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Freitag, 26. Juni 2026
Der Nebenerwerbsapokalyptiker
der imperialist, 10:51h
Es gibt w******. Wie dich?
Auf welcher Grundlage wixxt der noch?
Nicht auf welcher Grundlage, legt der Blablabla noch einen drauf.
Auf was für eine Grundlage.
Die „Vierer-Bande" ist amüsiert.
Woraufhin ich mir denke. Gute Gedankenbrücke.
Ich muss noch Häuslpapier kaufen.
Am 26 Juni in Wien.
Es ist so verflucht heißt dass ich Wetterschicht habe.
Gegen Mittag bin ich wieder zu Hause von der Insel.
Da sitze ich im Sommer in der Wohnung wo es stickig ist.
Ich sollte wieder meine beiden Kumpels denn Sepp und den Franz die Hitze besprechen lassen.
Klimawandel.
Aber Wandel ist doch immer.
Hitzewarnung-Inflation.
In Ozeanien wehrt sich ein Land gegen den Untergang.
Wie die Ukraine. Wie ich.
Ja aber mit dem Unterschied. Du wirst nicht aus deinen Trümmern wieder auferstehen.
Venezuela. Da habe ich noch externen Text.
Mit dem Anstieg des Meeresspiegel wurde Tuvalu, ich und du - du und ich - am Ende - nur du - und nicht ich.
Dabei hätte ich gerne.
Zum Symbol der Erderwärmung. Wer?
Na Tufalu.
Also. Wenn du das sagst.
Damit setzt der S. gerne ein Zeichen.
Der hat mich inzwischen auch aufs Altengleis abgeschoben.
Mit der Taktik sich einfach nicht mehr zu melden.
Bin gespannt ob der Hobbit-Anwalt wenigstens einmal zum Radl fahren kommt.
Scheiße, wir leben nur einmal.
Nur damit kann man Kleinstbürgerliche nicht aus der Reserve locken.
Geh, die treffen sich doch andauernd mit wem.
Nur halt nicht mit dir, stellt der Wortmacher die Dinge richtig.
Stimmt auch wieder.
Goadfather sein hoch angesehener Erstsohn, der das Glück hatte extern aufgewachsen zu sein, ohne dem Einfluss des Um2 / Goadfather-Komplex, geht bei denen doch ein und aus.
Der hat doch eine Ehefrau, und eine Tochter, also eine Enkelin und eine Urenkelin, zum herzeigen.
Und einen Rasentraktor, füge ich an.
Weil der so viel Rasen hat rund um sein Haus.
In ausgezeichneter Lage.
Aus, aus dein Spiel ist aus.
Ja, ja.
Aber wenigstens werde ich nicht positiv diskriminiert, spotte ich zurück.
Nur kann dich der Goadfather nicht aufs Altenteil abschieben, weil der ja noch viel älter ist als du.
Stimmt auch wieder. Sehr lustig.
Denen ist es im Grunde wurscht ob du lebst.
Ja.
Der Stillstand in deinem Leben. Das ist nichts für Herrschaftliche.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Da behalte ich mein inwendiges Grauen ganz bewusst für mich.
Und schwafle nur endlos um den Brei herum.
Natürlich vom Discounter.
Das war jetzt eine Anspielung auf der nächsten Text.
Und wie sieht's in dir zu dieser Frage aus?
In mir? Ich passe mich einfach an die Situation an.
Der hat ja im Leben nichts zu bestellen.
Genau.
Ich nehme was kommt.
Und meistens kommt niemand, amüsiert sich der Wortmacher.
Die Situation auf Tuvalu? Spielen die auch bei der WM?
In dieser Reportage SPIEGEL 26/2026 soll es auf Tuvalu irgendwann keine flutfreien Tage mehr geben.
Tuvalus neun Atolle und Riffe liegen meist nicht mehr als zwei Meter über dem Meeresspiegel. Der steigt – in dieser Region doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt, rund vier Millimeter im Jahr.
In diesem Artikel geht es aber noch um etwas anderes.
Tuvalu kämpft nicht nur gegen den Meeresspiegel, es kämpft auch gegen die Instrumentalisierung der eigenen Not. Hier, im gemessen an der Population kleinsten eigenständigen Land der Welt außer dem Vatikan, findet ein Ringen mit einer Erzählung statt, die Gutes will und den Betroffenen doch schadet: Ein Staat gebe auf.
Es ist ein Kampf gegen eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Na, ja.
Ich kenne keine Insel auf dieser Welt die aufgrund einer selbsterfüllenden Prophezeiung untergegangen ist. Unsere Gletscher schmelzen doch auch nicht wegen selbsterfüllenden Prophezeiungen? Oder haben die alle ein Bewusstsein?
Die Natur lässt sich nicht psychologisieren.
Das ist menschliche Hybris.
2021 hielt der tuvaluische Außenminister per Video eine Alarmrede auf der Weltklimakonferenz. In Anzug und Krawatte schilderte er hinter einem Pult die »tödliche Bedrohung« für sein Land: »Wir sinken.« Dann zoomte die Kamera heraus und offenbarte, dass er bereits knietief im Salzwasser stand. Das Video , bewusst schockierend inszeniert, ging viral. Es sollte ein Weckruf an die Industriestaaten sein, ihre Emissionen zu senken. Doch viele meinten einen Abschiedsbrief zu hören. Tuvalus Schicksal? Besiegelt. Bedauerlich.
Und nützlich. Medien in aller Welt berichteten, fast schon erleichtert. Der sonst abstrakte Klimawandel war endlich konkret abbildbar.
»Die traurige Wahrheit ist, dass eine Umsiedlung, einst undenkbar, nicht mehr nur Theorie ist«, erklärte vergangenes Jahr Tuvalus Premierminister. Dazu machte eine Nachricht Schlagzeilen, die sofort als Klima-Exodus gedeutet wurde. Australien hatte ein spezielles Visum für Tuvaluer eingeführt, das jährlich 280 Bürgern ein unbefristetes Aufenthaltsrecht gewährt. Im ersten Jahr bewarben sich mehr als 8750 – weit mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung.
Also rüber nach Australien.
Ins Land der coolen Gruben.
Nicht cool. Kohlengruben.
Zuerst verlieren die Palmen den Halt und dann die Menschen.
Auf Tuvalu.
Auf die Insel müssen ja so gut wie alle Lebensmittel importiert werden.
Auf dem versalzenen Böden Tuvalus wächst nichts.
Ich muss sie vorwarnen.
Jetzt wird's irgendwie lustig.
Und das eigentlich ungewollt.
Die australische Klimaforscherin Carol Farbotko hat dafür den Begriff »wishful sinking« geprägt. Nicht »wishful thinking«, also Wunschdenken, sondern Wunschsinken. Vermeintlich wohlwollende Kosmopoliten würden »mit einer Mischung aus Horror und perverser Ungeduld darauf warten, dass die ersten Inseln verschwinden«. Tuvalu solle zum absoluten Beweis werden, dass die Menschheit anders leben muss, um sich zu retten.
In dieser verordneten Untergangserzählung, schreibt Farbotko, gehe es nicht um die realen Nöte der Tuvaluer, sondern nur um ihre Brauchbarkeit als »Kanarienvogel in der Kohlemine«.
Wishful sinking« und »wishful thinking«.
Das fand ich sehr lustig.
Die Sprache kann schon ein Luder sein. Oder ein Lude.
Schon lud mich niemand ein.
Zum Ende hin des Artikels gibt es aber Hoffnung.
Nur halt nicht für dich und mich Kassandra.
Du Kassenbon der Vorsehung der im Mistkübel landet.
Mit Schiffen saugt Tuvalu Sand vom Grund der Lagune hoch und schüttet Gelände auf. Es liegt nicht zwei Meter über dem Meeresspiegel, sondern bis zu sechs. Genug, um die Flutprognosen für 26100 zu überstehen. Vier solcher Areale gibt es bereits auf Fongafale. Sie allein werden nicht reichen. Doch sie könnten der Anfang vom Ende von Tuvalus Ende sein.
Fasst schon am Abend radelte ich doch noch über die Insel. Die Tage sind lang, selbst wenn es sich anders anfühlt.
Ich musste meine Trinkflasche am Rad auffüllen.
Aus einiger Entfernung guckte ich einen Mann dabei zu, wie der das Wasser in Fontänen vor dem Hydranten herabregenden ließ wie eine biblische Plage.
Ich war ungefähr 15 bis 20 Sekunden noch unterwegs bis zum Hydranten, bis zum Wassergott.
Ein Mann in seinen mittleren Jahren.
Mit Wampe.
Männer mit Wampe wählen zu 84%, die FPÖ.
Spottet selbst der Deichgraf. Die Stimme der Vernunft und Menschlichkeit.
Ich mache direkt neben dem Mann halt, der noch immer das Wasser laufen.
Und laufen und laufen.
Wenn der so weitermacht dachte ich mir, wird sich gleich einmal meine Blase melden.
Hochnervös wie die ist werde ich gleich Schiffen müssen.
Allerdings nicht in einer weiten Fontäne, spottet der Wortmacher. Durch meine Anwesenheit fühlte sich der Mann irgendwann doch noch darin bestärkt seine Wasserflasche aufzufüllen.
Das war aber keine 1,5 Liter Bottle.
Das war eine winzig kleine Wasserflasche.
"Und für dieses mickrige Ding, hast du jetzt 50 Liter Wasser verschwendet. Du bist ein selten dummer w******."
Kam es mir auf einmal aus. In der Regel halte ich mich bewusst zurück. Nur noch schreibend trage ich mein Innerstes auf den Lippen.
Das kann man immer behaupten.
Es wird wohl an der Hitze gelegen haben dass ich die Fassung verlor.
Der Mann sagte nichts.
Der ging einfach weg mit einer 0,25 Wasserflasche in der Hand.
Aufgefüllt.
Woraufhin ich mir dachte als ich meine Wasserflasche auffüllte.
In vorbildlicher Manier.
Was heißt hier vorbildlich.
Hebel runtergedrückt, Wasser Marsch, und passt schon.
Warum soll man da ewig zu warten.
So schwierig ist das nicht.
Das Wasser war ziemlich kalt. Eben weil der Typ 50 Liter rausgepresst hatte.
Anscheinend hat der Mann Ansprüche ans Wasser.
Das ist ja völlig umsonst gibt auf der Insel. Also gratis.
Die Welt wird nicht mit einem großen Knall untergehen, dachte ich mir.
Die Welt wird nicht mit einem großen Knall untergehen.
Sie wird nicht in einem großen Feuerball verglühen,
auch nicht in 135 atomaren Erstschlägen.
Es werden nicht U-Boote sein, die ihre Fracht aufs Land übersetzen, in einem Zweitschlag.
Braunschlag. Nicht jetzt.
Es werden Milliarden von solchen Alltagsszenen sein, jede einzelne eigentlich nicht der Rede wert.
An denen werden wir zugrunde gehen.
Und das zum 100 Geburtstag der Ingeborg Bachmann.
Ende
Auf welcher Grundlage wixxt der noch?
Nicht auf welcher Grundlage, legt der Blablabla noch einen drauf.
Auf was für eine Grundlage.
Die „Vierer-Bande" ist amüsiert.
Woraufhin ich mir denke. Gute Gedankenbrücke.
Ich muss noch Häuslpapier kaufen.
Am 26 Juni in Wien.
Es ist so verflucht heißt dass ich Wetterschicht habe.
Gegen Mittag bin ich wieder zu Hause von der Insel.
Da sitze ich im Sommer in der Wohnung wo es stickig ist.
Ich sollte wieder meine beiden Kumpels denn Sepp und den Franz die Hitze besprechen lassen.
Klimawandel.
Aber Wandel ist doch immer.
Hitzewarnung-Inflation.
In Ozeanien wehrt sich ein Land gegen den Untergang.
Wie die Ukraine. Wie ich.
Ja aber mit dem Unterschied. Du wirst nicht aus deinen Trümmern wieder auferstehen.
Venezuela. Da habe ich noch externen Text.
Mit dem Anstieg des Meeresspiegel wurde Tuvalu, ich und du - du und ich - am Ende - nur du - und nicht ich.
Dabei hätte ich gerne.
Zum Symbol der Erderwärmung. Wer?
Na Tufalu.
Also. Wenn du das sagst.
Damit setzt der S. gerne ein Zeichen.
Der hat mich inzwischen auch aufs Altengleis abgeschoben.
Mit der Taktik sich einfach nicht mehr zu melden.
Bin gespannt ob der Hobbit-Anwalt wenigstens einmal zum Radl fahren kommt.
Scheiße, wir leben nur einmal.
Nur damit kann man Kleinstbürgerliche nicht aus der Reserve locken.
Geh, die treffen sich doch andauernd mit wem.
Nur halt nicht mit dir, stellt der Wortmacher die Dinge richtig.
Stimmt auch wieder.
Goadfather sein hoch angesehener Erstsohn, der das Glück hatte extern aufgewachsen zu sein, ohne dem Einfluss des Um2 / Goadfather-Komplex, geht bei denen doch ein und aus.
Der hat doch eine Ehefrau, und eine Tochter, also eine Enkelin und eine Urenkelin, zum herzeigen.
Und einen Rasentraktor, füge ich an.
Weil der so viel Rasen hat rund um sein Haus.
In ausgezeichneter Lage.
Aus, aus dein Spiel ist aus.
Ja, ja.
Aber wenigstens werde ich nicht positiv diskriminiert, spotte ich zurück.
Nur kann dich der Goadfather nicht aufs Altenteil abschieben, weil der ja noch viel älter ist als du.
Stimmt auch wieder. Sehr lustig.
Denen ist es im Grunde wurscht ob du lebst.
Ja.
Der Stillstand in deinem Leben. Das ist nichts für Herrschaftliche.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Da behalte ich mein inwendiges Grauen ganz bewusst für mich.
Und schwafle nur endlos um den Brei herum.
Natürlich vom Discounter.
Das war jetzt eine Anspielung auf der nächsten Text.
Und wie sieht's in dir zu dieser Frage aus?
In mir? Ich passe mich einfach an die Situation an.
Der hat ja im Leben nichts zu bestellen.
Genau.
Ich nehme was kommt.
Und meistens kommt niemand, amüsiert sich der Wortmacher.
Die Situation auf Tuvalu? Spielen die auch bei der WM?
In dieser Reportage SPIEGEL 26/2026 soll es auf Tuvalu irgendwann keine flutfreien Tage mehr geben.
Tuvalus neun Atolle und Riffe liegen meist nicht mehr als zwei Meter über dem Meeresspiegel. Der steigt – in dieser Region doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt, rund vier Millimeter im Jahr.
