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Sonntag, 21. Juni 2015
Das N und E Prinzip
der imperialist, 22:01h
Alles versucht, alles vergebens und es wieder versucht. Ich habe mich auf den Kopf gestellt, mich gerüttelt und geschüttelt, ich bin auf und ab gesprungen und hab den Kühlschrank abgetaut. Ich habe gesunden Tee getrunken und fettes Zeug gefressen. Nichts. In meiner Not habe ich Begeisterung geheuchelt und Zuversicht gespielt. Ich habe wildfremde Leute auf der Straße gegrüßt und den schizophrenen Sohn vom fetten Bulgaren. Nichts. Dass gewünschte Ergebniss stellte sich nicht ein. In meiner Not versucht ich sogar eine Joga-Figur nachzumachen, die sich „der liegende festgehaltene Winkel“ nennt. Trotzdem nichts. Die Sachte ist ja so. Früher gab`s Euphorie im Doppelliter und Niedergeschlagenheit ein ganzes Kühlfach voll und dann wieder Euphorie und Niedergeschlagenheit und den unbändigen Willen, vielleicht auch das Wissen, oder nur eine Ahnung, wie ich auf schnellstem Wege durch das Gebiet mit den abgegrasten Gefühlen von N nach E gelangte. E oder N. Was anders kannte ich nicht. Egal wie kaputt und verloren sich das N zuweilen anfühlte, auf die Niedergeschlagenheit/Paranoia usw. folgte stets die Euphorie. Auf dieses System konnte ich mich verlassen wie in den letzten Jahren auf den Goadfather. E und N funktionierten wie Antagonisten, auf die Ebbe folgte die Flut, aus der Umnachtung schälte sich der nächste Sonnenaufgang. Ich musste mich um nichts kümmern. Einfach nur die schlechten Zeiten absitzen wie eine Strafe und dann war ich wieder dick im Spiel und ich konnte ohne mich groß anzustrengen über die Ränder, meiner, nüchtern betrachtet wenig erbaulichen Wirklichkeit hinaus fühlen. Das Ausgeschlossen sein fühlte sich nie wirklich bedrohlich an. In den guten Momenten hielt ich mich sogar für Avantgarde. (hahaha) Nichts war zu eng, nichts zu grau, nichts geschah, über das ich nicht hinweg steigen und edel hinwegsehen konnte, mit einem Schulterzucken oder einem Grinsen so fett wie die gute alte Mayonnaise. Ich wollte schon schreiben wie der Arsch von der …. Seit einiger Zeit ist alles anders. Das Stück Land mit dem Namen „Euphorie“ wurde anscheinend umgewidmet, verlegt, abgeholzt, entweiht, verkauft, zerhackt, was weiß ich. Ich finde es einfach nicht mehr. Mein innerer Kompass hat sich verlaufen. Den Neurotransmittern in meinem Baumhaus ist nicht mehr zu trauen. Die haben mich aufgegeben oder zu etwas anderem gemacht, allein weil sie es können oder nicht besser wissen. Das Ergebnis ist so ziemlich dasselbe. Anlasslose und völlig unangebrachte Euphorie gibt es anscheinend nur auf Zeit. Die wird einem nur geliehen. Vielleicht habe ich die Produktion dieser Naturdroge einfach eingestellt oder gewisse Zutaten werden nicht mehr geliefert. Vielleicht gibt es da eine ziemlich geheime Rezeptur die mir (vom Altert) gestohlen wurde. Kann auch sein das ich mich als unwürdig erwiesen habe. Nee dachte sich die E wie eine missmutige Gottheit, dem entziehen ich die E-Berechtigung wie einem anderen die schwarze Kreditkarte. Nur ohne Euphorie geht`s irgendwie nicht. Ich habe diese Euphorie so notwendig wie ein Junkie seine tägliche Dröhung. Aus der angeblichen Freiheit wurde Isolation, aus dem Lachen eine Grimasse. Mit einem Kopf voll euphorischer Synapsen kann man sich schön durch die Zeit mogeln. Ich zumindest. Mit genügend E im hat mir der Wahn und dieser ganze Traurigkeit, dich mich immer wieder ins Lächerliche kippen lässt, nicht wirklich zugesetzt. Ganz gleichgültig wie andere mich bewerteten und über mich richteten. Das tun sie in der Regel immer. Meistens nicht zu meinem Vorteil. Ich klappte einfach meinen Stuhl auf und dann saß ich da ohne Absicht und Ziel und die Wände hatten ziemlich