Freitag, 4. September 2015
Wir sind nicht die 1%zentigen sonder Sie
Wie ich gestern schon erschüttert feststellen musste, bin ich was das aktuelle Menschen-Leid in der Welt betrifft, an einem Punkt angekommen, den ich als „leidgesättigt“, bezeichnen würde. Bitte nicht verwechseln mit überdrüssig. Allein das Flüchtlingsdrama welches sich derzeit in Europa zuträgt wie ein Stehgreifstück unter der Regie vom Teufel, europäischen Außengrenzen gehören ja auch zu Europa, hat dazu geführt dass ich das medial konsumierte Leid erst einmal in Ruhe verdauen muss. Des wird schon wieder. Sie müssen sich wegen mir nicht sorgen. Falls es sie interessiert. Natürlich wohnen bei mir noch immer keine Flüchtlinge. Dazu bin ich nicht bereit. Bisserl Geld und Verständnis spenden, auch rhetorisch um für ein menschenfreundlicheres Weltklima zu sorgen, natürlich. Und heimlich die FPÖ wählen oder nächstens Benzinkanister auffüllen, das mache ich natürlich auch nicht. Niemals. A bisserl so tun als ob ist doch meine Menschenpflicht. Wenn ich schon einmal dabei bin und stolz und selbstgefällig aus dem Nähkästchen plaudere. Falls das Flüchtlingsdilemma anders nicht mehr zu bewältigen sein wird. Eine schöne Eritreerin würde ich schon bei mir aufnehmen. Natürlich nur so lange bis sich diese Frau eine bessere Bleibe zutraut. An afrikanischen Frauen habe ich überhaupt einen Narren gefunden. Äthiopierinnen ganz fesch. Weniger gefallen mir ja Chinesinnen. (hahaha) Eine stolze Jesidin, die sich denkt, viel schlimmer als an einen total verblödeten IS-Kämpfer verramscht zu werden, kann es unter der strengen Obhut des Schizophrenisten auch nicht sein, würde ich mir unter Umständen, die ich noch nicht definiert habe, vielleicht auch noch zutrauen. Aber junge, traumatisierte Männer eher nicht. Ich alter Depp würde mit denen früher oder später, wahrscheinlich schon viel früher als nötig, die Größe und Beständigkeit der Eier vergleichen. Ich bin für so einen Nonsens extrem anfällig und an sich viel zu alt. Vor allem im ersten unbewussten Reflex ist das bei mir wie ein pawlowscher Reiz. Letztes saß ich so da, natürlich im Klappstuhl, und dachte angestrengt darüber nach, wie viel Lebenszeit ich eigentlich sinnlos verschwendet und vergeudet habe, allein weil ich mich genötigt sah Eier zu zeigen. Erschreckend wie ich da abgegangen bin. Im Irak auf der Rückfläche eines LKWs, haben wir um Kohle gezockt wer als erster frei stehend umfällt und sich den Schädel aufhaut, während wir durch die Wüste bretterten. Eier zeigen hat ja nichts mit Haltung zu tun. Ganz im Gegenteil. War ich dann von der Last Eier zu zeigen müssen mal kurz entbunden, hab ich mich sofort wieder zum Affen gemacht um Frauen zu beeindrucken. Wie ein wahnsinniges Rumpelstilzchen bin ich vor denen herum gesprungen. Ein kleiner Mann zu sein ist wirklich eine schlimme Bürde. Die fehlenden 15 Zentimeter (Körpergröße, ich spreche von der Körpergröße) müssen ja irgendwie kompensiert werden. Werte Damenwelt. Nehmen sie sich in acht vor kleinen Männern. Die haben alle einen Schatten. Ich natürlich auch.

