Donnerstag, 17. September 2020
Mein Versuch. Hin zu mehr Diversität.
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt. Rilke

Dios míos! Als CIS-Geschöpf, bzw. diesseitiger Mann, weiß, aber nicht blütenrein, wohl auch wegen der Post-Nazis, die ihre Biografie mit Ariel wuschen, sagen wir in den mittleren Jahren, allerdings von eindeutigen Spuren des Verfalls gezeichnet, kann man die Kommentare einer CIS-Frau nicht löschen. Das geht nicht. Nicht in der heutigen Zeit. Obschon die K.M. nicht unbedingt Voltaire ist. Dafür hat sie ein zu anderes Geschlecht. Gleichgültig wie jenseitig und angriffig diese Kommentare auch sein mögen, die sich zumeist gegen deine Person richten und weniger gegen geschriebene Texte, was auch damit zu tun haben mag, das "Kleinstkunst" keine anerkannte Kunstform ist. Was ich schon a bissl unfein finde. Toleranz, sagt man, beginnt erst an jenem Punkt seine ganze Wirkung zu entfalten, an dem es weh zu tun beginnt. Erst wenn es in den mentalen Eingeweiden zu krampfen beginnt, wie eine Niere mit Harnleiterschiene, so diese vom Schizophrenisten getragen wird oder ein Haxen im Histamin-Rausch dem es an Magnesium mangelt, weiß man(n) mit ziemlicher Gewissheit, mit einer Weltanschauung oder Meinung konfrontiert zu sein, die aus einem anderen "Identitätscluster" stammt bzw. kommt, die von CIS-Männer, auch jenen mit homosexueller Neigung, in den letzten Jahrhunderten mit allen Mitteln der Machtausübung unterdrückt wurde und verpönt war. CIS wiederum wird als Heteropatriarchat definiert, ein gesellschaftspolitisches System, in dem das männliche Geschlecht und die Heterosexualität über andere soziale Geschlechter und andere sexuelle Orientierungen herrschte, obwohl alle morgendlichen Mittelstrahl haben auf die eine oder andere Art. Wenn`s gut läuft. Übel wird`s wenn eher tropfender Wasserhahn ist und eine Jugend verhunzt, kahlgeschoren und bleiern im Buntfaltenhosen-Styl am vertrockneten Ufer der Drau. Bei Kleinstbürgerlichen zelebriert, als noch "Herr des Hauses" war. Da bekam dieser Herr dann immer das schönste und größte Stück Fleisch auf den Teller geschaufelt. Zumeist von einer CIS-Frau. Eventuell leicht untergewichtig. CIS war das Beziehungssystem in dem ich heranwuchs. Naturgemäß franste diese Hierarchie dann nach unten hin aus, weshalb die Überreste des schönsten Stücks zu Leberwust weiterverwertet wurde, vorderhorstig so grob auf mein Jausenbrot gestrichen, dass mir grob gesagt jeder Appetit verging. Auch der aufs Leben. In der Regel basierte diese System auf irgendeiner perfiden wie auch offensichtlichen Form der Tyrannei. Mit entsprechenden epigenetischen Folgewirkungen für alle Geschlechtsvariationen. Besonders für jene die vom diesem CIS-Herrschaftssystem abwichen. Von der CIS-Herrschaft nahm man sehr lange an diese sei biologisch bedingt. Siehe auch das Thema natürlich Auslese. Ist was anderes als die "Weinlese". Na ja. Auch wenn auf dieser Welt alles nur vorläufig ist. Vor allem in der Wissenschaft, der es derzeit in Sachen Covid-19 noch entschieden an Peer-Review mangelt. Weswegen in jeder Diskussion über Sars-CoV-2, wo die Frage gestellt wird, ob das Virus nur gesundheitsschädigend