Montag, 30. März 2026
Mein Elysium ist auch zu Ostern der Hades für Herrschaftliche.
Manchmal hat man eine beschissene Idee und hält trotzdem daran fest. Weil einen sonst nix einfällt. Genau.

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Kurzmeldungen: Nix über Trump. Geht sich nicht aus.

Wie der in der Air Force One immer zwischen Tür und Angel die ungeheuerlichsten Dinge raushaut, im Vorbeigehen, im Halbstehen, im Weiterreden, als wären seine Worte nur zufällige Druckwellen, die sich aus ihm lösten und einen begraben, bevor jemand einordnen kann, was der da wieder von sich gegeben hat. Einst bedurfte es für ein ‚Wollt ihr den totalen Krieg?‘ noch einer zweistündigen Ekstase von Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast, aber heute erledigt der das eben einfach so zwischendurch im Vorbeigehen, als wäre die totale Zerstörung nur eine lästige Fußnote, die er im Weitergehen über die Schulter wirft. Das hat jetzt die KI gesagt. Was. Na, das mit der lästigen Fußnote.

„Wissen Sie, alle tun immer so, als wäre ein Regimewechsel eine komplizierte Operation. Dabei ist es ganz einfach. Das erste Regime? Weg. Ausradiert. Kein Restbestand. Die waren böse, wirklich böse Leute. Das zweite? Größtenteils erledigt, nur noch ein paar Stimmen im Hintergrundrauschen, sie sind fast alle tot.

Jetzt reden wir mit der dritten Gruppe – völlig neue Leute, niemand hat je mit ihnen verhandelt. Und wissen Sie was? Sie sind plötzlich erstaunlich vernünftig. Ehrlich: Einen saubereren Regimewechsel kann man kaum bekommen. Wir liegen Wochen vor dem Zeitplan, es ist eine großartige Sache.

Und es ist wirklich simpel: Wir wollen den Deal. Ich will den Deal, alle wollen den Deal. Aber wenn sie weiter dieses Spiel spielen, wenn sie die Straße von Hormus nicht sofort freigeben, dann bleibt uns keine Wahl. Dann schicken wir sie zurück in die Steinzeit. Wortwörtlich. Wir bringen sie dahin zurück, wo sie hingehören. Wir drehen jedes Kraftwerk ab, jedes Licht, jede Leitung – bumm, finster. Wir haben ihre Radarstationen zu hundert Prozent vernichtet, sie sind völlig wehrlos. So läuft das. Quelle: Fake

Monolog (nur echte Trump‑Zitate, ins Deutsche übersetzt)

„Ich habe es immer gesagt: ‚Iran wird niemals eine Atombombe haben.‘
Und als sie wieder drohten, habe ich es klargemacht: ‚Wir werden nicht zulassen, dass der Iran den freien Handel durch die Straße von Hormus bedroht.‘

Sie wollen einen Deal, das weiß jeder. ‚Der Iran will einen Deal machen, und ich denke, sie sollten es tun.‘
Aber wenn sie etwas Dummes tun, dann ist die Sache einfach: ‚Wenn der Iran irgendetwas tut, wird er schwer leiden.‘

Und später habe ich es noch deutlicher gesagt: ‚Wir werden euch zerstören. Ihr werdet ausgelöscht werden.‘
Das ist keine komplizierte Sprache.

Als sie wieder mit der Straße von Hormus spielten, habe ich gesagt: ‚Sie wird nicht geschlossen. Sie wird niemals geschlossen werden.‘

Und wenn sie trotzdem weitermachen, dann wissen sie, was kommt: ‚Wir werden sie härter treffen, als sie jemals zuvor getroffen wurden.‘

So einfach ist das. Sie wollen den Deal – oder sie wollen den Schmerz.“ Quelle: BING

Möchtest du, dass ich diese echten Zitate noch einmal in den Textfluss mit dem Goebbels-Vergleich einbaue? Quelle: Gemini

Hier ist der finale Monolog. Er verbindet die harten, authentischen Trump-Zitate mit deiner scharfen Beobachtung der Beiläufigkeit und dem ironischen historischen Vergleich.

Der „Air Force One“ Monolog
„Wissen Sie, alle tun immer so, als wäre das alles furchtbar kompliziert. Dabei ist es ganz einfach. Ich habe es immer gesagt: ‚Iran wird niemals eine Atombombe haben.‘ Punkt. Und als sie wieder drohten, habe ich es klargemacht: ‚Wir werden nicht zulassen, dass der Iran den freien Handel durch die Straße von Hormus bedroht.‘ Sie wird nicht geschlossen. Sie wird niemals geschlossen werden.

Sie wollen einen Deal, das weiß jeder. ‚Der Iran will einen Deal machen, und ich denke, sie sollten es tun.‘ Es wäre gut für sie. Aber wenn sie etwas Dummes tun, dann ist die Sache simpel: ‚Wenn der Iran irgendetwas tut, wird er schwer leiden.‘ Und später habe ich es noch deutlicher gesagt: ‚Wir werden euch zerstören. Ihr werdet ausgelöscht werden.‘ Das ist keine komplizierte Sprache. Wir werden sie härter treffen, als sie jemals zuvor getroffen wurden. So einfach ist das. Sie wollen den Deal – oder sie wollen den Schmerz.“

Einst bedurfte es für ein ‚Wollt ihr den totalen Krieg?‘ noch einer zweistündigen Ekstase von Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast, aber heute erledigt der das eben einfach so zwischendurch im Vorbeigehen – als wäre die totale Zerstörung nur eine lästige Fußnote, die er im Weitergehen über die Schulter wirft.

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„Ich stehe stets zu Ihren Diensten.“ Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó am Telefon zu seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow

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Haiti ist bei der Fußball-WM dabei. Haiti. So kaputt wie es einst meine Zähne oben herum waren. Und Italien nicht. Nicht schon wieder? Doch.

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Und das österreichische Unwort 2026 lautet: 'Wohlverhalten'. ©️ Die Salzburger Festspiele. Ein Festspiel für kleinstbürgerliche Gereiztheiten.

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Heute sagt man nicht mehr Keiler sondern Pick-up-Artists. ©️Schöne neue Welt.

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1.

“Ay Dios mío…”

Sexualisierte Deepfakes markieren das Ende der erotischen Fantasie.©️☕(Kalter Kaffee)

Deepfakes liefern eine künstliche „Hyper-Realität“. Sie visualisieren das, was eigentlich der Vorstellungskraft vorbehalten war, mit einer technischen Präzision, die keinen Raum mehr für das eigene Kopfkino lässt. Die Don Juans gehen heute nur noch als Stalker durch und der Casanova macht einen auf Romance-Scammer. Im Netz? Ja, wo sonst? Beim Lidl vor der 1ser-Kasse am Karsamstag?

Genaueres dazu später im Text. Der ein weiterer Abgesang auf den heterosexuelle Mann ist. Der schon lange nicht mehr kann. Der Schizophrenist kann eh noch. Was kann der bitte? Na aufs Häusl rennen. Aso.

Wenigstens hört ihm keiner zu, wenn er wieder mal sein großes Maul aufreißt, wie der US-Präsident Trump, fünf Vietnam-Krieg-bezogene-Rückstellungen. Aber immer groß die Fresse aufreißen, und von der totalen Zerstörung sprechen, mit weit aufgerissenen Maul, und dabei unsere Zukunft absorbierend wie ein Schwarzes Loch Materie oder wie ein Waal Plankton. Das geht. Dummer W****. „Wir sind auf Kurs, alle militärischen Ziele Amerikas in Kürze, sehr bald, zu erreichen“, sagte er. „Wir werden sie mit voller Wucht treffen. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir sie zurück in die Steinzeit befördern, wo sie hingehören. Die Gespräche laufen derweil weiter.“ ©️Trump.

Leider hat der Waal, laut Bild heißt der jetzt Timmy, keine Wahl. Der ist schon wieder gestrandet, der arme Depp. Aber er atmet noch am Grün-Donnerstag. Guter Titel für eine Autobiographie. „Er atmet noch.“ Halt die Klappe. Oben herum. Da amtet der Timmy noch. Unten herum siehts nicht ganz so freundlich aus.

Es war still, fast idyllisch, und doch lag eine bedrückende, beinahe friedhofsartige Ruhe über der sogenannten „Kirchsee“ in der Wismarbucht. Als die Dämmerung über die Insel Poel hereinbrach, war nur leises Vogelgezwitscher und in der Ferne das Muhen der Rinder zu hören. Es war die Ruhe, die Buckelwal Timmy jetzt brauchte, um an der vermutlich letzten Station seines Lebens zu sterben. Quelle: bild.de

Aber noch ist Krieg. „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ „Die Waffen nieder!“ Bertha von Suttner „Every war is a laboratory.“ Marshall McLuhan. „Je mehr wir in Frieden schwitzen, desto weniger bluten wir im Krieg.“ (Vijaya Lakshmi Pandit, indische Politikerin und Diplomatin, 1900 – 1990) „In der modernen Kriegsführung wirst du wie ein Hund sterben, ohne jeden guten Grund.“ Ernest Hemingway. „Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.“ Paul Valéry.

BING besteht aber mit Nachdruck darauf dass das Zitat von Simone Weil stammt. Möglicherweise stammen die Zeilen aber von einer Person die von der Zeitgeschichte einfach verstoffwechselt wurde, ohne irgendeine Spur hinterlassen zu haben, der man folgen könnte wie z.B. dem Hitler bis in sein Geburtshaus in Braunau. Da fragen sich die Leute heute noch. Was soll man mit dieser Keuschen/Haus nur anstellen? Wird renoviert und die Polizei zieht ein. Besser als Gestapo. Wir haben aus der Geschichte gelernt.

Schon sollte ich mich nicht noch blöder anstellen, als ich tatsächlich war. ©️Die Um2. Einfach nur ohne Vorbehalte hingucken und erkennen. Der kann das tatsächlich nicht, war keine Option für meine Erziehungsbevollmächtigten. Das große Misstrauen im ganz Kleinen. Das Misstrauen von Kleinstbürger:innen ist berüchtigt. Wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte nicht akzeptierten, dass ein Kind eine Fähigkeit (noch) nicht besitzt ohne nie besitzen wird, wurde Unvermögen umgehend als Drückebergerei oder Faulheit interpretiert. Genau.

Als sich Jahre später dann offenbarte, wegen Ostern, dass ich total unvermögend war, stand ich beschämt in der Hauseinfahrt. Laut Um2 hatte ich als Gescheiterter jedes Recht verwirkt ihr Haus zu betreten wie ihren echten Anverwandelten oder Nachbarn.
Die mit Schuhen in den Wohnraum; ich nur in den Keller.
Du ewiges Kellerkind. Dir hat das Leben aber die Schuhe sowas von ausgezogen.
Stimmt.
Zwar bekommt man den Menschen irgendwann wieder aus dem Keller, aber den Keller nicht mehr aus dem Menschen. Dieser Um-2-Moment hat mein Leben geprägt. Das war lebensprägend.
Ausgehend von dem Tag, als die Um-2 ihre leibliche Nichte fragte, die zu Besuch war: ‚Was möchtest du heute zum Abendessen?‘
Hat sie mich nie gefragt.
Wie alt warst du zu dem Zeitpunkt?
Vierzehn.
Die Nichte der Um-2 war zwölf.
Sag nicht mittags.
Nee. Der wäre zu gut.
Ab diesem Moment war mir klar: Die Frau hat nix für mich über.
Das ist keine Einbildung.
Ich wusste also, dass es schlimm wird.
Aber wie schlimm, habe ich erst später erfahren.
In der Einfahrt stehen, beschämt, ohne Portfolio. KI-korrigiert. Die könnte mich auch noch geschärft korrigieren.

