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Donnerstag, 24. Dezember 2015
Mein Weihnachtsgruss
der imperialist, 20:10h
Weißer, ich wünsche die alles Gute zu Weihnachten und ein neues Jahr, das dir weder blöd kommt oder sonst wie ins Knick fickt. Und ka Schnaps Weißer, ka Schnaps hörst du. Wie sang einst der Franze Morak:
Es ist ihr Spiel, sie sind am Drücker,
und du wirst es nicht übersteh´n.
Sie lassen dir nicht eine Chance,
und bedienen dich extrem.
Sie setzen hoch, sie schlagen tief.
und keiner kommt da raus.
Nur ich hab sie geseh´n,
und ich weiß genau:
Sieger sehen anders aus!
Es ist ihr Zug, es ist ihr Blatt,
und alles auf ihrer Seite.
Sie geben´s dir kalt, sie geben´s dir warm,
und Länge mal Höhe mal Breite.
Sie legen die Köder, sie stellen die Fallen,
und keiner kommt da raus.
Nur ich hab sie geseh´n,
und ich weiß genau:
Sieger sehen .............
Ich weiß alles nur leeres Gerde, Kunst halt. Trotzdem Weißer sind wir noch da. Und darauf kommt es an.
Es ist ihr Spiel, sie sind am Drücker,
und du wirst es nicht übersteh´n.
Sie lassen dir nicht eine Chance,
und bedienen dich extrem.
Sie setzen hoch, sie schlagen tief.
und keiner kommt da raus.
Nur ich hab sie geseh´n,
und ich weiß genau:
Sieger sehen anders aus!
Es ist ihr Zug, es ist ihr Blatt,
und alles auf ihrer Seite.
Sie geben´s dir kalt, sie geben´s dir warm,
und Länge mal Höhe mal Breite.
Sie legen die Köder, sie stellen die Fallen,
und keiner kommt da raus.
Nur ich hab sie geseh´n,
und ich weiß genau:
Sieger sehen .............
Ich weiß alles nur leeres Gerde, Kunst halt. Trotzdem Weißer sind wir noch da. Und darauf kommt es an.
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Ich hab den Text in dem es angeblich um eine politische Analyse des Wortes Fischgrät geht fertig geschrieben. Vom Lesen würde ich tunlichst abraten. Macht keinen Sinn. Ehrlich.
der imperialist, 19:28h
Sau lustig. 24. Dez. 20:24 Uhr. Keiner bloggt. Hahahaha.
Weil es derzeit ist wie es ist, grau und blau, meistens irgendetwas dazwischen, als ob das Wetter den Blues hat und verwelkt mit Kaffeeflecken am Revers der guten Laune, der Dezember hat im Schizophrenisten-Dasein keinen guten Ruf, da weiß ich nicht wohin, sehe ich mich schon wieder gezwungen und von den Verhältnissen bedrängt, einfach so zu tun als ob, um mir diese Welt und das Ausbleiben von Welt schreibend vom Leib zu halten. Und natürlich auch den englischen Gentleman der zwanghaft versuchte den Aufzug zu reparieren. Gibt nichts traurigeres als Menschen die denken sie müssen jetzt alles können, weil sie von einem Immobilienmakler übelst über den Tisch gezogen wurden, weswegen sie jetzt versuchen das verlorene Ansehen mit Zwang wieder herzustellen. Bis Weihnachten, dem Fest der Liebe, das dem Dezember erst sein freundliches Gesicht gibt, ist es auch nicht mehr weit hin. Nicht wenn ich auf die Uhr schaue. Heute schreiben wie den 24. Dezember 17 55 Uhr. Ich habe ja die schlechte Angewohnheit an manchen Texten einfach nicht weiterzuschreiben und mich meiner eigenen Gedankenwelt zu verweigern. Fragen sie mich nicht warum. Wahrscheinlich weil ich die Sinnlosigkeit meines Unterfangen einsehe, hunderte Seiten an verschachtelten Endlossätzen zu schreiben, wie eine Straße voller Schlaglöcher, die nirgendwo hin führt, außer ich biege dann und wann richtig ab, dann kommt man zum heruntergekommenen Haus eines erfahrenen Alpinisten, der nicht mehr die Form hat für einen Achttausender, und sich jetzt nur noch vergilbte Dias seiner heldenhaften Erstbegehungen ansieht. Und der Sinn in meinem Leben scheu wie ein Reh, ist mir auch wieder einmal verloren gegangen wie eine Socke in der Waschmaschine. Da tut sich dann eine Weile nichts und ich sitze nur so da, kratze mich hin und wieder und starre ängstlich in die Dämmerung des Nachmittags hinein, wie als Kind auf einen Teller süßer Tomatensauce, vor der es mich ekelte und ich warte ab bis es wieder besser wird oder der GF heim kam und mich aus der Tomtensauce-Situation befreite. Gut das es Traditionen gibt die einem überhaupt keinen Halt geben wie Weihnachten oder Silvester. Am heilig Abend, genau in ein paar Stunden, stapfe ich wie ein verblödeter Judas, angeekelt und mich in Selbstgesprächen verlierend, durch die abgedunkelte und ausgestorbene Straße in der ich vorgebe zu leben, immer auf der Suche nach einem Licht in einem Fenster und einer Krippe voller Herrlichkeit zum Wegschauen und weichen Gerüchen die ich mir natürlich nur einbilde, damit mein Scheitern nicht ganz so bitter schmeckt. Abermals ein Lebensjahr verpfändet und nicht wieder ausgelöst. Stimmt nicht. Das Jahr war gut zu mir. Es gab Balkon mit Meerblick, Tabletten gegen die Histaminintoleranz und Sommer. Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte. Wenn sie irgendwo Balkon mit Meerblick haben, schön warm wie eine Kochplatte auf Stufe 1 oder jemanden kennen der jemanden kennt, melden sie sich bei mir. Sie bekommen dafür Wien wenn sie wollen und das Versprechen das ich keine Kommentare mehr schreibe und niemanden mehr das Bloggen madig mache, auch wenn sie an der Misere nicht ganz unbeteiligt sind. So wie die olle Tante. Schreibt lieber SH hier und lieber SH dort mit bitten Unterton. Und weicht man dann einmal kurz vorm Drehbuch ab, hat es sich auch schon ausgeliebt.
Meine Sprache müssen sie sich wie die Grabkammer des Tutanchamun vorstellen, in der dieser Jüngling goldgerahmt zu Unsterblichkeit verweste, bis ihm der Bart von abertausende Augen ausgerissen und neu verklebt wurde, Zerfall interessiert die Lebenden nicht, die wollen nur den schönen Schein einer untergegangenen Hochkultur, und ich bin in dieser Gruft, eine stotternde Spinne in einer dunklen Ecke der rechten Herzkammer des Zufalls, die auf der Fidel von der Thekla aus der Biene Maya, im Netz ein E-Buch bestellt, um den Kopierschutz zu knacken, damit ich nicht mehr im Keller im abgegriffenen Penthouse blättere, sondern aufrecht und mutig wie ein Stier in der Arena, durch das Haus meiner Jugend schreite wie ein Torero und dann in den Garten rausgehe, lässig wie „The Voice“ über die Bühne und mit einem Satz über den Zaum springe und in gütiger Versenkung verschwinde. Wien ist ja eine Kulturstadt müssen sie wissen. Da gibt es für jeden etwas. Derzeit Christbäume zum halben Preis. Ich kauf mir dann nächste Woche einen vielleicht kriege ich dann noch Geld oben drauf. Falls sie homosexuell sind, sind sie in Wien gerne gesehen, ein jüdisches Viertel gibt es auch und wenn sie Moslem sind, haben sie auch gut zu tun. Sogar meine Parterre-Chinesen stehen gut im Futter. Nur für entwurzelte schizophrene Windische gibt es hier kein eigenes Viertel, nur einmal im Monat Nerventante und Supermarkttalk. Zu Weihnachten wissen sie immer wer sie sind, da wird die Ernte ihres Beziehungslebens eingeholt, während in den digitalen Landschaften der Postmodern, ein paar gebratene Truthähne hoch hinauf auf ihr Handydisplays fliegen, um von ihrem rechten Daumen abgeschossenen zu werden wie in Syrien Hände, Herzen und Beine. Ahmad al Musalamani war 14 Jahre jung und angeblich auf dem Weg zur Beerdigung seiner Mutter, als im August 2012 an einer Straßensperre auf seinem Handy ein Anti-Assad-Song entdeckt wurde. Wurde der Junge gleich einmal zu Tode gefoltert. Bashar al-Assad im Interview: „Blablabla. Die Fakten entscheiden was wahr ist oder nicht. Wenn man Menschen foltert und tötet wie könnte man da den stärksten und reichsten Staaten der Welt widerstehen ohne öffentliche Unterstützung – und das nun schon beinahe seit fünf Jahren“. Ich habe nicht die geringste Ahnung was dieser Mensch da sagt. Sie vielleicht. Die Leute sagen einfach irgendetwas um vor sich bestehen zu können. Und das tun die andauernd. Ich im Übrigen auch. Da gibt es nur eine innere Logik wie beim Abu De. Ich verstehe einfach nicht warum diesen Menschen keiner behandelt. Unbehandelt macht der einfach so weiter und schreibt noch 120 000 Blogeinträge über seine Macher. Die Welt sollte nicht so offensichtlich ins Leere treten. Ein paar lose Verdrahtungen im Kopf und du trittst nur noch auf der Stelle an der road to nowhere des Bewusstseins. Das tut niemanden gut. Wie sollten wenigstens den Anschein von Sinn waren.
