Samstag, 1. August 2026
Der Auszeit-Zeitlose - mit der vollen Hose
der imperialist, 12:09h
Jessas!
Die Angst, die verfluchte Lebensangst, die dir die Kehle zudrückt, wie den Schlauch einer Wasserpumpe, und den Mund austrocknen lässt wie den Osten Österreichs. Unglaublich diese Dürre hier.
Österreich erlebt das trockenste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Grundwasserspiegel sind auf einem Rekordtief, die Flüsse führen so wenig Wasser wie selten zuvor. Das macht sich auch in den Zahlen des Wasserkraftkonzerns Verbund bemerkbar: „Uns fehlt ein Drittel der Wassermenge, die wir üblicherweise in unseren Kraftwerken verarbeiten“, sagte Verbund-Chef Michael Strugl am Donnerstag. Im ersten Halbjahr produzierte das Unternehmen um 1,2 Terawattstunden weniger Wasserkraft. Und das reißt ein großes Loch in die Bilanz. Quelle; Die 'Presse'
Rumänien steht kurz davor den Stromnotstand auszusprechen. Hauptursache ist das extreme Niedrigwasser der Donau infolge anhaltender Hitze und Dürre. Dies führte dazu, dass im Kernkraftwerk Cernavodă ein Reaktor wegen fehlenden Kühlwassers vorübergehend vom Netz genommen werden musste, während für den zweiten Reaktor Sondermaßnahmen zur Kühlung erforderlich waren. Zudem ist die Stromerzeugung in den Donau-Wasserkraftwerken stark eingeschränkt, weshalb die Regierung Notstromimporte aus Nachbarländern wie Griechenland, Bulgarien und der Ukraine organisiert, um die Abendspitzen abzudecken.
So ungefähr geht's mir auch. Ich habe auch das Gefühl ein großes schwarzes Loch in meiner Bilanz stehen zu haben. Und dann weiß ich auch nicht wie man in Würde altert? Was macht man da alles und was sollte man(N) lieber bleiben lassen? Schwer zu sagen was die Hauptursache für mein inwendiges Zittern ist das meine Seele erschüttert. Und schon denke ich an Venezuela. Und das Erdbeben mit seiner Naturgewalt. Die wir uns auch gegenseitig antun. Scheint auch was eruptives zu sein. Das Grauen, dass wir in die Welt bringen wie ein Packerl zur Wohnungstür, das unter unserer Fassade brodelt. Menschen kann man sich auch wie tektonische Platten vorstellen, die andauernd aufeinanderstoßen, bis es zu einem gewaltigen Beben kommt. Zu einer gewaltigen Eruption. Von Gewalt. Genau. Die Natur nachahmend.
Doch innerhalb dieses gemeinsamen Grauens gab/gibt es Unterschiede.
Da schwere Maschinen knapp waren, konnten wohlhabendere Venezolaner private Geräte mieten, um ihre Suche zu unterstützen. Viele konnten ihre Toten auch in privaten Familiengräbern beisetzen, während ärmere Venezolaner gezwungen waren, ihre Angehörigen einzuäschern, weil es in der Nähe keine bezahlbaren Bestattungsmöglichkeiten gab.
Die Einäscherung ist in Venezuela, wie auch in anderen lateinamerikanischen Ländern, historisch nicht üblich und entsprach in vielen Fällen nicht dem Wunsch der Opfer oder ihrer Angehörigen.
„Ich habe keine 900 Dollar, um alle drei zu begraben“, sagte die 31-jährige Amarilis Rada, während sie zusah, wie Rettungskräfte eine Leiche aus den Trümmern bargen. Sie reckte die Augen zusammen, um zu erkennen, ob es ihr siebenjähriger Sohn Adrian war. Die Leichen ihres Mannes und ihres zweijährigen Sohnes Vicneth Elian waren bereits am selben Tag geborgen worden.
Frau Rada berichtete, dass ein Friedhof in La Guaira 300 Dollar für die Beerdigung jeder der beiden Leichen verlangt habe. Daher habe sie die beiden bereits gefundenen Leichen eingeäschert und die Suche nach ihrem älteren Sohn fortgesetzt.
„Ich habe kein Geld, um zu suchen“, sagte Frau Rada, die früher am Strand Snacks verkaufte.
„Ich hatte kein Geld für eine Totenwache“, fügte sie über ihr jüngstes Kind hinzu. „Wenn ich eine Totenwache hätte ausrichten können, hätte ich einen Ort gehabt, an dem ich ihn hätte besuchen können, einen Ort, an dem ich seinen Geburtstag hätte feiern können.“ Quelle: 📰 /Selbst im Tod noch durch Armut gespalten. Die tief verwurzelten Ungleichheiten Lateinamerikas setzten sich gegen die düstere, ausgleichende Kraft der Erdbeben in Venezuela durch und trennten sogar die Toten. Quelle: 📰
Da kann doch die Welt nichts dafür dass du andauernd die falschen Artikel liest. In der „New York Times", gibt es auch ganz andere Artikel. Stimmt auch wieder.
Wie Emily Wilsons Kritik an „Die Odyssee“ eine Debatte auslöste
Wilson, deren Übersetzung von Homers griechischem Klassiker aus dem Jahr 2017 den Regisseur Christopher Nolan beeinflusste, verriss dessen Drehbuch für die Verfilmung in einem Essay für die London Review of Books.
Während Christopher Nolans Epos „Die Odyssee“ kurz vor der Milliarden-Dollar-Marke an den Kinokassen steht, zerpflückte eine der führenden Übersetzerinnen der homerischen Erzählung den Sommer-Blockbuster als pompösen und oberflächlichen Film, der von klassischen Interpretationen abweicht.
