Sonntag, 4. Oktober 2026
Lassen sie sich niemals die
falten
faltender imperialist, 12:00h
Jessas!
Ich sag's ihnen.
Lassen Sie sich niemals, absolut niemals, eine Schottische Faltohrkatze als big present andrehen, weil sie so ein guter Zahnarzt sind. Schottische Faltohrkatzen sind in Österreich ein Danaergeschenk. Weil wir es hier schon sehr mit dem Tierschutz haben, wenn wir das Fleisch von Tieren in Dosen unseren liebsten Begleitern in den Fressnapf kippen. Mit viel mehr Liebe als die Um2 mir eine Jause machte. Studienergebnisse sind da eindeutig. Haustiere sind ein emotionaler Booster. Die senken Stressmarker wie Cortisol messbar. Die Herzfrequenz und Blutdruck gehen in Anwesenheit eines vertrauten Tiers oft ebenfalls runter. Das Oxytocin steigt bei Interaktion wie dem Streicheln und Bequatschen mit Blickkontakt auf die Barrikaden.
Nee, das nicht. Was oft unterschätzt wird im Zeitalter der Hyperpolitisierung. Parteien wie die FPÖ und die AfD die sich auch rührend um den rechten Rand kümmern, bündeln Gruppen, die vorher keine parlamentarische Repräsentation hatten, wie autoritäre, nationalistische, und systemkritische Milieus. Die Parteien am linken Rand aber auch wie „Die Linke“ in Berlin oder die Kommunisten in Graz. Die absorbieren Millaus die zuvor heimatlos waren und sich von keiner der Altparteien parlamentarisch repräsentiert fühlten. Auf einmal haben die eine politische Heimat. Sollte man nicht unerwähnt lassen beim Bespaßen mit apokalyptischen Untergangszenarien weil der Hitler in einer Doku in der Nacht schon wieder die Polen angreift. Vorwärtsverteidigend wie die Russen in der Ukraine.
Haustiere sorgen auch dafür dass man gerne nach Hause zu seiner schottischen Faltohrkatze. Das subjektives Wohlbefinden steigt bei vielen Tierhalter:innen merklich an. Mit einem Haustier an seiner Seite ist man viel weniger einsam als du alleinig. Der Wortmacher. Ich machte mir schon sorgen. Und viel aktiver bist du auch, wenn du mit deinem Hund auf der Donauinsel Gassi gehst.. Wo dein vierbeiniger Liebling dann die Witterung vom Schizophrenisten aufnimmt. Guck dir diesen Deppen an.
Der schreibt um sein Leben. Der lebt tatsächlich im Gefühl auf der Flucht zu sein. Vor seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und vor der herrschaftlichen Herrlichkeit. Und vor meiner Lebensangst. Und dem körperlich-geistige Verfall, also der Auslöschung allen Lebens. Geh, irgendein Bakterium wird schon überleben. Da kann man durchaus guter Hoffnung sein. Es gibt Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Ich bin nicht auf der Flucht, halte ich tapfer dagegen. Wir sind hier doch nicht im Krieg. Sind wir nicht? Nicht so richtig. Na dann. Ich bin am Abhauen. Deswegen ist es zum Davonlaufen. Ich bin „born to run“. Nur komme ich nie an. Egal. Lost ist lost. Und selbst wer weniger lost ist zahlt irgendwie drauf.
Der ex-Studienkumpel vom Hobbit-Anwalt mit biografischen und emotionalen Wurzeln in Palästina ist also Zahnarzt in Wien, Vienna wo er so gut wie nix tat. Der geht doch nicht mal ins Café-Landmann auf einen Mokka. Und schon franzt der Text bis zu den Huthis aus, zur Meerenge von Bab al‑Mandab. Der Name „Mokka“ stammt ja genau aus dieser Gegend, aus der Hafenstadt al‑Mukhā (Mokha) am Roten Meer, nahe der Bab‑al‑Mandab‑Meerenge. Die jetzt in den Händen der Huthis ist. Und schon stellt sich die Frage nach dem Tankrabatt mit den unsere Regierung versucht verlorengegangenes Vertrauen in die Regierungsparteien zurückzugewinnen. Siehe auch das Babbler‑Paradoxon: Je mehr die SPÖ ihre eigenen Kernforderungen (Mietpreisbremse, Brotpreisbremse, Bankenabgabe) in der Regierung durchbringt, desto tiefer fällt sie in den Umfragen. Wie geht das?
Höhere Preise sind generell ein wichtiges Marktsignale für Knappheit. Dieses Signal, hört die Signale, lassen sich nicht wegsubventionieren. Und immer schön mit der Gießkanne. Die Gießkanne subventioniert auch immer jene, die sich höhere Spritpreise problemlos leisten könnten. Schwer zu sagen wie hoch der Ölpreis aktuell wäre, wenn es nicht schon so viele E-Autos geben würde auf unseren Straßen, auf denen in der Bronx keine Essenszusteller mit E-Mopeds zu sehen sind. E-Autos, die ihren Strom wiederum aus Gaskraftwerken beziehen. ©️Das Kleinstgeistige. An Diesel mangelt es uns in Europa auch. Und unsere Gasspeicher sind auch nicht prall gefüllt wie der Euter einen hiesigen Milchkuh, die zehn Mal so viel Milch gibt wie eine Kuh in grauer Vorzeit.
Welttierschutztag. Vor 180 Jahren wurde in Wien der erste Tierschutzverein gegründet. Vieles wurde seither erwirkt, einiges liegt aber noch im Argen, auch aus Sicht der Wissenschaft.
