Donnerstag, 2. August 2018
Same as it ever was. Oder so jung kommen wir nicht wieder.
Wie es derzeit aussieht ist dieser Text nur die Unterlage für a bisserl Kleinstkunst im Kommentarblog. Ist aber noch in Arbeit. Und auch so zum Lesen nicht wirklich gut geeignet.

Auf diesem Weg, möchte ich mich noch einmal beim allseits bekannten und hochdekorierten Großblogger Pommes Sliwowitz, nee Leibowitz bedanken, das der überhaupt die Zeiten aufbringen konnte, einen Kommentar von mir recht zeitnah zu beantworten, wo der doch auf einer anderen Plattform tausende Leser zu betreuen hat. Ich wollte jetzt was mit steinigem Weg schreiben, Abhänge und weiterer Gefahren die dort lauern, im rückwartigen Gefühlsraum, denkbar wäre auch ein Bär der gerade den Aktionär liest oder ein Kräutermutterl, die alle Geheimnisse des Lebens kennt, obschon sie dafür keine Sprache hat. Mir viel spontan leider nix nein, wie ich wieder mal mit Style ins Leere stürzen könnte. Einen ganz amüsanten Traum hatte ich. In diesem besuchte ich den Fußballplatz von früher, meiner alte Wirkungsstätte südlich der Drau, wo ich zumeist betrunken und manisch in der 2. Mannschaft kickte und keine durchschlagende Wirkung mehr entfaltete. Das war a ziemliche Hetz wie ich da an gesoffen herumstolperte und irgendwie auch traurig, weil`s ein ganz offensichtlicher Beleg dafür war das mit mir einiges nicht stimmte. Aber damals waren das ganz andere Zeiten. Wir machten nix mit mansich. In dem Traum war ich aber nicht gekommen und noch einmal mein Leben zu wiederholen, halt nur mit anderen Mitteln, vielleicht aber doch, sondern meinern besten Jugendfreund zu besuchen. Der war Lichtwelt durch und durch. In der Schule durfte der sogar ein paar Mal scheitern, ohne dass ihn seine Eltern deswegen angwidert vor die Tür setzten, die nur noch so taten, als ob sie ein kleinstbürgerliches Ehepaar wären. Machten damals recht viele Ehepaare. Mein Kumpel hatte mit 13zehn seine Schwester bei einem Autounfall verloren. Ich war ja nur ein Scheidungshalbweise. Das ist ja kein echter Verlust. Mit meiner neu hinzugewonnen Verwandtschaft habe ich seit über 30, nein 35 Jahren kein Wort mehr gewechselt. Nee das schmerzt nicht. Jedoch der Verlust meiner echten Großmutter war ein verheerender Verlust. Unverzeihlich. Als ich einmal in meiner Heimatstadt im Supermarkt an der Kasse stand erkannte sie mich nicht mehr. Und ich war zu feige sie anzusprechen. Dafür schäme ich mich heute noch maßlos. Vielleicht war der Verlust der Tochter auch der Grund warum die Eltern von meinem Kumpel nicht auch noch ihren Sohn verlieren wollten. Womöglich liebten sie ihn auch nur bedingungslos. Was weiß man. Die Ehe war völlig zerrüttet und die Mutter von meinem Kumpel tat immer so, als ob sie mich mochte. Was aber nicht den Tatsachen entsprach. Ich war der leibhaftige Antichrist. Mütter haben dafür einen sechsten Sinn. Nur diese Rolle, dass ich kein guter Umgang war, wurde mir schon auch a bisserl von den Verhältnissen aufgezwungen. Immerhin hatte ich ein paar Gehzeiten nur den Goadfather und eine ziemlich fette Haushälterin als Fixpunkte, in die ich meine Beziehungshaken schlagen konnte. Die Um2 hat natürlich auch ein untrügliches Gespür dafür. Nix tat die lieber, als mit dem kleinstbürgerlichen halten den Hendl-Dieb-Finger auf mich zu zeigen und unterdrückt erfreut in die Welt hinaus zu rufen: „Dieses Kind ist unmöglich. Unmöglich“. Mein Kumpel aus Kindheitstagen hat hinten hinaus natürlich noch die Kurve bekommen und ist heute ein hochangesehenes Mitglied seiner kleinstbürgerlichen Gemeinde, mit Frau, Haus, Garten, Auto und allem was sonst noch so dazugehört. Der ist sogar Unternehmer. Ob er Kinder hat weiß ich gar nicht. Ich habe ihn schon zu lange nicht mehr gesehen. Der spielte natürlich auch Fußball. Jahrelang wetteiferten wir wer besser war. Natürlich er. Der konnte richtig laufen und um jeden Ball kämpfen. Mich spottete man als „Stehgeiger“. Stehgeiger sind zwar ganz okay, spielen aber nur in einer Unterführung neben dem Klo und nicht auf einem Fußballplatz. Im Traum ging`s dann recht zügig weiter. Nachdem wir kurz wiedersehen machten, er war jetzt der Chefe im Fußballverein, brachte mich mein Kumpel zu seinem Auto, einem dicken SUV, öffnete den Kofferraum und darin lag ein Staubsauger noch Originalverpackt. Mehr könnte er leider nicht für mich tun meinte er. Ganz im Gegensatz zum Pommes. Wenn ich den Pommes richtig verstehe, dann unterstützt der Blogger.de nicht mit schnöder Kohle, was ja extremst phantasielos und altbacken ist, sondern allein durch seine Anwesenheit, um so den Niedergang von Blogger.de, noch a bisserl hinaus zu zögern, wenn der schon nicht aufzuhalten ist. Das mit dem hinauszögern kenne ich noch von früher beim Sex. Die seltsamsten Dinge habe ich mir da ausgedacht, um mich noch ein paar Sekunden bleiben zu können, meist in einer recht absurden Stellung, die ohne Sex total lächerlich ausschaut. Das blöde beim Sex mit Frauen ist ja. Ab einem gewissen Punkt des Koitus, brüllen die durchwegs nur noch „härter, fester, schneller“, was ja zwangsläufig dazu führt dass man den Dienst an der Waffe noch zeitnaher quittiert. Wie sie möglicherwiese schon wissen oder in Erfahrung bringen konnten, über die Bronx, Simmerung, Pankow und runter nach Dalamtien, gehöre ich zu den schlechtesten Liebhabern dieses Kulturkreises. Der Welt ist zu viel Kulturimperialismus. Ich bin unzweifelhaft einer von jenen Männern, die sich außer Stande sehen den Bedürfnissen einer Frau gerecht zu werden, intellektuell wie körperlich. An sich vögle ich wie ich lebe. Völlig ohne Ambition und Taktgefühl. Seit man(n)Frauen nicht mehr so leicht ausreden kann dass sie Bedürfnisse haben, die auch noch befriedigt gehören, was ja der Gipfel der des Kreuzes an Unverforenheit ist, bin ich sowieso aus dem Spiel. Und zwar völlig. Ungeachtet dieser Neigung möchte ich trotzdem nicht dass Menschen in meiner Gegenwart unnötig leiden. So ein Verhalten gehört nicht zu meinen Primärtugenden. Über Bande natürlich schon, wenn ich z.B. von mir zu erzählen beginne. Die Frau B. scheine ich nachhaltig verärgert oder traumatisiert zu haben. Was mich doch a bisserl entsetzt. Manchmal unterschätze ich die Spätwirkung meines Geplappers ein wenig. Sich mit einem Menschen zu unterhalten, der nur noch sein Ende verwaltet, so gut er es halt eben noch kann, und der ihm Gefühl lebt, sich längst überlebt zu haben, hat eventuell seine Besonderheiten, so wie auch extremst erfolgreiche Menschen ihre Eigenheiten haben. Die einen können gar nix, die anderen wollen den Mars besiedeln. Hier alles dort nix. Sehr anstrengend für ganz normale Leute. Mein Vorschlag: Setzen sie einen Helm auf und legen sie eine Splitterschutzweste an, falls mich der Leichtsinn reitet und ich frei von der Leber weg erzähle, weil ich einen Hauch von Vertrauen zu ihnen gefasst habe.
