Freitag, 7. August 2026
Der surreale Fact-Checking-Crash-Dummie.
Bei der Elisabeth sitzt der Helm auch nicht immer richtig. ©️ Herrlich. Die Deutschen können es manchmal so wunderschön sagen.

Die 2. Deutsche-Bundesliga geht wieder los. Da geht schon was an Weltverdrängung. „Cooling Breaks“ gibt's keine mehr. Also ich könnte da schön aufs Häusl gehen.

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«Dios mío, ¿qué hemos hecho otra vez?»

Du pausierst doch eh schon dein Leben Lang, ein Gespenst im Menschengewand ohne Auftrag, beginnt der Wortmacher seinem Monolog, geklaut von den Salzburger Festspielen. Du Randfigur, die selbst am Abgrund zum Wahnsinn nur eine Nebenrolle spielt, ein Statist im eigenen Empfinden, im Kleinformat zerknüllt vom Leben und weggeworfen wie Fettpapier, ein Platzhalter ohne Funktion. Heute gibt es ja Platzhalter, die werden extra für das Warten in einer langen Schlange bezahlt. Zu meist von Herrschaftlichen, die etwas ganz Exklusives kaufen wollen und keine Zeit zum Herumstehen haben. Wie du. Ein Mitläufer ohne Orientierung, das bist du, der nur rein zufällig auf die richtige Seite wechseln könnte. Seit wann renne ich mit? Stimmt auch wieder. Wenn der rennt, der Schmäh, dann rennt der doch nur aufs Häusl. Wer? Der ist doch nur ein Schatten seiner selbst, ein Strichmännchen, von den Verhältnissen wie eine unleserliche Notiz auf Papier gekritzelt mit Bleistift. Das Leben, wie ein wunderschönes Porträt einer Frau (mit Oberweite - du Schwein), mit Kreide auf den kochend heißen Asphalt gemalt, aber der große Regen bleibt aus. Gestern kam er dann doch noch. Aber das war kein Regen. Das waren Sturzbäche. Im Pinzgau und im Pongau gingen schwere Gewitter nieder. In Tirol gingen vor allem im Zillertal einige Muren ab.

Du hingegen gehst niemanden an. Alter Ego Verfall. Fallen „Die Alten“ in diesem Format auch gegenseitig übereinander her und klicken sich gegenseitig weg, oder machen sie das nur mit dir?, fragt der Scheißhausdämon belustigt. Woher soll ich das wissen?
Was ich aber weiß. Analog, wo anna wie du dauernd log - meinen Wahrheit ist nicht zumutbar, sind die völlig harmlos. Aber gib den nur einen Hauch von Macht, nur einen Hauch von Autorität, und sie sind nicht mehr zu stoppen. Dann machen die Brexit statt Exit. Und die Jungen zahlen die Zeche für den Lebensekel der Alten, für deren Weltverachtung. Und erzähl mir jetzt nicht die gibt es nicht.

Die Alten wählen nicht Zukunft, sie wählen die Nostalgie. Nicht den Vorsprung (durch Technik), sondern den Rückzug in den eigenen Schrebergarten der wehrhaften Menschenfeindlichkeit, wo sie mit den Mitteln der demokratischen Teilhabe gegen jeden zivilisatorischen Fortschritt wettern.

Doch was heißt hier überhaupt zivilisatorischer Fortschritt? Vieles verschlimmbessert sich doch nur. Der technikgetriebene Fortschritt ist von Natur aus oft zutiefst altersfeindlich: Jeder Prozess wird auf Tempo und absolute Effizienz getrimmt. Ein Fortschritt, der den Menschen abhängt, ist am Ende ein Fortschritt gegen ihn. Wer älter wird, spürt diese Kälte zuerst in einem System, das ihn nicht mehr mitnimmt, sondern überholt, überfordert und überrennt. Ein Fortschritt, der sich stolz zivilisatorisch nennt, in Wahrheit aber eine kalte, technokratische Altersfeindlichkeit offenbart.


Also so was das jetzt nicht gedacht.

