Dienstag, 3. Januar 2017
Ein multikultureller Feldversuch
. Ich mach hier in diesem Beitrag nur ihre Lichtwelt. Deswegen kommen sie hinter dem hevor und beschenken sie mich reich mit Zuspruch.

Ein paar Wirklichkeitsfetzen: Im vorigen Jahr verloren in Österreich 13,8 Prozent mehr Akademiker ihren Job als 2015. "In einer vierten Klasse Volksschule im siebenten Bezirk besitzt jedes Kind ein Smartphone“, berichten Vortragende. Nur hundert Meter weiter in Ottakring haben in einer Klasse mit Neunjährigen nur zwei Kinder überhaupt ein Handy – das allerdings nicht internettauglich ist.

Wiens Stadtschulpräsident Jürgen Czernohorszky fordert mehr Geld für "Problemschulen".

Ich will da jetzt nicht groß um den heißen Brei herum reden. Das Internet geht über von Definition, was Migration, Integration und all das Zeug, dass derzeit in aller Mund ist, so zu bedeuten hat. Spricht man von Integration, steht in der öffentlichen Debatte derzeit der „Zuwanderer“ im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, der dieses oder jenes zu erbringen hat, damit seine Integration in die Aufnahme oder Mehrheitsgesellschaft gelingt oder wenigstens nicht scheitert. Scheitert eine Integration von Zuwanderergruppen im ersichtlichen Maße, wird dann gerne von einem Abgleiten oder Entstehen einer Parallelgesellschaft gesprochen. Vom verwirklichen weniger. Parallegesellschaft passiert eher. Parallelgesellschaft wiederum ist ein politischer Begriff, der eine nicht den wahrgenommenen Regeln und Moralvorstellungen der Mehrheitsgesellschaft entsprechende, von dieser mitunter als ablehnend empfundene gesellschaftliche Selbstorganisation einer Minderheit beschreibt. Bis auf ein paar Selbstversorger am Land gibt es laut dieser Definition in Österreich/Deutschland keine Parallelgesellschaft . Ich kenne keine Minderheit in diesem Land, die in der Lage ist, sich in einem so hohen Maße selbst zu organisieren, dass sie mit der Mehrheitsgesellschaft nicht mehr in Kontakt tritt. Doch die ganz Reichen. Das Ziel von Integrationspolitik muss darin bestehen, allen dauerhaft und rechtmäßig in Österreich/Deutschland lebenden Personen - unabhängig von Herkunft und Religion - gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen. Steht so in der FAZ. Damit dass gelingt muss sich auch eine Aufnahmegesellschaft auf die Einwanderer zubewegen. Und genau über das Zubewegen der Aufnahmegesellschaft auf Zuwanderer wird derzeit kaum gesprochen. Dabei steht die Aufnahmegesellschaft unter der Bringschuld, dass sie die Zuwanderer irgendwann, „anerkennen“ muss/soll . Besser früher als später. Vielleicht noch nicht ganz im Sinne eines „Weltbürgerrechts“, aber doch soweit, dass sie die Kulturleistung eines Zuwanders, sich der neuen sozialen Ordnung zu fügen, überwiegend positiv bewerten. Nennen wir dass Anerkennen des Zugewanderten jetzt als ein erweitertes Weltbürgerrecht. Ob unter Assimilation jetzt eher ein Kulturwandel oder Kulturpreisgabe verstanden wird, weiß ich jetzt nicht. Klingt aber sehr logisch. A bisserl seiner Ausgangskultur wird man schon preisgeben müssen. Das lässt sich wohl nicht vermeiden. Am gescheitesten ist es natürlich man geht in seiner Anerkennungsbereitschaft mit guten Beispiel voran und auf Migranten zu .

