das geschäftliche abwickeln meine Termine aus.
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6.
Die sitzen in so einer Art Rezeption wie in einem 4 oder 5 Sterne Hotel. Letzen Montag stand meine provisorische Brücke auf dem Terminplan. Da wurde mächtig viel herum gewerkt in meinem Mund. Gut 80 Minuten saß ich da mit weitaufgerissener Klappe. Ein Tätigkeit die ich an sich ganz gut beherrsche. Nur soweit aufreißen war extrem anstrengend. Ich mach ja auch nix mit Black Mambas. Sie verstehen. Ich muss mal eine Pornodarstellerin fragen wie die das schafft zwei bis drei Stück von den Prügeln gleichzeitig zu behandeln. Mir tut der Kiefer jetzt noch weh vor lauter unnatürlichen Bewegungen des Kiefers. Zumindest für einen Heterokerl. Bevor der Zahnarzt Montag ans Werk ging um mal für provisorische Verhältnisse zu sorgen, fragte er mich für welche Variante ich mich entschieden hätte. Damit wir uns nicht missverstanden, zog ich den Kostenvorschlag der billigeren Variante aus der Hosentasche, Unterschied gut 800 Euro, und legte den, den Arzt-Tisch mit dem PC und sagte unüberhörbar. „Ich möchte diese Variante um Betrag X“. Den Kostenvoranschlag für ganz Teuer hatte ich zu Hause gelassen. Zahnarzt wie Assistentin guckten sich dann ihren eigenen Kostenvoranschlag noch einmal an. Der Zahnarzt pflichtete mir dann noch bei dass er meine Entscheidung für eine gute Variante hielt. Blabla. Sogar wortwörtlich sagte er das. Das hätte er naturgemäß auch bei der anderen gesagt. Nehme ich mal an. Danach setzte ich mich in den Zahnarztstuhl und die eine Assistentin, er hatte zwei, die sich mehr um die administrative Angelegenheit kümmerte, also auch um den Kostenvoranschlag den ich hingelegt hatte, nahm mir meine Brille ab und legte sie auf ihren Tisch mit dem PC, wo noch immer mein Kostenvoranschlag lag. Als der Zahnarzt sein Werkzeug schon in der Hand hatte, kam sie noch einmal auf mich zu und bat um eine, nein zwei Unterschriften. Einmal Vertrag und einmal die Einverständniserklärung das die meinen Mundinnenraum aufbohren dürfen. Bat ich die Assistentin doch noch einmal um meine Brille. Obschon ich ganz klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hatte, dass ich die preiswertere Brücke wollte, lag auf ihrem Papierhalter mit Klammer, auf einmal die Teurere oben auf und nicht der Günstigere für den ich mich entschieden hatte. Die Tante tat dabei ganz beiläufig. Ohne Brille und noch einmal lesen hätte ich doch tatsächlich in was eingewilligt das 800 Euro mehr kostet. Ich will jetzt nicht mutmaßen wie es dazu kam. Kann auch a bisserl blöde gelaufen sein. Und die gute Frau hat mich falsch verstanden. Einen guten Eindruck hat dieser Vorgang jedoch nicht bei mir hinterlassen. Einen bleibenden dafür schon. Kurz dachte ich mir nur. Das ist doch nicht eurer ernst oder. Ich bin ja eh bereit zu zahlen. Was wollt ihr noch von mir. Das ist ja einer der übelsten Bauerntricks die es so gibt. Ich lasse mich ja immer mal wieder abzocken. Vor allem bei Dingen die nicht mehr als 100 Euro kosten, wie einst auf Ebay von einem Händler Namens jambambee. Aber niemals bei recht ansehnlichen Beträgen. Zumindest nicht wissentlich. Unter 100 Euro bin ich hin und wieder schon a bisserl nachlässig und vertraue meinem Gegenüber. Wo kommen wir denn hin, wenn wir unseren Geschäftspartnern und Gegenüber grundsätzlich misstrauen. Dann haben wir Zustände wie in der Frage der Migration. Das möchte ich nicht. Ein Mensch, ist ein Mensch, ist ein Mensch. Sogar wenn der völlig verdorben ist. Sie werden es nicht für Möglich halten, aber heute bekam ich Post vom Polizeipräsidium in Freiburg, Kriminalinspektion 3. Was mit Wirtschaft. Der jambambee scheint ein gewohnheitsmäßiger Betrüger zu sein. Es soll Hunderte von Geschädigten geben. Für die Kriminalen in Freiburg im Breisgau komme ich als Geschädigter in Frage. Die wollen von mir jetzt eine Zeugenaussage die ich denen schriftlich übermitteln soll. Hab ich mit einem der Handelnden in Freiburg telefoniert. Der jambambee sitzt inzwischen. Ich sagte zum Kommissar dass die zuerst mal gegen Ebay wegen Begünstigung zum gewerbsmäßigen Betrug ermitteln sollten, statt den jambambee aus dem Verkehr zu ziehen. Gut den auch. Auf der menschlichen Ebenen war der Herr Kommissar ganz auf meiner Seite. Ich