Die Literaturwissenschaftlerin Emily Wilson äußerte sich in der London Review of Books zu Nolans Verfilmung und erklärte, sie hätte sich „geschämt, auch nur einen Teil dieses Drehbuchs geschrieben zu haben“.
Ihr über 4.000 Wörter umfassender Verriss des meistdiskutierten Films des Jahres brachte die Website des LRB vorübergehend zum Absturz und entfachte eine Debatte über das Verhältnis von kommerziellem Erfolg und literarischer Authentizität.
Hier die wichtigsten Fakten zur Kontroverse:
Wer ist Emily Wilson?
2017 übersetzte Wilson als erste Frau die „Odyssee“ aus dem Altgriechischen ins Englische. Ihre Übersetzung wurde in der akademischen Welt und der Literaturszene als umfassend, modern und werkgetreu zu Homers fast 3.000 Jahre altem Epos gefeiert.
Kein gelungenes Beispiel.
Die „Odyssee" - Doppel s - Doppel e - wie eh schon wissen - die Ehe -Der Bund - der wirklich noch fürs Leben hält. Für ein ganzes Leben, in dem man gemeinsam alt wird weil doppelt ja alles besser hält. Zwar als Individuen, die ihre eigenen Wege gehen, die sich trotzdem irgendwie aber überschneiden an den wichtigen Kreuzungen im Leben. Noch besser wäre es sich immer wieder neu verbinden wie Verbundstoffe in der Chemie.
Was die Frage aufwirft. Was hält zwei Leben zusammen? Was ist der Stoff dahinter? Was steckt hinter der Chemie der Gefühle. Was sind denn das für bekloppte Fragen. Wer weiß schon was der Stoff der Liebe ist. Aus welchem Stoff Liebende geschaffen sind. Guck nur wie viel Stoff darüber schon geschrieben wurde und geschrieben wird. Da kann man doch nur spekulieren. Ja, an den Börsen auf die Chipindustrie und auf KI generierte Systeme. Und auf Rüstungsgüter. Wie autonome Killerdrohnen. Die USA haben angeblich zu wenig Raketen um Iran in Schutt und Asche zu legen.
Zu diesem Thema kann ich persönlich nichts beitragen. Wie zu Killerdrohne? Das wäre mal ein zivilisatorischer Fortschritt ohne Gleichen, wenn diese Monster tatsächlich die Rchtigen treffen würden. Also den Massenmörder Putin. Oder diese bekloppten muslimischen Fanatiker die Israel auslöschen wollen. Die bei uns Autos in Menschenmengen parken. Inzwischen fast schon wie selbstverständlich. Was stimmt mit denen nicht? Und was ist mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu & Friends. Die könnte man doch auch vor ein Gericht stellen. Der ist gut.
Die haben den Chefankläger Karim Khan vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) entlassen, nachdem 82 von 125 Vertragsstaaten wegen Vorwürfen sexueller Belästigung und schwerer Dienstpflichtverletzungen für seine Absetzung stimmten. Der entscheidende Grund für diesen Schritt war der drohende Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust der Institution; obwohl seine Schuld in einem rechtskräftigen Strafverfahren nicht eindeutig bewiesen wurde und Khan die Anschuldigungen stets als politisch motivierte Verleumdungskampagne bestritt, stuften die Mitgliedstaaten den internen Untersuchungsbericht als hinreichend schwerwiegend ein, um ihn per Mehrheitsbeschluss seines Amtes zu entheben. Läuft doch mit der internationalen Gerichtsbarkeit.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Apropos Weltkriegsrechtsbarkeit:
Der in Wien am Landesgericht (nicht rechtskräftig) zu acht Jahren Haft verurteilte syrische Ex-Polizeichef Mussab Abou R. ist untergetaucht und hat sich laut Medienberichten mutmaßlich nach Syrien abgesetzt; da er verlässlich zu allen Verhandlungsterminen erschienen war, sah die Justiz im Vorfeld keine Fluchtgefahr und er befand sich bis zum Urteilsspruch auf freiem Fuß.
Ich musste letztens in meinem Schreibtisch wie bekloppt herumkramen. Nee, es roch nicht nach einem vergammelten Leberwurstbrot. Ich stand auf am Morgen und wusste auf einmal deinen Namen nicht mehr. Genau genommen waren es drei Namen. Mädchennamen. Dreimal hatte ich die Gelegenheit mein Leben ganz anders zu gestalten. Geh, wir hätten dich trotzdem abserviert. Die „Vierer-Bande" gemeinsam im Chor der Gefangenen, der ich bin. In Strukturen gefangen so eng wie Klaustrophobie wenn die auf einen Kaffee geht mit einer anderen Phobie. Zucker, ja kein Zucker. Auf Zucker reagiere ich allergisch, wie ich auf die Frage. „Und was steht an?
Wenn diese rätselhaften Geschöpfe den Raum betraten, jede für sich, unverwechselbar für sich, wurde ich augenblicklich ruhiger. Ich konnte sogar auf deren Bauch einschlafen. Selbst wenn der am verdauen war. Und hatte keine Albträume. Weder vor oder nach dem Sex. Das findest du jetzt lustig? Ja. Schon ein wenig. Die drei Namen habe ich auf Papier geschrieben und in meinem Schreibtisch deponiert. Eben für solche Fälle. Wie in „Memento". Hat bei dem Film nicht auch Christopher Nolan Regie geführt?
In deinem Leben gibt es ja nicht einmal den berühmten Hitchcock Moment. Na na. Die „Odyssee". Die ist ja ein ziemliches Gemetzel von Lifestyle. Aber dein Stil sind Abgründe und seltsame Verknüpfungen. Weshalb die Botenstoffe in deinem Kopf nicht entsprechend andocken können. Die schwimmen dort nur verloren herum wie 10000te Migranten aus Marokko rüber nach Spanien. Natürlich wird jetzt in den Medien spekuliert warum die alle auf einmal an der Küste vor der spanischen Enklave Cueta an Land wollten. Es gab auch zahlreiche Tote.