viel Respekt vor mir und die Leute machten einem weiten Bogen und mich und die Todesangst war nicht mehr als das Summen einer lästigen Fliege oder der Stich einer Gelse. Die ließen mich alle schön in Ruhe. Seit die E ausbleibt machen alle was sie wollen. Die Wände fallen über mich her oder verspotten mich und die Leute gehen einfach durch mich hindurch oder werden zu etwas vor dem ich flüchten muss. In letzter Zeit schon aufs Dach, immer auf der Flucht vor dieser scheiß Todesangst, während unten auf der Straße das wirkliche Leben brodelt. Da geht es um Staatsbankrotte und Erdbeerrezepte, Vertriebene und korrekte Seitenangeben, Sommerferien und Anna Fenninger, eine 80 Runde vom Tiger Woods und die Mode für die nächste Frühlings-Kollektion, Sommerfestspiele und Stefan Raab, Kriegstreiberei und falsche Freunde, fehlende Investitionsanreize und gebrochene Gasleitungen, Alltagsroutine und Atomverhandlungen mit dem Iran, Ramadan und Matura-Reisen, postkolonialem Stress und 7,9 Mrd. Euro Unterkapitalisierung bei der Hypo-Abbaueinheit Heta Asset Resolution, Goadfathers anstehenden Hamburg-Besuch und eine neue Eissorte, Frauen Fußball-WM und online Schlagzeilen-Tourismus, Partnersuche im Internet und 3 für 2 Aktionen, die scheinen unverwüstlich, genauso wie der Glaube an die große Liebe, trockene Nasenschleimhäute und einen Mann der Frauen beim Sex die Zähne ausreißt, Tiefdruckgebiete und Grillfleisch, Altpolitiker die ausnahmslos teuren Wein trinken, egal wer den liefert und Flüchtlinge die aus Flugzeugen fallen, 23 000 Glockenschläge und eine Amokfahrt durch die Grazer Innenstadt, In-vitro-Fertilisation bei gleichzeitiger Überbevölkerung, aber wer ist zu viel und wer entscheidet das, 1000sende von Kursangebote und Koffersets, endlich Inflation und Hautausschlag, Langstreckenraketen und Kurzurlaube, Schicksalsgemeinschaften getarnt als Zweckbündnisse, oder anders herum, 35 Jahre Blues Brothers und ein Video über eine Spinne die auf eine Banane klettert, Sicherheitslücken und Zahnspangen, hinkende Enten und Fertigsugo, während ich zu etwas werde das mir eine scheiß Angst einjagt. N ohne E Ist wie Dünnpfiff ohne Klopapier, wie eine Klausur wenn man das falsche gelernt hat, wie die Auswahl aus 10 live Fußballspielen und man wählt das einzige 0:0, wie ein schlechter Text, der den Elchtest nicht besteht und zur Seite ins Geschwafel kippt und den man einfach nicht mehr gestemmt bekommt.
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Dienstag, 16. Juni 2015
Schremmen und Stemmen
der imperialist, 20:58h
Das Haus wird aufgestemmt. Außen wie innen. Unglaublich der Lärm und Dreck. Jetzt muss auch noch die Gassteigleitung, die Löcher hat wie ein Schweizer Käse, komplett erneuert werden. Die Gasaufsichtsbehörde hat uns das Gas aus Sicherheitsgründen abgedreht, es besteht angeblich Explosionsgefahr. Fliegt der Laden halt mit einen Bums in die Luft. Brauch ich mich wenigstens nicht mehr anscheißen. Zurück zur Vernunftbegabtheit.Um nicht im Staub zu ersticken musste ich die Wohnung abdichten. Ans Schreiben ist da nicht zu denken. Mir fällt eh nichts mehr ein. Erschreckend wenn einem nichts mehr einfallen will. Ich bin an einem Punkt angekommen an dem mir nichts mehr einfällt. Dem Goadfather habe ich letztens zum Vatertag gratuliert und mich bei ihm bedankt, das er meine Mami war. Jetzt schau ich mir gerade eine Doku am PC an, in der man per App nach 15 Wochen zum Sickback, nee zum Sixback kommt. Ein Sixback ist sozusagen der Adelstitel für die Unterprivilegierten. Ich trainiere ja auch schon seit ein paar Wochen. Seit ungefähr 1700 Wochen. Einen gestählten Sixback hatte ich deswegen noch nie. Früher als ich noch Mumm hatte, habe ich beim Training geraucht. Und nach dem Training gesoffen und mir