erzählte dem noch wie mich die Sicherheitsabteilung von Ebay in dieser Sache blöde sterben ließ und ihre Hände in Unschuld wusch, wie einst der Pontius Pilatus seine Griffel. Der Mann hält auch nix von Ebay. Aber schon gar nix. Wie im digitalen Zeitalter der Plattformökonomie übliche, übernehmen diese Plattformenmacher keine Haftung. Schon gar nicht für Menschen die "im guten Glauben" Geld überweisen, nachem die auf diesen Plattformen etwas ersteigert oder gekauft haben. Doch für ihre Gewinne. Die einzige Möglichkeiten denen von Ebay eins auszuwischen ist es, dort nix mehr zu kaufen und öffentlich zu machen, dass sie dir den eingetretenen Schaden nicht ersetzen. Den ersetzen sie dir nur wenn du deren Zahlsystem verwendest. Wer das nicht macht ist dann selber Schuld. Blablabla. Scheiß egal was auf deren Handelsplattform alles so verschoben wird. Die in Freiburg wollen jetzt eine richtige Aussage von mir. Vorladen könnten sie mich auch. Obschon ich mich nicht erinnern kann in dieser Sache jemals eine Anzeige erstattet zu haben. Ich sagte noch zum Kommissar für kleine Fische. Gegen Ebay hat der ja nix in der Hand. Die drehen dass so dass sie selber zu den Geschädigten gehhören. Wer einem Händler vertraut wie ich bling vertraut, der sich jambambee nennt, ist an seinem Unglück schon auch a bisserl selber schuld. Ist wie viel zu lange Texte schreiben ohne Absätze. Da musste der Mann lachen. Ich auch. Weniger gelacht hätte ich wenn ich auf den ungarischen Bauerntrick reingefallen wäre. Ich finde diesen Move jetzt noch a bisserl abträglich und wenig vertrauensbildend. Da muss ich acht geben das es nicht schizoaffektiv wird. Falls sie auch mal in Ungarn was mit Zähnen machen wollen, gucken sie genau was sie da zu unterschreiben gedenken. Wobei ich mich dann schnell wieder auf das Wesentliche konzentrierte, da ich meiner Verantwortung doch ganz gut nachgekommen war. Gott sei Dank war es nicht knapp nach dem Aufstehen am Morgen. Da bin ich noch a bisserl indisponiert. Neuroleptika sie verstehen. Dann vergesse ich schon mal ein Von. Ich schlafe ja seit über 20 Jahren aus mir heraus nicht mehr. Also nicht mehr regelmäßig. Das zerrt. Muss man selber erleben. Beschreiben hilft nicht. Ich bin nicht immer am Höhepunkt meiner Schaffenskraft. Wieder zurück am Wiener Hauptbahnhof mit aufziehenden Zahnschmerzen, die Hälse meiner Zähne liegen ja derzeit ziemlich blank, wie die Nerven in der Migrationsdebatte, kaufte ich dort noch was zum Abendessen. Noch dazu bei einem Asiaten. Das Zeug in der Vitrine sah recht appetitlich aus. Nur weil ich Asiaten wenig attraktiv finde verschmähe ich nicht deren Kultur. Auf den Boden spucken und schlürfen wie die Chinesen kann ich auch. Die hatten da was im Angebot. Wok-Gemüse + Huhn + Reis 4,90 Euro inklusive einer Koriander-Sauce. Ließ ich mir gleich zwei Portionen einpacken. Ich drück schon einiges weg bei Tisch, wenn es schmeckt. Nur wenn mir was schmeckt hat das zu meist Nebenwirkungen wegen dem verdammten Histamin dass ich gar nicht mehr vertrage. An sich habe ich gegenüber der Bahnhofs-Gourmetküche leichte Vorbehalte. Die leben doch sehr von Laufkundschaft, die da einmal was kaufen, und dann mit ihren vollbesetzten Koffern zum Bahnsteig stürmen und so schnell nicht mehr gesehen werden. Zu Hause dann beim Fußball suchte ich im Koriander ganz verzweifelt nach dem zarten Huhn. Ich wäre schon mit einem eher zähen Huhn zufrieden gewesen das sich beim Kauen a bisserl ziert. In den zwei Boxen waren genau 2 ½ kleine Stückerl Huhn drinnen. Sowas würden sich die Bronx-Chinesen hier niemals erlauben. Die sind da wesentlich anwendungsfreundlicher. Liegt wahrscheinlich an den Betriebskosten oder die Asiaten am Bahnhof sind Arschlöcher und zocken einen ab. Was weiß man. Ich will die nicht verurteilen. Aber am Bahnhof, im Zahngewerbe und auf Ebay, wenn es mal schwer Kapitalistisch wird, herrschen eigene Gesetze. Nämlich jene der ungezügelten Gier, die gut ist, getarnt als Gewinn oder Profit-Streben. Der tobt in uns allen, auch beim Gratis-Bloggen, so wie es im Kopf vom alten Sack tobte, den ich auf seinen alten Tagen noch mal ein schönes Highlight wünsche, eine letztes Aufbäumen gegen die Verhältnisse, das er mal für einen Augenblick was zu lachen hat, auch mit seinen kaputten Zähnen.

