Freitag, 2. Januar 2015
Achtung: Kläffende Köter vorm Blog anbinden!
(Alles was ich jetzt niederschreibe, kann ich natürlich nur noch sinngemäß wiedergeben, weil meine Kommentare gelöscht wurden)

Mit dem kläffenden Köter bin natürlich ich gemeint. Ja ich weiß es wieder einmal nicht besser. Doch das Problem ist: Ich hatte nicht die leiseste Ahnung, dass ich mich wie ein wild kläffender Köter gebärdete. Ganz im Gegenteil. Eigentlich war ich ziemlich stolz auf mich das ich wie ein einigermaßen kultivierter Mensch, an einem recht manierlichen Diskurs, auf einem bis dahin mir unbekannten Blog teilnahm. Weil ich schon gewixt hatte. Logisch das ich mich mit so einer Aussage meine Unmöglichkeit erst recht unterstreiche. A schon egal oder? Thema war wenn ich mich recht erinnere, Homosexualität und das (gefühlt) Andersartige im Alltag. Alltag/Andersartigkeit dachte ich mir ist ja auch dort wo ich bin. Also legte ich schön artig los und stelle die Frage wie man Homosexualität erklären könnte. Eine Laune/Spielart/Möglichkeit/Variante einer zufällig vor sich hin darbenden/blühenden Evolution oder als politischen/gesellschaftliches Konstrukt so als Hieb und Stichwaffe um eine anderes Gesellschaftsmodell zu etablieren. (Putin) Ich tendierte sprachlich klar ersichtlich zu ersterem Denkmodell. Und dann fragte ich mich warum sich Homosexuelle im Alltag überhaupt „outen“ müssen. Das Homosexuelle am Nasenring durch den öffentlichen Raum gezerrt werden, um von der skeptischen und von Vorurteilen zerfressenden Masse, irgendwann ein Unbedenklichkeitszertifikat ausgehändigt zu bekommen, halte ich überhaupt für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wo doch sogar im Strafrecht im Zweifel für den Angeklagten entschieden wird. Aber der Homosexuelle wird beinahe dazu gezwungen seine Unschuld zu beweisen. Sex ist doch immer auch etwas sehr Privates. Es sollte doch dem Menschen überlassen sein ob der öffentlich über sein Verlangen sprechen möchte. Die Inquisition hat doch abgedankt. Und wer bin ich das ich über das Begehren von anderen Menschen urteilen und befinden soll, obwohl ich es gerade tat. Wir leben doch nicht in Zeiten von Volksgerichtshöfen. Bis dahin war ich ziemlich auf Parteilinie mit dem Blog-Betreiber. Über den Islam wurde auch gerätselt. Aber gänzlich ohne meine Beteiligung. Oh, dachte ich mir, weil es da gerade so liberal zugeht und es ja um Minderheitsgefühle geht, gestand ich offen ein, schizophren- schizoaffektiv/psychotisch-bis- posttraumatisch belastet zu sein. Von offizieller Seite bestätigt. Schizophrene-hetero Männer tippte ich in die Tasten, (noch immer sinngemäß, aber doch sehr nahe an der Wahrheit dran) haben ja keine öffentliche Lobby. Für Schizos tritt niemand in den Ring des öffentlichen Diskurses. Die sind zwei/drei Schubladen unter den Homosexuellen. Hetero-schizoide Männer gehen gar nicht. Das kann man(n)auf keiner Party einfach so erzählen. Schwul und schizoid, würde in Linksliberalen Kreisen, noch gehen, meinte ich, der ich bis dahin auch ziemlich linksliberal argumentiert hatte, weil so wie die ewig Gestrigen hinter den Schwulen her sind, muss man ja zwangläufig wahnsinnig werden. Frauen haben