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Sonntag, 13. September 2015
Lust die nur in der Regel blind macht
der imperialist, 20:38h
Amazon empfiehlt mir gerade trotzdem ja zum Leben zu sagen. Was glaubt die Algorithmen-Mafia was ich die ganze Zeit mach.
Die Fortsetzung. Ab. Jetzt zum Eigentlichen, einschließlich blöder Wohlstandsfotzen.
Sie werden es kaum für möglich halten, so wohlerzogen und grandios an die Verhältnisse angepasst wie sie nun mal sind, der Charly Darwin hat es ja so weiterempfohlen, auch der Schizophrenist wurde ungefragt in diese Welt gefickt. Passt man sich nicht geschickt an die entsprechenden Verhältnisse an, oder probt gar den Aufstand, weil sich andere, mit aller nur erdenklichen Tricks und Schweinereien ein größerer Stück vom Kuchen genehmigen, kann durchaus der Fall eintreten, dass sie plötzlich Aussterben, wie einige SyrerInnen, die vor der gescheiterten Revolte, was die Weitergabe der eignen Gene betraf, dick im Geschäft waren. In letzter Zeit habe ich zwangsläufig viel über gescheiterte Revolutionen und Aufstände nachgedacht. Schuld daran ist natürlich der tote Junge vom Strand mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, dessen toter Kopf so herumlag, das man sein Gesicht nicht sehen konnte, weswegen man sich es vorstellen musste. Oder auch nicht. Man kann das Foto auch so betrachten und dabei ein Spiel spielen. Sie wissen ja multitasking. Kann man seine oder die Kinder Anderer einfach so zur Schlachtbank schicken wie Nutztiere und diese ungefragt dem launischen Gott der Freiheit opfern? Rechtfertigt die Freiheit jedes Opfer? Oder wär`s nicht gescheiter wenn sich die geknebelte Masse einfach in einen jetzt etwas groß gedachten Klappstuhl setzt und nicht mehr aufsteht bis die Tyrannei endlich ausgesessen ist, weil der Welthandel das irgendwann regelt. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Wobei diese Sache mit dem „ungefragt in die Welt gefickt werden“ eine ziemlich üble Finte ist. Wen hätten meine Erzeuger konkret fragen sollen? Vielleicht das Ei, das bei der Reproduktion einen ähnliches Status hat(te) wie Anna Wintour in der Welt der Mode. Habe ich ihnen schon erzählt das ich eine Affinität zur Haute Couture ab. Hätten sie niemals gedacht nicht wahr. Da wette ich drauf. Modemacher sind in der Regel ziemlich durchgeknallt und ziemlich speziell drauf und in meinen Augen richtige Künstler. Ich mag sogar atonale Musik. Und trotzdem habe ich beim Musikantenstadl a riesen Hetz. Macht das Leben wesentlich einfacher. Halten sie die Dinge einfach, glauben sie mir das wirkt. Oder hätte man gar das siegreiche Sperma interviewen sollen, das den Windschatten auf der Geraden perfekt ausnützt, und das führende Spermium (sagt man das so) in der letzten Kurve, natürlich auf der letzten Rille ausbremst, und die Führung bis zur Zielflagge nicht mehr abgibt. Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Was ist ein Fötus, was Bewusstsein, oder ein Wille, der sich ohne außeren Zwänge, also im Vakuum, frei entscheidet. Darf man Föten, die zum menschlichen Bewusstsein befähigt sind, einfach so eliminieren, wenn einem der Sinn danach steht, weil die Umstände schwierig sind oder der Fötus genetisch so im Arsch ist wie die Karosserie vom Atatürk aus dem 2. Stock. Der führt ja noch immer ein strenges Regiment. Das ist ja jener Mann der seine erste Ehefrau und Tochter, wegen leichter Auffassungunterschiede, ob die jetzt in Wien oder noch in Anatolien lebten, a bisserl züchtigte oder mit seinen Mitteln zur Einsicht bewegen wollte. Der Sohn war ganz zufrieden mit den Atatürk-Regeln. Die erste Frau hat sich ja mit ihrer Tochter ins moderne Wien geflüchtet. Bin noch heute stolz auf die Beiden. Seine jetzige Alte hingegen spurt wie die eins. Die kocht auch schön artig diese Kutteln, die beim Einkochen mächtig betrieb machen. Trotzdem duzen wir uns. Gefällt dem Mann das ihn wenigsten einer grüßt. Die Fenster in der Bude vom Atatürk sind auch Scheiße. Alte Doppelfenster. Der Eigentümer lässt die natürlich nicht auswechseln, eben weil der Atatürk drin wohnt. Ja der Rassismus hat viele Gesichter.
Geht es um das Menschsein wird es zwangsläufig immer Grundsätzlich. Wer darf Kindern kriegen und unter welchen Umständen, wie soll man eine Familie definieren, wer darf sich vermählen, welche Rolle spielen Religionen und deren Wirkungsmacht, gehört ungeborenes Leben auch sich selbst, wenn es doch zur Miete wohnt und keine Kohle hat. Ich verstehe diese ganze Diskussionen nicht so recht. Und immer wieder wird die Würde des Menschen angeführt und in Stellung gebracht. In Syrien killt man gut 250 000 Personen und kein Ende in Sicht und niemanden schien das großartig zu interessieren, wenn die Menschen nicht in Massen zu uns flüchten würden. Da könnten auch 2 Millionen sterben. Soll angeblich auch an den Russen und Chinesen liegen. Ich weiß es nicht. Was ich weiß. Egal wie viele bis jetzt gestorben sind. Meine Fernsehzeitschrift kam immer pünktlich. Kleinstkinder sterben in Syrien auch. Seit Jahr und Tag tun die zuweilen nichts anderes mehr. Die sterben sogar an den Gestaden der EU. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Junge im roten Leibchen und der blauen Hose frei entschieden hat, wie er jetzt leben und gar sterben wollte. Gäb es kein Foto wäre niemand schockiert. Ich schon beil ich ja mit dem irakischen Jungen in unserer Sandsackstellung mein Damaskus-Erlebnis hatte. Den würde ich im Übrigen sofort bei mir aufnehmen. Doch über den noch-nicht geborenen Köpfen ungeborener Menschen hinweg, werden noch immer ideologische Schlachten ausgefochten. Dass Kleinstkinder von Erwachsenen in untragbare Situationen verwickelt werden, nehmen wir einfach mit einem Schulterzucken so hin, aber um das Neujahrsbaby wird herum geschissen. Eine Frau die ihr Baby in einen Mülleimer schmeißt würden wir am liebsten steinigen. Im Golfkrieg schickten die Teheraner Mullahs Zehntausende von Kindern absichtlich in den Tod. Mit roten Stirnbändern, die sie als Chat-schekan, als Frontbrecher auswiesen, mit einem Plastikschlüssel um den Hals, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen sollte, wurden sie vor der regulären Armee in die Minenfelder der Iraker gehetzt. Wer von den Minen nicht zerfetzt wurde, landete in den irakischen Lagern: Kinder als Kriegsgefangene. (kopiert und eingefügt)Trotzdem nimmt die Weltgemeinschaft den Iran nur zu gern wieder in seiner Mitte auf. Unser Präsident der Heinzi-Nationale war gerade auf Staatsbesuch im Iran. Natürlich mit einer fetten Wirtschaftsdelegation. Irgendwoher muss die Kohle für die Massen von syrischen Flüchtlingen, die Österreich und vor allem Deutschland gerade aufnimmt auch kommen, (gutes Österreich und sehr gutes Deutschland. Raus schmeißen können wir sie irgendwann noch immer oder nicht?, bevor die wieder gegen uns in den Krieg ziehen) In der Glotze zeigten die Nachrichten ein kleines Filmchen aus Ungarn. Da warf ein Flüchtling seine Frau, die ein Baby in den Armen hielt, einfach auf die Gleise, bevor er hinterher sprang. Der hatte sich fürchterlich aufgeregt, anscheinend wegen der unhaltbaren Zustände in Ungarn, oder weil er gerade am Ende war und durchdrehte. Vielleicht wollte er auch nur Stimmung in eigener Sache machen, weil er wusste dass da eine Kamera mitlief. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass der Kerl da, einfach so über seine Frau und das Baby verfügte. Und ich dachte mir dann. Männer sollten endlich einmal beginnen ihre Konflikte anders auszutragen. Zum Schluss werden noch Babys von Zügen überrollt und Frauen verlieren mindestens ihre Hände oder können wegen Traumatisierung nie mehr Kinder kriegen. Bei uns nennt man dieses Trauma anders. Wie sollen Kinder ihre Rechte wahrnehmen, wenn sie neuronal dazu noch nicht in der Lage sind. Mir fällt gerade auf das ich das Thema verfehle. Und das Meilenweit. Nennt man Verdrängung.