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Dann sind sie fein raus. Der Weg, von einer Fahrt mit einem fremden Auto in eine mir unbekannte Mauer, zurück in ein typisches Lichtweltgespräch, wo man angenehm auf der Oberfläche herumkurvt, und so tut als ob man extremst kultiviert ist, und über seine Biologie herrscht, wie einst der Alexander der Große über die halbe Welt, ist einfach zu weit. Ich bringe das nicht mehr. Auf halber Strecke bin ich irgendwo verloren gegangen. Zu sensibel sollten sie auch nicht sein, wenn ich davon zu erzählen beginne, dass ich zeitweise so wenig Orientierung habe, dass ich mich an meinem Klappstuhl festhalten muss, um nicht völlig aus der Rolle zu fallen. Für dieses blöde Gerede kann ich natürlich nix. Nicht wenn man versucht die 2. Staffel von Westworld zu verstehen, wo uns Menschen der freie Wille endgültig abgesprochen wird. Diese Serie ist eine typische Feuilleton-Serie, in die so viel allerfernste Zukunft hineingestopft wird, dass man gar nicht mehr bemerkt was das eigentlich für ein überkandierter Blödsinn ist. Was interessieren einen echten Österreicher künstliche Figuren aus einem Freizeitpark, die sich zum Zeitvertreib von besseren Leuten demütigen und erschießen lassen, bis sie sich halt rächen. Typischer Sklavenaufstand. Wir haben hier mit echten Menschen viel grausigere Dinge gemacht und sie bei lebendigem Leib aus verschlossenen Fenstern geworfen. Öffentlich gedemütigt haben wir sie auch. Und vergast. Und die Amerikaner kommen uns mit Menschmaschinen, die auch nur allzu menschlich sind in ihrem Groll, der nur zu verständlic ist. Fragen sie all die ausgestorbenen Arten. Breaking Bad gibt viel mehr her. Auch in der Wiederholung. Allmachtfantasien von reichen Menschen sind sehr erschöpfend. John Maynard Keynes befand mal das die Macht von Reichen, auch in einer Demokratie, wie immer die auch zahlenmäßig repräsentiert sein werden, stets unverhältnismäßig groß sein wird. Und aus diesem Machtüberschuss heraus fallen denen dann die schrägsten Dinge ein, wie sie ihre Lebenszeit totschlagen könnten. Sexuell ist von denen ja kaum eine/r noch so halbwegs im Normbereich und reizen sollte man die auch nicht. Die sind unversöhnlich bis aufs Mark, einfach weil sie die Mittel dazu haben. Dem Donald war eine Bude voller Armaturen aus Gold anscheinend zu wenig. Weil in der Obama mal bei einem Dinner für White House-Journalisten übelst verarscht haben soll, rächt der sich jetzt als Präsident Gaga für diese erlittenen Kränkung an der ganzen Welt. Einer wie ich, in seinen Möglichkeiten ziemlich beschränkt, sitzt da nur im Klappstuhl auf Donauinsel. Das langt doch auch an Kränkung. Im Übrigen fragt man sich natürlich ob diese Unmöglichkeit einer Insel von Willensfreiheit die Sache einfacher macht, wenn man mit dem Beate-5er beim Meinl am Graben, Österreichs erster Adresse für Gourmets & Genießer, vor der Wurst und Fleischtheke steht und es geht sich damit nicht einmal eine Leberkässemmel mit Gourmet-Senf aus. Heute habe ich in Floridsdorf einen älteren Herrn gesehen der sich bei 35 Grad im Schatten tatsächlich eine Leberkässemmel genehmigte. Meine Hochachtung. Und bei der Drogeriekette Müller habe ich ungewollt geklaut. Na nicht Klicks sondern echte Sachen. Kam plötzlich eine Durchsage. „Verlassen sie sofort das Gebäude“. Eine Warnmelodie ging auch an. Ich hätte das ganze Zeug erst aus meiner Tasche klauben müssen. Das wiederum hätte Zeit erfordert, wo ich doch gerade vom Spar kam. Nur sollte man das Gebäude sofort verlassen, also umgehend. Sogar die Müller-Damen zeigten sofort zum Ausgang. In meiner Panik dass hier gleich mal was ganz übles geschieht, möglicherweise was mit Amok, Terror oder Einsturz, bin ich auch schon los gelaufen und raus aus dem Laden. Nee, ich habe keine Frauen und Kinder umgerannt, aber fast. Zurück durfte ich dann auch nicht mehr und von den Müller-Menschen war auch niemand zu sehen. Die hatten den Laden abgeriegelt. Irgendwann wurde mir das herumstehen und zuwarten draußen auf der Straße in der Menschenmenge zu blöde. Habe ich Zeugs um knapp 10 Euro mitgehen lassen. Eh nur Eigenmarken. Sorry. Wo war ich. Ach ja der Pommes lässt also hin und wieder eine Hand Kalk auf Blogger.de ins schreibende Massengrab der Talentbefreiten rieseln, damit einen der Geruch des Scheiterns nicht zu sehr in der erfolgsverwöhnten Nase aufstößt. Des Weiteren hat der Pommes noch eine Eigenschaft die sich sehen lassen kann. Er ist laut seiner eigen Beschreibung extrem sozial, weswegen er als erfolgsverwöhnter Blogger seine Lorbeeren nicht ganz für sich behält, die sehr gut für die Verdauung sein sollen, sondern er hilft auch privaten Rettern, Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer aus Seenot zu bergen. Nur a Schmäh. Bloggern die nicht so erfolgreich sind wie er, greift er a bisserl unter die Arme, damit die effektiver werden. Bei mir soll er Selbiges auch schon versucht haben. Also ich weiß nix davon. Wobei ich mir schon vorstellen kann dass man mit so einer Wahrheit, die ganze Welt retten zu wollen, wunderbar leben kann. Dass die dann in der Regel zu blöde, eitel oder stur sind, um gerettet zu werden, wächst ja nicht auf seinem Mist. Was Pommes seine Hilfe betrifft. Nicht einer seiner tausenden von Lesern hat mir bis jetzt in den Kommentarblog geschrieben, dass ich eben vom Großblogger Pommes auf Fisch & Fleisch in den allerhöchsten Tönen gelobt wurde. Und jetzt wo man hier in dieser übel riechenden Jauche, mal die Probe auf Exempel macht, steht da nur Mist. Horizontal übelst grammatikalisch und orthografisch in der horizontalen dermaßen abfallend, dass eine Wasserwaage Probleme mit dem Kreislauf bekommt bei diesem Wetter. Warum um Gottes Namen soll ich effektiv werden wollen beim Bloggen. Ich bin doch keine Maschine in der Tradition des Taylorismus stehend, oder einer andere Organisation, und zu einer sehr effektiv spielenden Frauen-Fußballmannschaft gehöre ich auch nicht, die ihre Chancen eiskalt ausnützt. Ich gehöre mehr zum Club der Gescheiterten, der Stehgeiger, mit ganz wenigen LeserInnen, was ja meine allergrößte Lebenskunst ist, dass ich an meine völligen Verzwergung als Blogger, mit ähnlich viel Begeisterung herangehe, wie der Großblogger Pommes an seine Vertausendfachung. Gibt es das Wort überhaupt. Taktisches Klinkenputzen, um seine Leserschaft zu vergrößern betreibe ich in der Regel auch nicht. Das bringe ich nicht. Ich möchte den Pommes auch nicht blöde kommen. Das was er für Hilfe hält sah hier bei mir mehr nach Taktik aus.