auch Angst vor schizoiden Männern. Vor allem wenn diese Schizo_Männer (Unterstrich, lustig) auch noch auf althergebrachte weise „männlich“ aussehen. Harte Gesichtszüge und Testosteronausschlag. Das mit dem Gesicht und dem Testosteron habe ich erst jetzt dazu erfunden. Mein Aussehen nicht. Dem Hetero-Schizo-Mann fliegt auch noch der uralte Mythos des Männlichen „das Schöpferisch-Zerstörerischen“ um die Ohren, weil sich dieses Prinzip in der Regel gegen einen wendet und nur noch das Zerstörerische wahrgenommen wird. Schizophrenie wird ja von Ärzten diagnostiziert und dadurch wird man pathologsiert. Das heißt aus der Ecke der Erkrankung, des Wahnhaften, kommt man auch nicht mehr so einfach heraus. Nur in Filmen gibt`s ein Happy End. Normalität lässt sich kaum noch herstellen, weil ja durch die Erkrankung der soziale Aufstieg, ungefähr so einfach zu bewäligen ist, wie ein Sparziergang am K2, im Abendkleid, während Homophobie hingegen ja die Krankbetung des völlig Normalen ist. (Den besten Ruf haben Schizophrenie-Patienten oder Personen mit artverwandet Erkrankungen ja nicht gerade) Zu meinem großen Erstaunen ging mein „Outing“ völlig nach hinten los. Und die Blog-Inhaber-Person schrieb sinngemäß zurück, das sie des langweilig findet, eine Minderheit gegen die andere in Stellung zu bringen. Und was landauf, landab als schizophren oder schizoaffektiv-psychotisch genau bedeutet, war auch nicht von Belang. Mit so einer Antwort muss ich ehrlich eingestehen hatte ich nicht unbedingt gerechnet. Der Block, nein der/die/das Blog-Chefe war bis zu diesem Zeitpunkt, von mir nicht einmal in einer kleinen Andeutung, sagen wir es gerade heraus, blöd von der Seite her angemacht worden. Ganz im Gegenteil. Ich hegte nicht den geringsten Verdacht mich mit meinem mutigen "Quting" ins out geschossen zu haben. Ich fühlte mich wie ein schön spießiger Herr, der einen auf kultiviert/konstruktiv und interessiert macht, weil die Eier schrumpfen und der Weg runter zu den Schuhbändern immer länger wird. Von der wenig erbaulichen Ansage doch etwas irritiert schrieb ich dann doch etwas entsetzt zurück, einerseits wie sie sehr am Etablieren von Minderheiten in die Gesellschaft interessiert zu sein und gleichzeitig eine anderen Minderheit mitten ins Gesicht zu gähnen. Empathie ist halt ein knappes Gut. Sie hätten ja auch schreiben können tut mir leid das sie krank/erkrankt sind, aber……….Auf das hin löschte der Blog-Chefe meine ganzen Kommentare und die Kommentare eines weiteren Blog. Keine Ahnung was dieser Blog. konkret so angestellt hatte. Eine im Ton noch immer sehr höfliche Nachfrage, nach dem warum, wurde auch sofort gelöscht. Blog-Chefe schrieb dann abschließend (hat der Blg-Chefe auch gelöscht): "Ich habe die Mehrzahl der Kommentare gelöscht. Auch auf die Gefahr hin, dass ich fürderhin als jemand gelte, der "Redeverbot" ausspricht und nicht allen Meinungen gleichermaßen Raum bietet - ich gestehe freimütig zu, dass mir bestimmte Kommentare und Kommentatoren nicht behagen. Die Dissonanzen sind nicht wirklich inhaltlicher Natur. Aber auf Kommentatoren, denen es lediglich darum geht, sich selbst zu beweisen, wie originell sie sind, verzichte ich gern".
