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Sonntag, 10. Mai 2026
„Die Weißwaschung einer dunklen Begierde“.
Natürlich habe ich auch wieder einen Text geschrieben der zum Lesen nicht geeignet ist. Aber geschrieben musste er werden. Und veröffentlicht.

Gemini;
Das ist ein faszinierendes Paradoxon, das viele Schreibende kennen: Der Drang, etwas in die Welt zu setzen, von dem man gleichzeitig behauptet, es sei „unzumutbar“.
Wenn du schreibst, obwohl der Text „nicht zum Lesen geeignet“ ist, und ihn dennoch veröffentlichst, könnten dahinter verschiedene – teils unbewusste – Motive stecken:
1. Das Motiv der Exorzismus-Funktion (Psychische Entlastung)
Manchmal muss ein Gedanke einfach raus aus dem Kopf, damit er dort keinen Schaden mehr anrichtet.

Das Ding ist nicht blöde.

„Qué cabrón…“ (ganz neu)

Putin verschanzt sich immer öfter in Bunkern. Wo versteckt er sich als Nächstes? In einem Erdloch wie einst der irakische Diktator Saddam Hussein. Zu dem Mann habe ich eine persönliche Beziehung. Unter einem XXL‑Porträt mit seiner blöden Diktatorenfresse habe ich/wir großkalibrige Munition von A nach B geschleppt, mit einer FFP‑2‑Maske im Gesicht, wegen der brennenden Ölfelder, deren ölschwarzer Rauch uns wie ein Film von der Haut tropfte. Apokalyptisch war das. Eine der größten Umweltkatastrophen die es in der modernen Zeit niemals gegeben hat. Jemals natürlich. Wie ich auf niemals kam? Bis auf ein paar Spinnern war das allen völlig gleichgültig 1991. Und dir?Ich hatte andere Sorgen. Existenzielle Sorgen. Wegen dem kleinstbürgerlichen Klimawandel. Ich wandelte in einem Klima dass mir andauernd nur das Schlechteste unterstellte. Einmal brüllte mich der Goadfather an: „Du gehörst in die Klapse". Heute denke ich mir. Ganz daneben lag er nicht.



https://www.gettyimages.de/fotos/kuwait-oil-fires
Quelle: UNO‑Einsatz. Wir waren die Vorboten für die UNIKOM (United Nations Iraq‑Kuwait Observation Mission), 1991–2003.

Und wie war das so? Fragt wer?
Na ganz toll. Da durfte ich sogar meine Schuhe anbehalten. Und selbstständig, also ohne zu fragen, durfte ich mir auch etwas aus dem Kühlschrank nehmen. Der hinten hinaus trotzdem zu meinem Verhängnis wurde. Egal. Wie, ihr hattet sogar Kühlschränke bei dieser Mission? Nee. Bei dieser nicht. Bei einer anderen. Da hatten wir nur einen kleinen irakischen Jungen in der Sandsackstellung. Der wäre heute eine Attraktion wie der Wal Timmy. Was ist jetzt mit dem Fisch? Die Medien fischen da nur noch im Trüben. Aber so war er nur ein kleiner Junge in einer Sandsackstellung. Und ich hatte ein paar Tage höllische Zahnschmerzen. Die immer die anderen sind? Wer? Die anderen Zähne? Der ist gut. Die verdammte Hölle. In deinem Fall die anderen Zähne, stichelt der Wortmacher. So falsch liegt er nicht.

Zu der hätte ich einen Nachtrag. Im Original, mit dem Originaltitel, sollte dieser Text ein Hörgerät, Sprachprogramm Höllenritt, durch mein Mindsetting sein. Also irgendwas mit Hölle. Durch die soll auch der entlassene ORF-Generaldirektor Weißmann gegangen sein, wegen seiner Dickpics-Serie, die er an eine Frau bzw. ORF Mitarbeiterin verschickt hatte. Die darüber nicht besonders erfreut gewesen sein soll. Ich bin den Mann auf meinem Weg durch die Hölle nicht begegnet. Der muss früher abgebogen sein. Und das findest du jetzt lustig? Schon ja.