Ende. Ka Spaß.

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Hallo Herr S.
Guter Beitrag. Ich habe mir gerade auch den Beitrag von Herrn Winkler in der Presse durchgelesen. Da steht ein Satz, den Sie zitieren aber ein bisschen anders drin, jetzt um 21:19, vielleicht hat das ja einer bei denen mittlerweile korrigiert, der bei Ihnen mitliest? ;) Also der Satz ist der hier: "Sie holen die Migranten oft direkt VOR (nicht (mehr?) in) Libyen ab und übergeben sie dann EU-Schiffen, die sie bisher nach Italien geführt haben." Hört sich nicht mehr nach Landgängen an. An der grundsätzlichen Berechtigung Ihrer Kritik ändert das natürlich nix, Ihr Hinweis auf den unterschied zwischen relativen und absoluten Zahlen zum Beispiel macht doch ziemlich klar die entweder absichtlich irreführende Rhetorik des Herren oder eben seine geistige Beschränktheit klar. Bei dem Punkt, wo der Wohlstand erst die Migration möglicht macht, musste ich auch an Glock bwz. Drohnen, Laser-Satelliten, DNA-selektive-Killerviren etc. denken. Ist schon zum Kotzen, die Angst der Europäer vor dem Lebenswillen der Ärmsten!

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Übrigens lohnt sich für deutsche Hartz4-Empfänger anscheinend der Umzug nach Österreich. Wenn ich das mit der Sozialhilfe richtig verstehe, würde ich vierhundert Euro oder so mehr im Monat kriegen, wenn ich meinen Wohnort von Berlin nach Wien verlege. Sie verblasen ja Ihre Stütze in Papas Wohnung und müssen keine Miete zahlen, aber wissen Sie trotzdem, was man so in der Bronx im Schnitt für 50 qm zahlt? Weil, selbst wenn ich hier mit 47 noch meine Umschulung mache und dann mit 49 und IHK Zeugnis als Fachinformatiker unterkomme: mehr wie 1,3 bis 1,5 netto sind bei 40h die Woche auch nicht drin. Und ganz stressfrei wird so ein Job auch nicht sein. Da lohnt sich eine Umsiedlung meiner 120kg Lebensgewicht eventuell mehr.

