Montag, 10. August 2020
Schattenwelt. "Fest und extra fest".
Mein Schreiben muss man sich a bissl wie Stoßlüften denken. Ein wunderbares Wort. Seit Corona ist wird sehr viel stoßgelüftet.

Dios míos! Natürlich komme ich ihnen zum Einstieg hin nicht mit der mangelnden Impulskontrolle eines aktiv Pädophilen. Nicht dass sie einen dicken Hals bekommen. Soll bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 eher von Nachteil sein. Was von Vorteil ist? Na Gelassenheit und ein Immunsystem wie ein/e Achtjährige/r. Wie man zu Gelassenheit kommt dürfen sie mich nicht fragen. Darin bin ich nicht geübt. Gerade wird am teuersten Mundschutz der Welt gearbeitet. Preis. Angeblich 1,3 Millionen Euro. In Auftrag gegeben von einem Chinesen bei einen israelischen Juwelier. Mehr muss man über Chinas Ambitionen in der Sache „führende Weltmacht“ gar nicht wissen. Da kann man sich ein Vordringen in die deepere Korruption beim Seidenstraßen-Projekt getrost sparen. Der Kommunismus 2.1. chinesischen Zuschnitts. Jede Person wird digital überwacht. Darin sind dann alle gleich. Bis auf die Uiguren. Die sind gleicher. Apropos Überwachung und Korruption. Unlängst soll Präsident Trump die Generalinspektoren im Gesundheitsministerium, in der nationalen Geheimdienstbehörde und im Außenamt gefeuert haben. Diese Generalinspektoren gucken das dort nicht wie Wirecard ist oder Commerzialbank Mattersburg. Der dortige Bankdirektor hat ausgesuchte Personen mit Gold beschenkt. Der burgenländische Wirtschaftslandesrat Christian Illedits (SPÖ) bekam ein 100-Gramm-Goldblatt mit einer persönlichen Widmung „im Wert von heute zirka 5400 Euro“. Falls sie mal Zeuge so eines Vorgangs werden und sie sehen wie ein Bankdirektor Gold her schenkt, statt Selbiges zu bunkern, ziehen sie umgehend ihr Guthaben ab. Mit so einer Bank muss zwangsläufig was im Argen liegen. Ernsthafte Bankmenschen verschenken niemals Gold. Das ist ausgeschlossen. Modells schlafen auch nicht freiwillig mit Nerds ohne Vermögen. Dann und wann verschenken Bankmenschen sagenhafte Renditenversprechen. Aber sogar die kosten Geld, wenn der eine oder andere geschlossene Fond dauerhaft geschlossen werde muss, wie eben die Commerzbank in Mattersburg. Der Vorsitzende des dortigen Aufsichtsrats war ein Landwirt. Zwei seiner Stellvertreter waren ebenfalls Landwirte. Einer war Dachdeckermeister. Nix gegen Landwirte und Dachdecker. Sind systemrelevant. Lieber ein voller Kühlschrank und ein Dach über den Kopf, als Anteile an einer Firma die über Simmering/Pankow/Philippinen und inzwischen wohl auch Russland. Mattersburg natürlich auch. Burgenländer sind ja ein sehr bodenständiges Völkchen berühmt für ihre weinselige Kultur. Als Glykol war halt eher berüchtigt. Was sagten die Herren Aufsichtsräte zum Bankchefe Puchner, wenn der mal wieder Gold verschenkte, statt die Dukaten in seinen Goldspeicher zu horten, wie Weltkleinstbürger*innen Klopapier, als Corona auch offiziell ausbrach, und man sich ernsthafte Sorgen um seine Verdauung machte. Eh nur an ausgesuchte Personen. Ein weiteres Indiz das mit einer Regionalbank was nicht stimmen kann. Na wenn Anleger*innen höhere Zinsen garantiert werden als die ganz großen Banken bereit sind zu zahlen. Bei so einer Bank müssten auch die Kreditzinsen viel höher sein. Nur wer bezahlt freiwillig höhere Zinsen? Der Goadfather erzählte mir gestern, sein Steuerberater, der auch größeren Firmen prüfte in seiner aktiven Zeit, hätte drei Stunden benötigt um den Bilanzschwindel aufzudecken. Drei Stunden. Die hiesige Finanzmarktaufischt war nach mehrmaliger Prüfung dazu genauso wenig in der Lage wie die Staatsanwaltschaft. Ähnliches lässt sich auch über Wirecard sagen. Siehe auch das Thema "Kompetenz-Kompetenz". Kompetenz-Kompetenz ist wein 18-jähriger auf Viagra.