Um beim Verdauen des Leids nicht völlig zu versumpern (versumpfen) habe ich mir folgende Fragestellung ausgesucht, um kurz einmal die Welt zu retten. Das World Food Programme (WFP), finanziert sich ja ausschließlich aus Spenden von Regierungen, Firmen und Privatpersonen. Wegen finanzieller Engpässe musste das WFP, die Nothilfe für syrische Flüchtlinge in Libanon und Jordanien erneut stark reduzieren. Beide Länder haben ja Millionen Syrer auf der Flucht aufgenommen. Bereits in den letzten Monaten waren die syrischen Flüchtlinge in Libanon und Jordanien von Kürzungen ihrer Nahrungsmittelrationen betroffen. 13,5 Dollar. Mit 13,5 Dollar müssen die jetzt im Monat auskommen. Und bitte denken sie sich jetzt nicht zynisch, der Dollar ist zurzeit eh stark. Die Vereinten Nationen haben die Staatengemeinschaft zu mehr Hilfe für die völlig überlasteten Aufnahmeländer aufgerufen. Der UN-Nothilfekoordinater Stephen O`Brien sagt in einem Interview in meiner Qualitätszeitung, das bis August nur 30% der Mittel der benötigen finanziellen Mittel, die derzeit gebraucht werden, zur Verfügung standen. Im Juli stand auf der Homepage des WFP wurden 136 Millionen benötigt um die Nothilfe in den betroffenen Ländern fortsetzen zu können. So viel zu den vermeintlichen Fakten. In der Türkei ist die Lage ähnlich prekär. Im Irak fehlt dem Hunger Fond auch Geld. Im Irak werden deswegen rationierte Essensrationen noch einmal rationiert. Bald werden die Flüchlinge dort sagen, "bitte nur einen Salat". Frieden fehlt natürlich auch. Noch dazu an allen Ecken und Ende. Und im Jemen droht auch eine Hungersnot auszubrechen. Fragt sich nur wohin. Um nicht vom Hundertsten ins Gipfelbuch zugelangen und von dort nach dem Abstieg ins Tausendste. Trotz intensiven Nachdenkens, komme ich einfach nicht dahinter warum das WFP andauernd um Geld betteln muss. Das muss mir einmal wer erklären so dass ich es auch verstehe. Es muss ja auch im Interesse Europas liegen, das syrischen Flüchtlinge vor Ort oder in der Region so versorgt werden, dass die sich nicht gezwungen sehen, nach Europas aufzubrechen. Baut man halt die Container-Städte dort vor Ort, in sicheren Zonen, mit allem was dazugehört. Sichere Zonen zu schaffen kann doch nicht so schwierig sein. Das geht einfacher als es den Anschein hat. Ich war ja UNO-Soldat im Irak. Die Amerikaner, wenn es damals in ihrem Interesse gewesen wäre, also ein politischer Wille, der einen militärischen zur Vernunft und Bescheidenheit zwingt, hätten so ein Gelände schnell einmal aus dem Boden gestampft. Tausende, ja zehntausende Menschen hätten dort Zuflucht finden können. Noch dazu gesichert wie Fort Knox. Armeen können nicht nur Krieg spielen. Die können ganze Städte einfach so aus den Wüstenboden stampfen, mit allen Annehmlichkeiten. Hab ich mit eigenen Augen in Kuwait gesehen. Da gab`s Supermärkte, Reisebüros, Autos konnte man auch kaufen. Natürlich nur die Amis. Ich hab nur Kautabak gekauft. Kautabak. Eine üble Sache wenn man das Zeug nicht gewöhnt ist. So eine schöne Wüstenstadt würde ohne Probleme zu machen sein. Das türkische Militär mit entsprechender Nato-Unterstützung schafft das in einem Tag. Nicht das Aufbauen, das sichern einer Zone. Und schon hätte man eine schöne Container-Stadt. In Syrien, im Irak, im Jemen und in Libyen können derzeit um die 9000 Schulen nicht für den Unterricht genutzt werden. Tausende Lehrer sind auf der Flucht. Warum, frage ich mich, versucht Europa/Welt die Flüchtlingströme nicht so zu koordinieren, dass in den Flüchtlingslagern, die zu kleinen Städten hochgerüstet wurden, geflohene Lehrer, auf geflohene Schüler treffen. Über 50% der Flüchtlinge die nach Europa kommen sind Analphapeten. Wo sind die Lehrer, die die Sprache der Flüchtlinge sprechen? Die müssen doch auch irgendwo hier sein. Unbürokratisch wäre das Zauberwort.