beim Kotzen die Bauchmuskel gezerrt. Aber an sich liegt es an der Ernährung wenn`s mit dem Sixback nichts wird. Ohne entsprechende Diät, also Selbstkasteiung und Zensur, können sie 5000 Jahre trainieren und es wird sich kein Sixback-Lebensgefühl einstellen. Es erfüllt mich durchaus mit Stolz und Genugtuung behaupten zu können, trotz langjähriger Anstrengung, niemals an ein Sixback-Lebensgefühl geglaubt zu haben. Für einen Sixback würde ich mich glatt schämen. Körperfaschismus und Sixbacklebensgefühl heißt andauernd Grüne Smoothies und Bio-Haferschleim, clean eating (5-6 Mahlzeiten täglich), low karbon, Überwindung, Kontrolle, freeletics, Zwang, Unterordnung, Militanz, Konkurrenz und irgendwann haste dann die ideale Taille, die ideale Facebook-Taille und dann gehörst zu den oberen Zehntausend der Selbstoptimierer, die in ihrer Freizeit gerne Reaggy hören. Ach was weiß ich. Ich habe keine Ahung was die Optimierungsmenschen so tun oder nicht tun. ich kenne ja niemanden. Und der Hobbit-Anwalt hat mir ausdrücklich verboten das ich über ihn schreibe. So geht`s mir schon mein ganzes Leben. Andauernd werde ich aufgefordert still zu sitzen und mich nicht zu räuspern. Wie so eine Lausebengel. Dabei bin ich 17 Jahre älter als der Hobbit-Anwalt. Mich wollen schon die dreißigjährigen disziplinieren. Hahaha. Auf dauer macht das einen völlig fertig. Dem Wahnsinn sehr nahe sein hat wirklich so seine Tücken. Einerseits ist man selten frei und doch gleichzeitig ausgestoßen, nicht willkommen. Auf so eine Freiheit war ich wirklich nie scharf. Freue mich heute schon aufs Bett und die Glotze. Nichts tue ich lieber als ziemlich regungslos da liegen und den Selbstoptimierern, bis oben hin voll mit Neuoleptika, total desillusioniert und verbraucht, bei ihrem hilflosen Feldzug gegen die Melancholie der Vergänglichkeit zusehen.
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Sonntag, 14. Juni 2015
„On the the top of the roof“
der imperialist, 20:37h
Oder warum ich gestern nicht mehr aufstehen wollte/konnte.
Die Gedanken setzen schlagartig mit dem ersten Augenaufschlag ein.
Bruno Pezzeys krankes Herz. Sie haben mir in der Nacht Bruno Pezzeys krankes Herz eingepflanzt. Eins, zwei, drei haben sie das gemacht. Und jetzt muss ich sterben. Heute, noch, jetzt, muss ich sterben, die Metastasen wuchern in mir wie nichts. Die gehen auf wie ein Kuchen oder ein blaues Auge das man sich abholt wie eine Randnotiz. Auf und ab, als Welle gedacht und als Teilchen beschleunigt, der Tod ist mal hier und dann wieder dort, und ich sterbe jetzt völlig allein. Ich kann es spüren wie sich Bruno Pezzey sein krankes Herz in mir ausbreitet wie eine Epidemie von Plastiksackerl aus Kohlefasern. In den Eiern spüre ich es auch schon. In meinen Eiern hat ein Wald und Forstbetrieb alles Leben abgeholzt. Bitte nach ihnen, bitte nach ihnen, gehen sie doch bitte vor. Ich kann nicht mehr so schnell, das Herz, wissen sie, ich habe es mit dem Herzen und meine Haut zerfällt wie saure Sahne im Kaffee. Sehen sie wie sich die Knochen von meiner Haut lossagen wie die Suniten von den Apatschen. Und unter der Haut ist nichts. Kein unberühtes Land, nicht einmal ein einsames Tal. Ich habe schon nach gesehen. Das ist nichts außer Eingeweide der Angst. Alles eine Illusion, außer der Angst. Die ist echt. Honig könnte ich essen, Honig. Die Honigbienen sterben auch jeden Winter. An allem ist der Mensch schuld. An allem. Jeden Winter bringe ich Millionen von Honigbienen um und jetzt fordere ich von den überlebenden Bienen auch noch einen Tribut für meine Brutalität. Kaum etwas fühlt man wirklich. Den Tod von den Katzen habe ich gespürt. Der ist mir nahe gegangen. Viel zu nahe. Seit die Katzen alle Tod sind, weil sie meiner Überdrüssig waren, bin ich nicht mehr