Ich habe ja derzeit die Panik das sich der englische Gentleman mir anzuschließen gedenkt, wie zwei Güterwagons die bis oben hin voll sind mit Elektroschrott, die für Ghana bestimmt sind. Der englische Gentleman und ich veranstalten dann ein Wettrennen um die inoffizielle Vereinsamungsweltmeisterschaft oder wem seine Eier tiefer liegen. Die Traurigen vom englischen Gentleman hängen ja schon so tief, wäre der ein Auto würde der auf keine Fähre raufkommen. Dann ist aber Schluss mit lustig und ich hau dem echt eine rein. Menschen denen die Flucht vor einem repressiven System gelingt, wie ein Soufflee oder ein schöner Fisch auf den Punkt genau, weil die weit unter Wert geschlagen werden, ohne jede Chance sich zu entfalten wie der Duft von frisch gemahlenen Kaffee, oder das Bouquet einer Packung Tetrapack-Wein, deren Hoffnungen und Ziele, systematisch aberzogen und aberkannt wurden wie eine Mitgliedschaft im Polo-Club, weil die Kohle nur noch zum Rodeln in Unterbergen langt und nicht mehr zum Schlittenfahren in St.Moritz, widersetzen sich repressiven System manchmal insofern, das die Zuflucht in funktionierenden Demokratien, mit Rechtsstaat, Eigentumsrechten und Winterschlussverkauf im September suchen oder für unbestimmte Zeit in dunklen Kerkern verschwinden, während sie ihr altes Leben zurücklassen wie ein Leuchtturmwärter der in Pension geht seine Thermosflasche. Und diese Zurückgebliebenen, haha wie das klingt, leben dann zum Teil auch von Geldüberweisungen ihrer Verwandten, die bei uns Teller waschen, Taxi fahren und mir am Bau die Arbeit wegnahmen, sich aber trotzdem die ganze Zeit einbilden sie seien Rechtsanwälte, Chirurgen oder Architekten. Wobei des schon in Ordnung ging. Ich bin ja kein besonders geschickter Bauarbeiter. Zum Blaubeton schremmen aber war ich gut genug. Bei Blaubeton, der mindestens so hart ist wie die Herzen meiner leiblichen Mutter und der UM2, ging auch bei erfahrenen Bauarbeitern nicht so recht was weiter. Mit diesem zurück überweisenen Geld/Devisen kaufen die Zurückgebliebenen dann im eigenen Land Sachen ein. Sagen wir eine Handywertkarte oder eine Universalfernbedienung, zwei Wirtschaftszweige die indirekt bis direkt vom Clan des Autokraten kontrolliert werden. Der Autokrat hat auch nichts gegen diese Überweisungen aus dem Ausland, hat er schön was zum Ausgeben. Kauft er sich halt mit den Euros und Dollars eine schöne Yacht und mit dem Geld was nach über bleibt lässt er dann Armenspeisungen durchführen. Autokraten fürchten sich ja vor allem vor den Armen weil die im Ernstfall am wenigstens zu verlieren haben. Und vor der Armee. Vor diesen beiden Personengruppen geht jedem Autokraten der Arsch irgendwann auf Grundeis. Die Armen muss man immer in einem Zustand permanenter Überforderungen und Verunsicherung halten, so dass die zum Sterben zu viel, aber zu wenig zum Leben haben, dann hat man als Autokrat nichts zu befürchten. Schön die Mindestrente von umgerechnet 78 Euro auf 81 Euro anheben und schon huldigen die dich wie einen Erlöser, weil es vorher noch viel schlimmer war. Über die Armee schreibe ich jetzt nix. Denen gibst du einfach Spielzeug und Orden und gut zu essen.
Von Leuten die ihre Kinder auf Privatschulen schicken geht in der Regel weniger Gefahr aus. Die positionieren sich immer erst recht spät und selten eindeutig. Gebildete Leute lieben ja das Uneindeutige. Die haben einen alles ist relativ-Fetisch. Was ja nur bedingt stimmt wenn man es nicht so mit Einstein hat. Falls sie ein Mann sind. Nehmen sie einen Maßstab und messen sie mal nach. Sie wissen schon an welcher Stelle. Kommt ein ziemlich konkretes Ergebnis dabei heraus. Außer sie messen draußen im Freien wie der Herrgott uns erschuf bei -23 Grad. Die mit den Privatschulen lieben es gerne Mehrspurig. In Russland haben die eine eigene Fahrspur. Das mit den Auslandsüberweisungen ist an sich eine typische, da beißt sich die Schweinesülze in die Hand die sie füttert Situation. Sehr verfahren wie die Besitzverhältnisse im Hause Swarowski. Sie wissen ja das sind österreichische Industrielle, die machen auf Kristalle und auf Noblesse. Hinter den sauberen Fassaden soll es zugehen wie in so manchem Männerheim. Gott sei Dank musste ich nie in ein Männerheim ziehen. Dieser Kelch ging ungetrunken an mir vorüber. Die Frau Marina Giori Ihota Swarovski ist ja die Schwiegermutter vom Karl Heinz Grasser, dem einst schönsten Finanzminister Österreichs. Der soll ja mal an die Schwiegermama mir nix dir nix, 500 000 Flocken auf eine Konto überweisen haben. Nur die wusste von nix. Kann schon mal vorkommen wenn man im Geld schwimmt. Ich merk mir schon Überweisungen von 73 Cent. Egal. Von innen betrachtet ist die politische Lage in im Autokraten-Land recht unübersichtlich, weil ja auch die Presse, die gerade dem Kaiser Franz, die Krone vom Kopf reißt, vom Autorkaten und seinen Liebsten kontrolliert wird. Nehmen sie die Türkei. Dort gehen die Gefängnisse über vor Journalisten. Die hatte alle der Großwesir Erdogan persönlich einkerkern lassen weil die im blöd gekommen waren. Sagt der Mann sogar im Fernsehen.
Und so frei und unabhängig wie die türkische Judikative ist, sagt man das so, kommen die auch nicht mehr so schnell heraus. Sind die Medien erst einmal alle gleichgeschalten geht im Ofen der Freiheit endgültig das Feuer aus, das immer noch brennt, lichterloh, immer noch, des ist klar. Verheizen wir halt den Holzzaun vom Nachbarn. Wagt sich ein/e mutiger Journalist/in doch noch einmal eine andere Wahrheit zu verfassen, die der offiziellen unverdaulich im Magen liegt, werden diese Menschen auch schnell einmal erschossen, meistens auf dem Nachhauseweg von hinten. Zur Rechenschaft gezogen für all diese Verbrechen werden dann in der Regel irgendwelche Baueropfer, weil der werte Herr Vorsitzende bei Gericht, mit dem Autokraten einmal in der Wochen Backgammon spielt. Der arme Kaiser Franz und der deutsche Fußballbund. Diese Woche hat der Spiegel keine Zeit für so ein wenig erbauliches Verhalten deutscher Sportfunktionäre die ja im Grunde von FIFA-Delegierten erpresst wurden. Terror ist wichtiger als Nachspielzeit. Hauptsache Österreich schafft die Qualifikation für die WM in Katar.
Der Nachrichtensprecher erzählt gerade dass der Helmut Schmid gestorben ist, deswegen hofft die Lufthansa auf ein Ende des Tarifstreits. A bisserl unglücklich formuliert finde ich. Wird der Herr Schmid jetzt als großer Staatsmann in Erinnerung bleiben oder nur als Raucher. Soweit ich das beurteilen kann, die Zeiten mit der RAF waren wirklich übel. Da hatte er nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Da musste der Herr Schmidt auch den einen aufs Gleis stoßen um die Handlungsfähigkeit des Staates zu retten. Es ist ja auch schlecht fürs eigene Selbstverständnis einer Gemeinschaft wenn die eigenen Kinder zu Mörder werden. Bilde ich mir zumindest ein. Bringen Franzosen, andere Franzosen um, gräbt sich das ja noch tiefer in das kollektive Bewusstsein ein. Der S. meinte gestern (hahaha, gestern) der alte Herr Schmid war noch aus einem anderen Holz geschnitzt. Ich konnte mich dem S. nur anschließen. Der Herr Schmid hatte klare Kanten und Konturen. Die heutige Politiker-Generation hingegen wirken verschwommen und weichgezeichnet. Bis auf die Angie. Die hat jetzt eine klare Statur. Nur sollten Politiker in Demokratien eher verschwommen rüberkommen, wegen der andauernden Kompromisse, die die eingehen müssen. Läuft es in einer Demokratie wunderbar und auch in der Welt drum herum, benötigen Politiker keine klare Statur. Statur und Format gewinnen sie ja erst in der Krise. (oder auch nicht) Nur das wird ja keiner wollen oder, das die Kanten und Kontur haben müssen.
Falls sie an solchen Fragen wie Fertiggerichte und Überweisungen nicht so viel Interesse haben, weil sie so ganz nebenbei noch ein Leben auszuführen haben wie einst eine neue Flamme oder eine Leidenschaft die Leiden schafft, und deswegen keine Zeit haben wie ich im Klappstuhl herumzulungern oder Mettwurst-Jausenbrote fürs liebe Kindelein zu streichen, in der Hoffnung das dieses undankbare Balg wie in meinem Fall an den Broten erstickt, oder an der Liebe, was eher in ihrem Fall zu trifft hoffe ich, wie man es macht kann es falsch sein. Mir gefallen immer so Sätze wie du erdrückst mich mit deiner Liebe. Syrien und Libyen sind zwei Beispiele wie Länder nach einem Bürgerprotest/Aufstand/Revolte im Bürgerkrieg versinken. Schuld daran soll wieder einmal der Westen haben, weil der als versteckter ausländischer Akteur mitmischt. Ich mische nirgends mit. Einmal habe ich im Dienste der UNO an den Staub von den Weltzusammenhängen geklopft. Und der lag dann Zentimeter dicht auf meiner Pritschen. Feldbetten nennt man diese Konstruktionen. Auf denen liegen jetzt die Flüchtlinge. Ein Beispiel für eine Konterrevolution oder die Restaurierung des alten Systems ist Ägypten. Für das Gelingen und Etablieren eines demokratischen Systems nach einer Revolte steht derzeit noch Tunesien hoch im Kurs. Das tunesische Politiker einfach auf offener Straße liquidiert wurden oder ein Terrorist mit einem Sturmgewehr das Strandleben aufmischte, bucht man als unangenehme Nebenwirkungen einer Revolte. Die Frage die sich für mich deswegen zwangsläufig stellt. Schizophrenist erfülle diesem Text seinen letzten Willen und erschieß diesen Wortungetüm von hinten damit endlich der Weihnachtsfriede einkehrt. Das tunesische Quartett für den nationalen Dialog, schreibt die Frau Palacio, jene Gruppe zivilgesellschaftlicher Organisationen, die ja für ihren entschlossenen Beitrag der Demokratie nach der Revolution 2011 den diesjährigen Friedensnobelpreis zugesprochen bekam, eigentlich hat die Frau P. bekommen geschrieben, hat gezeigt wie wirksam eine starke Zivilgesellschaft sein kann. Deswegen soll sich die internationale Gemeinschaft ein Beispiel an Tunesien nehmen blablabla. Und dann sollte der Westen auch an seinen kurzen Aufmerksamkeitsspannen arbeiten.
