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Donnerstag, 19. Dezember 2013
Der österr. Abgabenblues (unvollständig)
der imperialist, 18:19h
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macht unterm Strich
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Mittwoch, 18. Dezember 2013
Harald Glöckner: „Das sieht ja gleich nach viel mehr aus“.
der imperialist, 20:01h
Gestern habe ich mir wieder einmal den Harry im Verkaufsfernsehen angesehen. Diese Verkaufsshows im Home-Shopping TV, sind deswegen so großartig, weil sie den Kapitalismus und unseren Warenfetisch schonungslos bloßstellen. Wie diese Verkäufer/innen da über eine grausliche Flanellbettwäsche zu reden wissen, ist ohne Zweifel allerhöchste Übertreibungskunst. Die überladen ein schnödes Spannleintuch dermaßen mit Gefühlen und Emotionen, dass einem allein schon beim Zusehen ganz schlecht wird und man nie mehr etwas kaufen möchte. Entweder wird einem ganz schlecht und man will nie mehr etwas verkonsumieren oder man krümmt sich vor Lachen, weil die einen Polsterüberzug sakral dermaßen überhöhen, als ginge hier es hier nicht um einen billigen Massen und Wegwerfartikel, sondern um die Neuverkündigung der 10 Gebote. Kein Dramatiker oder Theatermacher würde das besser hinbekommen, so gut ist die Übertreibungskunst der Verkäufer-/innen. Und der „Harry Pompöös Glöckler“, soll ja angeblich der Zeus des Home-Shopping Fernsehens sein. Als ich gestern hin zappte, verklopfte er gerade die pompööse 24 Stunden Creme mit weißem Trüffel und Kaviar. Zwei Frauen, die ziemlich fesch waren, standen um den Harry herum und wurden vom ihm, ohne Anwendung von sichtlicher Gewalt gezwungen, das sie sich dieses klebrige Zeug cm dick ins Gesicht zu schmieren. Und während sich die Damen vor lauter Grinsen zur Fratze erstarrt, den Kaviar im faltenverschonten (weil noch jungen) Gesicht verteilen, brüllte der Harry, im wütenden Stakkato eines schwulen Drill-Sergeant, auf die kaufsüchtige Welt ein. Irgendwie erinnert mich der Harry immer an Gunnery Sergeant Hartman, aus Full Metal Jacket. Mit seinem dicken Lippen, dem akkuraten Haarschnitt und dem eingefärbten 6 Tage Bart, die wie eine Kriegsbemalung aussehen, quasselt der Harry jeden berechtigen Zweifel, gnadenlos in Grund und Boden. Und während er kaum zum Atmen kommt, deutet er andauernd an das er schon fast ausverkauft ist oder das die Leitungen glühen. Damit erzeugt er immer einen Mangel im Überfluss. Das ist große Kunst. Ich weiß ja nicht inwieweit es zutrifft oder ob es einfach nur zur Verkaufsstrategie gehört, aber von einem Duschgel, in einer roten Tube, hat er angeblich schon 38100 Stück rausgehauen. O-Ton Harry. Wenn die Zahlen nur halbwegs stimmen, dann ist der Mann wirklich eine große Nummer im Teleshopping-Gewerbe. Meinen neidlosen Respekt. Der Harry scheint die Gabe zu besitzen, vereinsamte Muttis, die traurig vor der Glotze hocken, mit Leichtigkeit um den Finger zu wickeln, wie ein Heiratsschwindler. Weil der Harry gibt ja nicht vor zu kleckern, nein der Harry klotzt. Der verspricht den Ladys immer einen Hauch von großer, glamouröser Welt, natürlich zum kleinen und erschwinglichen Preis. Und das ist auch die große Kunst vom Harry, das er diesen ganz natürlichen Widerspruch zum Verschwinden bringt. Für einen Augenblick zumindest. Spätestens wenn man sich die Sauce, mit dem mitgelieferten Spatel, in das nur wenig liebliche Antlitz schmiert, wird sich die Ernüchterung schnell einmal breit machen, weil sich der Inhalt des pompööse Tiegels, nicht ganz so wie verkündet, in die gelebte Wirklichkeit einfügt, Doch bevor man sich in einer tiefen Einkaufs-Unbefriedigtheits-Depression verliert, wartet der Harry schon mit der nächsten Sensation, wie das 3teilige Körperpflegesetz Vanilla, das vom Duft her ganz ausgezeichnet zum Webpelzmantel mit dem großen Kragen passt. Und ein guter Mensch ist er obendrein. Der Harry tritt entschieden für vernachlässigte Kinder und Tiere ein. Die Viecher natürlich auch alle vernachlässigt. Das sich der Harry ein Waisenhauskind nach Hause holt um es gesund zu lieben, halte ich eher für ausgeschlossen. Aber für ein nettes Tierchen reicht es beim Harry allemal. Ich sehe schon wie der Harry auf seinen 1400m2, hinter einem völlig verwilderten Kätzchen her ist, das einfach nicht und nicht unter dem Sofa hervor kommen will, obwohl der Harry gerade alle Register seiner Übertreibungskunst zieht.