für den Einzelnen oder auch staatsgefährdend ist, sehr viel Dissens ist. Die einen sagen: Sars-CoV-2 "staatsgefährdend". Bist du bekloppt. Niemals. Und die anderen antworten doch solange es zu wenig gesichertes Wissen gibt. Im Zweifel entscheidet man für den Angeklagten. Also das Virus. CIS Herrschaftssysteme sind laut heutigen Wissensstand anscheinend nur eine Erzählung, der man als CIS-Mann nur zu gerne auf dem Leim ging, weil es das Leben einfacher machte. Zwar gibt es wegen der sexuellen Fortpflanzung mit zwei Geschlechtern unter CIS-Personen soziokulturell gesehen, eine höchst dynamische Angebots- und Nachfrage-Asymmetrie auf dem Markt sexueller Transaktionen. Inzwischen ist sexuell auch Bitcoin und weitere von der CIS-Norm abweichende sexuelle Kryptowährungen. Verantwortlich für die Jahrtausende währende CIS-Männer-Vorherrschaft soll wiederum die "neolithische Revolution" sein. Über die ich von der Bronx aus sagen kann. Wird schon so sein. Dabei war ich ja nicht als der Mensch Kleingruppen nicht mehr so spannend fand. Obschon ich im Alter auch ziemlich sesshaft geworden bin. Mein Bürostuhl ist völlig durchgesessen. Das Patriarchat kulminierte also die Vorteile von Ehemännern, mittels der Krücke von Bezugssystemen wie Religion dahingehend, dass mit der Anerkennung einer alles Sein bestimmenden göttlichen Macht, mittels Lehre und Satzungen, die sich Männer einfallen ließen, eben um ihre CIS-Vorherrschaft abzusichern, in der Folge dann die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen nachhaltig sichergestellt wurde. Wohl auch um weitere CIS-Konkurrenz fernzuhalten. CIS-Männer können da sehr nervig und aufbrausend sein. Manche verlieren dabei auch ihren Verstand. Ein System, über Jahrtausende hermetisch vor allen biologischen Varianten des Sexuellen abgeriegelt, zumindest an der Oberfläche, wie bald einmal Wien. Das inzwischen von Berlin als Corona-Risikogebiet eingestuft wurde, wie ich vom Kleinstbürgertum als Gescheiterter. Eventuell kam so oder über Bande auch der Begriff "Schönheit" in diese Welt. Der zwar als abstrakt gilt. Allerdings nicht wenn man einen Ausflug auf Instagram wagt. Nur ist die Schönheit der DNA ein ganz anderes Thema.

Eben deswegen und einiger weiterer Gründe gibt es für Angehörige der CIS-Gruppe, weiß und nicht mehr blütenrein, schon gar nicht was die Unterwäsche betrifft, zusehend vom Verfall gerahmt oder überbordender Virilität begleitet, so etwas wie eine historische Bringschuld auf der Makro wie auch auf der Mikro-Ebene des Zusammenlebens und Empfindens, allen unterdrückten Ansprechgruppen bzw. Stakeholder eines eigenes Willens gegenüber, die auch ich ganz konkret zu erbringen habe. Obwohl ich als ein von der Gesellschaft aufgegebener CIS-Mann, der sich gerne ins Menschsein flüchtet, eventuell auch von seiner Verantwortung, an einer neuen Form der Kommunikation zwischen den Geschlechtsidentitäten aktiv mitzuwirken, meine Verantwortung in dieser Frage als überschaubar einschätze. Ich bin ja Schattenwelt. Dort ist mentalitätsgeschichtlich statt gläserner Decke eher eine im geklinkerten Unterbau eines Einfamilienhaus, wo es dann noch oben hin immer idyllischer wurde.

