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Donnerstag, 17. September 2015
Ich mach mal einen auf Presse und ärgere mich über die UM2
der imperialist, 20:39h
So die Angelgenheit rechtes oder linkes Augen wäre nun geklärt.
Fall sie allen Ernstes gedenken einen Kommentar zu schreiben, bitte nicht zu meinem Goadfather/UM2 Problem. Da gibt es nichts zu besprechen. Danke. Wobei ich schon zugeben muss. Über die UM2 könntens sie ruhig ein wenig ablästern. Wer wird denn gleich so kleinlich sein.
Wie sie vielleicht schon wissen mache ich mir ja gerade ernsthafte Sorgen um den Goadfather. Wenn ein Mensch wie der Goadfather 75 ist, geht`s in der Regel um die Gesundheit. Der erblindet ja gerade auf einem Auge. In der Aufregung habe ich ganz vergessen ob es jetzt das rechte oder linke Auge ist. Ich lege mich mal fest und behaupte es ist das rechte Auge. Falls ich daneben lieg kann ich ja noch immer switchen. Ist meine Sorge aufrichtig, ehrlich und echt. Soweit ich in der Lange bin Wahrheit aus mir heraus zu quetschen schon. Meine schlechte Körperhaltung, die Neigung zum Rundrücken kommt nicht vom Lügen, und die recht kurzen Beine auch nicht. Immerhin ist er mein Goadfather. Ich habe sonst niemanden der nicht zuhört. Was ich bemerke ist, das ich mich weit vom Goadfather entfernt habe. Und jetzt habe ich das Gefühl zurückrennen zu müssen. Noch dazu mit einer kaputten Achillessene. Ein Foto vom Goadfather besitze ich nicht. In meinem Wahn, den Goadfather nie mehr zu sehen, habe ich doch glatt den Briefumschlag in dem die Haushaltsversicherung steckte aufgehoben, den er an mich geschickt hat. Meine Adresse hatte er da mit der Hand geschrieben. Bitte erzählen sie das nicht weiter. Mir ist sind solche Sentimentalitäten ziemlich peinlich.
Weil`s der Goadfather aufs letzte Mail nicht binnen 48 Stunden antwortete rief ich ihn auf seinem Handy an. Früher hatte er das ja nie eingeschalten und es gab auch nicht viel zu besprechen. Ich ließ es läuten und dran war tatsächlich der Goadfather. Der meldete sich aus dem Krankenhaus. Dort liegt er jetzt. Das Auge soll voller Blut sein und der Glaskörper noch immer löchrig wie ein Schweizer-Käse. Die Ärzte tun inzwischen was sie tun müssen, nämlich um das Augenlicht vom Goadfather kämpfen. Wie das wieder klingt. Die kämpfen nicht sondern wenden gesammeltes Fachwissen in der Praxis, also am Goadfather an. Wie alles im Leben ist das natürlich auch eine Frage des Glücks. Wenn das behandelte Fachpersonal, handwerklich ähnlich geschickt ist wie ich, dann fahlt dem Goadfather nach der OP auch noch ein Bein und Brüste haben sie ihn auch angenäht. In den nächsten 48 Stunden werden die Ärzte am Goadfather herum schnipseln. Dann weiß ich mehr.
Jetzt weiß ich mehr. Der Goadfather hat diese Schlachte verloren, aber noch nicht den Krieg. Noch lange nicht den Krieg. Ich bin ihm natürlich nicht blöd gekommen mit öden Sprüchen und leeren Phrasen. Ich habe ihm einfach nur in seinem Schmerz zugehört. Der Goadfather konnte das ja nie. Doch jetzt verstehe ich auch was es noch bedeuten könnte zu leben. Es bedeutet das man versucht gewisse Dinge besser oder wenigstens anders zu machen und nicht blind in die Fallen zu treten, die man selbst aufgestellt hat.
In halbwegs normalen Familien ist es ja so, dass jener Elternteil, der nicht im Krankenhaus um sein Augenlicht kämpft, die nächsten Angehörigen und engsten Freunde informiert. Wie in meinem Fall, verständigt dann die Mutter/Stiefmutter/Lebensabschnittspartnerin/Partner die Kinder und heult völlig aufgelöst in den Hörer, oder gibt sich ziemlich gefasst, weil die Heulerei auch nichts bringt und erklärt einem die Situation.
Nicht so die UM2. Die hat mich natürlich nicht verständigt. Sie können aber davon ausgehen das sie meinen Halbbruder, das ist der Wohlhabende und nicht schizophrene, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit informiert hat und wen sonst noch nicht alles. Mich hat sie einfach nur blöd sterben lassen. Sehen sie. Das hört nie auf.
Jetzt zu Syrien: Ich versuche da eine Lageeinschätzung abzugeben, die auf ziemlich unvollständigen Informationen beruht. Wie die Lage derzeit wirklich ist weiß ich natürlich nicht. Ich zocke einfach. Das beherrschte ich mal ganz gut.
Ex-Präsident Martti Ahtisaari behauptet, steht so in meiner Qualitätszeitung, Russland soll in Geheimgesprächen angeboten haben, Assad im Rahmen eines Friedensplans fallen zu lassen. Der Westen habe das ignoriert, sagt Ahtisaari, der wegen seiner Vermittlerrolle in Konflikten rund um den Globus 2008 den Friedensnobelpreis erhalten hat. Konkret habe Russland den Vorschlag um den 23. Februar 2012 unterbreitet, als Ahtisaari mit den Gesandten der fünf UN-Vetomächte Gespräche in New York führte. Washington, London und Paris seien aber überzeugt gewesen, dass Syriens Präsident ohnehin binnen Wochen stürzen würde – und hätten nicht reagiert. "Es war eine vergeben Chance 2012“, sagt der 78-jährige Finne. Und mit Blick auf die Flüchtlingskrise meint er: „Jetzt zahlen wir den Preis.“
Russland hat ja in Syrien derzeit mehr als nur einen Fuß in der Tür. Die versuchen das Vakuum zu füllen das die Amerikaner im Nahen Osten hinterlassen haben. Aber nicht nur das. Assad und Syrien ist ein Faustpfand in der Hand Putins, um Europa dazu zu zwingen, die Sanktionen gegen Russland wegen der Krim usw. zu lockern. Ich zumindest würde mit dem Faustpfand Syrien Europa locken. Putin ist es ganz recht das Europa mit Flüchtlingen überschwemmt wird. Da haben die Europäer schön was zu tun. Dauert der Krieg in Syrien noch länger an, werden noch mehr Menschen zwangsläufig die Flucht ergreifen und Richtung Europa strömen. Die EU ist ja weder dem Libanon, noch Jordanien großzügig, oder wenigstens vorrauschauend mit finanziellen und logistischen Mittel, unterstützend entgegenkommen. Die EU hat sich einfach nicht gekümmert. Die dachten wirklick und allen Ernstes, ach das wird schon, wie habem ja Dublin II/III. Keine Ahung was die Geheimdienste da so analysiert haben. Syrien wird, wenn der Krieg nicht bald aufhört, zu einem toten Fleck Erde verkommen.
In Syrien gibt es derzeit anscheinend eine Achse zwischen den Russen, dem Iran und der libanesischen Hisbollah. Würde die Nato, (das ist kein Angriffskrieg den die Nato dann führen würde) endlich den Ernst der Lage in Syrien erkennen, müssten sie mit dieser Achse gemeinsame Sache machen um den IS zu vertreiben. Schön in die Zange nehmen und der IS würde in kürzester Zeit, zumindest in Syrien implodieren. Syrien ist von der Topgrafie her nicht Afghanistan. Und sobald Europa die Sanktionen gegen Russland entschärft oder ganz fallen lässt, wie lange wollen die wegen der Krim noch schmollen. Die Russen geben die Krim nie mehr zurück, und die Ostukraine ist verlorener Boden. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Unter gewissen Umständen wäre der Assad auch ziemlich schnell Geschichte. Geht er halt ins Exil oder er wandert nach Den Haag, und in Syrien wäre ein Neuanfang durchaus möglich/denkbar. Syrien ist ja derzeit ein Fleckerlteppich von rivalisierenden Gruppen. Nur die würden sich schnell einmal für die richtige Seite entscheiden. Keiner der einigermaßen bei Verstand ist, führt gleichzeitig Krieg, gegen die Russen/Iran/Hisbollah und die USA/NATO.
In der Türkei halten sich derzeit gut zwei Millionen syrische Flüchtlinge auf, die sich alle irgendwann Richtung Europa aufbrechen werden, wenn Europa nicht schnellstes beginnt die Türkei finanziell und materiell zu unterstützen. Was Europäer bis jetzt natürlich auch nicht getan hat. Und falls die Türkei einen richtgen Krieg gegen die PKK beginnt, was denken die Europäer wohin die syrischen Flüchtlinge sich bewegen werden.
Genaugenommen hat die EU-Europa überhaupt noch nichts getan, außer Recht mal so oder so zu interpretieren und Flüchtlinge wie den Schwarzen Peter dem anderen EU-Land zuzuschieben und mit Dublin II und III zu wedeln und sich auf sichere Drittstaaten auszureden. Was soll`n denn die Serben machen, so arm wie die sind. Und anstatt vor Deutschland den Hut zu ziehen, wie die mit syrischen Flüchtlingen umgehen, lachen sich jene Staaten schön ins stille Fäustchen, die kaum bis keine Flüchtlinge aufnehmen. Aber Lybien bombardieren, ohne Ziel und ohne Plan. Noch dazu auf anraten eines Philosophen. Wo ist der Philosoph jetzt. Wo ist dieses Frankreich das dieses Vorgehen für eine blendene Idee hielt. Diese Frankreich will jetzt Syrien bombardieren. Bodentruppen nee nicht mit uns. Und zu Hause wiegelt die "Marie", Frankreich schön gegen die Muslime auf, von denen viele Opfer auch (nicht nur) des französichen Kolonialismus sind. Die Waffenlagern vom Gaddafi sollen ja so groß und voll gewesen sein, wie die Warenlager von Wal Markt und Aldi zusammen. Da wird Boko Harem aber eine Freude gehabt haben. Boko Harem, nix harem, schon auch aber, haram, bedeutet ja angeblich im afrikanischen Dialket "westliche Bildung ist Sünde". Aber unsere Schießprügel die sind ganz o.k. Scheinheiliges Pack unnötiges.
Aber ab nächster Woche, nachdem sich die europäischen Regierungschefs zu einem Sonder-Sondergipfel getroffen haben, soll ja alles ganz anders werden. Wie wäre es dann mit Handlungsfähigkeit und auch mal mit unpopulären Maßnahmen, die einem auch die (sichere) Wiederwahl kosten könnte. Wie ernst, chaotisch und auswegslos soll den die Lage noch werden.
Mein neuestes Credo: Hören sie endlich auf den Schizophrenisten. hahahaha.
Fall sie allen Ernstes gedenken einen Kommentar zu schreiben, bitte nicht zu meinem Goadfather/UM2 Problem. Da gibt es nichts zu besprechen. Danke. Wobei ich schon zugeben muss. Über die UM2 könntens sie ruhig ein wenig ablästern. Wer wird denn gleich so kleinlich sein.
Wie sie vielleicht schon wissen mache ich mir ja gerade ernsthafte Sorgen um den Goadfather. Wenn ein Mensch wie der Goadfather 75 ist, geht`s in der Regel um die Gesundheit. Der erblindet ja gerade auf einem Auge. In der Aufregung habe ich ganz vergessen ob es jetzt das rechte oder linke Auge ist. Ich lege mich mal fest und behaupte es ist das rechte Auge. Falls ich daneben lieg kann ich ja noch immer switchen. Ist meine Sorge aufrichtig, ehrlich und echt. Soweit ich in der Lange bin Wahrheit aus mir heraus zu quetschen schon. Meine schlechte Körperhaltung, die Neigung zum Rundrücken kommt nicht vom Lügen, und die recht kurzen Beine auch nicht. Immerhin ist er mein Goadfather. Ich habe sonst niemanden der nicht zuhört. Was ich bemerke ist, das ich mich weit vom Goadfather entfernt habe. Und jetzt habe ich das Gefühl zurückrennen zu müssen. Noch dazu mit einer kaputten Achillessene. Ein Foto vom Goadfather besitze ich nicht. In meinem Wahn, den Goadfather nie mehr zu sehen, habe ich doch glatt den Briefumschlag in dem die Haushaltsversicherung steckte aufgehoben, den er an mich geschickt hat. Meine Adresse hatte er da mit der Hand geschrieben. Bitte erzählen sie das nicht weiter. Mir ist sind solche Sentimentalitäten ziemlich peinlich.
