Sonntag, 27. September 2026
Der österreichische Doomsday. Den gibt's auch.
der imperialist, 11:29h
Der FPÖ-Chefe Herbert Kickl startet in Matrei/Osttirol seine Herbsttour, seiner Politik-Satire-Show. Eine gelungene Mischung aus Goebbels seinem Assistenten und dem unehelichen Sohn von Karl Kraus.
Frei nach der Devise:
„Die Menschen brauchen gar keine Wahrheit, sondern lebensdienliche Illusionen“. Hat angeblich der Nietzsche gesagt, bevor er ein Pferd umarmte. Der Vater des Tierschutz.
„Porca miseria!“
Werden sie in Österreich lieber nicht auf eine Art und Weise kriminell, dass Sie für eine Auslagerung aus dem Strafvollzug mit Vollpension mittels Fußfessel nicht in Frage kommen. Schon bin ich die Fußfessel am Haxen vom Godfather, der Klotz an seinem Bein. Unsere Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Wir sind überbelegt. Massiv überbelegt. Was man von Um2 ihren Jausenbroten die sie mir strich nicht behaupten kann. Nach Strich und Faden belogen und betrogen. Wer? Gute Frage. Die mich nie fragte, wirklich nie. „Was möchtest du denn gerne essen?“ Was dann irgendwann zu einer peinlich-lustigen Situation bei meiner Nerventante (🙏) führte, als die mich mal fragte: „Und was wollen sie?“ Hätten Sie sehen sollen wie ich sie anguckte. Völlig entgeistert. Was ist denn das für eine seltsame Frage? Aus 90-100 Nationen kommen die Insassen unsere Gefängnisse inzwischen, feixt der Rassist in mir. So multikulturell ist nicht einmal der Hannovermarkt. Der so multikulturell gar nicht mehr ist. Dort kommt selbst die Mafia aus der Türkei.
TikTok-Mafia: Spur führt zum Hannovermarkt.
Erst flogen Kugeln, dann folgten massive Drohungen. Hinter der Attacke am Hannovermarkt könnten laut einer "Presse"-Recherche Verbindungen zu einer türkischen Mafia-Gang stecken. Neun Schüsse auf einen Marktstand, massive Drohungen und eine Spur zu einer berüchtigten türkischen Gang. Ein Fall am Hannovermarkt in der Brigittenau könnte laut einer Exklusivrecherche der "Presse" Verbindungen zu den sogenannten "Daltons" haben. Die Gruppe ist für Schutzgelderpressung, Wucherzinsen und schwere Gewalttaten bekannt.
Der Betreiber des Standes, ein Fleischermeister, schilderte der "Presse", wie er in die Situation geraten sein soll. Vor rund fünf Jahren benötigte er zunächst 100.000 Euro für den Ausbau seiner Geschäfte. Da er nach eigenen Angaben bei einer Bank keinen Kredit bekam, vermittelte ihm ein Bekannter einen privaten Geldgeber.
Die Summe wuchs im Lauf der Zeit auf mehr als eine halbe Million Euro an. Gleichzeitig sollen die Zinsen immer höher und die Rückzahlungsbedingungen immer härter geworden sein. Der Mann übertrug nach eigener Darstellung Immobilien in der Türkei an die Geldgeber. Auch das Haus seiner Familie in Niederösterreich sei ins Visier geraten. Quelle: So stehts tatsächlich in der "Presse".
Wenngleich die Justiz nur Gruppen veröffentlicht (Österreich / EU / Nicht‑EU / unbekannt), und nicht die vollständige Liste aller Staatsbürgerschaften.
Stand: 1. September 2026
Insassinnen- bzw. Insassenstand: 10.219 (100%)
- österreichische Staatsbürger:innen: 4.897 (47,92 %)
- EU-Bürger:innen (ohne Österreich): 1.961 (19,19 %)
- Nicht-EU-Bürger:innen: 3.241 (31,72 %)
- Staatsbürgerschaft unbekannt: 120 (1,17 %)
Der hohe Ausländer:innenanteil stellt für den österreichischen Strafvollzug eine von vielen Herausforderungen dar. Insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Resozialisierung wird die möglichst rasche Überstellung in die Herkunftsstaaten forciert. Quelle: https://www.justiz.gv.at/strafvollzug/statistik/insassinnen-bzw-insassenstand-nach-staatsbuergerschaft.2c94848542ec498101444595343b3e06.de.html?utm_source=copilot.com
Daraufhin titelte die "Presse" in einem anderen Artikel der wunderbar zum Thema passt:
Einbruchrate EU-weit in Österreich am höchsten.
Die schlechte Nachricht zuerst: In Österreich gibt es – gemessen an der Einwohnerzahl – mehr gemeldete Einbrüche als irgendwo sonst in der EU. Das zeigen die neuesten Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat. Demnach wurden hierzulande im Jahr 2024 insgesamt 700 Einbrüche pro 100.000 Einwohner begangen. Schweden (601) und Luxemburg (568) rangieren auf den Plätzen zwei und drei.
Am unteren Ende der Skala liegt Litauen mit nur 24 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, auch in Bulgarien (46) und der Slowakei (61) beträgt die Rate unter 100. Das deutliche West-Ostgefälle erklärt sich freilich unter anderem damit, dass Eurostat nur die gemeldeten Daten erfassen kann: Im Westen der EU werden mehr Einbrüche zur Anzeige gebracht, weil es aufgrund der höheren Versicherungsdichte eine bessere Aussicht auf Entschädigungszahlungen gibt. EU-weit zeigt sich eine langfristig positive Entwicklung: In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Einbrüche um mehr als ein Drittel (35%) auf 1,2 Millionen Vorfälle zurückgegangen.
Insgesamt findet sich die Republik bei sämtlichen Delikten der Eigentumskriminalität im europäischen Mittelfeld: So wurden 2024 knapp 1180 Diebstähle (pro 100.000 Einwohner) gemeldet, in Luxemburg waren es 2711, auf Zypern 65. Autodiebstähle wurden hierzulande 39 (pro 100.000 Einwohnern) zur Anzeige gebracht, in Luxemburg waren es 562, in Rumänien 13 (für sämtliche Zahlen siehe auch Grafiken unten). Quelle: Die "Presse"
Da soll noch einer behaupten in Bulgarien und Rumänien leben nur Falotten, bricht es aus mir heraus. Woraufhin sich der Rassist auf meine Zungenspitze drängelt und am liebsten Ungeheuerliches hinausbrüllen möchte, wie einst der Harald Schmidt in seiner Show, als der noch ungestraft rassistische Polen-Witze brachte, über die wir auch in Österreich lachten.
Schmidt, der große Polenwitze-Erzähler. „Liebe Polen, habt ihr echt keine anderen Themen? Ihr diskutiert darüber, ob die Teletubbies schwul sind, und hier bei uns verrottet der Spargel.“ Was für ein Witz! Und es ist falsch seinen Polenwitzen Rassismus oder sonstwas vorzuwerfen. Witze funktionieren meist über Diskriminierung. Der klassische Witz erzeugt ein Wir, das über die Anderen lacht. Quelle: Das kommt nicht von mir. Das steht so auf welt.de
----_------_--------___----------______-------______------______-
Ungestraft frauenfeindlich durfte der Mann auch noch sein.
SPIEGEL: Frau Kroymann, die Kino-Doku zeigt krasse Szenen aus den Shows Ihrer Kollegen Rudi Carrell, Thomas Gottschalk, Harald Schmidt aus den Neunziger- und Nullerjahren: Da werden Frauen vor aller Augen begafft und begrabscht und runtergemacht. Haben sich lustige Frauen wie Sie über Jahrzehnte gequält?