Jetzt zum Eigentlichen. Wie jedes Jahr am Tag der Niederkunft meiner leiblichen Mutter, dieser blöden Wohlstandsfotze, meinem Geburtstag, bestelle ich mir neben einer Pizza auch immer eine Hure. Das hat Tradition. Natürlich ist mein Geburtstag schon längst Geschichte. Erstens will ich bei ihnen nicht Arschkriechen, dazu habe ich nicht das nötige Format, und zweitens hätte ich meinen Geburtstag gänzlich unerwähnt gelassen, wenn alles glatt über die Bühne gelaufen wäre, wie die Uraufführung der Operette „ich wandere aus nach Syrien ins rote Rössl“. Mir ist auch nicht mehr danach, schlecht zusammengeschusterte Geburtstagstexte zu schreiben, in denen ich verzweifelt den Beweis antreten will, das ich noch immer tapfer in die entgegengesetzte Richtung marschiere, und mir von den Verhältnissen und den Leuten nicht den Schneid abkaufen lasse, während ich in Wahrheit geduckt im Klappstuhl hocke. Das nervt irgendwie nur noch. Dieses lächerliche Aufbegehren, wenn man eigentlich das Gefühl hat das alle Schlachten geschlagen sind. Warum nichts nach Plan lief dazu komme ich gerade. Oder auch nicht. Früher war ja alles anders. Ich will nicht sagen besser aber anders. Da bestellte ich zuerst eine Hure und danach eine Pizza. Immer. Heute esse ich immer öfters einfach Tiefkühlpizza, ohne vorhergegangenen sexuellen Schnickschnack und starre dabei in die Glotze. Keine Ahnung warum ich in dieser Hinsicht so langweilig, zurückhaltend oder bescheiden geworden bin. Liegt vielleicht auch daran das ich alt werde. Die Zeiten haben sich geändert und in einen hineingefressen wie die Erfahrungen. Die Zeiten haben sich natürlich nicht großartig geändert. Das sagt man nur so um Epochenumbrüche besser zu beschreiben. Der Sekunderzeiger macht noch immer Dienst nach Vorschrift. Möglicherweise bin ich auch an einem Punkt angekommen, an dem mir die käufliche Liebe einfach nur noch zum Hals heraus hängt. Das elendige Herumgeschachere zwischen Geld und Gefühlen lähmt irgendwann nur noch. Kann aber auch am statischen Angebot liegen. Ist a bisserl so wie mit tollen Serien, die zum Opfer des eigenen Erfolgs werden und irgendwann nur noch ins Leere rennen oder total lächerlich werden, weil die Hauptfigur dreiundzwanzig Flugzeugabstürze so gut wie unbeschadet überstanden hat, neun Fehlgeburten hatte, drei Geschlechtsumwandlungen, oder 16mal an der großen Liebe scheiterte und so tut als ob das überhaupt keine Spuren hinterlässt. Im wahren Leben scheitert man vielleicht zwei-drei Mal an der großen Liebe und dann hat es sich. Mir sind genau vier Frauen in Erinnerung geblieben, die große Gefühle in mir auslösten. Ob ich auf der Liste dieser Frauen auch Eintrag gefunden habe, wenigsten klein an den Rand gekritzelt, kann ich natürlich nicht wahrheitsgetreu beantworten.
Wie sie ja bereits wissen, weil ich nur zu gern darüber schreibe, da es mir einen Heidenspaß bereitet, lassen mich die Wohlstandsfotzen nicht mehr ran. Statistiken belegen: Wohlstandsfotzen machen es lieber mit Chirurgen, Anwälten, Architekten, (einen Architekt ficken kommt immer gut) Chefs, Abteilungsleiter mit Perspektive, Aktionäre mit Dividendenausschüttung, und Müllmänner. Zahnärzte habe ich gelesen stehen auch hoch im Kurs. Gibt ja auch Männer die sind nicht nur sehr erfolgreich im Berufsleben, nein die sehen auch noch unverschämt gut aus. Auf solche Männer fahren Wohlstandsfotzen total ab. Da stellen sich die WF schön in die Schlange und machen sich zur Äffin. Was ja nur zu verständlich ist. Ich würde mich da auch einreihen. Ich war da immer wesentlich anspruchsloser. Früher zumindest. Da musste eine Frau nur einen klasse Arsch haben oder Titten und schon war ich Feuer und Flamme und machte mich zum Affen. Heute kriege ich es schon mit der Angst zu tun, wenn ich nur daran denke, einer gestandenen und höchst erfolgreichen WF länger als zehn Minuten zuhören zu müssen. Keine Ahnung woran das liegt. Sicherlich nur an mir. Um einen Gnadenfick winseln will ich natürlich auch nicht. Nach lahmen Ü 45 Partys, wo alle blöd herumstehen und mich dann ärgere, dass ich nicht tanzen kann, auf tanzende Männer stehen MILFs, ist mir auch nicht. Wie es aussieht habe ich mich schön in der Verschrottung eingerichtet. Und zu kurz bin ich bei den Ladys, die so anders reichen und so süß Zähne putzen und dann und wann Laufmaschen haben und ihre Tage und schlechte Tage, auch nicht gekommen. Deswegen sehe ich meine aufgezwungene Enthaltsamkeit etwas gelassener. Und was die Huren betrifft. Nach der Fünfzigsten habe ich aufgehört zu zählen. Ungefickt muss ich nicht abtreten. Eher schon ungeliebt, unterschätzt, ausgestoßen und gleichzeitig in meinem Wahn eingeschlossen, aber sicherlich nicht ungefickt. Jetzt schreibe ich schon wieder eine wehleidige Geburtstagsgeschichte. Ach ja, für alle Spanner. Gibt jetzt einen nagelneuen Blog über eine 23jährige Jungfrau. Ich bin schon dran. Sehr spannend. Wollte schon in den Kommentarblog schreiben, hallo ich bin auch Jungfrau. So fickrig, wie früher, habe ich festgestellt, bin ich heute auch nicht mehr. Und die Prostata beginnt in meinem Alter auch zu wachsen. Moralisch habe ich was das Geschäft mit der käuflichen Liebe betrifft auch so meine Zweifel. Diese moralischen Bedenken halte ich ja an sich für das Grundübel meine Unlust. Kurz und gut. Einmal im Jahr, um über den Geburtsschmerz meiner leiblichen Mutter, dieser blöden WF zu triumphieren, lasse ich mich noch von meiner institutionalisierten Lust anleiten. Meistens am frühen Abend. Am Morgen bin ich ja von den Tabs so zugedröhnt, da macht ein Orgasmus für mich keinen Sinn. Den Damen wär`s an sich egal. Merksatz: Huren belästigt man morgens nicht. Das gehört sich einfach nicht. Die haben ja oft lange Nächte hinter sich in denen die Schwerstarbeit leisteten. Gibt ja nicht wenige Männer, die werfen bevor sie es mit einer Huren machen extra Viagra ein, um es der blöden Bitch so richtig schön zu besorgen.
Ach ja bevor ich`s vergesse. Heuer war das Verhältnis 5:2. Auf fünf Standard Glückwunschmails von irgendwelchen Firmen, die meine personenbezogenen Daten in ihrer Glückwunsch-Versende-Cloud abgelagert hatten wie Grünspan, und mir 10% beim nächsten Einkauf zu sicherten, falls ich noch im September zuschlage, folgten zwei persönliche Glückswünsche. Die beiden persönlichen Glückwünsche kamen vom S. und natürlich vom Goadfather. Der Goadfather und ich vergessen unsere Geburtstage nie. Seit einigen Jahren der S. und ich auch nicht mehr. Beim Goadfather hatte ich jahrelang ein 21 oder 22zigster Problem. Andauernd bildete ich mir ein es sei der andere Tag. Der Hobbit-Anwalt, dieser kleine Scheißer, hat heuer doch glatt auf mich vergessen. Natürlich nehme ich ihm das überhaupt nicht übel. Ich habe nur den S. und den Hobbit-Anwalt, die als Freunde durchgehen. In so einer brenzligen Situation muss man allein schon von der Taktik her wesentlich defensiver rangehen. Weil ich gerade bei der Taktik bin. Unglaublich wie die im modernen Fußball wegen der Taktik herum scheißen. Taktik ist der heilige Gral des modernen Fußballs. Dabei ist es noch immer so das Geld Tore schießt. Egal ob man 4:4:2 oder 3:5:1 usw. aufstellt und weniger die Taktik. Die preisgünstigeren Mannschaften stehen dann blöd am 16zehner herum, wo sie dann von den teueren Mannschaften spielerisch belagert werden und man irgendwann keine Ahnung mehr hat, wie sich dieses System jetzt nennt, außer Ballwegdreschen und auf eine Standardsituation hoffen. Und manche Manschaftem machen das so erfolgreich wie die Augsburger gegen die Bayern das den Reichen Clubs nur noch ein geschenkter Elfmeter hilft. Wenn Augsburg heuer Absteigen sollte, vielleicht wegen einem Punkt der am Ende fehlt, wissen sie bei wem sie sich bedanken können. Noch ein paar Müller Tore und der kostet mehr als das unter Drittel der Tabllenhälfte zusammen inklusive Stadien. Die Lilien schlagen Leverkusen. Sau geil!!!
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir nicht das entsprechende Format und schon gar nicht das Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. In dieser Hinsicht sind wie Analphabeten.
Der Rest Morgen.
Die Fortsetzung. Ab. Jetzt zum Eigentlichen, einschließlich blöder Wohlstandsfotzen.