Um konkret zu werden. Sagen wir sie haben ein Kind das jetzt in die Volks/Grundschule kommt. Überhaupt haben sie nur ein Kind, dass ihr ein und alles ist. Im Mittelpunkt der Erziehung steht heute das Kindeswohl. Dass muss heute von den Eltern bestmöglich gewährleistet werden. Steht so im Gesetz. Vielleicht leben sie rein zufällig oder bewusst in einer Bronx, mit einem sehr hohen Migrationsanteil. Klug wie sie nun mal sind wissen sie dass Integration am einfachsten im Kindesalter gelingt . Am gescheitesten ist es man steckt die 3-4 Jährigen aller Couleurs, Religionen und Sprachen, zusammen in den Kindergarten wie in einen Topf, und die machen dass dann mit der Integration und Assimilation schon unter sich aus. Viele Studien verweisen darauf. So einfach wie im Kindergarten wird Integration nie wieder. Eben weil das eine Tatsache ist, überwinden sie ihre angelernten oder auch tief sitzenden Vorurteile und schicken ihr Kind in den Kindergarten-Mekka gleich im die Ecke. Ihr Kindelein geht dort sehr gerne hin und macht überwiegend nur gute Erfahrungen. Nur weil Mekka drauf steht muss ja nicht gleich die Kaaba drin sein. Deswegen sehen sie auch keinen Grund, warum ihr Kindelein nicht auch eine Volks/Grundschule mit hohem Migrationsanteil besuchen soll. Die neuesten Pisa-Studien oder den Sozialindex für die Schule, die sie für ihr Kindelein auswählen, halten sie für übertriebene Panikmache. Gegessen wird sowieso nie so heiß wie gekocht. Anerkennung wächst nicht aus sich selbst. Da muss man schon was tun und in Vorleistung gehen. Ihr Kindelein macht sich in der „sozial hoch belasteten Schule“, ganz hervorragend. Die Noten sind ausgezeichnet. Man könnte jetzt sagen. Es ist vollbracht. Ihr Kind hat sich in dieser multikulturellen Welt ganz hervorragend assimiliert. Für ihr Kind ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, Menschen mit einem anderen kulturellen und sozialen Hintergrund anzuerkennen und wertzuschätzen. Deswegen geht ihr Kind auch wie selbstverständlich auf ein Gymnasium mit hohem Migrationsanteil. Dort läuft auch alles wie am Schnürchen. Ihr Nachwuchs macht ein tolles Abi. Der Notenschnitt ist hervorragend. Ihr Kindelein will jetzt auf eine Top-Uni. Leider langt für die Wunsch-UNI der Notenschnitt allein nicht. Weil der Andrang in einigen Fächern so groß ist, muss sich ihr Kindelein einem Aufnahme und Eignungsverfahren stellen. Ihr Kinderlein ist natürlich voller Hoffnung und Zuversicht. Leider sagen die Prüfungsergebnisse das diese Zuversicht unbegründet war. Ihr Kind, dass sie ganz im Sinne eines erweiterten Weltbürgerrechts erzogen haben, hat (aktuell) einen Wissenstand, der für die Anforderungen an dieser UNI nicht ausreicht .

