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Sonntag, 20. Juli 2014
In der Großstadt-Geisterbahn
der imperialist, 19:23h
„Könnten sie bitte eine weitere Kassa aufmachen“, rief eine Frau mittleren Alters mit Migrationshintergrund (das Erwähnen des Niederkunft-Ortes geht mir schon seit Langem fürchterlich auf die Nerven) beim Hofa/Aldi. „Kassa 1 macht gleich auf“, rief die Kassiererin von der Kassa 3 zurück. Schon ging das Gerenne und Geschubse los. „Ich bin der Erste, ich bin der Erste, ich hab nach einer zusätzlichen Kasse gerufen, deswegen bin ich der Erste", fauchte Lady M., eine andere Frau an, die ihr den Platz an der Sonne streitig machen wollte. „Ja, ja ist ja schon gut. Nicht das noch einen Herzinfarkt bekommen“, meckerte die Kontrahentin, eine ältere Dame, zurück. Die Siegerin an der Kasse 1 zahlte und ging in der Gewissheit die Welt einen kurzen Augenblick ganz nach ihren Vorstellungen gestaltet zu haben von der Bühne ab. Die Verliererin zu ihrer Begleiterin. „Ersticken soll die blöde Gans an ihrem Fleisch. So fett wie die ist wäre es eh gescheiter wenn sie weniger fressen würde. Blöde Türkenfotze“. Der Gaza-Streifen, dachte ich mir an Kasse 1. wartend, ist wesentlich länger als man annimmt.
Auf der Donauinsel. Ich war mit dem Rad unterwegs und blieb bei einem Hydranten stehen. Eine Joggerin Anfang-Mitte Dreißig, angsteinflößend weiße Haut, rotes, zu einem Zopf gebundenes Haar, hatte gerade den Kopf unter den Hydranten gebeugt und trank. Ich: „Eine gute Wahl die sie da getroffen haben, denn des/das ist der Hydrant mit der kältesten Wasser von der ganzen Insel. Die Frau nachdem sie mit dem Saufen fertig war, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen. „Ein Spezialist“. Ich: „Jahrelange Erfahrung. Hab so gut wie alle schon durchprobiert. Dieser Hydrant ist nicht zu übertreffen“. Ohne mich nur eines Blickes gewürdigt zu haben, drehte sich die Frau weg und ging wortlos von der Bühne ab. Für einen kurzen Augenblick war ich mir nicht mehr ganz sicher ob ich überhaupt noch existierte. Es war nicht gekränkte, männliche Eitelkeit die da aus mir Sprache. Die Sachlage war eher so, dass ich den ganzen Tag noch kein einzige Wort, das eindeutig an eine andere Person gerichtet war, ausgesprochen hatte. Es war gegen 18 20 Uhr. Für diesen Tag war das so ziemlich meine letzte Chance anzuschreiben. Und als ehemaliger Zocker bin ich im Ausrechnen von Chancen ziemlich fix. Der Mensch ist nun einmal ein erster Satz-Fetischist. Dagegen kommt man nicht an. Ich auch nicht. Das erste Wort des eigenen Kindes, oder des ersten Menschen auf dem Mond usw. hat eine ganz besondere Bedeutung, Es macht uns zu Menschen. Der erste Satz ist wie der Einstig in eine Klettertour. Der muss sitzen. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Vielleicht gibt es diesen Hydranten überhaupt nicht. Vielleicht bin ich schon längst tot und das hier ist das postmoderne Inferno Dantes. Ich stieg wieder aufs Rad. Das rechte, einbandagierte Knie schmerzte wie immer. Schmerzen waren ein gutes Zeichen dafür dass ich noch lebte. Während ich dahin radelte fragte ich mich ob sich Gefühle wie Verlorenheit oder Verzweiflung auch mal abnützen und fahl undgeschmacklos werden. Würde die Sache doch wesentlich einfacher machen. Tun sie aber nicht. Die fühlen sich immer so verdammt frisch an. Mit der Paranoia ist es genau so.
