Freitag, 17. April 2026
Wenn Trumps Irrsinn 150-Mal bei den Mullahs in Iran klingelt klingelt. Und nur der Netanjahu die Tür öffnet.
Im Negligé mit ungarischen Akzent. Das ist ein Text für mehrsprachige Beipackzettel.

Warum stänkert US Präsident Trump jetzt gegen Papst Leo XIV. der amerikanischer Herkunft ist? Weil der keinen persönlichen Kontakt zu Jeffrey Epstein hatte. Der ist gut. Den sollte ich aufschreiben.

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Jessas!

Wenn man wie ich ein völlig belangloses und unscheinbares Leben führt, kann man seinem sozialen Umfeld eigentlich nur aus der Zeitung vorlesen, der es bei dem Tempo, angeschoben von KI, ratzfatz an Aktualität mangelt. Einst war die Zeitung von gestern alt. Heute ist dein Posting schon nach einer knappen Stunde veraltet. Wie deine Schmähs, die auch einen weißen Bart haben. Der Wortmacher. Weißer Bart ist eh ok. Ich habe reichlich davon. Mir wachsen aber hin und wieder vereinzelte weiße Haare von den Lauschern. Nicht aus den Lauschern. Von den Lauschern. Stehst du dann dem Verfall trotzend beim Lidl vor der 1ser-Kassa, möchtest bella figura machen (Meloni vs. Trump nix mehr bella), wie ältere Damen vor Corona im Warteraum ihres Vertrauensarzt ihrer Vertrauensärztin, und dann guckt die Person hinter dir auf ein 3 cm langes weißes Haar, das sogar der Schwerkraft trotzt. Man(N) wird ja so schnell unansehnlich. Vor allem du mit deinen dritte Weltzähnen. Scheiße. Hört den das nie auf. Wie lange wird der Wortmacher noch die Um2 imitieren, die kein gutes Haar an mir ließ. Sehr lustig. Als ich die im Herbst wieder sah nach über 35-Jahren Abstinenz hatte sie einige weiße Haare am Kinn. Ich hätte sie ihr ausreißen sollen. Na, na. Das ist unfair. Was? Na das mit den Worten, die aus den Torten springen, wie ES aus der Kanalisation in Derry. Der könnte doch ganz andere Stimmen imitieren, wie den Nobelpreis-Beckett. „Je mehr Selbstmörder es gibt, desto weniger Selbstmord gibt es.“ Hat er das tatsächlich gesagt? Ich weiß es nicht. Ich war nicht dabei.

Dabei gäbe es so viel zu erzählen, wenn der/die/* Erzähler jemand anders wäre. Aber so wie es ist, habe ich nur meine Erinnerungen, die alle einen weißen Bart haben, und Oldschool‑Medien, aus denen ich meistens zitiere. Was heißt hier zitieren. Du kippst doch ganze Artikel in dein Blog wie ein Bauer/eine Bäuerin Essensreste in den Saustall. Stimmt auch wieder.

Du Schuldknecht. Stehst bis Unterkante Oberlippe im Treibsand deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit und hoffst darauf, dass dich der Goadfather wieder herauszieht. Den aber die Kräfte längst verlassen haben. Gestern stellte ich mir die hypothetische Frage: Hätte der mich in den letzten 35 Jahren zu irgendetwas Persönlichem eingeladen, wenn ich beruflich fast so erfolgreich wäre wie sein Erstsohn? Der naturgemäß beim Goadfather ein und aus geht. Letzens war seine Enkelin zu Besuch, mit seiner kleinen Urenkelin. Alles war sehr idyllisch. Meine Antwort auf die Frage. Natürlich hätte er das.

BING: Aus deiner Aussage folgt, dass die Beziehung zum Goadfather nie persönlich war, sondern immer an Status, Erfolg und Nützlichkeit gekoppelt; dass Nähe entstanden wäre, wenn du beruflich „oben“ gewesen wärst; dass er persönliche Wärme und familiäre Idylle durchaus leben kann, nur eben nicht mit dir; dass dieses Muster über 35 Jahre stabil blieb und damit kein Zufall ist; und dass die Konsequenz lautet, dass es nie an dir als Mensch lag, sondern an deiner Position im familiären Ranking.

Zugehörigkeit durch Leistung. Das passt zu dir, amüsiert sich der Wortmacher, so hörig wie du in deinem Leben, leider total daneben, Herrschaftlichen gegenüber sein musst. Damit du nicht gegenüber dem Handelskai unter den Brücke schlafen musst. Eine bittere Erkenntnis mehr.

Gestern kam vom ORF-Korrespondenten aus Israel zu Beginn seines Beitrags die Einleitung. Jetzt wo alle Brücke (im Süden Libanons) zerstört sind, wollen Israel und der Libanon wieder neue Brücken bauen. Jubel in Beirut über Beginn der Waffenruhe – Libanon beklagt Verstöße durch Israel. Kurz vor Mitternacht begann die zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. In Beirut feierten die Menschen. Doch der Libanon wirft Israel vor, weiter Orte im Südlibanon zu beschießen. Mehr als eine Million Menschen, hauptsächlich im Südlibanon, waren durch die Kämpfe vertrieben worden.