Nicht Exit, sondern Brexit ist die Devise der Alten. Aus Angst vor dem Verfall, davor, auf dem Abstellgleis zu landen und ein Fall für die Pflege zu werden, der die Sozialtöpfe über Gebühr belastet – unnütz, unwichtig, unförmig –, fällt ihre Wahl dann auf Parteien, die ebenfalls den Verfall beschwören, die durch das Schüren von Ängsten vor Überfremdung und angeblichen kulturellen Fremdkörpern ein Feindbild an die Wand malen, um aus genau diesen Glutherden der Angst das eigene politische Kapital zu schlagen. Genau.

Studien und demoskopische Analysen (wie von Infratest dimap, Foresight oder der Bertelsmann-Stiftung) zum Wahlverhalten in Deutschland und Österreich zeigen, dass Rentner und die Generation 60+ keineswegs eine monolithische Blockwählerschaft bilden, sich jedoch deutliche Schwerpunkte abzeichnen: Ältere Wähler tendieren überdurchschnittlich stark zu den traditionellen Volksparteien – in Deutschland vor allem zu CDU/CSU und SPD, in Österreich klar zur ÖVP –, da sie oft ein hohes Bedürfnis nach politischer Stabilität, Verlässlichkeit und Bewährten besitzen und zudem eine überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligung aufweisen. Während linke oder grüne Parteien bei älteren Jahrgängen moderat abschneiden und jüngere Parteien oder Neugründungen es schwer haben, profitiert der rechte Rand (wie die AfD in Deutschland oder die FPÖ in Österreich) laut Analysen zwar primär von jüngeren und mittleren Alterskohorten, gewinnt jedoch – getrieben durch Zukunftsängste und Skepsis gegenüber gesellschaftlichem Wandel – inzwischen auch in Teilen der älteren Bevölkerung an Zuspruch. Quelle: Gemini

Liegen AfD, FPÖ und in Deutschland Die Linke bei den Jungen tatsächlich vorn?

Nein, nicht pauschal, aber sie erzielen dort starke und polarisierende Ergebnisse: Die AfD (besonders bei jungen Männern in Deutschland) und die FPÖ (in Österreich) erreichen bei jüngeren Wählern oft überdurchschnittlich hohe Werte. Die Linke punktet vor allem bei Schülern und Erstwählern in Deutschland ebenfalls stark, während sich die übrige junge Wählerschaft auf andere Parteien verteilt.

Jetzt kann ich das mit den Alten wieder streichen. Und das findest du jetzt lustig? Ziemlich lustig sogar.

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Nicht wahr. Eine belanglose Zahl bist du, im stetigen Hintergrundrauschen endloser Zahlenkolonnen, und Kolonnen von frisch ausgehobenen Gräber. Die Ukraine kann sich gegen ballistische russische Raketen nicht mehr verteidigen. Im ORF Teletext wieder 17 Tote. Und laut ukrainischen Behörden wurden mindestens fünf Mitglieder einer Familie durch eine nordkoreanische Rakete im Dorf Raduschne getötet. Das hat schon Gaza-Dimensionen.

Nordkorea. Töten seit Jahren in Europa Menschen und niemanden regts mehr auf. Mich auch nicht. Diese Toten füllen nur noch die Statistik, die sich hier niemand mehr anguckt. Du liegst doch nicht am Strand oder wanderst durch die Berge und sagt dann zum/r Hüttenwirt/in: „Ich hätte gerne ein kühles🍺, eine Brettljause und die neuesten Opferstatistik aus der Ukraine.“. Was die Menschen hier wirklich bewegt war eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig.

In der Nacht auf Mittwoch (5. 8.) ist auf der Start- und Landebahn «Südpiste» des Flughafens Leipzig/Halle nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor eine Drohne sichergestellt worden. An der Drohne befand sich Sprengstoff. Der Flughafen wurde vorübergehend gesperrt, mehrere Flugzeuge, darunter eine Passagiermaschine, wurden umgeleitet.