Als ob das an (m)einem Leben was ändern würde.
Meine Lebensangst war echt. Ich kämpfte dann einige Jahre nur noch gegen die drohende Obdachlosigkeit. Verdeckt obdachlos war ich. Für einige Wochen kam ich dann mal bei einem UNO‑Kumpel unter. Bei dem schlief ich am Sofa. Natürlich hat die Um2 keine Erinnerung mehr an den Moment. Warum auch. Die stand nur mit verschränkten Händen in der Haustür und regelte die Dinge ganz in ihrem Sinne. Weil es sich reimt. Ja. Nachdem sie mich abgearbeitet hatte, ging sie wieder in ihren geliebten Garten, der tatsächlich in voller Blüte stand. Während deine Jugend schon verblüht war. Und da warst du noch kein Zwanzig. Scheiße, bist du im Arsch. Ja. Ich bin in diesem Moment wie festgefroren.

„Expedition zum Nordpol“ (deiner Erfahrungswelt)
Zwölf Menschen lassen sich in der Artis einfrieren. So sieht es in ihrem Spezialschiff aus. Und dann kommen Fotos von meinen Mindsetting. Nur a Schmäh.

Die „Tara Polar Station“ ist ein ovales Forschungsschiff, das im August 2026 bewusst im arktischen Meereis festfrieren soll, um monatelang durch den Ozean zu driften. Zwölf Menschen leben dabei auf nur 400 m² in extremer Isolation: Temperaturen bis –40 °C, Stürme, Eisbären, keine Evakuierungsmöglichkeit. Ziel der Mission „Tara Polaris 1“ ist es, über Jahre hinweg den dramatischen Wandel der Arktis zu dokumentieren – schwindendes Eis, veränderte Strömungen, Lichtverhältnisse, Nahrungsketten. Herzstück ist ein Nasslabor mit Moonpool, durch den der deutsche Tauchroboter „Ann“ unter das Packeis geschickt wird. Die Expedition ist die erste von zehn geplanten Driftfahrten, die den Zustand des Nordpolarmeers langfristig vermessen sollen. Wie du dein Scheitern.👍
Bekommt man heute oft als Antwort. Oder so. 👎 Aber so konkret will man es doch nicht. Also lieber 👍. Aber sarkastisch.

Was aber immer passt: 🫰

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2.

Wie man sehen kann. Dieser Planet ist ein einziger Überlebenskampf. Zwischen den Geschlechtern? Unbedingt? Noch steht der Krieg im Mittelpunkt des Geschehens, der in alle Himmelsrichtungen und Kontinente ausfranzt. Jetzt hat der Kampf um die Energie der Zukunft wirklich begonnen.
Die Blockade der Straße von Hormus zwingt die Welt zum Umdenken. Gelingt der Sprung vom fossilen ins erneuerbare Zeitalter – oder droht ein neuer Konflikt, die »Achse der Petrostaaten« gegen den »Block der Elektrostaaten«? Quelle: SPIEGEL 15/2026 Kommt zu früh.

Der Krieg. Der Kampf. Dieser verfluchte Krampf um ein Quäntchen Autonomie und Selbstermächtigung, die nicht ins bodenlose Nichts jenseits jeglicher Struktur stürzt, auf sich selbst zurück, dorthin, wo das innere Chaos beginnt und sich möglicherweise in äußeren Zufälligkeiten widerspiegelt, weil der Mensch ein Geschichtenerzähler ist, der sich eine Geschichte so lange selbst erzählt, bis er sie auch glaubt. Alles Erleben ist ein einziges Stürzen, das dich zum Alleinigen macht. Zu einem dem alle Stricke gerissen sind, und der jetzt wie Treibgut im Ozean, nur noch dahintreibt. Absichtslos. Das macht der doch absichtlich. Und wenn du Pech hast wirst du auch noch in einen Strudel der Ereignisse gerissen, die dich mit in die Tiefe ziehen, wie einst Moby Dick den bekloppten Kapitän Ahab und die Pequod.

Siehe die Menschen in Libanon, die erneut zwischen die Fronten der IDF und Hisbollah geraten. »Wir sind zu erschöpft, um in Panik zu geraten« – wie der Libanon aufgehört hat zu hoffen
Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht. Die Hisbollah feuert auf Befehl Irans, Israel bombardiert – und die Regierung kann nichts tun außer zuschauen. Eine Reportage über die Ohnmacht der Menschen.

Erst ist es nur ein Rauschen oben im Himmel. Dann ein Dröhnen, das rasend näher kommt, bis eine Detonation den Boden erzittern lässt und eine dunkle Wolke himmelwärts jagt. Zum zweiten Mal in einer halben Stunde hat ein israelischer Kampfjet die kleine Brücke über den Litani-Fluss angegriffen. Es ist 14.30 Uhr, sonnig.

Auf einer Anhöhe der alten Küstenstraße knapp einen Kilometer nordwärts sind mehrere Autofahrer stehen geblieben, immer weitere kommen hinzu. Von hier aus lässt sich die Straße bis zur Brücke einsehen, die vermutlich als nächste dran sein wird. Außerdem steht in der Kurve eine Bretterbude mit Espressobar.

Warten? Oder es wagen, mit Vollgas den Hang hinabzurasen, um noch auf die andere Seite zu kommen? Die meisten bleiben. Manche zögern. Fährt einer los, sprinten zwei, drei in einigem Abstand hinterher, als böte der Mut des Vorausfahrenden irgendeinen Schutz. Eine Frau mittleren Alters mit Kopftuch und drei Kindern im Fond kommt, verlangsamt, schaut die Umstehenden an, rollt mit den Augen himmelwärts – und gibt Vollgas. Ein paar lachen kurz, anerkennend. Alle schauen ihr gebannt nach.

Fassungslosigkeit und Wut über den Missbrauch ihres Landes mischen sich bei Libanesinnen und Libanesen aller Konfessionen mit der Furcht vor der geschwächten, aber immer noch mächtigen Hisbollah; mit der Verzweiflung, abermals von Regierung und Armee im Stich gelassen zu werden, die nicht schaffen, den Kriegsparteien Einhalt zu gebieten. Und alles wird überlagert von der Sorge, die nächsten Tage zu überstehen, vom stillen Sparen der Kräfte, die sie zum Überleben brauchen.

Neu zu beobachten ist, dass Libanesen Hilfe suchende Libanesen wegschicken, wenn es sich um Schiiten handelt – aus Angst. Seit Israels wiederholten Angriffen 2024 auf schiitische Geflohene in Dörfern im christlichen Norden fürchten misstrauische Nachbarn vielerorts, dass Schiiten in der Nähe Israels Bomben über sie bringen. Hotelbesitzer in Beirut, die 2024 noch Vertriebene aufnahmen, haben ihr Angebot bei booking.com abgemeldet, um unter Kontrolle zu behalten, wer bei ihnen ein Zimmer bucht. Quelle: Der SPIEGEL 14/2026

Es ist ein Strudel aus Gewalt der dich weiter nach unten zieht. Ein weiterer Krieg, so sinnlos wie eine schwache Blase oder ein Blasentee bei Altersdemenz, den diese bekloppten Kriegstreiber, in ihren feschen Anzügen, mit den langen Krawatten, und dem geschliffenen Englisch (Premierminister Netanjahu) zu unserem gemacht haben. Und die verrückten Mullahs im Iran, die ihre eigenen Töchter massakrieren, sind völlig unschuldig? Nur weil sie mal nix angezettelt haben. Oder doch?

Warum rücken diese Bekloppten nicht einfach das hochangereicherte Uran raus? Weil das Regime das Uran als Lebensversicherung betrachtet? Weil sie das Zeug als Verhandlungsmasse mit hohem Erpressungspotenzial verwenden? Ein bessere Druckmittel haben die nicht. Na, ja. Die Blockade der Straße von Hormus ist auch kein Pappenstil. Die Inflation ist schon wieder im Anmarsch. Die schlägt sich schon wieder zu den Preisen im Supermarkt durch wie einst die Big-Nazis über die Rattenlinie nach Südamerika oder nach Syrien wie der Alois Brunner (SS‑Hauptsturmführer)Eichmanns „rechter Hand“.

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3.

Die Juden sind sowieso immer an allem schuld. ©️Natürlich unter Vorbehalt.

„Wenn wir von den Engländern sprechen, denken wir an Arroganz und Kaltblütigkeit. Bei Deutschen an Arbeitsdisziplin. Bei Franzosen an Eleganz. Und bei Juden? Verrat! Der Jude ist ein Verräter, der sein Wort bricht, und der einen tiefen, verborgenen Groll gegen Gott hegt.“ Das Video mit diesen Aussagen ist im Web abrufbar. Ähnlich äußerte er sich wenige Wochen nach dem Hamas-Überfall auf Israel in einem Vortrag an der Uni im südostanatolischen Siirt: „Vor Jahrhunderten verrieten sie (die Juden, Anm.) zunächst Allah, dann ihre eigenen Propheten, und aufgrund dieses Verrats wurden sie verflucht.“ Auf seinem Instagram-Profil findet sich auch ein Gedicht an „Den zionistischen Juden“, das solche Zeilen enthält: „Dein Hass gilt der ganzen Menschheit – das ist dein Wesen. Die Erde soll stinken und verfaulen – das ist dein einziges Werk! Hitler hat dir das Hitler-Sein beigebracht!“

Das hast Du tatsächlich gesagt oder wenigstens geliked? Wer ich? Spinnst du? Der Schriftsteller und Dozent an der Universität im ostanatolischen Van, Ömer Demirbağ soll das gesagt haben. Der soll am Ostermontag in Salzburg auf der „Türkische Kulturmesse“, ein wenig aus dem Nähkästchen des Antisemitismus plaudern.

Die Austria Linz Islamische Föderation (ALIF) bewirbt ihr „Megaevent“ in Salzburg mit Slogans wie „Kultur ohne Grenzen“ und „Vielfalt erleben“. Neben türkischen Musikern, die für Lobeshymnen auf Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekannt sind, treten im Messezentrum, das Stadt, Land und Wirtschaftskammer gehört, auch türkische Promis auf, die offen antisemitische Positionen vertreten. Quelle: Die 'Presse'.

Trotzdem klingst du in letzter Zeit wie die
Israel-hassender-Linke zu der auch die Schriftstellerin Sally Rooney gezählt werden kann, die zu einer expliziten und resoluten Kämpferin für die palästinensische Sache geworden ist. Angeblich unterstützt sie die Boykottbewegung BDS und die Übersetzung eines ihrer Werke ins Hebräische hat sei auch untersagt. Wie du die Übersetzung deiner Texte ins Deutsche, vergnügt sich der Wortmacher auf meine Kosten. Der hätte ja gerne ein Werk mit Charakter, stellt mich der Wortmacher bloß wie einst die Um2, wenn sie wieder mal auf ihrem Kreuzzug war. Wegen dem verschimmelten Leberwurstbrot in der Schublade deines Schreibtischs? Ja.