Spanische Behörden schätzen die Zahl der Ankömmlinge auf 49.000, Ceutas Regionalpräsident spricht gar von 60.000 – wobei 25.000 Menschen bereits freiwillig zurückgekehrt sein sollen. Spanien und Marokko haben die Rückführung aller illegal eingereisten Migranten, egal ob auf dem Land- oder dem Seeweg, nach Marokko bereits vereinbart. Das mit dem spanischen Höchsturteil hatte ich schon. Aber gilt hier nicht auch EU Recht?
Als im Herbst in mehreren Ländern weltweit Proteste der Gen Z entbrannten, gingen auch in Marokko junge Menschen auf die Straße. Auslöser waren zwei Ereignisse, die scheinbar wenig miteinander zu tun haben. Im September eröffnete der Kronprinz in Rabat ein Fußballstadion mit fast 70.000 Sitzplätzen. Die Baukosten beliefen sich laut Medienberichten auf 75 Millionen Dollar. Wenige Tage nach der pompösen Eröffnung starben in einem Krankenhaus in Agadir mehrere schwangere Frauen. Der Vorwurf von Marokkos Jugend an ihre Regierung: Für Prestigeprojekte gibt es Geld, aber für die eigene Bevölkerung nicht.
Gründe für die Wut der Jungen gibt es genug. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Mehr als die Hälfte der marokkanischen Bevölkerung ist jünger als 35, ein Viertel davon befindet sich weder in einer Ausbildung noch im Beruf. Die »Gen Z 212« genannte Bewegung ging für bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und gegen Korruption auf die Straßen.
Sarah Zaaimi, Nordafrikaexpertin und Senior Fellow beim Thinktank Atlantic Council, fasst die Lage im Land in einem Beitrag so zusammen: »Marokko ist in der Fifa-Weltrangliste im Fußball Elfter weltweit, belegt aber im Human Development Index (HDI) 2025 der Vereinten Nationen Rang 120 von 193 Ländern. Es baut das größte Stadion der Welt in Erwartung der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030, liegt aber beim Healthcare-Index weiterhin in der unteren Hälfte weltweit. Der Zug Al Boraq stieg auf Platz zwei der schnellsten Hochgeschwindigkeitszüge der Welt, während das Land im Global Knowledge Index auf Rang 98 zurückfiel.« Quelle: spiegel.de+
Du liegst was Index des "Selbst-Empowerment" einen Platz hinter afghanischen Frauen. Wer das jetzt behauptet hat schenke ich jetzt mir. Mein kleines bürgerliches Selbstwertgefühl, von Kleinstbürgerlichen mit herrschaftlichen Anspruch entwertet, wie ein Ticket für die Öffis in Wien allerdings nur für die Kernzone, ohne die Außenbezirke, verstaubt ja im Pfandl auf dem Rücksitz. Nicht Rücksitz. Im Lager, in einem der hintersten Regale.
Ein Beispiel aus dem Leben:
Der Hobbit-Anwalt hat mich in dieser Theorie bestärkt. Der rief auf einmal an am Nachmittag. Da wollte der unbedingt Radel fahren gehen. Mit Damenbegleitung. Ich sagte spontan zu. Und da ich weiß dass er es nicht so hat mit Pünktlichkeit, schrieb ich noch muss nicht auf den Punkt sein. Wir sind ja kein Steak. Gesagt getan. Nach einer Viertelstunde Verzug,l fragte ich über WhatsApp nach was jetzt Sache ist. Er sei schon auf dem Weg, kein Problem. Er ist eh schon in der Bronx. Wenn ich zur U6 Station Jägerstraße fahre wäre das ideal. Gesagt getan. Niemand kam. Ich wartete wieder eine Viertelstunde. Also insgesamt schon eine halbe Stunde. Von Gelassenheit keine Spur mehr bei mir.
Du kannst mich mal dachte ich mir. Ich warte hier nicht noch länger. Das hätte ich ihm auch mitgeteilt. Woraufhin er anrief und wir einen anderen Treffpunkt ausmachen sollten. Er sei ja eh schon auf dem Weg. Wie in den letzten 30 Minuten. Da würde ich ja wieder 20 Minuten warten. 50 Minuten zuwarten. Ich wollte aber nicht mehr auf ihn warten in diesem Moment. Nicht unter diesen Voraussetzungen. Also sagte ich zu ihm sinngemäß. Ich freue mich aufrichtig mit dir eine Runde zu drehen. Aber nicht so. Lassen wir es sein für heute einfach sein. Beim nächsten Mal machen wir es besser. Wutentbrannt legte er auf. Wutentbrannt. Was zur Folge hat dass er sich wahrscheinlich überhaupt nicht mehr meldet. Zumindest nicht in diesem Sommer. Ich kenne ihn seit 20 Jahren. Ich finde das schockierend. So kann man doch nicht mit Menschen umgehen. Doch kann man. Und wie man das kann, bespaßt mich der Wortmacher. Bei dir geht alles durch. Dich knipsen sie an und aus wie einen Lichtschalter. Auf den ersten Blick ja. Auf den zweiten Blick haue ich irgendwann ab. Ins Alleinige. Mit vollen Hosen.
Du Battleground des Vergeblichen fährt der Scheißhausdämon dazwischen wie ein Derwisch auf Speed. Bei dir nehmen aber alle Analogien und Metaphern Speed, hält mir selbst der Deichgraf vor. Ja was sonst? Wir leben doch in einer beschleunigten Ära. Diese Hitzewelle kommt ja nicht von ungefähr. Oder denkst du FPV-Drohnen werden im modernen Militär rein zufällig eingesetzt, als sogenannte Kamikaze- oder Suicide-Drohnen
Suicide-Drohnen. Das hättest du in meiner Jugend niemanden erklären können. Die hätten dich für völlig bekloppt gehalten. Das es heute KI gesteuerte Miniatur-Jagdbomber gibt, nicht größer als ein Drachen die einst noch den Himmel über Afghanistan schmückten. Bevor die Taliban kamen.