So, ich müsste jetzt genau die Geschichte Tunesiens, Ägyptens, Syriens und Libyens untersuchen und vergleichen, um herauszuarbeiten warum sich in Tunesien eine funktionierende Zivilgesellschaft bilden konnte, sogenannte Tugendkreise, und in den anderen Länder nicht. Die religiöse Auslegung der Koran müsste ich auch durch deklinieren, dabei bin ich schon mit der religiösen Auslegung des Korans in meiner Straße überfordert. Da schreibe ich aber lieber über meinen Scheißhausdämon. Der hat jetzt mein Scheißhaus feierlich geschmückt und ein Geschenk hat er mich auch gemacht. Der hat der Leich, die hinter sich herzieht, auch noch das andere Bein abgeschnitten.
Fazit: Meiner Einschätzung nach war in Tunesien die Revolte erfolgreich weil der dortige Autokrat Zine el-Abidine Ben Ali am wenigstens fest im Sattel saß. Vielleich war der einfach nicht brutal genug. Nur wenn sich der tunesische Fremdenverkehr nach dem fürchterlichen Attentat vom Strand nicht bald einmal erholt, 82% der Touristen sind Europäer, Anteil des Tourismus am BIP 15,2% 2014, wird der Westen wiederum Mitschuld am Zerfall der tunesischen Zivilgesellschaft haben. Warum soll ich ich mir das alles antun wollen. Ich bin doch nicht bescheuert. Ich schreib doch nur um Herzrhythmusstörungen vorzubeugen. Ehrlich.
Weil es derzeit ist wie es ist, grau und blau, meistens irgendetwas dazwischen, als ob das Wetter den Blues hat und verwelkt mit Kaffeeflecken am Revers der guten Laune, der Dezember hat im Schizophrenisten-Dasein keinen guten Ruf, da weiß ich nicht wohin, sehe ich mich schon wieder gezwungen und von den Verhältnissen bedrängt, einfach so zu tun als ob, um mir diese Welt und das Ausbleiben von Welt schreibend vom Leib zu halten. Und natürlich auch den englischen Gentleman der zwanghaft versuchte den Aufzug zu reparieren. Gibt nichts traurigeres als Menschen die denken sie müssen jetzt alles können, weil sie von einem Immobilienmakler übelst über den Tisch gezogen wurden, weswegen sie jetzt versuchen das verlorene Ansehen mit Zwang wieder herzustellen. Bis Weihnachten, dem Fest der Liebe, das dem Dezember erst sein freundliches Gesicht gibt, ist es auch nicht mehr weit hin. Nicht wenn ich auf die Uhr schaue. Heute schreiben wie den 24. Dezember 17 55 Uhr. Ich habe ja die schlechte Angewohnheit an manchen Texten einfach nicht weiterzuschreiben und mich meiner eigenen Gedankenwelt zu verweigern. Fragen sie mich nicht warum. Wahrscheinlich weil ich die Sinnlosigkeit meines Unterfangen einsehe, hunderte Seiten an verschachtelten Endlossätzen zu schreiben, wie eine Straße voller Schlaglöcher, die nirgendwo hin führt, außer ich biege dann und wann richtig ab, dann kommt man zum heruntergekommenen Haus eines erfahrenen Alpinisten, der nicht mehr die Form hat für einen Achttausender, und sich jetzt nur noch vergilbte Dias seiner heldenhaften Erstbegehungen ansieht. Und der Sinn in meinem Leben scheu wie ein Reh, ist mir auch wieder einmal verloren gegangen wie eine Socke in der Waschmaschine. Da tut sich dann eine Weile nichts und ich sitze nur so da, kratze mich hin und wieder und starre ängstlich in die Dämmerung des Nachmittags hinein, wie als Kind auf einen Teller süßer Tomatensauce, vor der es mich ekelte und ich warte ab bis es wieder besser wird oder der GF heim kam und mich aus der Tomtensauce-Situation befreite. Gut das es Traditionen gibt die einem überhaupt keinen Halt geben wie Weihnachten oder Silvester. Am heilig Abend, genau in ein paar Stunden, stapfe ich wie ein verblödeter Judas, angeekelt und mich in Selbstgesprächen verlierend, durch die abgedunkelte und ausgestorbene Straße in der ich vorgebe zu leben, immer auf der Suche nach einem Licht in einem Fenster und einer Krippe voller Herrlichkeit zum Wegschauen und weichen Gerüchen die ich mir natürlich nur einbilde, damit mein Scheitern nicht ganz so bitter schmeckt. Abermals ein Lebensjahr verpfändet und nicht wieder ausgelöst. Stimmt nicht. Das Jahr war gut zu mir. Es gab Balkon mit Meerblick, Tabletten gegen die Histaminintoleranz und Sommer. Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte. Wenn sie irgendwo Balkon mit Meerblick haben, schön warm wie eine Kochplatte auf Stufe 1 oder jemanden kennen der jemanden kennt, melden sie sich bei mir. Sie bekommen dafür Wien wenn sie wollen und das Versprechen das ich keine Kommentare mehr schreibe und niemanden mehr das Bloggen madig mache, auch wenn sie an der Misere nicht ganz unbeteiligt sind. So wie die olle Tante. Schreibt lieber SH hier und lieber SH dort mit bitten Unterton. Und weicht man dann einmal kurz vorm Drehbuch ab, hat es sich auch schon ausgeliebt.
Meine Sprache müssen sie sich wie die Grabkammer des Tutanchamun vorstellen, in der dieser Jüngling goldgerahmt zu Unsterblichkeit verweste, bis ihm der Bart von abertausende Augen ausgerissen und neu verklebt wurde, Zerfall interessiert die Lebenden nicht, die wollen nur den schönen Schein einer untergegangenen Hochkultur, und ich bin in dieser Gruft, eine stotternde Spinne in einer dunklen Ecke der rechten Herzkammer des Zufalls, die auf der Fidel von der Thekla aus der Biene Maya, im Netz ein E-Buch bestellt, um den Kopierschutz zu knacken, damit ich nicht mehr im Keller im abgegriffenen Penthouse blättere, sondern aufrecht und mutig wie ein Stier in der Arena, durch das Haus meiner Jugend schreite wie ein Torero und dann in den Garten rausgehe, lässig wie „The Voice“ über die Bühne und mit einem Satz über den Zaum springe und in gütiger Versenkung verschwinde. Wien ist ja eine Kulturstadt müssen sie wissen. Da gibt es für jeden etwas. Derzeit Christbäume zum halben Preis. Ich kauf mir dann nächste Woche einen vielleicht kriege ich dann noch Geld oben drauf. Falls sie homosexuell sind, sind sie in Wien gerne gesehen, ein jüdisches Viertel gibt es auch und wenn sie Moslem sind, haben sie auch gut zu tun. Sogar meine Parterre-Chinesen stehen gut im Futter. Nur für entwurzelte schizophrene Windische gibt es hier kein eigenes Viertel, nur einmal im Monat Nerventante und Supermarkttalk. Zu Weihnachten wissen sie immer wer sie sind, da wird die Ernte ihres Beziehungslebens eingeholt, während in den digitalen Landschaften der Postmodern, ein paar gebratene Truthähne hoch hinauf auf ihr Handydisplays fliegen, um von ihrem rechten Daumen abgeschossenen zu werden wie in Syrien Hände, Herzen und Beine. Ahmad al Musalamani war 14 Jahre jung und angeblich auf dem Weg zur Beerdigung seiner Mutter, als im August 2012 an einer Straßensperre auf seinem Handy ein Anti-Assad-Song entdeckt wurde. Wurde der Junge gleich einmal zu Tode gefoltert. Bashar al-Assad im Interview: „Blablabla. Die Fakten entscheiden was wahr ist oder nicht. Wenn man Menschen foltert und tötet wie könnte man da den stärksten und reichsten Staaten der Welt widerstehen ohne öffentliche Unterstützung – und das nun schon beinahe seit fünf Jahren“. Ich habe nicht die geringste Ahnung was dieser Mensch da sagt. Sie vielleicht. Die Leute sagen einfach irgendetwas um vor sich bestehen zu können. Und das tun die andauernd. Ich im Übrigen auch. Da gibt es nur eine innere Logik wie beim Abu De. Ich verstehe einfach nicht warum diesen Menschen keiner behandelt. Unbehandelt macht der einfach so weiter und schreibt noch 120 000 Blogeinträge über seine Macher. Die Welt sollte nicht so offensichtlich ins Leere treten. Ein paar lose Verdrahtungen im Kopf und du trittst nur noch auf der Stelle an der road to nowhere des Bewusstseins. Das tut niemanden gut. Wie sollten wenigstens den Anschein von Sinn waren.