Wie es aussieht, leben wir in einem System, dass die von ihrem Kind erbrachte Kulturleistung, nämlich die Anerkennung von Migranten, nicht honoriert. Ganz im Gegenteil. Diese Kulturleistung kann irgendwann sogar zum Makel. Eine Leistungsgesellschaft vergibt keine erweiterten Weltbürgerrechts-Pluspunkte. Ihr geliebtes Kindelein kriegt da bei einer Aufnahmeprüfung nix gut geschrieben. Zwar gibt an österreichischen Med-Unis einen gendergerechte Aufnahmetest. Multikulturell gerechte Aufnahmeverfahren wurde meines Wissenstandes nach noch keine entwickelt. Deswegen dient der Sozialindex von Schulen derzeit eher der Abschreckung, genauso wie die Pisa-Ergebnisse. Und der Kapitalismus anerkennt diese Kulturleistung der Anerkennung gleich gar nicht. Der Kapitalismus mag zwar global und multinational sein, aber nicht multikulturell. Der Kapitalismus ist ein System, dass sich durch die unsichtbare Hand des Marktes selbst ordnet. Wer da in Unordnung gerät ist selber schuld Wenn sie also nur ein Kind haben um dessen Wohl und Fortkommen sie besorgt sein müssen, das verlangt wie gesagt ja auch der Gesetzgeber von ihnen, können sie das Risiko, ihr Kind im Sinne eines erweiterten Weltbürgerrechts zu erziehen (noch)nicht eingehen. Können sie natürlich schon. A bisserl multikultureller Volks/Grundschule (finde ich), mit belastetem Sozialindex, wird ihr Kindelein nicht gleich völlig aus der Karriere-Bahn werfen. Wenn doch möchte ich nicht in ihrer Haut stecken. Wenn sie Pech haben verklagt sie ihr geliebtes Kindelein irgendwann beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, weil sie die Wahrung der Rechte, Ansprüche und Interessen des Kindes, nicht in vollem Umfang gewährleisteten, und die Förderung der Anlagen, Fähigkeiten, Neigungen einer Ideologie opferten .
Wenn sie geburtentechnisch weit über Durchschnitt machen, Referenzgröße 3-5 Kinder, können sie da ja wesentlich entspannter herangehen und in der Not auch noch ein Kindchen für den IS abstellen. Falls das Kindelein diesen Wunsch äußert.

Fazit: Wir leben in einem System das eigentlich Wasser predigt und in letzter Konsequenz nur den besten Wein trinkt.