Würde es da einen von der UNO koordinierten, klaren politischen Willen geben, vielleicht sogar eine Resolution, steht dieses Stadt in ein paar Wochen. Aber wie sieht die Realität aus. Das WFP bettelt hier um ein paar Euro und dort um ein paar Euro. Logisch das die Menschen dort, notgedrungen alles auf eine Karte setzen, wenn man ihnen das Bleiben in der Region im Grunde verunmöglicht. Oder ist da wieder einmal eine Verschwörung im Gange, die ich wie so oft nicht durchschaue. Dieser enorme „Brain drain“, kann doch nicht gewollt sein. Kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwer muss ja auch die Fertigkeiten besitzen, Syrien irgendwann wieder bewohnbar zu machen. Vielleicht bin ich ja auch mit Naivität geschlagen oder etwas behäbig im Kopf weil ich gerade am verdauen bin.

Im Libanon funktioniert derzeit nicht einmal die Müllabfuhr. Im Libanon wird der Müll angeblich nach Konfessionen getrennt. Soll fürchterlich ineffizient sein. Jordanien hat ja schon mit den palästinensischen Flüchtlingen seine liebe Not. Irgendwo habe ich gelesen, wird der Gazastreifen in Bälde unbewohnbar sein. Behauptet zumindest die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (Unctad). Die derzeitige Lage soll hinsichtlich der wirtschaftlichen Sicherheit und der Lebensbedingungen laut Unctad die schlechteste seit 1967 sein, als Israel das Gebiet im Sechstagekrieg von Ägypten eroberte. Die Zahl der vollständig auf Uno-Lebensmittelhilfen angewiesenen palästinensischen Flüchtlinge soll dem Bericht zufolge von 72.000 im Jahr 2000 auf 868.000 im Mai 2015 gestiegen sein. Und die Türken unter dem Großwesir Recep der Leise, führen derzeit auch lieber Krieg mit der PKK, wegen Neuwahlen, mit dem alten Volk ist Großwesir Recep so gar nicht zufrieden, oder weil die türkische Obrigkeit, Kurden einfach nicht ausstehen kann. Von befreiten Gebieten und sicheren Zonen, in denen Syrer ein menschenwürdiges Dasein führen können, keine Spur. Die syrischen Flüchtlinge, soviel kann ich sagen, sitzen gewissermaßen zwischen allen Fronten und Stühlen. Gibt auch jede Menge Einheimische hier, die sich auf den Besuch aus Syrien und Umgebung, nicht wirklich freuen. Die mögen ja nicht einmal die eigenen Verwandten. Nur seit den 71 Toten im Lkw auf der A4 und den toten Jungen vom Strand, halten die sich mit ihrem Groll etwas zurück. Der entlädt sich erst in der Wahlkabine. In Oberösterreich und Wien wird die Erde nach der Wahl unter der blauen Erde beben. (oder auch nicht) Da werden Köpfe rollen. Hässlich diese Formulierung. Immer wieder dieser Rückfall in die Barbarei. Und man weiß gar nicht warum.

Und Europa, die größte Wirtschaftsmacht der Welt. An sich hätten wir die Aufgabe, die europäischen Außengrenzen zu schützen. Machen wir aber nicht. Das Dublin-Abkommen ist auch nicht das Papier wert auf dem es geschrieben steht. Einige EU-Staaten wollen überhaupt keine Flüchtlinge aufnehmen, aber Flüchtlingsstädte vor Ort wollen die auch nicht mit organisieren. Im Grunde herrscht hier derzeit ein einziges Chaos. Europa hat keinen politischen Willen etwas zu gestalten, keine klare Linie, keine Stimme. Die fahren auf der letzten Rille. Und so erklärt sich auch (oder auch nicht) warum die Bilder von Flüchtlingen einem schwer im Magen liegen. Und die 1%zentigen, die so reich sind, das sie sich ganze Staaten kaufen könnten. Was machen die. Nichts. Die halten sich nobel zurück. Die tun so als ob ihr Reichtum ganz allein ihr Werk sei. Ich tu ja auch nicht so, als ob die Eigentumswohungen in der ich diese Zeilen gerade schreibe, allein mein Werk ist. Das ist das Werk vom Goadfather. Die 1%tigen wollen vor allem ungestört bleiben und unter sich. Die haben ja auch jeden Grund dazu.

