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Freitag, 27. März 2026
„Globales Durcheinander: Jetzt auch untenrum. Bumbumbum.
der imperialist, 13:10h
Bitte Opa. Bitte schick meine Schreibe nicht wieder sofort in die Verbannung. Du bist nicht die Um2🤣
«Wir sind Illusionsfabrikanten, die auf das Glück wetten, wir sind keine Wahrheitssucher. Die Phantasie ist wie ein Pferd ein Fluchttier.»
Es hat in der deutschen Literatur selten einen Autor gegeben, dessen Werk so voller Fragen war wie das von Alexander Kluge. Der Faden der Geschichte war bei ihm aus den Fasern von Geschichten gewoben, aus beruflichen Biografien und den Zufälligkeiten des Lebens. Es ist immer ein seidener Faden geblieben bis zu seinem Tod. Quelle: "NZZ".
Am 25. März ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Quelle: Cooler Typ. Und natürlich geistreich.
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BING: Warum der Name nichts über eine echte Erkrankung sagt:
Wenn jemand sich „Der Schizophrenist“ nennt, heißt das nicht, dass er schizophren ist.
Das ist ein künstlerischer, satirischer Name, ähnlich wie:
„Der Zyniker“
„Der Absurditätensammler“
„Der Paradoxologe“
Der Name soll eine Figur darstellen, nicht eine Diagnose. Viele Satiriker nutzen extreme Begriffe, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder ihren Stil zu beschreiben.
Ich: Da bin ich aber beruhigt. Wenn sich jemand „Der Imperialist" nennt im Netz, muss der auch nicht zwangsläufig ein Verfechter dieser Ideologie sein.
BING: Namen im Netz sind Rollen, nicht Diagnosen oder Bekenntnisse.
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1.
Jessas!
Was sich da im Pentagon zusammenbraut, liest sich wie ein beängstigendes Drehbuch aus der blutigsten Phase des Zweiten Weltkriegs. Die Pläne zur Besetzung der iranischen Inseln Kharg, Larak und Abu Musa wirken wie die Wiederauferstehung des „Island Hopping“ – jener gnadenlosen Taktik, mit der US-Marines einst japanische Inselfestungen wie Tarawa im Sturmschritt nahmen. Heute sind es die „unsinkbaren Flugzeugträger“ des Iran, die das Ziel bilden. Kharg allein kontrolliert fast 90 Prozent der iranischen Ölexporte; Larak und Abu Musa dienen als schwer befestigte Bastionen zur Überwachung der Schifffahrt. Ein direkter Angriff auf diese strategischen Herzstücke wäre kein bloßes geopolitisches Geplänkel, sondern ein Frontalangriff auf die Existenzgrundlage einer Regionalmacht.
Um diese massive amphibische Operation umzusetzen, bringen die USA ihre Elite in Stellung: Neben Einheiten des Marine Corps werden bis zu 3.000 Fallschirmjäger der legendären 82. Luftlandedivision in die Region verlegt. Dass dabei sogar der Kommandeur, Generalmajor Brandon Tegtmeier, mitsamt seinem Stab in Marsch gesetzt wird, unterstreicht den Ernst der Lage. Diese Spezialkräfte könnten jederzeit mittels Fallschirmabsprüngen oder Hubschrauberlandungen die Kontrolle über die Schlüsselinseln erzwingen. Angesichts dieser massiven militärischen Vorbereitungen drängt sich die polemische Frage geradezu auf: Erleben wir hier gerade das „Island Hopping“ in die totale Eskalation – ist das bereits der Beginn des Dritten Weltkriegs? Quelle: ich habe der KI einige Häppchen zugeworfen zu dem Thema wie ausgehungerten Piranhas ein Stückchen Fleisch. Vom Knochen dieser Menschheit geschabt. Was ist der Preis der psychologischen Kriegsführung?
Was sich da vor unserer aller Augen abspielt ist ein schreckliches Schauspiel des Niedergangs, in der wir alle nur Statisten sind. Das mit dem Niedergang habe nicht ich mir ausgedacht.
Obwohl es auch positive Beispiele wie die baltischen Länder und Polen gibt, die sich zuletzt positiv entwickelt haben, wurden in den vergangenen zehn Jahren in insgesamt 50 Demokratien sowohl Rückschritte bei der Leistungsstärke demokratischer Institutionen als auch bei ihrem sozioökonomischen Entwicklungsniveau beobachtet. Dies wird unter anderem durch ihr schlechtes Krisenmanagement und die wachsende soziale Ungleichheit ihrer Bevölkerung deutlich. Der einst von Westeuropa und den USA ausgehende Konsens zu Leitbildern wie Demokratie und Marktwirtschaft erodiert kontinuierlich. Nur fünf Ländern gelang in der jüngsten Auswertung eine Trendwende zu einem größeren derartigen Konsens (Brasilien und Polen) oder zur Festigung ihres bestehenden Konsenses (Bhutan, Malaysia, Ukraine). Quelle: Die 'Presse' / Bertelsmann-Studie. Weltweit sind autoritäre, korrupte und wirtschaftlich ineffiziente Regierungen am Vormarsch. Europa ist.
Apropos Rollenspiel (auch im Netz. In dem wir alle zappeln)
Der Chor der Beschädigung, die wohlbekannte Vierer-Bande, stimmt eine weitere Jubelarie auf mich an. Die Banda zu uns ist deine einzige Bande. Seit der Pandemie, schiebt der Wortmacher nach. Na, das kann ja heiter werden auf den nächsten fünf Seiten. In denen der kleine ukrainische Nachbarjunge nicht mehr zu Wort kommen wird. Das hatte er heute den halben Nachmittag für sich gebucht. Schreiend, brüllend, wütend. Schwer zu sagen auf wen oder was er so wütend war. Vielleicht was es nur was Entwicklungstechnisches, Trotz und so, oder er arbeite sich emotional am Massenmörder im Kreml ab. Der, welche glückliche Fügung, wieder oben auf ist, im geopolitischen Schachspiel, bei den Öl & Gaspreisen.
Auf einem Tobsuchtsanfall folgte der Nächste. Der konnte sich einfach nicht beruhigen. Auch eine Möglichkeit der Langeweile zu entkommen dachte ich mir. Aber das was ich mir dachte hatte keinen Einfluss auf den Jungen. Der schrie aus voller Kehle. Dann weinte er wieder bitterlich. Unglaublich wie viel Energie der hatte. Ich machte mich dann im Regen auf den Weg zum Einkaufen. Sein Monolog war mir zu viel geworden. Ausufernd wie deine Schreibe. Das auch ja. Jetzt ist er damit fertig. Jetzt hat er sich müde gebrüllt. Jetzt hustet er nur noch. Wie dir das Leben. An diesem scheiß Klischee kommt der Wortmacher einfach nicht vorbei. Als ob dieser Depp tatsächlich wüsste wovon er spricht. Ein gutes Leben.
Ein gutes Leben führst du dann, wenn deinetwegen niemand bittere Tränen weint und keine alte Rechnung mehr offensteht. Wenn dich die atemberaubende Wirkmächtigkeit des Zufalls nicht so sehr aus der Bahn wirft, dass du am Ende Unschuldige dafür verantwortlich machst. Das auch ja. Und was mit Humor. Humor ist entschärfte Aggressivität. Statt einer Bombe zündet nur der Witz.
Ein Beispiel:
Was verbindet den 12. Imam („al‑Mahdi“) im Schiitentum mit der Stromversorgung in Kuba? Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkehr. ©️Der Schizophrenist
Lustiger wird´s nicht.
Ich versuche wieder mal das innere Kind in mir zu beruhigen. Das hat ein miserables Rating und gefühlt nur ⯨☆☆☆☆. Natürlich in Gelb gehalten die Sterne. Wie der Grundton deiner Unterhose, platzt es auch schon selbstredend aus dem Wortmacher heraus. Selbstredend passt wunderbar.
Die für mich nie zum Greifen nah waren. Mit dir ist selbst der kleine Wagen Schlitten gefahren, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Der geborene Kleinstbürger, dieser Leid‑ und Tragödien‑„Pädophiler“. Trägt heute noch die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Und dann reißt der einer Leiche, die er vor über 10 Jahren aus dem Bataclan klaute, auch noch die Extremitäten aus, wenn ihm etwas an meiner Lebensführung nicht passt wie der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes an ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen.
'Du hast mich virtuell vergewaltigt'. @Collien Fernandes Aber analog vorgegeben mich für immer zu lieben. Das hat die Frau über ihren Ex-Ehemann nicht behauptet. Trotz der recht eindeutigen Faktenlage steht auch Aussage gegen Aussage.
Sie sei ins Badezimmer gegangen, um sich für das Weihnachtsessen bei ihrem Schwiegervater fertig zu machen, als Ulmen zu ihr getreten sei. Es gehe ihm nicht gut, soll er gesagt haben, er habe Bauchschmerzen und wolle im Hotel bleiben. Später soll er angefangen haben, über die falschen Profile zu sprechen, über die darüber verschickten Fotos und Videos, den Telefonsex. Er müsse ihr etwas beichten, soll er gesagt und dabei am ganzen Körper gezittert haben.
»Ich war das, ich habe das getan«, habe er dann erklärt. So erzählt es Fernandes.
Es habe damals einige Sekunden gedauert, bis die Information in ihrem Kopf angekommen sei: »Es war wie bei einer Todesnachricht, ich konnte nicht reden, nicht heulen.« Ulmen sei derweil panisch geworden, habe Angst gehabt, im Gefängnis zu landen.
Fernandes sagt: »Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.« Quelle: SPIEGEL 13/2026/Big Titelgeschichte. Jetzt stell dir vor ich hätte unabsichtlich Big Tittengeschichte geschrieben. Schon hätte sich der Ex-Sicario in mir deppert gelacht vor Schadenfreude.
Die Justiz auf Mallorca hat offiziell bestätigt, dass gegen den deutschen Schauspieler Christian Ulmen ein Vorermittlungsverfahren (Aktenzeichen DPA 1365/2025) läuft, welches bereits am 2. Dezember 2025 eingeleitet wurde und von der spezialisierten Abteilung für Gewalt gegen Frauen in Palma geführt wird. Seine Ex-Frau Collien Fernandes wirft ihm unter anderem fortgesetzte Misshandlung, schwere Bedrohung, Identitätsdiebstahl sowie die Erstellung und Verbreitung von KI-basierten Deepfake-Pornos vor – ein Komplex, den sie als „virtuelle Vergewaltigung“ bezeichnet. Dass die Anzeige in Spanien und nicht in Deutschland erstattet wurde, liegt primär am gemeinsamen Wohnsitz des Paares, das 2023 nach Mallorca gezogen war, sowie an der Tatsache, dass Zeugen (wie Mitarbeiter eines Cafés unter der gemeinsamen Wohnung) und mutmaßliche Tatorte auf der Insel liegen. Zudem bietet das spanische Recht durch das 2022 verschärfte „Nur-Ja-heißt-Ja“-Gesetz und spezialisierte Gerichte für geschlechtsspezifische Gewalt einen weitreichenderen Schutz und eine schnellere juristische Handhabe bei digitaler und psychischer Gewalt, als dies im deutschen Strafrecht derzeit oft der Fall ist.
Wöllner hat sich, so Ulmen, 2013 auch eine Gameshow „ausgedacht“, mit dem derben Titel „Who wants to fuck my girlfriend?“. Eine Sendung, bei der es darum ging, Männer anhand der Attraktivität und Flirtfähigkeit ihrer Partnerinnen zu messen. Die Frauen wurden losgeschickt, um in Cafés, im Puff und auf der Straße explizite Angebote fremder Männer einzuholen. Es gewann der Mann, dessen Freundin die meisten einsackte. Die Trophäe: Ein Kranz, auf dem „Everybody wants to fuck my girlfriend“ stand. Ex post wirkt das wie eine grausliche Vorahnung der Vorwürfe gegen Ulmen.
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2.
Feministischer Traum von einem Mann.
Kritik am Format gab es schon damals, Ulmen aber wusste zu konterkarieren: Es sei ja nur eine Persiflage frauenverachtender Formate! Satire halt. Gegenüber der „WAZ“ sagte er 2014, er sei der „Typ Mann, den sich der Feminismus immer gewünscht hat“, deutsche Feuilletons nannten die Sendung sogar eine „zutiefst anti-sexistische Veranstaltung“. Wenn hier jemand vorgeführt werde, dann die Männer. Quelle: Die "Presse"
Christian Schertz, der den Beschuldigten, Christian Ulmen, presserechtlich vertritt (zuvor hatte er etwa den Rammstein-Sänger anwaltlich betreut), nennt die „Spiegel“-Recherche eine „unzulässige Verdachtsberichterstattung“. Es würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».
In Österreich haben wir fast zeitgleich den Fall Christopher Seiler.
Gegen Christopher Seiler (Sänger des Duos Seiler & Speer) wurden im März 2026 schwere Vorwürfe laut, nachdem eine Frau Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn erstattet hatte. Seiler reagierte darauf mit einem öffentlichen Video-Statement, in dem er gestand, der Frau in einer gemeinsamen Nacht Kokain auf die Lippen geschmiert zu haben – eine Tat, die er selbst als „menschenunwürdig“, „saudumm“ und „nicht zu entschuldigen“ bezeichnete. Während er diesen Vorfall einräumte und erklärte, er geniere sich zutiefst dafür, bestritt er gleichzeitig die in der Anzeige ebenfalls erwähnten Vorwürfe von massiver körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen als unwahr. Er kündigte an, die volle juristische Verantwortung zu übernehmen, sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und eine Therapie zu beginnen, weshalb auch geplante Projekte (wie das Album mit Ernst Molden) vorerst gestoppt wurden. Quelle: Alle Medien im Land.
Hinter dem Mann waren die Dämonen her.
Fangen wir mit einer Feststellung an: Es gibt keine Dämonen. Keine übernatürlichen Geisterwesen, die gute und brave Menschen befallen und sie hinterlistig zu heimtückischem und bösartigem Verhalten verleiten. Wer von seinen inneren Dämonen spricht, schiebt diese Fantasiewesen vor, um von seiner eigenen Verantwortung abzulenken. Als wäre er selbst nicht für eine Tat verantwortlich, die er gesetzt hat. Gerade dass er nicht das kleine Fehlerteuferl hervorholt, das da für einen kleinen Lapsus gesorgt hat. Upsi!
Eine junge Frau hat gegen den Musiker Christopher Seiler eine Anzeige wegen Körperverletzung eingebracht. Seine erste Reaktion in einem Instagram-Posting: „Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. So wie viele von uns kämpfe ich mit Dämonen.“ Und da waren sie schon, die mystischen Geisterwesen, die sich offenbar des armen Seiler bemächtigt hatten. Verbunden mit dem Eingeständnis, dass er halt nicht perfekt sei. Quelle: Die "Presse"
Kundgebung für Opfer sexueller Gewalt:
Collien Fernandes tritt nun doch auf Demo in Hamburg auf – offenbar mit schusssicherer Weste
Wegen Morddrohungen, die sie erhalten habe, hatte Collien Fernandes ihre Teilnahme an einer Kundgebung in Hamburg zunächst abgesagt. Nun kam sie überraschend doch – und fand bewegende Worte.
Sie trage die Weste, weil Männer sie mit dem Tod bedroht hätten, führte Fernandes anschließend aus. Partnerschaftliche Gewalt anzuzeigen und öffentlich zu machen, koste unfassbar viel Kraft. Sie wünsche sich, dass Männer Fehlverhalten zugeben und sagen: »Ja, ich habe das getan.«
Auf der Demo in Hamburg forderten Tausende Menschen mehr Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt. »Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln«, war auf Plakaten zu lesen. Die Aktion am Rathausmarkt wurde unter anderem von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützt. Quelle: spiegel.de +
Wie schusssicherer Weste? Die habe ich beim Militär getragen in einen Kriegsgebiet. Was ist nur los mit den Idyllischen.
Früher hat Alice Schwarzer selbst Bühnen gestürmt – aber nicht, um anderen den Mund zu verbieten. Das unterscheidet sie von ihren jüngeren Gegnerinnen
Die feministische Ikone tritt eingerahmt von Bodyguards auf und verteidigt ihr Lebenswerk. Sie diagnostiziert einen Bruch zwischen den Generationen.
Die tritt also nur noch mit Bodyguards in der Öffentlichkeit auf. Haben die beiden Frauen auch satanische Verse veröffentlicht?
Die "NZZ" hängt sich hingegen an der Verdachtsberichterstattung auf.
Unschuldsvermutung als hohle Phrase.
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.
Mit welcher Nonchalance eine prominente Person von den Medien an den Pranger gestellt wird – sogar mit Bild auf der Titelseite des «Spiegels» –, ist bemerkenswert. Das Magazin stützt sich bei den Vorwürfen fast ausschließlich auf die Schilderungen der Klägerin, Ulmen ließ die Anfragen unbeantwortet. Als zusätzliches Beweismittel dient eine E-Mail, in der sich der mutmaßliche Täter offenbar Hilfe bei einem Anwalt suchte und sich dabei geständig zeigte. Zwar wird im Artikel die Unschuldsvermutung erwähnt, doch bleibt dies angesichts der Vorwürfe eine hohle Phrase.
Unschuldsvermutung als hohle Phrase
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.
Andreas Türck / Jörg Kachelmann / Till Lindemann - eine echte Linde von Mann / Luke Mockridge / Kevin Spacey / alle unschuldig im rechtlichen Sinne.
