Mittwoch, 23. November 2016
Lichtweltallüren und Schattenweltreflexe. Die Tausendste
Bier. Ein Königreich für ein rhetorisches Saufgelage. Einzig mit der Methode Bier, scheint ein Herr Dr. sowieso, seinerseits weißer Akademiker und Blogger von Rang und in Würde lebend, meinen Texten beizukommen, der sprachlich auch noch die allergrößten Sinnbrocken zu stemmen vermag, wie einst der Kapitän Efraim Langstrumpf, Freibeuter des Intellekts und Schrecken allen Mittelmaßes ein Fass voller Schnaps, auf dem lachend die Pipi saß. Jedoch sogar angesäuselt, in bester Stimmung und voll guter Absichten, ist so ein Schizophrenisten-Text im Grunde nicht auszuhalten. So viele Worte um nix, die dahinplätschern wie ein Bächlein in das der Bauer Franz aus Gewohnheit schon sein ganzes Leben hinein pisst, obschon der ein tolles Innenklo mit Sitzwärmer und Spülautomatik besitzt. Der Schizophrenist könnte doch gleich schreiben, dass er nur so dasitzt, und ein paar Witze reißen, schön kurz und bündig wie ein Blog-Kasperl, in stenografischer Kurzform . Ein Gratis-Leser will nun mal gut unterhalten werden. Ist doch eine große Geste wenn sich ein Lichtweltmensch gönnerisch in ein Schattenweltblog, nein „Das Schattenweltblog“ klickt, weil der sich beim Klicken vertan hat, oder sich beim Don erst anstellen und eine Eintrittskarte lösen muss. Die Lebenszeit von werktätigen Akademikern, die so weiß sind wie wir uns die Jungfräulichkeit erhoffen und die mit ihrem segensreichen Tun, die Welt von Krankheiten und weiteren Irrtümer bewahren, ist nun mal begrenzt wie eine ausverkaufte Wärmefalsche in ihrer Fläche und dadurch ein extrem werthaltiges Gut, wie z.B. der Wurfarm vom Tom Brady.

Ich verstehe ja das weiße Akademiker nie zur Schmähführ-Elite gehörten und a sich a bisserl schwer tun, um bei dieser ehrenwerten Schattenwelttätigkeit das Gleichgewicht zu behalten, wie mein Schattenwelt-Kumpel der Weiße, wenn der sich auf die Wahlfahrt zur 3,5 Promille Heilligkeit begibt. Man kann im Leben nicht alles haben und alles beherrschen. Der Facebook-Chefe ist ja auch mit einer Idee reich geworden, die er aus gekränktem Stolz programmierte, weil er bei den Ladys nicht landen konnte. Ich werde dafür nie zur Rechtschreib und Grammatik-Elite gehören. Weiße Akademiker tun sie auch oft schwer bei den Ladys. Geehelicht werden die ja gerne wegen ihres hohen sozialen Status, weil sie eine recht sichere Partie sind und beständig in ihrem akademischen Geltungsdrang. So ein akademischer Systemhengst ist ja ein zuverlässiges Nutztier, aber zum Reiten eher nicht gedacht. Wenn Ehefrauen und Lebensabschnittpartnerinnen von weißen Akademikern mal schön im Galopp reiten wollen, satteln die ja gerne den Gärtner mit Schultern so breit wie eine Bücherwand, der auch noch so ausschaut, als könne er mit einem einzigen Hieb der Spitzhacke, bis in den äußeren Erdkern eines Orgasmus vordringen. Der Yoga und Pilatus-Trainer tut es natürlich auch, genauso wie eine niedrige weibliche Libido. Weiße Akademiker sind ja berühmt dafür dass sie ganz kleine und artige Eier spazieren führen wie einen Hund an der Leine, als Ausgleichszulage aber mit einem recht geräumigen Gehirn bedacht wurden, für das sie natürlich noch viel berühmter sind. Gibt nix daran auszusetzen.

An was ich aber was auszusetzen habe, ist die Art wie akademische Herrenmenschen in meinem Blog den coolen Kumpel von nebenan imitieren, oder gleich den harten Kerl von der Straße geben, der mit allen Wassern gewaschen scheint. Ich kann ja für mich reklamieren dass ich beim Herr Akademiker noch nie was in sein schönes Lichweltblog hinein kommentiert habe. Immer um Objektivität bemüht habe ich mich mal durch das Lichtweltblogs des Herrn Akademikers geklickt. Schönes Blog, gibt es nix auszusetzen. . Fesch, mit Intellekt, Inhalt, Niveau, familiäre Idylle, bunten Bilder, Rechtschreibung und Grammatik. Alles vom Feinsten. Wobei gekünstelt wird in diesem Blog ja weniger. Nicht mal in allerkleinster Kleinstkunst-Partikel wird dort herum gekünstelt. Ist mehr was preußisches, ohne Pomp und Trara, da weiß man gleich was Sache ist. Muss ja auch nicht sein das mit dem künsteln. Deswegen muss es auch nicht sein, das ich dort folgendes in das Kommentarblog schreibe.

Lieber Herr Damals, ich habe jetzt eine neue Methode und habe vor dem Genuss Ihres Beitrages über ihren idyllischen Familienausflug im Wohnmobil, erstmals zusätzlich 600 mg Seroquel Normal + XR, gefolgt von 600 mg Neurotop, und eine Halbe Packung Antidepressiva eingeworfen . Eh nur die Trittico. Die sind Kinderkram. Dadurch habe ich nicht schon im ersten Drittel aufgegeben zu lesen, sondern erst weit über der Hälfte. Ehrlich gesagt war das jetzt gelogen. Ich hab nur Bilder geguckt. Die sind ja schön abfotografiert und noch schöner eingestellt. Also nicht verkehrt herum wie hin und wieder bei mir. Mir ist zwar nicht klar geworden, warum sie der Welt unbedingt von ihrem Allerweltsauflug voller Allerweltsgefühle erzählen müssen, ist doch ihre Familie und nicht meine, oder machen wir zusammen Weihnachten, dennoch hatte ich häufig die Gelegenheit mich am Grün der Wiese, den schönen Bäumen, und der tollen Vorderpartie ihres Wohnmobils zu erfreuen. So eine Aufnahme von einem linken Vorderreifen mit Frontpartie und Windschutzscheibe, in seiner ganzen erhabenen Architektur und Ästhetik, das ist schon was. Vor allem wie das fotografiert wurde. Künstlerisch sehr ansprchend und experimentell. Sie wagen sich da weit in unbekanntes Terrain vor. Das muss ich neidlos anerkennen. Sehr imponierend. Wäre es ihnen vielleicht möglich ihre Ausflüge derart zu komprimieren, das sie am gescheitesten gleich ganz zu Hause bleiben und einfach nur eine Topfpflanze abfotografieren oder ein paar Kaffetassen. Liebe wären mir aber Haustiere. Vielleicht haben`s eine Katze. Wir Schattenweltmenschen haben nämlich wenig Zugang zu so einem Lichtweltleben voller Wärme.

PS: Herr Akademiker schön das es beim dritten Anlauf zum Motorradführerschein doch noch für sie geklappt hat. Und so „machohaft“ ist ihr Motorradl doch gar nicht. Da haben ihre Freunde was missverstanden. Das ist ja mehr so ein 70 PS Kracherl und keine Kawasaki Ninja HR2. Für meine Bekannte, die Ladys S., ein ganz zartes Persönchen von 55 kg, wäre ihre Maschine nix. Einerseits zu wenig Leistung und anderseits viel zu schwer. Ich hatte aber dennoch meinen Spaß.

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