Währenddessen kam es zu einem zweiten Vorfall: Als ein Frachtflugzeug wegen der gesperrten Landebahn durchstarten musste, kollidierte es mit einem unbekannten Flugobjekt. Nach der Landung in Hannover wurden keine Spuren eines Vogelschlags gefunden. Deshalb prüfen die Ermittler, ob es sich bei dem Flugobjekt um eine zweite Drohne gehandelt haben könnte. Möglicherweise wäre diese dazu gedacht gewesen, den mutmasslichen Anschlagsversuch zu beobachten oder zu filmen. Wrackteile einer zweiten Drohne wurden bisher aber nicht gefunden. Quelle.: "NZZ"

Parteiübergreifend wird die sofortige Einberufung des Nationalen Sicherheitsrats gefordert. »Ob es Russland war oder ein anderer Akteur – fest steht, dass es ein Angriff auf deutsches Territorium war«, sagt Adis Ahmetović, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. »Wir müssen das Signal aussenden, dass wir jeden Millimeter des deutschen und des Nato-Territoriums verteidigen.«

Wie der Vorfall in Leipzig erneut zeigt, klaffen weiterhin eklatante Sicherheitslücken. So wurde die sprengstoffbeladene Drohne offenbar erst innerhalb des Flughafengeländes und dazu in der Nähe dort geparkter ukrainischer Antonow-Transportflugzeuge entdeckt – und das von einem Busfahrer, also eher durch Zufall und nicht etwa frühzeitig bereits im Umfeld durch ein funktionierendes technisches Detektions- und Abwehrsystem. Quelle: spiegel.de

Das interessiert die Menschen. Das der Busfahrer ziemliches Glück hatte. Weil der Zünder der Drohne defekt war und deshalb keine Explosion auslöste.

An Kreativität / Ein Feuerwerk der Sprachgewalt / einen Orkan aus Metaphern / eine Eruption der Poesie / Kaskadenfall aus Vokabeln / oder was mit Bandscheiben / diese guten alten Schellacks des Verfalls / die eher selten zu einem Tornado der Ekstase werden / außer du wirst Abhängig von Scherzmittel. Eine Sinfonie der Superlative - Legislative - total im Arsch in den USA / Der Trump hat schon wieder zwei neue Exekutivverordnungen unterzeichnet, die das Geburtsortsprinzip der Staatsbürgerschaft ins Visier nehmen.

Präsident Trump unterzeichnete am Donnerstag zwei Exekutivverordnungen, die darauf abzielen, die Zahl der Personen, die Anspruch auf die Staatsbürgerschaft aufgrund ihres Geburtsrechts haben, zu begrenzen und gegen den sogenannten „Geburtstourismus“ vorzugehen, bei dem Frauen in den Vereinigten Staaten gebären, um ihren Neugeborenen automatisch die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Quelle: 📰

Und heißt hier niemand. Ich habe ukrainische Nachbarn. Welchen Wert hat das Leben im Krieg? Weniger als ein Ticket für die Bahn. Bei einer Drohnenattacke auf den Bahnhof in der Stadt Losowa im ostukrainischen Gebiet Charkiw kamen nach Behördenangaben zwei Männer ums Leben. Acht Verletzte gab es laut den Behörden zudem nach einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Balaklija. Quelle: orf.at. In dieser Meldung sterben noch mehr Menschen.

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Deines zählt nichts, nix, nada. Der kleinstbürgerlichen Matrix entsprechend muss sich ein Leben auch immer auszahlen, wie eine Firma, in der ein Teilhaber/in von den anderen ausbezahlt wird oder Erben.

Apropos Erben:
Mango-Gründer Antic. Am Berg wollte er sich mit dem Sohn aussprechen - dann stürzte er in den Abgrund. Vatermord oder Familientragödie? Die Ermittlungen gegen den Mango-Erben Johnathon Andic sind in Spanien zur nationalen Obsession geworden. Immer neue Details sie kann durch wie beim Schizophrenisten der Urin in die Unterhose. Das Nachträufeln. Ist wie Nachtreten des Verfalls. Da fällt man eigentlich zuerst organisch und dann menschlich oder ist es genau andersherum?

Der Camí de les Feixades führt am Fels entlang auf die Ostseite des Berges. Am Ende des Wanderwegs thront ein Benediktinerkloster, in dem eine Marienfigur steht: »la Moreneta«, Kataloniens Schutzpatronin. 1940 kam SS-Reichsführer Heinrich Himmler hierher und suchte nach dem Heiligen Gral. Noch heute halten am Berg Menschen nach Ufos Ausschau. Die Mythen des Montserrat kennt in Katalonien jedes Kind. Jetzt kommt ein weiteres Geheimnis dazu.

