Dienstag, 6. Juni 2017
Es schlägt noch immer die Stunde des Experten
Ich fasse mein Bildchen-Dilemma noch einmal ganz kurz zusammen. Beim Kid37 läuft gar nix mit Bildchen. Der Kid37, wie es aussieht an einen ganz bestimmten Lese und Denkstandard gewöhnt, hat es gerne entspannt , was natürlich sein gutes Recht ist. Wenn ich mit etwas nicht dienen kann dann ist es entspannt. Schizophrenie, wie bei mir als schizoaffektive Psychose maskiert, ist leider das glatte Gegenteil von Entspannung. Entspannt geht da gar nicht. Raten sie mir ja nicht zu Yoga. Bei Joga krieg ich Blutdruck. Entspannt bin ich nur wenn die Tabletten Besitz von mir genommen haben wie ein Guru von seinen Sklaven. Da steckt sich einer die Beine hinter den Kopf, schwitzt wie die Sau und die anderen sind sich sicher das ist der Sinn des Lebens. Hätte ich auch gerne. Ansonsten bin ich in höchstem Maße angespannt und verkrampft. Natürlich nicht nach außen hin. Lässiger als ich kommt kaum wer rüber. Sie wären aber innerlich aber auch a bisserl unnatürlich, wenn hinter jedem zweiten Gedanken der Tod lauert. Gestern beim Nudelkochen. Als ich den Topf vom Herd nahm und das Wasser von den Nudel abgoss, für das scheiß Wort habe ich jetzt 10 Minuten und 35 Versuche bei Google gebraucht, dann fiel es mir auch so ein, sagte der Wortmacher, jede Nudel zählt, jede Nudel, sonst stirbst du. Ein paar Nudeln waren in die Abwasch/Spüle gerutscht. Jede Nudel zählt, jede. Scheiße dachte ich mir, ich bin doch keine Prostituierte. Nix gegen Huren!! Der Wortmacher tut dann so als ob es um Leben und Tod geht. Da liegt eine blöde Nudel in der Abwasch und der Wortmacher gauckelt mir vor ich stehe unter schweren Artilleriebeschuss. Du stirbst wenn du diese Nudel da liegen lässt. Hab ich den Kampf mit dem Wortmacher seiner Nudel natürlich gewonnen und sie nicht angerührt. Nur wie soll man da bitte entspannt bleiben wenn schon die Küche zu Klein-Aleppo wird. Entschuldigen sie die unpassende Assoziation. Die andauernd Bombardierung durch den Wortmacher, nee ich mach jetzt nix mit Dresden oder Villach, führt dazu dass der Körper zu viel vom Stresshormon Cortisol ausstößt wie eine Schlange ihr Gift, weshalb sich die Gehirne von Schizos, die sich gezwungen sehen, die unterbrochene Kühlkette mit Nudeln zu flicken, über die Jahre dahingehend verändern, das sie sich auch noch mit schweren und mittelscheren Depressionen herumschlagen müssen. Ich natürlich nicht. Vom Typ her bin ich ja weniger angespannt. Es sind ja mehr die Nerven. Die führen ein Eigenleben wie der weltweite militärische Industrielle-Komplex. Dieser Trump. Jetzt müssen wir auch noch aufrüsten und uns eine postmoderne Wehrfähigkeit erfinden. Nur wie, wenn der Feind längst mitten unter uns ist. Panzer ist ja out und Cyber-Abwehr in. In Zukunft werden wir in Krankenhäusern Herz-Kreislauf-Maschinen sichern wie einst die Grenzen zum Warschauer-Pakt. Vom letzen Anschlag in London, Messer glaub ich und Fahrzeige als Waffe, ich hab da nicht mehr ganz den Überblick, wurden die Bilder der vermeintlichen Attentäter veröffentlicht. Aha dachte ich mir. Das haben wir also von der Freiheit. Wird immer einige geben, die sich einbilden, diese Freiheit gehört viel enger gefasst und in ein Korsett gezwängt, so dass den Leuten kaum noch die Luft zum Atmen bleibt, wie in manchen indischen Großstädten oder einst den Frauen in ihren eigenartigen Gewändern. Was die früher so an Kleidern trugen. Brutal. Als ich ein Kind war liefen in Österreich alle in Loden herum. Kennen sie sicherlich das mit den Loden, wenn sie schon ein paar Jährchen und Geschichte am Buckel haben. Grauenhaft wie die Leute in diesem lodenhaften Österreich aussahen. Ich natürlich auch. Österreich sah aus wie eine riesige Lodenfabrik voller Hirschköpfe. Loden passte hervorragend zu grober Leberwurst. Loden bedeutet althochdeutschlich angeblich grobes Wollzeug. Es war das Grauen, dass hirschköpfige Grauen, wenn der Herbst kam und ich in eine Loden-Joppe gesteckt wurde wie ein Häftling in die Anstaltskleidung. Die Um2 war da gnadenlos. Lodenjoppe mit Hirschknöpfen und grauer Buntfaltenhase. So war das früher im alttestamentarischen Kärnten, als wir Buben beim Friseur noch alle über einen Kamm geschoren wurden wie die Schafe. Nicht einmal Frisur durften wir haben. Die Um2 freute sich immer wenn ich keine hippen Haarschnitt hatte. Von Individualität hielt die gar nix. Na ja von ihrer schon. Die Um2 kleidete ja sehr gerne elegant. Heute haben so gut wie alle Kinder Frisur. Auch jene die sonst nix haben. Die Jungs aus der Unterschicht sehen heute alles aus wie der Ronaldo, der einer Frau, in einem außergerichtlichen Vergleich, 375 000 Dollar überwies, damit die nicht mehr behauptet, er hätte sie anal vergewaltigt. Unzählige Schlachten, auch unter großen persönlichen Verlusten musste ich schlagen, um mich einigermaßen aus der alttestamentarischen Lodenjoppe-Hirschknöpfe-Buntfaltenhose-Umklammerung zu befreien. Wenn nach Attentaten die Bilder von muslimischer Attentäter veröffentlich werden, denke ich unweigerlich immer an die Siebzigerjahre Lodenjoppen mit Hirschknöpfen dran. Die Joppen hatten damals auch keinen Schnitt. Loden-Joppen ohne Schnitt sind wie die Bärte von Salafisten . Grauenhaft. Schrecklich. Manchmal frage ich mich was sich Kopftuchfrauen im Pinguinstyle eigentlich so denken, wenn die voll adjustiert im Pinguinstyle in den Spiegel schauen. Die verzweifelten Schreie der Spiegel kann ich bis hier her hören. Deswegen rufe ich alle Kopftuchfrauen im Pinguinstyle zu einer Mode-Revolte auf. Sagt dreimal zum Spiegel „Talak“ und schlagt modisch ganz neue Weg ein. Frauen muslimischen Glaubens aus Afrika haben ja mehr Geschmack als ihre Glaubensschwestern aus der.