der Alte. Ich kann nichts mehr verdrängen. Aber ansonsten ist uns alles völlig scheiß egal. Uns geht es nur um uns. Solange sich die Menschen an sich selbst erfreuen ist alles Bestens. Das nennt man psychisch gesund. Schmeiß ein gut gewürztes Stück Fleisch auf den Griller und ich unterscheide mich kaum von einem Tier. Eh alles hinfällig. Allein, also völlig und innerlich vereinsamt gehe ich jetzt auf die letzte Stunde zu, und ich habe Angst, meine Fresse habe ich Angst. Ich bin von Angst völlig zerfressen wie eine alte Karre von Rost oder der ein Bürger vom Wohlstand der anderen. Das ist kaum noch unbelastetes Ich übrig. Die Angst ist ein Parasit der den Wirt tötet. Früher oder später tötet sie dich. Aber schau dir die Teesackel-Queen an, diese alte Schachtel. Respekt. Die weiß wie man alt wird. Der ihr Geburtstag wird Monate später noch im Fernsehen live übertragen. Meiner wird nicht einmal am entsprechenden Tag mit einem Smart-Phone festgehalten. Komm Schizophrenist. Es muss weitergehen, ich muss weitermachen. Ich kann nicht einfach aufhören und mich vom Besenwagen wegfegen lassen. Ich muss weiterleben, oder wenigstens so tun als ob. Allein schon wegen dem Fernsehprogramm. In einem fort, in einem fort, vielleicht gibt es bald Weltmeisterschaften im Mundgeruch. Und ich sitze im Exekutivkomitee wo ich meine Händ ein Knoblauch bade. Wo ist eigentlich meine rechte Hand, ist die überhaupt noch da und das Blut, mein Gott all das Blut. Ich spüre wie es mir aus den Ohren und der Nase rinnt. Schizophrenist springt auf und rennt ins Bad. Nicht die Nase oder die Ohren bluten sondern der Spiegel. Schizophrenist putzt den Spiegel. Nirgendwo Blut. Schizophrenist sieht auf seine Wunde am rechten Bein, die eigentlich ganz gut verheilt. Deswegen legt er sich wieder hin. Unter Umständen bricht die Stunde ihr Geheimnis. Ja, ja die Stunde bricht jetzt ihr Geheimnis und dann wissen alle das ein krankes Herz noch lange kein Buchenwald, wie ein Ei aufs heiße Blech geschlagen und schon hat man ein Omelette. Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein, good safe the queen. Ach die Obrigkeit, die Obrigkeit, muss sich ihren Status erst erfinden. Baselitz ist nur die Nummer 3. Der hat Sorgen. Vielleicht sollte man alles verkehrt herum denken. Schizophrenist überlegt ob er nicht den Kühlschrank auf den Kopf stellen sollte, damit er von seinem Herzleiden geheilt wird. Ich halt das nicht mehr aus, nichts halte ich mehr aus, nicht mehr aushalten das Haushalten mit dem Aushalten. Aushalten, Haltung, Haushalt. Haushalt hahahaha, von der Teesackel-Queen. Prinz Carli Philip heirate doch das kranke Herz vom Bruno Pezzey damit ich fein raus bin. Dem seine Alte ist auch fein raus. Die will jetzt nur noch Gutes für arme Kinder tun. Ich tue für arme Kindern nichts Schlechtes. Das nennt man Arbeitsteilung. Mehr bringe ich nicht. Ich kann da nicht mehr raus gehen oder auf eine einfache Frage antworten. Alles zu unübersichtlich. Da raus-zu-gehen wäre mein sicheres Ende. Ich verstehe nicht wie die Leute das Leben aushalten. Die halten sich und das Leben aus. Ich weder das eine noch das andere. Hoffnung, ich hätte so gerne Hoffnung. Hoffnung müsste man haben. Hab ich nie gehabt. Die Juden hatten sogar noch in den Zügen Hoffnung. Und Träume hätte ich auch gerne. Nicht solche mit Spinnen, die sich vor Züge werfen. Von denen habe ich zu viele. Sondern einen Lebenstraum möchte ich haben. Einen schönen, spießigen Lebenstraum. Das kommt gut. Und einen Lebensmenschen sollte ich auch haben. Ich habe nichts davon. Die eigentliche Tragödie ist ja nicht, das ich nichts davon habe. Am Ende weiß man nie ob man etwas davon hat, wenn man es einmal hat. Vielleicht ist es auch wieder weg oder wird einem nicht bewusst oder man