Sonntag, 12. Juli 2026
Der Partycrasher hat das Feiern verlernt
der imperialist, 12:56h
Ich: Ja nichts ändern inhaltlich.
Gemini: Passt, genau so ist es. Der Tonfall, die kleinen Brüche und der Rhythmus deines Textes bleiben absolut unangetastet – nur die Grammatik, Interpunktion und offensichtliche Tippfehler wurden sauber durchgezogen.
„Porca miseria!“
Sachen gibt's:
Beim Hofer gibt es Grillies. „Ideal für Deppen“ stand da. Oha, dachte ich mir und errötete innerlich leicht. Jetzt weiß schon das Brot zum Aufpacken über mich bestens Bescheid. Leserbrille hatte ich keine zur Hand. Die war im Rucksack unter den Einkäufen vergraben wie meine eigentliche Persönlichkeit unter den Trümmern des Versagens. So ein Blödsinn. Ich habe nicht versagt. Ich bin gescheitert. Das ist ein riesiger Unterschied. Wenn du das sagst, feixt der Scheißhausdämon den S. imitierend, der sich tatsächlich nach Wochen mal wieder auf WhatsApp gemeldet hat.
Woraufhin ich ihm geschrieben habe: Du kannst dich jetzt nicht melden. In meinem Text steht es anders. Beim Versagen scheitert man an sich selbst. Man bleibt hinter den eigenen Möglichkeiten zurück (siehe die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Paraguay); beim Scheitern hingegen ist die Aufgabe nicht zu bewältigen. Siehe wiederum die österreichische Fußball-Nationalmannschaft, die an Spanien scheiterte. Und ich bin nun mal kein Kartoffeldeutscher. Sagt man das heute so in gewissen Kreisen? Kartoffeldeutscher. Sauerbraten-Alemanne? Dunkeldeutschland-Aufheller? Ich weiß es nicht. In Deutschland ist das Sprechen noch viel komplizierter als in Österreich:
In Österreich sagt der FPÖ-Abgeordnete Manuel Litzke im Hohen Haus einfach, was Sache ist – in seinen Augen. Denen kannst du trauen. Der ist gut.
Litzke sprach davon, dass die Bundesregierung ein Land hinterlasse, „das geprägt wird von marodierenden Migrantenbanden, von Massenmigration und Islamisierung“: „Ein Land, wo der ÖVP-Innenminister tatenlos zuschaut, wenn einheimische Mädchen von migrantischen Grooming-Gangs missbraucht und sexuell ausgebeutet werden.“ Menschenrechte würden offensichtlich „nur für Ausländer und nicht für die eigene Bevölkerung gelten“. Quelle: Die „Presse“
Das sitzt. So eine Botschaft kommt beim Volk an. Das sitzt wie maßgeschneidert. Mit Reform‑Geschwafel gewinnst du keine Wahl. Mit irgendwelchen Reformen lässt sich kein Trend stoppen. Die FPÖ ist allen anderen Parteien uneinholbar davongeeilt, ohne auch nur den Ansatz eines politischen Konzept zu haben, wie dieses Land tatsächlich zu reformieren wäre. Die drei apokalyptischen Reiter der Sozialstaats sind: Pensionen/Gesundheit/Pflege. Und irgendwann wird der staatliche Schuldendienst sich bedenklich räuspern. Mit den Kapitalmärkten lässt sich nicht gut Schmäh führen.
Hauptsache, sich nicht festlegen als Opposition. Hören Bürger:innen von Regierenden: ‚Wir machen unsere Systeme zukunftsfit‘ oder ‚Wir stellen die Weichen für eine nachhaltige Zukunft‘, drehen sie sich mit Grausen ab. Kommt mir nicht mit modernen Rahmenbedingungen. Der Bus kommt nicht, die Bahn fährt nur durch, und ihr investiert mutig in die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes. Nix für ungut. Aber „Stuttgart 21“ jetzt eher 2031. Schon a bissl tragisch-komisch.
Versuch mal, folgende Fakten in einen vollmundigen Politiksprech zu übersetzen, der sich auch positiv in Umfragen niederschlägt:
Die Konsolidierungsmaßnahmen der Bundesregierung werden zwar auf viele Schultern verteilt, aber auf manchen Schultern lasten sie schwerer als auf anderen. Zu diesem Schluss kommt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer neuen Analyse. Die Experten der Notenbank haben die Verteilungseffekte der Maßnahmen analysiert.