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Türkische Kopftuchfrauen und Mode ist wie Teufel und Weihwasser. Disco-Islam, ja vielleicht in Istanbul oder Bergisch-Gladbach aber nicht hier in der Bronx. Die Bronx hat was vom Siebzigerjahre Loden-Joppen-Lebensgefühl mit Hirschknöpfen dran. Im Winter dann auch noch in grauen Buntfaltenhosen. Aber nicht nur die. Ich befürchte ja. Pünktlichkeit, Strebsamkeit und all die anderen vorbildlichen und tugendhaften Eigenschaften und guter Modegeschmack lassen sich nur sehr schwer unter einen Hut bringen. Die sind wie Süd und Nordkorea. Da gib es höchstens eine entmilitarisierte Zone. Deswegen kann ich auch nicht so viel dafür, dass Vieles in meinem Blog a bisserl angespannt, fahrig und flatterhaft rüber kommt. Dass sie lieber ein einheitliches, also lodenhaftes und hirschknopfartiges Lesebild hätten, schön in einer grauen Buntfaltenhose, wie mit dem Lineal gezogen, kann ich durchaus nachvollziehen . Nur einer hochschwangeren Frau wirft man ja auch nicht vor dass sie Umstandsmode trägt und nicht Size zero. Der Modegeschmack in Österreich. Man kann es nicht anders sagen ist heute noch abscheulich und abstoßend. In Deutschland natürlich auch. In Deutschland leben wahrscheinlich die pünktlichsten Menschen der ganzen Welt. Frauen wie Männer. Alle pünktlich. Müssen sie gucken. Wer zu spät kommt sieht meist recht hipp gekleidet aus. Hat in Deutschland oder Österreich ein öffentliches Verkehrsmittel 2 Minuten Verspätung wird auch schon der nationale Notstand ausgerufen. Egal wo hin man sieht, nirgendwo Geschmack, überall nur Pünktlichkeit. In der Bronx, mit all den Kopftuchfrauen im Pinguinstyle und den übrigen Menschen, die in ihren lodenhaften Biografien festsitzen wie in einem Hochsicherheitstrakt, ist es natürlich am allerschlimmsten. Hier haben die Menschen ihre Mode ganz an ihrem Lebensgefühl unterworfen. In der Bronx gibt es auch keine Geschäfte mit Mode nur Discounter. Wir Durchschnittsleute tragen ja in der Regel nur noch Fast-Fashion-Mode vom Mode-Discounter. Discounter heißt übersetzt Preisnachlass. Hab ich natürlich aus dem Netz. Ich kann ja nur wenig Englisch ungebildet wie ich bin. Was unseren Modegeschmack betrifft sind wie entsetzlich nachlässig. Mein Unglück war immer dann am allergrößten, wenn ich im Sommer auf der Tanke ackerte/malochte und deutsche Männer aus ihren Autos stiegen, schön in weißen Socken, die in geschlossenen Sandalen steckten. Von zehn deutschen Männern trugen mindestens elf weiße Socken, in Sandalen mit Verschluss. Sozusagen hochgeschlossen, also züchtig. Was konnte ich mich schon als Kind darüber aufregen. Offene Jesuslatschen und keine Socken. Nicht mit den Pünktlichsten unter diesem Himmel. Mit der Mode scheint es sich sehr ähnlich zu verhalten wie mit Dachterrassen. Nix für die Masse. Deswegen verstehe ich nicht was uns die Moralisten hier andauernd vorwerfen. Wir haben in der Regel keine ausladenden Dachterrassen, keine geschmackvolle Kleidung, meist ein schlecht sitzendes Leben und schlechten Sex, mit Menschen die nicht richtig sexy sind, dafür aber sehr zeitig kommen. Und das kompensieren wir dann mit schlechten Angewohnheiten wie Fast Food, woraufhin wir noch hässlicher und unförmiger werden und uns noch schäbiger kleiden. In der Regel mit Fast-Fashion, zusammengenäht von Menschen in Entwicklungsländer, die unter unmenschlichen oder zweifelhaften Arbeitsbedingungen schuften, um irgendwann so auszusehen wie wir, was uns dann die Moralisten, also Experten in Sachen Moral, die natürlich auch keinen Modegeschmack haben, so pünktlich wie deren Kritik immer kommt, erst recht wieder vorwerfen. Ein hässlicher Kreislauf. Gibt aber Leute die den Salon-Sozialisten und Feuilleton-Weltverbesserern hier entschieden wiedersprechen wie z.B. der Premierminister von Bangladesch Sheikh Hasina oder der Nobelpreisträger für Ökonomie von 2015 Angus Deaton. Der Premierminister von Bangladesch sieht da enorme Fortschritte in seinem Land durch die Globalisierung, also der Tatsache dass wir in der Masse eher billige Fast-Fashion Mode tragen, die auch in Bangladesch zusammengenäht wird. Das Pro-Kopf Einkommen sei in Bangladesch von 535 Dollar (2009) auf 1602 Dollar gestiegen. Dass durchschnittliche BIP-Wachstumsrate betrug in den vergangen acht Jahren 6,4%. Erfolge gibt es auch bei der Armutsreduktion von 56,7% ( 1991) auf derzeit 22,4%. Und nach dem „Global Gender Gap Report“ lag Bangladesch 2015 auf dem 64 Platz. Der Herr Premierminister erhofft auch mehr Klimagerechtigkeit, da Bangladesch nun mal ein Land ist, dass durch den Klimawandel und Donald Trump viel verwundbarer ist, als ein Land wie Holland, obschon die auch unter dem Meeresspiegel leben. Die Holländer haben sich ja auch mal als Kolonialmacht versucht. Als Strafe, also so zur Buse, für die Verwüstungen, die die Niederländer in ihren einstigen Kolonien hinterließen wie eine Erbschaft die man nicht ausschlagen kann, müssten die ihre Deiche eigentlich um einen halben Meter absenken oder die Deiche in Bangladesch um einen Meter anheben. Angus Deaton, 2015 Nobelpreis für Ökonomie, behauptet in seinem neuen Buch „Der große Ausbruch“, aus der Gefangenschaft der Armut, wie einst der Juden aus Ägypten, dass die Globalisierung, trotz der Schwierigkeiten und Verwerfungen die dadurch entstehen, die Armut weltweit entscheidend verringert hat. Viele hundert Millionen Menschen sind in den vergangenen Jahrzehnten extremer Armut entkommen, eben weil wir so einen beschissenen Modegeschmack haben und uns auch sonst gerne mit Ramsch und Plunder umgeben. Ohne die Möglichkeit in reiche Länder zu exportieren wäre eine Entwicklung wie sie auch Bangladesch genommen hat, nicht möglich gewesen. Gemessen am Rückgang der extremen Armut, waren diese Jahrzehnte, in denen unsere Art uns zu kleiden immer kurzlebiger und billiger wurde, eine ziemliche Erfolgsgeschichte. Auf die Frage, wie wir unsere Schuld Entwicklungsländern gegenüber abtragen könnten, weiß dieser Experte leider auch keine Antwort. Ka Spaß.
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Der weiß auch nicht wie man in Entwicklungsländer z.B. südlich der Sahara, auf die Schnelle entsprechende Institutionen schafft, wie eine funktionierende Rechtsordnung, technische Infrastruktur etc., woraufhin Tugendkreise entstehen, so dass wir wegen der Ausbeutung von Mensch und Natur nicht mehr ganz so viel Angriffsfläche bieten. An unserem Lebensstil wird ja so ziemlich alles radikalst in Frage gestellt und auseinandergenommen wie ein ein geschlachtetes Schwein, ohne wirklich einen Ausweg aus diesem moralischen Dilemma zu kennen. Ist ja alles nur Stückwerk. Allein am Geld liegt es nicht. Siehe Entwicklungshilfe. Die war salopp gesagt ein gewaltiger Griff ins Klo. Billionen sind durch den Lokus geflossen und von dort ungefiltert in die Taschen korrupter Eliten. Im Jahr 2015 wurde laut DAC (Development Assistance Committee der OECD) rund 131,59 Milliarden US-Dollar für Entwicklungshilfe bereitgestellt und trotzdem sind die Boote aus Afrika, die es nach Europa drängt, so voll wie noch nie. Ein Großteil des Geldes wurde nicht für Schulen und Straßen ausgegeben sondern für Kriegsgeräte. So viel ist sicher. Allein zwischen 1990 und 2005 haben Bürgerkriege und gewaltsame Konflikte den Kontinent Afrika rund 211 Milliarden Euro gekostet. Entwicklungshilfe bewirkt wenig positives. Da hauen wir Mrd.an Hilfe raus und der Simba aus Nigeria, verkauft dann vor dem Hofer, einem Lebensmittel-Discounter, den Augustin, eine