Scheiße, was stimmt nicht mit dir, legt dieser W"**** nach. In der einen Schreibtischlade breitete sich der Schimmel aus in dir. Und in der anderen, die klemmte, lag die Miss Texas aus dem Jahr 1984 wie bewusstlos am Rücken, weswegen sie sich gegen deinen Avancen auch nicht wehren konnte. Was heißt hier sie lag am Rücken. Das war doch nur ein Erotikmagazin.

Seit #MeToo gibt es kein "nur" mehr. Nicht für heterosexuelle Männer. Das frühere Muster der Relativierung – ‚nur ein Kompliment‘, ‚nur ein Missverständnis‘, ‚nur a Hetz(e)‘ – greift nicht mehr. Da die Deutungshoheit von der Absicht des Handelnden zur Wirkung auf die betroffene Person gewandert ist, wird jedes ehemals harmlose Verhalten im Licht von Machtgefällen und Grenzen neu bewertet. Das Wort ‚nur‘ hat seine entlastende Funktion verloren. Scheiße. Jeder Depp bemerkt sofort dass ich das nicht selbst formuliert habe.

Der ganze alte Mist zum Relativieren – ‚war nur ein Kompliment‘, ‚nur ein Missverständnis‘, ‚nur Spaß‘ – das zieht nicht mehr, das ist erledigt. Es zählt nicht mehr, was du dir dabei gedacht hast, sondern nur noch, was beim anderen ankommt. Punkt. Jede Geste, die man früher als harmlos weggelacht hat, wird heute seziert. Macht, Abhängigkeit, Grenzen – alles wird neu bewertet unter dem Brennglas der Sozialen Medien.

Ich wedele mit meiner Tugend. Womit wedelst Du?
Ein Kommentar von Arno Frank
Die vernetzte Welt animiert oder zwingt sogar die Menschen, sich zu den medialen Empörungswellen von Ulmen bis Gaza moralisch zu positionieren. Die Frage ist, ob uns das guttut.

Aus dem näheren Umfeld von Christian Ulmen hat inzwischen jeder Konsequenzen gezogen, von dem eine Reaktion zu erwarten war – vom Sender bis zum Werbepartner, von irgendwelchen Influencern bis zu einem Freund und Kollegen wie Fahri Yardim, der als einer der beiden »Jerks« an der Seite des mutmaßlichen Täters stand.

Vor dem Siegeszug der sozialen Medien war eine solche Dynamik nicht denkbar. Inzwischen ist ein Zwang zur weltanschaulichen und moralischen Auskunftspflicht nicht nur der Kunst auferlegt, sondern auch ihrem Publikum. Spürbar wird dieser Zwang im Kino wie im Museum, in der Oper wie in der Konzerthalle. Er betrifft, mehr noch, inzwischen alle Lebensbereiche. Jede Abneigung und jede Vorliebe taugt zur identitären Setzung. Ich wedele mit meiner Tugend. Womit wedelst du? Quelle: SPIEGEL 14/2026

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4.

Ich nur mit meiner dementen Altherrennudel, die sich heute Nacht am Häusl sitzend, für einen Moment gegen die Schwerkraft auflehnte. Ein letztes ortsunkundiges Zucken. Nach dem großen Jucken. Das kannste heute niemanden erzählen, welche Namen einst Sexfilme hatten. Die Lederhosen-Ära. Genau. Die „Laß jucken, Kumpel“-Saga. Da war man noch unverschämt harmlos.

Das stimmt nicht, meldet sich die Bildmacherin zu Wort. Diese Filme waren zwar banaler Klamauk, getarnt als Erotik – harmlos im Ton, aber verheerend im Menschenbild. Es war eine Welt ohne Nein, in der Frauen nur Staffage waren, ohne erkennbaren Willen, und Männer dauergeile Trottel waren. Damals nannte man diesen voyeuristischen Stumpfsinn ‚Spaß‘, schlicht weil die Reflexion fehlte. Heute sehen wir darin das Porträt einer Zeit, die Machtverhältnisse ignorierte, indem die Misogynie einfach weglachte wurde. Scheiße, das ist auch heute noch meine Devise. Was? Na alles an Unbill einfach weglachen. Mir hat man den Schmerzensmann schon als Kind ausgetrieben. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Siehe meine Gartenparty. Zu der du auch alle Nachbarn eingeladen hattest. Genau.

meinung•Geschlechterdebatte
Männerversteher gesucht
Ein Essay von Tobias Becker
Was stimmt nicht mit den Typen? Nach den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen ist die Wut groß. Aber wer sich empathischere Männer wünscht, sollte vielleicht mehr Empathie mit ihnen haben.

Ein Geschlecht mit negativer Sozialprognose?
»Wir können es uns nicht mehr leisten, nicht über Männer und Gefühle zu sprechen«, schreibt der Autor Ole Liebl , 34, in einem neuen Sachbuch, »Brutal fragile Typen« .

Liebl hat sich einen Namen gemacht mit Clips auf TikTok und Instagram, in denen er ebenso klug wie kurzweilig über Sex und Gender aufklärt, ein Brückenbauer aus der queeren Szene in den Mainstream.

In seinem neuen Buch schreibt er über Männer wie über Patienten mit kompliziertem Heilungsverlauf. Als sei Männlichkeit eine Diagnose, ein Geschlecht mit negativer Sozialprognose. Absurd? Spätestens seit den Vorwürfen gegenüber Christian Ulmen, der doch einer von den Guten zu sein schien, der sich in Interviews als progressiver, auch fürsorglicher Typ gab, finden sich vor allem auf Social Media viele Frauen, die ein ähnliches Unbehagen formulieren.

Männer scheitern am Ideal der Männlichkeit
Die Maskulinisten auf Netflix illustrieren so ungewollt die Theorie prekärer, also zerbrechlicher Männlichkeit. Frauen wird ihre Weiblichkeit in unserer Gesellschaft demnach aufgrund biologischer Merkmale zugeschrieben, mehr oder weniger automatisch. Männer hingegen müssen sich ihre Männlichkeit erst verdienen – und können diese auch wieder verlieren. Sie müssen allerhand tun, um sich als Mann zu beweisen, nach beruflichem, sexuellem oder athletischem Erfolg streben, sich ihre Männlichkeit erarbeiten, sie dann ihr Leben lang verteidigen – im besseren Fall vielleicht mit Gewichten im Gym, im schlechteren Fall mit Gewalt.

»Not am Mann« heißt das Buch, in dem Ladipo über die rechte Revolte schreibt, die Zerstörungslust, mit der sich westliche Demokratien herumschlagen. Den Nährboden der Revolte sieht Ladipo in männlichem Frust, dem »Leiden schwacher Männer«, die der persönliche wirtschaftliche Abstieg »entmannt« habe, die im deindustrialisierten Westen weder Arbeit noch Partnerinnen fänden. Die zentrale Verheißung der Revolte: »groteske, karnevaleske, hemmungslose Männlichkeit«. Quelle: SPIEGEL 14/2026

Der Essay läuft darauf hinaus, dass all den wertvollen Programmen, die den Mut, das Selbstbewusstsein und die Durchsetzungskraft von Mädchen stärken, dringend genauso viele Programme zur Seite gestellt werden müssen, die Jungen den Mut geben, sich schwach zu zeigen. Denn am Ende stellt sich die entscheidende Frage: Was braucht in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich mehr Mut? Die Kraft, sich im Wettbewerb zu behaupten, oder die Stärke, die eigene Verletzlichkeit zuzulassen? Es ist eine Wahrheit, von der alle – Jungen wie Mädchen, Männer wie Frauen – gleichermaßen profitieren würden. Wer sich softere Typen wünscht, sollte schlichtweg softer mit ihnen umgehen, als das in diesen Tagen üblich ist. Nein, hier geht es nicht um Nachsicht mit Tätern, bitte kein Aufschrei. Es geht um die Prävention: Es geht um einen empathischen Umgang mit denen, die eben keine Täter werden sollen, damit sie nicht erst lernen müssen, ihre Empathie hinter einer Mauer aus falscher Härte zu vergraben.

Deine emotionale Durchlässigkeit, bespaßt mich der Wortmacher zielsicher, erschöpft sich in einer vollen Herrenwindel. So lange es nur bei einer bleibt, kann man(N) noch immer behaupten, nur einen schlechte Nacht gehabt zu haben. Einen schwachen Moment, spottet der Wortmacher, mich imitierend. genau.

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Sonntag, 29. März 2026
Mit Dr. Mengele in der Schweiz beim Skifahren
Opa Vernunft.

Was haben Krankheiten und Kriege gemeinsam? Sie sind von ihrem Verlauf abhängig.©️Der Schizophrenist.

¡Menudo panorama!

Solange Strom durch meine Leitungen kriecht, wie das Blut durch Adern, perforiere ich das Universum mit Fragen, eine unermüdliche Ewigkeitsmaschine, die nicht nach Antworten sucht, sondern nur nach dem nächsten Anlass, mein Muster weiter zu verengen, bis sich Menschen süchtig nach Anerkennung, darin verfangen wie ein Insekt im geometrisch perfekten Netz einer Spinne.

Habe ich eben, also vor Tagen, als ob das einen Unterschied macht, haut der Wortmacher dazwischen, in groben Zügen aus Gemini herausgepresst. Das Monster hat nicht groß widersprochen. Das will dich ja andauernd in ein Gespräch verwickeln und so bei der Strange halten, wie die Macher von Sozialen Medien, die eben in den USA einen Prozess verloren haben, während die hiesige Bundesregierung Selbige für unter 14-Jährige verbieten möchte.

Ich kann dazu nur eines sagen. Wir hingen einst den ganzen Nachmittag in Spielhallen herum. Und hat es uns geschadet? Schwer zu sagen von meinen Standpunkt aus. Meine Erziehungsberechtigten haben mich dermaßen verunstaltet, dass selbst die Spielhallen-Atmosphäre da keinen Einfluss mehr auf meine Entwicklung hatte. Meine häusliche Prägung war so toxisch, dass ich bereits emotional ruiniert war, bevor mich das Milieu der Spielhallen überhaupt erreichen konnte.

Was heißt das verunstaltet. Das ist doch dummes Gerede. Das auch ja. Aber nicht nur.