Ich habe ja derzeit die Panik das sich der englische Gentleman mir anzuschließen gedenkt, wie zwei Güterwagons die bis oben hin voll sind mit Elektroschrott, die für Ghana bestimmt sind. Der englische Gentleman und ich veranstalten dann ein Wettrennen um die inoffizielle Vereinsamungsweltmeisterschaft oder wem seine Eier tiefer liegen. Die Traurigen vom englischen Gentleman hängen ja schon so tief, wäre der ein Auto würde der auf keine Fähre raufkommen. Dann ist aber Schluss mit lustig und ich hau dem echt eine rein. Menschen denen die Flucht vor einem repressiven System gelingt, wie ein Soufflee oder ein schöner Fisch auf den Punkt genau, weil die weit unter Wert geschlagen werden, ohne jede Chance sich zu entfalten wie der Duft von frisch gemahlenen Kaffee, oder das Bouquet einer Packung Tetrapack-Wein, deren Hoffnungen und Ziele, systematisch aberzogen und aberkannt wurden wie eine Mitgliedschaft im Polo-Club, weil die Kohle nur noch zum Rodeln in Unterbergen langt und nicht mehr zum Schlittenfahren in St.Moritz, widersetzen sich repressiven System manchmal insofern, das die Zuflucht in funktionierenden Demokratien, mit Rechtsstaat, Eigentumsrechten und Winterschlussverkauf im September suchen oder für unbestimmte Zeit in dunklen Kerkern verschwinden, während sie ihr altes Leben zurücklassen wie ein Leuchtturmwärter der in Pension geht seine Thermosflasche. Und diese Zurückgebliebenen, haha wie das klingt, leben dann zum Teil auch von Geldüberweisungen ihrer Verwandten, die bei uns Teller waschen, Taxi fahren und mir am Bau die Arbeit wegnahmen, sich aber trotzdem die ganze Zeit einbilden sie seien Rechtsanwälte, Chirurgen oder Architekten. Wobei des schon in Ordnung ging. Ich bin ja kein besonders geschickter Bauarbeiter. Zum Blaubeton schremmen aber war ich gut genug. Bei Blaubeton, der mindestens so hart ist wie die Herzen meiner leiblichen Mutter und der UM2, ging auch bei erfahrenen Bauarbeitern nicht so recht was weiter. Mit diesem zurück überweisenen Geld/Devisen kaufen die Zurückgebliebenen dann im eigenen Land Sachen ein. Sagen wir eine Handywertkarte oder eine Universalfernbedienung, zwei Wirtschaftszweige die indirekt bis direkt vom Clan des Autokraten kontrolliert werden. Der Autokrat hat auch nichts gegen diese Überweisungen aus dem Ausland, hat er schön was zum Ausgeben. Kauft er sich halt mit den Euros und Dollars eine schöne Yacht und mit dem Geld was nach über bleibt lässt er dann Armenspeisungen durchführen. Autokraten fürchten sich ja vor allem vor den Armen weil die im Ernstfall am wenigstens zu verlieren haben. Und vor der Armee. Vor diesen beiden Personengruppen geht jedem Autokraten der Arsch irgendwann auf Grundeis. Die Armen muss man immer in einem Zustand permanenter Überforderungen und Verunsicherung halten, so dass die zum Sterben zu viel, aber zu wenig zum Leben haben, dann hat man als Autokrat nichts zu befürchten. Schön die Mindestrente von umgerechnet 78 Euro auf 81 Euro anheben und schon huldigen die dich wie einen Erlöser, weil es vorher noch viel schlimmer war. Über die Armee schreibe ich jetzt nix. Denen gibst du einfach Spielzeug und Orden und gut zu essen.
Von Leuten die ihre Kinder auf Privatschulen schicken geht in der Regel weniger Gefahr aus. Die positionieren sich immer erst recht spät und selten eindeutig. Gebildete Leute lieben ja das Uneindeutige. Die haben einen alles ist relativ-Fetisch. Was ja nur bedingt stimmt wenn man es nicht so mit Einstein hat. Falls sie ein Mann sind. Nehmen sie einen Maßstab und messen sie mal nach. Sie wissen schon an welcher Stelle. Kommt ein ziemlich konkretes Ergebnis dabei heraus. Außer sie messen draußen im Freien wie der Herrgott uns erschuf bei -23 Grad. Die mit den Privatschulen lieben es gerne Mehrspurig. In Russland haben die eine eigene Fahrspur. Das mit den Auslandsüberweisungen ist an sich eine typische, da beißt sich die Schweinesülze in die Hand die sie füttert Situation. Sehr verfahren wie die Besitzverhältnisse im Hause Swarowski. Sie wissen ja das sind österreichische Industrielle, die machen auf Kristalle und auf Noblesse. Hinter den sauberen Fassaden soll es zugehen wie in so manchem Männerheim. Gott sei Dank musste ich nie in ein Männerheim ziehen. Dieser Kelch ging ungetrunken an mir vorüber. Die Frau Marina Giori Ihota Swarovski ist ja die Schwiegermutter vom Karl Heinz Grasser, dem einst schönsten Finanzminister Österreichs. Der soll ja mal an die Schwiegermama mir nix dir nix, 500 000 Flocken auf eine Konto überweisen haben. Nur die wusste von nix. Kann schon mal vorkommen wenn man im Geld schwimmt. Ich merk mir schon Überweisungen von 73 Cent. Egal. Von innen betrachtet ist die politische Lage in im Autokraten-Land recht unübersichtlich, weil ja auch die Presse, die gerade dem Kaiser Franz, die Krone vom Kopf reißt, vom Autorkaten und seinen Liebsten kontrolliert wird. Nehmen sie die Türkei. Dort gehen die Gefängnisse über vor Journalisten. Die hatte alle der Großwesir Erdogan persönlich einkerkern lassen weil die im blöd gekommen waren. Sagt der Mann sogar im Fernsehen.
Und so frei und unabhängig wie die türkische Judikative ist, sagt man das so, kommen die auch nicht mehr so schnell heraus. Sind die Medien erst einmal alle gleichgeschalten geht im Ofen der Freiheit endgültig das Feuer aus, das immer noch brennt, lichterloh, immer noch, des ist klar. Verheizen wir halt den Holzzaun vom Nachbarn. Wagt sich ein/e mutiger Journalist/in doch noch einmal eine andere Wahrheit zu verfassen, die der offiziellen unverdaulich im Magen liegt, werden diese Menschen auch schnell einmal erschossen, meistens auf dem Nachhauseweg von hinten. Zur Rechenschaft gezogen für all diese Verbrechen werden dann in der Regel irgendwelche Baueropfer, weil der werte Herr Vorsitzende bei Gericht, mit dem Autokraten einmal in der Wochen Backgammon spielt. Der arme Kaiser Franz und der deutsche Fußballbund. Diese Woche hat der Spiegel keine Zeit für so ein wenig erbauliches Verhalten deutscher Sportfunktionäre die ja im Grunde von FIFA-Delegierten erpresst wurden. Terror ist wichtiger als Nachspielzeit. Hauptsache Österreich schafft die Qualifikation für die WM in Katar.
Der Nachrichtensprecher erzählt gerade dass der Helmut Schmid gestorben ist, deswegen hofft die Lufthansa auf ein Ende des Tarifstreits. A bisserl unglücklich formuliert finde ich. Wird der Herr Schmid jetzt als großer Staatsmann in Erinnerung bleiben oder nur als Raucher. Soweit ich das beurteilen kann, die Zeiten mit der RAF waren wirklich übel. Da hatte er nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Da musste der Herr Schmidt auch den einen aufs Gleis stoßen um die Handlungsfähigkeit des Staates zu retten. Es ist ja auch schlecht fürs eigene Selbstverständnis einer Gemeinschaft wenn die eigenen Kinder zu Mörder werden. Bilde ich mir zumindest ein. Bringen Franzosen, andere Franzosen um, gräbt sich das ja noch tiefer in das kollektive Bewusstsein ein. Der S. meinte gestern (hahaha, gestern) der alte Herr Schmid war noch aus einem anderen Holz geschnitzt. Ich konnte mich dem S. nur anschließen. Der Herr Schmid hatte klare Kanten und Konturen. Die heutige Politiker-Generation hingegen wirken verschwommen und weichgezeichnet. Bis auf die Angie. Die hat jetzt eine klare Statur. Nur sollten Politiker in Demokratien eher verschwommen rüberkommen, wegen der andauernden Kompromisse, die die eingehen müssen. Läuft es in einer Demokratie wunderbar und auch in der Welt drum herum, benötigen Politiker keine klare Statur. Statur und Format gewinnen sie ja erst in der Krise. (oder auch nicht) Nur das wird ja keiner wollen oder, das die Kanten und Kontur haben müssen.
Falls sie an solchen Fragen wie Fertiggerichte und Überweisungen nicht so viel Interesse haben, weil sie so ganz nebenbei noch ein Leben auszuführen haben wie einst eine neue Flamme oder eine Leidenschaft die Leiden schafft, und deswegen keine Zeit haben wie ich im Klappstuhl herumzulungern oder Mettwurst-Jausenbrote fürs liebe Kindelein zu streichen, in der Hoffnung das dieses undankbare Balg wie in meinem Fall an den Broten erstickt, oder an der Liebe, was eher in ihrem Fall zu trifft hoffe ich, wie man es macht kann es falsch sein. Mir gefallen immer so Sätze wie du erdrückst mich mit deiner Liebe. Syrien und Libyen sind zwei Beispiele wie Länder nach einem Bürgerprotest/Aufstand/Revolte im Bürgerkrieg versinken. Schuld daran soll wieder einmal der Westen haben, weil der als versteckter ausländischer Akteur mitmischt. Ich mische nirgends mit. Einmal habe ich im Dienste der UNO an den Staub von den Weltzusammenhängen geklopft. Und der lag dann Zentimeter dicht auf meiner Pritschen. Feldbetten nennt man diese Konstruktionen. Auf denen liegen jetzt die Flüchtlinge. Ein Beispiel für eine Konterrevolution oder die Restaurierung des alten Systems ist Ägypten. Für das Gelingen und Etablieren eines demokratischen Systems nach einer Revolte steht derzeit noch Tunesien hoch im Kurs. Das tunesische Politiker einfach auf offener Straße liquidiert wurden oder ein Terrorist mit einem Sturmgewehr das Strandleben aufmischte, bucht man als unangenehme Nebenwirkungen einer Revolte. Die Frage die sich für mich deswegen zwangsläufig stellt. Schizophrenist erfülle diesem Text seinen letzten Willen und erschieß diesen Wortungetüm von hinten damit endlich der Weihnachtsfriede einkehrt. Das tunesische Quartett für den nationalen Dialog, schreibt die Frau Palacio, jene Gruppe zivilgesellschaftlicher Organisationen, die ja für ihren entschlossenen Beitrag der Demokratie nach der Revolution 2011 den diesjährigen Friedensnobelpreis zugesprochen bekam, eigentlich hat die Frau P. bekommen geschrieben, hat gezeigt wie wirksam eine starke Zivilgesellschaft sein kann. Deswegen soll sich die internationale Gemeinschaft ein Beispiel an Tunesien nehmen blablabla. Und dann sollte der Westen auch an seinen kurzen Aufmerksamkeitsspannen arbeiten.