österreichische Obdachlosenzeitung. Das ist ja völlig absurd. Mindestens so absurd wie Beine hinter den Ohren. Die EH sorgt nur dafür dass sich Kleptokraten die Taschen vollstopfen. Weil die aber schnell mal voll sind, legen die sich im Ausland auch noch einen netten Neben-neben-neben-Wohnsitz zu, natürlich im teuersten Viertel von Paris, London, Berlin oder Wien, hoch oben über den niederen Sorgen der einfachen Leute in den billigen Klamotten, die sich tagtäglich abrackern, für die Hoffnung auf eine künstliche Hüfte im Alter, schön mit ausladenender Dachterrasse, die so gut wie immer verwaist bleibt und gesichert wird von einem ausgeklügelten Alarmsystem, das schon anschlägt wie ein Drogenhund im kolumbianischen Dschungel, wenn sich das mindestbelohnte Reinigungspersonal einen Schluck Leitungswasser gönnt. Also ich meinte nicht dass die künstliche Hüfte sich eine Dachterrasse hält wie ein Oligarch eine Geliebte. Rohstoffreiche Länder leiden auch oft unter der holländischen Krankheit. Was die holländische Krankheit ist können sie ja im Netz nachschlagen. Dem Kabila-Clan, der die Demokratische Republik Kongo, BIP je Einwohner 474 Dollar, fest im Griff hat wird nachgesagt, (laut Bloomberg) an mindestens 70 Firmen beteiligt zu sein und mehr als 120 Lizenzen zur Ausbeutung von Bodenschätzen zu besitzen. Auf 15 Mrd. Dollar wird das Vermögen Joseph Kabila geschätzt, dessen Präsidentschaft eigentlich vorbei ist. Der macht jetzt nur so so herum. Mit 232 Millionen Euro alimentiert Deutschland das Land im Durchschnitt. Da wird sich der Herr Präsident aber freuen, dass sie so großzügig seine Hobbys und Leidenschaften finanzieren. Im Interview mit dem Spiegel sagt der Mann. Er habe stets versucht sein Leben gerecht und bescheiden zu führen. Gebildet und gut informiert wie sie nun mal sind, ist ihnen natürlich bewusst, dass einige Rohstoffe die in ihrem Handy stecken, wie verklummte Scheiße im Katzenarsch, aus der Demokratischen Republik Kongo stammen. Aus bis zu 60 verschiedenen Stoffen besteht ihr Handy. Ich hab ja noch keines. Aber bald. Dann besteht meines auch aus den Schürflizenzen des Herr Kabila jun. Der alte Kabila ist ja tot. Von seinen Leibwächtern erschossen. Besser man sicht sich einen Lebenwächter. Tantal, Kobalt, Wolfram, Zinn und Gold steckt alles in einem Handy. Wird der Herr Kabila eine Freude haben, dass ich auch bald zu jenen gehöre, die ihm artig einen namhaften Betrag, auf eines seiner 350 Auslandkonten überweisen. Ich kann da aber nix für. Die Bank zwingt mich mit sanfen Druck dazu. TAN auf Zettel werden eingestellt. Aber so wie ich den Herrn Kabila einschätze, bescheiden und gerecht wie der nun mal ist, wird der diese Einnahmen schon artig an sein Volk weiterreichen. Die Arbeitnehmerechte der Kinder, die im Kongo für mein zukünftiges Handy schuften, sollen ja ganz wunderbar sein. Vormittag Kobalt-Abbau und Nachmittag dann Abbau von Wolfram, bis es halt zu dunkel wird zum Lernen. Die Hälfte des weltweit gewonnenen Kobalts wird in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen. Doch schon der Verlust von a bisserl Struktur und staatlicher Ordnung, wie in vielen afrikanischen Ländern, würde zu ungeheuerlicher Zerstörung und weiteres Leid führen wie in Somalia oder dem Südsudan. Südsudan ganz übel. Vielleicht können sie sich noch an mein südsudanesiches Mahnmal erinnern. Gibt kaum eine Südsudanesin die in Österreich um Asyl ansucht, aber jede Mende junge Nigerianer. Ich kann ihnen aber auch was erfolgreiches vermelden, wie wir recht einfach zu besseren Menschen werden können, woraufhin die Kritik von Salon-Sozialisten und Feuilleton-Weltverbesserern, die mir mit ihrem moralischen Hofschranzentum ziemlich auf die Nerven gehen, mit ihren andauernden Unterstellungen, ins Leere rennt. Damals bei der UNO als wie im Südirak scheiße von den Wänden kratzen war ja keiner von denen zugegen. Zwei Beispiele. 1. Glimmer. Sagt ihnen das was. Mir eigentlich nicht. Glimmer verleiht Lippenstiften, Wimperntusche oder Nagellack, ihren Glanz, habe ich gelesen. Bei Autos sorgt der Glimmerlack für einen sogenannten Perlglanzeffekt. Glimmer wird z.B. im ostindischen Tisri in 15 Meter Tiefe und in nahezu totaler Finsternis ans Tageslicht befördert. Oft von Kindern. Soll eine fürchterliche Plackerei sein. Viel schlimmer als Tankwart der auf weiße Socken in Sandalen starrte. Bis zu 20 000 indischer Kinder sollen in solchen Minen schuften. Fragen sie einfach vor jedem Kauf eines Lippenstifts oder Autos nach der kompletten Lieferkette. Vor dem Kauf eines Fläschchens Nagellack, lassen sie sich in der Discount-Drogerie-Kette ihrer Wahl, alle entsprechenden Unterlagen vorlegen und Autos kaufen sie nur noch ohne Perlglanzeffekt. 2. Beispiel Schweinefleisch. Sobald des Schweinefleisch zu billig wird, was weiß ich, 100 Kilo Kotelette um 0,99 Cent, schon vorgewürzt, dann wurden die armen Viecher sehr wahrscheinlich mit dem Hormonpräparat PMSG geflutet. Das Hormon Gonadotropen sorgt dafür dass die Schweinefrauen alle gleichzeitig trächtig werden. Ich denke es geht da um die Einkaufskonditionen von Schweinefrauen-Umstandsmode oder doch um die Effizienz in der Massentierhaltung. Suchen sie sich was passendes aus. Das Serum wird aus dem Blut trächtiger Stuten gewonnen. Soll ein riesen Geschäft sein. 100 Gramm des Grundstoffes kosten knapp eine Million Dollar. Der Großteil des Serums kommt aus Ländern wie Uruguay und Argentinien, wo die Pferdefrauen unter unweiblichsten Bedingungen gehalten werden. Soll nach der Methode Brachial-Aderlass erfolgen. Bis zu zehn Liter pro Woche und Stute saugen die aus den Damen raus. Das haut natürlich den stärksten Gaul um. Anämie, Schwächeanfälle und Fehlgerburten sind die Folge. Viele der Tiere verenden. Die Europäische Union sieht keinen Grund für einen Importstopp, solange nach arzneimittelrechtlichen Vorgaben produziert wird. Mein Tipp: Gucken sie also nicht mehr so oft aufs Handy, essen sie weniger Schweinfleisch, setzen sie ihren Lippenstift nur noch gezielt ein, also wenn sie zu Hause aufs Klo gehen bitte nicht jedes Mal nachziehen, und ziehen sie nicht in jede Rabattschlacht, schön können uns die Salon und Feuilleton-Weltverbesser in ihrer lodenhaften Hirschkopfartigkeit den Buckel hinunter rutschen. Jetzt werden sie sich vielleicht fragen, was bitte hat das alles mit den Bildchen zu tun. Für das bisserl an Infos, dass ich ihnen da kostenlos zur freien Entnahme bereitstelle, habe ich gut 10-15 Euro abgedrückt. Sie verstehen sicherlich was ich damit sagen möchte. Des Weiteren fühle ich mich von all den Einschränkungen mit denen sich meine Leser herumplagen doch auch etwas überfordert. Da hätten wir einmal Migräne, das Asperger-Syndrom, chronische Niereninsuffizienz, eine dissoziative Identitätsstörung, eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, sicherlich auch was mit Depressionen und an Haufen ganz gewöhnliche Süchte und Phobien. Ein Königreich für einen Leser der keinen an der Klatsche hat, sondern nur ein hiniges (kaputtes) Kreuz. Ich selbst bin natürlich auch hübsch gestört. Da gibt es keinen Zweifel. Mir fehlt es ja schon schwer auf meine eigene Störung entsprechend einzugehen. Ich bin da kein Experte. Alles was mir zu meiner Störung einfällt ist dass ich dem Wortmacher seine Nudel nicht angreife.
________________________________________________Morgen mit Ende.

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Sonntag, 4. Juni 2017
Jetzt schlägt weiterhin die Stunde der Experten
So mit Bildchen aber sehr zurückhaltend.