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Sonntag, 1. Januar 2017
Silvesterparty-Mix beim Hofer/Aldi oder der Raketen-Blues
. Ich will da jetzt nicht unbedingt in einen großräumig abgesperrten Bereich der Ideologien hinein gezerrt werden, wie ein Mensch von einer Meute, der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist . Danach ist mir überhaupt nicht. Ehrlich. Und mir ist durchaus bewusst, dass wir angefacht durch die digitale Revolution etwas an Gelassenheit eingebüßt haben. Die digitale Empörungsbereitschaft, die ja immer online ist und im Nu eine Mücke zu einem riesigen Ding aufzublähen weiß, an dem die ganze Welt dann schwer zu tragen hat, wie an der Wahrheit von Fake News, ist ja wesentlich größer als die Analoge. 2016 war ich analog, nur einmal wirklich, also so wirklich wirklich (recht unversöhnlich) angepisst, weil mich der fette Sack von Gegenüber, dem eine riesige und völlig verwaiste Dachterrasse gehört, von meinem eigenen Dach (ich gehe hier als Eigentümer einer Wohnung durch) entfernen ließ. Der sah in mir, wie ich da so friedlich in einem Klappstuhl hockte und Zeitung las, einen Störfaktor oder eine Gefahrenquelle. Und die musste unbedingt eliminiert werden. Koste es was es wolle. Zuerst versuchte er es mit einer Kamera. Weil dieser Move aber nicht entsprechend fruchtete und ich mich in der analogen Welt nicht so leicht einschüchtern lasse, schon gar nicht von einem fetten Sack, außer ich bin gerade übel schizoid, rief der bei unserer Hausverwaltung an. Keine Ahnung was der dort erzählte. Im Kopf der Hauverwaltungstante muss es sich um eine Horde Elefanten gehandelt haben, die durch ihr Angstzentrum (Amygdala) trampelte. Die rief ganz aufgelöst und besorgt bei mir an, ohne zu wissen dass ich der Übeltäter war, und schilderte mir Fürchterliches. Eine Invasion von Barbaren. Nachdem ich ihr die Wahrheit gesteckt hatte, verblieben wir so, dass das Schloss des Fensters das aufs Dach hinaus führt ausgetauscht wurde. Die Rechnung dafür ging natürlich an uns. Jetzt kann ich mein eigenes Dach nicht mehr betreten. Rein rechtlich gesehen ist mein Dach kein frei begehbares Dach. So machen dass die Spießer in der Regel. Schön Law and Order und immer artig auf seine Besitzrechte pochen. Auf eine Dachterasse gehören Blumen und keine Illegalen. Wo war ich. Ach ja. Digitale Mücken können sich ja kaum noch bewegen so fett sind die. Die sind so unbeweglich wie online vertretende Standpunkte. Was wir aber in der digitalen Welt dringend benötigen sind Bewegungspunkte. Der digitale Kosmos ist mit unbeweglichen Standpunkten durchlöchert wie die saudi-arabische Wüste (Öl). In den Qualitätsmedien steht, dass das analoge Gatekeeping durch Journalisten, die Information, sammeln, bewerten, auswählen und letztendlich veröffentlichen, oder auch nicht, durch ein permanentes, sorgloses und oft unreflektiertes Gateblowing umschifft wird, in dem jeder der weiß wie Online geht, zum Nachrichten und Skandalproduzenten wird. Mir geht es jetzt nicht um Skandalisierung. Ich will nur kurz von meiner Silvesterparty-Vorbereitung an der Kassa beim Hofer/Aldi erzählen. Mein Silvester 2016/17 sah ja so aus, dass ich wie immer gegen 23 30 Uhr meine Tabs nahm und mir dann den Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ ansah. Im Film sagt der Fritz Bauer zu einem seiner Staatsanwälte: "Wollen sie die Wahrheit oder nur eine neue Küche“. Kurz nach 24 00 Uhr öffnete ich dann kurz das Fenster um das neue Jahr herein zu bitten. Ist so ein Ritual bei mir. 2016 wollte ich unbedingt loswerden. Das Jahr 2016 war ja nicht unbedingt eine Offenbarung. Keine Angst, der Scheißhausdämon ist mir geblieben. Der trägt ja noch immer die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Er ist auch noch immer 193 cm groß wenn es sich klein macht und an seiner Angewohnheit, eine Leiche vor sich herzu kicken, der er ab und zu die Extremitäten ausreißt wenn ihm was nicht passt, hat sich auch nix geändert. Bin gespannt was dem 2017 alles so einfallen wird. 2016 machte der ja, kurz eindunklen (Südsudan-Asyl, nix Asyl hier, zu arm), sie kennen das vielleicht vom Michael Jackson nur anders herum, dann trägt der einen Bronx-Kopftuchfrauenmantel-im Pinguin-Syle (weil die so schmucklos sind um mich zu ärgern) und Titten hat der jetzt auch. Die sind ihm wegen eines Anti-Homosexuellen und Anti-Transsexuellen-Kongresses in Linz (beginnts) gewachsen. Ich versuche mich hier jetzt nur ganz im Sinne des herrschaftslosen Diskurses. Am Ende geht aus diesem Diskurs dann Wissen hervor, welches fortan tief in der Gesellschaft verankert als natürliche Gegebenheit, als die eine Wahrheit gelten wird., oder der macht einen LKW-Führerschein nach dem Prinzip learning by doing. 