Was genau passiert ist an jenem wolkenlosen Dezembertag, weiß nur Jonathan Andic. Sicher ist, dass Vater und Sohn, damals 71 und 43 Jahre alt, am Vormittag gemeinsam aufbrachen. In der Stille des Berges, so hieß es, wollten sie sich aussprechen. Der Sohn stellte seine Mercedes G-Klasse am Parkplatz ab. Gemeinsam stiegen sie die 207 Stufen hinauf.

Aber nicht mehr gemeinsam hinab. Das steht so nicht im SPIEGEL 32/2026

Wie heftig der Konflikt gewesen sein muss, zeigt eine Nachricht an den Vater aus dem Juli 2024. Die Ermittler konnten sie aus seinem Handy auslesen: Einen Sohn wie ihn zu haben, sei »das Härteste«, was einem Vater passieren könne, schrieb Jonathan. In der Therapie mit Julia habe er sich an einige Diskussionen erinnert: »Kein Wunder, dass du gedacht hast, ich wäre sogar fähig, dich zu töten.«

Capaz de matarte. Fähig, dich zu töten.

Ganz Spanien kennt diesen Satz. Und kaum jemand glaubt, dass er ein vorteilhaftes Licht auf Jonathan Andic wirft. Dem Sohn wird auch eine Geld-Obsession nachgesagt. Was ich nachvollziehen kann.

Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 15.000 Mitarbeiter in 120 Ländern. Mango macht Fast Fashion, immer ein bisschen zeitloser als der Konkurrent Zara. Die Geschäfte laufen prächtig. Zuletzt lag der Jahresumsatz bei 3,8 Milliarden Euro. Das Vermögen von Isak Andic wird auf rund 4,5 Milliarden Euro geschätzt.

Da kann man sich im Leben schon mal verschätzen, bespaßte mich der Wortmacher, als ich mir diese Reportage vorlesen ließ von einer weiblichen KI-Stimme. Die spricht deutsche Namen gerne Englisch aus. Ziemlich lustig. Und was wird aus den menschlichen Vorleser:innen? Gute Frage.

Das kleinstbürgerliche Leben darf niemals ein Nullsummenspiel sein im Spiel der Eitelkeiten, will mal schon auch auf seine Kosten kommen, du peinlicher Kostgänger, eine Nummer kleiner bist du, eine ganz kleine Nummer.

Auftragsnummer.

Dazu hätte ich noch eine ganz kurze Geschichte zu erzählen. Da hatte ich nur so zur Unterhaltung hingeklickt. Ganz toller Relaxstuhl auf willhaben.at. So gut wie unbenützt. Im Original kostet der stolze 349 € beim XXXLutz. Keine vier Monate alt das schöne Teil. Das Inserat zeigt auch nur das Originalfoto vom XXXLutz. Auf Nachfrage schickte sie mir drei Fotos von ihrem Stuhl. Mit der Anmerkung. Die Kamera ihres Handys ist nicht so gut. Da war ein riesiger Fleck auf der Sitzfläche zu sehen. Daraufhin fragte ich noch: Haben sie noch die Rechnung auf der man auch die Auftragsnummer sehen kann?

Der ist gut, findet selbst der Scheißhausdämon, der normal kein gutes Haar an mir lässt. Wie einst die Um2. Die Ästhetik der Erniedrigung. Oder stürmt sie in ihrer Erinnerung wieder mein Kinderzimmer, wenn sie in ihrem über alles geliebten Garten herumwerkelt? Gute Frage. Ob ich heute noch in ihrer Erinnerung auftauche oder ob sie mich ganz und gar ausgelöscht hat aus ihrem Bewusstsein. Weil dann ist/war ja alles umsonst. Das auch noch. Ich bin hier schon mit gratis überfordert. Und schon hat nichts einen Wert was ich mache. Na ja. Wer wird denn immer so kleinlich sein. Endlich hat eine dieser Wortorgien, die an die Verhältnisse in Sodom und Gomorrha gemahnen, mal einen guten Ausgang. Was man vom Sturm auf Ceuta nur bedingt sagen kann.