Von den Maßnahmen in der Sozialversicherung und bei Familienleistungen – das wären die Pensionsanpassung, Änderungen bei Arbeitslosenversicherungsbeiträgen, die Familienbonus-Reform, die Nicht-Indexierung von Familienleistungen, der Aktivitätsfreibetrag für Pensionisten, die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage und das Einfrieren der Geringfügigkeitsgrenze – sind demnach Haushalte im unteren Einkommensbereich stärker betroffen.
In den unteren Einkommensbereichen wirkt besonders die Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Diese Maßnahme führt auch dazu, dass Familien mit Kindern vergleichsweise stärker betroffen sind; die Erhöhung betrifft häufig Zweitverdiener in Teilzeit.
Banken betroffen
Bei den Unternehmen fällt die Bankenabgabe am stärksten ins Gewicht, für den Finanzsektor erhöht sich die Steuerbelastung insgesamt um 1,3 Prozent der Bruttowertschöpfung. Bei den anderen Branchen ergibt sich eine Entlastung zwischen 0,2 und 0,4 Prozent. Die Senkung der Lohnnebenkosten begünstigt besonders Unternehmen mit hoher Lohnsumme in Industrie, Handel, Bau, im Bereich Erziehung/Unterricht und im Gesundheits- und Sozialwesen.
Die progressive Gestaltung der Körperschaftsteuer trifft vor allem die Sektoren Energie, Handel, Finanz und Immobilien, die FLAF-Pflicht für Ältere die Kommunikationsbranche sowie die öffentliche Verwaltung. (red) Quelle: Die „Presse“
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Wie willst du als Regierung diesen Maßnahmen ein positives Framing verpassen wie einen klassischen Haarschnitt? Mir liegt der irakische Friseur jetzt noch in den Ohren: Der Taxischein – eine üble Verschwörung, die wollen keine Taxifahrer in Wien aus dem Irak. Die Wohnung ist auch zu klein – und einen Aufzug gibt es auch nicht. Und überhaupt. Geh, denke ich mir.
Rapper Capital Bra über seine Drogensucht:
»Ich leide unter Paranoia und Panikattacken«
Capital Bra ist einer der erfolgreichsten Musiker des Landes. Zuletzt machte sein Absturz Schlagzeilen, den er livestreamte. Hier spricht er über seine Sucht, die AfD, die Beatles und den Tag, an dem er Angst hatte zu sterben. Seine fünf Kinder haben heute noch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Und die bekommst du inzwischen ja fast nachgeworfen. Heißt es.
SPIEGEL: Apropos Deutschland: Du hast dich immer gegen die AfD ausgesprochen. Dann gab es Schlagzeilen, du würdest mit der Partei sympathisieren. Weil du in einem Livestream gesagt hast: »Mittlerweile denke ich mir, bei manchen Sachen haben sie recht.«
Bra: Nein, ich bin nicht für die AfD, nur ich verstehe langsam, warum manche die wählen. Ich habe immer noch keinen deutschen Pass. Und hier kommen Leute her, und ich habe das Gefühl, die bekommen sofort einen deutschen Pass. Und ich weiß, wie es ist, keinen zu haben.
SPIEGEL: Aber es bekommt ja nicht jeder leicht einen deutschen Pass.
Bra: Ja, aber dann gebt mir doch wenigstens eine Chance, mich irgendwie zu beweisen. Ich kann besser Deutsch als manche Deutschen. Reden, sprechen. Ich komme zehn Minuten früher zum Termin. Ich zahle in Deutschland Steuern. Also gib mir doch bitte einen deutschen Pass. Ich würde auch mit meiner Familie gern einfach reisen.
Nicht bei dieser Vita. Das geht nicht. Der Mann ist vieles, aber kein Vorbild. Sagt wer? Na, die mit dem deutschen Reisepass sagen das.