Weil`s der Goadfather aufs letzte Mail nicht binnen 48 Stunden antwortete rief ich ihn auf seinem Handy an. Früher hatte er das ja nie eingeschalten und es gab auch nicht viel zu besprechen. Ich ließ es läuten und dran war tatsächlich der Goadfather. Der meldete sich aus dem Krankenhaus. Dort liegt er jetzt. Das Auge soll voller Blut sein und der Glaskörper noch immer löchrig wie ein Schweizer-Käse. Die Ärzte tun inzwischen was sie tun müssen, nämlich um das Augenlicht vom Goadfather kämpfen. Wie das wieder klingt. Die kämpfen nicht sondern wenden gesammeltes Fachwissen in der Praxis, also am Goadfather an. Wie alles im Leben ist das natürlich auch eine Frage des Glücks. Wenn das behandelte Fachpersonal, handwerklich ähnlich geschickt ist wie ich, dann fahlt dem Goadfather nach der OP auch noch ein Bein und Brüste haben sie ihn auch angenäht. In den nächsten 48 Stunden werden die Ärzte am Goadfather herum schnipseln. Dann weiß ich mehr.
Jetzt weiß ich mehr. Der Goadfather hat diese Schlachte verloren, aber noch nicht den Krieg. Noch lange nicht den Krieg. Ich bin ihm natürlich nicht blöd gekommen mit öden Sprüchen und leeren Phrasen. Ich habe ihm einfach nur in seinem Schmerz zugehört. Der Goadfather konnte das ja nie. Doch jetzt verstehe ich auch was es noch bedeuten könnte zu leben. Es bedeutet das man versucht gewisse Dinge besser oder wenigstens anders zu machen und nicht blind in die Fallen zu treten, die man selbst aufgestellt hat.
In halbwegs normalen Familien ist es ja so, dass jener Elternteil, der nicht im Krankenhaus um sein Augenlicht kämpft, die nächsten Angehörigen und engsten Freunde informiert. Wie in meinem Fall, verständigt dann die Mutter/Stiefmutter/Lebensabschnittspartnerin/Partner die Kinder und heult völlig aufgelöst in den Hörer, oder gibt sich ziemlich gefasst, weil die Heulerei auch nichts bringt und erklärt einem die Situation.
Nicht so die UM2. Die hat mich natürlich nicht verständigt. Sie können aber davon ausgehen das sie meinen Halbbruder, das ist der Wohlhabende und nicht schizophrene, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit informiert hat und wen sonst noch nicht alles. Mich hat sie einfach nur blöd sterben lassen. Sehen sie. Das hört nie auf.
Jetzt zu Syrien: Ich versuche da eine Lageeinschätzung abzugeben, die auf ziemlich unvollständigen Informationen beruht. Wie die Lage derzeit wirklich ist weiß ich natürlich nicht. Ich zocke einfach. Das beherrschte ich mal ganz gut.
Ex-Präsident Martti Ahtisaari behauptet, steht so in meiner Qualitätszeitung, Russland soll in Geheimgesprächen angeboten haben, Assad im Rahmen eines Friedensplans fallen zu lassen. Der Westen habe das ignoriert, sagt Ahtisaari, der wegen seiner Vermittlerrolle in Konflikten rund um den Globus 2008 den Friedensnobelpreis erhalten hat. Konkret habe Russland den Vorschlag um den 23. Februar 2012 unterbreitet, als Ahtisaari mit den Gesandten der fünf UN-Vetomächte Gespräche in New York führte. Washington, London und Paris seien aber überzeugt gewesen, dass Syriens Präsident ohnehin binnen Wochen stürzen würde – und hätten nicht reagiert. "Es war eine vergeben Chance 2012“, sagt der 78-jährige Finne. Und mit Blick auf die Flüchtlingskrise meint er: „Jetzt zahlen wir den Preis.“
Russland hat ja in Syrien derzeit mehr als nur einen Fuß in der Tür. Die versuchen das Vakuum zu füllen das die Amerikaner im Nahen Osten hinterlassen haben. Aber nicht nur das. Assad und Syrien ist ein Faustpfand in der Hand Putins, um Europa dazu zu zwingen, die Sanktionen gegen Russland wegen der Krim usw. zu lockern. Ich zumindest würde mit dem Faustpfand Syrien Europa locken. Putin ist es ganz recht das Europa mit Flüchtlingen überschwemmt wird. Da haben die Europäer schön was zu tun. Dauert der Krieg in Syrien noch länger an, werden noch mehr Menschen zwangsläufig die Flucht ergreifen und Richtung Europa strömen. Die EU ist ja weder dem Libanon, noch Jordanien großzügig, oder wenigstens vorrauschauend mit finanziellen und logistischen Mittel, unterstützend entgegenkommen. Die EU hat sich einfach nicht gekümmert. Die dachten wirklick und allen Ernstes, ach das wird schon, wie habem ja Dublin II/III. Keine Ahung was die Geheimdienste da so analysiert haben. Syrien wird, wenn der Krieg nicht bald aufhört, zu einem toten Fleck Erde verkommen.
In Syrien gibt es derzeit anscheinend eine Achse zwischen den Russen, dem Iran und der libanesischen Hisbollah. Würde die Nato, (das ist kein Angriffskrieg den die Nato dann führen würde) endlich den Ernst der Lage in Syrien erkennen, müssten sie mit dieser Achse gemeinsame Sache machen um den IS zu vertreiben. Schön in die Zange nehmen und der IS würde in kürzester Zeit, zumindest in Syrien implodieren. Syrien ist von der Topgrafie her nicht Afghanistan. Und sobald Europa die Sanktionen gegen Russland entschärft oder ganz fallen lässt, wie lange wollen die wegen der Krim noch schmollen. Die Russen geben die Krim nie mehr zurück, und die Ostukraine ist verlorener Boden. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Unter gewissen Umständen wäre der Assad auch ziemlich schnell Geschichte. Geht er halt ins Exil oder er wandert nach Den Haag, und in Syrien wäre ein Neuanfang durchaus möglich/denkbar. Syrien ist ja derzeit ein Fleckerlteppich von rivalisierenden Gruppen. Nur die würden sich schnell einmal für die richtige Seite entscheiden. Keiner der einigermaßen bei Verstand ist, führt gleichzeitig Krieg, gegen die Russen/Iran/Hisbollah und die USA/NATO.
In der Türkei halten sich derzeit gut zwei Millionen syrische Flüchtlinge auf, die sich alle irgendwann Richtung Europa aufbrechen werden, wenn Europa nicht schnellstes beginnt die Türkei finanziell und materiell zu unterstützen. Was Europäer bis jetzt natürlich auch nicht getan hat. Und falls die Türkei einen richtgen Krieg gegen die PKK beginnt, was denken die Europäer wohin die syrischen Flüchtlinge sich bewegen werden.
Genaugenommen hat die EU-Europa überhaupt noch nichts getan, außer Recht mal so oder so zu interpretieren und Flüchtlinge wie den Schwarzen Peter dem anderen EU-Land zuzuschieben und mit Dublin II und III zu wedeln und sich auf sichere Drittstaaten auszureden. Was soll`n denn die Serben machen, so arm wie die sind. Und anstatt vor Deutschland den Hut zu ziehen, wie die mit syrischen Flüchtlingen umgehen, lachen sich jene Staaten schön ins stille Fäustchen, die kaum bis keine Flüchtlinge aufnehmen. Aber Lybien bombardieren, ohne Ziel und ohne Plan. Noch dazu auf anraten eines Philosophen. Wo ist der Philosoph jetzt. Wo ist dieses Frankreich das dieses Vorgehen für eine blendene Idee hielt. Diese Frankreich will jetzt Syrien bombardieren. Bodentruppen nee nicht mit uns. Und zu Hause wiegelt die "Marie", Frankreich schön gegen die Muslime auf, von denen viele Opfer auch (nicht nur) des französichen Kolonialismus sind. Die Waffenlagern vom Gaddafi sollen ja so groß und voll gewesen sein, wie die Warenlager von Wal Markt und Aldi zusammen. Da wird Boko Harem aber eine Freude gehabt haben. Boko Harem, nix harem, schon auch aber, haram, bedeutet ja angeblich im afrikanischen Dialket "westliche Bildung ist Sünde". Aber unsere Schießprügel die sind ganz o.k. Scheinheiliges Pack unnötiges.
Aber ab nächster Woche, nachdem sich die europäischen Regierungschefs zu einem Sonder-Sondergipfel getroffen haben, soll ja alles ganz anders werden. Wie wäre es dann mit Handlungsfähigkeit und auch mal mit unpopulären Maßnahmen, die einem auch die (sichere) Wiederwahl kosten könnte. Wie ernst, chaotisch und auswegslos soll den die Lage noch werden.
Mein neuestes Credo: Hören sie endlich auf den Schizophrenisten. hahahaha.
... link (2 Kommentare) ... comment
Dienstag, 15. September 2015
Lust die nur in der Regel blind macht
der imperialist, 20:48h
Oh, oh. Ein neuer Wahn kündigt sich an, der den Jungen im roten Leibchen und der kurzen blauen Hose ablöst. Mein Kopf redet mit die ganze Zeit ein, das der neue Jungfrauen-Blog von der Industrieforelle angelegt wurde. Sobald ich nicht abgelenkt bin will der Kopf mir das einreden. Fragen sie mich nicht warum.
Der Schlussakord.
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir haben wir nicht das Kaliber und schon gar nicht das entsprechende Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. Der Goadfather schon. Der rennt seit Kindertagen unbewusst der Zuneigung seiner schizoiden Mutter hinterher, die ungefähr so gefühlskalt war wie früher die Hungerwinter, die auch deswegen so kalt waren weil es erstens kaum begehbare und beheizte Schränke gab und zweitens die Leute zu wenig Speck auf den Rippen hatten. Woher ich das mit dem Goadfather so genau weiß. In der UM2 hat der Goadfather ja sein großes Liebesglück gefunden. Diese Ehe hält seit gut vierzig Jahren rubinhaft bis eisern. Die UM2 hat es in der Regel nicht so mit zärtlichen Bekundungen. Hiermit meine ich bewusst nicht mich. Mich hat sie nur berührt wenn sie mir eine schmierte. Den Goadfather ging ja auch zu meist leer aus. Dem macht das überhaupt nichts. Der Goadfather kennt das nicht ja anders. Früher war das ganz normal. Dieser ganze Gefühlskitsch kann ja erst mit der Flower Power Generation und dem materiellen Reichtum. Die waren die ersten die sich andauernd umarmten, wahrscheinlich auch nur weil sie high waren. In dieser Hinsicht sind der Goadfather und ich Analphabeten. Das intimste was der Goadfather zu verteilen hatte waren Ohrreiber. Im angetrunkenen Zustand brach dann und wann etwas Tieferliegendes bei uns durch, in der Regel ziemlich sentimentaler Kram für den wir uns nüchtern wieder schämten, aber weder der Goadfather noch ich trinken heute. Der Goadfather hin und wieder ein Glaserl. Ich hingegen bin ein krankhafter Abstinenzler. Alkohol bekommt mir gar nicht mehr gut. Trinke ich Alkohol löse ich mich gefühlt in meine Bestandteile auf. Halluzination krieg ich dann auch. Dann sehe Wiener Würstchen in hochhakigen Schuhen, und Revolver der Marke Hermann Weihrauch GmbH eingelegt in Palmöl, gefressen von Schweinen aus Trögen aufgeschichteter Totenschädel, die mich fragen, wann sie einen Termin bei mir haben können, weil das Zahnfleisch, um den unteren linken ersten Prämolar herum, immer zu bluten beginnt, wenn sich eine längere Schlechtwetterperiode ankündigt.(hahaha) Jetzt einmal ehrlich. Das ist jetzt schon ziemlich lustig. Trotzdem haben wir uns nie wirklich und ganz aus dem Leben des anderen verabschiedet wie z.B. meine leibliche Mutter und die UM2 das taten. Erst heute begreife ich dass meine UM2 es wirklich als Erleichterung, wenn nicht sogar als Befreiung empfunden haben muss, mich irgendwann losgeworden zu sein, wie eine hartnäckige Verkühlung oder eine Vermutung die ins Wahnhafte abgleitet. Ins Wahnhafte abgleiten bedeuten, das man sich den ganzen Tag damit beschäftigt ob z.B. die Jungfrau jetzt die Industrieforelle ist. Sogar nachts wenn man Pissen geht stellt man sich diese Frage. Ich war der UM2 ja immer nur lästig. Sagt man heute eigentlich noch zu Kindern, dass sie nicht lästig sein sollen. Ich bekam das andauernd zu hören. Sogar dann wenn ich ein einfaches Gespräch suchte. Lästig sind doch in der Regel Fliegen, Gelsen,(Stechmücken) und ausgehungerte Wespen, also Insekten. Schreiben könnte heute auch ein unbewusster Versuch sein ein Gespräch zu suchen.
