Mittwoch, 20. Mai 2026
Der Frauenhasser 
der imperialist, 13:05h
Die Frage, warum der Mann Frauen hasst, kann ich leider nicht beantworten; ich bin kein Schriftsteller. Er ist jedoch kein plumper Frauenhasser aus der digitalen Manosphere-Bubble, in der Typen wie Andrew Tate, Incels (wenn die sich einen runterholen kommt nur heiße Luft heraus) irgendeinen Scheiß über Frauen erzählen – etwa über Frauen und ‚Kinder, Küche, Kochen, Kirche‘, um ihre intellektuelle Lücke zu füllen, so wie wir unsere demokratische Lücke mit Migranten und Migrantinnen füllen.“
Also Kirche weniger. Schon eher Moschee.
Der Welt gehen die Kinder aus. Was tun?
Demografie. Fast überall rasseln die Geburtenraten in den Keller. Für den Demografen Paul Morland ist das ein „großes Problem der Menschheit“ und die Sorge darüber weder antifeministisch noch rechts. Ökologische Einwände hält er für heuchlerisch.
„Die Presse“: Beginnen wir mit Österreich: Seit 50 Jahren haben Frauen hier im Schnitt weniger als die zwei Kinder, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl ohne Migration stabil zu halten. Allein seit 2022 ist die Geburtenrate von 1,5 auf unter 1,3 gesunken. Die Frage, ob Massenmigration die Lücke schließen würde, können wir uns sparen – die Bevölkerung will das nicht. Unter diesen Bedingungen: Wie sehen Sie die Zukunft der Österreicher?
Paul Morland: Sie werden immer weniger – so wie jetzt schon in Japan, dort sind es eine Million pro Jahr weniger. Sie kommen in eine Situation, wo es nicht mehr möglich ist, für die Alten zu sorgen, wo Sie die Gesundheitsleistungen nicht mehr bezahlen können. Dörfer entvölkern sich, für Gemeinden lohnt sich die Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht mehr. Es fehlt an Schwung: Eine alternde, sinkende Erwerbsbevölkerung ist weniger einfallsreich, weniger unternehmerisch, einfach weniger. Für die Regierung wird es immer schwieriger, den Haushalt auszugleichen, sie braucht immer mehr Schulden. Bis der Anleihemarkt nein sagt und der Staat bankrott ist. Alles schrumpft, und der Letzte löscht das Licht aus. Es ist ein ziemlich düsterer Ausblick.
Das ist ein Problem für Europa. Aber doch nicht auf globaler Ebene?
Doch. Es passiert nun fast überall. Nur noch wenige Staaten in Afrika haben viele Kinder. Immer mehr Länder haben Werte unter der Reproduktionsrate von zwei, immer mehr haben mehr Sterbefälle als Geburten. Selbst ärmere Länder wie Thailand oder Jamaika haben jetzt eine so niedrige Rate wie Österreich. In Südkorea liegt sie bei 0,8, das bedeutet: Aus 100 Menschen in einer Generation werden 40 in der nächsten und nur mehr 16 in der übernächsten. Das ist der schlimmste Fall, aber viele Länder gehen in diese Richtung. Es wird ein großes Problem für die Menschheit.
Ich habe dazu keine eigene Meinung. Ich sterbe sowieso aus. Meine Gene sind nicht einmal Gast im Wind. Sprachprogramm: „Dust in the Wind".
Während die digitale Masse in den Echokammern der „Manosphere“ um Bestätigung winselt, betrachtet dein Protagonist das Spektakel mit der Distanz eines Pathologen. Wo andere Andrew Tate zitieren, um ihre Unsicherheit zu übertünchen, schweigt er. Sein Narzissmus braucht keine Likes; er speist sich aus der Gewissheit, dass selbst der Widerstand der anderen nur ein vorprogrammiertes Skript ist.
Die Verachtung der „Optimierung“
Er betreibt keine kapitalistische Selbstoptimierung, um auf dem „Dating-Markt“ zu bestehen – er lehnt den Markt als Ganzes ab. Für ihn sind Incels und Pick-up-Artists nur zwei Seiten derselben wertlosen Medaille: Beide sind Sklaven ihres Verlangens nach Anerkennung durch das Weibliche. Seine Überlegenheit ist nicht körperlich oder finanziell, sie ist existentiell. Er hat die Empathie nicht abgelegt, weil er verletzt wurde, sondern weil er sie als biochemischen Defekt begreift, der den Blick auf das Wesentliche verstellt.
