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Sonntag, 23. Dezember 2012
Etwas über das heutige heutige Russland und zwei Therapeutenwitze
der imperialist, 19:31h
Beim Bau der ersten großen Eisenbahnverbindung von Moskau nach St. Petersburg, bat man den Zaren den Verlauf der Strecke auszusuchen.. Der nahm einfach ein Lineal und zog einen Strich zwischen beiden Städten. Aber dabei stand eine Fingerspitze des Zaren etwas vor. Und so wurde die Bahnlinie mit einem einzigen gekrümmten Abschnitt gebaut.
In einer Gruppenpraxis betritt einer der Therapeuten das Sprechzimmer seiner Kollegin, die gerade einen mittelgroßen Haufen angeschnäuzter Taschentücher entsorgt.
Er: „Oh, ganz offensichtlich ein schweres Trauma“.
Sie: „Sie nein. Ein grippaler Infekt“.
Der Patient zu seiner Therapeutin: "Worin besteht der Unterschied zwischen ihnen und einer Dame aus dem vorwiegend horizontalen Gewerbe?".
Die Therapeutin einiges gewohnt. "Da hab ich aber jetzt wirklich keine Ahnung."
Der Patient: "Bei ihnen kann ich für 100 Euro vier Mal kommen".
Ein Mann mit einer schizoaffektiven Psychose und weiteren Wehwehchen, die an seiner
Biografie kleben wie Scheiße an den Schuhen, sitzt seiner Ärztin, gegenüber (die beiden kennen sich seit Jahren) und sie unterhlaten sich. Nach einer halben Stunde gibt er ihr die Hand und wünscht ihr gute Besserung.
In einer Gruppenpraxis betritt einer der Therapeuten das Sprechzimmer seiner Kollegin, die gerade einen mittelgroßen Haufen angeschnäuzter Taschentücher entsorgt.
Er: „Oh, ganz offensichtlich ein schweres Trauma“.
Sie: „Sie nein. Ein grippaler Infekt“.
Der Patient zu seiner Therapeutin: "Worin besteht der Unterschied zwischen ihnen und einer Dame aus dem vorwiegend horizontalen Gewerbe?".
Die Therapeutin einiges gewohnt. "Da hab ich aber jetzt wirklich keine Ahnung."
Der Patient: "Bei ihnen kann ich für 100 Euro vier Mal kommen".
Ein Mann mit einer schizoaffektiven Psychose und weiteren Wehwehchen, die an seiner
Biografie kleben wie Scheiße an den Schuhen, sitzt seiner Ärztin, gegenüber (die beiden kennen sich seit Jahren) und sie unterhlaten sich. Nach einer halben Stunde gibt er ihr die Hand und wünscht ihr gute Besserung.
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Dienstag, 18. Dezember 2012
Brief eines kleinen Mädchen an das Christkind
der imperialist, 19:05h
Hallo liebes Christkind!
Ich heiße Caroline, bin 6 Jahre alt, und mein Papa sagt, wir wohnen im Vorhof zu Hölle. Zuerst wollte ich ja an deinen Opa den Weihnachtsmann schreiben. Aber weil der ja so viele Briefe zu lesen hat, keinen vergessen darf und dann auch noch die vielen, vielen Geschenke ausliefern muss und nur eine Kutsche besitzt, schreibe ich lieber gleich an dich. Zu Weihnachten wünsche ich mir eine neue Barby Puppe, ein Polly Pocket Spiel und wenn ich im nächsten Sommer groß genug bin, einen Reitkurs. Aber weil meine Mamma sagt, das meine beste Freundin die Emilie nie mehr zum Spielen kommt, weil sie jetzt hoch oben im Himmel bei den Engel wohnt und ich nicht genau weiß ob die Emilie da oben auch genug Spielzeug hat, wünsche ich mir das sie alles bekommt. Dann wünsche ich mir noch das die großen, bösen Buben, die nicht mehr wissen wie man groß und stark genug wird, um Kinder lieb zu haben und Freunde zu finden, das irgendwie lernen. Weil die kleinen Küken, die anfangs nur ganz ängstlich nach der Mamma rufen, lernen mit der Zeit ja auch wie man fliegt und nicht nur wie man wütend mit den Flügeln schlägt. Falls du das alles nicht auf einmal erledigen kannst, dann bitte ich dich das du wenigstens alle Gewehre zum Verschwinden bringst, sobald einer dieser traurigen Buben, böses vorhat. Noch schöner wär es wenn du einfach alle Gewehre und böse Buben wegzauberst, dafür aber die Emilie spätestens im Sommer wieder da ist zum Reitkurs.