Das darf ich ja nicht der Nerventante erzählen. Die kriegt dann immer ganz große Augen und verklärt mich weil ich etwas gescheit klindendes sage. Liegt an ihrer Erwartungshaltung. Komme ich liegt die Latte einfach niedriger. Dafür wird`s hin und wieder ziemlich lustig. Ich habe mich schon gar nicht aus dem Leben des Goadfathers verabschiedet. Immerhin liege ich ihm indirekt auf der Brieftasche. Wir sagen ja Erbe dazu. Gott sei Dank gehöre ich nicht zu jener Kaste von Erbberechtigen, die auf das Ableben einer zu beerbenden Person hoffen müssen. Ich habe überhaupt nichts davon wenn der Goadfather stirbt. Und ob die UM2 ewig lebt oder auch nicht ist mir völlig gleichgültig, weil ich von der sowieso keinen müden Cent kriege. Habe ich nie bekommen. Mit Würde Erbschleichen ist keine einfache Sache, wenn man zufällig einmal mich nicht fragt. Erben ist schon eine ziemlich brutale Angelegenheit. Und jetzt stirbt ja eine Generation wo`s ziemlich viel zum Abstauben gibt. Natürlich nur für einige. Der Goadfather lebt. Ganz im Gegensatz zu meiner leiblichen Mutter und der UM2, diesen blöden WF. Die sind inzwischen zu Gespenstern mutiert, die ich erst durch meine Sprache zum Spuken anleite. Nicht das sie denken, ich denke über die beiden auch abseits des Schreibens nach. Niemals. Besser gesagt nicht mehr. Die UM2 ist ziemlich lange durch meine Träume gegeistert. Noch dazu unaufgefordert. Nicht einmal in den Träumen war die freundlich. Die beiden WF sind typische Textleichen an denen ich mich schadlos halte. Ich finde dazu habe ich jedes Recht, ja sogar die Verpflichtung. Nicht so mit dem Goadfather. Der Goadfather geht wesentlich tiefer rein als die beiden WF. Da gibt es auch Gefühle vor denen ich mich fürchte. So gegen den späten Mittag hin läutete bei mir an besagten Tag das Telefon. Dran war natürlich der Goadfather, der mir alles Gute wünschte. Ich muss den Inhalt des Gesprächs kurz halten, weil ich mich an alles nicht mehr so richtig erinnere, obschon ich ein ziemlich ausgezeichnetes Gedächtnis habe. Die Tabs sind schuld oder meine chronische Schlaflosigkeit. Natürlich auch ich. Ich nehme ja die Tabs und bin chronisch schlaflos. Und ich lehne es kategorisch ab von einem Leiden zu sprechen. Von einer massiven Einschränkung ja aber nicht von einem Leiden. Das wäre leidenden Menschen gegenüber ein Affront. Das muss ich eh einmal klarstellen. Ich bin kein leidender Mensch. Nicht unter diesen Lebensverhältnissen. Wobei ich zugebe. Als ich Erdbeeren aß und Sojamilch dazu trank und dieses Müsli schaufelte, und immer paranoider und paranoider wurde, und nicht wusste das des Histamin die Ursache dafür ist, und ich noch mehr Erdbeeren fraß usw., kroch ich wirklich schon am Zahnfleisch. Der Goadfather und ich klapperten halt so die Ränder unserer kleinstbürgerlichen Routine ab. Ich erzählte ihm der Wahrheit verpflichtet, dass es mir mit diesem Histamin-Enzym etwas besser geht und ich nur noch normal paranoid bin. Der Angstpegel hat sich merklich gesenkt. Und das tut mir ziemlich gut.
Da freute sich der Goadfather aufrichtig. Der Goadfather hat ja gut 10 Jahre gebraucht um mein kleines Gebrechen emotional anzuerkennen. Ich will nicht sagen dass er mich für einen Drückeberger hielt. Außer wenn ich ihn reizte, dann wurde es wirklich übel, aber restlos überzeugt war er von mir und meiner Flucht nicht. Jetzt nach 17 Jahren beständigen Einüben läuft es etwas runder. Logisch das im Laufe des Gesprächs auch den Goadfather befragte, was bei ihm so läuft und wie es ihm geht. Der Mann wird in ein paar Wochen 75. Plötzlich und für mich völlig unerwartet, der war ja erst vor ein paar Wochen zu Besuch, veränderte sich seine Stimme und seine Begeisterung kippte ins glatte Gegenteil. Goadfather seine Begeisterung/Lebensfreude wird ja auch immer von kleinstbürgerlich Gefühlsvorgaben gesteuert, weswegen diese Begeisterung die Neigung hat zur hohlen Phrase zu werden. „Schizophrenist“, erzählte er stimmlich, und natürlich auch menschlich ziemlich mitgenommen, "vor ein paar Tagen hatte ich so ein blitzen im rechten Auge und alles wurde Grell und dann wieder Schwarz und ich konnte nichts mehr sehen". Logisch das ich emotional a bisserl auf der Leitung stand. „Was meinst damit genau“, fragte ich nach. „Ach ja“, antwortete der Goadfather im typischen Goadfather-Sprech, „der Glaskörper ist so löchrig wie ein Schweizer-Käse“. „Und was ist jetzt die Folge“, fragte ich endlich auf der richtigen Spur. „Na wie es aussieht werde ich am rechten Auge blind“. „Was du wirst am rechten Auge blind?“ „Ja blind halt, aber ich habe eh noch das andere Auge“. Da wir beide im Herankarren von entsprechenden Emotionen den Normalsterblichen etwas hinterherhinken, fingen wir an herum zu witzeln. So auf, ach ja, natürlich hast noch den anderen Sehschlitz, wer wird denn da gleich so kleinlich sein. Von der Schiene, "nur die Harten kommen in den Garten und von denen auch nur jene mit einer Heckenschere", sind wir nie heruntergekommen. So ist das halt mit der Kriegskinder-Generation. Deren Traumata müssen sich ja auch irgendwo sprachlich ausdrücken. Umso einfach diese traumatisierte Sprache, umso leichter kann sie weitegereicht werden, wie die Staffel bei einem Lauf. Trotzdem rennt dir iregendwann nur noch die Zeit davon. „Vielleicht können die Ärzte noch etwas machen. Wenn nicht werde ich mich nicht allzu lange mit dem Problem aufhalten. Zuständen hinterher zu weinen, auf die man keinen Einfluss hat und die man auch nicht verändern kann, ist völlig sinnlos. So wird man nicht alt“. Das war eine Ansage. An sich weiß ich ja dass der Goadfather nicht mehr der Jüngste ist. Nur will ich das nicht wahrhaben. Manchmal wünsche ich mir schon den Choleriker aus den Vierzigern zurück. Goadfather seine anstehende Blindheit, eh nur am rechten Auge, ging mir durch Mark und Bein. Irgendwie fühlte ich mich verpflichtet, dem Goadfather in ziemlich klaren und einfachen Worten mitzuteilen, das unsere Beziehung keine Einbahnstraße sei. Und wenn er meine Hilfe braucht, ich sofort Gewehr bei Fuß stehe. Na sofort nicht. Ich muss schon den nächsten Zug erwischen und dann mit dem Bus weiter. Und in aller Herrgottsfrühe geht gleich gar nichts. Hilfe von seinem Zweitgeborenen annehmen, wenigstens rhetorisch. Keine Ahnung ob er dazu jemals in der Lage sein wird. Bei so einem Vorschlag der auf ersten Blick recht lächerlich und abweig, wurde der Goadfather fast a bisserl wütend. Der reagiert da immer sehr eigen. Würde ich auch so handhaben. Ist er einmal meine Hilfe angewiesen, weiß er ganz genau wie es um ihn bestellt ist. Dabei ist die Ideee auf den zweiten Blick viel besser als sie erscheint. Ich weiß ja auch wie es sich anfühlt, wenn man iauf die Hilfe anderer, wie z.B. Goadfather angewiesen war/bin. Kein schöner Moment.
Die Sache ist ja so. der Goadfather hat mich ja nie ganz hängen lassen und mir im Rahmen seiner Möglichkeiten geholfen. Warum sollte ich das nicht auch tun. Gibt keinen Grund oder Anlass anders zu fühlen. Das ist ein sehr einfacher Deal, den auch der Homo oeconomicus in ihnen versteht. Natürlich solange die UM2 existiert bin ich was meine Pflichten betrifft fein raus. Und dann ist da auch noch der Halbbruder, Goadfathers Erstgeborener, der nicht weit weg wohnt und ziemlich wohlhabend ist. Nur ich kann nichts dafür dass ich so weit weg wohne und niemals vor Ort bin. In Wien bin ich ja nur gestrandet. Hätte auch Moskau sein können. Der Goadfather ist ja keiner der ewig und drei Tage telefoniert. Wir verblieben dann so dass ich an der Glaskörper-Sache, löchrig wie ein Schweizerkäse, dran bleibe. Das er mir diese Hiobsbotschaft genau an meinem Geburtstag überbrachte und nicht zwischendurch, liegt auch in der Dynamik unserer Beziehung begründet. Der Goadfather sieht einfach keinen Anlass mich deswegen anzurufen. Ich dränge mich auch nicht auf. Ich weiß nicht wie ich reagieren würden, wenn womöglich die UM2 am Telefon wär, und das erste was die nach einem ¼ Jahrhundert in den Hörer brüllt, „Jetzt wo der Goadfather alt und krank ist rufst auf einmal an. Schäm dich“. Und schon wieder würde ich vor Schuldgefühlen übergehen wie heiße Milch.
Denn Scherben hätte ich natürlich auch auf. Ich glaube auch nicht daran das sich Menschen großartig ändern, wenn man sie nicht dazu zwingt. Dass ich den Goadfather viel öfters anrufen würde, wenn diese alte Natter kurz verhindert wäre, versteht sich ja von selbst. Bringt die in Erfahrung dass ich mich auf einmal kümmere, würde die alte Natter auch zum Goadfather sagen, „Jetzt auf einmal ruft der werte Herr an. Jetzt auf einmal“. Ich bin sozusagen in einer Lose-Lose-Situation, weil der Goadfather nicht in der Lage ist, sich gegen diese aufgesetzte Empörung aufzulehnen und zu antworten, "Geh du alter Natter, nein Schatzi, der wohnt doch schon so lange in der Wohnung". Wie sie sich vielleicht denken können, wurde es dann nichts mit der institutionalisieren Geburtstags-Hure. Ich war so geschockt das ich sogar ganz vergaß in der Pizzeria anzurufen. Und am späten Abend, nach dem ich eine Tiefkühlpizza meine Aufwartung gemacht hatte, hab ich beim Herrn M. in den Kommentarblog hineingeschrieben das ich gerade Julio Iglesias höre, weil es der Miles Davis, oder die Sleaford Mods irgendwie nicht bringen. Geschrieben habe ich nur Miles Davis. Und der Julio sang: Als ihr Haar sich im Herbstwind verfing da war mir als ging ein Engel durchs Zimmer“.
Ende.
Der Schlussakord.
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir haben wir nicht das Kaliber und schon gar nicht das entsprechende Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. Der Goadfather schon. Der rennt seit Kindertagen unbewusst der Zuneigung seiner schizoiden Mutter hinterher, die ungefähr so gefühlskalt war wie früher die Hungerwinter, die auch deswegen so kalt waren weil es erstens kaum begehbare und beheizte Schränke gab und zweitens die Leute zu wenig Speck auf den Rippen hatten. Woher ich das mit dem Goadfather so genau weiß. In der UM2 hat der Goadfather ja sein großes Liebesglück gefunden. Diese Ehe hält seit gut vierzig Jahren rubinhaft bis eisern. Die UM2 hat es in der Regel nicht so mit zärtlichen Bekundungen. Hiermit meine ich bewusst nicht mich. Mich hat sie nur berührt wenn sie mir eine schmierte. Den Goadfather ging ja auch zu meist leer aus. Dem macht das überhaupt nichts. Der Goadfather kennt das nicht ja anders. Früher war das ganz normal. Dieser ganze Gefühlskitsch kann ja erst mit der Flower Power Generation und dem materiellen Reichtum. Die waren die ersten die sich andauernd umarmten, wahrscheinlich auch nur weil sie high waren. In dieser Hinsicht sind der Goadfather und ich Analphabeten. Das intimste was der Goadfather zu verteilen hatte waren Ohrreiber. Im angetrunkenen Zustand brach dann und wann etwas Tieferliegendes bei uns durch, in der Regel ziemlich sentimentaler Kram für den wir uns nüchtern wieder schämten, aber weder der Goadfather noch ich trinken heute. Der Goadfather hin und wieder ein Glaserl. Ich hingegen bin ein krankhafter Abstinenzler. Alkohol bekommt mir gar nicht mehr gut. Trinke ich Alkohol löse ich mich gefühlt in meine Bestandteile auf. Halluzination krieg ich dann auch. Dann sehe Wiener Würstchen in hochhakigen Schuhen, und Revolver der Marke Hermann Weihrauch GmbH eingelegt in Palmöl, gefressen von Schweinen aus Trögen aufgeschichteter Totenschädel, die mich fragen, wann sie einen Termin bei mir haben können, weil das Zahnfleisch, um den unteren linken ersten Prämolar herum, immer zu bluten beginnt, wenn sich eine längere Schlechtwetterperiode ankündigt.(hahaha) Jetzt einmal ehrlich. Das ist jetzt schon ziemlich lustig. Trotzdem haben wir uns nie wirklich und ganz aus dem Leben des anderen verabschiedet wie z.B. meine leibliche Mutter und die UM2 das taten. Erst heute begreife ich dass meine UM2 es wirklich als Erleichterung, wenn nicht sogar als Befreiung empfunden haben muss, mich irgendwann losgeworden zu sein, wie eine hartnäckige Verkühlung oder eine Vermutung die ins Wahnhafte abgleitet. Ins Wahnhafte abgleiten bedeuten, das man sich den ganzen Tag damit beschäftigt ob z.B. die Jungfrau jetzt die Industrieforelle ist. Sogar nachts wenn man Pissen geht stellt man sich diese Frage. Ich war der UM2 ja immer nur lästig. Sagt man heute eigentlich noch zu Kindern, dass sie nicht lästig sein sollen. Ich bekam das andauernd zu hören. Sogar dann wenn ich ein einfaches Gespräch suchte. Lästig sind doch in der Regel Fliegen, Gelsen,(Stechmücken) und ausgehungerte Wespen, also Insekten. Schreiben könnte heute auch ein unbewusster Versuch sein ein Gespräch zu suchen.
