Montag, 7. September 2015
Schizoide Verunsicherung als Komödie und Tragödie
Heute habe ich gelesen, das es die Briten und Franzosen in Erwägung ziehen, sich beim Luftbombardement der USA, angeblich bombt die Türkei derzeit auch, nur weiß man nicht so genau wen, gegen den IS zu beteiligen. Derweil kleiden die Russen die abgesandelten Truppen Assads neu ein, während sich die Golfstaaten nicht abgeneigt zeigen, irgendwelche fundamentalistischen Spinner auch weiterhin zu finanzieren, angebich um dem Iran eins auszuwischen. In der Fachsprache sagt man es geht um die Vormachtstellung in der Region. Werte USA und Nato-Verbündete. Ihr Vorgehen einen dritten Weltkrieg zu simulieren, hilft der syrischen Bevölkerung nur sehr bedingt. Sie sollten meines erachtens nicht nur Bomben aus großer Höhe auf die gemarterte syrische Erde und deren Menschen abwerfen, die sieht eh schon aus wie achtmal umgepflügt, mit Hundertausenden von maulwurfähnlichen Aufschüttungen (des Todes), sondern erschaffen sie endlich einmal sichere Zonen für die flüchtende, syrische Bevölkerung und für jene Iraker, die sich bis zu ihnen durchschlagen (werden). Sie können das ganz wunderbar wenn sie nur wollen. Der Libanon, Jordanien, auch Ägypten und die Türkei, platzen aus allen nur erdenklichen Flüchtlingsnähten, die vor allem aus syrischem Garn genäht werden. Trauen sie doch endlich einmal etwas Unpopuläres zu. Der Cameron steht doch gerade erst am Anfang seiner Legislaturperiode und will eh nicht noch einmal antreten und viel schlechter können die Umfragewerte für Monsieur Hollande auch nicht mehr werden, wenn er anfängt gezielt Container aufzustellen. Und jetzt Herr Obama wo sie auf den Weg sind eine „lame duck“ zu werden, tun`s doch was der Friedensnobelpreis von ihnen fordert und lassen sie ihr Militär sichere Zonen für Flüchtlinge errichten. Vielleicht verzeihen die Europäer Amerika dann irgendwann auch die Irak-Invasion. Diese Irak-Invasion ist ja der Aufhänger für alle Rechtsparteien in Europa. Hörern sie doch endlich einmal auf den Schizophrenisten. Ich so ganz für mich, sehe mich ja außer Stande, mich aus meinem Irak-Versagen zu befreien. Da spielt es auch keine Rolle wie klein und unbedeutend ich mickriges Rädchen im großen Weltgetriebe bin. Immerhin bin ich und das ist entscheidend.

Das irritierende Gefühl, wegen chronischem Geldmangel und akuter Perspektivlosigkeit, an einem der unnötigsten, absurdesten, sinnlosesten, und menschenfeindlichsten UNO-Missionen, aller Zeiten aktiv beteiligt gewesen zu sein, werde ich einfach nicht los. Nicht einmal über die Jahre hat sich dieses Gefühl verflüchtigt. Wie kann man denn nur eine Resolution ausverhandeln, die es der UNO verbietet, der darbenden irakischen, vornehmlich schiitischen Bevölkerung zu helfen, nur weil der Chef-Diktator mit dem ihr da verhandelt und gedealt habt, bekennender Sunnit war. 15 Jahre später habt ihr diesen Mann ja trotzdem standrechtlich aufgehängt. Mein Rat an sie: Versuchen sie tunlichst nicht in weltpolitische Ereignisse von Bedeutung verstrickt zu werden, wenn sie erkennen das sie auf der falschen Seite stehen. Wenn man es erkennt ist es meistens auch schon zu spät. Erst wenn man in weltpolitische Ereignisse von wenigstens regionaler Bedeutung verstrickt wird, und auf der falschen Seite steht, erkennt man seine ganze Ohnmacht. Gegen dieses Gefühl der Ohnmacht versuche ich natürlich anzuschreiben. Ein irritierendes und mich beherrschendes Gefühl. Das was die Weltpolitik im Großen zu leisten vermag, leistet eine schizoaffektive Psychose im Kleinen. Da überwiegt auch oft das Gefühl des ausgelieferten Seins. Und dann schreibe ich noch darüber dass ich ein Talent zum Täter habe. Seit ich denken und fühlen kann gehöre ich ja zu den bösen Jungs, obschon ich zum Bösen überhaupt kein Nahverhältnis habe. Erst als Sündenbock bekam mein Leben Sinn oder zumindest Bedeutung. Deswegen muss ich höllisch aufpassen nicht in diese Rolle, auch aus eigenem (nicht wirklich bewussten) Antrieb, gedrängt zu werden. Für so ein Kasperletheater fühle ich mich einfach zu alt, kaputt und verbraucht.

Immer wenn wir Jungs was ausgefressen hatten kamen die Eltern dieser Jungs angerannt und echauffierten sich fürchterlich, das ihr Kind so eine Schweinerei niemals machen und begehen würde. Dafür sei dieses Kind viel zu wohlerzogen und genetisch veredelt. Und dann hieß es immer. Dazu muss dieses edle und unschuldige Geschöpf wer angestiftet haben. Zwangsläufig muss das so sein. Aus eigenem Antrieb würde ihr Kind so etwas doch niemals machen. Niemals. Dafür legen sie ihre Hand in ein Feuer, das nur sprichwörtlich brennt. Übrig blieb dann immer, oder sagen wir zumeist ich. Mir traute ja schon die UM2 jede nur erdenkliche Sauerei zu, nur weil ich als Tankwart dann und wann Devisen mit einer Frust und Überarbeitungssteuer belegte und a bisserl in die eigene Tasche wirtschaftete. Ich sag mal so. Auch Kinderarbeit kann unterbezahlt sein. Und wenn`s mal wieder Kopf auf Spitz wurde, distanzierte sie sich diese wohlgeborene Person einfach mit einem strengen Blick von mir. So auf die Art. Aus mir ist dieser Saubua und Flegel nicht herausgerutscht. Und der Goadfather. Mein Gott der ist der Goadfather. Dem Goadfather fehlte zum Beschützer und Sicherheitsvermittler jede Kenntniss. In dieser Hinsicht fehlt es eindeutig an hinreichender Bildung. Das Format hätte er ja. Gegen dieses unbewussten Reflex nur als Täter wie eine handelnde Person wahrgenommen zu sein, schreibe ich natürlich auch an. Immerhin ist mein Strafregister so sauber wie ein frisch drapierter Babyarsch. Ich zocke Schwächere prinzipiell nicht ab. Das war meine freie Entscheidung. Der soziale Status einer Person wird in der Regel immer mitgedacht. Das ist eine Zwangserkrankung unserer Zeit. Dagegen schreibe ich natürlich auch. Nicht weil ich es besser weiß, sondern weil mein sozialer Status nicht besonders hoch ist. Daher rührt auch mein Wohlstandsfotzen_Syndrom. Selbstverständlich gibt es auch männliche WF.

Da der Hobbit-Anwalt auch wieder einmal herum spinnt, weil ich ihm gerade heraus gesagt habe, das weder sein Auftritt in Kroatien, noch der Pranger an den er mich stellte, weil ich seinem T-Shirt nicht mit entsprechende Ehrfrucht begegnet bin und einfach so unter meine mischte, einen Mann von Format nur wenig schmeichelt, bestraft mich der kleine Scheißer wieder einmal mit demonstrativen Schweigen, weil er ganz genau weiß, wenn er nicht anruft dann läutet es beim Schizophrenisten so gut wie nie. Ist wie im Kindergarten. Die Generation der heute Dreißigjährigen halten an ihrer immerwährende Infantilität fest wie ich an meinem Image ein böser Junge zu sein. Deswegen komme ich seit Wochen nicht so recht zum Sprechen. Gegen diesen Hang zur Isolation, in die mich auch die Schizophrenie treibt, und aus der ich mich offensichtlich nicht zu befreien weiß, schreibe ich natürlich auch an. Kurz und gut. Es gibt genug zu tun.

Und dieses Tun, die ( ich hab echt die geschrieben) das bei mir zu mittelprächtiger bis grausamer Gratisliteratur wird, die nicht einmal der deutschen Sprache mächtig ist, fällt bei mir unter äußerste Anstrengung. Gibt ja Leute denen geht das Schreiben ganz leicht von der Hand. Bei mir ist das eine einzige Quälerei. Liegt auch den Medikamenten, die ja ziemlich aufs Sprachzentrum drücken. Wie es aussieht, weiß es die pharmazeutische Industrie nicht besser oder will es nicht besser wissen. Ich bin froh dass die überhaupt irgendwo drauf drücken. Und wenn ich was geschrieben habe stelle ich es online. Sie können das dann lesen oder auch nicht. Das ist ihr gutes Recht und sei ihnen unbenommen. Was aber nicht geht, sie können es sich denken was jetzt kommt, das es Personen gibt, die ihren ganzen Lebenssinn daraus ziehen, das sie meine Texte, die ja alle auf unentgeltlicher Selbstausbeutung beruhen, mit ihren Kommentaren völlig aus dem Textzusammenhang reißen, um sich damit über die eigene, ungenützte Lebenszeit, die wellenlos verstreicht hinwegzuretten, weil der gelebte Augenblick ansonsten zur Bedrohung anschwillt. Weder ich noch andere Schreiber/Innen von Gratisliteratur (hoffe ich zumindest) stehen dafür zur Verfügung. Bei der Marla bin ich mir da aber nicht ganz so sicher. (Marla nur a Scherz) Bei Gratisliteratur hat sich ja das Verhältnis zwischen Schreiber und Leser ins glatte Gegenteil verkehrt. Plötzlich reden die, die an sich nur zum Lesen bestimmt sind. Das kann auf Dauer so nicht funktionieren. Früher hatten Leser einfach die Fresse zu halten und andächtig zu nicken, egal was da für Schwachsinn stand. Heute spotteten sie dich in Grund und Boden oder verwickeln dich in Situationen, in die man niemals geraten möchte. Nicht aus freien Stücken. Es kann nicht angehen, das man zu einem Gratisleser sagt, bitte kommentiere meine Texte nicht mehr ganz so ausführlich usw. und der gibt dir zur Antwort, Fick dich, ich bin Bacchus der Gott des Suffs und du nur ein Wurm. Und ich sozial a bisserl verwahrlost und vom Eier zeigen schwer geschädigt, fällt natürlich nichts bessseres ein als zu sagen, fick du dich Unnötiger. Oh denkt man sich dann als Leser was ist denn das für ein Kulturbanause. Ich sags mal so. Auf der Donausinsel, wenn ich meine Klappstuhl-Idylle schamlos auslebe, gehe ich ja auch nicht zu den Alkoholikern hinüber. Und die kommen nicht zu mir. Außer einer. Wir haben uns a bisserl angefreundet. Unsere Unterhaltungen sind immer fürchterlich komisch, die Betonung liegt auf dem Fürchterlichen. Aber auch der versteht das ich meine Idylle nicht einschränken oder gar aufgeben werden für ihn. Würden die Alkoholiker trotzdem kommen hätten wir ein Problem. Nur kommen die nicht weil sie ja keine Idioten sondern nur Trankler sind. Nur das Netz scheint offensichtlich ganz anderen Gesetze zu gehorchen. Da kommen Leute, die ziehen einfach ihre Hose herunter und scheißen auf dich,sobald man sich gegen die zugedachte Rolle, als Statist des eigenen Blogs wehrt. Im wahrsten Sinne des Wortes scheißen die dich zu. Oh es läutet, der Hobbit-Anwalt.