Im aktuellen Spiegel steht sinngemäß: Wer gerade eine verstörte Tochter vor sich sitzen hat, die an einem öffentlichen Ort, von nordafrikanischen Jungs unter Generlverdacht des willenlosen Liebreizes gerät, der braucht keine Belehrung darüber, dass man nicht alle Fremden über einen Kamm scheren dürfe. Was stimmt. Nicht einmal Schafe werden alle von einem Kamm geschert. Und wenn Eltern etwas unbehaglich zu Mute ist, weil in der Schulklasse zur Hälfte Migrantenkinder sitzen, die kein Deutsch können, ist denen verständlicherweise nicht danach, von der hohen Politik in Sonntagsreden, mittels zweckdienlicher Hinweise, auf die allgemeinen Menschenrechte bespaßt zu werden. 15-20 Jahre später bei einem Bewerbungsgespräch lässt sich mit so einem Sachverhalt ja kaum noch punkten. Ich kenne nur eine Personalcheffin
die dich trotzdem einstellt und der das gar nix ausmacht wenn du in der Schule deswegen nix gelernt hast. Die steckt dich dann zu den den anderen Gutmenschen-Mongo-Kinder die es mit Algebra und Grammatik nicht so haben, aber in 6 verschiedenen Sprachen fluchen können und alles ist fügt sich zum Guten. Kurz und gut. Nicht jeder ist sofort ein Rassist nur weil der Seltsamkeiten anspricht .
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Standen also zwei arabisch-stämmige Männer an der Kasse vor mir und wollten Feuerwerkskörper/Raketen kaufen. Nee keine Stinger oder SWAM, wo denken sie schon wieder hin. Haben sie schon wieder zu viel beim Herrn Don gelesen. Nur solche für Silvester damit der Himmel kurz bunt knallende Blüten trägt, bevor Istanbul in dunkelste Nacht getaucht wieder gemordert wurde. Beim Hofer/Aldi war es kurz vor Sperrstunde. Die beiden Herren vor mir waren so Ende Zwanzig, Anfang Dreißig schätz ich mal, groß gewachsen, beide mit Bart. Das die beiden nicht blond gelockt waren liegt in der Natur der Gene. Dafür können die nix. Der mit dem gestutzten Bart würde ohne weiteres auch als gutaussehender Hipster durchgehen. Der sprach auch Deutsch. Der mit dem langen Bart weniger . Der stand nur so da und schaute grimmig. Im Netz hauen die ja andauernd mit englischen Begriffen um sich, die ich dann irgendwann abschreibe. Nicht völlig hirnlos. Ich weiß was „Victim Blaming“ bedeutet. Das berühmteste Opfer von Victim Blaming ist ja der Jesus. Nee tut mir leid“, sagte die Frau Kassiererin, eine junge Frau zu den beiden Herren, „diese Art von Raketen sind leider aus“. Ich weiß ja nicht ob das Alter oder das Aussehen der Frau Kassiererin in dieser Raketen-Aus-Situation eine Rolle spielt. Ich kenne es so. Wenn man etwas unbedingt haben möchte und dass gibt es dann nicht, oder nicht mehr, fragt man in der Regel ja noch einmal nach weil man es nicht wahrhaben will. Vielleicht auch ein drittes Mal. Meistens sagt man in so einer Situation, sind sie sich ganz sicher dass sie diesen Artikel, wie in diesem Fall Feuerwerkskörper/Raketen, nicht mehr haben. Meistens kriegt man dann die Antwort. Ja tut mir leid die sind leider aus. Irgendwann realisiert man dann dass des offensichtlich nichts mehr wird und fügt sich a bisserl enttäuscht dieser Tatsache . Davon hielt Sultan Langbart al Bronxi aber rein gar nix. Der vertrat den Standpunkt. Ich bin Sultan und ich will Raketen. Her damit aber pronto. Was kann ich dafür dass ihr Kuffar zu Silvester 20 Minuten vor Betriebsschluss ausverkauft seid. Jetzt mach mal und bring mir meine Raketen. Ich will schießen. Silvester ohne Raketen ist Harām. Sultan Langbart