Das darf ich ja nicht der Nerventante erzählen. Die kriegt dann immer ganz große Augen und verklärt mich weil ich etwas gescheit klindendes sage. Liegt an ihrer Erwartungshaltung. Komme ich liegt die Latte einfach niedriger. Dafür wird`s hin und wieder ziemlich lustig. Ich habe mich schon gar nicht aus dem Leben des Goadfathers verabschiedet. Immerhin liege ich ihm indirekt auf der Brieftasche. Wir sagen ja Erbe dazu. Gott sei Dank gehöre ich nicht zu jener Kaste von Erbberechtigen, die auf das Ableben einer zu beerbenden Person hoffen müssen. Ich habe überhaupt nichts davon wenn der Goadfather stirbt. Und ob die UM2 ewig lebt oder auch nicht ist mir völlig gleichgültig, weil ich von der sowieso keinen müden Cent kriege. Habe ich nie bekommen. Mit Würde Erbschleichen ist keine einfache Sache, wenn man zufällig einmal mich nicht fragt. Erben ist schon eine ziemlich brutale Angelegenheit. Und jetzt stirbt ja eine Generation wo`s ziemlich viel zum Abstauben gibt. Natürlich nur für einige. Der Goadfather lebt. Ganz im Gegensatz zu meiner leiblichen Mutter und der UM2, diesen blöden WF. Die sind inzwischen zu Gespenstern mutiert, die ich erst durch meine Sprache zum Spuken anleite. Nicht das sie denken, ich denke über die beiden auch abseits des Schreibens nach. Niemals. Besser gesagt nicht mehr. Die UM2 ist ziemlich lange durch meine Träume gegeistert. Noch dazu unaufgefordert. Nicht einmal in den Träumen war die freundlich. Die beiden WF sind typische Textleichen an denen ich mich schadlos halte. Ich finde dazu habe ich jedes Recht, ja sogar die Verpflichtung. Nicht so mit dem Goadfather. Der Goadfather geht wesentlich tiefer rein als die beiden WF. Da gibt es auch Gefühle vor denen ich mich fürchte. So gegen den späten Mittag hin läutete bei mir an besagten Tag das Telefon. Dran war natürlich der Goadfather, der mir alles Gute wünschte. Ich muss den Inhalt des Gesprächs kurz halten, weil ich mich an alles nicht mehr so richtig erinnere, obschon ich ein ziemlich ausgezeichnetes Gedächtnis habe. Die Tabs sind schuld oder meine chronische Schlaflosigkeit. Natürlich auch ich. Ich nehme ja die Tabs und bin chronisch schlaflos. Und ich lehne es kategorisch ab von einem Leiden zu sprechen. Von einer massiven Einschränkung ja aber nicht von einem Leiden. Das wäre leidenden Menschen gegenüber ein Affront. Das muss ich eh einmal klarstellen. Ich bin kein leidender Mensch. Nicht unter diesen Lebensverhältnissen. Wobei ich zugebe. Als ich Erdbeeren aß und Sojamilch dazu trank und dieses Müsli schaufelte, und immer paranoider und paranoider wurde, und nicht wusste das des Histamin die Ursache dafür ist, und ich noch mehr Erdbeeren fraß usw., kroch ich wirklich schon am Zahnfleisch. Der Goadfather und ich klapperten halt so die Ränder unserer kleinstbürgerlichen Routine ab. Ich erzählte ihm der Wahrheit verpflichtet, dass es mir mit diesem Histamin-Enzym etwas besser geht und ich nur noch normal paranoid bin. Der Angstpegel hat sich merklich gesenkt. Und das tut mir ziemlich gut.
Da freute sich der Goadfather aufrichtig. Der Goadfather hat ja gut 10 Jahre gebraucht um mein kleines Gebrechen emotional anzuerkennen. Ich will nicht sagen dass er mich für einen Drückeberger hielt. Außer wenn ich ihn reizte, dann wurde es wirklich übel, aber restlos überzeugt war er von mir und meiner Flucht nicht. Jetzt nach 17 Jahren beständigen Einüben läuft es etwas runder. Logisch das im Laufe des Gesprächs auch den Goadfather befragte, was bei ihm so läuft und wie es ihm geht. Der Mann wird in ein paar Wochen 75. Plötzlich und für mich völlig unerwartet, der war ja erst vor ein paar Wochen zu Besuch, veränderte sich seine Stimme und seine Begeisterung kippte ins glatte Gegenteil. Goadfather seine Begeisterung/Lebensfreude wird ja auch immer von kleinstbürgerlich Gefühlsvorgaben gesteuert, weswegen diese Begeisterung die Neigung hat zur hohlen Phrase zu werden. „Schizophrenist“, erzählte er stimmlich, und natürlich auch menschlich ziemlich mitgenommen, "vor ein paar Tagen hatte ich so ein blitzen im rechten Auge und alles wurde Grell und dann wieder Schwarz und ich konnte nichts mehr sehen". Logisch das ich emotional a bisserl auf der Leitung stand. „Was meinst damit genau“, fragte ich nach. „Ach ja“, antwortete der Goadfather im typischen Goadfather-Sprech, „der Glaskörper ist so löchrig wie ein Schweizer-Käse“. „Und was ist jetzt die Folge“, fragte ich endlich auf der richtigen Spur. „Na wie es aussieht werde ich am rechten Auge blind“. „Was du wirst am rechten Auge blind?“ „Ja blind halt, aber ich habe eh noch das andere Auge“. Da wir beide im Herankarren von entsprechenden Emotionen den Normalsterblichen etwas hinterherhinken, fingen wir an herum zu witzeln. So auf, ach ja, natürlich hast noch den anderen Sehschlitz, wer wird denn da gleich so kleinlich sein. Von der Schiene, "nur die Harten kommen in den Garten und von denen auch nur jene mit einer Heckenschere", sind wir nie heruntergekommen. So ist das halt mit der Kriegskinder-Generation. Deren Traumata müssen sich ja auch irgendwo sprachlich ausdrücken. Umso einfach diese traumatisierte Sprache, umso leichter kann sie weitegereicht werden, wie die Staffel bei einem Lauf. Trotzdem rennt dir iregendwann nur noch die Zeit davon. „Vielleicht können die Ärzte noch etwas machen. Wenn nicht werde ich mich nicht allzu lange mit dem Problem aufhalten. Zuständen hinterher zu weinen, auf die man keinen Einfluss hat und die man auch nicht verändern kann, ist völlig sinnlos. So wird man nicht alt“. Das war eine Ansage. An sich weiß ich ja dass der Goadfather nicht mehr der Jüngste ist. Nur will ich das nicht wahrhaben. Manchmal wünsche ich mir schon den Choleriker aus den Vierzigern zurück. Goadfather seine anstehende Blindheit, eh nur am rechten Auge, ging mir durch Mark und Bein. Irgendwie fühlte ich mich verpflichtet, dem Goadfather in ziemlich klaren und einfachen Worten mitzuteilen, das unsere Beziehung keine Einbahnstraße sei. Und wenn er meine Hilfe braucht, ich sofort Gewehr bei Fuß stehe. Na sofort nicht. Ich muss schon den nächsten Zug erwischen und dann mit dem Bus weiter. Und in aller Herrgottsfrühe geht gleich gar nichts. Hilfe von seinem Zweitgeborenen annehmen, wenigstens rhetorisch. Keine Ahnung ob er dazu jemals in der Lage sein wird. Bei so einem Vorschlag der auf ersten Blick recht lächerlich und abweig, wurde der Goadfather fast a bisserl wütend. Der reagiert da immer sehr eigen. Würde ich auch so handhaben. Ist er einmal meine Hilfe angewiesen, weiß er ganz genau wie es um ihn bestellt ist. Dabei ist die Ideee auf den zweiten Blick viel besser als sie erscheint. Ich weiß ja auch wie es sich anfühlt, wenn man iauf die Hilfe anderer, wie z.B. Goadfather angewiesen war/bin. Kein schöner Moment.
Die Sache ist ja so. der Goadfather hat mich ja nie ganz hängen lassen und mir im Rahmen seiner Möglichkeiten geholfen. Warum sollte ich das nicht auch tun. Gibt keinen Grund oder Anlass anders zu fühlen. Das ist ein sehr einfacher Deal, den auch der Homo oeconomicus in ihnen versteht. Natürlich solange die UM2 existiert bin ich was meine Pflichten betrifft fein raus. Und dann ist da auch noch der Halbbruder, Goadfathers Erstgeborener, der nicht weit weg wohnt und ziemlich wohlhabend ist. Nur ich kann nichts dafür dass ich so weit weg wohne und niemals vor Ort bin. In Wien bin ich ja nur gestrandet. Hätte auch Moskau sein können. Der Goadfather ist ja keiner der ewig und drei Tage telefoniert. Wir verblieben dann so dass ich an der Glaskörper-Sache, löchrig wie ein Schweizerkäse, dran bleibe. Das er mir diese Hiobsbotschaft genau an meinem Geburtstag überbrachte und nicht zwischendurch, liegt auch in der Dynamik unserer Beziehung begründet. Der Goadfather sieht einfach keinen Anlass mich deswegen anzurufen. Ich dränge mich auch nicht auf. Ich weiß nicht wie ich reagieren würden, wenn womöglich die UM2 am Telefon wär, und das erste was die nach einem ¼ Jahrhundert in den Hörer brüllt, „Jetzt wo der Goadfather alt und krank ist rufst auf einmal an. Schäm dich“. Und schon wieder würde ich vor Schuldgefühlen übergehen wie heiße Milch.
Denn Scherben hätte ich natürlich auch auf. Ich glaube auch nicht daran das sich Menschen großartig ändern, wenn man sie nicht dazu zwingt. Dass ich den Goadfather viel öfters anrufen würde, wenn diese alte Natter kurz verhindert wäre, versteht sich ja von selbst. Bringt die in Erfahrung dass ich mich auf einmal kümmere, würde die alte Natter auch zum Goadfather sagen, „Jetzt auf einmal ruft der werte Herr an. Jetzt auf einmal“. Ich bin sozusagen in einer Lose-Lose-Situation, weil der Goadfather nicht in der Lage ist, sich gegen diese aufgesetzte Empörung aufzulehnen und zu antworten, "Geh du alter Natter, nein Schatzi, der wohnt doch schon so lange in der Wohnung". Wie sie sich vielleicht denken können, wurde es dann nichts mit der institutionalisieren Geburtstags-Hure. Ich war so geschockt das ich sogar ganz vergaß in der Pizzeria anzurufen. Und am späten Abend, nach dem ich eine Tiefkühlpizza meine Aufwartung gemacht hatte, hab ich beim Herrn M. in den Kommentarblog hineingeschrieben das ich gerade Julio Iglesias höre, weil es der Miles Davis, oder die Sleaford Mods irgendwie nicht bringen. Geschrieben habe ich nur Miles Davis. Und der Julio sang: Als ihr Haar sich im Herbstwind verfing da war mir als ging ein Engel durchs Zimmer“.
Ende.
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Typische Schizophrenisten-Paranoia
der imperialist, 14:24h
Eher nix für Germanen. Hierbei geht`s um österreichische Innenpolitik.
Frau Glawischnig grüß Sie!