Trotzdem. Oder gerade deswegen gibt es da eine mentalitätsgeschichtliche Verpflichtung die ich wahrnehmen sollte. Möglicherweise ist meine Flucht aus meiner diesseitigen Identität als CIS-Mann ins Menschsein unzulässig. Erst recht, wenn ich in die Festung Schizophrenie abbiege, um mir das Leben noch leichter zu machen und einfacher, wenn ich in gewissen Situation die mir oft aufgezwungen werden, von der K.M. oder dem Herrn D. einem homosexuellen Mann, als besonders aggressiver CIS-Mann wahrgenommen werde. Dabei bin ich mir oft keiner deeperen Verfehlung bewusst in dieser Frage. Richtige CIS-Mann-Aggressivität, die auch zu "durchschlagendem" Erfolg führt geht ganz anders. Egal wie sehr mir die K.M inzwischen auf den Senkel geht und wie oft ich noch in einer privaten Familienaufstellung eines homosexuellen Mannes erstgereiht werde, der zu seiner Familie ein eher wankelmütiges Verhältnis hat. Diese Vorgänge erinnern dann sehr ans Sprechen, wenn der Empfänger entscheidet wie eine Botschaft ankommt. Da kannste stundenlang auf Grün bestehen, wenn der/die/das Empfänger*in bei deiner Botschaft längst "schwarz sieht". Was ich als extremst umgängliche Botschaft wahrnehme kann in CIS-Männer fremden Identitätscluster ganz anders verbotschaftet und emotional verstoffwechselt werden. Was wieder ein Symptom für die Freiheit ist. Beim Militär wird eine Botschaft so gut wie nie falsch verstanden. Lautet der Befehl die Stellung bis zum letzten Mann zu halten, kann der vorletzte Mann nicht sagen. Entschuldigung nix ungut. Aber so einen Ansage erlebe ich als diskriminierend. Betrifft vor allem meinen Umgang mit CIS-Frauen und Menschen aus dem LGTBQ-Identitätskreis. In beiden Fällen muss man in seinem Auftreten als CIS-Mann, der seine geschlechtliche Identität nie wirklich hinterfragte, im Sport sagt man "never chance am winning Team", im Umgang und bei der Beurteilung gewisser Vorfälle, einen ganz anderen Maßstab heranziehen zur weiteren Bewertung gewisser Vorkommnisse, die dann ins konkrete Verhalten ausfransen. Ungeachtet der Tatsache dass es dafür noch keine verlässlichen Parameter gibt. Ist eher "learning by doing". Natürlich erstmal scheiternd und wieder scheiternd wie in meinem Fall. Hat fast was von einer Erstehung in eisigen Felswänden wo der Tritt unsicher ist und es Vorwürfe hagelt, die wiederum historisch bedingt sind. Nur nachhaltig festgelegt möchte ich mich in dieser Frage nicht wissen. Sagen wir noch nicht.

Wie es derzeit aussieht, spricht aus diesen beiden Identitätsgruppen über Bande immer auch eine deepere Beklommenheit, eine tiefere Verunsicherung des Selbstverständnis, das über Jahrtausende klein gehalten und unterdrückt wurde. Eine tiefenpsychologische Irritation, die sich mentaliätsgeschichtlich völlig stringent begründen und ableiten lässt, wie Urin über einen Katheter in einen Beutel am Bein dieser Menschheit. Wegen Generationen der Unterdrückung, Geringschätzung, Ächtung oder gar Auslöschung dieser beiden Identitätsgruppen, also CIS-Frauen/LGTBQs durch diesseitige CIS-Männer, provoziert man Reaktionen im Heute, bei denen wohl sehr viel Gestriges an leidvollen Erfahrungen mitschwingt auf einer unbewussten Ebene, Verletzungen die wohl über Generationen weitergereicht wurden in einem epigenetischen Staffellauf. Jetzt würde sich was mit Olympioni_kinnen der Selbstbehauptung anbieten. Eine Erfahrung die ich immer wieder mache. Sobald man bei diesen beiden Identitätsgruppen als "Diesseitiger", der seine Diesseitigkeit auch noch mittels kultiviert, nee , und nur einen leisen Hauch von Aggressivität verströmt wie Reizgas, fühlen sich die Sensibleren unter den Angesprochenen auch schon schwerst