Die TradWife-Connection: Ästhetik als Unterwerfung
Hier trifft sein elitärer Nihilismus auf die neue Welle der TradWives. Er sieht in diesem Trend nicht die Rückkehr zu „christlichen Werten“ oder familiärer Idylle, sondern die ultimative Form der ästhetischen Kapitulation.
Das Weibliche als Requisit: Für ihn ist das TradWife kein Partner, sondern ein kuratiertes Objekt in seinem privaten Museum der Ordnung.
Inszenierte Unterordnung: Er liebt das TradWife-Narrativ nicht aus Sehnsucht nach Liebe, sondern wegen der totalen Unterwerfung unter eine Form. Während die Frau im 50er-Jahre-Kleid Sauerteig knetet, sieht er darin die Bestätigung seiner Theorie: Dass Individualität eine Illusion ist, die man durch die richtige Choreografie ersetzen kann.
Stille Dominanz: Er braucht keinen Lärm, um zu herrschen. Das stille, performative Heimchen am Herd ist das perfekte Echo für seinen stillen, gefährlichen Narzissmus. Es ist eine Symbiose der Künstlichkeit.
„Er rettet niemanden aus der Matrix. Er baut sich lediglich eine eigene, in der die Tapetenmuster der 50er Jahre die Gitterstäbe eines goldenen Käfigs sind, den er mit der Präzision eines Uhrmachers instand hält.“
Er sieht das TradWife als die einzige logische Antwort auf die „Entropie der Moderne“ – nicht aus Liebe zur Tradition, sondern aus Lust an der totalen Kontrolle über eine statische, wehrlose Ästhetik. Quelle: Gemini
Scheiße, fällt mir der Wortmacher in den nächsten Gedanken. Schreibst du überhaupt noch irgendetwas selbst! Dümmer Wixxer.
Unser Frauenhasser geht sehr subtil vor. Der ist gewissermaßen auf den Hund gekommen. Der hat sich einen Hund zugelegt. Eine Hündin. Und da hat er extra nachgeforscht. Welche Hunde leben am längsten? Dazu hat der wissenschaftliche Daten verwendet aus 150 Hunderassen, die ein Team um Datenwissenschaftlerin Kirsten McMillan von der britischen Tierschutzorganisation Dogs Trust, 2024 im Fachmagazin »Scientific Reports« veröffentlicht hat. Die Daten beruhen auf knapp 600.000 Hunden aus dem Vereinigten Königreich. Die Informationen stammten von Tiervermittlungs- und Tierschutzorganisationen, Zuchtverbänden, Tierversicherungen, Tierarztverbänden und veterinärmedizinischen Archiven an Universitäten. Die Auswertung schließt also mehr als 150 Rassen ein. Es ist der bislang umfangreichste wissenschaftliche Vergleich der Lebenserwartung von Hunden.
Am längsten leben laut der Studie kleine Hunde mit langer Schnauze: Dackel zum Beispiel. Sie bleiben ihren Menschen im Schnitt etwas mehr als 13 Jahre lang erhalten, viele auch deutlich darüber hinaus. Einzelne Rassen stechen hervor, weil die Tiere durchschnittlich 14 Jahre und mehr leben, darunter Pudel, Mittelspitz und Shiba Inu.
Mittelgroße Hunde mit verkürztem Schädel hingegen haben ein höheres Risiko, jung zu sterben. Bei der Englischen Bulldogge lag die durchschnittliche Lebensdauer den Daten zufolge bei 9,8 Jahren. Männliche Exemplare wurden im Schnitt sogar nur 9,1 Jahre alt. Die stämmigen Tiere mit ihren Knautschgesichtern sind damit unter den kurzlebigsten Rassehunden in der Studie.
Das passte dem Mann überhaupt nicht, dass selbst bei den Hunden die Männchen früher aufgeben als die Weibchen. Also legte er sich eine englische Bulldogge zu. Er hätte zwar insgeheim lieber einen Dackel gehabt – einen treuen Gefährten und besten Kumpel, den er Franz genannt hätte –, doch nach dreizehn gemeinsamen Jahren wäre ihm der Abschied zu schmerzlich gewesen. So nannte er sie einfach Janis, wie die Joplin.