Sie werden es kaum für möglich halten, so wohlerzogen und grandios an die Verhältnisse angepasst wie sie nun mal sind, der Charly Darwin hat es ja so weiterempfohlen, auch der Schizophrenist wurde ungefragt in diese Welt gefickt. Passt man sich nicht geschickt an die entsprechenden Verhältnisse an, oder probt gar den Aufstand, weil sich andere, mit aller nur erdenklichen Tricks und Schweinereien ein größerer Stück vom Kuchen genehmigen, kann durchaus der Fall eintreten, dass sie plötzlich Aussterben, wie einige SyrerInnen, die vor der gescheiterten Revolte, was die Weitergabe der eignen Gene betraf, dick im Geschäft waren. In letzter Zeit habe ich zwangsläufig viel über gescheiterte Revolutionen und Aufstände nachgedacht. Schuld daran ist natürlich der tote Junge vom Strand mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, dessen toter Kopf so herumlag, das man sein Gesicht nicht sehen konnte, weswegen man sich es vorstellen musste. Oder auch nicht. Man kann das Foto auch so betrachten und dabei ein Spiel spielen. Sie wissen ja multitasking. Kann man seine oder die Kinder Anderer einfach so zur Schlachtbank schicken wie Nutztiere und diese ungefragt dem launischen Gott der Freiheit opfern? Rechtfertigt die Freiheit jedes Opfer? Oder wär`s nicht gescheiter wenn sich die geknebelte Masse einfach in einen jetzt etwas groß gedachten Klappstuhl setzt und nicht mehr aufsteht bis die Tyrannei endlich ausgesessen ist, weil der Welthandel das irgendwann regelt. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Wobei diese Sache mit dem „ungefragt in die Welt gefickt werden“ eine ziemlich üble Finte ist. Wen hätten meine Erzeuger konkret fragen sollen? Vielleicht das Ei, das bei der Reproduktion einen ähnliches Status hat(te) wie Anna Wintour in der Welt der Mode. Habe ich ihnen schon erzählt das ich eine Affinität zur Haute Couture ab. Hätten sie niemals gedacht nicht wahr. Da wette ich drauf. Modemacher sind in der Regel ziemlich durchgeknallt und ziemlich speziell drauf und in meinen Augen richtige Künstler. Ich mag sogar atonale Musik. Und trotzdem habe ich beim Musikantenstadl a riesen Hetz. Macht das Leben wesentlich einfacher. Halten sie die Dinge einfach, glauben sie mir das wirkt. Oder hätte man gar das siegreiche Sperma interviewen sollen, das den Windschatten auf der Geraden perfekt ausnützt, und das führende Spermium (sagt man das so) in der letzten Kurve, natürlich auf der letzten Rille ausbremst, und die Führung bis zur Zielflagge nicht mehr abgibt. Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Was ist ein Fötus, was Bewusstsein, oder ein Wille, der sich ohne außeren Zwänge, also im Vakuum, frei entscheidet. Darf man Föten, die zum menschlichen Bewusstsein befähigt sind, einfach so eliminieren, wenn einem der Sinn danach steht, weil die Umstände schwierig sind oder der Fötus genetisch so im Arsch ist wie die Karosserie vom Atatürk aus dem 2. Stock. Der führt ja noch immer ein strenges Regiment. Das ist ja jener Mann der seine erste Ehefrau und Tochter, wegen leichter Auffassungunterschiede, ob die jetzt in Wien oder noch in Anatolien lebten, a bisserl züchtigte oder mit seinen Mitteln zur Einsicht bewegen wollte. Der Sohn war ganz zufrieden mit den Atatürk-Regeln. Die erste Frau hat sich ja mit ihrer Tochter ins moderne Wien geflüchtet. Bin noch heute stolz auf die Beiden. Seine jetzige Alte hingegen spurt wie die eins. Die kocht auch schön artig diese Kutteln, die beim Einkochen mächtig betrieb machen. Trotzdem duzen wir uns. Gefällt dem Mann das ihn wenigsten einer grüßt. Die Fenster in der Bude vom Atatürk sind auch Scheiße. Alte Doppelfenster. Der Eigentümer lässt die natürlich nicht auswechseln, eben weil der Atatürk drin wohnt. Ja der Rassismus hat viele Gesichter.
Geht es um das Menschsein wird es zwangsläufig immer Grundsätzlich. Wer darf Kindern kriegen und unter welchen Umständen, wie soll man eine Familie definieren, wer darf sich vermählen, welche Rolle spielen Religionen und deren Wirkungsmacht, gehört ungeborenes Leben auch sich selbst, wenn es doch zur Miete wohnt und keine Kohle hat. Ich verstehe diese ganze Diskussionen nicht so recht. Und immer wieder wird die Würde des Menschen angeführt und in Stellung gebracht. In Syrien killt man gut 250 000 Personen und kein Ende in Sicht und niemanden schien das großartig zu interessieren, wenn die Menschen nicht in Massen zu uns flüchten würden. Da könnten auch 2 Millionen sterben. Soll angeblich auch an den Russen und Chinesen liegen. Ich weiß es nicht. Was ich weiß. Egal wie viele bis jetzt gestorben sind. Meine Fernsehzeitschrift kam immer pünktlich. Kleinstkinder sterben in Syrien auch. Seit Jahr und Tag tun die zuweilen nichts anderes mehr. Die sterben sogar an den Gestaden der EU. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Junge im roten Leibchen und der blauen Hose frei entschieden hat, wie er jetzt leben und gar sterben wollte. Gäb es kein Foto wäre niemand schockiert. Ich schon beil ich ja mit dem irakischen Jungen in unserer Sandsackstellung mein Damaskus-Erlebnis hatte. Den würde ich im Übrigen sofort bei mir aufnehmen. Doch über den noch-nicht geborenen Köpfen ungeborener Menschen hinweg, werden noch immer ideologische Schlachten ausgefochten. Dass Kleinstkinder von Erwachsenen in untragbare Situationen verwickelt werden, nehmen wir einfach mit einem Schulterzucken so hin, aber um das Neujahrsbaby wird herum geschissen. Eine Frau die ihr Baby in einen Mülleimer schmeißt würden wir am liebsten steinigen. Im Golfkrieg schickten die Teheraner Mullahs Zehntausende von Kindern absichtlich in den Tod. Mit roten Stirnbändern, die sie als Chat-schekan, als Frontbrecher auswiesen, mit einem Plastikschlüssel um den Hals, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen sollte, wurden sie vor der regulären Armee in die Minenfelder der Iraker gehetzt. Wer von den Minen nicht zerfetzt wurde, landete in den irakischen Lagern: Kinder als Kriegsgefangene. (kopiert und eingefügt)Trotzdem nimmt die Weltgemeinschaft den Iran nur zu gern wieder in seiner Mitte auf. Unser Präsident der Heinzi-Nationale war gerade auf Staatsbesuch im Iran. Natürlich mit einer fetten Wirtschaftsdelegation. Irgendwoher muss die Kohle für die Massen von syrischen Flüchtlingen, die Österreich und vor allem Deutschland gerade aufnimmt auch kommen, (gutes Österreich und sehr gutes Deutschland. Raus schmeißen können wir sie irgendwann noch immer oder nicht?, bevor die wieder gegen uns in den Krieg ziehen) In der Glotze zeigten die Nachrichten ein kleines Filmchen aus Ungarn. Da warf ein Flüchtling seine Frau, die ein Baby in den Armen hielt, einfach auf die Gleise, bevor er hinterher sprang. Der hatte sich fürchterlich aufgeregt, anscheinend wegen der unhaltbaren Zustände in Ungarn, oder weil er gerade am Ende war und durchdrehte. Vielleicht wollte er auch nur Stimmung in eigener Sache machen, weil er wusste dass da eine Kamera mitlief. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass der Kerl da, einfach so über seine Frau und das Baby verfügte. Und ich dachte mir dann. Männer sollten endlich einmal beginnen ihre Konflikte anders auszutragen. Zum Schluss werden noch Babys von Zügen überrollt und Frauen verlieren mindestens ihre Hände oder können wegen Traumatisierung nie mehr Kinder kriegen. Bei uns nennt man dieses Trauma anders. Wie sollen Kinder ihre Rechte wahrnehmen, wenn sie neuronal dazu noch nicht in der Lage sind. Mir fällt gerade auf das ich das Thema verfehle. Und das Meilenweit. Nennt man Verdrängung.
Jetzt zum Eigentlichen. Wie jedes Jahr am Tag der Niederkunft meiner leiblichen Mutter, dieser blöden Wohlstandsfotze, meinem Geburtstag, bestelle ich mir neben einer Pizza auch immer eine Hure. Das hat Tradition. Natürlich ist mein Geburtstag schon längst Geschichte. Erstens will ich bei ihnen nicht Arschkriechen, dazu habe ich nicht das nötige Format, und zweitens hätte ich meinen Geburtstag gänzlich unerwähnt gelassen, wenn alles glatt über die Bühne gelaufen wäre, wie die Uraufführung der Operette „ich wandere aus nach Syrien ins rote Rössl“. Mir ist auch nicht mehr danach, schlecht zusammengeschusterte Geburtstagstexte zu schreiben, in denen ich verzweifelt den Beweis antreten will, das ich noch immer tapfer in die entgegengesetzte Richtung marschiere, und mir von den Verhältnissen und den Leuten nicht den Schneid abkaufen lasse, während ich in Wahrheit geduckt im Klappstuhl hocke. Das nervt irgendwie nur noch. Dieses lächerliche Aufbegehren, wenn man eigentlich das Gefühl hat das alle Schlachten geschlagen sind. Warum nichts nach Plan lief dazu komme ich gerade. Oder auch nicht. Früher war ja alles anders. Ich will nicht sagen besser aber anders. Da bestellte ich zuerst eine Hure und danach eine Pizza. Immer. Heute esse ich immer öfters einfach Tiefkühlpizza, ohne vorhergegangenen sexuellen Schnickschnack und starre dabei in die Glotze. Keine Ahnung warum ich in dieser Hinsicht so langweilig, zurückhaltend oder bescheiden geworden bin. Liegt vielleicht auch daran das ich alt werde. Die Zeiten haben sich geändert und in einen hineingefressen wie die Erfahrungen. Die Zeiten haben sich natürlich nicht großartig geändert. Das sagt man nur so um Epochenumbrüche besser zu beschreiben. Der Sekunderzeiger macht noch immer Dienst nach Vorschrift. Möglicherweise bin ich auch an einem Punkt angekommen, an dem mir die käufliche Liebe einfach nur noch zum Hals heraus hängt. Das elendige Herumgeschachere zwischen Geld und Gefühlen lähmt irgendwann nur noch. Kann aber auch am statischen Angebot liegen. Ist a bisserl so wie mit tollen Serien, die zum Opfer des eigenen Erfolgs werden und irgendwann nur noch ins Leere rennen oder total lächerlich werden, weil die Hauptfigur dreiundzwanzig Flugzeugabstürze so gut wie unbeschadet überstanden hat, neun Fehlgeburten hatte, drei Geschlechtsumwandlungen, oder 16mal an der großen Liebe scheiterte und so tut als ob das überhaupt keine Spuren hinterlässt. Im wahren Leben scheitert man vielleicht zwei-drei Mal an der großen Liebe und dann hat es sich. Mir sind genau vier Frauen in Erinnerung geblieben, die große Gefühle in mir auslösten. Ob ich auf der Liste dieser Frauen auch Eintrag gefunden habe, wenigsten klein an den Rand gekritzelt, kann ich natürlich nicht wahrheitsgetreu beantworten.