Das erste provisorische Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins, damals nur für Hunde, wurde 1896 in Wien-Mariahilf eröffnet. Die Geschichte des ältesten Tierschutzvereins in Österreich geht aber noch weiter zurück. Er wurde 1846 gegründet, zu einer Zeit, als Tierschutz in der österreichischen Gesellschaft noch kein großes Thema war. Damals war es sogar noch üblich, Tiere als „Volksbelustigung” zu quälen, schildert ein neues Buch, das „180 Jahre Tierschutz in Österreich“ rekapituliert.
„Tierschutz hatte anfänglich eine anthropozentrische Sichtweise, wo nicht das Tier als fühlendes Wesen im Vordergrund stand, sondern der Mensch“, sagt Josef Troxler von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien im Gespräch mit der „Presse“. Die Humanität sollte durch den Tierschutz gefördert und das sittliche Gefühl der Menschen veredelt werden. „Grobes Handeln gegen Tiere und Tierquälerei waren verwerflich, um den Menschen vor Rohheit zu bewahren. Erst viel später hat man den Tieren auch Gefühle, Schmerzempfindung und Leidensvermögen zugestanden.”
Erst 1988 wurde in Österreich gesetzlich festgehalten, dass Tiere keine Sachen sind. Ein österreichweit geltendes Tierschutzgesetz, und nicht wie davor für jedes Bundesland ein eigenes, trat 2005 in Kraft. Dennoch gelten die Tierrechte immer noch nicht für alle Tiere einheitlich: Ein verletzter Hund sei laut dem Wiener Tierschutzverein juristisch besser gestellt als ein Schwein in einer Vollspaltenbucht, kritisiert Madeleine Petrovic, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Sie sieht Bedarf zur Überarbeitung des Gesetzes. Auch Troxler wünscht sich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse besser in Tierschutzbestimmungen umgesetzt werden.
Petrovic sieht auch die Tiertransporte innerhalb Europas auf dem Landweg, aber auch in andere Erdteile, als nicht tiergerecht an. Wenn Tiere von Österreich nach Nordafrika transportiert werden, „werden sie geschächtet, das heißt betäubungslos geschlachtet”, sagt Petrovic. „Eigentlich würden die EU-Transportvorschriften verlangen, dass für das Tier bis zum Ort, wo es hinkommt, das europäische Recht gilt und dass es am Bestimmungsort so geschlachtet wird, dass es möglichst keine Qual und Angst erleidet, aber das ist nicht der Fall.”
Nutztiere „ausgeblendet“
Schon vor ihrem Tod werde am Transportweg brutal mit den Tieren umgegangen, sagt Petrovic. Sie spricht von Beinen, die gebrochen werden, damit die Tiere nicht herumlaufen, und von Rindern, denen die Hörner weggeätzt werden, wodurch die Tiere erblinden können. „Unsere Gesellschaft und unsere Politik blendet das Thema vollkommen aus”, sagt Petrovic.
Auch die Haltung der Tiere beschäftigt den Tierschutz aktuell. „Wir haben die Nutztiere durch Überleistung krank gemacht”, sagt Petrovic. Heute gebe eine Kuh etwa das Zehnfache an Milch und auch Hennen seien zur übermäßigen Ei-Produktion hochgezüchtet worden. Dadurch sei ihr Skelett so entkalkt, dass die Hühner sich leichter die Knochen brechen. Petrovic wünscht sich, dass sich mehr Menschen darüber informieren, wie mit Nutztieren umgegangen wird. Sie findet: „Alles, was so grauslich ist, dass wir es vor unseren Kindern verstecken müssen, ist unmoralisch und hat in einer Wertegemeinschaft nichts zu suchen.” Quelle: Die "Presse"
Wertegemeinschaft genau. Alles muss auch einen Wert haben. Sonst ist es völlig umsonst.
Der Palästina-Kumpel vom Hobbit-Anwalt führt eine gut laufende Praxis inzwischen. Und eines Tages war ein Patient aus der arabischen Community mit seiner Zahnbehandlung so zufrieden, dass er ihm aus lauter Dankbarkeit ein besonderes Geschenk machte: eine Schottische Faltohrkatze. Oder aus der persischen Kultur. Irgendetwas mit Kultur halt. Unser Zahnarzt in dieser Geschichte hatte zwar keinerlei Ahnung von Katzen und dem österreichischen Tierschutzgesetzt, nahm das Tier aber gutgläubig entgegen. Geschenke lehnt man nicht ab.
Im Sommer hat mir der Nachbar neben einer Schokolade auch eine Flasche Sekt geschenkt. Ich hatte in einer Notsituation für ihn ein wenig herumtelefoniert. Der Mann ist in der asiatischen Kultur beheimatet. Was so nicht stimmt. Beheimatet ist er in Wien. Und ich Depp habe den Sekt abgelehnt. Ich trinke keinen Alkohol. Der ertrinkt lieber in Schimpf und Schande. Der Nachbar dachte sich wahrscheinlich. Alkohol geht bei Hiesigen mit Stammbaum zurückreichend bis ins Dritte Reich immer. Die sind doch immer am Saufen. Die älteren Jahrgänge halt. Die Jüngeren nicht mehr so sehr. Die leben viel bewusster.