Mein Mindsetting ist ein kleinstbürgerlicher Höllenschlund. Eine Hölle aus Erwartungsdruck, Abstiegsangst, Konformitätszwang
Sozialer Kontrolle und Neid. Mein Unbewussted ist ein Panoptikum der Angepasstheit: Ich bin mein eigener Gefängniswärter, getrieben von der Paranoia, den Erwartungen des Milieus nicht zu genügen. Ich stecke im Reptilienhirn des Kleinbürgertums fest – ein ewiger Kreislauf aus Statusneid und der panischen Angst, die Fassade könnte Risse bekommen.
Mein Mindset ist eine Asphaltierung der Seele: Jede Abweichung, jeder Impuls von Freiheit wird sofort unter dem Walzwerk aus Konformität und Scham begraben.

„Wir sollten überhaupt noch mehr Versiegelung wagen", spotte ich.

Das stimmt nicht unterbricht mich der Wortmacher. Was, mit der Versiegelung? Nee. Du hast die Erwartungen ja nicht erfüllt. Du bist ja daran gescheitert dich entsprechend anzupassen. Was heißt hier anpassen, brüllt der Scheißhausdämon durch die angelehnte Haustür. Der ist daran zerbrochen. Versuch mal einen Scherbenhaufen von Mann in einem passenden Rahmen zu Zwängen.©️ Die Bildmacherin. Woraufhin ich mir denke. Die verfluchten Zwänge, aus der Enge, aus der ich stamme. Du gescheiterter Stammhalter. Jetzt würde was mit Stammheim passen.

Ulrike Meinhofs „Turmbau zu Stammheim“
Gefährliche Moral. Warum gerät eine begabte Journalistin
in den Sog einer Terrororganisation? Gedanken zu Ulrike Meinhofs 50. Todestag. Stammheim war hinten hinaus eine kleinstbürgerliche Hölle. Quelle: Die 'Presse'/ Meinung / Matthias Geist, geb. 1969 in Salzburg, ist Pfarrerssohn, Mathematiker und Theologe, Gefängnisseelsorger (2001–2018). Seit 2018 ist Geist evangelisch-lutherischer Superintendent von Wien.

Die Meinhof wurde vom Baader und der Ensslin fertig gemacht. Gemobbt. Übelst gemobbt, auch wenn man in der Geschichtswissenschaft eher von Zersetzung, Isolation oder psychischem Druck spricht als vom modernen Begriff „Mobbing“.

Der Baader verachtete das „Diskutieren“ und die Theoriebildung, die Meinhof verkörperte. Für ihn war sie oft zu zögerlich oder zu sehr in moralischen Kategorien verhaftet, die er als „bürgerliche Sentimentalität“ abtat. Die Gudrun Ensslin wiederum war die radikale Kraft. Obwohl die Ensslin selbst aus einem Pfarrhaus stammte (also ebenfalls einen bürgerlichen Hintergrund hatte), radikalisierte sie sich deutlich schneller und kompromissloser als Meinhof.

Radikal Kleinstbürgerlich sind natürlich immer nur die anderen wie die Um2 und der Goadfather. Und meine Vierer-Bande.
Ich versuche die alle im Zaum zu halten. Aso. Deine alte Leier. Du Liar, fährt mir der Wortmacher ins Wort wie anderen ein heftiger Schmerz ins Kreuz. Oder das Hantavairus auf einem Kreuzfahrtschiff.

Auf der "MV Hondius". genau. Hantavirus-Patientin erzählt: „Ich hatte Todesangst” . „Das war super schockierend“, sagt sie. „Ich hatte echt richtig Angst.“ Im Krankenhaus fanden Ärzte zunächst keine wie die Ursache. Erst ein Labortest brachte die Diagnose: Hantavirus.Für Miriam begann eine schwere Zeit. Ihre Nieren drohten zu versagen, dazu kamen eine Leberentzündung und starke Beschwerden. „Ich hab nur erbrochen und lag eigentlich den ganzen Tag im Bett“, erinnert sie sich in Gespräch mit SAT.1. "Ich war super verzweifelt, super traurig, hatte schon Todesangst."Bis sie sich erholte, vergingen mehr als drei Monate. Wo sie sich angesteckt hat, ist bis heute unklar. Die aktuellen Hantavirus-Fälle auf einem Kreuzfahrtschiff wecken bei ihr alte Erinnerungen. „Man denkt an die Leute, die gerade erkrankt sind und was die für eine Todesangst haben müssen“, sagt sie. Quelle: msn / FOCUS online