Kroymann: Nicht nur die Lustigen. Sexismus war Alltag. Frauen im Fernsehen hatten hübsch auszusehen und zu lächeln. Sie mussten sich betatschen und auf ihr Aussehen reduzieren lassen, egal wie unwohl sie sich gefühlt haben. Das war der Preis, um ins Fernsehen zu kommen. Denken Sie daran, wie Thomas Gottschalk seine weiblichen Gäste behandelte.
SPIEGEL: Sie meinen Gottschalks Hände auf Armen und Beinen seiner weiblichen Gäste, ungefragte Küsse, Bemerkungen über Dekolletés. Im SPIEGEL erklärte Gottschalk, das sei »rein dienstlich« gewesen. Glauben Sie ihm das?
Kroymann: Ja, denn die gesamte Branche tickte so. Auch das Publikum war daran gewöhnt, dass Frauen herabgesetzt und bloßgestellt wurden. Etwa wenn Steffi Graf das Knie von Thomas Gottschalk massierte – obwohl man ihr ansieht, wie sie sich überwindet. Noch im Jahr 2009 turnte Andrea Sawatzki bei »Wetten, dass..?« nach einer verlorenen Wette in einem Rhönrad, sodass ihr der Rock bis auf die Unterwäsche rutschte. Die Reduzierung auf das Körperliche bei Frauen war über Jahrzehnte die gesellschaftlich akzeptierte und gewünschte Form von lockerer Unterhaltung. Sogar bei intellektuelleren Satirikern wie Harald Schmidt.
SPIEGEL: Auch Frauen lachten darüber. Warum?
Kroymann: Weil diese Entertainer etwas Neues boten, das alle toll fanden. Das alte politische Kabarett hatte in den Neunzigerjahren an Brisanz eingebüßt, die Inhalte waren erwartbar geworden. Gottschalk galt als unangepasst und konnte improvisieren. Schmidt war irre schlagfertig und politisch inkorrekt. Aber er war eben auch sehr verletzend.
SPIEGEL: Einmal verglich er die Moderatorin Bettina Böttinger mit einer Klobrille.
Kroymann: Ein übler Gag, den ich nicht nacherzählen möchte, mit dem er Böttinger aber ungefragt als lesbisch outete. Böttinger zahlte ihm das später heim, indem sie seine Sendung vor laufender Kamera verließ – eine äußerst mutige Aktion von ihr. Endlich wehrte sich mal eine. Das hatte Signalwirkung. Quelle: SPIEGEL 30/26
Das Elend franzt in diesem Text schon wieder in alle Richtungen aus. Vom Häfen zur echten Gaudi und wieder zurück in den verschärften Strafvollzug, wo die ganz Gefährlichen sitzen, die eine Prognose haben wie unser Klima.
Wieder die „Presse“ mit dem Themenschwerpunkt: Hinter schwedischen Gardinen gilt nicht die Devise von Ikea: „Wohnst du noch oder lebst du schon? wieder, noch immer, in den Fängen deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Obschon mir selbst der Godfather ein paar Mal bescheinigt hat: „Leicht hattest du es nicht im Leben.“ Natürlich antworte ich dann nicht vom beißenden Spott gepackt: „Du als neutraler Beobachter kannst das sicher am besten beurteilen.“
Der Goadfather und ich machen keine Familienaufstellung oder sonst was mit familiären Mikroaggressionen, diese endlosen Prozessionen der Mikrotraumata, für die es in der Realität keine Beweise gibt nur brustschwache Indizien. Woraufhin ich mir denke brustschwach ist schon wieder ziemlich frauenfeindlich. Das mit der Sprache ist schon auch ein Elend. Können sich die Buchstaben nicht anders zusammenfinden. Wir sind hier doch nicht im Westjordanland mit der ausufernden Siedlergewalt. Haben Sie schon das vom Ed Sheeran gehört?
Was war geschehen? Der Rapper Macklemore, der bei Sheerans aktueller Tour durch Nord- und Südamerika auftrat, ist in dieser Woche aus dem Vorprogramm gestrichen worden. Offenbar auf Druck von Veranstaltern, auch proisraelische US-Aktivisten bezogen Stellung – und aus dem schlichten Grund, dass Macklemore auch für antisemitische Aktionen und Äußerungen bekannt ist .
Seitdem fordern viele Menschen Sheeran auf, sich politisch zu positionieren und klar zu sagen, auf welcher Seite er im Nahostkonflikt stehe – auf der der durch den Terrorakt vom 7. Oktober 2023 attackierten Israelis oder auf der Seite der Palästinenser, die von der Hamas in Geiselhaft gehalten werden und durch die verheerende Kriegsführung Israels in katastrophalen Verhältnissen gefangen sind.
Als Reaktion auf Macklemores Rauswurf stiegen sämtliche Vorbands und Aufwärm-Acts, die für die Tour vorgesehen waren, auf eigenen Wunsch aus dem Tourprogramm aus. Darunter die dänische Popband Lukas Graham und Finneas, mit vollem Namen Finneas Baird O’Connell, der Bruder von Superstar Billie Eilish. Finneas begründete seinen Rückzug unter anderem mit dem Satz: »Künstlern darf nicht der Mund verboten werden, wenn sie sich für die Unterdrückten einsetzen.«
Das stimmt natürlich. Aber gleichzeitig stimmt: Keine Künstlerin und kein Künstler der Welt ist verpflichtet, ihre oder seine politische Meinung öffentlich zu äußern. Schon gar nicht in einem gruselig komplizierten, hitzig diskutierten Konflikt, in dem es allen Anlass gibt, die eigene Urteilskraft immer wieder in Zweifel zu ziehen. Einem Konflikt, in dem nahezu jede Äußerung wütende Reaktionen von Menschen hervorruft, die es besser zu wissen glauben. Einem Konflikt, in dem der Streit über Begriffe wie »Völkermord« oder eben die Frage, wer auf der »richtigen« Seite steht, vielen Menschen in Europa und den USA den Blick auf die reale Verzweiflung vieler Israelis und Palästinenser zu verschleiern droht. Quelle: SPIEGEL 39/2026
Es ist ein einziges Elend, in das uns dieser Konflikt, scharf gemacht von der Hamas – „da hamas so richtig“ seit dem 7.10.2023 – mit hineingezogen hat. Ein einziges Elend ist das. Franzt bis zur UNO-Vollversammlung aus, wo fast alle Diplomat:innen den Sitzungssaal diesen Donnerstag verließen, weil der israelische Ministerpräsident Netanjahu dort eine Wahlkampfrede hielt. In Israel wird bald eine neue Knesset gewählt.
Kein Einlenken bei Gaza, keine Zweifel am Vorgehen gegen Iran: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat bei den Vereinten Nationen seinen Kurs mit Nachdruck verteidigt. Internationale Vorwürfe gegen sein Land wies er zurück und griff zugleich seine Kritiker an. «Israel des Völkermords zu bezichtigen, ist die grösste Lüge des Jahrhunderts», sagte er in New York.
«Wir sind die Opfer von Terrorismus»: Der iranische Präsident inszeniert sich bei der Uno als Friedensfürst. Sein Land habe sich nie etwas zuschulden kommen lassen, sagt Masud Pezeshkian. Man werde nicht in die Knie gehen. Dass er sich überhaupt zu den Vereinten Nationen nach New York traute, ist bemerkenswert.
«Israel hat keinen Völkermord begangen. Israel hat einen Völkermord verhindert», betonte Netanyahu in seiner Rede. Das sei nämlich genau das, was die islamistische Terrororganisation Hamas getan hätte, hätte Israel sie nicht gestoppt.