Gestern im ORF in der Sendung „Am Schauplatz“, ging es um den Ausverkauf der österreichischen Berge. Ich kopiere und füge ein. Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Österreichs Nobelskiorten ist begehrt. In Kitzbühel entstehen immer mehr Resorts, Chalets und sogenannte Town Houses. Gekauft werden diese Immobilien von Millionären aus aller Welt. Die Grundstückspreise explodieren, alleine der Baugrund kann dann schon einmal 6000 bis 8000 Euro (und mehr) pro Quadratmeter kosten. Von 14 000 Euro war auch die Rede. Für den Einheimischen wird die Situation immer schwieriger. Während für den Millionär die schönsten Lagen der Orte verbaut werden, bleibt dem alteingesessenen Gemeindebürger gerade einmal ein Platz im sozialen Wohnbau am Rande von feuchten Wiesen. Der Unmut steigt, vor allem deshalb, weil die millionenteuren Appartements nur ein paar Tage pro Jahr genutzt werden. In einzelnen Ortsteilen gibt es bereits so viele Ferienhäuser und Wohnungen, dass außerhalb der Skisaison kaum ein Fensterladen offensteht. Jetzt übernehme wieder ich. Der Formel 1 Vettel hat für eine 150m2 in Lech oder Zürs knapp 4 Millionen Euro abgedrückt. Lagen anscheinend außergewöhnliche Gründe vor, warum er zu dieser bescheidenen Behausung kam. Diese Orte, auch Teile von Kitzbühel, verkommen schön langsam zu Geisterorten. Außerhalb der Saison wohnt im Örtchen Zug oder Zürs bald niemand mehr. Zum Einkaufen müssen die Einheimischen auch woanders hin fahren. Ein Einkaufssackerl von Luis Vuitton kann sich halt nicht jeder leisten. Stell dir einmal vor du lebst an einem Ort der unerschwinglich für dich ist. Abwanderung ist die Folge. Wie halt überall auf der Welt. So auch in New York entlang der High Line. Worauf ich hinaus will. Der Arlberg, Kitzbühel, steht eindeutig unter der Knute der 1%zentigen. Da gibt es nichts zu rütteln. Die Frau Quandt wohnt auch in Kitzbühel und der Kaiser Franz. Die Frau Quandt ist ja jetzt noch vermögender weil die Tante Johanna, Großaktionärin des BMW-Konzerns, im Alter von 89 Jahren dem Zeitlichen entrückt ist. Ein schönes Alter muss man schon sagen. Oder der Red Bull Didi. Jetzt einmal ehrlich Herr Mateschitz. Sie müssen ja nicht wie ich die Welt retten, aber wie viel unnützes Spielzeug braucht`s denn noch. Da sponsern sie mit Millionen irgendwelche Spinner/Extremsportler die auch Eier zeigen, und dann sterben die auch noch reihenweise, damit ich beim Scheißen (The Red Bulletin) was zum Lesen habe. Schau mir eh nur die Bilder an, weil ich auch mit Drücken beschäftigt bin. Ich habe ja keine Ahnung wie die 1%zentigen sonst noch so drauf sind und was die so für Obsessionen haben. Perönlich kenne ich ja nicht einen 1%zentigen. Der Don von Blogger.de tut so als ob er jede Menge Kohle hat. Der könnte doch Fluchträder spenden oder mir ein Radl zukommen lassen. Nur scheint es so, dass die 1%zentigen in der Regel nicht auf der Internetseite vom World Food Programme herumlungern. 136 Millionen Dollar. Für die 1%prozentigen ist das doch ein Klacks oder nicht. Die greifen einmal kurz mit ihren manikürten und parfümierten Händchen in ihre Portkassen, und das 136 Millionen Problemchen wäre aus der Welt geschafft. Aber was liest man. Der Warren Buffett erklärt mir seit Jahren das er weniger Steuern zahlt als seine Sekärterin. Und die Brüder Koch kaufen sich mit ihren Spenden den nächsten amerikanischen Präsidenten, oder sorgen dafür, das im Kongress (Senat/Repräsentantenhaus) ein lähmendes Patt herrscht. Der Herr Buffett ist ja trotzdem ein recht wohltätiger Mensch. Nur für das WFP der UNO spendet von den 1%tigen anscheinend niemand. Die Familie Gates ist was das Spenden betrifft auch nicht besonderns flexibel. Die wollen immer alles kontrollieren. 136 Millionen. Billy. Deswegen muss so ein armer Depp wie ich wieder einmal Eier zeigen und ein paar Euro abdrücken. Und nicht nur das. Weil ich mir auch noch eine Glotze anschaffen will, eine Größere, den Teletext sehe ich kaum noch, komme ich wegen den ihrer demostrativen Untätigkeit auch noch in einen verschissenen Gewissenkonflikt, weil ich nicht mehr so genau was sich gehört und was nicht.

