Donnerstag, 19. Dezember 2019
"Versuch einer paradoxen Intervention"
1.
Wie schon an anderer Stelle versucht von mir zu sagen. In letzter Zeit bin ich weniger alleinig. Ich gehe jetzt mit der Mode. Ansonsten ist alles wie gehabt, in den zerfransten Außenbezirken des Gelingens, wo die Sprache versteppt, wie die Artenvielfalt in den Meinungsblasen, Schwielen an den Händen des Gewissens die vom Arbeiten kommen, und wo Worte fast so ramponiert wie mein Gesicht, anderen Worten hinten drauf fahren, um sich in ihrer Bedeutung zu spüren, fast schon sexuell unterlegt, wie einst meine Jausenbrote mit grober Leberwust, vor denen jeder reiß aus nahm unter den Behüteten, ich natürlich auch, mache ich schon mein ganzes Leben, dem Vorhaben weiter nicht gewachsen Struktur & Raum zu designen, wie Gebäudekomplexe, dafür ist meiner wohl zu persönlich und ähnelt zu sehr einer Parkplatzwüste am Stefanietag, wo der Raum einen dann vor Tatsachen stellt, die spätestens einen Tag drauf vollendet werden, beim großen Umtausch, weil das Gegenteil von gut - gut gemeint ist, mich mit einem unsinnigen Gefühlsgebrabbel herumschlagend, fast immer unter dem Starkstrom einer Verstörung stehend, für die ich allem Anschein nach nur Worte in Verwendung habe, die im ICD-10 klassifiziert, in mein Leben eingeritzt wie so ein scheiß Hakenkreuz im Aufzug. Der Aufzug- Nationalsozialismus ist nicht klein zu kriegen, genauso wenig wie die Tuberkulose oder seit Neuestem wieder die Masern, angetrieben von einer inneren Unruhe, als ob ich auf eine Sklavengaleere zu schuften hätte in meinen Gefühlen, immer der Leere zu, mit dem Rücken zum prallen Leben, wie einst richtige Slaven den Pharaonen oder Plantagenbesitzern in den Südstaaten, nee das war jetzt zu viel, in einem stecknadelbreiten Ausschnitt von Leben, aufgebauscht auf Bierdeckelformat, ganz ohne Legende, die Zukunft skizziert zu haben in einer verrauchten Kneipe, ich hab dort nur gesoffen und so getan als ob, mit Wegen eventuell so kurz wie die Beine von Lügen, verstümmelt von größeren Interessen, die Einfluss auf mich nehmen, ohne dass ich ganz genau sagen zu können wie und warum. Zwar stammen meine Informationen geschlossen aus Qualitäts-Medien, wie Kinder aus gutem Haus, sagt man heute aber nicht mehr, im postfaktischen Zeitalter als Systemmedien geschmäht, wo Schlagzeilen mein Bewusstsein poppen, anstatt ne fesche MILF, die in ihrem tieferen Substrat zuweilen hinlangen wie bei Zeiten Kommentierende, die kurz vor Weihnachten übelst von der Rührung gepackt werden, wie Fake-Luxuswaren in einem Container, sechs Tonnen davon wurden unlängst, also in den Tagen der Uno-Klimakonferenz von Madrid, am Flughafen Schwechat entdeckt, darunter 7140 Stück Unterhosen und 1536 Leggings, gefälschte Labels, der Marken Tommy Hilfinger, Louis Vuitton, Lacoste, Gucci, Phillip Plein und Adidas, die offenbar ein amerikanisches Handelsunternehmen, von einem türkischen Händler erwarb, der den Ramsch in China bei verschiedenen Quellen einkaufte, eventuell dort wo der amerikanische Präsident, trotz Handelskrieg, seine Wiederwahl-Utensilien produzieren lässt, Flaggen auf denen „No more Bullshit“ steht, was sehr gewagt ist wie ich finde, wie all den Ramsch, in einem Aufwasch über Vietnam, nach Istanbul und dann weiter nach Wien Schwechat zu schicken, wie sie ihre Empathie-Pakete im Netz, von denen nix bleibt als heiße Luft, wenn ihre Stimme tatsächlich mal gefragt wäre und sie Stellung beziehen könnten in der einen oder anderen Sache, wenn ich Frauen in Todesangst versetzt haben soll und ähnliche Schweinereien begehe, die mich einerseits schwer beschädigen und anderseits meine Schreibe zum Verschwinden bringen und austretenwie eine Glut, so als ob ich zum Zündeln neige, sind sie so gut wie immer unabkömmlich, schön im Halbschatten der Anonymität verschanzt, möglicherweise im Gehege bei den drei Affen, die sich im "Tierpark" Schönbrunn eines mit Bergziegen teilten und nur so herumstanden, als ich an ihnen vorbeiging, weshalb ich laut ausrief, "die brauchen unbedingt einen Klappstuhl". Wegelagerer einer grauenvollen Gratis-Kultur-Mentalität, Gunst