An der Straßenecke zu meiner Wohnung. Ich fuhr mit dem Rad über den Zebrastreifen auf den gegenüberliegenden Gehweg. Die 30 Meter bis zu Haustür fahr ich immer den Gehweg entlang. Im Gastgarten, der nahtlos in den Gehweg übergeht, saß das Ehepaar aus dem 4. Stock. Die kenne ich. Natürlich kenne ich sie nicht wirklich. Aber man grüßt sich seit gut 15 jahren. Die Frau erwiderte den Gruß. Meistens bin ich derjenige der zuerst grüßt. Liegt daran das ich vom Land komme. Am Land, oder wie man sagt in der tiefsten Provinz, macht man das so. Der Mann aus dem 4. grußlos und leicht angertunken: „Ist des der neue Radfahrweg!!“ Der ist auch einer von den ganz schlimmen Spießer, dachte ich leicht angesäuert. Fraktion Hosenscheißer, die nüchtern nie ihre Fresse aufbekommen. Männer die sich immer wegducken und alles schlucken, weil sie ganz genau wissen, nur so kommen sie halbwegs unbeschadet durch die Zeit. Aber wehe sie sitzen in einer Runde und haben etwas getankt und wähnen sich im Recht, dann sind sie Staatsanwalt, Richter und Geschworene in einer Person. Dann machen sie einen auf großen Diktator. Vor allem sind sie deshalb so lächerlich weil ihre Diktatur keine Untertanen hat. Wegen so einem Clown ändere ich meine Gewohnheiten natürlich nicht. Das nächste Mal grüsst er wieder recht freundlich.
Vermöbeln kann man ihn auch nicht. Er ist klein, Anfang bis Mitte Fünfzig, untersetzt, mit Brille, die alt und eklig ist. Und seit er den schweren Unfall hatte humpelt er. Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, aber wenn ich mich nicht völlig falsch liege lebte er einige Zeit von seiner Frau getrennt. In dieser Zeit erschien er mir noch kleiner. Richtig leid tat er mir.
Im Stiegenaufgang kam mir noch der Schizo-Sohn vom fetten Polen entgegen. Als er mich saß riss er angstvoll die Augen auf und lief wie ein gehetztes Tier an mir vorbei. Wie immer verzichtete er auf ein Deo. Der Kerl stinkt fürchterlich. Der hat eine Ausdünstung die mich jedes Mal fast aus den Schuhen haut. Viel hat nicht gefehlt und ich hätte mich angekotzt.
Zu Hause schaltete ich den PC ein. 80 Kinder, stand auf Spiegel online, sollen auch an Bord der Fluges MH17 gewesen sein, der über der Ostukraine vom Himmel gefallen war. Genauer gesagt wurde das Flugzeug abgeschossen. Die westlichen Medien schreiben es waren die Separatisten. Die Russen/Seperatisten die Grenze ist schwer zu ziehen, sagen es waren die Ukrainer. Während ich weiterlas, über eine Frau die schon Angehörige im Flug MH370 verloren hatte und jetzt wieder zum Handkuss kam, und einen holländischen Radrennfahrer, der wiederum, beide Flüge überlebte, MH17 war im zu teuer, usw. hatte der Virenscanner ein Objekt, das meinen PC bedrohte gleich 57-mal gelöscht.
Später in der ZIB 2 berichtete der Russland-Ukraine-Korrespondent des ORF aus Donezk, dass er Information von der Absturzstelle hätte, dass schon die Hunde an den Leichen und Leichenteilen dran sind.
Gegen Mitternacht stand ich auf und machte mir noch ein paar Notizen. Ich stellte mir den Raum und die Zeit als Menschen vor die sich gegenübersitzen und einfach nichts zu sagen haben.