Danke liebes Christkind und ich verspreche dir auch, dass ich alles Schlimme was ich gesehen habe, irgendwann wieder vergessen werde.
Deine Caroline
Ich heiße Caroline, bin 6 Jahre alt, und mein Papa sagt, wir wohnen im Vorhof zu Hölle. Zuerst wollte ich ja an deinen Opa den Weihnachtsmann schreiben. Aber weil der ja so viele Briefe zu lesen hat, keinen vergessen darf und dann auch noch die vielen, vielen Geschenke ausliefern muss und nur eine Kutsche besitzt, schreibe ich lieber gleich an dich. Zu Weihnachten wünsche ich mir eine neue Barby Puppe, ein Polly Pocket Spiel und wenn ich im nächsten Sommer groß genug bin, einen Reitkurs. Aber weil meine Mamma sagt, das meine beste Freundin die Emilie nie mehr zum Spielen kommt, weil sie jetzt hoch oben im Himmel bei den Engel wohnt und ich nicht genau weiß ob die Emilie da oben auch genug Spielzeug hat, wünsche ich mir das sie alles bekommt. Dann wünsche ich mir noch das die großen, bösen Buben, die nicht mehr wissen wie man groß und stark genug wird, um Kinder lieb zu haben und Freunde zu finden, das irgendwie lernen. Weil die kleinen Küken, die anfangs nur ganz ängstlich nach der Mamma rufen, lernen mit der Zeit ja auch wie man fliegt und nicht nur wie man wütend mit den Flügeln schlägt. Falls du das alles nicht auf einmal erledigen kannst, dann bitte ich dich das du wenigstens alle Gewehre zum Verschwinden bringst, sobald einer dieser traurigen Buben, böses vorhat. Noch schöner wär es wenn du einfach alle Gewehre und böse Buben wegzauberst, dafür aber die Emilie spätestens im Sommer wieder da ist zum Reitkurs.
Danke liebes Christkind und ich verspreche dir auch, dass ich alles Schlimme was ich gesehen habe, irgendwann wieder vergessen werde.
Deine Caroline
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Samstag, 15. Dezember 2012
Notizen die nicht für die Ewigkeit gedacht sind
der imperialist, 18:59h
Ernst A. Grandits, fragte in der Kulturzeit, den Literaturkritiker Andreas Isenschmid, ob jede Zeitperiode, ihre eigene Fassung der Madame Bovary braucht. Die mehrfach ausgezeichnete Übersetzerin Caroline Vollmann, hatte den Roman von Gustave Flaubert neu und wie Kritiker befanden, wirklich gelungen übersetzt. Da ich mit nichts anderem beschäftigt war, fragte ich mich wie die Fassung der Madame Bovary wohl in den nächsten Zeitperiode aussehen könnte, wenn die Sprache, zur Gänze durch bewegte Bilder ersetzt wird, die dann mit Hilfe technischer Geräte, immer und überall abrufbar sind. Mir kam sofort so etwas wie youporn in den Sinn. Gelangweilte Milf vom Land, fickt in der Stadt auf Kredit mit Männern aus der Unterschicht und der impotente Ehemann schaut zu. Für das Privileg beim DP nur mir"Barnonesse" angesprochen zu werden muss ihr Ehemann natütlich extra bezahlen. Als der Madame dann irgendwann bewusst wird das sie gar keine richtige Baronesse ist, bringt sie ihren Mann um.
Jeder Wahrheitswächter sucht sich seinen Gefangenen.
Der Papst twittert. Hätte nie gedacht, das ich in meinen Gewohnheiten, einmal hinter die katholische Kirche zurückfalle.
Nicht wenige glauben, befürchten oder befürchten auf Grund ihres Glaubens usw. das laut Maya-Kalender, der bekanntlich keinen 22 Dezember 2012 kennt, die Welt am 21.12 als Ganzes untergeht oder wenigstens einiges von ihrem Wiedererkennungsgrad einbüßt. Wie kann man nur dermaßen größenwahnsinnig oder borniert sein anzunehmen, dass sich das Universum, an den Aufzeichnungen einer untergangenen Kultur orientiert.
Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann SPÖ, sagte in der heutigen Pressestunde, auf den salzburger Finanzskandal angesprochen (eine Finanzbeamten hatte gut 340 Millionen Euro etwas unglücklich veranlagt) in Richtung ÖVP: "Die Bevölkerung würde merken, wer aufklären und wer nur „politisches Kleingeld wechseln“ wolle". Ja was bitte soll denn die ÖVP sonst tun? Von den großen Scheinen sind ja nicht mehr allzu viele da.
Die Radiosprecherin sprach recht eindringlich über panischen Gesichter die ziellos umherlaufen. Sie nahm bezog sich aber nicht auf die Kinder und Lehrer des gestrigen Amoklaufs mit 26 Toten, sondern sprach von jenen Menschen, die am heutigen Samstag, kurz vor 17 30 Uhr, dem was weiß ich nicht wievielten Einkaufssamstag, noch immer nicht das passende Geschenk gefunden hatten.
PISA, TIMSS, PIRLS usw. Die Methoden, in Form von Tests, zur Überprüfung der österreichischen Bildungsstandards, werden immer aussagefkräftiger und besser. Von den Leistungen der Schüler kann man das nicht sagen.
Als dem sich in russischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Generalfeldmarschall Rommel, der am frühzeitigen Ableben von 225 000 Deutschen-Ostmärkern und rund 500 000 Russen, nicht ganz unbeteiligt war, die Erlaubnis erteilt wurde zu schreiben, wandte er sich mittels Postkarte, an den deutschen Botschafter in Ankara, den Freiherrn Franz von Papen, mit der Bitte: Man möge ihn doch die Schulterstücke verschaffen, die ihm als neuen Generalfeldmarschall zustünden.
Jeder Wahrheitswächter sucht sich seinen Gefangenen.
Der Papst twittert. Hätte nie gedacht, das ich in meinen Gewohnheiten, einmal hinter die katholische Kirche zurückfalle.
Nicht wenige glauben, befürchten oder befürchten auf Grund ihres Glaubens usw. das laut Maya-Kalender, der bekanntlich keinen 22 Dezember 2012 kennt, die Welt am 21.12 als Ganzes untergeht oder wenigstens einiges von ihrem Wiedererkennungsgrad einbüßt. Wie kann man nur dermaßen größenwahnsinnig oder borniert sein anzunehmen, dass sich das Universum, an den Aufzeichnungen einer untergangenen Kultur orientiert.
Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann SPÖ, sagte in der heutigen Pressestunde, auf den salzburger Finanzskandal angesprochen (eine Finanzbeamten hatte gut 340 Millionen Euro etwas unglücklich veranlagt) in Richtung ÖVP: "Die Bevölkerung würde merken, wer aufklären und wer nur „politisches Kleingeld wechseln“ wolle". Ja was bitte soll denn die ÖVP sonst tun? Von den großen Scheinen sind ja nicht mehr allzu viele da.
Die Radiosprecherin sprach recht eindringlich über panischen Gesichter die ziellos umherlaufen. Sie nahm bezog sich aber nicht auf die Kinder und Lehrer des gestrigen Amoklaufs mit 26 Toten, sondern sprach von jenen Menschen, die am heutigen Samstag, kurz vor 17 30 Uhr, dem was weiß ich nicht wievielten Einkaufssamstag, noch immer nicht das passende Geschenk gefunden hatten.
PISA, TIMSS, PIRLS usw. Die Methoden, in Form von Tests, zur Überprüfung der österreichischen Bildungsstandards, werden immer aussagefkräftiger und besser. Von den Leistungen der Schüler kann man das nicht sagen.
Als dem sich in russischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Generalfeldmarschall Rommel, der am frühzeitigen Ableben von 225 000 Deutschen-Ostmärkern und rund 500 000 Russen, nicht ganz unbeteiligt war, die Erlaubnis erteilt wurde zu schreiben, wandte er sich mittels Postkarte, an den deutschen Botschafter in Ankara, den Freiherrn Franz von Papen, mit der Bitte: Man möge ihn doch die Schulterstücke verschaffen, die ihm als neuen Generalfeldmarschall zustünden.
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