Viele Leute leben ja im Gefühl das Alles immer teurer wird. Glotzen defintiv nicht. Der Preisverfall bei Glotzen ist atemberauben.

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danke

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Bitte. Ein Kuchen würd`s auch tun, wenn ich verlegen anmerken dürfte.

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Sehr geehrter Herr Imperialist,
ich würde sehr gerne öfter hier lesen wollen. Gibt genug Material zum Nachdenken...
Mögen Sie nicht vielleicht mal über eine andere Hintergrundfarbe nachdenken? Das Gelb ist so brutal für meine gealterten Augen.
Verzeihung für mein forsches Vorpreschen, aber so bin ich leider :-)
Herzliche Grüße aus Nordjütland

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DAS finde ich nicht! Ich bitte SIE doch inständigst, WERTER HERR VON Imperialist, den etwas schizophrenen Kontrast beizubehalten. ;-)

Alleroberstherzliche, freundlichst und mild lächelnde wie selbstverständlichst immer beipflichtende Grüße aus dem romantischen und besinnlichen Frankenlande ... =)

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Sorry ... mein Freund? Von meiner Seite schon, so weit es dieses Medium erlaubt, selbstverständlich!
Ich bin nun mal auch so wie ich bin und ich erinnere DICH hiermit daran, dass DU mit diesen flapsigen Bemerkungen anfingst als ich auf meinem ehemaligen Blog ein kleines Gedicht zum besten gab, bei dem es wirklich nur um meine Liebe und Eifersucht ging und DU mir tolldreist in Deiner Paranoia gar eine Führer-Anhängerschaft andichtetest (wahrscheinlich um vor der damaligen Hope zu glänzen, ok ... ich steck' nun wirklich GANZ andere Sachen weg, Du Träumer.), um mich im Nachhinein auch noch weiter für alles mögliche zu denunzieren - DAS war nur DEIN Mist, zugegeben, es war etwas pathetisch und kriegerisch angelegt (das Gedicht, leider hab ich es nicht mehr, ich lösch' immer alles). Aber so lernt man sich kennen und mögen, stimmt's? Und das mein' ich durchaus nicht ironisch oder gar zynisch. Karma und die Geister, die ich rief ... ;-)

Für mich ist das meiste hier auf diesem Portal gequirlte Intellektuellen- oder Teenie-Scheiße und es gibt nur ein paar Blogs, die mich ansprechen ... Deiner gehört dazu. Also!

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Werte Frau Meermond!
Schön dass sie durchs offene Gartentürchen treten und a bisserl durch meinen geistigen Garten spazieren wollen. Der sieht ja ungefähr so aus wie der Vorgarten in der Serie Malcolm mittendrinn. Und mein Layout wie das Haus von der Pippi Langstrumpf.