Meine beiden letzten eigenen Blogeinträge sind ja auch nicht besonders erbaulich. Eine lustige Schwanzgeschichte und eine über kaputte Männer. Vielelicht lag es daran, das der Blog-Chefe auf meinem Blog nachblätterte und nach einem Anhalltspunkt suchte um dieses Vorgehen für sich erfreulich zu gestalten.( Wahrscheinlichkeit unter 5%) Oder auch am anderen Blogger der auch kläffte. Eigentlich und meinem Befinden nach war der auch ziemlich artig drauf. Fürchterlich artig so gar. Doch ist nicht gerade das Spannenende, besser gesagt der Kern von Redefreiheit, selbige zuzulassen. Vor allem wenn niemand persönlich verunglimpft wird. Ich könnte jetzt auch noch Voltaire zitieren: „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst“. Da versuche ich mich einmal in meiner natürlichen Art völlig zurück zunehmen und dann stellt man mich erst recht wieder unter Originalitätsverdacht. Heute versucht dieser Blog-Chefe sein Vorgehen mit völlig obskuren Behauptungen vor sich zu rechtfertigen. Eh logisch das ich wieder zu den ganz Bösen gehöre. Frei nach Sartre „Die Hölle sind immer die anderen“. Eine ernsthafte Diskussion wollte ich angeblich auch nicht führen. Ich war dermaßen ernsthaft das ich mir schon Sorgen um mich machte. Des Weiteren spricht diese Person von angeblichen Nebenschauplätzen. Ich dachte es ging auch um Andersartigkeiten im Alltag. Da gibt es doch immer Nebenschauplätze. Die ganze Welt ist im Grunde ein einziger Nebenschauplatz. Es wird persönlich ohne wirklich persönlich zu werden befand der Blog-Chef. Mein Gott ich habe mich als schizophren geoutet. Hätte ich auch noch per Skype strippen sollen oder meine Befunde online einstellen und ein schönes Foto dazu? Kernstück der Angelegenheit ist die Ablenkung. Und meine angebliche Offenheit nur zur Schau getragen. Seit 3 Jahren schreibe ich auch über meine Erkrankung und wie sich es sich damit so lebt am äußersten Rand der Idylle. Wie kann man sich den seitenweise so einen Blödsinn zusammenreimen. Ungefähr so bin ich drauf wenn ich akut schizoid bin. (nicht gut, nächstes Eigentor) Fürchterich ist das. Ungewollt werde ich da wieder an meine Kindheit erinnert. Dort bin ich auch kläglich an Menschen gescheitert, die sich einfach ihre Wirklichkeit zusammen schusterten. Kleinstbürgerliche Haus und Hof-Diktatoren,die mich bei der erst besten Gelegenheit vorm geliebten Heim, wie einen reudigen Köter aussetzten. Woraufhin ich mich zum Untergehen genötigt fühlte. Und ich Idiot bin wahrscheinlich auch noch entsprechend (unbewusst) vorprogrammiert und gehe diesen geschickten Wirklichkeitsmachern, noch heute, bei jeder mir sich bietenden Gelegenheit in die Falle. So wird man auch zum Anderen, zum Fremden, zum Anderen. Dann mischt dieser Blog-Chefe alle Kommentare die gelöscht wurden einfach so durch und erzeugt dadurch ein ganz neuen Blog-Eindruck. Das fragile ist: Einen sogenanten Wahrheitsbeweis für meine Ausführungen kann ich natürlich nicht bringen. Wie denn auch wenn alles gelöscht wurde. So bleibt ja immer ein berechtigter Restverdacht zurück, die Kommentare mussten gelöscht werden, weil die dermaßen untergriffig oder verletzend waren. Nichts wäre einfacher als in so einer heiklen Frage, auf die Schwarmintelligenz der Blogger zu setzen. Und wenn`s wirklich so unerträglich war dann melde doch den Blogger, weil der die Grundregeln des Anstands verletzt. Dabei gibt der Blogger-Chefe offen zu, dass die Dissonanzen nicht wirklich inhaltlicher Natur waren. (Daumen rauf und runter Prinzip) Wie die Homosexuellen werde ich auch noch einen Tag später am Nasenring durch die Arena gezogen. Und als kläffender Köter hingestellt der vor dem Blog angebunden gehört, weil er sich nicht zu benehmen weiß. An sich weiß ich ganz gut wenn ich mal wieder zielsicher über das Kuckucksnest hinaussegle. Fragt Madame SM. Die lässt Sachen stehen. Respekt!!