In diesem Artikel geht es aber noch um etwas anderes.
Tuvalu kämpft nicht nur gegen den Meeresspiegel, es kämpft auch gegen die Instrumentalisierung der eigenen Not. Hier, im gemessen an der Population kleinsten eigenständigen Land der Welt außer dem Vatikan, findet ein Ringen mit einer Erzählung statt, die Gutes will und den Betroffenen doch schadet: Ein Staat gebe auf.
Es ist ein Kampf gegen eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Na, ja.
Ich kenne keine Insel auf dieser Welt die aufgrund einer selbsterfüllenden Prophezeiung untergegangen ist. Unsere Gletscher schmelzen doch auch nicht wegen selbsterfüllenden Prophezeiungen? Oder haben die alle ein Bewusstsein?
Die Natur lässt sich nicht psychologisieren.
Das ist menschliche Hybris.
2021 hielt der tuvaluische Außenminister per Video eine Alarmrede auf der Weltklimakonferenz. In Anzug und Krawatte schilderte er hinter einem Pult die »tödliche Bedrohung« für sein Land: »Wir sinken.« Dann zoomte die Kamera heraus und offenbarte, dass er bereits knietief im Salzwasser stand. Das Video , bewusst schockierend inszeniert, ging viral. Es sollte ein Weckruf an die Industriestaaten sein, ihre Emissionen zu senken. Doch viele meinten einen Abschiedsbrief zu hören. Tuvalus Schicksal? Besiegelt. Bedauerlich.
Und nützlich. Medien in aller Welt berichteten, fast schon erleichtert. Der sonst abstrakte Klimawandel war endlich konkret abbildbar.
»Die traurige Wahrheit ist, dass eine Umsiedlung, einst undenkbar, nicht mehr nur Theorie ist«, erklärte vergangenes Jahr Tuvalus Premierminister. Dazu machte eine Nachricht Schlagzeilen, die sofort als Klima-Exodus gedeutet wurde. Australien hatte ein spezielles Visum für Tuvaluer eingeführt, das jährlich 280 Bürgern ein unbefristetes Aufenthaltsrecht gewährt. Im ersten Jahr bewarben sich mehr als 8750 – weit mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung.
Also rüber nach Australien.
Ins Land der coolen Gruben.
Nicht cool. Kohlengruben.
Zuerst verlieren die Palmen den Halt und dann die Menschen.
Auf Tuvalu.
Auf die Insel müssen ja so gut wie alle Lebensmittel importiert werden.
Auf dem versalzenen Böden Tuvalus wächst nichts.
Ich muss sie vorwarnen.
Jetzt wird's irgendwie lustig.
Und das eigentlich ungewollt.
Die australische Klimaforscherin Carol Farbotko hat dafür den Begriff »wishful sinking« geprägt. Nicht »wishful thinking«, also Wunschdenken, sondern Wunschsinken. Vermeintlich wohlwollende Kosmopoliten würden »mit einer Mischung aus Horror und perverser Ungeduld darauf warten, dass die ersten Inseln verschwinden«. Tuvalu solle zum absoluten Beweis werden, dass die Menschheit anders leben muss, um sich zu retten.
In dieser verordneten Untergangserzählung, schreibt Farbotko, gehe es nicht um die realen Nöte der Tuvaluer, sondern nur um ihre Brauchbarkeit als »Kanarienvogel in der Kohlemine«.
Wishful sinking« und »wishful thinking«.
Das fand ich sehr lustig.
Die Sprache kann schon ein Luder sein. Oder ein Lude.
Schon lud mich niemand ein.
Zum Ende hin des Artikels gibt es aber Hoffnung.
Nur halt nicht für dich und mich Kassandra.
Du Kassenbon der Vorsehung der im Mistkübel landet.
Mit Schiffen saugt Tuvalu Sand vom Grund der Lagune hoch und schüttet Gelände auf. Es liegt nicht zwei Meter über dem Meeresspiegel, sondern bis zu sechs. Genug, um die Flutprognosen für 26100 zu überstehen. Vier solcher Areale gibt es bereits auf Fongafale. Sie allein werden nicht reichen. Doch sie könnten der Anfang vom Ende von Tuvalus Ende sein.
Fasst schon am Abend radelte ich doch noch über die Insel. Die Tage sind lang, selbst wenn es sich anders anfühlt.
Ich musste meine Trinkflasche am Rad auffüllen.
Aus einiger Entfernung guckte ich einen Mann dabei zu, wie der das Wasser in Fontänen vor dem Hydranten herabregenden ließ wie eine biblische Plage.
Ich war ungefähr 15 bis 20 Sekunden noch unterwegs bis zum Hydranten, bis zum Wassergott.
Ein Mann in seinen mittleren Jahren.
Mit Wampe.
Männer mit Wampe wählen zu 84%, die FPÖ.
Spottet selbst der Deichgraf. Die Stimme der Vernunft und Menschlichkeit.
Ich mache direkt neben dem Mann halt, der noch immer das Wasser laufen.
Und laufen und laufen.
Wenn der so weitermacht dachte ich mir, wird sich gleich einmal meine Blase melden.
Hochnervös wie die ist werde ich gleich Schiffen müssen.
Allerdings nicht in einer weiten Fontäne, spottet der Wortmacher. Durch meine Anwesenheit fühlte sich der Mann irgendwann doch noch darin bestärkt seine Wasserflasche aufzufüllen.
Das war aber keine 1,5 Liter Bottle.
Das war eine winzig kleine Wasserflasche.
"Und für dieses mickrige Ding, hast du jetzt 50 Liter Wasser verschwendet. Du bist ein selten dummer w******."
Kam es mir auf einmal aus. In der Regel halte ich mich bewusst zurück. Nur noch schreibend trage ich mein Innerstes auf den Lippen.
Das kann man immer behaupten.
Es wird wohl an der Hitze gelegen haben dass ich die Fassung verlor.
Der Mann sagte nichts.
Der ging einfach weg mit einer 0,25 Wasserflasche in der Hand.
Aufgefüllt.
Woraufhin ich mir dachte als ich meine Wasserflasche auffüllte.
In vorbildlicher Manier.
Was heißt hier vorbildlich.
Hebel runtergedrückt, Wasser Marsch, und passt schon.
Warum soll man da ewig zu warten.
So schwierig ist das nicht.
Das Wasser war ziemlich kalt. Eben weil der Typ 50 Liter rausgepresst hatte.
Anscheinend hat der Mann Ansprüche ans Wasser.
Das ist ja völlig umsonst gibt auf der Insel. Also gratis.
Die Welt wird nicht mit einem großen Knall untergehen, dachte ich mir.
Die Welt wird nicht mit einem großen Knall untergehen.
Sie wird nicht in einem großen Feuerball verglühen,
auch nicht in 135 atomaren Erstschlägen.
Es werden nicht U-Boote sein, die ihre Fracht aufs Land übersetzen, in einem Zweitschlag.
Braunschlag. Nicht jetzt.
Es werden Milliarden von solchen Alltagsszenen sein, jede einzelne eigentlich nicht der Rede wert.
An denen werden wir zugrunde gehen.
Und das zum 100 Geburtstag der Ingeborg Bachmann.
Ende
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Samstag, 20. Juni 2026
Der alte Horror-Clown
der imperialist, 10:46h
Sachen gibt's. Manchmal spült es die tiefenpsychologische Zerrüttung in einfachen Alltagsszenen an die Oberfläche. Ich stand auf der Donauinsel bei einem Wasserhahn und füllte meine Flaschen auf. Da kam ein Mann auf mich zu – ein älterer Herr mit weißen Haaren, die er zu einem dünnen Zopf geflochten hatte – und fragte mich: „Sind Sie fertig?“ Woraufhin ich im ersten Atemzug, ohne nachzudenken, mit „Ja total“ antwortete und mich erst beim Nachdenken in ein „Nein“ korrigierte.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Das ist der Text zu diesem Bild, das Sie sich von mir naturgemäß nicht machen müssen. Weil in der Regel machen wir nichts miteinander. Nicht einmal mehr zum Gegeneinander können wir uns aufraffen. Abgesehen vom Opa Vernunft. Der stellt sein Blog wöchentlich 3275 Mal neu ein. Schwer zu sagen, was er damit bezwecken möchte. Dass die etablierten Medien seine Ideen aufgreifen? Dass er im Netz zum unverzichtbaren Influencer aufsteigt, wie möglicherweise Andy Burnham zum nächsten Labour-Regierungschef, der in einer Kampfabstimmung gegen den derzeitigen Amtsinhaber Keir Stärker triumphiert haben könnte, nachdem er bei der Unterhaus-Nachwahl von Makerfield mit 55 % der Stimmen triumphiert hat. Trotz des aktuellen Umfragetiefs der Labour-Regierung gelang es ihm, seinen Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Parlamentswahl sogar noch zu steigern, was Politologen als seltene und historische Leistung einstufen. Mit diesem Erfolg positioniert sich Burnham als starker zukünftiger Spitzenkandidat, der Reform UK auch landesweit schlagen und Labour in eine zweite Amtszeit führen könnte – auch wenn offenbleibt, ob er diesen lokalen Schwung im Kampf um das Premierministeramt auf nationaler Ebene wiederholen kann.
Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß – ka Scheiß. Relevanz lässt sich nicht erzwingen. Na ja, der Hitler hat das Gegenteil bewiesen. Wer hat das jetzt gesagt? Eine Stimme aus dem FKK-Bereich auf der Insel, amüsiere ich mich. Komme ich der "Vierer-Bande" zuvor, muss man mich als zufriedener Menschen denken.
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¡Dios mío!
Das Museu d’Arqueologia de Catalunya mit Hauptsitz in Barcelona zeigt im Weinviertel seine wertvollen archäologischen Bestände und eröffnet damit einen Zugang zu einer Gesellschaft vor mehr als 2500 Jahren. Sie lag zwar am Rand der Welt, aber dennoch gibt es kaum eine Gegend des antiken Mittelmeerraumes, in der kulturelle Interaktionen und transmediterraner Austausch so genau verfolgt werden können wie hier. Quelle: Nur a Schmäh mit Niveau. Und wo liegt da genau Witz? Na mit der OLGA von der Wolga in einem verrosteten Himmelbett. Nur a Schmäh. Das habe ich mich eben auch gefragt.
Na, dass ich ¡Dios mío! und Mistelbach in einem Aufwasch habe. Noch dazu kulturell unterwandert. Ich kann auch anders. Schon schmeißt sich die „Vierer-Bande“ hier weg vor Lachen. Das ist nicht fair.
Ich könnte den Text auch so beginnen lassen:
¡Dios mío!
Eine einzelne Tomahawk-Marschflugkörper kostet etwa 3,6 Millionen Dollar, ungefähr so viel wie die Finanzierung eines mehrjährigen Forschungsstipendiums eines Wissenschaftlers. Das gesamte Budget der National Science Foundation ist geringer als unsere Ausgaben in der ersten Woche des Krieges gegen den Iran. Quelle: 📰Dr. Jeff Coller leitet das RNA Innovation Center an der Johns Hopkins University.
Nur bringst das nichts. Überhaupt nichts. Schon gar nicht bei dieser Affenhitze. Diktaturen und Demokratien haben die Bomben griffbereit wie du deine Tabs. Ja. Ich versuche es noch einmal.
¡Dios mío!
Was für die Mistelbacher:innen die Venus von Wilhelmsdorf ist, ist für die Iberia die „Dama de Elche“, zweifellos das berühmteste künstlerische Zeugnis der iberischen Welt. Und ich Depp dachte, das ist die Sagrada Família (offiziell Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família), entworfen vom genialen katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Die Katalanen sehen sich aber nicht als Spanier. Die Katalanen sehen sich als Katalanen. Stimmt auch wieder irgendwie. Ich wollte sowieso nur den Beweis antreten, dass ich auch anders kann. Du Hannibal unter den Sprachlosen, versuchst mit haltlosen Analogien deine Texte zu kaufen im Namen des Herrn – nicht fern – der echte Hannibal. Der kam, und die Folgen sind bekannt. Die Punier wurden besiegt, Karthago zerstört, und das bedeutete auch für die Iberer das Ende ihrer Freiheit. Die römische Kolonialisierung Spaniens löschte die Kultur aus, die Sprache verschwand. Quelle: Die 'Presse'
----_------_--------___----------______-------______------______-
„Porca miseria!“
Ich sag’s Ihnen. Hinter der nächsten Ecke meines Mindsets lauert auch schon wieder die arme Frieda. Auf und nieder musste sie einst sich bücken, um den Horror zu ertragen, den ich mir ausdenke. Meinen ganz persönlichen Horror, der sich natürlich nicht verallgemeinern lässt und auf den ich kein Urheberrecht erhebe.
Leicht ist es nicht (das Leben zu nehmen), aber leicht hat es einen (das Leben wieder genommen) in der Ukraine, im Libanon, als politischer Gefangener in einem russischen Gefängnis, im Iran. Und wem alles das Leben so im Sudan genommen wird, weiß keine Sau mehr. Aber das ist alles so schrecklich plakativ. Wer so einen Text beginnt, der will sich nur herausreden oder von sich selbst ablenken. Oder einen ganz bewusst auf die falsche Fährte führen. Du führungslose Bagasch. Das war typisch Wortmacher.
Aber zu russischen Gefangenen hätte ich noch Text.
Sie verteidigte politische Gefangene, bis sie selbst verhaftet wurde: Die russische Anwältin Marija Bonzler aus Kaliningrad schreibt aus dem Gefängnis über Folter – und wie der Geheimdienst sie zu einem Deal nötigen wollte.
Seit gut einem Jahr sitzt die Anwältin Marija Bonzler, 65, im Untersuchungsgefängnis Nummer 1 in Kaliningrad in Haft. In wenigen Wochen soll ihr der Prozess gemacht werden. Der russische Staat wirft ihr Landesverrat« vor.
Zudem liegt ihre Zelle im fünften Stock.
„ich habe das Gefühl, für alle wäre es leichter wenn ich hier sterbe". Genau - du Ballast-Existenz - du Palast der Niedertracht - deine Tracht - auf die nicht zwangsläufig eine Tracht Prügel folgt. In einem russischen Gefängnis.
SPIEGEL: Seit Beginn von Russlands Krieg gegen die Ukraine sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Memorial mindestens 56 politische Gefangene in russischen Gefängnissen oder kurz nach ihrer Freilassung gestorben. Werden Sie medizinisch behandelt?