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Superbeinzin. Nee, das passt jetzt nicht.
Drei Passagiere der „Hondius“ sind gestorben, ein niederländisches Paar und ein Deutscher. Wie gestern (7.5.2026) in Linz. Der betagte Linzer Kurt F. erschoss seine Ehefrau Edith und die gemeinsame Tochter Helga. Auf offener Straße. Die Nachricht über die Horrortat sitzt bei den Nachbarn in der Wohnanlage, in der das Paar „seit ewig“ lebte, tief. Über das Motiv des 88-Jährigen schütteln beim „Krone“-Lokalaugenschein alle nur den Kopf. „Ich sah Helga kurz vor ihrem Tod noch im Lift!“ Gestern haben sie sich laut unterhalten. Aber das war nichts Ungewöhnliches. Schon lässt mich der Wortmacher schrecklich gewöhnlich sein. Der Kurt war trotzdem schwerhörig; dem hast du ins Ohr schreien müssen - die Nachbarn in der riesigen Biesenfeld-Wohnanlage, gerade einmal vom Gasthaus Lüftner entfernt.....

Viel weiter komme ich nicht bei diesem Lokalaugenschein. Ich habe kein Krone-Abo. Eine schreckliche Familientragödie. Doppelmord in Linz-Urfahr: "Wir haben gerade bestellt, als es drei Mal geknallt hat". Einmal sogar Blutwurst. Schreiben die Oberösterreichischen Nachrichten. Das mit der Blutwurst ist natürlich Fake-News die mir von keiner KI aufgeschwatzt wurde. Denn ich bin mir meine eigene Hölle.

Apropos KI
Die EU verbietet „Auszieh“-Apps.
Ab 2. Dezember soll es in Europa endgültig Schluss sein mit der neuen Unart, Digitalfotos vor allem von Frauen und Kindern per Künstlicher Intelligenz in Nacktbilder oder sexualisierte Darstellungen zu verwandeln. Darauf einigten sich die Verhandler des Europäischen Parlaments und des Rates in der Nacht auf Donnerstag. Sie beschlossen ein Bündel an Novellen, das unter dem Namen „KI-Omnibus“ das erst im Jahr 2024 in Kraft getretene EU-Gesetz über Künstliche Intelligenz in einigen Punkten ändert.

KI gesteuerte Maschinen sind davon ausgenommen. Die können sich nicht ausziehen. Die kann man nur abziehen und woanders sein Geschäft neu aufziehen. An einem Ort wo die ökonomischen Bedingungen besser sind als hier im überregulierten Europa.

Bis 2. Dezember müssen Unternehmen, die KI in Umlauf bringen, dafür sorgen, dass solche Funktionalitäten in der EU ausgeschlossen bleiben (das gilt auch für KI, die kinderpornografische Bilder, Filme oder Tonaufnahmen erzeugen).
Quelle: Die 'Presse'/ mit KI zusammengefasst.

Einst beschränkte sich das Hochrisikosegment auf die Medizin und die Kerntechnik: Entweder handelte es sich um Patienten in kritischem Zustand oder um atomare Abfälle, deren Gefahrenpotential eine permanente Bedrohung für die Biosphäre darstellte. Darstellt. Genau. Und was ist mit der chemischen Großindustrie? Da ist doch auch das eine oder andere ausgetreten, was oft globale Bestürzung auslöste und die Sicherheitsstandards für immer veränderte. Das schlimmste Ereignis dieser Art war die Katastrophe von Bhopal in Indien im Jahr 1984, als eine Wolke aus hochgiftigem Methylisocyanat aus einer Pestizidfabrik entwich und tausende Menschen im Schlaf tötete. Ein weiteres einschneidendes Unglück geschah 1976 im italienischen Seveso, wo nach einer Explosion in einer Chemiefabrik eine Dioxinwolke freigesetzt wurde, die schwere Hauterkrankungen bei der Bevölkerung verursachte und ganze Landstriche unbewohnbar machte. In beiden Fällen führten technische Mängel und unzureichende Sicherheitsvorkehrungen dazu, dass gefährliche Stoffe unkontrolliert in die Atmosphäre gelangten und langfristige ökologische sowie gesundheitliche Schäden hinterließen.

Wenigstens haben die der Welt etwas hinterlassen worüber es sich sprechen lässt, lästert der Wortmacher, über meine Texte. Wixxer. Heute gibt es auch Auflagen für Hochrisiko-KI-Systeme. Nur Auflagen hätte ich nicht schreiben sollen. Schon trage ich wieder Einlagen. Aber nicht in den Schuhen. Es ist schrecklich. Dabei bin ich an diesem Irrsinn gewöhnt. Aber zu Einlagen hätte ich noch einen Anhang. Nichts mit Suppe die ich selber auszulöffen hatte. ©️Die Um2. Ist die wirklich nie nett zu dir gewesen? Nie. Und warum nicht? Frag sie doch selber.