Wie sie ja bereits wissen, weil ich nur zu gern darüber schreibe, da es mir einen Heidenspaß bereitet, lassen mich die Wohlstandsfotzen nicht mehr ran. Statistiken belegen: Wohlstandsfotzen machen es lieber mit Chirurgen, Anwälten, Architekten, (einen Architekt ficken kommt immer gut) Chefs, Abteilungsleiter mit Perspektive, Aktionäre mit Dividendenausschüttung, und Müllmänner. Zahnärzte habe ich gelesen stehen auch hoch im Kurs. Gibt ja auch Männer die sind nicht nur sehr erfolgreich im Berufsleben, nein die sehen auch noch unverschämt gut aus. Auf solche Männer fahren Wohlstandsfotzen total ab. Da stellen sich die WF schön in die Schlange und machen sich zur Äffin. Was ja nur zu verständlich ist. Ich würde mich da auch einreihen. Ich war da immer wesentlich anspruchsloser. Früher zumindest. Da musste eine Frau nur einen klasse Arsch haben oder Titten und schon war ich Feuer und Flamme und machte mich zum Affen. Heute kriege ich es schon mit der Angst zu tun, wenn ich nur daran denke, einer gestandenen und höchst erfolgreichen WF länger als zehn Minuten zuhören zu müssen. Keine Ahnung woran das liegt. Sicherlich nur an mir. Um einen Gnadenfick winseln will ich natürlich auch nicht. Nach lahmen Ü 45 Partys, wo alle blöd herumstehen und mich dann ärgere, dass ich nicht tanzen kann, auf tanzende Männer stehen MILFs, ist mir auch nicht. Wie es aussieht habe ich mich schön in der Verschrottung eingerichtet. Und zu kurz bin ich bei den Ladys, die so anders reichen und so süß Zähne putzen und dann und wann Laufmaschen haben und ihre Tage und schlechte Tage, auch nicht gekommen. Deswegen sehe ich meine aufgezwungene Enthaltsamkeit etwas gelassener. Und was die Huren betrifft. Nach der Fünfzigsten habe ich aufgehört zu zählen. Ungefickt muss ich nicht abtreten. Eher schon ungeliebt, unterschätzt, ausgestoßen und gleichzeitig in meinem Wahn eingeschlossen, aber sicherlich nicht ungefickt. Jetzt schreibe ich schon wieder eine wehleidige Geburtstagsgeschichte. Ach ja, für alle Spanner. Gibt jetzt einen nagelneuen Blog über eine 23jährige Jungfrau. Ich bin schon dran. Sehr spannend. Wollte schon in den Kommentarblog schreiben, hallo ich bin auch Jungfrau. So fickrig, wie früher, habe ich festgestellt, bin ich heute auch nicht mehr. Und die Prostata beginnt in meinem Alter auch zu wachsen. Moralisch habe ich was das Geschäft mit der käuflichen Liebe betrifft auch so meine Zweifel. Diese moralischen Bedenken halte ich ja an sich für das Grundübel meine Unlust. Kurz und gut. Einmal im Jahr, um über den Geburtsschmerz meiner leiblichen Mutter, dieser blöden WF zu triumphieren, lasse ich mich noch von meiner institutionalisierten Lust anleiten. Meistens am frühen Abend. Am Morgen bin ich ja von den Tabs so zugedröhnt, da macht ein Orgasmus für mich keinen Sinn. Den Damen wär`s an sich egal. Merksatz: Huren belästigt man morgens nicht. Das gehört sich einfach nicht. Die haben ja oft lange Nächte hinter sich in denen die Schwerstarbeit leisteten. Gibt ja nicht wenige Männer, die werfen bevor sie es mit einer Huren machen extra Viagra ein, um es der blöden Bitch so richtig schön zu besorgen.
Ach ja bevor ich`s vergesse. Heuer war das Verhältnis 5:2. Auf fünf Standard Glückwunschmails von irgendwelchen Firmen, die meine personenbezogenen Daten in ihrer Glückwunsch-Versende-Cloud abgelagert hatten wie Grünspan, und mir 10% beim nächsten Einkauf zu sicherten, falls ich noch im September zuschlage, folgten zwei persönliche Glückswünsche. Die beiden persönlichen Glückwünsche kamen vom S. und natürlich vom Goadfather. Der Goadfather und ich vergessen unsere Geburtstage nie. Seit einigen Jahren der S. und ich auch nicht mehr. Beim Goadfather hatte ich jahrelang ein 21 oder 22zigster Problem. Andauernd bildete ich mir ein es sei der andere Tag. Der Hobbit-Anwalt, dieser kleine Scheißer, hat heuer doch glatt auf mich vergessen. Natürlich nehme ich ihm das überhaupt nicht übel. Ich habe nur den S. und den Hobbit-Anwalt, die als Freunde durchgehen. In so einer brenzligen Situation muss man allein schon von der Taktik her wesentlich defensiver rangehen. Weil ich gerade bei der Taktik bin. Unglaublich wie die im modernen Fußball wegen der Taktik herum scheißen. Taktik ist der heilige Gral des modernen Fußballs. Dabei ist es noch immer so das Geld Tore schießt. Egal ob man 4:4:2 oder 3:5:1 usw. aufstellt und weniger die Taktik. Die preisgünstigeren Mannschaften stehen dann blöd am 16zehner herum, wo sie dann von den teueren Mannschaften spielerisch belagert werden und man irgendwann keine Ahnung mehr hat, wie sich dieses System jetzt nennt, außer Ballwegdreschen und auf eine Standardsituation hoffen. Und manche Manschaftem machen das so erfolgreich wie die Augsburger gegen die Bayern das den Reichen Clubs nur noch ein geschenkter Elfmeter hilft. Wenn Augsburg heuer Absteigen sollte, vielleicht wegen einem Punkt der am Ende fehlt, wissen sie bei wem sie sich bedanken können. Noch ein paar Müller Tore und der kostet mehr als das unter Drittel der Tabllenhälfte zusammen inklusive Stadien. Die Lilien schlagen Leverkusen. Sau geil!!!
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir nicht das entsprechende Format und schon gar nicht das Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. In dieser Hinsicht sind wie Analphabeten.
Der Rest Morgen.
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Freitag, 11. September 2015
Der englische Patient
der imperialist, 21:02h
Sie wissen ja, das ist jener englische Gentleman, der seit ein paar Monaten in der Bude über mir wohnt, mit den Altherrenhoden, die er schweren Herzens über das Parkett schleppt, wie ein Einbrecher seine Hehlerware, der eine Vorliebe für Maikäfer hat, die wie er eine Dauerkarte für das österreichische Fußballnationalteam besitzen. Gutes Team, gutes Team. Der gute Mann wohnt da nicht nur, sondern der ist auch der Eigentümer der Liegenschaft. Sagt man doch das so. Gestern war mal wieder Eigentümerversammlung. Sau lustig wenn ich da zwischen all den Eigentümern abhänge, und so tue als ob ich dazu gehöre, und an den vermeintlich richtigen Stellen nicke oder mich interessiert und durchaus kundig zu Wort melde. Wenn die genaueres wüssten, würde das kaum etwas ändern, weil ich ja noch immer ein Abstimmungsrecht hätte. Hinterm Rücken würden sie a bisserl herum mosern, so auf, den hat aber auch nur die richtige Herkunft gerettet. Was durchaus der Wahrheit entspricht. Wie sie ja bereits wissen, bin ich ja auf Grund meiner Herkunft, zu einem schizoiden Sandler herangereift, der durch ein paar glückliche Umstände, wie nun einmal die Herkunft, über seinen eigentlichen Verhältnissen lebt. Ich als Person würde über eine Parkbank niemals hinauskommen. Sogar mit Unterstützung klebe ich im Klappstuhl fest. Ja das Schicksal, in den Verhältnissen konserviert wie eine Fettleber in, mir fällt das richtige Wort dafür nicht ein, ist ein Luder. Falls sie sich fragen ob ich dieses Privileg zu schätzen weiß. Durchaus. Ohne dieses Privileg hätte ich schon längst die Sperrstunde eingeläutet.