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Der Pommes schreibt auch dass ich weniger Verstand habe, als ich vorgebe klug zu sein. Natürlich was sonst. Ich bin ein deprivierter Mensch, aus den zerfransten Rändern der Idylle, ein Obdachloser mit Obdach, ein Sandler durch und durch, vom Scheitel bis zu den Zehennägel, die ich heute schneide werde, der durch ein paar glückliche Umstände für die ich nich nix kann, weit über seinen eigentlichen Möglichkeiten lebt und in seinen Mitteln in dieser Welt anzuschreiben extremst limitiert ist. Ich habe eine Parkbank-Psyche. Denken sie ich reiße hier nur Faxen. So eine Parkbank-Psyche hat nun mal seine Eigenheiten. Die macht sich nicht auf die Suche nach einem besseren Leben. Höchstens nach einem anderen. Vor einem Leben auf der Parkbank habe ich die Hosen gestrichen voll. Das setzt dir extrem zu. Seit bald 2800 Tagen schreibe ich darüber und dass ich unglaublich viel Energie aufbringen muss, um im Leben zu bleiben. Im meinem Kopf toben heftige Stürme. Gut möglich das so ein Sturm einen Unkundigen schnell mal aus den Schuhen schaufelt. Im Grunde schreibe ich hier andauernd gegen mein Verschwinden an. Das ist alles was ich kann. Hin und wieder natürlich auch was über die Welt weiter draußen, wo die ganzen Ichs zu einer Masse werden und irgendwann zu einem Knäul, dass man kaum noch entwirren kann in seiner ganzen Komplexität. Die Mullahs im Iran sollten ziemliche Kleptokraten sein, während der neue äthiopische Permier Abiy Ahmed einen möglichen Frieden mit Eritrea einfach so aus dem Ärmel schüttelt. Der Mann ist eine große Hoffnung für Afrika. Auf Arte lief gestern eine gute Doku über die Schattenwirtschaft in Nigeria. 80% der Wirtschaftsleistung wird dort in der sogenannten informellen Schattenwelt erbracht, die der eigentliche wirtschaftliche Motor ist, der das Land am Laufen hält. Immer mehr Ökonomen entdecken das Potenzial dieser Wirtschaft. Da sind ganz wunderbare Menschen am Werk, mit ganz unglaublichen Fähigkeiten, von denen man in unseren Medien viel zu wenig erfährt. Bei uns machen die nur knallrotes Gummiboot. Ich natürlich auch. Nigerias Elite muss völlig korrupt und verkommen sein. Entweder das oder die gucken nur auf ihren Stamm. Diese 80%-Menschen schuften wirklich hart und jeden verfluchten Tag auch gegen ihr Verschwinden an. Krankenversicherung Fehlanzeige. Eine flächendeckende Krankenversicherung würde in Afirka viele Mrd. für Investitutionen frei machen. Wird Zeit das jemand ein ganz neues Afrika-Bild etabliert. Ich selber hab auch schon ganz hässliche Dinge über Afrika geschrieben und gesagt. Sorry wertes Afrika. Ich gelobe Besserung und lästere nur noch über Chinesen und Vietnamesen. An meinem Verhalten sind auch die Kolonialisten schuld. Von den Informellen könnte ein wirtschaftlicher Aufschwung für ganz Afrika ausgehen. By the way. Das sich die Erfolgreicheren dieser Welt, wie der Pommes vorgibt einer zu sein, die dick im Leben stehen, es um die Burg nicht unterlassen können, den Habenichtsen dieser Welt immer einen mitgeben zu müssen, so als kleinen Warnschuss. Keine Ahnung wie oft mit der Pommes inzwischen schon sein Riechsalz des Erfolgs unter meinen Riechkolben gehalten hat. Was bitte soll ich mit so einer Informationen anfangen dass er irgendwo tausende Leser hat. Es ist aber durchaus denkbar dass ich ihn mit meinem Kommentar a bisserl verärgert habe, weil ich seine großartige Blogkunst nicht entsprechend zu würdigen weiß. Wobei ich neidlos anerkenne. Pommes seine Bildchen sind schon Extraklasse. Die können wesentlich mehr als meine. Hinter seiner Bilderkunst steckt schon sehr viel Können. Zumindest für einen Laien wie mich. Meine Hochachtung. Ich kann ja nur Emojis kopieren und einfügen. Was seine Texte betrifft kann ich nix dazu sagen. Ist a bisserl wie privates Wikipedia. In einigen Sachen hat er ganz sicher nicht Unrecht. Wir haben hier ein zu viel an politischer Korrektheit. Die sorgt einerseits für sehr viel Unmut, der sich dann irgendwo entlädt. Und von der Kunst ein gehobens Niveau an Moral einzufordern ist sowieso der Untergang jeder Art von Kunst. Kunst soll soll alles dürfen, jedoch nicht alles wollen. Wenn ich zum Schreiben Material brauche, weil ich nicht über die Chemo vom Goadfather nachdenken möchte, schau ich gerne mal beim Pommes nach. Nur wandert sein Blog auf Blogger.de in der Liste schnell mal nach ganz unten oder es ist ganz weg, so dass ich im digitalen Universum nach ihm suchen müsste, wie wir nach einem schönen Ausweichplaneten, falls wir diese Erde doch noch völlig zu Grunde richten. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich zum Thema Erfolg a bisserl recherchiert. Auf Fisch+ Fleisch hat es Pommes sein Beitrag „Wir schaffen das“, auf beachtliche 121 Kommentare gebracht. Auf Blogger.de nicht einen einzigen. Da thront die scharfe Null. Seine Faschismus-Sache hat drüben bei den Fischen 225 Kommentare, was einem Kleinstblogger wie mir durchaus Respekt einflößt. Hier steht zu dem Thema Faschismus nur meiner. Und der hat das Thema verfehlt. Somit steht es bei den Kommentaren zwischen Fisch+Fleisch und Blogger.de gleichzeitig 346:1. für und gegen den Pommes. Ich möchte jetzt nicht größenwahnsinnig werden und mich zu weit aus dem Kellerfenster meiner Möglichkeiten lehnen. Einen Kommentar für zwei Beiträge bringe ich aber auf Blogger.de auch hin und wieder. Vor allem dann, wenn die Frau Fabry nicht auf Urlaub weilt oder Konfirmanden den Teufel austreibt. Dann stehen meine Chancen recht gut. Vielleicht schaffe ich mit dem Text zwei bis drei Kommentar. Falls ich die Drei knacke, werde ich wohl oder übel dem Pommes dabei helfen müssen, wie man auf Blogger.de effizienter bloggt. Um diese Verantwortung werde ich wohl nicht umhinkommen. Fisch+Fleisch ist wenn ich das richtig verstehe eine österreichische Plattform. Auf der hatte sogar mein aktueller Nervenonkel ein Blog. Das ist der mit gut Auslandserfahrung, so von seiner Herkunft her. Migrationshintergrund soll man nicht mehr sagen. Der hat seines vordergründig gelöscht, angeblich weil er dort als linksliberaler Gutmensch, der am liebsten die ganze Welt retten möchte, übelst angefeindet wurde. Auf Fisch+Fleisch scheint es auch irgendwie um die richtige Gesinnung zu gehen, meinte der. Davon gibt es in Österreich ja zu genüge. Egal ob Links oder Rechts. Etwas womit ich naturgemäß nicht dienen kann. Mir fehlt zum Dienen jedes Geschick. Die echten ÖsterreicherInnen, die noch wissen was Werte sind und wie man Anstand buchstabiert, würden mich dort sofort in der Luft zerreißen. Das würde eine üble Spirale in Gang setzen, der ich nervlich nicht mehr gewachsen bin. Einige von denen sind ja direkten Nachfahren der allerschlimmsten Massenmördern die jemals diesen Planeten besiedelt haben. Dabei habe ich ja viel mehr Schiss vor den sogenannten MitläuferInnen. Die sind brandgefählich. Mit denen ist heute noch nicht zu spaßen. Gut, mein Nervenonkel misst aber auch gerne mit zweierlei Maß. Bei mir sah der ja gleich einmal von einer akuten Rettung ab. Der erinnert mich a bisserl an den türkischen Friseur bei mir in der Straße. Bei einem Nicht-Türken oder Araber sind die in 5 Minuten fertig. Bei oihren Kumpels aus ihrer bevorzugten Ethnie schnippseln die auch mal 30 Minuten herum. Da sind die extremst penibel. Schon bei unserem ersten Date unterstellte er mir mein Nervenonkel, dass ich wohl einiges aushalten könnte, so wie ich auf ihn wirkte oder welchen Eindruck ich bei ihm hinterlasse. Über Flüchtlinge würde er sowas nie sagen. Bei so einer Ausgangssituation unterließ ich es dann ihm zu erklären, dass ich ein Mensch bin, der in seiner Art völlig versteinert ist und hinter einer sozialen Fassade lebt, die gefühlt fast so hoch ist wie die Mauer auf einem Bild zwischen Israel und den Palästinensern, unfähig sich aus dieser Versteinerung heraus zu hauen. Nicht einmal zum Bloggen bin ich aus eigenem Antrieb gekommen. Im B-Verein habe ich Spielberichte geschrieben, die unser damaliger Obmann irgendwann von der Homepage verbannte.