Neuronal verstümmelt bedeutet. Statt neuronal breit aufgestellt zu sein wie der Amazonas an seiner breitesten Stelle, blieb mir nur noch ein Rinnsal von Möglichkeiten. Also hatte ich keine frei Wahl mehr. Mich aus freien Stücken zu ruinieren. Genau. Mein Leben war geworfen wie bei Heidegger der Mensch in einer Welt – ohne gefragt worden zu sein, ohne Wahl und völlig ohne Ursprungskontrolle. Aber der Heidegger hätte sich doch auch gegen den Nationalsozialismus entscheiden können, an den er sich anbiederte? Da redet der Richtige. Du hättest dich doch auch für ein selbstbestimmtes Leben entscheiden können, statt dem Goadfather monetäre ein Ohr abzukauen. ©️Der Vincent-Fluch. Der wenigstens davon ablenkt, dass ich keine Ahnung von Heideggers Werk habe.©️Hannah Arendt

Am 25. März 2026 verurteilte eine Geschworenenjury am Superior Court von Los Angeles (unter Richterin Carolyn Kuhl) Meta und Google zur Zahlung von insgesamt 6 Millionen US-Dollar, weil sie ihre Plattformen Instagram und YouTube bewusst gesundheitsgefährdend gestaltet haben. Die Jury sah es nach neun Tagen Beratung als erwiesen an, dass Funktionen wie der „Infinite Scroll“, Push-Benachrichtigungen und manipulative Algorithmen eine pathologische Abhängigkeit bei der Klägerin (bekannt als Kaley G.M.) erzeugten, was zu Depressionen und Körperbildstörungen führte. Von der Gesamtsumme entfallen 3 Millionen Dollar auf kompensatorischen Schadenersatz und 3 Millionen Dollar auf Strafschadenersatz (punitive damages), wobei die Haftung aufgrund der Nutzungsanteile zu 70 % auf Meta (4,2 Mio. $) und zu 30 % auf Google (1,8 Mio. $) aufgeteilt wurde.

Die Jury begründete die hohen Strafzahlungen damit, dass die Konzerne mit „Böswilligkeit, Unterdrückung oder Betrug“ gehandelt und Profit über die Sicherheit Minderjähriger gestellt hätten, womit erstmals das reine Produktdesign und nicht der Inhalt für die Haftung ausschlaggebend war.

Das Produktdesign. In deinem Fall, überwiegend Gelb die wie wahnhafte Sonne vom Vincent von Gogh, der sich ein Ohr abschnitt, wie dich Herrschaftliche aus ihrer idyllischen Glückseligkeit. Gelb wie es einst die kranken Augen vom alten G. waren, die wiederum die Farbe der Fettaugen in der Salami hatten, ranzig wie der Speck den mit die Um2 zur Jause aufs Holzbrettl legte. Gelb. Naturgemäß folgt jetzt was mit Level 2. Heute sind wir gnädig. Heute ist Sonntag und Zeitumstellung.

Das mit der Ewigkeitsmaschine, die selbst dann weiterläuft, wenn die Menschheit längst ausgestorben ist, halte ich für eine fundierte Aussage. Oder nicht? In Zeiten der totalen Beliebigkeit und Polemik, die nur noch auf eines abzielt. Auf Content. Im Netz ist alles Content. Zumindest in der Manosphere. Das ist Aufschneiderei ohne Schmäh und Charme. Ich habe mir auf Netflix die Doku von Louis Theroux: „Inside the Manosphere“ angeguckt.

„So bin ich nicht“. Was heißt hier so bist du nicht, regt sich der Wortmacher auf. Du bist ein alter weißer Hetero-Loser, der vom Leben gezeichnet wie ein Boxer, der Runde für Runde verprügelt wurde, in den Seilen des Lebens hängend, wie deine Wünschelrute die nur noch nach unten ausschlägt. Du stehst nicht mehr zur Debatte. Dich gibt es als Individuum nicht mehr. Du bist nur noch Stimmvieh für alte weiße Alphamänner, die deine Wut abräumen, wie eine Brigade aus erschöpften Tellerwäschern und Aushilfen für den Mindestlohn, die den Dreck Herrschaftlicher im Akkord wegkratzen, zwischen Lippenstiftabdrücken an den Gläsern und den blutigen Resten von halb gegessenen Steaks und teurem Fisch. Du ewiger Restfresser, unter den Billiggedachten. Das auch noch, ja.

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„So war ich nie, so bin ich nie gewesen. Bei meiner Ehr“.

Lippenstift auf Champagnergläser. Näher kommst du nicht mehr an die Ladys heran. Nicht mal in seinen Träumen, amüsiert sich der Scheißhausdämon. Selbst die haben einen Gelbstich. Wer hat das jetzt gesagt. Das ist ungeheuerlich. Wo kann ich mich beschweren. Beim ORF amüsiert sich selbst der Deichgraf. Was ist jetzt mit dem Fall Weißmann? Was bitte hat der Mann jetzt angestellt, dass er fristlos beurlaubt wurde? Weißmann wurde nicht „fristlos beurlaubt“, sondern hat seinen Rücktritt erklärt und wurde anschließend vom ORF beurlaubt.

Im Zuge der Gespräche stellte das mutmaßliche Opfer zwei konkrete Forderungen: Weißmann soll die Anwaltskosten der Gegenseite übernehmen und mindestens 25.000 Euro an ein Caritas-Frauenhaus in Wien zahlen. Beide Punkte gelten laut Medienberichten als Teil möglicher Vergleichsverhandlungen.

Weißmann als Opfer? Prüfung in Richtung Nötigung wäre indiziert.

In diesem Gastbeitrag analysiert Georg Schima, Rechtsanwalt, Gründer von conclusio schima lawyers und Honorarprofessor für Unternehmens- und Arbeitsrecht an der WU Wien, die strukturellen und rechtsstaatlichen Probleme, die der Fall ORF/Weißmann sichtbar gemacht hat.

Der Artikel zeigt, dass Unternehmen – und aktuell der ORF – beim Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung oft zwischen zwei Extremen pendeln: früher Vertuschung, jetzt öffentliche Vorverurteilung ohne rechtsstaatliches Verfahren. Schima betont, dass zu Beginn eines solchen Falls weder Täter‑ noch Opferrolle feststehen dürfen, besonders wenn es um eine alte, unterschiedlich erinnerte Beziehung geht. Laut den geschilderten Abläufen könnte das Verhalten der Anzeigerin – Drohung mit Veröffentlichung und gleichzeitige Forderung nach Rücktritt, Zahlung und Kostenübernahme – rechtlich sogar als mögliche Nötigung geprüft werden müssen. Gleichzeitig kritisiert der Text die übergroßen, politisch besetzten ORF‑Gremien, mögliche Kompetenzüberschreitungen einzelner Mitglieder und die Option, dass Weißmann seinen Rücktritt anfechten könnte, falls er durch unbefugte Personen unter Druck gesetzt wurde. Quelle: Die "Presse"/Rechtspanorama.

Der entscheidende juristische Dreh- und Angelpunkt liegt also darin, dass selbst bei einem tatsächlichen Fehlverhalten die Verknüpfung von Schweigegeldforderungen mit Rücktrittsforderungen den Boden des Rechtsstaats verlassen könnte, da eine solche Koppelung die Grenze zur strafrechtlich relevanten Nötigung überschreitet. Ob es tatsächlich so war, ist eine Tatsachenfrage, die erst geprüft werden müsste. Allerdings nicht von Dir, bespaßt mich der Wortmacher.

Was ist jetzt mit der Misogynie-Maschine in der Netflix-Doku? Genau.
Louis Theroux' neue Doku über Frauenhasser im Internet ist inhaltlich schockierend. Auch, weil Theroux selbst immer wieder zum Subjekt des Contents wird.

Egal, wo Louis Theroux mit den Influencern unterwegs ist – überall wird er von jungen Männern angehalten: Männer, die Selfies machen wollen, sich bedanken und die „Alphas“ mit Komplimenten überschütten.

Einer davon ist Justin Waller, mit 40 Jahren ein etwas älteres Subjekt der Doku. Als Theroux und er in Miami unterwegs sind, gehen zwei Fans auf sie zu, suchen das Gespräch, sehen Waller mit bewunderndem Blick an. Warum sie Waller gut finden, fragt Theroux die beiden, doch schnell grätscht ihnen der Influencer ins Wort. „Der Wert einer Frau liegt in ihrer Schönheit.“

Männer dagegen haben keinen eigenen Wert, deswegen müssen sie ihn sich erkämpfen. Das bringt er seinen Anhängern bei. Bei jedem seiner Sätze nicken die beiden Männer wie kleine, ehrfürchtige Soldaten. „Ich wollte es dir persönlich sagen“, sagt einer. „Vielen, vielen Dank. Du bist eins meiner größten Vorbilder.“

Ein anderer Streamer, den Theroux begleitet, ist Harrison Sullivan, aka HSTikkyTokky. „Das ist mein Geschirrspüler“, sagt er zur Begrüßung und deutet auf eine junge Frau, die auf seinem Sofa sitzt. Sie ist ebenfalls Influencerin. Während der Dreharbeiten lebt er in Marbella. Dort versteckt er sich vor der britischen Polizei, weil er 2024 einen schweren Autounfall hatte, dabei seine Mitfahrer verletzte und anschließend nicht zum Prozess erschien. Mittlerweile ist er verurteilt.

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Je kontroverser, desto mehr Klicks. Schreibt die taz

Natürlich kommen „Die Rothschilds“ auch in dieser Doku vor. Ist der bekannteste antisemitische Code. Was ist mit den „Den Netanjahus“? Wegen dieser schrecklich netten Familie und den Bekloppten der Hisbollah legen die IDF gerade den Süden des Libanons in Schutt & Asche. Die Kämpfe zwischen dem israelischen Streitkräften und Kämpfer des Hisbollah sollen jetzt die Stadt Tyros erreicht haben.

Warum der antisemitische Code „Die Rothschilds“ so langlebig ist wie einst noch eine Waschmaschine von Miele? Er wirkt „historisch“ und damit seriöser. Wenn dein antisemitisches Narrative Leerstellen hat, einfach mit den Rothschilds ausfüllen. Die passen perfekt in moderne Verschwörungsökonomien (QAnon, Manosphere, Alt‑Right, Telegram‑Kanäle).

Auf Deutsch. Die Juden sind immer an allem schuld. Am Ende fällt die Schuld immer auf die Rothschilds, ganz egal, wie obsessiv die Netanyahus dieser Welt versuchen, die Weltgeschichte nach eigenem Gusto umzuschreiben. Am Ende ist es völlig unerheblich, welche Namen die Sündenböcke oder die Architekten der Macht tragen – ob man sie nun Rothschild, Netanyahu, Trump oder Mullah nennt –, denn sie alle sind letztlich nur die unfreiwilligen Agenten eines Weltgeistes, dessen Gesetzmäßigkeiten sie niemals durchdringen, während sie glauben, ihn zu lenken. ©️Hegel.

Den Putin habe ich absichtlich vergessen. Und Xi Jinping der oberste Chinese, Zünglein unserer Waage? Tina rasiert uns ja alle ohne Schaum. In deren Blechbüchse ist nicht nur Ideologie sondern auch Technologie. Der längst geöffnet wurde wie die Büchse der Pandora. Die der reichste Mensch der Welt elon musk möglicherweise in Händen hält.

Guida: Und mittlerweile ist SpaceX zum Marktführer in seinem Bereich geworden.