Die islamistische Hamas und Terroristen anderer extremistischer Organisationen hatten während des Massakers am 7. Oktober 2023 mehr als 250 Menschen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Der beispiellose Angriff mit rund 1200 Toten in Israel löste den Gaza-Krieg aus.
----_------_--------___----------______-------______------______-
New Yorker Bürgermeister.
In New York holte Netanyahu auch gegen Zohran Mamdani aus, den er als «antisemitischen Bürgermeister von New York» bezeichnete. Mamdani bezeichnet den israelischen Regierungschef als Kriegsverbrecher und wirft Israel einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen vor. Netanyahu war wegen Abstimmungsschwierigkeiten und der Sorge, Mamdani könne versuchen, ein längeres Abstellen der israelischen Regierungsmaschine am Flughafen JFK zu verhindern, nicht in New York, sondern in New Jersey gelandet, schrieb die israelische Zeitung «ynet».
Fast zeitgleich zur Rede Netanyahus teilte Mamdani auf der Plattform X, er habe in der vorigen Nacht einen Olivenbaum mit einer palästinensischen Familie aus Gaza an seinem Amtssitz gepflanzt. Quelle: "NZZ"
Zuvor hatte sich der iranische Präsident Masud Pezeshkian hat sich vor der Uno-Generalversammlung als Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit geriert. Sein Land habe noch nie einen Krieg begonnen, sagte er. Nie sei man der Aggressor gewesen, immer habe man sich für Verhandlungslösungen offen gezeigt. Dennoch bezeichne der amerikanische Präsident ihn und die Seinigen als Terroristen. Das Gegenteil sei richtig. «Wir sind die Opfer von Terrorismus.»
Um den Gedanken zu veranschaulichen, zeigte er zunächst ein Foto von Ayatollah Ali Khamenei, der bei einem Luftangriff in den ersten Stunden des amerikanisch-israelischen Krieges ausgeschaltet worden war. «Unser hochgeschätzter Oberster Führer wurde ermordet», sagte er. «Ohne jede juristische Grundlage oder Vernunft.» Dann folgten Fotos von Kindern, Schulen, Turnhallen. Quelle: "NZZ"
Gleichzeitig gab der Präsident vor, für ein geeintes iranisches Volk zu sprechen. Also auch im Namen jener Iraner:innen, die bei einem Massenprotest auf den Straßen Teherans vom Regime massakriert wurden – bei jenen landesweiten Demonstrationen Anfang des Jahres, ausgelöst durch wirtschaftliche Not, Hyperinflation, den Zusammenbruch der Währung und die wachsende Wut über die systematische Repression. Darunter auch Kinder. Die lagen auch unter den Leichen. Ein Kind wurde sogar in einem Leichensack versteckt vor dem Massenmörder des Regime. In einem schwarzen Leichensack.
Darüber hätte der iranische Präsident bei der UNO reden sollen, für die ich auch mal tätig war. Aber nicht aus hehren Beweggründen heraus. Ich war verdeckt obdachlos, ein unnützes Ding, zu nichts zu gebrauchen, der am Rücken lag wie ein scheiß Käfer in den ich mich aber nicht verwandeln konnte. Ein einziges Elend. Das war allein meine Schuld. Die ich bis heute zu Wucherzinsen an die kleinstbürgerliche Matrix abzutragen habe, wie der Fleischhacker vom Hannovermarkt an die TikTok-Mafia. Bei der Uno hatte ich wenigstens ein Dach über den Kopf.
Nie, wirklich nie, fiel dort der Befehl „Schuhe ausziehen“, auf mich nieder, wie im Haus der Um2. Anders hatte ich es laut Expertise dieser Frau von Welt nicht verdient. Darüber redet sie natürlich nicht. Du Goadfather, ich habe deiner faulen Lebensfrucht mal eine Ansage gemacht, die sich gewaschen hat. So sprach man vor 40 Jahren noch. Und dann schon sie gerne den Spruch nach: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“
Woraufhin ich mit den Nerven am Ende fast schon flehentlich entgegnete: „Aber ich habe doch auf euch gehört. Ich habe nichts anderes getan als auf euch gehört. So sehr sogar, dass ich mit Haut und Haaren euch gehörte.“ Heute gehöre ich deswegen zu niemanden. Ich habe da nicht mal das Niveau der Musical-Kaiserin Sissy: Sehr lustig. Ich kann den Liedtext natürlich nicht nachplappern. Den muss ich googlen. Und dort steht unter Trend bei Suchanfragen: Philipp Amthor/Mitglied des Deutschen Bundestages Goldpreis Prognose.
Und wie man weiß, flüchtet man mit seiner Kohle ins Gold, wenn das Elend nicht mehr aufzuhalten ist und Hyperinflation samt Weimarer Verhältnissen vor der Tür steht. Und da jetzt Doomsday in Österreich ist, geht die Creditanstalt wieder pleite.
1931 brach die Creditanstalt zusammen, weil ihre Verluste größer waren als ihr gesamtes Kapital. Die Bank hatte über Jahre marode Industriebetriebe finanziert und durch die Fusion mit der ebenfalls angeschlagenen Unionbank zusätzliche faule Kredite übernommen. Als die Zahlen nicht mehr zu verbergen waren, verlor die Öffentlichkeit das Vertrauen, es kam zu massiven Geldabzügen, und der Staat musste einspringen. Der Zusammenbruch löste eine Kettenreaktion aus, die Österreich wirtschaftlich erschütterte und die europäische Depression weiter verschärfte.
Also das Elend im hiesigen Straffvollzug.
Justiz. Todesfälle, Überbelag und fehlendes Personal: Österreichs Strafvollzug kommt nicht aus den Schlagzeilen. Was hinter der Misere steckt.
Der Straf- und Maßnahmenvollzug gilt seit Jahren als das Sorgenkind der Justiz. Große Reformen wurden immer wieder gefordert und angekündigt – vor allem, wenn Missstände bekannt wurden. So etwa im Jahr 2014. Damals wurde öffentlich, dass ein 74-jähriger, psychisch kranker Mann in der Justizanstalt Krems-Stein schwer vernachlässigt und schlecht versorgt wurde. Es folgten zwar Debatten und Reformen – die Lage ist aber in einigen Haftanstalten weiterhin prekär.
Warum steht der Strafvollzug wieder im Fokus?
Aufgrund einiger tragischer Vorfälle, die sich heuer ereignet haben. Im Jänner wurde bekannt, dass ein Mann im Dezember in der Justizanstalt Hirtenberg gestorben ist. Er litt an einer akuten Psychose und sollte auf eine psychiatrische Abteilung einer Krankenanstalt gebracht werden. Der Mann wehrte sich in seiner Zelle gegen die Verlegung, Justizwachebeamte griffen ein, wodurch der Mann verletzt wurde – er erlag seinen Wunden. Gegen zwölf Beamte wird derzeit ermittelt.
Im Februar wurden im Fall eines 23-Jährigen, der im Mai 2025 in der U-Haft in der Justizanstalt Josefstadt Suizid begangen hatte, Vorwürfe gegen die Justiz laut. Der Mann sei nicht in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, obwohl eine Mitarbeiterin des sozialen Dienstes seine Begutachtung angeregt und die Eltern des Mannes dringenden Handlungsbedarf gesehen hätten. Der Mann, der möglicherweise an einer Psychose litt, hatte in der Haft zwar Kontakt zu einer Psychologin, wurde aber nicht medikamentös behandelt.