Aus dieser Bergisch-Gladbacher-Düsternis habe ich. Nee so kann man das nicht sagen. Weil ein Bewohner von Bergisch-Gladbach sein Kind, oder doch das Stiefkind, ins Maisfeld zerrte, bevor er es pünktlich in die Kita brachte wie ein Lieferdienst eine Pizza, kann man weder Bergisch-Gladbachern noch Lieferdiensten eine Kollektivschuld aufbrummen. Sowas ging nur beim dritten Reich oder Amazon, wo ich auch noch Prime-Kunde bin, also jene Hölle die wir immer anderen unterstellen. Und nicht mal da vollumfänglich. Obschon man sagen kann. In Österreich waren hinten hinaus fast alle im Widerstand. Natürlich auch zur Wahrheit. Der Film "Murer - Anatomie eines Prozesses". Grauenhaft. Dagegen ist "Waldheims Walzer" schon Softcore. Beim Waldheim war ja nur sein Pferd in der SA. Gut der Murer war auch nur "Verwalter" in Wilna tätig. Hochanständiger Verwalter des Massenmords. Maisfeld statt Kornfeld. Den Schlager habe ich mal umgedichtet. Aus einem Bett im Kornfeld wurde bei mir eines im Maisfeld. Jedoch an den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern. Womöglich kann ich mich für den genauen Wortlaut auch nicht mehr begeistern. Was weiß man, wenn man wie ich so viel schreibt, ganz ohne Thema, einzig um dem nicht gelebten Leben zuvorzukommen. Zitiert das einem zum Verhör wird`s happig. Zu sagen habe ich schon lange nix mehr. Möglicherweise hatte ich nie was zu sagen. So genau will ich es gar nicht mehr wissen. Dem Wortmacher versuche ich mir so auch vom Hals zu halten. Scheiß Taktgeber meines Lebens und stetiger Unruheherd, der meine Psyche über die Jahre zerkocht hat wie Broccoli. Ohne Nerventante wird`s schlimmer. Menschen die zu grünen Gemüse eine breite Vertrauensbasis aufgebaut haben bewundere ich aufrichtig. Spinat sieht doch scheiße aus und Kohlsprossen stinken. Den Einstieg in den Schlager mit dem Kornfeld finde ich ganz gelungen. "Sommerabend über blühendem Land". Passte irgendwie zu 1976. Da war noch sehr viel Potenzial vorhanden was das Wirtschaftswachstum betraf und den Wohlstand der Nation. 1976 gab es auch noch sehr viel Regenwald zum Abholzen und Plastik das man ungestraft ins Meer kippen konnte. Beides hat uns wohlhabend gemacht. Brasiliens Militärregierung soll in den Siebzigern was den Regenwald betraf die Losung ausgegeben haben: " Ein Land ohne Menschen für Menschen ohne Land". Bei mir als kleines Regal in der Kuchl. Nicht sehr wahrscheinlich dass des mal im Meer landet. Wäre eine brutale Öko-Sünde. Andere Sünden gibt es nicht mehr. Die haben wir alle ausgelagert. Selbst bei der katholischen Kirche ist inzwischen sehr viel Ökologie. Na ja. In der zweiten Staffel begehrt die Fleabag einen Pfarrer. Die ist aktuell meine Lieblingsglotzen-Serien-Frau. Früher hatte ich es mal mit der Lisbeth Salander. Diese Flebag. Sagenhaft gute Frauenfigur. Sind junge Frauen heute tatsächlich so cool wie die Fleabag? Die kann lustig, empfindsam, goschert und verletzlich alles in einem Aufwasch. Sowas gab es in meiner Generation eher selten. Da war noch zu viel Patriarchat das viele Frauen nachhaltig verstümmelte. Verstümmelt und gestaucht wurden die Frauen oder andauernd zum Aufzeigen gezwungen in den vorderen Reihen des Lebens. Frauen die nicht besonders strebhaft sind haben heute noch einen miserablen Ruf. Führt zurück bis zum Mutterkreuz der Nazis und den Trümmerfrauen. Wenn nicht sogar in die Feudalzeit, als Königinnen und Kaiserinnen den Scherben auf hatten, wenn sie keinen männlichen Nachfolger. Na wie sagt man schon. Dabei waren es die Trümmerfrauen die das Land wieder auf "Vordermann" brachten. Männer hat das Patriarchat natürlich auch deformiert. Aber anders. Warum anders. Na weil sie in der besseren Ausgangslage waren. Dafür war die Geburtenrate recht stabil. Letztens wollten wir auf der Donauinsel die gewichtige Frage abhandeln was