Weil sie in der Regel vielbeschäftige Menschen sind, halte ich sie einfach am Laufen wie es um meinen Vorschlag bestellt ist, syrische/irakische Flüchtlinge in der Region, in sicheren Container-Städten, vorübergehend unterzubringen, damit diese Menschen einmal zur Ruhe kommen und sich nicht mehr wie gehetzte Tiere fühlen müssen und von ihrer Todes und Vernichtungsangst, die eine tatsächliche und nicht eine eingebildete wie bei mir ist, ablassen können. Ich sehe Containern-Städte wie schnell wirkendes Neuroleptikum. Natürlich wird aus meinem Vorschlag nichts. Musste ja so kommen. Immerhin stammt diese glorreiche Idee ja auch vom Schizophrenisten. Der Presse entnehme ich, dass sich weder die Türkei, noch die PKK und der IS mit meiner Idee anfreunden wollen. In Südanatolien, im Grenzgebiet zum Irak, bei Dağlıca, im Landkreis Yüksekova, in der Provinz Hakkâri sollen womöglich mehr als 30 türkische Soldaten von der PKK getötet worden sein. Sie können sich eh vorstellen wie der Großwesir aus Istanbul, von einem massiven Testosteronausschlag und den schlechten Prognosen für die kommende Wahl angespornt, jetzt reagieren wird. Des weiteren soll der IS jetzt mit Senfgas operieren. Gott sei Dank soll dieses Senfgas aber schon a bisserl alt sein. Und weil der Wind still stand ist alles nur halb so schlimm. Gibt es eigentlich auch abgestandene Atom-Bomben. Derweil greift Katar jetzt auf saudi-arabischer Seite im Jemen ein. Sie wissen ja der gute alte Jemen. Der Jemen hat ein BIP wie meine Hoferfiliale die gerade renoviert wird. Über jemenitische Flüchtlinge mache ich mir jetzt einmal keine Gedanken. Die sind in der Regel so arm das sie es niemals bis zum Wiener Westbahnhof schaffen. In der Regel nimmt man sich und sein eigenes Schicksal ja für viel zu wichtig. Liegt in der Natur der Sache. Natürlich war die UNO-Mission Kuwait-Irak, an der ich auf Befehl und aus Angst vor Obdachlosigkeit mitmachte, bei weitem nicht die unnötigste, absurdeste, sinnloseste, und menschenfeindlichste aller UN-Missionen in den letzten 25 Jahren. Vielleicht die Sinnloseste ja. Wir wurden dort ja nur eingesetzt weil der Oberbefehlshaber dieser UN-Mission Österreicher war. Der brauchte was zum Spielen. Ansonsten hätte uns niemand gebraucht. So ehrlich muss man einfach sein. Wenigstens haben wir keine Kinder gefickt wie die Franzosen in Afrika. Hunde hätten wir ficken können. Aber weil wir echte Kerle waren haben wie sie nur erschossen. Ich natürlich nur einmal und da habe ich nicht getroffen. Rede ich mir zumindest ein. Die Viecher waren ja keine Schoßhündchen sondern Leichenfledderer. Unangefochtene Nr. 1 der unverantwortlichsten UN-Missionen ist natürlich die UNO-Mission in Ruanda. Aus europäischer Sicht waren da vor allem belgische UN-Soldaten betroffen. Nummer 2. Der Bosnien-Einsatz. Sie wissen ja Srebrenica als die holländischen Soldaten mit dem Mladic Schnaps ein paar Schnäpse kippten, bevor sie die bosnsichen Moselm auf LKWs luden. (für die jüngere Generatioen, die wurden dann erschossen) Betroffene UN-Holländer sollten vorsichtshalber eh lieber beim Sliwowitz bleiben. Oder sie kiffen sich heute die Birne weg. Anders kann man es ja nicht aushalten, das man aktiv an einem Genozid beteiligt war. Aktiv. Unglaublich dieses Systemversagen. Schauderhaft. Das nackte Grauen.

Ich hatte ja die Gelegenheit von einem gewissen DA-Ca-Ro. in den Abgrund meiner Erkrankung gestoßen zu werden, indem man mir unterstelle akut paranoid zu sein. Was den Nagel nur bedingt auf den Briefkopf der Eitelkeiten trifft. In der Regel lösen Pseudonyme in mir keine paranoiden Schübe aus. Die Pseudonyme-Kultur, erschaffen von den Erbauern und Funktionsträger des Internets, scheinen es mit der Menschenkenntnis nicht allzu ernst gemeint haben. Wie auch. Diese kybernetischen Schöpfer und Heroen sind in der Regel halbe Kinder, die einfach nur spielen wollen. Ich hoffe sie sehen es mir nach wenn ich den ganzen Schmarrn nicht noch einmal wiederkaue. Im Kommentarblog habe ich das Problem wie es sich vor mir ausbreitet wie einen Teppich wieder eingerollt. Ich kann ja verstehen und nachvollziehen dass es Leute gibt, die sich im Netz ziemlich exponieren und deswegen lieber anonym bleiben wollen, wie Kinderficker, oder Leute die Kochrezepte und Reiseberichte veröffentlichen. Wobei ich die Meinung vertrete, Kochrezepte und Reisebericht-Veröffentlichungen müssten doch von der Stalker und bösartigen Kommentar-Schreiberkamarialla anstandslos durchgewinkt werden, wie z.B. der Blog Thailand 2013-2014. Werte/r Blogbetreiber/in. Ich will ihnen wirklich nicht blöd kommen, oder gegen das Bein treten, eine Redewenung die sich so übernommen habe. Aber könnten sie nicht wieder einmal eine neue Reise antreten? Schwieriger wird es schon bei krampfhaften Anfällen von Sinnlosigkeit und Langeweile, die an den Grundpfeiler unserer Kultur rütteln, weil es uns ja so gut ergeht wie selten zuvor in der Geschichte. Sich im Überfluss sinnlos, überflüssig, oder gar ungeliebt fühlen ist eine Kardinalsünde.
Gibt ja Blogs die haben die Selbstauslöschung schon im Blog-Namen. So drauf sein kann man natürlich nur hinter einer Maske. Dagegen gibt es in unserer Kultur an sich den Ratgeber, wie man sich selber lieben lernt, in fünf Schritten. Ich denke das dieses total schwachsinnige sich lieben, auch in sechs oder vier Schritten, das Epizentrum unseres Egozentrismus ist. Sich selber lieber. So ein Schmarrn. Wie soll ich mich denn selber lieben. Mein Antrieb ist da nicht besonders ausgeprägt. Das können nur Männer mit riesen Schwänzen oder Frauen mit Batterie betriebenen Geräten, die obendrein fantasie-begabt sind. Und die Männer können sich schön im Liegen selber einen blasen. Was man kann ist vielleicht, mit seinen manchmal auch widerstrebenden Persönlichkeitsanteilen, einigermaßen in Frieden und Einklang leben und Kontrolle über sich haben und ausüben. Die Marylin Monroe hat sich überhaupt nicht geliebt. Die Welt sie schon. Sogar ich war hinter ihr her. Dabei war da von ihr aber überhaupt nichts mehr da, außer Zelluloid. Die Zeit hatte die Marylin aufgefressen. Oder nehmen wir Blogger die einfach nur stur die Gegend abfotografieren. Diese Fotos, zuweilen an Trostlosigkeit kaum zu überbieten, könnte man doch auch mit seinem bürgerlichen Namen veröffentlichen. Ausnahme natürlich Katenfotos. Katzenfotos sind nicht verhandelbar.