Die Sache ist ja so. Dem guten Mann wurde ziemlich übel mitgespielt, obschon er für diese Misere ganz allein die Verantwortung trägt, wie syrische Pässe die Knochendichte von Toten.(nicht nur) Mit unbeaufsichtigten syrischen Reisepässen lässt sich derzeit viel Geld machen. Mit italienischen Weintrauben im Übrigen auch. Die Arbeitsbedingungen beim Weintrauben ernten, stand in meiner Qualitätszeitung, soll einem Menschenleben gegenüber, unwürdig sein. In der Zeitung stand unmenschlich. Das trifft die Sache nur bedingt. Offensichtlich sind diese Arbeitsbedingungen nur zu menschlich. Mehr als ein Drittel dieser Saisonarbeiter, 500.000 Personen oder mehr laut offiziellen Schätzungen, sind illegal beschäftigt, zu Löhnen, die weit unter den Pflichtlöhnen liegen und von denen halb- oder scheinlegale Arbeitsvermittler große Teile für sich abzweigen. Und immer wieder sterben Erntehelfer – „Sklaven“, wie sie in Italien heißen – auf den Plantagen. Die Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ schreibt das gewisse Arbeiter, die diese Schinderei nicht überstehen, auf Nimmerwiedersehen einfach entsorgt werden. Auf den Feldern, Äckern und Weinbergen müssen die Arbeiter sogar noch ihr Trinkwasser kaufen. Ein Euro pro Halbliterflasche. Manche bekommen von sieben Tagen Arbeit nur zwei ausbezahlt. Das Magazin „Espresso“ berichtete vor Tagen, die häufig rechtsnational regierten Gemeinden schotteten sich dermaßen gegen alle Ausländer ab, dass die Bulgaren, Rumänen, Makedonier usw. zwar den ganzen Tag über ernten sollen, aber keinen Wohnraum und keine Duschen bekommen. Eine besonders perfide Preisdrückerstrategie haben sich angeblich sizilianische Weinbauern ausgedacht. Auf der Insel, wo die meisten Bootsflüchtlinge ankommen und über Wochen oder Monate in Lagern gestecktwerden, engagiert man sie jetzt, illegal natürlich, als Erntehelfer. Sie akzeptieren noch niedrigere Löhne als die regulären Saisonarbeiter, weil sie ja im Lager verpflegt werden und nicht für Unterkunft zahlen müssen. Das erzählte jüngst eine Gruppe von Flüchtlingshelfern und sprach von „Krieg der Ärmsten gegen andere Ärmste“. Also Vorsicht wenn sie zu italienischen Weintrauben greifen. Es besteht akute Lebensgefahr. Geht denn hier bei uns gar nichts mehr zu einem einigermaßen vernünftigen Preis. Ich kann doch nicht andauernd meine Lebensmittel verhören, oder den Fernseher ausquetschen wie er denn so gefertigt wurde.
Woran es konkret liegt das der englische Gentleman und die Erntehelfer in Italien nicht den gerechten Lohn für ihr Werk/Bemühen ernten. Schwer zu sagen. Zum Teil liegt es auch an der Absicht des Miteigentümer Herrn Sowieso, der sich mit folgenden Worten in das Thema notwendige Renovierungen am Haus einklinkte. „Ich bin der Herr sowieso und ich bin nur an der Rendite des Objektes interessiert“. Wie soll ich das jetzt am besten ausdrücken. Der englische Gentleman hat ziemlich viel Geld für eine ziemliche Bruchbude abgedrückt. Unverschämt viel sogar. Als ich hörte wie viel der englische Gentleman für die ehemalige Sozialwohnung über mir hingeblättert hatte, in der die Drama Queen des Suffs ihren Irrsinn auslebte, seit die Weg ist, sind allein die Kosten für den Aufzug um 10% gesunken, weil die Alte in ihrem Suff andauernd die Innentür malträtierte, bin ich beinahe aus den Hausschuhen gestürzt. Der wurde vom Immobilien-Händler, der damit prahlt ein akademisch gebildeter Immobilienmakler zu sein, übelst über den Tisch gezogen. Dem ging es anscheinend auch nur im die Rendite. Der gebildete Immobilienmakler wusste ja ganz genau in welchen Zustand die ehemalige Sozialhilfe-Altbauwohnung, mit den hohen Decken und der grandiosen Ambindung an den öffentlichen Verkehr war. (die ist wirklich grandios) Der dachte sich. Versuchens wir es einmal so zum Start mit irgendeinem Fantasiepreis. Vielleicht findet sich irgendein Mongo. Genau so kam es dann auch. Mir wäre so eine Summe niemals eingefallen. Das könnte ich mit meinem Gewissen irgendwie nicht vereinbaren. Aber wie man weiß, besteht der Kapitalismus nicht unbedingt auf einem Gewissen.
Jetzt hat der englische Gentleman natürlich den Scherben auf, weil er neben dem hohen Preis für die Anschaffung der Immobilie, noch jede Menge Kohle in das Loch hinein stecken musste, damit aus dem Loch auch eine Wohnung wird, die eines englischen Gentleman würdig ist. Mit einmal schnell drüber malen war da nichts. Wobei ich sagen muss. Die Dusche vom englischen Gentleman ist wirklich klassen. Ich setzte mich gestern neben ihn und den fetten Polen, der eigentlich Bulgare ist. Das ist der mit dem schizoiden Sohn, der schnauft wie eine Dampflock. Ich hingegen bin der hübsche und ziemlich lustige Irre. Der fette Pole der eigentlich Bulgare ist, ist eh wieder voll abgegangen. Ist der verbittert und angewidert. Und natürlich auch der Verschwörungstheoretiker von ganz oben. Der kam auch voll zum Zug. Das der einfach so in freier Wildbahn überlebt, ohne von der pharmazeutischen Industrie abgeholt zu werden, gelicht, statt gleicht schreibe ich gelicht ohne es zu schnallen, gleicht einem kleinem Wunder. Weil der englische Gentleman, kurz EG, und ich uns a bisserl bekannt gemacht haben, weiß ich noch ziemlich genau in welchen Zustand der gute Mann kurz nach dem Kauf des trauten Heims war. Richtiggehend schockiert war ich wegen seines Verfalls. Der war noch blasser als sonst, a bisserl fahrig, schwer gestresst, mit Ringen unter den Augen groß und dick wie die von der Olympiade. Und dann war er auch noch von einem fürchterlichen Ausschlag befallen. Angeblich Allergie. Freilich vom Stress und dem Kummer. Der EG wurde ja nicht nur beim Einkauf über den Tisch gezogen. Keine drei Wochen nach seinem Eintritt in unsere Gemeinschaft, löste sich das Haus buchstäblich in seine Einzelteile auf und wir wurden zur Generalsanierung gezwungen, weil uns die Behörde schon das Gas abgedreht hatte.
Nicht das sie jetzt denken, ich will mich über den EG lustig machen. Ganz im Gegenteil. Der derzeitige psychische Zustand des EG lässt sich einfach so beschreiben. Vier ¼ Rotwein in 30 Minuten. Ehrlich. Nach 30 Minuten war der angesoffen und andauernd musste er sich kratzen. Seine Hände sahen fürchterlich aus. Beinahe so rot wie der Wein und voller Pustel. Logisch das mich es auch überall zu jucken begann. Und so wie der EG mir immer die Hand schüttelt, bin ich fast geneigt zu behaupten, der ist keine 99% hetero wie ich. 99% weil mir auch fesche Transen gefallen. Total dicht war der EG natürlich nicht. Typischer Sorgen und Kummer Trinker. Sorgen und Kummer lassen sich ja mit Alkohol weichspülen. Funktioniert bestens solange man nicht wieder damit aufhört oder sich die Situation merklich entschärft. Nur manchmal sauft man dann einfach weiter. Jetzt will er irgendwie an meine Wohnungstür ran. Die befand der EG, sei so schön „ursprünglich“. Seine hingegen der totale Scheiß. Fragen sie mich nicht was der EG damit genau gemeint hat. Ich habe mir meine Eingangstür noch nie genauer angesehen. Jetzt will er mal am Wochenende vorbei schauen und meine Wohnungstür genauer inspizieren. Ist doch kein Problem solange er nicht vormittags kommt. Einmal kam er ja sehr zeitig. Blöd ist der EG nicht. Der spürte dass ich a bisserl angepisst war, obschon ich mir redlich Mühe gab, ihm keine zu scheuern oder wie ein Straßenköter anzuheulen. So filigran wie der konzipiert ist muss man da mit äußerster Vorsicht vorgehen. Und a bisserl erzogen bin ich dank der UM2 natürlich auch. Während wir uns unterhielten, kratzte er sich andauernd und gegen noch ein ¼ Wein hätte er wahrscheinlich auch nichts einzuwenden gehabt. Vielleicht liege ich auch falsch. Aber irgendwie saß da neben mir auch ein alter, einsamer Mensch, knapp vor der Pension, den man wegen der Rendite oder seiner Unkenntnis übel mitgespielt hatte, und der sich jetzt den Moment a bisserl schön saufen musste. Darin war er nicht besonders talentiert. Einsamkeit tut gewissen Menschen, die darin nicht wirklich geübt sind, einfach nicht gut. Der EG sitzt ja am Wochenende auch andauernd allein in seiner Bude und schleift die Türen ab. Oder am Abend beim Wirtn allein vor einem Bier. Gibt ja wirklich viele Menschen, die im Allein-sein wenig brauchbare Erfahrungen gemacht haben und nicht wie ich von Kindheitsbeinen an für so ein Leben auftrainiert wurden. Sogar ich erlebe das Allein-sein dann und wann als Bedrohung und ziemlich Enttäuschung. Ich blieb dann noch ein wenig neben dem englischen Patienten sitzen. Was besseres viel mir nicht ein. Heilen oder gar die Eier schaukeln kann ich dem Kerl natürlich auch nicht. Und zum verbalen wechseln seine Verbände eigne ich mich auch nur bedingt. Eh besser das mein Englisch Scheiße ist. Mir nimmt den Jungen im roten Leibchen und der blauen Hose auch niemand ab. Jener Eigentümer, der die Rendite fickt, war da natürlich schon längst weg. Der war als Erster (ab)gegangen.