sprach mit der Frau Kassiererin nicht. Der sah sie nicht einmal an. Sultan Langbart redete auschließlich nur mit seinem Kurzbart-Kumpel und der dann mit der Frau Kassiererin, die sich dann auf äußerst freundliche Art immerzu wiederholte und bis zum Erbrechen mit tut mir leid antwortete. Der Kurzbart-Kumpel vom Sultan stand aber auch so dass er die Frau Kassiererin nicht direkt ansah. Einmal sagte sie auch: Tut mir wirklich sehr, sehr, leid, aber die Stinger sind leider aus. Stinger sagte sie natürlich nicht. Ich stand so da und dachte mir nee Schizophrenist, denk nix unartiges. Du weißt ja Victim Blaming . Sei ein artiges Kerlchen. Der Sultan hat einfach einen schlechten Tag oder zu viel Vorfreude auf den Abend. Ging nicht lang gut. Meditation, so zur eigenen Beschwichtigung, ist eher nix für mich. Was ist du Vollpfosten, ratterte es in meinem Kopf schattenwelthaft, bist du mongoloid und deswegen schwer von Begriff. Deine Raketen sind aus. Was gibt es da nicht zu verstehen. Wir machen hier nicht الرقة. Wie oft willst du denn noch nachfragen. Du bist ja schlimmer als ein Vierjähriger in seiner Trotzphase. Das ist ja nicht auszuhalten. Jetzt hast eh schon 7-mal nachgefragt. So nach und nach stellte sich bei der Frau Kassiererin sichtliche Überforderung ein. Die war es einfach nicht gewohnt in so einer für sie an sich alltäglichen Situation wiederholt ins Leere zu sprechen. Das verunsicherte sie. Anstatt an den beiden Herrn zu zweifeln, zweifelte sie aber an sich. Fragte sie extra noch einmal bei ihren Kolleginnen nach, die gerade an den Kassen saßen. Beim Hofer/Aldi gibt es ja kein Personal die nur Kasse machen. Die sagten dann auch alle einhellig dass diese Raketen ausverkauft wären. Bitte Frau Kassiererin, spuckte es in meinem Kopf , sag ja nicht tut mir aufrichtig leid dass diese scheiß Raketen aus sind. Weil dann sehe ich mich gezwungen einzuschreiten und dann wird alles nur noch viel schlimmer, weil die Frau Kassiererin hatte mich ja nicht gebeten ihr den Schutzheiligen zu machen. Sultan Langbart murmelt wieder was zu seinem Kurzbart-Kumpel und der wieder zur Frau Kassiererin und die zum ich weiß nicht mehr wievielten Mal. „Tut mir leid aber diese Feuerwerkskörper sind wirklich/wirklich aus“. Ich musste dann kurz in mich hinein und auch a bisserl hinaus lachen, weil klischeehafter kann eine FPÖ/AfD/Identitären/Pediga-Situation kaum sein. Sultan Langbart al Bronxi war wie die Karikatur eines Salafisten. Zumindest verhielt er sich so. Das steht ein arabisch-stämmiger Mann, der dass Nein einer europäischen Frau um die Burg nicht akzeptieren will. Vielleicht gehe ich jetzt in die Victor Blaming-Falle und Sultan Langbart al Bronxi, hätte das Nein eines Mannes auch nicht akzeptiert, oder alles war nur ein großes Missverständnis. Was weiß man. Trotzdem war die Situation ziemlich gespenstisch. Ich kenne es ja eher anders herum dass Männer Frauen zu lange ansehen. Vielleicht lag es daran. Kurzbart redete dann kurz mit seinem Sultan und die beiden fügten sich endlich ihrem Schicksal. Dann war ich an der Reihe zu zahlen. Kurz dachte ich daran es mit Schmäh zu versuchen und die Frau Kassiererin zu fragen ob es noch diese Raketen gibt. Ich ließ es dann aber sein. Mit 48zig muss auch mal die Vernunft siegen. Die Frau Kassiererin war auch noch a bisserl durch den Wind. Die entschuldigte sich dann auch bei mir dass sie ganz vergessen hatte mich zu grüßen. Lag vielleicht daran dass ich frisch rasiert war.