Dem Zahnarzt, den ich auch persönlich kenne, war also nicht bewusst, welche Katzenrasse er da geschenkt bekam. Kinder hat er auch. Und die freuten riesig über den flauschigen Familienzuwachs. Besonders der Sohn schloss die Katze sofort ins Herz. Der tollte ausgelassen mit der schottischen Fahltohrkatze herum und hielt die ausgelassene Bespaßung in mehreren Videos fest.
Wie es Kinder heutzutage so halten teilte der seine Clips am smarten Handystolz in der Schule mit seinen MitschülerInnen. Innen gibt es in der muslimischen Subkultur nicht. In Österreich werden Muslime nur noch als Bedrohung wahrgenommen in der veröffentlichten Meinung. Die wollen alle Kalifat statt liberale Demokratie.
„Für Muslimbrüder sind Schulen das Testlabor“
Islamismus. Die Muslimbruderschaft trage sehr erfolgreich ihre „Ideologie in den Mainstream des Islam hinein“, warnt Historiker Heiko Heinisch. Vor allem das Bildungssystem stehe im Visier.
Die Presse: In Frankreich, Deutschland und Österreich warnen die Sicherheitsbehörden verstärkt, dass islamistische Bewegungen wie die Muslimbruderschaft den Staat unterwandern. Warum häufen sich diese Einschätzungen derzeit?
Heiko Heinisch: Weil immer offensichtlicher wird, dass solche Organisationen tatsächlich staatliche Strukturen unterwandern und gleichzeitig versuchen, muslimische Gemeinschaften zu beeinflussen. Sie wollen diese Gemeinschaften von der Gesellschaft entfremden und segregieren. In Frankreich spricht man vom islamischen Separatismus. Sie versuchen, eine Gegengesellschaft zu schaffen – einen Raum innerhalb des Staates, in dem nach eigenen, islamischen Normen gelebt werden kann.
Wie erfolgreich sind die Muslimbrüder mit dieser Strategie?
Bislang sehr erfolgreich. Die Muslimbruderschaft besteht nicht nur aus einem Geheimbund und Kaderapparat. Sie hat zig Vorfeldorganisationen gegründet und den Charakter einer islamischen Graswurzelbewegung angenommen. Dadurch konnte sie ihre Ideologie in den Mainstream des Islam hineintragen und über Lobbyarbeit bereits Einfluss auf die Politik europäischer Staaten ausüben.
Wie stark ist die Organisation in Österreich aufgestellt?
Die Muslimbruderschaft selbst ist in Österreich personell nicht sehr stark vertreten. Wir gehen davon aus, dass es in ganz Europa weniger vereidigte Mitglieder gibt als in Ägypten. Allerdings haben sie in Europa bereits sehr früh Einfluss auf den organisierten Islam genommen. Schon in der Gründungsgeschichte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) lassen sich Muslimbrüder identifizieren, die hier involviert waren. Und heutzutage ist die IGGÖ sehr stark durchdrungen von der Millî-Görüş-Bewegung (türkisch-islamistische Strömung, Anm.), die der Ideologie der Muslimbruderschaft sehr nahesteht.
Die IGGÖ weist jegliche Verbindungen zur Muslimbruderschaft strikt zurück.
Es lassen sich etliche Verbindungen nachweisen, ideologisch, strukturell und personell. Das haben wir auch in unserem neuen Buch über die Muslimbruderschaft gezeigt. Ein ehemaliger Funktionär der IGGÖ, Jamal Morad, hat etwa im Jahr 2013 einem ägyptischen Fernsehsender ganz offen gesagt, dass er ein Kader der Muslimbruderschaft ist.
Der Verfassungsgerichtshof hat in seiner bisherigen Judikatur kritisiert, dass so ein Verbot diskriminierend sei, weil nur ein religiöses Symbol und der Islam alleine herausgepickt wird.
Ja, aber es geht hier nicht nur um ein religiöses Symbol, sondern darum, was es signalisiert. Und in diesem Fall signalisiert es eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Das tun andere Symbole wie das Kreuz oder die Kippa nicht. Das Kopftuch markiert ganz klar die Geschlechtsreife von Mädchen und sexualisiert sie dadurch. Letztlich wird das Kopftuch in allen Ländern, in denen islamische Kräfte die Macht erlangen, immer zu einer Verpflichtung.
Und in Italien beschloss die Regierung ein Verhüllungsverbot und eine 30-Prozent-Quote für ausländische Kinder an den Schulen.
An den Schulen in Italien gilt ab sofort ein Verhüllungsverbot. Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Mittwochabend ein entsprechendes Gesetzesdekret der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterschrieben. Meloni sprach im Vorfeld der Unterzeichnung auch von Maßnahmen, die die Bildung von „Ghettos“ verhindern sollen. Mit dem neuen Dekret wird auch eine Obergrenze von 30 Prozent für ausländische Schüler pro Klasse festgeschrieben.
Unter die 30-Prozent-Regelung fallen Kinder und Jugendliche, die nicht die italienische Staatsbürgerschaft haben, nicht in Italien geboren sind und nicht für mindestens zwei Jahre einen Kindergarten in Italien besucht haben. Für die Mittel- und Oberstufe gilt die Quote für Schülerinnen und Schüler, die zuvor nicht mindestens drei Jahre an einer italienischen Schule unterrichtet wurden. Die Obergrenze soll ab dem Schuljahr 2027/2028 gelten. Eltern, die nicht der italienischen Sprache mächtig sind, sind verpflichtet Sprachunterricht zu nehmen.