Englischer Parient hätte ich nicht schreiben sollen. Sie könne sie eh denken was mir Amazon jetzt empfiehlt. Nur warum soll ich mir jetzt unbedingt die DVD kaufen wollen, wenn ich sogar schon in meinem Titel den englischen Patienten plaziere. Wirklich schlau werde ich aus dieser Algorithmen-Mafia auch nicht.
Die Sache ist ja so. Dem guten Mann wurde ziemlich übel mitgespielt, obschon er für diese Misere ganz allein die Verantwortung trägt, wie syrische Pässe die Knochendichte von Toten.(nicht nur) Mit unbeaufsichtigten syrischen Reisepässen lässt sich derzeit viel Geld machen. Mit italienischen Weintrauben im Übrigen auch. Die Arbeitsbedingungen beim Weintrauben ernten, stand in meiner Qualitätszeitung, soll einem Menschenleben gegenüber, unwürdig sein. In der Zeitung stand unmenschlich. Das trifft die Sache nur bedingt. Offensichtlich sind diese Arbeitsbedingungen nur zu menschlich. Mehr als ein Drittel dieser Saisonarbeiter, 500.000 Personen oder mehr laut offiziellen Schätzungen, sind illegal beschäftigt, zu Löhnen, die weit unter den Pflichtlöhnen liegen und von denen halb- oder scheinlegale Arbeitsvermittler große Teile für sich abzweigen. Und immer wieder sterben Erntehelfer – „Sklaven“, wie sie in Italien heißen – auf den Plantagen. Die Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ schreibt das gewisse Arbeiter, die diese Schinderei nicht überstehen, auf Nimmerwiedersehen einfach entsorgt werden. Auf den Feldern, Äckern und Weinbergen müssen die Arbeiter sogar noch ihr Trinkwasser kaufen. Ein Euro pro Halbliterflasche. Manche bekommen von sieben Tagen Arbeit nur zwei ausbezahlt. Das Magazin „Espresso“ berichtete vor Tagen, die häufig rechtsnational regierten Gemeinden schotteten sich dermaßen gegen alle Ausländer ab, dass die Bulgaren, Rumänen, Makedonier usw. zwar den ganzen Tag über ernten sollen, aber keinen Wohnraum und keine Duschen bekommen. Eine besonders perfide Preisdrückerstrategie haben sich angeblich sizilianische Weinbauern ausgedacht. Auf der Insel, wo die meisten Bootsflüchtlinge ankommen und über Wochen oder Monate in Lagern gestecktwerden, engagiert man sie jetzt, illegal natürlich, als Erntehelfer. Sie akzeptieren noch niedrigere Löhne als die regulären Saisonarbeiter, weil sie ja im Lager verpflegt werden und nicht für Unterkunft zahlen müssen. Das erzählte jüngst eine Gruppe von Flüchtlingshelfern und sprach von „Krieg der Ärmsten gegen andere Ärmste“. Also Vorsicht wenn sie zu italienischen Weintrauben greifen. Es besteht akute Lebensgefahr. Geht denn hier bei uns gar nichts mehr zu einem einigermaßen vernünftigen Preis. Ich kann doch nicht andauernd meine Lebensmittel verhören, oder den Fernseher ausquetschen wie er denn so gefertigt wurde.
Woran es konkret liegt das der englische Gentleman und die Erntehelfer in Italien nicht den gerechten Lohn für ihr Werk/Bemühen ernten. Schwer zu sagen. Zum Teil liegt es auch an der Absicht des Miteigentümer Herrn Sowieso, der sich mit folgenden Worten in das Thema notwendige Renovierungen am Haus einklinkte. „Ich bin der Herr sowieso und ich bin nur an der Rendite des Objektes interessiert“. Wie soll ich das jetzt am besten ausdrücken. Der englische Gentleman hat ziemlich viel Geld für eine ziemliche Bruchbude abgedrückt. Unverschämt viel sogar. Als ich hörte wie viel der englische Gentleman für die ehemalige Sozialwohnung über mir hingeblättert hatte, in der die Drama Queen des Suffs ihren Irrsinn auslebte, seit die Weg ist, sind allein die Kosten für den Aufzug um 10% gesunken, weil die Alte in ihrem Suff andauernd die Innentür malträtierte, bin ich beinahe aus den Hausschuhen gestürzt. Der wurde vom Immobilien-Händler, der damit prahlt ein akademisch gebildeter Immobilienmakler zu sein, übelst über den Tisch gezogen. Dem ging es anscheinend auch nur im die Rendite. Der gebildete Immobilienmakler wusste ja ganz genau in welchen Zustand die ehemalige Sozialhilfe-Altbauwohnung, mit den hohen Decken und der grandiosen Ambindung an den öffentlichen Verkehr war. (die ist wirklich grandios) Der dachte sich. Versuchens wir es einmal so zum Start mit irgendeinem Fantasiepreis. Vielleicht findet sich irgendein Mongo. Genau so kam es dann auch. Mir wäre so eine Summe niemals eingefallen. Das könnte ich mit meinem Gewissen irgendwie nicht vereinbaren. Aber wie man weiß, besteht der Kapitalismus nicht unbedingt auf einem Gewissen.
Jetzt hat der englische Gentleman natürlich den Scherben auf, weil er neben dem hohen Preis für die Anschaffung der Immobilie, noch jede Menge Kohle in das Loch hinein stecken musste, damit aus dem Loch auch eine Wohnung wird, die eines englischen Gentleman würdig ist. Mit einmal schnell drüber malen war da nichts. Wobei ich sagen muss. Die Dusche vom englischen Gentleman ist wirklich klassen. Ich setzte mich gestern neben ihn und den fetten Polen, der eigentlich Bulgare ist. Das ist der mit dem schizoiden Sohn, der schnauft wie eine Dampflock. Ich hingegen bin der hübsche und ziemlich lustige Irre. Der fette Pole der eigentlich Bulgare ist, ist eh wieder voll abgegangen. Ist der verbittert und angewidert. Und natürlich auch der Verschwörungstheoretiker von ganz oben. Der kam auch voll zum Zug. Das der einfach so in freier Wildbahn überlebt, ohne von der pharmazeutischen Industrie abgeholt zu werden, gelicht, statt gleicht schreibe ich gelicht ohne es zu schnallen, gleicht einem kleinem Wunder. Weil der englische Gentleman, kurz EG, und ich uns a bisserl bekannt gemacht haben, weiß ich noch ziemlich genau in welchen Zustand der gute Mann kurz nach dem Kauf des trauten Heims war. Richtiggehend schockiert war ich wegen seines Verfalls. Der war noch blasser als sonst, a bisserl fahrig, schwer gestresst, mit Ringen unter den Augen groß und dick wie die von der Olympiade. Und dann war er auch noch von einem fürchterlichen Ausschlag befallen. Angeblich Allergie. Freilich vom Stress und dem Kummer. Der EG wurde ja nicht nur beim Einkauf über den Tisch gezogen. Keine drei Wochen nach seinem Eintritt in unsere Gemeinschaft, löste sich das Haus buchstäblich in seine Einzelteile auf und wir wurden zur Generalsanierung gezwungen, weil uns die Behörde schon das Gas abgedreht hatte.
Nicht das sie jetzt denken, ich will mich über den EG lustig machen. Ganz im Gegenteil. Der derzeitige psychische Zustand des EG lässt sich einfach so beschreiben. Vier ¼ Rotwein in 30 Minuten. Ehrlich. Nach 30 Minuten war der angesoffen und andauernd musste er sich kratzen. Seine Hände sahen fürchterlich aus. Beinahe so rot wie der Wein und voller Pustel. Logisch das mich es auch überall zu jucken begann. Und so wie der EG mir immer die Hand schüttelt, bin ich fast geneigt zu behaupten, der ist keine 99% hetero wie ich. 99% weil mir auch fesche Transen gefallen. Total dicht war der EG natürlich nicht. Typischer Sorgen und Kummer Trinker. Sorgen und Kummer lassen sich ja mit Alkohol weichspülen. Funktioniert bestens solange man nicht wieder damit aufhört oder sich die Situation merklich entschärft. Nur manchmal sauft man dann einfach weiter. Jetzt will er irgendwie an meine Wohnungstür ran. Die befand der EG, sei so schön „ursprünglich“. Seine hingegen der totale Scheiß. Fragen sie mich nicht was der EG damit genau gemeint hat. Ich habe mir meine Eingangstür noch nie genauer angesehen. Jetzt will er mal am Wochenende vorbei schauen und meine Wohnungstür genauer inspizieren. Ist doch kein Problem solange er nicht vormittags kommt. Einmal kam er ja sehr zeitig. Blöd ist der EG nicht. Der spürte dass ich a bisserl angepisst war, obschon ich mir redlich Mühe gab, ihm keine zu scheuern oder wie ein Straßenköter anzuheulen. So filigran wie der konzipiert ist muss man da mit äußerster Vorsicht vorgehen. Und a bisserl erzogen bin ich dank der UM2 natürlich auch. Während wir uns unterhielten, kratzte er sich andauernd und gegen noch ein ¼ Wein hätte er wahrscheinlich auch nichts einzuwenden gehabt. Vielleicht liege ich auch falsch. Aber irgendwie saß da neben mir auch ein alter, einsamer Mensch, knapp vor der Pension, den man wegen der Rendite oder seiner Unkenntnis übel mitgespielt hatte, und der sich jetzt den Moment a bisserl schön saufen musste. Darin war er nicht besonders talentiert. Einsamkeit tut gewissen Menschen, die darin nicht wirklich geübt sind, einfach nicht gut. Der EG sitzt ja am Wochenende auch andauernd allein in seiner Bude und schleift die Türen ab. Oder am Abend beim Wirtn allein vor einem Bier. Gibt ja wirklich viele Menschen, die im Allein-sein wenig brauchbare Erfahrungen gemacht haben und nicht wie ich von Kindheitsbeinen an für so ein Leben auftrainiert wurden. Sogar ich erlebe das Allein-sein dann und wann als Bedrohung und ziemlich Enttäuschung. Ich blieb dann noch ein wenig neben dem englischen Patienten sitzen. Was besseres viel mir nicht ein. Heilen oder gar die Eier schaukeln kann ich dem Kerl natürlich auch nicht. Und zum verbalen wechseln seine Verbände eigne ich mich auch nur bedingt. Eh besser das mein Englisch Scheiße ist. Mir nimmt den Jungen im roten Leibchen und der blauen Hose auch niemand ab. Jener Eigentümer, der die Rendite fickt, war da natürlich schon längst weg. Der war als Erster (ab)gegangen.