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Die waren ihm nicht mehr anständig oder sagen wir bodenständig genug. Der S. hat dann für mich auf Blogger.de eine Blog angelegt. So kam ich zum Bloggen. Ohne diese Entwicklung würde ich sehr wahrscheinlich heute noch für die Schublade schreiben. Um den Damen zu gefallen, die sozial alle besser gestellt waren als ich, wenn die wieder mal „härter, fester, schneller brüllten", habe ich einzig um länger durchzuhalten und nicht zu schnell fertig geliebt zu werden, mir sogar grobe Leberwurstbrote vorgestellt. Ka Spaß. Grobe Leberwurstbrote sind Hardcore. So etwas Schräges könnte ich jetzt in den mittleren Jahren ohne Doping für die Nudel nicht mehr bringen. Dabei sehe ich heute die groben Leberwurstbrote ohne Leserbrille eh nur sehr verschwommen vor meinem geistigen Auge. Und was meine Erfolgsaussichten als Blogger betrifft träume ich inzwischen nicht einmal mehr von einem kleinen Stückerl Restlberühmtheit. Das ist jene Bekanntheit die richtig Berühmte wie der Pommes auf ihren Teller zurücklassen. Was zudem für meine Theorie spricht dass aus mir keine Berühmtheit mehr wird. Auf der Donauinsel kam so ein kleiner Knilch daher. Der ging mir nicht viel weiter als bis zum Knie. Der redete mich an und erklärte mir dass ich hier nicht länger sitzen könnte, weil er und seine Kumpels dort ein Piratenversteck hätten. Unbeabsichtigt saß nicht an meinem angestammten Platz. Weil ich die Lesebrille zu Hause liegen gelassen hatte musste ich wieder zurück. Als ich back war lagen dort schon ein paar Frauen. Sogar der Kleine kapierte sofort mit wem er es in meinem Fall zu tun hat. Der war aber auch das Kind von einem Hipster-Pärchen. Die machen jetzt auch schon Donauinsel. Ist wahrscheinlich gerade in. Können sie dann mit ihrer herausragenden Öko-Bilanz angeben.
So jetzt aber zum Eigentlichen. Lichtweltmenschen, die im ganzen Land bekannt, berühmt oder nur berüchtigt sind, mitunter sogar über die Landesgrenzen hinaus, wie z.B. der deutsche Bundesinnenminister Seehofer, haben eine sehr ungute Eigenschaft. Angesprochen auf die weniger gute Presse die er derzeit hat, weil der so grausige Zoten reißt mit einer 69Stellung von Flüchtlingen zu seinem 69zigsten , antworten der a bisserl angepisst und schnoddrig: „Es gebe Wichtigeres im Leben“. Das mag ja durchaus seine Richtigkeit haben als des ganze politisch korrekte wie unkorrekte Gedöns, mit dem man die seinen hinter sich zu scharen versucht. Nur finde ich das mit dem Wichtigen im Leben doch a bisserl unfein Menschen gegenüber die keinen doppelten oder dreifachen Boden haben. Ich habe fast nichts mehr im Leben, so dass ich ausweichend sagen könnte. Es gibt Wichtigeres, als tausende Leser auf Fisch+Fleisch.

Ende.

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Sonntag, 29. Juli 2018
Same as it ever was. Oder anders wars noch nie.
Neu oben auf.


Versuchen sie mal mit dem Beate 5er (österreichische Sozialministerin) ein Fair Trade T-Shirt aus benachteiligter Bio-Baumwolle zu kaufen. Das geht dermaßen an die Substanz, dass sie nach zwei Wochen ausschauen, wie einst der RAF-Holger (Meins) der Kampf geht weiter.
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Auf der Donauinsel muss ich mich ja andauernd mit wechselndem Publikum herumschlagen. Zuerst war das die Frau B., eine Dame in den mittleren Jahren, mit ihrem Hund. Vom sehen kannte ich sie schon seit Jahren. Hab ich sie mal nett angesprochen. Wenn man sich so oft über den Weg rennt könnte man sich vielleicht a bisserl anfreunden. Dieser Versuch ging übelst nach hinten los. Aus Panik vor allem Kleinstbürgerlichen habe ich ihr gleich einmal erzählt wie es so um mich bestellt ist. Oh, dachte ich mir, die Frau ist cool. Die scheint dass ganz gut wegzustecken, dass sie es bei mir mit einem Menschen zu hat, der nicht zur absoluten Elite des Landes gehört. Gut in der Schattenwelt bin ich der ungekrönte König. Jedoch wenn ich so loslege, erleben das gestandene Lichtweltmenschen gerne mal als anmaßend. Wie „Der Imperialist“. Ich fand Imperialist lustig bei meiner Ausgangslage. Haben wir also nett miteinander geplaudert. Die Frau B. verdient sich zu ihrer Pension, als Ghostwriterin einiges dazu, um ihren gewohnten Lebensstandard halten zu können. Derzeit hat sie was für einen Mann aus dem Kongo und einer Frau aus Russland in Arbeit. Was mit Bachelor. Die Frau B. muss im früheren Leben mal eine wirklich schöne Frau gewesen sein. Gewesen, da eine Schuppenflechte ihre Gelenke und da vor allem die Beine zerstörten. Das sind nur noch konturlose blauschwarze Dinger, die sie zum Hinken zwingen. Und seit sie sich auch noch mit einer schlimmen Depression herum schlagen muss, hat sie von den Tabs stark zugenommen. Statt Bauch hat sie jetzt eine Trommel. Ihre Depressionen sollen sogar so schlimm gewesen sein, dass sie beim Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung auf die Spritze verzichtete. Dieser Schmerz, erzählt sie, sei leichter zu ertragen, als ihre Depressionen. Seit der Ansage hat sie ein Stein bei mir im Brett. Ich hab auch schon Wurzelbehandlung ohne gemacht. Brutal. Ich wollte sie schon fragen, ob das mit dem Schmerz nicht auch was Sexuelles ist. Aber der Schmäh könnte auch übel nach hinten los gehen. Für so eine Schmäh-Ebene muss man schon sehr vertraut sein. Vor zwei Wochen saß ich mal woanders. Da kam sie und fragte mich, mit einem Hauch von Ironie, ob ich schon genug von ihr hätte. Ja sicherlich was sonst, antwortete ich. Wie du siehst, bin ich nur noch am Abhauen. Natürlich machte ich nur einen Scherz. Möglicherweise ging aber bei der Kontaktaufnahme ziemlich was daneben. Irgendwann als wir nett plauderten, vor allem über ihre Arbeit, die ihr sehr wichtig scheint, sagte sie was vom Muskeln bei einem Mann seien ja schön und gut, nur wenn der geistig extrem tief fliegt wäre dass nix für sie. Gibt sicherlich jede Menge Männer die höher als ich fliegen. Nur hocken die unter der Woche zumeist nicht auf der Insel. An dem Punkt dachte ich mir schon. Scheiße jetzt sind wir aber völlig falsch abgeboben. Seit ich zu ihr im Spaß sagte, dass ich nur noch auf der Flucht bin, habe ich sie nicht mehr gesehen. Nach ihr kamen dann die Sissy-Boys, die andauernd was mit den Händen und den Hüften machten und für einen alten Sack wie mich, der ja nur noch sein heterosexuelles Ende verwaltet, eine Spur zu schrill sind. Seit ich denen das Nudeln verboten, aber dass nackt baden gestattet habe, kommen die auch nicht mehr. Scheiße die Insel ist doch kein Laufsteg, sondern eine Zufluchtstätte für Zerfranste. Dort können Gescheiterte aller Coleurs ungeschützt nur so herumstehen oder herumgehen. Das wiederum führte dazu dass ich gestern einen Kerl in den späten Fünfzigern, auf den Arsch blicken musste, wenn ich zur Seite sah. Der macht was mit Tanga. Werte Männer in den mittleren Jahren. Vielleicht überlegt ihr euch so ein Vorgehen noch einmal. Tanga in spätmittleren Jahren ist wie Porsche zum Basteln. Jetzt sitzt dort eine Frau. Nicht mehr ganz jung, aber auch noch nicht alt, groß und ziemlich dick, mit einer Wampe die ihr fast bis zu den Knien runter hängt. Die macht oben ohne. Nix für Instagram. Wie aus der Welt gefallen hockt sie im Sand und guckt nur noch auf die Donau hinaus. Hin und wieder kam sie her und fragte mich wie spät es ist. Bitte verstehen sie mich jetzt nicht falsch. Die Frau ist a bisserl plemplem. Erklären kann ich es mir nicht schlüssig. Aber auf einer unbewussten Ebene ist mir die Frau extremst sympathisch. Hoffentlich kommt sie wieder.