getriggert. Geht razzfazz. Wahrscheinlich deeper berührt, natürlich unangenehm, wie ich auf Leberwurstprodukte im Supermarkt reagiere. Die K.M. und der Herr D. sind ja bei mir gleich mal auf 180zig, während mir die Geschwindigkeitsanzeige vorgaukelt, dass ich mich ans vorgegebene Tempolimit halte. Wo doch unter CIS_Männern, nee -, über viele Generationen das ungeschriebene Gesetz galt. Nur die härteren Kerle machten die Ansage, jene die sich im Hood durchzusetzten wussten oder wenigstens behaupten konnten durch geschicktes Anpassen, mittels dem Mittel von Verknüpfungen von Bekanntschaften hin zu einer Seilschaft. So ein Machogehabe ist eine schräge Eigenheit, von Kindesbeinen antrainiert und aufgezwungen, die einen völlig ruinierte nach heutigen Maßstäben, wo Empathie und soziale Intelligenz die Leitkulturwährung sind und nicht mehr Aggressivität. In meiner Kindheit spielten Jungs in ihrer Freizeit nicht mit Mädchen. Die wurden an irgendeinem geheimen Ort unter Verschluss gehalten. Fragen sie mich nicht wo genau. Erst in der Schule tauchten die wieder auf immer bemüht aufzuzeigen. Eventuell war das Aufzeigen auch ein Versuch dieser Situation zu entkommen, eingesperrt zu bleiben, zwischen. Gut das müssen CIS-Frauen beantworten. Diese CIS-Attitüde Herr des Hauses zu sein soll es heute nur noch unter Managern geben, die mit Puff-Besuchen prahlen, wo sie bis Oberkante Unterlippe abgefüllt waren, umso ihre deeperen Erektionsstörungen zu kaschieren, über die sich gerne mit einer Therapeutin sprechen würden. Ruiniert auch von CIS-Frauen, die das Patriarchat mit der Muttermilch aufgesogen und mit ihren Mitteln weiterführten. Vom Selbigen ebenfalls verunstaltet. Oft nachhaltig und recht eindringlich, wenn sie selbstlos wie Maschinen dass größte Stück Fleisch auf den Teller ihres Ehemanns schaufelten, der diesen Vorgang als völlig selbstverständlich hinnahm ohne mit einer Wimper zu zucken. Der GF sagte nie: Um2 nimm du das größte Stück. Gut das ging sowieso nicht. Die UM2 bestand auf ihrem Untergewicht wie ein Kaiser auf seinen Knödeln. Woher diese Leidenschaft kam. Eventuell aus einer Sissy-Biografie. Ist eine Tatsache. In meiner Jugend, in den späten Siebzigern und Achtzigern, war schon noch sehr viel Stalingrad und harte Erwerbsarbeit als Erzählung und alles überstrahlendes Über-Ich. Ideal war eine Kombination aus beiden Erzählungssträngen, nachdem sich das mit "dead by hanging" erledigt hatte als Handlungsanweisung. Hart und härter musste gehakelt, geschuftet und malocht werden wie im Krieg zuvor gekämpft. Im Superlativ am härtesten. Und von denen kamen auch nur 5% durch. Das "Eiserne Kreuz" der Erwerbsbiografie war dann die "Beförderung". Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes der wohlverdiente Ruhestand, die Pension, wenn der Franz im Krankenhaus, ohne Kontext davon sprach 47 Jahre als Mechaniker gearbeitet zu haben. Alle weiteren Sinnbildungssysteme zeigten in dieser Phase des Patriarchats schwerste Verfallserscheinungen, die dann hinten hinaus auch das Patriarchat wegfegten. Noch heute streiten sich die Parteien was mehr zur Emanzipation von CIS-Frauen/LGTBQs beigetragen hat. Waren es die Suffragettinnen, die vor allem mit passivem Widerstand und mit Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks und Selbstmorden für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten und so das Patriarchat von innen her aushöhlen. Oder war für diese Entwicklung doch eher die Erfindung der Waschmaschine und Pille hauptverantwortlich. Erfunden in der Regel von CIS-Männer, die so nach und nach ihre Vorherrschaft abschafften. Denn ohne Frauenrechte, Waschmaschine und Pille wohl auch keine LGTBQ-Rechte.