Auf der Donauinsel. Ich war mit dem Rad unterwegs und blieb bei einem Hydranten stehen. Eine Joggerin Anfang-Mitte Dreißig, angsteinflößend weiße Haut, rotes, zu einem Zopf gebundenes Haar, hatte gerade den Kopf unter den Hydranten gebeugt und trank. Ich: „Eine gute Wahl die sie da getroffen haben, denn des/das ist der Hydrant mit der kältesten Wasser von der ganzen Insel. Die Frau nachdem sie mit dem Saufen fertig war, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen. „Ein Spezialist“. Ich: „Jahrelange Erfahrung. Hab so gut wie alle schon durchprobiert. Dieser Hydrant ist nicht zu übertreffen“. Ohne mich nur eines Blickes gewürdigt zu haben, drehte sich die Frau weg und ging wortlos von der Bühne ab. Für einen kurzen Augenblick war ich mir nicht mehr ganz sicher ob ich überhaupt noch existierte. Es war nicht gekränkte, männliche Eitelkeit die da aus mir Sprache. Die Sachlage war eher so, dass ich den ganzen Tag noch kein einzige Wort, das eindeutig an eine andere Person gerichtet war, ausgesprochen hatte. Es war gegen 18 20 Uhr. Für diesen Tag war das so ziemlich meine letzte Chance anzuschreiben. Und als ehemaliger Zocker bin ich im Ausrechnen von Chancen ziemlich fix. Der Mensch ist nun einmal ein erster Satz-Fetischist. Dagegen kommt man nicht an. Ich auch nicht. Das erste Wort des eigenen Kindes, oder des ersten Menschen auf dem Mond usw. hat eine ganz besondere Bedeutung, Es macht uns zu Menschen. Der erste Satz ist wie der Einstig in eine Klettertour. Der muss sitzen. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Vielleicht gibt es diesen Hydranten überhaupt nicht. Vielleicht bin ich schon längst tot und das hier ist das postmoderne Inferno Dantes. Ich stieg wieder aufs Rad. Das rechte, einbandagierte Knie schmerzte wie immer. Schmerzen waren ein gutes Zeichen dafür dass ich noch lebte. Während ich dahin radelte fragte ich mich ob sich Gefühle wie Verlorenheit oder Verzweiflung auch mal abnützen und fahl undgeschmacklos werden. Würde die Sache doch wesentlich einfacher machen. Tun sie aber nicht. Die fühlen sich immer so verdammt frisch an. Mit der Paranoia ist es genau so.
An der Straßenecke zu meiner Wohnung. Ich fuhr mit dem Rad über den Zebrastreifen auf den gegenüberliegenden Gehweg. Die 30 Meter bis zu Haustür fahr ich immer den Gehweg entlang. Im Gastgarten, der nahtlos in den Gehweg übergeht, saß das Ehepaar aus dem 4. Stock. Die kenne ich. Natürlich kenne ich sie nicht wirklich. Aber man grüßt sich seit gut 15 jahren. Die Frau erwiderte den Gruß. Meistens bin ich derjenige der zuerst grüßt. Liegt daran das ich vom Land komme. Am Land, oder wie man sagt in der tiefsten Provinz, macht man das so. Der Mann aus dem 4. grußlos und leicht angertunken: „Ist des der neue Radfahrweg!!“ Der ist auch einer von den ganz schlimmen Spießer, dachte ich leicht angesäuert. Fraktion Hosenscheißer, die nüchtern nie ihre Fresse aufbekommen. Männer die sich immer wegducken und alles schlucken, weil sie ganz genau wissen, nur so kommen sie halbwegs unbeschadet durch die Zeit. Aber wehe sie sitzen in einer Runde und haben etwas getankt und wähnen sich im Recht, dann sind sie Staatsanwalt, Richter und Geschworene in einer Person. Dann machen sie einen auf großen Diktator. Vor allem sind sie deshalb so lächerlich weil ihre Diktatur keine Untertanen hat. Wegen so einem Clown ändere ich meine Gewohnheiten natürlich nicht. Das nächste Mal grüsst er wieder recht freundlich.
Vermöbeln kann man ihn auch nicht. Er ist klein, Anfang bis Mitte Fünfzig, untersetzt, mit Brille, die alt und eklig ist. Und seit er den schweren Unfall hatte humpelt er. Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, aber wenn ich mich nicht völlig falsch liege lebte er einige Zeit von seiner Frau getrennt. In dieser Zeit erschien er mir noch kleiner. Richtig leid tat er mir.