Die neuen EU-Regeln stufen KI-Anwendungen in Bereichen wie der Strafverfolgung oder dem Personalmanagement als Hochrisiko-Systeme ein, die strenger menschlicher Kontrolle und Dokumentationspflichten unterliegen, während manipulative Praktiken und präventive Polizeiarbeit auf Basis von Persönlichkeitsprofilen strikt verboten bleiben. Parallel dazu wächst in der EU die Sorge vor der neuen Software „Mythos“ des US-Unternehmens Anthropic, die durch ihre Fähigkeit, IT-Schwachstellen effizient aufzuspüren, als potenzielle Waffe für Cyberangriffe auf den Finanzsektor gilt. Um solche Gefahren einzudämmen, pocht die EU-Kommission ab August auf einen direkten Zugang zur Software, während für KI-generierte Inhalte künftig eine klare Kennzeichnungspflicht durch digitale Wasserzeichen gilt.

Ein analoges Wasserzeichen für denn menschlichen Wahnsinn sind Waffen. Wahrscheinlich gibt es auch Augenzeugen des Femizid in Linz. Der Mann hat ja seine Ehefrau und seien Tochter erschossen. Auf offener Straße. Angeblich mit einer Wehrmachtswaffe. Der Pensionist hatte diese P38 illegal besessen. Wie das? Beim „Krone“-Lokalaugenschein wurde deutlich: Der Stadtteil Urfahr steht unter Schock, Anrainer waren verängstigt, wollten schnell heim. Eine Anwohnerin erzählte: „Mich haben schon mehrere Leute angerufen, ob ich eh noch lebe.“

Adelheid S. (84) schilderte: „Es waren sehr viele Schüsse. Die Wirtin hat ein sehr rotes Gesicht bekommen und hat gleich alles zugesperrt.“ Sie saß gerade in dem Gasthaus, als die Schüsse abgefeuert wurden. Was war passiert? Ein 88-Jähriger und seine 89 Jahre alte Ehefrau sowie die Tochter (61) waren vor dem Wirtshaus Lüftner in Streit geraten. Der vermutliche Grund: ein Konflikt ums Erbe.

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Scheiße. Beim Geld (Der Anderen) hört sich oft jeder Spaß auf. Das bestätigte die Polizei vorerst nicht, wie auch nicht die Information, dass ein Abschiedsbrief gefunden worden sei. Das Motiv ist derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Warum nennt man die Nachricht von einem Doppelmörder eigentlich Abschiedsbrief. Was ist den das für ein Abschied? Kann man blutig Abschied nehmen, wenn man in Wahrheit zwei Leben mit sich in den Tod nimmt. Wie du einst dein Jausenbrot in die Schule, spottet der Wortmacher. Das niemand mit dir teilen wollte. Dabei warst du kein Außenseiter. Zu dem hat dich ernst dein Scheitern im Berufsleben gemacht. Und was ist mit dir, versuche ich mich aus der Situation zu stehlen, du bist auch keine Hilfe. Was, geklaut hat der auch? Sagt wer? Ich klaue nicht.

In diese unangenehme Situation bin ich als Schreibender jetzt nur geraten, also hineingeschlittert, weil mir das Wort reißt nicht sofort einfiel. Der Mann hat seine Ehefrau und seine Tochter mit in den Tod gerissen. Genau. Und nicht genommen. Wie du deine Tabs. Exakt. Möglicherweise zitieren die Medien irgendwann aus diesen Abschiedsbrief, weil sie Interna gesteckt bekommen haben, (von wem oder woher auch immer). Der Tonfall im Abschiedsbrief war sehr nüchtern. Oder noch schlimmer. Sachlich. Auffallend sachlich.

Was man vom Pilnazek-Untersuchungsausschuss nicht immer behaupten kann, findet der Deichgraf. Und der hat es nicht so mit der billigen Empörung, die alles billigen in Kauf nimmt, um sich für einen Moment lebendig zu fühlen. Ein grauenhaftes Trauerspiel. Die hören nicht auf den zerstörten Ruf des Mannes zu untersuchen. Der einer der höchsten Beamten im Justizministerium war. Bis er es irgendwann dann nicht mehr war. Was er nicht verkraftet hat. Anscheinend, womöglich.