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Von der hart-härter-ausgehärtet Geschichte habe ich mich bis heute nicht völlig emanzipiert. Wenngleich ich da nicht ganz alleine zurückgeblieben bin. Siehe auch: "Der Virile mit dem Expander". Einst war südlich der Drau entweder Stalingrad oder eine alles überragende Erwerbsbiografie, im Idealfall komponiert, durch die alles überragende Bereitschaft Karriere zu machen, die sprichwörtlich über Leichen ging. Dann und wann auch in echt. Obschon ich die Erfahrung machte. Hochgebildete CIS-Männer, mit viel Erfolg im Beruf, blickten fast ein wenig neidvoll auf körperliche überlegene CIS-Männer, die motorisch gut drauf waren und ihre deeperen Ängste mit sehr viel Fassade im Zaum hielten, über die naturgemäß nicht gesprochen wurde. Dafür hatte das Patriarchat keine Sprache. Benötigte sie auch nicht. Herrschende sind keine Plaudertaschen. Siehe mein GF, ein CIS-Mann ganz alten Schlags. Der bestreitet heute noch überhaupt so etwas wie eine Psyche zu haben. Deswegen plagt er sich im Alter mit körperlichen Phantomscherzen die er sich nicht und nicht erklären kann. Wohl wegen diesem Sittenbild, dass inzwischen als völlig überholt gilt, fühle ich mich von gewissen Vorfällen nur unangenehm berührt statt sichtlich verletzt. Meine Bereitschaft zur kognitiven Dissonanz macht da keine Gefangenen. Was guckte ich jedes mal blöde aus der Wäsche wenn meine Nerventante mit mir über meine Gefühle sprechen wolle, die ich in dieser oder jener Situation hatte. Auf die Frage: "Was haben sie in diesem Moment gefühlt", antwortete ich zu meist: "Na so wenig wie möglich. Was sonst". Regt sich mal tatsächlich eine tiefere Verletztheit in mir, die mich zu übermannen drohen, überwältige ich diese, indem ich solche Gefühle mit den Mitteln der Sprache aus meinem Empfinden hinaus schreibe. So eine Form der Schönfärberei geht razzfazz. Anders ist das Leben auch nicht auszuhalten. Mittels dem System der Verdrängung versucht sich der Mensch andauernd sein Leben schön zu färben. Ist eine herausragende Kulturtechnik. Gelingt ihm das nicht wird`s mental kritisch. Siehe Thema "klinische Depression". Auch weil ich es beschämend finden, zumindest tiefenpsychologisch, auf dem Gefühl einer Fremdvernichtungskränkung sitzen zu bleiben. Noch durch einen homosexuellen Mann. Da schlägt die CIS-Falle in der ich sitze voll zu. Da drängt es dann "die Schwuchtel" an die Oberfläche, mit der ich als junger CIS-Mann unentwegt traktiert wurde. Sobald man nicht den Ernst Jünger brachte oder sonst was mit unzweifelhafter CIS-Männlichkeit wurde man von seiner Peergroup sofort als "schwul" verspottet. Andauernd war dieses "schwul" und jenes "total schwul" und "tuntig". Logisch dass sich davon was in einem abgesetzt hat als Vorurteil. War ja wie Gehirnwäsche.
Obschon es diese Vernichtung doch nicht gegeben haben soll. Noch bin ich ja vor Ort. Um vor mir bestehen zu können mache ich dann lieber den Aggressor. Dabei ist die Rollenverteilung gerade anders herum verteilt. In so einem Moment sind die Verhältnisse noch immer ziemlich festgefahren, egal wie sehr die Zeiten sich geändert haben. In der Rolle des Aggressor kenne ich mich aus. Und das meine ich völlig Unterton. Dabei bin ich es gar nicht. Wenngleich mir der Herr D. da auch hilfreich zu Hang geht um die Auslage zu wechseln. Der nässt sich ja sofort bei Kontakt mit mir umgehend ein. Ob das jetzt an seiner Angsterkrankung liegt oder an seiner Sexualität weiß ich nicht zu beantworten. Eventuell besteht da eine Wechselwirkung.