Im Stiegenaufgang kam mir noch der Schizo-Sohn vom fetten Polen entgegen. Als er mich saß riss er angstvoll die Augen auf und lief wie ein gehetztes Tier an mir vorbei. Wie immer verzichtete er auf ein Deo. Der Kerl stinkt fürchterlich. Der hat eine Ausdünstung die mich jedes Mal fast aus den Schuhen haut. Viel hat nicht gefehlt und ich hätte mich angekotzt.
Zu Hause schaltete ich den PC ein. 80 Kinder, stand auf Spiegel online, sollen auch an Bord der Fluges MH17 gewesen sein, der über der Ostukraine vom Himmel gefallen war. Genauer gesagt wurde das Flugzeug abgeschossen. Die westlichen Medien schreiben es waren die Separatisten. Die Russen/Seperatisten die Grenze ist schwer zu ziehen, sagen es waren die Ukrainer. Während ich weiterlas, über eine Frau die schon Angehörige im Flug MH370 verloren hatte und jetzt wieder zum Handkuss kam, und einen holländischen Radrennfahrer, der wiederum, beide Flüge überlebte, MH17 war im zu teuer, usw. hatte der Virenscanner ein Objekt, das meinen PC bedrohte gleich 57-mal gelöscht.
Später in der ZIB 2 berichtete der Russland-Ukraine-Korrespondent des ORF aus Donezk, dass er Information von der Absturzstelle hätte, dass schon die Hunde an den Leichen und Leichenteilen dran sind.
Gegen Mitternacht stand ich auf und machte mir noch ein paar Notizen. Ich stellte mir den Raum und die Zeit als Menschen vor die sich gegenübersitzen und einfach nichts zu sagen haben.
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Mittwoch, 16. Juli 2014
"Was mir an Österreich imponiert!"
der imperialist, 21:21h
Österreich hat leider keine 113. Spielminute. Und Jogi Löw haben wir auch keinen. Der wurde anno dazumal als Trainer von der Austria Wien gefeuert. Noch dazu von einem Mann der nicht die geringste Ahnung vom Fußball hatte. (Frank Stronach) Wir hatten nur einen Jörgie. Der hat Österreich beinahe in den Konkurs getrieben. Gott sei Dank ist er dann bald einmal tödlich verunglückt. Deswegen ist nur Kärnten pleite. Die tun aber so als ob sie liquid wären da eh der Bund für ihre Schulden haftet. (kognitive Massendissonanz) Heute auf der Insel gingen zwei auftrainierte Typen an mir und meiner Klappstuhlexistenz vorüber wie der heurige Sommer. Weil hinter mir ein Boot in der Donau vor Anker gegangen war, auf dem eine deutsche Fahne a bisserl schlaff herunter hing, gratulierten mir die beiden spontan zum WM Titel. So einen vogel muss man einmal haben. Ich gratuliere meinen russischen Nachbarn ja auch nicht dass seine Landsleute die Krim eingenommen haben.