wie Missgunst-Imperialisten, die dich mit dem Enkeltrick ausnehmen oder sonst einer Finte ködern, wenn sie dir Honig ums Maul schmieren, den dann andere mit einer Neigung zur einem repressiven Charakter, für viel zu dick aufgetragen halten, einem dann wieder runter kommentieren oder abkratzen wie die Schuppen von einem Fisch, geht ratzfatz, die es zur Kostenwahrheit meiner Dekonstruktion drängt, wie mich zum Gefühl, mich für ihren Gefühlskitsch auch noch erkenntlich zeigen zu müssen in überschießender Dankbarkeit, wo wir im Netz sowieso alle gezwungen werden, in einem Teich herumzuschwimmen, um einer Angel, mit der sich die Welt nicht heben lässt, an den Haken zu gehen, als dickster Sympathie-Fisch Seiner selbst zappelnd gefangen zu werden, vom Verlangen nach Beifall gezüchtigt, wie Lachse auf einer Farm, tiefenpsychologisch angetrieben vom Wunsch nach Leckerlies und Vergünstigungen aller Art, auf die man von klein auf konditioniert wird, wo doch ein falsches Lob oft viel schlimmer Schäden anrichtet als jeder Tadel, wenn es ans Erwachen geht, derweil auf der großen Weltbühne die ganz großen Privilegien verhandelt werden, gerne von einer riesigen Tasche in die Nächste wandernd, die vom H.C Strache, Fürsprecher des kleines Mannes, dann in Gold angelegt werden, was irgendwie an die weißen Wanderer im Spiel der Könige erinnert, nicht immer zum komparativen Vorteil der Vielen, mit Auswirkungen die ich nicht ganz begreife, so multidimensional und komplex wie die Welt inzwischen beschaffen ist. Aktuell fusioniert gerade Fiat Chrylser und Peugeot, weswegen in Wien Aspern 1400 Jobs auf dem Prüfstand stehen, allerdings anders als ein Diesel von VW dies tat, die auch auf dem Prüfstand standen, wie der hiesige Rechtsstaat, wenn Wirtschaftsjournalisten behaupten, hier wird massenhaft ins vergleichsweise üppige Sozialsystem zugewandert, häufig noch unter Missbrauch des Asylsystems, dann allerdings nichts zur Wahrheitsfindung beigetragen, ob diese Vowürfe den Wahrheit entsprechen, weil sie einfach das Thema wechseln, weshalb ich mich von diesem Sprachgebrauch schon ziemlich angewidert, auf etwas zurückgeworfen fühle, das an anderer Stelle abgelehnt und verdrängt wurde, hin zu den rostigen Rändern des Bewusstsein, eventuell aus einer anderen Zeit stammend und vor mir ins Heute geschleppt, als Arbeit noch frei machte, widerwillig und ungefragt, gerne in Gestalt einer Schuld die ich abzutragen habe beim Über-Ich, das sagt man so, gefühlt zu Wucherzinsen, nicht lange und hart genug im Leben gearbeitet zu haben und viel zu früh ins vergleichsweise üppige Sozialstem einwanderte, ohne dabei den Rechtsweg abzukürzen, das trotzdem völlig korrupt scheint in seiner Struktur, derweil Banken in echt das Fußvolk unter den Kunden wieder wegschickt wie Bettler, die sie für unverbesserliche Hinterwäldler halten, weil die ihr Erspartes tatsächlich noch auf ein Sparbuch legen wollen, statt knapp vor Weihnachten in die Vollen zu gehen, an den Devisenmärkten, oder es mal mit Derivaten zu versuchen, die sich hebeln lassen, während die Stille, von der ich mich umzingelt wähne, wofür es allerdings keine Beweise gibt, scheppernd wie die Kochtöpfe der Madres de Plaza de Mayo, in Diyarbakir, wo kurdisch-stämmige Mütter ihre Söhne wiederhaben wollen von der Bestie Krieg, die sich der türkische Präsident hält wie ein Haustier, oft gefüttert von der PKK, der jetzt in Lybien eine neue Front eröffnen möchte, nachdem der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy dieses Kapitel für sich geschlossen hat, wie so ein Türchen auf dem Weihnachtskalander, nachdem man die Schokolade gefressen hat, inzwischen ziemlich allergisch aufs Umblättern von Seiten etwaiger Druckwerke reagiert, wie ich aufs Histamin, als Intoleranter und weitere Verbundstoffe, in dieser Frage zu den 1%tigen unter den Hiesigen gehörend. Macht gemeinsamt mit Schizophrenie zwei Mal eine 1%tige Wahrscheinlichkeit. Was ich schon a bissl unfein finde vom Schicksal, nicht ohne festzuhalten dass es viel Übleres gibt. Nicht dass ich falsch verstanden werde. Gibt keinen Grund zu klagen, höchstens zu jammern.