So, ich müsste jetzt genau die Geschichte Tunesiens, Ägyptens, Syriens und Libyens untersuchen und vergleichen, um herauszuarbeiten warum sich in Tunesien eine funktionierende Zivilgesellschaft bilden konnte, sogenannte Tugendkreise, und in den anderen Länder nicht. Die religiöse Auslegung der Koran müsste ich auch durch deklinieren, dabei bin ich schon mit der religiösen Auslegung des Korans in meiner Straße überfordert. Da schreibe ich aber lieber über meinen Scheißhausdämon. Der hat jetzt mein Scheißhaus feierlich geschmückt und ein Geschenk hat er mich auch gemacht. Der hat der Leich, die hinter sich herzieht, auch noch das andere Bein abgeschnitten.
Fazit: Meiner Einschätzung nach war in Tunesien die Revolte erfolgreich weil der dortige Autokrat Zine el-Abidine Ben Ali am wenigstens fest im Sattel saß. Vielleich war der einfach nicht brutal genug. Nur wenn sich der tunesische Fremdenverkehr nach dem fürchterlichen Attentat vom Strand nicht bald einmal erholt, 82% der Touristen sind Europäer, Anteil des Tourismus am BIP 15,2% 2014, wird der Westen wiederum Mitschuld am Zerfall der tunesischen Zivilgesellschaft haben. Warum soll ich ich mir das alles antun wollen. Ich bin doch nicht bescheuert. Ich schreib doch nur um Herzrhythmusstörungen vorzubeugen. Ehrlich.
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Mittwoch, 23. Dezember 2015
Etwas über Geschenke
der imperialist, 19:33h
Meine Nerventante ist ja schwer in Ordnung. Über meine NT lasse ich nichts kommen. Die hat mir vor Jahren wirklich meinen Arsch gerettet und das weder ich ihr nie vergessen oder anders bewerten. Mit Stimmen im Kopf ganz allein und auf sich zurückgeworfen klarzukommen kann ich niemanden empfehlen. Das brauchen sie eine Fachkraft wie bei einem Wasserrohrbruch oder Wehen. Falls meine NT in Not ist, weiß sie dass sie mich immer auf mich zählen kann. Ein Anruf egal zu welche Nach oder Tageszeit, außer natürlich zwischen 23 00 und 10 00 Uhr, da geht nichts, und schon komme ich angerannt und zeige mich festentschlossen das Ruder beim Versuch herum zu reißen, gänzlich zu zerstören. Meine NT weiß ja von meinem Sehnsuchtsort dem Meer. Im Sommer war ich eh 5 Wochen am Meer, schön im Klappstuhl und auf einem Parkplatz. Hat mir gut getan. Bin ich nicht am Meer gehe ich an den Fluss und bin ich nicht am Fluss lasse ich ab und zu Wasser ins Waschbecken. Fährt meine NT selbst ans Meer bringt sie mir Steine mit. Die meint es wirklich nur gut. Und ich bin ihr unglaublich dankbar dafür, dass ich ihr wichtig genug bin, das sie sich für mich bückt und extra für mich ein paar Steine aufhebt und einpackt und meiner Sehnsucht gewissermaßen ein Echtheitszertifikat ausstellt. Nur bringt sie mich bei jeder neuen Ladung Steine in eine ziemlich verzwickte Situation, wenn nicht sogar in Verlegenheit. Mir sind Steine nämlich völlig wurscht. Mit Steinen weiß ich nicht das Geringste anzufangen. Na ja mit echten Klunker wüsste ich schon was anzufangen. Die kann man Frauen schenken, die sagen dann ich liebe oder zu Geld machen. Und aus dem Alter als ich Kieselsteine an das Fenster eines Kumpels oder meiner zweiten großen Liebe warf, oder mit denen Scheiben einschlug, bin ich inzwischen etwas herausgewachsen. Im Gazastreifen lebe ich auch nicht und ein Ultrafußballfan eines Vereins der gegen den Abstieg spielt, obwohl die Stars Millionen kassieren, werde ich auch keiner mehr.
Ich habe wirklich versucht zu den Steinen meiner NT ein gewisses Nahverhältnis aufzubauen. Hab ich die Dinger schön kunstvoll drapiert. Ging mir das auf die Nerven. Die liegen jetzt einfach nur so herum, sagen nichts, tun nichts und denken sich nichts. Einfach wegwerfen will ich die Steine meiner NT auch nicht. Vielleicht hat die NT nach ganz speziellen Steinen gesucht. Karma, die gute Absicht, sie wissen eh. Gibt auch Leute die anderen Traumfänger schenken. Könnte ich eh gebrauchen. Einmal machte ich eine kleine Andeutung, dass die eine Ladung Steine noch originalverpackt bei mir herum liegt. Was schlussfolgerte meine NT. Jetzt habe ich auch noch Blumen am Hals. Meine NT hat mir aus dem Urlaub zwei Pflanzen mitgebracht. Ich habe mich aufrichtig gefreut. Nur blühen und gedeihen die beiden Scheißer nicht so recht. Ich glaub die machen schön langsam schlapp. Jetzt habe ich schon Schiss das die mich einmal fragt wie es den Blumen so geht. Was soll ich denn da sagen. Ich kann doch nicht sagen. Hochverehrte Frau Nerventante. Bitte schenken sie mir keine Steine mehr und auch keine Pflanzen oder sonst irgendein Schnickschnack. Ich hatte sie doch nur um ein paar Aufnahmen vom Meer mit Strand, Wellen und so gebeten. Sie haben da wirklich ein paar ganz tolle Fotos gemacht, die ich mir auch immer wieder mal ansehe. Nur zu braunen, weißen, spitzen oder flachen Steinen fällt mir einfach nichts ein. Da tut sich nichts. Ich bin ein Schattenweltmann verstehen sie. Mit Steinen und Karma und all dem Zeug weiß ich einfach nicht umzugehen. Aber mit selbstgemachter Lasagne oder einem Topf Gulasch wüsste ich schon was anzustellen. Ehrlich.
Ich habe wirklich versucht zu den Steinen meiner NT ein gewisses Nahverhältnis aufzubauen. Hab ich die Dinger schön kunstvoll drapiert. Ging mir das auf die Nerven. Die liegen jetzt einfach nur so herum, sagen nichts, tun nichts und denken sich nichts. Einfach wegwerfen will ich die Steine meiner NT auch nicht. Vielleicht hat die NT nach ganz speziellen Steinen gesucht. Karma, die gute Absicht, sie wissen eh. Gibt auch Leute die anderen Traumfänger schenken. Könnte ich eh gebrauchen. Einmal machte ich eine kleine Andeutung, dass die eine Ladung Steine noch originalverpackt bei mir herum liegt. Was schlussfolgerte meine NT. Jetzt habe ich auch noch Blumen am Hals. Meine NT hat mir aus dem Urlaub zwei Pflanzen mitgebracht. Ich habe mich aufrichtig gefreut. Nur blühen und gedeihen die beiden Scheißer nicht so recht. Ich glaub die machen schön langsam schlapp. Jetzt habe ich schon Schiss das die mich einmal fragt wie es den Blumen so geht. Was soll ich denn da sagen. Ich kann doch nicht sagen. Hochverehrte Frau Nerventante. Bitte schenken sie mir keine Steine mehr und auch keine Pflanzen oder sonst irgendein Schnickschnack. Ich hatte sie doch nur um ein paar Aufnahmen vom Meer mit Strand, Wellen und so gebeten. Sie haben da wirklich ein paar ganz tolle Fotos gemacht, die ich mir auch immer wieder mal ansehe. Nur zu braunen, weißen, spitzen oder flachen Steinen fällt mir einfach nichts ein. Da tut sich nichts. Ich bin ein Schattenweltmann verstehen sie. Mit Steinen und Karma und all dem Zeug weiß ich einfach nicht umzugehen. Aber mit selbstgemachter Lasagne oder einem Topf Gulasch wüsste ich schon was anzustellen. Ehrlich.
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Zwei die sich verstehen
der imperialist, 12:07h
A: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee.
A: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee. Ich entscheide wann nee, nee, nee ist.
A: Nicht in diesem speziellen Fallen. Da bin ich es der entscheidet.
B: Nee, nee, nee.
A: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee.
A: Hilfe ich brauch einen Schnaps und ein aufgetanktes Fluchtfahrzeug.
B: Nee, nee, nee. Sie brauchen weder Schnaps noch ein Fluchtfahrzeug.
A: Doch, doch, doch.
B: Nicht in diesem speziellen Fall. Da bin ich es der entscheidet.
A: Nee, nee, nee.
B: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee.
A: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee. Ich entscheide wann nee, nee, nee ist.
A: Nicht in diesem speziellen Fallen. Da bin ich es der entscheidet.
B: Nee, nee, nee.
A: Doch, doch, doch.
B: Nee, nee, nee.
A: Hilfe ich brauch einen Schnaps und ein aufgetanktes Fluchtfahrzeug.