Schuldig gesprochen wurde einst nur der 16-jährige Schizophrenist. Er wurde von kleinbürgerlichen Sittenwächtern als Täter enttarnt. Er habe ein gleichaltriges Mädchen mit seinem dummen Schandmaul in einen Selbstmordversuch getrieben – der „Schwabbi-Komplex“. „Was hast du ihr angetan, dass sie so verzweifelt war?“ Na, ich war der Namensgeber. Das mit der „Schwabbi“ hatte ich in die Welt gesetzt. Ich bin ein überführter Mobber. Du Schwein. Treibst ein Mädchen in den Selbstmord wie die Nazis Juden in Viehwaggons. ©️ Der Wortmacher.
Dieser W****. In Wahrheit gab es keinen Selbstmordversuch. Das Opfer hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand am Unterarm geritzt. Das war nur eine Geste der Verzweiflung. Was heißt hier „nur“? Seit #MeToo gibt es keinen Nur-Notausgang mehr für Mobber. Nicht seitdem die Scham die Seiten gewechselt hat. Scheiße, ich war ohnehin beschämt bis zum Geht/nicht/mehr. Es gab kein Opfer im Sinne eines Selbstmordversuchs. Aber was es gab war ein Täter, der für eine Tat verantwortlich gemacht wurde, die es in dieser Dringlichkeit nicht gab. Ich habe gebüßt wie ein scheiß Judas, wenn der sich nach seinem Verrat nicht erhängt hätte. Was kein Produkt des freien Willens war.
An mir konnten sich die Oberen wunderbar abputzen und schadlos halten. Der einbeinige Direktor, konnte sogar vor aller Augen seine Hände auf meine Schultern leben im Speisesaal und Witze auf meine Kosten reißen, der alte Pädo. Ich habe artig mitgespielt, die Hosen gestrichen voll vor Angst. Eine Lobby hatte ich nicht. Die reiche Schar der Mitläufer:innen hatte sich einfach weggeduckt und sich ganz ihrer beruflichen Zukunft gewidmet. Ich hingegen wurde ratzfatz umgewidmet wie Land von einem Bürgermeister. Ich hätte niemals zu Hause angerufen und dem Goadfather oder der gar der Um2 gesteckt, was vorgefallen war.
Die Um2 hätte darin vermutlich einen willkommenen Anlass gesehen, mich ins Erziehungsheim abzuschieben. Ein Absicht die ich nur unterstelle. Der Goadfather kennt die Wahrheit, die eher in meine Richtung tendiert. Als ich ihn letzten Herbst besuchte und ihm am Telefon sagte, dass ich nicht ins Haus kommen wolle, erklärte ich ihm auch warum: „Die Um2 mag mich nicht. Das lieg doch auf der Hand“. Und er schwieg. Kein Widerspruch, kein „Das stimmt nicht“, kein „Das bildest du dir ein“ wie viele Jahre zuvor als ich ein verzweifelter Teenager war. Das macht er nicht mehr. Was noch für meine Theorie spricht. Der Goadfather hat mich aktiv nie zu irgendeiner familiären Festlichkeit eingeladen. Nicht in den letzten 35-Jahren. Und der Goadfather ist mein Kumpel. Der ist meine Familie. Eine andere habe ich nicht mehr.
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3.
Zu dem Themenkomplex kann ich nur eines sagen. Herrschaftliche Männer sind wirklich die dümmsten unter dieser Sonne, in deren Schatten wir Gescheiterten leben. Was für ein Leben? Genau. Die haben oft alles, um das sie so ein Hungerleider wie ich beneidet, schöpfen aus den Vollen auf den Aufmerksamkeit- und Beziehungsmärkten und sind zu blöde, zu erkennen, wie viel ihnen da eigentlich zufällt, ohne dass sie je darum kämpfen mussten. Ich kämpfte einst gegen die drohende Obdachlosigkeit. Versteckt obdachlos war ich eh schon. Bis der Goadfather Einschritt und mich von meinen Elend befreite. Du und befreit. Der ist gut. Nachdem ihn eine Sozialarbeiterin am falschen Fuß erwischt hatte. Das auch ja. Ich hätte diesen Kampf nicht gewonnen. Und was machen Herrschaftliche derweil. Verwandeln die Idylle in ein Stück Scheiße. Diese Deppen schaufeln sich ihr eigenes Grab. In das sie dann sehr oft die Leiche einer Frau legen. Na, na. Machst du jetzt einen auf woke? Noch ist der Mann unschuldig. Noch gilt die Unschuldsvermutung. Der ist gut.
Ich mache überhaupt nix.
Aber am Ende spielen wir in dieser Gesellschaft alle nur unsere Rollen, doch ein gutes Leben misst sich nicht an der Maske, die wir tragen wie ein zweites Gesicht, sondern an der Aufrichtigkeit, mit der wir einander hinter diesen Kulissen begegnen.
Klingt sehr nach Erbauungsesoterik. Stimmt. Am Ende hätte ich nicht schreiben soll. Da bekommt der Wortmacher seinen berüchtigten Sprechdurchfall. Der dann selbst die Bildmacherin zum Wort greifen lässt, wie dich zu deinem abgekauten Pinsel, und mich als ein Bild von einem Kerl hinstellt. Du Bild eines gescheiterten Kerl. Lebenslang schon down under. Ganz krumm gelebt von gespielter Unterwürfigkeit. Eine Rolle, die du solange gespielt hast, bis diese Rolle zu deiner Identität wurde, zu deinem Gesicht hinter der Masken-Maske.
Was für ein Leben lang, hackt der Wortmacher belustigt nach. So kurz wie die Enden deiner Telomere. Na, das Leben, das ich lebe, halte ich tapfer dagegen. Ich habe ja nix anderes als diese Bespaßung.. Auch ein gescheitertes Leben, am Rand der Beziehungskonvolute, wo es zugeht wie Gürtel zur Stoßzeit oder der Südosttangente, muss gelebt leben. Selbst wenn sich dieses Leben nicht mit Beziehungs-Know-how aufpolstern lässt, so wie man eingefallene Mundwinkel mit Botox füllt – Moment, nicht Botox, die KI belehrt mich gerade: mit ‚Hyaluron‘ natürlich.
Das lebt sich doch nicht von selbst. Macht es nicht? Nein. Also, ich habe da andere Informationen. Wer hat das gesagt? Als Gescheiterter, der nicht gescheiter wird, weil ich aus gehabtem Schaden nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann, wie einen Schlussstrich, bin ich gezwungen, tiefer … ins Glas der Erinnerungsfiktion zu gucken, setzt der Wortmacher meinen Gedanken fort. Schlussstriche ziehen hört sich so einfach an. Ist es aber nicht. Die Erinnerung ist ein wilder Mustang. Die lässt sich nicht so leicht domestizieren wie der Schizophrenist, dieser vom Glauben entwöhnte Teilzeitchrist. Teilzeitchrist, weil der sich in seinem Wahn für den Halbbruder von Christus hält. Das stimmt nicht.
Völlig plemplem: Vor Jahren fühlte ich mich von schwarzen Vögeln gestalkt, die von der neongelben Decke der Fabrikhalle auf mich herabstießen wie russische Killerdrohnen auf ukrainische Städte.
25.03.2026:
Bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind laut örtlichen Behörden zwei Personen getötet worden. Eine Frau sei im Spital ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Mann starb laut den Angaben in seinem Auto durch eine russische Drohne.
Ukrainische Drohnen wiederum schlagen längst in Russland zurück. In der Nacht soll die Ukraine Russland mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst haben Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Laut Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine. Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Quelle: "NZZ".
Die Russen fangen in der Regel alle ukrainischen Drohnen ab. Nie schlägt eine ukrainische Drohne in Russland ein wie iranische Drohnen in Israel und zerstör dort kriegswichtige Infrastruktur. Seit dem 24.02.2022 stehen russische Einheiten so knapp vor Kiew, dass du die Entfernung bis zur Bankowa, dem Regierungssitz des ukrainischen Präsidenten, mit dem Maßband abmessen kannst.
Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf, in einer Intensität, die dem Ukraine‑Krieg um nichts nachsteht. Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf in einer Intensität, die dem Grauen in der Ukraine in nichts nachsteht. Man könnte fast spöttisch anmerken, was die Welt aus dem Ukraine-Krieg gelernt hat: Offenbar nur, wie man das Drehbuch für die Fortsetzung noch katastrophaler schreibt. Wir haben die Lektion so gründlich verstanden, dass wir den nächsten Brandherd direkt am globalen Nervenzentrum entfachen – als wäre die Welt nicht schon instabil genug, setzen wir jetzt noch eine Schippe Endzeitstimmung obendrauf. Quelle: KI
Ich: Nicht Schippe. Schaufel. Und das klingt zu sehr nach KI. Da muss viel mehr echte menschliche Empörung rein in die Worte. Die müssen fast vor Neid platzen, weil es so gut gesagt wurde.
Heute säuft der Golf in derselben Scheiße ab wie die Ukraine – nur mit noch mehr Wucht. Man möchte diesen feinen Herren in ihren klimatisierten Zentralen ja fast applaudieren: Was für eine grandiose Leistung! Da glotzt die Welt jahrelang fassungslos auf das Gemetzel im Osten, und was ziehen diese hohlköpfigen Weltlenker für einen Schluss daraus? Dass wir den nächsten Brandherd nicht etwa löschen, sondern mit der Baggerschaufel Benzin ins Feuer kippen.
Es ist zum Speiben: Offenbar war die einzige Lektion aus der Ukraine, wie man das Drehbuch für den Weltuntergang noch effizienter schreibt. Anstatt die Bremse zu ziehen, hämmern diese Wahnsinnigen das Gaspedal bis zum Bodenblech durch, damit es diesmal auch garantiert die ganze verdammte Erdkugel mit in den Abgrund reißt.
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4.
KI. Sag doch einfach ihr dummes W****. Der Blitz soll euch alle beim
treffen. Quelle. Ist eh schon passiert. Das auch noch.
«Wir sind Illusionsfabrikanten, die auf das Glück wetten, wir sind keine Wahrheitssucher. Die Phantasie ist wie ein Pferd ein Fluchttier.»
Es hat in der deutschen Literatur selten einen Autor gegeben, dessen Werk so voller Fragen war wie das von Alexander Kluge. Der Faden der Geschichte war bei ihm aus den Fasern von Geschichten gewoben, aus beruflichen Biografien und den Zufälligkeiten des Lebens. Es ist immer ein seidener Faden geblieben bis zu seinem Tod. Quelle: "NZZ".
Am 25. März ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Quelle: Cooler Typ. Und natürlich geistreich.
----_------_--------___----------______-------______------______-
BING: Warum der Name nichts über eine echte Erkrankung sagt:
Wenn jemand sich „Der Schizophrenist“ nennt, heißt das nicht, dass er schizophren ist.
Das ist ein künstlerischer, satirischer Name, ähnlich wie:
„Der Zyniker“
„Der Absurditätensammler“
„Der Paradoxologe“
Der Name soll eine Figur darstellen, nicht eine Diagnose. Viele Satiriker nutzen extreme Begriffe, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder ihren Stil zu beschreiben.
Ich: Da bin ich aber beruhigt. Wenn sich jemand „Der Imperialist" nennt im Netz, muss der auch nicht zwangsläufig ein Verfechter dieser Ideologie sein.
BING: Namen im Netz sind Rollen, nicht Diagnosen oder Bekenntnisse.
----_------_--------___----------______-------______------______-
1.
Jessas!
Was sich da im Pentagon zusammenbraut, liest sich wie ein beängstigendes Drehbuch aus der blutigsten Phase des Zweiten Weltkriegs. Die Pläne zur Besetzung der iranischen Inseln Kharg, Larak und Abu Musa wirken wie die Wiederauferstehung des „Island Hopping“ – jener gnadenlosen Taktik, mit der US-Marines einst japanische Inselfestungen wie Tarawa im Sturmschritt nahmen. Heute sind es die „unsinkbaren Flugzeugträger“ des Iran, die das Ziel bilden. Kharg allein kontrolliert fast 90 Prozent der iranischen Ölexporte; Larak und Abu Musa dienen als schwer befestigte Bastionen zur Überwachung der Schifffahrt. Ein direkter Angriff auf diese strategischen Herzstücke wäre kein bloßes geopolitisches Geplänkel, sondern ein Frontalangriff auf die Existenzgrundlage einer Regionalmacht.
Um diese massive amphibische Operation umzusetzen, bringen die USA ihre Elite in Stellung: Neben Einheiten des Marine Corps werden bis zu 3.000 Fallschirmjäger der legendären 82. Luftlandedivision in die Region verlegt. Dass dabei sogar der Kommandeur, Generalmajor Brandon Tegtmeier, mitsamt seinem Stab in Marsch gesetzt wird, unterstreicht den Ernst der Lage. Diese Spezialkräfte könnten jederzeit mittels Fallschirmabsprüngen oder Hubschrauberlandungen die Kontrolle über die Schlüsselinseln erzwingen. Angesichts dieser massiven militärischen Vorbereitungen drängt sich die polemische Frage geradezu auf: Erleben wir hier gerade das „Island Hopping“ in die totale Eskalation – ist das bereits der Beginn des Dritten Weltkriegs? Quelle: ich habe der KI einige Häppchen zugeworfen zu dem Thema wie ausgehungerten Piranhas ein Stückchen Fleisch. Vom Knochen dieser Menschheit geschabt. Was ist der Preis der psychologischen Kriegsführung?
Was sich da vor unserer aller Augen abspielt ist ein schreckliches Schauspiel des Niedergangs, in der wir alle nur Statisten sind. Das mit dem Niedergang habe nicht ich mir ausgedacht.
Obwohl es auch positive Beispiele wie die baltischen Länder und Polen gibt, die sich zuletzt positiv entwickelt haben, wurden in den vergangenen zehn Jahren in insgesamt 50 Demokratien sowohl Rückschritte bei der Leistungsstärke demokratischer Institutionen als auch bei ihrem sozioökonomischen Entwicklungsniveau beobachtet. Dies wird unter anderem durch ihr schlechtes Krisenmanagement und die wachsende soziale Ungleichheit ihrer Bevölkerung deutlich. Der einst von Westeuropa und den USA ausgehende Konsens zu Leitbildern wie Demokratie und Marktwirtschaft erodiert kontinuierlich. Nur fünf Ländern gelang in der jüngsten Auswertung eine Trendwende zu einem größeren derartigen Konsens (Brasilien und Polen) oder zur Festigung ihres bestehenden Konsenses (Bhutan, Malaysia, Ukraine). Quelle: Die 'Presse' / Bertelsmann-Studie. Weltweit sind autoritäre, korrupte und wirtschaftlich ineffiziente Regierungen am Vormarsch. Europa ist.
Apropos Rollenspiel (auch im Netz. In dem wir alle zappeln)
Der Chor der Beschädigung, die wohlbekannte Vierer-Bande, stimmt eine weitere Jubelarie auf mich an. Die Banda zu uns ist deine einzige Bande. Seit der Pandemie, schiebt der Wortmacher nach. Na, das kann ja heiter werden auf den nächsten fünf Seiten. In denen der kleine ukrainische Nachbarjunge nicht mehr zu Wort kommen wird. Das hatte er heute den halben Nachmittag für sich gebucht. Schreiend, brüllend, wütend. Schwer zu sagen auf wen oder was er so wütend war. Vielleicht was es nur was Entwicklungstechnisches, Trotz und so, oder er arbeite sich emotional am Massenmörder im Kreml ab. Der, welche glückliche Fügung, wieder oben auf ist, im geopolitischen Schachspiel, bei den Öl & Gaspreisen.
Auf einem Tobsuchtsanfall folgte der Nächste. Der konnte sich einfach nicht beruhigen. Auch eine Möglichkeit der Langeweile zu entkommen dachte ich mir. Aber das was ich mir dachte hatte keinen Einfluss auf den Jungen. Der schrie aus voller Kehle. Dann weinte er wieder bitterlich. Unglaublich wie viel Energie der hatte. Ich machte mich dann im Regen auf den Weg zum Einkaufen. Sein Monolog war mir zu viel geworden. Ausufernd wie deine Schreibe. Das auch ja. Jetzt ist er damit fertig. Jetzt hat er sich müde gebrüllt. Jetzt hustet er nur noch. Wie dir das Leben. An diesem scheiß Klischee kommt der Wortmacher einfach nicht vorbei. Als ob dieser Depp tatsächlich wüsste wovon er spricht. Ein gutes Leben.
Ein gutes Leben führst du dann, wenn deinetwegen niemand bittere Tränen weint und keine alte Rechnung mehr offensteht. Wenn dich die atemberaubende Wirkmächtigkeit des Zufalls nicht so sehr aus der Bahn wirft, dass du am Ende Unschuldige dafür verantwortlich machst. Das auch ja. Und was mit Humor. Humor ist entschärfte Aggressivität. Statt einer Bombe zündet nur der Witz.
Ein Beispiel:
Was verbindet den 12. Imam („al‑Mahdi“) im Schiitentum mit der Stromversorgung in Kuba? Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkehr. ©️Der Schizophrenist
Lustiger wird´s nicht.
Ich versuche wieder mal das innere Kind in mir zu beruhigen. Das hat ein miserables Rating und gefühlt nur ⯨☆☆☆☆. Natürlich in Gelb gehalten die Sterne. Wie der Grundton deiner Unterhose, platzt es auch schon selbstredend aus dem Wortmacher heraus. Selbstredend passt wunderbar.
Die für mich nie zum Greifen nah waren. Mit dir ist selbst der kleine Wagen Schlitten gefahren, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Der geborene Kleinstbürger, dieser Leid‑ und Tragödien‑„Pädophiler“. Trägt heute noch die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Und dann reißt der einer Leiche, die er vor über 10 Jahren aus dem Bataclan klaute, auch noch die Extremitäten aus, wenn ihm etwas an meiner Lebensführung nicht passt wie der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes an ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen.