Sowohl während ihres ersten Regimes (1996–2001) als auch nach ihrer Machtübernahme im Jahr 2021 haben die Taliban den traditionellen afghanischen Volkssport (Gudiparan Bazi) untersagt. Die Gründe für das Verbot:
Religiöse Begründung: Die Taliban stufen das Drachensteigen als unislamische Zeitverschwendung ein, die Menschen von den Gebetszeiten ablenke.
Seit wann ist Ablenkung oder Zerstreuung Zeitverschwendung? Im Grunde genommen habe ich nichts anderes. Sobald ich konzentriert bin nässe ich mich ein. Sie auch den Text den ich geschrieben habe.
Jessas!
Was der Krieg der Anderen für seltsame Blüten schlägt. Ein iranischer Angriff in Kuwait traf das Gebäude einer chinesischen Firma und tötete einen Arbeiter. Dabei spielen China und Iran im selben Team
China unterstützt den Iran neben der Satellitennavigation vor allem als wichtigster Wirtschaftspartner, durch die Abnahme sankionierten Erdöls sowie durch die Lieferung kritischer Waffensysteme, Elektronik und Vorläuferchemikalien. Darüber hinaus versorgt Beijing Teheran mit moderner Radartechnologie und „Dual-Use“-Gütern für den Raketenbau, gewährt dem Regime diplomatischten Schutz im UN-Sicherheitsrat und baut die bilaterale Zusammenarbeit im Rahmen eines 25-jährigen strategischen Partnerschaftsabkommens kontinuierlich aus.
Und dann bist du ein chinesischer Arbeiter und geräts zwischen die Fronten in Kuwait. Woraufhin ich mir dachte. Zufälle gibt es. 1991 - Dessert Storm - Zweiter Golfkrieg. Da bewachten wir von der UNO (Klamauk-Soldaten) eine kuwaitsche Öl Raffinerie. Vielleicht gibt es da Überschneidungen zum toten Chinesen.
Das wäre total spooky. Und eine gute Begründung warum ich die Hosen gestrichen voll habe vor dem Zufälligkeiten, die ein Leben bestimmen kann. Die Angst von der verfluchten Geworfenheit. Komm KI - mach mal den deutschen Philosophen Martin Heidegger auf 🏝️-Niveau.
Unter der Geworfenheit versteht Martin Heidegger die fundamentale Tatsache, dass der Mensch ohne eigenen Entschluss in eine bereits bestehende Welt mit konkreten Bedingungen – wie Epoche, Kultur, Familie oder Eigenschaften – hineingeboren wurde. Dieses unwillkürliche Vorfinden der eigenen Existenz bezeichnet er als Faktizität, die vom Menschen oft durch Gefühle wie die Angst erfahren wird. Obwohl der Mensch seinen Anfang nicht wählen kann, ist er für Heidegger kein passives Opfer: Das Dasein bewegt sich stets im Spannungsfeld zwischen der unumstößlichen Geworfenheit der Vergangenheit und dem aktiven Entwurf der Zukunft, bei dem der Einzelne die Verantwortung trägt, das Beste aus seinen vorgefundenen Möglichkeiten zu machen.
Möglicherweise hielt diese Drohne den Chinesen für einen Amerikaner. Und auf ORF 3 III lief tatsächlich „Charlys Tante" mit Peter Alexander. Du Depp, erhebt der Wortmacher sein Haupt wie die Medusa einen ihrer Nebenköpfe. In diesem Artikel stand nichts von einen chinesischen Arbeiter. Da stand nur was von einer chinesischen Firma. Stimmt auch wieder. Aber echte Kuwaitis die für chinesische Firmen arbeiten. Nicht sehr wahrscheinlich. Die chillen viel mehr als sie schöpfen. Die gehen nicht nach 45 Arbeitsjahren am Stück mit 63 in die Pension.
Die abschlagsfreie-Rente. Sag das mal zu einem echten Kuwaiti. Oder zu echten Katar. Hast du schon mal deren ökologischen Fußabdruck vermessen? Der Country Overshoot Day für Katar fällt in der Regel bereits auf den 4. Februar. Damit braucht Katar gerade einmal rund einen Monat, um die nachwachsenden Ressourcen aufzubrauchen, die dem Land rechnerisch für das ganze Jahr zustünden.
Im Jahr 2026 fällt der Country Overshoot Day in Österreich auf den 2. April und in Deutschland auf den 10. Mai, wobei Österreich den Tag vor allem deshalb früher erreicht, weil bei der Berechnung rein der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch zählt und die reine Einwohnerzahl somit gar keine Rolle spielt, während Österreich gleichzeitig einen extrem hohen Pro-Kopf-Bodenverbrauch durch Versiegelung sowie überdurchschnittlich hohe Emissionen in den Bereichen Mobilität, Transit und Energie aufweist.
Das stimmt. Ich war letzte Woche total lost beim Möbeldiscounter. Gehen sie da niemals hin als Alleiniger. Das Ding rasiert dich ohne Schaum. Angestellte die dir weiterhelfen können gab es auch nicht. Und die paar Angestellten die es noch gibt die spielen in der Werbung von XXXLUTZ mit. Und die Werbefigur von Mömax mit dem Vornamen Mia, gespielt von der Schauspielerin Alice Doumeyrou, warf sich mir auch nicht an den Hals. Die hat keinen Sugar-Daddy-Komplex. Überall nur Ramsch aus China, besseres Sperrholz. Ich wollte nur noch nach Hause und mich am Häusl einsperren. Wer bitte möchte in dieser Sperrholzplattenwelt leben?