P.S.: Beim Schreiben dieser Zeilen tropfte mir beständig der Sozialneid-Geifer auf die Tastatur - ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es habt in Austria!!!!!!!!!!

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Grüss sie Herr S.
Sie haben vollkommen recht. Ich habe den guten Mann in diesem Punkt falsch zitiert. Da gibt es keinen Zweifel. Da sollte ich nicht Fake News machen. Für solche Fehler hat man aber normal Personal. Die zur Überstellung Anstehenden werden oft vor Lybien abgeholt und nicht ins Boot gebeten vom Land aus mit Handschlag. Steht da schwarz auf weiß. Da sie aber eh in lybischen Hochheitsgebiet herum schaukeln, könnte das auch bedeuten, dass die auch in seichteren Gewässern operieren oder ganz knapp bevor es seicht wird. Nicht das die auf Grund gehen, eigentlich langt schon dass sie als verlängerter Arm der Schlepper agieren. Ganz aus dem Spiel war ich trotz meines Fehlers mit Dünnkirchen nie, als die Teesackerl ihre Soldaten vor Frankreich abholten, aber schon in französischen Hochheitsgebiet. Ich könnte aber noch ein paar andere sprachliche Feinheiten über NGOs streuen. Denen wurde in dieser Sache doch schon jede Gemeinheit unterstellt. Mich freut dass sie da sehr genau sind. Was waren das noch für Zeiten, als sie zu einem Mord aufriefen. Eh nur zu einem satirischen und mehr pauschal. VON einer echten Tat musste man da ja nicht ausgehen. Haben sie sich sozaugen zum Von gesund geschrumpft. Wenn ich gewusste hätte dass der Text frei in Netz zu haben ist, hätte ich einfach kopiert und eingefügt. So musste ich abschreiben.

Ich kassiere keine Stütze. Da gibt es scheinbar einen Irrtum aufzuklären, das ich keine Stütze beziehe. Ich mach nix mit Stütze, aber Bude natürlich. Nee hier ist genau so schlimm. Da zahlt ihnen der Staat die Miete nicht. Möglicherweise gibt es was zum Heizen dazu. Aber mehr bleibt ihnen auch nicht. Schon gar nicht in Wien. 880 Euro sind knapp bemessen im Kapitalismus. da hat man unendlich Tagesfreizeit und kann sich nix leisten.

Geh als Fachinformatiker wird es hoffentlich auch a bisserl mehr als 1200 Euro geben. Jetzt machen sie mal. Ihnen tut zu viel Freiheit eh nicht gut. Sagen wir zu viel digitale. Da brechen sie leider völlig auseinander. Hoffentlich schaffen sie es, falls sie das überhaupt wollen. Wenn nicht mach auch nix. Machen wir halt wieder hier weiter. How cares.

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In der ostzonal deutschen Provinz, in einer unbekannten Firma, die den Fluch hat, einen Haustarif aufgestreikt bekommen zu haben, kriegt ein Schrauber am Band mit Schichtzulage in 3-Schicht- oder 4-Schicht-System knapp 2000 raus, also netto bei Steuerklasse 1 ohne Faxen, ein Facharbeiter in einem Job, wo man wirklich Facharbeiter sein muss, als 3-Schichter 2300, in der EDV mit Tagjob, Ingenieur/Informatiker oder nicht, mindestens das Gleiche, alles, was als Abteilungsleiter gilt, ggf. auch als Fachirgendwas und ohne abgeschlossenes Studium, kann mit ein bisschen Schleim auf das Doppelte kraxeln. Die letzteren machen es nie länger als ein, zwei, drei Jahre, aber in der Zeit können 100000 DDR-Mark im Trockenen sein und man kann sich erholen in einem anderen Job oder erstmal mit, ja wieviel, 2000+ Arbeitslosengeld. Come into the Provinz when you can stand the Langeweile with your own!