Einige Analysten merkten an, dass der Mangel an Solidarität mit Spanien in einer Zeit, in der es einer äußeren Bedrohung ausgesetzt war, ein Hinweis auf die Schwierigkeiten des Kontinents sei, Autorität auf der globalen Bühne zu projizieren.

Herr Haass vom Council on Foreign Relations sagte, er glaube, dass der Mangel an Einigkeit das grundlegende Problem für Europa bei der Gestaltung seiner Zukunft unterstreiche.

„Das Ganze“, sagte er, „ist viel weniger als die Summe seiner Teile.“ Quelle:📰

Was heißt hier Kontinent. Der Mann hätte von der Europäischen Union schreiben müssen, die wieder einmal vor der Zerreißprobe steht. Wegen der Bilder. Die ihre ganz eigene Sprache sprechen.
Bilder machen Politik. Es sind die Bilder, wie Zehntausende Migranten aus Marokko ein winziges Stück spanisches Territorium an der nordafrikanischen Küste stürmten, die in den Köpfen hängenbleiben – und nicht, wie die spanische Armee in kürzester Zeit wieder 70 000 Menschen von den 72 000 zurück nach Marokko schiebt, während ich mit Billa Reisen ins zauberhafte Marokko reisen könnte.



Ähnliche Vorwürfe erhebt auch Juan Jesús Vivas, der Regionalpräsident der 85.000 Einwohner zählenden Exklave. „Die Leute sehen dies nicht als Migrationskrise; es war im Grunde ein Angriff”, sagte der Konservative zur spanischen Tageszeitung „El País“. „Die Leute hatten das Gefühl, dass dies, wenn auch nicht orchestriert, so doch zumindest von Marokko gefördert oder zugelassen wurde.“ Er erinnerte an den Juni 2021, als die marokkanischen Behörden schon einmal die Kontrollen gelockert hatten und rund 10.000 Menschen in die Exklave geströmt waren. Damals war die Regierung in Rabat unter anderem deshalb verärgert über Spanien, weil es einem Anführer der Westsahara-Unabhängigkeitsbewegung eine medizinische Behandlung ermöglicht hatte. Quelle: Die 'Presse'

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Wehe sie halten mich für zynisch. So sind die Verhältnisse. Viel zu viel geschieht gleichzeitig. So war das früher auch. Aber da wusste man so gut wie nichts darüber. Der Sturm auf Ceuta spielt natürlich Rechtsparteien hier in die Hände. Diese Bilder haben sehr wahrscheinlich Auswirkungen auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im September.

Dennoch geben spanische Medienberichte, wonach sich unter den Ceuta-Migranten verurteilte Dschihadisten befinden könnten, Anlass zur Sorge: Demnach habe der Staatsschutz der spanischen Nationalpolizei Überwachungsvideos analysiert und so mindestens zwölf Personen identifiziert, die in der Vergangenheit im Zusammenhang dschihadistischer Straftaten festgenommen bzw. verurteilt und in der Folge nach Marokko deportiert wurden. Die jungen Männer sollen sich über soziale Netzwerke, Memes oder Kurzvideos radikalisiert haben – und nicht, wie in früheren Zeiten, über hierarchische Strukturen großer terroristischer Organisationen. Quelle: Die 'Presse'

So ist es - möglicherweise. Möglich ist ja alles. Haben sie schon von dieser Katze gehört? Oder war es doch ein Hund. Egal. Die Katze oder der Hund waren viel zu dick. Jetzt haben die Katzen oder Hundehalter ihren Liebling unter der Hand mit Ozempic behandelt. Und es wirkt.

Off-Label-Einsatz: Manche Tierärzte in den USA nutzen GLP-1-Medikamente bereits experimentell (Off-Label) bei schwer zuckerkranken Katzen oder extremen Härtefällen – allerdings unter streng kontrollierten Labordosierungen. Wenn in den Medien also von funktionierenden „Ozempic-Katzen“ die Rede ist, handelt es sich genau um diese kontrollierten Versuche oder angepasste Tiermedizin. Die Vermarktung und Zulassung solcher Tiermedikamente wird für 2027/2028 erwartet. Quelle: vetline.de

Der Sturm der Entrüstung. Über die Butterberge? Geh. Butter soll zur Zeit der letzte Schrei sein in den sozialen Medien. Warten sie ich muss gucken.