Um es auf den Punkt zu bringen. Bei diesen beiden Personengruppen CIS-Frauen/LGTBQs hat ein CIS-Mann "seinen Schwanz einzuziehen". Männliche CIS-Aggressivität, die man einst haben und auch an den Tag zu legen hatte, um andere CIS-Männer auf Distanz zu halten in seinem Biotop von CIS-Männern, die in ihrem Selbstverständnis echte Pitralon-Kerle waren und sich als solche auch definiert wissen wollte, ist was anders als Sixback, vom vorherrschenden Soziotop genauso geprägt wie hormonell, wo es ja eine Wechselwirkung gibt, die ich nicht auf den Punkt zu bringen weiß, hat als Rollenmodell-Ersterwähnung inzwischen völlig ausgedient in unserem Kulturkreis. Die ist nix mehr wert. Wikipedia schreibt zu Aggression: "Diese ultimaten Ursachen werden beim Menschen durch proximate Ursachen in der Persönlichkeit oder der Umwelt ausgelöst, aktiviert oder gehemmt und durch verschiedene Emotionen motiviert, die dann in Richtung ultimative Ursachen ausfransen. Ist alles sehr komplex. Bei proximaten Ursachen, die ein Verhalten bedingen, hatten wir inzwischen eine "Währungsreform". Aus der Leitwährung "Aggressivität" wurde was mit "sozialer Intelligenz". Siehe Ex-Kanzler Gerhard Schröder seine Ansage, nachdem der die Bundestagswahl verloren hatte und der Siegerin der Wahl Angela Merkel in die Parade fuhr, die dem seine Angriffe mit einem Lächeln in Richtung, sicherlich Herr Schröder abwehrte. Der Schröder macht heute noch den Putin als bester Kumpel, während sich die deutsche Kanzlerin Merkel von solchen Verbindungen fernhält wie ich mit von den Besseren unter den Herrschaften. Dieses Eigenschaft, sich auch mit sichtbarer Gewalt durchzusetzen, die einst Eigenes schaffte und an den Stäben zum Kanzleramt rüttelte, wird gesellschaftlich nur noch als Belastung empfunden, inzwischen unter Generalverdacht stehend, und die man am liebsten völlig eliminiert wissen möchte aus der Kultur, von der man inzwischen so tut, als ob diese nicht auch biologisch bedingt ist. Vor allem jene Identitätsmilieus ist nach einer völligen Auslöschung CIS-Männer-Aggressivität, ist was anderes als Aggressionen, die sich mentalitätsgeschichtlich besonders bedroht fühlen von CIS-Männern, also vornehmlich CIS-Frauen/LGTBQs, die in einem Kulturkampf, diese CIS-Aggressivität entsprechend ausschlachten und fortwährend ins Zerstörerische kippen lassen in ihrem Erzählungen, wenn sie unentwegt von "toxischer CIS-Männlichkeit" sprechen, Gewaltstatistiken auf und abbetend oder künstlerisch aufarbeitend wie Unlängst die Frau Fabry, auch in der ganz bewussten Absicht "das Schöpferische" zu dem CIS-Männer auch im Stande sind dann und wann. Na wie sagt man schon. Einen Text den ich sehr gelungen fand, obschon ich schwer schlucken musste bei Frau Fabry ihrem "Schwager Mottek", der seine Frau erschlug und dann außer Stande war sich ein weiches Ei zu kochen, so weichgekocht und unselbstständig wie dem eine lange Ehe gemacht hatte. Rein statistisch killen CIS-Männer noch immer am liebsten CIS-Männer. Bis auf Österreich in letzten Jahr. Ist auch eine Tatsache. Deswegen steckt der CIS-Mann auch in einer ziemlichen Identitätskrise, seitenübergreifend angegriffen, man spricht gerne vom "Wandel der Zeit, die durch CIS-Männer wie den amerikanischen Präsidenten Trump noch verschärft wird, wenn der eine CIS-Männlichkeit vorlebt, die darauf beruht, dass er mit einem goldenen Löffel aufwuchs, allerdings nicht im Arsch, zur Welt gekommen war, während er sich als Über-CIS-Mann inszeniert, der Frauen einfach so by the Pussy grabschen kann. Eine Lebensentwurf dem es vorderhorstig und hinten hinaus