Ende
Die Angst, die verfluchte Lebensangst, die dir die Kehle zudrückt, wie den Schlauch einer Wasserpumpe, und den Mund austrocknen lässt wie den Osten Österreichs. Unglaublich diese Dürre hier.
Österreich erlebt das trockenste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Grundwasserspiegel sind auf einem Rekordtief, die Flüsse führen so wenig Wasser wie selten zuvor. Das macht sich auch in den Zahlen des Wasserkraftkonzerns Verbund bemerkbar: „Uns fehlt ein Drittel der Wassermenge, die wir üblicherweise in unseren Kraftwerken verarbeiten“, sagte Verbund-Chef Michael Strugl am Donnerstag. Im ersten Halbjahr produzierte das Unternehmen um 1,2 Terawattstunden weniger Wasserkraft. Und das reißt ein großes Loch in die Bilanz. Quelle; Die 'Presse'
Rumänien steht kurz davor den Stromnotstand auszusprechen. Hauptursache ist das extreme Niedrigwasser der Donau infolge anhaltender Hitze und Dürre. Dies führte dazu, dass im Kernkraftwerk Cernavodă ein Reaktor wegen fehlenden Kühlwassers vorübergehend vom Netz genommen werden musste, während für den zweiten Reaktor Sondermaßnahmen zur Kühlung erforderlich waren. Zudem ist die Stromerzeugung in den Donau-Wasserkraftwerken stark eingeschränkt, weshalb die Regierung Notstromimporte aus Nachbarländern wie Griechenland, Bulgarien und der Ukraine organisiert, um die Abendspitzen abzudecken.
So ungefähr geht's mir auch. Ich habe auch das Gefühl ein großes schwarzes Loch in meiner Bilanz stehen zu haben. Und dann weiß ich auch nicht wie man in Würde altert? Was macht man da alles und was sollte man(N) lieber bleiben lassen? Schwer zu sagen was die Hauptursache für mein inwendiges Zittern ist das meine Seele erschüttert. Und schon denke ich an Venezuela. Und das Erdbeben mit seiner Naturgewalt. Die wir uns auch gegenseitig antun. Scheint auch was eruptives zu sein. Das Grauen, dass wir in die Welt bringen wie ein Packerl zur Wohnungstür, das unter unserer Fassade brodelt. Menschen kann man sich auch wie tektonische Platten vorstellen, die andauernd aufeinanderstoßen, bis es zu einem gewaltigen Beben kommt. Zu einer gewaltigen Eruption. Von Gewalt. Genau. Die Natur nachahmend.
Doch innerhalb dieses gemeinsamen Grauens gab/gibt es Unterschiede.
Da schwere Maschinen knapp waren, konnten wohlhabendere Venezolaner private Geräte mieten, um ihre Suche zu unterstützen. Viele konnten ihre Toten auch in privaten Familiengräbern beisetzen, während ärmere Venezolaner gezwungen waren, ihre Angehörigen einzuäschern, weil es in der Nähe keine bezahlbaren Bestattungsmöglichkeiten gab.
Die Einäscherung ist in Venezuela, wie auch in anderen lateinamerikanischen Ländern, historisch nicht üblich und entsprach in vielen Fällen nicht dem Wunsch der Opfer oder ihrer Angehörigen.
„Ich habe keine 900 Dollar, um alle drei zu begraben“, sagte die 31-jährige Amarilis Rada, während sie zusah, wie Rettungskräfte eine Leiche aus den Trümmern bargen. Sie reckte die Augen zusammen, um zu erkennen, ob es ihr siebenjähriger Sohn Adrian war. Die Leichen ihres Mannes und ihres zweijährigen Sohnes Vicneth Elian waren bereits am selben Tag geborgen worden.
Frau Rada berichtete, dass ein Friedhof in La Guaira 300 Dollar für die Beerdigung jeder der beiden Leichen verlangt habe. Daher habe sie die beiden bereits gefundenen Leichen eingeäschert und die Suche nach ihrem älteren Sohn fortgesetzt.
„Ich habe kein Geld, um zu suchen“, sagte Frau Rada, die früher am Strand Snacks verkaufte.
„Ich hatte kein Geld für eine Totenwache“, fügte sie über ihr jüngstes Kind hinzu. „Wenn ich eine Totenwache hätte ausrichten können, hätte ich einen Ort gehabt, an dem ich ihn hätte besuchen können, einen Ort, an dem ich seinen Geburtstag hätte feiern können.“ Quelle: 📰 /Selbst im Tod noch durch Armut gespalten. Die tief verwurzelten Ungleichheiten Lateinamerikas setzten sich gegen die düstere, ausgleichende Kraft der Erdbeben in Venezuela durch und trennten sogar die Toten. Quelle: 📰
Da kann doch die Welt nichts dafür dass du andauernd die falschen Artikel liest. In der „New York Times", gibt es auch ganz andere Artikel. Stimmt auch wieder.
Wie Emily Wilsons Kritik an „Die Odyssee“ eine Debatte auslöste
Wilson, deren Übersetzung von Homers griechischem Klassiker aus dem Jahr 2017 den Regisseur Christopher Nolan beeinflusste, verriss dessen Drehbuch für die Verfilmung in einem Essay für die London Review of Books.
Während Christopher Nolans Epos „Die Odyssee“ kurz vor der Milliarden-Dollar-Marke an den Kinokassen steht, zerpflückte eine der führenden Übersetzerinnen der homerischen Erzählung den Sommer-Blockbuster als pompösen und oberflächlichen Film, der von klassischen Interpretationen abweicht.
Die Literaturwissenschaftlerin Emily Wilson äußerte sich in der London Review of Books zu Nolans Verfilmung und erklärte, sie hätte sich „geschämt, auch nur einen Teil dieses Drehbuchs geschrieben zu haben“.