Im Jahr 1962 kürte eine Fraternity an der University of Texas die unangepasste Janis Joplin im Rahmen einer böswilligen Abstimmung zum „Ugliest Man on Campus“, woraufhin sie die Universität fluchtartig verließ und ihre Karriere in San Francisco startete.
Ende
Also Kirche weniger. Schon eher Moschee.
Der Welt gehen die Kinder aus. Was tun?
Demografie. Fast überall rasseln die Geburtenraten in den Keller. Für den Demografen Paul Morland ist das ein „großes Problem der Menschheit“ und die Sorge darüber weder antifeministisch noch rechts. Ökologische Einwände hält er für heuchlerisch.
„Die Presse“: Beginnen wir mit Österreich: Seit 50 Jahren haben Frauen hier im Schnitt weniger als die zwei Kinder, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl ohne Migration stabil zu halten. Allein seit 2022 ist die Geburtenrate von 1,5 auf unter 1,3 gesunken. Die Frage, ob Massenmigration die Lücke schließen würde, können wir uns sparen – die Bevölkerung will das nicht. Unter diesen Bedingungen: Wie sehen Sie die Zukunft der Österreicher?
Paul Morland: Sie werden immer weniger – so wie jetzt schon in Japan, dort sind es eine Million pro Jahr weniger. Sie kommen in eine Situation, wo es nicht mehr möglich ist, für die Alten zu sorgen, wo Sie die Gesundheitsleistungen nicht mehr bezahlen können. Dörfer entvölkern sich, für Gemeinden lohnt sich die Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht mehr. Es fehlt an Schwung: Eine alternde, sinkende Erwerbsbevölkerung ist weniger einfallsreich, weniger unternehmerisch, einfach weniger. Für die Regierung wird es immer schwieriger, den Haushalt auszugleichen, sie braucht immer mehr Schulden. Bis der Anleihemarkt nein sagt und der Staat bankrott ist. Alles schrumpft, und der Letzte löscht das Licht aus. Es ist ein ziemlich düsterer Ausblick.
Das ist ein Problem für Europa. Aber doch nicht auf globaler Ebene?
Doch. Es passiert nun fast überall. Nur noch wenige Staaten in Afrika haben viele Kinder. Immer mehr Länder haben Werte unter der Reproduktionsrate von zwei, immer mehr haben mehr Sterbefälle als Geburten. Selbst ärmere Länder wie Thailand oder Jamaika haben jetzt eine so niedrige Rate wie Österreich. In Südkorea liegt sie bei 0,8, das bedeutet: Aus 100 Menschen in einer Generation werden 40 in der nächsten und nur mehr 16 in der übernächsten. Das ist der schlimmste Fall, aber viele Länder gehen in diese Richtung. Es wird ein großes Problem für die Menschheit.
Ich habe dazu keine eigene Meinung. Ich sterbe sowieso aus. Meine Gene sind nicht einmal Gast im Wind. Sprachprogramm: „Dust in the Wind".
Während die digitale Masse in den Echokammern der „Manosphere“ um Bestätigung winselt, betrachtet dein Protagonist das Spektakel mit der Distanz eines Pathologen. Wo andere Andrew Tate zitieren, um ihre Unsicherheit zu übertünchen, schweigt er. Sein Narzissmus braucht keine Likes; er speist sich aus der Gewissheit, dass selbst der Widerstand der anderen nur ein vorprogrammiertes Skript ist.
Die Verachtung der „Optimierung“
Er betreibt keine kapitalistische Selbstoptimierung, um auf dem „Dating-Markt“ zu bestehen – er lehnt den Markt als Ganzes ab. Für ihn sind Incels und Pick-up-Artists nur zwei Seiten derselben wertlosen Medaille: Beide sind Sklaven ihres Verlangens nach Anerkennung durch das Weibliche. Seine Überlegenheit ist nicht körperlich oder finanziell, sie ist existentiell. Er hat die Empathie nicht abgelegt, weil er verletzt wurde, sondern weil er sie als biochemischen Defekt begreift, der den Blick auf das Wesentliche verstellt.
Die TradWife-Connection: Ästhetik als Unterwerfung
Hier trifft sein elitärer Nihilismus auf die neue Welle der TradWives. Er sieht in diesem Trend nicht die Rückkehr zu „christlichen Werten“ oder familiärer Idylle, sondern die ultimative Form der ästhetischen Kapitulation.