unser Generationsauftrag konkret war, der 1968 bis 1980 geborenen, bekannt als Generation X. Das Wir bestand aus dem Ex-Eismann, dem Rudi mit Hund und mir. Die Frage hatte die Frau sid mal aufgeworfen und ich habe sie mitgenommen. Ich hatte darauf keine Antwort. Wie auch. Beim Rudi, der stolz auf 34-Jährige Karriere als Junkie zurückblicken kann, war noch ein wenig Flower Power. Allerdings schon ins dystopische kippend. Der Ex-Eismann, noch am nähesten an den Idyllischen in den inneren Bezirken unserer Generation dran, auch von seinem Anspruch, deutete uns als Subjekte, die wie verrückt hakelten, um sich ganz viel Blink-Blink und Plunder leisten zu können, von dem man dann aus Zeitmangel nix hat. Und hat man Zeit wird die als eher unangenehm empfunden. Die Welt schreibt. Die bleibendste Hinterlassenschaft der Generation X ist das Generationenerklärungsschema „Generation + Buchstabe". Ansonsten war bei uns sehr viel Verdruss und Unisex-Schluffentum, mit einen Hauch von Nietzsches Bart, wo in der Betreffzeile die unser Generation charakterisieren soll, der Begriff "Slackers" steht, deren Lebensgefühl mit dem Terroranschlag von 9/11 zerstört wurde. "Slackers" bezeichnet eine Person, deren Lebensstil durch geringe Leistungs- und Anpassungsbereitschaft in Schule oder Beruf gekennzeichnet ist. Trifft auch mich vollumfänglich zu. Obschon mein Lebensgefühl 10 Jahre zuvor mit dem UNO-Einsatz in Kuwait/Irak 1991 zerstört wurde. Verstört war aber auch ohne 1991. Mit Zwanzig war ich im Ende, welches ich heute noch abwickle, zum Stillstand verdammt. Und Stillstand ist etwas das dem Menschen gar nicht gut bekommt. Siehe auch Corona-Lockdown. In dieser Frage scheiden sich weiterhin die Geister vs. das zu schützende Individuum gegen die Bedürfnisse einer Gesellschaft, die naturgemäß auch aufs Individuum ausfransen. Kurz gesagt. Gefährdete und deren Lungen oder ein gesunder Volkskörper. Mich dürfen sie nicht fragen was gescheiter ist. Ich bin schon am Lungen-Mann gescheitert. Leben bedeutet in Bewegung bleiben. Egal wohin einem diese Bewegung führt. Ob die Bewegung erfüllend, vergebens oder als völlig sinnlos empfunden wird, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem war ich mit meiner Kriegsgebiet-Erfahrung und Verlorenheit Avantgarde. Zumindest südlich der Drau, wo ich mal am Flussufer schlief. Traurige Zeit. Jetzt habe ich Matratze. In Deutschland wurde aus ihren Ambitionen die Generation-Golf. So sie die Kurve doch noch bekamen und die Witterung des weißen Pfeils aufnahmen wie Rudi sein Hund das Stöckchen. Eventuell sogar widerwillig oder weil sie eine Familie gründeten. Eine Familie lieferte ja immer genügend Gründe für eine Korrektur. Ziemlich unpolitisch soll unser Generation auch sein. Die 68ziger mit ihrer stetigen Besorgtheit, Richtung Frösche, Kaffee aus Nicaragua und Kapitalismuskritik, ödeten uns sichtlich an. Südlich der Drau müssen sie sich noch eine gewisse ideologische Enge hinzudenken, die noch sehr viel Fünfziger-Jahre-Moral machte. Die tauchte man dann und wann in die 68ziger-Aufregung wie Kekse in Schokolade. Das ließ sich nicht vermeiden. Obschon es kein Zufall ist dass der Jörg Haider in Kärnten groß raus kam. In Kärnten war schon auch sehr viel Konterrevolution und "ordentliche Beschäftigungspolitik im dritten Reich", das sich gegen das Erbe der 68ziger auflehnte, ein schwer zu dechiffrierendes Substrat, das wir von der Generations X auszubaden hatten. Siehe meine mein Google-Alleinstellungsmerkmal. Kleinstbürgerliche Hecke - speiben. Immerhin wurde mit dem Fall der Mauer 1989 die Tür zur Welt (der Pandemien) weit aufgerissen, was ja im Nachhinein gesehen, zu einiger tiefen Erschütterung von Identitäten führte. Land auf Land ab. Mindestens 20% der Bevölkerung haben die Orientierung verloren. Die suchen sie jetzt bei Populisten.