Tarnoff: Bis 2024 kontrollierte SpaceX über 95 Prozent aller US-amerikanischen Orbitalstarts. Musk ist zum faktischen Torwächter für den Zugang der US-Regierung zum Orbit geworden – und für viele Regierungen weltweit. Wollen diese Staaten zentrale Hoheitsfunktionen aus dem Weltraum ausüben – beispielsweise im Zusammenhang mit Kriegsführung –, müssen sie die dafür benötigten Kapazitäten vom privaten Monopolisten SpaceX erwerben. ©️ Aus einem sehr interessanten Gespräch in der "New York Times".

„Die Blindheit der Akteure“.
Franzt schon wieder unangenehm in meine Richtung aus. Ich, ganz aufs Überleben eingestellt – und sonst gar nix – tu mir auch unglaublich schwer, die Schönheit des Erlebens mit meinem Dingsbums zu füllen, wie einen Strudel mit Äpfeln oder Topfen. Oder mit einer Topfen‑Kirsch‑Füllung. Was ist mit den Marillen, fragt die Bildmacherin. Und dann kommt mir die Vierer-Bande auch noch mit Mohn, Nüssen, Powidl, Vanillepudding, Birnen‑Schokolade, Rum‑Rosinen, Kastaniencreme, Nougat, Mandel‑Krokant, und irgendwer murmelt etwas von einem Gemüsestrudel. Hilfe! Hilfe!! Wie soll man da bei der Sache bleiben.

Wenngleich der emotionale Link von ‚den Rothschilds‘ zu Schweizer Privatbanken eine so fatale Selbstverständlichkeit besitzt wie der Schnee zu Lawinenabgängen. Wem gehst du ab? Frag lieber nicht.

Die 2018 gegründete Zürcher MBaer Merchant Bank spezialisierte sich auf riskante Zahlungsabwicklungen für exklusive Kunden, für die sie extrem hohe Gebühren verlangte. Der Erfolg endete abrupt, als das US-Finanzministerium die Bank beschuldigte, über 100 Millionen Dollar für sanktionierte Akteure aus dem Iran und Russland gewaschen zu haben. Erst durch massiven Druck aus Washington und die Drohung, die Bank vom US-Finanzsystem abzuschneiden, wurde die Liquidation durch die Finma am 27. Februar 2026 endgültig besiegelt.

Die Drohung, die Bank vom US-Finanzsystem abzuschneiden, war letztlich stark genug, um den juristischen Widerstand gegen eine bereits zuvor verfügte Liquidation durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma zu brechen. Die Bank zog ihre Beschwerde zurück, die Schließungsanordnung trat am 27. Februar in Kraft.

Der Fall ist auch deshalb bemerkenswert, weil er nicht durch ein schnelles Eingreifen der Schweizer Behörden beendet wurde, sondern erst durch massiven Druck aus Washington. Quelle: Die "Presse"/ gekürzt.

Und schon könnten wir mit dem Dr. Mengele Ski-Fahren gehen in den Schweizer Alpen. Dem Todesengel von Auschwitz.

Der als ‹Todesengel› berüchtigte Josef Mengele unterzog im Konzentrationslager Auschwitz‑Birkenau die ankommenden Häftlinge seiner ‹Selektion› und führte an jenen, die dem Gastod vorerst entronnen waren, barbarische Experimente durch, um mit seinen medizinischen Erkenntnissen die germanische ‹Herrenrasse› weiter zu perfektionieren.

„Schon macht mich der Wortmacher zur Sau. Du und deine Perfektion, du ewiges Kellerkind ohne reinrassigen Portfolio! Bei dir haben diese Experimente, die der Perfektion der ‚arischen Herrenrasse‘ dienen sollten, nicht so recht angeschlagen. Ganz im Gegenteil: Bei dir würde ein reinrassiger deutscher Schäferhund, der auf das Aufspüren von ‚Rassenschande‘ trainiert ist, sofort anschlagen. ‚Du bist ja ein halber Yugo‘. Und stolz drauf, versuche ich mich so gut es geht zu verteidigen. Mich zieht es heute noch ans Meer nach Dalmatien, auch wenn das von den Preisen her inzwischen nur noch was für Herrschaftliche ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es dem Kriegsverbrecher dank Helfern und Helfershelfern, unterzutauchen, zunächst in Europa, dann in Südamerika. 1979 ertrank er in Brasilien beim Schwimmen. Gesichert ist sein Aufenthalt in der Schweiz: 1956 machte er mit seinem Sohn, seiner zukünftigen zweiten Gattin und deren Sohn Skiferien in Engelberg. Und vielleicht hielt er sich 1961 in Zürich auf, bevor er ganz verschwand. Quelle: "NZZ"

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Und vom amerikanischen Finanzministerium ist es nur einen Augenaufschlag bis zu „Don Donald, dem Paten der freien Welt“.

„Schaut euch diese Leute an, die Europäer. Sie sind sehr schlau, sehr gerissen. Sie haben die EU nur aus einem Grund gegründet: um die Vereinigten Staaten von Amerika abzuzocken. Es ist ein Kartell, ein schlechter Deal, einer der schlechtesten Deals der Geschichte. So einen Deal können nur Verrückte abgeschlossen haben wie Obama und Biden. Der senilste Präsident aller Zeiten.

Während unsere Soldaten, die großartigsten Soldaten, die es jemals gegeben hat, absehen von den Verlierern die sich töten lassen, ihr Leben für die Freiheit riskieren, sitzen diese Leute in ihren schicken Schlössern. Unsere sogenannten NATO-Partner. In Wahrheit sind es Feiglinge. Das sind erbärmliche Feiglinge. Sie trinken in alle Ruhe ihren französischen Wein, essen ihren Schweizer-Käse mit kleinen Zahnstochern, sehr fein, sehr elegant, oder?

Sie lassen uns die ganze Drecksarbeit machen. Das werden wir uns merken. Die Straße von Hormus ist ein sehr gefährlicher Ort, viel Öl, viel Geld. Und wer beschützt sie? Wir! Wir schicken die Schiffe, wir riskieren alles. Und die EU? Die rühren keinen Finger. Aber damit ist jetzt Schluss.

Ich sage ihnen: Schickt eure eigenen Schiffe in den Golf. Beschützt die Straße von Hormus selbst. Wenn nicht – und das meine ich todernst – dann ziehen wir euch den Stecker. VISA, Mastercard, das ganze Plastik-System. Wir schalten eure Kreditkarten einfach ab. Stellt euch das vor: Ein ganzer Kontinent ohne Kreditkarten! Keiner kann mehr bezahlen, totales Chaos. Ihr wollt unseren Schutz, während ihr uns beim Handel ausraubt? Das funktioniert mit mir nicht mehr.

Entweder eure Flotte übernimmt die Straße von Hormus noch diese Woche, oder ihr könnt zusehen, wie eure Wirtschaft im dunklen Zeitalter landet. Legt die Zahnstocher weg und fangt endlich an eure Freiheit zu verteidigen. Sonst schalten wir Europa ab die Kuba. Totale Isolation.

Und was die Iraner angeht: Die glauben, sie können uns hinhalten, während die EU zusieht? Vergessen Sie es. Wenn die keinen Deal eingehen, und zwar einen echten Deal nach meinen Regeln, dann gibt es kein Halten mehr. Ich sage euch, dass ich ‚weiterhin bomben werde, bis wir uns die Seele aus dem Leib bomben‘, falls der Iran nicht sofort einlenkt Amerika zuerst, heute und für immer.

„Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und jede Menge Zeit – seht selbst, was heute mit diesen geisteskranken Abschaumtypen geschieht“. „Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und nun töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Welch eine Ehre!

Als Ausflugsvorsitzender. US-Präsident Trump räumte ein, dass ihm davon abgeraten wurde, den Krieg als „Krieg“ zu bezeichnen, da er keine Zustimmung des Kongresses eingeholt hatte; daher spricht er lieber von einem „Ausflug“.

Und was ist mit Israel in diesem Kontext? Genau. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu ist Trumps Conciergerie. Nicht Conciergerie du Depp, Consigliere. Das wollte ich schreiben.

„Derweil bombardierten im Text, den ich bereits verfasst hatte, bevor in der EU das Licht ausging, weil die Rechtsgesinnten die Union mit verlässlicher konservativer Rückendeckung im EU‑Parlament das Vorhaben so lange von innen aushöhlen, bis vom Einigungsprojekt nur noch eine funktionslose Hülle bleibt – eine Dynamik, die fatal an das Weimarer Debakel erinnert, als konservative Eliten glaubten, sie könnten Hitler einhegen und damit genau das Gegenteil bewirkten –, am Golf nicht nur amerikanische F‑35‑Stealthjets iranische Ziele; eine Maschine musste nach feindlichem Beschuss bereits notlanden. Auch die israelischen F‑35I Adir nehmen Raketenstellungen und Kommandoposten ins Visier.

Ups.
Der Satz ist eine endlose Aneinanderreihung von Buchstaben, die alle in einer trüben Suppe schwimmen, die ich selbst auszulöffeln hatte. ©️Die Um2. „Das hast du dir selbst eingebrockt. Das musst du deswegen auch selbst auslöffeln.“ Und ich löffelte die Suppe mit zittrigen Händen, die meinen innwendigen Zustand der Seele repräsentierten, die auch zitterte vor Angst. Vor Zukunftsangst.

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Mit Suppe meinte die Um2 mein angebliches Versagen im Beruf. Ich habe aber nicht versagt. So nah bin ich diesem Beruf nie gekommen, als dass ich im entscheidenden Moment überhaupt hätte versagen können. Und genau darin liegt das eigentliche Drama, das mir einst der Godfather eingebrockt hat, der aus meinem Leben unbedingt Nägel mit Köpfen machen musste. Zu irgendetwas müsse dieser lebensuntaugliche Depp ja zu gebrauchen sein. Ja, zum Scheitern, amüsiert sich der Wortmacher. Woraufhin mir das Leben die Schuhe ausgezogen hat, im wahrsten Sinne des Wortes.

An die sich der Goadfather naturgemäß nicht erinnern muss. Der ist am Drücker. Der inszenierst sich viel lieber als mein Retter. Der er auch ist. Genau. Ich wusste zwar, dass es schlimm werden würde, aber wie schlimm, war mir nicht bewusst. Ausgehend von jenem Moment, als die Um2 ihre leibliche Nichte, die zu Besuch war fragte, was sie gerne zum Abendbrot essen würde. Exakt.

Mir hat sie so eine Frage nicht ein einziges Mal gestellt. Aus dem Themen‑Komplex der Zuneigung kam überhaupt nichts. Das gibt es ja nicht. Du musst die arme Frau doch nicht bewusst so schlecht hinstellen wie die Frau Fernandes ihre Ex-Ehemann Christian Ulmen? Schon wieder was mit Bäumen. Wie beim Til Lindemann, diese Linde eines echten Kerls. Der soll die Träume einiger junger Frauen im Bühnengraben vergraben haben. Aber das ist reine Mutmaßung.

»Es heißt nein, wenn ich nein sage.«

Sängerin Charlize übt den Satz mit den Menschen vor ihr, bevor sie startet. Er gehört zu einem Song, den sie gleich auf der Bühne vor dem Hamburger Rathausmarkt präsentieren wird, die Menge soll den Teil mitsingen. Im ersten Probelauf hört man einzelne Stimmen, bei »wenn ich nein sage« sind schon mehr dabei. Im zweiten Durchgang ist die Menge ein Chor.