Natürlich könnte man mir jetzt die Frage nachwerfen wie einen Bumerang mit einem Abschiebehaftbefehl, warum ich mich der Schizophrenist nenne, und nicht unter meinem bürgerlichen Namen der Imperialist schreibe. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie man das ändert oder korrigiert so das des stimmig wird. Ich kenne mich nicht aus. Die Tante am Arbeitsamt sagte einmal zu mir, nachdem sie mein Scheitern durchexerziert hatte. Eigentlich können sie ja nichts, sie sind ja im Grunde ein funktionaler Analphabet. Ehrlich, das ist jetzt keine Erfindung. In meinem Groll antworte ich, sicherlich, aber ich bin viel fescher und klüger als sie. Da hat die Frau nur gelacht. Ich war wirklich fescher. Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was ich so über mich preisgebe, könnte ich das Risiko unter meinem bürgerlichen Namen zu schreiben doch ohne weiteres eingehen. Was soll mit schon großartig passieren. Also ganz ehrlich gesagt, so ein Vorgehen würde mir die Paranoia nicht verzeihen. Und kaum etwas fürchte ich mehr als die Störung meiner Totenruhe und Klappstuhlidylle auf der Donauinsel. Würde nur einer an mir vorbei radeln und schreien, „Schizophrenist du alter Wixer und Saubeutel, wie geht`s dir. Bist noch voll auf Tabs oder eh schon ansprechbar, hahahaha“. Das wäre dann doch zu viel des Gutes. Ich traue Menschen in der Regel ja alles zu. Im Guten wie im Schlechten. Und kleinstbürgerlich entstellt wie ich nun einmal bin, traue ich dem kleinstbürgerlichen Personal Wiens nicht über den Weg. Kleinstbürger haben in der Regel wenig Charakter und drehen sich andauernd mit dem Wind wie Senfgaswolken. Das hat die Geschichte immer wieder bewiesen. Wien besteht ja deswegen aus lauter Kleinstbürgern weil wir den Adel hinausgeschmissen und das jüdische Großbürgertum umgebracht haben. Und damals bei den Todesmärschen sind die Kleinstbürger bäuerlichen Herkunft vor ihren Gartentürl gestanden und haben Beifall geklatscht. (natürlich nicht alle, aber die Märsche unterbunden hat auch niemand) Mein Großonkel ist auf der Seite Titos gegen diese unnötige Gesindel in den 2. Weltkrieg eingetreten. Na ja der war ja auch ein Windischer. Windische wurden damals auch ins KZ gesteckt und so. Vor allem hüte dich vor Kleinstbürger, die sich gekränkt oder nicht entsprechend angenommen fühlen. Gefühle sind ja ein Luder. Nicht zu kontrollieren und fast jeder hat sie. Auch Kleinstbürger. In Fetzen hängen sie von denen herunter, wie damals von den 3/4 verhungerten Todesmärschlern.

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Freitag, 4. September 2015
Wir sind nicht die 1%zentigen sonder Sie
Wie ich gestern schon erschüttert feststellen musste, bin ich was das aktuelle Menschen-Leid in der Welt betrifft, an einem Punkt angekommen, den ich als „leidgesättigt“, bezeichnen würde. Bitte nicht verwechseln mit überdrüssig. Allein das Flüchtlingsdrama welches sich derzeit in Europa zuträgt wie ein Stehgreifstück unter der Regie vom Teufel, europäischen Außengrenzen gehören ja auch zu Europa, hat dazu geführt dass ich das medial konsumierte Leid erst einmal in Ruhe verdauen muss. Des wird schon wieder. Sie müssen sich wegen mir nicht sorgen. Falls es sie interessiert. Natürlich wohnen bei mir noch immer keine Flüchtlinge. Dazu bin ich nicht bereit. Bisserl Geld und Verständnis spenden, auch rhetorisch um für ein menschenfreundlicheres Weltklima zu sorgen, natürlich. Und heimlich die FPÖ wählen oder nächstens Benzinkanister auffüllen, das mache ich natürlich auch nicht. Niemals. A bisserl so tun als ob ist doch meine Menschenpflicht. Wenn ich schon einmal dabei bin und stolz und selbstgefällig aus dem Nähkästchen plaudere. Falls das Flüchtlingsdilemma anders nicht mehr zu bewältigen sein wird. Eine schöne Eritreerin würde ich schon bei mir aufnehmen. Natürlich nur so lange bis sich diese Frau eine bessere Bleibe zutraut. An afrikanischen Frauen habe ich überhaupt einen Narren gefunden. Äthiopierinnen ganz fesch. Weniger gefallen mir ja Chinesinnen. (hahaha) Eine stolze Jesidin, die sich denkt, viel schlimmer als an einen total verblödeten IS-Kämpfer verramscht zu werden, kann es unter der strengen Obhut des Schizophrenisten auch nicht sein, würde ich mir unter Umständen, die ich noch nicht definiert habe, vielleicht auch noch zutrauen. Aber junge, traumatisierte Männer eher nicht. Ich alter Depp würde mit denen früher oder später, wahrscheinlich schon viel früher als nötig, die Größe und Beständigkeit der Eier vergleichen. Ich bin für so einen Nonsens extrem anfällig und an sich viel zu alt. Vor allem im ersten unbewussten Reflex ist das bei mir wie ein pawlowscher Reiz. Letztes saß ich so da, natürlich im Klappstuhl, und dachte angestrengt darüber nach, wie viel Lebenszeit ich eigentlich sinnlos verschwendet und vergeudet habe, allein weil ich mich genötigt sah Eier zu zeigen. Erschreckend wie ich da abgegangen bin. Im Irak auf der Rückfläche eines LKWs, haben wir um Kohle gezockt wer als erster frei stehend umfällt und sich den Schädel aufhaut, während wir durch die Wüste bretterten. Eier zeigen hat ja nichts mit Haltung zu tun. Ganz im Gegenteil. War ich dann von der Last Eier zu zeigen müssen mal kurz entbunden, hab ich mich sofort wieder zum Affen gemacht um Frauen zu beeindrucken. Wie ein wahnsinniges Rumpelstilzchen bin ich vor denen herum gesprungen. Ein kleiner Mann zu sein ist wirklich eine schlimme Bürde. Die fehlenden 15 Zentimeter (Körpergröße, ich spreche von der Körpergröße) müssen ja irgendwie kompensiert werden. Werte Damenwelt. Nehmen sie sich in acht vor kleinen Männern. Die haben alle einen Schatten. Ich natürlich auch.

Um beim Verdauen des Leids nicht völlig zu versumpern (versumpfen) habe ich mir folgende Fragestellung ausgesucht, um kurz einmal die Welt zu retten. Das World Food Programme (WFP), finanziert sich ja ausschließlich aus Spenden von Regierungen, Firmen und Privatpersonen. Wegen finanzieller Engpässe musste das WFP, die Nothilfe für syrische Flüchtlinge in Libanon und Jordanien erneut stark reduzieren. Beide Länder haben ja Millionen Syrer auf der Flucht aufgenommen. Bereits in den letzten Monaten waren die syrischen Flüchtlinge in Libanon und Jordanien von Kürzungen ihrer Nahrungsmittelrationen betroffen. 13,5 Dollar. Mit 13,5 Dollar müssen die jetzt im Monat auskommen. Und bitte denken sie sich jetzt nicht zynisch, der Dollar ist zurzeit eh stark. Die Vereinten Nationen haben die Staatengemeinschaft zu mehr Hilfe für die völlig überlasteten Aufnahmeländer aufgerufen. Der UN-Nothilfekoordinater Stephen O`Brien sagt in einem Interview in meiner Qualitätszeitung, das bis August nur 30% der Mittel der benötigen finanziellen Mittel, die derzeit gebraucht werden, zur Verfügung standen. Im Juli stand auf der Homepage des WFP wurden 136 Millionen benötigt um die Nothilfe in den betroffenen Ländern fortsetzen zu können. So viel zu den vermeintlichen Fakten. In der Türkei ist die Lage ähnlich prekär. Im Irak fehlt dem Hunger Fond auch Geld. Im Irak werden deswegen rationierte Essensrationen noch einmal rationiert. Bald werden die Flüchlinge dort sagen, "bitte nur einen Salat". Frieden fehlt natürlich auch. Noch dazu an allen Ecken und Ende. Und im Jemen droht auch eine Hungersnot auszubrechen. Fragt sich nur wohin. Um nicht vom Hundertsten ins Gipfelbuch zugelangen und von dort nach dem Abstieg ins Tausendste. Trotz intensiven Nachdenkens, komme ich einfach nicht dahinter warum das WFP andauernd um Geld betteln muss. Das muss mir einmal wer erklären so dass ich es auch verstehe. Es muss ja auch im Interesse Europas liegen, das syrischen Flüchtlinge vor Ort oder in der Region so versorgt werden, dass die sich nicht gezwungen sehen, nach Europas aufzubrechen. Baut man halt die Container-Städte dort vor Ort, in sicheren Zonen, mit allem was dazugehört. Sichere Zonen zu schaffen kann doch nicht so schwierig sein. Das geht einfacher als es den Anschein hat. Ich war ja UNO-Soldat im Irak. Die Amerikaner, wenn es damals in ihrem Interesse gewesen wäre, also ein politischer Wille, der einen militärischen zur Vernunft und Bescheidenheit zwingt, hätten so ein Gelände schnell einmal aus dem Boden gestampft. Tausende, ja zehntausende Menschen hätten dort Zuflucht finden können. Noch dazu gesichert wie Fort Knox. Armeen können nicht nur Krieg spielen. Die können ganze Städte einfach so aus den Wüstenboden stampfen, mit allen Annehmlichkeiten. Hab ich mit eigenen Augen in Kuwait gesehen. Da gab`s Supermärkte, Reisebüros, Autos konnte man auch kaufen. Natürlich nur die Amis. Ich hab nur Kautabak gekauft. Kautabak. Eine üble Sache wenn man das Zeug nicht gewöhnt ist. So eine schöne Wüstenstadt würde ohne Probleme zu machen sein. Das türkische Militär mit entsprechender Nato-Unterstützung schafft das in einem Tag. Nicht das Aufbauen, das sichern einer Zone. Und schon hätte man eine schöne Container-Stadt. In Syrien, im Irak, im Jemen und in Libyen können derzeit um die 9000 Schulen nicht für den Unterricht genutzt werden. Tausende Lehrer sind auf der Flucht. Warum, frage ich mich, versucht Europa/Welt die Flüchtlingströme nicht so zu koordinieren, dass in den Flüchtlingslagern, die zu kleinen Städten hochgerüstet wurden, geflohene Lehrer, auf geflohene Schüler treffen. Über 50% der Flüchtlinge die nach Europa kommen sind Analphapeten. Wo sind die Lehrer, die die Sprache der Flüchtlinge sprechen? Die müssen doch auch irgendwo hier sein. Unbürokratisch wäre das Zauberwort.