Das Weibliche als Requisit: Für ihn ist das TradWife kein Partner, sondern ein kuratiertes Objekt in seinem privaten Museum der Ordnung.
Inszenierte Unterordnung: Er liebt das TradWife-Narrativ nicht aus Sehnsucht nach Liebe, sondern wegen der totalen Unterwerfung unter eine Form. Während die Frau im 50er-Jahre-Kleid Sauerteig knetet, sieht er darin die Bestätigung seiner Theorie: Dass Individualität eine Illusion ist, die man durch die richtige Choreografie ersetzen kann.
Stille Dominanz: Er braucht keinen Lärm, um zu herrschen. Das stille, performative Heimchen am Herd ist das perfekte Echo für seinen stillen, gefährlichen Narzissmus. Es ist eine Symbiose der Künstlichkeit.
„Er rettet niemanden aus der Matrix. Er baut sich lediglich eine eigene, in der die Tapetenmuster der 50er Jahre die Gitterstäbe eines goldenen Käfigs sind, den er mit der Präzision eines Uhrmachers instand hält.“
Er sieht das TradWife als die einzige logische Antwort auf die „Entropie der Moderne“ – nicht aus Liebe zur Tradition, sondern aus Lust an der totalen Kontrolle über eine statische, wehrlose Ästhetik. Quelle: Gemini
Scheiße, fällt mir der Wortmacher in den nächsten Gedanken. Schreibst du überhaupt noch irgendetwas selbst! Dümmer Wixxer.
Unser Frauenhasser geht sehr subtil vor. Der ist gewissermaßen auf den Hund gekommen. Der hat sich einen Hund zugelegt. Eine Hündin. Und da hat er extra nachgeforscht. Welche Hunde leben am längsten? Dazu hat der wissenschaftliche Daten verwendet aus 150 Hunderassen, die ein Team um Datenwissenschaftlerin Kirsten McMillan von der britischen Tierschutzorganisation Dogs Trust, 2024 im Fachmagazin »Scientific Reports« veröffentlicht hat. Die Daten beruhen auf knapp 600.000 Hunden aus dem Vereinigten Königreich. Die Informationen stammten von Tiervermittlungs- und Tierschutzorganisationen, Zuchtverbänden, Tierversicherungen, Tierarztverbänden und veterinärmedizinischen Archiven an Universitäten. Die Auswertung schließt also mehr als 150 Rassen ein. Es ist der bislang umfangreichste wissenschaftliche Vergleich der Lebenserwartung von Hunden.
Am längsten leben laut der Studie kleine Hunde mit langer Schnauze: Dackel zum Beispiel. Sie bleiben ihren Menschen im Schnitt etwas mehr als 13 Jahre lang erhalten, viele auch deutlich darüber hinaus. Einzelne Rassen stechen hervor, weil die Tiere durchschnittlich 14 Jahre und mehr leben, darunter Pudel, Mittelspitz und Shiba Inu.
Mittelgroße Hunde mit verkürztem Schädel hingegen haben ein höheres Risiko, jung zu sterben. Bei der Englischen Bulldogge lag die durchschnittliche Lebensdauer den Daten zufolge bei 9,8 Jahren. Männliche Exemplare wurden im Schnitt sogar nur 9,1 Jahre alt. Die stämmigen Tiere mit ihren Knautschgesichtern sind damit unter den kurzlebigsten Rassehunden in der Studie.
Das passte dem Mann überhaupt nicht, dass selbst bei den Hunden die Männchen früher aufgeben als die Weibchen. Also legte er sich eine englische Bulldogge zu. Er hätte zwar insgeheim lieber einen Dackel gehabt – einen treuen Gefährten und besten Kumpel, den er Franz genannt hätte –, doch nach dreizehn gemeinsamen Jahren wäre ihm der Abschied zu schmerzlich gewesen. So nannte er sie einfach Janis, wie die Joplin.
Im Jahr 1962 kürte eine Fraternity an der University of Texas die unangepasste Janis Joplin im Rahmen einer böswilligen Abstimmung zum „Ugliest Man on Campus“, woraufhin sie die Universität fluchtartig verließ und ihre Karriere in San Francisco startete.
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