B: Nee, nee, nee. Sie brauchen weder Schnaps noch ein Fluchtfahrzeug.
A: Doch, doch, doch.
B: Nicht in diesem speziellen Fall. Da bin ich es der entscheidet.
A: Nee, nee, nee.
B: Doch, doch, doch.
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Montag, 21. Dezember 2015
Die Ignorantin und ihr flüsternder Wahnsinniger. Eine Neuinszenierung.
der imperialist, 20:09h
Muss ausbesseren. lassen sie sich von mir nicht stören.
Der Schizophrenist, kurz SH, betritt das Therapiezimmer seiner Nerventante kurz NT, denkt sich der Raum ist sicherlich verwanzt und findet das ziemlich lustig, weil er an Bettwanzen und Polsterwanzen denkt, die winzige Wanzen herumschleppen um der nordkoreanischen Bezirksgewerkschaft „1500 Kcal“ langen völlig aus um nicht an Flucht zu denken, die Ankunft vom „Master Blaster der Gesprächs-Therapie“ zu melden, damit der Dicke in seinem Gestüt auch was zum Lachen hat. Dem sein Daddy mit den Plateauschuhen war eindeutig lustiger. Sind wir wieder an der Stelle an der man feststellen muss, ich verstehe den tieferen Sinn der hinter der nordkoreanischen Gesellschaftsordnung steht nicht. Ich meine da wirste ungefragt in diese Welt geboren und dann machste ein Leben lang Nordkorea, oder als Gemälde beim Don in der Wohnstube. Im Patientenstuhl steht ja seit Ewigkeiten ein rotes Polster herum, auf dem sicherlich schon einige Hände vor Angstschweiß triefend herum geknetet haben. Das Ding ist sicherlich total verwanzt und fürchterlich grausig in der Nahaufnahme wie die meisten Menschen. Der Schizophrenist knetet auf dem Ding natürlich nicht herum. Niemals. Die Nerventante, tritt an den Schizophrenisten heran. Schizophrenist denkt sich so jetzt jagt die mir einen Kugel in den Kopf und das war`s wie damals mit den polnischen Offizieren in Katyn.
Die NV leise sprechend: Herr Schizophrenist, entschuldigen sie das sie länger warten mussten.
Der SH: Was soll ich sagen. Bei dem Preis dürfen die Leute auch über ihre Zeit, in meine Leidenszeit hinein jammern. Ich bin das gewöhnt. Das macht mich stark.
SH grinst. NT grinst.
Die NV: Folgendes. Nach unserer letzten Stunde hat sich mein Kollege bei mir beschwert, dass sie zu laut gesprochen haben, so dass es für meinen Kollegen angeblich unmöglich war, sich auf das Leid seiner Patientin zu konzentrieren. Dieser Kollege ist ein Mensch der sich leicht gestört fühlt müssen sie wissen. Ich muss sie bitten dass sie ihre Lautstärke etwas herunter dimmen. Ich weiß wie schwer ihnen das fällt, aber da müssen wir jetzt durch. Der zahlt immerhin Miete.
NT grinst. SH verzieht sein Gesicht. Schizophrenist greift sofort auf jenen Teil seines Restverstandes zurück in dem die Vernunft vermutet wird.
Der SH mit merklich angezogener Handbremse in der Stimme: Des kann ja wohl nicht ihr ernst sein. Schon wieder so ein Arschloch der mir zeigt wo der Bartl seine Zweitwohnsitz hat. Gib es denn nur noch Arschlöcher und Spießer auf dieser Welt. Ich bin mir sicher das der ansonsten ein ganz weltoffener Mensch ist und auch für Leute ein Herz hat die wie Löwen aussehen wollen. Hört des denn nie auf, das diese kleinen Wixer andauernd zu ihren Mamis rennen und sich weinerlich über den bösen Schizophrenisten beklagen. Das ist ja wie im Kindergarten. Im Maßregelvollzug wird man als siebenfacher Mörder und Leichenfledderer wahrscheinlich seltener angepflaumt als hier in Freiheit. Andauernd mosern die Leute an einem herum. Mir hängt deren narzisstische Wohlstandsprosa übelst beim Hals heraus. Die haben es echt geschafft das ich so gut wie nicht mehr unter die Leute gehe. Immer hab ich den Scherben der bösen Tat auf. Dabei bin ich ein völlig unbescholtener Bürger. Andauernd heißt es Mami schau der böse SH. Der böse SH nimmt mir andauernd mein Jausenbrot weg. Was kann ich dafür dass auf dem seinem Jausenbrot beste Salami lag, meistens 3 cm hoch mit Essigkurzen, auch noch mit Liebe zubereitet und auf meinem andauernd nur Mettwurst, in einer völlig unnatürlichen Farbe lieblos hingekleckst. Schon meine Träume hatten damals die Farbe von Mettwurst. Ich dachte der Lange mit dem Pferdeschwanz ist cool und nicht so ein Schwitzer.
Die NT: Nee das ist der andere. Der trägt auch einen Pferdeschwanz. Deswegen haben wir ja die Termine immer montags weil der sich nicht gestört fühlt.
Der SH: Beide haben Pferdeschwanz. Könnte man schön zusammenknoten.
Die NT: Ja beide.
Der SH: Scheiß Gefühls-Tribalisten. Das Wort kenne ich erst seit zwei Wochen müssen sie wissen. Warum muss ich immer den Täter spielen und mich dann auch noch mit kleinstbürgerlichen Schuldgefühlen herumplagen. Ich will auch einmal Märtyrer. Irgendetwas bleibt da immer an mir hängen. Ist der auch so latent Selbstmordanfällig wie die Dicke auf der Berufsschule. So a blöde Kuh. Dem humpelnden Direktor, dem alten Nazi ist eh immer schön einer abgegangen, wenn der mich dann im Speisesaal a bisserl vorführen konnte, weil der ganz genau wusste dass mir der Arsch auf Grundeis ging. Die UM2 hatte ja schon mal auf Erziehungsheim plädiert. Wenn da was durchgesickert wäre, hätte das mein Ende bedeutet. Verstehen sie. Ich war total erledigt. Schuld an Selbstmordversuch, auf einem Ticket fürs Erziehungsheim und unfähig mit einer Feile umzugehen. Das war jeden völlig plunzen das ich kaum noch atmen konnte. Hätte ich mir die Pulsadern aufgeschnitten hätten alle gesagt selber schuld. Ich habe Frösche nicht mit Schweizerkracher gefüttert nur Postkästen. Und im Übrigen. Bin ich jetzt irre oder die anderen? Was kann ich dafür dass ich keinen normativen Charakter habe und mich nicht anzupassen weiß. Ich werde mich doch noch weiterhin erfolgreich nicht anpassen dürfen. Ich sterbe eh aus. Ich drehe jetzt nicht mehr um. Dazu habe ich einfach nicht die Mittel. Mit dem Baschar al-Assad hat der Putin mehr Mitleid ehrlich. Bald feiere ich 40zigjähriges Bühnenjubiläum das ich den Standardtarif nicht bringe. Ist der Pferdeschwanzmongo heute anwesend. Schicken sie diesen werten Herren doch einmal zu mir. Der soll mir das persönlich sagen. Wetten wir haben das Problem schnell einmal gelöst. Und sie einen gutzahlenden Mieter weniger. SH lächelt angesäuert.
NT: Herr SH. Mir geht dieser Mensch auch auf die Nerven. Kommt in die Küche und hält mir da einen weinerliche Vortrag. Immerhin ist das meine Praxis. Schauen sie was sollen wir machen. Ich stehe da einfach drüber. Ist kein einfacher Mensch.
Der SH: Ich schon. Ich bin einfacher Mensch. Und drüber stehe ich da auf gar keinem Fall. Ich lieg da drunter und in Ketten wie ein Sklave. Wenn ich heute bei ihnen rausgehe, renne ich sicherlich blind in die nächste Lottoannahmestelle und spiele um 4 Euro Euro-Lotto, natürlich in der Hoffnung, ihr Muttersöhnchen hinter der Mauer da, aus seinem Vertrag bei ihnen heraus zukaufen. So verblödet bin ich. Ich zahle ihnen dann die 3fache Miete nur damit ihre Praxis leer bleibt wenn ich komme. Natürlich scheitere ich. Ist doch logisch. Und dann hat mich ihr Pferdeschwanz nicht nur in einen Zwinger gesteckt, nein der hat auch noch dafür gesorgt dass ich 4 Euro beim Fenster hinaus geschmissen habe.
NT: Sie sollten sich da nicht immer weiter in eine emotionale Abwärtsspirale begeben.
SH: Sie haben leicht reden. Sie sind ja nicht mit so einem verschissenes Innenleben gesegnet, das sich durch eine laute Stimme seinen Weg bahnt. Sie sind ja fein raus. Ihre Stimme ist ja schon wohltemperiert und passt hervorragend in diese Verhältnisse. Ich bin es ja der, der offensichtlich ums überleben brüllt und kein normatives Maß kennt. Nicht gehört werden ist eine andere Form von Tod sein. Aber das muss ich ihnen ja nicht erzählen. Dieser kleine Pferdeschwanz-Scheißer. Warum setzen immer solche Menschen die Normen und den Ordnungsrahmen. Alle unschuldig Irren werden immer an der Befindlichkeit und den Vorstellungen dieser Spießer gemessen. Erfüllen wir die Norm nicht baden sie unsereins schon heiß in Neuroleptika. Im Netz bin ich auch immer der Böse. So eine olle Tante ist da gerade wieder dabei sich eine schöne Dolchstoßlegende zu erfinden. Da erfinden sich Blogger richtiggehende Opferlegenden, dabei kenne ich die gar nicht einmal. Ich hab keine Ahnung wer die sind. Vielleicht vom nordkoreanischen Geheimdienst. Der nordkoreanische Delegierte des Internationalen Olympisches Komitees wohnt eh gleich im die Ecken. SH grinst. Die Schizophrenie fickt mich ins linke Knie, die Spießer ins Rechte und dann soll man beim Versuch nicht überzuschnappen auch noch gefälligst leise sein. Ich will nicht mehr hören dass ich zu laut bin und auffalle. Das sagt man mir jetzt seit 40 Jahren. Was soll i machen. Leiser und unauffälliger geht es offensichtlich nicht. Ich weiß es einfach nicht besser. Mich hat man eh mit allen Mitteln zum Angepasst sein zwingen wollen. Geht einfach nicht. Ich habe mir echt Mühe gegeben. Wären sie in meiner Position hätten sie auch eine laute Stimme. Denken sie allen Ernstes in der Schattenwelt kommt man mit leiser Stimme und Pferdeschwanz weiter? Da lacht dich ja jeder aus wenn du denen mit deiner pränatalen Bedürftigkeit kommst.