Bonzler: Nein, alle Medikamente kauft mein Sohn Slawa und schickt sie mir. Der Sanitäter bringt sie mir morgens in die Zelle. Untersucht werde ich nicht. Wenn ich mich beschwere, sagt der Sanitäter, dass es allen schlecht gehe – wegen des Wetters, des Nebels oder was auch immer. Ich bin Vegetarierin, aber das interessiert niemanden. Sie bringen mir nur noch ein Glas Milch und Stück Butter. Ich muss selbst sehen, wie ich mich versorge. Meine beiden Söhne schicken mir Lebensmittel ins Gefängnis. Aber nicht alle kommen bei mir an.
Der Frau ist es sogar verboten die Tauben zu füttern.
Apropos Tauben füttern:
Das Originallied heißt „Frühlingslied“ (oft einfach „Taubenvergiften im Park“ genannt) von Georg Kreisler und die ursprüngliche Strophe lautet:
Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
geh’n ma Tauben vergiften im Park!
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,
geh’n ma Tauben vergiften im Park!
Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
geh’n ma politisch Gefangene vergiften im russischen Bau!
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,
geh’n ma politisch Gefangene vergiften im russischen Bau!
Variante 2:
Schau, der Wärter ist faul und die Suppe ist lau,
geh’n ma Russerln sekkieren im Bau!
Die Gitter sind eisern, der Himmel ist grau,
geh’n ma Russerln sekkieren im Bau! Quelle: Gemini
----_------_--------___----------______-------______------______-
Ich wollte aber eigentlich auf ganz was anderes hinaus, bei 37 Grad im Schatten. Auf spiegel.de kann man sich ausrechnen lassen, ob die Hitze am eigenen Wohnort noch Wetter oder schon Klima ist.
Da gibt es ein interaktives Tool unter dem Namen „SPIEGEL-Hitzemonitor“.
Da gibt es einen Wohnort-Vergleich: Sie können Ihre Postleitzahl oder Ihren Wohnort eingeben, und das Tool sucht die nächstgelegene Wetterstation heraus.
Wetter vs. Klima: Es vergleicht die aktuellen, täglich gemessenen Temperaturen und Hitzetage an diesem Ort mit den historischen, langjährigen Klimadaten (seit 1881).
Die Auswertung: Das Tool zeigt visuell, ob die derzeitige Hitze an Ihrem Wohnort noch im Bereich normaler Wetterschwankungen liegt oder ob die Abweichungen bereits so extrem sind, dass sie statistisch eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen sind.
Angeblich soll es auch schon ein interaktives Tool für Erinnerungen geben, auf einschlägigen Psychologie-Seiten, die bei mir einst noch von der Um2 noch anders aufgezogen wurden wie eine scheiß Spieluhr. Das war die Sprache meiner Kindheit. Eigentlich meines ganzen Erwachsenwerdens. Lehrjahre werden ja nur dann zu Herrenjahren, wenn sich eine positive Entwicklung am Horizont abzeichnet, was deine erlernten beruflichen Fähigkeiten betrifft. Ich war in dieser Sache ein Totalausfall. In der Praxis. In der Theorie passte alles. Und als ich dann einigermaßen erwachsen war, dem Gesetz nach, wurde wieder so mit mir gesprochen beim Militär. Egal. Darauf kommt es heute nicht mehr an. Das stimmt nicht. In diesem Psychologiepool, in dem dein Selbstwertgefühl längst ertrunken ist, wie der inzwischen abgeschlossene Fall Pilnacek …
Das ist total spooky. Da schließt die Staatsanwaltschaft Burgenland die Ermittlungen zum Fall Pilnacek endgültig ab, weil ein umfassendes gerichtsmedizinisches Gutachten ein Fremdverschulden am Tod des Ex-Sektionschefs zweifelsfrei ausgeschlossen hat, während gleichzeitig der parlamentarische Untersuchungsausschuss im Hohen Haus munter weitertagt.
Na ja.
Ein Rest Zweifel ist geblieben, weil die Polizei ein wenig schlampig gearbeitet hat. Der zentrale Vorwurf lautet, dass die am Fundort eingesetzten Beamten kein einziges funktionstüchtiges Thermometer dabei hatten, wodurch die für die Forensik essenzielle Messung der Leichenkerntemperatur komplett unterlassen wurde. Ohne diesen nicht wiederholbaren Messwert vor Ort war es der Gerichtsmedizin im Nachhinein unmöglich, den exakten Todeszeitpunkt wissenschaftlich präzise einzugrenzen. Kritiker im parlamentarischen Untersuchungsausschuss sehen in diesem eklatanten handwerklichen Fehler den Beweis für eine schlampige Tatortarbeit, die eine lückenlose Rekonstruktion der Todesnacht massiv erschwert hat.
Ich will mich dazu einfach nicht mehr äußern. Zu was genau? Der Untersuchungsausschuss tagt also noch? In der politischen Aufarbeitung gibt es kein Taktgefühl. Der ist gut. Das kostet doch jede Menge Geld, oder nicht? Nee, für gewählte Mitglieder des österreichischen Nationalrats ist so gut wie alles for free. Ende nie.
Und ich stelle mir gerade ein altes Wirtshaus vor, wo es noch ziemlich österreichisch zugeht, so von der Art her und kulinarisch. Und nach dem zweiten Bier sagt einer: „Geh, den Pilnazek haben sie aus dem Weg geräumt. Der wusste zu viel." Und niemand am Stammtisch widerspricht.
Die Erinnerung hat ein eigenes Gedächtnis und lebt einfach weiter, über den Moment hinaus, als ich dieses oder jenes zutrug. Damit das auch in geordneten Bahnen läuft, gibt man einfach seine Erinnerungen ein, und das Tool rechnet dann selbstständig aus: Ist das, was man erlebte, schon traumatisch oder einfach nur eine stinknormale Episode im Leben, die man künstlich aufbauscht zu einer Tragödie, weil man sonst nichts hat, das wirklich beunruhigend für ein Bewusstsein ist? Weshalb dann die Lebensangst die Möglichkeiten auffrisst wie einst noch die Seele. So ein Tool ist eine tolle Sache. Was sagt die künstliche Intelligenz dazu?
KI-Gemini. Ich bleibe schon bei der Aussprache hängen.
Und die verdrängt dann meine „KI-Scham“. Aber wenn es so weit sein wird, bin ich natürlich allzeit dazu bereit, alle KI-Rechenzentren dieser Welt zu stürmen, die uns im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgraben wie unlängst noch die Avocado-Bauern in Spanien. „Unglaublich, wie viel Energie diese Nervenzentren der Gesellschaft in Zukunft verschwenden werden, wenn das so weitergeht mit der KI-Hausse an den Börsen. Weil so Fertige wie du, die längst fertig haben und trotzdem stur und unbelehrbar weitermachen, so als sei überhaupt nichts vorgefallen, wie wir alle nach dem Ende der Corona-Pandemie, KI-Systeme mit ihren bekloppten Anfragen bombardieren“, brüllt der Scheißhausdämon von der anderen Inselseite herüber.
So ausführlich redet der natürlich nicht. Der wiederholt einfach dreimal Fertig, fertig - deine drei Fertiggerichte. Ich versuche dann daraus etwas zu machen. Das über mein kleines Handicap hinausführt. Der ist gut.
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Zum Scheißhausdämon sage ich eigentlich nie „dummer W******“. Aus Angst, zur Strafe wieder ins Bett zu machen. Quelle: Das ist jetzt nicht dein voller Ernst? Doch. Und wer hat das jetzt gefragt? Egal. Das macht das Kraut auch nicht mehr fett.
Eigentlich wollte ich darüber erzählen, wie das Grauen in meiner Welt das Übergewicht erlangt hat. Das kam so. Viele Momente im Leben sind einfach nur flüchtig. Die verflüchtigen sich in der Welt, vor der selbst die Welt flüchtet, weshalb einige Regionen auf diesem Planeten zusehends unbewohnbar werden. Ganze Lebensräume verschwinden wegen dem Klima-Ding. Woraufhin sich viele Menschen jetzt besorgt fragen, wohin diese Menschen verschwinden werden, wenn sie in ihren angestammten Lebensräumen nicht bleiben können. Die werden sich ja nicht in Luft auflösen. Angestammte Lebensräume? Gibt es so etwas überhaupt noch? Gute Frage. Wir sollten da mal beim Professor Martin Sellner nachfragen. Seinerseits Demograf mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung. Das ist nicht lustig.
Wie jetzt mit dem alten Horror-Clown? Willst du mich noch länger auf die Folter spannen. Sag ja nicht Spanner. Mein Reich spannt sich nicht einmal bis zu Zehenspitzen. Bücke ich mich runter fährt es mir immer ins Kreuz ein. Also lasse ich es lieber mit dem Runterbücken. Ich komme dann nicht mehr hoch - hinaus - nicht du - der Klaus.
Oder heißt der Ulf Poschardt:
Warum ist Bundeskanzler Friedrich Merz für Sie ein Bückbürger?
Wir sitzen hier vor einem Bild von Konrad Adenauer mit einer Ausgabe der «Neuen Zürcher Zeitung» in der Hand. Das passt ganz gut zu meinem Buch «Bückbürgertum». Darin erzähle ich die Kulturgeschichte der verlorenen Kulturkämpfe der Bürgerlichen.
Ich habe das Buch geschrieben, nachdem ich mit «Shitbürgertum» eher aus Versehen einen Bestseller gelandet hatte. Dort ging es um die kulturelle Dominanz eines linken Milieus, die seit der Gruppe 47 aufgebaut wurde und irgendwann so stark geworden war, dass sie praktisch unangreifbar erschien.
Nach dem Erfolg des Buches kamen viele Menschen zu mir und sagten: «Endlich spricht es mal jemand aus.» Und ich habe mich gefragt: Was habt ihr eigentlich die ganze Zeit gemacht? Die Antworten waren oft nachvollziehbar: Man hat ein Unternehmen gegründet, Kinder grossgezogen oder Karriere gemacht. Alles legitim. Aber mir wurde klar, dass das Problem nicht nur das Shitbürgertum war. Das Bürgertum selbst hat sich oft gefügt. Quelle: "NZZ"
Auf der Donauinsel gibt es eine Radfahrerin. Die fährt auch in den weniger freundlichen Jahreszeiten. Eine Frau in ihren 30ern, des Weiteren Mutter von einem kleinen Kind, das noch zu klein für den Kindergarten ist. Möglicherweise. Ich habe noch kein Gespräch mit ihr angeleiert, wenn ich an ihr vorbeiradle. Schon gar nicht in der kalten Jahreszeit. Möglicherweise fühlt sie sich dann allein durch meine Anwesenheit bedroht. Liest man ja andauernd. Dass ich Frauen allein durch die Anwesenheit von Männer bedroht fühlen. Ja. Was kann man dagegen machen? Na uns alle einsperren oder auslöschen.
Die fährt noch langsamer als der Radl-Hermann, den ich nur noch von der Weiten grüße. Aus purer Angst, der würde wieder über seinen drogenkranken Sohn herziehen. Ich kann das nicht mehr hören. Wie wunderbar Radl-Hermann sein Leben ist. Ich kann dan einfach nicht mit. Ich bekomme das mit seinem Sohn und wie wunderbar sein Leben ist irgendwie nicht richtig zusammen. Und ich kann auch nicht zu ihm sagen: „Radl-Hermann", bitte jammere endlich einmal. Du bist doch ein echter Wiener. Also fang endlich an über die Welt zu jammern. Das ist entlastend. Das befreit einen von der kleinstbürgerlichen Ursünde, ein Tachinierer zu sein.
Die Radfahrerin fährt ein schönes Damenrad, immer vorbildlich mit Fahrradhelm, und im Kindersitz sitzt das Kind. Wo sollte es auch sonst sitzen. Natürlich auch mit Fahrradhelm. Ich gehöre in dieser Sache zu den Unbelehrbaren. Und sehr oft, wenn ich vorbeiradle, schläft das Kind hinten im Kindersitz auf dem Damenfahrrad. Eigentlich habe ich das Kind noch nie nicht schlafend gesehen, wenn ich vorbeiradle. Das hat sich noch nie bewegt oder niedliche Kinderlaute von sich gegeben. Nicht mal Schreie. Woraufhin mir auf einmal der Gedanke einschoss – und das im wahrsten Sinne des Wortes –, natürlich von der „Vierer-Bande“ angeleiert: Das ist gar kein echtes Kind. Das ist nur eine Kinderpuppe. Womöglich ist das Kind schon seit Monaten tot, und die Mutter hat das Kind in ihrer grenzenlosen Trauer ausgestopft und präpariert wie die Russen ihren Lenin. Oder als Ersatz für diesen ungeheuerlichen Verlust, den sie nicht verkraftet hat fährt sie jetzt mit einer Puppe spazieren. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, wer von den Vieren – du auf allen vieren down under – mir was genau ins Bewusstsein schleuderte, wie Bauern eine weitere Fuhre Jauche vor das Landwirtschaftsministerium. Mit dem Bauernstand ist nicht zu spaßen.
Fakt ist, dass mir tatsächlich erste Zweifel kamen . Vielleicht ist an dieser Theorie ein Körnchen Wahrheit dran. Also überholte ich das letzte Mal viel langsamer als sonst. Und genau in dem Moment, als ich hinblicken wollte, was jetzt genau Sache ist, warum ich meinen Blick nicht trauen kann, kam mir doch tatsächlich der Radl-Hermann entgegen. Weswegen ich total erschrocken vergaß hinzugucken. Wie das Kaninchen auf die Schlange guckte ich auf den Radl-Hermann. Der Mann hat ja die Härte weg. Schon meine Routine ist bleiern und für Unkundige angsteinflößend. Aber die ist nichts gegen das, was der Radl-Hermann herunterreißt, tagtäglich und bei jedem Wetter. Der wird nächste Woche wahrscheinlich bei 40 Grad auch noch sein Programm herunterspulen.
Deswegen wurde nichts aus der Gelegenheit mal ganz genau zugucken was Sache ist. Unsere Idylle ist ja oft eine trügerische. Da trügt manchmal der schöne Schein. Aber doch nicht in diesem Fall. An der Frau Radl ja an einem Wochenende hunderte von Leuten vorbei. Na und?
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Auf Apple TV gibt es zu diesem Thema sogar eine Serie zu diesem Thema. Sie heißt „Servant“ und erzählt die Geschichte des Ehepaars Dorothy und Sean Turner, die ihr drei Monate altes Baby verlieren. Um die traumatisierte Dorothy aus ihrer schweren Psychose zu holen, wird eine täuschend echte Reborn-Puppe als Therapie eingesetzt, die sie wie ein echtes Kind umsorgt. Die Situation spitzt sich zu, als das Paar die mysteriöse Nanny Leanne einstellt: Kurz nach ihrer Ankunft erwacht die leblose Puppe plötzlich wie durch ein Wunder zum Leben.