Das Verbot der Verhüllung besagt, dass das Gesicht nicht bedeckt sein darf, womit für Schülerinnen das Tragen von Burka oder Nikab nicht mehr zulässig ist. Auch das Tragen eines Helms oder einer Gesichtsmaske ist nun an Italiens Schulen verboten, sofern dies nicht aus gesundheitlichen Gründen nötig ist. Bei einem Verstoß gegen die Regel müssen Eltern mit Geldstrafen von 200 bis 1000 Euro rechnen. Quelle: Die "Presse"
„Wegen dieser Entwicklung werden sich islamistische Extremisten die Hände reiben: ‚Schaut her, wir Muslime sind in Europa die neuen Juden.‘ Das Zepter haben wir von den Ungeimpften übernommen.
Was aber in der Causa Katze mit schottischen Faltohren keiner der Beteiligten ahnte: Das Video landete auch bei einer Mutter eines Mitschülers, die von Berufs wegen Tierärztin ist. Als sie die Rasse erkannte, verstand sie keinen Spaß: Sie zeigte den Zahnarzt umgehend wegen Tierquälerei an. Schottische Faltohrkatzen fallen rechtlich nämlich unter den Begriff der Qualzucht. Ihre charakteristischen Knickohren sind das Resultat eines Erbschadens, der oft mit schmerzhaften Gelenk- und Knochenveränderungen im ganzen Körper einhergeht. In Österreich ist die Haltung und Weitergabe solcher Tiere strengstens verboten.
Ehe er sich versah, wurde der Zahnarzt von Amts wegen einbestellt und zu dem Vorfall ausführlich befragt. Bei der Vernehmung kam erschwerend hinzu, dass der Kater oder die Katze noch nicht kastriert/sterilisiert war. Theoretisch hätte das Tier also noch zur weiteren Vermehrung dieser Qualzucht dienen können. Im Laufe des Gesprächs wurde der Zahnarzt auch nach seinem ungefähren Monatseinkommen gefragt. Möglicherweise fühlte er sich in diesem Moment herausgefordert oder dachte, die Beamtenschaft hege Vorurteile ihm gegenüber, weil er kein waschechter Hiesiger ist. Das ist allerdings nur eine Mutmaßung.
Das Ding mit den kulturellen Wurzeln ist schon auch irgendwie ein Jammer. Erwähnt man diese Wurzeln nicht, brüllen einige sofort: Lasst euch ja nicht vereinnahmen, vergesst eure kulturellen Wurzeln nicht, vollumfängliche Assimilation verletzt eure Menschenwürde. Selbst dann, wenn man aus einem Land wie Afghanistan stammt, wo Frauen ohnehin keine Würde haben. Unglaublich eigentlich. Afghanische Frauen wollen nur Insider:innen retten. Die Palästinenser sogar Hiesige beim Würstelstand um 04:37. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin ich heute Nacht erst eingeschlafen. Ging einfach nicht.
Erwähnt man diese kulturellen Wurzeln aber zu prominent, ist man ratzfatz ein übler Rassist, der den Multikulturalismus ablehnt und lieber vom ‚Ethnopluralismus‘ spricht, also von der Vorstellung, dass Kulturen sich nicht vermischen sollen. Siehe auch dein Blog, brüllt der Scheißhausdämon. Du hast hier auch ein Alleinstellungsmerkmal. Merk dir das mal, setzt der Wortmacher, diese Ansage fort. Woraufhin ich mir denke, an einem anderen Ort. Wäre ich genauso im Arsch.
Einst ging man noch zum Griechen oder zum Italiener. Aber zum Araber gehen hat irgendwie rassistische Schlagseite. Man geht auch nicht zum Juden sondern in ein jüdisches Restaurant. Zwar ist man regelmäßig seinen Kebab mit Hingabe. Aber nicht beim Türken. Oder doch? Was ist jetzt mit dem Chinesen. Zum Chinesen geht man doch noch. Oder nicht? Da holt man sich doch regelmäßig sein Süß-Sauer oder sein Sushi. Aber Sushi ist doch Japanisch. Die Sprache ist ein scheiß Minenfeld. Und die Ukraine. Die ist auch ein Minenfeld. Und Gaza. Und in der Straße von Hormus sollen auch jede Menge Minen herumkugeln. Oder wurden die schon geräumt?
Der Zahnarzt kleckerte bei seinem Einkommen nicht, als der zu dem Thema von Amtswegen befragt wurde.
Recht zeitnah nach diesem Gespräch mit der staatlichen Obrigkeit flatterte dem Zahnarzt ein behördlicher Bescheid ins Haus. Darin wurde unmissverständlich klarstellt, dass ein Tier aus einer Qualzucht in Österreich strengstens verboten ist. Der Kater/Die Katze hätte im schlimmsten Fall auch zur Hehlerei mit illegal gezüchteten schottischen Fahltohrkatzen dienen können. Ebenfalls ein absolutes No-Go im österreichischen Tierschutzrecht. Das Endergebnis dieser gut gemeinten Gefälligkeit? Ein eingeschriebener Brief von der MA 60, dem Wiener Veterinäramt und Tierschutz. Wegen zu viel Fahltohr aus Schottland ist eine Strafe von 7.800 Euro zu entrichten.
Top Story. Woraufhin ich den Hobbit‑Anwalt fragte: Was geschieht eigentlich, wenn sich deine schottische Faltohrkatze mit einer ganz gewöhnlichen Hauskatze paart? Muss man dann nur die Hälfte blechen. Oder noch mehr? Wegen Rassenschande?
