Freitag, 9. Oktober 2026
Und Rundherum ums Drumherum geht die Angst um...
der imperialist, 13:21h
Propaganda ist die Seele des Kampfes ©️ Ernesto “Che” Guevara
¡Dios mío!
Welche Tränen schmecken salziger? Frag das niemals eine/n der an einem dicken Trauerklos im Hals zu ersticken droht. So viel kann ich zusammenfassend sagen. Zu meinem eigenen Text. Das ist ganz neu. Ich sage etwas zu meinem eigenen Text.
Weil es aus der Quelle des Leids, die manche verpeilt wie sie sind für die Quelle der reinen Vernunft halten, nur so heraussprudelt blutrot, wie aus einem Kornzeugen (dem ehrenwerten Herrn Schmid) oder einer Person die eine manische Phase hat. Die Quelle des Überdruss - reimt sich wie aufgelegt auf Verlust. Von Handlungsmacht.
Dabei dachten wird das hätten wir hinter uns gebracht. Was? Na das mit selbsternannten Autoritäten, schwarzer Erziehung und harter Machtpolitik. Wo die Potenteren den Schwächeren im geopolitischen Haifischbecken ihren Willen aufzwingen. Bei Gelegenheit auch mit Bomben, die jede Nachkriegsordnung zerfetzten oder mit wirtschaftlicher Erpressung, ganz wie in der Mafia-Serie „Die Sopranos“. In einer Zeit, in der politische Aufgeregtheit zum Dauerzustand geworden ist und Debatten vor allem in den sozialen Medien geführt werden, unerbittlich wie Nachbarschaftskriege, ohne dass sich diese ideologischen Grabenkämpfe in tragfähigen Organisationen oder dauerhaftem Handeln niederzuschlagen.
Woher willst du wissen wie in den Sozialen Medien argumentiert wird, weist mich der Wortmacher zurecht. Zu Recht? Der weiß doch oft nicht mal wo vorne und hinten ist. Stimmt nicht. Vorne ist oft dort, wo dir die Sonne in den Rücken scheint. Der dann einen Schatten wirft, wie du dir die Tabs ein. Scheiße, ist das anstrengend. Mit den Schattenkriegen? Ja mit denen auch.
Interessant an Anton Jägers Diagnose der Hyperpolitisierung aus dem Jahr 2023 ist, dass die Repolitisierung keineswegs das gesamte Parteienspektrum erfasst hat. Dauerhaft mobilisieren konnten vor allem die Parteien an den politischen Rändern, also rechts und links der Mitte. In Österreich sind das etwa FPÖ und KPÖ, in Deutschland AfD und Die Linke. Was heißt hier politischer Rand. In Österreich gibt es laut Umfragen nur noch eine Volkspartei - und das ist die FPÖ.
Die politische Mitte blutet aus. Aber ausbluten kannst du bei dieser Weltlage ja nicht sagen. Blutleer wie deine Schreibe, empfiehlt mir der Wortmacher. Mit blutiger Tinte. Nix für ungut. Ich bin schwer auf Tabs. Mein Fühlen und Denken erinnert an die verstümmelten Ohren einer schottischen Fahltohrkatze. Kastriert haben sie ihn auch, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Kommt natürlich nicht unerwartet. Das wird einen kulturellen Backlash erleben nach einer woken Phase? Das auch ja. Damit habe ich reichlich Erfahrung gemacht. Mit Wokeness? Der ist gut. Aber selbst beim Schiffen auf der Klobrille zu sitzen und die weißen Fliesen anstarren mit leeren Blick, ist doch nix Wokes. Der sitzt dort doch nur weil er sein Häusl selber putzen muss. Stimmt auch wieder.
Ich musste ja noch fühlen, weil ich nicht hören wollte. Auf die Um2. Die, toxisch wie ein Haufen Angesoffener auf einem Kirtag. Na, na. Die sich meinungsstark unglaublich gut in die Opferrolle hineinspielen konnte, wenn sie dem Goadfather mit entsprechendem Gesichtsausdruck klagte: „Der pariert einfach nicht.“ Was eine glatte Lüge war. Nicht einmal habe ich als Kind den Kühlschrank geöffnet, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Zwar bin ich auch ein Systembrecher wie einige Kids heute. Aber mich hat das System (die kleinstbürgerliche Matrix) gebrochen und nicht ich das System. Natürlich muss sich diese Matrix von wem vertreten lassen wie der liebe Herrgott hier durch den Papst oder Allah durch den Großmufti von Ägypten. Der aber den Mullahs im Iran nicht ins Gewissen reden kann. Weil die kein Gewissen haben? Der ist gut.
Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran, inzensierte sich in seiner Rede bei der UNO-Hauptversammlung ausdrücklich als Opfer amerikanischer und israelischer Gewalt dar. Er sagte, Iran sei Ziel von Angriffen geworden, sprach von getöteten Kindern und zeigte Bilder von Kindern, die nach seiner Darstellung bei US-israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien. Zudem erklärte er: „Wir sind die Opfer von Terrorismus.“ Das ist ein bemerkenswerter Satz aus dem Mund eines Vertreters jenes Gewalt-Regimes, das bei der Niederschlagung von Protesten im eigenen Land selbst für tauende Tote verantwortlich gemacht wird.
Heute werden Bomben wieder von Politikern auf den Weg gebracht, mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der man sonst a Packerl zur Post trägt, die Menschen töten und verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen des Empfänger der Sendung kennen. Aber das kann man sicherlich noch besser sagen.
Heute werden Bomben von Politikern wieder mit derselben Selbstverständlichkeit auf den Weg gebracht, mit der man sonst ein Paket zur Post trägt – um Menschen zu töten und zu verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen kennen. Quelle: KI
Woraufhin ich mich also fragte welche Tränen salziger schmecken.
Wie ich darauf kam? Ich radelte über die Insel. Am 8.10. 2026 noch im kurzen Leiberl. Im SPIEGEL/ Kultur ging es um den Ex-Grünen-Politiker Robert Habeck. Ein Portrait. Dieser traurige Gott der Wärmepumpe. Gott ist vielleicht ein wenig übertrieben. Traurige Held der Wärmepumpe trifft es auch.
Apropos nachhaltige Energie in Österreich.
Wer eine Förderung für seine Photovoltaikanlage haben will, muss schnell sein. Wirklich schnell. „Öffnen Sie die Atomuhr (…) Halten Sie um Punkt 17:00 Uhr die ‚Fn-Taste‘ und drücken Sie zusätzlich die ‚F5-Taste‘, um den Browser neu zu laden. Sobald die Seite neu geladen ist, reichen Sie den Förderantrag ein“, wird auf einer österreichischen Website zum Vergleich von PV-Anlagen geraten.
Es ist der letzte von drei Fördercalls für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in diesem Jahr. Geplant waren acht Millionen Euro für diesen Fördertopf. Durch Restmittel aus den früheren Förderrunden stehen laut Wirtschaftsministerium nun jedoch 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese könnten schnell weg sein. Quelle: profil.at
Der Topf war nach 33 Sekunden ausgeschöpft.
Natürlich hagelt es jetzt Kritik. Auch die FPÖ ortete ein „Totalversagen“ bei der PV-Förderung und forderte ebenfalls ein neues System „mit fairen Wettbewerbsmechanismen“. Kritik an dem Fördersystem gibt es bereits seit Längerem, auch bei vergangenen Fördercalls waren die Mittel innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft. Quelle: orf.at
Stromspeicher. Wir habe schon viel mehr Solarstrom als ausreichende Stromspeicherkapazitäten. Ein paar zusätzliche Windräder würden ebenfalls nicht schaden. Aber sag das ja nicht laut. Bei Windräder, die in der Botanik herumstehen wie ich in der warmen Jahreszeit auf der Insel, wird's schon ein wenig ungelenk. Die sind einfach schiach. Und den Schlaf sollen sie dir auch rauben. Wie die Russen den Ukrainer:innen ihre Heimat. Die Israelis sind da auch sehr aktiv.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Mir kam eine junge Frau entgegen mit blonden Haar. Die war recht schnell unterwegs. Trotz einem Handicap. Ihr rechter Fuß war wohl eine Attrappe. Nicht Attrappe du Depp. Eine Prothese. Genau. Eine Prothese. Und schon veralbert mich der Wortmacher mit einer Haftcreme, gedacht für die dritten Beißerchen. Die nannte man früher so: dritte Zähne. Aber darum geht es jetzt nicht. Auch nicht um den Zahn der Zeit. Oder darum, dass ich einen haltlosen Charakter habe. Trotzdem hafte ich dem Goadfather auf der Brieftasche wie eben deine Dritten an der Haftcreme, mit denen sich eine Gefangener in die Hände eincremt wegen der Haftcreme. Die extra kostet im Gefängnis-Kiosk.