Ich kritisiere jetzt im Oppositions-Slang der FPÖ das Doppelbudget:
Während die Kartell- und Systemparteien mit ihrem verfehlten Doppelbudget die einheimischen Bürger, Familien und den arbeitenden Mittelstand durch immer höhere Zwangsabgaben und Arbeitslosenbeiträge ausbluten lassen, kapitulieren sie völlig vor den realen Zuständen auf unseren Straßen. Dieses Land wird geprägt von marodierenden Migrantenbanden, Massenmigration und einer fortschreitenden Islamisierung, in der einheimische Mädchen von migrantischen Grooming-Gangs missbraucht und sexuell ausgebeutet werden, während die verantwortlichen Politiker mit ihrer weltfremden Kuschelpädagogik viel Geld in die Hand nehmen für eine „Auszeit-WG“ für gewalttätige Intensivtäter.
Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wien ist hoch verschuldet. Die Wiener Stadtregierung unter ihrem bladen Bürgermeister-Paten Michael Ludwig (SPÖ) und dem wurmähnlichen Anhang der NEOS zieht den Wienerinnen und Wienern das Geld nur so aus der Tasche, als gäbe es für diese Stadt kein Morgen mehr. Jede Gebühr, jede Abgabe, jede noch so kleine Schraube wurde angezogen – nicht zur Kostendeckung der laufenden Ausgaben, um die Substanz unserer wunderschönen Stadt zu erhalten, sondern als Anschlag auf die Kaufkraft der Bevölkerung. Das ist kein Budget, das ist ein politischer Terrorakt, der sich gegen die eigenen Leute richtet, die dieses wunderbare Land aufgebaut, getragen und mit ihrer harten Arbeit überhaupt erst möglich gemacht haben.
„Wie der Jörg Haider mit der Alpe-Adria-Bank“, ruft eine Stimme aus den Reihen der Regierung dazwischen. „Unerhört, sowas“, eine andere Stimme. „Das ist eine bodenlose Frechheit.“ Der Jörg hat die Koralmbahn gebaut. Die Koralmbahn ist ein voller Erfolg: Sie hat die Zahl der Bahnfahrer deutlich erhöht und die Fahrzeit zwischen Klagenfurt und Graz auf rund 45 Minuten verkürzt. Selbst die Verbindung Wien–Klagenfurt ist durch die neue Hochleistungsstrecke deutlich schneller geworden: Für die gesamte Strecke benötigt man nun nur noch rund 3 Stunden und 10 Minuten, je nach Verbindung etwa zwischen 3:11 und 3:15 Stunden. Vor der Eröffnung der Koralmbahn brauchte man für die Strecke Wien–Klagenfurt noch knapp vier Stunden.
Der Godfather schwärmt fast jeden Sonntag von der Koralmbahn. Aber besuchen soll ich ihn trotzdem nicht.
Ich fragte ihn, was die Um2 von meinen Besuchen so hält. Ob das in Ordnung ist, wenn ich mal einen Vormittag und einen späten Nachmittag auf eurer Terrasse herumsitze und in den Garten gucke, also in meinen persönlichen Abgrund. Nach Wochen antwortete er zu der Thematik folgend. Er hatte die Um2 dazu gar nicht befragt. Und überhaupt. Die Um2 ist ja ein wenig dement. Vielleicht ist das keine so gute Idee nach 30 Jahren einen auf heile Familie zu machen. Reimt sich auf weile. Und in meinen Ohren klang das mit den 30 Jahren ein klein wenig so, als ob ich da auch irgendwie beteiligt bin an diesem 30-Jahre-Ausschlussverfahren. So als ob ich die treibende Kraft in dieser Konstellation bin. Weil ich durch mein Versagen, sagt der Wortmacher, der sagt Versagen, im Leben immer weiter abtrieb vom rettenden Ufer kleinstbürgerlicher Glücksseligkeit. Das ist eine üble Verschwörung ist das. Ich durfte nicht mal frei über meine berufliche Zukunft entscheiden. Mich hat der Goadfather zu meinem Unglück gezwungen. Und das sieht der auch so? Der ist gut. Wo lebst du bitte? Der sieht einfach darüber hinweg. Oder denkst du tatsächlich die Um2 schmiert in ihrer Erinnerung heute noch Leberwurstbrote, nur weil ich an denen heute noch würge. An am ranzigen Speck und der vergammelten Salami. Vergammelt war nur ich irgendwann. In diesem Zustand konnte man mich auch nicht einladen. Herrlich. A bissl lustig ist das schon alles. Das Österreichische in seinen Strukturen. Das ist eine selten lustige Komödie.