Ihr über 4.000 Wörter umfassender Verriss des meistdiskutierten Films des Jahres brachte die Website des LRB vorübergehend zum Absturz und entfachte eine Debatte über das Verhältnis von kommerziellem Erfolg und literarischer Authentizität.
Hier die wichtigsten Fakten zur Kontroverse:
Wer ist Emily Wilson?
2017 übersetzte Wilson als erste Frau die „Odyssee“ aus dem Altgriechischen ins Englische. Ihre Übersetzung wurde in der akademischen Welt und der Literaturszene als umfassend, modern und werkgetreu zu Homers fast 3.000 Jahre altem Epos gefeiert.
Kein gelungenes Beispiel.
Die „Odyssee" - Doppel s - Doppel e - wie eh schon wissen - die Ehe -Der Bund - der wirklich noch fürs Leben hält. Für ein ganzes Leben, in dem man gemeinsam alt wird weil doppelt ja alles besser hält. Zwar als Individuen, die ihre eigenen Wege gehen, die sich trotzdem irgendwie aber überschneiden an den wichtigen Kreuzungen im Leben. Noch besser wäre es sich immer wieder neu verbinden wie Verbundstoffe in der Chemie.
Was die Frage aufwirft. Was hält zwei Leben zusammen? Was ist der Stoff dahinter? Was steckt hinter der Chemie der Gefühle. Was sind denn das für bekloppte Fragen. Wer weiß schon was der Stoff der Liebe ist. Aus welchem Stoff Liebende geschaffen sind. Guck nur wie viel Stoff darüber schon geschrieben wurde und geschrieben wird. Da kann man doch nur spekulieren. Ja, an den Börsen auf die Chipindustrie und auf KI generierte Systeme. Und auf Rüstungsgüter. Wie autonome Killerdrohnen. Die USA haben angeblich zu wenig Raketen um Iran in Schutt und Asche zu legen.
Zu diesem Thema kann ich persönlich nichts beitragen. Wie zu Killerdrohne? Das wäre mal ein zivilisatorischer Fortschritt ohne Gleichen, wenn diese Monster tatsächlich die Rchtigen treffen würden. Also den Massenmörder Putin. Oder diese bekloppten muslimischen Fanatiker die Israel auslöschen wollen. Die bei uns Autos in Menschenmengen parken. Inzwischen fast schon wie selbstverständlich. Was stimmt mit denen nicht? Und was ist mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu & Friends. Die könnte man doch auch vor ein Gericht stellen. Der ist gut.
Die haben den Chefankläger Karim Khan vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) entlassen, nachdem 82 von 125 Vertragsstaaten wegen Vorwürfen sexueller Belästigung und schwerer Dienstpflichtverletzungen für seine Absetzung stimmten. Der entscheidende Grund für diesen Schritt war der drohende Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust der Institution; obwohl seine Schuld in einem rechtskräftigen Strafverfahren nicht eindeutig bewiesen wurde und Khan die Anschuldigungen stets als politisch motivierte Verleumdungskampagne bestritt, stuften die Mitgliedstaaten den internen Untersuchungsbericht als hinreichend schwerwiegend ein, um ihn per Mehrheitsbeschluss seines Amtes zu entheben. Läuft doch mit der internationalen Gerichtsbarkeit.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Apropos Weltkriegsrechtsbarkeit:
Der in Wien am Landesgericht (nicht rechtskräftig) zu acht Jahren Haft verurteilte syrische Ex-Polizeichef Mussab Abou R. ist untergetaucht und hat sich laut Medienberichten mutmaßlich nach Syrien abgesetzt; da er verlässlich zu allen Verhandlungsterminen erschienen war, sah die Justiz im Vorfeld keine Fluchtgefahr und er befand sich bis zum Urteilsspruch auf freiem Fuß.
Ich musste letztens in meinem Schreibtisch wie bekloppt herumkramen. Nee, es roch nicht nach einem vergammelten Leberwurstbrot. Ich stand auf am Morgen und wusste auf einmal deinen Namen nicht mehr. Genau genommen waren es drei Namen. Mädchennamen. Dreimal hatte ich die Gelegenheit mein Leben ganz anders zu gestalten. Geh, wir hätten dich trotzdem abserviert. Die „Vierer-Bande" gemeinsam im Chor der Gefangenen, der ich bin. In Strukturen gefangen so eng wie Klaustrophobie wenn die auf einen Kaffee geht mit einer anderen Phobie. Zucker, ja kein Zucker. Auf Zucker reagiere ich allergisch, wie ich auf die Frage. „Und was steht an?
Wenn diese rätselhaften Geschöpfe den Raum betraten, jede für sich, unverwechselbar für sich, wurde ich augenblicklich ruhiger. Ich konnte sogar auf deren Bauch einschlafen. Selbst wenn der am verdauen war. Und hatte keine Albträume. Weder vor oder nach dem Sex. Das findest du jetzt lustig? Ja. Schon ein wenig. Die drei Namen habe ich auf Papier geschrieben und in meinem Schreibtisch deponiert. Eben für solche Fälle. Wie in „Memento". Hat bei dem Film nicht auch Christopher Nolan Regie geführt?
In deinem Leben gibt es ja nicht einmal den berühmten Hitchcock Moment. Na na. Die „Odyssee". Die ist ja ein ziemliches Gemetzel von Lifestyle. Aber dein Stil sind Abgründe und seltsame Verknüpfungen. Weshalb die Botenstoffe in deinem Kopf nicht entsprechend andocken können. Die schwimmen dort nur verloren herum wie 10000te Migranten aus Marokko rüber nach Spanien. Natürlich wird jetzt in den Medien spekuliert warum die alle auf einmal an der Küste vor der spanischen Enklave Cueta an Land wollten. Es gab auch zahlreiche Tote.