Ende
Ich sag's ihnen.
Lassen Sie sich niemals, absolut niemals, eine Schottische Faltohrkatze als big present andrehen, weil sie so ein guter Zahnarzt sind. Schottische Faltohrkatzen sind in Österreich ein Danaergeschenk. Weil wir es hier schon sehr mit dem Tierschutz haben, wenn wir das Fleisch von Tieren in Dosen unseren liebsten Begleitern in den Fressnapf kippen. Mit viel mehr Liebe als die Um2 mir eine Jause machte. Studienergebnisse sind da eindeutig. Haustiere sind ein emotionaler Booster. Die senken Stressmarker wie Cortisol messbar. Die Herzfrequenz und Blutdruck gehen in Anwesenheit eines vertrauten Tiers oft ebenfalls runter. Das Oxytocin steigt bei Interaktion wie dem Streicheln und Bequatschen mit Blickkontakt auf die Barrikaden.
Nee, das nicht. Was oft unterschätzt wird im Zeitalter der Hyperpolitisierung. Parteien wie die FPÖ und die AfD die sich auch rührend um den rechten Rand kümmern, bündeln Gruppen, die vorher keine parlamentarische Repräsentation hatten, wie autoritäre, nationalistische, und systemkritische Milieus. Die Parteien am linken Rand aber auch wie „Die Linke“ in Berlin oder die Kommunisten in Graz. Die absorbieren Millaus die zuvor heimatlos waren und sich von keiner der Altparteien parlamentarisch repräsentiert fühlten. Auf einmal haben die eine politische Heimat. Sollte man nicht unerwähnt lassen beim Bespaßen mit apokalyptischen Untergangszenarien weil der Hitler in einer Doku in der Nacht schon wieder die Polen angreift. Vorwärtsverteidigend wie die Russen in der Ukraine.
Haustiere sorgen auch dafür dass man gerne nach Hause zu seiner schottischen Faltohrkatze. Das subjektives Wohlbefinden steigt bei vielen Tierhalter:innen merklich an. Mit einem Haustier an seiner Seite ist man viel weniger einsam als du alleinig. Der Wortmacher. Ich machte mir schon sorgen. Und viel aktiver bist du auch, wenn du mit deinem Hund auf der Donauinsel Gassi gehst.. Wo dein vierbeiniger Liebling dann die Witterung vom Schizophrenisten aufnimmt. Guck dir diesen Deppen an.
Der schreibt um sein Leben. Der lebt tatsächlich im Gefühl auf der Flucht zu sein. Vor seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und vor der herrschaftlichen Herrlichkeit. Und vor meiner Lebensangst. Und dem körperlich-geistige Verfall, also der Auslöschung allen Lebens. Geh, irgendein Bakterium wird schon überleben. Da kann man durchaus guter Hoffnung sein. Es gibt Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Ich bin nicht auf der Flucht, halte ich tapfer dagegen. Wir sind hier doch nicht im Krieg. Sind wir nicht? Nicht so richtig. Na dann. Ich bin am Abhauen. Deswegen ist es zum Davonlaufen. Ich bin „born to run“. Nur komme ich nie an. Egal. Lost ist lost. Und selbst wer weniger lost ist zahlt irgendwie drauf.
Der ex-Studienkumpel vom Hobbit-Anwalt mit biografischen und emotionalen Wurzeln in Palästina ist also Zahnarzt in Wien, Vienna wo er so gut wie nix tat. Der geht doch nicht mal ins Café-Landmann auf einen Mokka. Und schon franzt der Text bis zu den Huthis aus, zur Meerenge von Bab al‑Mandab. Der Name „Mokka“ stammt ja genau aus dieser Gegend, aus der Hafenstadt al‑Mukhā (Mokha) am Roten Meer, nahe der Bab‑al‑Mandab‑Meerenge. Die jetzt in den Händen der Huthis ist. Und schon stellt sich die Frage nach dem Tankrabatt mit den unsere Regierung versucht verlorengegangenes Vertrauen in die Regierungsparteien zurückzugewinnen. Siehe auch das Babbler‑Paradoxon: Je mehr die SPÖ ihre eigenen Kernforderungen (Mietpreisbremse, Brotpreisbremse, Bankenabgabe) in der Regierung durchbringt, desto tiefer fällt sie in den Umfragen. Wie geht das?
Höhere Preise sind generell ein wichtiges Marktsignale für Knappheit. Dieses Signal, hört die Signale, lassen sich nicht wegsubventionieren. Und immer schön mit der Gießkanne. Die Gießkanne subventioniert auch immer jene, die sich höhere Spritpreise problemlos leisten könnten. Schwer zu sagen wie hoch der Ölpreis aktuell wäre, wenn es nicht schon so viele E-Autos geben würde auf unseren Straßen, auf denen in der Bronx keine Essenszusteller mit E-Mopeds zu sehen sind. E-Autos, die ihren Strom wiederum aus Gaskraftwerken beziehen. ©️Das Kleinstgeistige. An Diesel mangelt es uns in Europa auch. Und unsere Gasspeicher sind auch nicht prall gefüllt wie der Euter einen hiesigen Milchkuh, die zehn Mal so viel Milch gibt wie eine Kuh in grauer Vorzeit.
Welttierschutztag. Vor 180 Jahren wurde in Wien der erste Tierschutzverein gegründet. Vieles wurde seither erwirkt, einiges liegt aber noch im Argen, auch aus Sicht der Wissenschaft.