Anfang September wurde ein 19-Jähriger in der Justizanstalt Klagenfurt getötet, sein 17-jähriger Mithäftling gestand die Tat. Beim Verdächtigen gab es zuvor psychische Auffälligkeiten – die Staatsanwaltschaft hatte ein psychiatrisches Gutachten beauftragt. Es liegt bisher noch nicht vor. Zwei Wochen später wird ein 40-jähriger Mann im Forensisch-Therapeutischen Zentrum Garsten tot aufgefunden. Verdächtigt wird ein rechtskräftig verurteilter Doppelmörder, der in dem Zentrum untergebracht ist.
Im September wurde ein 16-Jähriger in Wien verurteilt, weil er in der Justizanstalt Eisenstadt einen Mithäftling misshandelt und missbraucht haben soll. In der Hauptverhandlung wurde bekannt, dass der Täter und das Opfer nach der Vergewaltigung beide in ein Jugendgefängnis verlegt wurden und kurzzeitig dort wieder in derselben Zelle saßen. Quelle: Die "Presse"
----_------_--------___----------______-------______------______-
Ka Spaß.
Die haben den Vergewaltiger und sein Opfer wieder zusammen in eine Zelle gesteckt. Das gibt's doch nicht. Das mir jetzt die erste Zeile von der Musical-Sissy wieder einfällt.
Ich will nicht.......
Die Musical-Sissy, an der ihrer Wespentaille sich auch das Körpergefühl der Um2 orientierte, wollte dann auch nicht gehorsam gezähmt und gezogen sein wie ein Strudel. Die wollte auch nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was die Kaiserin so genau wollte. Wer kann sich als Mann, der in die Zweite Republik hineingevögelt wurde, schon ganz genau vorstellen, was eine echte Kaiserin bewegte. Ich bin auch kein Pferd aus dem kaiserlichen Reitstall. Was ich aber weiß. Die Kaiserin Sissy soll eine herausragende Reiterin ihrer Zeit gewesen sein.
Kaiserin Elisabeth war eine außergewöhnlich talentierte Reiterin, begleitet von Fachleuten aller europäischen Reitweisen, einschließlich Zirzensik und Freiheitsdressur. Trotz Gerüchten über heimliche Ritten im Herrensattel ist sicher, dass sie fast ausschließlich im Damensattel ritt. Auf Fotografien und Gemälden erscheint sie sehr schlank, elegant und souverän auf vollbluttypischen Pferden. Zeitgenossen hielten sie für die schönste Frau und die beste Reiterin Europas.
Ihre Reitkleidung war funktional und innovativ: Statt eines Reitunterrocks trug sie eine weiche Unterhose aus Rehleder, darüber ein Schnürkorsett und Reitkleider in gedeckten Farben – Braun, Dunkelgrün, Dunkelblau, später ausschließlich Schwarz. Diese Farbpalette prägt bis heute die Reitmode. Das morgendliche Einnähen in das Reitkleid war ritualisiert; die Schneiderin durfte sie dabei nicht berühren. Anschließend ritt Sisi oft lange Jagden, teils 20–30 Kilometer im gestreckten Galopp auf Vollblütern. Quelle: https://www.centauralstudio.de/reitkunst-ein-historischer-ueberblick-4-kapiel?utm_source=copilot.com
Du alter Kleppergaul, du weidest auf Goadfather seinem Gnadenhof und grast dort das teure Gras ab, das unseren Bauern für die Heuernte fehlt, die auch abseits vom Heu eine einzige Katastrophe ist, wegen der scheiß Dürre, über die wir einst noch unsere seichten Witze rissen, weil die Dürre dem Jesus in die Wüste folgte. Heute ist uns das Lachen darüber längst vergangen.
Der alte Russe von Nebenan. In meinem Kopf ist es noch immer schrecklich wie er gestorben ist. Ganz alleine mit zwei Katzen. Ich will nicht unbedingt zu diesen alten weißen Männern gehören, nach denen wirklich kein Hahn mehr kräht.
Fünf Anzeichen dafür, dass Sie einer dieser unsichtbaren älteren weißen Männer geworden sind, einer jener armen Hunde, für die selbst der Teufel keine konkrete Verwendung mehr hat. Die nur noch gesellschaftliche Ballast sind, der hässliche Beifang. Näher erläutert an einem einzigen Beispiel vom anderen Ende der Welt.
Südkorea. 2025 registrierten die Behörden fast 4.000 „godoksa“ – zu deutsch: einsame Tote. Meist handelt es sich um ältere Männer, die ohne Verwandte oder enge Bekannte versterben. Oft übernimmt dann der Staat jenes Beerdigungsritual, das es nach koreanischer Tradition braucht, damit die Seele ihren Frieden finden kann. Quelle: Wie der alte Russe von Nebenan.
Manchmal sehe ich ihn noch mit einem Tschik im Mundwinkel vor der Eingangstür stehen. Seine Frau, die jetzt Witwe ist ließ ihn in den Wohnung nicht rauchen. Recht hat sie. Du willst doch auch keinen Zigarrenrauch in deinem Verlies. Früh am Morgen hört sie gerne große Opernarien. Carmen und so. Aber auch was Russisches. Tschaikowski / Prokofjew / Schostakowitsch. Und davon hast du Ahnung. Nicht wirklich. Aber noch kann ich eine Opernarie von einem Pop-Song unterscheiden.
Ich muss mir dann immer Ohropax in die Lauscher schieben. Egal. Ihre Kinder und Enkelkinder kommen jetzt fast täglich und gucken nach ihr. Als es mit dem alten Russen zu Ende ging kam niemand. Ich maße mir da kein Urteil an. Ich will mir nur meine Verstörung vom Leib schreiben. Nicht vom Leib. Aus den Hirnwindungen. In denen der Radl-Hermann über sich sagte. So ein Mann bin ich auch. Ich werde auch in der Wohnung verrotten. Da wird niemand kommen und nach mir schauen. Aber so weit möchte er es nicht kommen lassen. Da geht er lieber in ein Pflegeheim. Natürlich fühle ich mich getriggert.
Eben frisch reingekommen.
Der Rewe Konzern ändert seine Rabatt-Strategie. Für Billa und Billa Plus gibt es künftig keine Rabattpickerl mehr, sondern Abreißcoupons, die an der Kasse abgegeben werden müssen. Das bestätigte der Konzern gegenüber der Kronen Zeitung. "Das ist wie bei jedem anderen Gutschein oder Coupon auch", begründet Billa-Pressesprecher Paul Pöttschacher gegenüber der Krone die Regelung.
Damit ist unter anderem eine mehrfache Verwendung – bisher lösten manche Kundinnen und Kunden die Rabattmarkerl nach dem Einkauf wieder ab und verwendeten sie erneut – nicht mehr möglich. Aber laut dem Rewe-Konzern geht es darum, die Abläufe zu vereinfachen. Quelle: derstandard.at
Ja weil es zu einfach war zu bescheißen, kommt es mir aus am ersten Tag im Herbst. Jetzt gibt's die 25% nur noch auf das teuerste Produkt. Und schon fragt mich der Wortmacher, was mir lieb und teuer ist auf dieser Welt?
Dazu hätte ich einen Text, der einmal von der anderen Seite herkommt: wie die deutsche Ex‑Außenministerin Annalena Baerbock, zudem Präsidentin der 80. Sitzungsperiode der UN‑Generalversammlung, vom Völkerrecht, die auch oft zum Bock gemacht wurde, im emotional hochaufgeladenen Politik‑Garten Deutschlands.
Weshalb der SPIEGEL fragte: Warum bloß regt diese Frau die Deutschen so auf?