Ende.

Anhang. Doch digital war ich auch einmal total angepisst, weil mich ein Händler, Namens jambambee, mit gefälschter Ware belieferte. Aber so mit etwas Abstand betrachtet mach ich dem keinen Vorwurf. Wer bei einem Händler Namens "Jambambee" einkauft und sich nicht 150fach absichertist selber schuld.


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Samstag, 31. Dezember 2016
"Sag zum Abschied leise Servus oder der Sturz ins Kommentaroren-Nichts"
Der Text "My best Englisch-Bronx-Friend" wird im neuen Jahr fortgesetzt. Der ist ziemlich lustig. Und bitte werte Journalisten und Denker. Der Donald Trump hat wegen einem total rückständigen Wahlrecht um die Südstaaten bei der Stange zu halten die Wahl gewonnen und nicht weil seine Wahl-Kampagne so grandios war. Stimmen gesamt. Trump 62.955.363 46,2% und 306 Wahlmänner. (Von Wahlfrauen steht da nix) Clinton 65.788.583 48,3% und 232 Wahlmänner. Macht einen Unterschied von 2 833 220. Sie beschreiben da andauernd nur die Wahlmänner und nie die Stimmen-Wirklichkeit. Das Wahlsystem in den USA ist mindestens so zynisch wie der Herr Präsident Trump.
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Ab und zu bis sehr selten, kommentiere ich beim Herrn Don im Blog ::den sie wissen nicht was sie tun sollen::, vor allem um mich meiner Selbstuniwirksamkeit zu versichern. ich weiß. Was ich trotzdem ziemlich spannend und lustig finde, weil die Kommentatoren-Elite dort, ich schätze mal ein nette Ansammlung älterer Herren mit vergrößerten Vorstehdrüsen aus dem einstigen Bildungsbürgertum, die anstatt vor einer Baustelle, lieber um Texte herumsitzen, einen wie mich immer „links“ liegen lassen. Sie verstehen den Hinweis „Links“. Wenn das der Wahrheitsfindung dient warum nicht. Eigentlich sollte ich jetzt so einen Link einfügen, auf welchen Text des Herrn Don ich mich jetzt konkret beziehe. Aber die Mühe mache ich mir am 31.12.2016 nicht. So wie ich die Sache sehe, bin ich auch am 01.01. 2017 noch immer Schattenwelt. Im Übrigen ist es mir wieder entfallen wie man andere Texte verlinkt. Dafür weiß ich jetzt wie man Emoticons in anderen Blos einfügt . Den Text auf den ich mich beziehe und dessen Urheberrecht eindeutig beim Herrn Don liegt, finden sie, wenn sie im Blog :: den sie wissen nicht was sie tun sollten::, am Montag dem 26. Dezember 2016, unter dem Titel „Wenn sie wüssten“, auf den roten Link klicken. Als ich klickte, wurde ich zu meiner Verwunderung auf die Seite einer Domina weitergeleitet, die ganz im ursprüngliche Wortsinne, in die Rolle einer Hausherrin schlüpft und sich von einem Herren mit manifestem Standesdünkel, stundenlang durch ein privates Mausoleum monumentaler Kunstwerke und Schätze schleifen lässt, bis der die Hacken abfallen und es in ihren Ohren klingelt. Für die anschließende Besichtigung der hauseigenen Sammlung von verlangt die Haus-Herrin dann einen Aufschlag oder ruft die Zwillinge vom englischen Gentleman an. Als ich die Prozedur des Klickens noch einmal sachgerecht durchlief, kam ich dann auf die Seite http://blogs.faz.net/deus/2016/12/26/der-ostafrikanische-kulturkreis-als-erklaerung-fuer-sexuelle-noetigung-3978/. Ich sehe gerade der Links ist eh da.

Überschrift. Der ostafrikanische Kulturkreis als Erklärung für sexuelle Nötigung

Dieser Text handelt dann angeblich das Thema Hatespeech ab. Wird schon so sein. Wobei ohne einen Verweise auf ziemlich ausgeschlafene Asylanten/Migranten aus dem Morgenland oder vom afrikanischen Kontinent, läuft derzeit nix in den Texten des Herrn Don. Lesen sie einfach selber und bilden sie sich ihre ganz eigene Meinung. In den Texten des Herrn D. machen Asylanten immer was. Auch abseits vom Stellen eines Asylantrags. Zumeist natürlich Abseitiges. Als Titel kann da auch stehen, was weiß ich: „Das Biedermeier – eine Verzwergung, oder die Macht des Innenraums, im Zyklus einer monatlichen Periode“, und im Text steht dann trotzdem was über Asylanten, dass die ganz grausame Krankheiten einschleppen wie die Kulturlosigkeit.