Und das guckst du?
Nee, das ist doch völlig absurd.
Ende
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Das ist der Text zu diesem Bild, das Sie sich von mir naturgemäß nicht machen müssen. Weil in der Regel machen wir nichts miteinander. Nicht einmal mehr zum Gegeneinander können wir uns aufraffen. Abgesehen vom Opa Vernunft. Der stellt sein Blog wöchentlich 3275 Mal neu ein. Schwer zu sagen, was er damit bezwecken möchte. Dass die etablierten Medien seine Ideen aufgreifen? Dass er im Netz zum unverzichtbaren Influencer aufsteigt, wie möglicherweise Andy Burnham zum nächsten Labour-Regierungschef, der in einer Kampfabstimmung gegen den derzeitigen Amtsinhaber Keir Stärker triumphiert haben könnte, nachdem er bei der Unterhaus-Nachwahl von Makerfield mit 55 % der Stimmen triumphiert hat. Trotz des aktuellen Umfragetiefs der Labour-Regierung gelang es ihm, seinen Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Parlamentswahl sogar noch zu steigern, was Politologen als seltene und historische Leistung einstufen. Mit diesem Erfolg positioniert sich Burnham als starker zukünftiger Spitzenkandidat, der Reform UK auch landesweit schlagen und Labour in eine zweite Amtszeit führen könnte – auch wenn offenbleibt, ob er diesen lokalen Schwung im Kampf um das Premierministeramt auf nationaler Ebene wiederholen kann.
Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß – ka Scheiß. Relevanz lässt sich nicht erzwingen. Na ja, der Hitler hat das Gegenteil bewiesen. Wer hat das jetzt gesagt? Eine Stimme aus dem FKK-Bereich auf der Insel, amüsiere ich mich. Komme ich der "Vierer-Bande" zuvor, muss man mich als zufriedener Menschen denken.
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¡Dios mío!
Das Museu d’Arqueologia de Catalunya mit Hauptsitz in Barcelona zeigt im Weinviertel seine wertvollen archäologischen Bestände und eröffnet damit einen Zugang zu einer Gesellschaft vor mehr als 2500 Jahren. Sie lag zwar am Rand der Welt, aber dennoch gibt es kaum eine Gegend des antiken Mittelmeerraumes, in der kulturelle Interaktionen und transmediterraner Austausch so genau verfolgt werden können wie hier. Quelle: Nur a Schmäh mit Niveau. Und wo liegt da genau Witz? Na mit der OLGA von der Wolga in einem verrosteten Himmelbett. Nur a Schmäh. Das habe ich mich eben auch gefragt.
Na, dass ich ¡Dios mío! und Mistelbach in einem Aufwasch habe. Noch dazu kulturell unterwandert. Ich kann auch anders. Schon schmeißt sich die „Vierer-Bande“ hier weg vor Lachen. Das ist nicht fair.
Ich könnte den Text auch so beginnen lassen:
¡Dios mío!
Eine einzelne Tomahawk-Marschflugkörper kostet etwa 3,6 Millionen Dollar, ungefähr so viel wie die Finanzierung eines mehrjährigen Forschungsstipendiums eines Wissenschaftlers. Das gesamte Budget der National Science Foundation ist geringer als unsere Ausgaben in der ersten Woche des Krieges gegen den Iran. Quelle: 📰Dr. Jeff Coller leitet das RNA Innovation Center an der Johns Hopkins University.
Nur bringst das nichts. Überhaupt nichts. Schon gar nicht bei dieser Affenhitze. Diktaturen und Demokratien haben die Bomben griffbereit wie du deine Tabs. Ja. Ich versuche es noch einmal.
¡Dios mío!
Was für die Mistelbacher:innen die Venus von Wilhelmsdorf ist, ist für die Iberia die „Dama de Elche“, zweifellos das berühmteste künstlerische Zeugnis der iberischen Welt. Und ich Depp dachte, das ist die Sagrada Família (offiziell Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família), entworfen vom genialen katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Die Katalanen sehen sich aber nicht als Spanier. Die Katalanen sehen sich als Katalanen. Stimmt auch wieder irgendwie. Ich wollte sowieso nur den Beweis antreten, dass ich auch anders kann. Du Hannibal unter den Sprachlosen, versuchst mit haltlosen Analogien deine Texte zu kaufen im Namen des Herrn – nicht fern – der echte Hannibal. Der kam, und die Folgen sind bekannt. Die Punier wurden besiegt, Karthago zerstört, und das bedeutete auch für die Iberer das Ende ihrer Freiheit. Die römische Kolonialisierung Spaniens löschte die Kultur aus, die Sprache verschwand. Quelle: Die 'Presse'
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„Porca miseria!“
Ich sag’s Ihnen. Hinter der nächsten Ecke meines Mindsets lauert auch schon wieder die arme Frieda. Auf und nieder musste sie einst sich bücken, um den Horror zu ertragen, den ich mir ausdenke. Meinen ganz persönlichen Horror, der sich natürlich nicht verallgemeinern lässt und auf den ich kein Urheberrecht erhebe.
Leicht ist es nicht (das Leben zu nehmen), aber leicht hat es einen (das Leben wieder genommen) in der Ukraine, im Libanon, als politischer Gefangener in einem russischen Gefängnis, im Iran. Und wem alles das Leben so im Sudan genommen wird, weiß keine Sau mehr. Aber das ist alles so schrecklich plakativ. Wer so einen Text beginnt, der will sich nur herausreden oder von sich selbst ablenken. Oder einen ganz bewusst auf die falsche Fährte führen. Du führungslose Bagasch. Das war typisch Wortmacher.
Aber zu russischen Gefangenen hätte ich noch Text.
Sie verteidigte politische Gefangene, bis sie selbst verhaftet wurde: Die russische Anwältin Marija Bonzler aus Kaliningrad schreibt aus dem Gefängnis über Folter – und wie der Geheimdienst sie zu einem Deal nötigen wollte.
Seit gut einem Jahr sitzt die Anwältin Marija Bonzler, 65, im Untersuchungsgefängnis Nummer 1 in Kaliningrad in Haft. In wenigen Wochen soll ihr der Prozess gemacht werden. Der russische Staat wirft ihr Landesverrat« vor.
Zudem liegt ihre Zelle im fünften Stock.
„ich habe das Gefühl, für alle wäre es leichter wenn ich hier sterbe". Genau - du Ballast-Existenz - du Palast der Niedertracht - deine Tracht - auf die nicht zwangsläufig eine Tracht Prügel folgt. In einem russischen Gefängnis.
SPIEGEL: Seit Beginn von Russlands Krieg gegen die Ukraine sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Memorial mindestens 56 politische Gefangene in russischen Gefängnissen oder kurz nach ihrer Freilassung gestorben. Werden Sie medizinisch behandelt?
Bonzler: Nein, alle Medikamente kauft mein Sohn Slawa und schickt sie mir. Der Sanitäter bringt sie mir morgens in die Zelle. Untersucht werde ich nicht. Wenn ich mich beschwere, sagt der Sanitäter, dass es allen schlecht gehe – wegen des Wetters, des Nebels oder was auch immer. Ich bin Vegetarierin, aber das interessiert niemanden. Sie bringen mir nur noch ein Glas Milch und Stück Butter. Ich muss selbst sehen, wie ich mich versorge. Meine beiden Söhne schicken mir Lebensmittel ins Gefängnis. Aber nicht alle kommen bei mir an.
Der Frau ist es sogar verboten die Tauben zu füttern.
Apropos Tauben füttern:
Das Originallied heißt „Frühlingslied“ (oft einfach „Taubenvergiften im Park“ genannt) von Georg Kreisler und die ursprüngliche Strophe lautet:
Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
geh’n ma Tauben vergiften im Park!
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,
geh’n ma Tauben vergiften im Park!
Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
geh’n ma politisch Gefangene vergiften im russischen Bau!
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau,
geh’n ma politisch Gefangene vergiften im russischen Bau!
Variante 2:
Schau, der Wärter ist faul und die Suppe ist lau,
geh’n ma Russerln sekkieren im Bau!
Die Gitter sind eisern, der Himmel ist grau,
geh’n ma Russerln sekkieren im Bau! Quelle: Gemini
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Ich wollte aber eigentlich auf ganz was anderes hinaus, bei 37 Grad im Schatten. Auf spiegel.de kann man sich ausrechnen lassen, ob die Hitze am eigenen Wohnort noch Wetter oder schon Klima ist.
Da gibt es ein interaktives Tool unter dem Namen „SPIEGEL-Hitzemonitor“.
Da gibt es einen Wohnort-Vergleich: Sie können Ihre Postleitzahl oder Ihren Wohnort eingeben, und das Tool sucht die nächstgelegene Wetterstation heraus.
Wetter vs. Klima: Es vergleicht die aktuellen, täglich gemessenen Temperaturen und Hitzetage an diesem Ort mit den historischen, langjährigen Klimadaten (seit 1881).
Die Auswertung: Das Tool zeigt visuell, ob die derzeitige Hitze an Ihrem Wohnort noch im Bereich normaler Wetterschwankungen liegt oder ob die Abweichungen bereits so extrem sind, dass sie statistisch eindeutig auf den Klimawandel zurückzuführen sind.
Angeblich soll es auch schon ein interaktives Tool für Erinnerungen geben, auf einschlägigen Psychologie-Seiten, die bei mir einst noch von der Um2 noch anders aufgezogen wurden wie eine scheiß Spieluhr. Das war die Sprache meiner Kindheit. Eigentlich meines ganzen Erwachsenwerdens. Lehrjahre werden ja nur dann zu Herrenjahren, wenn sich eine positive Entwicklung am Horizont abzeichnet, was deine erlernten beruflichen Fähigkeiten betrifft. Ich war in dieser Sache ein Totalausfall. In der Praxis. In der Theorie passte alles. Und als ich dann einigermaßen erwachsen war, dem Gesetz nach, wurde wieder so mit mir gesprochen beim Militär. Egal. Darauf kommt es heute nicht mehr an. Das stimmt nicht. In diesem Psychologiepool, in dem dein Selbstwertgefühl längst ertrunken ist, wie der inzwischen abgeschlossene Fall Pilnacek …
Das ist total spooky. Da schließt die Staatsanwaltschaft Burgenland die Ermittlungen zum Fall Pilnacek endgültig ab, weil ein umfassendes gerichtsmedizinisches Gutachten ein Fremdverschulden am Tod des Ex-Sektionschefs zweifelsfrei ausgeschlossen hat, während gleichzeitig der parlamentarische Untersuchungsausschuss im Hohen Haus munter weitertagt.
Na ja.
Ein Rest Zweifel ist geblieben, weil die Polizei ein wenig schlampig gearbeitet hat. Der zentrale Vorwurf lautet, dass die am Fundort eingesetzten Beamten kein einziges funktionstüchtiges Thermometer dabei hatten, wodurch die für die Forensik essenzielle Messung der Leichenkerntemperatur komplett unterlassen wurde. Ohne diesen nicht wiederholbaren Messwert vor Ort war es der Gerichtsmedizin im Nachhinein unmöglich, den exakten Todeszeitpunkt wissenschaftlich präzise einzugrenzen. Kritiker im parlamentarischen Untersuchungsausschuss sehen in diesem eklatanten handwerklichen Fehler den Beweis für eine schlampige Tatortarbeit, die eine lückenlose Rekonstruktion der Todesnacht massiv erschwert hat.
Ich will mich dazu einfach nicht mehr äußern. Zu was genau? Der Untersuchungsausschuss tagt also noch? In der politischen Aufarbeitung gibt es kein Taktgefühl. Der ist gut. Das kostet doch jede Menge Geld, oder nicht? Nee, für gewählte Mitglieder des österreichischen Nationalrats ist so gut wie alles for free. Ende nie.
Und ich stelle mir gerade ein altes Wirtshaus vor, wo es noch ziemlich österreichisch zugeht, so von der Art her und kulinarisch. Und nach dem zweiten Bier sagt einer: „Geh, den Pilnazek haben sie aus dem Weg geräumt. Der wusste zu viel." Und niemand am Stammtisch widerspricht.
Die Erinnerung hat ein eigenes Gedächtnis und lebt einfach weiter, über den Moment hinaus, als ich dieses oder jenes zutrug. Damit das auch in geordneten Bahnen läuft, gibt man einfach seine Erinnerungen ein, und das Tool rechnet dann selbstständig aus: Ist das, was man erlebte, schon traumatisch oder einfach nur eine stinknormale Episode im Leben, die man künstlich aufbauscht zu einer Tragödie, weil man sonst nichts hat, das wirklich beunruhigend für ein Bewusstsein ist? Weshalb dann die Lebensangst die Möglichkeiten auffrisst wie einst noch die Seele. So ein Tool ist eine tolle Sache. Was sagt die künstliche Intelligenz dazu?
KI-Gemini. Ich bleibe schon bei der Aussprache hängen.
Und die verdrängt dann meine „KI-Scham“. Aber wenn es so weit sein wird, bin ich natürlich allzeit dazu bereit, alle KI-Rechenzentren dieser Welt zu stürmen, die uns im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgraben wie unlängst noch die Avocado-Bauern in Spanien. „Unglaublich, wie viel Energie diese Nervenzentren der Gesellschaft in Zukunft verschwenden werden, wenn das so weitergeht mit der KI-Hausse an den Börsen. Weil so Fertige wie du, die längst fertig haben und trotzdem stur und unbelehrbar weitermachen, so als sei überhaupt nichts vorgefallen, wie wir alle nach dem Ende der Corona-Pandemie, KI-Systeme mit ihren bekloppten Anfragen bombardieren“, brüllt der Scheißhausdämon von der anderen Inselseite herüber.
So ausführlich redet der natürlich nicht. Der wiederholt einfach dreimal Fertig, fertig - deine drei Fertiggerichte. Ich versuche dann daraus etwas zu machen. Das über mein kleines Handicap hinausführt. Der ist gut.
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Zum Scheißhausdämon sage ich eigentlich nie „dummer W******“. Aus Angst, zur Strafe wieder ins Bett zu machen. Quelle: Das ist jetzt nicht dein voller Ernst? Doch. Und wer hat das jetzt gefragt? Egal. Das macht das Kraut auch nicht mehr fett.