Aber diese Frage mündet schon in den Text von unter der Woche. Und der ist lang. Sehr lang(weilig) Das natürlich auch.
Frei nach der Devise:
„Die Menschen brauchen gar keine Wahrheit, sondern lebensdienliche Illusionen“. Hat angeblich der Nietzsche gesagt, bevor er ein Pferd umarmte. Der Vater des Tierschutz.
„Porca miseria!“
Werden sie in Österreich lieber nicht auf eine Art und Weise kriminell, dass Sie für eine Auslagerung aus dem Strafvollzug mit Vollpension mittels Fußfessel nicht in Frage kommen. Schon bin ich die Fußfessel am Haxen vom Godfather, der Klotz an seinem Bein. Unsere Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Wir sind überbelegt. Massiv überbelegt. Was man von Um2 ihren Jausenbroten die sie mir strich nicht behaupten kann. Nach Strich und Faden belogen und betrogen. Wer? Gute Frage. Die mich nie fragte, wirklich nie. „Was möchtest du denn gerne essen?“ Was dann irgendwann zu einer peinlich-lustigen Situation bei meiner Nerventante (🙏) führte, als die mich mal fragte: „Und was wollen sie?“ Hätten Sie sehen sollen wie ich sie anguckte. Völlig entgeistert. Was ist denn das für eine seltsame Frage? Aus 90-100 Nationen kommen die Insassen unsere Gefängnisse inzwischen, feixt der Rassist in mir. So multikulturell ist nicht einmal der Hannovermarkt. Der so multikulturell gar nicht mehr ist. Dort kommt selbst die Mafia aus der Türkei.
TikTok-Mafia: Spur führt zum Hannovermarkt.
Erst flogen Kugeln, dann folgten massive Drohungen. Hinter der Attacke am Hannovermarkt könnten laut einer "Presse"-Recherche Verbindungen zu einer türkischen Mafia-Gang stecken. Neun Schüsse auf einen Marktstand, massive Drohungen und eine Spur zu einer berüchtigten türkischen Gang. Ein Fall am Hannovermarkt in der Brigittenau könnte laut einer Exklusivrecherche der "Presse" Verbindungen zu den sogenannten "Daltons" haben. Die Gruppe ist für Schutzgelderpressung, Wucherzinsen und schwere Gewalttaten bekannt.
Der Betreiber des Standes, ein Fleischermeister, schilderte der "Presse", wie er in die Situation geraten sein soll. Vor rund fünf Jahren benötigte er zunächst 100.000 Euro für den Ausbau seiner Geschäfte. Da er nach eigenen Angaben bei einer Bank keinen Kredit bekam, vermittelte ihm ein Bekannter einen privaten Geldgeber.
Die Summe wuchs im Lauf der Zeit auf mehr als eine halbe Million Euro an. Gleichzeitig sollen die Zinsen immer höher und die Rückzahlungsbedingungen immer härter geworden sein. Der Mann übertrug nach eigener Darstellung Immobilien in der Türkei an die Geldgeber. Auch das Haus seiner Familie in Niederösterreich sei ins Visier geraten. Quelle: So stehts tatsächlich in der "Presse".
Wenngleich die Justiz nur Gruppen veröffentlicht (Österreich / EU / Nicht‑EU / unbekannt), und nicht die vollständige Liste aller Staatsbürgerschaften.
Stand: 1. September 2026
Insassinnen- bzw. Insassenstand: 10.219 (100%)
- österreichische Staatsbürger:innen: 4.897 (47,92 %)
- EU-Bürger:innen (ohne Österreich): 1.961 (19,19 %)
- Nicht-EU-Bürger:innen: 3.241 (31,72 %)
- Staatsbürgerschaft unbekannt: 120 (1,17 %)
Der hohe Ausländer:innenanteil stellt für den österreichischen Strafvollzug eine von vielen Herausforderungen dar. Insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche Resozialisierung wird die möglichst rasche Überstellung in die Herkunftsstaaten forciert. Quelle: https://www.justiz.gv.at/strafvollzug/statistik/insassinnen-bzw-insassenstand-nach-staatsbuergerschaft.2c94848542ec498101444595343b3e06.de.html?utm_source=copilot.com
Daraufhin titelte die "Presse" in einem anderen Artikel der wunderbar zum Thema passt:
Einbruchrate EU-weit in Österreich am höchsten.
Die schlechte Nachricht zuerst: In Österreich gibt es – gemessen an der Einwohnerzahl – mehr gemeldete Einbrüche als irgendwo sonst in der EU. Das zeigen die neuesten Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat. Demnach wurden hierzulande im Jahr 2024 insgesamt 700 Einbrüche pro 100.000 Einwohner begangen. Schweden (601) und Luxemburg (568) rangieren auf den Plätzen zwei und drei.
Am unteren Ende der Skala liegt Litauen mit nur 24 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, auch in Bulgarien (46) und der Slowakei (61) beträgt die Rate unter 100. Das deutliche West-Ostgefälle erklärt sich freilich unter anderem damit, dass Eurostat nur die gemeldeten Daten erfassen kann: Im Westen der EU werden mehr Einbrüche zur Anzeige gebracht, weil es aufgrund der höheren Versicherungsdichte eine bessere Aussicht auf Entschädigungszahlungen gibt. EU-weit zeigt sich eine langfristig positive Entwicklung: In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Einbrüche um mehr als ein Drittel (35%) auf 1,2 Millionen Vorfälle zurückgegangen.
Insgesamt findet sich die Republik bei sämtlichen Delikten der Eigentumskriminalität im europäischen Mittelfeld: So wurden 2024 knapp 1180 Diebstähle (pro 100.000 Einwohner) gemeldet, in Luxemburg waren es 2711, auf Zypern 65. Autodiebstähle wurden hierzulande 39 (pro 100.000 Einwohnern) zur Anzeige gebracht, in Luxemburg waren es 562, in Rumänien 13 (für sämtliche Zahlen siehe auch Grafiken unten). Quelle: Die "Presse"
Da soll noch einer behaupten in Bulgarien und Rumänien leben nur Falotten, bricht es aus mir heraus. Woraufhin sich der Rassist auf meine Zungenspitze drängelt und am liebsten Ungeheuerliches hinausbrüllen möchte, wie einst der Harald Schmidt in seiner Show, als der noch ungestraft rassistische Polen-Witze brachte, über die wir auch in Österreich lachten.
Schmidt, der große Polenwitze-Erzähler. „Liebe Polen, habt ihr echt keine anderen Themen? Ihr diskutiert darüber, ob die Teletubbies schwul sind, und hier bei uns verrottet der Spargel.“ Was für ein Witz! Und es ist falsch seinen Polenwitzen Rassismus oder sonstwas vorzuwerfen. Witze funktionieren meist über Diskriminierung. Der klassische Witz erzeugt ein Wir, das über die Anderen lacht. Quelle: Das kommt nicht von mir. Das steht so auf welt.de
----_------_--------___----------______-------______------______-
Ungestraft frauenfeindlich durfte der Mann auch noch sein.
SPIEGEL: Frau Kroymann, die Kino-Doku zeigt krasse Szenen aus den Shows Ihrer Kollegen Rudi Carrell, Thomas Gottschalk, Harald Schmidt aus den Neunziger- und Nullerjahren: Da werden Frauen vor aller Augen begafft und begrabscht und runtergemacht. Haben sich lustige Frauen wie Sie über Jahrzehnte gequält?