langweilt sich. Die Tragödie ist, das ich nicht einmal eine leise Ahung davon habe wie man zu einem Traum kommt, der einen auch am Nachmittag erfreut oder Hoffnung macht. Mir fällt dazu nichts ein. Solche Gefühle produziere ich nicht. Ich produziere nur Angst. Die dafür in allen Größen und Mengenangaben. Le Man ist auch ein Witz. Der VW-Konzern fährt 24 Stunden gegen sich und ich hirntot und lebensmüde wie ich bin, schau mir das auch noch stundenlang an. Es fühlt sich schrecklich an im Gefühl zu leben am Ende zu sein. Hohlstein-Kiel, Hohlstein-Kiel. Das geht ein, zwei, drei. 1-2-3 in Hohlstein-Kiel geht das und das und alles immer 1-2-3. Ich weiß nicht wie ich das überleben soll. Nicht einmal ein warum fällt mir ein. Wie sagt man: „Talent weiß wann es genug hat“. Ich sollte was essen. Einfach was essen. Alles nur kein Honigbrot. Meine Herzkrankheit tötet Bienen. Vor der Kaserne vor dem großen Tor steht eine Laterne und steht sich noch davor. Schizophrenist steht auf und rennt wieder zum Spiegel. Dann wieder zurück ins Bett und misst den Blutdruck. 128:82. Macht 210. Bei einem Blutdruck von 210 muss man ja sterben. Schizophrenist überlegt ernsthaft ob er ein Blutdruckmittel einnehmen sollte, weil er einen Blutdruck von 210 hat. Willst du Schwangerschaft verhüten nimm Melitta-Filtertüten. Griechenland wird nicht aus dem Euro ausscheiden. Ich sollte drauf wetten. Jetzt gibt`s sicherlich einen guten Kurs. Die reizen ihre Blatt einfach nur bis zur allerletzten Karte aus. Würde ich auch so machen. Die können sich das leisten. Ich kann mir sogar einen Tag im Bett leisten. Fällt niemand auf das ich nicht mehr hochkomme. Könnte ich mein Leiden eintauschen gehen ein anderes Leiden würde ich mir eine schöne Kreuzigung wünschen. Am Marterhorn. Hahahaha. Wer A sagt muss auch B sagen. Wer A sagt muss auch B sagen. Unbedingt muss man das. Wer sagt das. Schizophrenist betet das ganze Alphabet herunter. Das Z verblutet. Mein Gott das Z verblutet. Schizophrenist betet noch einmal das Alphabet herunter und lässt das Z aus. Vorsichtshlaber auch das P. Die Leute erfreuen sich doch an einfachen Dingen. Die schauen auf ihr Telefon und schon haben sie ein gutes Gefühl. Ich schau in den Himmel und kriege das Grausen. Ich weiß nicht wie das geht sich an einfachen Dingen erfreuen. Der Schizophrenist übersieht aber dabei das er gerne mit der Fernbedienung herum zappt und sich an ihr festhält wie an einem Felsen. Schizophrenisten sieht im Fernsehen, nachgestellt französische Soldaten, die auf ihrem Weg nach Waterloo seit Tagen im Schlamm waten und dabei ihre Stiefel verlieren, die im Schlamm stecken bleiben. Sind die ohne Schuhe auf dem Schlachtfeld gestanden oder wie oder was. Da holt man sich doch leicht eine Verkühlung. Das ist sicher nur jenen passiert die ein schwaches Herz hatten. Der Napoleon hatte es ja mit dem Magen. Was ist wenn diese bloßfüßigen Franzosen jetzt bei mir eine Magenblutung losgetreten haben. Das ist der Fluch der durch die Zeiten rast. Schizophrenist hat das Gefühl das aus seinem Bauchnabel Blut kommt. Sie wissen eh. Er rennt wieder zum Spiegel. Sind aber nur Fusel. Der Baselitz ist nur die Nummer 3-2-1, eins zwei, drei. Ist das da Blut unter der Decke. Das ist ganz sicher Blut. Das ist die Ausscheidung der Offenbarung, das ist der Bruno Pezzey der sein krankes Herz einfordert. Oder hat das Bett seine Tage. Mein Gott was mache ich jetzt. Schizophrenist überlegt ob er nicht im Supermarkt ein paar Monatsbinden für das Bett kaufen soll. Entscheidet sich aber dann doch für 300mg Seroquel. Und später noch einmal für 200mg. Und schläft dann irgendwann gegen 23 Uhr ein. Wacht aber durch einen Spinnenalptraum wieder auf. Aufgewacht wäre er auch so. Wirft eine Schlaftablette ein und schläft weiter.