Englischer Parient hätte ich nicht schreiben sollen. Sie könne sie eh denken was mir Amazon jetzt empfiehlt. Nur warum soll ich mir jetzt unbedingt die DVD kaufen wollen, wenn ich sogar schon in meinem Titel den englischen Patienten plaziere. Wirklich schlau werde ich aus dieser Algorithmen-Mafia auch nicht.
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Donnerstag, 10. September 2015
Schizoide Verunsicherung als Komödie und Tragödie
der imperialist, 14:01h
Ich dachte mir wenn das für sich steht kommt es besser.
Laien, Unkundige, Anfänger usw. und natürlich auch Menschen, die einfach so verträumt aus dem Fenster schauen können, ohne Angst haben zu müssen von einer Lawine äußerst bedrohlicher Gedanken mitgerissen zu werden, haben ja in der Regel von Schizos eine völlig falsche Vorstellung. Die denken allen Ernstes das Schizos sich ausschließlich von ganz normalen Leuten oder Pseudonymen bedroht fühlen. Kann natürlich auch vorkommen. Niemand ist perfekt. Wenn das Leben als Schizo nur so einfach wäre. Deswegen hier zwei Beispiele aus jüngster Vergangenheit wie das bei mir funktioniert.
Schizoide Verunsicherung als Komödie
In meiner Fernsehzeitschrift für die nächste Woche gab`s einen Test ob ich unter Scheidentrockenheit leide. Hab ich natürlich wahrheitsgetreu ausgefüllt. Die Auswertung ergab. Alles in Ordnung. (ich bin ein Mann)
Schizoide Verunsicherung als Tragödie
Sonntag als ich frische Wäsche aus meiner Wäschetruhe holen wollte, sagte eine Stimme zu mir wortwörtlich: „Zieh ja kein rotes Leibchen an und eine kurze blaue Hose dazu. Mach das ja nicht. Wenn du das machst, werden weitere Kinder ersaufen und du auch“. Sie wissen ja der ertrunkene Junge vom Strand trug ein rotes T-Shirt und eine kurze blaue Hose. Die Stimme sagt das nicht nur so dahin. Die hört sich für mich eher so an wie die Stimme Gottes in alten Filmen wenn die am Moses herum moserte. Oder die des Teufels wenn der den Jesus verführen wollte. Vom Schreck erstarrt und wie bedröppelt stand ich vor der Wäschetruhe und wusste nicht mehr was ich jetzt tun sollte. Und dieser Gedanke der sich aufgezwungen anfühlt und völlig unerwartet kommt, wird dann zu einem Leitfaden für das eigene Handeln und Denken. Oh dachte ich mir, wenn ich jetzt ein rotes Leibchen anziehe bin ich schuld das kleine Kinder an Stränden ersaufen. An Stränden. Stränden gegenüber bin ich heute noch völlig unvoreingenommen. Jetzt kann ich nie mehr an einen Strand gehen. Nirgends kann man mehr hingehen. Überall lauert der Tod und das Verderben. Hätte ich ein Auto würde ich die A4 bei Parndorf eh schon großräumig umfahren. So kommt es zusehends zur Selbstisolation.
Ziehe ich obendrein auch noch eine kurze blaue Hose an, muss auch ich zwangsläufig sofort sterben, daran gibt’s nichts zu rütteln. Sobald ich eine kurze blaue Hose anziehe überlebe ich diesen Tag nicht. Niemals. Dass ist völlig aussichtslos. Und die blaue Kaffeetasse darf ich überhaupt nicht mehr anrühren. Rühre ich die blaue Tasse auch nur an, ertrinkt sicherlich auch das Nachbarsmädchen, oder es wird von einem Auto überfahren. Scheiße ich überlebe diesen Tag nicht und die Kleine auch nicht. Dann höre ich genau hin ob die Kleine eh noch schnattert. Höre ich sie mal nicht, muss ich den Impuls beim Nachbarn zu klopfen und nachzufragen ob mit der Kleinen eh alles in Ordnung ist, unterdrücken. Was soll ich jetzt nur machen usw. Manchmal komme ich aus dieser Geschichte ziemlich schnell wieder raus weil der Fernseher explodiert. Explodierende Fernseher sind reine Routine. Manchmal habe ich Angst, ja richtiggehend Todesangst, weil ich die Kontrolle über mich verliere, oder sagen wir ich hab das Gefühl, auch noch den letzten Rest von Kontrolle zu verlieren, weil ich diese Angst dann nicht mehr aushalte und ich das Gefühl habe der Boden unter meinen Füßen fängt an nachzugeben usw. Dann nehme ich zusätzlich Tabletten oder schreibe an Texten. Meistens schreibe ich an Texten oder ich mache Liegestütze und verfluche im Geist die kleinstbürgerliche Idylle und ihre Insassen, die ja wenn´s wirklich ernst wird, immer ihre Schwänze und Mösen einziehen. Irgendetwas fällt mir immer ein wie ich diesen Tag überstehe. Und auch den nächsten und übernächsten. Auch wenn ich Schlacht um Schlacht gewinne, habe ich das Gefühl den Krieg letztendlich zu verlieren. In den Aufzug kann ich in so einem Zustand natürlich nicht einsteigen. Und an Kreuzungen fühle ich mich dann auch überfordert usw. Machmal drehe ich mich dann abrupt um, weil ich das Gefühl habe, der hinter mir will mich abstechen.
Würde ich jetzt auf den losegehen, wär`s das logischerweise mit meiner bürgerlichen Freiheit, die ja nur geliehen ist. Keine Sorge. Ich bin cool drauf. Da geschieht nichts. Falls sie ähnlich gelagerte Probleme durch ihr Leben tragen wie die Roma-Mafia von Rom ihren toten König, fühlen sie sich ja nicht schuldig wegen ihrer Gedanken. Schuldgefühle bringen sie erst recht um den Verstand. Die Kunst ist es diesen ganzen Gedankenmüll einfach an sich vorbei ziehen zu lassen wie eine Karawane von Rennkamelen, die auf dem Weg zu einer Ausstellung von Baselitz sind. "Reinhold Schrauben Würth", rich man und Kunstsammler: "Ja liegt auch daran dass zu viel Geld auf diesem Markt (Kunst) unterwegs ist. Und das ist so, weil das Geld generell zu billig ist". Sicherlich Herr Würth. Vor allem dann wenn man zu den 1%zentigen gehört.
Logisch und vielleicht sogar nachvollziehbar, das in so einer Ver-Stimmung die Wahrscheinlichkeit höher ist, das irgendwer die Lebensmittel im Supermarkt vergiftet hat oder Amok rennen wird. Aber von Pseudonymen fühle ich mich in der Regel nicht wirklich bedroht. Das sind zwei völlig getrennte Welten. Mir steht der Sinn einfach nicht mehr danach den Sündenbock zu geben und wegen jeder Kleinigkeit, die als Entgleisung ausgelegt wird, nach Canossa zitiert zu werden. Auf meinem Blog darf man ja auch ziemlich lang Tun und Lassen was man will. Was kann ich dafür das sie andere Maßstäbe haben. Sie hatten als Gesellschaft ja jahrelang die Chance mich besser zu erziehen und integrieren. Aber was taten sie blöd, systemtreu und kinderfeindlich wie sie nun einmal waren. Setzten mich in der Schule in die letzte Reihe weil ich außer Stande war ruhig zu sitzen, glauben sie mir ich habe mich wirklich bemüht, oder warfen mich auf die Straße wie einen Sack Müll. Deswegen ist es ja nur zu logisch, das sich zwischen ihnen und mir gewisse Gräben auftun. Eigentlich müssten sie mich eh schon heilig sprechen, weil ich nicht beim NSU-Untergrund mitgemacht habe, oder mich sonst tatkräftig an irgendwelchen üblen Verschwörungstheorien beteilige oder für den IS spende, und jeden Tag in den Keller gehe um aus mein Krampf zu lesen.