Ehrlich wie ich nun mal bin hab ich die Gratulationen dankend auf mich bezogen, weil mein Lieblingskicker schon seit Jahren der Götze ist. Meinem deutschen Kumpel lieg ich schon sein Jahren mit dem Mario Götze in den Ohren. Ich bin da offen und ehrlich auf keinen fahrenden Zug aufgesprungen. Der Götze, sage ich immer zu ihm, hat brasilianischen Lebenssaft in den Adern. Der erinnert mich an die Zicos, Falcãos und Dr. Sócrates meiner Jugend. 1982 saß ich vor der Glotze als diese Zauberfußballer an Italien scheiterten. Ein Jahrhundertspiel. 3 Tore Rossi. Eh klar dass mein Herz für die Verlierer schlug. Der Dr. Sokrates weilt ja nicht mehr unter den Lebenden. Hat sich zu Tode gesoffen. Vielleicht hatte er eine Ahnung. Egal. Zurück zum Thema. An Österreich imponieren mir vor allem die Rollstühle. Die in Österreich zugelassenen Rollstühle sind wirklich erste Sahne. Die spielen alle Stücke. Auf der Insel düst eine Frau herum, der hat das Schicksal oder die Gene wirklich ziemlich übel mitgespielt. Die ist total verkrüppelt. Darf man das so sagen? Bewegen kann die Frau nur die linke Hand und sogar diese linke Hand sitzt nicht richtig am Gelenk. Trotzdem macht sie auf mich keinen völlig verzweifelten Eindruck. Der Verzweifelter von uns beiden, so mein Gefühl, bin meistens ich. Ab und zu schenkt sie mir ein Lächeln. Eher eins aus der Sorte Mitleid. Ich gehöre ja nicht zu den Leuten die sich besser fühlen, wenn sie einen Menschen sehen, dem es noch beschissener ergeht. Ich denke mir eher Gen-Roulette ist scheiße. Der ihr Rollstuhl spielt alle Stücke. Ein High-Tech-Gerät, natürlich Allrad. Steuern tut sie den Rollstuhl mit einem Mause Pad. Und ich glaub die Frau hat ihren Stuhl a bisserl auffrisiert. So wie wir in unseren Jugend die Mopeds. Ich hab natürlich kein Moped frisiert. Keine Ahnung wie man das macht. Die mag den Fahrtwind in ihrem Gesicht. Wenn sie richtig Gas geben kann lächelt sie immer ganz beseelt. Für jeden Grad von Behinderung gibt es in Österreich den entsprechenden Rollstuhl. Rennrollstühle gibt es auch. Vielleicht gibt es sogar spezielle Kurz und Langstrecken Rollstühle. In einer Doku sah ich letztens einen Rollstuhl der in Costa Rica im Betrieb ist. Costa Rica hat das wesentlich bessere Wetter und die zufriedeneren Menschen, aber in Sachen Rollstuhl können sie mit österreichischen Rollstühlen nicht im Entferntesten mithalten. Rollstühle aus Costa Rica sehen so aus als ob den doch glatt ein zweiter mit intakten Beinen und Händen schieben muss. Undenkbar in Österreich. Deutsche Rollstühle sind in Sachen Qualität sicherlich auch erste Sahne und stehen unseren Rollstühlen in nichts nach. Nur die Deutschen haben im Gegensatz zu uns Österreicher die 113 Spielminute im Estádio do Maracanã.
"So gehn die Gauchos, die Gauchos die gehn so". Hahaha. Und schon holt einer von den Allemanen die Moralkeule aus dem Kühlschrank. Aber ein Cut darf sich der "Schweini" schon von den Gauchos verpassen lassen. So sind heterosexuelle Männer nun einmal. Wenn ihr uns das bisserl aus der Rolle fallen auch nicht mehr zugestehen wollt, lasst euch doch selbst ein Cut verpassen. "Großkreutz, rück' den Döner raus", "Großkreutz, rück' den Döner raus". Weltklasse. Wird heuer sicher ein schönes Derby. Kann gut sein das der Großkreutz den Draxler umschneidet. (foult) Und bitte dann nicht über den deutschen Revanchismus schreiben.