Das erste provisorische Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereins, damals nur für Hunde, wurde 1896 in Wien-Mariahilf eröffnet. Die Geschichte des ältesten Tierschutzvereins in Österreich geht aber noch weiter zurück. Er wurde 1846 gegründet, zu einer Zeit, als Tierschutz in der österreichischen Gesellschaft noch kein großes Thema war. Damals war es sogar noch üblich, Tiere als „Volksbelustigung” zu quälen, schildert ein neues Buch, das „180 Jahre Tierschutz in Österreich“ rekapituliert.
„Tierschutz hatte anfänglich eine anthropozentrische Sichtweise, wo nicht das Tier als fühlendes Wesen im Vordergrund stand, sondern der Mensch“, sagt Josef Troxler von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien im Gespräch mit der „Presse“. Die Humanität sollte durch den Tierschutz gefördert und das sittliche Gefühl der Menschen veredelt werden. „Grobes Handeln gegen Tiere und Tierquälerei waren verwerflich, um den Menschen vor Rohheit zu bewahren. Erst viel später hat man den Tieren auch Gefühle, Schmerzempfindung und Leidensvermögen zugestanden.”
Erst 1988 wurde in Österreich gesetzlich festgehalten, dass Tiere keine Sachen sind. Ein österreichweit geltendes Tierschutzgesetz, und nicht wie davor für jedes Bundesland ein eigenes, trat 2005 in Kraft. Dennoch gelten die Tierrechte immer noch nicht für alle Tiere einheitlich: Ein verletzter Hund sei laut dem Wiener Tierschutzverein juristisch besser gestellt als ein Schwein in einer Vollspaltenbucht, kritisiert Madeleine Petrovic, die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Sie sieht Bedarf zur Überarbeitung des Gesetzes. Auch Troxler wünscht sich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse besser in Tierschutzbestimmungen umgesetzt werden.
Petrovic sieht auch die Tiertransporte innerhalb Europas auf dem Landweg, aber auch in andere Erdteile, als nicht tiergerecht an. Wenn Tiere von Österreich nach Nordafrika transportiert werden, „werden sie geschächtet, das heißt betäubungslos geschlachtet”, sagt Petrovic. „Eigentlich würden die EU-Transportvorschriften verlangen, dass für das Tier bis zum Ort, wo es hinkommt, das europäische Recht gilt und dass es am Bestimmungsort so geschlachtet wird, dass es möglichst keine Qual und Angst erleidet, aber das ist nicht der Fall.”
Nutztiere „ausgeblendet“
Schon vor ihrem Tod werde am Transportweg brutal mit den Tieren umgegangen, sagt Petrovic. Sie spricht von Beinen, die gebrochen werden, damit die Tiere nicht herumlaufen, und von Rindern, denen die Hörner weggeätzt werden, wodurch die Tiere erblinden können. „Unsere Gesellschaft und unsere Politik blendet das Thema vollkommen aus”, sagt Petrovic.
Auch die Haltung der Tiere beschäftigt den Tierschutz aktuell. „Wir haben die Nutztiere durch Überleistung krank gemacht”, sagt Petrovic. Heute gebe eine Kuh etwa das Zehnfache an Milch und auch Hennen seien zur übermäßigen Ei-Produktion hochgezüchtet worden. Dadurch sei ihr Skelett so entkalkt, dass die Hühner sich leichter die Knochen brechen. Petrovic wünscht sich, dass sich mehr Menschen darüber informieren, wie mit Nutztieren umgegangen wird. Sie findet: „Alles, was so grauslich ist, dass wir es vor unseren Kindern verstecken müssen, ist unmoralisch und hat in einer Wertegemeinschaft nichts zu suchen.” Quelle: Die "Presse"
Wertegemeinschaft genau. Alles muss auch einen Wert haben. Sonst ist es völlig umsonst.
Der Palästina-Kumpel vom Hobbit-Anwalt führt eine gut laufende Praxis inzwischen. Und eines Tages war ein Patient aus der arabischen Community mit seiner Zahnbehandlung so zufrieden, dass er ihm aus lauter Dankbarkeit ein besonderes Geschenk machte: eine Schottische Faltohrkatze. Oder aus der persischen Kultur. Irgendetwas mit Kultur halt. Unser Zahnarzt in dieser Geschichte hatte zwar keinerlei Ahnung von Katzen und dem österreichischen Tierschutzgesetzt, nahm das Tier aber gutgläubig entgegen. Geschenke lehnt man nicht ab.
Im Sommer hat mir der Nachbar neben einer Schokolade auch eine Flasche Sekt geschenkt. Ich hatte in einer Notsituation für ihn ein wenig herumtelefoniert. Der Mann ist in der asiatischen Kultur beheimatet. Was so nicht stimmt. Beheimatet ist er in Wien. Und ich Depp habe den Sekt abgelehnt. Ich trinke keinen Alkohol. Der ertrinkt lieber in Schimpf und Schande. Der Nachbar dachte sich wahrscheinlich. Alkohol geht bei Hiesigen mit Stammbaum zurückreichend bis ins Dritte Reich immer. Die sind doch immer am Saufen. Die älteren Jahrgänge halt. Die Jüngeren nicht mehr so sehr. Die leben viel bewusster.