Wie sie vielleicht schon in Erfahrung gebracht haben, geht es mir beim Schreiben über identitäre Hunde, auch um einen Funken Restberühmtheit, den ich so gerne erhaschen möchte, bevor ich für immer verglühe wie die Glut von einem Tschik im Aschenbecher. Nix weltbewegendes. Nur so viel Ruhm dass ich sagen kann, ganz umsonst und auf Kosten der anderen haste nicht gelebt. Dabei geht es weniger um den Ruhm an sich, sondern mehr um die Annehmlichkeiten die einen da blühen wie Pfingstrosen in einer Vase. Früher hatte ich dann und wann Rum. War auch schön. Sie haben beim Wort Ruhm wahrscheinlich eine völlig falsche Vorstellung und denken da eher an den Weltruhm. Ich weniger. Mir langt es schon weltberühmt auf Blogger.de zu sein. Ich erkläre ihnen das schnell. Sie kennen das sicherlich aus dem TV oder wenn sie kellnern und die erlauchten und betuchten Leute/Gäste, auf den feinen Plätzen, gut am Spachteln sind und bei der Nachspeise in den 6 Gang schalten. Da bleibt auf den Teller gerne mal auch was liegen. Ich glaub alles aufessen schickt sich nicht bei denen. Wobei bei der Nouvelle Cuisine ist ja dermaßen wenig am Teller, ich wollt schon schreiben spärlich bekleidet sind die, das der bestimmende Gedanke wohl ist. "Dabei sein ist alles". Wie österreichische Spitzensportler bei der Sommerolympiade. Brutal wie wenig da bei der Nouvelle Cuisine am Teller ist. Da fliegst extra von Wien nach New York ins Eleven Madison Park und dann ist da so gut wie nix am Teller. Da bist ja situationsbedingt fast dazu gezwungen das Essen klasse zu finden. Falls es sie interessiert. Die Frau Ana Roš vom Restaurant Hiša Franko in Kobarid/Slowenien wurde zur "World's Best Female Chef-Köchin 2017" gewählt/gekürt. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem auch damit dass die Frau Ross so einen großen Busen hat. Stimm natürlich nicht. Das war jetzt typisches Schmäh führen. Wegen der Leidenschaft von der Frau Ana Roš mit der die kocht und für die Verwendung lokaler Zutaten und ihren Bestrebungen zur Aufwertung der slowenischen Küche. Nouvelle Cuisine. Der Vergleich passt nicht. Besser ist ein Buffet. Da bleibt hin und wieder schon einiges liegen, vor allem wenn ein große Anzahl, also ein Haufen, junger Frauen eingeladen wurden. Haufen ist Unterkärtner-Dialekt. Bitte nicht mit einem Haufen verwechseln den man zu setzen bereit ist. Im Alter von 11-18, habe ich gelesen, erkranken junge Frauen 10-mal so häufig an einer Ess-Störung wie Magersucht und all das zeugs als Jungs in diesem Alter. Die machen eher in ÖAMTC. Nee ADHL. Nicht gut so ein Fernsehformat wie Germany’s Next Topmodel. Eigentlich unverantwortlich. Aber was weiß ich schon. Ältere Damen stehen eindeutig besser im Fleisch. Schwer essgestört sind auch weiße Lichtweltpärchen aus dem linksliberalen studentischen Milieu. Hab ich mir letztens so ein Pärchen beim gemeinamen Einkaufene etwas genauer angehört. Er wollte mehr Zucker, wahrscheinlich mehr Sex, halt über drei Ecken und sie weniger Zucker und alles fair und nachhhaltig eingekauft. So hinten hinaus diskutieren die beiden dann ob sie sich angegriffen fühlten. Wenn mich jemand fragt wie ich mich fühle kriege ich übel Ausschlag. Das mit dem Fühlen ist schon auch Übungssache. Ich krieg bei der Frage nach meinen Gefühlen kaum Speichel. Auf einer Veranstaltung, wo die beliebteste oder bekannteste Mode-Bloggerin im deutschsprachigen Raum, mit einem Medien-Preis ausgezeichnet wird, die sagt Pastell ist out und schon schmeißen viele Frauen ihre Pastellröckchen weg, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass auf dem ruhmreichen Teller was Essbares liegen bleibt. Bevor das mit Ruhm gewürzte Essen in den Abfallkübel wandert, stürze ich mich drauf, irgendwo im hintersten Winkel der Küche, gleich neben dem Notausgang. So sollte mein Ruhm von der Konsistenz her beschaffen sein. Wehe sie denken jetzt an einen Haufen. Wahrscheinlich verlange ich da eh schon zu viel. Im Übrigen mag ich Pastellfarben. Derzeit werden ja meine Bildchen gestürmt wie einst die Bastille oder das Spielfeld der Allianz-Arena, nach dem verlorenen Relegationsspiel von 1860 München gegen Jahn Regensburg. Sehr traurig was mit den 1860zigern da passiert ist. Die galten ja einst als die Identitären. Lang lebe Jens Jeremies . Bildchen scheinen Lichtweltmenschen ziemlich aufzuregen oder zu verstören. Gibt sogar Leute die wegen der Bildchen Abstand von meinem Blog nehmen. Sehr eigenartig nach welchen Kriterien Lichtweltmenschen ein Blog bewerten. Blogs sind anscheinend auch wie Landschaft. Was erwarten sie von einem Schattenweltblog. Logisch das ein Schattenweltblog auch a bisserl nerven muss. Wenn alles wunderschön sein soll und idyllisch müssen sie beim Don oder der WFN lesen. Ich schreibe die ganze Zeit dass ich nix kann und sie tun dann verwundert. Anscheinend geht es Lichtweltmenschen zum Teil auch um eine monokulturelle Leseridentität. Ein recht bekannter Lichtweltblogger, hat mir wegen der Bildchen gleich mal eine Absage erteilt, obschon ich ihn gar nicht gebeten hatte bei mir vorbeizuschauen und zu lesen. Ich hatte mich nicht angebiedert. Ehrlich. Das kam so. Ich habe da im Hermetischen Cafe´gelesen https://kid37.blogger.de/ . Der Blog-Macher, wie es aussieht ein Großblogger, war da für ein paar Tage in Wien zu Gast. Habe ich mir seine Wien-Eindrücke lesend zu Gemüte geführt. Der Mensch kann ja sehr schön schreiben . Der kann Worte. Der muss der Sprache nicht gut zu reden wie einem störrischen Esel. Ich lese gerne über das Wien anderer Leute, weil ich ja über den Bronx-Donauinsel-Komplex, so gut wie nie hinauskomme. Wien soll ja eine ganz wunderbare Stadt sein wird behauptet. Gibt einige Blogger die von Wien sehr angetan sind. Nicht nur vom kaiserlichen Prachtbauten-Wien. Auch vom Insider-Wien, dem Seitenstraßen-Wien, dem Urigen-Schnitzel-Wien. Und natürlich vom morbiden Wien. Wobei ich zugeben muss. Das Grab vom Manfred, einem ehemaligen Junkie, mit dem ich in der Videothek ab und zu abhing, habe ich nie besucht. Der Manfred war ein notorischer Lügner. Raubt die Videothek aus in der er arbeitet und tut dann so als ob er von nix wusste. Dabei wusste nur ein Insider wie man da so leicht einsteigen konnte. Nachdem sie ihn entlassen hatten erzählte er mir von seinem großen Unglück. Bekam ich einen Lachanfall und er auch. Wer bin ich der über einen richtet, der in der Nacht eine Videothek ausräumt. Heute machen dass die Streaming-Dienste und niemand regt sich auf. Ein Gedicht hab ich mal für den Manfred geschrieben. Hat natürlich kaum wer gelesen.Es heiß Methadon und Bier. Muss man nur a bisserl bearbeiten dass es nach was klingt. Ich liebe ja das Donauinsel-Wien. Das mag ich wirklich. Ist nicht so dass ich dieses Wien gar nicht mag. Auf der Donauinsel gibt es auch kein Wolfsgeheul der Geschichte. Das Flüchtlings-Wien wird natürlich auch seinen Reiz haben. Wien weigert sich ja standhaft die Mindestsicherung für Asylberechtigte aufs unterste Minimum abzusenken. In Oberösterreich, dort regiert die FPÖ mit, die auch sehr um eine nationale, also monokulturelle Identität bemüht ist, wurde die Mindestsicherung von 914 Euro im Monat für Inländer, auf 365 Euro + Integrationsbonus von 155 Euro für Flüchtlinge zusammengestrichen. Abgefedert wird das Paket durch zusätzliches Geld für Alleinerziehende und eine von vier auf zwölf Monate verlängerte Wohnmöglichkeit im Grundversorgungsquartier inklusive 40 Euro Taschengeld im Monat.