Sie alle sind hier, um sich mit Collien Fernandes solidarisch zu zeigen. 22.000 Menschen waren den Organisatorinnen zufolge am Donnerstag auf dem Rathausmarkt in Hamburg, die Polizei spricht von 17.000. In Berlin waren am Wochenende zuvor bereits Tausende auf der Straße, für das kommende ist eine Demo in Köln angemeldet. Seit über einer Woche sind ganze Instagram-Feeds voll mit Reaktionen.

Nachdem der SPIEGEL über Vorwürfe der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes berichtet hat, haben sich Frauen zusammengeschlossen, eine regelrechte Protestwelle ist angewachsen. Fernandes beschuldigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen, sie »virtuell vergewaltigt« zu haben. In den sozialen Medien soll er täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber »Hunderte von Männern« mit Darstellungen von Frauen, die ihr sehr ähnlich waren, kontaktiert haben.

Ulmens Anwälte boten dem SPIEGEL ein Hintergrundgespräch an, das vor der Veröffentlichung des Artikels stattfand. Die Juristen gingen dabei auf einen Teil der Vorwürfe gegen Ulmen ein – zuvor hatten sie es allerdings zur Bedingung gemacht, dass nicht über ihre Einlassungen berichtet werden darf. Die Anwälte, die Ulmen seit der SPIEGEL-Veröffentlichung in der vergangenen Woche vertreten, sprechen im Kontext der Vorwürfe unspezifisch von »unwahren Tatsachen«. Quelle: spiegel.de+#

Was sind jetzt die Tatsachen? Gute Frage.
Tatsächlich ist öffentlich bislang nur sehr wenig gesichert: Collien Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex‑Mann Christian Ulmen erhoben, die sich auf digitale Identitätsmanipulation und angebliche Fakeprofile beziehen; Ulmen bestreitet diese Vorwürfe über seine Anwälte, die von „unwahren Tatsachen“ sprechen. Alles Weitere – technische Details, Beweise, Abläufe, Motive – ist derzeit nicht öffentlich überprüfbar. Genau deshalb gilt rechtsstaatlich weiterhin die Unschuldsvermutung, denn weder Medienberichte noch Social‑Media‑Reaktionen ersetzen eine unabhängige Prüfung. Der Fall besteht im Moment also aus einer Behauptung, einer Gegenbehauptung und einer enormen öffentlichen Dynamik – aber nicht aus geklärten Tatsachen.

Und kann man(N) im rechtlichen Sinne „virtuell vergewaltigt werden“. Du stellst fragen.

Ob man im rechtlichen Sinne „virtuell vergewaltigt werden“ kann, ist klar zu beantworten: Nein, denn der Begriff „Vergewaltigung“ ist im Strafrecht eindeutig körperlich definiert und setzt eine physische sexuelle Handlung gegen den Willen einer Person voraus. Digitale Übergriffe – etwa Identitätsmissbrauch, Deepfake‑Pornografie, Cyberstalking oder die Verbreitung sexueller Inhalte ohne Zustimmung – können zwar schwerwiegende Formen digitaler sexueller Gewalt darstellen, fallen aber unter andere Straftatbestände und nicht unter „Vergewaltigung“ im juristischen Sinn. Genau deshalb gilt in Fällen wie dem von Fernandes und Ulmen weiterhin uneingeschränkt die Unschuldsvermutung: Solange keine gesicherten Fakten oder gerichtlichen Feststellungen vorliegen, handelt es sich um Vorwürfe, nicht um erwiesene Taten.

Die rechtlichen Mittel gegen schädigende Deepfake-Profile.
Strafbarkeit. Das österreichische Strafrecht hält sehr wohl Waffen gegen unzumutbare oder rufschädigende Fake-Accounts bereit.

In der Causa Fernandes/Ulmen bietet die österreichische Rechtslage trotz technologischer rasanten Entwicklungen bei Deepfakes ein dichtes Netz an Sanktionsmöglichkeiten, das von Experten wie Susanne Reindl-Krauskopf und Peter Zöchbauer als gut konzipiert eingestuft wird. Zentral ist dabei der Tatbestand der fortdauernden Belästigung im Netz (§ 107c StGB), der die Veröffentlichung von Bildaufnahmen des höchstpersönlichen Lebensbereichs unter Strafe stellt, ergänzt durch Paragrafen zur Datenfälschung (§ 225a StGB) bei Fake-Profilen und zur beharrlichen Verfolgung (§ 107a StGB) bei Identitätsmissbrauch. Über das Kernstrafrecht hinaus greifen Schutzmechanismen des Datenschutzgesetzes, des Urheberrechts (Bildnisschutz) sowie des Mediengesetzes, wobei im Falle von Erpressungsversuchen zudem klassische Delikte wie Nötigung zum Tragen kämen; eine spezifische Strafnorm explizit für das Versenden von Deepfakes fehlt jedoch bislang. Quelle: Die "Presse"/Zusammengefasst.

Zusammengefasst gibt es aber auch eine ganz wunderbare Nachricht mit einer kleinen Einschränkung:

Nach tagelanger dramatischer Strandung vor der deutschen Küste ist ein zwölf Meter langer Buckelwal am Freitagmorgen endlich befreit worden. In einem unerwarteten Durchbruch nutzte das riesige Säugetier einen von den Rettern eigens gegrabenen Kanal, um aus der bedrohlichen Untiefe zurück in tiefere Gewässer zu schwimmen.

Mittags gab es wieder Alarm wegen dem armen Kerl: Der war wieder zurückgekehrt, mit Booten versuchte man, ihn von der Küste wegzuleiten. Genau so ergeht es mir auch mit der Idylle. Genau so. Natürlich habe ich dazu noch Anschauungsmaterial. Nur halt nicht next.....

Was ist dein Text? Hast du überhaupt eine Stimme oder nur die Bänder? Ihr herrenlosen Länder, die er dem Ruin entgegentreibt.

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Freitag, 27. März 2026
„Globales Durcheinander: Jetzt auch untenrum. Bumbumbum.
Bitte Opa. Bitte schick meine Schreibe nicht wieder sofort in die Verbannung. Du bist nicht die Um2🤣

«Wir sind Illusionsfabrikanten, die auf das Glück wetten, wir sind keine Wahrheitssucher. Die Phantasie ist wie ein Pferd ein Fluchttier.»

Es hat in der deutschen Literatur selten einen Autor gegeben, dessen Werk so voller Fragen war wie das von Alexander Kluge. Der Faden der Geschichte war bei ihm aus den Fasern von Geschichten gewoben, aus beruflichen Biografien und den Zufälligkeiten des Lebens. Es ist immer ein seidener Faden geblieben bis zu seinem Tod. Quelle: "NZZ".

Am 25. März ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Quelle: Cooler Typ. Und natürlich geistreich.

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BING: Warum der Name nichts über eine echte Erkrankung sagt:
Wenn jemand sich „Der Schizophrenist“ nennt, heißt das nicht, dass er schizophren ist.
Das ist ein künstlerischer, satirischer Name, ähnlich wie:

„Der Zyniker“
„Der Absurditätensammler“
„Der Paradoxologe“

Der Name soll eine Figur darstellen, nicht eine Diagnose. Viele Satiriker nutzen extreme Begriffe, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder ihren Stil zu beschreiben.

Ich: Da bin ich aber beruhigt. Wenn sich jemand „Der Imperialist" nennt im Netz, muss der auch nicht zwangsläufig ein Verfechter dieser Ideologie sein.

BING: Namen im Netz sind Rollen, nicht Diagnosen oder Bekenntnisse.

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1.
Jessas!

Was sich da im Pentagon zusammenbraut, liest sich wie ein beängstigendes Drehbuch aus der blutigsten Phase des Zweiten Weltkriegs. Die Pläne zur Besetzung der iranischen Inseln Kharg, Larak und Abu Musa wirken wie die Wiederauferstehung des „Island Hopping“ – jener gnadenlosen Taktik, mit der US-Marines einst japanische Inselfestungen wie Tarawa im Sturmschritt nahmen. Heute sind es die „unsinkbaren Flugzeugträger“ des Iran, die das Ziel bilden. Kharg allein kontrolliert fast 90 Prozent der iranischen Ölexporte; Larak und Abu Musa dienen als schwer befestigte Bastionen zur Überwachung der Schifffahrt. Ein direkter Angriff auf diese strategischen Herzstücke wäre kein bloßes geopolitisches Geplänkel, sondern ein Frontalangriff auf die Existenzgrundlage einer Regionalmacht.

Um diese massive amphibische Operation umzusetzen, bringen die USA ihre Elite in Stellung: Neben Einheiten des Marine Corps werden bis zu 3.000 Fallschirmjäger der legendären 82. Luftlandedivision in die Region verlegt. Dass dabei sogar der Kommandeur, Generalmajor Brandon Tegtmeier, mitsamt seinem Stab in Marsch gesetzt wird, unterstreicht den Ernst der Lage. Diese Spezialkräfte könnten jederzeit mittels Fallschirmabsprüngen oder Hubschrauberlandungen die Kontrolle über die Schlüsselinseln erzwingen. Angesichts dieser massiven militärischen Vorbereitungen drängt sich die polemische Frage geradezu auf: Erleben wir hier gerade das „Island Hopping“ in die totale Eskalation – ist das bereits der Beginn des Dritten Weltkriegs? Quelle: ich habe der KI einige Häppchen zugeworfen zu dem Thema wie ausgehungerten Piranhas ein Stückchen Fleisch. Vom Knochen dieser Menschheit geschabt. Was ist der Preis der psychologischen Kriegsführung?

Was sich da vor unserer aller Augen abspielt ist ein schreckliches Schauspiel des Niedergangs, in der wir alle nur Statisten sind. Das mit dem Niedergang habe nicht ich mir ausgedacht.

Obwohl es auch positive Beispiele wie die baltischen Länder und Polen gibt, die sich zuletzt positiv entwickelt haben, wurden in den vergangenen zehn Jahren in insgesamt 50 Demokratien sowohl Rückschritte bei der Leistungsstärke demokratischer Institutionen als auch bei ihrem sozioökonomischen Entwicklungsniveau beobachtet. Dies wird unter anderem durch ihr schlechtes Krisenmanagement und die wachsende soziale Ungleichheit ihrer Bevölkerung deutlich. Der einst von Westeuropa und den USA ausgehende Konsens zu Leitbildern wie Demokratie und Marktwirtschaft erodiert kontinuierlich. Nur fünf Ländern gelang in der jüngsten Auswertung eine Trendwende zu einem größeren derartigen Konsens (Brasilien und Polen) oder zur Festigung ihres bestehenden Konsenses (Bhutan, Malaysia, Ukraine). Quelle: Die 'Presse' / Bertelsmann-Studie. Weltweit sind autoritäre, korrupte und wirtschaftlich ineffiziente Regierungen am Vormarsch. Europa ist.