Kroymann: Nicht nur die Lustigen. Sexismus war Alltag. Frauen im Fernsehen hatten hübsch auszusehen und zu lächeln. Sie mussten sich betatschen und auf ihr Aussehen reduzieren lassen, egal wie unwohl sie sich gefühlt haben. Das war der Preis, um ins Fernsehen zu kommen. Denken Sie daran, wie Thomas Gottschalk seine weiblichen Gäste behandelte.
SPIEGEL: Sie meinen Gottschalks Hände auf Armen und Beinen seiner weiblichen Gäste, ungefragte Küsse, Bemerkungen über Dekolletés. Im SPIEGEL erklärte Gottschalk, das sei »rein dienstlich« gewesen. Glauben Sie ihm das?
Kroymann: Ja, denn die gesamte Branche tickte so. Auch das Publikum war daran gewöhnt, dass Frauen herabgesetzt und bloßgestellt wurden. Etwa wenn Steffi Graf das Knie von Thomas Gottschalk massierte – obwohl man ihr ansieht, wie sie sich überwindet. Noch im Jahr 2009 turnte Andrea Sawatzki bei »Wetten, dass..?« nach einer verlorenen Wette in einem Rhönrad, sodass ihr der Rock bis auf die Unterwäsche rutschte. Die Reduzierung auf das Körperliche bei Frauen war über Jahrzehnte die gesellschaftlich akzeptierte und gewünschte Form von lockerer Unterhaltung. Sogar bei intellektuelleren Satirikern wie Harald Schmidt.
SPIEGEL: Auch Frauen lachten darüber. Warum?
Kroymann: Weil diese Entertainer etwas Neues boten, das alle toll fanden. Das alte politische Kabarett hatte in den Neunzigerjahren an Brisanz eingebüßt, die Inhalte waren erwartbar geworden. Gottschalk galt als unangepasst und konnte improvisieren. Schmidt war irre schlagfertig und politisch inkorrekt. Aber er war eben auch sehr verletzend.
SPIEGEL: Einmal verglich er die Moderatorin Bettina Böttinger mit einer Klobrille.
Kroymann: Ein übler Gag, den ich nicht nacherzählen möchte, mit dem er Böttinger aber ungefragt als lesbisch outete. Böttinger zahlte ihm das später heim, indem sie seine Sendung vor laufender Kamera verließ – eine äußerst mutige Aktion von ihr. Endlich wehrte sich mal eine. Das hatte Signalwirkung. Quelle: SPIEGEL 30/26
Das Elend franzt in diesem Text schon wieder in alle Richtungen aus. Vom Häfen zur echten Gaudi und wieder zurück in den verschärften Strafvollzug, wo die ganz Gefährlichen sitzen, die eine Prognose haben wie unser Klima.
Wieder die „Presse“ mit dem Themenschwerpunkt: Hinter schwedischen Gardinen gilt nicht die Devise von Ikea: „Wohnst du noch oder lebst du schon? wieder, noch immer, in den Fängen deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Obschon mir selbst der Godfather ein paar Mal bescheinigt hat: „Leicht hattest du es nicht im Leben.“ Natürlich antworte ich dann nicht vom beißenden Spott gepackt: „Du als neutraler Beobachter kannst das sicher am besten beurteilen.“
Der Goadfather und ich machen keine Familienaufstellung oder sonst was mit familiären Mikroaggressionen, diese endlosen Prozessionen der Mikrotraumata, für die es in der Realität keine Beweise gibt nur brustschwache Indizien. Woraufhin ich mir denke brustschwach ist schon wieder ziemlich frauenfeindlich. Das mit der Sprache ist schon auch ein Elend. Können sich die Buchstaben nicht anders zusammenfinden. Wir sind hier doch nicht im Westjordanland mit der ausufernden Siedlergewalt. Haben Sie schon das vom Ed Sheeran gehört?
Was war geschehen? Der Rapper Macklemore, der bei Sheerans aktueller Tour durch Nord- und Südamerika auftrat, ist in dieser Woche aus dem Vorprogramm gestrichen worden. Offenbar auf Druck von Veranstaltern, auch proisraelische US-Aktivisten bezogen Stellung – und aus dem schlichten Grund, dass Macklemore auch für antisemitische Aktionen und Äußerungen bekannt ist .
Seitdem fordern viele Menschen Sheeran auf, sich politisch zu positionieren und klar zu sagen, auf welcher Seite er im Nahostkonflikt stehe – auf der der durch den Terrorakt vom 7. Oktober 2023 attackierten Israelis oder auf der Seite der Palästinenser, die von der Hamas in Geiselhaft gehalten werden und durch die verheerende Kriegsführung Israels in katastrophalen Verhältnissen gefangen sind.
Als Reaktion auf Macklemores Rauswurf stiegen sämtliche Vorbands und Aufwärm-Acts, die für die Tour vorgesehen waren, auf eigenen Wunsch aus dem Tourprogramm aus. Darunter die dänische Popband Lukas Graham und Finneas, mit vollem Namen Finneas Baird O’Connell, der Bruder von Superstar Billie Eilish. Finneas begründete seinen Rückzug unter anderem mit dem Satz: »Künstlern darf nicht der Mund verboten werden, wenn sie sich für die Unterdrückten einsetzen.«
Das stimmt natürlich. Aber gleichzeitig stimmt: Keine Künstlerin und kein Künstler der Welt ist verpflichtet, ihre oder seine politische Meinung öffentlich zu äußern. Schon gar nicht in einem gruselig komplizierten, hitzig diskutierten Konflikt, in dem es allen Anlass gibt, die eigene Urteilskraft immer wieder in Zweifel zu ziehen. Einem Konflikt, in dem nahezu jede Äußerung wütende Reaktionen von Menschen hervorruft, die es besser zu wissen glauben. Einem Konflikt, in dem der Streit über Begriffe wie »Völkermord« oder eben die Frage, wer auf der »richtigen« Seite steht, vielen Menschen in Europa und den USA den Blick auf die reale Verzweiflung vieler Israelis und Palästinenser zu verschleiern droht. Quelle: SPIEGEL 39/2026
Es ist ein einziges Elend, in das uns dieser Konflikt, scharf gemacht von der Hamas – „da hamas so richtig“ seit dem 7.10.2023 – mit hineingezogen hat. Ein einziges Elend ist das. Franzt bis zur UNO-Vollversammlung aus, wo fast alle Diplomat:innen den Sitzungssaal diesen Donnerstag verließen, weil der israelische Ministerpräsident Netanjahu dort eine Wahlkampfrede hielt. In Israel wird bald eine neue Knesset gewählt.
Kein Einlenken bei Gaza, keine Zweifel am Vorgehen gegen Iran: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat bei den Vereinten Nationen seinen Kurs mit Nachdruck verteidigt. Internationale Vorwürfe gegen sein Land wies er zurück und griff zugleich seine Kritiker an. «Israel des Völkermords zu bezichtigen, ist die grösste Lüge des Jahrhunderts», sagte er in New York.
«Wir sind die Opfer von Terrorismus»: Der iranische Präsident inszeniert sich bei der Uno als Friedensfürst. Sein Land habe sich nie etwas zuschulden kommen lassen, sagt Masud Pezeshkian. Man werde nicht in die Knie gehen. Dass er sich überhaupt zu den Vereinten Nationen nach New York traute, ist bemerkenswert.
«Israel hat keinen Völkermord begangen. Israel hat einen Völkermord verhindert», betonte Netanyahu in seiner Rede. Das sei nämlich genau das, was die islamistische Terrororganisation Hamas getan hätte, hätte Israel sie nicht gestoppt.