Ich dachte mir beim Anblick der jungen Frau mit dem blonden Haar und der Beinprothese. Vielleicht ist die Frau eine Ukrainerin, der die Russen ein Bein weggesprengt haben. Und schon landete ich bei einem anderen Artikel aus dieser SPIEGEL-Ausgabe 41/2026.
Drei Jahre nach dem 7 Oktober. Ihr schon wurde von der Hamas ermordet - wie schafft sie es nicht zu hassen? Bevor ihr Sohn ermordet wurde von der Hamas wurde er noch schwer gefoltert.
Hersh Goldberg-Polin wurde von der Hamas nach Gaza verschleppt, gefoltert, ermordet. Hier erklärt seine Mutter Rachel, wie sie die Trauer verarbeitet, warum ihr Rache nicht hilft - und sie in Deutschland Trost findet. Bei Fans von Werder Bremen.
SPIEGEL: Frau Goldberg-Polin, während der Gefangenschaft soll Ihr Sohn Hersh einen Satz wie ein Mantra wiederholt haben, angelehnt an die Maxime des Psychiaters und Holocaustüberlebenden Viktor Frankl: Wer ein Warum hat, erträgt fast jedes Wie. Was ist Ihr Warum seit Hershs Tod?
Goldberg-Polin: Eigentlich lautet diese Maxime ja: Wer ein Warum hat, wer einen Sinn, ein Ziel, eine Bedeutung oder eine Absicht hat, kann jede Herausforderung bewältigen. Ich weiß, was meine Herausforderung ist: ohne Hersh durch den Rest meiner Zeit auf dieser Welt zu kommen. Das ist beschwerlich. Ich lebe in einem Gefängnis aus Schmerz. Wobei ich weiß, dass Millionen anderer Eltern auch ihre Kinder beerdigt haben. Menschen verlieren Menschen, die für ihr Selbstbild zentral sind. Ich versuche herauszufinden, wie ich in diesem Gefängnis leben kann.
SPIEGEL: Denken Sie, dass Sie irgendwann aus diesem »Gefängnis« entkommen können?
Goldberg-Polin: Bisher bleibe ich darin gefangen, aber ich hoffe und wünsche es mir. Mein Zustand verwirrt die Menschen, denn die Gitterstäbe sind unsichtbar.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Goldberg-Polin: Menschen wollen die Qualen anderer nicht sehen. Es gibt einen starken Drang nach Trost, Linderung, Heilung und Überwindung. Alle lieben das Wort »Resilienz«. Doch viele Menschen, die ebenfalls einen Liebsten verloren haben, sagen uns, dass es nicht besser wird.
SPIEGEL: Hersh hat ausgerechnet im Land der Täter gute Freunde gefunden, etwa in Bremen, wo er als Fan des Fußballclubs Hapoel Jerusalem mehrmals war.
Goldberg-Polin: Eine gute Freundin von ihm in Hamburg hat nun sogar ihr Baby nach ihm benannt.
SPIEGEL: Und die Werder-Ultras haben zu seinem Todestag im August im Weserstadion eine riesige Choreografie für ihren »Achi«, also Bruder, Hersh aufgeführt.
Goldberg-Polin: Er war mindestens dreimal in Bremen. Er liebte die Menschen dort, und sie liebten ihn. Es war eine sehr schöne Beziehung. Im August 2023 hatten wir einige seiner Bremer Freunde zum Abendessen bei uns in Jerusalem. Ich erinnere mich, dass ich einem jungen Mann aus Deutschland gegenübersaß, der sagte: Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass wir diese jüdischen Freunde haben, unsere Großeltern würden es nicht glauben.
Und wo bleiben die Tränen der Palästinenser, deren salzige Tränen im Meer ertrinken? Von der grellen Sonne getrocknet, wie anderswo die schmutzige Wäsche, in den Händen der Unschuld.
