Montag, 13. August 2018
Das Wort zum Sonntag am Montag
Heute habe ich über einen Menschen was gelesen der sein Glück im Leben gefunden hat. Dieser Mensch kann natürlich auch eine Tante sein, die ihr Glück im Leben fand. Da fragt man sich natürlich wer es zuvor versteckt hatte. Ich hoffe aber das macht keinen Unterschied wer von den Geschlechtern jetzt glücklicher ist. Glück ist Glück. Unlängst habe ich behauptet, der Untergang des heterosexuellen Mannes, sagen wir eine Spur weniger apokalyptisch, das Ende seiner Vormachtstellung, wurde durch die Erfindung der Waschmaschine und die Pille eingeläutet. Ich füge zu dieser Entwicklung noch das Fahrrad, die Schreibmaschine und den Büstenhalter hinzu. Was ich damit sagen möchte. Na das die Moderne, zu der auch die viel geringere Kindersterblichkeit gehört, der Frau ganz neue Freiräume ermöglichte. In einem größeren Zeitraum betrachtet war die Befreiung der Frau, aus ihren unzweifelhaft beengten Verhältnissen, physisch wie psychisch, seit dem Siegeszug der industriellen Revolution, zu dem auch ein modernes Staatswesen gehört, nicht mehr aufzuhalten. Der Feminismus wird in seiner Wirkung fast a bisserl überschätzt. Nicht dass ich die Errungenschaften des Feminismus klein reden möchte, obschon der zuweilen eher was für besseren Damen und die besseren Leute ist und auch immer war. Ein Beispiel dafür. Gestern lief in ORF 1, unserem öffentlich-rechtlichen Sender, um 20 15 Uhr ein Film mit dem Titel „The Boss – Dick im Geschäft“. Die Hauptrolle spielte Melissa McCarthy, eine kleine, dicke Frau, die ziemlich lustig sein kann. Die Frau hat unzweifelhaft schauspielerisches und komödiantisches Talent. Eben weil das der Fall ist brachte der ORF dann gleich im Anschluss noch einem Film mit ihr in der Hauptrolle. „Tammy – voll abgefahren“. In diesem Film spielt sie wiederum eine kleine, lustige, noch dickere Frau. Ich habe schon einige Filme mit der Frau McCarthy gesehen, in denen sie auch eine lustige, kleine, dicke Frau spielte. Am allerlustigsten fand ich die Frau McCarthy, als sie den einstigen Pressesprecher von Präsident Gaga, Sean Spicer imitierte. Zweimal nacheinander die Frau McCarthy als lustige, kleine, dickliche Frau ist ja wie Silvester Stalllone hintereinander als Rocky und Rambo. Zweimal die Frau McCarthy im Hauptprogramm des ORF an einem Sonntagabend ist unzweifelhaft eine Errungenschaft des Feminismus für die besseren Leute. Oder die Filme sind super billig im Einkauf. Ich habe gegen diese Art des Feminismus an sich nichts einzuwenden. Aber schon gar nix. Es wird schon unzählige Frauen geben die sich gerne Filme über kleine, lustig, dicke Frauen ansehen. Wobei ich bei der Frau McCarthy eine Tendenz ausmache. Mit dem Erfolg beim Publikum wird die immer dünner. Nicht dass die mal ganz dünn sein wird. Was sollen sich dann all die dicken Frauen denken, die in ihr sowas wie ein Vorbild sahen, ein Roll-Model, nee Rol Model. Wiewohl ich zugeben muss mir die beiden Filme nicht angesehen zu haben. Ich guckte gleichzeitig Golf, der Tiger is back, Fußball – Deutscher Supercup, Tennis und einen Hauch von Leichtathletik. Im Privat-TV hätte ich mir auch American Sniper ansehen können. Aber den kannte ich schon. Und die machen immer ganz viel Werbung, so dass man ganz aus dem Sniper-Modus kommt. Von diesem Feminismus der besseren Leute, für bessere Leute, sickert ja leider noch nicht so viel nach unten zu den weniger betuchten Frauen durch. Meine Kopftuchfrauen im Pinguinstyle hier in der Bronx tun sich in dieser Frage noch a bisserl schwer. Dabei schauen viele von denen auch so aus wie die Frau McCarthy bevor sie bekannte wurde. Genauso wie Frauen aus Afrika und Asien, die noch immer 4-6 Kinder in die Welt setzen, wie einst die Europäerinnen im 19. Jahrhundert, weil die Kindersterblichkeit in