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Was Beta ihre 5 Euro Doktrin betrifft, mit denen man schon gut um die Runden kommt, wenn einem die Wohnung gestellt wird, habe ich jetzt mal 3 Tage einen Selbstversuch gemacht. Ich bin ja auch einer mit einer gestellten Wohnung, weil ich fürs mieten zu blöde bin. Bei mir hilft nur noch Eigentum. Ich sag mal so. Für einen der es nicht gewohnt ist, ist das schon ein zähes Ringen mit den Verhältnissen. Nicht das ich auf großen Fuß lebe. Mitnichten. Allerdings ist es so. Wer nur 5 Euro hat kann auch legal nix streamen oder sonst wie erweitert fernsehen, weil einen das normale Kabelprogramm fast um den Verstand bringt, mit all den Werbeunterbrechungen. Samstag und Sonntag hätte ich gar nix essen können. Zwei Packungen Seroquel 100/200 mg bringen es schon auf 12 Euro Rezeptgebühr. Um der Wahrheit zu dienen sollte nicht verschwiegen werden. Wer nur 5 Euro am Tag hat ist aber sehr wahrscheinlich Rezeptgebühren befreit. Dann gab auch noch der Wasserkocher den Geist auf. Hab ich einen Neuen gekauft. Eh extremst billig beim Hofer, um einen schlanken Zehner. Kurz und gut. Sonntagabend war ich dermaßen frustriert, weil ich nicht so leben konnte wie es sich die #5 Euro-Metoo-Beate es sich vorstellt, wenn man es unterlassen hat dieser Gesellschaft eine Stütze zu sein oder sonst was Tragendes, dass ich die 150 Euro, die im August für 31 Tage langen sollten, in einer Stunde rausgehauen habe. Ich sag mal so. Mit knurrenden Magen was Sexuelles machen, ist wie auf einem Balkon mit Meerblick sitzen bei -15 Grad.
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“Das Neue im 19. Jahrhundert bestand darin, das Nichteuropäer und deren Gesellschaften zunehmend und generell als unterlegen, unerwünscht, schwach und rückständig und sogar als infantil behandelt wurden. Sie waren die geeigneten Objekte für eine Eroberung oder zumindest für eine Bekehrung zu den Werten der einzigen wirklichen Zivilisation, wie sie von Händlern, Missionaren und Scharen bewaffneter Männer vertreten wurde, die mit Feuerwaffen und Feuerwaffen gerüstet waren. Und in gewisser Hinsicht wurden die traditionellen Werte nichtwestlicher Gesellschaften zunehmend irrelevant für deren Überleben in einer Zeit, in der es allein auf Stärke und Militärtechnik ankam“.
Eric J. Hobsbawm. Das imperiale Zeitalter.

Und hier zeigen Menschen mit dem moralischen Auffahrunfallfinger auf Jene, die zu offensichtlich auf diese Geisteshaltung zurückfallen, die im Grunde das Fundament unsere Gesellschaft, ja des ganzen Westen ist. Wenn man es genau nimmt, dann ist das „Wir schaffen das“ der deutschen Kanzlerin Merkel, genauso in dieser Denktradition verhaftet, durch dass sich das 19. Jahrhundert auszeichnete.
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Würde man in Österreich ein Gulasch so oft nachschärfen wie das Fremdenrecht hätte das ganze Land Dünnpfiff.

Die Wiener Linien lassen auf ihrer Webseite darüber abstimmen, welche Art von Speisen in der U6 nicht mehr konsumiert werden dürfen. Mein Vorschlag: Lauwarmes Roastbeef vom Tiroler Mastochsen an Portweinglace mit Grillgemüse und getrüffeltem Kartoffelstrudel. Und wenn`s geht die eingekochten Kutteln von der Kopftuchfrau aus dem 2. Stock eher nicht mehr.
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Seit vielen Jahren lese ich regelmäßig den Spiegel. Ich kann mich noch an Ausgaben erinnern die hatten über 220 Seiten. Das waren aber andere Zeiten. In der aktuellen Ausgabe wird in der Titelgeschichte „Entfremdung“ nach Antworten gesucht, warum der Wahnsinn den Schizophrenisten mindestens so sehr verändert hat, wie rechte Scharfmacher das Deutschlandbild, enstanden aus einem Sommermärchen, das Rostock-Lichtenhagen übermalen hatte. Da fallen die Schlagworte ausländerfeindliche Tendenzen, Mesut Özil, Sarrazin, Dönnermorde, AfD, Islam der nicht zu Deutschland gehört. Vom NSU steht in der Überschrift nix. Dönnermorde ist natürlich eine richtungsweisende Formulierung. Werden dann in Deutschland recht bekannte Menschen mit Migrationshintergrund befragt wie weit sie sich schon entfremdet haben. Logisch das die a bisserl angepisst sind und sich nicht mehr sehr heimisch fühlen in diesem Deutschland. Diese Deutschen mit Migrationshintergrund, die an sich ganz wunderbar integriert sind, sagen halt was von ihnen erwartet wird, wenn der Titel "Entfremdung" die Richtung vorgibt. Was weiß ich, dass viele Deutsche denken dass Schwarze stinken, Araber klauen, beziehungsweise das Menschen mit Migration die besseren Deutschen sein müssen, keine Fehler machen dürfen sonst wird ihnen die Zugehörigkeit entzogen, oder das sie diese mikroaggressiven Angriffe auf die türkische Identität einfach nicht mehr ertragen. Was ist eigentlich eine türkische Identität in Deutschland. Döner mit alles und Currywurst. Diese Personen werden schon recht haben. Daran will ich nicht im geringsten zweifeln. Aber irgendwann dachte ich mir. Jetzt seid`s doch nicht gar so wehleidig. Ich durfte in Österreich im Haus meiner Kindheit nur noch in den Keller, weil ich die kleinstbürgerlichen österreichischen Normen nicht brachte, die man mir aufgezwungen hatte. Dabei bin ich ein völlig unbescholtener Mensch und trotzdem unerwünscht, ganz ohne Migrationshintergrund. Gut ich bin ein halber Windischer ohne Muttersprache. Aber das ist eine andere Geschichte. Schon auf der Donauinsel gucken die Leute, wenn sie mich dort andauernd herumlungern sehen. Nicht dass ich dort andauernd herumlungere stört sie, sondern dass ich für einen Sandler zu gepflegt aussehe. Da geht denen in der Hose gleich mal der Sozialschmarotzerfeidel auf. Sozialneid ist in Österreich Staatsdoktrin, der trotz -Zinsen der EZB nicht über 5 Euro hinauskommt. Bei 