Zu diesem Thema passend, Gaza ist inzwischen überall, schreibt die Schriftstellerin Monika Maron in einem Gastbeitrag in der "NZZ".
„Um jedem Rassismusverdacht zu entgehen, zitiere ich die Ergebnisse der Bundestagswahl von 2023, als noch das Wahlverhalten nicht migrantischer Neuberliner (weniger als zehn Jahre ansässig) mit dem Verhalten der Ur-Berliner (gebürtig oder mehr als zwanzig Jahre ansässig) verglichen wurde. Die Ur-Berliner wählten 33 Prozent CDU, 21 Prozent SPD, 13 Prozent Grüne, 10 Prozent Linke. Die Zugezogenen 29 Prozent Grüne, 18 Prozent Die Linke, 14 Prozent CDU, 16 Prozent SPD. Das war 2023. Würde jeder an seinem Geburtsort wählen, sähe das Ergebnis anders aus.
Für die jüngste Landtagswahl wurden diese Zahlen nicht erhoben, bekannt ist aber, dass 51 Prozent der Muslime, die in ihren Landessprachen heftig umworben wurden, Die Linke gewählt haben. Ich nehme an, dass die wenigsten Muslime Anhänger der woken Bewegung, des Feminismus oder einer kommunistischen Revolution sind. Wenn sie Die Linke wählen, dann wegen der erleichterten Zuwanderung und der versprochenen schnellen Einbürgerung, wegen der gesicherten Sozialbezüge, vermutlich auch, weil sie da am ehesten auf Verständnis für ihren traditionellen Antisemitismus hoffen dürfen.
Das Fundament für die Pläne der Linken haben die Grünen offenbar gelegt. Die Polizei soll reduziert und eingehegt werden, Sozialarbeit die Strafverfolgung von Messerstechern, Drogendealern und Clan-Kriminellen ersetzen, die bedingungslose Staatsbürgerschaft soll automatisch nach fünf Jahren erfolgen, ohne Sprachtest. Die Pläne der Linken lesen sich wie die Anleitung zur islamistischen Machtübernahme.
Wenn ich mir vorstelle, was aus meiner Stadt Berlin werden könnte, sollte es wirklich zu einer Regierung unter den Linken kommen, wenn die Stadt mit muslimischer Zuwanderung geflutet, die Wohnungsnot darum grösser statt gemildert wird, wenn die Kriminalitätsbekämpfung behindert, dafür die Einbürgerung beschleunigt wird, um die Stimmen für die nächsten Wahlen zu sichern, dann ende ich in hilfloser Verzweiflung.“
Muslime - Gaza - Taliban - Kopftuchpflicht - Terror - Scharia - Allahu Akbar - »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden. Quelle: SPIEGEL 41/2026 / »Botschaft mit Blut«
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Der Islam wird in den Medien kaum noch als Quelle von Spiritualität wahrgenommen, sondern vor allem als Bedrohung. Eine Wahrnehmung, der auch ich mich inzwischen nicht mehr ganz verschließen kann. Durchs Grätzl rund um den Karmelitermarkt in der Leopoldstadt im 2.Wiener-Gemeindebezirk, wo heute wieder viele orthodoxe Juden leben, mitsamt den Stolpersteinen und Gedenktafeln, die an die Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung Wiens erinnern, kann ich nicht mehr ohne ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube gehen. Wegen der bekloppten Mohammeds, die uns erlegen wollen wie ein Jäger das Wild. Wegen was sonst?
Dabei hat gestern, dem 8.10.2026, in Berngau/Deutschland bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle ein Mann zwei Mitarbeiter eines Landratsamtes erschossen. Der Jäger und Sportschütze besaß offenbar zehn genehmigte Lang- und Kurzwaffen. Ermittler rätseln über das Motiv.
Die Quelle des ganz normalen Wahnsinns versiegt auch nicht. Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Ja, aber erst im nächsten Text....
¡Dios mío!
Welche Tränen schmecken salziger? Frag das niemals eine/n der an einem dicken Trauerklos im Hals zu ersticken droht. So viel kann ich zusammenfassend sagen. Zu meinem eigenen Text. Das ist ganz neu. Ich sage etwas zu meinem eigenen Text.