Ihr Vorpreschen. Mein Gott bei so viel Freundlichkeit bekomme ich ja beinahe Schuldgefühle. Ist die Hintergrundfarbe wirklich so wenig einladend oder nervt das nur sie? Wenn sie erlauben drehe ich den Spieß kurz um und bitte sie sich scheiden zu lassen um als Leserin in Frage zu kommen. (a Scherz) Falls die Farbe weiterhin nicht zu ertragen, und ein tätlicher Hindernisgrund ist, das sie sich durch mein geschriebenes Dickicht schlagen, schicke ich ihnen einfach meine Zugangsdaten und sie korrigieren das ganz in ihrem Sinne. (ich kenne mich mit Layouts und so nicht wirklich aus)

Obschon ich sie nicht kenne hab ich da volles Vertrauen. Ich hoffe sie, Kinder und Mann sind wohlauf. Wie gehen denn die Dänen mit dem Flüchtlingsproblem um. Hört man kaum was. Ist das noble Zurückhaltung oder Methode?

Mit freundlichen Grüßen aus Wien
Der Schizophrenist

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Eine Erklärung und dann lassen wir es
Dead ich versuch noch einmal das Problem so offen und ehrlich wie nur unmöglich zu umschreiben. Die Sache ist ja so. Es mag durchaus stimmig sein, dass es wohlerzogener und zivilisiertere Menschen als mich gibt und das ich was mein Auftreten und Eindringen in andere Blogs betrifft, einen gewissen „Nachholbedarf“ bei mir konstatieren muss. An deinem getätigten Vorwurf hängen natürlich ein paar Fetzen Wahrheit. Das will ich gar nicht in Abrede stellen. In deinem Gedicht, wenn ich mich recht erinnere, ging es auch wortwörtlich um Ehre, Treue, Tod. Das ich dir daraus ein akutes Führerverfolgung-Syndrom andichtete, scheint aus heutiger Sicht betrachtet doch ziemlich gewagt und vielleicht sollte ich mich dafür auch bei dir entschuldigen. Leider muss ich den nächsten Satz mit einem „Aber“ starten. Aber gleich unter dem Gedicht hattest du was ziemlich Ausführlicheres über Deutschland geschrieben. Und da setzte dein Geschichtsbild 1945 mit den Trümmerfrauen ein. Und für mich las sich diese geschichtlicher Exkurs so, als ob diese wenige erbauliche Landschaft, aus der diese Frauen, die Trümmer ihrer Existenz in eine bessere Zukunft hinüber schleppten, einer Naturkatastrophe geschuldet war, die so unausweichlich war wie das Erdbeben von Lissabon 1755. Und das erschien mir dann doch etwas gewagt.

Das dein Großvater ein bekennender Nazi war, dafür kannst natürlich nichts. Ich kann ja auch nichts dafür das mein Großvater in Russland den Löffel nicht mehr anrührte, woraufhin die Großmutter wahnsinnig wurde, und der Goadfather im Grunde der Möglichkeit beraubt wurde, a bisserl zugängiger und kindlichen Bedürfnissen aufgeschlossener zu sein, und nicht nur stur und unwiderruflich auf das eigene Überleben ausgerichtet. Das Problem wie es sich vor mir ausbreitet, wie ein muffiges Kellerabteil, ist, das du alles gelöscht hasst. Das Gedicht, die Trümmerfrauen-Geschichte, alles gelöscht. Nur deinen Paranoia-Vorwurf, den hast du natürlich nicht gelöscht. Den hast du schön in deiner Erinnerung aufbewahrt und wenn es dir gerade passt holst du ihn hervor wie den Gestapo-Dienstausweis. Und wie es aussieht erinnern wir uns völlig unterschiedlich. Eben weil du alles gelöscht hast, halte ich diesen Vorgang, oder kognitiven Trick für ziemlich unredlich. Du wirst ja nicht einen auf UM2 machen. Deswegen ist es ja nur zu logisch das Unkundige sich jetzt denken, Schizophrenie und Paranoia, das ist zwingend wie Freistöße und Hausstaubmilben. Der Schizophrenist ist ja wirklich eine letztklassige Person. Allein schon von seiner Veranlagung her muss der Schizophrenist auf dem Irrweg sein.