diesen Ländern noch immer sehr hoch ist. Die haben noch nicht so viel davon dass des Hauptabendprogramm von ORF 1 sehr feminin ist. Sitzt dann eine hochgeschossene afrikanische Frau vom Stamm der Maasai vor der Glotze, guckt ORF 1 und denkt sich. Scheiße ich bin 1,82 Meter groß und wiege schlappe 51 kg und bin fürchterlich feingliedrig, und das neue Schönheitsideal in Hollywood ist eine weiße, lustige und recht gewichtige Frau, die 1,57 Meter misst. Mist. Muss ich mich jetzt kürzen lassen? In Niger, ein Knotenpunkt der Subsahara-Migration, ist die Kindersterblichkeit heute fast noch so hoch wie in Europa zu Beginn des 20. Jhdt. Nee deren Kinderflut liegt primär nicht daran, das die als Ethnie völkisch alle a bisserl plemplem sind und der weißen Rasse biologisch haushoch unterlegen. Deren Dilemma fängt schon bei der Geografie an und hört bei der subventionierten europäischen Landwirtschaft nicht auf. Frauen hatten früher die Funktion von Gebärmaschinen, die oft im Kinderbett dahingerafft wurden oder andauernd schwanger waren, bis sie dann bald einmal an Auszerrung in die Grube wanderten. Da haben es hiesige Frauen heute unzweifelhaft besser. Was auch daran liegt das der Katholizismus stark an Wirkunsmacht verloren hat und nicht mehr über den Bauch der Frau verfügt. Abgesehen Mal von Argentinien. An sich lese ich nur noch ungern etwas Historisches über die Lebensbedingungen im Mittelalter oder zur Zeit der Frühindustrialisierung. Unweigerlich schämt man sich dafür wie verwöhnt man eigentlich ist und trotzdem erfindet man sich immer einen Grund zum Jammern, weil man angeblich am Ende ist, das einen nur noch verwaltet und man sich mehrfach überlebt hat, so wie sich ein Auto mehrfach überschlägt, das mit überhöhter Geschwindigkeit aus einer Kurve getragen wird. Ganz unzweifelhaft habe ich mit überhöhter Geschwindigkeit gelebt. Ich war viel zu schnell unterwegs, da ich es es für ausgeschlossen hielt die 40zig zu kratzen. Jetzt mit 50zig habe ich natürlich den Scherben auf. Aber so was von, wenn ich mich an Stellen kratze an denen es gar nicht juckt. Mir bleibt nur noch die Devise. "Was juckt es mich". Über meine Zukunft habe ich mir nie Gedanken gemacht. Das wiederum hat mir diese Zukunft nie verziehen, dass ich sie gar so stiefmütterlich behandelte. Jetzt mach die nix mit mir und verweigert sich mir standhaft. Was mich naturgemäß zur Um2 bringt, die sich mir und meinen Bedürfnissen als Kind auch immer verweigerte. Als Stiefkind bin ich ja nicht mal erbberechtigt. Da die Um2 keine eigenen Kinder hat und mich nicht einmal grüßt, wenn ich den Goadfather am Handy anrufe, geht ihr leiblicher Besitz wohl an ihre leibliche Nichte und den leiblichen Neffen über. Falls sie nicht ewig lebt. Wovon aber auszugehen ist. Die ist zäh wie Leder und härter als Krupp. Was ich für eine ziemliche Schweinerei halte. Immerhin war ich es den sie jahrelang mit grober Leberwurst und Gemeinheiten aller Art, die direkt aus der Kälte kamen belieferte und nicht ihre Nichte bzw. Neffen. Die Nichte wurde bei ihren Besuch von der Um2 sogar gefragt was sie essen möchte. Ich niemals. Nicht einmal zu meinem Geburtstag. Eine unverzeihliche Kränkung die ich der Um2 nicht einmal vorwerfen könnte. Ich wette die weiß in dieser Sache von nix. Und wenn doch, würde die antworten: "Na hungern musstest du nicht". Möglicherweise halten sie mich jetzt für extrem kleinstbürgerlich und geldgierig. Aber die Sache ist ja so. Richtet einen ein leiblicher Elternteil völlig zu Grunde, aus welchen Gründen auch immer, wird man hinten hinaus, wenn einem das Glück hold ist, für seine Pein wenigstens noch a bisserl entschädigt. Bei Stiefeltern hingegen bleiben einem nur die psychischen Dellen. Und ich habe da einige die ich der Um2 zu verdanken habe und jetzt niemanden in Rechnung stellen kann.