Anhang: Einige sind als Pseudonyme noch schräger drauf als im wirklichen Leben. Und immers so radikal kleinlich und spießig. Schrecklich. Scheiß Nazi-Gene. Wenn der Großvater groß als Blockwart im Geschäft war, dann bleibt da was "naturgemäß" in den RNA Schnipseln liegen. (hahaha, jetzt habe ich aber den Vogel abgeschossen) Das war jetzt unterste Schublade. Merkt man doch sofort oder, das sich so etwas nicht gehört. Ist doch klar ersichtlich. Anders gesagt ist es wie früher. Einigen Leuten kann man eigentlich nur total dicht in die Gärten kotzen.

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Mittwoch, 31. Dezember 2014
Zum Jahresausgang: Kniebeugen mit Belanglosen
So gut wie jeder kennt irgendwelche lustigen Schwanzgeschichten. In Hollywood-Komödien werden andauernd lustigen Schwanzgeschichten bis zum Erbrechen gezeigt. Schwanz zum falschen Zeitpunkt aus der Hose, irgendwo eingeklemmt, oder reingesteckt z.B. in eine Rindsroulade oder in ein Maulwurfloch, ein Viagra-Schwanz der steht und steht und steht, während das Objekt der Lust, doch nicht kommen konnte. Schwanz in der falschen Person oder an einer Person, die man an sich für eine andere Person hielt. Am harmlosestem sind ja lustige Schwanzgeschichten wenn der Mann höllisch scharfe Chilischoten schneidet und vergisst sich die Hände zu zu waschen. So eine Chili-Schwanzgeschichte möchte ich jetzt noch schnell zum Jahresausgang erzählen. Wünsche ans neue Jahr habe ich ja nicht so viele. Nicht kränker werden vielleicht, den Klappstuhl näher ans Meer ran rücken, und den Goadfather 2-mal im Jahr beim Verdauen zusehen. Ich war gerade dabei Bratkartoffel zu machen. In letzter Zeit bin ich beinahe zum Vegetarier mutiert. Hau ich mir ein schönes Stückchen Fleisch in die Pfanne, vernehme ich zu meinem Bedauern kein herzhaftes Brutzeln mehr. Andauernd höre ich Schweine panisch vor Angst quieken, Kühe brüllen, ein Kälbchen kann ich sowieso nicht fressen, Ziegen blöken manisch und fallen vor lauter Schiss, auf der Flucht in eine tiefe Schlucht, Puten brechen die Beine wie Zündhölzer, weil sie so schmackhafte Brüste haben, Hühner……. Ein menschliches Todesröcheln hingegen nehme ich nie war. Irgendetwas stimmt nicht mir mit. In die Bratkartoffeln musste natürlich eine gewisse Schärfe rein. Mein Leben schmeckt ja eher nach Schonkost für einen Herzinfarktpatienten. Deswegen schnitt ich mir zwei, drei Chilis klein. Die waren wirklich scharf. Nicht höllisch das man sich beinahe anscheißt, aber doch ganz anständig. Imperialist, dachte ich mir, wer nicht blöd wenn du dir jetzt die Finger waschen würdest. Das Problem war nur, dass ich Dinge/Angelegenheiten/Vorhaben wenn ich die nicht sofort erledige, sehr leicht wieder vergesse. Vergessen geht ja ganz ohne Anstrengung, während sich etwas in Erinnerung rufen, zuweilen verdammt viel Anstrengung erfordert. Sehr ungerecht wenn man mich fragt. Liegt an meiner chronischen Schlaflosigkeit. Ich schlafe seit gut 15 Jahren nicht ohne Starterkabel. Das hat beträchtliche Auswirkungen auf die Erinnerungsbereitschaft. Manchmal scheitere ich an den einfachsten Dingen. Die Bratkartoffeln taten was sie tun sollten und waren irgendwann bereit zum Verspachteln. Schmeckten gar nicht mal so