Die Wiener Staatsregierung genau:
Hier der Beweis für meine Theorie:
Einzelfahrschein (3,20 € | zuvor 2,40 €) | Jahreskarte (467 € | zuvor 365 €) | Wiener Linien (Tickets, Strafen) | Müllabfuhr | Wassergebühren | Kanalgebühren | Parkscheine / Parkpickerl | Hundesteuer | Eintrittspreise städtische Bäder
Und wo fließt das Geld hin? Na, in eine schöne „Auszeit-WG“ für gewalttätige Intensivtäter. Oder in die Unterbringung von verurteilten Straftätern in unseren Gefängnissen, die bei einer Belegung von 108 Prozent aus allen Nähten platzen und in denen 52 Prozent der Strafgefangenen ausländische Staatsbürger sind, weswegen die rote Kuschel-Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ), anstatt zu handeln, rund 500 Häftlinge vorzeitig entlassen wollte.
Wie man an diesen Beispielen sehen kann:
Unsere Systemparteien wirtschaften das Land systematisch zu Grunde. Menschenrechte und volle Kassen gelten offensichtlich nur noch für jene, die nie in dieses System eingezahlt haben, während die hart arbeitende Bevölkerung mit verlogenem Reform-Geschwafel abgespeist und im Stich gelassen wird.
Zu Hause las ich dann, fast schon ein klein wenig enttäuscht: „Ideal zum Dippen.“ Lustiger wird's nicht. Bis auf den Tee, den ich sehr kreativ in der Küche verschüttete – wie so oft abgelenkt durch einen Schwall von Gedanken, die Flügel hatten wie ein Schwarm Möwen, die mich aber dann an Möbel denken ließen und an den Ex-Eiswagen-Fahrer, der jetzt in Teilzeit Eis auf der Insel verkauft. Ich muss einen neuen Bürostuhl kaufen. Der alte ist schon völlig abgewetzt. Und ein neues Lowboard für die Glotze. Das war wie Jackson Pollock für Arme. Da hatte ich gut zu tun, fluchend mit einfachen Malerarbeiten, zu denen ich durchaus im Stande bin. So ist es nicht. Da muss ich mich nicht in billige Ausflüchte flüchten. Aber so kann man das nicht sagen...
Gemini: Passt, genau so ist es. Der Tonfall, die kleinen Brüche und der Rhythmus deines Textes bleiben absolut unangetastet – nur die Grammatik, Interpunktion und offensichtliche Tippfehler wurden sauber durchgezogen.
„Porca miseria!“
Sachen gibt's:
Beim Hofer gibt es Grillies. „Ideal für Deppen“ stand da. Oha, dachte ich mir und errötete innerlich leicht. Jetzt weiß schon das Brot zum Aufpacken über mich bestens Bescheid. Leserbrille hatte ich keine zur Hand. Die war im Rucksack unter den Einkäufen vergraben wie meine eigentliche Persönlichkeit unter den Trümmern des Versagens. So ein Blödsinn. Ich habe nicht versagt. Ich bin gescheitert. Das ist ein riesiger Unterschied. Wenn du das sagst, feixt der Scheißhausdämon den S. imitierend, der sich tatsächlich nach Wochen mal wieder auf WhatsApp gemeldet hat.
Woraufhin ich ihm geschrieben habe: Du kannst dich jetzt nicht melden. In meinem Text steht es anders. Beim Versagen scheitert man an sich selbst. Man bleibt hinter den eigenen Möglichkeiten zurück (siehe die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen Paraguay); beim Scheitern hingegen ist die Aufgabe nicht zu bewältigen. Siehe wiederum die österreichische Fußball-Nationalmannschaft, die an Spanien scheiterte. Und ich bin nun mal kein Kartoffeldeutscher. Sagt man das heute so in gewissen Kreisen? Kartoffeldeutscher. Sauerbraten-Alemanne? Dunkeldeutschland-Aufheller? Ich weiß es nicht. In Deutschland ist das Sprechen noch viel komplizierter als in Österreich:
In Österreich sagt der FPÖ-Abgeordnete Manuel Litzke im Hohen Haus einfach, was Sache ist – in seinen Augen. Denen kannst du trauen. Der ist gut.