Und was die Paranoia betrifft. Paranoia bekam ich ja erst als du unter drei verschiedenen Pseudonymen (dead again, calida, roetel) meine Texte mit deinen Kommentaren genährt und gestärkt hast. Und als ich dir sagte, des muss doch nicht sein, hast du auch noch so getan, als ob mich mir das in meinem Wahn nur einbilde. Dann hast einmal im Rausch52 Kommentare hingerotzt und wieder gelöscht. Und dann sollte ich auch noch dein Kamerad und Freund sein. Ich verspüre nicht die geringste Veranlassung mich mit dir zu verbrüdern. Kameraden hatte ich bei der UNO. Wobei ich zugeben muss, wir haben uns nie mit Kamerad angesprochen. Sonder mit Michl, Mille, Bleicher, usw. Und auch in der Erinnerungen habe ich um die Kameraden bei der UNO einen weiten Bogen gemacht. Gab es ja einige. Im analogen Leben wird mein Standpunkt in der Regel auch akzeptiert. Ich muss da nie groß Flehen und Bitten.

Schreib in die Kommentare was du willst. Ist mir doch wurscht. Aber stell bitte nicht meinen Wirklichkeitssinn in Frage. Der ist ganz hervorragend.

Ach ja was das Imponieren betraf. Ich musste vor der H. nicht herumkaspern. Ganz im Gegenteil. Ich habe ihr sogar geraten es mit weniger verhaltensauffälligen Personen zu versuchen. Das habe ich ihr aber privat in einem Mail mitgeteilt.

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Nachtrag noch drunter ...

Ok, alles klar, bis auf:
Ich war nie diese/r Herr/Frau Roetel und auch nicht die Calida, die kenne ich allerdings, das ist eine Ex-Freundin von mir.
Und faule Tricks, das ist auch nicht mein Ding.
Dann mal schönen Sonntag! =)

Also, Kerl, ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, ich kenne keine/n "Roetel" und trat überhaupt NIE unter anderen Accounts auf. Was die Calida angeht, je das nahm ein bitteres Ende mit uns, ein gewaltiger Streit unter aller Gürtellinie, daraufhin hatte sie ihren kleinen Blog dicht gemacht und ich habe nichts mehr von ihr gehört. Ich hoffe, es geht ihr gut, sie hatte kürzlich Geburtstag. Auch hier und das leider im extremen und in diesem Falle wohl durchaus bedeutsamen Ausmaß gibt es unerlöstes Karma (ich nenne das halt mal so), denn was wir uns an den Kopf geworfen haben und uns gegenseitig Schmerzen zufügten war ... man kann schon sagen: "blutige Gewalt" - so was hab' ich noch nie erlebt, es tut mir furchtbar leid und ich bin immer noch zu tiefst verletzt, Wunden, die nicht heilen wollen. Madame beschuldigte mich bezeichnenderweise auch für Sachverhalte (andere Weiber, ich wollte sie ausnutzen etc.), die niemals auch nur einen Hauch von Realität hatten. Ich weiß nicht, warum mir diese Inhalte in diesem Herbst meines Lebens so verdichtet begegnen (gibt noch weitere ähnliche Konflikte). Irgendwas soll ich wohl daraus lernen ... keine Ahnung. Vielleicht sollte ich einfach weniger Selbstkritik üben, denn glaub' mir, auch wenn das nach außen nicht sichtbar ist, ich bin in dieser Beziehung bodenlos.

Wegen "Kumpanei" am Ende noch: Da bin ich gar nicht darauf aus, das hört sich vielleicht nur so an - ich hab' einfach andere Umgangsformen und mit dem typischen Ton hier auf blogger kann ich GAR NICHTS anfangen, das befremdet mich, dieses blöde siezen, die ganze aufgesetzte Förmlichkeit und so, aber gut, jeder wie er mag, nur verstellen tu ich mich eben auch nicht.
Naja, ich denke, jetzt ist einiges geklärt und das ist gut so.