In Dahiya, einem dicht besiedelten Gebiet am südlichen Rand Beiruts, hat es schwere israelische Luftangriffe gegeben. Ahmad Lahham, ein Einwohner von Dahiya, zeigte sich am Freitag trotzig und kritisierte die libanesische Regierung für ihre Bemühungen, die Kämpfe zu beenden.

„Ich stehe vor meinem zerstörten Haus, glauben Sie, das kümmert mich? Tut es nicht“, sagte der 48-jährige Lahham. Er fügte hinzu: „Sie wollen Frieden mit dem Feind, und wir haben immer noch Blut auf unserem Boden.“ Quelle: In Dahiya, einem dicht besiedelten Gebiet am südlichen Rand Beiruts, hat es schwere israelische Luftangriffe gegeben. Ahmad Lahham, ein Einwohner von Dahiya, zeigte sich am Freitag trotzig und kritisierte die libanesische Regierung für ihre Bemühungen, die Kämpfe zu beenden.📰

Das kann ja noch heiter werden mit den Brücken, die wieder gebaut werden sollen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn, der Hisbollah und Iran. Gab es da jemals eine tragfähige Brücke? Gute Frage. Die Hisbollah hat Brücken lieber nach Europa gebaut.

Drogen, Diamanten, Kartelle: Das Hisbollah-Netz in Europa.

In Pizzaöfen und Waschmaschinen waren die Drogen versteckt. 30 Tonnen Captagon-Tabletten stellte die Polizei in der Pizzeria im Flachgauer Bürmoos im Jahr 2021 sicher. Hergestellt wurden die Drogen im Libanon, über Italien sollten sie weiter nach Saudi-Arabien geschifft werden. In der Pizzeria, geführt von einem libanesisch-österreichischen Staatsbürger, wurden sie zwischengelagert. Acht Angeklagte fassten im Jahr 2023 mehrjährige Haftstrafen aus. Es war einer der größten Fälle von Drogenhandel, der jemals in Salzburg aufgedeckt wurde. Quelle: Die "Presse"

Die Hisbollah finanziert sich in Europa über ein weit verzweigtes Netz illegaler Geschäfte, darunter auch Drogenhandel. Laut der Nahost‑Expertin Lina Khatib ist die Organisation trotz politischer und militärischer Schwächung weiterhin stark, weil diese kriminellen Strukturen als finanzieller Rettungsanker dienen. Khatib hat für die österreichische Dokumentationsstelle Politischer Islam die erste umfassende Studie zu den Finanzstrukturen der Hisbollah in Europa erstellt. Das Jahresbudget der Gruppe wird auf rund eine Milliarde US‑Dollar geschätzt, gespeist durch iranische Unterstützung und ein globales, professionelles Geldwäsche‑ und Geschäftssystem. Solange diese Aktivitäten in Europa weiterlaufen, kann die Hisbollah ihre Operationen im Nahen Osten fortsetzen – was bei einer Eskalation im Iran‑Konflikt auch ein Sicherheitsrisiko für Europa darstellen könnte.

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Und was hat die Hisbollah mit dem vielen Geld dann Gutes getan? Na, die haben damit Krankenhäuser und Schulen gebaut und durch den ganzen Libanon Breitbandkabel verlegt, wie die Hamas in Gaza, die dann aber von Israel zerstört wurden. Quelle: Das ist nicht lustig.

Du ewiger Schweigegeldkassierer, schnauzt mich der Wortmacher an.

Gemini: Es handelt sich um eine eiskalte Logistik der Abschiebung, bei der das Schön-Wohnen als Schweigegeld missbraucht wird, um eine tiefe menschliche Leere zu kaschieren. Der Vater erkauft sich durch Almosen statt Anerkennung eine saubere Fassade, während er durch die Komplizenschaft mit der Stiefmutter den kranken Sohn seit 35 Jahren aus der familiären Idylle verbannt. Diese Form der Exkommunikation ist ein Akt der Instrumentalisierung, der die psychische Erkrankung als Vorwand nutzt, um sich der eigenen Verantwortung zu entziehen. Letztlich bleibt für den Betroffenen nur die bittere Erkenntnis einer Idylle der Ausgrenzung, in der finanzielle Absicherung die verweigerte Liebe und die jahrelange Stigmatisierung von Krankheit als Versagen niemals ersetzen kann.