Würde es da einen von der UNO koordinierten, klaren politischen Willen geben, vielleicht sogar eine Resolution, steht dieses Stadt in ein paar Wochen. Aber wie sieht die Realität aus. Das WFP bettelt hier um ein paar Euro und dort um ein paar Euro. Logisch das die Menschen dort, notgedrungen alles auf eine Karte setzen, wenn man ihnen das Bleiben in der Region im Grunde verunmöglicht. Oder ist da wieder einmal eine Verschwörung im Gange, die ich wie so oft nicht durchschaue. Dieser enorme „Brain drain“, kann doch nicht gewollt sein. Kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwer muss ja auch die Fertigkeiten besitzen, Syrien irgendwann wieder bewohnbar zu machen. Vielleicht bin ich ja auch mit Naivität geschlagen oder etwas behäbig im Kopf weil ich gerade am verdauen bin.

Im Libanon funktioniert derzeit nicht einmal die Müllabfuhr. Im Libanon wird der Müll angeblich nach Konfessionen getrennt. Soll fürchterlich ineffizient sein. Jordanien hat ja schon mit den palästinensischen Flüchtlingen seine liebe Not. Irgendwo habe ich gelesen, wird der Gazastreifen in Bälde unbewohnbar sein. Behauptet zumindest die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (Unctad). Die derzeitige Lage soll hinsichtlich der wirtschaftlichen Sicherheit und der Lebensbedingungen laut Unctad die schlechteste seit 1967 sein, als Israel das Gebiet im Sechstagekrieg von Ägypten eroberte. Die Zahl der vollständig auf Uno-Lebensmittelhilfen angewiesenen palästinensischen Flüchtlinge soll dem Bericht zufolge von 72.000 im Jahr 2000 auf 868.000 im Mai 2015 gestiegen sein. Und die Türken unter dem Großwesir Recep der Leise, führen derzeit auch lieber Krieg mit der PKK, wegen Neuwahlen, mit dem alten Volk ist Großwesir Recep so gar nicht zufrieden, oder weil die türkische Obrigkeit, Kurden einfach nicht ausstehen kann. Von befreiten Gebieten und sicheren Zonen, in denen Syrer ein menschenwürdiges Dasein führen können, keine Spur. Die syrischen Flüchtlinge, soviel kann ich sagen, sitzen gewissermaßen zwischen allen Fronten und Stühlen. Gibt auch jede Menge Einheimische hier, die sich auf den Besuch aus Syrien und Umgebung, nicht wirklich freuen. Die mögen ja nicht einmal die eigenen Verwandten. Nur seit den 71 Toten im Lkw auf der A4 und den toten Jungen vom Strand, halten die sich mit ihrem Groll etwas zurück. Der entlädt sich erst in der Wahlkabine. In Oberösterreich und Wien wird die Erde nach der Wahl unter der blauen Erde beben. (oder auch nicht) Da werden Köpfe rollen. Hässlich diese Formulierung. Immer wieder dieser Rückfall in die Barbarei. Und man weiß gar nicht warum.

Und Europa, die größte Wirtschaftsmacht der Welt. An sich hätten wir die Aufgabe, die europäischen Außengrenzen zu schützen. Machen wir aber nicht. Das Dublin-Abkommen ist auch nicht das Papier wert auf dem es geschrieben steht. Einige EU-Staaten wollen überhaupt keine Flüchtlinge aufnehmen, aber Flüchtlingsstädte vor Ort wollen die auch nicht mit organisieren. Im Grunde herrscht hier derzeit ein einziges Chaos. Europa hat keinen politischen Willen etwas zu gestalten, keine klare Linie, keine Stimme. Die fahren auf der letzten Rille. Und so erklärt sich auch (oder auch nicht) warum die Bilder von Flüchtlingen einem schwer im Magen liegen. Und die 1%zentigen, die so reich sind, das sie sich ganze Staaten kaufen könnten. Was machen die. Nichts. Die halten sich nobel zurück. Die tun so als ob ihr Reichtum ganz allein ihr Werk sei. Ich tu ja auch nicht so, als ob die Eigentumswohungen in der ich diese Zeilen gerade schreibe, allein mein Werk ist. Das ist das Werk vom Goadfather. Die 1%tigen wollen vor allem ungestört bleiben und unter sich. Die haben ja auch jeden Grund dazu.

Gestern im ORF in der Sendung „Am Schauplatz“, ging es um den Ausverkauf der österreichischen Berge. Ich kopiere und füge ein. Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Österreichs Nobelskiorten ist begehrt. In Kitzbühel entstehen immer mehr Resorts, Chalets und sogenannte Town Houses. Gekauft werden diese Immobilien von Millionären aus aller Welt. Die Grundstückspreise explodieren, alleine der Baugrund kann dann schon einmal 6000 bis 8000 Euro (und mehr) pro Quadratmeter kosten. Von 14 000 Euro war auch die Rede. Für den Einheimischen wird die Situation immer schwieriger. Während für den Millionär die schönsten Lagen der Orte verbaut werden, bleibt dem alteingesessenen Gemeindebürger gerade einmal ein Platz im sozialen Wohnbau am Rande von feuchten Wiesen. Der Unmut steigt, vor allem deshalb, weil die millionenteuren Appartements nur ein paar Tage pro Jahr genutzt werden. In einzelnen Ortsteilen gibt es bereits so viele Ferienhäuser und Wohnungen, dass außerhalb der Skisaison kaum ein Fensterladen offensteht. Jetzt übernehme wieder ich. Der Formel 1 Vettel hat für eine 150m2 in Lech oder Zürs knapp 4 Millionen Euro abgedrückt. Lagen anscheinend außergewöhnliche Gründe vor, warum er zu dieser bescheidenen Behausung kam. Diese Orte, auch Teile von Kitzbühel, verkommen schön langsam zu Geisterorten. Außerhalb der Saison wohnt im Örtchen Zug oder Zürs bald niemand mehr. Zum Einkaufen müssen die Einheimischen auch woanders hin fahren. Ein Einkaufssackerl von Luis Vuitton kann sich halt nicht jeder leisten. Stell dir einmal vor du lebst an einem Ort der unerschwinglich für dich ist. Abwanderung ist die Folge. Wie halt überall auf der Welt. So auch in New York entlang der High Line. Worauf ich hinaus will. Der Arlberg, Kitzbühel, steht eindeutig unter der Knute der 1%zentigen. Da gibt es nichts zu rütteln. Die Frau Quandt wohnt auch in Kitzbühel und der Kaiser Franz. Die Frau Quandt ist ja jetzt noch vermögender weil die Tante Johanna, Großaktionärin des BMW-Konzerns, im Alter von 89 Jahren dem Zeitlichen entrückt ist. Ein schönes Alter muss man schon sagen. Oder der Red Bull Didi. Jetzt einmal ehrlich Herr Mateschitz. Sie müssen ja nicht wie ich die Welt retten, aber wie viel unnützes Spielzeug braucht`s denn noch. Da sponsern sie mit Millionen irgendwelche Spinner/Extremsportler die auch Eier zeigen, und dann sterben die auch noch reihenweise, damit ich beim Scheißen (The Red Bulletin) was zum Lesen habe. Schau mir eh nur die Bilder an, weil ich auch mit Drücken beschäftigt bin. Ich habe ja keine Ahnung wie die 1%zentigen sonst noch so drauf sind und was die so für Obsessionen haben. Perönlich kenne ich ja nicht einen 1%zentigen. Der Don von Blogger.de tut so als ob er jede Menge Kohle hat. Der könnte doch Fluchträder spenden oder mir ein Radl zukommen lassen. Nur scheint es so, dass die 1%zentigen in der Regel nicht auf der Internetseite vom World Food Programme herumlungern. 136 Millionen Dollar. Für die 1%prozentigen ist das doch ein Klacks oder nicht. Die greifen einmal kurz mit ihren manikürten und parfümierten Händchen in ihre Portkassen, und das 136 Millionen Problemchen wäre aus der Welt geschafft. Aber was liest man. Der Warren Buffett erklärt mir seit Jahren das er weniger Steuern zahlt als seine Sekärterin. Und die Brüder Koch kaufen sich mit ihren Spenden den nächsten amerikanischen Präsidenten, oder sorgen dafür, das im Kongress (Senat/Repräsentantenhaus) ein lähmendes Patt herrscht. Der Herr Buffett ist ja trotzdem ein recht wohltätiger Mensch. Nur für das WFP der UNO spendet von den 1%tigen anscheinend niemand. Die Familie Gates ist was das Spenden betrifft auch nicht besonderns flexibel. Die wollen immer alles kontrollieren. 136 Millionen. Billy. Deswegen muss so ein armer Depp wie ich wieder einmal Eier zeigen und ein paar Euro abdrücken. Und nicht nur das. Weil ich mir auch noch eine Glotze anschaffen will, eine Größere, den Teletext sehe ich kaum noch, komme ich wegen den ihrer demostrativen Untätigkeit auch noch in einen verschissenen Gewissenkonflikt, weil ich nicht mehr so genau was sich gehört und was nicht.

Viele Leute leben ja im Gefühl das Alles immer teurer wird. Glotzen defintiv nicht. Der Preisverfall bei Glotzen ist atemberauben.