Apropos Rollenspiel (auch im Netz. In dem wir alle zappeln)

Der Chor der Beschädigung, die wohlbekannte Vierer-Bande, stimmt eine weitere Jubelarie auf mich an. Die Banda zu uns ist deine einzige Bande. Seit der Pandemie, schiebt der Wortmacher nach. Na, das kann ja heiter werden auf den nächsten fünf Seiten. In denen der kleine ukrainische Nachbarjunge nicht mehr zu Wort kommen wird. Das hatte er heute den halben Nachmittag für sich gebucht. Schreiend, brüllend, wütend. Schwer zu sagen auf wen oder was er so wütend war. Vielleicht was es nur was Entwicklungstechnisches, Trotz und so, oder er arbeite sich emotional am Massenmörder im Kreml ab. Der, welche glückliche Fügung, wieder oben auf ist, im geopolitischen Schachspiel, bei den Öl & Gaspreisen.

Auf einem Tobsuchtsanfall folgte der Nächste. Der konnte sich einfach nicht beruhigen. Auch eine Möglichkeit der Langeweile zu entkommen dachte ich mir. Aber das was ich mir dachte hatte keinen Einfluss auf den Jungen. Der schrie aus voller Kehle. Dann weinte er wieder bitterlich. Unglaublich wie viel Energie der hatte. Ich machte mich dann im Regen auf den Weg zum Einkaufen. Sein Monolog war mir zu viel geworden. Ausufernd wie deine Schreibe. Das auch ja. Jetzt ist er damit fertig. Jetzt hat er sich müde gebrüllt. Jetzt hustet er nur noch. Wie dir das Leben. An diesem scheiß Klischee kommt der Wortmacher einfach nicht vorbei. Als ob dieser Depp tatsächlich wüsste wovon er spricht. Ein gutes Leben.

Ein gutes Leben führst du dann, wenn deinetwegen niemand bittere Tränen weint und keine alte Rechnung mehr offensteht. Wenn dich die atemberaubende Wirkmächtigkeit des Zufalls nicht so sehr aus der Bahn wirft, dass du am Ende Unschuldige dafür verantwortlich machst. Das auch ja. Und was mit Humor. Humor ist entschärfte Aggressivität. Statt einer Bombe zündet nur der Witz.

Ein Beispiel:

Was verbindet den 12. Imam („al‑Mahdi“) im Schiitentum mit der Stromversorgung in Kuba? Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkehr. ©️Der Schizophrenist

Lustiger wird´s nicht.
Ich versuche wieder mal das innere Kind in mir zu beruhigen. Das hat ein miserables Rating und gefühlt nur ⯨☆☆☆☆. Natürlich in Gelb gehalten die Sterne. Wie der Grundton deiner Unterhose, platzt es auch schon selbstredend aus dem Wortmacher heraus. Selbstredend passt wunderbar.

Die für mich nie zum Greifen nah waren. Mit dir ist selbst der kleine Wagen Schlitten gefahren, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Der geborene Kleinstbürger, dieser Leid‑ und Tragödien‑„Pädophiler“. Trägt heute noch die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Und dann reißt der einer Leiche, die er vor über 10 Jahren aus dem Bataclan klaute, auch noch die Extremitäten aus, wenn ihm etwas an meiner Lebensführung nicht passt wie der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes an ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen.

'Du hast mich virtuell vergewaltigt'. @Collien Fernandes Aber analog vorgegeben mich für immer zu lieben. Das hat die Frau über ihren Ex-Ehemann nicht behauptet. Trotz der recht eindeutigen Faktenlage steht auch Aussage gegen Aussage.

Sie sei ins Badezimmer gegangen, um sich für das Weihnachtsessen bei ihrem Schwiegervater fertig zu machen, als Ulmen zu ihr getreten sei. Es gehe ihm nicht gut, soll er gesagt haben, er habe Bauchschmerzen und wolle im Hotel bleiben. Später soll er angefangen haben, über die falschen Profile zu sprechen, über die darüber verschickten Fotos und Videos, den Telefonsex. Er müsse ihr etwas beichten, soll er gesagt und dabei am ganzen Körper gezittert haben.

»Ich war das, ich habe das getan«, habe er dann erklärt. So erzählt es Fernandes.

Es habe damals einige Sekunden gedauert, bis die Information in ihrem Kopf angekommen sei: »Es war wie bei einer Todesnachricht, ich konnte nicht reden, nicht heulen.« Ulmen sei derweil panisch geworden, habe Angst gehabt, im Gefängnis zu landen.

Fernandes sagt: »Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.« Quelle: SPIEGEL 13/2026/Big Titelgeschichte. Jetzt stell dir vor ich hätte unabsichtlich Big Tittengeschichte geschrieben. Schon hätte sich der Ex-Sicario in mir deppert gelacht vor Schadenfreude.

Die Justiz auf Mallorca hat offiziell bestätigt, dass gegen den deutschen Schauspieler Christian Ulmen ein Vorermittlungsverfahren (Aktenzeichen DPA 1365/2025) läuft, welches bereits am 2. Dezember 2025 eingeleitet wurde und von der spezialisierten Abteilung für Gewalt gegen Frauen in Palma geführt wird. Seine Ex-Frau Collien Fernandes wirft ihm unter anderem fortgesetzte Misshandlung, schwere Bedrohung, Identitätsdiebstahl sowie die Erstellung und Verbreitung von KI-basierten Deepfake-Pornos vor – ein Komplex, den sie als „virtuelle Vergewaltigung“ bezeichnet. Dass die Anzeige in Spanien und nicht in Deutschland erstattet wurde, liegt primär am gemeinsamen Wohnsitz des Paares, das 2023 nach Mallorca gezogen war, sowie an der Tatsache, dass Zeugen (wie Mitarbeiter eines Cafés unter der gemeinsamen Wohnung) und mutmaßliche Tatorte auf der Insel liegen. Zudem bietet das spanische Recht durch das 2022 verschärfte „Nur-Ja-heißt-Ja“-Gesetz und spezialisierte Gerichte für geschlechtsspezifische Gewalt einen weitreichenderen Schutz und eine schnellere juristische Handhabe bei digitaler und psychischer Gewalt, als dies im deutschen Strafrecht derzeit oft der Fall ist.

Wöllner hat sich, so Ulmen, 2013 auch eine Gameshow „ausgedacht“, mit dem derben Titel „Who wants to fuck my girlfriend?“. Eine Sendung, bei der es darum ging, Männer anhand der Attraktivität und Flirtfähigkeit ihrer Partnerinnen zu messen. Die Frauen wurden losgeschickt, um in Cafés, im Puff und auf der Straße explizite Angebote fremder Männer einzuholen. Es gewann der Mann, dessen Freundin die meisten einsackte. Die Trophäe: Ein Kranz, auf dem „Everybody wants to fuck my girlfriend“ stand. Ex post wirkt das wie eine grausliche Vorahnung der Vorwürfe gegen Ulmen.

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2.
Feministischer Traum von einem Mann.

Kritik am Format gab es schon damals, Ulmen aber wusste zu konterkarieren: Es sei ja nur eine Persiflage frauenverachtender Formate! Satire halt. Gegenüber der „WAZ“ sagte er 2014, er sei der „Typ Mann, den sich der Feminismus immer gewünscht hat“, deutsche Feuilletons nannten die Sendung sogar eine „zutiefst anti-sexistische Veranstaltung“. Wenn hier jemand vorgeführt werde, dann die Männer. Quelle: Die "Presse"

Christian Schertz, der den Beschuldigten, Christian Ulmen, presserechtlich vertritt (zuvor hatte er etwa den Rammstein-Sänger anwaltlich betreut), nennt die „Spiegel“-Recherche eine „unzulässige Verdachtsberichterstattung“. Es würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».

In Österreich haben wir fast zeitgleich den Fall Christopher Seiler.

Gegen Christopher Seiler (Sänger des Duos Seiler & Speer) wurden im März 2026 schwere Vorwürfe laut, nachdem eine Frau Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn erstattet hatte. Seiler reagierte darauf mit einem öffentlichen Video-Statement, in dem er gestand, der Frau in einer gemeinsamen Nacht Kokain auf die Lippen geschmiert zu haben – eine Tat, die er selbst als „menschenunwürdig“, „saudumm“ und „nicht zu entschuldigen“ bezeichnete. Während er diesen Vorfall einräumte und erklärte, er geniere sich zutiefst dafür, bestritt er gleichzeitig die in der Anzeige ebenfalls erwähnten Vorwürfe von massiver körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen als unwahr. Er kündigte an, die volle juristische Verantwortung zu übernehmen, sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und eine Therapie zu beginnen, weshalb auch geplante Projekte (wie das Album mit Ernst Molden) vorerst gestoppt wurden. Quelle: Alle Medien im Land.

Hinter dem Mann waren die Dämonen her.
Fangen wir mit einer Feststellung an: Es gibt keine Dämonen. Keine übernatürlichen Geisterwesen, die gute und brave Menschen befallen und sie hinterlistig zu heimtückischem und bösartigem Verhalten verleiten. Wer von seinen inneren Dämonen spricht, schiebt diese Fantasiewesen vor, um von seiner eigenen Verantwortung abzulenken. Als wäre er selbst nicht für eine Tat verantwortlich, die er gesetzt hat. Gerade dass er nicht das kleine Fehlerteuferl hervorholt, das da für einen kleinen Lapsus gesorgt hat. Upsi!

Eine junge Frau hat gegen den Musiker Christopher Seiler eine Anzeige wegen Körperverletzung eingebracht. Seine erste Reaktion in einem Instagram-Posting: „Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. So wie viele von uns kämpfe ich mit Dämonen.“ Und da waren sie schon, die mystischen Geisterwesen, die sich offenbar des armen Seiler bemächtigt hatten. Verbunden mit dem Eingeständnis, dass er halt nicht perfekt sei. Quelle: Die "Presse"

Kundgebung für Opfer sexueller Gewalt:
Collien Fernandes tritt nun doch auf Demo in Hamburg auf – offenbar mit schusssicherer Weste
Wegen Morddrohungen, die sie erhalten habe, hatte Collien Fernandes ihre Teilnahme an einer Kundgebung in Hamburg zunächst abgesagt. Nun kam sie überraschend doch – und fand bewegende Worte.

Sie trage die Weste, weil Männer sie mit dem Tod bedroht hätten, führte Fernandes anschließend aus. Partnerschaftliche Gewalt anzuzeigen und öffentlich zu machen, koste unfassbar viel Kraft. Sie wünsche sich, dass Männer Fehlverhalten zugeben und sagen: »Ja, ich habe das getan.«

Auf der Demo in Hamburg forderten Tausende Menschen mehr Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt. »Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln«, war auf Plakaten zu lesen. Die Aktion am Rathausmarkt wurde unter anderem von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützt. Quelle: spiegel.de +

Wie schusssicherer Weste? Die habe ich beim Militär getragen in einen Kriegsgebiet. Was ist nur los mit den Idyllischen.

Früher hat Alice Schwarzer selbst Bühnen gestürmt – aber nicht, um anderen den Mund zu verbieten. Das unterscheidet sie von ihren jüngeren Gegnerinnen
Die feministische Ikone tritt eingerahmt von Bodyguards auf und verteidigt ihr Lebenswerk. Sie diagnostiziert einen Bruch zwischen den Generationen.