Er gilt als einer der Architekten der aktuellen österreichischen Strafprozessordnung (StPO).[3] Seit 2010 verantwortete er im Justizministerium die Leitung der Sektion Strafrecht (Straflegistik sowie Fachaufsicht über Strafverfahren)[4] sowie nach deren Teilung ab 2020 die Leitung der Sektion Straflegistik.[5][6] In den Jahren 2018 und 2019 war er zusätzlich Generalsekretär des Justizministeriums und damit dessen oberster Beamter.

Zum geflügelten Wort wurde dabei seine Formulierung „Wer vorbereitet Gernot“, die auf einem beschlagnahmten Smartphone Pilnaceks als Teil einer Chat-Nachricht gefunden wurde und die die Beratung des damaligen ÖVP-Finanzministers Gernot Blümel in einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren zum Gegenstand hatte.[14][15][16] Nach seinem Tod wurde durch eine Auswertung seines Laptops durch Peter Pilz bekannt, dass Pilnacek in der Zeit seiner Suspendierung für die ÖVP in parlamentarischen Anfragen Fragen an seine Vorgesetzte, die Justizministerin Alma Zadić, formulierte, was neuerlich Zweifel an seiner Unparteilichkeit aufkommen ließ.

Eine hausinterne Disziplinarkommission hob die Suspendierung zunächst auf, Justizministerin Zadić hielt sie hingegen aufrecht.[21] Die fortgesetzte Suspendierung wurde Anfang Juni 2021 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt.[22] Im April 2023 wurde neuerlich über die Suspendierung beraten, Pilnacek beteuerte vor der Disziplinarbehörde seine Unschuld.[23] Bis zu seinem Tod im selben Jahr wurde keiner der Vorwürfe gerichtlich oder disziplinarrechtlich festgestellt. In einem Verfahren war er bereits rechtskräftig freigesprochen worden. Deshalb wurde schon über seine möglicherweise bevorstehende Rückkehr ins Ministerium gemutmaßt. Quelle: Wikipedia

Der Fall Pilnacek zeigt exemplarisch, wie in Österreich dienstliche Abläufe, parteipolitische Loyalitäten und persönliche Netzwerke ineinandergreifen können – eine Vermischung, die in einem rechtsstaatlichen System eigentlich ausgeschlossen sein sollte. Dass ein Spitzenbeamter gleichzeitig Strafrechtsarchitekt, politisch exponiert, intern umstritten und in parteinahen Kommunikationsstrukturen eingebunden war, verweist weniger auf individuelles Fehlverhalten als auf ein strukturelles Problem: die österreichische Neigung, Berufliches, Politisches und Persönliches unsauber zu trennen. Genau.

Dafür sind wir berüchtigt. Siehe der Fall Wöginger (ÖVP) Urteil vom 4. Mai 2026:

Landesgericht Linz:
August Wöginger wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch zu sieben Monaten bedingter Haft und 43.200 Euro Geldstrafe. Er hatte 2016/17 den Wunsch eines ÖVP‑Bürgermeisters, der den Vorstandsposten des Finanzamts Braunau/Ried/Schärding wollte, an Generalsekretär Thomas Schmid weitergeleitet. Schmid intervenierte daraufhin bei einem Kommissionsmitglied. Beim Hearing setzte sich der Bürgermeister durch, obwohl die interimistische Leiterin Christa Scharf besser qualifiziert war. Sie wurde später entschädigt, nachdem das Bundesverwaltungsgericht die Benachteiligung bestätigt hatte. Die WKStA stützte sich im Prozess auch auf Chats von Schmids Handy, darunter die Nachricht: „Wir haben es geschafft :-)). Der Bürgermeister schuldet dir was!“ – worauf Wöginger antwortete: „Echt super! Bin total happy.“

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Also einfach hat er es nicht - der Wöginger, weil er schuldig gesprochen wurde zu sehr Freund gewesen zu sein. Was heißt hier Freund. Parteifreund. Genau. Der Wöginger nannte das aber Bürgeranliegen. Der ist gut. Ich habe auch ein Anliegen. Ich hätte gerne eine Terrasse mit Aussicht. Auf eine sagenhaft teure Yacht. Yachten sind das Distinktionsmerkmal der Superreichen.