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Wie ich die Öko-Sünde suchte auch auch fand, weil ich beim Araber in der Bronx ein Stehregal aus Plastik kaufte. Was aus Holz hat der nicht im Angebot. Da musste ich etwas zuwarten bis ein gewisser Hussein Lagerverkauf machte. Beim Hussein ist statt "sündhaft teuer", eine Formulierung die längst überholt ist, oder was vom Möbeldiscounter, wo man wie gesagt immer dem weißen Pfeil hinterher muss, auch was für die schmale Brieftasche, das trotzdem ein wenig Schick hat und Individualität. Ein wenig Schick und schon vom Leben gezeichnet. Auch nicht so einfach. Schnell ist man beim angenagten Hühnerflügel. Und mein Charme ist inzwischen völlig ab wie die Politur von unsere Lebensart. Dicke Brieftasche hingegen war in der Wohnung über mir, wo mit Schinkenspeck-Stangerln geworfen wurde und wo ich hinten hinaus auf 6,15 Euro sitzen blieb und auf den Kosten fürs Stangerl. So gesehen habe ich extra bezahlt, um der unteilbaren Würde eines Menschen wenigstens einigermaßen gerecht zu werden. War das ein brutales Drama mit dem Lungen-Mann. Und zwar auf allen Ebenen. Statt ein wenig Freude jemanden in Not beigestanden zu haben blieb mir nur Verstörung. Auch über mich selbst. Ich war unfähig diesen Menschen in seiner ganzen Bedürftigkeit anzunehmen. Alles erschöpfte sich im so als ob. Statt konkret hinter der Würde des Lungen-Manns war ich hinter deiner Idee her, hinter einem theoretischen Konzept. "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Was antastbar ist sind die Gefühle die man dabei hat. Kennt man so auch von der Liebe. Besser ich denke über den Regenwald nach. Der ist auch verstört. Aber anders. Jetzt wüsste ich gerne verlässlich wie sich das mit dem Possessivpronomen verhält. Ich zocke mal und setze auf dessen. Dessen Zerstörung beginnt ja anscheinend im Einkaufswagen. Alle 2,5 Sekunden soll Tropenwald von der Größe eines Fußballfeldes verschwinden. Falls sie mich mal in der Bronx durch einen Supermarkt stürmen sehen und gleichzeitig Brüllen hören, dass es eine weitere Kasse braucht, versuche ich den Regenwald zu schützen. Ziemlich lustig finde ich diese eigenartigen weißen Klopse in Flüssen, die wie kleine Eisschollen aussehen, in Wahrheit aber Schaum sind und im Yamuna treiben, dem größten Nebenfluss des Ganges. Versuch aktuell mal unter Corona-Pandemie-Bedingungen den Yamuna schaumfrei zu halten und gleichzeitig den informellen Sektor Indiens nicht abzuwürgen, der das Rückgrat der dortigen Wirtschaft ist, unter der Annahme, dass die Konsumenten aus der besseren Welt gesund, ökologisch unbedenklich und ethisch einwandfrei einkaufen wollen. In Indien ist ja eher seltener Kurarbeit oder in der Arbeitslosigkeit mehr Geld, als ohne Arbeit wie derzeit in den USA in vielen Fällen. Mein Lieblingsschlager-Text-Ausschnitt derzeit. Natürlich nicht ein Bett im Maisfeld. „Ich habe die große Liebe verspielt in Monte Carlo“. Das ist mal eine Ansage finden sie nicht auch. Wenngleich sich der Sommerabend derzeit schon auch hervortut mit seinen knapp 30 Grad, was meiner versteinerten linke Niere gar nicht behagt. Bald ist OP. Hoffentlich. Blühen in seinen schönsten Farben tut aktuell weniger das Land sondern eher die Blumen in der Auslage beim Blumenhändler. Das Land tut sich da ziemlich schwer. Aus Gründen die wohl bekannt sind. Der Goldpreis geht aktuell durch die Decke. Eventuell droht uns eine Phase mit hohen Inflationsraten. Die Zinsen anhaben wie Hoden, um