Spanische Behörden schätzen die Zahl der Ankömmlinge auf 49.000, Ceutas Regionalpräsident spricht gar von 60.000 – wobei 25.000 Menschen bereits freiwillig zurückgekehrt sein sollen. Spanien und Marokko haben die Rückführung aller illegal eingereisten Migranten, egal ob auf dem Land- oder dem Seeweg, nach Marokko bereits vereinbart. Das mit dem spanischen Höchsturteil hatte ich schon. Aber gilt hier nicht auch EU Recht?
Als im Herbst in mehreren Ländern weltweit Proteste der Gen Z entbrannten, gingen auch in Marokko junge Menschen auf die Straße. Auslöser waren zwei Ereignisse, die scheinbar wenig miteinander zu tun haben. Im September eröffnete der Kronprinz in Rabat ein Fußballstadion mit fast 70.000 Sitzplätzen. Die Baukosten beliefen sich laut Medienberichten auf 75 Millionen Dollar. Wenige Tage nach der pompösen Eröffnung starben in einem Krankenhaus in Agadir mehrere schwangere Frauen. Der Vorwurf von Marokkos Jugend an ihre Regierung: Für Prestigeprojekte gibt es Geld, aber für die eigene Bevölkerung nicht.
Gründe für die Wut der Jungen gibt es genug. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Mehr als die Hälfte der marokkanischen Bevölkerung ist jünger als 35, ein Viertel davon befindet sich weder in einer Ausbildung noch im Beruf. Die »Gen Z 212« genannte Bewegung ging für bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und gegen Korruption auf die Straßen.
Sarah Zaaimi, Nordafrikaexpertin und Senior Fellow beim Thinktank Atlantic Council, fasst die Lage im Land in einem Beitrag so zusammen: »Marokko ist in der Fifa-Weltrangliste im Fußball Elfter weltweit, belegt aber im Human Development Index (HDI) 2025 der Vereinten Nationen Rang 120 von 193 Ländern. Es baut das größte Stadion der Welt in Erwartung der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030, liegt aber beim Healthcare-Index weiterhin in der unteren Hälfte weltweit. Der Zug Al Boraq stieg auf Platz zwei der schnellsten Hochgeschwindigkeitszüge der Welt, während das Land im Global Knowledge Index auf Rang 98 zurückfiel.« Quelle: spiegel.de+
Du liegst was Index des "Selbst-Empowerment" einen Platz hinter afghanischen Frauen. Wer das jetzt behauptet hat schenke ich jetzt mir. Mein kleines bürgerliches Selbstwertgefühl, von Kleinstbürgerlichen mit herrschaftlichen Anspruch entwertet, wie ein Ticket für die Öffis in Wien allerdings nur für die Kernzone, ohne die Außenbezirke, verstaubt ja im Pfandl auf dem Rücksitz. Nicht Rücksitz. Im Lager, in einem der hintersten Regale.
Ein Beispiel aus dem Leben:
Der Hobbit-Anwalt hat mich in dieser Theorie bestärkt. Der rief auf einmal an am Nachmittag. Da wollte der unbedingt Radel fahren gehen. Mit Damenbegleitung. Ich sagte spontan zu. Und da ich weiß dass er es nicht so hat mit Pünktlichkeit, schrieb ich noch muss nicht auf den Punkt sein. Wir sind ja kein Steak. Gesagt getan. Nach einer Viertelstunde Verzug,l fragte ich über WhatsApp nach was jetzt Sache ist. Er sei schon auf dem Weg, kein Problem. Er ist eh schon in der Bronx. Wenn ich zur U6 Station Jägerstraße fahre wäre das ideal. Gesagt getan. Niemand kam. Ich wartete wieder eine Viertelstunde. Also insgesamt schon eine halbe Stunde. Von Gelassenheit keine Spur mehr bei mir.
Du kannst mich mal dachte ich mir. Ich warte hier nicht noch länger. Das hätte ich ihm auch mitgeteilt. Woraufhin er anrief und wir einen anderen Treffpunkt ausmachen sollten. Er sei ja eh schon auf dem Weg. Wie in den letzten 30 Minuten. Da würde ich ja wieder 20 Minuten warten. 50 Minuten zuwarten. Ich wollte aber nicht mehr auf ihn warten in diesem Moment. Nicht unter diesen Voraussetzungen. Also sagte ich zu ihm sinngemäß. Ich freue mich aufrichtig mit dir eine Runde zu drehen. Aber nicht so. Lassen wir es sein für heute einfach sein. Beim nächsten Mal machen wir es besser. Wutentbrannt legte er auf. Wutentbrannt. Was zur Folge hat dass er sich wahrscheinlich überhaupt nicht mehr meldet. Zumindest nicht in diesem Sommer. Ich kenne ihn seit 20 Jahren. Ich finde das schockierend. So kann man doch nicht mit Menschen umgehen. Doch kann man. Und wie man das kann, bespaßt mich der Wortmacher. Bei dir geht alles durch. Dich knipsen sie an und aus wie einen Lichtschalter. Auf den ersten Blick ja. Auf den zweiten Blick haue ich irgendwann ab. Ins Alleinige. Mit vollen Hosen.
Du Battleground des Vergeblichen fährt der Scheißhausdämon dazwischen wie ein Derwisch auf Speed. Bei dir nehmen aber alle Analogien und Metaphern Speed, hält mir selbst der Deichgraf vor. Ja was sonst? Wir leben doch in einer beschleunigten Ära. Diese Hitzewelle kommt ja nicht von ungefähr. Oder denkst du FPV-Drohnen werden im modernen Militär rein zufällig eingesetzt, als sogenannte Kamikaze- oder Suicide-Drohnen
Suicide-Drohnen. Das hättest du in meiner Jugend niemanden erklären können. Die hätten dich für völlig bekloppt gehalten. Das es heute KI gesteuerte Miniatur-Jagdbomber gibt, nicht größer als ein Drachen die einst noch den Himmel über Afghanistan schmückten. Bevor die Taliban kamen.