Weil es aus der Quelle des Leids, die manche verpeilt wie sie sind für die Quelle der reinen Vernunft halten, nur so heraussprudelt blutrot, wie aus einem Kornzeugen (dem ehrenwerten Herrn Schmid) oder einer Person die eine manische Phase hat. Die Quelle des Überdruss - reimt sich wie aufgelegt auf Verlust. Von Handlungsmacht.
Dabei dachten wird das hätten wir hinter uns gebracht. Was? Na das mit selbsternannten Autoritäten, schwarzer Erziehung und harter Machtpolitik. Wo die Potenteren den Schwächeren im geopolitischen Haifischbecken ihren Willen aufzwingen. Bei Gelegenheit auch mit Bomben, die jede Nachkriegsordnung zerfetzten oder mit wirtschaftlicher Erpressung, ganz wie in der Mafia-Serie „Die Sopranos“. In einer Zeit, in der politische Aufgeregtheit zum Dauerzustand geworden ist und Debatten vor allem in den sozialen Medien geführt werden, unerbittlich wie Nachbarschaftskriege, ohne dass sich diese ideologischen Grabenkämpfe in tragfähigen Organisationen oder dauerhaftem Handeln niederzuschlagen.
Woher willst du wissen wie in den Sozialen Medien argumentiert wird, weist mich der Wortmacher zurecht. Zu Recht? Der weiß doch oft nicht mal wo vorne und hinten ist. Stimmt nicht. Vorne ist oft dort, wo dir die Sonne in den Rücken scheint. Der dann einen Schatten wirft, wie du dir die Tabs ein. Scheiße, ist das anstrengend. Mit den Schattenkriegen? Ja mit denen auch.
Interessant an Anton Jägers Diagnose der Hyperpolitisierung aus dem Jahr 2023 ist, dass die Repolitisierung keineswegs das gesamte Parteienspektrum erfasst hat. Dauerhaft mobilisieren konnten vor allem die Parteien an den politischen Rändern, also rechts und links der Mitte. In Österreich sind das etwa FPÖ und KPÖ, in Deutschland AfD und Die Linke. Was heißt hier politischer Rand. In Österreich gibt es laut Umfragen nur noch eine Volkspartei - und das ist die FPÖ.
Die politische Mitte blutet aus. Aber ausbluten kannst du bei dieser Weltlage ja nicht sagen. Blutleer wie deine Schreibe, empfiehlt mir der Wortmacher. Mit blutiger Tinte. Nix für ungut. Ich bin schwer auf Tabs. Mein Fühlen und Denken erinnert an die verstümmelten Ohren einer schottischen Fahltohrkatze. Kastriert haben sie ihn auch, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Kommt natürlich nicht unerwartet. Das wird einen kulturellen Backlash erleben nach einer woken Phase? Das auch ja. Damit habe ich reichlich Erfahrung gemacht. Mit Wokeness? Der ist gut. Aber selbst beim Schiffen auf der Klobrille zu sitzen und die weißen Fliesen anstarren mit leeren Blick, ist doch nix Wokes. Der sitzt dort doch nur weil er sein Häusl selber putzen muss. Stimmt auch wieder.
Ich musste ja noch fühlen, weil ich nicht hören wollte. Auf die Um2. Die, toxisch wie ein Haufen Angesoffener auf einem Kirtag. Na, na. Die sich meinungsstark unglaublich gut in die Opferrolle hineinspielen konnte, wenn sie dem Goadfather mit entsprechendem Gesichtsausdruck klagte: „Der pariert einfach nicht.“ Was eine glatte Lüge war. Nicht einmal habe ich als Kind den Kühlschrank geöffnet, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen. Zwar bin ich auch ein Systembrecher wie einige Kids heute. Aber mich hat das System (die kleinstbürgerliche Matrix) gebrochen und nicht ich das System. Natürlich muss sich diese Matrix von wem vertreten lassen wie der liebe Herrgott hier durch den Papst oder Allah durch den Großmufti von Ägypten. Der aber den Mullahs im Iran nicht ins Gewissen reden kann. Weil die kein Gewissen haben? Der ist gut.
Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran, inzensierte sich in seiner Rede bei der UNO-Hauptversammlung ausdrücklich als Opfer amerikanischer und israelischer Gewalt dar. Er sagte, Iran sei Ziel von Angriffen geworden, sprach von getöteten Kindern und zeigte Bilder von Kindern, die nach seiner Darstellung bei US-israelischen Angriffen ums Leben gekommen seien. Zudem erklärte er: „Wir sind die Opfer von Terrorismus.“ Das ist ein bemerkenswerter Satz aus dem Mund eines Vertreters jenes Gewalt-Regimes, das bei der Niederschlagung von Protesten im eigenen Land selbst für tauende Tote verantwortlich gemacht wird.
Heute werden Bomben wieder von Politikern auf den Weg gebracht, mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der man sonst a Packerl zur Post trägt, die Menschen töten und verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen des Empfänger der Sendung kennen. Aber das kann man sicherlich noch besser sagen.
Heute werden Bomben von Politikern wieder mit derselben Selbstverständlichkeit auf den Weg gebracht, mit der man sonst ein Paket zur Post trägt – um Menschen zu töten und zu verstümmeln, von denen die Absender weder den Vor- noch den Nachnamen kennen. Quelle: KI
Woraufhin ich mich also fragte welche Tränen salziger schmecken.
Wie ich darauf kam? Ich radelte über die Insel. Am 8.10. 2026 noch im kurzen Leiberl. Im SPIEGEL/ Kultur ging es um den Ex-Grünen-Politiker Robert Habeck. Ein Portrait. Dieser traurige Gott der Wärmepumpe. Gott ist vielleicht ein wenig übertrieben. Traurige Held der Wärmepumpe trifft es auch.
Apropos nachhaltige Energie in Österreich.
Wer eine Förderung für seine Photovoltaikanlage haben will, muss schnell sein. Wirklich schnell. „Öffnen Sie die Atomuhr (…) Halten Sie um Punkt 17:00 Uhr die ‚Fn-Taste‘ und drücken Sie zusätzlich die ‚F5-Taste‘, um den Browser neu zu laden. Sobald die Seite neu geladen ist, reichen Sie den Förderantrag ein“, wird auf einer österreichischen Website zum Vergleich von PV-Anlagen geraten.
Es ist der letzte von drei Fördercalls für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher in diesem Jahr. Geplant waren acht Millionen Euro für diesen Fördertopf. Durch Restmittel aus den früheren Förderrunden stehen laut Wirtschaftsministerium nun jedoch 38,5 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese könnten schnell weg sein. Quelle: profil.at
Der Topf war nach 33 Sekunden ausgeschöpft.
Natürlich hagelt es jetzt Kritik. Auch die FPÖ ortete ein „Totalversagen“ bei der PV-Förderung und forderte ebenfalls ein neues System „mit fairen Wettbewerbsmechanismen“. Kritik an dem Fördersystem gibt es bereits seit Längerem, auch bei vergangenen Fördercalls waren die Mittel innerhalb kürzester Zeit ausgeschöpft. Quelle: orf.at
Stromspeicher. Wir habe schon viel mehr Solarstrom als ausreichende Stromspeicherkapazitäten. Ein paar zusätzliche Windräder würden ebenfalls nicht schaden. Aber sag das ja nicht laut. Bei Windräder, die in der Botanik herumstehen wie ich in der warmen Jahreszeit auf der Insel, wird's schon ein wenig ungelenk. Die sind einfach schiach. Und den Schlaf sollen sie dir auch rauben. Wie die Russen den Ukrainer:innen ihre Heimat. Die Israelis sind da auch sehr aktiv.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Mir kam eine junge Frau entgegen mit blonden Haar. Die war recht schnell unterwegs. Trotz einem Handicap. Ihr rechter Fuß war wohl eine Attrappe. Nicht Attrappe du Depp. Eine Prothese. Genau. Eine Prothese. Und schon veralbert mich der Wortmacher mit einer Haftcreme, gedacht für die dritten Beißerchen. Die nannte man früher so: dritte Zähne. Aber darum geht es jetzt nicht. Auch nicht um den Zahn der Zeit. Oder darum, dass ich einen haltlosen Charakter habe. Trotzdem hafte ich dem Goadfather auf der Brieftasche wie eben deine Dritten an der Haftcreme, mit denen sich eine Gefangener in die Hände eincremt wegen der Haftcreme. Die extra kostet im Gefängnis-Kiosk.