Dem Zahnarzt, den ich auch persönlich kenne, war also nicht bewusst, welche Katzenrasse er da geschenkt bekam. Kinder hat er auch. Und die freuten riesig über den flauschigen Familienzuwachs. Besonders der Sohn schloss die Katze sofort ins Herz. Der tollte ausgelassen mit der schottischen Fahltohrkatze herum und hielt die ausgelassene Bespaßung in mehreren Videos fest.
Wie es Kinder heutzutage so halten teilte der seine Clips am smarten Handystolz in der Schule mit seinen MitschülerInnen. Innen gibt es in der muslimischen Subkultur nicht. In Österreich werden Muslime nur noch als Bedrohung wahrgenommen in der veröffentlichten Meinung. Die wollen alle Kalifat statt liberale Demokratie.
„Für Muslimbrüder sind Schulen das Testlabor“
Islamismus. Die Muslimbruderschaft trage sehr erfolgreich ihre „Ideologie in den Mainstream des Islam hinein“, warnt Historiker Heiko Heinisch. Vor allem das Bildungssystem stehe im Visier.
Die Presse: In Frankreich, Deutschland und Österreich warnen die Sicherheitsbehörden verstärkt, dass islamistische Bewegungen wie die Muslimbruderschaft den Staat unterwandern. Warum häufen sich diese Einschätzungen derzeit?
Heiko Heinisch: Weil immer offensichtlicher wird, dass solche Organisationen tatsächlich staatliche Strukturen unterwandern und gleichzeitig versuchen, muslimische Gemeinschaften zu beeinflussen. Sie wollen diese Gemeinschaften von der Gesellschaft entfremden und segregieren. In Frankreich spricht man vom islamischen Separatismus. Sie versuchen, eine Gegengesellschaft zu schaffen – einen Raum innerhalb des Staates, in dem nach eigenen, islamischen Normen gelebt werden kann.
Wie erfolgreich sind die Muslimbrüder mit dieser Strategie?
Bislang sehr erfolgreich. Die Muslimbruderschaft besteht nicht nur aus einem Geheimbund und Kaderapparat. Sie hat zig Vorfeldorganisationen gegründet und den Charakter einer islamischen Graswurzelbewegung angenommen. Dadurch konnte sie ihre Ideologie in den Mainstream des Islam hineintragen und über Lobbyarbeit bereits Einfluss auf die Politik europäischer Staaten ausüben.
Wie stark ist die Organisation in Österreich aufgestellt?
Die Muslimbruderschaft selbst ist in Österreich personell nicht sehr stark vertreten. Wir gehen davon aus, dass es in ganz Europa weniger vereidigte Mitglieder gibt als in Ägypten. Allerdings haben sie in Europa bereits sehr früh Einfluss auf den organisierten Islam genommen. Schon in der Gründungsgeschichte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) lassen sich Muslimbrüder identifizieren, die hier involviert waren. Und heutzutage ist die IGGÖ sehr stark durchdrungen von der Millî-Görüş-Bewegung (türkisch-islamistische Strömung, Anm.), die der Ideologie der Muslimbruderschaft sehr nahesteht.
Die IGGÖ weist jegliche Verbindungen zur Muslimbruderschaft strikt zurück.
Es lassen sich etliche Verbindungen nachweisen, ideologisch, strukturell und personell. Das haben wir auch in unserem neuen Buch über die Muslimbruderschaft gezeigt. Ein ehemaliger Funktionär der IGGÖ, Jamal Morad, hat etwa im Jahr 2013 einem ägyptischen Fernsehsender ganz offen gesagt, dass er ein Kader der Muslimbruderschaft ist.
Der Verfassungsgerichtshof hat in seiner bisherigen Judikatur kritisiert, dass so ein Verbot diskriminierend sei, weil nur ein religiöses Symbol und der Islam alleine herausgepickt wird.
Ja, aber es geht hier nicht nur um ein religiöses Symbol, sondern darum, was es signalisiert. Und in diesem Fall signalisiert es eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Das tun andere Symbole wie das Kreuz oder die Kippa nicht. Das Kopftuch markiert ganz klar die Geschlechtsreife von Mädchen und sexualisiert sie dadurch. Letztlich wird das Kopftuch in allen Ländern, in denen islamische Kräfte die Macht erlangen, immer zu einer Verpflichtung.
Und in Italien beschloss die Regierung ein Verhüllungsverbot und eine 30-Prozent-Quote für ausländische Kinder an den Schulen.
An den Schulen in Italien gilt ab sofort ein Verhüllungsverbot. Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Mittwochabend ein entsprechendes Gesetzesdekret der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterschrieben. Meloni sprach im Vorfeld der Unterzeichnung auch von Maßnahmen, die die Bildung von „Ghettos“ verhindern sollen. Mit dem neuen Dekret wird auch eine Obergrenze von 30 Prozent für ausländische Schüler pro Klasse festgeschrieben.
Unter die 30-Prozent-Regelung fallen Kinder und Jugendliche, die nicht die italienische Staatsbürgerschaft haben, nicht in Italien geboren sind und nicht für mindestens zwei Jahre einen Kindergarten in Italien besucht haben. Für die Mittel- und Oberstufe gilt die Quote für Schülerinnen und Schüler, die zuvor nicht mindestens drei Jahre an einer italienischen Schule unterrichtet wurden. Die Obergrenze soll ab dem Schuljahr 2027/2028 gelten. Eltern, die nicht der italienischen Sprache mächtig sind, sind verpflichtet Sprachunterricht zu nehmen.