5 Euro hört sich bei den ÖsterreichmacherInnen der Spaß auf. Ab 5,01 beginnt die Hetze. Was erwartet ihr bitte von den direkten Nachkommen bzw. Nachfahren jener, die die Erfinder des industriellen Massenmords waren und des totalen Krieges, die in dieses Gemetzel auch noch hineingingen wie in einen Gottesdienst. Nicht nur das. Sogar als der Krieg schon verloren war, haben diese Irren noch reihenweise ihre eigenen Leute erschossen oder aufgehängt. Das muss man sich einmal vorstellen. Die Russen stehen in Berlin vorm Reichstag und der Abgezwickte aus Braunau schiebt noch immer seine Geisterarmeen durch den Kaukasus, während er seiner 6. Armee mal zeigte wo der Todesbartl den Most herholt. Von 300 000 Mann, die inzwischen selbst zu Massenmördern wurden, und einem Befehl, ob sie wollten oder nicht, blieben hinten hinauß nur 6000 Mann über. Mein Großvater gehörte nicht zu den 6000 verdammt bis in alle Ewigkeit. So einen Schnitt brachten ansonsten nur noch von Deutschen & Friends deportierte Juden. Und zu solchen Menschen zieht ihr in die Vorgärten und jammert dann endlos dass sie euch nicht wertschätzen. Was lässt sich der Herr Özil auch vom türkischen Präsidenten verzwecken. Das Foto wurde ja von der AKP online gestellt. Das kann schon mal für böses Blut in vielen Deutschen sorgen. Das geht razz fazz. So schnell kann kein Zick Zack zylissen, wenn es ein Deutschtürke zum Millionär bringt, ist schluss mit lustig. Noch dazu in England ohne sichtbaren Erfolg. Arsenal ist gut genug für weiter vorne, aber nicht gut genug für ganz vorne. Schon seit Jahren nicht. Vielleicht solltet ihr euch mal intensiver mit deutscher Geschichte beschäftigen. Das hat schon seine zwingende Logik das Deutsche heute noch bei einer Kundgebung von Pediga, absaufen, absaufen, absaufen brüllen und dabei sexuell erregt sind. Das kommt doch nicht aus heiterem Himmel oder von ungefähr. Genauso wenig wie die Freude von echten Österreichern, die sie dann in den sozialen Medien mit anderen echten Österreichern teilten, weil ein Flüchtling am Brenner tot auf dem Dach eines Containerzug gefunden wurde, der anscheinend in Kontakt mit der Oberleitung gekommen war. Durchaus denkbar dass der die ersten echten Österreicher sah und Selbstmord beging. Die echten Österreichern bestätigen sich dann gegenseit darin dass sie Witze reißen, ob der Mongo eh gut durch gegrillt war. Das hat heute noch totalitäre Züge. Wer nicht mitlacht gehört dann auch nicht mehr dazu. Wir schaffen das ist natürlich auch ziemlich DDR lastig.
Sogar der Spiegel, der gerne so tut als ob er das bessere Deutschland repräsentiert, ging bei den sogenannten „Dönermorden“ in seiner Berichterstattung ewig und drei Tage davon aus, das diese Morde was mit der türkischen Mafia zu tun hatten. Da stand nix vom NSU im Spiegel. In dieser Sache hat der Spiegel nie in eine andere Richtung recherchiert. Der Spiegel hat zwar hinten hinaus, als schon alle tot waren, auch die direkten NSU-Macher, die in gewissen Kreisen heute noch als Helden gefeiert werden, in einem Artikel zugegeben, zwischendrin in einem Zweizeiler, dass sie in dieser Sache nicht ihre besten Momente hatten. Aber anstatt diese guten Deutschen, mal eine schöne Titelgeschichte machen, über ihren eigenen unterdrückten Rassimus, der sich jetzt halt gegen die andersdenkenden von Rechts wendet, schieben sie andere für ihre eigene Entfremdung vor. Statt mal tief in sich zu gehen und zu fragen, warum man in dieser Sache fast so rassistisch unterwegs war, wie die Pediga-Deutschen in Dresden, wenn die Absaufen brüllen, lassen die lieber angepisste Migranten sprechen, denen es naturgemäß bei den Dunkeldeutschen übelst aufstößt. Die hätten ja wenigstens schreiben können. Wir vermuten sechs der türkischstämmigen Männer wurden umgebracht, weil die diese komischen Dinger über dem G haben und auch unter dem S oder einem C. Der Herr Mehmet Turgut wiederum musste sein Leben lassen, da seine Döner nicht nur die Besten waren, sondern nur 2,49 Euro kosteten, so dass ein Harzt IVrer mit dem Sarrazin oder Hartinger-Klein 5er tatsächlich satt wird. In der Bronx wird man ja für einen 5er nur bei den Dönerbuden und beim Chinesen satt. Österreichische Küchen geht sich für einen 5er nicht mehr aus. Versuch einmal mit 5 Euro an ein lauwarmes Roastbeef vom Tiroler Mastochsen an Portweinglace mit Grillgemüse und getrüffeltem Kartoffelstrudel zu kommen. Der Herr Halil Yozgat, seinerseits großer Fenerbahçe-Fan, wurde unzweifelhaft von einem fanatischen Besiktas-Anhänger erschossen. Die waren im Derby gegen Fenerbahçe mit 0:4 untergegangen. Nix davon stand im Spiegel. Deren Recherche drang weit ins türkische-mafiös Milieu vor, so dass ich mir schon beim lesen dachte, diese Deutsch- Türken. Mein türkischer Kumpel auf Zypern war aus anderem Holz geschnitzt. Der wurde von seinem Offizier nicht erschossen sondern nur geohrfeigt. Eigenartigerweise kann ich mich noch recht gut an diesen Artikel erinnern. Warum auch eine deutsche Polizistin sterben musste konnte abschließend ja noch nicht geklärt werden. Wahrscheinlich war die zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Bitte halten sie mich jetzt nicht für pietätlos. Ich habe dazu eine recht originelle Idee. Möglicherweise musste die Polizeivollzugsbeamtin Michèle Kiesewetter streben, zumal die auch so ein Ding über dem E hatte. Dinger über Buchstaben im Namen sind ja nicht Deutsch. Mit so einem Ding über dem E müssen sie höllisch aufpassen das ihnen nicht einer das Licht ausbläst. Hermann ist deutsch oder Magda.

Ende.

Fazit: Österreicher sind da etwas anders. Die vertrauen da ganz auf ihren Innenminister dass der sich die Hände schmutzig macht und Menschen mit Dinger über den Buchstaben irgendwo außerhalb konzentriert.