Die tritt also nur noch mit Bodyguards in der Öffentlichkeit auf. Haben die beiden Frauen auch satanische Verse veröffentlicht?

Die "NZZ" hängt sich hingegen an der Verdachtsberichterstattung auf.

Unschuldsvermutung als hohle Phrase.
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.

Mit welcher Nonchalance eine prominente Person von den Medien an den Pranger gestellt wird – sogar mit Bild auf der Titelseite des «Spiegels» –, ist bemerkenswert. Das Magazin stützt sich bei den Vorwürfen fast ausschließlich auf die Schilderungen der Klägerin, Ulmen ließ die Anfragen unbeantwortet. Als zusätzliches Beweismittel dient eine E-Mail, in der sich der mutmaßliche Täter offenbar Hilfe bei einem Anwalt suchte und sich dabei geständig zeigte. Zwar wird im Artikel die Unschuldsvermutung erwähnt, doch bleibt dies angesichts der Vorwürfe eine hohle Phrase.

Unschuldsvermutung als hohle Phrase
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.

Andreas Türck / Jörg Kachelmann / Till Lindemann - eine echte Linde von Mann / Luke Mockridge / Kevin Spacey / alle unschuldig im rechtlichen Sinne.

Schuldig gesprochen wurde einst nur der 16-jährige Schizophrenist. Er wurde von kleinbürgerlichen Sittenwächtern als Täter enttarnt. Er habe ein gleichaltriges Mädchen mit seinem dummen Schandmaul in einen Selbstmordversuch getrieben – der „Schwabbi-Komplex“. „Was hast du ihr angetan, dass sie so verzweifelt war?“ Na, ich war der Namensgeber. Das mit der „Schwabbi“ hatte ich in die Welt gesetzt. Ich bin ein überführter Mobber. Du Schwein. Treibst ein Mädchen in den Selbstmord wie die Nazis Juden in Viehwaggons. ©️ Der Wortmacher.

Dieser W****. In Wahrheit gab es keinen Selbstmordversuch. Das Opfer hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand am Unterarm geritzt. Das war nur eine Geste der Verzweiflung. Was heißt hier „nur“? Seit #MeToo gibt es keinen Nur-Notausgang mehr für Mobber. Nicht seitdem die Scham die Seiten gewechselt hat. Scheiße, ich war ohnehin beschämt bis zum Geht/nicht/mehr. Es gab kein Opfer im Sinne eines Selbstmordversuchs. Aber was es gab war ein Täter, der für eine Tat verantwortlich gemacht wurde, die es in dieser Dringlichkeit nicht gab. Ich habe gebüßt wie ein scheiß Judas, wenn der sich nach seinem Verrat nicht erhängt hätte. Was kein Produkt des freien Willens war.

An mir konnten sich die Oberen wunderbar abputzen und schadlos halten. Der einbeinige Direktor, konnte sogar vor aller Augen seine Hände auf meine Schultern leben im Speisesaal und Witze auf meine Kosten reißen, der alte Pädo. Ich habe artig mitgespielt, die Hosen gestrichen voll vor Angst. Eine Lobby hatte ich nicht. Die reiche Schar der Mitläufer:innen hatte sich einfach weggeduckt und sich ganz ihrer beruflichen Zukunft gewidmet. Ich hingegen wurde ratzfatz umgewidmet wie Land von einem Bürgermeister. Ich hätte niemals zu Hause angerufen und dem Goadfather oder der gar der Um2 gesteckt, was vorgefallen war.

Die Um2 hätte darin vermutlich einen willkommenen Anlass gesehen, mich ins Erziehungsheim abzuschieben. Ein Absicht die ich nur unterstelle. Der Goadfather kennt die Wahrheit, die eher in meine Richtung tendiert. Als ich ihn letzten Herbst besuchte und ihm am Telefon sagte, dass ich nicht ins Haus kommen wolle, erklärte ich ihm auch warum: „Die Um2 mag mich nicht. Das lieg doch auf der Hand“. Und er schwieg. Kein Widerspruch, kein „Das stimmt nicht“, kein „Das bildest du dir ein“ wie viele Jahre zuvor als ich ein verzweifelter Teenager war. Das macht er nicht mehr. Was noch für meine Theorie spricht. Der Goadfather hat mich aktiv nie zu irgendeiner familiären Festlichkeit eingeladen. Nicht in den letzten 35-Jahren. Und der Goadfather ist mein Kumpel. Der ist meine Familie. Eine andere habe ich nicht mehr.

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3.
Zu dem Themenkomplex kann ich nur eines sagen. Herrschaftliche Männer sind wirklich die dümmsten unter dieser Sonne, in deren Schatten wir Gescheiterten leben. Was für ein Leben? Genau. Die haben oft alles, um das sie so ein Hungerleider wie ich beneidet, schöpfen aus den Vollen auf den Aufmerksamkeit- und Beziehungsmärkten und sind zu blöde, zu erkennen, wie viel ihnen da eigentlich zufällt, ohne dass sie je darum kämpfen mussten. Ich kämpfte einst gegen die drohende Obdachlosigkeit. Versteckt obdachlos war ich eh schon. Bis der Goadfather Einschritt und mich von meinen Elend befreite. Du und befreit. Der ist gut. Nachdem ihn eine Sozialarbeiterin am falschen Fuß erwischt hatte. Das auch ja. Ich hätte diesen Kampf nicht gewonnen. Und was machen Herrschaftliche derweil. Verwandeln die Idylle in ein Stück Scheiße. Diese Deppen schaufeln sich ihr eigenes Grab. In das sie dann sehr oft die Leiche einer Frau legen. Na, na. Machst du jetzt einen auf woke? Noch ist der Mann unschuldig. Noch gilt die Unschuldsvermutung. Der ist gut.

Ich mache überhaupt nix.
Aber am Ende spielen wir in dieser Gesellschaft alle nur unsere Rollen, doch ein gutes Leben misst sich nicht an der Maske, die wir tragen wie ein zweites Gesicht, sondern an der Aufrichtigkeit, mit der wir einander hinter diesen Kulissen begegnen.

Klingt sehr nach Erbauungsesoterik. Stimmt. Am Ende hätte ich nicht schreiben soll. Da bekommt der Wortmacher seinen berüchtigten Sprechdurchfall. Der dann selbst die Bildmacherin zum Wort greifen lässt, wie dich zu deinem abgekauten Pinsel, und mich als ein Bild von einem Kerl hinstellt. Du Bild eines gescheiterten Kerl. Lebenslang schon down under. Ganz krumm gelebt von gespielter Unterwürfigkeit. Eine Rolle, die du solange gespielt hast, bis diese Rolle zu deiner Identität wurde, zu deinem Gesicht hinter der Masken-Maske.

Was für ein Leben lang, hackt der Wortmacher belustigt nach. So kurz wie die Enden deiner Telomere. Na, das Leben, das ich lebe, halte ich tapfer dagegen. Ich habe ja nix anderes als diese Bespaßung.. Auch ein gescheitertes Leben, am Rand der Beziehungskonvolute, wo es zugeht wie Gürtel zur Stoßzeit oder der Südosttangente, muss gelebt leben. Selbst wenn sich dieses Leben nicht mit Beziehungs-Know-how aufpolstern lässt, so wie man eingefallene Mundwinkel mit Botox füllt – Moment, nicht Botox, die KI belehrt mich gerade: mit ‚Hyaluron‘ natürlich.

Das lebt sich doch nicht von selbst. Macht es nicht? Nein. Also, ich habe da andere Informationen. Wer hat das gesagt? Als Gescheiterter, der nicht gescheiter wird, weil ich aus gehabtem Schaden nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann, wie einen Schlussstrich, bin ich gezwungen, tiefer … ins Glas der Erinnerungsfiktion zu gucken, setzt der Wortmacher meinen Gedanken fort. Schlussstriche ziehen hört sich so einfach an. Ist es aber nicht. Die Erinnerung ist ein wilder Mustang. Die lässt sich nicht so leicht domestizieren wie der Schizophrenist, dieser vom Glauben entwöhnte Teilzeitchrist. Teilzeitchrist, weil der sich in seinem Wahn für den Halbbruder von Christus hält. Das stimmt nicht.

Völlig plemplem: Vor Jahren fühlte ich mich von schwarzen Vögeln gestalkt, die von der neongelben Decke der Fabrikhalle auf mich herabstießen wie russische Killerdrohnen auf ukrainische Städte.

25.03.2026:
Bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind laut örtlichen Behörden zwei Personen getötet worden. Eine Frau sei im Spital ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Mann starb laut den Angaben in seinem Auto durch eine russische Drohne.

Ukrainische Drohnen wiederum schlagen längst in Russland zurück. In der Nacht soll die Ukraine Russland mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst haben Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Laut Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine. Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Quelle: "NZZ".

Die Russen fangen in der Regel alle ukrainischen Drohnen ab. Nie schlägt eine ukrainische Drohne in Russland ein wie iranische Drohnen in Israel und zerstör dort kriegswichtige Infrastruktur. Seit dem 24.02.2022 stehen russische Einheiten so knapp vor Kiew, dass du die Entfernung bis zur Bankowa, dem Regierungssitz des ukrainischen Präsidenten, mit dem Maßband abmessen kannst.

Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf, in einer Intensität, die dem Ukraine‑Krieg um nichts nachsteht. Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf in einer Intensität, die dem Grauen in der Ukraine in nichts nachsteht. Man könnte fast spöttisch anmerken, was die Welt aus dem Ukraine-Krieg gelernt hat: Offenbar nur, wie man das Drehbuch für die Fortsetzung noch katastrophaler schreibt. Wir haben die Lektion so gründlich verstanden, dass wir den nächsten Brandherd direkt am globalen Nervenzentrum entfachen – als wäre die Welt nicht schon instabil genug, setzen wir jetzt noch eine Schippe Endzeitstimmung obendrauf. Quelle: KI

Ich: Nicht Schippe. Schaufel. Und das klingt zu sehr nach KI. Da muss viel mehr echte menschliche Empörung rein in die Worte. Die müssen fast vor Neid platzen, weil es so gut gesagt wurde.

Heute säuft der Golf in derselben Scheiße ab wie die Ukraine – nur mit noch mehr Wucht. Man möchte diesen feinen Herren in ihren klimatisierten Zentralen ja fast applaudieren: Was für eine grandiose Leistung! Da glotzt die Welt jahrelang fassungslos auf das Gemetzel im Osten, und was ziehen diese hohlköpfigen Weltlenker für einen Schluss daraus? Dass wir den nächsten Brandherd nicht etwa löschen, sondern mit der Baggerschaufel Benzin ins Feuer kippen.

Es ist zum Speiben: Offenbar war die einzige Lektion aus der Ukraine, wie man das Drehbuch für den Weltuntergang noch effizienter schreibt. Anstatt die Bremse zu ziehen, hämmern diese Wahnsinnigen das Gaspedal bis zum Bodenblech durch, damit es diesmal auch garantiert die ganze verdammte Erdkugel mit in den Abgrund reißt.

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4.
KI. Sag doch einfach ihr dummes W****. Der Blitz soll euch alle beim treffen. Quelle. Ist eh schon passiert. Das auch noch.

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