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Dienstag, 17. Dezember 2013
Notizen aus dem Niemandsland
der imperialist, 19:46h
Trevi-Brunnen aus Pappe
Ich kam an einem Sandler/Obdachlosen vorbei. Es war kalt und der Mann saß einfach am Boden, vor sich ein Becher. Mit Weihnachten habe ich es ja nicht so. Ich kenne niemanden der unbedingt von mir beschenkt werden möchte. Deswegen zückte ich einen Geldschein und stopfe einen Zehner in den Pappbecher, in dem drei 1 Cent Münzen lagen. Der Mann, von ziemlich fiel Bart bedeckt, sah mich kurz an und sagte: „Fremder vergiss nicht. Der Preis für unserer Bewusstsein ist es, das wir den Baum der Erkenntnis gepflanzt haben".
„Die Verschleierte“ von Otto Griebel. Ein ganz wundervolles Bild. Der Hildbrand, also ein Hänchen für entartete Kunst hatte der aber schon.
Es gibt ja immer wieder literarische und filmische Arbeiten in denen man sich wiederzuerkennen glaubt. Früher dachte ich bin eine Mischung aus den beiden männlichen Hauptfiguren aus dem Film „König der Fischer“. Dann kam ich dahinter dass mich die Cohen Brüder mit dem „Big Lebwoski“ und "Inside Llewyn Davis" auch ganz gut erwischt hatten. Ein wenig Frank Gallagher aus „Shameless“ bin ich natürlich auch. Gestern Nacht lief mal wieder der „Grinch“. Was soll ich sagen. Besser geht’s nicht.
Und dann gibt es noch auf Bild.de Bettie Ballhaus unterm Weihnachtsbaum. Sehr informativ! Meinen letzten Weihnachtsbaum habe ich mit leeren Medikamentenschachteln geschmückt. So eine Christbaumspitze aus einer leeren 200mg Seroquelpackung. Sehr festlich, sehr besinnlich. Muss ich schon sagen.
Ich kam an einem Sandler/Obdachlosen vorbei. Es war kalt und der Mann saß einfach am Boden, vor sich ein Becher. Mit Weihnachten habe ich es ja nicht so. Ich kenne niemanden der unbedingt von mir beschenkt werden möchte. Deswegen zückte ich einen Geldschein und stopfe einen Zehner in den Pappbecher, in dem drei 1 Cent Münzen lagen. Der Mann, von ziemlich fiel Bart bedeckt, sah mich kurz an und sagte: „Fremder vergiss nicht. Der Preis für unserer Bewusstsein ist es, das wir den Baum der Erkenntnis gepflanzt haben".
„Die Verschleierte“ von Otto Griebel. Ein ganz wundervolles Bild. Der Hildbrand, also ein Hänchen für entartete Kunst hatte der aber schon.
Es gibt ja immer wieder literarische und filmische Arbeiten in denen man sich wiederzuerkennen glaubt. Früher dachte ich bin eine Mischung aus den beiden männlichen Hauptfiguren aus dem Film „König der Fischer“. Dann kam ich dahinter dass mich die Cohen Brüder mit dem „Big Lebwoski“ und "Inside Llewyn Davis" auch ganz gut erwischt hatten. Ein wenig Frank Gallagher aus „Shameless“ bin ich natürlich auch. Gestern Nacht lief mal wieder der „Grinch“. Was soll ich sagen. Besser geht’s nicht.
Und dann gibt es noch auf Bild.de Bettie Ballhaus unterm Weihnachtsbaum. Sehr informativ! Meinen letzten Weihnachtsbaum habe ich mit leeren Medikamentenschachteln geschmückt. So eine Christbaumspitze aus einer leeren 200mg Seroquelpackung. Sehr festlich, sehr besinnlich. Muss ich schon sagen.
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