Eigentlich wollte ich darüber erzählen, wie das Grauen in meiner Welt das Übergewicht erlangt hat. Das kam so. Viele Momente im Leben sind einfach nur flüchtig. Die verflüchtigen sich in der Welt, vor der selbst die Welt flüchtet, weshalb einige Regionen auf diesem Planeten zusehends unbewohnbar werden. Ganze Lebensräume verschwinden wegen dem Klima-Ding. Woraufhin sich viele Menschen jetzt besorgt fragen, wohin diese Menschen verschwinden werden, wenn sie in ihren angestammten Lebensräumen nicht bleiben können. Die werden sich ja nicht in Luft auflösen. Angestammte Lebensräume? Gibt es so etwas überhaupt noch? Gute Frage. Wir sollten da mal beim Professor Martin Sellner nachfragen. Seinerseits Demograf mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung. Das ist nicht lustig.
Wie jetzt mit dem alten Horror-Clown? Willst du mich noch länger auf die Folter spannen. Sag ja nicht Spanner. Mein Reich spannt sich nicht einmal bis zu Zehenspitzen. Bücke ich mich runter fährt es mir immer ins Kreuz ein. Also lasse ich es lieber mit dem Runterbücken. Ich komme dann nicht mehr hoch - hinaus - nicht du - der Klaus.
Oder heißt der Ulf Poschardt:
Warum ist Bundeskanzler Friedrich Merz für Sie ein Bückbürger?
Wir sitzen hier vor einem Bild von Konrad Adenauer mit einer Ausgabe der «Neuen Zürcher Zeitung» in der Hand. Das passt ganz gut zu meinem Buch «Bückbürgertum». Darin erzähle ich die Kulturgeschichte der verlorenen Kulturkämpfe der Bürgerlichen.
Ich habe das Buch geschrieben, nachdem ich mit «Shitbürgertum» eher aus Versehen einen Bestseller gelandet hatte. Dort ging es um die kulturelle Dominanz eines linken Milieus, die seit der Gruppe 47 aufgebaut wurde und irgendwann so stark geworden war, dass sie praktisch unangreifbar erschien.
Nach dem Erfolg des Buches kamen viele Menschen zu mir und sagten: «Endlich spricht es mal jemand aus.» Und ich habe mich gefragt: Was habt ihr eigentlich die ganze Zeit gemacht? Die Antworten waren oft nachvollziehbar: Man hat ein Unternehmen gegründet, Kinder grossgezogen oder Karriere gemacht. Alles legitim. Aber mir wurde klar, dass das Problem nicht nur das Shitbürgertum war. Das Bürgertum selbst hat sich oft gefügt. Quelle: "NZZ"
Auf der Donauinsel gibt es eine Radfahrerin. Die fährt auch in den weniger freundlichen Jahreszeiten. Eine Frau in ihren 30ern, des Weiteren Mutter von einem kleinen Kind, das noch zu klein für den Kindergarten ist. Möglicherweise. Ich habe noch kein Gespräch mit ihr angeleiert, wenn ich an ihr vorbeiradle. Schon gar nicht in der kalten Jahreszeit. Möglicherweise fühlt sie sich dann allein durch meine Anwesenheit bedroht. Liest man ja andauernd. Dass ich Frauen allein durch die Anwesenheit von Männer bedroht fühlen. Ja. Was kann man dagegen machen? Na uns alle einsperren oder auslöschen.
Die fährt noch langsamer als der Radl-Hermann, den ich nur noch von der Weiten grüße. Aus purer Angst, der würde wieder über seinen drogenkranken Sohn herziehen. Ich kann das nicht mehr hören. Wie wunderbar Radl-Hermann sein Leben ist. Ich kann dan einfach nicht mit. Ich bekomme das mit seinem Sohn und wie wunderbar sein Leben ist irgendwie nicht richtig zusammen. Und ich kann auch nicht zu ihm sagen: „Radl-Hermann", bitte jammere endlich einmal. Du bist doch ein echter Wiener. Also fang endlich an über die Welt zu jammern. Das ist entlastend. Das befreit einen von der kleinstbürgerlichen Ursünde, ein Tachinierer zu sein.
Die Radfahrerin fährt ein schönes Damenrad, immer vorbildlich mit Fahrradhelm, und im Kindersitz sitzt das Kind. Wo sollte es auch sonst sitzen. Natürlich auch mit Fahrradhelm. Ich gehöre in dieser Sache zu den Unbelehrbaren. Und sehr oft, wenn ich vorbeiradle, schläft das Kind hinten im Kindersitz auf dem Damenfahrrad. Eigentlich habe ich das Kind noch nie nicht schlafend gesehen, wenn ich vorbeiradle. Das hat sich noch nie bewegt oder niedliche Kinderlaute von sich gegeben. Nicht mal Schreie. Woraufhin mir auf einmal der Gedanke einschoss – und das im wahrsten Sinne des Wortes –, natürlich von der „Vierer-Bande“ angeleiert: Das ist gar kein echtes Kind. Das ist nur eine Kinderpuppe. Womöglich ist das Kind schon seit Monaten tot, und die Mutter hat das Kind in ihrer grenzenlosen Trauer ausgestopft und präpariert wie die Russen ihren Lenin. Oder als Ersatz für diesen ungeheuerlichen Verlust, den sie nicht verkraftet hat fährt sie jetzt mit einer Puppe spazieren. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, wer von den Vieren – du auf allen vieren down under – mir was genau ins Bewusstsein schleuderte, wie Bauern eine weitere Fuhre Jauche vor das Landwirtschaftsministerium. Mit dem Bauernstand ist nicht zu spaßen.
Fakt ist, dass mir tatsächlich erste Zweifel kamen . Vielleicht ist an dieser Theorie ein Körnchen Wahrheit dran. Also überholte ich das letzte Mal viel langsamer als sonst. Und genau in dem Moment, als ich hinblicken wollte, was jetzt genau Sache ist, warum ich meinen Blick nicht trauen kann, kam mir doch tatsächlich der Radl-Hermann entgegen. Weswegen ich total erschrocken vergaß hinzugucken. Wie das Kaninchen auf die Schlange guckte ich auf den Radl-Hermann. Der Mann hat ja die Härte weg. Schon meine Routine ist bleiern und für Unkundige angsteinflößend. Aber die ist nichts gegen das, was der Radl-Hermann herunterreißt, tagtäglich und bei jedem Wetter. Der wird nächste Woche wahrscheinlich bei 40 Grad auch noch sein Programm herunterspulen.
Deswegen wurde nichts aus der Gelegenheit mal ganz genau zugucken was Sache ist. Unsere Idylle ist ja oft eine trügerische. Da trügt manchmal der schöne Schein. Aber doch nicht in diesem Fall. An der Frau Radl ja an einem Wochenende hunderte von Leuten vorbei. Na und?
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Auf Apple TV gibt es zu diesem Thema sogar eine Serie zu diesem Thema. Sie heißt „Servant“ und erzählt die Geschichte des Ehepaars Dorothy und Sean Turner, die ihr drei Monate altes Baby verlieren. Um die traumatisierte Dorothy aus ihrer schweren Psychose zu holen, wird eine täuschend echte Reborn-Puppe als Therapie eingesetzt, die sie wie ein echtes Kind umsorgt. Die Situation spitzt sich zu, als das Paar die mysteriöse Nanny Leanne einstellt: Kurz nach ihrer Ankunft erwacht die leblose Puppe plötzlich wie durch ein Wunder zum Leben.
Und das guckst du?
Nee, das ist doch völlig absurd.
Ende
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Freitag, 19. Juni 2026
Der Humanist (der ist gut) liest Ihnen aus seinem Fake-Atelier was vor.
der imperialist, 10:16h
“Yeah, sure…” - guck auf die Uhr - die Weltuntergangsuhr - die Hur(e) - du elendiger H********. Hurensohn. ©️ Senna Gammour.
SPIEGEL: Wie müsste männlicher Feminismus für Sie konkret aussehen?
Gammour: Mach den Mund auf, kritisier deine Freunde. Sei im Netz aktiv. Geh auf Demos. Versuche, Gesetze zu ändern. Sei ein guter Vater, der sich für sein Kind interessiert, auch wenn du von der Mutter getrennt bist. Sei gut zu Tieren. Hilf kranken Nachbarn, und hänge es nicht an die große Glocke. Halte mal was aus, auch körperlich, für das Wohl von Frauen. Interessiere dich für die Pille für den Mann, auch wenn du davon Kopfschmerzen oder Gewichtszunahme bekommen würdest – genauso geht es uns Frauen mit der Antibabypille nämlich auch. Nur Männer finden die Idee untragbar, dass sie Kopfschmerzen aushalten sollen für Verhütung, deshalb werden solche Produkte gar nicht weiterentwickelt.
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„It’s a lost cause.”
Das Memorandum sieht in seiner jetzigen Form lediglich eine Verdünnung des iranischen angereicherten Nuklearmaterials vor.
Im vergangenen Juni, als Vizepräsident JD Vance die Operation Midnight Hammer, Trumps eintägige Angriffe auf Irans Atomanlagen, verteidigte, sagte Vance: „Ich habe vollstes Verständnis für die Amerikaner, die nach 25 Jahren ausländischer Verwicklungen im Nahen Osten erschöpft sind.“
„Ich verstehe die Bedenken“, fuhr er fort, „aber der Unterschied ist, dass wir damals dumme Präsidenten hatten, und jetzt haben wir einen Präsidenten, der tatsächlich weiß, wie man Amerikas nationale Sicherheitsziele erreicht.“ Quelle: 📰/ David French
Ist das alles nur eine Satire? Oder eine Tragödie epischen Ausmaßes? Oder sagt man so überwältigend wie eine griechische Tragödie? Ich weiß es nicht. Hat das was wir da präsentiert bekommen, auf einem Tablett aus reinem Gold, shakespearesche Dimensionen? Die sich lohnen. Der ist gut.
Womöglich ist der US-Präsident Trump nur ein grandioser Schmäh-Bruder, in dessen riesigen Schatten, den er wirft wie ein Cowboy sein Lasso, die Familie keine der Möglichkeiten schmäht(e), das Vermögen des Trump-Clans ums schlanke 5 Mrd. Dollar zu dingsen, seit der Big Donald wieder an den Macht ist. Um die 5 Milliarden Dollar haben die bis jetzt eingestrichen. Korruption / Vetternwirtschaft / Nepotismus, eine Amigo-Affäre reiht sich an die nächste. Nahtlos. Aber die Amigos in Mexiko müssen doch auch Strafzölle bezahlen. Freilich.
Jetzt könnte man hier etwas KI-mäßiges einfügen, inwiefern NAFTA (North American Free Trade Agreement) durch Trumps Zölle unterwandert wird. Kanada hat heute Nacht Katar 6:0 abgefertigt. Und Katar dachte sich unlängst noch. Wunderbar, wir sind auf der sicheren Seite. Wir sind mit dem amerikanischen Präsidenten Trump total dick; wir haben ihm ein Flugzeug geschenkt – eine luxuriöse Boeing 747-8, damit er uns auch weiterhin wohlgesonnen bleibt, dieser dumme Wixxer. Das war ich jetzt mit dem ‚dummen Wixxer'. Und wie bedankt er sich? Er schickt Flugzeugträger und Bomber an den Golf, die den Iran bombardieren, was zur Folge hatte, dass das Geschäftsmodell von Katar – der Export von Gas und Öl – implodiert ist. Fürs erste. So gesehen ist der amerikanische Präsident auch nicht bestechlich. Genau. Der Mann ist eine Blackbox. Wie eine KI die mit unseren Hoffnungen Ängsten und Erwartungen gespeist wird. Und mit sehr vielen Worten und weiteren Zeichen. Quelle: Die Zeichen der Zeit.
„Bei uns schreibt nicht die Maschine, sondern der Mensch“: Im Tonfall eines letzten Worts hat Carsten Knopp in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen Leitartikel geschrieben, wohlwissend, dass es nicht das letzte sein wird. In einer Debatte nämlich, die die „FAZ“ selbst ausgelöst hat: Sie entfernte am 10. Juni 2026 einen am 13. August 2025 erschienenen Gastbeitrag des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (über die Gefahr von Smartphones für Kinder) von ihrer Homepage, sperrte ihn in ihrem elektronischen Archiv. Begründung: Das Erkennungsprogramm Pangram habe einen KI-Anteil von 100 Prozent an diesem Beitrag ermittelt, drei vorgeblich wörtliche Zitate von Wissenschaftlern seien nicht aufzufinden gewesen.
Das ist ein typisches Ergebnis des Einsatzes von KI: Sie erzeugt Zitate, erfindet Fakten. Sie halluziniert, wie man vermenschlichend sagt. Andere Charakteristika von KI-Generiertem fand Pangram in weiteren Voigt zugeschriebenen Texten. Etwa entgleiste Metaphorik, sogar in einer Ansprache bei einem Holocaust-Gedenken: „Ihre Augen waren leer und zugleich unendlich tief“, sagte Voigt – offenbar als Sprachrohr einer KI – über KZ-Überlebende.
Wie dem auch sei, der Gemini/Döpfner-Leitartikel liest sich süffig. Er verhöhnt die „heiligen Hallen der analogen Nostalgie“, wo man eine Depublizierung feiere „wie ein Inquisitionsgericht den Sieg über die Hexerei“. Quelle: Die 'Presse'
In dieser leidigen Angelegenheit kann ich Sie beruhigen. Hier wird noch selbst geschrieben.“ „Du verfluchter Lügner!“, fährt mir der Wortmacher in die Parade. „Der lügt doch wie gedruckt“, legt der Scheißhausdämon nach. „Der strickt an seiner eigenen Legende“, legt der Deichgraf noch einen drauf.
„Der legt es doch ganz bewusst darauf an, besser dazustehen“, echauffiert sich die Bildmacherin, „mittels KI-Einsatz, den er aber verschweigt!“ Was wurde korrigiert? Quelle: Gemini. / Auf die gehen ungefähr 5% des Textes zurück. Einen Absatz in dem ich versuche die Welt zu entflechten stammt auch von Gemini. Und für diesen Schwachsinn hast du jetzt wieder teure Energie verschwendet. Ja, leider. Ganz neu: „Die-KI-Scham".