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Ähnlich ergeht es oft afrikanischen Frauen. Deren Unglück ist oft so allumfänglich und reicht historisch oft bis in die Zeit der Sklaverei und des Menschenhandels zurück, weshalb sich dieses Unglück auch in der Zukunft weiter fortsetzt. Ist wie was Lebendiges das wächst. Da muss man dann nicht mehr allzu viel falsch machen. Dieser Mechanismus der da im Hintergrund werkt wird gerne übersehen. Denken sie nur an unsere Vorfahren. Ab dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 war das Unglück im Grunde nicht mehr aufzuhalten, das über die Hitler-MacherInnen kam. Viele unserer Vorfahren wussten an diesem 24. März 1933 auch noch nicht dass sie hinten hinaus mal zu den allerschlimmsten Massenmördern der Menschheitsgeschichte gehören werden. Zu MadaGASkar und a bisserl Enteignung der Juden hätten viele der Unsrigen schon ihren Sanktus gegeben. Aber gleich zur Endlösung. Irgendwann ist man dann nur noch damit beschäftigt sein Unglück auf kleiner Flamme zu halten bzw. zu verwalten so gut es halt geht. Was keine einfache Sache ist, wenn man nicht mehr zu hoffen wagt. Grauenhaft dieses Gefühl das man eigentlich verschrottet gehört, weil sich das Unglück so tief in einen hinein gefressen hat, dass man es nicht mehr ganz los wird. Irgendwann wird dieses Unglück zu etwas Chronischen, mit dem man sich besser anfreundet, wenn nicht sogar unterwirft, um nicht gänzlich aufgefressen zu werden. Ich bin z.B. ein 30 Klicks-Schreiber. Wenn es sagenhaft gut läuft schaff ich doppelt so viele Klicks. Über diese imaginäre Grenze komme ich in der Regel nicht hinaus. Es scheint da Gesetzmäßigkeiten am Werk zu sein, gegen die ich nicht anzuschreiben bzw. anzuleben vermag mit meiner Parkbank-Psyche. Deswegen ist es fürchterlich disgusting und explorierend jämmerlich, dass man auf ein Erbe hoffen muss, da man selber zur Kapitalbildung nix beitragen konnte, wo man doch schon seit vielen Jahren auf Reserve lebt. Einst war das Leben ja fürchterlich beschwerlich. Als Jäger und Sammler hatte man da vielleicht noch mehr Freude an seinem Dasein. Zumindest spricht deren Ernährung dafür dass sie ein besseres Leben hatten, als die früh Sesshaften, denen die Hühner und Schweine ins Vorhaus kackten. Ich sag mal so. Die neolithische Revolution war eine Zeitlang, so um die 9800 von durchschnittlich 10 000 Jahren, schon ein ziemliches Luder für viele. Die hatten nicht viel zu lachen so ganz ohne Zähne. Wie sie völlig richtig vorausahnen habe ich mein Glück im Leben nicht gefunden. Das wäre einfach zu viel verlangt und recht abwegig bei meiner Biografie. Ein Sprichwort sagt ja: „Man soll sein Glück schmieden solange es noch heiß ist“. Nee da hab ich was verwechselt. Das Eisen soll man schmieden solange es noch heiß ist. Was auch seine zwingende Logik hat. Sonst werden doch keine gescheiten Panzer und Panzerabwehrkanonen daraus. Trotzdem ist jeder seinen Glückes Schmied. Ist wie Kant seine selbstverschuldete Unmündigkeit nur mit anderen Worten. Wie sie ja möglicherweise bereits wissen kann ich nix. Was so Schönes schmieden wie ein Glück gleich gar nicht. Das was ich zeitweise für Glück hielt waren in Wahrheit manische Phasen der Übertreibung. Dieses kleine Glück hat mir die therapeutische Zunft nachhaltig zerstört. Das die auch alles und immer Pathologisieren müssen. Diese ewige Pathologisieren hat meine schönsten Erinnerungen in ein völlig anderes Licht gerückt. Grauenhaft, wenn einem dann die ersten Zweifel kommen und von diese guten