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2.
Obschon ich früh im Leben, von meiner echten Mami geschmäht, verraten und an den Goadfather verkauft oder sagen wir ausgelagert wurde wie Tätigkeiten von minderen Wert, an die internationalen Gefühlsmärkte, über Simmering, Pankow, das Perlflussdelta und eventuell auch Laos oder Myanmar, einst zum goldenen Dreieck verklärt, als die Zeit nach Platz hatte für Aussteiger, schwer auf Droge oder sonst wie seltsam, die mit wenig Gepäck reisten, hin zum Strandleben in Indien oder auf den Kanaren, was so ziemlich alles ist was ich im Leben hinbekommen habe ohne ungut aufzufallen, auch dann wenn ich abwesend bin, fast fertiggeschraubt als Produkt Mensch, wieder rüber geschickt nach Europa, zuvor jedoch durch den pazifischen Ozean geschippert, rauf bis nach Rotterdam oder Hamburg und dort gelöscht, auch aus dem Bewusstsein meiner Leiblichen, eventuell mit einer Selbstverständlichkeit wie ich hier Buchstaben lösche die nicht zusammenpassen, wie Paare die sich online nicht mehr ineinander verlieben können, sobald sie von Algorithmen ein „Niet“ zu hören bekommen, wie einst die Ungarn und Tschechen von den Russen, auf LKWs umgeladen und dann über Bratislava bis nach Győr und von dort wieder runter in den Süden Österreichs, jetzt aber mit der Bahn, wegen dem Klima, in Goadfather seinem Bewusstsein abgeladen wie die Mafia Müll, der mich zum Leibeigenen seines Grolls machte, das halte ich für unbestritten, beiseitegeschoben von der direkten Nachfolgerin, Goadfather seinem Lebensmenschen. Wogegen es an sich nix einzuwenden gibt, wenn es nicht mich getroffen hätte der diese Idylle störte. Lästig bin ich ihnen gewesen möchte ich nicht schreiben. Lästig sind oft Fliegen, obschon dieses Adjektiv der Wahrheit sehr nahe kommt, eventuell zu nahe, an der ich mir nicht die Finger verbrennen möchte, egal wie gebrannt ich als Kind inzwischen bin. Apropos was mit Brennen. In der Kulturzeit auf 3sat, zeigten sie letzte Woche Bilder des Fotografen Araquém Alcântara, der die ziemlich radikale Ausbeutung des Amazonasbeckens mit seiner Kamera festhält, wohin sie ihr Interesse vorderhorstig richten sollten und weniger auf SVUs-Fahrer*innen, falls sie sich um die Biodiversität dieser Welt ernsthafte Sorgen machen. Der dortige Regenwald hat inzwischen was von einem Salon für die Besseren unter den Herrschaften, wenn sich Salonsozis von Rauchschwaden teurer Zigarren umnebelt, auf die Seite von Ultrahardcore-Kapitalisten schlagen, die einen auf drei-fach-Anal machen mit sozialen Standards, wie die Samwer-Brüder, die das Internetgeschäft inzwischen für zu flatterhaft und krisenanfällig halten und stattdessen lieber in Betongold machen, mit entsprechenden Folgen, wenn die Britischen Jungferninseln ins Spiel kommen als Eigentümer, die von Steuern und Abhaben eher selten penetriert werden in einem Gangbang. 2005 schoss der Fotograf eine Aufnahme von einem Ameisenbär, der einer Brandrodung entkam, vorne herum mit verbranntem Fell, blind, auf seinen Hinterbeinen stehend. Besser sie gucken sich dieses Foto nicht an und klicken lieber hin zur Greta, in einem deutschen Zug, die inzwischen auch sehr viel Wert auf die richtige Internierung, nee Inszenierung ihrer Person legt. Internierung von Flüchtlingen, eventuell an einem Ort konzentriert und von einer Reiterstaffel bewacht, ist in Österreich derzeit nicht mehr zu haben. Der hiesige Verfassungsgerichtshof, oberste Instanz des Rechtsstaats, hat mit der Sozialhilfe jetzt noch ein weiteres Prestigeprojekt der gescheiterten ÖVP-FPÖ Regierung gekippt, nach dem Sicherheitspaket und