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Das klingt doch wunderbar. Man muss schon auch a bisserl Grundvertrauen in den Kapitalismus haben. Erschüttert wird es sowieso.

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Das klingt wirklich besser, was der Herr fritz_ da schreibt. Ich habe ja auch nur Hörensagen aus Fachinformatiker-Foren wo die einen angeben mit ihren 50k plus im Jahr und die anderen klagen, Arbeit lohne sich nicht. Das mit dem Vertrauen, das man sich wieder erschüttern lassen darf, wenn man will oder nicht, habe ich mir auch schon überlegt von wegen, gebe ich zur Abwechslung mal dem System einen Vertrauensvorteil, hab doch eh nix zu verlieren und in der Tat mit dem Zuviel Freiheit auch viel Last. Mehr als Lust dran. Lange Ausschlafen macht viel weniger Spaß, wenn man als ebenfalls kleinstbürgerlich konditionierter mittags körperlich erholt aber mit schlechtem Gewissen aufwacht. Und wenn die meine Wiener Miete nicht übernehmen wollen, dann ziehe ich auch nicht nach Wien! 880 Euro zum Lebensunterhalt ohne Miete wäre eine Verbesserung gewesen, aber so wird das nix mit mir in der Bronx. Muss ich also nur digital auf ihrem Teppich drauf und riskiere keine dicke Lippe.
Ja, die Zeiten, wo ich zum Mord aufrufe, scheinen wirklich zu ende zu gehen. Kleinstkariert werde ich nun jeden Tippfehler bei Ihnen anprangern und demnächst, wenn ich mir Qualitätsjournalismus leisten werden kann, dann muss ich noch nicht mal mehr Glück haben und ihre Quellen umsonst im Netz finden. Nee im Ernst, ich wollte Ihren Beitrag nicht auf eine Präposition reduzieren. Aber anscheinend kommt die Analrenitenz jetzt so richtig durch bei mir und werde demnächst wohl auch bei Dünnkirchen nicht an künstlerische Konnotationen sondern nur an Orthografie denken. Irgendwie gruselig, aber wenn das Schicksal es so will, dann soll es so sein.