„Schämen, sollst du dich, schämen", rief mir einmal die Um2 ins Gewissen, weil ich zum Goadfather mal in deftigen Worten sagte. Was ich genau sagte weiß ich heute nicht mehr. Irgendetwas mit lächerlicher Clown statt edler Patriarch. Noch weitergehend möchte ich mich von dir nicht ruinieren lassen. Beruflich hast du mich eh schon ausgelöscht mit deinen Entscheidungen, die du über meinen pubertierenden Kopf hinweg getroffen hast, wie ein besoffener Wilhelm Tell mitten ins Hirn statt mitten in den Apfel. Irgendetwas in diese Richtung. Und was hat die der Versuch deiner Selbstbehauptung gebracht? Ich bin noch immer von ihm abhängig. Über Bande. So schaut das Scheitern aus. Herrlich. Wer war das jetzt? So wird das nie was mit einem herausragenden Selbstwertgefühl.
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Geh, sagt der Souverän in mir, der auch den Ausnahmezustand beherrscht. Also genauer gesagt beherrsche ich mich im Ausnahmezustand.
Das Leben ist doch ein einziges Korrekturlesen, denke ich mir bevor ich einen Einfall hatte.
Einerseits gibt es die Schaltgruppe Tiagra von Shimano - und andererseits gibt es noch das Potenzmittel Viagra von Pfizer, das dich dann ebenfalls in einem höheren Gang schalten lässt. Quelle: Lustiger wird's nicht. Bei der angespannten Weltlage.
Na, ja. „Hinter jeder Flasche Marillenbrand aus der Wachau oder jedem Williamsbirnen-Destillat aus der Steiermark stehen Betriebe, die in einem bereits schwierigen wirtschaftlichen Umfeld operieren." Quelle: Die 'Presse'/ Katharina Koßdorff ist Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Die Frau ist außer sich weil die Alkoholsteuer in Österreich steigen soll. Diesen Artikel nach ist am Schnaps noch niemand zugrunde gegangen, sondern immer nur an sich selbst.
Ich hätte geschrieben: Alkohol ist dein Retter in der Not ©️ Herbert Grönemeyer ich hatte einst auch nichts anderes.
Obschon Entspannung ins Sicht ist und es - diese male pess-Hoffnung gibt. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Wir beide sind wie der Estragon der Wladimir (Beckett) nur völlig ohne Hoffnung - an der wir verzweifeln. Wir sagen nicht einmal zu uns: „Ja, gehen wir.“ in Wahrheit wurden wir gegangen. Dich mit deiner Wahrheit – und mich mit meinen Extratouren die ich mir angeblich herausnahm. Wie Lebensmittel aus dem Kühlschrank, spottet der Wortmacher. Wehe, Hiesige brüllen im Zorn: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist!“ Dabei reicht es völlig, wenn man zu mir mit ruhiger Stimme sagt: „Ich weiß ziemlich genau, was du alles nicht bist.“.
Der Iran‑Krieg könnte enden wie alle Kriege enden, wenn der unterliegende Gegner nicht vollständig neutralisiert wird. In der Sprache des militärisch‑industriellen Komplexes muss der Feind immer neutralisiert werden, wie eine peinliche Stille mit einem schlechten Witz. Oder mit der Frage: „Und regnet es bei euch?“ Erste Hitzewelle. Ich habe den Ventilator aus dem Keller geholt. Hitzewelle ist ein guter Aufhänger für den Goadfather und mich. Und sinnflutartige Regenfälle. Sintflutartig. Und die Trockenheit natürlich auch. Diese verdammte Dürre - die Jesus bis in die Wüste folgte, wo dann eine Schlange vor Freude mit den Zähnen klapperte.
In Spanien die Trockenheit, ganz schlimm, sage ich dann. Trotzdem bauen die Bauern dort wie bekloppt Avocados an und schöpfen dabei illegal das Grundwasser ab. Viele Bauern pumpen das Wasser deshalb illegal aus der Tiefe. 2023 ließ die Guardia Civil über 250 illegale Brunnen schließen und nahm rund 100 Landwirte fest. Sie benötigen fast sechs Millionen Liter Wasser pro Hektar – mehr als jede andere tropische Frucht der Region. Mangos brauchen etwa die Hälfte, Passionsfrüchte noch weniger. In Gebieten, in denen es kaum regnet, ist das fatal.
Die Avocados bedrohen inzwischen sogar Andalusiens Wasserreserven. Also nicht die Avocados direkt, witzle ich dann herum. Die bedrohen niemanden. Schon eher die Bauern. Die wiederum harmlos sind gegen die mexikanischen Avocadobauern. Hinter denen stehen oft die großen Drogenkartelle. Warum spricht man da eigentlich von Kartellen? Hat irgendjemand vor den Drogenmarkt zu liberalisieren, eben damit keine Kartelle entstehen. Ich weiß von nix - wieder nix - Asterix & Obelix - im herrgottswinkel verspielt das Kruzifix seine letzte Glaubwürdigkeit. Das stimmt natürlich nicht. Avocados sind ziemlich anspruchsvoll. Das ist keine Frucht für uns beide. Ich sage dann auch ganz bewusst „abschöpfen“ statt „abpumpen“, weil der Goadfather in seiner Erinnerung jahrelang nichts als geschöpft hat. Was den Tatsachen entspricht.
Woraufhin ich mich ebenfalls in seine Erzählung einbringen möchte: „Ich aber auch. Ich habe als Teenager auch wie bekloppt geschöpft." Aber nie aus dem vollen, brüllt der Scheißhausdämon von der anderen inselseite herüber.
Daraufhin schwenkte der Goadfather letztens zur Tochter eines Hamburger Reeders rüber, die schon als Teenagerin wie eine Erwachsene im Hafen schöpfte, damit sie am eigenen Leib erfuhr, wo der Bartl den Most herholt. Nee, die Fracht löscht. Und Bartl passt gleich gar nicht. Natürlich lobte er sie in den höchsten Tönen. „Ich aber auch“, rief ich dann empört dazwischen. „Ich hab doch auch wie bekloppt gschöpft". Im Seichten, fuhr der Wortmacher dazwischen. Was aber nix änderte. Beim Goadfather kommt davon nix an. Der ist da wie Teflon. Der lässt mich einfach allein im Regen stehen mit meinen Erinnerungen. Mit deiner Wahrheit. Ja. Die ja keine ist solange sie nicht irgendwie bestätigt wird. Das ist ja das perverse an Lügen. Werden die nur oft genug wiederholt bekommen sie den Anschein von Wahrheit. Ganz ähnlich verhält es sich mit ungeheuerlichen Formulierungen, die jeder Menschenwürde spotten wie die von Rechtsaußen gedachte „Remigration". Alte Zuschreibungen die sich ihre neuen Adressaten suchen. Dazu müsste man einen Viktor Klemperer befragen.
Unvergessen, wie wir vor Jahren mal durch halb Wien zum Zug stürmten, weil der Alarm im Haus angegangen war und die Um2 nicht wusste, wie sie ihn wieder abschalten sollte. An einem Nachmittag in der totalen Idylle. Einbrechen, um meine Erinnerungen an das Haus zu stehlen, wollte niemand. Also jagten wir los. Der Goadfather konnte die Um2 da nicht allein lassen. Was völlig bekloppt war. Erstens gab er ihr die Telefonnummer der Sicherheitsfirma, und zweitens gibt es Nachbarn, die helfen. Was doch sehr schön ist. Oder nicht? „Dieser Alarm wird doch nicht weitere viereinhalb Stunden durchalarmieren“, sagte ich zum Goadfather, ein wenig belustigt. Kein gutes Argument. Wir mussten losrennen und den nächsten Zug zu bekommen. Was uns auch gelang. Natürlich war der Alarm längst aus als er wieder zu Hause war. Wegen mir war er nie so in Eile. Dabei hatte er einst für meine Auslöschung nur einen Vormittag Zeit. Natürlich hatte ich es nicht anders verdient. Ich hätte nur einfach mehr in der Schule lernen sollen. Haben sich deine Eltern um deine schulischen Leistungen gekümmert? Der ist gut. Jetzt würde wieder ein verschimmeltes Leberwurstbrot passen von einer KI in Szene gesetzt bildlich.
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Gott sei Dank wechselt der Goadfather beim Thema „Schöpfen“ nicht direkt rüber zur überragenden Lebensleistung seines Erstsohns. Dann dann hätte ich den Scherben noch fester auf. Und wie. Ich habe mit meiner Arbeitskraft sogar das Vermögen der Um2 vermehrt. Oder sagt man vergrößert? Wie deine Prostata, bespaßt mich der Wortmacher. Dummer W****. Gibt Serien da wird das öfters zum Thema. In einer Serie sagte ein Kerl zu seinem Jagt-Kumpels: „Ich muss mehr schiffen als ich gesoffen habe. Wie geht das?" Antwort. Die Prostata.
Und was ist der Dank für meinen unermüdlichen Einsatz? Für was? Na, für meine unentgeltliche Arbeitskraft im Haus. Ich habe Steine geschleppt wie bekloppt. Links ein Kübel – rechts ein Kübel – du Kübel von einem Mann. Na, na. Holz habe ich auch gehackt. Und sonst noch so einiges. Und Tonnen von Obst abgewogen. Tonnen. Und das jahrelang. Jeden Tag mindestens eine Stunde. Mindestens. Bezahlt wurde ich dafür natürlich nicht. Dafür gab es das Essen gratis. 😂Bezahlt wurde ich nur für die Arbeit in den großen Ferien. Und da weit unter Tarif. Trotzdem hattest du viel mehr Geld als alle anderen um dich herum. Stimmt auch wieder. Was hast du mit dem Geld gemacht? Ich habe mir ein tolles Rennrad gekauft. Und mit meinen Kumpels haben wir Salami-Semmel-Orgien gefeiert. Natürlich mit Gurken oder Pfefferoni.
Meine unentgeltliche Arbeitsleistung teilt die Um2 mit ihrer leiblichen Nichte. Das ist die, die von der Um2 gefragt wurde: "Was möchtest du heute essen?" Hat sie mich nie gefragt. Nie? Ja, nie. Mir hinterlässt die Um2 nur schlechte Erinnerungen. Das ist auch der Grund, warum Stiefeltern heute noch immer so einen miesen Ruf haben: Sie entschädigen dich hinten hinaus nicht für ihre Lieblosigkeit. Darüber wird in der Regel nicht gesprochen. Aber dann endlos vor Gericht gestritten. Genau.
Aber da gibt es nichts, worüber ich mit der leiblichen Nichte der Um2 streiten könnte. Es ist, wie es ist. Das muss man also sportlich nehmen. Das Stiefkinder nix erben? Genau. Die haben kein gesetzliches Erbrecht, diese Loser. Gesetzliche Erben sind nur: eigene Kinder, Ehepartner, Eltern, Geschwister, deren Kinder – aber keine Stiefkinder. Und dann musste ich auch noch „Mutter“ zu der Frau sagen, die nie ein nettes Wort für mich über hatte. „Mutter“. Scheiße haben sie dich emotional ins Knie gefickt. Ja. Meine Entbehrungen werden alle der leiblichen Nichte zugebucht. Und die sagt natürlich nicht. Nee, also wenn das so ist, teile ich doch gerne mit dem Schizophrenisten Um2 ihre Lebensleistung. Und wie. Wie, was? Das auch ja.
Beim Geld hört sich sehr oft jede Freundschaft auf. Die einen haben ausreichend davon und die anderen zu wenig. Wie sollen die jemals zusammenfinden? Es ist wie in einem scheiß Krieg. Die USA verlieren, wenn sie nicht vollständig gewinnen; das iranische Regime gewinnt, wenn es schlicht überlebt. Und das hat es. Und wie es überlebt hat. Eine scheiß Bande vom Massenmörder.
Die Demonstranten forderten den Regimewechsel und schwenkten die iranische Nationalfahne mit Löwe und Sonne – die Flagge aus der Zeit vor der Islamischen Revolution von 1979. Einige trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Free Iran“, andere riefen: „Die Mannschaft der Mullahs ist nicht meine Mannschaft.“
Iranische Regimegegner in Los Angeles nutzten das WM-Auftaktspiel der iranischen Fußballnationalmannschaft gegen Neuseeland, um gegen die Islamische Republik zu protestieren. Der Weltverband FIFA hat die iranische Löwen-Fahne als politisches Symbol aus den WM-Stadien verbannt – doch einige Exil-Oppositionelle schmuggelten die Flagge durch die Sicherheitskontrollen. Sie hielten die Fahne während der iranischen Nationalhymne vor dem Spiel und nach den zwei Treffern der Neuseeländer beim 2:2-Unentschieden in die Höhe.
Nach Berichten der „New York Times“ und anderer Medien sind viele Iraner vor allem froh, dass der Krieg vorbei ist. Bei den Bombardements starben nach offiziellen Angaben mehr als 3000 Menschen, darunter über 100 Kinder, die bei einem US-Luftangriff getötet wurden.
Die Organisation Iran Human Rights mit Sitz in Norwegen zählte während des Kriegs durchschnittlich eine Hinrichtung alle zwei Tage. Im vergangenen Jahr wurden laut Amnesty International mehr als 2100 Menschen im Iran gehenkt. In diesem Jahr wird die Zahl ebenfalls sehr hoch sein. Quelle: Die 'Presse'
Weswegen tät ihnen die Humanistata gerne ihre Leid klagen in einem Kauderwelsch, ja kaut er noch der Wels? In Wels? Natürlich immer Meer am Wal Timmy, der eigentlich ein Weibchen war, und ganz vielen Menschen Hoffnung spendete in ihrem Todeskampf. Wenn das nicht auf verzweigten Wegen nicht mal wieder - Weib knie dich nieder - zutiefst frauenfeindlich ist, dass alle einen sterbenden Wal einen männlichen Namen gaben, dann weiß ich auch nicht weiter. Aber eigentlich ist es viel mehr männerfeindlich. Der Wald stirbt ja. Nicht der Wald der Wal. Schon grinst sich der Wortmacher einen. Ich habe noch nie weiter gewusst. Ich mache einfach. Aber dann ist ihr, der Humanistata, das Amen im Gebet zuvorgekommen, dass sich selbstständig gemacht hat, selbstermächtig und schicksalsträchtig, und jetzt auf der Donauinsel professionell Pfandflaschen sammelt.
Ein Jobprofil das Ideal auf mich zugeschnitten wäre, würde man nur meine Lebensleistung gesondert betrachten. ©️ Goadfather. Ein ganz neuer Geschäftszweig der sich da etabliert und herausbildet. Allerdings hat das nichts mit Bildung zu tun. Oder doch? Und das in einer Zeit wo es schon Billionäre gibt. Ja hängt das eine noch überhaupt irgendwie mit dem anderen zusammen? Wir leben doch auch gemeinsam mit unterirdischen Flechten zusammen und haben so gut wie nie persönlichen Austausch. Stimmt auch wieder.