Momenten, mit Schmackes durch den Fleischwolf des Pathologischen gedreht, nur noch irgendein zerquetschtes Zeugs überbleibt, wie Hack das mit Pferdefleisch verfeinert wird. Heute kann ich sagen. Der Wahnsinn hat mir im Grunde jedes Lebensglück und Liebesglück zerstört. Und zwar radikal und nachhaltig, so nachhaltig dass ich mir nie mehr davon erholen werde. Obschon mir der Wahnsinn auch einige schöne Stunden bescherte. Nur buchverführerisch gesehen stehe ich trotzdem tief im Soll. Geblieben sind mir ein paar glückliche Momente die zu meist nur von nur sehr kurzer Dauer waren. Ich weiß schon. Es ist das Wesen von Momenten dass die recht abrupt enden. Nur ein paar mehr hätten es schon sein können. Ich habe ja immer mal wieder mein Glück mutwillig zerstört oder es nicht halten können. Zerstört habe ich gar nix. Ich bin kein Menschenzerstörer. Obschon ich mit dem Wortmacher und der Bildmacherin Mitbewohner habe, die gerne mal alles kurz und klein hauen, wie Kinder in ihrer Trotzphase. Kippte ich in Richtung Depression, die unweigerlich auf eine Manie folgte, kippte auch dieses kleine Liebesglück, wo ich doch nicht einmal wusste dass ich manisch-depressiv war. Wäre ich in dieser Frage besser informiert und vorbereitet gewesen, hätte ich mir möglicherweise eine Strategie einfallen lassen können und meine Herzensdamen vorwarnen wie man damit umgeht. So aber ging ich jahrelang voll in diese manisch-depressive Falle hinein, wie die Tausendjährigen in ihren Gottesdienst, dessen Gott des Gemetzels, ein gescheiteter Provinzler aus Österreich, Millionen von Opfer verspeiste. Dabei war der VegetARIER. In solchen Phasen beendete ich meine Beziehungen einfach von Jetzt auf Nun. Weder öffnete ich meine Wohnungstür für ein Gespräch, um mein Verhalten zu erklären, noch ging ich ans Telefon. Was mir heute auch irgendwie leid tut. Na vor allem für mich. Das waren durch die Bank Klassefrauen. Ich bin heute noch ganz verwundert dass die was mit mir anfingen. Solche Frauen bleiben am Beziehungsmarkt natürlich nicht über. Da muss man sich keine Sorgen machen. Da standen Jungs Schlange. Wer über blieb war ich. Ich will sie aber nicht völlig entmutigen. So einfach gebe ich mich in dieser Frage natürlich nicht geschlagen. Papier ist geduldig. Nicht alles was ich erlebte war akut pathologisch. Einiges war nur leicht bertrunken. Ich hatte da mal was mit einer tollen Frau aus Dänemark am Start. In die Frau war ich verliebt. Sie in mich auch. Wir hingen da am Strand ab, plantschten und fummelten ein wenig im Meer herum. Nix übertrieben Sexuelles. Eher was zärtlich verspieltes. Scheiße, bei zärtlich verspielt zieht es in mir alles zusammen, so als ob ich eine Zitrone gebissen hätte oder bei einer üblen Lüge erwischt werde. Was ich wegen der Histamin-Sache sowieso nicht tun sollte. Bekam ich im Wasser stehend eine Peniszustand den ich auch als stehend bezeichnen würde. Standen mein Ständer und ich im Wasser und konnten nicht mehr raus. Der Strand war voll mit Leuten und ich sexuell noch extrem gut im Saft und frei von sedierenden Tabs. Bis auf meine Herzensdame wusste ja niemand warum ich da im Wasser stand und zuwartete. Und die verarschte mich dann a bisserl vom Strand aus, indem sie sich extrem sexy abtrockente. Die Frau hatte auch richtig Busen. Also stand ich nur so herum und wartete zu und guckte sie durch meine Sonnenbrille an. In diesem Moment war ich glücklich. Da bin ich mir heute noch sicher. Um in der Frage des Lebensglücks, die für viele Menschen sehr wichtig, wenn nicht sogar