Ehrlich wie ich nun mal bin hab ich die Gratulationen dankend auf mich bezogen, weil mein Lieblingskicker schon seit Jahren der Götze ist. Meinem deutschen Kumpel lieg ich schon sein Jahren mit dem Mario Götze in den Ohren. Ich bin da offen und ehrlich auf keinen fahrenden Zug aufgesprungen. Der Götze, sage ich immer zu ihm, hat brasilianischen Lebenssaft in den Adern. Der erinnert mich an die Zicos, Falcãos und Dr. Sócrates meiner Jugend. 1982 saß ich vor der Glotze als diese Zauberfußballer an Italien scheiterten. Ein Jahrhundertspiel. 3 Tore Rossi. Eh klar dass mein Herz für die Verlierer schlug. Der Dr. Sokrates weilt ja nicht mehr unter den Lebenden. Hat sich zu Tode gesoffen. Vielleicht hatte er eine Ahnung. Egal. Zurück zum Thema. An Österreich imponieren mir vor allem die Rollstühle. Die in Österreich zugelassenen Rollstühle sind wirklich erste Sahne. Die spielen alle Stücke. Auf der Insel düst eine Frau herum, der hat das Schicksal oder die Gene wirklich ziemlich übel mitgespielt. Die ist total verkrüppelt. Darf man das so sagen? Bewegen kann die Frau nur die linke Hand und sogar diese linke Hand sitzt nicht richtig am Gelenk. Trotzdem macht sie auf mich keinen völlig verzweifelten Eindruck. Der Verzweifelter von uns beiden, so mein Gefühl, bin meistens ich. Ab und zu schenkt sie mir ein Lächeln. Eher eins aus der Sorte Mitleid. Ich gehöre ja nicht zu den Leuten die sich besser fühlen, wenn sie einen Menschen sehen, dem es noch beschissener ergeht. Ich denke mir eher Gen-Roulette ist scheiße. Der ihr Rollstuhl spielt alle Stücke. Ein High-Tech-Gerät, natürlich Allrad. Steuern tut sie den Rollstuhl mit einem Mause Pad. Und ich glaub die Frau hat ihren Stuhl a bisserl auffrisiert. So wie wir in unseren Jugend die Mopeds. Ich hab natürlich kein Moped frisiert. Keine Ahnung wie man das macht. Die mag den Fahrtwind in ihrem Gesicht. Wenn sie richtig Gas geben kann lächelt sie immer ganz beseelt. Für jeden Grad von Behinderung gibt es in Österreich den entsprechenden Rollstuhl. Rennrollstühle gibt es auch. Vielleicht gibt es sogar spezielle Kurz und Langstrecken Rollstühle. In einer Doku sah ich letztens einen Rollstuhl der in Costa Rica im Betrieb ist. Costa Rica hat das wesentlich bessere Wetter und die zufriedeneren Menschen, aber in Sachen Rollstuhl können sie mit österreichischen Rollstühlen nicht im Entferntesten mithalten. Rollstühle aus Costa Rica sehen so aus als ob den doch glatt ein zweiter mit intakten Beinen und Händen schieben muss. Undenkbar in Österreich. Deutsche Rollstühle sind in Sachen Qualität sicherlich auch erste Sahne und stehen unseren Rollstühlen in nichts nach. Nur die Deutschen haben im Gegensatz zu uns Österreicher die 113 Spielminute im Estádio do Maracanã.
"So gehn die Gauchos, die Gauchos die gehn so". Hahaha. Und schon holt einer von den Allemanen die Moralkeule aus dem Kühlschrank. Aber ein Cut darf sich der "Schweini" schon von den Gauchos verpassen lassen. So sind heterosexuelle Männer nun einmal. Wenn ihr uns das bisserl aus der Rolle fallen auch nicht mehr zugestehen wollt, lasst euch doch selbst ein Cut verpassen. "Großkreutz, rück' den Döner raus", "Großkreutz, rück' den Döner raus". Weltklasse. Wird heuer sicher ein schönes Derby. Kann gut sein das der Großkreutz den Draxler umschneidet. (foult) Und bitte dann nicht über den deutschen Revanchismus schreiben.
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Samstag, 12. Juli 2014
Tipp von einer Zocker-Legende!