Litzke sprach davon, dass die Bundesregierung ein Land hinterlasse, „das geprägt wird von marodierenden Migrantenbanden, von Massenmigration und Islamisierung“: „Ein Land, wo der ÖVP-Innenminister tatenlos zuschaut, wenn einheimische Mädchen von migrantischen Grooming-Gangs missbraucht und sexuell ausgebeutet werden.“ Menschenrechte würden offensichtlich „nur für Ausländer und nicht für die eigene Bevölkerung gelten“. Quelle: Die „Presse“
Das sitzt. So eine Botschaft kommt beim Volk an. Das sitzt wie maßgeschneidert. Mit Reform‑Geschwafel gewinnst du keine Wahl. Mit irgendwelchen Reformen lässt sich kein Trend stoppen. Die FPÖ ist allen anderen Parteien uneinholbar davongeeilt, ohne auch nur den Ansatz eines politischen Konzept zu haben, wie dieses Land tatsächlich zu reformieren wäre. Die drei apokalyptischen Reiter der Sozialstaats sind: Pensionen/Gesundheit/Pflege. Und irgendwann wird der staatliche Schuldendienst sich bedenklich räuspern. Mit den Kapitalmärkten lässt sich nicht gut Schmäh führen.
Hauptsache, sich nicht festlegen als Opposition. Hören Bürger:innen von Regierenden: ‚Wir machen unsere Systeme zukunftsfit‘ oder ‚Wir stellen die Weichen für eine nachhaltige Zukunft‘, drehen sie sich mit Grausen ab. Kommt mir nicht mit modernen Rahmenbedingungen. Der Bus kommt nicht, die Bahn fährt nur durch, und ihr investiert mutig in die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes. Nix für ungut. Aber „Stuttgart 21“ jetzt eher 2031. Schon a bissl tragisch-komisch.
Versuch mal, folgende Fakten in einen vollmundigen Politiksprech zu übersetzen, der sich auch positiv in Umfragen niederschlägt:
Die Konsolidierungsmaßnahmen der Bundesregierung werden zwar auf viele Schultern verteilt, aber auf manchen Schultern lasten sie schwerer als auf anderen. Zu diesem Schluss kommt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer neuen Analyse. Die Experten der Notenbank haben die Verteilungseffekte der Maßnahmen analysiert.
Von den Maßnahmen in der Sozialversicherung und bei Familienleistungen – das wären die Pensionsanpassung, Änderungen bei Arbeitslosenversicherungsbeiträgen, die Familienbonus-Reform, die Nicht-Indexierung von Familienleistungen, der Aktivitätsfreibetrag für Pensionisten, die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage und das Einfrieren der Geringfügigkeitsgrenze – sind demnach Haushalte im unteren Einkommensbereich stärker betroffen.
In den unteren Einkommensbereichen wirkt besonders die Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Diese Maßnahme führt auch dazu, dass Familien mit Kindern vergleichsweise stärker betroffen sind; die Erhöhung betrifft häufig Zweitverdiener in Teilzeit.
Banken betroffen
Bei den Unternehmen fällt die Bankenabgabe am stärksten ins Gewicht, für den Finanzsektor erhöht sich die Steuerbelastung insgesamt um 1,3 Prozent der Bruttowertschöpfung. Bei den anderen Branchen ergibt sich eine Entlastung zwischen 0,2 und 0,4 Prozent. Die Senkung der Lohnnebenkosten begünstigt besonders Unternehmen mit hoher Lohnsumme in Industrie, Handel, Bau, im Bereich Erziehung/Unterricht und im Gesundheits- und Sozialwesen.
Die progressive Gestaltung der Körperschaftsteuer trifft vor allem die Sektoren Energie, Handel, Finanz und Immobilien, die FLAF-Pflicht für Ältere die Kommunikationsbranche sowie die öffentliche Verwaltung. (red) Quelle: Die „Presse“
----_------_--------___----------______-------______------______-
Wie willst du als Regierung diesen Maßnahmen ein positives Framing verpassen wie einen klassischen Haarschnitt? Mir liegt der irakische Friseur jetzt noch in den Ohren: Der Taxischein – eine üble Verschwörung, die wollen keine Taxifahrer in Wien aus dem Irak. Die Wohnung ist auch zu klein – und einen Aufzug gibt es auch nicht. Und überhaupt. Geh, denke ich mir.