Der Herr D. schreibt.
……….Im Juni kam es im schönen Grassau nämlich auch zu einem Übergriff. Ein 25-jähriger Eritreer hatte auf einem Weg am Fluss Kontakt zu einer 15-Jährigen aufgenommen, die mit ihrem Hund spazieren ging. Laut dem Eritreer hätte man nur Belanglosigkeiten ausgetauscht. Das Mädchen dagegen berichtete, er habe versucht, sie gegen ihren erklärten Willen festzuhalten, zu begrabschen und zu küssen. Erst nach zwei Minuten gelang ihr die Flucht, der Täter wurde festgenommen, und jetzt kam es zum Prozess. Das Gericht folgte dabei weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Eritreer zu 14 Monaten Haft auf Bewährung. Davor hatte der Mann berichtet, er hätte das Mädchen für deutlich älter gehalten, hätte 9 Geschwister und wäre 2013 vor dem Armeedienst in seiner Heimat geflohen – über Italien, wo er laut Schengenabkommen Asyl beantragen müsste, statt in die Asylunterkunft Grassau weiter zu reisen. Sein Anwalt – und jetzt kommt es – sah es anders als das Opfer und das Gericht:

Wenn es um die Schuldfrage gehe, müsse auch der andere Kulturkreis des Angeklagten berücksichtigt werden, argumentierte der Verteidiger und plädierte auf Freispruch.

Als ich das gelesen hatte, dachte ich mir, na ein Anwalt wird in einer Funktion vor Gerichtdoch noch recht einen Blödsinn verzapfen dürfen oder nicht.
Deswegen schrieb ich in den Kommentatoren-Blog auf Blogger.de beim Herrn D. Verstehe die Aufregung über einen deutschen Anwalt nicht. Dass ist ja sein Job sich eine lustige Geschichte einfallen zu lassen, um seinen Mandanten raus zu hauen. Das kann man doch nicht verallgemeinern, was ein Anwalt in seiner Funktion als Anwalt so ausposaunt. Der Anwalt hätte sich doch auch andere Geschichte einfallen lassen können, wie z.B. mir wurde zugetragen, dass in Eritrea, der älteste Bruder mit mindestens 3 seiner 9 Schwester ( der Täter hatte 9 Schwestern) den Beischlaf ausüben soll. Das ist in Eritrea kultureller Usus. Dafür hält man sich in Eritrea aber rigoros an die Regeln im Straßenverkehr und fährt nie zu schnell. Könnte man dann auch empört sein. Einfach anders herum. Egal was der Anwalt im Gerichtsaal auch sagt, das ist doch nicht für die Allgemeinheit als kulturelle Leitfaden oder so gedacht, auf dem sich dann die Empörung auffädelt. Das auszuschlachten ist einerseits recht unfein, aber ich wette den Lesern gefällts.

Die Frage ist doch höchstens warum der Mann aus Eritrea in Deutschland Asyl beantragt hat und nicht in Italien. Und vielleicht noch die Fluchtursache und wie man in Europa wieder ein System etabliert, wenn schon Dublin scheitert, oder gescheitert ist, dass wieder einen Unterschied zwischen Flucht und Migration zieht/ kennt. Da verschwimmen derzeit die Grenzen. Grenzen passt als Überleitung. Das muss man unseren Regierenden zu Recht vorwerfen. Stichwort Identitätshopping und so.

Aber Anwalte sind doch staatlich beeidigte Lügenbarone und Übertreibungskünstler. Es wär ja schlimm wenn ein Anwalt über seinen Mandanten sagt, du Richter, gib dem schwarzen Mongo da 15 Jahre unbedingt.

Fazit: So jetzt bin ich nach dem Sturz ins Leere endlich am Boden des alten Jahres aufgeschlagen.

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