Teilen der Krankenkassenreform. Was ich durchaus verstehen kann. Man muss sich schon richtig in Szene setzen und gekonnt ins Bild rücken, weg von einem Kind, dem das Fachpersonal jenseits der Fünfzig noch was mit Deprivation andichtet, weggekickt von den Erwachsenen wie Zeug das im Weg steht. Ein Ballast-Kind, auf das man sich nicht einlassen wollte oder konnte, ignoriert in seiner Bedürftigkeit, weil der Mensch um sich selbstwirksam zu begreifen, Verortung, Verwurzelung, Sinn, Beziehung, Zugehörigkeit und Beziehung braucht, steht zumindest so in meiner Q-Zeitung, in der Kolumne vom Wissenschaftler Kurt Kotrschal, wenngleich ich Verortung eh hatte, hinten hinaus im Keller, mit dem Besen von Frauen verscheucht, die sich als Mütter um ihre Töchter sorgten, die duftend an einer Wäscheleine hingen und halt von einem anderen Arschloch gepflückt wurden, wenn zuvor in den entscheidenden Jahren eines jeden Lebens, scheint was biologisches zu sein, Neuronen und Synapsen Verbindungen eingehen, die oft ein Leben halten wie früher noch die unglücklichsten Ehen, und einen auf seinem Weg durch die Institutionen tragen, vom Hänschen zum Hans, von der fetten Haushälterin missachtet wurde, die nur eine ruhige Kugel schieben wollte, was mein Schaden wohl nicht wahr, obschon meine Halbschwester behauptet wir hätten noch auf Holzscheitel gekniet. Unter Zuwendung, so in Richtung Fordern und Fördern, verstand diese Bitch, mich als fünfjährigen, Anteil haben zu lassen an ihren sexuellen Gelüsten, wenn sie sich die Titten, mächtig wie das Karakorum, von fremden Kerlen massieren ließ, gerne mal mit einem Tschik im Mundwinkel, dabei ein Verhältnis zur Körperhygiene habend, bei Schweißgeruch kriege ich heute noch die Krise, wie die Herrschaftlichen in bestimmten Kreisen zum menschengemachten Klimawandel, der weiterhin angezweifelt und bekämpft wird, was eine typische Reaktion sein soll, wenn eine Ära zu Ende geht und die neue Zeit das Empfinden der Zeitgenössischen durchrüttelt, wie so eine Vibrationsplatte im Shopping-TV die Haxen, und alte Gewissheiten ins Wanken geraten, die von kulturellen Werten geprägt, noch immer dem falschen Paar Gummistiefel hinterherlaufen, hin zu einer Wärmequelle (des Populismus), die in meinem Fall aus russischen Blutgas stammt, wo ich in was grob Geopolitisches verwickelt bin, sobald ich die Heizung aufdrehe, siehe Nord Stream 2, auch weil diese Herrschaften nicht in irgendwelche Klima-Modellen gepresst werden wollen, die zwar vorgeben empirisch zu sein und evidenzbasiert, aber trotzdem keine exakte Abbildung der Wirklichkeit sind, weil das Ergebnis, das dann entsprechend interpretiert wird, immer auch von den Annahmen abhängt mit dem so ein Klima-Modell gespeist wird, obschon man sagen kann, wirklich gut sieht es derzeit in dieser Frage nicht für uns aus, lahme Gäule, am Gnadenhof der Geschichte, die wir noch aus einer anderen Zeit ab/stammen, wie die älteste Felsmalerei auf der indonesischen Insel Sulawesi, die in ihrer Gegenständlichkeit 43 900 Jahre alt sein soll, vor allem weil die Macherin, einer geistig-moralischen Wende, hin zu einer grüneren Lebensweise, mit regenerativen Energiesystemen, weshalb der Welterschöpfungstag, auf den 29. Februar fällt, die nachhaltigere Produktionsketten hat, die es so noch nicht gibt, zumindest nicht am Flughafen Schwechat, siehe auch das Thema „Pfadabhängigkeit“, ein recht zartes und unscheinbares Geschöpf im Teenegeralter ist, die „alten weißen Männern“, wohl den Rang abgelaufen hat, wie extremst important geht und den gesellschaftlichen Diskurs bestimmt, obschon die einen an der Waffel