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Mittwoch, 26. August 2015
Catch 22
Neu Seite 12.
Jetzt auch noch der tote Junge vom Strand. Ich hoffe man sieht es mir nach, wenn ich schön langsam einen Punkt erreiche, den ich als "leidgesättigt" bezeichnen würde. Der Stern sagt der Junge hieß Ailan Kurdi. Der ältere Bruder und die Mutter sind auch ertrunken. Nur der Vater Abdullah Kurdi hat laut Bild das Drama überlebt. An diesem Strand sollen laut Kulturzeit noch 7 weitere Menschen ertrunken sein. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Das mitanzusehen ist grauenhaft. Würden diese Mensche unter ihrem Fenster vorbei ziehen, nicht einen Augenblick würden sie zögern und denen zu Hilfe eilen. Außer sie arbeiten wie ich damals für die UNO. Dann tun sie nichts. Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen das die UNO immer tatenlos zusieht. Und sie müssen auch sich auch nicht schämen, weil sie dann und wann von rassistsichen Wallungen heimgesucht werden. A bisserl Rassismus ist menschlich, völlig natürlich und hochanständig. (hahaha) Mir steht die Austria Klagenfurt auch wesentlich näher als Red Bull Salzburg. Nur sollte sie diese Wallungen nicht zu ernst nehmen. Solange sie damit nicht Politik machen ist alles halb so schlimm. Ich mag meine Parterre-Chinesen auch nicht besondern und der dicke Pole der eigentlich Bulgare ist, könnte auch mal wieder in seiner schönen Heimat vorbei sehen. Dessen ungeachtet aber ist die Würde des Menschen unantastbar. Steht so im postmodernen Glaubensbekenntnis. Und ich glaube daran. Jeden Menschen muss es gegeben sein, ein Leben in Würde führen zu können. Ansonten können wir im Laden der sich Menschheit nennt, gleich das Licht ausmachen. Dann müsse wir nicht unbedingt drauf warten bis das Universum den Schalter drückt. Vielleicht schreibe ich morgen weiter. Der Goadfather kommt ja zu Besuch. Ich freue mich aufrichtig. Hoffentlich geht`s im gut. Honig habe ich auch für ihn. Von der Insel auf der nur Pärchen oder Liebespaare abhängen. Intimität eine der schlimmsten Geisel, Nähe das eigentliche Laster der Glücklichen. Ich spreche hier jetzt nicht von dieser aufgesetzten und angeordneten und unter Strafe stehenden Candle-Light-Dinner Intimität, wo Gefühle zwangsvollstreckt werden und die Erwartungshaltung über die Wirklichkeit drüber fährt wie ein Bagger über ein Rosenbeet, sondern jene Nähe und Intimität, die den Menschen irgendwann nur noch passiert, ohne klar erkennbare Zwangsvorstellung, wie etwas zu sein hat. Der Druck den die Gesellschaft da ausübt ist ja immens. Erst recht in einer digitalen und eingeebneten Welt, wo auf Facebook und so, die Leute zum Übertreiben, Heucheln und Inszenieren ihrer Intimbeziehungen gezwungen werden. In K…….. in meinen Klappstuhl gepresst hatte ich ja die Gelegenheit dieses Naturwunder ausgiebig zu beobachten. Es gibt ja diese nicht mehr bewusst wahrgenommene Intimität und Nähe, abseits der eingefahrenen Vorstellung, wenn sich Menschen einmal aufeinander eingelassen haben. Wenn Menschen einfach nur so dasitzen und warten, oder sich zu zweit, vielleicht auch noch mit Kindern im Schlepptau, durch eine Menschenmenge drängen, immer darauf bedacht den anderen nicht aus den Augen zu verlieren. Das macht Sinn wenn sie mich nicht fragen. Besser gesagt das erzeugt Sinn, einfach aus sich heraus, wie ein Atomkraftwerk mit angeschlossener Werksküche, Unverdauliches und Abfälle. Einmal konnte ich einer Frau dabei zusehen, wie die ihrem Intimitätsopfer, kurz IO, einfach nur ein Haar aus dem Gesicht strich. Unglaublich wie nah diese Frau diesem Mann war, der so tat als ob das ganz selbstverständlich sei und einfach nur auf seinem Smartphone herum wischte und ziemlich teilnahmslos wirkte, dem man aber ansah, das es sich ganz gut aufgehoben und geliebt fühlte. Diese Frau hätte auch in seiner Nase bohren können, falls sie verstehen was ich meine. Oder jener Kerl, der sich beim Essen einer Melone, waghalsig für sein IO in die Schlacht warf um die Wespen zu vertreiben. Mütter mit ihren kleinen Kindern am Strand. Unglaublich wie nah die sich sind (sein können). Das kindliche IO merkt davon natürlich nicht all zu viel. Ganz im Gegenteil. Die werden immer mutiger und selbstbewusster, rennen lachend davon und purzeln herum. Werte Wohlstandsfotzen hier, die alles wollen, jetzt und sofort, was auch ihr gutes Recht ist, nur halt keine Kinder. Offensichtlich gibt es eine Art von Intimität und Nähe, die es so nur zwischen Mütter und Kinder gibt. Diese Art von Intimität ist einmalig und nicht auf die Erwachsenen-Intimität übertragbar. Ob es diese Art von Intimität auch zwischen Väter und Kinder möglich ist. Mit Sicherheit. Hab ich auch gesehen. Ein Vater der mit einem Baby auf der Brust unter einem Sonnenschirm schlief. Sieht nicht nach besonders viel aus. Aber das Baby fühlte sich ziemlich geborgen wie es da so lag von den großen Händen des Mannes zugedeckt. Ein anderer wiederum brachte seinem Sohn das Fischen bei. Es klappte. So zumindest mein Eindruck. Eltern lieben nun mal ganz anders als Verliebte, weniger fordernd, weniger neurotisch (wenn es gut läuft), selbstloser und nicht andauernd zweifelnd und sich verhörend, ob das jetzt eh der/die Richtige ist und man sich nicht doch noch einmal am Markt umsehen sollte. Oder möchte man nicht doch lieber völlig ungebunden sein. Andauernd diese sich wiedersprechenden Gefühle und Signale. So ist das halt mit dem Menschsein die zur Freiheit verdammt ist. Voraussetzung natürlich sie leben in den inneren Bezirken der Idylle. Wie sie dorthin kamen steht nicht zur Debatte. Diese Insassen der inneren Idylle jammern in der Regel auf sehr hohem Niveau. Selber schuld wenn sie mit ihrem IO unzufrieden oder nur bedingt glücklich sind. Hab ich auch erlebt. Trostlos das mitanzusehen. Pärchen die sich nicht einmal darauf einigen konnten, wie und wo man jetzt aus dem Meer steigen soll, weil es Seeigel gab was mich zur Schlussfolgerung führte. Mit Menschen aus den inneren Bezirken, die eine Chance auf Intimität und Nähe nach der anderen versieben, weil der/die andere zu groß-zu klein, zu erfolgreich-zu wenig erfolgreich, zu farbenfroh- zu blass, zu behäbig-zu schnell, zu aufmerksam- zu abweisend, zu heiß-zu kalt, zu anmaßend-zu unterwürfig, usw. ist, muss man nicht großartig Mitleid haben.