Ich muss ihnen schnell etwas mitteilen. Die Dringlichkeit fordert mich dazu auf. Na ja schnell geht bei mir gar nichts. Doch in einer Sache bin ich ziemlich flott. Hahahaha. Bis zur Wien-Wahl sind es ja noch ein paar Tage hin. Wir beide sind ja Landsleute. Wobei ich keine Ahnung habe was das jetzt konkret bedeuten soll. Meine UM2 und ich sind auch Landsleute und trotzdem haben wir keine gemeinsame Erinnerungen, aus der sich an kalten Tagen eine große und wärmende Geschichte von Zuneigung und Humanität stricken lässt. Meine UM2 und ich haben ungefähr so viele Gemeinsamkeiten wie eine Eiterbeule und drei Entkalkungstabs für den Geschirrspüler, die man versehentlich in die Waschmaschine schmeißt. Das sagt man halt so. Wie man vieles einfach so sagt. Macht das Leben leichter. Nachdenken kann ja mitunter gefährlich sein.
Beide stammen wir ja aus dem schönen Kärnten, das von Politiker im Allgemeinen und dem Jörg Haider und seiner Buberl-SS im Besonderen, an der kurzen Leine des guten Aussehens und der hohlen Phrasen, wie Westentaschen-Napoleon, ein Sager der ja ursprünglich dem Franz Josef Strauß zugerechnet wird, in Grund und Boden geführt und regiert wurde. Und wie soll ich das jetzt formulieren ohne zu viel zu verraten. Politisch stehen wir uns, Frau Glawischnig, zu meist näher als mir das lieb ist. Ehrlich. Mir ist das irgendwie unangenehm, dass wir zuweilen sogar in der Wahlkabine einander zugetan usw. Dabei sind sie ja glücklich und standesgemäß verheiratet. Und die Sache mit ihrem Kultursprecher dem Herrn Zinggl. So ist halt das politische Leben oder! Der Herrn Zinggl scheint auch ein Kleinstbürger der übleren Sorte zu sein, so schäbig Kleinstbürgerlich wie der sich verhält. Das spricht der oberste Gerichtshof Recht und ruft den Mann zu Mäßigung auf, und der werte Herr Zinggl antwortet kleinstbürgerlich entstellt wie es nun einmal zu sein scheint, das politische Problem um den Herrn Matt sei trotzdem gelöst.
Die kärntner Bevölkerung trifft nur bedingt eine Schuld am Untergang. Im Kärntner Landesverfassungsgesetz steht „Artikel I Die Kärntner Landesverfassung – K-LVG, LGBl. Nr. 85/1996, in der Fassung der Kundmachung LGBl. Nr. 52/1997, wird wie folgt geändert: „Artikel 7a (1) Das Land und die Gemeinden haben durch Schutz und Pflege der Umwelt die Lebensbedingungen für die gegenwärtigen und die künftigen Generationen in Kärnten zu sichern. Artikel 23: Landtagsabgeordnete schwören: "Ich gelobe, für die Freiheit, den Bestand und die Wohlfahrt des Landes Kärnten und der Republik Österreich jederzeit einzutreten, die Gesetze des Landes und des Bundes getreu zu beachten und meine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen." Vom Land in den finanziellen Ruin und dadurch in den sicheren Untergang stürzen steht da nichts. Was für den Führtler der Führtlerbunker war, waren für den Jörg die Discos.
Der Grantler vom Tageschauder-Blog, ich weiß das sagt ihnen jetzt nichts, hat ja nicht ganz unrecht. In der ORF-Sendung „Thema“, startete eine Reportage über die Flüchtlingskriese an der österreich-ungarischen Grenze mit einem Kleinkind, einem dreijährigen Mädchen, das als jüngste Schlepperin in die Annalen der Weltgeschichte eingehen wird. Des war jetzt ein Scherz. Unpassend vielleicht, aber doch a bisserl lustig. Ich versuche ja noch immer den kleinen toten Jungen vom Strand auf Kos, nix Kos, Bodrum, mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, mit allen nur erdenklichen Tricks loszuwerden, weil ich jetzt auch einen Goadfather-Schocker zu verarbeiten habe. Eine Frau wurde danach auch gleich einmal mitten in der Kamera platziert, so dass bei Unkundigen der Eindruck entstehen könnte, das überwiegend Frauen und Kinder aus dem Kriegsgebiet zu uns flüchten. Ungefähr genauso Frau Glawischnig oder in diesem Sinne argumentierten auch sie dann am grünen Tisch, wenn sie von einer Frau berichteten, die im neunen Monat schwanger durchs Meer angeschwommen kann. Nein am runden Tisch extra. Dem ist natürlich nur bedingt so. Deswegen hielt ich das irgendwann für keine besonders gelungene Strategie, weil sie die Faktenlage ziemlich selektiv präsentierten. 80% der Flüchtlinge, die derzeit nach Europa strömen, sind nämlich Männer. Noch dazu ziemlich junge Männer. Die Mehrheit der Flüchtlinge die nach Europa und da vor allem nach Österreich und Deutschland strömt, sind ausschließlich junge Männer. Dieses Faktum sollten sie nicht ausblenden. Auch nicht dann wenn sie`s gut meinen und genau wissen wie die Menschenrechte und die Genfer Flüchtli...... usw. ausformuliert vor sich hin darben. Der FPÖ bleibt ihr Vorgehen natürlich nicht verborgen. Die werden ihre selektive Wahrnehmung irgendwann politisch ausschlachten. Das natürlich auf die radikalste Art und Weise, das einem wie mir ganz anders wird. Nicht jetzt sofort, das wäre politisch unklug. Aber sobald auch nur ein Asylsuchender beim Fladern, entwenden einer Brieftasche, vielleicht auch noch von einer armen und betagten Oma erwischt wird, wird die FPÖ einen menschenfeindlichen Sturm entfachen dessen Wind ja sie sind.
Vielleicht noch nicht jetzt bei der Wien oder Oberösterreich-Wahl, obschon mir jetzt schon Angst und Bange ist, weil ich ja den österreichischen Kleinstbürgern so gar nicht über den Weg traue. Spätestens bei der nächsten Nationalratswahl wird`s mächtig krachen im Gebälk, davon können sie getrost ausgehen Frau Glawischnig. Und sie werden mit ihrer multikulturellen Naivität und Menschlichkeit, die auch zum politischen Programm der Grünen gehört, ziemlich unter die Räder der Wähler kommen, die in der Mehrheit noch immer Kleinstbürger sind. Paranoid wie ich nun einmal bin prophezeie ich ihnen schon für die anstehenden Wahlen in Wien und Oberösterreich keine Zugewinne, weil ja auch die SPÖ so ähnlich argumentiert wie sie und dadurch entsteht eine ziemliche Polarität zwischen der SPÖ und der FPÖ und die wird ihnen gar nicht gut bekommen, wie mir Lebensmittel die zu viel Histamin inhaliert haben wie z.B. Makrele ins Senfsoß nach dem aufreißen der Blechdosen.
Worauf ich eigentlich hinaus will. Frau Glawischnig, sie sprachen gestern nur über eine 20% Realität. Das wiederum bedeutet im Schlussverkauf das sie 80% der Wähler nicht ansprechen. Und wenn sich die SPÖ und FPÖ weiterhin kloppen, und irgenwann auch den menschenfreundlichsten Kleinbürger ein Licht aufgeht was es bedeutet, 50-70-100 000 Flüchtlinge erfolgreich anzufüttern, dürfen sie sich nicht wundern warum sie über die 14% bei Wahlen niemals hinauskommen werden. Zumindest nicht in nächster Zukunft. Hören sie auf den Schizophrenisten. Und kümmern sie sich nicht darum das ich beim Herrn M., der M, und der werten Frau N. so gut wie nie ins Schwarze treffe. Aber wie heißt es: Auch ein blindes Huhn findet dann und wann einen passenden Pullunder.
Ohne Netzintelligenz hätte ich Polunder geschrieben. Hahaha.
Frau Glawischnig grüß Sie!
Ich muss ihnen schnell etwas mitteilen. Die Dringlichkeit fordert mich dazu auf. Na ja schnell geht bei mir gar nichts. Doch in einer Sache bin ich ziemlich flott. Hahahaha. Bis zur Wien-Wahl sind es ja noch ein paar Tage hin. Wir beide sind ja Landsleute. Wobei ich keine Ahnung habe was das jetzt konkret bedeuten soll. Meine UM2 und ich sind auch Landsleute und trotzdem haben wir keine gemeinsame Erinnerungen, aus der sich an kalten Tagen eine große und wärmende Geschichte von Zuneigung und Humanität stricken lässt. Meine UM2 und ich haben ungefähr so viele Gemeinsamkeiten wie eine Eiterbeule und drei Entkalkungstabs für den Geschirrspüler, die man versehentlich in die Waschmaschine schmeißt. Das sagt man halt so. Wie man vieles einfach so sagt. Macht das Leben leichter. Nachdenken kann ja mitunter gefährlich sein.
Beide stammen wir ja aus dem schönen Kärnten, das von Politiker im Allgemeinen und dem Jörg Haider und seiner Buberl-SS im Besonderen, an der kurzen Leine des guten Aussehens und der hohlen Phrasen, wie Westentaschen-Napoleon, ein Sager der ja ursprünglich dem Franz Josef Strauß zugerechnet wird, in Grund und Boden geführt und regiert wurde. Und wie soll ich das jetzt formulieren ohne zu viel zu verraten. Politisch stehen wir uns, Frau Glawischnig, zu meist näher als mir das lieb ist. Ehrlich. Mir ist das irgendwie unangenehm, dass wir zuweilen sogar in der Wahlkabine einander zugetan usw. Dabei sind sie ja glücklich und standesgemäß verheiratet. Und die Sache mit ihrem Kultursprecher dem Herrn Zinggl. So ist halt das politische Leben oder! Der Herrn Zinggl scheint auch ein Kleinstbürger der übleren Sorte zu sein, so schäbig Kleinstbürgerlich wie der sich verhält. Das spricht der oberste Gerichtshof Recht und ruft den Mann zu Mäßigung auf, und der werte Herr Zinggl antwortet kleinstbürgerlich entstellt wie es nun einmal zu sein scheint, das politische Problem um den Herrn Matt sei trotzdem gelöst.
Die kärntner Bevölkerung trifft nur bedingt eine Schuld am Untergang. Im Kärntner Landesverfassungsgesetz steht „Artikel I Die Kärntner Landesverfassung – K-LVG, LGBl. Nr. 85/1996, in der Fassung der Kundmachung LGBl. Nr. 52/1997, wird wie folgt geändert: „Artikel 7a (1) Das Land und die Gemeinden haben durch Schutz und Pflege der Umwelt die Lebensbedingungen für die gegenwärtigen und die künftigen Generationen in Kärnten zu sichern. Artikel 23: Landtagsabgeordnete schwören: "Ich gelobe, für die Freiheit, den Bestand und die Wohlfahrt des Landes Kärnten und der Republik Österreich jederzeit einzutreten, die Gesetze des Landes und des Bundes getreu zu beachten und meine Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen." Vom Land in den finanziellen Ruin und dadurch in den sicheren Untergang stürzen steht da nichts. Was für den Führtler der Führtlerbunker war, waren für den Jörg die Discos.
Der Grantler vom Tageschauder-Blog, ich weiß das sagt ihnen jetzt nichts, hat ja nicht ganz unrecht. In der ORF-Sendung „Thema“, startete eine Reportage über die Flüchtlingskriese an der österreich-ungarischen Grenze mit einem Kleinkind, einem dreijährigen Mädchen, das als jüngste Schlepperin in die Annalen der Weltgeschichte eingehen wird. Des war jetzt ein Scherz. Unpassend vielleicht, aber doch a bisserl lustig. Ich versuche ja noch immer den kleinen toten Jungen vom Strand auf Kos, nix Kos, Bodrum, mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, mit allen nur erdenklichen Tricks loszuwerden, weil ich jetzt auch einen Goadfather-Schocker zu verarbeiten habe. Eine Frau wurde danach auch gleich einmal mitten in der Kamera platziert, so dass bei Unkundigen der Eindruck entstehen könnte, das überwiegend Frauen und Kinder aus dem Kriegsgebiet zu uns flüchten. Ungefähr genauso Frau Glawischnig oder in diesem Sinne argumentierten auch sie dann am grünen Tisch, wenn sie von einer Frau berichteten, die im neunen Monat schwanger durchs Meer angeschwommen kann. Nein am runden Tisch extra. Dem ist natürlich nur bedingt so. Deswegen hielt ich das irgendwann für keine besonders gelungene Strategie, weil sie die Faktenlage ziemlich selektiv präsentierten. 80% der Flüchtlinge, die derzeit nach Europa strömen, sind nämlich Männer. Noch dazu ziemlich junge Männer. Die Mehrheit der Flüchtlinge die nach Europa und da vor allem nach Österreich und Deutschland strömt, sind ausschließlich junge Männer. Dieses Faktum sollten sie nicht ausblenden. Auch nicht dann wenn sie`s gut meinen und genau wissen wie die Menschenrechte und die Genfer Flüchtli...... usw. ausformuliert vor sich hin darben. Der FPÖ bleibt ihr Vorgehen natürlich nicht verborgen. Die werden ihre selektive Wahrnehmung irgendwann politisch ausschlachten. Das natürlich auf die radikalste Art und Weise, das einem wie mir ganz anders wird. Nicht jetzt sofort, das wäre politisch unklug. Aber sobald auch nur ein Asylsuchender beim Fladern, entwenden einer Brieftasche, vielleicht auch noch von einer armen und betagten Oma erwischt wird, wird die FPÖ einen menschenfeindlichen Sturm entfachen dessen Wind ja sie sind.