hat, aktuell noch ganz ohne Bartholomäusnacht, ein Kontrollverlust, den ihr die einstigen Gatekeeper der industriellen Moderne nicht verzeihen wollen/können, da Macht ein viel wirksameres Potenzmittel ist wie das zerbröselte Horn eines Nashorn aus verklebten Haaren, zwangsläufig reaktionär auf so eine Entwicklung reagieren müssen, hin zu Restauration, wenn sie zusehend an gesellschaftlichen Gewicht einbüßen und stattdessen an Bauchfett zulegen, das irgendwann den Blick einschränkt, obschon Wissenschaftler*innen, denen gerne mal unredliche Motive unterstellt werden, was eine unerreichbare Menschenkunst ist, andere durch den Dreck zu ziehen, wie ein Schnitzel durchs Eigelb, damit es zum Wiener wird, grantelnd und morbide, weit in die Zukunft zu sehen glauben, wie einst das Orakel von Delphi, allerdings mit den Mitteln der Vernunft, ganz ohne Okkultismus und Voodoo-Zauber, an den Frauen aus Nigeria glauben, wenn sie hier in Wien von einer „Madame“ zur Prostitution gezwungen werden, anschaffend am Straßenstrich in der Vorweihnachtszeit, in der Gstätten, wie man so schön sagt oder auf Parkplatzwüsten, nachdem sie ein rohes Hühnerherz essen mussten und mit einer Rasierklinge geritzt wurden, fast so wie sich die „Jules“ ritzt, in der wunderbaren Serie „Euphoria“, egal was die Kritik schreibt, in dieser hochbrisanten Angelegenheit von epochaler Dringlichkeit, von einer radikalen Transformation aller Lebensbereich sprechen, um nicht Revolution zu sagen.
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3.
Weiter sicherlich. Was soll ich sonst tun. Im Moment versteinern?

Der Begriff Revolution kommt nicht so gut an bei den Leuten, den einfachen wie den hochkomplexen, dem Menschen der Zukunft, der nicht so simpel und grob geschnitzt ist wie ich und vor einem Meer aus Möglichkeiten im Leben steht wie ich einst vor einem verschlossenen Kühlschrank. Umgehend denken die an einen blutigen Umsturz aller Verhältnisse und Plünderungen, wenn der menschliche Abschaum aus seinen Löchern gekrochen kommt und sich zusammenrottet zu einer Hetzmasse, in echt schaffen die ja mehr als den einen oder anderen Shitstorm, wie die Altvorderen aus der Zahnbürsten-Mord-AG, die wild entschlossen zur Tat schritten, was ich diesem Land und ihrem niemals verzeihen werde. Die Sache ist ja so. Als Hawaiiane*rin denkt man sich eventuell. Diese scheiß Touristen und Vermögenden vom Festland, in ihren billigen Sandalen und teuren Villen, die alles Land verschandeln oder aufkaufen. Das ist ja nicht auszuhalten. Als Österreicher*rin, denkt man sich fast zwangsläufig. Diese scheiß Tourismus-Macher*innen und Nazis, mit ihren Skigebieten, Seevillen, die noch erschlossen werden müssen oder eingezäunt gehören, wie die Sissy und der Mozart und ihre ewigen Ressentiments, kacken das ganze Land zu mit ihren geldgeilen Vorhaben und braunen Gefühlssud. Das ist ja nicht auszuhalten. Was in der Bewertung hinten hinaus doch einen gewissen Unterschied macht und naturgemäß andere Assoziationen weckt, wenn hier gegen 16 Uhr das Tageslicht ausfällt, weshalb von einer Revolution nicht gesprochen wird. Das führt dann auf Abwege hin zu den Schotten, die ein Bündnis mit den Teesackerln eingingen und die Maria Stuart - Königin von Schottland köpften und ihren Anspruch auf den englischen Thron, auch weil es in dieser Sache ein wenig an Solidarität und den Ladys mangelte, auf dem jetzt der herzlose Eaton-Zögling Boris Johnson sitzt, Ziehsohn von Winston Churchill, der allerdings nichts weiß von seiner Vormundschaft, der sich jetzt auch noch mit Kaiser Augustus vergleicht, der seine Regentschaft auch