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Narzisstisch, neurotisch und völlig überdreht machen die alle einen auf Marie Antoinette, der man die Feststellung, wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen, in den Mund gelegt haben soll. Die Kunst der Entscheidung und der Selbstbegrenzung beherrscht nicht jeder von diesen verwöhnten Fratzen. Selber schuld wenn die in Beziehungsfragen gerne alles in der Schwebe halten und immer alles wollen und total unrealistische Forderungen an das andere Leben stellen. Natürlich verträgt sich dieser Schwebezustand nicht besonders gut mit Intimität und Nähe. Wie sagt man zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. An meiner Klappstuhl-Idylle, die immer nur eine Freiheit zweiter Klasse sein kann, sind wirklich viele Menschen vorübergegangen, die sich offensichtlich entschieden hatten. Ob jetzt klug und zur vollen Zufriedenheit das weiß ich natürlich nicht und das lassen wir einmal dahingestellt. Die werden schon auch so ihre Krisen und Zweifel haben. Niemand verschwendet sich gerne sinnlos. Irgendwie wollen wir alle auf unsere Rechnung zu kommen, auf der zumeist die anderen die Preise diktieren. Und für all jene, die auf ihrem Unglück bestehen wie ein Kaiser auf seinen Knödel, oder Angst und Unbehagen vor zu viel Nähe und Intimität empfinden, das sich irgendwann auch vermessen lassen wird, weiß ich die rettende Antwort natürlich auch nicht. Angst von vor zu viel Nähe. Klingt schon sehr nach a bisserl akuter Wohlstandsverwahrlosung. Ich weiß das die Dosis das Gift macht, und das es heute Mainstream ist, mit Menschen und ihren ausgewachsenen Beziehungsphobien, Mitgefühl und Anteilnahme zu zeigen. Aber jetzt einmal unter uns. Die haben doch einen an der Klatsche oder nicht? Was sollen sich denn da die Angehörigen jener Menschen denken, die auf der A4, der Ostautobahn, zwischen dem burgenländischen Neusiedl und Parndorf in einem abgestellten Schlepper- Lkw qualvoll erstickten. Einem Asfinag- Streckendienst-Mitarbeiter, der dort mit Mäharbeiten beschäftigt war, sei aufgefallen, dass es aus dem abgestellten LKW raus tropfte. Laut Polizei handelte es sich dabei um Verwesungsflüssigkeit, die bereits von der Ladefläche des Kühlfahrzeuges tropfte. Auf diesem Wege möchte ich den Angehörigen der Toten von der A4, die zwischen Neusiedl und Parndorf qualvoll erstickt sind, mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Und es tut mir aufrichtig leid, dass ich nicht bereit bin viel mehr für sie zu tun, als jahrelang über den Konflikt in Syrien zu schreiben, der stellvertretend für weiter Krisenherde dieser Welt steht, und ab und zu, in einem müden Ablasshandel mit meinem schlechten Gewissen, ein paar Euro abzudrücken. Jahrelang habe ich mir dir Finger wund geschrieben. Ehrlich. Als dann zu ihrem Leidwesen, der amerikanische Präsident Barack Obama, von roten Linien sprach, die nicht überschritten werden dürften, wusste ich dass man sie und ihre Angehörigen im Grunde aufgegeben hatte, um den Atom-Deal mit dem Iran nicht zu gefährden. Irgendwann habe ich aufgehört über ihr Schicksal zu schreiben. Ich glaub es war zu Weihnachten vor zwei Jahren, als ich sie aufgab und mir stattdessen irgendwelche anderen, natürlich weniger ernsthaften Themen zuwendete. Warum ich das tat. Weil mich ein anderer Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogen hat und ich eine leise Ahnung davon habe, wie es Menschen ergeht, wenn die Welt einen aufgibt. Und genau so sind diese ihre Liebsten, auf der A4 zwischen Neusiedl und Parndorf auch gestorben. Aufgegeben, qualvoll, elendig, und ungehört. Dieses Unglück nur an den Schleppern festzumachen und sich bei denen und ihrer Unmenschlichkeit abzuputzen wie das die österr. Innenministerin gerade macht, ist a bisserl unredlich, oder sagen wir zu kurz gedacht. Wenn sie Aktion-Scharf gegen Dealer und Zwischenhändler machen und weise die Konsumneten verschonen, auch den 600 000 Euro Übertreibungskünstler Menowin, dann bleiben die Produzenten ja trotzdem unbehelligt. Hier ist die EU und Weltpolitik gefordert, endlich einmal für menschenwürdige Welt-Verhältnisse zu sorgen. Für was habt ihr den eigentlich all die Waffen und Waffensystem, die ihr manisch hortet. Für was ist die UNO eigentlich da, wenn ihr euch außer Stande sieht, für eine Welt zu sorgen, in der Menschen nicht mehr in LKWs qualvoll ersticken müssen, und deren Verwesungsflüssigkeit, tagelang auf den Pannenstreifen tropft. Das Weltgewissen scheint auch auf dem Pannenstreifen zu stehen und nirgendwo ein Abschleppwagen vom ADAC. Dieses Leid, ist Leid, aus Menschenhand geschnitzt. Gegen diese Leidschnitzer wirken die Meisterschnitzer aus Südtirol wie Amateure. Auch wenn ich jetzt wieder einmal etwas abschweife, natürlich zur Unzeit. Ich bin ja auch ein aufgegebener Mensch. Nur in einem anderen Kontext in einem Klappstuhl sitzend. Ich gehöre zu jenen Menschen, die im Fernsehstuhl sterben und dort verfaulen, bis einer der Nachbarn wegen dem Gestank die Polizei verständigt. In Linz ist gerade ein 42jähriger Mann so wiederentdeckt worden. Gibt auch hier Menschen die man aufgegeben hat. Das ist eine Tatsache. Nur mein Leider-Nein-Los hat mir einen ganz annehmlichen Trostpreis beschert. Und wie es aussieht bin ich nicht bereit diesen Trostpreis mit anderen aufgegebenen Menschen zu teilen. Außer wenn sich mein schlechtes Gewissen hin und wieder rührt, dann lasse ich mich auf einen Ablasshandel ein, und dann schreibe ich ein paar Zeilen oder spende ein paar Euro. Mein eigentliches Ziel mir eine noch größere Glotze anzuschaffen, verliere ich dabei natürlich nie ganz aus den Augen. Trotzdem oder gerade deswegen. Mein Angebot, das ich schon vor Jahren gemacht habe, steht natürlich noch immer. Falls sie aus der EU stammen oder einem Land wo es schön warm ist und man seinen Klappstuhl in den Sand rammen kann wie ein scheiß Statement, es aber derzeit nicht möglich ist, einen halbwegs gerecht bezahlten Job zu finden, der einem ein vernünftiges Auskommen beschert, um eine Familie zu gründen, damit die Kinder eine halbwegs reale Chance haben, sich zu Beziehungsphobieker hinfort zu entwickeln, bin ich gerne bereit den Wohnsitz mit ihnen zu tauschen.

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Hand aufs Herz. Ich bin den männlichen und weiblichen Wohlstandsfotzen hier und ihrem Gedöhns und Blablabla, eh schon seit Langem überdrüssig. (sie nicht auch) Und ob ich hier oder anders wo meine Lebenszeit wie eine glückliche Strafe/Fügung absitze, wie es aussieht, immer am Rande des Wahnsinns, und manchmal auch darüber hinaus, spielt auch keine Rolle mehr. Auf eine gewisse Art und Weise habe ich mich ja auch schon selbst aufgegeben. Wie sagten die Leute früher gerne: "Ich komme zu nichts". genau so ergeht es mir hier auch. Deswegen ist es mir eigentlich schon lieber das ich in der Fremde zu nichts komme, an einem Ort an dem die Leute etwas weniger neurotisch, selbst-entgrenzt und nicht sofort eingeschnappt sind, und man nicht aus der Rolle gedrängt wird, weil sich die Leute für einen schämen oder einen zu einen Untermenschen machen. Daher rührt auch meine schlechte Körperhaltung, meine Deformierung. Wo war ich. Ach ja Intimität und Nähe ist das Thema das ich nicht habe. Einerseits wird die Gruppe der Beziehungsphobiker immer umfangreicher wie so manche Bierdosensammlung, anderseits findet auch die Gruppe jener, die sich mit dem IO der Wahl, schnell einmal langweilen und nichts lieber tun, als dieses zur Langeweile neigenden IO wieder loszuwerden wie einen Ausschlag an ungünstiger Stelle, reißenden Absatz. Gern spricht man da auch vom „Abschießen“. Ich habe den Eindruck gewonnen. Früher oder später wird jeder Mensch langweilig. So ist das halt. Im Idealfall auf symphytische Art und Weise. Je besser und genauer man jemanden kennenlernt, umso ausrechenbarer wird der. Das liegt in der Natur der Sache und hat auch seine Vorteile. Außer sie sind zweiundzwanzig und ganz fickrig nach Abenteuer und dem echten Leben. Das echte Leben ist ja zumeist das völlig unechte. Das Leben vom irakischen Jungen, der damals in unserer Sandsackstellung lebte, war mindestens so echt wie meines. Echter und unverfälschter als dem sein Leben zu diesem Zeitpunkt war, kann Leben kaum sein. Wenn sie es auf Dauer spannend wollen müssen sie sich jemanden suchen, der nicht alle Tassen im Schrank hat. Aber sogar diese Sorte von Menschen neigen zu endlosen Wiederholungen des Immer-Gleichen-Irrsinns wie ich z.B. Und bitte orientieren sie sich ja nicht an Künstler und Kunstschaffenden um der öden Wirklichkeit zu entfliehen. Das kann nur in die Irre führen und anschließend in Hose gehen. An Künstlern darf man sich nur kurz anlehnen. Der ihre große Kunst es ja in ihrer Heuchelei und Übertreibungskunst völlig glaubwürdig erscheinen zu lassen. Oh, sagt man sich sichtlich gerührt, begeistert und hingerissen. Das ist aber ganz großartige Kunst die mich tief bewegt. Das muss wahrlich ein authentischer Mensch sein der so etwas Einmaliges und Unvergleichliches zu Stande bringt. Dem ist natürlich nur unter großen Einschränkungen und Auflagen so. Ein Bauer, der jeden Morgen mit den Händen eine Kuh melkt, oder selber Butter anrührt, vielleicht in einem großen Trog, ist mindestens genau so authentisch. Nehmen wir einfach den Herrmann Hesse, ein ganz wundervoller Schriftsteller und sein Buch Siddhartha. Das hat der Hermann ja in der Schweiz, im Ort Montagnola, das zum Tessin gehört, geschrieben, als er endlich nicht mehr unter der Trennung von seiner depressiven Frau litt. Die gemeinsame Wohnung in Bern hatte die Familie Hesse aufgelöst und die drei Kinder kamen zwischenzeitlich bei Freunden unter. Steht so auf Wikipedia. Die bedrückende Last seine Familie verlassen zu haben, hat der Hermann dann in der Erzählung Klein und Wagner niedergeschrieben. Auf Wikipedia steht verarbeitet. Kinder um die man sich nicht kümmer kann man in der Regel nicht abarbeiten. Was ist denn das für ein Mensch, denkt man sich, der die eigenen Kinder, einfach Bekannten unterjubelt wie der S. sein Zeug bei mir, um ganz für sich sein zu können. Wirklich weit her kann es mit der Sozialkompetenz so eines Menschen nicht sein. Egal. Für herausragende Künstler-Persönlichkeiten gelten nun einmal andere Maßstäbe. In dieser Hinsicht wurmt es mich schon ziemlich das ich zum großartigen Kleinstkünstler nicht das geringste Talent habe. Dann könnten mir die Kleinstbürger, mit ihren rigiden Moralvorstellungen, endlich den Schuh aufblasen. Um 1919 trat dann eine neue Liebe in das Leben vom Hermann. Und schon ging`s dem Mann wieder besser. So ist das halt. Wenn dir eine schöne, interessante, geheimnisvolle, oder auch nur gefügige und devote Person, in Hermanns Fall ein Weib, die Eier schaukelt und dir Honig um den Lebenssinn schmiert, geht`s eine Zeitlang wieder aufwärts mit einem, bis man sich halt wieder langweilt. Im Grunde war der Hermann ein ziemlich verschrobener Einzelgänger ziemlich sozial unverträglich, der es schaffte aus dieser Verschrobenheit, ganz große Sprachkunst zu formen, die weit über den persönlichen Alltag hinausreichte, wie nun einmal das Buch Siddhartha beweist. Das Indien 1911, als der Hermann das Land besuchte, in Wahrheit ein fürchterlich rückständiges Land war, dessen Gesellschaft sich auf die Errungenschaften eines völlig versieften Kastenwesens stützte, und das auch heute noch tut, die digitale und kapitalistische Einebnung der Welt wird das Problem irgendwann lösen (oder auch nicht), interessiert(e) die Lesers des Buches nur bedingt. Denen geht es beim Lesen in der Regel nur um die ganz persönliche Erleuchtung. Das Buch löst etwas in ihnen aus. Wenn Kunst das schafft, ist diese Kunst ziemlich gelungen. Der Hermann hat mit dem Buch Siddhartha, sicherlich sein Häufchen dazu beigetragen, das in den sechziger Jahren des letzten Jahrtausend, Scharen von Sinnsucher aus den USA und Europa nach Indien aufbrachen, um dort ihr Glück zu suchen. Was sie dort dann wirklich gefunden haben steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Der Hermann hat das natürlich nicht gemacht. Der war ja nicht blöde. Der bleib schön in der Schweiz. Sie verstehen was ich damit meine. In Internet steht, das der Hermann von dem Indien und seiner Realität, der Hitze, dem Schmutz, dem Kolonialismus, den sozialen Verhältnissen und auch vom devoten Wesen der Malaien eher angewidert war.