Vielleicht noch nicht jetzt bei der Wien oder Oberösterreich-Wahl, obschon mir jetzt schon Angst und Bange ist, weil ich ja den österreichischen Kleinstbürgern so gar nicht über den Weg traue. Spätestens bei der nächsten Nationalratswahl wird`s mächtig krachen im Gebälk, davon können sie getrost ausgehen Frau Glawischnig. Und sie werden mit ihrer multikulturellen Naivität und Menschlichkeit, die auch zum politischen Programm der Grünen gehört, ziemlich unter die Räder der Wähler kommen, die in der Mehrheit noch immer Kleinstbürger sind. Paranoid wie ich nun einmal bin prophezeie ich ihnen schon für die anstehenden Wahlen in Wien und Oberösterreich keine Zugewinne, weil ja auch die SPÖ so ähnlich argumentiert wie sie und dadurch entsteht eine ziemliche Polarität zwischen der SPÖ und der FPÖ und die wird ihnen gar nicht gut bekommen, wie mir Lebensmittel die zu viel Histamin inhaliert haben wie z.B. Makrele ins Senfsoß nach dem aufreißen der Blechdosen.
Worauf ich eigentlich hinaus will. Frau Glawischnig, sie sprachen gestern nur über eine 20% Realität. Das wiederum bedeutet im Schlussverkauf das sie 80% der Wähler nicht ansprechen. Und wenn sich die SPÖ und FPÖ weiterhin kloppen, und irgenwann auch den menschenfreundlichsten Kleinbürger ein Licht aufgeht was es bedeutet, 50-70-100 000 Flüchtlinge erfolgreich anzufüttern, dürfen sie sich nicht wundern warum sie über die 14% bei Wahlen niemals hinauskommen werden. Zumindest nicht in nächster Zukunft. Hören sie auf den Schizophrenisten. Und kümmern sie sich nicht darum das ich beim Herrn M., der M, und der werten Frau N. so gut wie nie ins Schwarze treffe. Aber wie heißt es: Auch ein blindes Huhn findet dann und wann einen passenden Pullunder.
Ohne Netzintelligenz hätte ich Polunder geschrieben. Hahaha.
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Sonntag, 13. September 2015
Lust die nur in der Regel blind macht
der imperialist, 20:38h
Amazon empfiehlt mir gerade trotzdem ja zum Leben zu sagen. Was glaubt die Algorithmen-Mafia was ich die ganze Zeit mach.
Die Fortsetzung. Ab. Jetzt zum Eigentlichen, einschließlich blöder Wohlstandsfotzen.
Sie werden es kaum für möglich halten, so wohlerzogen und grandios an die Verhältnisse angepasst wie sie nun mal sind, der Charly Darwin hat es ja so weiterempfohlen, auch der Schizophrenist wurde ungefragt in diese Welt gefickt. Passt man sich nicht geschickt an die entsprechenden Verhältnisse an, oder probt gar den Aufstand, weil sich andere, mit aller nur erdenklichen Tricks und Schweinereien ein größerer Stück vom Kuchen genehmigen, kann durchaus der Fall eintreten, dass sie plötzlich Aussterben, wie einige SyrerInnen, die vor der gescheiterten Revolte, was die Weitergabe der eignen Gene betraf, dick im Geschäft waren. In letzter Zeit habe ich zwangsläufig viel über gescheiterte Revolutionen und Aufstände nachgedacht. Schuld daran ist natürlich der tote Junge vom Strand mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, dessen toter Kopf so herumlag, das man sein Gesicht nicht sehen konnte, weswegen man sich es vorstellen musste. Oder auch nicht. Man kann das Foto auch so betrachten und dabei ein Spiel spielen. Sie wissen ja multitasking. Kann man seine oder die Kinder Anderer einfach so zur Schlachtbank schicken wie Nutztiere und diese ungefragt dem launischen Gott der Freiheit opfern? Rechtfertigt die Freiheit jedes Opfer? Oder wär`s nicht gescheiter wenn sich die geknebelte Masse einfach in einen jetzt etwas groß gedachten Klappstuhl setzt und nicht mehr aufsteht bis die Tyrannei endlich ausgesessen ist, weil der Welthandel das irgendwann regelt. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Wobei diese Sache mit dem „ungefragt in die Welt gefickt werden“ eine ziemlich üble Finte ist. Wen hätten meine Erzeuger konkret fragen sollen? Vielleicht das Ei, das bei der Reproduktion einen ähnliches Status hat(te) wie Anna Wintour in der Welt der Mode. Habe ich ihnen schon erzählt das ich eine Affinität zur Haute Couture ab. Hätten sie niemals gedacht nicht wahr. Da wette ich drauf. Modemacher sind in der Regel ziemlich durchgeknallt und ziemlich speziell drauf und in meinen Augen richtige Künstler. Ich mag sogar atonale Musik. Und trotzdem habe ich beim Musikantenstadl a riesen Hetz. Macht das Leben wesentlich einfacher. Halten sie die Dinge einfach, glauben sie mir das wirkt. Oder hätte man gar das siegreiche Sperma interviewen sollen, das den Windschatten auf der Geraden perfekt ausnützt, und das führende Spermium (sagt man das so) in der letzten Kurve, natürlich auf der letzten Rille ausbremst, und die Führung bis zur Zielflagge nicht mehr abgibt. Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Was ist ein Fötus, was Bewusstsein, oder ein Wille, der sich ohne außeren Zwänge, also im Vakuum, frei entscheidet. Darf man Föten, die zum menschlichen Bewusstsein befähigt sind, einfach so eliminieren, wenn einem der Sinn danach steht, weil die Umstände schwierig sind oder der Fötus genetisch so im Arsch ist wie die Karosserie vom Atatürk aus dem 2. Stock. Der führt ja noch immer ein strenges Regiment. Das ist ja jener Mann der seine erste Ehefrau und Tochter, wegen leichter Auffassungunterschiede, ob die jetzt in Wien oder noch in Anatolien lebten, a bisserl züchtigte oder mit seinen Mitteln zur Einsicht bewegen wollte. Der Sohn war ganz zufrieden mit den Atatürk-Regeln. Die erste Frau hat sich ja mit ihrer Tochter ins moderne Wien geflüchtet. Bin noch heute stolz auf die Beiden. Seine jetzige Alte hingegen spurt wie die eins. Die kocht auch schön artig diese Kutteln, die beim Einkochen mächtig betrieb machen. Trotzdem duzen wir uns. Gefällt dem Mann das ihn wenigsten einer grüßt. Die Fenster in der Bude vom Atatürk sind auch Scheiße. Alte Doppelfenster. Der Eigentümer lässt die natürlich nicht auswechseln, eben weil der Atatürk drin wohnt. Ja der Rassismus hat viele Gesichter.
Geht es um das Menschsein wird es zwangsläufig immer Grundsätzlich. Wer darf Kindern kriegen und unter welchen Umständen, wie soll man eine Familie definieren, wer darf sich vermählen, welche Rolle spielen Religionen und deren Wirkungsmacht, gehört ungeborenes Leben auch sich selbst, wenn es doch zur Miete wohnt und keine Kohle hat. Ich verstehe diese ganze Diskussionen nicht so recht. Und immer wieder wird die Würde des Menschen angeführt und in Stellung gebracht. In Syrien killt man gut 250 000 Personen und kein Ende in Sicht und niemanden schien das großartig zu interessieren, wenn die Menschen nicht in Massen zu uns flüchten würden. Da könnten auch 2 Millionen sterben. Soll angeblich auch an den Russen und Chinesen liegen. Ich weiß es nicht. Was ich weiß. Egal wie viele bis jetzt gestorben sind. Meine Fernsehzeitschrift kam immer pünktlich. Kleinstkinder sterben in Syrien auch. Seit Jahr und Tag tun die zuweilen nichts anderes mehr. Die sterben sogar an den Gestaden der EU. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Junge im roten Leibchen und der blauen Hose frei entschieden hat, wie er jetzt leben und gar sterben wollte. Gäb es kein Foto wäre niemand schockiert. Ich schon beil ich ja mit dem irakischen Jungen in unserer Sandsackstellung mein Damaskus-Erlebnis hatte. Den würde ich im Übrigen sofort bei mir aufnehmen. Doch über den noch-nicht geborenen Köpfen ungeborener Menschen hinweg, werden noch immer ideologische Schlachten ausgefochten. Dass Kleinstkinder von Erwachsenen in untragbare Situationen verwickelt werden, nehmen wir einfach mit einem Schulterzucken so hin, aber um das Neujahrsbaby wird herum geschissen. Eine Frau die ihr Baby in einen Mülleimer schmeißt würden wir am liebsten steinigen. Im Golfkrieg schickten die Teheraner Mullahs Zehntausende von Kindern absichtlich in den Tod. Mit roten Stirnbändern, die sie als Chat-schekan, als Frontbrecher auswiesen, mit einem Plastikschlüssel um den Hals, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen sollte, wurden sie vor der regulären Armee in die Minenfelder der Iraker gehetzt. Wer von den Minen nicht zerfetzt wurde, landete in den irakischen Lagern: Kinder als Kriegsgefangene. (kopiert und eingefügt)Trotzdem nimmt die Weltgemeinschaft den Iran nur zu gern wieder in seiner Mitte auf. Unser Präsident der Heinzi-Nationale war gerade auf Staatsbesuch im Iran. Natürlich mit einer fetten Wirtschaftsdelegation. Irgendwoher muss die Kohle für die Massen von syrischen Flüchtlingen, die Österreich und vor allem Deutschland gerade aufnimmt auch kommen, (gutes Österreich und sehr gutes Deutschland. Raus schmeißen können wir sie irgendwann noch immer oder nicht?, bevor die wieder gegen uns in den Krieg ziehen) In der Glotze zeigten die Nachrichten ein kleines Filmchen aus Ungarn. Da warf ein Flüchtling seine Frau, die ein Baby in den Armen hielt, einfach auf die Gleise, bevor er hinterher sprang. Der hatte sich fürchterlich aufgeregt, anscheinend wegen der unhaltbaren Zustände in Ungarn, oder weil er gerade am Ende war und durchdrehte. Vielleicht wollte er auch nur Stimmung in eigener Sache machen, weil er wusste dass da eine Kamera mitlief. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass der Kerl da, einfach so über seine Frau und das Baby verfügte. Und ich dachte mir dann. Männer sollten endlich einmal beginnen ihre Konflikte anders auszutragen. Zum Schluss werden noch Babys von Zügen überrollt und Frauen verlieren mindestens ihre Hände oder können wegen Traumatisierung nie mehr Kinder kriegen. Bei uns nennt man dieses Trauma anders. Wie sollen Kinder ihre Rechte wahrnehmen, wenn sie neuronal dazu noch nicht in der Lage sind. Mir fällt gerade auf das ich das Thema verfehle. Und das Meilenweit. Nennt man Verdrängung.