Sowohl während ihres ersten Regimes (1996–2001) als auch nach ihrer Machtübernahme im Jahr 2021 haben die Taliban den traditionellen afghanischen Volkssport (Gudiparan Bazi) untersagt. Die Gründe für das Verbot:
Religiöse Begründung: Die Taliban stufen das Drachensteigen als unislamische Zeitverschwendung ein, die Menschen von den Gebetszeiten ablenke.
Seit wann ist Ablenkung oder Zerstreuung Zeitverschwendung? Im Grunde genommen habe ich nichts anderes. Sobald ich konzentriert bin nässe ich mich ein. Sie auch den Text den ich geschrieben habe.
Jessas!
Was der Krieg der Anderen für seltsame Blüten schlägt. Ein iranischer Angriff in Kuwait traf das Gebäude einer chinesischen Firma und tötete einen Arbeiter. Dabei spielen China und Iran im selben Team
China unterstützt den Iran neben der Satellitennavigation vor allem als wichtigster Wirtschaftspartner, durch die Abnahme sankionierten Erdöls sowie durch die Lieferung kritischer Waffensysteme, Elektronik und Vorläuferchemikalien. Darüber hinaus versorgt Beijing Teheran mit moderner Radartechnologie und „Dual-Use“-Gütern für den Raketenbau, gewährt dem Regime diplomatischten Schutz im UN-Sicherheitsrat und baut die bilaterale Zusammenarbeit im Rahmen eines 25-jährigen strategischen Partnerschaftsabkommens kontinuierlich aus.
Und dann bist du ein chinesischer Arbeiter und geräts zwischen die Fronten in Kuwait. Woraufhin ich mir dachte. Zufälle gibt es. 1991 - Dessert Storm - Zweiter Golfkrieg. Da bewachten wir von der UNO (Klamauk-Soldaten) eine kuwaitsche Öl Raffinerie. Vielleicht gibt es da Überschneidungen zum toten Chinesen.
Das wäre total spooky. Und eine gute Begründung warum ich die Hosen gestrichen voll habe vor dem Zufälligkeiten, die ein Leben bestimmen kann. Die Angst von der verfluchten Geworfenheit. Komm KI - mach mal den deutschen Philosophen Martin Heidegger auf 🏝️-Niveau.
Unter der Geworfenheit versteht Martin Heidegger die fundamentale Tatsache, dass der Mensch ohne eigenen Entschluss in eine bereits bestehende Welt mit konkreten Bedingungen – wie Epoche, Kultur, Familie oder Eigenschaften – hineingeboren wurde. Dieses unwillkürliche Vorfinden der eigenen Existenz bezeichnet er als Faktizität, die vom Menschen oft durch Gefühle wie die Angst erfahren wird. Obwohl der Mensch seinen Anfang nicht wählen kann, ist er für Heidegger kein passives Opfer: Das Dasein bewegt sich stets im Spannungsfeld zwischen der unumstößlichen Geworfenheit der Vergangenheit und dem aktiven Entwurf der Zukunft, bei dem der Einzelne die Verantwortung trägt, das Beste aus seinen vorgefundenen Möglichkeiten zu machen.
Möglicherweise hielt diese Drohne den Chinesen für einen Amerikaner. Und auf ORF 3 III lief tatsächlich „Charlys Tante" mit Peter Alexander. Du Depp, erhebt der Wortmacher sein Haupt wie die Medusa einen ihrer Nebenköpfe. In diesem Artikel stand nichts von einen chinesischen Arbeiter. Da stand nur was von einer chinesischen Firma. Stimmt auch wieder. Aber echte Kuwaitis die für chinesische Firmen arbeiten. Nicht sehr wahrscheinlich. Die chillen viel mehr als sie schöpfen. Die gehen nicht nach 45 Arbeitsjahren am Stück mit 63 in die Pension.
Die abschlagsfreie-Rente. Sag das mal zu einem echten Kuwaiti. Oder zu echten Katar. Hast du schon mal deren ökologischen Fußabdruck vermessen? Der Country Overshoot Day für Katar fällt in der Regel bereits auf den 4. Februar. Damit braucht Katar gerade einmal rund einen Monat, um die nachwachsenden Ressourcen aufzubrauchen, die dem Land rechnerisch für das ganze Jahr zustünden.
Im Jahr 2026 fällt der Country Overshoot Day in Österreich auf den 2. April und in Deutschland auf den 10. Mai, wobei Österreich den Tag vor allem deshalb früher erreicht, weil bei der Berechnung rein der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch zählt und die reine Einwohnerzahl somit gar keine Rolle spielt, während Österreich gleichzeitig einen extrem hohen Pro-Kopf-Bodenverbrauch durch Versiegelung sowie überdurchschnittlich hohe Emissionen in den Bereichen Mobilität, Transit und Energie aufweist.
Das stimmt. Ich war letzte Woche total lost beim Möbeldiscounter. Gehen sie da niemals hin als Alleiniger. Das Ding rasiert dich ohne Schaum. Angestellte die dir weiterhelfen können gab es auch nicht. Und die paar Angestellten die es noch gibt die spielen in der Werbung von XXXLUTZ mit. Und die Werbefigur von Mömax mit dem Vornamen Mia, gespielt von der Schauspielerin Alice Doumeyrou, warf sich mir auch nicht an den Hals. Die hat keinen Sugar-Daddy-Komplex. Überall nur Ramsch aus China, besseres Sperrholz. Ich wollte nur noch nach Hause und mich am Häusl einsperren. Wer bitte möchte in dieser Sperrholzplattenwelt leben?
Ende
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