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Während also eine abgehobene Kaste von Billionären im Licht neuer, datengetriebener Märkte operiert, am offenen Leib des Sozialstaats, fungiert die breite Masse nur noch als unsichtbarer Nährboden – genau wie die unterirdischen Flechten, die das System am Leben erhalten, ohne jemals am Leben der Baumkrone teilzuhaben. Das hat mit Bildung nichts mehr zu tun, weil dieser neue Wirtschaftszweig keine mündigen Bürger mehr braucht, sondern nur noch funktionierende, isolierte Datenlieferanten. Am Ende steht die bittere Erkenntnis: Wir sind zwar existenziell miteinander vernetzt, aber menschlich und gesellschaftlich absolut entkoppelt. @ KI - Gemini.
Uns bleibt nur noch der schöne Schein? Der 5-Euro-Schein? Schon lustig. ©️Der Schizophrenist. Und die Schuppenflechte, amüsiert sich der Wortmacher. Nicht bereit als Sprachrohr der "Vierer-Bande" den Irrgarten in meinen Mindsetting zu entflechten. In den »Backrooms«. Genau. Eben hat ein 20-Jähriger Regisseur, mit einem Budget von 10 Millionen Dollar einen Kassenschlager gelandet.
Erinnerungen sind gefährliche Orte. Man kann es sich darin gemütlich machen, seine Runden drehen wie ein Tourist oder sie erforschen wie ein Wissenschaftler. Aber wer im Gestern zu viel Zeit verbringt, riskiert zwangsläufig, den Ausgang nicht mehr zu finden. Oder begegnet schlimmstenfalls Ungeheuern aus der eigenen Vergangenheit.
»Backrooms«, das Kinofilmdebüt von Regisseur Kane Parsons, übersetzt diese Gefahr in einen realen Ort, den es nach den Gesetzen der Physik eigentlich nicht geben dürfte. Ein architektonisch unmögliches Labyrinth aus fensterlosen Büroflächen, versteckt hinter unscheinbaren Kellerwänden und vollgestellt mit Bergen aus Sperrmüll. Man findet diese Räume in keinem Grundriss, man kann nur darüber stolpern, wie es der einsame Möbelverkäufer Clark (Chiwetel Ejiofor) und seine Therapeutin (Renate Reinsve) tun.
Sind wir nicht alle eine verschworene Schicksalsgemeinschaft? Kommt drauf an ob ihre Vorfahren Karteileichen-Nazis waren oder nur Mitläufer, deren Rolle im Dritten Reich nicht näher betrachtet werden muss. Folgt auf das Dritte Reich womöglich ein Viertes Reich in der jeder 40 unermesslich reich sein wird? Heute rennt der Schmäh.Geld stinkt wie wir alle wissen nicht - in den Himmel. Da fliegen wie auf Bestellung die Raketen vom genial-bekloppten Elon Musik, den sie an der Börse den roten Teppich ausgebreitet haben wie einst der US-Präsident Donald Trump für den Massenmörder Putin.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat im Zusammenhang mit der Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepetskij von einem „politischen Mord“ gesprochen. Skrepetskij war am Montagabend in der ostpolnischen Stadt Biała Podlaska erschossen worden.
Wenige Tage vor seiner Ermordung hatte Skrepetskij noch einen öffentlichen Auftritt. Am „Tag Russlands“, dem russischen Unabhängigkeitstag am 12. Juni, protestierte der Maler mit einem seiner Bilder vor der russischen Botschaft in Berlin. Auf dem Gemälde, das an eine Ikonendarstellung der Mutter Gottes mit Jesus Christus erinnert, sind Josef Stalin und Wladimir Putin abgebildet. Der große Stalin hält darauf einen kleinen Putin zärtlich in Händen.
War es diese Provokation, die Skrepetskij das Leben gekostet hat?
Jetzt fegen dieser Bekloppten schon Künstler von der Platte.
Reimt sich auf Latte. Aber in Anbetracht dieser Tatsachen ist es nicht lustig.
SPIEGEL: Wie müsste männlicher Feminismus für Sie konkret aussehen?
Gammour: Mach den Mund auf, kritisier deine Freunde. Sei im Netz aktiv. Geh auf Demos. Versuche, Gesetze zu ändern. Sei ein guter Vater, der sich für sein Kind interessiert, auch wenn du von der Mutter getrennt bist. Sei gut zu Tieren. Hilf kranken Nachbarn, und hänge es nicht an die große Glocke. Halte mal was aus, auch körperlich, für das Wohl von Frauen. Interessiere dich für die Pille für den Mann, auch wenn du davon Kopfschmerzen oder Gewichtszunahme bekommen würdest – genauso geht es uns Frauen mit der Antibabypille nämlich auch. Nur Männer finden die Idee untragbar, dass sie Kopfschmerzen aushalten sollen für Verhütung, deshalb werden solche Produkte gar nicht weiterentwickelt.
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„It’s a lost cause.”
Das Memorandum sieht in seiner jetzigen Form lediglich eine Verdünnung des iranischen angereicherten Nuklearmaterials vor.
Im vergangenen Juni, als Vizepräsident JD Vance die Operation Midnight Hammer, Trumps eintägige Angriffe auf Irans Atomanlagen, verteidigte, sagte Vance: „Ich habe vollstes Verständnis für die Amerikaner, die nach 25 Jahren ausländischer Verwicklungen im Nahen Osten erschöpft sind.“
„Ich verstehe die Bedenken“, fuhr er fort, „aber der Unterschied ist, dass wir damals dumme Präsidenten hatten, und jetzt haben wir einen Präsidenten, der tatsächlich weiß, wie man Amerikas nationale Sicherheitsziele erreicht.“ Quelle: 📰/ David French
Ist das alles nur eine Satire? Oder eine Tragödie epischen Ausmaßes? Oder sagt man so überwältigend wie eine griechische Tragödie? Ich weiß es nicht. Hat das was wir da präsentiert bekommen, auf einem Tablett aus reinem Gold, shakespearesche Dimensionen? Die sich lohnen. Der ist gut.
Womöglich ist der US-Präsident Trump nur ein grandioser Schmäh-Bruder, in dessen riesigen Schatten, den er wirft wie ein Cowboy sein Lasso, die Familie keine der Möglichkeiten schmäht(e), das Vermögen des Trump-Clans ums schlanke 5 Mrd. Dollar zu dingsen, seit der Big Donald wieder an den Macht ist. Um die 5 Milliarden Dollar haben die bis jetzt eingestrichen. Korruption / Vetternwirtschaft / Nepotismus, eine Amigo-Affäre reiht sich an die nächste. Nahtlos. Aber die Amigos in Mexiko müssen doch auch Strafzölle bezahlen. Freilich.
Jetzt könnte man hier etwas KI-mäßiges einfügen, inwiefern NAFTA (North American Free Trade Agreement) durch Trumps Zölle unterwandert wird. Kanada hat heute Nacht Katar 6:0 abgefertigt. Und Katar dachte sich unlängst noch. Wunderbar, wir sind auf der sicheren Seite. Wir sind mit dem amerikanischen Präsidenten Trump total dick; wir haben ihm ein Flugzeug geschenkt – eine luxuriöse Boeing 747-8, damit er uns auch weiterhin wohlgesonnen bleibt, dieser dumme Wixxer. Das war ich jetzt mit dem ‚dummen Wixxer'. Und wie bedankt er sich? Er schickt Flugzeugträger und Bomber an den Golf, die den Iran bombardieren, was zur Folge hatte, dass das Geschäftsmodell von Katar – der Export von Gas und Öl – implodiert ist. Fürs erste. So gesehen ist der amerikanische Präsident auch nicht bestechlich. Genau. Der Mann ist eine Blackbox. Wie eine KI die mit unseren Hoffnungen Ängsten und Erwartungen gespeist wird. Und mit sehr vielen Worten und weiteren Zeichen. Quelle: Die Zeichen der Zeit.
„Bei uns schreibt nicht die Maschine, sondern der Mensch“: Im Tonfall eines letzten Worts hat Carsten Knopp in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen Leitartikel geschrieben, wohlwissend, dass es nicht das letzte sein wird. In einer Debatte nämlich, die die „FAZ“ selbst ausgelöst hat: Sie entfernte am 10. Juni 2026 einen am 13. August 2025 erschienenen Gastbeitrag des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (über die Gefahr von Smartphones für Kinder) von ihrer Homepage, sperrte ihn in ihrem elektronischen Archiv. Begründung: Das Erkennungsprogramm Pangram habe einen KI-Anteil von 100 Prozent an diesem Beitrag ermittelt, drei vorgeblich wörtliche Zitate von Wissenschaftlern seien nicht aufzufinden gewesen.
Das ist ein typisches Ergebnis des Einsatzes von KI: Sie erzeugt Zitate, erfindet Fakten. Sie halluziniert, wie man vermenschlichend sagt. Andere Charakteristika von KI-Generiertem fand Pangram in weiteren Voigt zugeschriebenen Texten. Etwa entgleiste Metaphorik, sogar in einer Ansprache bei einem Holocaust-Gedenken: „Ihre Augen waren leer und zugleich unendlich tief“, sagte Voigt – offenbar als Sprachrohr einer KI – über KZ-Überlebende.
Wie dem auch sei, der Gemini/Döpfner-Leitartikel liest sich süffig. Er verhöhnt die „heiligen Hallen der analogen Nostalgie“, wo man eine Depublizierung feiere „wie ein Inquisitionsgericht den Sieg über die Hexerei“. Quelle: Die 'Presse'
In dieser leidigen Angelegenheit kann ich Sie beruhigen. Hier wird noch selbst geschrieben.“ „Du verfluchter Lügner!“, fährt mir der Wortmacher in die Parade. „Der lügt doch wie gedruckt“, legt der Scheißhausdämon nach. „Der strickt an seiner eigenen Legende“, legt der Deichgraf noch einen drauf.
„Der legt es doch ganz bewusst darauf an, besser dazustehen“, echauffiert sich die Bildmacherin, „mittels KI-Einsatz, den er aber verschweigt!“ Was wurde korrigiert? Quelle: Gemini. / Auf die gehen ungefähr 5% des Textes zurück. Einen Absatz in dem ich versuche die Welt zu entflechten stammt auch von Gemini. Und für diesen Schwachsinn hast du jetzt wieder teure Energie verschwendet. Ja, leider. Ganz neu: „Die-KI-Scham".
„Schämen, sollst du dich, schämen", rief mir einmal die Um2 ins Gewissen, weil ich zum Goadfather mal in deftigen Worten sagte. Was ich genau sagte weiß ich heute nicht mehr. Irgendetwas mit lächerlicher Clown statt edler Patriarch. Noch weitergehend möchte ich mich von dir nicht ruinieren lassen. Beruflich hast du mich eh schon ausgelöscht mit deinen Entscheidungen, die du über meinen pubertierenden Kopf hinweg getroffen hast, wie ein besoffener Wilhelm Tell mitten ins Hirn statt mitten in den Apfel. Irgendetwas in diese Richtung. Und was hat die der Versuch deiner Selbstbehauptung gebracht? Ich bin noch immer von ihm abhängig. Über Bande. So schaut das Scheitern aus. Herrlich. Wer war das jetzt? So wird das nie was mit einem herausragenden Selbstwertgefühl.
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Geh, sagt der Souverän in mir, der auch den Ausnahmezustand beherrscht. Also genauer gesagt beherrsche ich mich im Ausnahmezustand.
Einerseits gibt es die Schaltgruppe Tiagra von Shimano - und andererseits gibt es noch das Potenzmittel Viagra von Pfizer, das dich dann ebenfalls in einem höheren Gang schalten lässt. Quelle: Lustiger wird's nicht. Bei der angespannten Weltlage.
Na, ja. „Hinter jeder Flasche Marillenbrand aus der Wachau oder jedem Williamsbirnen-Destillat aus der Steiermark stehen Betriebe, die in einem bereits schwierigen wirtschaftlichen Umfeld operieren." Quelle: Die 'Presse'/ Katharina Koßdorff ist Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Die Frau ist außer sich weil die Alkoholsteuer in Österreich steigen soll. Diesen Artikel nach ist am Schnaps noch niemand zugrunde gegangen, sondern immer nur an sich selbst.
Ich hätte geschrieben: Alkohol ist dein Retter in der Not ©️ Herbert Grönemeyer ich hatte einst auch nichts anderes.
Obschon Entspannung ins Sicht ist und es - diese male pess-Hoffnung gibt. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Wir beide sind wie der Estragon der Wladimir (Beckett) nur völlig ohne Hoffnung - an der wir verzweifeln. Wir sagen nicht einmal zu uns: „Ja, gehen wir.“ in Wahrheit wurden wir gegangen. Dich mit deiner Wahrheit – und mich mit meinen Extratouren die ich mir angeblich herausnahm. Wie Lebensmittel aus dem Kühlschrank, spottet der Wortmacher. Wehe, Hiesige brüllen im Zorn: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist!“ Dabei reicht es völlig, wenn man zu mir mit ruhiger Stimme sagt: „Ich weiß ziemlich genau, was du alles nicht bist.“.
Der Iran‑Krieg könnte enden wie alle Kriege enden, wenn der unterliegende Gegner nicht vollständig neutralisiert wird. In der Sprache des militärisch‑industriellen Komplexes muss der Feind immer neutralisiert werden, wie eine peinliche Stille mit einem schlechten Witz. Oder mit der Frage: „Und regnet es bei euch?“ Erste Hitzewelle. Ich habe den Ventilator aus dem Keller geholt. Hitzewelle ist ein guter Aufhänger für den Goadfather und mich. Und sinnflutartige Regenfälle. Sintflutartig. Und die Trockenheit natürlich auch. Diese verdammte Dürre - die Jesus bis in die Wüste folgte, wo dann eine Schlange vor Freude mit den Zähnen klapperte.
In Spanien die Trockenheit, ganz schlimm, sage ich dann. Trotzdem bauen die Bauern dort wie bekloppt Avocados an und schöpfen dabei illegal das Grundwasser ab. Viele Bauern pumpen das Wasser deshalb illegal aus der Tiefe. 2023 ließ die Guardia Civil über 250 illegale Brunnen schließen und nahm rund 100 Landwirte fest. Sie benötigen fast sechs Millionen Liter Wasser pro Hektar – mehr als jede andere tropische Frucht der Region. Mangos brauchen etwa die Hälfte, Passionsfrüchte noch weniger. In Gebieten, in denen es kaum regnet, ist das fatal.