mit harter Hand und Blutvergießen begann, einige Briten halten den Austritt aus der EU für ein zweites Dünnkirchen, der seine Sache ziemlich gut gemacht hat, zumindest im Verhältnis zu seiner Vorgängerin Theresa May, die natürlich nicht das Schicksal der Marie-Antoinette von Österreich-Lothringen ereilte, als sich der Hinrichtungspöbel um ihre Schuhe geprügelt haben soll, all ihrer Wertgegenstände beraubt, wie die Romanows, nachdem die Bolschewiki um Andrei Markow ihre totgeschossenen Leichen im Wald verscharrt hatten, was die Hohenzollern heute naturgemäß nicht davon abhält, um ihr (ideologisches)Erbe zu kämpfen, natürlich nicht mit aufgepflanzten Bajonette wie die Einstigen, in Verdun und am Isonzo, um jeden Millimeter Frontverlauf ringend, die ihr Leben zu Millionen ließen für Kaiser, Gott und Vaterland, sondern mit den Mitteln des Rechtsstaates, der in solchen Angelegenheiten auf einmal nicht mehr ganz so korrupt scheint und ideologisch schwerst unterwandert, von militanten Multikulturalisten, wie es dem Asylwesen unentwegt unterstellt wird. Angeblich geht es den Spätkaiserlichen, die wohl auch noch in „ältlichen Geschlechterrollen“ (Spiegel Nr. 51 Seite 137) denken, zu denen zählt man, wenn man stur und unbelehrbar an seiner Heterosexualität festhält, nicht nur um materielle Wert, wie in meinem Fall. Ende des Jahres bekomme ich immer den Blues wenn die Rechnungen fürs Gratis-Bloggen ins Haus flattern, natürlich auch wegen dem Wetter krieg ich den, das nur was für die besseren Herrschaften ist, mit Projekten, Lösungskompetenz oder einem Skiträger am Auto, gefühlt oft letztgültig in ihrem Anspruch, wie auch in ihren Kommentaren, die ganz großen Fragen des Lebens beantwortend, auch in Unterpunkten wenn es sein muss oder lustigen Smileys, die irgendwie nicht ganz zur Hinfälligkeit allen Lebens auf diesem Planten passen, und die ich für eine gemeine Finte halte, seit Gott von Brüssel aus ein brandneues Testament schreibt, das einige naturgemäß dem alten Soros zurechnen, dem gerne übermenschlicher Einfluss angedichtet wird, der dann naturgemäß nur jüdisch sein kann, weshalb es sich derzeit schon am Obst und Gemüse spießt, falls dieses aus den besetzten Gebieten stammt. Im Rechthaben lebt es sich nun mal leichter als im Nichtskönnen, als eine Spielform des französischen "I`appel du vide" - der Ruf der Leere. Brutal wie die Materialkosten steigen. Allein das Abo für die Tageszeitung um 7%. Fast schon so eilig wie die Mieten. Ohne Goadfather sein Mäzenat könnte ich mein Schreiben in dieser Form nicht betreiben. Was ja mein eigentliches Problem ist. Abhängig zu sein, auf zu vielen Ebenen, von zu vielen Zufälligkeiten des Lebens und Launen, die Menschen nun mal haben, denen man sich niemals so ganz ausliefern sollte, außer man hält dieses Ausgeliefertsein für Liebe, hin zu einem Leben als Büttel und Bittsteller, ohne persönlicher Handhabe, die Dinge zu meinen Gunsten zu verändern, wo doch die Welt voller Möglichkeiten ist (Siemens-Chef Joe Kaeser), mal als Handelnder zu wirken und nicht als Behandelter, abgekanzelt und zurechtgewiesen, wenn`s mal eng wird emotional, weshalb ich seit über 30 Jahren, vor Pontius genauso auf der Flucht bin, wie ich vor Pilates davonrenne, die einen Hang zum Systematischen haben sollen und mit Hilfe ihrer Körperkontrolle versuchen den Geist zu steuern, was mich heillos überfordert, mein Geist ist „führerlos“, oft in einem rasendem Tempo, über die Ausfallstraße an mir vorbei, wie an einem ausgestorbenen Dorf, verwittert und in der Substanz angegriffen, in die Speckgürtel des Kleinstbürgerlichen, was wiederum