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Was ich sehr lustig finde. Die FPÖ proklamiert seit einer Ewigkeit, wir wollen keine Fremden und schwubbs sind auch schon wieder 1000 mehr von denen da. Sagt die FPÖ, Kopftuch nicht mit uns, wachsen die in der Bronx auch schon wie Schammerl aus dem fruchtbaren Boden, die extra dafür gezüchtet werden um die FPÖ zu ärgern. Sogar mein Scheißhausdämon hat schon eines auf. Ab 1. Oktober gibt es in Österreich ein Burka-Verbot. Schade. Burka beim Discounter war ganz großes Kino. Die Frau Burka hatte es ja a bisserl mit den Augen. Musste die gute Frau immer 17 Schichten Stoff aufrollen um die Welt aus der Nähe zu betrachten. Eigentlich sehr amüsant. 914 Euro ist zu viel des Guten. Eindeutig zu viel. Mit 914 Euro geht schon was weiter. Ich meine das nicht zynisch. Warum soll ich all die Menschen beleidigen die versuchen mit 914 Euro ein halbwegs lebenswertes Leben zu führen. Mit 914 Euro kannst du dir schon einiges leisten, wie viele Fernsehkanäle, einen Internetanschluss und ein Handy. Macht man halt Abstriche bei den Pastellfarben und der Nouvelle Cuisine. Bei 365 Euro + Bonus wird man schon zu etwas mehr Bescheidenheit gezwungen. Wobei ich Menschen die hier geboren wurden und die hier gescheitert sind, aus welchen Gründen auch immer wie ich auch und jetzt von 914 Euro oder weniger leben müssen, schon verstehen kann. Nee die bekommen Miete und Strom nicht bezahlt. Im Schnitt gibt der Österreicher 460 Euro für die Miete aus. Da kommt so ein Dahergelaufener aus Dschibuti oder aus Afghanistan und casht hier auf Anhieb die volle Summe ab. Nicht nur das. Der schickt auch noch 100 oder 200 Euro im Monat zurück in seine alte Heimat. Mit 100 Euro geht im Land der Taliban schon was weiter. Vielleicht sollte man da ein Übergangsmodell erfinden so mit Transfer-Lohnerhöhung. Zu Hause in Afghanistan sind sie dann ganz stolz auf den Sohnemann, der es zu einem 914 Euro Zuwanderer geschafft hat und verächtlich auf einen 365 Euro Zuwanderer hinunterschaut und sobald er die österreichsiche Staatsbürgerschaft hat die FPÖ wählt. Ach da fällt mir noch ein. Die Stadt Linz, Landeshauptstadt von Oberösterreich, befindet sich derzeit noch in einem Rechtsstreit mit der BAWAG-Bank. Anlass für die kleine Meinungsverschiedenheit. Eine verlorene Zinswette der Stadt. Die Bank besteht auf 417 Millionen Euro + Zinsen. Die Stadt will nicht zahlen. Die einstigen Stadt-Verantwortlich, ich glaub von der SPÖ, behaupten wir waren geistig nicht in der Lage diesen Deal vollumfassend zu verstehen . Wie auch immer. Bei Zinsswap tun wir uns ja alle schwer. Aber die Mindestsicherung auf ein Minimum zusammenstreichen, da tun sich Politiker wesentlich leichter. Um die 20 Mrd. Euro müssen österreichischs Steuerzahler und Transfer-Kohle-Empfänger an Einnahmeausfällen beklagen und letztendlich auch in Form von höherer Staatsverschuldung schultern, weil halbstaatliche Banken, die im Einfluss der Politik standen, gewisse Deals nicht vollumfänglich verstanden haben und sich mit Gaunern aller Art verbündet hatten. Ich werde auch ins Wettbüro gehen und all die Kohle zurückfordern die ich total wahnsinnig verzockt habe. Um nicht im allgemeinen Volkszorn unterzugehen, wird dieser berechtige Zorn des Volkes dann geschickt an entsprechende Stellen delegiert und weitergereicht wie Asylberechtigte oder Schizos in Klappstühlen. Das ist ein alter Trick der Politik der heute noch ganz wunderbar funktioniert. Jedes durch-arisierte Volk braucht seinen Haus und Hofjuden. In meiner Familie und auf Blogger.de übernehme ich hin und wieder diese Funktion. Zu viele Bildchen die den Lesefluss stören ist dann sowas wie eine Nase die viel zu groß ist. War ich dann so frei und hab dem Blogger Kid37 von meinen Wien Eindrücken erzählt. Ich lebe ja auch schon ein paar Jährchen in dieser großartigen Stadt, die auch jede Menge kleinartiger Menschen produziert. Haben wir uns a bisserl unterhalten. Ich habe dem Kid 37 dann noch geschrieben, dass er ein sehr schönes Blog hat und mich dafür entschuldigt dass ich recht viel geschrieben hatte. Lief alles sehr entspannt ab. So zumindest mein Eindruck. Der Kid37 antwortete dann: „Haha. Ich glaube, ich sollte Ihr Blog genauer lesen. (Sind mir leider ein, zwei Smileys zum entspannten Lesen zu viel drin. ;-)) Aha dachte ich mir. Eindeutig ein Fall von milieubedingter Verblendung. Ich fand das schon a bisserl hochmütig. Immerhin war ich es der sein Blog besucht hat und dort auch ehrfürchtig staunte. Da muss man einem doch nicht gleich die Türe vor der Nase zu werfen. Ich lese doch auch andere Blogs, gleichgültig was für ein Layout jemand verwendet oder ob was da so herumsteht. Gestern das Blog Idioten. Da stand aber nix. Außer ganz rechts im Blog. Singles aus Österreich. Ich lese sogar das Blog vom Memet. Solange einer noch schreibt wie der Memet besteht ja noch Hoffnung dass der nicht zum Täter wird. Über den Terror verliert der kaum ein Wort. Der rechnet eher auf. Also wir töten muslemische Kinder und einige (wenige) Muslime killen unsere Kinder. Wird alles über einen Kamm geschert. Wir sind ja alle der Westen. Wird ganz vergesssen, dass wir einst von den Allierten besetztes Gebiet waren wie der Irak im Jahr 2003. Wobei die Gründe für unsere Besatzung doch etwas anders beschaffen waren als jene die zur Irak-Invasion führten. Da tummelten sich auch fremde Mächte auf unseren Boden. Kann gut sein dass dieser Zustand für Identitäre gewissermaßen die Ursünde ist, die Vertreibung aus dem ethnokulturellen Paradies. Auch Identitäre haben vom Marshallplan profitiert. Im Übrigen. Sau lustig diese Memet-Sprache. Natürlich verstehe ich dass ihre Zeit kostbarer als die meinige ist . In der Regel sind es sie, der ein richtiges Leben zu bewältigen hat und nicht so ein zerfranstes, dass auf einer Bettkante nervös hin und her rutscht und dort Zuflucht sucht wie ein Kind in den Armen einer liebenden Mutter. Schürze kann man ja heute nicht mehr schreiben. Ich verstand nicht so recht was mir dieser Mensch mitteilen wollte. Nur weil er kein harter Hund ist und mehr ein Kindmann , erfinde ich mir doch nicht irgendwelche Gründe seine Schreib und Foto-Kunst zu verschmähen. Der Herr M. https://mark793.blogger.de/ hatte sich auch mal über das „Herumgezapple“ geäußert und die Bloggerin https://kryptata.blogger.de/ ach annemarie, ging auch extra auf das Bildchen-Problem ein. Nicht nur die. Auch eine Bloggerin Namens trippmadam vom Blog https://geschichtenundmeer.blog/ kam in ihrem Blog auf dieses Thema zu sprechen. Die war so freundlich mein Blog bei sich anzupreisen. Nicht ohne auf darauf hinzuweisen, dass sie bei meiner Bloggestaltung wegen dem Emoji-Gewusel da Migräne kriegt. Der Herr Wittgenstein wäre jetzt ziemlich sauer, weil die Bloggerin nur so tut als ob sie tatsächlich Migräne kriegt. Ist so als ob man sagt. Scheiße diese Situation in der du steckst ist aber sowas von schizophren. Was nicht stimmt. Eine Situation kann höchstens paradox/widersinnig sein. Oder haben sie schon einmal eine Situation 400 mg Seroquel aus Normal + XR einnehmen sehen. Eben. Vielen Dank noch einmal fürs erwähnen meines Blogs Frau trippmadam. Es kann durchaus sein dass ich auch unter einer gewissen milieubedingten Blindheit leide und nicht verstehe will dass sie wirklich existieren, dass sie eine richtige Befindlichkeit haben, mit kleineren und gröberen Verwundungen und Einschränkungen. Um meine schert sich auch niemand. Nicht gut wenn man von sich auf andere schließt. Analog sage ich ja manchmal eine ganze Woche nix. Sage ich doch was kommt ein kleines Mädchen mit lustigen Zöpfen, das noch in die Hose macht und schreit mich an, „nein das ist falsch, nein das ist falsch“. Bildchen ist anscheinend a bisserl, ich betone, nur a bisserl, wie fetter Sack vom Dach . Der hat mich ja letzes Jahr von meinem eigenen Dach vertrieben, weil er sich durch meine Anwesenheit in seiner gegenüberliegenden Dachterrassen-Gemütlichkeit gestört fühlte.