'Du hast mich virtuell vergewaltigt'. @Collien Fernandes Aber analog vorgegeben mich für immer zu lieben. Das hat die Frau über ihren Ex-Ehemann nicht behauptet. Trotz der recht eindeutigen Faktenlage steht auch Aussage gegen Aussage.
Sie sei ins Badezimmer gegangen, um sich für das Weihnachtsessen bei ihrem Schwiegervater fertig zu machen, als Ulmen zu ihr getreten sei. Es gehe ihm nicht gut, soll er gesagt haben, er habe Bauchschmerzen und wolle im Hotel bleiben. Später soll er angefangen haben, über die falschen Profile zu sprechen, über die darüber verschickten Fotos und Videos, den Telefonsex. Er müsse ihr etwas beichten, soll er gesagt und dabei am ganzen Körper gezittert haben.
»Ich war das, ich habe das getan«, habe er dann erklärt. So erzählt es Fernandes.
Es habe damals einige Sekunden gedauert, bis die Information in ihrem Kopf angekommen sei: »Es war wie bei einer Todesnachricht, ich konnte nicht reden, nicht heulen.« Ulmen sei derweil panisch geworden, habe Angst gehabt, im Gefängnis zu landen.
Fernandes sagt: »Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.« Quelle: SPIEGEL 13/2026/Big Titelgeschichte. Jetzt stell dir vor ich hätte unabsichtlich Big Tittengeschichte geschrieben. Schon hätte sich der Ex-Sicario in mir deppert gelacht vor Schadenfreude.
Die Justiz auf Mallorca hat offiziell bestätigt, dass gegen den deutschen Schauspieler Christian Ulmen ein Vorermittlungsverfahren (Aktenzeichen DPA 1365/2025) läuft, welches bereits am 2. Dezember 2025 eingeleitet wurde und von der spezialisierten Abteilung für Gewalt gegen Frauen in Palma geführt wird. Seine Ex-Frau Collien Fernandes wirft ihm unter anderem fortgesetzte Misshandlung, schwere Bedrohung, Identitätsdiebstahl sowie die Erstellung und Verbreitung von KI-basierten Deepfake-Pornos vor – ein Komplex, den sie als „virtuelle Vergewaltigung“ bezeichnet. Dass die Anzeige in Spanien und nicht in Deutschland erstattet wurde, liegt primär am gemeinsamen Wohnsitz des Paares, das 2023 nach Mallorca gezogen war, sowie an der Tatsache, dass Zeugen (wie Mitarbeiter eines Cafés unter der gemeinsamen Wohnung) und mutmaßliche Tatorte auf der Insel liegen. Zudem bietet das spanische Recht durch das 2022 verschärfte „Nur-Ja-heißt-Ja“-Gesetz und spezialisierte Gerichte für geschlechtsspezifische Gewalt einen weitreichenderen Schutz und eine schnellere juristische Handhabe bei digitaler und psychischer Gewalt, als dies im deutschen Strafrecht derzeit oft der Fall ist.
Wöllner hat sich, so Ulmen, 2013 auch eine Gameshow „ausgedacht“, mit dem derben Titel „Who wants to fuck my girlfriend?“. Eine Sendung, bei der es darum ging, Männer anhand der Attraktivität und Flirtfähigkeit ihrer Partnerinnen zu messen. Die Frauen wurden losgeschickt, um in Cafés, im Puff und auf der Straße explizite Angebote fremder Männer einzuholen. Es gewann der Mann, dessen Freundin die meisten einsackte. Die Trophäe: Ein Kranz, auf dem „Everybody wants to fuck my girlfriend“ stand. Ex post wirkt das wie eine grausliche Vorahnung der Vorwürfe gegen Ulmen.
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2.
Feministischer Traum von einem Mann.
Kritik am Format gab es schon damals, Ulmen aber wusste zu konterkarieren: Es sei ja nur eine Persiflage frauenverachtender Formate! Satire halt. Gegenüber der „WAZ“ sagte er 2014, er sei der „Typ Mann, den sich der Feminismus immer gewünscht hat“, deutsche Feuilletons nannten die Sendung sogar eine „zutiefst anti-sexistische Veranstaltung“. Wenn hier jemand vorgeführt werde, dann die Männer. Quelle: Die "Presse"
Christian Schertz, der den Beschuldigten, Christian Ulmen, presserechtlich vertritt (zuvor hatte er etwa den Rammstein-Sänger anwaltlich betreut), nennt die „Spiegel“-Recherche eine „unzulässige Verdachtsberichterstattung“. Es würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».
In Österreich haben wir fast zeitgleich den Fall Christopher Seiler.
Gegen Christopher Seiler (Sänger des Duos Seiler & Speer) wurden im März 2026 schwere Vorwürfe laut, nachdem eine Frau Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn erstattet hatte. Seiler reagierte darauf mit einem öffentlichen Video-Statement, in dem er gestand, der Frau in einer gemeinsamen Nacht Kokain auf die Lippen geschmiert zu haben – eine Tat, die er selbst als „menschenunwürdig“, „saudumm“ und „nicht zu entschuldigen“ bezeichnete. Während er diesen Vorfall einräumte und erklärte, er geniere sich zutiefst dafür, bestritt er gleichzeitig die in der Anzeige ebenfalls erwähnten Vorwürfe von massiver körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen als unwahr. Er kündigte an, die volle juristische Verantwortung zu übernehmen, sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und eine Therapie zu beginnen, weshalb auch geplante Projekte (wie das Album mit Ernst Molden) vorerst gestoppt wurden. Quelle: Alle Medien im Land.
Hinter dem Mann waren die Dämonen her.
Fangen wir mit einer Feststellung an: Es gibt keine Dämonen. Keine übernatürlichen Geisterwesen, die gute und brave Menschen befallen und sie hinterlistig zu heimtückischem und bösartigem Verhalten verleiten. Wer von seinen inneren Dämonen spricht, schiebt diese Fantasiewesen vor, um von seiner eigenen Verantwortung abzulenken. Als wäre er selbst nicht für eine Tat verantwortlich, die er gesetzt hat. Gerade dass er nicht das kleine Fehlerteuferl hervorholt, das da für einen kleinen Lapsus gesorgt hat. Upsi!
Eine junge Frau hat gegen den Musiker Christopher Seiler eine Anzeige wegen Körperverletzung eingebracht. Seine erste Reaktion in einem Instagram-Posting: „Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. So wie viele von uns kämpfe ich mit Dämonen.“ Und da waren sie schon, die mystischen Geisterwesen, die sich offenbar des armen Seiler bemächtigt hatten. Verbunden mit dem Eingeständnis, dass er halt nicht perfekt sei. Quelle: Die "Presse"
Kundgebung für Opfer sexueller Gewalt:
Collien Fernandes tritt nun doch auf Demo in Hamburg auf – offenbar mit schusssicherer Weste
Wegen Morddrohungen, die sie erhalten habe, hatte Collien Fernandes ihre Teilnahme an einer Kundgebung in Hamburg zunächst abgesagt. Nun kam sie überraschend doch – und fand bewegende Worte.
Sie trage die Weste, weil Männer sie mit dem Tod bedroht hätten, führte Fernandes anschließend aus. Partnerschaftliche Gewalt anzuzeigen und öffentlich zu machen, koste unfassbar viel Kraft. Sie wünsche sich, dass Männer Fehlverhalten zugeben und sagen: »Ja, ich habe das getan.«
Auf der Demo in Hamburg forderten Tausende Menschen mehr Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt. »Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln«, war auf Plakaten zu lesen. Die Aktion am Rathausmarkt wurde unter anderem von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützt. Quelle: spiegel.de +
Wie schusssicherer Weste? Die habe ich beim Militär getragen in einen Kriegsgebiet. Was ist nur los mit den Idyllischen.
Früher hat Alice Schwarzer selbst Bühnen gestürmt – aber nicht, um anderen den Mund zu verbieten. Das unterscheidet sie von ihren jüngeren Gegnerinnen
Die feministische Ikone tritt eingerahmt von Bodyguards auf und verteidigt ihr Lebenswerk. Sie diagnostiziert einen Bruch zwischen den Generationen.
Die tritt also nur noch mit Bodyguards in der Öffentlichkeit auf. Haben die beiden Frauen auch satanische Verse veröffentlicht?
Die "NZZ" hängt sich hingegen an der Verdachtsberichterstattung auf.
Unschuldsvermutung als hohle Phrase.
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.
Mit welcher Nonchalance eine prominente Person von den Medien an den Pranger gestellt wird – sogar mit Bild auf der Titelseite des «Spiegels» –, ist bemerkenswert. Das Magazin stützt sich bei den Vorwürfen fast ausschließlich auf die Schilderungen der Klägerin, Ulmen ließ die Anfragen unbeantwortet. Als zusätzliches Beweismittel dient eine E-Mail, in der sich der mutmaßliche Täter offenbar Hilfe bei einem Anwalt suchte und sich dabei geständig zeigte. Zwar wird im Artikel die Unschuldsvermutung erwähnt, doch bleibt dies angesichts der Vorwürfe eine hohle Phrase.
Unschuldsvermutung als hohle Phrase
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.
Andreas Türck / Jörg Kachelmann / Till Lindemann - eine echte Linde von Mann / Luke Mockridge / Kevin Spacey / alle unschuldig im rechtlichen Sinne.
Schuldig gesprochen wurde einst nur der 16-jährige Schizophrenist. Er wurde von kleinbürgerlichen Sittenwächtern als Täter enttarnt. Er habe ein gleichaltriges Mädchen mit seinem dummen Schandmaul in einen Selbstmordversuch getrieben – der „Schwabbi-Komplex“. „Was hast du ihr angetan, dass sie so verzweifelt war?“ Na, ich war der Namensgeber. Das mit der „Schwabbi“ hatte ich in die Welt gesetzt. Ich bin ein überführter Mobber. Du Schwein. Treibst ein Mädchen in den Selbstmord wie die Nazis Juden in Viehwaggons. ©️ Der Wortmacher.
Dieser W****. In Wahrheit gab es keinen Selbstmordversuch. Das Opfer hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand am Unterarm geritzt. Das war nur eine Geste der Verzweiflung. Was heißt hier „nur“? Seit #MeToo gibt es keinen Nur-Notausgang mehr für Mobber. Nicht seitdem die Scham die Seiten gewechselt hat. Scheiße, ich war ohnehin beschämt bis zum Geht/nicht/mehr. Es gab kein Opfer im Sinne eines Selbstmordversuchs. Aber was es gab war ein Täter, der für eine Tat verantwortlich gemacht wurde, die es in dieser Dringlichkeit nicht gab. Ich habe gebüßt wie ein scheiß Judas, wenn der sich nach seinem Verrat nicht erhängt hätte. Was kein Produkt des freien Willens war.
An mir konnten sich die Oberen wunderbar abputzen und schadlos halten. Der einbeinige Direktor, konnte sogar vor aller Augen seine Hände auf meine Schultern leben im Speisesaal und Witze auf meine Kosten reißen, der alte Pädo. Ich habe artig mitgespielt, die Hosen gestrichen voll vor Angst. Eine Lobby hatte ich nicht. Die reiche Schar der Mitläufer:innen hatte sich einfach weggeduckt und sich ganz ihrer beruflichen Zukunft gewidmet. Ich hingegen wurde ratzfatz umgewidmet wie Land von einem Bürgermeister. Ich hätte niemals zu Hause angerufen und dem Goadfather oder der gar der Um2 gesteckt, was vorgefallen war.
Die Um2 hätte darin vermutlich einen willkommenen Anlass gesehen, mich ins Erziehungsheim abzuschieben. Ein Absicht die ich nur unterstelle. Der Goadfather kennt die Wahrheit, die eher in meine Richtung tendiert. Als ich ihn letzten Herbst besuchte und ihm am Telefon sagte, dass ich nicht ins Haus kommen wolle, erklärte ich ihm auch warum: „Die Um2 mag mich nicht. Das lieg doch auf der Hand“. Und er schwieg. Kein Widerspruch, kein „Das stimmt nicht“, kein „Das bildest du dir ein“ wie viele Jahre zuvor als ich ein verzweifelter Teenager war. Das macht er nicht mehr. Was noch für meine Theorie spricht. Der Goadfather hat mich aktiv nie zu irgendeiner familiären Festlichkeit eingeladen. Nicht in den letzten 35-Jahren. Und der Goadfather ist mein Kumpel. Der ist meine Familie. Eine andere habe ich nicht mehr.
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3.
Zu dem Themenkomplex kann ich nur eines sagen. Herrschaftliche Männer sind wirklich die dümmsten unter dieser Sonne, in deren Schatten wir Gescheiterten leben. Was für ein Leben? Genau. Die haben oft alles, um das sie so ein Hungerleider wie ich beneidet, schöpfen aus den Vollen auf den Aufmerksamkeit- und Beziehungsmärkten und sind zu blöde, zu erkennen, wie viel ihnen da eigentlich zufällt, ohne dass sie je darum kämpfen mussten. Ich kämpfte einst gegen die drohende Obdachlosigkeit. Versteckt obdachlos war ich eh schon. Bis der Goadfather Einschritt und mich von meinen Elend befreite. Du und befreit. Der ist gut. Nachdem ihn eine Sozialarbeiterin am falschen Fuß erwischt hatte. Das auch ja. Ich hätte diesen Kampf nicht gewonnen. Und was machen Herrschaftliche derweil. Verwandeln die Idylle in ein Stück Scheiße. Diese Deppen schaufeln sich ihr eigenes Grab. In das sie dann sehr oft die Leiche einer Frau legen. Na, na. Machst du jetzt einen auf woke? Noch ist der Mann unschuldig. Noch gilt die Unschuldsvermutung. Der ist gut.
Ich mache überhaupt nix.
Aber am Ende spielen wir in dieser Gesellschaft alle nur unsere Rollen, doch ein gutes Leben misst sich nicht an der Maske, die wir tragen wie ein zweites Gesicht, sondern an der Aufrichtigkeit, mit der wir einander hinter diesen Kulissen begegnen.
Klingt sehr nach Erbauungsesoterik. Stimmt. Am Ende hätte ich nicht schreiben soll. Da bekommt der Wortmacher seinen berüchtigten Sprechdurchfall. Der dann selbst die Bildmacherin zum Wort greifen lässt, wie dich zu deinem abgekauten Pinsel, und mich als ein Bild von einem Kerl hinstellt. Du Bild eines gescheiterten Kerl. Lebenslang schon down under. Ganz krumm gelebt von gespielter Unterwürfigkeit. Eine Rolle, die du solange gespielt hast, bis diese Rolle zu deiner Identität wurde, zu deinem Gesicht hinter der Masken-Maske.
Was für ein Leben lang, hackt der Wortmacher belustigt nach. So kurz wie die Enden deiner Telomere. Na, das Leben, das ich lebe, halte ich tapfer dagegen. Ich habe ja nix anderes als diese Bespaßung.. Auch ein gescheitertes Leben, am Rand der Beziehungskonvolute, wo es zugeht wie Gürtel zur Stoßzeit oder der Südosttangente, muss gelebt leben. Selbst wenn sich dieses Leben nicht mit Beziehungs-Know-how aufpolstern lässt, so wie man eingefallene Mundwinkel mit Botox füllt – Moment, nicht Botox, die KI belehrt mich gerade: mit ‚Hyaluron‘ natürlich.
Das lebt sich doch nicht von selbst. Macht es nicht? Nein. Also, ich habe da andere Informationen. Wer hat das gesagt? Als Gescheiterter, der nicht gescheiter wird, weil ich aus gehabtem Schaden nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann, wie einen Schlussstrich, bin ich gezwungen, tiefer … ins Glas der Erinnerungsfiktion zu gucken, setzt der Wortmacher meinen Gedanken fort. Schlussstriche ziehen hört sich so einfach an. Ist es aber nicht. Die Erinnerung ist ein wilder Mustang. Die lässt sich nicht so leicht domestizieren wie der Schizophrenist, dieser vom Glauben entwöhnte Teilzeitchrist. Teilzeitchrist, weil der sich in seinem Wahn für den Halbbruder von Christus hält. Das stimmt nicht.
Völlig plemplem: Vor Jahren fühlte ich mich von schwarzen Vögeln gestalkt, die von der neongelben Decke der Fabrikhalle auf mich herabstießen wie russische Killerdrohnen auf ukrainische Städte.
25.03.2026:
Bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind laut örtlichen Behörden zwei Personen getötet worden. Eine Frau sei im Spital ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Mann starb laut den Angaben in seinem Auto durch eine russische Drohne.
Ukrainische Drohnen wiederum schlagen längst in Russland zurück. In der Nacht soll die Ukraine Russland mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst haben Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Laut Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine. Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Quelle: "NZZ".
Die Russen fangen in der Regel alle ukrainischen Drohnen ab. Nie schlägt eine ukrainische Drohne in Russland ein wie iranische Drohnen in Israel und zerstör dort kriegswichtige Infrastruktur. Seit dem 24.02.2022 stehen russische Einheiten so knapp vor Kiew, dass du die Entfernung bis zur Bankowa, dem Regierungssitz des ukrainischen Präsidenten, mit dem Maßband abmessen kannst.
Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf, in einer Intensität, die dem Ukraine‑Krieg um nichts nachsteht. Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf in einer Intensität, die dem Grauen in der Ukraine in nichts nachsteht. Man könnte fast spöttisch anmerken, was die Welt aus dem Ukraine-Krieg gelernt hat: Offenbar nur, wie man das Drehbuch für die Fortsetzung noch katastrophaler schreibt. Wir haben die Lektion so gründlich verstanden, dass wir den nächsten Brandherd direkt am globalen Nervenzentrum entfachen – als wäre die Welt nicht schon instabil genug, setzen wir jetzt noch eine Schippe Endzeitstimmung obendrauf. Quelle: KI
Ich: Nicht Schippe. Schaufel. Und das klingt zu sehr nach KI. Da muss viel mehr echte menschliche Empörung rein in die Worte. Die müssen fast vor Neid platzen, weil es so gut gesagt wurde.
Heute säuft der Golf in derselben Scheiße ab wie die Ukraine – nur mit noch mehr Wucht. Man möchte diesen feinen Herren in ihren klimatisierten Zentralen ja fast applaudieren: Was für eine grandiose Leistung! Da glotzt die Welt jahrelang fassungslos auf das Gemetzel im Osten, und was ziehen diese hohlköpfigen Weltlenker für einen Schluss daraus? Dass wir den nächsten Brandherd nicht etwa löschen, sondern mit der Baggerschaufel Benzin ins Feuer kippen.
Es ist zum Speiben: Offenbar war die einzige Lektion aus der Ukraine, wie man das Drehbuch für den Weltuntergang noch effizienter schreibt. Anstatt die Bremse zu ziehen, hämmern diese Wahnsinnigen das Gaspedal bis zum Bodenblech durch, damit es diesmal auch garantiert die ganze verdammte Erdkugel mit in den Abgrund reißt.
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4.
KI. Sag doch einfach ihr dummes W****. Der Blitz soll euch alle beim
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Sonntag, 22. März 2026
Dein urologisches Elend. Skript für eine Telenovela des Verfalls.
der imperialist, 11:14h
Bitte Opa Seriös. Nicht wieder mich 
Natürlich auch der Kultur. Die Barbarei ist zurück. Die immer die anderen sind. Das hast du wunderbar gesagt.
Kriege muss man führen. Natürlich auch im Namen der Freiheit. Dann gehen dir die Ziele niemals aus. ©️ Die Realität.
Ay, Dios mío!
Gegen Ende verneigen wir uns noch vor Honzo, einem vielgeliebten Schimpansen aus dem Schönbrunner Zoo, den ein Großwildjäger beim Transport mit Schnaps ruhig gehalten hatte. Was das Tier zum Säufer machte, Kettenrauchen kam dazu. „Nur hierzulande kann ein Primat durch Alkohol- und Nikotinmissbrauch zum Star werden“, räsoniert Gratzer. Quelle: Die 'Presse'.
Lustiger und old-school-sympathischer wird es in diesem Text leider nicht mehr. Also nicht absichtlich. Oder sagt man bewusst? Kann man Etwas auch absichtlich machen aber unbewusst? Oder geht es nur bewusst absichtlich? Oder sagt man absichtlich bewusst. Egal. Der Schmäh rennt nicht. Der kommt nicht von der Stelle. Der Schmäh ist von oben bis unten mit auslaufenden Öl beschmiert wie einst die armen Vögel während des Dessert-Storm. Die ganz in Öl getaucht waren wie auf einem Kirtag die Mandeln in eine Zuckerglasur. Jetzt könnte ich textlich einen jener Vögel einbauen, die ich 1991 als UNO‑Soldat (Desert Storm) verzweifelt versucht habe, aus dem ölverschmierten Schlamm zu befreien. Diese Bekloppten hatten im Nebenerwerb geopolitischer Verwerfungen Vögel geteert wie einst die Nazi-Huren in Frankreich, die man nach dem Krieg kahlgeschoren und gefedert durch die Straßen trieb.
Collaboration horizontale. Hattest du auch schon länger nicht mehr spottet der Wortmacher. Wie auch bei dem seiner Unterleibsverfasstheit, legt der Scheißhausdämon nach. Der ist ja ein Bild von einem verfallenden Mann, setzt die Bildmacherin einen drauf. Jetzt könnte ich was über den Maler Otto Dix schreiben und seiner Bildsprache radikaler Schonungslosigkeit. Er zeigte Menschen so, wie sie sind, unverschönt, verwundet, gezeichnet vom Leben. In seinen Bildern begegnen einem Kriegsversehrte, Prostituierte, Greise, Alkoholiker, Soldaten mit amputierten Gliedmaßen und Gesichter voller Narben, Falten und Müdigkeit.
Aber bei diesen Öl- und Gaspreisen, die wegen der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele und den iranischen Gegenschlägen am Golf in die Höhe schießen wie die Gasfackel einer Förderanlage, die überschüssiges oder nicht nutzbares Gas verbrennt, und die sich in weiterer Folge der Brieftaschen der kleinen Leute annehmen werden wie die Um2 einst des kleinen Schizophrenisten (Madame mit den verschränkten Armen) – während sich die Inflation wie der Borkenkäfer durch die Rinde einer gestressten Fichte frisst , da kann man sich das getrost sparen Kann man sich sparen. Der ist gut. Getrost sparen. Dabei sagt man: Weniger ist mehr. Bei Worten. Die erzeugen eine viel größere Wirkung, wenn sie an den richtigen Stellen ganz bewusst eingesetzt werden.
Ein ölverschmierter Vogel ist ein Klumpen aus Teer. Das Gefieder existiert nicht mehr; es ist eine einzige, zähe Kruste. Das schwarze Öl klebt die Flügel unbeweglich an die Flanken, das schiere Gewicht drückt das Tier zu Boden. Jede Bewegung ist ein unkoordinierter Kraftakt gegen die bleierne Last. Die Atmung ist flach und schwer. Das Tier erstickt langsam in seinem Panzer aus Teer – dem Stoff, der uns alle reich gemacht hat. In meinen Händen. Aber das wäre eine Lüge. Eine glatte Lüge.
Was nicht gelogen ist: In unserer Sandsackstellung hatte sich für ein paar Tage ein kleiner irakischer Junge eingemietet. Schwer zu sagen, warum genau. Fakt ist: Heute wäre der Junge eine Weltsensation in den sozialen Medien. Ein kleiner Junge in einer Sandsackstellung. Dem der verfluchte Krieg alles genommen hatte. Natürlich auch seine Kindheit. Die Bilder des Jungen würden um die Welt gehen. 1991 gingen wir zu unseren Offizieren und erklärten ihnen die Situation. Und unser Arzt im Zug nahm sich dann des Jungen an. Keine Ahnung, was er in dieser Sache unternommen hat.
Manche behaupten, die explodierenden Öl- und Gaspreise seien die späte Quittung für den Holocaust. Das ist ein Freibrief für Antisemiten. Ungestraft, ob am Stammtisch oder im Netz, können die ohne weiteres die alte Lüge verbreiten, die Juden seien an allem schuld. Doch der eigentliche Witz ist: In diesem Fall trägt die israelische Regierung unter Netanjahu tatsächlich eine massive Mitschuld an der Preisexplosion. Gemeinsam mit den USA hat Israel den Iran angegriffen, ein Land, das zwar die eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, von dem aber als äußere Bedrohung kaum eine weitere Eskalationsstufe ausging. Oder doch? Ich weiß es nicht. Das 440kg-Land. Eine Regime von Massenmörder. Die sogar die eigenen Mütter & Kinder massakrier(t)en.
Dieser verfluchte Netanjahu, Israel Ministerpräsident, mit Verlaub gesagt, hat uns das alles eingebrockt. Der mit allen schmutzigen Tricks des Politischen gewaschen ist. Und kriegsgeil ist der auch. Total kriegsgeil. Aufklärung folgt umgehend. Der hat uns das alles eingebrockt. Der hat den Trump weich gekocht in zahlreichen Telefonaten und persönlichen Treffen. Zusammen mit ihren Frauen haben die sogar Silvester gefeiert. Also kann man sich eh ausmalen worüber die gesprochen haben.
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Netanjahu: „Donald, ich muss es einfach sagen, die Welt hält den Atem an. Deine Rückkehr ins Weiße Haus... es ist das größte politische Comeback der Menschheitsgeschichte. Wie du diese woken Linken zertrümmert hast, diese Verrückten, die unser Abendland zerstören wollten – du hast sie einfach weggewischt. Es war wie Magie. Und dein Golfspiel? Ich habe die Aufnahmen gesehen. Diese Kraft, diese Präzision... du spielst besser als Profis, die halb so alt sind wie du. Es ist eine Ehre, an deinem Tisch zu sitzen.“
Trump: (nickt beiläufig, während er kaut) „Es ist ein Naturtalent, Bibi. Man hat es oder man hat es nicht. Die Quote war fantastisch. Aber sag mal, diese Oliven da… wie heißen die?“
Netanjahu: „Taggiasca. Handgepflückt an einer italienischen Steilküste. Nur das Beste für den Champion.“
Trump: „Schmecken wie normale Oliven.“
Netanjahu: „Sind aber viel teurer.“
Trump: „Ah. Dann passt’s.“
(Kurze Pause. Draußen explodiert das Feuerwerk über Mar-a-Lago in Goldtönen.)
Netanjahu: „Der Kaviar ist auch nicht mehr das, was er mal war.“
Trump: „Liegt am Löffel. Perlmutt ist überbewertet. Ich bleibe bei Gold, das weißt du.“
Netanjahu: „Stimmt. Sara, Schatz – du bist doch auch dafür, dass wir morgen endlich die Mullahs angreifen?“
Sara: „Ja, Bibi-Schatz, unbedingt. Das hält uns endlich diese Meschu-pajim von der Justiz und diese korrupten Ermittler vom Leib. Sollen sie sich mit dem Krieg beschäftigen statt mit unseren Akten. Schenk mir noch ein wenig Champagner nach.“
Trump: (starrt schweigend auf das Feuerwerk, ohne sich zu rühren) „Happy New Year, Melania. Stoßen wir auf deinen 40-Millionen-Deal mit Amazon an. Wo ist die schon wieder!?“
Sara: (sieht Bibi mit stechendem, ungeschöntem Neid an) „So einen Deal wie den von Melania möchte ich übrigens auch haben, Bibi. Meinst du, wir kriegen das hin? Ich meine… wir schreiben doch gerade die Geschichte des jüdischen Volkes neu.“
Netanjahu: „Donald. Du kannst die Geschichte des Nahen Ostens neu schreiben. Das wäre historisch. Historisch wäre das. Selbst George Washington würdest in den Schatten stellen, und ihm den Rang als bedeutendster US-Präsident aller Zeiten ablaufen. Man wird Denkmäler bauen, die größer sind als der Mount Rushmore. Nur für dich.“
Trump: „Ich werde beides bekommen, Bibi. Den Friedensnobelpreis und einen Platz am Mount Trump. Wir werden den Berg umbauen. Viel größer, viel schöner.“
Sara wirft Bibi einen harten Blick zu und deutet stumm mit dem Kinn auf ihr leeres Glas, bis er ihr hastig Champagner nachschenkt.
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Endlos kaute der Netanjahu dem Trump ein Ohr ab.
Wie ich darauf komme:
In seiner ersten Amtszeit ließ Trump die Überredungsversuche Netanyahus, gemeinsam Iran zu attackieren, ins Leere laufen. Jetzt haben die beiden einen Krieg begonnen.
Die amerikanischen Präsidenten seither, egal ob Demokraten oder Republikaner, mag er mit seinen Forderungen schwer genervt haben, aber so viel ist sicher: Mit der Nummer 47, mit Donald J. Trump, sieht das anders aus.
Die Entscheidung Trumps, Iran anzugreifen, war der wahrscheinlich größte politische Sieg Netanyahus in den 18 Jahren, die dieser nun – mit kurzen Unterbrechungen – die Regierung in Israel führt. »40 Jahre lang« habe er davon »geträumt«, sagte der israelische Premier, sichtlich bewegt. Ein Krieg als Lebenstraum.
Offenbar monatelang versuchte Netanyahu, Trump dazu zu bewegen, loszuschlagen. Hat ihm abgerungen, amerikanische B-2-Tarnkappenjets loszuschicken, die, ausgerüstet mit bunkerbrechenden Bomben, im Juni die atomaren Anlagen in Fordo ansteuerten. Das iranische Atomprogramm sei »ausgelöscht«, brüstete sich der Präsident nach dem sogenannten Zwölftagekrieg.
Trotzdem blieb Netanyahu in seiner Rolle als steter Tropfen, der den Stein höhlt. Silvester verbrachten die Ehepaare Netanyahu und Trump gemeinsam in Mar-a-Lago, bestaunten das Feuerwerk, dazu lief Queen: »Don’t Stop Me Now«.
Netanyahu, so berichten amerikanische Medien, habe Trump in Florida um Erlaubnis gebeten, iranische Raketenstellungen angreifen zu dürfen. Trump zögerte, wollte sich nicht festlegen.
Das änderte sich offenbar erst mit einem Telefonat am 23. Februar. Netanyahu informierte Trump laut dem Nachrichtenportal Axios, dass israelische Nachrichtendienste wüssten, wo sich Ali Khamenei am darauffolgenden Samstagmorgen aufhalten würde – zusammen mit seinen wichtigsten Beratern. Die CIA soll die Information bestätigt haben. Ursprünglich war der Angriff anscheinend für Ende März geplant, Netanyahu drängte auf Beschleunigung, berichtet das Portal unter Berufung auf amerikanische und israelische Beamte. Am 26. Februar meldeten Trumps Gesandte aus Genf – sein Schwiegersohn und sein Golfpartner –, die Atomverhandlungen seien ergebnislos verlaufen. Am Abend darauf gab Trump den Befehl.
Am Samstag, dem 28. Februar, um 9.40 Uhr Ortszeit schlagen am Amtssitz von Ali Khamenei, dem Obersten Führer, Bomben ein, Rauch steigt auf. Quelle: SPIEGEL Nr.12/2026
Derweil soll sich das theokratische System in Iran allem Anschein nach wieder konsolidiert haben. Es ähnelt der Hydra, der gleich neue Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt. Bisher ist es Trump nur gelungen, Ajatollah Khamenei durch Ajatollah Khamenei zu ersetzen. Der Nahostexperte Karim Sadjadpour schreibt im »Atlantic«, Trump habe auf eine iranische Delcy Rodríguez gehofft – jene venezolanische Vizepräsidentin, die nach der Entführung Maduros die Macht übernahm und sich Washington fügte. Stattdessen habe er womöglich einen iranischen Kim Jong Un hervorgebracht. Quelle: Wie gehabt.
Und wer hat deswegen wieder den Scherben auf? Na die Palästinenser.
Bei einem iranischen Raketenangriff im Westjordanland sind drei Palästinenser getötet worden.
Bei dem Angriff, der einen als Friseursalon genutzten Wohnwagen in der Stadt Beit Awwa traf, wurden nach Angaben palästinensischer Beamter mehrere weitere Personen verletzt.
Der Angriff traf einen Wohnwagen, der in der Stadt Beit Awwa im südlichen Teil des besetzten Gebiets zu einem Friseursalon umgebaut worden war. Das israelische Militär machte eine iranische Rakete für den Angriff verantwortlich, während palästinensische Vertreter erklärten, der Schaden sei durch eine fehlgeleitete israelische Abfangrakete verursacht worden.
In jedem Fall handelte es sich um einen der tödlichsten iranischen Angriffe auf Israel seit Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar und um den ersten, bei dem Palästinenser im Westjordanland getötet wurden.
Laut Mahmoud Masalmeh, dem Bürgermeister von Beit Awwa, der sich nach der Explosion zum Unglücksort begab, war das Gebäude voller Frauen, die sich im Vorfeld des bevorstehenden Eid al-Fitr-Festes, mit dem das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert wird, die Haare machen ließen. Quelle: 📰
Scheiße. Nicht mal die Haare können palästinensische Frauen im Nahem Osten ungestraft schön haben. Was ist denn das für eine bekloppte Welt. Jetzt töten das bekloppte iranische Regime schon die eigenen Verbündeten. Also deren Frauen. Zum iranischen Regime hätte ich noch einen schlechten Witz.
Was haben die iranische Führung und eine Toilette gemeinsam? Beide werden nur temporär besetzt.
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Schauplatzwechsel. Alles läuft ja gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen. Das Elend franzt derzeit in alle Richtungen aus.
Kuba. Ein Land am Ende:
Derweil Kuba wegen dem amerikanischen Öl-Embargo im Dunklen verschwindet, hing meine kleinstbürgerliche Leiche heute im Traum auf der Piazzale Lore verkehrt herum aufgehängt wie einst der Duce. Die Hauptstadt Havanna hat normalerweise Priorität bei der Stromerzeugung, da sie Regierungssitz ist. Doch mit zunehmender Energiekrise ist auch sie nicht vor Stromausfällen geschützt. Die Auswirkungen sind in der ganzen Stadt zu spüren. Der Müll türmt sich, da die Müllwagen wegen Treibstoffmangels stillstehen. Ohne Kühlung verderben Fleisch und Milchprodukte in Haushalten und Supermärkten.
Da Havannas Wasserversorgung auf elektrischen Pumpen basiert, ist vielen Einwohnern das fließende Wasser abgestellt worden. Sie stehen nun mit Kanistern an den durch Schwerkraft gespeisten Gemeinschaftszisternen Schlange, so Jorge R. Piñon, ein Ölexperte der Universität von Texas, der Kubas Energiewirtschaft beobachtet. Gesundheitsbehörden haben Zehntausende von Operationen verschoben, und Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, sehen sich mit Behandlungsunterbrechungen durch Stromausfälle und fehlende Kühlmedikamente konfrontiert.