„Yacht oder nicht Yacht: Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen“ (Originaltitel: Wildland) von dem US-Journalisten und Pulitzer-Preisträger Evan Osnos, das im März 2026 auf Deutsch erschienen ist. In diesem Werk analysiert Osnos die bizarre und abgeschottete Parallelwelt der „0,00001 Prozent“ und nutzt die immer gigantischer werdenden Superyachten als zentrales Symbol für deren grenzenlosen Reichtum und die zunehmende Entkoppelung von der Gesellschaft. Er beschreibt eindrucksvoll, wie diese Schiffe nicht nur als schwimmende Paläste mit Raketenabwehrsystemen und Skiräumen dienen, sondern auch als Instrumente politischer Macht und steuerlicher Optimierung fungieren, wodurch er eine tiefgreifende Gesellschaftsanalyse über die wachsende soziale Ungleichheit und den Einfluss von Milliardären auf die moderne Politik liefert. Quelle: Die Kulturzeit /3sat

Zurück in die Wirklichkeit, in die kleinstbürgerliche Realität, die sich zusehends von der Welt der Vermögenden abkoppelt. Wirklich viel Vermögen Kleinsbürgerliche nicht mehr. Die schieben ihren ganzen Groll denn Migranten und Asylanten in die Schuhe. 42% der Schüler:innen in Wien sind muslimischen Glaubens in den Pflichtschulen. Mehr braucht es nicht im einst katholischen Österreich. Schon hat die FPÖ weitere Protestwähler auf ihre Seite gezogen.

Auch die beiden mitangeklagten Finanzbeamten wurden verurteilt: Siegfried M. erhielt sieben Monate bedingt und 33.840 Euro, Herbert B. ebenfalls sieben Monate bedingt und 22.680 Euro. Beide wurden wegen Amtsmissbrauchs und falscher Beweisaussage schuldig gesprochen. Ursprünglich war der Prozess 2025 per Diversion beendet worden, inklusive Bußgeldern und einer symbolischen Zahlung von 500 Euro an Christa Scharf, doch das Oberlandesgericht Linz hob diese Entscheidung auf – der Prozess musste weitergeführt werden, was schließlich zu den jetzigen Schuldsprüchen führte.

Der Fall geht in die nächste Instanz. Tanz - kleine Marie. Bei uns wird der Name ganz groß geschrieben. Ohne Marie (💸 💰) ka Musi, zu der jemand mit der Marie tanzen könnte. Und in meinem Kopf tanzt jetzt ein schönes Paar im Trachtengewand um deinen toten Körper und um den deiner toten Mutter. Woraufhin die Bildmacherin das Bild in meinem Kopf dahingehend erweiterte, dass sie eine Schützenkompanie rein malte. Natürlich nicht verkehrt herum. Wir kopieren hier keinen Baselitz der mit 88 Jahren verstorben bist. Ein deutscher Großkünstler. Im Großformat. Genau.

In dieser Funktion war er bis jetzt, wie ein ORF-Kollege einmal treffend schrieb, „too Gust to fail“. Dass August Wöginger seinen Job beherrschte, stand außer Frage – auch über seine eigene Partei hinaus. Nicht nur einmal hat er, ob bei Türkis-Blau, Türkis-Grün oder nun Türkis-Rot-Pink, heikle Projekte mit seinen Gegenüber über die Ziellinie gebracht. Quelle: Die 'Presse'

Es gibt nur eine legitime Form von Korruption. Und die wäre? Erben. Aber selbst deren Ruf ist nicht der beste. Sitzen auf einmal auf einem riesigen Haufen Vermögen und haben nichts geleistet. Gehörst Du nicht auch in die Kaste dieser Hurenkinder, die darauf hoffen müssen, dass die Generation vor ihnen was Gescheites aus ihrem Leben gemacht hat? Ja. Und wie fühlt sich das an? So als ob man den ganzen Tag mit einer vollgepissten Herrenwindel herumrennt.

Zurück zum Pilnacek-U-Ausschuss, wo der intellektuelle Ausschuss dieser Nation eine Zuflucht in einer im Nationalrat vertretenen Partei gefunden hat. Wer hat das jetzt gesagt? Ungeheuerlich so etwas zu behaupten. Das ist Stammtisch-Niveau zu später Stunde. Eigentlich nicht. Gibt Stammtische da haben einige schon Nachmittag einen sitzen. Und im Übrigen belief sich die Parteienförderung in Österreich für das Jahr 2025 auf eine Gesamtsumme von 266 Millionen Euro. Ka Spaß. Da geht schon was weiter im hiesigen Politikbetrieb. Da kann man schon wo unterkommen.
Die FPÖ hat mit Steuergeld inzwischen ein eigenes Medienimperium gegründet. Das EU-Parlament lässt sich auch nicht lumpen.