Rapper Capital Bra über seine Drogensucht:
»Ich leide unter Paranoia und Panikattacken«
Capital Bra ist einer der erfolgreichsten Musiker des Landes. Zuletzt machte sein Absturz Schlagzeilen, den er livestreamte. Hier spricht er über seine Sucht, die AfD, die Beatles und den Tag, an dem er Angst hatte zu sterben. Seine fünf Kinder haben heute noch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Und die bekommst du inzwischen ja fast nachgeworfen. Heißt es.
SPIEGEL: Apropos Deutschland: Du hast dich immer gegen die AfD ausgesprochen. Dann gab es Schlagzeilen, du würdest mit der Partei sympathisieren. Weil du in einem Livestream gesagt hast: »Mittlerweile denke ich mir, bei manchen Sachen haben sie recht.«
Bra: Nein, ich bin nicht für die AfD, nur ich verstehe langsam, warum manche die wählen. Ich habe immer noch keinen deutschen Pass. Und hier kommen Leute her, und ich habe das Gefühl, die bekommen sofort einen deutschen Pass. Und ich weiß, wie es ist, keinen zu haben.
SPIEGEL: Aber es bekommt ja nicht jeder leicht einen deutschen Pass.
Bra: Ja, aber dann gebt mir doch wenigstens eine Chance, mich irgendwie zu beweisen. Ich kann besser Deutsch als manche Deutschen. Reden, sprechen. Ich komme zehn Minuten früher zum Termin. Ich zahle in Deutschland Steuern. Also gib mir doch bitte einen deutschen Pass. Ich würde auch mit meiner Familie gern einfach reisen.
Nicht bei dieser Vita. Das geht nicht. Der Mann ist vieles, aber kein Vorbild. Sagt wer? Na, die mit dem deutschen Reisepass sagen das.
Ich kritisiere jetzt im Oppositions-Slang der FPÖ das Doppelbudget:
Während die Kartell- und Systemparteien mit ihrem verfehlten Doppelbudget die einheimischen Bürger, Familien und den arbeitenden Mittelstand durch immer höhere Zwangsabgaben und Arbeitslosenbeiträge ausbluten lassen, kapitulieren sie völlig vor den realen Zuständen auf unseren Straßen. Dieses Land wird geprägt von marodierenden Migrantenbanden, Massenmigration und einer fortschreitenden Islamisierung, in der einheimische Mädchen von migrantischen Grooming-Gangs missbraucht und sexuell ausgebeutet werden, während die verantwortlichen Politiker mit ihrer weltfremden Kuschelpädagogik viel Geld in die Hand nehmen für eine „Auszeit-WG“ für gewalttätige Intensivtäter.
Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wien ist hoch verschuldet. Die Wiener Stadtregierung unter ihrem bladen Bürgermeister-Paten Michael Ludwig (SPÖ) und dem wurmähnlichen Anhang der NEOS zieht den Wienerinnen und Wienern das Geld nur so aus der Tasche, als gäbe es für diese Stadt kein Morgen mehr. Jede Gebühr, jede Abgabe, jede noch so kleine Schraube wurde angezogen – nicht zur Kostendeckung der laufenden Ausgaben, um die Substanz unserer wunderschönen Stadt zu erhalten, sondern als Anschlag auf die Kaufkraft der Bevölkerung. Das ist kein Budget, das ist ein politischer Terrorakt, der sich gegen die eigenen Leute richtet, die dieses wunderbare Land aufgebaut, getragen und mit ihrer harten Arbeit überhaupt erst möglich gemacht haben.
„Wie der Jörg Haider mit der Alpe-Adria-Bank“, ruft eine Stimme aus den Reihen der Regierung dazwischen. „Unerhört, sowas“, eine andere Stimme. „Das ist eine bodenlose Frechheit.“ Der Jörg hat die Koralmbahn gebaut. Die Koralmbahn ist ein voller Erfolg: Sie hat die Zahl der Bahnfahrer deutlich erhöht und die Fahrzeit zwischen Klagenfurt und Graz auf rund 45 Minuten verkürzt. Selbst die Verbindung Wien–Klagenfurt ist durch die neue Hochleistungsstrecke deutlich schneller geworden: Für die gesamte Strecke benötigt man nun nur noch rund 3 Stunden und 10 Minuten, je nach Verbindung etwa zwischen 3:11 und 3:15 Stunden. Vor der Eröffnung der Koralmbahn brauchte man für die Strecke Wien–Klagenfurt noch knapp vier Stunden.