Die islamistische Hamas und Terroristen anderer extremistischer Organisationen hatten während des Massakers am 7. Oktober 2023 mehr als 250 Menschen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Der beispiellose Angriff mit rund 1200 Toten in Israel löste den Gaza-Krieg aus.
----_------_--------___----------______-------______------______-
New Yorker Bürgermeister.
In New York holte Netanyahu auch gegen Zohran Mamdani aus, den er als «antisemitischen Bürgermeister von New York» bezeichnete. Mamdani bezeichnet den israelischen Regierungschef als Kriegsverbrecher und wirft Israel einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen vor. Netanyahu war wegen Abstimmungsschwierigkeiten und der Sorge, Mamdani könne versuchen, ein längeres Abstellen der israelischen Regierungsmaschine am Flughafen JFK zu verhindern, nicht in New York, sondern in New Jersey gelandet, schrieb die israelische Zeitung «ynet».
Fast zeitgleich zur Rede Netanyahus teilte Mamdani auf der Plattform X, er habe in der vorigen Nacht einen Olivenbaum mit einer palästinensischen Familie aus Gaza an seinem Amtssitz gepflanzt. Quelle: "NZZ"
Zuvor hatte sich der iranische Präsident Masud Pezeshkian hat sich vor der Uno-Generalversammlung als Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit geriert. Sein Land habe noch nie einen Krieg begonnen, sagte er. Nie sei man der Aggressor gewesen, immer habe man sich für Verhandlungslösungen offen gezeigt. Dennoch bezeichne der amerikanische Präsident ihn und die Seinigen als Terroristen. Das Gegenteil sei richtig. «Wir sind die Opfer von Terrorismus.»
Um den Gedanken zu veranschaulichen, zeigte er zunächst ein Foto von Ayatollah Ali Khamenei, der bei einem Luftangriff in den ersten Stunden des amerikanisch-israelischen Krieges ausgeschaltet worden war. «Unser hochgeschätzter Oberster Führer wurde ermordet», sagte er. «Ohne jede juristische Grundlage oder Vernunft.» Dann folgten Fotos von Kindern, Schulen, Turnhallen. Quelle: "NZZ"
Gleichzeitig gab der Präsident vor, für ein geeintes iranisches Volk zu sprechen. Also auch im Namen jener Iraner:innen, die bei einem Massenprotest auf den Straßen Teherans vom Regime massakriert wurden – bei jenen landesweiten Demonstrationen Anfang des Jahres, ausgelöst durch wirtschaftliche Not, Hyperinflation, den Zusammenbruch der Währung und die wachsende Wut über die systematische Repression. Darunter auch Kinder. Die lagen auch unter den Leichen. Ein Kind wurde sogar in einem Leichensack versteckt vor dem Massenmörder des Regime. In einem schwarzen Leichensack.
Darüber hätte der iranische Präsident bei der UNO reden sollen, für die ich auch mal tätig war. Aber nicht aus hehren Beweggründen heraus. Ich war verdeckt obdachlos, ein unnützes Ding, zu nichts zu gebrauchen, der am Rücken lag wie ein scheiß Käfer in den ich mich aber nicht verwandeln konnte. Ein einziges Elend. Das war allein meine Schuld. Die ich bis heute zu Wucherzinsen an die kleinstbürgerliche Matrix abzutragen habe, wie der Fleischhacker vom Hannovermarkt an die TikTok-Mafia. Bei der Uno hatte ich wenigstens ein Dach über den Kopf.
Nie, wirklich nie, fiel dort der Befehl „Schuhe ausziehen“, auf mich nieder, wie im Haus der Um2. Anders hatte ich es laut Expertise dieser Frau von Welt nicht verdient. Darüber redet sie natürlich nicht. Du Goadfather, ich habe deiner faulen Lebensfrucht mal eine Ansage gemacht, die sich gewaschen hat. So sprach man vor 40 Jahren noch. Und dann schon sie gerne den Spruch nach: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“
Woraufhin ich mit den Nerven am Ende fast schon flehentlich entgegnete: „Aber ich habe doch auf euch gehört. Ich habe nichts anderes getan als auf euch gehört. So sehr sogar, dass ich mit Haut und Haaren euch gehörte.“ Heute gehöre ich deswegen zu niemanden. Ich habe da nicht mal das Niveau der Musical-Kaiserin Sissy: Sehr lustig. Ich kann den Liedtext natürlich nicht nachplappern. Den muss ich googlen. Und dort steht unter Trend bei Suchanfragen: Philipp Amthor/Mitglied des Deutschen Bundestages Goldpreis Prognose.
Und wie man weiß, flüchtet man mit seiner Kohle ins Gold, wenn das Elend nicht mehr aufzuhalten ist und Hyperinflation samt Weimarer Verhältnissen vor der Tür steht. Und da jetzt Doomsday in Österreich ist, geht die Creditanstalt wieder pleite.
1931 brach die Creditanstalt zusammen, weil ihre Verluste größer waren als ihr gesamtes Kapital. Die Bank hatte über Jahre marode Industriebetriebe finanziert und durch die Fusion mit der ebenfalls angeschlagenen Unionbank zusätzliche faule Kredite übernommen. Als die Zahlen nicht mehr zu verbergen waren, verlor die Öffentlichkeit das Vertrauen, es kam zu massiven Geldabzügen, und der Staat musste einspringen. Der Zusammenbruch löste eine Kettenreaktion aus, die Österreich wirtschaftlich erschütterte und die europäische Depression weiter verschärfte.
Also das Elend im hiesigen Straffvollzug.
Justiz. Todesfälle, Überbelag und fehlendes Personal: Österreichs Strafvollzug kommt nicht aus den Schlagzeilen. Was hinter der Misere steckt.
Der Straf- und Maßnahmenvollzug gilt seit Jahren als das Sorgenkind der Justiz. Große Reformen wurden immer wieder gefordert und angekündigt – vor allem, wenn Missstände bekannt wurden. So etwa im Jahr 2014. Damals wurde öffentlich, dass ein 74-jähriger, psychisch kranker Mann in der Justizanstalt Krems-Stein schwer vernachlässigt und schlecht versorgt wurde. Es folgten zwar Debatten und Reformen – die Lage ist aber in einigen Haftanstalten weiterhin prekär.
Warum steht der Strafvollzug wieder im Fokus?
Aufgrund einiger tragischer Vorfälle, die sich heuer ereignet haben. Im Jänner wurde bekannt, dass ein Mann im Dezember in der Justizanstalt Hirtenberg gestorben ist. Er litt an einer akuten Psychose und sollte auf eine psychiatrische Abteilung einer Krankenanstalt gebracht werden. Der Mann wehrte sich in seiner Zelle gegen die Verlegung, Justizwachebeamte griffen ein, wodurch der Mann verletzt wurde – er erlag seinen Wunden. Gegen zwölf Beamte wird derzeit ermittelt.
Im Februar wurden im Fall eines 23-Jährigen, der im Mai 2025 in der U-Haft in der Justizanstalt Josefstadt Suizid begangen hatte, Vorwürfe gegen die Justiz laut. Der Mann sei nicht in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, obwohl eine Mitarbeiterin des sozialen Dienstes seine Begutachtung angeregt und die Eltern des Mannes dringenden Handlungsbedarf gesehen hätten. Der Mann, der möglicherweise an einer Psychose litt, hatte in der Haft zwar Kontakt zu einer Psychologin, wurde aber nicht medikamentös behandelt.