In Ferienorten wie Varadero, Cayo Coco und Cayo Santa Maria, wo sich zahlreiche Strandhotels und Wellnessanlagen befinden, ist die Stromversorgung größtenteils erhalten. Anders als Wohngebiete, die auf das marode nationale Stromnetz angewiesen sind, verfügen die Hotels dort über eigene Generatoren. Die Treibstoffversorgung dieser Orte hat – ebenso wie die der Krankenhäuser – höchste Priorität. Quelle: 📰
Schrecklich. Immer sind es die Hungerleider unter den Nationen denen die Arschkarte zugesteckt wird. Die hängen eh schon so in den Seilen, wie ich eben verkehrt rum an der Piazzale Lore. Am Tag hatte ich was über die Reform der italienischen Justiz gelesen, über die in Italien abgestimmt wird kommenden Sonntag und Montag. Wie aufgeheizt die Stimmung ist und wie wenig es um Inhalte geht, zeigt der Fall eines Mitglieds der Zentrumspartei. Als er sich – im Gegensatz zu den meisten Oppositionellen – aus inhaltlichen Gründen für ein „Ja“ aussprach, wurde er in sozialen Medien wüst beschimpft. Und daran erinnert: „Verräter kommen auf Piazzale Loreto.“. Auf dieser Mailänder Piazza wurde Mussolini 1945 kopfüber aufgehängt. Quelle: Die "Presse".
Damals war Krieg und jetzt ist wieder Krieg. Ein verkappter Weltkrieg. Alle Kontinente sind betroffen. Asien auch. Pakistan und Afghanistan. Hunderte Tote bei massivem Luftangriff in Afghanistan. Krieg am Hindukusch. Die Taliban werfen Pakistan vor, eine Klinik bombardiert zu haben. Pakistan spricht von Angriff auf Terroristen.
Pakistan trifft Spital in Kabul – die Taliban sprechen von Hunderten Toten.
Ein pakistanischer Luftangriff hat in der afghanischen Hauptstadt eine Entzugsklinik für Suchtkranke zerstört. Pakistan gab an, ein Munitionsdepot bombardiert zu haben. Der Angriff markiert eine weitere Eskalation des Krieges.
Fotos und Videos nach dem Angriff zeigten brennende Gebäude und zerstörte Container. Die BBC hatte das Ibn-Sina-Spital vor drei Jahren besucht. Die Insassen lebten unter elenden Bedingungen und müssten 45 Tage in dem Spital verbringen, berichtete der britische Sender damals. Die Taliban hätten Suchtkranke aus der ganzen Stadt dorthin gebracht, damit sie sich einer Entzugsbehandlung unterzögen. Das Regime geht seit der Rückkehr an die Macht 2021 mit harter Hand gegen Drogenabhängige vor.
Afghanistan hat seit langem ein massives Drogenproblem. Krieg, Armut und Hunger haben Zehntausende in die Sucht getrieben. Über Jahrzehnte war Afghanistan der weltgrößte Produzent von Opium und Heroin. Die Taliban haben 2022 jedoch die Herstellung von Drogen verboten und gehen rigoros gegen den Mohnanbau vor. Die Anbaufläche hat sich in der Folge drastisch verringert. Dennoch sind Opium, Heroin und Amphetamine weiterhin leicht verfügbar. Quelle: "NZZ"
Junkie in Afghanistan. Fast so schlimm wie Frau in Afghanistan. Oder Iran. Da darfst du Haare auch nicht schön haben. Über allen liegt derzeit ein blutiger Schleier des Kriegs. Alle reden nur noch vom Krieg. Von Netanjahus Lebenstraum. Damit meine ich jene die wirklich politische Entscheidungsgewalt haben. Nur ein paar Unbelehrbare halten auf den billigen Plätzen tapfer am Frieden. Aber selbst unter den angeblich so Friedfertigen gibt es einige, die daraus politisches Kapital schlagen. Falls Sie es mit den Medien halten wie ich – aus Mangel an Alternativen, der hat ja sonst nix, stichelt der Wortmacher –, sollten Sie sich die Farce um die Druschba‑Pipeline vergegenwärtigen.
Die Druschba‑Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei fließt, wurde durch Angriffe schwer beschädigt, woraufhin die Ukraine erklärte, sie könne die Leitung wegen zerstörter Pumpstationen nicht reparieren, während Ungarn behauptet, Kiew wolle die Reparatur absichtlich verzögern, um politischen Druck auszuüben; gleichzeitig blockiert Ungarn in Brüssel ein 90‑Milliarden‑Hilfspaket für die Ukraine und nutzt die Pipeline‑Störung als Hebel, obwohl das Land selbst finanziell nicht betroffen ist, weshalb die EU nun anbietet, die Reparatur der Pipeline zu bezahlen, damit Ungarn endlich den 90‑Milliarden‑Kredit freigibt.
Im April finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Ich halte es für ausgeschlossen das die Oppositionspartei TISZA von Péter Magyar die Wahl wirklich gewinnt. Nicht bei diesem Wahlsystem.
Fidesz hat seit 2011 das gesamte Wahlsystem so umgebaut, dass es systematisch die Regierungspartei bevorzugt: Wahlkreise wurden neu zugeschnitten (Gerrymandering), sodass ländliche Fidesz‑Hochburgen überrepräsentiert sind; die Zahl der Direktmandate wurde erhöht, was Fidesz nützt, weil die Opposition in Städten konzentriert ist; die Ausgleichsmandate wurden so verändert, dass selbst verlorene Stimmen von Fidesz in zusätzliche Sitze umgewandelt werden; Auslandsungarn mit Fidesz‑Nähe erhielten vereinfachte Briefwahl, während im Ausland lebende ungarische Oppositionelle komplizierte Verfahren haben; staatliche Medien wurden zu Fidesz‑Propaganda umgebaut; und Wahlkreise wurden 2024 erneut so zugeschnitten, dass Budapest geschwächt und ländliche Gebiete gestärkt werden. Das deckt sich auch mit Berichten der OSZE, der EU-Kommission und Organisationen wie Freedom House, die das ungarische Wahlsystem als „frei, aber nicht fair“ einstufen.
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Du Deckhengst, lacht sich der Wortmacher einen. Auf der Weide der ‚Collaboration horizontale‘ grasen keine Stuten. Eben weil der Krieg, an allen Fronten tobt. Letztens ist mein Immunsystem in Knie gefangen. Leben ist ja ein einzige Abwehrschlacht die auch in deinen Zellen tobt. Das Leben ist keine friedliche Existenz, sondern ein ununterbrochener, hochfrequenter biologischer Stellungskrieg auf mikroskopischer Ebene. In jeder Sekunde tobt in deinem Inneren eine Abwehrschlacht, bei der deine Zellen als vorderste Frontlinie gegen ein Dauerfeuer aus Mutationen, freien Radikalen und aggressiven Erregern stehen.
Das sind kriegsähnliche Zustände. Selbst wenn man Schlacht um Schlacht gewinnt ist der Krieg gegen den Verfall nicht zu gewinnen. Nicht mit deinen Unterleib. Stimmt auch wieder.
Der Krieg. Dieser verfluchte Krieg um die Wahrheit. Der auch ja. Aber auch so ist Krieg, der alltägliche halt. Wie die gefakten toben die Kriegen an allen Fronten. Ein weiterer Krieg, der nicht der Unsrige ist, und doch zu unserem gemacht wird von den Raubtieren, die nur der Logik ihrer eigenen Gier folgen. Die sich durch Länder, Biografien und zerplatze Hoffnungen fressen wie in der Eingangszene ausführlichst beschrieben. Was völliger Humbug ist. Durch geplatzte Hoffnungen frisst sich kein Raubtier. Das frisst sich durch eine Gazelle. Oder einen getöteten Elefanten. Das nennt man dann Safari.
Apropos Safari. Sarajewo-Safari.
Das Grauen ist greifbar in Sarajevo, bis heute. Es genügt, im Museum am Großen Park eine der verspiegelten Schubladen zu öffnen.
Kuscheltiere, Schulhefte, Turnschuhe, Violinen liegen darin, Hinterlassenschaften jener Kinder, die während des Kriegs in Bosniens Hauptstadt ermordet wurden. In einem der Schubfächer verbirgt sich neben der Notiz »Irina Čišić 1992–1993« ein Projektil vom Kaliber 7,9 Millimeter.
Fortsetzung folgt...............deinem Leben, das so gegenstandlos ist, dass es keine Folgen mehr nach sich zieht, wie die Sprache einen Kondensstreifen aus Worten. Kommt fast hin, ja.
Natürlich auch der Kultur. Die Barbarei ist zurück. Die immer die anderen sind. Das hast du wunderbar gesagt.
Kriege muss man führen. Natürlich auch im Namen der Freiheit. Dann gehen dir die Ziele niemals aus. ©️ Die Realität.
Ay, Dios mío!
Gegen Ende verneigen wir uns noch vor Honzo, einem vielgeliebten Schimpansen aus dem Schönbrunner Zoo, den ein Großwildjäger beim Transport mit Schnaps ruhig gehalten hatte. Was das Tier zum Säufer machte, Kettenrauchen kam dazu. „Nur hierzulande kann ein Primat durch Alkohol- und Nikotinmissbrauch zum Star werden“, räsoniert Gratzer. Quelle: Die 'Presse'.
Lustiger und old-school-sympathischer wird es in diesem Text leider nicht mehr. Also nicht absichtlich. Oder sagt man bewusst? Kann man Etwas auch absichtlich machen aber unbewusst? Oder geht es nur bewusst absichtlich? Oder sagt man absichtlich bewusst. Egal. Der Schmäh rennt nicht. Der kommt nicht von der Stelle. Der Schmäh ist von oben bis unten mit auslaufenden Öl beschmiert wie einst die armen Vögel während des Dessert-Storm. Die ganz in Öl getaucht waren wie auf einem Kirtag die Mandeln in eine Zuckerglasur. Jetzt könnte ich textlich einen jener Vögel einbauen, die ich 1991 als UNO‑Soldat (Desert Storm) verzweifelt versucht habe, aus dem ölverschmierten Schlamm zu befreien. Diese Bekloppten hatten im Nebenerwerb geopolitischer Verwerfungen Vögel geteert wie einst die Nazi-Huren in Frankreich, die man nach dem Krieg kahlgeschoren und gefedert durch die Straßen trieb.
Collaboration horizontale. Hattest du auch schon länger nicht mehr spottet der Wortmacher. Wie auch bei dem seiner Unterleibsverfasstheit, legt der Scheißhausdämon nach. Der ist ja ein Bild von einem verfallenden Mann, setzt die Bildmacherin einen drauf. Jetzt könnte ich was über den Maler Otto Dix schreiben und seiner Bildsprache radikaler Schonungslosigkeit. Er zeigte Menschen so, wie sie sind, unverschönt, verwundet, gezeichnet vom Leben. In seinen Bildern begegnen einem Kriegsversehrte, Prostituierte, Greise, Alkoholiker, Soldaten mit amputierten Gliedmaßen und Gesichter voller Narben, Falten und Müdigkeit.
Aber bei diesen Öl- und Gaspreisen, die wegen der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele und den iranischen Gegenschlägen am Golf in die Höhe schießen wie die Gasfackel einer Förderanlage, die überschüssiges oder nicht nutzbares Gas verbrennt, und die sich in weiterer Folge der Brieftaschen der kleinen Leute annehmen werden wie die Um2 einst des kleinen Schizophrenisten (Madame mit den verschränkten Armen) – während sich die Inflation wie der Borkenkäfer durch die Rinde einer gestressten Fichte frisst , da kann man sich das getrost sparen Kann man sich sparen. Der ist gut. Getrost sparen. Dabei sagt man: Weniger ist mehr. Bei Worten. Die erzeugen eine viel größere Wirkung, wenn sie an den richtigen Stellen ganz bewusst eingesetzt werden.
Ein ölverschmierter Vogel ist ein Klumpen aus Teer. Das Gefieder existiert nicht mehr; es ist eine einzige, zähe Kruste. Das schwarze Öl klebt die Flügel unbeweglich an die Flanken, das schiere Gewicht drückt das Tier zu Boden. Jede Bewegung ist ein unkoordinierter Kraftakt gegen die bleierne Last. Die Atmung ist flach und schwer. Das Tier erstickt langsam in seinem Panzer aus Teer – dem Stoff, der uns alle reich gemacht hat. In meinen Händen. Aber das wäre eine Lüge. Eine glatte Lüge.
Was nicht gelogen ist: In unserer Sandsackstellung hatte sich für ein paar Tage ein kleiner irakischer Junge eingemietet. Schwer zu sagen, warum genau. Fakt ist: Heute wäre der Junge eine Weltsensation in den sozialen Medien. Ein kleiner Junge in einer Sandsackstellung. Dem der verfluchte Krieg alles genommen hatte. Natürlich auch seine Kindheit. Die Bilder des Jungen würden um die Welt gehen. 1991 gingen wir zu unseren Offizieren und erklärten ihnen die Situation. Und unser Arzt im Zug nahm sich dann des Jungen an. Keine Ahnung, was er in dieser Sache unternommen hat.
Manche behaupten, die explodierenden Öl- und Gaspreise seien die späte Quittung für den Holocaust. Das ist ein Freibrief für Antisemiten. Ungestraft, ob am Stammtisch oder im Netz, können die ohne weiteres die alte Lüge verbreiten, die Juden seien an allem schuld. Doch der eigentliche Witz ist: In diesem Fall trägt die israelische Regierung unter Netanjahu tatsächlich eine massive Mitschuld an der Preisexplosion. Gemeinsam mit den USA hat Israel den Iran angegriffen, ein Land, das zwar die eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, von dem aber als äußere Bedrohung kaum eine weitere Eskalationsstufe ausging. Oder doch? Ich weiß es nicht. Das 440kg-Land. Eine Regime von Massenmörder. Die sogar die eigenen Mütter & Kinder massakrier(t)en.
Dieser verfluchte Netanjahu, Israel Ministerpräsident, mit Verlaub gesagt, hat uns das alles eingebrockt. Der mit allen schmutzigen Tricks des Politischen gewaschen ist. Und kriegsgeil ist der auch. Total kriegsgeil. Aufklärung folgt umgehend. Der hat uns das alles eingebrockt. Der hat den Trump weich gekocht in zahlreichen Telefonaten und persönlichen Treffen. Zusammen mit ihren Frauen haben die sogar Silvester gefeiert. Also kann man sich eh ausmalen worüber die gesprochen haben.
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Netanjahu: „Donald, ich muss es einfach sagen, die Welt hält den Atem an. Deine Rückkehr ins Weiße Haus... es ist das größte politische Comeback der Menschheitsgeschichte. Wie du diese woken Linken zertrümmert hast, diese Verrückten, die unser Abendland zerstören wollten – du hast sie einfach weggewischt. Es war wie Magie. Und dein Golfspiel? Ich habe die Aufnahmen gesehen. Diese Kraft, diese Präzision... du spielst besser als Profis, die halb so alt sind wie du. Es ist eine Ehre, an deinem Tisch zu sitzen.“
Trump: (nickt beiläufig, während er kaut) „Es ist ein Naturtalent, Bibi. Man hat es oder man hat es nicht. Die Quote war fantastisch. Aber sag mal, diese Oliven da… wie heißen die?“
Netanjahu: „Taggiasca. Handgepflückt an einer italienischen Steilküste. Nur das Beste für den Champion.“
Trump: „Schmecken wie normale Oliven.“
Netanjahu: „Sind aber viel teurer.“
Trump: „Ah. Dann passt’s.“
(Kurze Pause. Draußen explodiert das Feuerwerk über Mar-a-Lago in Goldtönen.)
Netanjahu: „Der Kaviar ist auch nicht mehr das, was er mal war.“
Trump: „Liegt am Löffel. Perlmutt ist überbewertet. Ich bleibe bei Gold, das weißt du.“
Netanjahu: „Stimmt. Sara, Schatz – du bist doch auch dafür, dass wir morgen endlich die Mullahs angreifen?“
Sara: „Ja, Bibi-Schatz, unbedingt. Das hält uns endlich diese Meschu-pajim von der Justiz und diese korrupten Ermittler vom Leib. Sollen sie sich mit dem Krieg beschäftigen statt mit unseren Akten. Schenk mir noch ein wenig Champagner nach.“
Trump: (starrt schweigend auf das Feuerwerk, ohne sich zu rühren) „Happy New Year, Melania. Stoßen wir auf deinen 40-Millionen-Deal mit Amazon an. Wo ist die schon wieder!?“
Sara: (sieht Bibi mit stechendem, ungeschöntem Neid an) „So einen Deal wie den von Melania möchte ich übrigens auch haben, Bibi. Meinst du, wir kriegen das hin? Ich meine… wir schreiben doch gerade die Geschichte des jüdischen Volkes neu.“
Netanjahu: „Donald. Du kannst die Geschichte des Nahen Ostens neu schreiben. Das wäre historisch. Historisch wäre das. Selbst George Washington würdest in den Schatten stellen, und ihm den Rang als bedeutendster US-Präsident aller Zeiten ablaufen. Man wird Denkmäler bauen, die größer sind als der Mount Rushmore. Nur für dich.“
Trump: „Ich werde beides bekommen, Bibi. Den Friedensnobelpreis und einen Platz am Mount Trump. Wir werden den Berg umbauen. Viel größer, viel schöner.“
Sara wirft Bibi einen harten Blick zu und deutet stumm mit dem Kinn auf ihr leeres Glas, bis er ihr hastig Champagner nachschenkt.
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Endlos kaute der Netanjahu dem Trump ein Ohr ab.
Wie ich darauf komme:
In seiner ersten Amtszeit ließ Trump die Überredungsversuche Netanyahus, gemeinsam Iran zu attackieren, ins Leere laufen. Jetzt haben die beiden einen Krieg begonnen.