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Tschuldigung Herr D. Ich hab Herr S. gechrieben.
Ich habe weiterhin unerschütterliches Vertrauen in sie Herr D. Sie werden ihren Weg schon machen oder der sie. Was weiß man. Besser sie verunstalten das Leben als das sie. So schlecht war und ist ihre Ausgangsalge ins Leben doch gar nicht. Als sie UNI machten und noch als Hochbegabt galten, stapfte ich ohne abgeschlossene Berufsausbildung sinnbefreit in Kuwait und Irak im Kreis, auf der Suche nach Brüsten die einen halt geben, vergessen lassen und Schnaps der einen ablenkt und wärmte. So von innen her. Frauen können ja nicht alles machen. An dieser Ausgangsposition hat sich bis heute nix geändert. Die haben wir weiter getragen, wie einen Kelch zum Brunnen des Gelingens oder wie eine frohe Botschaft in die sozialen Netzwerke, „VON“ wo auf es nur noch ein, zwei Schritte sind in den freien Fall oder ins große Glück. Im Netz dreht sich alles um Sympathien und Wiedererkennung. Wer sich im Netz im anderen nicht sofort wiedererkennt, verkennt sofort den Menschen im anderen, von der kosmischen Fügung für einen Augenblick Leben zusammengewürfelt, bevor es wieder Dunkel wird in uns, von den Rändern her und wir blind in uns Verfangen den Lichtschalter zu einem herrschaftsfreien Diskurs nicht mehr finden und nur noch in Kategorien wie Status, Ansehen und Erfolg denken und fühlen, vom System aufs Funktionieren herunter gedimmt, wie das Licht, wenn zwei Menschen hinten hinaus tatsächlich noch einmal Sex haben, sich aber für ihre zerfranste Körperlichkeit schämen, wie zu Anbeginn für ihre Unschuld. Sogar im fortgeschrittenen Alter ist man noch immer bemüht sie umzuschulen, falls sie das nicht als schweren Übergriff auf ihre psychische Gesundheit deuten. Eine nette Geste des Systems, auf die man bei mir bald einmal verzichtete. Ich machte dann ausgegliedert und schon ziemlich plemplem weit ab vom Schuss weiter. Da saßen wir dann, die Kinder der Kriege, fast alle auf irgendeine Form depriviert oder deprimiert, um solche Nuancen von Unterschiede kümmert man sich in der Schattenwelt nicht persönlich. Da sind alles Lichtweltzuschreibungen. Deswegen gehe ich dort ungerne hin. Die behängen mich andauernd mit Zuschreibungen wie einen Weihnachtsbaum in den Stellungen des 1. Weltkrieges, als Freund und Feind ihre Helme abnahmen und die letzten Überreste von Menschlichkeit in der eisigen Luft lagen, und einem der Verwesungsgeruch nicht dermaßen in den Nasen lag, so steifgefroren wie die herum lagen in der Kälte des Krieges, wie Geschenke des Gott des Gemetzels. Stille Nacht, Silent night, Douce nuit. Gut jetzt haben wir Ende Juni. Mein Krieg war ja mehr ein kleinstbürgerlicher. Wenn es bei mir kriegerisch wurde hatte ich meistens einen Sitzen oder ich beobachtete die Kriege der anderen. Der vom bosnischen-Muslim neben mir auf der Auswechselband des Lebens war mehr ein echter Krieg. Wobei. Keller machten wir beide. Er aber mehr als Luftschutzbunker und ich als Zufluchtsstätte. Scheint so dass sie tatsächlich was drauf haben. Was ja der springende Punkt ist. Sie haben Fähigkeiten. Da kann ich nicht mitreden. Ich will jetzt nicht wehleidig sein. Einerseits sind sie aus kleinstbürgerlicher Sicht schon a bisserl eine Enttäuschung, wenn ihnen so zum Lebensabend hin nur noch die größeren Korrekturen in einem Gratis-Blog bleiben, die an der getroffenen Textauslegung kaum was ändern. Ob die jetzt in Lybien oder direkt vor Lybien abgeholt werden. How cares. An Bord kommen sie in beiden Fällen. Natürlich nur jene Begüterten mir Euro oder Dollars, laut Herrn Winkler überwiesen aus der Weltbank, dem IWF oder gleich direkt aus den Taschen der Hiesigen. Südsudanesische Frauen sind ja nicht kreditwürdig. Das muss man sich einmal vorstellen. Während hier Banken schon Negativ-Zinsen verlangen, wenn man seine Kohle auf der falschen Bank ablagert und zu viel davon hat, haben die anderen so wenig Verlangen, dass sie keine Chance haben in diese Leben wenigstens einen Augenblick lang mittels Kredit oder anderwärtiger Allokation über ihren eigentlichen Verhältnissen zu leben, wie ich durch den Goadfather, der Freund und Feind in einer Person ist. Diese Menschen leben weit unter ihrem Verlangen. Anderseits, wenn mir hier wieder mal handwerkliche Fehler passieren, lassen sie sich bitte nicht abhalten und zeigen sie mir wo es langgeht Orthografisch. Sobald es beim Schreiben um Form, Grammatik und Rechtschreibung geht, habe ich im Grunde nix zu bestellen. Da bleibt der Acker der Sprache merk-lich unterrepräsentiert, wie die deutsche Kanzlerin in den Herzen der CSU. Jetzt machen die in der EU angeblich Ausschiffungsplattformen damit die Deutsche Kanzlerin ihren Job behält. Sau lustig deren Sprache. Weckt sofort eine Assoziation zur Deepwater-Horizon und Deepwater schon wieder was mit NGOs, die ihre Anker dort werfen bevor es zu seicht wird und die Bilder nicht mehr stimmen, wenn die zur Überstellung anstehenden, gleich über die Planke an Bord gehen und nicht mehr zur Rettung anstehen. Man muss schon festhalten das die Boote der Schlepper immer miserabler wurden über die Jahre. Die machen ja nur noch knallrote Gummiboote mit diesem Gummiboot fahr ich hinaus.