Heute ging`s besser. Wesentlich besser. Hab meinen Klappstuhl gepackt und mich auf das Dach des Hauses gesetzt. Normalos dürfen da nicht hin. Zu gefährlich. Man weiß ja nie. Das Dach ist ja völlig ungesichert. Nur ich habe einen Schlüssel mit dem man das Sicherheitsfenster aufschließen kann. Warum ich den habe. Weil mich die Leute offensichtlich für einen ziemlich vernünftigen Menschen halten. Bitte behalten sie dieses kleine Geheimnis für sich. Ich sitze gerne auf dem Dach.
Die Gedanken setzen schlagartig mit dem ersten Augenaufschlag ein.
Bruno Pezzeys krankes Herz. Sie haben mir in der Nacht Bruno Pezzeys krankes Herz eingepflanzt. Eins, zwei, drei haben sie das gemacht. Und jetzt muss ich sterben. Heute, noch, jetzt, muss ich sterben, die Metastasen wuchern in mir wie nichts. Die gehen auf wie ein Kuchen oder ein blaues Auge das man sich abholt wie eine Randnotiz. Auf und ab, als Welle gedacht und als Teilchen beschleunigt, der Tod ist mal hier und dann wieder dort, und ich sterbe jetzt völlig allein. Ich kann es spüren wie sich Bruno Pezzey sein krankes Herz in mir ausbreitet wie eine Epidemie von Plastiksackerl aus Kohlefasern. In den Eiern spüre ich es auch schon. In meinen Eiern hat ein Wald und Forstbetrieb alles Leben abgeholzt. Bitte nach ihnen, bitte nach ihnen, gehen sie doch bitte vor. Ich kann nicht mehr so schnell, das Herz, wissen sie, ich habe es mit dem Herzen und meine Haut zerfällt wie saure Sahne im Kaffee. Sehen sie wie sich die Knochen von meiner Haut lossagen wie die Suniten von den Apatschen. Und unter der Haut ist nichts. Kein unberühtes Land, nicht einmal ein einsames Tal. Ich habe schon nach gesehen. Das ist nichts außer Eingeweide der Angst. Alles eine Illusion, außer der Angst. Die ist echt. Honig könnte ich essen, Honig. Die Honigbienen sterben auch jeden Winter. An allem ist der Mensch schuld. An allem. Jeden Winter bringe ich Millionen von Honigbienen um und jetzt fordere ich von den überlebenden Bienen auch noch einen Tribut für meine Brutalität. Kaum etwas fühlt man wirklich. Den Tod von den Katzen habe ich gespürt. Der ist mir nahe gegangen. Viel zu nahe. Seit die Katzen alle Tod sind, weil sie meiner Überdrüssig waren, bin ich nicht mehr der Alte. Ich kann nichts mehr verdrängen. Aber ansonsten ist uns alles völlig scheiß egal. Uns geht es nur um uns. Solange sich die Menschen an sich selbst erfreuen ist alles Bestens. Das nennt man psychisch gesund. Schmeiß ein gut gewürztes Stück Fleisch auf den Griller und ich unterscheide mich kaum von einem Tier. Eh alles hinfällig. Allein, also völlig und innerlich vereinsamt gehe ich jetzt auf die letzte Stunde zu, und ich habe Angst, meine Fresse habe ich Angst. Ich bin von Angst völlig zerfressen wie eine alte Karre von Rost oder der ein Bürger vom Wohlstand der anderen. Das ist kaum noch unbelastetes Ich übrig. Die Angst ist ein Parasit der den Wirt tötet. Früher oder später tötet sie dich. Aber schau dir die Teesackel-Queen an, diese alte Schachtel. Respekt. Die weiß wie man alt wird. Der ihr Geburtstag wird Monate später noch im Fernsehen live übertragen. Meiner wird nicht einmal am entsprechenden Tag mit einem Smart-Phone festgehalten. Komm Schizophrenist. Es muss weitergehen, ich muss weitermachen. Ich kann nicht einfach aufhören und mich vom Besenwagen wegfegen lassen. Ich muss weiterleben, oder wenigstens so tun als ob. Allein schon wegen dem Fernsehprogramm. In einem