Die NV: So wie sie sich angehören geht es ihnen derzeit nicht so gut.
Der SH: Nee gar nicht. Ich komme mir vor wie ein scheiß Häretiker im Mittelalter. Und dunkel wird es auch schon um 13 30 Uhr. Da kann man sich ja nirgends hin flüchten. Dunkel ist es sowieso schon um mich herum und kalt und jetzt auch noch finster.
Die NV: Herr SH. Ich muss aufs Klo. Wenn sie bitte entschuldigen.
Der SH: Nix da. Ich bestehe darauf dass sie hier bleiben und sich in die Hose machen. Ich fordere Genugtuung.
SH grinst, NT grinst. Eine eingespielte Sache. Wir dürfen das. Wir kennen und seit bald 10 Jahren. SH schaut sich das rote Polster an und denkt kurz daran, ob er sich mit dem Polster nicht mal schön schnäuzen sollte um den Gestörten nach mir, die so angenehm unauffällig gestört sind, eins auszuwischen. Geht aber wegen der NT nicht. Meiner NV komme ich nie blöde. Niemals. NT kommt zurück.
Der SH: Wehe sie entschuldigen sich jetzt noch einmal dann gehe ich heim. So jetzt bin ich kurz verhindert. Ich habe einen Popel in der Nase der muss raus sonst geht da nichts mehr weiter.
NT reicht SH ein weißes, mindestens 3 lagiges Taschentuch. SH popelt in der Nase herum.
Der SH: Hab ich. Schade dass wir nicht mehr in der Schule sind. Dann hätte ich ihnen jetzt meinen Popel gezeigt und sie hätten auch gepopelt und wir hätten unsere Schürfergebnisse verglichen. Na ja sie durften das früher ja nicht weil sie ein Mädchen sind. Leider bin auch ich aus diesem Alter auch herausgewachsen. Was denken sie. Kommen wir noch einmal in so ein Alter in dem wir Nasenrammel lustig finden.
NT: Möglich. Im Vorhinein ausschließe würde ich es nicht.
SH: War Samstag in einer Kneipe mit dem Hobbit-Anwalt und der Lady S. Da hatte ich Halluzinationen. Wir sitzen da schön gemütlich haben recht a Hetz und ich Bilder im Kopf wie ich alles vollkotze. Alles schön aufs Essen drauf bis alles in der Kotze unterging. Der Hobbit-Anwalt und die Lady S. auch. Die sind auch abgesoffen. Da vergeht einem ja alles.
Die NT: Das sind ihre Neurotransmitter. Andockprobleme oder Fehlzündungen, indem einzelne Eindrücke dann zu einem Bild zusammengefügt werden.
Der SH: Ja so wie bei anderen die Krampfadern. Blablablabla……… und noch mehr Blablablabla, Schuld. Blablabla, Schizo, Blablabla Schizo-Schuld und blablabla Pferdeschwanz, blablabla UM2-Märtyrerin, blablabla ins linke Knie gefickt, blablabla, in recht Knie gefickt, IS und die neue Heidi-Verfilmung. Keine Ahnung wie der IS da in die Heidi hineinrutschte.
NT: Und wenn sie einfach zu Hause an der Tür läuten würden. Was würde dann geschehen?
SH: Ich bei der UM2 aufschlagen und läuten? Machen sie einen Scherz. Niemals. Das ist ja als wenn ein Jude die NSDAP wählt.
NT: Nicht ablenken Herr SH. Was passiert wenn sie an der Tür läuten?
SH: Geht die Tür auf biege ich sofort Richtung Keller ab. Vielleicht liegt noch das alte Penthouse in der Schublade von der Kommode. Hätte ich schön was zu tun.
NT: Herr SH. Jetzt ist nicht der Moment zum Schmäh führen wie sie immer sagen. Warum treten sich nicht einfach aus dem Schatten heraus ins Licht.
SH: Wie ins Licht.
NT: Aus dem Schatten ihrer eingelernten Verhaltensmuster heraus.
SH: Sie meinen in die Sonne mit dem Klappstuhl. Derzeit eher nicht. Wollen sie dass ich erfriere. Was glauben sie was die Leute denken wenn ich jetzt in der Kurzen auf der Insel sitz.
NT muss leicht rülpsen. Schizophrenist sieht das und rülpst auch leicht. Hätte er auch lauter rülpsen können. Man muss doch nicht absichtlich auffüllen.
Der SH: Ich dachte nur gähnen ist ansteckend.
NT und SH lachen. Ende der Vorstellung
Der Schizophrenist, kurz SH, betritt das Therapiezimmer seiner Nerventante kurz NT, denkt sich der Raum ist sicherlich verwanzt und findet das ziemlich lustig, weil er an Bettwanzen und Polsterwanzen denkt, die winzige Wanzen herumschleppen um der nordkoreanischen Bezirksgewerkschaft „1500 Kcal“ langen völlig aus um nicht an Flucht zu denken, die Ankunft vom „Master Blaster der Gesprächs-Therapie“ zu melden, damit der Dicke in seinem Gestüt auch was zum Lachen hat. Dem sein Daddy mit den Plateauschuhen war eindeutig lustiger. Sind wir wieder an der Stelle an der man feststellen muss, ich verstehe den tieferen Sinn der hinter der nordkoreanischen Gesellschaftsordnung steht nicht. Ich meine da wirste ungefragt in diese Welt geboren und dann machste ein Leben lang Nordkorea, oder als Gemälde beim Don in der Wohnstube. Im Patientenstuhl steht ja seit Ewigkeiten ein rotes Polster herum, auf dem sicherlich schon einige Hände vor Angstschweiß triefend herum geknetet haben. Das Ding ist sicherlich total verwanzt und fürchterlich grausig in der Nahaufnahme wie die meisten Menschen. Der Schizophrenist knetet auf dem Ding natürlich nicht herum. Niemals. Die Nerventante, tritt an den Schizophrenisten heran. Schizophrenist denkt sich so jetzt jagt die mir einen Kugel in den Kopf und das war`s wie damals mit den polnischen Offizieren in Katyn.
Die NV leise sprechend: Herr Schizophrenist, entschuldigen sie das sie länger warten mussten.
Der SH: Was soll ich sagen. Bei dem Preis dürfen die Leute auch über ihre Zeit, in meine Leidenszeit hinein jammern. Ich bin das gewöhnt. Das macht mich stark.
SH grinst. NT grinst.
Die NV: Folgendes. Nach unserer letzten Stunde hat sich mein Kollege bei mir beschwert, dass sie zu laut gesprochen haben, so dass es für meinen Kollegen angeblich unmöglich war, sich auf das Leid seiner Patientin zu konzentrieren. Dieser Kollege ist ein Mensch der sich leicht gestört fühlt müssen sie wissen. Ich muss sie bitten dass sie ihre Lautstärke etwas herunter dimmen. Ich weiß wie schwer ihnen das fällt, aber da müssen wir jetzt durch. Der zahlt immerhin Miete.
NT grinst. SH verzieht sein Gesicht. Schizophrenist greift sofort auf jenen Teil seines Restverstandes zurück in dem die Vernunft vermutet wird.
Der SH mit merklich angezogener Handbremse in der Stimme: Des kann ja wohl nicht ihr ernst sein. Schon wieder so ein Arschloch der mir zeigt wo der Bartl seine Zweitwohnsitz hat. Gib es denn nur noch Arschlöcher und Spießer auf dieser Welt. Ich bin mir sicher das der ansonsten ein ganz weltoffener Mensch ist und auch für Leute ein Herz hat die wie Löwen aussehen wollen. Hört des denn nie auf, das diese kleinen Wixer andauernd zu ihren Mamis rennen und sich weinerlich über den bösen Schizophrenisten beklagen. Das ist ja wie im Kindergarten. Im Maßregelvollzug wird man als siebenfacher Mörder und Leichenfledderer wahrscheinlich seltener angepflaumt als hier in Freiheit. Andauernd mosern die Leute an einem herum. Mir hängt deren narzisstische Wohlstandsprosa übelst beim Hals heraus. Die haben es echt geschafft das ich so gut wie nicht mehr unter die Leute gehe. Immer hab ich den Scherben der bösen Tat auf. Dabei bin ich ein völlig unbescholtener Bürger. Andauernd heißt es Mami schau der böse SH. Der böse SH nimmt mir andauernd mein Jausenbrot weg. Was kann ich dafür dass auf dem seinem Jausenbrot beste Salami lag, meistens 3 cm hoch mit Essigkurzen, auch noch mit Liebe zubereitet und auf meinem andauernd nur Mettwurst, in einer völlig unnatürlichen Farbe lieblos hingekleckst. Schon meine Träume hatten damals die Farbe von Mettwurst. Ich dachte der Lange mit dem Pferdeschwanz ist cool und nicht so ein Schwitzer.
Die NT: Nee das ist der andere. Der trägt auch einen Pferdeschwanz. Deswegen haben wir ja die Termine immer montags weil der sich nicht gestört fühlt.
Der SH: Beide haben Pferdeschwanz. Könnte man schön zusammenknoten.
Die NT: Ja beide.