übel. Scharf wie einer der französischen Stewardessen von der Air France damals auf den Seychellen. Eine Französin die es dir auf Französisch besorgt. Ist das nicht ein klassischer Pleonasmus. Was ein Pleonasmus ist hatte ich von einer meiner Intelektuellen-Freundinnen. Die mit dem Pleonasmus hab ich sogar geliebt. Nach dem Essen stellte ich die Pfanne in die Abwasch und legte mich vor die Glotze. Schön mit voller Wampe vor der Glotze dösen. Die Hände hatte ich mir natürlich nicht gewaschen. Irgendwann musste ich pissen. Also trabte ich aufs Häusl. Doch zu meinem Befremden klappte ich die Klobrille herunter und setzte mich drauf. Offensichtlich hatte ich da etwas richtig abgespeichert. Nur wusste ich nicht mehr warum oder weshalb. Imperialist, dachte ich laut, was bist den du für eine Pussy. ( sorry Mädels, das sagt man halt noch so) Bist du jetzt schon dein eigener Ehemann oder was. Beim Schiffen sitzen. Nur die Liebe oder Geilheit hat mich hin und wieder dazu gezwungen. Aber freiwillig niemals. Scheiß kalt war die Brille auch. Hardcore/verblödet wie ich nun einmal bin musste ich natürlich einen auf Kerl machen und stand auf. Hose runter, Schwanz raus und ran mit den Chili verseuchten Händen an den (den ist ein Witz) Gerät. Ein paar Minuten später stand ich dann übel fluchend in der Dusche. Im Hollywoodformat hätte das dann so ausgesehen als ob ich mir einen runter holen würde. Fluchend und diese Welt verwünschend.

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Dienstag, 30. Dezember 2014
Kaputte Männer die nicht sich gehören
Die Sache ist so. Die von mir sehr geschätzte Lady S., Zielgruppe U 30, die sich zuweilen auch dann mit mir abgibt, wenn ich die Brieftasche in der Hose stecken lasse, den Schwanz sowieso, hat einen recht komplizierten Ex-Freund an der Backe. Der hat sie nicht alle. Borderline, behauptet mein Freund der Hobbit-Anwalt. Ich kenne den Typen ja nicht persönlich. Persönlich kenne ich ja kaum jemanden. Das mit den Diagnosen, vor allem wenn die die Psyche eines Menschen betreffen, ist ja so einen Sache für sich. Ich z.B. bin posttraumatisch bis schizoid beeinträchtigt. Hängt von der Tagesform des psychiatrischen Fachpersonals ab. Haste Borderline biste angeblich in deiner Persönlichkeit gestört. Ich mehr in meiner Wahrnehmung. Geht jemand direkt hinter mir drehe ich mich andauernd um, weil ich mir zuweilen einbilde, die Person will mich abstechen. In den Aufzug steige ich auch nur mit erhöhtem Blutdruck. Und weil ich auf ganzer Kerl trainiert wurde. Ein Auslaufmodell. (eh gut so) Ganz schlimm sind ja U-Bahnen. Bomben und so. Dabei bin ich als Soldat nicht einmal beschossen worden. Einer hat sich mal den Schädel weggeballert. Aber das gehört in eine andere Schublade. Wahrscheinlich bin ich ein paar mal zu oft neben total Betrunkenen am Beifahrersitz gesessen. Bei der UNO ist der total angesoffene Fahrer neben mir einmal am Lenkrad eingepennt. Der Tacho stand ungefähr bei 120 Sachen und gerade aus gings auch nicht. Trotz nachweislicher Vollgranate wusste ich die Situation gekonnt zu entschärfen. Meine Gereiztheit hat uns in dieser Situation wahrscheinlich das scheiß Leben gerettet. Um sich groß als Held zu fühlen blieb leider keine Zeit. Ein