völlig an einer Realität mangelt, wie diese von ganz normalen CIS-Männern erlebt wird. Die sich zusehend eingeengt und reglementiert fühlen von neuen CIS-Frauen/LGTBQs Normen, eingesperrt wie ein Panther in einem Käfig, hinter dicken Gitterstäben aus Erwartungen, Verboten und No-Go-Areas, die inzwischen auch rechtlich Niederschlag finden. Siehe den Themenkomplex: Vergewaltigung in der Ehe bis zu Upskirting. Egal wie oft ich beim Versuch noch scheitern werde und auf meine deeperen CIS-Angewohnheiten zurückfalle, gewisse Dinge in meinem Sinne regeln zu wollen, mittels einem Bewertungssystem das längst überholt wurde und von einer gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt, die eventuell auch zu einer privaten Familienaufstellung führte, wo ich mich jetzt noch frage was ich darin verloren hatte. Mich dabei auch noch lächerlich mache, weil ich in meiner Ohnmacht so tu als ob ich doch noch zum Blog-Obersten renne und petzen gehe, weswegen ich vom Herrn D. als Clown verspottet werde, wie der Clown im Film Es 2, von den Verlierern. Woraufhin der schrumpfte und schrumpfte bis er ganz verzwergt war. Da muss ich wohl durch als CIS-Mann und Verständnis aufbringen für die Aggressionen eines homosexuellen Mannes, die hier aufflammen und dort wieder sofort gelöscht werden, verleugnet und in Abrede gestellt. Alles sehr verwirrend. Nur was dann übersehen wird. In dieser Frage kommt mir dann doch wieder eine CIS-Eigenschaft zu gute, antrainiert wie auch aufgezwungen, als Jungs in meinem Beziehungshood niemals unter Mamis-Rock gekrochen zu sein. Wer diese Ausfahrt nahm wurde umgehend als "Muttersöhnchen" verspottet. Und wenn ich eines nie war. Dann ein Muttersöhnchen. Ich hatte in echt ja nicht einmal eine unter deren Rock ich mich flüchten konnte.

Halten wir deswegen fest. Die Bewertungsmaßstäbe von Diesseitigen im CIS-Styl passt in vielen Momenten der Kommunikation einfach nicht mehr ins Heute. Diese Maßstäbe sind nicht mehr zeitgemäß. Ich fühlte mich ja nicht wegen einem Vernichtungstext angegriffen, einer vermeintliche Vernichtung, die es anscheinend so nicht gab, auf die K.M. als Augenzeugin ist auch kein Verlass, sondern weil ich die zu diesem Zeitpunkt gerade aus dem Krankenhaus kam und in echt noch nicht mal einen morgendlichen Mittelstrahl hinbekam, mental mit Überblendungen kämpfend, ich korrigiere in - zu tun hatte, die der Wortmacher der Bildmacherin zusteckte. In so einem Moment der Schwäche, dann über meinen Mittelstrahl + Niere und Prostata ablästern fand ich unerhört. Also dachte ich im old-school-Style, einen anderen Style kenne ich tiefenpsychologisch nicht, sagen wir noch nicht. Sowas macht man unter "echten CIS-Kerlen" nicht. War einst ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn einer am Boden lag trat man nicht mehr nach. Auch nicht verbal oder sonst wie. Das was ich zu lesen bekam empfand ich als "Kulturbruch". Wie gerade konstatiert, ist mein Fokus tiefenpsychologisch noch immer auf CIS-Männer-Verhalten ausgerichtet, der wie wir inzwischen wissen, völlig überholt ist und nicht mehr zeitgemäß gedeutet werden kann, wenn man mit einem homosexuellen Mann interagiert. Da gibt es keinen old-school-Ehrenkodex mehr. Ehrenkodex ist sowieso SS-Styl. So ein CIS-Ehrenkodex findet in der Interaktion mit einem homosexuellen Mann keine Anwendung mehr. Was ich ewig und drei Tage lang nicht wahrhaben wollte. Andauernd warte ich bei der K.M. und beim Herrn D. auf Reaktionen die ich als CIS-Kerl aus dem diesseitigen Hood gewöhnt bin. Allerdings kommt da nix. Die haben sich von diesem Kodex längst emanzipiert