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Nur die Chinesen nötigen ihm Respekt ab. Jahre später soll der Hermann bekennt haben, dass ihm in Ostasien weder die Begegnung mit Indien geglückt sei, noch habe er eine innere Befreiung erlebt. Weil ihm das nicht gelang, hat er sich seine innere Befreiung einfach erfunden. Und diese Erfindung haben dann andere Menschen wiederum für bare Münze gehalten und sind nach Indien aufgebrochen und nicht nach Montagnola im schweizerischen Tessin. So schaut`s aus. Deswegen nehmen sie sich in acht wenn sie einer kunstaffinen Person begegnen. Die reden in der Regel furchtbar wirres Zeugs. Wenn sie denen blind in ihre Kunst oder Interpretationen von Kunst folgen, haben sie den Scherben auf. Nähe und Intimität, genetisch in uns eingeschrieben wie eine Grabinschrift, wie eine gebührenpflichtige Kurzparkzone der Evolution, und tief im Unbewussten abgelagert wie Sedimente, die Keilschrift der Gefühle, alt und grenzenlos wie was weiß ich und Quelle allen Übel und Glück, weil sie darauf beruht, andere auszuschließen und auszugrenzen. So, besser als dieser Satz wird`s jetzt nicht mehr. Und trotzdem nur allzu menschlich oder nicht. Bevor ich meinen Klappstuhl einfältig zusammen faltete und mich auf den Parkplatz setzte, nicht demonstrativ sondern ganz beiläufig und von dort aus aufs Meer hinausschaute, weil ich anfing, mich bei all dem Familien und Liebesglück, etwas unpässliches, ich wollte schon sagen ziemlich verkrüppelt zu fühlen, fiel mir nach tagelanger und intensiver Beobachtung folgendes auf. Nach drei Tagen war ich eh schon Gesprächsgegenstand am Strand. Denn wer bitte setzt sich schon aus freien Stücken, auf einer kroatischen Insel auf einen Parkplatz. Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte. Zwischen den parkenden Autos bin ich ja nicht gesessen, sondern auf einem zubetonierten und leicht abschüssigen Stück, das direkt zum Meer hinunter führte. Hinter mir standen natürlich die parkenden Autos. Und hin wieder deutete eines der Kinder mit dem Finger auf mich, wenn die vom Strand zurückkamen. Diese kleinen Scheißer. Mit dem nackten Finger malten sie in mir herum. Ich kam wir vor wie ein Tier oder eine Jahrmarktattraktion. 1. Das Rauschen des Meeres wirkte auf mein fragiles Gemüt, am Parkplatz mindestens genau so beruhigend wie vom Strand aus, wo sich alle gegenseitig auf die Zehen stiegen. 2. Die von Colgate-Palmolive sind ziemliche Halsabschneider wenn sie mich nicht fragen. In Kroatien gibt es ja noch die Colgate 100ml Tube. Bei uns in Austria sind da nur noch 75 ml drin. Natürlich nicht preisgünstiger. Jetzt wollte Colgate-Palmolive die Marke Dentagard in Deutschland von 100 ml auch auf 75ml gesund schrumpfen lassen. Natürlich zum gleichen Preis. Daraufhin hat die Drogeriekette DM, die ja eine ziemliche Größe im Drogerieartikel-Geschäft ist, die Marke Dentagard einfach aus dem Sortiment geschmissen. Colgate-Palmolive argumentiert wie immer mit steigenden Energie und Rohstoffkosten und so. Sicherlich. Energie ist derzeit so günstig wie selten zuvor und die Preise für Rohstoffe sind auch im Keller. Intimität und Nähe. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen wie mich dieses Thema nervt. An sich habe ich ja nicht die geringste Ahnung worüber ich da schreibe. Ehrlich. Und wirklich ausgesucht habe ich mir das Thema auch nicht. Das wurde mir vom Erlebten im Grunde aufgezwungen. Was kann denn ich dafür das in Kroatien alle einen auf verliebt und heile Welt machen. Einfach ausgedrückt. Mit bald 50zig und irre kannst ja nirgends hin. Nirgends. Sogar auf der Donauinsel schauen sie dich wie an wie etwas Obskures. A bisserl vielleicht so wie einen der Schrumpfköpfe am Arbeitstisch vom Dr. Mengele. (hahaha, lustig) Ich sollte darüber schreiben, warum die 80 Millionen Euro Ablöse, die Manchester City für den Kevin De Bruyne an Wolfsburg überweist, keine besonders werthaltige Investition sind. Der Kevin ist nur dann wirklich gut, wenn er genügend Raum hat für seine Aktionen. Nächtes Jahr werden in der englischen Premier Leage 3,2 Mrd. Euro an Fernsehgeldern an die Vereine überwiesen. Was bitte soll sich da ein Mindestrentner denken. Ich weiß das interessiert sie jetzt brennend. Vor allem die Leser aus Sachsen. Aber eine gewisse Frau Nadine Angerer, iherseits Torfrau (Fußball-Deutschland) hat ihr letzten Spiel gespielt und ihre aktive Karriere beendet. Ich als Feminist weiß das natürlich. Falls ihnen der Name der Dame nicht wirklich viel sagt. Im Herrenfußball wäre das so als wenn der Bastian Schweinstieger aufhört. Personen, die ihr Leben ganz und gar einer einzigen Sache verschreiben, bewundere ich aufrichtig. Das muss sich dann und wann wie ein großes Glück anfühlen denke ich mir. Früher oder später hängt mir immer alles übelst zum Hals heraus. Wie ein aufkommendes Tief auf meiner ganz persönlichen Wetterkarte. Ich spüre richtig wie der Ekel und in Folge dessen der Weltekel in mir hochsteigt, während die Zuversicht wie der Luftdruck absinkt. Fegt dann der Sturm der Sinnlosigkeit erst einmal über mich hinweg, wie über einen Baum der zum Entwurzeln neigt, bin ich diesem Weltekel hilflos ausgesetzt. Und dann halte ich mich verkrampft an der Fernbedienung fest und rufe gepresst, „die Düsternis, die Finsternis, das Grauen, das nackte Grauen, stumverwüstet und wettergepeitscht“. Selbst wenn ich im Klappstuhl sitzend, irgendwelchen Gedanken nachgehe wie ein Spanner, muss ich mich regelrecht zum Nachhaltigen Denken zwingen. Ansonsten verliere ich diese Gedanken einfach aus den Augen, weil ich nicht so recht von der Stelle komme. Scheiß Seroquel. Aber lieber Seroquel als das traurige und dramatische Schicksal von der Camille Claudel. Sie wissen ja die Bildhauerin. Vor ein paar Tagen lief der Film 1915 auf Arte. Ungeheuerlich was man dieser hoch talentierten Künstlerin angetan hat. Noch dazu von der eigenen Familie, diesem Gesocks. 30 Jahre Irrenhaus, wegen ein bisschen Verfolgung und Vergiftungswahn. Die Camille war nicht viel wahnsinniger als ich, wenn`s mit mir mal wieder abwärts geht. Ich habe beim Kuchen, den der Goadfather alle 6 Monate anschleppt, auch immer Extrempanik, weil ich von der Überzeugung, dass mich die UM2 vergiften will, nicht ablassen kann wie der Oberkatholik vom Gebärzwang. Jetzt gibt`s ein Jahr Auszeit. Sorry UM2. Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, die UM2 weiß davon ja nichts. Als sich der Wahn bei mir zu manifestieren begann, hatten wir ja schon jahrelang keinen Kontakt. Gerade so bekomme ich die Kurve, weil ich Kuchen ja über alles liebe. Das ist auch wieder so ein hirnloser Sager. Ich liebe Kuchen über alles. Was soll sich denn da der Lebensmensch denken, wenn man neben dem steht und der Welt offenbart, das man Kuchen über alles liebt. Heißt aber auch das wir zum Essen ein Intimverhältnis haben. Gibt sicher Menschen die kommen keinen Menschen so nahe wie der Gabel. Ich im Übrigen auch. Ohne Seroquel würde ich den Kuchen niemals anrühren. Niemals. Und fragen sie mich nicht wie oft ich schon an der Salatbar im Supermarkt vorbeigegangen bin, weil ich mir sicher war, das des Zeug vergiftet ist. Und nicht nur das. Gott sei Dank bin ich nicht so wahnsinnig, dass ich zur Geschäftsleitung renne und denen stecke, dass mich der Franz oder die Rosi vergiften will. Nur weil die Camille unter einem Vergiftungswahn litt, muss man eine Künstlerin doch nicht 30 Jahre, im Grunde bis zu ihrem Tod, hinter dicken Klostermauern mit Mongos zusammensperren. Entschuldigen sie bitte den Ausdruck. Wie sagt man heute den zu Schwachsinnigen? Das Schicksal der Camille Claudel ist mir wirklich nahe gegangen. Vom Rodin fühlte sie sich auch verfolgt. Obschon sie seit zwanzig Jahren nichts mehr dem Mann gehört hatte, unterstellte sie dem Saukerl in einem Gespräch mit dem Oberpsychiater, diese oder jene Schandtat. Na und. Vielleicht hat der Rodin die Camille ziemlich malträtiert. Aus dem Nichts kommt so eine Wahnvermutung in der Regel nicht. Ich denke ja auch nie das mich die Frau Sowieso aus der Bäckerei Sowieso vergiften will. Na ja. Ist auch schon vorgekommen. Meistens dann wenn die Frau keinen Busen hatte. Frauen ohne Busen jagen mir Angst ein.