Das Geld soll unter anderem in fiktive Dienstleistungsverträge und Spenden geflossen sein, die an Gruppen und Personen ausgezahlt worden seien, die nicht in Verbindung mit der Parlamentsarbeit stehen. Rund 600.000 Euro gingen laut dem Bericht des „Falter“ an die der FPÖ nahestehenden Zeitschrift „Zur Zeit“. Mehr als drei Millionen Euro sollen an den Rassemblement National nahestehende Unternehmer überwiesen worden sein. Quelle: Die 'Presse'

Asyl-Diktat aus Wien.
Der schleichende Staatsstreich gegen den Föderalismus.

„In Russland sind die traditionellen Werte viel stärker verankert“
Der russische Politikwissenschafter und Historiker Dr. Alexander Kamkin über die Stimmung in Russland und konservatives Denken in seinem Heimatland. Quelle: https://zurzeit.at/

Zu einer anderen Zeit war die Ausgangssituation im Lokal 1 im Parlament am Donnerstagnachmittag eine denkbar angespannte. Als Witwe des verstorbenen Christian Pilnacek war Caroline List, Präsidentin des Landesgerichts für Strafsachen in Graz, in den U-Ausschuss geladen.

Dass sie in einer höchstpersönlichen Rolle vor den Abgeordneten sitze, betonte sie schon in ihrem Eingangsstatement: Sie sei hier „in erster Linie als Ehefrau eines verstorbenen Menschen und nicht als politische Akteurin“. Pilnacek nannte sie ihren „Lebensmenschen“, dessen Tod habe sie „völlig unvorbereitet getroffen“. Zur Todesursache hatte sie ebenfalls schon zu Beginn klar: Infolge ihrer 33 Jahre in der Strafjustiz sei ihr, nachdem sie den Leichnam ihres Mannes gesehen habe, „sofort und sehr klar ersichtlich, dass er sich entschlossen hatte, seinem Leben ein Ende zu bereiten“. Als „einzige Alternative“ nannte sie einen Unfall oder ein „Zusammenwirken“ mit einem Suizidversuch, „jedenfalls kein Verbrechen“.

Ihre früheren Aussagen bei der WKStA zur Zerstörung des Handys mittels Bunsenbrenner – gegen List wurden Ermittlungen der StA Wiener Neustadt zum Verdacht der Beweismittelunterdrückung im Dezember 2025 eingestellt – sowie eigene Aussagen in einem „Presse“-Interview zu den von Pilnacek selbst aufgebrachten angeblichen Interventionsversuchen bei ihm, dienten der FPÖ u.a. als Begründung, sie zu laden. So hatte sie im Herbst 2024 via „Presse“ scharfe Kritik am Umgang der Politik mit ihrem Mann, den Verschwörungstheorien rund um dessen Ableben und der Rolle von Peter Pilz geübt. Quelle: Die "Presse".

Zwar prüft der Pilnacek‑Untersuchungsausschuss auch auch die Qualität der polizeilichen Ermittlungen und die Frage, ob institutionelle Abläufe korrekt waren, aber unabhängig davon, welche Aspekte politisch, organisatorisch oder dienstrechtlich untersucht werden, bleibt der zentrale, unverrückbare Punkt bestehen: Der Mann hat Suizid begangen, es gibt keine Verschwörung, keine verdeckte Operation, keine geheime Hand im Hintergrund. Und wenn man all das nüchtern betrachtet, bleibt am Ende als eigentlicher Untersuchungsgegenstand ein toter Körper, dessen Ruf schon zerstört war.

Und zur Freunderlwirtschaft in Österreich sag die Witwe im U-Ausschuss.