Ich dachte mir beim Anblick der jungen Frau mit dem blonden Haar und der Beinprothese. Vielleicht ist die Frau eine Ukrainerin, der die Russen ein Bein weggesprengt haben. Und schon landete ich bei einem anderen Artikel aus dieser SPIEGEL-Ausgabe 41/2026.
Drei Jahre nach dem 7 Oktober. Ihr schon wurde von der Hamas ermordet - wie schafft sie es nicht zu hassen? Bevor ihr Sohn ermordet wurde von der Hamas wurde er noch schwer gefoltert.
Hersh Goldberg-Polin wurde von der Hamas nach Gaza verschleppt, gefoltert, ermordet. Hier erklärt seine Mutter Rachel, wie sie die Trauer verarbeitet, warum ihr Rache nicht hilft - und sie in Deutschland Trost findet. Bei Fans von Werder Bremen.
SPIEGEL: Frau Goldberg-Polin, während der Gefangenschaft soll Ihr Sohn Hersh einen Satz wie ein Mantra wiederholt haben, angelehnt an die Maxime des Psychiaters und Holocaustüberlebenden Viktor Frankl: Wer ein Warum hat, erträgt fast jedes Wie. Was ist Ihr Warum seit Hershs Tod?
Goldberg-Polin: Eigentlich lautet diese Maxime ja: Wer ein Warum hat, wer einen Sinn, ein Ziel, eine Bedeutung oder eine Absicht hat, kann jede Herausforderung bewältigen. Ich weiß, was meine Herausforderung ist: ohne Hersh durch den Rest meiner Zeit auf dieser Welt zu kommen. Das ist beschwerlich. Ich lebe in einem Gefängnis aus Schmerz. Wobei ich weiß, dass Millionen anderer Eltern auch ihre Kinder beerdigt haben. Menschen verlieren Menschen, die für ihr Selbstbild zentral sind. Ich versuche herauszufinden, wie ich in diesem Gefängnis leben kann.
SPIEGEL: Denken Sie, dass Sie irgendwann aus diesem »Gefängnis« entkommen können?
Goldberg-Polin: Bisher bleibe ich darin gefangen, aber ich hoffe und wünsche es mir. Mein Zustand verwirrt die Menschen, denn die Gitterstäbe sind unsichtbar.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Goldberg-Polin: Menschen wollen die Qualen anderer nicht sehen. Es gibt einen starken Drang nach Trost, Linderung, Heilung und Überwindung. Alle lieben das Wort »Resilienz«. Doch viele Menschen, die ebenfalls einen Liebsten verloren haben, sagen uns, dass es nicht besser wird.
SPIEGEL: Hersh hat ausgerechnet im Land der Täter gute Freunde gefunden, etwa in Bremen, wo er als Fan des Fußballclubs Hapoel Jerusalem mehrmals war.
Goldberg-Polin: Eine gute Freundin von ihm in Hamburg hat nun sogar ihr Baby nach ihm benannt.
SPIEGEL: Und die Werder-Ultras haben zu seinem Todestag im August im Weserstadion eine riesige Choreografie für ihren »Achi«, also Bruder, Hersh aufgeführt.
Goldberg-Polin: Er war mindestens dreimal in Bremen. Er liebte die Menschen dort, und sie liebten ihn. Es war eine sehr schöne Beziehung. Im August 2023 hatten wir einige seiner Bremer Freunde zum Abendessen bei uns in Jerusalem. Ich erinnere mich, dass ich einem jungen Mann aus Deutschland gegenübersaß, der sagte: Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass wir diese jüdischen Freunde haben, unsere Großeltern würden es nicht glauben.
Und wo bleiben die Tränen der Palästinenser, deren salzige Tränen im Meer ertrinken? Von der grellen Sonne getrocknet, wie anderswo die schmutzige Wäsche, in den Händen der Unschuld.
Zu diesem Thema passend, Gaza ist inzwischen überall, schreibt die Schriftstellerin Monika Maron in einem Gastbeitrag in der "NZZ".
„Um jedem Rassismusverdacht zu entgehen, zitiere ich die Ergebnisse der Bundestagswahl von 2023, als noch das Wahlverhalten nicht migrantischer Neuberliner (weniger als zehn Jahre ansässig) mit dem Verhalten der Ur-Berliner (gebürtig oder mehr als zwanzig Jahre ansässig) verglichen wurde. Die Ur-Berliner wählten 33 Prozent CDU, 21 Prozent SPD, 13 Prozent Grüne, 10 Prozent Linke. Die Zugezogenen 29 Prozent Grüne, 18 Prozent Die Linke, 14 Prozent CDU, 16 Prozent SPD. Das war 2023. Würde jeder an seinem Geburtsort wählen, sähe das Ergebnis anders aus.