Der SH: Scheiß Gefühls-Tribalisten. Das Wort kenne ich erst seit zwei Wochen müssen sie wissen. Warum muss ich immer den Täter spielen und mich dann auch noch mit kleinstbürgerlichen Schuldgefühlen herumplagen. Ich will auch einmal Märtyrer. Irgendetwas bleibt da immer an mir hängen. Ist der auch so latent Selbstmordanfällig wie die Dicke auf der Berufsschule. So a blöde Kuh. Dem humpelnden Direktor, dem alten Nazi ist eh immer schön einer abgegangen, wenn der mich dann im Speisesaal a bisserl vorführen konnte, weil der ganz genau wusste dass mir der Arsch auf Grundeis ging. Die UM2 hatte ja schon mal auf Erziehungsheim plädiert. Wenn da was durchgesickert wäre, hätte das mein Ende bedeutet. Verstehen sie. Ich war total erledigt. Schuld an Selbstmordversuch, auf einem Ticket fürs Erziehungsheim und unfähig mit einer Feile umzugehen. Das war jeden völlig plunzen das ich kaum noch atmen konnte. Hätte ich mir die Pulsadern aufgeschnitten hätten alle gesagt selber schuld. Ich habe Frösche nicht mit Schweizerkracher gefüttert nur Postkästen. Und im Übrigen. Bin ich jetzt irre oder die anderen? Was kann ich dafür dass ich keinen normativen Charakter habe und mich nicht anzupassen weiß. Ich werde mich doch noch weiterhin erfolgreich nicht anpassen dürfen. Ich sterbe eh aus. Ich drehe jetzt nicht mehr um. Dazu habe ich einfach nicht die Mittel. Mit dem Baschar al-Assad hat der Putin mehr Mitleid ehrlich. Bald feiere ich 40zigjähriges Bühnenjubiläum das ich den Standardtarif nicht bringe. Ist der Pferdeschwanzmongo heute anwesend. Schicken sie diesen werten Herren doch einmal zu mir. Der soll mir das persönlich sagen. Wetten wir haben das Problem schnell einmal gelöst. Und sie einen gutzahlenden Mieter weniger. SH lächelt angesäuert.
NT: Herr SH. Mir geht dieser Mensch auch auf die Nerven. Kommt in die Küche und hält mir da einen weinerliche Vortrag. Immerhin ist das meine Praxis. Schauen sie was sollen wir machen. Ich stehe da einfach drüber. Ist kein einfacher Mensch.
Der SH: Ich schon. Ich bin einfacher Mensch. Und drüber stehe ich da auf gar keinem Fall. Ich lieg da drunter und in Ketten wie ein Sklave. Wenn ich heute bei ihnen rausgehe, renne ich sicherlich blind in die nächste Lottoannahmestelle und spiele um 4 Euro Euro-Lotto, natürlich in der Hoffnung, ihr Muttersöhnchen hinter der Mauer da, aus seinem Vertrag bei ihnen heraus zukaufen. So verblödet bin ich. Ich zahle ihnen dann die 3fache Miete nur damit ihre Praxis leer bleibt wenn ich komme. Natürlich scheitere ich. Ist doch logisch. Und dann hat mich ihr Pferdeschwanz nicht nur in einen Zwinger gesteckt, nein der hat auch noch dafür gesorgt dass ich 4 Euro beim Fenster hinaus geschmissen habe.
NT: Sie sollten sich da nicht immer weiter in eine emotionale Abwärtsspirale begeben.
SH: Sie haben leicht reden. Sie sind ja nicht mit so einem verschissenes Innenleben gesegnet, das sich durch eine laute Stimme seinen Weg bahnt. Sie sind ja fein raus. Ihre Stimme ist ja schon wohltemperiert und passt hervorragend in diese Verhältnisse. Ich bin es ja der, der offensichtlich ums überleben brüllt und kein normatives Maß kennt. Nicht gehört werden ist eine andere Form von Tod sein. Aber das muss ich ihnen ja nicht erzählen. Dieser kleine Pferdeschwanz-Scheißer. Warum setzen immer solche Menschen die Normen und den Ordnungsrahmen. Alle unschuldig Irren werden immer an der Befindlichkeit und den Vorstellungen dieser Spießer gemessen. Erfüllen wir die Norm nicht baden sie unsereins schon heiß in Neuroleptika. Im Netz bin ich auch immer der Böse. So eine olle Tante ist da gerade wieder dabei sich eine schöne Dolchstoßlegende zu erfinden. Da erfinden sich Blogger richtiggehende Opferlegenden, dabei kenne ich die gar nicht einmal. Ich hab keine Ahnung wer die sind. Vielleicht vom nordkoreanischen Geheimdienst. Der nordkoreanische Delegierte des Internationalen Olympisches Komitees wohnt eh gleich im die Ecken. SH grinst. Die Schizophrenie fickt mich ins linke Knie, die Spießer ins Rechte und dann soll man beim Versuch nicht überzuschnappen auch noch gefälligst leise sein. Ich will nicht mehr hören dass ich zu laut bin und auffalle. Das sagt man mir jetzt seit 40 Jahren. Was soll i machen. Leiser und unauffälliger geht es offensichtlich nicht. Ich weiß es einfach nicht besser. Mich hat man eh mit allen Mitteln zum Angepasst sein zwingen wollen. Geht einfach nicht. Ich habe mir echt Mühe gegeben. Wären sie in meiner Position hätten sie auch eine laute Stimme. Denken sie allen Ernstes in der Schattenwelt kommt man mit leiser Stimme und Pferdeschwanz weiter? Da lacht dich ja jeder aus wenn du denen mit deiner pränatalen Bedürftigkeit kommst.
Die NV: So wie sie sich angehören geht es ihnen derzeit nicht so gut.
Der SH: Nee gar nicht. Ich komme mir vor wie ein scheiß Häretiker im Mittelalter. Und dunkel wird es auch schon um 13 30 Uhr. Da kann man sich ja nirgends hin flüchten. Dunkel ist es sowieso schon um mich herum und kalt und jetzt auch noch finster.
Die NV: Herr SH. Ich muss aufs Klo. Wenn sie bitte entschuldigen.
Der SH: Nix da. Ich bestehe darauf dass sie hier bleiben und sich in die Hose machen. Ich fordere Genugtuung.
SH grinst, NT grinst. Eine eingespielte Sache. Wir dürfen das. Wir kennen und seit bald 10 Jahren. SH schaut sich das rote Polster an und denkt kurz daran, ob er sich mit dem Polster nicht mal schön schnäuzen sollte um den Gestörten nach mir, die so angenehm unauffällig gestört sind, eins auszuwischen. Geht aber wegen der NT nicht. Meiner NV komme ich nie blöde. Niemals. NT kommt zurück.
Der SH: Wehe sie entschuldigen sich jetzt noch einmal dann gehe ich heim. So jetzt bin ich kurz verhindert. Ich habe einen Popel in der Nase der muss raus sonst geht da nichts mehr weiter.
NT reicht SH ein weißes, mindestens 3 lagiges Taschentuch. SH popelt in der Nase herum.
Der SH: Hab ich. Schade dass wir nicht mehr in der Schule sind. Dann hätte ich ihnen jetzt meinen Popel gezeigt und sie hätten auch gepopelt und wir hätten unsere Schürfergebnisse verglichen. Na ja sie durften das früher ja nicht weil sie ein Mädchen sind. Leider bin auch ich aus diesem Alter auch herausgewachsen. Was denken sie. Kommen wir noch einmal in so ein Alter in dem wir Nasenrammel lustig finden.
NT: Möglich. Im Vorhinein ausschließe würde ich es nicht.
SH: War Samstag in einer Kneipe mit dem Hobbit-Anwalt und der Lady S. Da hatte ich Halluzinationen. Wir sitzen da schön gemütlich haben recht a Hetz und ich Bilder im Kopf wie ich alles vollkotze. Alles schön aufs Essen drauf bis alles in der Kotze unterging. Der Hobbit-Anwalt und die Lady S. auch. Die sind auch abgesoffen. Da vergeht einem ja alles.
Die NT: Das sind ihre Neurotransmitter. Andockprobleme oder Fehlzündungen, indem einzelne Eindrücke dann zu einem Bild zusammengefügt werden.
Der SH: Ja so wie bei anderen die Krampfadern. Blablablabla……… und noch mehr Blablablabla, Schuld. Blablabla, Schizo, Blablabla Schizo-Schuld und blablabla Pferdeschwanz, blablabla UM2-Märtyrerin, blablabla ins linke Knie gefickt, blablabla, in recht Knie gefickt, IS und die neue Heidi-Verfilmung. Keine Ahnung wie der IS da in die Heidi hineinrutschte.
NT: Und wenn sie einfach zu Hause an der Tür läuten würden. Was würde dann geschehen?
SH: Ich bei der UM2 aufschlagen und läuten? Machen sie einen Scherz. Niemals. Das ist ja als wenn ein Jude die NSDAP wählt.
NT: Nicht ablenken Herr SH. Was passiert wenn sie an der Tür läuten?
SH: Geht die Tür auf biege ich sofort Richtung Keller ab. Vielleicht liegt noch das alte Penthouse in der Schublade von der Kommode. Hätte ich schön was zu tun.
NT: Herr SH. Jetzt ist nicht der Moment zum Schmäh führen wie sie immer sagen. Warum treten sich nicht einfach aus dem Schatten heraus ins Licht.
SH: Wie ins Licht.
NT: Aus dem Schatten ihrer eingelernten Verhaltensmuster heraus.
SH: Sie meinen in die Sonne mit dem Klappstuhl. Derzeit eher nicht. Wollen sie dass ich erfriere. Was glauben sie was die Leute denken wenn ich jetzt in der Kurzen auf der Insel sitz.
NT muss leicht rülpsen. Schizophrenist sieht das und rülpst auch leicht. Hätte er auch lauter rülpsen können. Man muss doch nicht absichtlich auffüllen.
Der SH: Ich dachte nur gähnen ist ansteckend.
NT und SH lachen. Ende der Vorstellung
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