Butter ist zum Anschauen da, Ozempic für den Körper

In der Gastronomie und im Netz wird die Butter derzeit exzessiv als Gefühlsträger zelebriert, verkommt dabei aber zunehmend zum rein visuellen Requisit. Während Promis wie Kourtney Kardashian ihre Datteln mit Butter füllen und Influencer für Klicks sogar direkt vom Butterblock abbeißen, dient das Fett meist nur der Inszenierung. Selbstdarsteller setzen auf Selbstoptimierung, wie das Protein-Popcorn von Khloe Kardashian oder die Protein-Ramen des YouTubers Rezo zeigen, während Modemarken wie Moschino Essen zu Accessoires machen.

Dem dekadenten Butter-Kult im Netz steht jedoch ein realer Schlankheitswahn und der Vormarsch von Abnehmmitteln wie Ozempic gegenüber. Genuss und Butter-Exzess beschränken sich daher meist aufs Bild: Der digitale „Food Porn“ soll die Sehnsucht nach Geschmack stillen, den echten Appetit ersetzt er jedoch nicht. Quelle: Die 'Presse'/ etwas gekürzt.

Es geht also nur noch um die Bilder. Um die Bildsprache. Wer heute noch gerne isst muss mindestens Generation Ü-50zig sein. Dier Jungen & Hippen essen sich nur noch an Hochglanzbilder satt. Dazu gab es auch im ZDF eine Doku.

Make me beautiful – Perfekt um jeden Preis
Schöner, glatter, dünner – der Druck, perfekt zu sein, bestimmt das Leben vieler Frauen. Nie gab es mehr Schönheitseingriffe als heute. Die Doku begleitet Frauen, die teils große Risiken eingehen und viel Zeit und Geld investieren, um ihren Körper zu optimieren.
Unerreichbare Ideale prägen eine ganze Generation
In einer Welt, in der Social Media zum Alltag gehört und die Grenzen zwischen realen und künstlich veränderten Menschen und Bildern verschwimmen, stehen vor allem junge Frauen unter dem Druck, unerreichbaren Idealen von Schönheit zu entsprechen.

Die Dokumentation "Make me beautiful - Perfekt um jeden Preis" zeigt, wie gesellschaftliche Erwartungen, Medien, Unternehmen und Social Media das Selbstbild einer ganzen Generation prägen – und wie weit die Frauen bereit sind, im Namen der Schönheit zu gehen.

Den Wunsch, schön zu sein, teilen alle Protagonistinnen des Films. Paula, eine junge Sportinfluencerin in den Startlöchern ihrer Social-Media-Karriere, versucht, dem perfekten Fitness-Ideal zu entsprechen, und geht dabei streng mit sich ins Gericht, wenn mal eine Trainingseinheit ausfallen muss.
Streben nach Perfektion: ein nie endender Prozess
Reality-TV-Star Melody nimmt gefährliche Operationen in Kauf, um ihr Aussehen immer weiter zu optimieren. Für sie ist der Weg zum "perfekten Körper" ein nie endender Prozess. Alexandra und ihre Freundinnen zeigen, wie selbstverständlich Botox und andere kosmetische Eingriffe für sie zum Alltag gehören.

Die 15-jährige Influencerin Isi erfährt beim Arztbesuch von den dramatischen Konsequenzen der zahlreichen Produkte, die sie in ihren Pflegeroutinen verwendet.