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Dabei saß ich nur so da und brabbelte vor mich hin. Mit einer schönen Dachterrassen-haltet-den-Dieb-Kamera + Zoom und Winkel, wollte er mich einschüchtern und seine exklusive über-den-Dächern-von- Wien-Gemütlichkeit vor der Invasion der Barbaren verteidigen. Als das Einschüchtern nicht den erhofften Erfolg erzielte, mir fehlt es da an der entsprechenden Konditionierung, ich krieg bei Einschüchterungen kaum Speichel, hat er mich bei meiner Hausverwaltung angeschwärzt, wie ein kleiner Junge bei der Frau Kindergartentante. Nee anschwärzen kann man in einem Text in dem auch Identitäre vorkommen nicht mehr schreiben. Anschwärzen ist überhaupt rassistisch. Verpetzt hat er mich. Heute darf ich mein eigenes Dach nicht mehr betreten. Mein Dach ist an sich nicht frei begehbar. Ist was Juristisches. So ist das halt mit den kleinen Leuten. Wollen die hoch hinaus stellt auch schon jemand eine Kamera auf mit Zoom und Winkel und will einen davon abhalten. Ich hab da letztens einen recht lustigen Film gesehen. Die Wahlkämpferin. Über Spindoktoren, die im Hintergrund schalten und walten und der Wahlkampagne eines Kandidaten den entsprechenden Spin verpassen wie ein neues Outfit. Recht lustig. Bis auf die Tatsache dass die Sandra Bullock, ohne einen Gramm Fett auf den Rippen, andauernd Chips frisst und nicht ein Gramm an Gewicht zulegt. Entschuldigung. Chips machen fett. Ich esse sehr gerne Chips. Aber nur einmal in der Woche. Die sagte mal so im Halbscherz. Wenn Wahlen wirklich was verändern würden hätte man die schon längst abgeschafft. Wird schon seinen Grund haben warum die kleinen Leute den Größeren nicht bei ihrer Dachterrassen-Idylle zu sehen dürfen. In der Wochenendbeilage meiner Qualiätszeitung wimmelt es nur so von Buden mit ausladender Dachterrassen. 600 000 Euro und man ist dabei. Mein Vorschlag. Falls sie ein 914 Euro Mensch sind schmeißens die Wochenendbeilage umgelesen in den Müll. Der fette Sack ist eindeutig kein harter Kerl, mehr ein Kindmann. Dafür ist er aber im Besitz einer ansehnlichen Dachterrasse, die so gut wie immer verwaist ist. Was ich damit sagen möchte. In meinem Schreiben geht es in erster Linie um mich, einen verzwergten Menschen, und wenige um ihre identitären Lesegewohnheiten. Sie tun ja so als ob sie Eintritt bezahlen. Also ich habe mit Kleinstkunst noch keinen Cent eingenommen. Deswegen verstehe ich auch nicht warum ihnen die Bildchen dermaßen gegen den Lesestrich gehen. Wenn man es genauer betrachtet stellen sie ihre Lesegewohnheiten, also ihre Bedürfnisse, über mein Ausdrucksbedürfniss. Sie gehen doch auch nicht in eine Kunstaustellung und machen den Künstler einen Kopf kleiner, weil der zu viel Pastell auf die Leinwand gekleckst hat, ein Werk das sowieso als abstrakt gilt. Bei mir ist auch vieles abstrakt. Ich hab doch nix über das ich schreiben könnte. Schizophrenie geht nicht. Ich verstehe dass. Sie können mir in die Schizophrenie nicht folgen. Umso mehr ich über Schizophrenie schreibe würde, umso größer würde die Distanz zwischen uns werden. Deshalb stellt sich die Frage. Wieweit wollen sie ihre milieubedingte Verblendung eigentlich noch steigern? Sobald mir jemand zu verstehen gibt, nee da läuft nichts, nicht ganz mein Ambiente ihr Blog, dann wird meine Kleinstkunst irgendwann zur reinen Staffage. Mein Blog ist doch nicht mein Lebenslauf bei einem Bewerbungsgespräch. Ich bin doch nicht keine traumhafte Naturkulisse. Noch ist das Verhältnis von Buchstaben zu Bildchen in einem recht vernünftigen Verhältnis und eindeutig wortlastig. In einem Text wie „Harte Hunde“, zu dem niemand was zu sagen hatte, den ich eigentlich ganz lustig fand so als Pointe, gab es 23 Bildchen und gut 250 Zeilen. Zieht man von den 250 Zeilen sagen wie 10 Zeilen durch Bildchen ab, bleiben noch immer 240 Zeilen nur Worte über. 24:1 musste beim Zocken mal bringen. Das ist doch ein halbwegs faires Angebot wenn alles gratis ist. Aber sie wollen sich anscheinend auch wohlfühlen wie in einem Hotel und sich im Blog wiederspiegeln. Da muss scheinbar auch das Ambiente stimmen. Nee sagt man da, also diese Einrichtung, nicht ganz meine Farbe zu viel Pastell und der Frühstücksraum gefällt mir auch nicht. Da wirkt alles so geduckt. Die Duschen sind auch etwas klein geraten finde ich und der Ausblick ist auch nicht das wahre. Es spricht auch nicht unbedingt für meine Arbeit, wenn bei ihnen in erster Linie nur das Gezappel der Bildchen hängen bleibt. Jahrelang hatte ich nicht ein Bildchen. Trotzdem wurde mein Blog recht weitläufig umgangen wie die der Reaktor von Fukushima. Jahrelang hatte ich einen Kommentar im Quartal wenn es gut lief. Höchstens. Jahrelang ein Kommentar im Quartal, dann kamen mal ein paar Spinner, Alkoholiker, auch mal ein Identitärer, der mich dann im Vollrausch übel beschimpfte oder die Industrieforelle, ein notorischer Lügner. Hat sich der einen Schmarren zusammengereimt, unglaublich eigentlich, während ich versucht habe immer schön bei der Wahrheit zu bleiben und in all den Jahren kaum was Großartiges über mich zu erzählen wusste . Jetzt bin ich nach 2371 Tagen a bisserl in die Mitte gerückt. Leicht machen sie es mir nicht . Natürlich besteht auch weiterhin die Gefahr dass ich ein Aussätzigen-Blog betreibe, eine kleine Freakshow, wo nur noch die psychischen und körperlichen Defekte abgehandelt werden. Die echten wie die eingebildeten. Wobei. Das mit der Wahrheit ist natürlich so eine Sache. So nah wie möglich halt an den Fakten wollte ich bleiben. Phantasie ist nix für mich. Ich nehme Neuroleptika damit meine Phantasie nicht mutwillig eine Kühlkette durchbricht. Den Beweis dass es die Um2 nie gut mit mir meinte kann ich natürlich nicht erbringen. Das geht nicht. Die würde sich in einem ganz anderen Licht zeichnen wenn sie hier zu Wort käme. Viel weniger grell sondern mehr in Pastell. A bisserl erinnern sie mich fast an sie. Der ging es auch in erster Linie nur um ihre Bedürfnisse, wie um ihren Garten, denn ich von all den unschönen Steinen säuberte. Was nur die halbe Wahrheit ist. Ich war der der die Steine in Kübeln wegtrug. Da war nix mit Kindmann. Die Steine in die Kübel hat die Um2 geladen. Trotzdem tut die heute so als ob der Garen ganz allein ihr gehört. Stiefeltern waren früher mal wirklich eine üble Sache, eine ganz üble Sache. Erbberechtigt bin ich auch nicht. Nicht einen Cent an Schmerzensgeld muss die abrücken. Wehe sie halten mich jetzt für gierig. Ich hätte auch gerne ein Spießerleben mit Frau und Kinder, die zum englischen Gentleman sagen, "nein das ist falsch". Die Großmutter war ja übelst schizophren. Was ist wenn ich genetsich vorbelastet bin. Diese Bürde muss ich ja ganz allein tragen. Stimmt nicht. Um bei der Wahrheit zu bleiben. Der Goadfather macht hier Wohung in der ich lebe. Der hat einen Teil des Schadens auf sich genommen. Guter Mann. Aber die Um2. Macht nix. Richtet mich dermaßen zu Grunde dass ich mit 13zehn nur noch Sandler werden wollte und nicht mehr und ist heute fein raus. Also überlegen sie bitte gut, was für einen Menschen sie in ihrer Geilheit, einem kleinen Kind vor die Nase setzen. Weil dass hat dann den Scherben auf. Ganz schlimm sind Stiefmütter, die auf einem unerfüllten Kinderwunsch sitzen bleiben. Anstatt in ihrem Schmerz den Ehemann zu hassen, der sie hintergangen hat oder unter Vorspielung falscher Tatsachen in die Ehe lockte, hassen sie dann das genetisch fremde Kind. Dann wird es nämlich übel. Ein einziges Gemetzel wird dass dann unter Umständen. Ich kann doch nix dafür dass wir beim Erben noch immer Blutsbande machen. Nichts würde ich lieber tun als die Um2 verklagen. Wo ist mein bürgerliches Leben? Vielleicht verstehen sie jetzt dass ich mich irgendwie aus der Umklammerung verfetteter Lichtweltallüren, die nur so von Selbstbezogenheit triefen, auch ein klein wenig lösen möchte ohne sie dabei zu vergraulen. Ich hoffe inständig, sie nehmen mir mein Ansinnen nicht all zu übel und sind nicht gleich kleinstbürgerlich, also unversöhnlich beleidigt. Ich kann doch nix dafür dass sie so sind wie sie sind und sich für den Nabel meiner Welt halten und sich als Lese-Experte ausgeben. Sie gucken da mal schnell rein, oh das zappelt aber und schon haben sie ein Urteil gefällt. Sehr bitter. Wäre ich wenigstens so berühmt wie die Frau Schmitz, die gar gerne mal ein vergnügtes Liedchen über dumme Schafe auf YouTube trällert, dann könnte ich mir ungeschoren auch ein paar Bildchen zu viel erlauben.
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Weiter Morgen. Aber nur noch sehr kurz.