von oberster Priorität ist, nicht alle Verantwortung auf mich laden zu müssen, wie ein Esel die schwere Last des Messias, waren die Voraussetzungen für ein kleines Glück, das nicht ganz so flüchtig ist, wie ein unbeschwerter Tag am Strand, nicht gerade die besten. Stellen sie sich vor der Messias-Esel wäre extrem störrisch gewesen und hätte den Messias bei seiner Ankunft in Jerusalem abgeworfen, so wie Israel seine arabisch stämmigen Bürger abwirft, wenn Israel sich als "Nationalstaat des jüdischen Volkes" definiert. Was ist mit den 17,5% an Israelis die nicht jüdisch sind. Mein Vorschlag. Falls ein arabische-stämmiger Israeli diesem Israel den Rücken kehren möchte und eine Wohnung besitzt mit Balkon und Meerblick, wenn es geht nicht rüber in den Gazastreifen, wäre ich sofort bereit für einen Wohnungstausch. In der Bronx würde sich dieser Mensch als Araber sofort heimisch fühlen. Hier gibt es auch keine Juden. Also keine Lebenden, sondern nun noch tot in Form von Gedenktafeln und Stolpersteinen. Araber passen in ihrem Antisemitismus, der auch viele Hiesigen umtreibt, eh ganz wunderbar hierher. Ich als alter Judenfreund weniger. Meine Stolpersteine auf dem Weg zum Glück, für die ich nix konnte, waren die Um1, gefolgt von der Um2 und leider auch der Goadfather, mein Deprivationsmacher wider Willen. Denen war mein Lebensglück scheiß egal. Aber so was von. Dem Goadfather hinten hinaus ja nicht mehr. Da muss man schon das Dorf an der Autobahnabfahrt lassen. Allerdings sind die für mein Scheitern was das Lebensglück betrifft nur Beifang. Das allergrößte Problem auf meinem Weg zum Glück war wohl ich selber. Wobei mir jede/r Defektemacher/in bestätigt. Als manisch-depressiver Mensch, viele Jahre unbehandelt, der sich dann auch noch eine schizoaffektive Psychose einfing, weil er einmal in seinem Leben nicht beim Schnaps blieb, viele Jahre in den zerfransten Rändern der Idylle lebend, meistens mehr schlecht als recht, mit einer Parkbank-Psyche, die zu nichts im Leben im Stande ist, aber auch gar nix, ist es nicht so einfach sein Glück zu finden. Wie sie sehen können ist das mit den DefektemacherInnen ein zweischneidiges Schwert, das so oder so schneidet. Schneiden tut es auf alle Fälle. Groß gesucht habe ich ja auch nicht. Mir langt schon das Versteckspiel gestandener Kleinstbürger, die sich für unglaublich smart halten, wenn sie sich nicht in den Karten schauen lassen. Mit der Fraktion der Hintergedanken-MacherInnen weiß ich sowieso nix anzufangen. Grauenhaft wenn die andauernd nur so tun als ob. Etwas wozu ich gar kein Talent habe. By the way. Zum Einschlafen hin habe ich gestern noch a bisserl Österreich I geguckt. So zum Anschluss hin. Das ging ja razz fazz. Der opportunistische Kleinstbürger ist schlimmer als jeder Überzeugungstäter. Die, die zusahen und laut johlten weil Juden die Straße aufwischen mussten mit ihren Leben, waren ja mindestens so schlimm wie die Erfinder dieser Tätigkeit. Wenn ich in diesem Leben schon kein Glück finde, dachte ich mir, dann erfinde ich mir einfach eines. Und tatsächlich. Mir fiel da auch sofort einiges zu dem Thema ein, dass ich eiligst zu Papier bringen wollte. Gerade als ich im Begriff war meine erfundene Glücksformel festzuhalten, meldete sich der Wortmacher zu Wort und prophezeite mir, wenn ich nicht spätestens bis Dienst meine Steuererklärung für 2017 abgebe, die ja längst überfällig ist, überlebt der Goadfather die Strahlentherapie nicht. Nicht einen Tag.

Ende.

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