Sie führte aus, „dass Leute immer wieder nachfragen, wie steht‘s in meinem Verfahren, solche Dinge passieren uns, das ist unser tägliches Leben.“ Darauf, ob sie Wahrnehmungen habe, dass bei ihrem Ehemann interveniert wurde, reagierte List oft abweisend. „Das ist nicht Gegenstand des U-Ausschusses“, meinte die Gerichtspräsidentin. Wotschke replizierte: „Doch.“ List: „Ich habe dazu keine Wahrnehmungen, außer dass das unser tägliches Leben ist. Und dass man uns damit auseinandersetzt. So arbeiten wir.“ Auf die Frage, ob dazu auch Politiker zählten, sagte List: „Das ist eine unsachgemäße Frage. Das ist, schauen Sie... Wir haben alles besprochen, was die Woche über passiert ist. Mein Mann hatte viele Kontakte zu all möglichen Leuten. Viele Gespräche. Wir alle haben das in unseren Berufen. Ich rede hier nicht von unsachgemäßen Interventionen.“

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Und was ist jetzt mit dem berühmten
Pilnazek-Handy? Ich würde antworteten: „Geht's allesamt scheißen".

Aber der schöne Schein trügt doch meistens. Na und? Das ganze Leben ist ein einziger Betrug. Eine neurologische Finte. Eine einzige Illusion. Das stimmt nicht halte ich da dagegen. Die Friedhöfe sprechen eindeutig dagegen. Wir haben es schwer an unserem irdischen Schein zu tragen. Nicht Schein du Depp, Sein. Das natürlich auch.

Dass wir alle irgendwie zu tragen haben.
Das stimmt nicht, brüllt der Scheißhausdämon durch die angelehnte Häusltür. Reiche Menschen lassen sich das Kreuz von weniger Vermögenden tragen. Die haben Personal. Eine Frage, die sehr viele Ultravermögende umtreibt: Wie kann man nach der Apokalypse sicher sein, dass die einen im geräumigen Bunker mit einer Wohnfläche von 3600 m² nicht die Kehle durchschneiden.

Falls man kann eigenes Vermögen erwirtschaftet hat und nur eines wer mag. Was? Na artig zu kuscheln und den Erblasser auf gar keinen Fall verärgern. Was wiederum an die EU erinnert im Umgang mit denn Zellen des US-Präsidenten Trump. Der ist schon wieder angefressen. Im speziellen auf die Deutschen. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat ihn mit der nüchternen Wahrheit über das strategische Fiasko der USA im Irankrieg erzürnt. Also sollen fortan europäische Kfz-Einfuhren in die Vereinigten Staaten mit 25 Prozent verzollt werden. Jetzt aber doch nicht. Oder doch?

Somit bleibt der RU realistischerweise nur die dritte Option: Zähne zusammenbeißen, Nase zuhalten, in den sauren Apfel beißen und gute Miene zu Trumps bösem Spiel machen. „Wir sind der verlässlichste Partner auf Erden“, erklärte ein Sprecher der Kommission am Montag. „Wenn man ein Abkommen mit der EU abschließt, weiß man, was man bekommt.“ Quelle: Die 'Presse'.

Das ist der typische Verlierer-Slang. Typisch ist es für Verlierer, dass sie irgendwie versuchen ihr Gesicht zu wahren. Was naturgemäß nicht immer gelingen kann. Kann es nicht? Nein. Der muss es ja wissen, Spottet der Wortmacher. Was ja typisch ist für das kleinstbürgerliche. Anstand und Moral verlangt man immer von den anderen. Es sind immer die anderen die sich anstandslos und unmoralisch verhalten. Mit dem Thema bin ich bestens vertraut. So vertraut bin ich mit dem Goadfather nicht. Letztens fragte ich ihn, warum ich mich nach 35 Jahren eigentlich selbst einladen musste. Du sagst ja nichts. Darauf sagt er nichts. Kein Wort. Nichts was mich entlastete oder die Situation. Die jetzt zu ist dass ich mich wieder selbst einladen muss. Mit seinem Erstsohn, der das große Glück hatte nicht von den beiden hingezogen worden zu sein, zu einem völlig ruinierten Menschen, pflegt er einen ganz anderen Umgang. Aber das ist mein Ruin. Ja gehört mir alleine. Den kann man nicht verallgemeinern die Fragen der Moral.

Haidt definierte auf Grundlage seiner Forschungen zu moralischer Vielfalt und ihren Ursachen sechs „moralische „Rezeptoren“: Fürsorge, Fairness, Loyalität, Autorität, Heiligkeit, Freiheit. Alle Moralsysteme seien aus diesen Bausteinen zusammengesetzt.

Quelle: Der letzte Absatz stand hier einfach nur so. Ich habe jetzt so getan als ob es jetzt eine Beziehung zu diesem Text gibt. Den gibt es natürlich nicht.

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