oder auch nur entfernt. Wie es derzeit aussieht und auch von der Realität bestätigt wird, leben wir inzwischen im "Ungewöhnlichen", das so nach und nach zur neuen "Gewohnheit" wird, in einer Zeit die geprägt ist von zunehmender Diversität und Vielfältigkeit, was die sexuelle Identität einer Person betrifft und weitere Beziehungsformen. Bei den Lebensentwürfen gibt schon noch der globale Kapitalismus den Takt vor. Der sich naturgemäß auch auf die sexuelle Identitätsfindung einer Person auswirkt. Wie genau. Schwer zu sagen von der Bronx aus. Kommt drauf an wie viel Geld sie verdienen, während sie sich selber neu erfinden oder aus welchen sozialen Milieu sie abstammen. Aus vermögendem Haus ist man in dieser Frage sicherlich fluider und schneller am Punkt. Eventuell auch bei einer Geschlechtsverwandlung. Und ist es nicht das eigene Elternhaus, dann ist es der Wohlstand einer Nation. Auch eine gut dotierter Sozialstaat findet bei der Identitäts(er)findung Berücksichtigung. Die ja ohne Wohlstand einen Hang zur Regressionen zeigt. Umso ärmer Gesellschaften sind umso patriarchaler strukturiert sind die. So gesehen ist die drohende "Überbevölkerung", eine Spätfolge des Patrichachts, genauso wie die Elektrizität. Nur kann man inzwischen auch ohne zu viel Bevölkerung unter Strom stehen. Eventuell wie die Machthabenden in Syrien oder Weißrussland, die dann ihre eigenen Bevölkerung ermorden oder foltern. Zunehmende Diversität macht eine Gesellschaft friedlicher, aber auch strukturloser. Ist auch eine Tatsache.

Falls sie sich fragen was die etwaige Folgen und Spätfolgen dieses gesellschaftlichen Veränderungsprozess sind, ein Wandel der bis in einen veritablen Kampf der Kultur ausfranst und für alle Ausprägungen geschlechtlich begründbarer Identitäten lebensbestimmend ist. Ein Umsturz der einstigen Verhältnisse, wohl auch weil der Industriekapitalismus in den letzten Zügen liegt, der den Blaumännern eine Identität gab, wenn sich der Stoff unter der Plauze spannte. Manchmal bis zum Zerreißen. Eine Entwicklung der sich niemand entziehen kann. Nicht mal gescheiterte CIS-Kerle von der Donauinsel, die sich im old-school Style eine Identität als Stalingrad-Veteranen herbeisaufen, was dem Rudi "37 Jahre Junkie" + Hund inzwischen ziemlich zu schaffen macht. Der kann deren blödes Gerede der Ohnmächtigen die sich in einen Rausch hinein flüchten nicht mehr hören. Trotzdem zieht es ihn andauernd dorthin, wohl auch aus Gewohnheit. Schwer zu sagen von der Bronx aus. Der Spiegel titelt:

"Der unfruchtbare Mann".
Der Kampf gegen eine unterschätzte Volkskrankheit.

Also da hat sich der Spiegel in der Sprache wohl etwas vertan. Das ist eher old-schol. Es ist nicht das Volk das krankt. Das betrifft nur Personen in extremst diversen Kulturen ohne Potenz zum Menstruieren.

Ende.

Fazit: Jetzt haben mir noch gar nicht mal die beiden Identitätsgruppen "Flüchtende" und oder mit "andere Hautfarbe, oft in Richtung "Coloured People" und anderer "Muttersprache", als Thema angerissen, wie man sich in diesen Fällen als weißer CIS-Mann zu verhallten hat kommunizierend. Eventuell auch noch Richtung CIS-Frau/LGTBQ-Person ausfransend, die als Flüchtende ins Land kamen, eine andere Hautfarbe haben und eine andere Mutter bzw. Erstsprache sprechen. Wird eine Big Challenge. Wie man mit einem dunkelhäutigen CIS-Migranten zu sprechen hat habe ich inzwischen verstanden. Dem dunkelhäutigen Securitiy-Mann vom Merkur, bekannt auch als "Big Mamb" zeige ich inzwischen unaufgefordert den Innenbereich meiner Einkaufstasche.

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