Der Godfather schwärmt fast jeden Sonntag von der Koralmbahn. Aber besuchen soll ich ihn trotzdem nicht.
Ich fragte ihn, was die Um2 von meinen Besuchen so hält. Ob das in Ordnung ist, wenn ich mal einen Vormittag und einen späten Nachmittag auf eurer Terrasse herumsitze und in den Garten gucke, also in meinen persönlichen Abgrund. Nach Wochen antwortete er zu der Thematik folgend. Er hatte die Um2 dazu gar nicht befragt. Und überhaupt. Die Um2 ist ja ein wenig dement. Vielleicht ist das keine so gute Idee nach 30 Jahren einen auf heile Familie zu machen. Reimt sich auf weile. Und in meinen Ohren klang das mit den 30 Jahren ein klein wenig so, als ob ich da auch irgendwie beteiligt bin an diesem 30-Jahre-Ausschlussverfahren. So als ob ich die treibende Kraft in dieser Konstellation bin. Weil ich durch mein Versagen, sagt der Wortmacher, der sagt Versagen, im Leben immer weiter abtrieb vom rettenden Ufer kleinstbürgerlicher Glücksseligkeit. Das ist eine üble Verschwörung ist das. Ich durfte nicht mal frei über meine berufliche Zukunft entscheiden. Mich hat der Goadfather zu meinem Unglück gezwungen. Und das sieht der auch so? Der ist gut. Wo lebst du bitte? Der sieht einfach darüber hinweg. Oder denkst du tatsächlich die Um2 schmiert in ihrer Erinnerung heute noch Leberwurstbrote, nur weil ich an denen heute noch würge. An am ranzigen Speck und der vergammelten Salami. Vergammelt war nur ich irgendwann. In diesem Zustand konnte man mich auch nicht einladen. Herrlich. A bissl lustig ist das schon alles. Das Österreichische in seinen Strukturen. Das ist eine selten lustige Komödie.
Die Wiener Staatsregierung genau:
Hier der Beweis für meine Theorie:
Einzelfahrschein (3,20 € | zuvor 2,40 €) | Jahreskarte (467 € | zuvor 365 €) | Wiener Linien (Tickets, Strafen) | Müllabfuhr | Wassergebühren | Kanalgebühren | Parkscheine / Parkpickerl | Hundesteuer | Eintrittspreise städtische Bäder
Und wo fließt das Geld hin? Na, in eine schöne „Auszeit-WG“ für gewalttätige Intensivtäter. Oder in die Unterbringung von verurteilten Straftätern in unseren Gefängnissen, die bei einer Belegung von 108 Prozent aus allen Nähten platzen und in denen 52 Prozent der Strafgefangenen ausländische Staatsbürger sind, weswegen die rote Kuschel-Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ), anstatt zu handeln, rund 500 Häftlinge vorzeitig entlassen wollte.
Wie man an diesen Beispielen sehen kann:
Unsere Systemparteien wirtschaften das Land systematisch zu Grunde. Menschenrechte und volle Kassen gelten offensichtlich nur noch für jene, die nie in dieses System eingezahlt haben, während die hart arbeitende Bevölkerung mit verlogenem Reform-Geschwafel abgespeist und im Stich gelassen wird.
Zu Hause las ich dann, fast schon ein klein wenig enttäuscht: „Ideal zum Dippen.“ Lustiger wird's nicht. Bis auf den Tee, den ich sehr kreativ in der Küche verschüttete – wie so oft abgelenkt durch einen Schwall von Gedanken, die Flügel hatten wie ein Schwarm Möwen, die mich aber dann an Möbel denken ließen und an den Ex-Eiswagen-Fahrer, der jetzt in Teilzeit Eis auf der Insel verkauft. Ich muss einen neuen Bürostuhl kaufen. Der alte ist schon völlig abgewetzt. Und ein neues Lowboard für die Glotze. Das war wie Jackson Pollock für Arme. Da hatte ich gut zu tun, fluchend mit einfachen Malerarbeiten, zu denen ich durchaus im Stande bin. So ist es nicht. Da muss ich mich nicht in billige Ausflüchte flüchten. Aber so kann man das nicht sagen...
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