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Erschreckend wie die Gesellschaft eine so großartige Künstlerin, oder auch nur den Menschen oder die Frau, hinter der Kunst, einfach so vor die Hunde gehen ließ. Gestorben an Unterernährung habe ich gelesen. Die Familie Claudel. Was für ein elendiges Gesocks. Vielleicht kann mir einer von den Bildungsbürgern erklären warum die Familie die Camille einweisen lies. Ging`s da wirklich ums Erbe von der Camille, wie sie sagte, oder war das völlig abwegig und wahnhaft. Ging es denen um den guten Ruf? Da lob ich mir meine Familie. Außer dem Goadfather haben ich natürlich zu keinem der Glieder kontakt und dem Goadfather sein Haus darf ich natürlich auch nicht betreten, aber hier in Wien kann ich tun und lassen was ich will. Sogar vom Fenster aus auf die Straße kacken oder den Hitler-Gruss machen, was keine gute Idee ist, weil dann grüßt jeder zweite zurück. So haben sich die Zeiten also geändert. Heute wird man als Irrer, Voraussetzung man benimmt sich ganz anständig, nicht mehr hinter dicke Mauer gesperrt und in die Isolation und somit immer tiefer in den Wahn getrieben. Heute geschieht das vor aller Augen, weil einen ja schon der Wahn in die Isolation treibt. Und die Leute halten einen auch nicht großartig zurück. Das ist nun einmal gelebte Wirklichkeit. Dagegen anleben ist eine große Herausforderung, an der ich zu meist scheitere. Und dann zeigen auch noch die Kinder mit dem nackten Finger auf dich und man hat nicht mehr die Kraft aufzustehen, sich wichtig zu machen, oder wegingstens Empörung vorzuspielen, und den Eltern die werte Meinung zu geigen. Ich bin einfach sitzen geblieben. In dieser Hinsicht habe ich mich aufgegeben. Das meine ich, wenn ich darüber schreibe das ich mich aufgegeben habe. Daran ist auch und vor allem der Wahn schuld. Der saugt einen aus, unglaublich dieser Substanzverlust, bis man irgendwann nicht mehr aus seinem Stuhl, der ja repräsentativ für den Wahn steht, hochkommt. Bei mir im Kommentarblog kann man ja auch jeden Schwachsinn hineinschreiben. Ich habe einfach nicht mehr die Kraft mich da großartig in die Schlacht zu werfen, weil ich ja mit aller Kraft gegen den Wahn anlebe. Spricht man über die Camille Claudel kommt man ja zwangsläufig auf den Auguste Rodin zu sprechen und deren Beziehung. Da erhebe ich jetzt und für alle Zeit entschieden Einspruch. Das Schicksal der Camille Claudel steht allein und ganz für sich. Vielleicht auch als Beispiel einer gescheiterte Emanzipation. Aber doch ganz für sich. Intimität und Nähe ist das Thema. Eine kurze Goadfather-Geschichte. Bei mir wurde eine Histaminintoleranz doziert. Ich bin was den Histaminabbau betrifft etwas unterrepräsentiert. Der Ausschlag wäre mir ja ziemlich wurscht. Nur zu meinem Leidwesen führt dieses Histamin-Ding, wenn ich Lebensmittel verzerre, die vollgesoffen mit Histamin sind, zu schwerer innerer Unruhe. Und mit innerer Unruhe bin ich sowieso schon reich gesegnet. Einfach ausgedrückt. Fresse ich etwas Unbedarftes steigt der Paranoiaspiegel auf 2,50 Dezibel oder irgendeine andere Maßeinheit. Kann man sogar in meinen Texten nachlesen. Soja ist ganz gefährlich. Da drehe ich total ab. Weil der Goadfather ja vor Kurzem zu Besuch war, haben wir das Thema kurz angesprochen. Ah ja, befand der Goadfather, er hätte auch Probleme mit dem Histamin. Dann nimmt er einfach eine Tablette und weiter geht`s. Ich dachte nur sehr schön. An sich bin ich ja schon mit deiner genetischen Disposition für Schizophrenie bestens versorgt. Soweit ich Bescheid weiß gibt es gegen das Histamin kein Medikament. Nicht bei uns in Austria. Natürlich gibt es schon etwas. Das Zeug nennt sich DAOZYM. Nur zahlt das meine Krankenkasse nicht. Also musste ich es mir so besorgen. Nimmt man kurz vor dem Essen. Und wirklich. Diese gesteigerte Unruhe nach dem Essen, die auch über Stunden anhält, bleibt aus. Mit diesem Mittelchen bin ich dann nur noch ganz normal unruhig und angespannt. Brav Diät könnte man auch halten, wenn man es mit dem Histamin hat. Hält man brav Diät soll der natürliche Histamin-Spiegel angeblich wieder ansteigen. Was weiß ich. Was man da alles nicht essen darf. Nie mehr Salami und so. Meine Nerventante hatte ein sehr ähnlich gelagertes Problem. Nett und zuvorkommend wie meine Nerventante nun einmal ist, hat sie mir das Mittelchen besorgt. Sogar einiges unter dem Verkaufspreis. Ich schmeiß sowieso lieber Tabs ein, weil ich vom Akt der Wiedergeburt nicht restlos überzeigt bin. Zur Strafe komme ich noch als Pädophiler auf die Welt. Und dann hänge ich den ganzen Tag vor Volks und Grundschulen herum. Weil der werte Herr Kanülen M. das Thema zur Sprache brachte, habe ich mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht. So eine sexuelle Neigung, weitab der Norm, muss ja wirklich der totale Horror sein. Wirst ungefragt in diese Welt geworfen und dann schickt dich das sexuelle Verlangen, mit einem Sack voller Süßigkeiten zu Grundschulen. Da wäre mir das Schicksal eines Psychiatrie-Patientinnen-Stechers schon lieber. Hab ich aus meiner Qualitätszeitung aus dem Lokalteil. Laut dem Bericht, der schon etwas älter ist, soll es allen Ernstes Männer geben, die in ihren Karren vor Psychiatrien herum lungern. Und wenn dann mal eine psychisch äußerst labile Frau rauskommt, machen die sich dann gezielt an diese Frauen ran. Gibt ja auch Mongo-Ficker und Männer die es einem Esel besorgen oder Rinderhack. Und nicht zu vergessen die Junkie-Kinder-Ficker, mit den Kindersitzen auf dem Rücksitz der Idylle. Die habe ich sogar bei der Anbahnung ihres Geschäfts beobachtet. Als ich vor vielen Jahren Im Stuwerviertel im 2. Bezirk wohnte. Manchmal habe ich die in meinem Größenwahn auch vertrieben. Dann wurde ich von den Junkie-Kindern angeschnauzt. Da fallen die französichen UNO-Soldaten, die in Zentralafrika Kinder fickten gar nicht mehr großartig ab. Gestern hatte ich ein Goadfather-Mail im Eingang. Und da fragte er mich wie es mir den mit dem Histamin jetzt so geht. Oh denkt man sich als Laie sehr einfühlsam vom Goadfather, der sorgt sich. Nur bedingt. Denn wie es mir mit der Schizophrenie so geht hat er mich noch nie gefragt. Ausnahmslos nie. Das kann er nicht. Weil ja seine Mutter schizophren war. Und um als Kind psychisch neben der irren Mutter überleben zu können, versucht er sich diese Krankheit, die in seiner Mami brütete und ausbrach, und ihm das Leben höchstwahrscheinlich zur Hölle machte, vom Hals zu halten. Offensichtlich schein sich das Bild von der irren Mutter, die er sich vom Hals halten muss um zu überleben, dermaßen tief in der Goadfather-Psyche eingegraben zu haben, das er da auch keine Feinde macht. Der sieht in mir nicht nur den Wahn seiner Mutter, nein der hält mich für seine Mutter und die muss ziemlich bedrohlich für sein psychisches Fortkommen gewesen zu sein. Der blendet das Thema mit einer Impertinenz aus, mein lieber Herr Gesangsverein. Damit ich nicht vor die Hunde gehe, musste ich natürlich schnell einmal kapieren das vom Goadfather in dieser Angelegenheit auch nichts mehr kommen wird. Schon in sehr jungen Jahren ist der Goadfather vom Wahn seiner Mutter davon gelaufen. Hätte ich auch gemacht. Was hätte er auch anderes tun sollen/können. Natürlich habe ich versucht genaueres aus ihm herauszukratzen. Glauben sie mir das ist Schwerstarbeit. Seine irre Mami soll ja auch auf die Nachbarn losgegangen sein. Von Österreich nach Deutschland ist der Goadfather geflüchtet, genau nach Hamburg, und von dort auf ein Schiff. Der Goadfather war ja jahrelang auf Hochseefrachtern unterwegs. Das ist auch der Grund warum der Goadfather heute noch jedes Jahr zweimal für mehrere Tage nach Hamburg fährt. In Hamburg hatte er das erste Mal in seinem Leben das Gefühl frei atmen zu können. In Hamburg schüttelte er den Wahnsinn seiner Mutter ab. Mich hat er natürlich auch abgeschüttelt. Ich bin sozusagen der schizoide Kollateralschaden einer längst verstorbenen Frau. Jetzt einmal ehrlich. Gibt sicher Männer die haben bei den Weibern mehr Glück als ich oder nicht. Was mir der Goadfather da an Weibern an den Hals gehetzt hat, das ist wirklich ein starkes Stück. Wunder darf man sich da nicht das ich heute über eine Gabel als oberste Intiminstanz nicht mehr hinauskomme.

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