zwangsläufig zu einer gewissen Uniformität führen muss, die nur Gleichgeschaltete aushalten können, die einen ähnlichen Bildungsweg gegangen sind, gentrifiziert und auch sonst. Magere Milch des Straucheln, nee das schickt sich nicht sorry, das klingt zu sehr nach Zentrum und Asche, trotzdem braucht es nicht viel, so wenig wie ich kann, ich bin schnell mal angreifbar, so bereitwillig wie ich Auskunft gebe, früh im Leben liegen geblieben zu sein, mit einem Totalschaden an Neuronen ohne entsprechenden Anbindung zu den Synapsen und der Außenwelt und an sie, sogar schreibend von der Gnade anderer abhängig zu sein, wie zu feudalen Zeiten als Leibeigener, weshalb ich früher lieber von der Flasche abhängig war (zumindest wenn ich mich gut fühlen wollte), als heute von Klicks und Kommentaren, oft jenseits vom Erwünschten und Vorausgesetzten fühlend, ist so bei Schizophrenie, in dem einen oder anderen Moment, heute noch von den Wirrnissen schlimmster Besäufnisse illustriert wie auch gezeichnet, aus denen ich ganz ehrlich gesagt nie mehr ganz zurück gefunden habe ins Leben der besseren Herrschaften. Dafür sprach auch mein Freundschaftskreis, als ich in den frühen Zwanzigern, auf einer griechischen Insel absichtlich in eine Mauer fuhr, mit Beifahrer, dem Besitzer des Wagens, dreizehn Jahre vor dem Film „Gegen die Wand“, als Jugoslawien in mörderisch Absicht zerfiel und der Schriftsteller Peter Hanke, wie ich Kind einer windische Mutter, aus der slowenischsprachigen Volksgruppe, ist was mit Minderheit, allerdings von der nördlichen Seite der Drau, in den ethnischen Trümmern der zerfallenden Vielvölkerstaates, mit seinen Worten, in den dortigen Ruinen, eventuell in großschriftstellerischer Absicht, so genau kann das von der Bronx aus nicht sagen, nach seinen Wurzeln grub, die er in Österreich nicht finden konnte, mit seinem deutschen Vater, wo es ihn nur noch an der Nation würgte, was ihm jetzt hinten hinaus zum Nobelpreis, und der ganzen Herrlichkeit, eventuell auch als Bürde wieder von Neuem den Vorwurf einbrachte, er sei einer, der in den Todeszonen von Srebrenica, Tuzla, Sarajevo und Goražde zum Dichten neigt, wie der Baron von Münchhausen zur Lügen, eventuell sogar in der Tradition von Tolstoi, Homer und Cervantes stehend. Ich sag`s mal so. Wie zuvor schon die Serben, haben die Nobelpreismacher*innen den Menschen hinter dem Schriftsteller Peter Handke, den es zum Ruhm zieht, der alleinig macht, wie mich zu einem Balkon mit Meerblick, geschickt benutzt, sich als Instanz von alles überragendem Rang im weltläufigen Kulturbetrieb wieder ins Gespräch zu bringen, dessen Image schwer ramponiert war, nach all den Vorwürfe der Korruption bis hin zu einer Vergewaltigung und einer rechtskräftigen Verurteilung eines Mannes, in der Anstalt, nee Akademie, wo die allerhöchsten Weihen, die unsere Kultur zu vergeben hat geschaffen werden, in einem schöpferischen Akt, ein Nobelpreis ist wie Heiliggesprochen werden, aber noch bei Bewusstsein, schwerste Anschuldigungen wurden da erhoben, die dann auch noch bewiesen wurden in der Realität, weil es sogar den höchsten Ständen und Rängen der Gesellschaft, die Biologie aus allen Ritzen drückt, so bald diese schlecht verspachtelt sind, oft mit einer Radikalität, die einen kopflos macht, wenn sogar jene unter den Herrschaften, die den Edelsten zugeteilt wurden, wie von der Gemeinde Wien eine Wohnung, ein Verhalten an den Tag legen, fickrig, geil, und rücksichtslos, wie man es sich eigentlich von „den Erbärmlichen“ erwartet, wenn nicht sogar vorausgesetzt wird, weshalb der Literaturnobelpreis letztes Jahr auch ausfiel.