Anfang September wurde ein 19-Jähriger in der Justizanstalt Klagenfurt getötet, sein 17-jähriger Mithäftling gestand die Tat. Beim Verdächtigen gab es zuvor psychische Auffälligkeiten – die Staatsanwaltschaft hatte ein psychiatrisches Gutachten beauftragt. Es liegt bisher noch nicht vor. Zwei Wochen später wird ein 40-jähriger Mann im Forensisch-Therapeutischen Zentrum Garsten tot aufgefunden. Verdächtigt wird ein rechtskräftig verurteilter Doppelmörder, der in dem Zentrum untergebracht ist.
Im September wurde ein 16-Jähriger in Wien verurteilt, weil er in der Justizanstalt Eisenstadt einen Mithäftling misshandelt und missbraucht haben soll. In der Hauptverhandlung wurde bekannt, dass der Täter und das Opfer nach der Vergewaltigung beide in ein Jugendgefängnis verlegt wurden und kurzzeitig dort wieder in derselben Zelle saßen. Quelle: Die "Presse"
----_------_--------___----------______-------______------______-
Ka Spaß.
Die haben den Vergewaltiger und sein Opfer wieder zusammen in eine Zelle gesteckt. Das gibt's doch nicht. Das mir jetzt die erste Zeile von der Musical-Sissy wieder einfällt.
Ich will nicht.......
Die Musical-Sissy, an der ihrer Wespentaille sich auch das Körpergefühl der Um2 orientierte, wollte dann auch nicht gehorsam gezähmt und gezogen sein wie ein Strudel. Die wollte auch nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was die Kaiserin so genau wollte. Wer kann sich als Mann, der in die Zweite Republik hineingevögelt wurde, schon ganz genau vorstellen, was eine echte Kaiserin bewegte. Ich bin auch kein Pferd aus dem kaiserlichen Reitstall. Was ich aber weiß. Die Kaiserin Sissy soll eine herausragende Reiterin ihrer Zeit gewesen sein.
Kaiserin Elisabeth war eine außergewöhnlich talentierte Reiterin, begleitet von Fachleuten aller europäischen Reitweisen, einschließlich Zirzensik und Freiheitsdressur. Trotz Gerüchten über heimliche Ritten im Herrensattel ist sicher, dass sie fast ausschließlich im Damensattel ritt. Auf Fotografien und Gemälden erscheint sie sehr schlank, elegant und souverän auf vollbluttypischen Pferden. Zeitgenossen hielten sie für die schönste Frau und die beste Reiterin Europas.
Ihre Reitkleidung war funktional und innovativ: Statt eines Reitunterrocks trug sie eine weiche Unterhose aus Rehleder, darüber ein Schnürkorsett und Reitkleider in gedeckten Farben – Braun, Dunkelgrün, Dunkelblau, später ausschließlich Schwarz. Diese Farbpalette prägt bis heute die Reitmode. Das morgendliche Einnähen in das Reitkleid war ritualisiert; die Schneiderin durfte sie dabei nicht berühren. Anschließend ritt Sisi oft lange Jagden, teils 20–30 Kilometer im gestreckten Galopp auf Vollblütern. Quelle: https://www.centauralstudio.de/reitkunst-ein-historischer-ueberblick-4-kapiel?utm_source=copilot.com
Du alter Kleppergaul, du weidest auf Goadfather seinem Gnadenhof und grast dort das teure Gras ab, das unseren Bauern für die Heuernte fehlt, die auch abseits vom Heu eine einzige Katastrophe ist, wegen der scheiß Dürre, über die wir einst noch unsere seichten Witze rissen, weil die Dürre dem Jesus in die Wüste folgte. Heute ist uns das Lachen darüber längst vergangen.
Der alte Russe von Nebenan. In meinem Kopf ist es noch immer schrecklich wie er gestorben ist. Ganz alleine mit zwei Katzen. Ich will nicht unbedingt zu diesen alten weißen Männern gehören, nach denen wirklich kein Hahn mehr kräht.
Fünf Anzeichen dafür, dass Sie einer dieser unsichtbaren älteren weißen Männer geworden sind, einer jener armen Hunde, für die selbst der Teufel keine konkrete Verwendung mehr hat. Die nur noch gesellschaftliche Ballast sind, der hässliche Beifang. Näher erläutert an einem einzigen Beispiel vom anderen Ende der Welt.
Südkorea. 2025 registrierten die Behörden fast 4.000 „godoksa“ – zu deutsch: einsame Tote. Meist handelt es sich um ältere Männer, die ohne Verwandte oder enge Bekannte versterben. Oft übernimmt dann der Staat jenes Beerdigungsritual, das es nach koreanischer Tradition braucht, damit die Seele ihren Frieden finden kann. Quelle: Wie der alte Russe von Nebenan.
Manchmal sehe ich ihn noch mit einem Tschik im Mundwinkel vor der Eingangstür stehen. Seine Frau, die jetzt Witwe ist ließ ihn in den Wohnung nicht rauchen. Recht hat sie. Du willst doch auch keinen Zigarrenrauch in deinem Verlies. Früh am Morgen hört sie gerne große Opernarien. Carmen und so. Aber auch was Russisches. Tschaikowski / Prokofjew / Schostakowitsch. Und davon hast du Ahnung. Nicht wirklich. Aber noch kann ich eine Opernarie von einem Pop-Song unterscheiden.
Ich muss mir dann immer Ohropax in die Lauscher schieben. Egal. Ihre Kinder und Enkelkinder kommen jetzt fast täglich und gucken nach ihr. Als es mit dem alten Russen zu Ende ging kam niemand. Ich maße mir da kein Urteil an. Ich will mir nur meine Verstörung vom Leib schreiben. Nicht vom Leib. Aus den Hirnwindungen. In denen der Radl-Hermann über sich sagte. So ein Mann bin ich auch. Ich werde auch in der Wohnung verrotten. Da wird niemand kommen und nach mir schauen. Aber so weit möchte er es nicht kommen lassen. Da geht er lieber in ein Pflegeheim. Natürlich fühle ich mich getriggert.
Eben frisch reingekommen.
Der Rewe Konzern ändert seine Rabatt-Strategie. Für Billa und Billa Plus gibt es künftig keine Rabattpickerl mehr, sondern Abreißcoupons, die an der Kasse abgegeben werden müssen. Das bestätigte der Konzern gegenüber der Kronen Zeitung. "Das ist wie bei jedem anderen Gutschein oder Coupon auch", begründet Billa-Pressesprecher Paul Pöttschacher gegenüber der Krone die Regelung.
Damit ist unter anderem eine mehrfache Verwendung – bisher lösten manche Kundinnen und Kunden die Rabattmarkerl nach dem Einkauf wieder ab und verwendeten sie erneut – nicht mehr möglich. Aber laut dem Rewe-Konzern geht es darum, die Abläufe zu vereinfachen. Quelle: derstandard.at
Ja weil es zu einfach war zu bescheißen, kommt es mir aus am ersten Tag im Herbst. Jetzt gibt's die 25% nur noch auf das teuerste Produkt. Und schon fragt mich der Wortmacher, was mir lieb und teuer ist auf dieser Welt?
Dazu hätte ich einen Text, der einmal von der anderen Seite herkommt: wie die deutsche Ex‑Außenministerin Annalena Baerbock, zudem Präsidentin der 80. Sitzungsperiode der UN‑Generalversammlung, vom Völkerrecht, die auch oft zum Bock gemacht wurde, im emotional hochaufgeladenen Politik‑Garten Deutschlands.
Weshalb der SPIEGEL fragte: Warum bloß regt diese Frau die Deutschen so auf?
Aber diese Frage mündet schon in den Text von unter der Woche. Und der ist lang. Sehr lang(weilig) Das natürlich auch.
... comment