Für die jüngste Landtagswahl wurden diese Zahlen nicht erhoben, bekannt ist aber, dass 51 Prozent der Muslime, die in ihren Landessprachen heftig umworben wurden, Die Linke gewählt haben. Ich nehme an, dass die wenigsten Muslime Anhänger der woken Bewegung, des Feminismus oder einer kommunistischen Revolution sind. Wenn sie Die Linke wählen, dann wegen der erleichterten Zuwanderung und der versprochenen schnellen Einbürgerung, wegen der gesicherten Sozialbezüge, vermutlich auch, weil sie da am ehesten auf Verständnis für ihren traditionellen Antisemitismus hoffen dürfen.
Das Fundament für die Pläne der Linken haben die Grünen offenbar gelegt. Die Polizei soll reduziert und eingehegt werden, Sozialarbeit die Strafverfolgung von Messerstechern, Drogendealern und Clan-Kriminellen ersetzen, die bedingungslose Staatsbürgerschaft soll automatisch nach fünf Jahren erfolgen, ohne Sprachtest. Die Pläne der Linken lesen sich wie die Anleitung zur islamistischen Machtübernahme.
Wenn ich mir vorstelle, was aus meiner Stadt Berlin werden könnte, sollte es wirklich zu einer Regierung unter den Linken kommen, wenn die Stadt mit muslimischer Zuwanderung geflutet, die Wohnungsnot darum grösser statt gemildert wird, wenn die Kriminalitätsbekämpfung behindert, dafür die Einbürgerung beschleunigt wird, um die Stimmen für die nächsten Wahlen zu sichern, dann ende ich in hilfloser Verzweiflung.“
Muslime - Gaza - Taliban - Kopftuchpflicht - Terror - Scharia - Allahu Akbar - »Im Namen Gottes«, des Barmherzigen, kündigt er »Rache« an für Israels »Genozid« in Gaza. Man solle die Nachrichten genau verfolgen, sagt er. Denn bald werde der »bewaffnete Widerstand« eine Botschaft an den »verachtenswerten Verbrecher« Benjamin Netanyahu senden, Israels Premier. Eine »Botschaft mit Blut« solle es werden. Quelle: SPIEGEL 41/2026 / »Botschaft mit Blut«
Er kam in Erlangen zur Welt und wurde Leibwächter des Hamas-Chefs. Laut Ermittlern wollte Mohammed A. im vergangenen Herbst zum zweiten Jahrestag des 7.-Oktober-Massakers den Terror nach Deutschland und Österreich bringen.
Der Islam wird in den Medien kaum noch als Quelle von Spiritualität wahrgenommen, sondern vor allem als Bedrohung. Eine Wahrnehmung, der auch ich mich inzwischen nicht mehr ganz verschließen kann. Durchs Grätzl rund um den Karmelitermarkt in der Leopoldstadt im 2.Wiener-Gemeindebezirk, wo heute wieder viele orthodoxe Juden leben, mitsamt den Stolpersteinen und Gedenktafeln, die an die Deportation und Ermordung der jüdischen Bevölkerung Wiens erinnern, kann ich nicht mehr ohne ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube gehen. Wegen der bekloppten Mohammeds, die uns erlegen wollen wie ein Jäger das Wild. Wegen was sonst?
Dabei hat gestern, dem 8.10.2026, in Berngau/Deutschland bei einer routinemäßigen Waffenkontrolle ein Mann zwei Mitarbeiter eines Landratsamtes erschossen. Der Jäger und Sportschütze besaß offenbar zehn genehmigte Lang- und Kurzwaffen. Ermittler rätseln über das Motiv.
Die Quelle des ganz normalen Wahnsinns versiegt auch nicht. Du bist auch auch eine Quelle, die sprudelt wie der alte August, der heuer bis in den Oktober dauert. 25 Grad im Oktober und das über Tage. Warum spricht da niemand mehr von einer Hitzewelle? Ja, aber erst im nächsten Text....
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