Die amerikanischen Präsidenten seither, egal ob Demokraten oder Republikaner, mag er mit seinen Forderungen schwer genervt haben, aber so viel ist sicher: Mit der Nummer 47, mit Donald J. Trump, sieht das anders aus.
Die Entscheidung Trumps, Iran anzugreifen, war der wahrscheinlich größte politische Sieg Netanyahus in den 18 Jahren, die dieser nun – mit kurzen Unterbrechungen – die Regierung in Israel führt. »40 Jahre lang« habe er davon »geträumt«, sagte der israelische Premier, sichtlich bewegt. Ein Krieg als Lebenstraum.
Offenbar monatelang versuchte Netanyahu, Trump dazu zu bewegen, loszuschlagen. Hat ihm abgerungen, amerikanische B-2-Tarnkappenjets loszuschicken, die, ausgerüstet mit bunkerbrechenden Bomben, im Juni die atomaren Anlagen in Fordo ansteuerten. Das iranische Atomprogramm sei »ausgelöscht«, brüstete sich der Präsident nach dem sogenannten Zwölftagekrieg.
Trotzdem blieb Netanyahu in seiner Rolle als steter Tropfen, der den Stein höhlt. Silvester verbrachten die Ehepaare Netanyahu und Trump gemeinsam in Mar-a-Lago, bestaunten das Feuerwerk, dazu lief Queen: »Don’t Stop Me Now«.
Netanyahu, so berichten amerikanische Medien, habe Trump in Florida um Erlaubnis gebeten, iranische Raketenstellungen angreifen zu dürfen. Trump zögerte, wollte sich nicht festlegen.
Das änderte sich offenbar erst mit einem Telefonat am 23. Februar. Netanyahu informierte Trump laut dem Nachrichtenportal Axios, dass israelische Nachrichtendienste wüssten, wo sich Ali Khamenei am darauffolgenden Samstagmorgen aufhalten würde – zusammen mit seinen wichtigsten Beratern. Die CIA soll die Information bestätigt haben. Ursprünglich war der Angriff anscheinend für Ende März geplant, Netanyahu drängte auf Beschleunigung, berichtet das Portal unter Berufung auf amerikanische und israelische Beamte. Am 26. Februar meldeten Trumps Gesandte aus Genf – sein Schwiegersohn und sein Golfpartner –, die Atomverhandlungen seien ergebnislos verlaufen. Am Abend darauf gab Trump den Befehl.
Am Samstag, dem 28. Februar, um 9.40 Uhr Ortszeit schlagen am Amtssitz von Ali Khamenei, dem Obersten Führer, Bomben ein, Rauch steigt auf. Quelle: SPIEGEL Nr.12/2026
Derweil soll sich das theokratische System in Iran allem Anschein nach wieder konsolidiert haben. Es ähnelt der Hydra, der gleich neue Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt. Bisher ist es Trump nur gelungen, Ajatollah Khamenei durch Ajatollah Khamenei zu ersetzen. Der Nahostexperte Karim Sadjadpour schreibt im »Atlantic«, Trump habe auf eine iranische Delcy Rodríguez gehofft – jene venezolanische Vizepräsidentin, die nach der Entführung Maduros die Macht übernahm und sich Washington fügte. Stattdessen habe er womöglich einen iranischen Kim Jong Un hervorgebracht. Quelle: Wie gehabt.
Und wer hat deswegen wieder den Scherben auf? Na die Palästinenser.
Bei einem iranischen Raketenangriff im Westjordanland sind drei Palästinenser getötet worden.
Bei dem Angriff, der einen als Friseursalon genutzten Wohnwagen in der Stadt Beit Awwa traf, wurden nach Angaben palästinensischer Beamter mehrere weitere Personen verletzt.
Der Angriff traf einen Wohnwagen, der in der Stadt Beit Awwa im südlichen Teil des besetzten Gebiets zu einem Friseursalon umgebaut worden war. Das israelische Militär machte eine iranische Rakete für den Angriff verantwortlich, während palästinensische Vertreter erklärten, der Schaden sei durch eine fehlgeleitete israelische Abfangrakete verursacht worden.
In jedem Fall handelte es sich um einen der tödlichsten iranischen Angriffe auf Israel seit Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar und um den ersten, bei dem Palästinenser im Westjordanland getötet wurden.
Laut Mahmoud Masalmeh, dem Bürgermeister von Beit Awwa, der sich nach der Explosion zum Unglücksort begab, war das Gebäude voller Frauen, die sich im Vorfeld des bevorstehenden Eid al-Fitr-Festes, mit dem das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert wird, die Haare machen ließen. Quelle: 📰
Scheiße. Nicht mal die Haare können palästinensische Frauen im Nahem Osten ungestraft schön haben. Was ist denn das für eine bekloppte Welt. Jetzt töten das bekloppte iranische Regime schon die eigenen Verbündeten. Also deren Frauen. Zum iranischen Regime hätte ich noch einen schlechten Witz.
Was haben die iranische Führung und eine Toilette gemeinsam? Beide werden nur temporär besetzt.
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Schauplatzwechsel. Alles läuft ja gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen. Das Elend franzt derzeit in alle Richtungen aus.
Kuba. Ein Land am Ende:
Derweil Kuba wegen dem amerikanischen Öl-Embargo im Dunklen verschwindet, hing meine kleinstbürgerliche Leiche heute im Traum auf der Piazzale Lore verkehrt herum aufgehängt wie einst der Duce. Die Hauptstadt Havanna hat normalerweise Priorität bei der Stromerzeugung, da sie Regierungssitz ist. Doch mit zunehmender Energiekrise ist auch sie nicht vor Stromausfällen geschützt. Die Auswirkungen sind in der ganzen Stadt zu spüren. Der Müll türmt sich, da die Müllwagen wegen Treibstoffmangels stillstehen. Ohne Kühlung verderben Fleisch und Milchprodukte in Haushalten und Supermärkten.
Da Havannas Wasserversorgung auf elektrischen Pumpen basiert, ist vielen Einwohnern das fließende Wasser abgestellt worden. Sie stehen nun mit Kanistern an den durch Schwerkraft gespeisten Gemeinschaftszisternen Schlange, so Jorge R. Piñon, ein Ölexperte der Universität von Texas, der Kubas Energiewirtschaft beobachtet. Gesundheitsbehörden haben Zehntausende von Operationen verschoben, und Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, sehen sich mit Behandlungsunterbrechungen durch Stromausfälle und fehlende Kühlmedikamente konfrontiert.
In Ferienorten wie Varadero, Cayo Coco und Cayo Santa Maria, wo sich zahlreiche Strandhotels und Wellnessanlagen befinden, ist die Stromversorgung größtenteils erhalten. Anders als Wohngebiete, die auf das marode nationale Stromnetz angewiesen sind, verfügen die Hotels dort über eigene Generatoren. Die Treibstoffversorgung dieser Orte hat – ebenso wie die der Krankenhäuser – höchste Priorität. Quelle: 📰
Schrecklich. Immer sind es die Hungerleider unter den Nationen denen die Arschkarte zugesteckt wird. Die hängen eh schon so in den Seilen, wie ich eben verkehrt rum an der Piazzale Lore. Am Tag hatte ich was über die Reform der italienischen Justiz gelesen, über die in Italien abgestimmt wird kommenden Sonntag und Montag. Wie aufgeheizt die Stimmung ist und wie wenig es um Inhalte geht, zeigt der Fall eines Mitglieds der Zentrumspartei. Als er sich – im Gegensatz zu den meisten Oppositionellen – aus inhaltlichen Gründen für ein „Ja“ aussprach, wurde er in sozialen Medien wüst beschimpft. Und daran erinnert: „Verräter kommen auf Piazzale Loreto.“. Auf dieser Mailänder Piazza wurde Mussolini 1945 kopfüber aufgehängt. Quelle: Die "Presse".
Damals war Krieg und jetzt ist wieder Krieg. Ein verkappter Weltkrieg. Alle Kontinente sind betroffen. Asien auch. Pakistan und Afghanistan. Hunderte Tote bei massivem Luftangriff in Afghanistan. Krieg am Hindukusch. Die Taliban werfen Pakistan vor, eine Klinik bombardiert zu haben. Pakistan spricht von Angriff auf Terroristen.
Pakistan trifft Spital in Kabul – die Taliban sprechen von Hunderten Toten.
Ein pakistanischer Luftangriff hat in der afghanischen Hauptstadt eine Entzugsklinik für Suchtkranke zerstört. Pakistan gab an, ein Munitionsdepot bombardiert zu haben. Der Angriff markiert eine weitere Eskalation des Krieges.
Fotos und Videos nach dem Angriff zeigten brennende Gebäude und zerstörte Container. Die BBC hatte das Ibn-Sina-Spital vor drei Jahren besucht. Die Insassen lebten unter elenden Bedingungen und müssten 45 Tage in dem Spital verbringen, berichtete der britische Sender damals. Die Taliban hätten Suchtkranke aus der ganzen Stadt dorthin gebracht, damit sie sich einer Entzugsbehandlung unterzögen. Das Regime geht seit der Rückkehr an die Macht 2021 mit harter Hand gegen Drogenabhängige vor.
Afghanistan hat seit langem ein massives Drogenproblem. Krieg, Armut und Hunger haben Zehntausende in die Sucht getrieben. Über Jahrzehnte war Afghanistan der weltgrößte Produzent von Opium und Heroin. Die Taliban haben 2022 jedoch die Herstellung von Drogen verboten und gehen rigoros gegen den Mohnanbau vor. Die Anbaufläche hat sich in der Folge drastisch verringert. Dennoch sind Opium, Heroin und Amphetamine weiterhin leicht verfügbar. Quelle: "NZZ"
Junkie in Afghanistan. Fast so schlimm wie Frau in Afghanistan. Oder Iran. Da darfst du Haare auch nicht schön haben. Über allen liegt derzeit ein blutiger Schleier des Kriegs. Alle reden nur noch vom Krieg. Von Netanjahus Lebenstraum. Damit meine ich jene die wirklich politische Entscheidungsgewalt haben. Nur ein paar Unbelehrbare halten auf den billigen Plätzen tapfer am Frieden. Aber selbst unter den angeblich so Friedfertigen gibt es einige, die daraus politisches Kapital schlagen. Falls Sie es mit den Medien halten wie ich – aus Mangel an Alternativen, der hat ja sonst nix, stichelt der Wortmacher –, sollten Sie sich die Farce um die Druschba‑Pipeline vergegenwärtigen.
Die Druschba‑Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei fließt, wurde durch Angriffe schwer beschädigt, woraufhin die Ukraine erklärte, sie könne die Leitung wegen zerstörter Pumpstationen nicht reparieren, während Ungarn behauptet, Kiew wolle die Reparatur absichtlich verzögern, um politischen Druck auszuüben; gleichzeitig blockiert Ungarn in Brüssel ein 90‑Milliarden‑Hilfspaket für die Ukraine und nutzt die Pipeline‑Störung als Hebel, obwohl das Land selbst finanziell nicht betroffen ist, weshalb die EU nun anbietet, die Reparatur der Pipeline zu bezahlen, damit Ungarn endlich den 90‑Milliarden‑Kredit freigibt.
Im April finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Ich halte es für ausgeschlossen das die Oppositionspartei TISZA von Péter Magyar die Wahl wirklich gewinnt. Nicht bei diesem Wahlsystem.
Fidesz hat seit 2011 das gesamte Wahlsystem so umgebaut, dass es systematisch die Regierungspartei bevorzugt: Wahlkreise wurden neu zugeschnitten (Gerrymandering), sodass ländliche Fidesz‑Hochburgen überrepräsentiert sind; die Zahl der Direktmandate wurde erhöht, was Fidesz nützt, weil die Opposition in Städten konzentriert ist; die Ausgleichsmandate wurden so verändert, dass selbst verlorene Stimmen von Fidesz in zusätzliche Sitze umgewandelt werden; Auslandsungarn mit Fidesz‑Nähe erhielten vereinfachte Briefwahl, während im Ausland lebende ungarische Oppositionelle komplizierte Verfahren haben; staatliche Medien wurden zu Fidesz‑Propaganda umgebaut; und Wahlkreise wurden 2024 erneut so zugeschnitten, dass Budapest geschwächt und ländliche Gebiete gestärkt werden. Das deckt sich auch mit Berichten der OSZE, der EU-Kommission und Organisationen wie Freedom House, die das ungarische Wahlsystem als „frei, aber nicht fair“ einstufen.
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Du Deckhengst, lacht sich der Wortmacher einen. Auf der Weide der ‚Collaboration horizontale‘ grasen keine Stuten. Eben weil der Krieg, an allen Fronten tobt. Letztens ist mein Immunsystem in Knie gefangen. Leben ist ja ein einzige Abwehrschlacht die auch in deinen Zellen tobt. Das Leben ist keine friedliche Existenz, sondern ein ununterbrochener, hochfrequenter biologischer Stellungskrieg auf mikroskopischer Ebene. In jeder Sekunde tobt in deinem Inneren eine Abwehrschlacht, bei der deine Zellen als vorderste Frontlinie gegen ein Dauerfeuer aus Mutationen, freien Radikalen und aggressiven Erregern stehen.
Das sind kriegsähnliche Zustände. Selbst wenn man Schlacht um Schlacht gewinnt ist der Krieg gegen den Verfall nicht zu gewinnen. Nicht mit deinen Unterleib. Stimmt auch wieder.
Der Krieg. Dieser verfluchte Krieg um die Wahrheit. Der auch ja. Aber auch so ist Krieg, der alltägliche halt. Wie die gefakten toben die Kriegen an allen Fronten. Ein weiterer Krieg, der nicht der Unsrige ist, und doch zu unserem gemacht wird von den Raubtieren, die nur der Logik ihrer eigenen Gier folgen. Die sich durch Länder, Biografien und zerplatze Hoffnungen fressen wie in der Eingangszene ausführlichst beschrieben. Was völliger Humbug ist. Durch geplatzte Hoffnungen frisst sich kein Raubtier. Das frisst sich durch eine Gazelle. Oder einen getöteten Elefanten. Das nennt man dann Safari.
Apropos Safari. Sarajewo-Safari.
Das Grauen ist greifbar in Sarajevo, bis heute. Es genügt, im Museum am Großen Park eine der verspiegelten Schubladen zu öffnen.
Kuscheltiere, Schulhefte, Turnschuhe, Violinen liegen darin, Hinterlassenschaften jener Kinder, die während des Kriegs in Bosniens Hauptstadt ermordet wurden. In einem der Schubfächer verbirgt sich neben der Notiz »Irina Čišić 1992–1993« ein Projektil vom Kaliber 7,9 Millimeter.
Fortsetzung folgt...............deinem Leben, das so gegenstandlos ist, dass es keine Folgen mehr nach sich zieht, wie die Sprache einen Kondensstreifen aus Worten. Kommt fast hin, ja.
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Donnerstag, 19. März 2026
Wiener-Radverleih
der imperialist, 17:43h
Komm Opa, du Großmeister der reinen Vernunft und furchtloser Verteidiger der Menschlichkeit. Mach doch mal die anderen fertig, wenn die was einstellen. Nicht immer nur mich. Das ist diskriminierend. Der ist gut. Den sollte ich in die Welt tragen. Wie andere den Krieg.
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Gestern traf ich meinen ukrainischen Nachbarn im Stiegenhaus bei den Postkastl. Einen jungen Mann in seinen Zwanzigern. Der lebt mit der schönen Ukrainerinnen zusammen in einem Haushalt. Mit der schönen Ukrainerin und ihrem hyperaktiven Sohn. Eventuell ist der auch nur altersgerecht euphorisch. Ich kenne mich da nicht so gut aus. Ich z.B. bin organisch an einigen exponierten Stellen 100-Jahre alt. Und kein bisschen weise. Aus gehabten Schaden nix gelernt. Aber nicht im Sinne Curd Jürgens. War der eigentlich auch ein Nazi wie der Heribert von Karajan?
Neues Buch räumt mit diesem Mythos auf
Der prominente Zeitgeschichtler Michael Wolffsohn, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet und ausführlich kommentiert. Mit einigen Mythen räumt er im neuen Buch „Genie und Gewissen“ auf.
Das dreifache Parteimitglied
Wer diesen Rat ausschlägt, dringt ein in den bizarren Kosmos deutscher Ordnungsliebe und findet sogar die Kopien der entsprechenden Karteikarten abgebildet. Der langen Rede kurzer Sinn: Natürlich war Karajan Parteimitglied. Das hat er ja auch nie bestritten und immer dazu gesagt, er sei beigetreten, weil er sonst sein Amt als Generalmusikdirektor von Aachen nicht hätte antreten können. Wolfssohns Recherche belegt, dass der Dirigent darüber hinaus nichts verschwiegen hat.
Im Übrigen lässt sich offenbar auch kein Dokument finden, keine glaubwürdige Zeugenaussage, die belegen könnte, dass Karajan je an irgend etwas anderem als an Musik und an seiner musikalischen Karriere wirklich interessiert gewesen wäre. Der Historiker geht weiteren Karajan-Klischees nach, prüft beispielsweise auch die Berichte von den Protesten gegen Auftritte in den USA, 1955, und findet auch hier Unhaltbares, etwa die Erzählung vom breiten Widerstand gegen den „Nazi-Künstler“, eine Mystifikation, wie manche Berichte über Karajans Verhältnis zu jüdischen Kollegen vor und nach der NS-Zeit. Quelle: Die "Presse"
Der SPIEGEL:
Auch die längst geführte Debatte um Karajans NSDAP-Mitgliedschaft beginnt Wolffsohn noch einmal ganz von vorn. Seine »Quellenkritik« der altbekannten Unterlagen aus dem Bundesarchiv in Berlin gleicht dabei einer freien Fantasie, der Kompositionsform also, wo eine Assoziation zur nächsten führt. Der Historiker lässt selbst grundlegende Fakten außer Acht. Darunter den Umstand, dass im Münchner Mitgliedschaftsamt der NSDAP nicht nur eine reichsweite Zentralkartei, sondern auch eine zusätzliche Registratur für die Ortsgruppen geführt wurde, was die korrekte zeitliche und örtliche Zuordnung der Eintragungen in Karajans Parteiunterlagen erheblich erschwert.