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Freitag, 27. Juli 2018
Gebt wenigstens den IQ Größen unter den Armutsmigranten eine Chance
Gestern oder Stunden zuvor in der Dunkelheit, haben ein paar hundert Armutsmigranten den 6 Meter hohen und doppelt ausgeführten Zaun von Ceuta gestürmt. Den Zaun haben sie ja nicht gestürmt sondern eher europäischen Boden. Einige der Migranten gingen sogar mit selbstgebauten Flammenwerfern an die Sache heran. Dabei habe es sich um den größten Ansturm auf das europäische Paradies seit Jahren gehandelt. In den Medien steht dass die Migranten so brutal wie nie vorgingen. Die Reaktion der Polizisten wird dann naturgemäß entsprechend gewesen sein, also angemessen. Nehme ich mal an. Weit ist es nicht mehr hin bis zu jenem Mittag des christlich-abendländischen Geläut, hoch oben im Turm zur volle Stunde, das die Außengrenzen Europa den Schießbefehl ausgeben, wie eine milde Gabe, so selbstverständlich hinnehmend wie das Sterben im Mittelmeer im Urlaubsrausch. Ich dachte a bisserl Poesie untersetzt ist der Satz erträglicher. Unsere Politiker nehmen seit einiger Zeit vermehrt Rücksicht auf die Ängste der Eingeborenen. Die exekutieren also den ängstlichen Willen des Volkes, um an der Macht zu bleiben. Das österreichische Volk soll ja angeblich ein natürliches Rechtsempfinden haben das durch zu milde Urteile verletzt wird (Mag. Karoline Edtstadler. Staatssekretärin im Bundesministerium für Inneres).Was glauben sie was bei den Wirkichkeitsmacher vom rechteren Rand in den europäischen Kernländern los ist, wenn die in Erfahrung bringen, das die Barbaren der Welt schon mit Flammenwerfern anrücken, um die Festung Europas zu stürmen. Bei solchen Meldungen brechen die in grenzenlosen Jubel aus. Da steppt der Bär in den sozialen Medien. Die freuen sich diebisch. Sieht man dann auf einer Fotomontage das riesige Gemächt eines Schwarzen, das Feuer spuckt wie der Grisu, wenn der nervös wurde, woraufhin Dresden in Flammen aufgeht. Geht man allerdings in der Geschichte 150 Jahre zurück, dann war die Situation ja so beschaffen, das es vor allem die Europäer waren, die den Kontinent verließen und sich in Richtung Welt aufmachten. Europa war damals ein Armenhaus. Man möchte es nicht für wahr halten. Zwischen 1820 und 1975 sollen allein 855 000 Norweger in die USA ausgewandert sein. Norweger. Ich habe mal eine Doku über den norwegischen Gefängnisalltag gesehen. Kurz war ich am überlegen, ob ich mir nicht ein Flugticket kaufe, nach Oslo fliege und dort ein Packerl Kaugummi stehle oder mit dem Finger in der Tasche so tu, als ob ich eine Waffe hätte, während ich einen dortigen Sozialmarkt überfalle. Eine Garantie für diese Zahlen kann ich in Zeiten von Fake News naturgemäß nicht abgeben. Als in Irland zwischen 1845 und 1852 die Kartoffelfäule wütete und grob geschätzt eine 1 Million menschen verhungerten, wanderten gut 2 Millionen Iren aus. Viele gingen nach Übersee, USA, Kanada, Australien. Als z.B. Argentinien Ende des 19. Jhdt. zu einem wichtigen Weizenexporteur aufstieg, machten sich viele Italiener dorthin auf, um als Saisonarbeiter die Ernte einzubringen. Im Volksmund nannte man sie Schwalben (golondrinas). Durchaus denkbar, das diese italienischen Schwalben in Argentinien vor einer halben Ewigkeit besser bezahlt und behandelt wurden, als viele der aufenthaltsgeschwächten afrikanischen Obst und Gemüsepflücker heute in Italien und/oder Spanien. Über diese Vorgänge können sie natürlich im Netz nachschlagen oder in den Supermärkten ihrer Wahl. Zwischen der Gründung des italienischen Staates im Jahr 1861 bis zum Wirtschaftsaufschwung der 1960er Jahre, genannt miracolo economico (Wirtschaftswunder) wanderten angeblich bis zu 25 Millionen Italiener aus. Steht zumindest so auf Wikipedia. Unbestätigten Gerüchen, nee Gerüchten zu folge, soll Italiens Innenminister Italiens Matteo Salvini von der Lega Nord, der gerade eine Roma-Siedlung räumen ließ, in der ungefähr 300 Roma lebten, obschon der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte was dagegen hat, die Zahl seiner ausgewanderten LandsmännerInnen etwas nach unten korrigiert haben, so in Richtung 250 Personen. Die Würde seines Amtes verlangt da nach einer Zensur. Zwischen 1820 und 1978 immigrierten allein 5,3 Millionen Italiener in die USA. Ich will ihnen jetzt aber als Bildunsgbürger nicht mit Wikipedia-Einträgen zur Frage der Auswanderung kommen. Was im Netz nicht so leicht zu finden ist, ist Beantwortung der Frage, worin sich diese Migration von Damals von der Heutigen unterscheidet. Früher waren die Leute arm und hungerten und heute sind viele noch immer arm und hungern. Warum sind wir heute so extrem kleinlich, wenn es um Zuwanderungsfragen geht. Na weil objektiv betrachtet die gesellschaftlichen Bedingungen damals ganz andere waren. 1. gab es damals noch keine Menschenrechte und keine Genfer Dingsbums-Konfentionen. 2. gab es recht viel Platz für Neuankömmlinge. 1900 beherbergte diese Welt schlappe 1,65 Mrd. Menschen. 3. Waren die Ureinwohner jener Länder in die viele Europäer aus bzw. zuwanderten wesentlich einfacher davon zu überzeugen, dass deren Ankunft eine ganz wunderbare Sache für die Alteingesessen sei, als das heute der Fall ist. Die Landnahme ging sehr rasch und recht unkompliziert von statten. Die Ureinwohner Amerikas musste man nur einmal kurz anhusten und schon vielen die tot aus ihren Mokassins. Die Indianer Kaliforniens sollen in der Sache Seuchenübertragung extremst leichtgläubig gewesen sein. Einmal gehustet und von 300 000 blieben schlappe 16 000 über. Wie singen die Eagles: „Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (such a lovely place)
Such a lovely face.
Wie viele Indianer es gab bevor die Zuwanderer sie in ihrer Population a bisserl schröpften, lässt sich von der Bronx aus nur sehr schwer feststellen. Schon gar nicht an so einem schwül-heißen Freitag-Abend. Die Schätzungen gehen von bis zu 20 Millionen Indianern aus. Das soll aber eine sehr Indianer freundliche Schätzung sein. 20 Millionen soll es gegeben haben bevor der Gérard Depardieu als Kolumbus falsch abbog. Zu Beginn der ersten Siedlungswelle gab es nur noch um die 2 Millionen Indianer. An sich nicht viel Mensch für ein Land so riesig wie die USA. 2 Millionen sind schnell mal vertrieben, in Reservatplattfpormen umgesiedelt und zu Alkoholikern umgeschult und des weiteres zu Casino-Besitzern aufgewertet. 4. Gab es damals noch keinen Sozialstaat mit entsprechend viel Sozialstaatbürokratie. Da galt das Gesetz der Stärkeren. Nicht einmal so einen wunderbaren Sozialstaat gab es wie ihn sich die österreichische Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) herbei sehnt. Die bejahte die Frage, ob man mit 150 Euro im Monat leben kann. Auf die Äußerung des Interviewers vom TV Sender oe24 „wenn man von 150 Euro leben kann“, soll die gute Frau Sozialministerin geantwortet haben: „Wenn man die Wohnung auch noch bekommt sicherlich“. Ich sag mal so. Man kommt auch mit einem Ministergehalt von 14mal 17.511, 50 Euro nur schwer über die Runden, bei all den wunderbaren Möglichkeiten und Verlockungen, wie man sein Geld unter die Leute bringen könnte, obschon man sich die Wohnung vom Steuerzahler bezahlen lässt. Gut 585 Euro hat die Frau Ministerin täglich zur Verfügung. Gehen sie einmal mit 585 Euro zum Discounter. Wenn sie dort nur Lebensmittel kaufen und ganz auf technische Annehmlichkeiten verzichten gehen sie mit 5 Tonnen Lebensmittel nach Hause. Ka Spaß. Ist fast gescheiter man hat nur einen Fünfer eingesteckt, wenn man zum Discounter geht. Das die besseren Leute auch andauernd die Habenichtse züchtigen müssen. 5. Und das ist wohl der wichtigste Punkt wie ich finde, befand sich der Kapitalismus damals in einem ganz anderen Stadium seiner Entwicklung. Die zugewanderten Massen aus Europa profitierten davon, das allein die Industriewirtschaft von 1875 bis 1914 und auch noch darüber hinaus, außergewöhnlich arbeitsintensiv war und der Bedarf, also die Nachfrage an relativ ungelernten und kaum qualifizierten männlichen wie weiblichen Arbeitskräften, trotz Millionen von Zuwanderern, kaum mit den Stellenangeboten mithalten konnte, die der industrielle Kapitalismus damals hervorbrachte. Das war auch der Grund warum Millionen Europäer sich in den USA relativ leicht einfügen konnten. Heute gut 150 Jahre später hat der Kapitalismus inzwischen eine andere Ausbaustufe erreicht. Händeringend werden in Europa derzeit Facharbeiter und Akademiker aus den sogenannten MINT-Fächer gesucht, wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Eine der bedeutendsten Fragen unsere Zeit lautet. Warum sind unsere Frauen in diesen MINT-Fächern extremst unterrepräsentiert. Ist das was grob Strukturelles oder können Frauen tatsächlich nicht einparken. Mich dürfen sie nicht nach der richtigen Antwort fragen. Wenn sie eine Feministin fragen, die was mit Soziologie und Germanistik studiert hat, jetzt aber was mit Medien macht, sind`s die Strukturen. Der mittlere Bruder vom Hobbit-Anwalt ist Designer. Der hat ein top-Angebot von Apple, dass er aber eher nicht annehmen wird. Seine türkischstämmige Frau, nach deren Pfeife er tanzt und die sein Leben choreographiert, ist Tänzerin. Die will aber nicht ins Silicon Valley. Nee nicht was sie denken. Die ist Hochkulturtänzerin. Afrikaner bzw. Armutsmirgranten, die heute oft einen vergleichbaren Bildungsstand haben, wie viele der ausgewanderten Europäer im Zeitalter des aufkommenden Industriekapitalismus, werden auf unserem Arbeitsmarkt derzeit einfach nicht nachgefragt. Nicht in dem Umfang wie es Armutsmigranten gibt die hier ihr Glück versuchen wollen. Das ist der derzeitige Stand der Lage.