Jetzt zum Eigentlichen. Wie jedes Jahr am Tag der Niederkunft meiner leiblichen Mutter, dieser blöden Wohlstandsfotze, meinem Geburtstag, bestelle ich mir neben einer Pizza auch immer eine Hure. Das hat Tradition. Natürlich ist mein Geburtstag schon längst Geschichte. Erstens will ich bei ihnen nicht Arschkriechen, dazu habe ich nicht das nötige Format, und zweitens hätte ich meinen Geburtstag gänzlich unerwähnt gelassen, wenn alles glatt über die Bühne gelaufen wäre, wie die Uraufführung der Operette „ich wandere aus nach Syrien ins rote Rössl“. Mir ist auch nicht mehr danach, schlecht zusammengeschusterte Geburtstagstexte zu schreiben, in denen ich verzweifelt den Beweis antreten will, das ich noch immer tapfer in die entgegengesetzte Richtung marschiere, und mir von den Verhältnissen und den Leuten nicht den Schneid abkaufen lasse, während ich in Wahrheit geduckt im Klappstuhl hocke. Das nervt irgendwie nur noch. Dieses lächerliche Aufbegehren, wenn man eigentlich das Gefühl hat das alle Schlachten geschlagen sind. Warum nichts nach Plan lief dazu komme ich gerade. Oder auch nicht. Früher war ja alles anders. Ich will nicht sagen besser aber anders. Da bestellte ich zuerst eine Hure und danach eine Pizza. Immer. Heute esse ich immer öfters einfach Tiefkühlpizza, ohne vorhergegangenen sexuellen Schnickschnack und starre dabei in die Glotze. Keine Ahnung warum ich in dieser Hinsicht so langweilig, zurückhaltend oder bescheiden geworden bin. Liegt vielleicht auch daran das ich alt werde. Die Zeiten haben sich geändert und in einen hineingefressen wie die Erfahrungen. Die Zeiten haben sich natürlich nicht großartig geändert. Das sagt man nur so um Epochenumbrüche besser zu beschreiben. Der Sekunderzeiger macht noch immer Dienst nach Vorschrift. Möglicherweise bin ich auch an einem Punkt angekommen, an dem mir die käufliche Liebe einfach nur noch zum Hals heraus hängt. Das elendige Herumgeschachere zwischen Geld und Gefühlen lähmt irgendwann nur noch. Kann aber auch am statischen Angebot liegen. Ist a bisserl so wie mit tollen Serien, die zum Opfer des eigenen Erfolgs werden und irgendwann nur noch ins Leere rennen oder total lächerlich werden, weil die Hauptfigur dreiundzwanzig Flugzeugabstürze so gut wie unbeschadet überstanden hat, neun Fehlgeburten hatte, drei Geschlechtsumwandlungen, oder 16mal an der großen Liebe scheiterte und so tut als ob das überhaupt keine Spuren hinterlässt. Im wahren Leben scheitert man vielleicht zwei-drei Mal an der großen Liebe und dann hat es sich. Mir sind genau vier Frauen in Erinnerung geblieben, die große Gefühle in mir auslösten. Ob ich auf der Liste dieser Frauen auch Eintrag gefunden habe, wenigsten klein an den Rand gekritzelt, kann ich natürlich nicht wahrheitsgetreu beantworten.
Wie sie ja bereits wissen, weil ich nur zu gern darüber schreibe, da es mir einen Heidenspaß bereitet, lassen mich die Wohlstandsfotzen nicht mehr ran. Statistiken belegen: Wohlstandsfotzen machen es lieber mit Chirurgen, Anwälten, Architekten, (einen Architekt ficken kommt immer gut) Chefs, Abteilungsleiter mit Perspektive, Aktionäre mit Dividendenausschüttung, und Müllmänner. Zahnärzte habe ich gelesen stehen auch hoch im Kurs. Gibt ja auch Männer die sind nicht nur sehr erfolgreich im Berufsleben, nein die sehen auch noch unverschämt gut aus. Auf solche Männer fahren Wohlstandsfotzen total ab. Da stellen sich die WF schön in die Schlange und machen sich zur Äffin. Was ja nur zu verständlich ist. Ich würde mich da auch einreihen. Ich war da immer wesentlich anspruchsloser. Früher zumindest. Da musste eine Frau nur einen klasse Arsch haben oder Titten und schon war ich Feuer und Flamme und machte mich zum Affen. Heute kriege ich es schon mit der Angst zu tun, wenn ich nur daran denke, einer gestandenen und höchst erfolgreichen WF länger als zehn Minuten zuhören zu müssen. Keine Ahnung woran das liegt. Sicherlich nur an mir. Um einen Gnadenfick winseln will ich natürlich auch nicht. Nach lahmen Ü 45 Partys, wo alle blöd herumstehen und mich dann ärgere, dass ich nicht tanzen kann, auf tanzende Männer stehen MILFs, ist mir auch nicht. Wie es aussieht habe ich mich schön in der Verschrottung eingerichtet. Und zu kurz bin ich bei den Ladys, die so anders reichen und so süß Zähne putzen und dann und wann Laufmaschen haben und ihre Tage und schlechte Tage, auch nicht gekommen. Deswegen sehe ich meine aufgezwungene Enthaltsamkeit etwas gelassener. Und was die Huren betrifft. Nach der Fünfzigsten habe ich aufgehört zu zählen. Ungefickt muss ich nicht abtreten. Eher schon ungeliebt, unterschätzt, ausgestoßen und gleichzeitig in meinem Wahn eingeschlossen, aber sicherlich nicht ungefickt. Jetzt schreibe ich schon wieder eine wehleidige Geburtstagsgeschichte. Ach ja, für alle Spanner. Gibt jetzt einen nagelneuen Blog über eine 23jährige Jungfrau. Ich bin schon dran. Sehr spannend. Wollte schon in den Kommentarblog schreiben, hallo ich bin auch Jungfrau. So fickrig, wie früher, habe ich festgestellt, bin ich heute auch nicht mehr. Und die Prostata beginnt in meinem Alter auch zu wachsen. Moralisch habe ich was das Geschäft mit der käuflichen Liebe betrifft auch so meine Zweifel. Diese moralischen Bedenken halte ich ja an sich für das Grundübel meine Unlust. Kurz und gut. Einmal im Jahr, um über den Geburtsschmerz meiner leiblichen Mutter, dieser blöden WF zu triumphieren, lasse ich mich noch von meiner institutionalisierten Lust anleiten. Meistens am frühen Abend. Am Morgen bin ich ja von den Tabs so zugedröhnt, da macht ein Orgasmus für mich keinen Sinn. Den Damen wär`s an sich egal. Merksatz: Huren belästigt man morgens nicht. Das gehört sich einfach nicht. Die haben ja oft lange Nächte hinter sich in denen die Schwerstarbeit leisteten. Gibt ja nicht wenige Männer, die werfen bevor sie es mit einer Huren machen extra Viagra ein, um es der blöden Bitch so richtig schön zu besorgen.
Ach ja bevor ich`s vergesse. Heuer war das Verhältnis 5:2. Auf fünf Standard Glückwunschmails von irgendwelchen Firmen, die meine personenbezogenen Daten in ihrer Glückwunsch-Versende-Cloud abgelagert hatten wie Grünspan, und mir 10% beim nächsten Einkauf zu sicherten, falls ich noch im September zuschlage, folgten zwei persönliche Glückswünsche. Die beiden persönlichen Glückwünsche kamen vom S. und natürlich vom Goadfather. Der Goadfather und ich vergessen unsere Geburtstage nie. Seit einigen Jahren der S. und ich auch nicht mehr. Beim Goadfather hatte ich jahrelang ein 21 oder 22zigster Problem. Andauernd bildete ich mir ein es sei der andere Tag. Der Hobbit-Anwalt, dieser kleine Scheißer, hat heuer doch glatt auf mich vergessen. Natürlich nehme ich ihm das überhaupt nicht übel. Ich habe nur den S. und den Hobbit-Anwalt, die als Freunde durchgehen. In so einer brenzligen Situation muss man allein schon von der Taktik her wesentlich defensiver rangehen. Weil ich gerade bei der Taktik bin. Unglaublich wie die im modernen Fußball wegen der Taktik herum scheißen. Taktik ist der heilige Gral des modernen Fußballs. Dabei ist es noch immer so das Geld Tore schießt. Egal ob man 4:4:2 oder 3:5:1 usw. aufstellt und weniger die Taktik. Die preisgünstigeren Mannschaften stehen dann blöd am 16zehner herum, wo sie dann von den teueren Mannschaften spielerisch belagert werden und man irgendwann keine Ahnung mehr hat, wie sich dieses System jetzt nennt, außer Ballwegdreschen und auf eine Standardsituation hoffen. Und manche Manschaftem machen das so erfolgreich wie die Augsburger gegen die Bayern das den Reichen Clubs nur noch ein geschenkter Elfmeter hilft. Wenn Augsburg heuer Absteigen sollte, vielleicht wegen einem Punkt der am Ende fehlt, wissen sie bei wem sie sich bedanken können. Noch ein paar Müller Tore und der kostet mehr als das unter Drittel der Tabllenhälfte zusammen inklusive Stadien. Die Lilien schlagen Leverkusen. Sau geil!!!
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir nicht das entsprechende Format und schon gar nicht das Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. In dieser Hinsicht sind wie Analphabeten.
Der Rest Morgen.
Die Fortsetzung. Ab. Jetzt zum Eigentlichen, einschließlich blöder Wohlstandsfotzen.
Sie werden es kaum für möglich halten, so wohlerzogen und grandios an die Verhältnisse angepasst wie sie nun mal sind, der Charly Darwin hat es ja so weiterempfohlen, auch der Schizophrenist wurde ungefragt in diese Welt gefickt. Passt man sich nicht geschickt an die entsprechenden Verhältnisse an, oder probt gar den Aufstand, weil sich andere, mit aller nur erdenklichen Tricks und Schweinereien ein größerer Stück vom Kuchen genehmigen, kann durchaus der Fall eintreten, dass sie plötzlich Aussterben, wie einige SyrerInnen, die vor der gescheiterten Revolte, was die Weitergabe der eignen Gene betraf, dick im Geschäft waren. In letzter Zeit habe ich zwangsläufig viel über gescheiterte Revolutionen und Aufstände nachgedacht. Schuld daran ist natürlich der tote Junge vom Strand mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, dessen toter Kopf so herumlag, das man sein Gesicht nicht sehen konnte, weswegen man sich es vorstellen musste. Oder auch nicht. Man kann das Foto auch so betrachten und dabei ein Spiel spielen. Sie wissen ja multitasking. Kann man seine oder die Kinder Anderer einfach so zur Schlachtbank schicken wie Nutztiere und diese ungefragt dem launischen Gott der Freiheit opfern? Rechtfertigt die Freiheit jedes Opfer? Oder wär`s nicht gescheiter wenn sich die geknebelte Masse einfach in einen jetzt etwas groß gedachten Klappstuhl setzt und nicht mehr aufsteht bis die Tyrannei endlich ausgesessen ist, weil der Welthandel das irgendwann regelt. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Wobei diese Sache mit dem „ungefragt in die Welt gefickt werden“ eine ziemlich üble Finte ist. Wen hätten meine Erzeuger konkret fragen sollen? Vielleicht das Ei, das bei der Reproduktion einen ähnliches Status hat(te) wie Anna Wintour in der Welt der Mode. Habe ich ihnen schon erzählt das ich eine Affinität zur Haute Couture ab. Hätten sie niemals gedacht nicht wahr. Da wette ich drauf. Modemacher sind in der Regel ziemlich durchgeknallt und ziemlich speziell drauf und in meinen Augen richtige Künstler. Ich mag sogar atonale Musik. Und trotzdem habe ich beim Musikantenstadl a riesen Hetz. Macht das Leben wesentlich einfacher. Halten sie die Dinge einfach, glauben sie mir das wirkt. Oder hätte man gar das siegreiche Sperma interviewen sollen, das den Windschatten auf der Geraden perfekt ausnützt, und das führende Spermium (sagt man das so) in der letzten Kurve, natürlich auf der letzten Rille ausbremst, und die Führung bis zur Zielflagge nicht mehr abgibt. Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Was ist ein Fötus, was Bewusstsein, oder ein Wille, der sich ohne außeren Zwänge, also im Vakuum, frei entscheidet. Darf man Föten, die zum menschlichen Bewusstsein befähigt sind, einfach so eliminieren, wenn einem der Sinn danach steht, weil die Umstände schwierig sind oder der Fötus genetisch so im Arsch ist wie die Karosserie vom Atatürk aus dem 2. Stock. Der führt ja noch immer ein strenges Regiment. Das ist ja jener Mann der seine erste Ehefrau und Tochter, wegen leichter Auffassungunterschiede, ob die jetzt in Wien oder noch in Anatolien lebten, a bisserl züchtigte oder mit seinen Mitteln zur Einsicht bewegen wollte. Der Sohn war ganz zufrieden mit den Atatürk-Regeln. Die erste Frau hat sich ja mit ihrer Tochter ins moderne Wien geflüchtet. Bin noch heute stolz auf die Beiden. Seine jetzige Alte hingegen spurt wie die eins. Die kocht auch schön artig diese Kutteln, die beim Einkochen mächtig betrieb machen. Trotzdem duzen wir uns. Gefällt dem Mann das ihn wenigsten einer grüßt. Die Fenster in der Bude vom Atatürk sind auch Scheiße. Alte Doppelfenster. Der Eigentümer lässt die natürlich nicht auswechseln, eben weil der Atatürk drin wohnt. Ja der Rassismus hat viele Gesichter.