Stattdessen wird das Kürzel »Eingetr.« vor dem Datum »8. 4. 33« auf der Karteikarte statt korrekt mit »Eingetreten« als »Eingetragen« aufgelöst. Ein anderes, nicht entzifferbares Kürzel liest Wolffsohn als »ng« für »nachgereicht«. Auf solchen Wegen gelangt er, dem Stoßseufzer »Kenne sich da einer aus« zum Trotz, schließlich zu dem eindeutig falschen, aber in Interviews unbeirrt wiederholten Fazit: Es sei »angesichts der vorfindbaren Dokumente ausgeschlossen«, dass Karajan – wie es in der bisherigen Forschung herrschende Meinung ist – zunächst am 8. April 1933 in Salzburg, dann am 1. Mai 1933 in Ulm und schließlich nochmals 1935 in Aachen, wiederum rückwirkend zum 1. Mai 1933, in die NSDAP eingetreten sei. Allein den späten und angeblich erzwungenen Eintritt in Aachen, den Karajan vollzogen habe, um dort Generalmusikdirektor werden zu können, will Wolffsohn gelten lassen.
Ich kann dazu nix sagen:
Aber Wikipedia dementiert ja eh. Der Curd Jürgens war kein Nazi.
Nach Drehschluss des Films Wiener Mädeln legte er sich im September 1944 in einem Wiener Lokal unwissentlich mit Robert Kaltenbrunner, dem Bruder des Gestapo-Chefs Ernst Kaltenbrunner, SS-Obersturmbannführer Otto Skorzeny sowie einem Mitarbeiter Baldur von Schirachs an, erhielt wenige Tage darauf einen Gestellungsbefehl, wurde aber nicht zur Wehrmacht eingezogen, sondern als „politisch unzuverlässig“ in ein Arbeitslager geschickt. Nach einigen Wochen konnte er fliehen und sich, so berichtete er später, der weiteren Verfolgung entziehen. Quelle: Wikipedia.
Das gute alte Wikipedia.
Wird auch von der KI-Revolution gefressen oder ausgeschlachtet wie ein Traditionsbetrieb, den ein Hedgefonds übernimmt, nur um ihn in Einzelteile zu zerlegen, die Belegschaft rauszuwerfen und am Ende nur noch die Marke als leere Hülle weiterzuverkaufen. Ein alteingesessener Familienbetrieb, den die Erben verscherbeln, weil sie so weit über ihren eigentlichen Möglichkeiten leben wollen. Wie Du. Mein wortgemachtes Ich. Genau.
Was ist jetzt mit deinem Nachbarn aus der Ukraine?
Der, der also mit seiner Familie vorm Massenmörder Putin, dem neuen Öl und Gas-Baron, nach Wien geflohen ist, um dem Grauen des Krieges zu entkommen. Jetzt ist diesee W**** wieder so richtig oben auf. Die Ölpreise geben nach, nachdem sie die Marke von 119 Dollar pro Barrel erreicht hatten.
Der Ölpreis setzte seinen Abwärtstrend fort und fiel von einem Höchststand von 119 Dollar pro Barrel. Die Aktienkurse in Asien stabilisierten sich, notierten am Freitag aber überwiegend niedriger.
Die Ölpreise waren in dieser Woche stark gestiegen, nachdem eine Serie von Angriffen auf zentrale Energieanlagen am Golf die Sorge um die weltweite Versorgung verschärft hatte.
Laut kuwaitischen Staatsmedien verursachten Drohnenangriffe am frühen Freitagmorgen Brände in der Raffinerie Mina Al‑Ahmadi. Auch Katar meldete Schäden an Gasfeldern, und in Saudi‑Arabien brannten mehrere Ölanlagen nach Angriffen iranischer Drohnen. Diese Vorfälle führten zu erheblichen Produktionsausfällen in der gesamten Golfregion.
Hintergrund dieser Eskalation ist, dass der Iran mit diesen Angriffen auf vorherige militärische Aktionen der USA und Israels reagiert. Die Vergeltungsschläge des Iran richten sich gezielt gegen die Öl‑ und Gasinfrastruktur am Golf, was die Märkte zusätzlich verunsichert und die Preise nach oben treibt.
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Ein großer Profiteur dieser Entwicklung ist eben Russland, das sein Öl und Gas aufgrund der angespannten Lage wieder deutlich teurer verkaufen kann, faktisch mit stillschweigender Billigung der USA, die diese Marktverschiebung in Kauf nehmen. Schwer zu sagen, was die USA im Gegenzug dafür von Russland erwarten könnten. Manche Beobachter spekulieren, dass Russland dem Iran möglicherweise weniger militärische oder technische Unterstützung liefert – etwa, indem es keine Satellitendaten mehr teilt. Das bleibt jedoch unbestätigt und ist eher eine Vermutung als eine belegte Tatsache.
Wussten Sie schon, schon lacht der Wortmacher über meinen Sie-Fimmel, dass man heute sogar auf politische Entscheidungen wetten kann?
Ich hätte gutes Geld verdient, wenn ich eine Woche vor Beginn des völkerrechtswidrigen Kriegs zwischen den USA und Israel gegen den Iran auf „Krieg“ gesetzt hätte. Geschrieben habe ich darüber. Gutes Geld. Der ist gut.
„Der digitale Goldrausch hat nun auch das Herz unserer Demokratie erreicht: die politische Vorhersage. Manche Plattformen versuchen noch mit einem gewissen wissenschaftlichen Ernst, Abstimmungsresultate am Abstimmungstag selbst mittels Machine Learning zu entschlüsseln. Die Politik-Branche vollzieht hingegen einen viel radikaleren Kurswechsel in Richtung Spielbank, Gambling und Wetten. Die jüngste Ankündigung des Branchenriesen im Bereich politischer Daten (FiscalNote), in politische Prognosemärkte einzusteigen, ist das Fanal einer gefährlichen Entwicklung. Was als „Policy Intelligence“ begann, wird nun zur Assetklasse, das Parlament zum Casino, die Politik-Arena zum Wettbüro. Doch hinter der glänzenden Fassade aus Big Data und Echtzeit-Quoten verbirgt sich ein fundamentaler Irrtum über das Wesen des Politischen: die Illusion der Berechenbarkeit.
Prediction Markets funktionieren anders als klassische Wettplattformen. Nutzer platzieren sogenannte Trades, also Wetten, auf ein beliebiges Ergebnis in der Zukunft. Die derzeit größten und bekanntesten Plattformen sind Polymarket und Kalshi. Polymarket ist ein global zugänglicher, dezentraler Marktplatz für schnelle, kryptobasierte Eventwetten, Kalshi eine streng regulierte US-Börse, die regelgebundenen Handel mit Ereignisverträgen ermöglicht“. Quelle: Die "Presse/Meinung/Clemens Maria Schuster (*1977) ist Start-up-Unternehmer in Zürich und Brüssel. Er baut mit savoirr.com und politik.ch Datenplattformen für die Analyse und das Monitoring politischer Verfahren.
Apropos Krieg. Endlich können Antisemiten so richtig in die Vollen gehen und unwidersprochen behaupten, die verfluchten „Juden“ sind an allem schuld. Diese Misere im Nahen Osten und am Golf haben uns die Juden eingebrockt. Die haben wie bekloppt in den USA lobbyiert. Natürlich nicht die Juden im Allgemeinen. Die israelische Regierung unter der Führung ihres Ministerpräsidenten, mit Verlaub gesagt. Israel verfügt über eigene Erdgasvorkommen, ist kaum von der Straße von Hormus abhängig, wo der Iran den Treibstofftransport kontrolliert, und trägt keine Verantwortung für den freien Welthandel. Für Israel steht mehr auf dem Spiel als für die Vereinigten Staaten, da es den Iran, der Israel vernichten will, sowohl durch sein Atomprogramm als auch insbesondere durch seine ballistischen Raketen als klare Gefahr ansieht. Israel ist entschlossener als Washington, das Regime im Iran zu stürzen, die Islamische Republik und ihr Raketenprogramm zu zerschlagen und die Hisbollah, Irans Stellvertretertruppe im Südlibanon, so weit zu schwächen, dass sie Israel auf Jahre hinaus nicht mehr bedrohen kann. Analysten zufolge ist Israel auch offener für einen möglichen Staatszerfall und Chaos im Iran als Washington. Die Mehrheit der Israelis ist für den Angriff gegen Iran. Was man durchaus nachvollziehen kann.
„Israel wird die nächsten 25 Jahre nicht erleben.“
Kontext: Khamenei veröffentlichte dieses Zitat auf seiner offiziellen Website und auf Twitter. (2015)
Auf einer staatlich installierten Countdown‑Uhr in Teheran, die Khamenei öffentlich unterstützte, stand:
„Countdown bis zur Zerstörung des zionistischen Regimes.“
Diese Uhr lief auf das Jahr 2040 zu.
„Wir haben die Macht, Israel von der Weltbühne zu tilgen.“
Hossein Salami, Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden (2019)
„Israel wird bald nicht mehr existieren.“
Esmail Ghaani, Kommandeur der Quds‑Einheit (2021)
„Tod Israel!“ („Marg bar Israel“)
Staatlich geduldeter Ruf auf offiziellen Kundgebungen
Islamische Republik Iran (seit 1979)
„Die Vernichtung Israels ist nicht länger ein Traum, sondern ein erreichbares Ziel.“
Hossein Salami, Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden (2020)
Ich: Bing, bitte setze ein Kreuz bei den Namen in Klammern, die nicht mehr unter den Lebenden verweilen. Unter den Lebenden weilen sie schon. Aber anders.
BING: WICHTIG:
Ali Khamenei lebt.
Hossein Salami lebt.
Esmail Ghaani lebt.
Das heißt: Keiner der drei bekommt ein Kreuz. Falls du irgendwo gelesen hast, dass einer von ihnen gestorben sei, dann ist das entweder ein Gerücht, eine Falschmeldung oder eine Verwechslung mit anderen IRGC‑Kommandeuren, die tatsächlich getötet wurden (z. B. Qassem Soleimani† im Jahr 2020).
Ich: Na dann.
BING: Wenn einer dieser Männer gestorben wäre, wäre das weltweit sofort auf allen großen Nachrichtenseiten, und zwar in riesigen Schlagzeilen.
Das wäre ein geopolitisches Erdbeben.
Zu einem politischen Erdbeben hat auch der russische Angriff auf die Ukraine geführt. Der selten völkerrechtswidrig ist. Das Völkerrecht wiederum ist ein Schwindelzettel für alle Ohnmächtigen, die allein wegen ihrem prekären Status am Völkerrecht festhalten müssen. Sonst ist Land unter. Wie in der Ukraine oder in Nahen Osten.
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Man sollte also meinen, wer den russischen Bomben in der Ukraine entronnen ist und nicht an vorderster Front im Schützengraben stehen muss, erste Reihe fußfrei (ich bin nicht zynisch - es sind die Verhältnisse) betrachte die Welt fortan mit stoischer Gelassenheit. Doch die menschliche Psyche tickt anders, was ich, ehrlich gesagt, fast schon wieder beruhigend finde.
Mein ukrainischer Nachbar hatte plötzlich ein neues Fahrrad. Wobei „neu“ relativ war; es sah deutlich gebraucht aus. Ich fragte ihn nach seinem alten Rad, das im Gegensatz dazu fast fabrikneu gewesen war. Da platzte es aus dem jungen Mann heraus.
Bei seinem alten Rad war das Vorderrad geklaut worden. Er hatte es monatelang abgesperrt in der „Bronx“ im öffentlichen Raum stehen lassen.
„Wie jetzt? Monatelang auf der Straße und nicht bei uns im Innenhof? Das ist aber mutig“, entgegnete ich.
Seine Antwort kam ohne Zögern, empört und sichtlich angewidert:
„Hier ist es schlimmer als in der Ukraine! Wien ist schlimmer als die Ukraine!“
„Aber in der Ukraine ist doch Krieg...“, versuchte ich einzuwenden. Doch er sprach nicht vom Jetzt, sondern von der Zeit davor. Natürlich gab es auch in der Ukraine Verbrechen, jede Menge sogar; das Land war auch vor dem Krieg kein Streichelzoo. Ganz im Gegenteil. Aber er drückte es so aus: In der Ukraine hättest du dein Rad ewig draußen stehen lassen können, ein Vorderrad hätte dir niemand geklaut. So etwas habe er noch nie erlebt. „In Wien klauen sie alles!“
In diesem Moment kam ein Nachbar aus dem Dachgeschoss mit seinem kleinen Sohn durch die Haustür Richtung Aufzug. Als er das Thema mitbekam, mischte er sich sofort ein: Auch ihm sei das Rad gestohlen worden.
„In der Bronx?“, fragte ich.
„Ja“, antwortete er, sichtlich angewidert und wütend. „Die Hölle soll unter diesem Abschaum aufgehen!“, fluchte der Enddreißiger.
Mein ukrainischer Nachbar sah sich bestätigt. Für ihn war dieser Diebstahl in der vermeintlich sicheren Weltstadt Wien ein Schock, ein regelrechter Vertrauensbruch durch die Zivilisation. Ich zuckte nur die Achseln: „Wer in Wien ein teures Rad hat, sollte es immer in die Wohnung tragen.“
„Und wenn da kein Platz ist?“, fragte er resigniert. Eine gute Frage.
Nachdem wir kollektiv festgestellt hatten, das Wien weiterhin eine der sichersten Städte des Planeten ist, mit ein paar kleinen Einschränkungen, löste sich unsere kleine Empörungsgruppe wieder auf.
Später musste ich schmunzeln. Der gute Mann ist in Wien bestens angekommen. Der ist auf dem besten Weh sich zu integrieren. Der beherrscht bereits die wichtigste lokale Kulturtechnik: das Granteln. Sein Kriegstrauma kann nicht mehr ganz so tief gehen, wenn er die Energie findet, sich derart über ein Vorderrad zu echauffieren das ihm in Wien - Vienna wo er so gut wie nichts tag - geklaut wurde. Es ist fast ein Kompliment an die Stadt: Wenn man sich über so eine kleine Schweinerei derart aufregen kann, dann ist die existenzielle Not offenbar schon ein gutes Stück in den Hintergrund gerückt. Vielleicht ist es aber auch Heimweh, das sich so Bahn bricht. Nur FPÖ‑Wählerinnen solltest du diese Geschichte lieber nicht erzählen.
Undankbares Pack:
Für die einschlägige Wählerschaft wäre diese Szene die perfekte Vorlage, um das Klischee vom „undankbaren Gast“ zu befeuern. Dass ein Geflüchteter es wagt, die Wiener Kriminalitätsrate am heimischen Standard zu messen, würde dort nicht als Zeichen von Normalisierung, sondern als pure Dreistigkeit ausgelegt. Wer den Wiener Grant für sich beansprucht, ohne hier geboren zu sein, landet sofort im Fadenkreuz der „Dann geh doch zurück“-Rhetorik – denn für manche ist Dankbarkeit die einzige Währung, in der ein Schutzsuchender zu bezahlen hat. Quelle: KI
So sind wir Menschen eben dachte ich mir: Kaum ist die existenzielle Gefahr des Krieges weg, rückt das nächste Ärgernis – das geklaute Vorderrad – sofort wieder ins Zentrum deines Universums. Vielleicht ist genau das das sicherste Zeichen von Normalität. Was wären die großen Niederlagen ohne die kleinen? Die kleinen, die wenigstens noch das Potenzial haben, dass man sich herrlich über sie aufregen kann – und nicht vor Todesangst verstummt.
Es gibt also Hoffnung. Natürlich. Nur nicht für dich und mich, Kassandra. Genau.
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Den Erben vom Lungen-Mann (vormals Englischer-Gentleman) haben sie sogar beide Räder geklaut. Ihres und Seines. Aber die haben eh Geld wie Heu. Seit sie geerbt haben. 😅
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Gestern traf ich meinen ukrainischen Nachbarn im Stiegenhaus bei den Postkastl. Einen jungen Mann in seinen Zwanzigern. Der lebt mit der schönen Ukrainerinnen zusammen in einem Haushalt. Mit der schönen Ukrainerin und ihrem hyperaktiven Sohn. Eventuell ist der auch nur altersgerecht euphorisch. Ich kenne mich da nicht so gut aus. Ich z.B. bin organisch an einigen exponierten Stellen 100-Jahre alt. Und kein bisschen weise. Aus gehabten Schaden nix gelernt. Aber nicht im Sinne Curd Jürgens. War der eigentlich auch ein Nazi wie der Heribert von Karajan?
Neues Buch räumt mit diesem Mythos auf
Der prominente Zeitgeschichtler Michael Wolffsohn, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet und ausführlich kommentiert. Mit einigen Mythen räumt er im neuen Buch „Genie und Gewissen“ auf.