Mein Vorschlag; Wenn wir schon den Armutsmigranten aus aller Herren Länder und vor allem vom afrikanischen Kontinent, den Zuzug nach Europa verweigern, was historisch betrachtet schon a bisserl unfein ist, so kolonial wie wir Afrika und seine Einwohner einst für unsere Bedürfnisse verzweckt haben, die dann die Mittel heiligten, dann warten sie kurz. Eine Frage. Gibt es bei den Katholiken eigentlich eine oder einen Heiliggesprochene/n afrikanischer Herkunft, oder dienen die Schwarzen, denen untersagt wird zu verhüten, im Grunde nur zum Auffüllen etwaiger Abgänge aus den religiösen Kernländern Europas. Gut das hat die Kirche auch den Hiesigen hier untersagt und trotzdem war der Siegeszug der Pille nicht aufzuhalten. Wenn wir schon an unseren Außengrenzen die Schoten dicht machen, weil die Politiker hier die Ängste der Menschen auf einmal ernst nehmen, dann könnte man doch wenigsten auf afrikanischen Boden oder hier in Europa, all jenen die hauptberuflich was mit Armut machen und eigentlich keine Chance haben auf einen anerkannten Aufenthaltstitel, doch wenigstens einen IQ Test machen lassen. Die mit weit überdurchschnittlichen IQ behalten wir dann allesamt und verzwecken, also bilden wir entsprechend. Der Tilo kriegt dann sicherlich einen Herzinfarkt, wenn ein Schwarzer einen IQ hat der seinen um 35 Punkte überragt, aber das überleben wir schon als Gemeinschaft. Diese Krot, wie man in Österreich so schön sagt, fressen wir dann halt samt den Kernen. Ich nenne diesen Vorgang Brain Drain-Kolonialismus. Mir ist völlig bewusst dass sich mein Vorschlag auf den ersten Blick ziemlich inhuman und unmenschlich anhört, aber besser als Flammenwerfer und zurück werfen ist er auf alle Fälle. Ich bin auch gerne bereit von meiner Maximalforderung abzurücken. Sagen wir für 10 AfrikanerInnen und Armutsmirgranten von überall her, mit einem IQ von 130 und mehr, die dann dem Standort Österreich zu gute kommen, Österreich ist ja in wirtschaftsfragen weder Land noch Nation, sondern in erster Linie ein Standort, nehmen wir ein oder zwei auf, die nur ganz wenige Punkte auf der IQ Skala bringen. Was weiß ich. In der Höhe vom Höxter-Haus-Mongo. Der soll ja mit seinem
IQ unter 80zig, die Frauen reihenweise um den Finger gewickelt haben und dann halt um die Zentralheizung. So würden wir eventuell doch noch zu den Facharbeitern und MINT-AkademikerInnen kommen und unsere Pensionen wären gesichert und die Angst vor zu viel toxischer Männlichkeit, ein Begriff den sich die Begriffemacherinnen vielleicht noch einmal überlegen sollte, wäre damit auch gebannt. Freilich könnten die hochgeistigen Riesen vom schwarzen Kontinent dann auf blöde Ideen kommen und statt Facharbeiter und MINT lieber Mind machen, Jus studieren und uns dann alle verklagen für die Schweinerein von Jetzt und Einst.
Besser die lernen keinen internationalen Handelsabkommen zu lesen. Wir diskutieren ja gerade, was all die Kunstschätze mit uns machen, also tiefenpsychologisch, die wir den Afrikanern anno dazumal weggenommen haben. By the way. Menschen denen man eine Perspektive bietet verhalten sich in der Regel auch entsprechend wohlwollend. Ich habe heute einen vorübergehend Geduldeten gesehen, der betrunken über die Donauinsel torkelte, wie von allen guten Geistern verlassen, die Hose beinahe in den Knien, so dass meine seine Unterflacke sah und der, als er austreten musste, beinahe mein Rad abduschte. Danach plauderte er kurz mit den beiden schwulen Jungs ein paar Meter weiter. Die meinten der sei total am Ende.

Fazit: Mit den schwulen Jungs lag ich kurz überkreuz. Nee dass war jetzt falsch. Die zogen sich nackt aus und machten nackt baden. Beim ersten Stelldichein machten die aber noch artig Badehose. Ich glaub weil sie noch eine Kumpel mit hatten, einen Hetero, auf dem seine Bedürfnisse sie a bisserl Rücksicht nahmen. Nackt baden ist ja recht und schön. Nur gibt es für nackt-baden auf der Donauinsel einen eigenen Abschnitt, wo man ganz wunderbar nackt baden kann. Der Abschnitt ist ja ein paar Kilometer lang. Wenn man schon in einem nicht-nackt-Bereich nackt badet, noch dazu gleich 10 Meter neben einem Mann in den mittleren Jahren, der von so viel Freiheit längst absieht, dann könnte man den alten Sack doch wenistens fragen, was der davon hält. Die hätten doch auch woanders hin gehen können wo sie ungestört sind. Bei 42 Kilometer Insel, 21 für jede Uferseite, ist doch gut Platz für solche Tätigkeiten. Habe ich dann kurz Erziehungsarbeit betrieben und die Kampfzone erweitert. Wenn schon Untergang heterosexueller weißer Männer, dann bitte proaktiv. Das muss man sich einmal vorstellen. Der Schizophenist machte sich auf den Benimm-Papst zu geben, wie Salzburg den Jedermann. Wenn man in einen Lokal, sagte ich zu den Nackigen, die an ihren Nudeln herumspielten während ich dozierte, zumindest einer tat das, in dem man eigentlich nicht rauchen darf, die Nichtraucher fragt, ob man schnell eine durchziehen dürfte, und die Leute sagen ja mach mal, dann ist das schon auch einfach eine Frage der Höflichkeit, wenn wir das mit der Gesundheit mal außen vor lassen. Standen dann die beiden nackten schwulen Männern im Wasser und fragten leicht ironisch untermalt, ob sie hier 10 Meter neben mir nackt baden dürfen. Natürlich was sonst. Ich bin ja kein Spießer.

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