Das Verbot der Verhüllung besagt, dass das Gesicht nicht bedeckt sein darf, womit für Schülerinnen das Tragen von Burka oder Nikab nicht mehr zulässig ist. Auch das Tragen eines Helms oder einer Gesichtsmaske ist nun an Italiens Schulen verboten, sofern dies nicht aus gesundheitlichen Gründen nötig ist. Bei einem Verstoß gegen die Regel müssen Eltern mit Geldstrafen von 200 bis 1000 Euro rechnen. Quelle: Die "Presse"
„Wegen dieser Entwicklung werden sich islamistische Extremisten die Hände reiben: ‚Schaut her, wir Muslime sind in Europa die neuen Juden.‘ Das Zepter haben wir von den Ungeimpften übernommen.
Was aber in der Causa Katze mit schottischen Faltohren keiner der Beteiligten ahnte: Das Video landete auch bei einer Mutter eines Mitschülers, die von Berufs wegen Tierärztin ist. Als sie die Rasse erkannte, verstand sie keinen Spaß: Sie zeigte den Zahnarzt umgehend wegen Tierquälerei an. Schottische Faltohrkatzen fallen rechtlich nämlich unter den Begriff der Qualzucht. Ihre charakteristischen Knickohren sind das Resultat eines Erbschadens, der oft mit schmerzhaften Gelenk- und Knochenveränderungen im ganzen Körper einhergeht. In Österreich ist die Haltung und Weitergabe solcher Tiere strengstens verboten.
Ehe er sich versah, wurde der Zahnarzt von Amts wegen einbestellt und zu dem Vorfall ausführlich befragt. Bei der Vernehmung kam erschwerend hinzu, dass der Kater oder die Katze noch nicht kastriert/sterilisiert war. Theoretisch hätte das Tier also noch zur weiteren Vermehrung dieser Qualzucht dienen können. Im Laufe des Gesprächs wurde der Zahnarzt auch nach seinem ungefähren Monatseinkommen gefragt. Möglicherweise fühlte er sich in diesem Moment herausgefordert oder dachte, die Beamtenschaft hege Vorurteile ihm gegenüber, weil er kein waschechter Hiesiger ist. Das ist allerdings nur eine Mutmaßung.
Das Ding mit den kulturellen Wurzeln ist schon auch irgendwie ein Jammer. Erwähnt man diese Wurzeln nicht, brüllen einige sofort: Lasst euch ja nicht vereinnahmen, vergesst eure kulturellen Wurzeln nicht, vollumfängliche Assimilation verletzt eure Menschenwürde. Selbst dann, wenn man aus einem Land wie Afghanistan stammt, wo Frauen ohnehin keine Würde haben. Unglaublich eigentlich. Afghanische Frauen wollen nur Insider:innen retten. Die Palästinenser sogar Hiesige beim Würstelstand um 04:37. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin ich heute Nacht erst eingeschlafen. Ging einfach nicht.
Erwähnt man diese kulturellen Wurzeln aber zu prominent, ist man ratzfatz ein übler Rassist, der den Multikulturalismus ablehnt und lieber vom ‚Ethnopluralismus‘ spricht, also von der Vorstellung, dass Kulturen sich nicht vermischen sollen. Siehe auch dein Blog, brüllt der Scheißhausdämon. Du hast hier auch ein Alleinstellungsmerkmal. Merk dir das mal, setzt der Wortmacher, diese Ansage fort. Woraufhin ich mir denke, an einem anderen Ort. Wäre ich genauso im Arsch.
Einst ging man noch zum Griechen oder zum Italiener. Aber zum Araber gehen hat irgendwie rassistische Schlagseite. Man geht auch nicht zum Juden sondern in ein jüdisches Restaurant. Zwar ist man regelmäßig seinen Kebab mit Hingabe. Aber nicht beim Türken. Oder doch? Was ist jetzt mit dem Chinesen. Zum Chinesen geht man doch noch. Oder nicht? Da holt man sich doch regelmäßig sein Süß-Sauer oder sein Sushi. Aber Sushi ist doch Japanisch. Die Sprache ist ein scheiß Minenfeld. Und die Ukraine. Die ist auch ein Minenfeld. Und Gaza. Und in der Straße von Hormus sollen auch jede Menge Minen herumkugeln. Oder wurden die schon geräumt?
Der Zahnarzt kleckerte bei seinem Einkommen nicht, als der zu dem Thema von Amtswegen befragt wurde.
Recht zeitnah nach diesem Gespräch mit der staatlichen Obrigkeit flatterte dem Zahnarzt ein behördlicher Bescheid ins Haus. Darin wurde unmissverständlich klarstellt, dass ein Tier aus einer Qualzucht in Österreich strengstens verboten ist. Der Kater/Die Katze hätte im schlimmsten Fall auch zur Hehlerei mit illegal gezüchteten schottischen Fahltohrkatzen dienen können. Ebenfalls ein absolutes No-Go im österreichischen Tierschutzrecht. Das Endergebnis dieser gut gemeinten Gefälligkeit? Ein eingeschriebener Brief von der MA 60, dem Wiener Veterinäramt und Tierschutz. Wegen zu viel Fahltohr aus Schottland ist eine Strafe von 7.800 Euro zu entrichten.
Top Story. Woraufhin ich den Hobbit‑Anwalt fragte: Was geschieht eigentlich, wenn sich deine schottische Faltohrkatze mit einer ganz gewöhnlichen Hauskatze paart? Muss man dann nur die Hälfte blechen. Oder noch mehr? Wegen Rassenschande?
Ende
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