fort, in einem fort, vielleicht gibt es bald Weltmeisterschaften im Mundgeruch. Und ich sitze im Exekutivkomitee wo ich meine Händ ein Knoblauch bade. Wo ist eigentlich meine rechte Hand, ist die überhaupt noch da und das Blut, mein Gott all das Blut. Ich spüre wie es mir aus den Ohren und der Nase rinnt. Schizophrenist springt auf und rennt ins Bad. Nicht die Nase oder die Ohren bluten sondern der Spiegel. Schizophrenist putzt den Spiegel. Nirgendwo Blut. Schizophrenist sieht auf seine Wunde am rechten Bein, die eigentlich ganz gut verheilt. Deswegen legt er sich wieder hin. Unter Umständen bricht die Stunde ihr Geheimnis. Ja, ja die Stunde bricht jetzt ihr Geheimnis und dann wissen alle das ein krankes Herz noch lange kein Buchenwald, wie ein Ei aufs heiße Blech geschlagen und schon hat man ein Omelette. Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein, good safe the queen. Ach die Obrigkeit, die Obrigkeit, muss sich ihren Status erst erfinden. Baselitz ist nur die Nummer 3. Der hat Sorgen. Vielleicht sollte man alles verkehrt herum denken. Schizophrenist überlegt ob er nicht den Kühlschrank auf den Kopf stellen sollte, damit er von seinem Herzleiden geheilt wird. Ich halt das nicht mehr aus, nichts halte ich mehr aus, nicht mehr aushalten das Haushalten mit dem Aushalten. Aushalten, Haltung, Haushalt. Haushalt hahahaha, von der Teesackel-Queen. Prinz Carli Philip heirate doch das kranke Herz vom Bruno Pezzey damit ich fein raus bin. Dem seine Alte ist auch fein raus. Die will jetzt nur noch Gutes für arme Kinder tun. Ich tue für arme Kindern nichts Schlechtes. Das nennt man Arbeitsteilung. Mehr bringe ich nicht. Ich kann da nicht mehr raus gehen oder auf eine einfache Frage antworten. Alles zu unübersichtlich. Da raus-zu-gehen wäre mein sicheres Ende. Ich verstehe nicht wie die Leute das Leben aushalten. Die halten sich und das Leben aus. Ich weder das eine noch das andere. Hoffnung, ich hätte so gerne Hoffnung. Hoffnung müsste man haben. Hab ich nie gehabt. Die Juden hatten sogar noch in den Zügen Hoffnung. Und Träume hätte ich auch gerne. Nicht solche mit Spinnen, die sich vor Züge werfen. Von denen habe ich zu viele. Sondern einen Lebenstraum möchte ich haben. Einen schönen, spießigen Lebenstraum. Das kommt gut. Und einen Lebensmenschen sollte ich auch haben. Ich habe nichts davon. Die eigentliche Tragödie ist ja nicht, das ich nichts davon habe. Am Ende weiß man nie ob man etwas davon hat, wenn man es einmal hat. Vielleicht ist es auch wieder weg oder wird einem nicht bewusst oder man langweilt sich. Die Tragödie ist, das ich nicht einmal eine leise Ahung davon habe wie man zu einem Traum kommt, der einen auch am Nachmittag erfreut oder Hoffnung macht. Mir fällt dazu nichts ein. Solche Gefühle produziere ich nicht. Ich produziere nur Angst. Die dafür in allen Größen und Mengenangaben. Le Man ist auch ein Witz. Der VW-Konzern fährt 24 Stunden gegen sich und ich hirntot und lebensmüde wie ich bin, schau mir das auch noch stundenlang an. Es fühlt sich schrecklich an im Gefühl zu leben am Ende zu sein. Hohlstein-Kiel, Hohlstein-Kiel. Das geht ein, zwei, drei. 1-2-3 in Hohlstein-Kiel geht das und das und alles immer 1-2-3. Ich weiß nicht wie ich das überleben soll. Nicht einmal ein warum fällt mir ein. Wie sagt man: „Talent weiß wann es genug hat“. Ich sollte was essen. Einfach was essen. Alles nur kein Honigbrot. Meine Herzkrankheit tötet Bienen. Vor der Kaserne vor dem großen Tor steht eine Laterne und steht sich noch davor. Schizophrenist steht auf und rennt wieder zum Spiegel. Dann wieder zurück ins Bett und misst den Blutdruck. 