„Johnny NGO, der fühlt sich wie Jesus Christus und hat sogar einen Islamisten-Bart, vor den Verheerungen des Kolonialismus, schwört es seine Crew ein vor jeder Fahrt. Das Küssen von ausgemergelten Flüchtlingsfrauen an Board ist verboten, ich sag dir auch warum. Das Boot ist eine Konstruktion, dass kippt beim ersten Beschuss durch die italienische Luftwaffe sofort um“.

Das ist natürlich ein schwieriger Zustand, wenn man nicht weiß, ob sich Arbeit lohnt. Mein Vorschlag. Gratis-Bloggen. Lohnt sich ganz sicherlich nicht.

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Wärmsten Dank!
Von wegen, ka Spaß. Sehr viel Spaß hatte ich. Und Anregung. Und Bestätigung. Diesen kurzweiligen Text habe ich mir gerade augenfreundlich ausgedruckt und im Liegestuhl in der prallen Mittagssonne genüsslich verschlungen und dabei meine schrundigen Schenkel gebräunt, statt vor dem Laptop zu erbleichen wie so ein dermatolgisch degenerierter Zuckerberg, igitt.
Scheiß auf Absätze und kurz gefasste Häppchen. Unsere Generation hat noch größere Aufmerksamkeitsspannen als schlappe drei Minuten. Bis heute ziehe ich ruhige alte Filme dem Geswitche mit den schnellen Schnitten vor. Und falls sie dennoch viele Klicks wünschen, sourcen Sie doch den einen oder anderen Schenkelklopfer aus und stellen ihn als eigenen Beitrag ein ;-)

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Das freut mich Frau Fabry dass ich sie mit meinen Kommentar nicht zu sehr verärgert habe. Hier sind die Gesprächspartner ja oft sehr eigen. Die läuten da an deiner Tür und sagen dir dann dass sich nicht mehr läuten werden. Was ja unglaublich komisch ist. Ich habe seit gestern a riesen Hetz hier in der Schattenwelt, trotz freiliegender Zähne. Der Ungarische meinte, bisserl Aua bei Kalt - Warm. Der gute Mann hat leicht reden. Schmerzunerfahrene mit einer richtigen Mami die einen tröstet wenn man Wehwehchen hat hätten diese locker 1 bis 2 Packungen Schmerztabletten weggedrückt. In der Schattenwelt beginnt ja der Humor oft dort, wo in der Lichtwelt nur noch geschwiegen oder verdrängt wird, weil man sich schämt wenn man den Anforderungen nicht genügt den Es-mäßigen wie den ganz eigenen. Zu viel Scham und Verzweiflung kann man sich unten drin einfach nicht leisten. Man kann nicht den ganzen Tag beschämt und verzweifelt sein. Diese Scham muss schon genau dosieren. Siehe Deprivation. Damit kannste höchstens in der Lichtwelt vor die Kamera treten. Wobei oben drin hat dass ja kaum einer. Mir ist noch aufgefallen das die Goadfather-Erziehung auch super Seiten hatte. Ich konnte schon mit acht neun Jahren seine ganzen schmutzigen Cassetten wie das Ritter-Lied auswendig. Die Behüteten hatten von sowas null Ahnung. Die wissen nix von der Anarchie der Nicht-Erziehung. Also wenn ich ein Blog entdecke, wo nur noch sie kommentieren, muss ich unweigerlich lachen. Bitte nicht falsch verstehen. Das gibt es sicherlich ganz Wunderbare. Beim Bloggen geht es ja oft nicht um Qualität. Ist im Übrigen kein spöttisches Lachen. Eher Situationskomödie. Ich gehöre ja auch recht oft zu ihrem Club.

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