ein überschwappen der Geldmenge auf die Preise zu unterbinden, werden sich die Regenmacher*innen eher verkneifen. Bessere kleine Sparer abzocken, die sich vor dem Aktienmärkten fürchten und in eine kleine Regionalbank flüchten, statt einen Staatsbankrott riskieren. Naturgemäß habe ich nicht den blassesten Schimmer, ob Geld tatsächlich knapp wird, ob der Preis des Geldes tatsächlich anschlussfähig bleibt an eine florierende Binnenwirtschaft, der es derzeit ein wenig an Flair mangelt, wo Preise und Löhne eventuell sinken wie bei mir der Serotonin-Spiegel, wegen hoher Arbeitslosigkeit und Unsicherheit, bei steigenden Wechselkursen die zu Deflation führen. Big Danger so eine Deflation, dem die Regenmacher*innen mit einem höheren Geldangebot zuvorzukommen wollen, wie ich dem Wortmacher halt in dem ich schreibe, die wiederum mit einem höheren Geldnachfrage befriedigt werden soll, mit dem Stimulus Anleihenkauf, damit es in unseren Brieftaschen weiterhin vibriert, die inzwischen in einem Handy steckt, und wir uns in einen weiteren "Konsumrausch" hineinklicken, besoffen von einer Mentalität, die zwar unsere Oberflächengewässer, aber weniger den Ganges und seine Nebenflüsse sauber hält. So wo bin ich jetzt textlich. Genau bei der europäischen Wasserrichtline, wie auch der Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Gott sei Dank sind die in Englisch verfasst. Die Wirtschaft muss man sich ja wie einen eigenen Organismus denken. Einen der es auch gerne sexuell hat. Ganz übel wird es, wenn die Lust der Unternehmer zu investieren zum Erliegen kommt. Dann ist zu selten mein Teil. Nachfragemangeln, weil sich die Konsumenten zurückhalten ist wie Verstopfung. Durchfall ist bei zu viel Nachfrage und verknapptem Angebot. Zu Bluthochdruck muss ich mir noch was überlegen. Stagflation würde passen. Inzwischen wende ich mich wieder jenen Dingen im Leben zu die wirklich important sind. Bett1 hat die beiden Matratzen noch nicht in deren Besitz überführt. Die lassen sich da hübsch Zeit. Ich gehe ja davon aus, die haben das Matratzen-Rückgabe-Verhalten ihrer Kunden aufs genaueste analysiert. Natürlich mittels Algorithmen und big Data. Genau einen Woche nach meinem Widerruf bekam ich heute zwei Matratzenhüllen zugeschickt auf die ich dann einen Barcode zu kleben habe. Ohne Barcode keine Rückgabe. Falls sie an einer festen Matratze Interesse haben. Die feste Seite der Bett1-Matratze ist in Ordnung, wenn man wie ich um die 70 kg wiegt. In der warmen Sommerzeit eher um einiges weniger. Im Winter werde ich dann fetter. Da frisst sich die Seele einen Frustpolster an. Nur habe ich für die mittelfeste Seite der Matratzen ebenfalls bezahlt. Zwei halbe Matratzen um 400 Euro kann ich mir nicht leisten. Bankdirektor*innen persönlich kenne ich auch nicht. Ich kenne nicht mal eine/n Bankangstellt/e persönlich. Persönliche Beratung bei Bankgeschäften gibt es nur noch für Vermögende. Ein neues Handy muss ich mir auch noch kaufen. Der S. 17 Jahre jünger spricht nie vom Kaufen sondern meistens vom Zulegen. Das Alte hielt bei mir genau ein Monat länger als die 3 Jahre Garantie. Es ist ein Jammer. Natürlich nicht vollumfänglich wie die beiden Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren. 1958 im Jänner wurde im Nippon Television Network von Medienmogul Matsutore Shoriki erstmals „Unser Freund das Atom“ gezeigt. Zu einer Zeit, als es noch Japaner*innen gab die darum kämpften mussten, als Strahlenopfer anerkannt zu werden.