Die Avocados bedrohen inzwischen sogar Andalusiens Wasserreserven. Also nicht die Avocados direkt, witzle ich dann herum. Die bedrohen niemanden. Schon eher die Bauern. Die wiederum harmlos sind gegen die mexikanischen Avocadobauern. Hinter denen stehen oft die großen Drogenkartelle. Warum spricht man da eigentlich von Kartellen? Hat irgendjemand vor den Drogenmarkt zu liberalisieren, eben damit keine Kartelle entstehen. Ich weiß von nix - wieder nix - Asterix & Obelix - im herrgottswinkel verspielt das Kruzifix seine letzte Glaubwürdigkeit. Das stimmt natürlich nicht. Avocados sind ziemlich anspruchsvoll. Das ist keine Frucht für uns beide. Ich sage dann auch ganz bewusst „abschöpfen“ statt „abpumpen“, weil der Goadfather in seiner Erinnerung jahrelang nichts als geschöpft hat. Was den Tatsachen entspricht.
Woraufhin ich mich ebenfalls in seine Erzählung einbringen möchte: „Ich aber auch. Ich habe als Teenager auch wie bekloppt geschöpft." Aber nie aus dem vollen, brüllt der Scheißhausdämon von der anderen inselseite herüber.
Daraufhin schwenkte der Goadfather letztens zur Tochter eines Hamburger Reeders rüber, die schon als Teenagerin wie eine Erwachsene im Hafen schöpfte, damit sie am eigenen Leib erfuhr, wo der Bartl den Most herholt. Nee, die Fracht löscht. Und Bartl passt gleich gar nicht. Natürlich lobte er sie in den höchsten Tönen. „Ich aber auch“, rief ich dann empört dazwischen. „Ich hab doch auch wie bekloppt gschöpft". Im Seichten, fuhr der Wortmacher dazwischen. Was aber nix änderte. Beim Goadfather kommt davon nix an. Der ist da wie Teflon. Der lässt mich einfach allein im Regen stehen mit meinen Erinnerungen. Mit deiner Wahrheit. Ja. Die ja keine ist solange sie nicht irgendwie bestätigt wird. Das ist ja das perverse an Lügen. Werden die nur oft genug wiederholt bekommen sie den Anschein von Wahrheit. Ganz ähnlich verhält es sich mit ungeheuerlichen Formulierungen, die jeder Menschenwürde spotten wie die von Rechtsaußen gedachte „Remigration". Alte Zuschreibungen die sich ihre neuen Adressaten suchen. Dazu müsste man einen Viktor Klemperer befragen.
Unvergessen, wie wir vor Jahren mal durch halb Wien zum Zug stürmten, weil der Alarm im Haus angegangen war und die Um2 nicht wusste, wie sie ihn wieder abschalten sollte. An einem Nachmittag in der totalen Idylle. Einbrechen, um meine Erinnerungen an das Haus zu stehlen, wollte niemand. Also jagten wir los. Der Goadfather konnte die Um2 da nicht allein lassen. Was völlig bekloppt war. Erstens gab er ihr die Telefonnummer der Sicherheitsfirma, und zweitens gibt es Nachbarn, die helfen. Was doch sehr schön ist. Oder nicht? „Dieser Alarm wird doch nicht weitere viereinhalb Stunden durchalarmieren“, sagte ich zum Goadfather, ein wenig belustigt. Kein gutes Argument. Wir mussten losrennen und den nächsten Zug zu bekommen. Was uns auch gelang. Natürlich war der Alarm längst aus als er wieder zu Hause war. Wegen mir war er nie so in Eile. Dabei hatte er einst für meine Auslöschung nur einen Vormittag Zeit. Natürlich hatte ich es nicht anders verdient. Ich hätte nur einfach mehr in der Schule lernen sollen. Haben sich deine Eltern um deine schulischen Leistungen gekümmert? Der ist gut. Jetzt würde wieder ein verschimmeltes Leberwurstbrot passen von einer KI in Szene gesetzt bildlich.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Gott sei Dank wechselt der Goadfather beim Thema „Schöpfen“ nicht direkt rüber zur überragenden Lebensleistung seines Erstsohns. Dann dann hätte ich den Scherben noch fester auf. Und wie. Ich habe mit meiner Arbeitskraft sogar das Vermögen der Um2 vermehrt. Oder sagt man vergrößert? Wie deine Prostata, bespaßt mich der Wortmacher. Dummer W****. Gibt Serien da wird das öfters zum Thema. In einer Serie sagte ein Kerl zu seinem Jagt-Kumpels: „Ich muss mehr schiffen als ich gesoffen habe. Wie geht das?" Antwort. Die Prostata.
Und was ist der Dank für meinen unermüdlichen Einsatz? Für was? Na, für meine unentgeltliche Arbeitskraft im Haus. Ich habe Steine geschleppt wie bekloppt. Links ein Kübel – rechts ein Kübel – du Kübel von einem Mann. Na, na. Holz habe ich auch gehackt. Und sonst noch so einiges. Und Tonnen von Obst abgewogen. Tonnen. Und das jahrelang. Jeden Tag mindestens eine Stunde. Mindestens. Bezahlt wurde ich dafür natürlich nicht. Dafür gab es das Essen gratis. 😂Bezahlt wurde ich nur für die Arbeit in den großen Ferien. Und da weit unter Tarif. Trotzdem hattest du viel mehr Geld als alle anderen um dich herum. Stimmt auch wieder. Was hast du mit dem Geld gemacht? Ich habe mir ein tolles Rennrad gekauft. Und mit meinen Kumpels haben wir Salami-Semmel-Orgien gefeiert. Natürlich mit Gurken oder Pfefferoni.
Meine unentgeltliche Arbeitsleistung teilt die Um2 mit ihrer leiblichen Nichte. Das ist die, die von der Um2 gefragt wurde: "Was möchtest du heute essen?" Hat sie mich nie gefragt. Nie? Ja, nie. Mir hinterlässt die Um2 nur schlechte Erinnerungen. Das ist auch der Grund, warum Stiefeltern heute noch immer so einen miesen Ruf haben: Sie entschädigen dich hinten hinaus nicht für ihre Lieblosigkeit. Darüber wird in der Regel nicht gesprochen. Aber dann endlos vor Gericht gestritten. Genau.
Aber da gibt es nichts, worüber ich mit der leiblichen Nichte der Um2 streiten könnte. Es ist, wie es ist. Das muss man also sportlich nehmen. Das Stiefkinder nix erben? Genau. Die haben kein gesetzliches Erbrecht, diese Loser. Gesetzliche Erben sind nur: eigene Kinder, Ehepartner, Eltern, Geschwister, deren Kinder – aber keine Stiefkinder. Und dann musste ich auch noch „Mutter“ zu der Frau sagen, die nie ein nettes Wort für mich über hatte. „Mutter“. Scheiße haben sie dich emotional ins Knie gefickt. Ja. Meine Entbehrungen werden alle der leiblichen Nichte zugebucht. Und die sagt natürlich nicht. Nee, also wenn das so ist, teile ich doch gerne mit dem Schizophrenisten Um2 ihre Lebensleistung. Und wie. Wie, was? Das auch ja.
Beim Geld hört sich sehr oft jede Freundschaft auf. Die einen haben ausreichend davon und die anderen zu wenig. Wie sollen die jemals zusammenfinden? Es ist wie in einem scheiß Krieg. Die USA verlieren, wenn sie nicht vollständig gewinnen; das iranische Regime gewinnt, wenn es schlicht überlebt. Und das hat es. Und wie es überlebt hat. Eine scheiß Bande vom Massenmörder.
Die Demonstranten forderten den Regimewechsel und schwenkten die iranische Nationalfahne mit Löwe und Sonne – die Flagge aus der Zeit vor der Islamischen Revolution von 1979. Einige trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Free Iran“, andere riefen: „Die Mannschaft der Mullahs ist nicht meine Mannschaft.“
Iranische Regimegegner in Los Angeles nutzten das WM-Auftaktspiel der iranischen Fußballnationalmannschaft gegen Neuseeland, um gegen die Islamische Republik zu protestieren. Der Weltverband FIFA hat die iranische Löwen-Fahne als politisches Symbol aus den WM-Stadien verbannt – doch einige Exil-Oppositionelle schmuggelten die Flagge durch die Sicherheitskontrollen. Sie hielten die Fahne während der iranischen Nationalhymne vor dem Spiel und nach den zwei Treffern der Neuseeländer beim 2:2-Unentschieden in die Höhe.
Nach Berichten der „New York Times“ und anderer Medien sind viele Iraner vor allem froh, dass der Krieg vorbei ist. Bei den Bombardements starben nach offiziellen Angaben mehr als 3000 Menschen, darunter über 100 Kinder, die bei einem US-Luftangriff getötet wurden.
Die Organisation Iran Human Rights mit Sitz in Norwegen zählte während des Kriegs durchschnittlich eine Hinrichtung alle zwei Tage. Im vergangenen Jahr wurden laut Amnesty International mehr als 2100 Menschen im Iran gehenkt. In diesem Jahr wird die Zahl ebenfalls sehr hoch sein. Quelle: Die 'Presse'
Weswegen tät ihnen die Humanistata gerne ihre Leid klagen in einem Kauderwelsch, ja kaut er noch der Wels? In Wels? Natürlich immer Meer am Wal Timmy, der eigentlich ein Weibchen war, und ganz vielen Menschen Hoffnung spendete in ihrem Todeskampf. Wenn das nicht auf verzweigten Wegen nicht mal wieder - Weib knie dich nieder - zutiefst frauenfeindlich ist, dass alle einen sterbenden Wal einen männlichen Namen gaben, dann weiß ich auch nicht weiter. Aber eigentlich ist es viel mehr männerfeindlich. Der Wald stirbt ja. Nicht der Wald der Wal. Schon grinst sich der Wortmacher einen. Ich habe noch nie weiter gewusst. Ich mache einfach. Aber dann ist ihr, der Humanistata, das Amen im Gebet zuvorgekommen, dass sich selbstständig gemacht hat, selbstermächtig und schicksalsträchtig, und jetzt auf der Donauinsel professionell Pfandflaschen sammelt.
Ein Jobprofil das Ideal auf mich zugeschnitten wäre, würde man nur meine Lebensleistung gesondert betrachten. ©️ Goadfather. Ein ganz neuer Geschäftszweig der sich da etabliert und herausbildet. Allerdings hat das nichts mit Bildung zu tun. Oder doch? Und das in einer Zeit wo es schon Billionäre gibt. Ja hängt das eine noch überhaupt irgendwie mit dem anderen zusammen? Wir leben doch auch gemeinsam mit unterirdischen Flechten zusammen und haben so gut wie nie persönlichen Austausch. Stimmt auch wieder.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Während also eine abgehobene Kaste von Billionären im Licht neuer, datengetriebener Märkte operiert, am offenen Leib des Sozialstaats, fungiert die breite Masse nur noch als unsichtbarer Nährboden – genau wie die unterirdischen Flechten, die das System am Leben erhalten, ohne jemals am Leben der Baumkrone teilzuhaben. Das hat mit Bildung nichts mehr zu tun, weil dieser neue Wirtschaftszweig keine mündigen Bürger mehr braucht, sondern nur noch funktionierende, isolierte Datenlieferanten. Am Ende steht die bittere Erkenntnis: Wir sind zwar existenziell miteinander vernetzt, aber menschlich und gesellschaftlich absolut entkoppelt. @ KI - Gemini.
Uns bleibt nur noch der schöne Schein? Der 5-Euro-Schein? Schon lustig. ©️Der Schizophrenist. Und die Schuppenflechte, amüsiert sich der Wortmacher. Nicht bereit als Sprachrohr der "Vierer-Bande" den Irrgarten in meinen Mindsetting zu entflechten. In den »Backrooms«. Genau. Eben hat ein 20-Jähriger Regisseur, mit einem Budget von 10 Millionen Dollar einen Kassenschlager gelandet.
Erinnerungen sind gefährliche Orte. Man kann es sich darin gemütlich machen, seine Runden drehen wie ein Tourist oder sie erforschen wie ein Wissenschaftler. Aber wer im Gestern zu viel Zeit verbringt, riskiert zwangsläufig, den Ausgang nicht mehr zu finden. Oder begegnet schlimmstenfalls Ungeheuern aus der eigenen Vergangenheit.
»Backrooms«, das Kinofilmdebüt von Regisseur Kane Parsons, übersetzt diese Gefahr in einen realen Ort, den es nach den Gesetzen der Physik eigentlich nicht geben dürfte. Ein architektonisch unmögliches Labyrinth aus fensterlosen Büroflächen, versteckt hinter unscheinbaren Kellerwänden und vollgestellt mit Bergen aus Sperrmüll. Man findet diese Räume in keinem Grundriss, man kann nur darüber stolpern, wie es der einsame Möbelverkäufer Clark (Chiwetel Ejiofor) und seine Therapeutin (Renate Reinsve) tun.
Sind wir nicht alle eine verschworene Schicksalsgemeinschaft? Kommt drauf an ob ihre Vorfahren Karteileichen-Nazis waren oder nur Mitläufer, deren Rolle im Dritten Reich nicht näher betrachtet werden muss. Folgt auf das Dritte Reich womöglich ein Viertes Reich in der jeder 40 unermesslich reich sein wird? Heute rennt der Schmäh.Geld stinkt wie wir alle wissen nicht - in den Himmel. Da fliegen wie auf Bestellung die Raketen vom genial-bekloppten Elon Musik, den sie an der Börse den roten Teppich ausgebreitet haben wie einst der US-Präsident Donald Trump für den Massenmörder Putin.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat im Zusammenhang mit der Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepetskij von einem „politischen Mord“ gesprochen. Skrepetskij war am Montagabend in der ostpolnischen Stadt Biała Podlaska erschossen worden.
Wenige Tage vor seiner Ermordung hatte Skrepetskij noch einen öffentlichen Auftritt. Am „Tag Russlands“, dem russischen Unabhängigkeitstag am 12. Juni, protestierte der Maler mit einem seiner Bilder vor der russischen Botschaft in Berlin. Auf dem Gemälde, das an eine Ikonendarstellung der Mutter Gottes mit Jesus Christus erinnert, sind Josef Stalin und Wladimir Putin abgebildet. Der große Stalin hält darauf einen kleinen Putin zärtlich in Händen.
War es diese Provokation, die Skrepetskij das Leben gekostet hat?
Jetzt fegen dieser Bekloppten schon Künstler von der Platte.
Reimt sich auf Latte. Aber in Anbetracht dieser Tatsachen ist es nicht lustig.
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