Die Protagonistinnen sprechen offen über ihren Alltag, ihre Routinen und Grenzerfahrungen. Sie zeigen, was sie im Namen der eigenen Optimierung tun. Sie erzählen, warum. Und sie sagen selbst, was sie daran begeistert und wo sie ins Grübeln kommen. Kein Erklärstück, keine Einordnung von oben, sondern echte Geschichten aus einer Welt, in der Schönheit für viele zum Teil der Identität geworden ist.
Der Film stellt die Frage, welchen Preis wir bereit sind zu zahlen, um den Schönheitsidealen der modernen Gesellschaft so nah wie möglich zu kommen. Quelle: https://www.zdf.de/play/dokus/zdfinfo-make-me-beautiful-100/zdfinfo-make-me-beautiful-perfekt-um-jeden-preis-100?utm_source=copilot.com

Ich nickte da weg. Und als sich wieder aufwachte hatten sie einen jungen Kerl die Beine zertrümmert und dann wieder neu zusammengesetzt und verlängert. Von 170cm auf über 180cm. Noch ging der aber auf Krücken. Was ist nur los mit den Jungs?

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Generation Ü-50zig - weißer heterosexueller Kerl im Gespräch mit Ü-80zig . Ebenfalls von der heterosexuellen Stange:

Essstörung. Goadfather. Ich habe eine Essstörung.

Der Goadfather: Wer stört dich beim Essen?

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Das ist doch ein wunderbarer Running Gag, mit einem Funken Wahrheit, der sehr gut diese Generationen beschreibt. Wir reflektieren auch nie unser Verhältnis. Über mein kleines Handicap sprechen wir auch nicht. Da gibt's nix zu besprechen. Dafür bin ich zu ruiniert.
Gespräche, die tiefer ins Familiare führen, lehnen wir auch ab. Wir reden übers Wetter. Über die schreckliche Dürre. Und das sehr ausführlich. Ich bringe da auch keine seichten Feminismus-Schmähs. Was weiß ich über den Waldbrand in Niederösterreich. Der Großbrand in einem Föhrenwald in Niederösterreich ist zwar unter Kontrolle – doch die Löscharbeiten forderten den Helfer einiges ab. Sogar sechs Verletzte sind mittlerweile zu beklagen. 250 Feuerwehrleute stehen noch immer bereit, um Glutnester im trockenen Wald aufzuspüren und zu entfernen. Viele der Feuerwehrleute gehören zur Freiwilligen Feuerwehr. Ein unverzichtbares Kultur in Österreich. Männeranteil um die 90%.

Auf X schreibt garantiert wieder eine männerhassende Person, die zwar schon gelesen werden möchte, aber nicht von Cis-Männer: Mein Mitgefühl für Feuerwehrmänner hält sich in Grenzen. Die löschen ja nur die Brände, die sie selbst gelegt haben.

Pascale Soulier sitzt im Abendlicht und raucht eine Zigarette. Neben ihr, vor dem Rathaus von Biganos mit seiner neoklassizistischen Fassade und der Inschrift »Liberté. Égalité. Fraternité«, weht die Trikolore.

Die Straßen von Biganos sind leer, nur manchmal rast ein Feuerwehrwagen vorbei.

Soulier ist erschöpft. »Dieses Feuer ist brutal«, sagt sie. Sie arbeitet für die Verwaltung dieser Gemeinde an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Seit vergangener Woche brennt hier der größte Wald Westeuropas, 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Noch immer ist sie schockiert, wie schnell alles passiert ist: »Am Mittwoch voriger Woche ging es los.« Eine Nachbargemeinde nach der anderen wurde geräumt: Lège-Cap-Ferret, Andernos, Lanton. »Es war wie eine Dominoreihe«, sagt sie. »Klack, klack, klack.« Die Menschen kamen nach Biganos, in den Ort südwestlich von Bordeaux, den die Präfektur zum Aufnahmezentrum bestimmt hatte. Quelle: SPIEGEL 32/2026

Aber ist dass nicht schrecklich. Ach wo. Was bringt es von einem Haus am Meer zu träumen, wenn es nur zur Donauinsel langt. Ich habe wieder den Typen mit der Hundescheiße am Hals. Könnte natürlich auch eine Frau sein. Der eine Hundehaufen gestern war so postiert, dass du nicht ins Wasser gehen kannst wegen dem Haufen. Aber du gehst doch eh nicht ins Wasser. Stimmt auch wieder. Das traust du Kleinstbürgerlichen zu? Natürlich. Denen ist alles zuzutrauen. Auch im positiven Sinn? Ja, selbst da gibt's Ausreißer.