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Donnerstag, 1. Juni 2017
Jetzt schlägt die Stunde der Experten
Auf der Donauinsel habe ich (vor)gestern 3 Hunde, einen Raben, einen Traktor mit Mähvorrichtung und eine Hummel gegrüßt. Wie man sieht hatte ich einen sehr kommunikativen Tag. Muss auch mal sein. Darunter einen ganz kleinen Hund, der im hohen Gras verschwand, wie ich in diesem Wien in den endlosen Häuserschluchten. Dann noch einen mit viel zu viel Fell. Die Rasse nennt man Siberian Huskys glaub ich. Ich stelle mir das schon ziemlich anstrengend vor mit so viel Fell wenn es warm ist. Vielleicht so wie mit zu viel Seroquel. Hab ich dem Husky wissend zugenickt. Und dann noch einen Identitären. Müssen sie sich bitte noch gedulden wie ein identitärer Hund aussieht. Rabe und Pflug gingen ganz schnell. Da hab ich nur so mit den Fingern einen Gruß angedeutet. Menschen grüße ich ja in der Regel nicht mehr. Aus mir unerklärlichen Gründen will ich nicht mehr sprechen. Trotz meiner Abneigung zu sprechen, liegt an den XR, musste ich wegen einer Mutter mit zwei kleinen Kinder zum Wort greifen, wie nach einem Tschik, weil die mich was fragte. Habe ich bestens Wissen und Gewissens geantwortet. Kam gar nicht gut an. Egal was ich der Madame, die einen sehr gebildeten Eindruck auf mich machte, in Sachen Kinderspielplatz und Wasser auch vorschlug, die sagte zu allem Nein. Die kleinen Kinder auch. Die sagten auch nein. Konnten gerade so laufen wussten aber schon wie eine Gegenrede funktioniert. Vor allem das Mädchen. Die Dreierbande sah mir sehr linksliberal aus. Schnell mal hatte ich das Gefühl dass ich der Bittsteller war und nicht andersrum. Die Frau hatte ein Selbstverständnis beneidenswert. Die strotze nur so von Selbstwirksamkeit. Mit meinen Vorschlägen war sie überhaupt nicht zufrieden. Als ob eine Chefin einem Angestellten die Ideen mit einem Blick vom Tisch wischt. Weit ist es nicht mehr hin, dachte ich mir, dann zitiert das kleine Mädchen mit den lustigen Zöpfen, aus einer Gewaltstatistik. Nicht einmal als ich ihr zu erklären versuchte, dass die Donauinsel gute 20 Kilometer lang ist und sie mir schon konkret sagen müsste, wo genau sie hin möchte, damit ich ihr konkret weiterhelfen könnte, zeigte sie sich wirklich einsichtig. Gefühlt war ich mit meinen Nerven knapp vor dem Ende. Nicht gut. Dann bröckelt meine bürgerliche Fassade und die unverfälschte Schattenwelt tritt ans Licht und mir rutschen Sachen raus, die ich dann nicht mehr zurücknehmen kann. Schrei ich dann. Ich bin ein verurteilter Sexualstraftäter. Mein Vater ist ein Deutscher Grüner der ersten Stunde. Sie verstehen. Bitte gehen sie weiter. U1 Donauinsel. Zur U1 Station Donauinsel wollte sie. Als ich ihr erklärte dass sie hier völlig falsch sein, wollte sie mir auch nicht glauben. Die vertraute lieber ihrem Handy. Blöde Wohlstandstussi. Scheiße gehen mir diese wohlstandsverwahrlosten Menschen auf den Senkel. Fahrplanauskunft für die Öffentlichen machte ich dann auch noch. Meine Glaubwürdigkeit hatte ich trotzdem verspielt, weil mir die U6 Station Floridsdorf nicht sofort einfiel. Wie auch immer.

M. Im aktuellen Spiegel gibt es eine mehrseitige Reportage/Geschichte über eine gewisse Frau Melanie Schmitz, die eine Aktivistin der Identitären ist und vom deutschen Verfassungsschutz observiert wird. Endlich mal eine verhaltensoriginelle weiße Tante vom rechten Rand, die auch was mit Studium macht, möchte man meinen. Rechts ist bei Frauen eindeutig eine Marktlücke. Seit die Frauke Petry politisch ins Abseits gestellt wurde, tut sich da nicht mehr so viel. Die Frau Weidel ist nicht ganz so wirkungsmächtig wie die Frau Petry kommt mir vor. Und bei der Frau von Storch ist man sich nicht ganz sicher ob die wirklich vollumfänglich zurechnungsfähig ist. In Österreich gibt es an Frauen vom rechren Rand eine große Lücke. Die FPÖ ist ziemlich männlich dominiert. Trotzdem haben wir in Österreich auch eine Identitäre Bewegung. Auch eher ne männliche Sache. Rechts scheint überhaupt eher was für Männer zu sein. Auf der Homepage österreichs Identitären steht (noch immer), die Identitären Österreichs wollen die ethnokulturelle Identität bewahren wie ein Geheimnis oder der Gollum seinen Schatz. Optisch schau ich ja eh schon a bisserl aus wie der Gollum und ich verhalte mich aus so. Was dem Gollum sein Schatz, der Ring ist, ist mir mein Wahn als durchgehende Kühlkette. Vor vielen Monden hab ich mal über die Identitären geschrieben. An genauere Details kann ich mich natürlich nicht mehr erinnern. Wird nicht so wichtig gewesen sein. Ich schreibe ja mehr des Schreibens Willen. Ich brauch ein Werk, durch das ich mich von Durchschnittsirren deutlich abhebe. Den einen kommt der Sabber beim Mund raus, mir nur aus den Worten. Ethnokulturelle Identität bewahren bedeutet, dass Österreich das Land der Österreicher und Europa das Land der Europäer bleibt. Ich will ja nicht übertrieben kleinlich sein aber Europa ist kein Land. Europa ist ein Kontinent. Linksliberalen Medien wie der Spiegel, fluchte ich in meinem Klappstuhl leise vor mich hin, sind ja wie die Hunde vom alten Pawlow. Die sind total auf Rechts konditioniert. Kommt was von Rechts, am gescheitesten weit draußen, egal was, kriegen die auch schon Speichel. Sobald es a bisserl nach Rasse riecht, so rein wie mit Omo gewaschen, schwärmen die auch schon aus wie die Honigbienen und sammeln den rechtsnationalen Nektar ein. Linksliberale Medien und Meinungsmacher, so zumindest mein Eindruck, versuchen uns auch immer mit sanftem Druck wie dem besseren Argument zu erziehen, dass wir uns ein Denken und Verhalten aneignen sollen, dass schön in die freiheitlich-demokratische Grundordnung hineinpasst, wie ein Gartenzwerg in ein bezäuntes Grün, das mit dem Stolperdraht der richtigen Gesinnung gesichert ist. Das bessere Argument wird dann gerne als gefährliche Drohung verpackt. So auf was willste Du Vollsepp, Vollhorst, du Bildungsdalit. Rechts funktioniert anders. Wenn ich wissen will wie rechts geht, brauch ich nur rauf zum englischen Gentleman gehen. Der spricht dann von geheimen Plänen und Verschwörungen. Ein Beispiel wie Links geht und dann eines für Rechts. Der österreichische Schriftsteller und Essayist Robert Menasse, gab der Kulturzeit am Dienstag, zur derzeitigen Situation in der österreichischen Innenpolitik, ein recht ausführliches Interview. Wie es derzeit aussieht, wird die Ära der großen Koalition aus SPÖ und ÖVP, die Österreich seit der Gründung der 2. Republik 1945 mehr oder minder fest im Griff hatte, im Oktober Zeitgeschichte sein. Zeitenwende und so. Gleich zum Einstieg hält der Herr Menasse fest, dass er zu Österreich eigentlich nix zu sagen hat. Er sei schon sehr überrascht dass er zu innenpolitischen Fragen die Österreich betreffen ins Studio geholt wurde. Der Herr Menasse will im Zuge des Interviews Österreich gleich mal verlassen, weil es keine klassische nationale Innenpolitik mehr gibt. In der EU gibt es kein Land mehr das souverän Innenpolitik machen kann. Sehr kompliziert diese Materie, welche autonomen Gestaltungsbefugnisse Nationalstaaten, die auch EU-Mietglieder sind, derzeit noch haben. Da greifen ja nationalstaatliche Zuständigkeiten einerseits und supranationale Zuständigkeiten anderseits, andauernd ineinander wie so Zahnräder. Laut Menasse gibt es kein bedeutendes Politikfeld mehr das innenpolitisch gelöst werden kann. Doch gibt es. Das Budgetrecht ist noch national. Und Staaten aus dem einstigen Osten wie Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei, verweigern mehr oder minder die Aufnahme von Asylanten, Flüchtlingen, Armutsmigranten etc. zumeist muslimischen Glaubens. Europäische Lösung Ja gerne sagen die, vor allem wenn es um Strukturförderungen und Mrd.Überweisungen geht, aber Muselmanen und Ramadan, lieber nicht. Ist eh gerade Ramadan. Ramadan im Juni, wo die Tage immer länger werden, ist nix für mich. Ehrlich. Diese Staaten lösen die Frage nach der gerechten Aufteilung von Zufluchtsuchenden ziemlich national und innenpolitisch wenn man mich nicht fragt. Die Briten sind überhaupt ganz aus der europäischen Gemeinschaftslösung ausgestiegen. Im Interview geht es dann um EU-Bashing der nationalen Regierungsverantwortlichen, einen Erlöser und um die Eitelkeiten eines angesehenen Großkünstlers. Muss auch mal sein. Eben weil der Herr Menasse politisch ziemlich weit links zu verorten ist und aus der wunderbaren Idee, dass sich alle Proletarier der Welt vereinen sollten, nix wurde, sehnt er sich nach einer Vereinigung der Nationalitäten europäischen Zuschnitts, zu einem supranationalen Gebilde, wie der EU, weil in Europa alles Nationalstaatliche Quelle allen Unglücks war. Das ist das Lehrstück dass der Herr Menasse seit Jahren zur Aufführung bringt. Der hat sozusagen eine Agenda.