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@ Dead again
Niemand muss sich daran beteiligen, wildfremde Menschen mit Höflichkeit zu behandeln. Jeder wie er will. Aber Höflichkeit als blöde zu bezeichnen halte ich für unpassend. Respekt ist eine feine Sache und es fällt dann schon etwas schwer, sofort mit verbalen Entgleisungen um sich zu werfen. Gerade im Internet ist manch einer ja recht fix mit Beleidigungen.
Ich wünsche Ihnen-oder wenn du das Du lieber magst, einen angenehmen Abend ;-)

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@ Imperialist:
Holla, die Dänen sind deutlich nach rechts gerückt bei der letzten Wahl. Wer sich nicht anpassen will, der geht. Sie helfen gut und gerne, fordern dafür im Gegensatz Respekt und Rücksicht auf dänische Kultur und Öffentlichkeit ein. Finde ich im Ansatz in Ordnung, denn ich hörte noch von keinen Idioten, die Flüchtlingsheime anzünden oder ähnlichem Unfug. Sie regeln das politisch mit schärferen Regeln und Gesetzen. Wir spüren das ebenfalls...

Was das Layout angeht danke ich für das Vertrauen, aber des machma fei ned. Do kanntat i ja Karos einehaun oder ganze Gschichtn verdrahn!
Als echta Weana vostehst mi scho ;-)
Und außerdem scheinen nur meine Augen das Gelb irritierend zu finden.
Nix für unguat :-)

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@Meermond
Hallodri!
Naja, als "blöde" bezeichnen, das wollt ich nun auch nicht wirklich, hab' ich das getan? Vielleicht, ja.
Danke für den angenehmen Abend-Wunsch, das ist sehr lieb, kann ich echt gebrauchen - iss auch angekommen, Hammer. Ich bin halt meist etwas ... weiß auch nicht. Jedenfalls gebe ich Dir diesen Wunsch gerne zurück, freut mich. Freude ist ja das Zahlungsmittel des Universums, in so fern, da hast was von meinem Herzen. Ich freu' mich über so was und merke sofort, ob es von Herzen kommt. Dankeee ...

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Werte Frau Meermond!

Danke für die Info was ihr neue Heimat betrifft.
Habe ich ihnen schon erzählt, das meine unverwechselbarste Liebe, einer Dänin gegolten hat. Unvergesslich diese Frau. Wäre ich ein anderer gewesen, hätte ich diese Frau natürlich und nie mehr losgelassen.

Sau lustig ihr Dialekt. Sind sie gar Österreicherin? Ich bin aber Kärntner, wenn ich das mit Verlaub und einem gewissen Stolz anmerken darf. Schönen Sonntag noch.

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Dead. Natürlich bist du auch Calida und Roetel und was weiß ich noch nicht alles. Gibt ja keinen Blog mehr unter diesen Namen. Auch alles gelöscht. Mich stört ja gar nicht das du das so handhabst. Mir geht ja nur deine selektive Wahrnehmung fürchterlich auf die Socken. Die Wahrheit ist halt auch immer eine uneheliche Tochter vom Fleischhacker der keine Zeit hat, sondern auch ziemlich dehnbar. Und hör endlich einmal auf immer zu sagen, oh ich weiß nicht was hier in mir vorgeht und dort. Such dir einfach jemanden anderen. Mich nervst du nur noch.

Oder anderes gesagt:
"Du host anfoch an gewoltigen Klescha". Und aus.

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@ Dead again
Bitte sehr, jederzeit wieder.
@ Imperialist
Die in den Norden emeritierte oberpfälzer Sympathisantenösterreicherin verabschiedet sich für heute. Auf bald wieder, vielleicht ja bei der Marla, meiner beliebtesten Gute Nacht Lektüre

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Leck mich am Arsch, Du irrer Spießer-Zwerg - ICH BIN ES NICHT UND WAR ES NIE! Aber ich verschon Dich, keine Sorge ... MEINE GÜTE! Was für ein Rumpelstilzchen ...
Bewerb Dich als Groß-Inquisitor, die brauchen solche Paranoiker. Iss ja nicht auszuhalten. Da gibt man die besten Worte ... vor lauter verheuchelter Arroganz unfähig, auch mal seine Fehler einzugestehen.
ICH WAR ES NICHT!!!!!!!!!! Servus, Du Wichtel!
Und für's nächste mal merk Dir, es gibt auch Leute bei denen Du Deine scheinheiligen Kommentare nicht anbringen kannst ohne die Rechnung zu bekommen.

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