Die 'Presse' titelte am Mittwoch.
Land der trockenen Äcker. Wer soll für den Schaden aufkommen der den Bauern durch die lang anhaltende Trockenheit entstanden ist? Wer soll für die Missernten bezahlen? Nein die Bauern für die Missernten entschädigen? Der Bauernstand ist ein ganz eigener Stand. Der steht außerhalb jeder Volkswirtschaft. Nicht außerhalb der Volkswirtschaft. Vom freien Markt entkoppelt. Durch erhebliche EU-Subventionen, staatliche Eingriffe und Dürrehilfen. Trotzdem sind die Landwirte als Lieferanten von Nahrungsmitteln, Nachfrager von Maschinen und Pfleger der Kulturlandschaft ein unverzichtbarer Teil des Wirtschaftskreislauf, lauf Hase läuft, durchs verschneite Mühlviertel. Durch den staatlichen Schutzschirm unterliegen wie Bauern nicht den klassischen Regeln des Insolvenz- und Marktrisikos. Dieser Sonderstatus verdankt sich der strategischen Bedeutung der Lebensmittelversorgung, führt aber dazu, dass die Agrarbranche nach eigenen, stark regulierten Spielregeln funktioniert.

Aktuelle Studien zeigen, dass das europäische Agrarsubventionssystem durch pauschale Flächenprämien und die indirekte Förderung von Tierfutter den Ertragsanbau von Standard-Getreide, Mais und Futtermitteln wirtschaftlich belohnt, während der arbeits- und risikoreiche Anbau von Obst, Gemüse und Nischenkulturen finanziell benachteiligt wird – worauf Landwirte rein ökonomisch mit Spezialisierung und Monokulturen reagieren. Quelle: Das auch noch.

Die Landwirtschaft „müsse „nachhaltiger werden“ – in Form von „mehr Humus, Bäume und Hecken“, besserem Schutz von Feuchtgebieten und Gewässern sowie hitze- und trockenheitsresistente Sorten.

Das ist noch nicht alles. Der Vizepräsident des österreichischen Bauernbund heißt Norbert Totschnig von der ÖVP. Für den Klimaschutz in Österreich ist ebenfalls der Norbert Totschnig (ÖVP) zuständig. Er leitet das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Im Zuge der Neugliederung der Ministerien im Frühjahr 2025 wurde der Bereich Klima- und Umweltschutz in sein Ressort eingegliedert. Sieht das nicht irgendwie nach einem leichten Interessenskonflikt aus?

Wie soll jemand glaubwürdig Renaturierungs- und Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, wenn er gleichzeitig als Vizepräsident des Bauernbundes die Interessen der Agrarlobby vertritt?

Anders gefragt:
Ist es für einen Minister überhaupt möglich, als Bauernbund-Vizepräsident die Anliegen der Landwirtschaft zu vertreten und parallel neutral über Renaturierungsauflagen zu entscheiden?“
Kann ein Bauernbund-Vizepräsident als Klimaschutzminister beim EU-Renaturierungsgesetz unbefangen handeln, oder sitzt hier der Bock als Gärtner am Verhandlungstisch?

Der Weizenpreis an der Pariser Warenterminbörse stieg im Juli um rund 20 Prozent auf 245 Euro je Tonne, ging dann aber wieder bis heute auf 221 Euro zurück. Die Produktionskosten würden bei 300 Euro je Tonne liegen, damit sei es ein Minusgeschäft für die Bauern, sagte AMA-Verwaltungsratschef Lorenz Mayr. Der Weizenpreis müsse „dringend“ nach oben gehen

Wie die scheiß Temperaturen.
Egal. Weißes Mehl soll sowieso ein Killer sein. Die haben eine neue Platte herausgebracht. Nicht die Killers - The Strokes.

The Strokes halten sich auf ihrem siebenten Album „Reality Awaits“ lebendig, indem sie sich auf eine Ebene höchster Künstlichkeit schrauben. Autotune und Keyboards dominieren nun bei der seit 25 Jahren aktiven Garage-Rock-Band. Quelle: Die 'Presse'

Und so tastest du dich von einem Artikel zu einem anderen Artikel. Und von einem Augenblick zum nächsten. Was anderes habe ich nicht. Zielstrebig ist in meinem Fall ein Schimpfwort.

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