Das dreifache Parteimitglied
Wer diesen Rat ausschlägt, dringt ein in den bizarren Kosmos deutscher Ordnungsliebe und findet sogar die Kopien der entsprechenden Karteikarten abgebildet. Der langen Rede kurzer Sinn: Natürlich war Karajan Parteimitglied. Das hat er ja auch nie bestritten und immer dazu gesagt, er sei beigetreten, weil er sonst sein Amt als Generalmusikdirektor von Aachen nicht hätte antreten können. Wolfssohns Recherche belegt, dass der Dirigent darüber hinaus nichts verschwiegen hat.
Im Übrigen lässt sich offenbar auch kein Dokument finden, keine glaubwürdige Zeugenaussage, die belegen könnte, dass Karajan je an irgend etwas anderem als an Musik und an seiner musikalischen Karriere wirklich interessiert gewesen wäre. Der Historiker geht weiteren Karajan-Klischees nach, prüft beispielsweise auch die Berichte von den Protesten gegen Auftritte in den USA, 1955, und findet auch hier Unhaltbares, etwa die Erzählung vom breiten Widerstand gegen den „Nazi-Künstler“, eine Mystifikation, wie manche Berichte über Karajans Verhältnis zu jüdischen Kollegen vor und nach der NS-Zeit. Quelle: Die "Presse"
Der SPIEGEL:
Auch die längst geführte Debatte um Karajans NSDAP-Mitgliedschaft beginnt Wolffsohn noch einmal ganz von vorn. Seine »Quellenkritik« der altbekannten Unterlagen aus dem Bundesarchiv in Berlin gleicht dabei einer freien Fantasie, der Kompositionsform also, wo eine Assoziation zur nächsten führt. Der Historiker lässt selbst grundlegende Fakten außer Acht. Darunter den Umstand, dass im Münchner Mitgliedschaftsamt der NSDAP nicht nur eine reichsweite Zentralkartei, sondern auch eine zusätzliche Registratur für die Ortsgruppen geführt wurde, was die korrekte zeitliche und örtliche Zuordnung der Eintragungen in Karajans Parteiunterlagen erheblich erschwert.
Stattdessen wird das Kürzel »Eingetr.« vor dem Datum »8. 4. 33« auf der Karteikarte statt korrekt mit »Eingetreten« als »Eingetragen« aufgelöst. Ein anderes, nicht entzifferbares Kürzel liest Wolffsohn als »ng« für »nachgereicht«. Auf solchen Wegen gelangt er, dem Stoßseufzer »Kenne sich da einer aus« zum Trotz, schließlich zu dem eindeutig falschen, aber in Interviews unbeirrt wiederholten Fazit: Es sei »angesichts der vorfindbaren Dokumente ausgeschlossen«, dass Karajan – wie es in der bisherigen Forschung herrschende Meinung ist – zunächst am 8. April 1933 in Salzburg, dann am 1. Mai 1933 in Ulm und schließlich nochmals 1935 in Aachen, wiederum rückwirkend zum 1. Mai 1933, in die NSDAP eingetreten sei. Allein den späten und angeblich erzwungenen Eintritt in Aachen, den Karajan vollzogen habe, um dort Generalmusikdirektor werden zu können, will Wolffsohn gelten lassen.
Ich kann dazu nix sagen:
Aber Wikipedia dementiert ja eh. Der Curd Jürgens war kein Nazi.
Nach Drehschluss des Films Wiener Mädeln legte er sich im September 1944 in einem Wiener Lokal unwissentlich mit Robert Kaltenbrunner, dem Bruder des Gestapo-Chefs Ernst Kaltenbrunner, SS-Obersturmbannführer Otto Skorzeny sowie einem Mitarbeiter Baldur von Schirachs an, erhielt wenige Tage darauf einen Gestellungsbefehl, wurde aber nicht zur Wehrmacht eingezogen, sondern als „politisch unzuverlässig“ in ein Arbeitslager geschickt. Nach einigen Wochen konnte er fliehen und sich, so berichtete er später, der weiteren Verfolgung entziehen. Quelle: Wikipedia.
Das gute alte Wikipedia.
Wird auch von der KI-Revolution gefressen oder ausgeschlachtet wie ein Traditionsbetrieb, den ein Hedgefonds übernimmt, nur um ihn in Einzelteile zu zerlegen, die Belegschaft rauszuwerfen und am Ende nur noch die Marke als leere Hülle weiterzuverkaufen. Ein alteingesessener Familienbetrieb, den die Erben verscherbeln, weil sie so weit über ihren eigentlichen Möglichkeiten leben wollen. Wie Du. Mein wortgemachtes Ich. Genau.
Was ist jetzt mit deinem Nachbarn aus der Ukraine?
Der, der also mit seiner Familie vorm Massenmörder Putin, dem neuen Öl und Gas-Baron, nach Wien geflohen ist, um dem Grauen des Krieges zu entkommen. Jetzt ist diesee W**** wieder so richtig oben auf. Die Ölpreise geben nach, nachdem sie die Marke von 119 Dollar pro Barrel erreicht hatten.
Der Ölpreis setzte seinen Abwärtstrend fort und fiel von einem Höchststand von 119 Dollar pro Barrel. Die Aktienkurse in Asien stabilisierten sich, notierten am Freitag aber überwiegend niedriger.
Die Ölpreise waren in dieser Woche stark gestiegen, nachdem eine Serie von Angriffen auf zentrale Energieanlagen am Golf die Sorge um die weltweite Versorgung verschärft hatte.
Laut kuwaitischen Staatsmedien verursachten Drohnenangriffe am frühen Freitagmorgen Brände in der Raffinerie Mina Al‑Ahmadi. Auch Katar meldete Schäden an Gasfeldern, und in Saudi‑Arabien brannten mehrere Ölanlagen nach Angriffen iranischer Drohnen. Diese Vorfälle führten zu erheblichen Produktionsausfällen in der gesamten Golfregion.
Hintergrund dieser Eskalation ist, dass der Iran mit diesen Angriffen auf vorherige militärische Aktionen der USA und Israels reagiert. Die Vergeltungsschläge des Iran richten sich gezielt gegen die Öl‑ und Gasinfrastruktur am Golf, was die Märkte zusätzlich verunsichert und die Preise nach oben treibt.
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Ein großer Profiteur dieser Entwicklung ist eben Russland, das sein Öl und Gas aufgrund der angespannten Lage wieder deutlich teurer verkaufen kann, faktisch mit stillschweigender Billigung der USA, die diese Marktverschiebung in Kauf nehmen. Schwer zu sagen, was die USA im Gegenzug dafür von Russland erwarten könnten. Manche Beobachter spekulieren, dass Russland dem Iran möglicherweise weniger militärische oder technische Unterstützung liefert – etwa, indem es keine Satellitendaten mehr teilt. Das bleibt jedoch unbestätigt und ist eher eine Vermutung als eine belegte Tatsache.
Wussten Sie schon, schon lacht der Wortmacher über meinen Sie-Fimmel, dass man heute sogar auf politische Entscheidungen wetten kann?
Ich hätte gutes Geld verdient, wenn ich eine Woche vor Beginn des völkerrechtswidrigen Kriegs zwischen den USA und Israel gegen den Iran auf „Krieg“ gesetzt hätte. Geschrieben habe ich darüber. Gutes Geld. Der ist gut.
„Der digitale Goldrausch hat nun auch das Herz unserer Demokratie erreicht: die politische Vorhersage. Manche Plattformen versuchen noch mit einem gewissen wissenschaftlichen Ernst, Abstimmungsresultate am Abstimmungstag selbst mittels Machine Learning zu entschlüsseln. Die Politik-Branche vollzieht hingegen einen viel radikaleren Kurswechsel in Richtung Spielbank, Gambling und Wetten. Die jüngste Ankündigung des Branchenriesen im Bereich politischer Daten (FiscalNote), in politische Prognosemärkte einzusteigen, ist das Fanal einer gefährlichen Entwicklung. Was als „Policy Intelligence“ begann, wird nun zur Assetklasse, das Parlament zum Casino, die Politik-Arena zum Wettbüro. Doch hinter der glänzenden Fassade aus Big Data und Echtzeit-Quoten verbirgt sich ein fundamentaler Irrtum über das Wesen des Politischen: die Illusion der Berechenbarkeit.
Prediction Markets funktionieren anders als klassische Wettplattformen. Nutzer platzieren sogenannte Trades, also Wetten, auf ein beliebiges Ergebnis in der Zukunft. Die derzeit größten und bekanntesten Plattformen sind Polymarket und Kalshi. Polymarket ist ein global zugänglicher, dezentraler Marktplatz für schnelle, kryptobasierte Eventwetten, Kalshi eine streng regulierte US-Börse, die regelgebundenen Handel mit Ereignisverträgen ermöglicht“. Quelle: Die "Presse/Meinung/Clemens Maria Schuster (*1977) ist Start-up-Unternehmer in Zürich und Brüssel. Er baut mit savoirr.com und politik.ch Datenplattformen für die Analyse und das Monitoring politischer Verfahren.
Apropos Krieg. Endlich können Antisemiten so richtig in die Vollen gehen und unwidersprochen behaupten, die verfluchten „Juden“ sind an allem schuld. Diese Misere im Nahen Osten und am Golf haben uns die Juden eingebrockt. Die haben wie bekloppt in den USA lobbyiert. Natürlich nicht die Juden im Allgemeinen. Die israelische Regierung unter der Führung ihres Ministerpräsidenten, mit Verlaub gesagt. Israel verfügt über eigene Erdgasvorkommen, ist kaum von der Straße von Hormus abhängig, wo der Iran den Treibstofftransport kontrolliert, und trägt keine Verantwortung für den freien Welthandel. Für Israel steht mehr auf dem Spiel als für die Vereinigten Staaten, da es den Iran, der Israel vernichten will, sowohl durch sein Atomprogramm als auch insbesondere durch seine ballistischen Raketen als klare Gefahr ansieht. Israel ist entschlossener als Washington, das Regime im Iran zu stürzen, die Islamische Republik und ihr Raketenprogramm zu zerschlagen und die Hisbollah, Irans Stellvertretertruppe im Südlibanon, so weit zu schwächen, dass sie Israel auf Jahre hinaus nicht mehr bedrohen kann. Analysten zufolge ist Israel auch offener für einen möglichen Staatszerfall und Chaos im Iran als Washington. Die Mehrheit der Israelis ist für den Angriff gegen Iran. Was man durchaus nachvollziehen kann.
„Israel wird die nächsten 25 Jahre nicht erleben.“
Kontext: Khamenei veröffentlichte dieses Zitat auf seiner offiziellen Website und auf Twitter. (2015)
Auf einer staatlich installierten Countdown‑Uhr in Teheran, die Khamenei öffentlich unterstützte, stand:
„Countdown bis zur Zerstörung des zionistischen Regimes.“
Diese Uhr lief auf das Jahr 2040 zu.
„Wir haben die Macht, Israel von der Weltbühne zu tilgen.“
Hossein Salami, Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden (2019)
„Israel wird bald nicht mehr existieren.“
Esmail Ghaani, Kommandeur der Quds‑Einheit (2021)
„Tod Israel!“ („Marg bar Israel“)
Staatlich geduldeter Ruf auf offiziellen Kundgebungen
Islamische Republik Iran (seit 1979)
„Die Vernichtung Israels ist nicht länger ein Traum, sondern ein erreichbares Ziel.“
Hossein Salami, Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden (2020)
Ich: Bing, bitte setze ein Kreuz bei den Namen in Klammern, die nicht mehr unter den Lebenden verweilen. Unter den Lebenden weilen sie schon. Aber anders.
BING: WICHTIG:
Ali Khamenei lebt.
Hossein Salami lebt.
Esmail Ghaani lebt.
Das heißt: Keiner der drei bekommt ein Kreuz. Falls du irgendwo gelesen hast, dass einer von ihnen gestorben sei, dann ist das entweder ein Gerücht, eine Falschmeldung oder eine Verwechslung mit anderen IRGC‑Kommandeuren, die tatsächlich getötet wurden (z. B. Qassem Soleimani† im Jahr 2020).
Ich: Na dann.
BING: Wenn einer dieser Männer gestorben wäre, wäre das weltweit sofort auf allen großen Nachrichtenseiten, und zwar in riesigen Schlagzeilen.
Das wäre ein geopolitisches Erdbeben.
Zu einem politischen Erdbeben hat auch der russische Angriff auf die Ukraine geführt. Der selten völkerrechtswidrig ist. Das Völkerrecht wiederum ist ein Schwindelzettel für alle Ohnmächtigen, die allein wegen ihrem prekären Status am Völkerrecht festhalten müssen. Sonst ist Land unter. Wie in der Ukraine oder in Nahen Osten.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Man sollte also meinen, wer den russischen Bomben in der Ukraine entronnen ist und nicht an vorderster Front im Schützengraben stehen muss, erste Reihe fußfrei (ich bin nicht zynisch - es sind die Verhältnisse) betrachte die Welt fortan mit stoischer Gelassenheit. Doch die menschliche Psyche tickt anders, was ich, ehrlich gesagt, fast schon wieder beruhigend finde.
Mein ukrainischer Nachbar hatte plötzlich ein neues Fahrrad. Wobei „neu“ relativ war; es sah deutlich gebraucht aus. Ich fragte ihn nach seinem alten Rad, das im Gegensatz dazu fast fabrikneu gewesen war. Da platzte es aus dem jungen Mann heraus.
Bei seinem alten Rad war das Vorderrad geklaut worden. Er hatte es monatelang abgesperrt in der „Bronx“ im öffentlichen Raum stehen lassen.
„Wie jetzt? Monatelang auf der Straße und nicht bei uns im Innenhof? Das ist aber mutig“, entgegnete ich.
Seine Antwort kam ohne Zögern, empört und sichtlich angewidert:
„Hier ist es schlimmer als in der Ukraine! Wien ist schlimmer als die Ukraine!“
„Aber in der Ukraine ist doch Krieg...“, versuchte ich einzuwenden. Doch er sprach nicht vom Jetzt, sondern von der Zeit davor. Natürlich gab es auch in der Ukraine Verbrechen, jede Menge sogar; das Land war auch vor dem Krieg kein Streichelzoo. Ganz im Gegenteil. Aber er drückte es so aus: In der Ukraine hättest du dein Rad ewig draußen stehen lassen können, ein Vorderrad hätte dir niemand geklaut. So etwas habe er noch nie erlebt. „In Wien klauen sie alles!“
In diesem Moment kam ein Nachbar aus dem Dachgeschoss mit seinem kleinen Sohn durch die Haustür Richtung Aufzug. Als er das Thema mitbekam, mischte er sich sofort ein: Auch ihm sei das Rad gestohlen worden.
„In der Bronx?“, fragte ich.
„Ja“, antwortete er, sichtlich angewidert und wütend. „Die Hölle soll unter diesem Abschaum aufgehen!“, fluchte der Enddreißiger.
Mein ukrainischer Nachbar sah sich bestätigt. Für ihn war dieser Diebstahl in der vermeintlich sicheren Weltstadt Wien ein Schock, ein regelrechter Vertrauensbruch durch die Zivilisation. Ich zuckte nur die Achseln: „Wer in Wien ein teures Rad hat, sollte es immer in die Wohnung tragen.“
„Und wenn da kein Platz ist?“, fragte er resigniert. Eine gute Frage.
Nachdem wir kollektiv festgestellt hatten, das Wien weiterhin eine der sichersten Städte des Planeten ist, mit ein paar kleinen Einschränkungen, löste sich unsere kleine Empörungsgruppe wieder auf.
Später musste ich schmunzeln. Der gute Mann ist in Wien bestens angekommen. Der ist auf dem besten Weh sich zu integrieren. Der beherrscht bereits die wichtigste lokale Kulturtechnik: das Granteln. Sein Kriegstrauma kann nicht mehr ganz so tief gehen, wenn er die Energie findet, sich derart über ein Vorderrad zu echauffieren das ihm in Wien - Vienna wo er so gut wie nichts tag - geklaut wurde. Es ist fast ein Kompliment an die Stadt: Wenn man sich über so eine kleine Schweinerei derart aufregen kann, dann ist die existenzielle Not offenbar schon ein gutes Stück in den Hintergrund gerückt. Vielleicht ist es aber auch Heimweh, das sich so Bahn bricht. Nur FPÖ‑Wählerinnen solltest du diese Geschichte lieber nicht erzählen.
Undankbares Pack:
Für die einschlägige Wählerschaft wäre diese Szene die perfekte Vorlage, um das Klischee vom „undankbaren Gast“ zu befeuern. Dass ein Geflüchteter es wagt, die Wiener Kriminalitätsrate am heimischen Standard zu messen, würde dort nicht als Zeichen von Normalisierung, sondern als pure Dreistigkeit ausgelegt. Wer den Wiener Grant für sich beansprucht, ohne hier geboren zu sein, landet sofort im Fadenkreuz der „Dann geh doch zurück“-Rhetorik – denn für manche ist Dankbarkeit die einzige Währung, in der ein Schutzsuchender zu bezahlen hat. Quelle: KI
So sind wir Menschen eben dachte ich mir: Kaum ist die existenzielle Gefahr des Krieges weg, rückt das nächste Ärgernis – das geklaute Vorderrad – sofort wieder ins Zentrum deines Universums. Vielleicht ist genau das das sicherste Zeichen von Normalität. Was wären die großen Niederlagen ohne die kleinen? Die kleinen, die wenigstens noch das Potenzial haben, dass man sich herrlich über sie aufregen kann – und nicht vor Todesangst verstummt.
Es gibt also Hoffnung. Natürlich. Nur nicht für dich und mich, Kassandra. Genau.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Den Erben vom Lungen-Mann (vormals Englischer-Gentleman) haben sie sogar beide Räder geklaut. Ihres und Seines. Aber die haben eh Geld wie Heu. Seit sie geerbt haben. 😅
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