128:82. Macht 210. Bei einem Blutdruck von 210 muss man ja sterben. Schizophrenist überlegt ernsthaft ob er ein Blutdruckmittel einnehmen sollte, weil er einen Blutdruck von 210 hat. Willst du Schwangerschaft verhüten nimm Melitta-Filtertüten. Griechenland wird nicht aus dem Euro ausscheiden. Ich sollte drauf wetten. Jetzt gibt`s sicherlich einen guten Kurs. Die reizen ihre Blatt einfach nur bis zur allerletzten Karte aus. Würde ich auch so machen. Die können sich das leisten. Ich kann mir sogar einen Tag im Bett leisten. Fällt niemand auf das ich nicht mehr hochkomme. Könnte ich mein Leiden eintauschen gehen ein anderes Leiden würde ich mir eine schöne Kreuzigung wünschen. Am Marterhorn. Hahahaha. Wer A sagt muss auch B sagen. Wer A sagt muss auch B sagen. Unbedingt muss man das. Wer sagt das. Schizophrenist betet das ganze Alphabet herunter. Das Z verblutet. Mein Gott das Z verblutet. Schizophrenist betet noch einmal das Alphabet herunter und lässt das Z aus. Vorsichtshlaber auch das P. Die Leute erfreuen sich doch an einfachen Dingen. Die schauen auf ihr Telefon und schon haben sie ein gutes Gefühl. Ich schau in den Himmel und kriege das Grausen. Ich weiß nicht wie das geht sich an einfachen Dingen erfreuen. Der Schizophrenist übersieht aber dabei das er gerne mit der Fernbedienung herum zappt und sich an ihr festhält wie an einem Felsen. Schizophrenisten sieht im Fernsehen, nachgestellt französische Soldaten, die auf ihrem Weg nach Waterloo seit Tagen im Schlamm waten und dabei ihre Stiefel verlieren, die im Schlamm stecken bleiben. Sind die ohne Schuhe auf dem Schlachtfeld gestanden oder wie oder was. Da holt man sich doch leicht eine Verkühlung. Das ist sicher nur jenen passiert die ein schwaches Herz hatten. Der Napoleon hatte es ja mit dem Magen. Was ist wenn diese bloßfüßigen Franzosen jetzt bei mir eine Magenblutung losgetreten haben. Das ist der Fluch der durch die Zeiten rast. Schizophrenist hat das Gefühl das aus seinem Bauchnabel Blut kommt. Sie wissen eh. Er rennt wieder zum Spiegel. Sind aber nur Fusel. Der Baselitz ist nur die Nummer 3-2-1, eins zwei, drei. Ist das da Blut unter der Decke. Das ist ganz sicher Blut. Das ist die Ausscheidung der Offenbarung, das ist der Bruno Pezzey der sein krankes Herz einfordert. Oder hat das Bett seine Tage. Mein Gott was mache ich jetzt. Schizophrenist überlegt ob er nicht im Supermarkt ein paar Monatsbinden für das Bett kaufen soll. Entscheidet sich aber dann doch für 300mg Seroquel. Und später noch einmal für 200mg. Und schläft dann irgendwann gegen 23 Uhr ein. Wacht aber durch einen Spinnenalptraum wieder auf. Aufgewacht wäre er auch so. Wirft eine Schlaftablette ein und schläft weiter.
Heute ging`s besser. Wesentlich besser. Hab meinen Klappstuhl gepackt und mich auf das Dach des Hauses gesetzt. Normalos dürfen da nicht hin. Zu gefährlich. Man weiß ja nie. Das Dach ist ja völlig ungesichert. Nur ich habe einen Schlüssel mit dem man das Sicherheitsfenster aufschließen kann. Warum ich den habe. Weil mich die Leute offensichtlich für einen ziemlich vernünftigen Menschen halten. Bitte behalten sie dieses kleine Geheimnis für sich. Ich sitze gerne auf dem Dach.
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