Geht es um das Menschsein wird es zwangsläufig immer Grundsätzlich. Wer darf Kindern kriegen und unter welchen Umständen, wie soll man eine Familie definieren, wer darf sich vermählen, welche Rolle spielen Religionen und deren Wirkungsmacht, gehört ungeborenes Leben auch sich selbst, wenn es doch zur Miete wohnt und keine Kohle hat. Ich verstehe diese ganze Diskussionen nicht so recht. Und immer wieder wird die Würde des Menschen angeführt und in Stellung gebracht. In Syrien killt man gut 250 000 Personen und kein Ende in Sicht und niemanden schien das großartig zu interessieren, wenn die Menschen nicht in Massen zu uns flüchten würden. Da könnten auch 2 Millionen sterben. Soll angeblich auch an den Russen und Chinesen liegen. Ich weiß es nicht. Was ich weiß. Egal wie viele bis jetzt gestorben sind. Meine Fernsehzeitschrift kam immer pünktlich. Kleinstkinder sterben in Syrien auch. Seit Jahr und Tag tun die zuweilen nichts anderes mehr. Die sterben sogar an den Gestaden der EU. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Junge im roten Leibchen und der blauen Hose frei entschieden hat, wie er jetzt leben und gar sterben wollte. Gäb es kein Foto wäre niemand schockiert. Ich schon beil ich ja mit dem irakischen Jungen in unserer Sandsackstellung mein Damaskus-Erlebnis hatte. Den würde ich im Übrigen sofort bei mir aufnehmen. Doch über den noch-nicht geborenen Köpfen ungeborener Menschen hinweg, werden noch immer ideologische Schlachten ausgefochten. Dass Kleinstkinder von Erwachsenen in untragbare Situationen verwickelt werden, nehmen wir einfach mit einem Schulterzucken so hin, aber um das Neujahrsbaby wird herum geschissen. Eine Frau die ihr Baby in einen Mülleimer schmeißt würden wir am liebsten steinigen. Im Golfkrieg schickten die Teheraner Mullahs Zehntausende von Kindern absichtlich in den Tod. Mit roten Stirnbändern, die sie als Chat-schekan, als Frontbrecher auswiesen, mit einem Plastikschlüssel um den Hals, der ihnen das Tor zum Paradies öffnen sollte, wurden sie vor der regulären Armee in die Minenfelder der Iraker gehetzt. Wer von den Minen nicht zerfetzt wurde, landete in den irakischen Lagern: Kinder als Kriegsgefangene. (kopiert und eingefügt)Trotzdem nimmt die Weltgemeinschaft den Iran nur zu gern wieder in seiner Mitte auf. Unser Präsident der Heinzi-Nationale war gerade auf Staatsbesuch im Iran. Natürlich mit einer fetten Wirtschaftsdelegation. Irgendwoher muss die Kohle für die Massen von syrischen Flüchtlingen, die Österreich und vor allem Deutschland gerade aufnimmt auch kommen, (gutes Österreich und sehr gutes Deutschland. Raus schmeißen können wir sie irgendwann noch immer oder nicht?, bevor die wieder gegen uns in den Krieg ziehen) In der Glotze zeigten die Nachrichten ein kleines Filmchen aus Ungarn. Da warf ein Flüchtling seine Frau, die ein Baby in den Armen hielt, einfach auf die Gleise, bevor er hinterher sprang. Der hatte sich fürchterlich aufgeregt, anscheinend wegen der unhaltbaren Zustände in Ungarn, oder weil er gerade am Ende war und durchdrehte. Vielleicht wollte er auch nur Stimmung in eigener Sache machen, weil er wusste dass da eine Kamera mitlief. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass der Kerl da, einfach so über seine Frau und das Baby verfügte. Und ich dachte mir dann. Männer sollten endlich einmal beginnen ihre Konflikte anders auszutragen. Zum Schluss werden noch Babys von Zügen überrollt und Frauen verlieren mindestens ihre Hände oder können wegen Traumatisierung nie mehr Kinder kriegen. Bei uns nennt man dieses Trauma anders. Wie sollen Kinder ihre Rechte wahrnehmen, wenn sie neuronal dazu noch nicht in der Lage sind. Mir fällt gerade auf das ich das Thema verfehle. Und das Meilenweit. Nennt man Verdrängung.
Jetzt zum Eigentlichen. Wie jedes Jahr am Tag der Niederkunft meiner leiblichen Mutter, dieser blöden Wohlstandsfotze, meinem Geburtstag, bestelle ich mir neben einer Pizza auch immer eine Hure. Das hat Tradition. Natürlich ist mein Geburtstag schon längst Geschichte. Erstens will ich bei ihnen nicht Arschkriechen, dazu habe ich nicht das nötige Format, und zweitens hätte ich meinen Geburtstag gänzlich unerwähnt gelassen, wenn alles glatt über die Bühne gelaufen wäre, wie die Uraufführung der Operette „ich wandere aus nach Syrien ins rote Rössl“. Mir ist auch nicht mehr danach, schlecht zusammengeschusterte Geburtstagstexte zu schreiben, in denen ich verzweifelt den Beweis antreten will, das ich noch immer tapfer in die entgegengesetzte Richtung marschiere, und mir von den Verhältnissen und den Leuten nicht den Schneid abkaufen lasse, während ich in Wahrheit geduckt im Klappstuhl hocke. Das nervt irgendwie nur noch. Dieses lächerliche Aufbegehren, wenn man eigentlich das Gefühl hat das alle Schlachten geschlagen sind. Warum nichts nach Plan lief dazu komme ich gerade. Oder auch nicht. Früher war ja alles anders. Ich will nicht sagen besser aber anders. Da bestellte ich zuerst eine Hure und danach eine Pizza. Immer. Heute esse ich immer öfters einfach Tiefkühlpizza, ohne vorhergegangenen sexuellen Schnickschnack und starre dabei in die Glotze. Keine Ahnung warum ich in dieser Hinsicht so langweilig, zurückhaltend oder bescheiden geworden bin. Liegt vielleicht auch daran das ich alt werde. Die Zeiten haben sich geändert und in einen hineingefressen wie die Erfahrungen. Die Zeiten haben sich natürlich nicht großartig geändert. Das sagt man nur so um Epochenumbrüche besser zu beschreiben. Der Sekunderzeiger macht noch immer Dienst nach Vorschrift. Möglicherweise bin ich auch an einem Punkt angekommen, an dem mir die käufliche Liebe einfach nur noch zum Hals heraus hängt. Das elendige Herumgeschachere zwischen Geld und Gefühlen lähmt irgendwann nur noch. Kann aber auch am statischen Angebot liegen. Ist a bisserl so wie mit tollen Serien, die zum Opfer des eigenen Erfolgs werden und irgendwann nur noch ins Leere rennen oder total lächerlich werden, weil die Hauptfigur dreiundzwanzig Flugzeugabstürze so gut wie unbeschadet überstanden hat, neun Fehlgeburten hatte, drei Geschlechtsumwandlungen, oder 16mal an der großen Liebe scheiterte und so tut als ob das überhaupt keine Spuren hinterlässt. Im wahren Leben scheitert man vielleicht zwei-drei Mal an der großen Liebe und dann hat es sich. Mir sind genau vier Frauen in Erinnerung geblieben, die große Gefühle in mir auslösten. Ob ich auf der Liste dieser Frauen auch Eintrag gefunden habe, wenigsten klein an den Rand gekritzelt, kann ich natürlich nicht wahrheitsgetreu beantworten.
Wie sie ja bereits wissen, weil ich nur zu gern darüber schreibe, da es mir einen Heidenspaß bereitet, lassen mich die Wohlstandsfotzen nicht mehr ran. Statistiken belegen: Wohlstandsfotzen machen es lieber mit Chirurgen, Anwälten, Architekten, (einen Architekt ficken kommt immer gut) Chefs, Abteilungsleiter mit Perspektive, Aktionäre mit Dividendenausschüttung, und Müllmänner. Zahnärzte habe ich gelesen stehen auch hoch im Kurs. Gibt ja auch Männer die sind nicht nur sehr erfolgreich im Berufsleben, nein die sehen auch noch unverschämt gut aus. Auf solche Männer fahren Wohlstandsfotzen total ab. Da stellen sich die WF schön in die Schlange und machen sich zur Äffin. Was ja nur zu verständlich ist. Ich würde mich da auch einreihen. Ich war da immer wesentlich anspruchsloser. Früher zumindest. Da musste eine Frau nur einen klasse Arsch haben oder Titten und schon war ich Feuer und Flamme und machte mich zum Affen. Heute kriege ich es schon mit der Angst zu tun, wenn ich nur daran denke, einer gestandenen und höchst erfolgreichen WF länger als zehn Minuten zuhören zu müssen. Keine Ahnung woran das liegt. Sicherlich nur an mir. Um einen Gnadenfick winseln will ich natürlich auch nicht. Nach lahmen Ü 45 Partys, wo alle blöd herumstehen und mich dann ärgere, dass ich nicht tanzen kann, auf tanzende Männer stehen MILFs, ist mir auch nicht. Wie es aussieht habe ich mich schön in der Verschrottung eingerichtet. Und zu kurz bin ich bei den Ladys, die so anders reichen und so süß Zähne putzen und dann und wann Laufmaschen haben und ihre Tage und schlechte Tage, auch nicht gekommen. Deswegen sehe ich meine aufgezwungene Enthaltsamkeit etwas gelassener. Und was die Huren betrifft. Nach der Fünfzigsten habe ich aufgehört zu zählen. Ungefickt muss ich nicht abtreten. Eher schon ungeliebt, unterschätzt, ausgestoßen und gleichzeitig in meinem Wahn eingeschlossen, aber sicherlich nicht ungefickt. Jetzt schreibe ich schon wieder eine wehleidige Geburtstagsgeschichte. Ach ja, für alle Spanner. Gibt jetzt einen nagelneuen Blog über eine 23jährige Jungfrau. Ich bin schon dran. Sehr spannend. Wollte schon in den Kommentarblog schreiben, hallo ich bin auch Jungfrau. So fickrig, wie früher, habe ich festgestellt, bin ich heute auch nicht mehr. Und die Prostata beginnt in meinem Alter auch zu wachsen. Moralisch habe ich was das Geschäft mit der käuflichen Liebe betrifft auch so meine Zweifel. Diese moralischen Bedenken halte ich ja an sich für das Grundübel meine Unlust. Kurz und gut. Einmal im Jahr, um über den Geburtsschmerz meiner leiblichen Mutter, dieser blöden WF zu triumphieren, lasse ich mich noch von meiner institutionalisierten Lust anleiten. Meistens am frühen Abend. Am Morgen bin ich ja von den Tabs so zugedröhnt, da macht ein Orgasmus für mich keinen Sinn. Den Damen wär`s an sich egal. Merksatz: Huren belästigt man morgens nicht. Das gehört sich einfach nicht. Die haben ja oft lange Nächte hinter sich in denen die Schwerstarbeit leisteten. Gibt ja nicht wenige Männer, die werfen bevor sie es mit einer Huren machen extra Viagra ein, um es der blöden Bitch so richtig schön zu besorgen.
Ach ja bevor ich`s vergesse. Heuer war das Verhältnis 5:2. Auf fünf Standard Glückwunschmails von irgendwelchen Firmen, die meine personenbezogenen Daten in ihrer Glückwunsch-Versende-Cloud abgelagert hatten wie Grünspan, und mir 10% beim nächsten Einkauf zu sicherten, falls ich noch im September zuschlage, folgten zwei persönliche Glückswünsche. Die beiden persönlichen Glückwünsche kamen vom S. und natürlich vom Goadfather. Der Goadfather und ich vergessen unsere Geburtstage nie. Seit einigen Jahren der S. und ich auch nicht mehr. Beim Goadfather hatte ich jahrelang ein 21 oder 22zigster Problem. Andauernd bildete ich mir ein es sei der andere Tag. Der Hobbit-Anwalt, dieser kleine Scheißer, hat heuer doch glatt auf mich vergessen. Natürlich nehme ich ihm das überhaupt nicht übel. Ich habe nur den S. und den Hobbit-Anwalt, die als Freunde durchgehen. In so einer brenzligen Situation muss man allein schon von der Taktik her wesentlich defensiver rangehen. Weil ich gerade bei der Taktik bin. Unglaublich wie die im modernen Fußball wegen der Taktik herum scheißen. Taktik ist der heilige Gral des modernen Fußballs. Dabei ist es noch immer so das Geld Tore schießt. Egal ob man 4:4:2 oder 3:5:1 usw. aufstellt und weniger die Taktik. Die preisgünstigeren Mannschaften stehen dann blöd am 16zehner herum, wo sie dann von den teueren Mannschaften spielerisch belagert werden und man irgendwann keine Ahnung mehr hat, wie sich dieses System jetzt nennt, außer Ballwegdreschen und auf eine Standardsituation hoffen. Und manche Manschaftem machen das so erfolgreich wie die Augsburger gegen die Bayern das den Reichen Clubs nur noch ein geschenkter Elfmeter hilft. Wenn Augsburg heuer Absteigen sollte, vielleicht wegen einem Punkt der am Ende fehlt, wissen sie bei wem sie sich bedanken können. Noch ein paar Müller Tore und der kostet mehr als das unter Drittel der Tabllenhälfte zusammen inklusive Stadien. Die Lilien schlagen Leverkusen. Sau geil!!!
Wie sie ja bereits wissen, hängen der Goadfather und ich nicht aufeinander wie die Kletten. Dazu haben wir nicht das entsprechende Format und schon gar nicht das Verhältnis. Wie man gelebte Nähe definiert wissen wir beide nicht. In dieser Hinsicht sind wie Analphabeten.
Der Rest Morgen.
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