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4.
Da gab es noch zu viel Sprengstoff in der Akademie, der entschärft werden musste. Für meine Theorie spricht auch die Verleihung des Nobelpreises 2018 an die polnische Schriftsteller Olga Tokarczuk. An der Wahl entzündete sich keine Debatte, abgesehen vom heilig-nationalen Polen der PiS, die national und autoritär, gerade versuchen den europäischen Binnenmarkt auszuhebeln, indem sie einen legistischen Umsturz planen, weg vom EU-Recht hin zum nationalen Recht, die von einer Erzählung der „vierten Person“ träumte in ihrer Nobelpreisrede, hin zu einem höheren Standpunkt, und nicht ideologisch so vergiftet wie in der Sache Handke, wo sich die Seiten so unversöhnlich gegenüberstehen wie aktuell die politischen Lager in den USA, eingegraben in den Frontstellungen gegenseitigen Anschuldigungen und Vorwürfe auch noch das Unverzeihliche zu verteidigen, weil die Balkankriege noch nicht restlos aufgearbeitet wurden, so als ob man Kriege aufarbeiten kann wie Akten die liegen geblieben sind oder Wäsche die noch weiß gewaschen gehört, eventuell im hiesigen Feuilleton, wo dann die letztgültigen Antworten auf den kroatischen Nationalismus gefunden werden, wie Eiscreme in einer Gefriertruhe unter Bergen von Toten und Traumatisierten, den es den Menschen in Dalmatien aus allen Poren drückt, wovon ich mich persönlich überzeugen konnten. In Dalmatien sprechen Siegerstatuten und schweigen die Menschen, vor allem den dortigen Frauen ist kein Wort zu entlocken. Das haben die Weltliteratur-Macher*innen der Akademie, nobel wie sie sind, extremst klug eingefädelt auf einer tiefenpsycholgischen Ebene. Das kann wohl kein Zufall sein. Oder doch. So viele namhafte Schriftsteller*innen forderten nicht Gerechtigkeit für Serbien. Hier die seriöse Wahl, eine Schriftstellerin wie es sich das Feuilleton wünscht und dort der aufgelegte Skandal, ein grantelnder Österreicher. Und dann beides gleich in einem Aufwasch, während der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy längst ein anderes Kapitel in seinem Denkerleben aufgeschlagen hat. Falls sie die Fährte, die ich legte nicht aufgenommen haben, werde ich halt direkter. Da fordert ein Philosoph den Tyrannenmord (Gaddafi) und bekommt den auch und ist trotzdem fein raus nach ein paar tausend Toten, die dort dortigen Bürgerkrieg inzwischen gefordert hat.

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Einfach nur weitermachen. Danke ❤️

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Lieber Herr Schizophrenist,
trotz allem erst einmal angenehme und schöne Weihnachtsfeiertage.
Herzliche Grüße

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Danke. Wünsche ich ihnen auch.

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Schön, wieder von Ihnen zu lesen!
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Aber vielleicht war der Grund für die Pause ja das "nicht mehr ganz so alleinig"-sein, das freut mich sehr für Sie.
Viele Grüße und angenehme Feiertage!

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Schade dass ihr Sorgen keine histaminfreien Kekse backen. Ich muss in der Sache immer meinem online-Kumpel extremste Bedürftigkeit vortäuschen.

Ebenfalls nette Grüße und wohlwollende Feiertage.

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👼🍪🍪🍪 (…=Carob)

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