der imperialist, 18:33h
Ich zocke ja nicht mehr. Aus gesundheitlichen Gründen und weil die fetten Jahre einfach vorbei sind. Nur noch zur Unterhaltung. In Europa sind alle Online-Wettanbieter mehr oder minder gleichgeschalten. Früher war wirklich alles besser. Zumindet was das Zocken betraf. Ich bin in den späten Neunziger in Wien noch Wettbüroinhaber gegenübergestanden, die ihre Quoten nicht mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen, sondern mit der Größe ihrer Eier absicherten. Die großen Online-Wettanbieter heute setzen Limits die im Grunde völlig lächerlich sind. Die machen nur noch Kleinmist. Verstehen kann ich dieses Vorgehen ja. Es werden zu viele Spiele verschoben und über Wettanbieter wird zu viel Geld gewaschen. Trotzdem haben sie mir, einen ehrlichen Zocker, so nach und nach den Hahn zugedreht. Egal. Heute mache ich mal eine Ausnahme und gebe einen Tipp ab. Brasilien schlägt Holland heute im Verlierer-Cup um den 113. Platz. Und zwar nach 90 Minuten klar und eindeutig. Quote 2,2. Macht 120% Gewinn. Also gehet hin in Frieden und zockt. Und warum soll man gerade auf Brasilien sein Geld setzen, wird sich manch Ungläubiger/Skeptiker fragen. Die haben doch gerade erst eine Jahrhundertklatsche kassiert. Das wiederum wissen nur die Profis mit dem gewissen etwas. Hoffentlich blamiere ich mich nicht fürchterlich. (hahaha)
Anhang: So ist das mit den selbsternannten Propheten. Endstand. 0:3. Ich lag wie es sich für einen Wissenden gehört völlig daneben. Selbst habe ich natürlich nur einen ganz kleinen Betrag auf Brasilien gewettet. Meine Wette dieses Wochenendes war der Dominic Aegerter, ein Motorradrenfaherer aus der MotoGP2 Klasse. Hatte ich auf Sieg. Samstag nach dem 3 Training gewettet. Kurs bei bet365 15:1. Diesen Tipp habe ich natürlich für mich behalten. Zum Ausplaudern war der zu gut. Wer wirklich einen guten Tipp hat, der plaudert den nicht einfach so aus. (schon gar nicht wenn`s um Geld geht) Nur mein Problem. Ich durfte nur 0,80 Cent setzen. Nach 0,80 Cent war mein Limit überschritten. In der guten alten Zeit lag das Limit bei so einer Wette ungefähr bei 1000-1500 Euro. In der guten alten Zeit hätte ich den Dominic wie man in der Fachsprache zu sagen pflegte, "angenagelt". (hoch gewettet) Ich schätze so zwischen 500-800 Euro, verteilt auf mehrere Wettbüros. Das geht heute nicht mehr. Diese Erbenszähler. Was das Gewinnen betrifft setzen die Wettbüros abartig peinliche Limits. Nur verlieren, das lassen sie dich. Wird Zeit das diese Halsabschneider mal wegen unlauteren Wettbwerb vor den Kadi/Gericht gezerrt werden.
Anhang: So ist das mit den selbsternannten Propheten. Endstand. 0:3. Ich lag wie es sich für einen Wissenden gehört völlig daneben. Selbst habe ich natürlich nur einen ganz kleinen Betrag auf Brasilien gewettet. Meine Wette dieses Wochenendes war der Dominic Aegerter, ein Motorradrenfaherer aus der MotoGP2 Klasse. Hatte ich auf Sieg. Samstag nach dem 3 Training gewettet. Kurs bei bet365 15:1. Diesen Tipp habe ich natürlich für mich behalten. Zum Ausplaudern war der zu gut. Wer wirklich einen guten Tipp hat, der plaudert den nicht einfach so aus. (schon gar nicht wenn`s um Geld geht) Nur mein Problem. Ich durfte nur 0,80 Cent setzen. Nach 0,80 Cent war mein Limit überschritten. In der guten alten Zeit lag das Limit bei so einer Wette ungefähr bei 1000-1500 Euro. In der guten alten Zeit hätte ich den Dominic wie man in der Fachsprache zu sagen pflegte, "angenagelt". (hoch gewettet) Ich schätze so zwischen 500-800 Euro, verteilt auf mehrere Wettbüros. Das geht heute nicht mehr. Diese Erbenszähler. Was das Gewinnen betrifft setzen die Wettbüros abartig peinliche Limits. Nur verlieren, das lassen sie dich. Wird Zeit das diese Halsabschneider mal wegen unlauteren Wettbwerb vor den Kadi/Gericht gezerrt werden.
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