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Es ist vollbracht. Ich liege tatsächlich auf einer harten Matratze. Scheiße ist die hart. Da muss ich jetzt durch. Wer sich so eine Matratze zulegt hat dann eine Kreuz das auch Parkbank tauglich ist. Tauglich wie die österreichische Kabarettistin und Schriftstellerin Lisa Eckhart für die ganz große Bühne des Erfolgs. Scheiße hat die Frau Talent. Die hat zum Denken und Schreiben ein Nahverhältnis wie ich zur Fernbedienung und Neuroleptika. Ausgeladen hat man sie auch vom Hamburger Literaturwettbewerb Harbour Front Festival. Wie es aussieht doch nicht so ganz. Ich habe im Standard Auszüge aus ihrem Buch "Omama" gelesen. Brutal gut. Jetzt verstehe ich besser warum die so dünn ist. Ist wie es aussieht tatsächlich was persönliches. Die wurde als Kind von ihren Omis gemästet. Ich weniger. Meine Oma väterlicherseits war schizophren und irgendwann abgängig und meine Oma mütterlicherseits hat mich als ich dreizehn oder vierzehn war im Supermarkt nicht mehr erkannt. Nach der Scheidung hatte sie mich jahrelang nicht gesehen. Und als ich sie im Supermarkt sah war ich zu feige auf sie zuzugehen. Diesen Moment werde ich mir nie verzeihen.

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Nicht, dass Sie noch in Bernstein enden.

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Gabat Schlimmeres...

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Ja, es ist wirklich sehr nett dort und anscheinend eine neue Hasengeneration am Werken, ich war noch bei den Eltern zu Gast.

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Wenn Sie die Verwandten mütterlicherseits noch irgendwie räumlich und so weiter zuordnen können, also ich würde da irgendwann hallo sagen wollen. Ich hab ein Faible für die kitschigen Sendungen, die wo verlorene Verwandte suchen, meistens geht da eine dicke Deutsche mit holprigem Englisch und wenn's drauf ankommt Mutterspache Bairisch los und bringt verlorene Seelen zusammen *Träne aus dem Knopfloch drück*.

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Meinen sie mich Herr fritz_,?
Meinen sie mich mit den Verwandten. Soll ich jetzt Gräber schänden gehen;-) Rein formal habe ich sicherlich einige Verwandte. Allein drei weitere Geschwister. Alles Halbgeschwister. Onkel mindestens einer jungen Frau soll ich auch sein. In echt aber nur den Goadfather. Der Rest weiß nix von meiner Existenz. Und ich inzwischen auch nur noch ungern. Und wegen der Omi wo ich mich heute noch schäme. Die müsste jetzt so um die 115-120 Jahre alt sein. Das wird nix mehr mit Fernsehe-Gefühle befürchte ich. Aber ich könnte ja mich suchen lassen, den der ich war bevor ich an Schizophrenie erkrankt bin. Das wäre mal eine Ansage.

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Mehrere Geschwister, das ist doch schon mal ein Ansatz. Ist natürlich nicht so einfach, sich zu überlegen, wie man es anstellt, dass man sie findet und es ihnen vorsichtig beibringt. Der Fernsehkitsch vermittelt sicher nicht das ganze Gemälde, die Fälle, wo sie auf Granit beißen, zeigen sie nicht. Trotzdem, irgendwie hab ich's im Urin, dass die meisten Leute sich freuen, als Verwandte gefunden zu werden.

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