Noch dazu wegen Kleinigkeiten, die sich konkret auf Texte beziehen und durchaus einen gewissen Interpretationsraum zulassen und deswegen nicht einfach so aus wahnhafter Luft gegriffen sind. Vielleicht schwabt manchmal was rüber. Was soll i machen. In der Regel eher nicht. Dafür bin ich als Person zu stabil. Schizophrenie und eine instabile Persönlichkeit ist ja ein Todesurteil. Haben sie beides in ihren Besitz ist es gescheiter wenn sie gleich ein all inklusive Paket im Irrenhaus buchen. Vor dem Schlafen habe ich derzeit auch ziemlich viel Stress. Ich habe Angst dass der tote Junge vom Strand, sie wissen ja der mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, seinen toten Kopf zu mir her dreht. Derzeit schauen seine toten Augen ja noch in die entgegengesetzte Richtung. Sie können sich eh vorstellen was mir der sagen will.
Aus dem roten Leibchen-blaue Hose Dilemma bin ich eigentlich relativ unbeschadet wieder rausgekommen. Natürlich ziehe ich derzeit zu einer kurzen blauen Hose kein rotes Leibchen an. Niemals. Ich bin doch nicht verrückt.
Laien, Unkundige, Anfänger usw. und natürlich auch Menschen, die einfach so verträumt aus dem Fenster schauen können, ohne Angst haben zu müssen von einer Lawine äußerst bedrohlicher Gedanken mitgerissen zu werden, haben ja in der Regel von Schizos eine völlig falsche Vorstellung. Die denken allen Ernstes das Schizos sich ausschließlich von ganz normalen Leuten oder Pseudonymen bedroht fühlen. Kann natürlich auch vorkommen. Niemand ist perfekt. Wenn das Leben als Schizo nur so einfach wäre. Deswegen hier zwei Beispiele aus jüngster Vergangenheit wie das bei mir funktioniert.
Schizoide Verunsicherung als Komödie
In meiner Fernsehzeitschrift für die nächste Woche gab`s einen Test ob ich unter Scheidentrockenheit leide. Hab ich natürlich wahrheitsgetreu ausgefüllt. Die Auswertung ergab. Alles in Ordnung. (ich bin ein Mann)
Schizoide Verunsicherung als Tragödie
Sonntag als ich frische Wäsche aus meiner Wäschetruhe holen wollte, sagte eine Stimme zu mir wortwörtlich: „Zieh ja kein rotes Leibchen an und eine kurze blaue Hose dazu. Mach das ja nicht. Wenn du das machst, werden weitere Kinder ersaufen und du auch“. Sie wissen ja der ertrunkene Junge vom Strand trug ein rotes T-Shirt und eine kurze blaue Hose. Die Stimme sagt das nicht nur so dahin. Die hört sich für mich eher so an wie die Stimme Gottes in alten Filmen wenn die am Moses herum moserte. Oder die des Teufels wenn der den Jesus verführen wollte. Vom Schreck erstarrt und wie bedröppelt stand ich vor der Wäschetruhe und wusste nicht mehr was ich jetzt tun sollte. Und dieser Gedanke der sich aufgezwungen anfühlt und völlig unerwartet kommt, wird dann zu einem Leitfaden für das eigene Handeln und Denken. Oh dachte ich mir, wenn ich jetzt ein rotes Leibchen anziehe bin ich schuld das kleine Kinder an Stränden ersaufen. An Stränden. Stränden gegenüber bin ich heute noch völlig unvoreingenommen. Jetzt kann ich nie mehr an einen Strand gehen. Nirgends kann man mehr hingehen. Überall lauert der Tod und das Verderben. Hätte ich ein Auto würde ich die A4 bei Parndorf eh schon großräumig umfahren. So kommt es zusehends zur Selbstisolation.
Ziehe ich obendrein auch noch eine kurze blaue Hose an, muss auch ich zwangsläufig sofort sterben, daran gibt’s nichts zu rütteln. Sobald ich eine kurze blaue Hose anziehe überlebe ich diesen Tag nicht. Niemals. Dass ist völlig aussichtslos. Und die blaue Kaffeetasse darf ich überhaupt nicht mehr anrühren. Rühre ich die blaue Tasse auch nur an, ertrinkt sicherlich auch das Nachbarsmädchen, oder es wird von einem Auto überfahren. Scheiße ich überlebe diesen Tag nicht und die Kleine auch nicht. Dann höre ich genau hin ob die Kleine eh noch schnattert. Höre ich sie mal nicht, muss ich den Impuls beim Nachbarn zu klopfen und nachzufragen ob mit der Kleinen eh alles in Ordnung ist, unterdrücken. Was soll ich jetzt nur machen usw. Manchmal komme ich aus dieser Geschichte ziemlich schnell wieder raus weil der Fernseher explodiert. Explodierende Fernseher sind reine Routine. Manchmal habe ich Angst, ja richtiggehend Todesangst, weil ich die Kontrolle über mich verliere, oder sagen wir ich hab das Gefühl, auch noch den letzten Rest von Kontrolle zu verlieren, weil ich diese Angst dann nicht mehr aushalte und ich das Gefühl habe der Boden unter meinen Füßen fängt an nachzugeben usw. Dann nehme ich zusätzlich Tabletten oder schreibe an Texten. Meistens schreibe ich an Texten oder ich mache Liegestütze und verfluche im Geist die kleinstbürgerliche Idylle und ihre Insassen, die ja wenn´s wirklich ernst wird, immer ihre Schwänze und Mösen einziehen. Irgendetwas fällt mir immer ein wie ich diesen Tag überstehe. Und auch den nächsten und übernächsten. Auch wenn ich Schlacht um Schlacht gewinne, habe ich das Gefühl den Krieg letztendlich zu verlieren. In den Aufzug kann ich in so einem Zustand natürlich nicht einsteigen. Und an Kreuzungen fühle ich mich dann auch überfordert usw. Machmal drehe ich mich dann abrupt um, weil ich das Gefühl habe, der hinter mir will mich abstechen.
Würde ich jetzt auf den losegehen, wär`s das logischerweise mit meiner bürgerlichen Freiheit, die ja nur geliehen ist. Keine Sorge. Ich bin cool drauf. Da geschieht nichts. Falls sie ähnlich gelagerte Probleme durch ihr Leben tragen wie die Roma-Mafia von Rom ihren toten König, fühlen sie sich ja nicht schuldig wegen ihrer Gedanken. Schuldgefühle bringen sie erst recht um den Verstand. Die Kunst ist es diesen ganzen Gedankenmüll einfach an sich vorbei ziehen zu lassen wie eine Karawane von Rennkamelen, die auf dem Weg zu einer Ausstellung von Baselitz sind. "Reinhold Schrauben Würth", rich man und Kunstsammler: "Ja liegt auch daran dass zu viel Geld auf diesem Markt (Kunst) unterwegs ist. Und das ist so, weil das Geld generell zu billig ist". Sicherlich Herr Würth. Vor allem dann wenn man zu den 1%zentigen gehört.
Logisch und vielleicht sogar nachvollziehbar, das in so einer Ver-Stimmung die Wahrscheinlichkeit höher ist, das irgendwer die Lebensmittel im Supermarkt vergiftet hat oder Amok rennen wird. Aber von Pseudonymen fühle ich mich in der Regel nicht wirklich bedroht. Das sind zwei völlig getrennte Welten. Mir steht der Sinn einfach nicht mehr danach den Sündenbock zu geben und wegen jeder Kleinigkeit, die als Entgleisung ausgelegt wird, nach Canossa zitiert zu werden. Auf meinem Blog darf man ja auch ziemlich lang Tun und Lassen was man will. Was kann ich dafür das sie andere Maßstäbe haben. Sie hatten als Gesellschaft ja jahrelang die Chance mich besser zu erziehen und integrieren. Aber was taten sie blöd, systemtreu und kinderfeindlich wie sie nun einmal waren. Setzten mich in der Schule in die letzte Reihe weil ich außer Stande war ruhig zu sitzen, glauben sie mir ich habe mich wirklich bemüht, oder warfen mich auf die Straße wie einen Sack Müll. Deswegen ist es ja nur zu logisch, das sich zwischen ihnen und mir gewisse Gräben auftun. Eigentlich müssten sie mich eh schon heilig sprechen, weil ich nicht beim NSU-Untergrund mitgemacht habe, oder mich sonst tatkräftig an irgendwelchen üblen Verschwörungstheorien beteilige oder für den IS spende, und jeden Tag in den Keller gehe um aus mein Krampf zu lesen.
Noch dazu wegen Kleinigkeiten, die sich konkret auf Texte beziehen und durchaus einen gewissen Interpretationsraum zulassen und deswegen nicht einfach so aus wahnhafter Luft gegriffen sind. Vielleicht schwabt manchmal was rüber. Was soll i machen. In der Regel eher nicht. Dafür bin ich als Person zu stabil. Schizophrenie und eine instabile Persönlichkeit ist ja ein Todesurteil. Haben sie beides in ihren Besitz ist es gescheiter wenn sie gleich ein all inklusive Paket im Irrenhaus buchen. Vor dem Schlafen habe ich derzeit auch ziemlich viel Stress. Ich habe Angst dass der tote Junge vom Strand, sie wissen ja der mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, seinen toten Kopf zu mir her dreht. Derzeit schauen seine toten Augen ja noch in die entgegengesetzte Richtung. Sie können sich eh vorstellen was mir der sagen will.
Aus dem roten Leibchen-blaue Hose Dilemma bin ich eigentlich relativ unbeschadet wieder rausgekommen. Natürlich ziehe ich derzeit zu einer kurzen blauen Hose kein rotes Leibchen an. Niemals. Ich bin doch nicht verrückt.
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