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Warum nicht. Europa als große und friedliche Oase des Wohlstands. Wer will da schon Nein sagen. Na ja. Gibt schon einige. Deswedgen gibt es in dieser Angelegenheit für den Herr Menasse weiterhin gut zu tun. Der leistet sozusagen Überzeugungsarbeit. Mit ehemaligen Kommunisten ist es ja nicht so einfach, weil der Unterschied einer Datsche und einem Gulag früher oft minimal war. Bist bei der einen Tür raus und bei der anderen wieder rein. Wobei die mit den Datschen wurden ja seltener in ein Gulag gesteckt. Offensichtlich machten die einige Sachen einfach richtiger. Der Herr Menasse dann wieder im Interview: …„Noch konsequentere nationaler Erlöser und das ist eine Spirale von der wir wissen wohin sie führt. Aber in Wirklichkeit wenn`s nur darum geht um nationale und innenpolitische Repräsentanz könnte man genauso gut einen Pavian im Baströckchen ins Bundeskanzleramt setzen“. Das Zitat stammt wiederum von der Literarturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Ich weiß nicht ob die heute noch bekennende Kommunistin ist. Früher war sie mal durch und durch rot. Ein bekannter Linker, der einen Linke zitiert, hat was von einem sich selbst referierendem System, einer Filterblase. Hier wird ganz klar Erziehungsarbeit für die richtige Sache betrieben, weil wir innenpolitisch, laut Herrn Menasse, weiterhin Enttäuschungen erleben werden. Aha dachte ich mir. Schön dass europäische Enttäuschungen bis jetzt ausgeblieben sind. Den Herr Menasse zur österreichischen Innenpolitik zu befragen ist wie die Um2 zum Schizophrenisten. Im Übrigen trägt der Herr Menasse auch nicht schwarz sondern Dunkelblau. Scheinbar ist Dunkelblau das neue Existenzialisten-Schwarz. Ähnliches geschieht im Spiegel mit dem Portrait über die Frau Melanie Schmitz vom Verfassungsschutz, nee von den Identitären. Da geht es auch um Gartenzwerge, die ethisch gut zueinander passen sollen in all ihrer farbenprächtigen Einförmigkeit. Wurde ich doch glatt von einer Neidattacke erfasst wie ein Gartenstuhl von einer Windböe. Werde ich was gefragt steht das Gesagte auch schon in Konkurrenz mit einem Handy oder ich werde von einem ganz kleinen Mädchen korrigiert die noch in die Hose macht. Mir wird der Spiegel, das Flakgeschütz der deutschen Nachkriegszeit, in diesem Leben niemals ein mehrseitiges Portrait widmen wie der Frau Schmitz. Auch dann nicht wenn ich ewig lebe und ewig weiterblogge und mich zwischendurch mal einer Geschlechtsumwandlung unterziehen, live gleich auf der Donauinsel, von einem Mann aus Siebenbürger durchgeführt, der gelernter Fleischer ist und einst Schweine mit einer Motorsäge in einem glatten Schnitt durch hatte. Das österreichsiche Profil könnte sich meiner erbarmen und mir ein paar Seiten widmen. Die machen aber nix mit Randfiguren, die nicht vom österreichischen Staatsschutz überwacht werden. Links läuft nix mehr. Das ist klar. Links hocken eindeutig die Geistesgrößen. Bleibt nur Rechts. Für die Mitte interessiert sich sowieso niemand mehr. Mitte ist fürchterlich old school. Rechts zieht in den Medien sowieso mehr. Rechts geht auch als Nicht-Experte. Um vom Staatschutz observiert zu werden muss man nicht unbedingt der Klügste sein. Linksliberal ist eher was für Experten. Einfach mal als Hitler über die Donauinsel, vielleicht mit Text, was weiß ich: „Hinter Hennes Hannes braunen Haus hingen hundert braune Hemden raus. Hundert braune Hemden hingen raus, hinter Hennes Hannes braunen Haus“. Und schwubs schon komme ich dick ins Gespräch. War das jetzt nicht Dicken-feindlich? Adipös ins Gespräch kommen sagt ja noch niemand. Ich finde adipös ins Gespräch zu kommen wäre zu viel. Dick geht gerade noch so. Ich habe gelesen, die Nazis machten deswegen in Braun, weil der Hitler günstig an brauen Stoff kam. Hätte auch Blau oder Grün sein können. Wie in Cannes bei den Festspielen am roten Teppich würde es da zugehen, wenn ich als Hitler über die Donauinsel herfalle wie Steuervermeider über Malta. Vielleicht mit einer dieser übergroßen Wasserspritzpistolen, die ich mal einem Porno gesehen habe. Mit der schieße ich dann herum und brülle seit 05 46 wird zurückgeschossen, seit 05 46 wird zurückgeschossen. 05 45 mache ich nicht wegen Wiederbetätigung. Das Problem ist. Ich will einfach nicht als Hitler über die Donauinsel hatschen. Mir hängt alles Hitlerische übel beim Hals heraus. Hitler ist mindestens so schlimm wie grobe Leberwurst. Viel lustiger als den 05 46 Hitler finde ich einen Menschen der im Hochsommer in Ski-Ausrüstung über die Insel geht und Interviews gibt wie er die Abfahrt anlegen wird, ob jetzt mehr von hinten oder die ganz direkte brutale Linie. Damit kommste heute bei den Leuten nicht mehr an. Zu absurd. Rechte Agitation kommt besser an. Egal wie absurd. Ein kleines Beispiel jetzt wie Rechts funktioniert. Rechts muss ja anders als Links funktionieren weil Rechts nie sagen kann, wohin das führte wissen wir ja. Das ist denkunmöglich. In Deutschland, stand in meiner Qualitätszeitung, wurde eine Frau von einem Hund angefallen und getötet. Aber nicht von irgendeinem Hund, nee keinem Identitären, zu früh gefreut, sondern von einem Kanal, nee Kangal, einem türkischen Hirtenhund. Wenn ich das dem englischen Gentleman erzähle, dass ein türkischer Hirtenhund, eine deutsche Pensionistin zerfleischt hat, leitet der die Info sofort an seine Kumpels aus der ganz rechten Verschwörer-Szene weiter. Ich könnte dann auch selbst eine Theorie posten, was weiß ich, dass dieser Hund nur der Vorbote auf das sei was uns noch blüht, nämlich eine muslimische Invasion. Militante Islamisten weltweit züchten türkische Hirtenhunde, die darauf abgerichtet sind, nur deutsch oder europäisch-stämmige Deutsch-Europäer anzufallen. Diese salafistischen Hunde beschützen sozusagen nur ihre salafistische Herde. Nur bei deutsch/österreichischen Europäer kriegen diese Hunde Speichel. Ich wette mein Beitrag würde auf Facebook tausendfach geliked und geteilt werden. Dauert keine 20 Minuten schon ist die FPÖ und die AfD an der Sache dran. Mit einem Beitrag über die Stunde des Wortmachers erreichte ich auf Facebook niemanden. Zu unpolitisch oder ausgewogen. Wobei Fisch und durchbrochene Kühlkette schon in Richtung leergefischte Weltmeere tendiert, also gefühlt eher links. Wie sie an diesem Beispel sehen können ist in der rechten Erzählung wesentlich mehr Emotion drin. Da kommt alles vor Angst, Tod, Überfremdung, Verschwörung, infizierter Speichel. Links muss der Herr Menasse schon beleidigend werden und einen Affen an die Regierungsspitze stellen. Ob er damit der Demokratie einen Gefallen tut. Ich weiß es nicht. Nationale Demokratie muss derweil ja auch noch mehr machen wollen.
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Weiter Morgen.

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