paar Tage später hat dieser Typ im nächsten Vollrausch zwei Menschen umgebracht. Und mit dem Paule die 1500 km von Kärnten nach Griechenland durchgehend angesoffen, mit einem Doppler zwischen den Beinen, war auch nicht gerade eine Spazierfahrt. Und eine Ex hat mich auch einmal auch beinahe aus dem Spiel genommen. Schneefahrbahn. Viel zu schnell. Mehrmaliger Überschlag. Ich daneben angesoffen. Und wie von Gottes Hand befohlen dachte ich mir, anschnallen wäre keine schlechte Idee. Totalschaden. Einen eigenen Führerschein besitze ich nicht. Borderline. Bei einer solchen Störung, steht auf Wikipedia, sind bestimmte Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie in einem gestörten Verhältnis zu sich selbst zeigt, äußert. Grobschlächtig wie ich nun einmal drauf bin, halte ich diesen Typ einfach nur für ein riesiges Arschloch. Seit Jahren, läuft zwischen der Lady S. und dem Typen nichts mehr. Trotzdem nervt er sie bis heute mit perfiden Foltermethoden moderner Kommunikationsmittel wie SMS, E-Mails und hin und wieder lässt er es auch zur Unzeit läuten. Wenn das wenigstens alles wäre, könnte man den Typen ja noch für einen nicht sehr ambitionierten Stalker halten, weil er seine Show nur ungefähr im 2 Wochen Rhythmus bringt. Das langt wahrscheinlich nicht für eine einstweilige Verfügung. Weil der Typ aber ein saublödes Arschloch ist, greift der Vollspacko natürlich noch wesentlich tiefer in die Trickkiste und erpresst die Lady S. mit recht vorteilhaften, unvorteilhaften Film oder Fotomaterial. An sich sieht die Lady S. auch hochgeschlossen klasse aus. Der Typ ist ja auch Zielgruppe eher jung und weiß einfach nicht mehr wer Cary Grant war. Schade dass der Gentleman ausstirbt, weil der ja ein antiquiertes Überbleibsel einer längst zum Untergang verdammten Zeit ist. Seit 2 Jahren droht er ihr jetzt in unregelmäßigen Abständen, ist wahrscheinlich von seinem Verstörungspegel abhängig, mit der Veröffentlichung dieses Materials. Das allein ist ja schon unterste Schublade. Eine Schande dass ich auch in dieser hocke. Weil der Typ aber gar so ein verblödetes Arschloch ist, Deutscher obendrein, die Anspielung ist völlig unangebracht und ich ziehe sie mit aufrichtigem Bedauern zurück, hat er der Lady S. auch noch ein Paket zukommen lassen, indem sich nach dem Auspacken ein Messer befand. Das soll angeblich das Messer sein mit dem die Lady S. den Vollpfosten umbringen wollte. Nur ist die Lady S. eher so drauf, das sie Hönigbienen, wenn die sich in ihrer Wohung verflogen haben, mit Beiden Händen geschützt wie in einem Kokon, den weg zur nächsten Wiese weist. Weil sich der Typ irgendwie nicht abwimmeln lässt, weil der stolz an seinem Wahn festhält, ganz im Gegensatz zu mir, könnte es darauf hinauslaufen, das ich kaputter Typ, diesem kaputten Typen mal meine Aufwartung werde machen müssen. Gut ich könnte auch auf Emma.de um einen entsprechenden Ratschlag bitten wie man diese Situation entschärfen könnte. Trotzdem verrtete ich die Meinung wie ein anderer seine Beine, nur weil man schwer gestört ist muss man doch nicht auch noch ein ausgewiesenes Arschloch sein. Wie sagte man früher, "So etwas gehört sich eindach nicht".

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