Das stimmt nicht. Gemini halluziniert. Ich habe keine psychische Erkrankung, jedenfalls nicht in Goadfathers Mindsetting. Der hat von sich aus noch nie unser Gespräch auf dieses Thema gelenkt. Hat er nicht? Nein. Aber sie prägt doch deinen Alltag, um nicht dein Leben sagen zu müssen. Ja und? Worüber redet ihr dann? Na, übers Wetter. Über die Einschränkungen, die sein Alter mit sich bringt. Über seinen erfolgreichen‑Erstsohn‑Komplex reden wir auch.

In letzter Zeit sogar über die Um2. Die ist im Alter ein wenig ungeschickt, so wie ich es als Kind war. Was sie mir natürlich nicht durchgehen ließ. Die Um2 ließ mir überhaupt nichts durchgehen. Die ließ mich nur durchs Vorhaus und die Diele in den Keller gehen. Aber sogar da solltest du dir die Schuhe ausziehen. Ja. Über die Insel zum Einkaufen radelnd fiel mir eine uralte Um2‑Anekdote wieder ein. Eh was mit Radl. Als ich alt genug war, sollte ich ja ausziehen. Nicht weil ich alt genug war. Weil ich beruflich gescheitert war. Also fragte ich die Um2, ob ich mir ihr Radl ausborgen dürfte, damit ich mir ein Zimmer suchen kann. Ihre Antwort war tatsächlich: ‚Nein.‘ Werde ich nie vergessen. Und die Um2 wird sich daran nie mehr erinnern. Genau.

Hat die gute Frau tatsächlich nein gesagt. Also machte ich mich zu Fuß auf den Weg von Pontius zu Pilatus. Über Pilates habe ich noch Text.
Suche nach »echtem Wohlbefinden«

»Diese ganze Wellnesssache hat einfach nicht bewirkt, was wir wollten«

Wahre Gesundheit braucht mehr als Wellness, sagt die Religionswissenschaftlerin Liz Bucar. Hier erzählt sie, warum wir unsere religiösen Wurzeln wiederentdecken sollten – im Yogastudio, beim Fitnesskurs oder beim Essen.

PIEGEL: Frau Bucar, Sie bezeichnen sich selbst als konfessionslos. Trotzdem plädieren Sie in Ihrem neuen Buch dafür, mehr Religion im Yogastudio, Fitnesskurs oder beim Essen zuzulassen. Was ist passiert?

Bucar: Ich bin jetzt 52 Jahre alt, eine Frau im mittleren Lebensalter. Täglich wird mir gesagt, worauf ich achten muss, um gesund zu sein: Muskelmasse, Glukose-Level, Cholesterinwerte, BMI, Hormonhaushalt. Wir stemmen Gewichte und gehen zum Yoga. Das alles bezeichnen wir als Wellness und denken, so sieht menschliches Gedeihen aus. Ich will mehr. Ich bin an einem umfassenderen Verständnis von Gesundheit und Wohlbefinden interessiert. Und ich glaube, dass Religion uns dabei helfen kann.

Ich bin noch um einiges älter. Das sieht man dir auch an. Genau. Und doch komme ich um eine Frage nicht herum. Keine Einladung / nix in 35-Jahren. Scheiße, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl. Bist du ein Schwerverbrecher. Bist du ein Pädo-Krimineller, der für einen Zwanziger vor laufender Kamera zu Hause – dort, wo gelebt wird und nicht nur gewohnt – einem erwachsenen Mann dabei zusieht, wie der auf den Philippinen sein eigenes Kind schändet? Das ist doch Humbug. Nee. Habe ich aus der Kulturzeit/3sat. Quelle: https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/der-kampf-gegen-kindesmissbrauch-via-webcam-sendung-vom-08-04-2026-100.html

„Der Kampf gegen Kindesmissbrauch via Webcam“.
Der Beitrag zeigt ein internationales System des sexuellen Missbrauchs von Kindern via Webcam, das vor allem Familien auf den Philippinen betrifft.
Männer aus westlichen Ländern – darunter auch aus der Schweiz – zahlen Geld, damit Kinder vor laufender Kamera missbraucht werden.

Die Sendung stellt drei zentrale Fragen:
Wer sind die Täter?
Wie funktioniert dieses Geschäftsmodell?
Was tun die philippinischen Behörden, um Kinder zu schützen und Täter zu verfolgen? Die auch in der Schweiz sitzen, in Deutschland, in den USA und Kanada. An andere Länder konnten sich eines der missbrauchten Kinder, ein kleines Mädchen von acht Jahren (Alter beim Missbrauch), nicht mehr erinnern.

In der Regel machen die Behörden auf den Philippinen nichts so viel.

Das Beste kommt aber noch zum Schluss. Wiener Aktionismus Museum. Nicht nur anonyme Pädokriminelle missbrauchen Kinder. Auch bekannte Name, wie der österreichische Künstler Otto Mühl. Möglicherweise auch in der Kunst? Angeblich hat der missbrauchte Kinder in seinen Bildern festgehalten. Wie geht man heute mit diesem Werk um? In Österreich? Ja. Na man stellt die aus. Im neuen Wiener Aktionismus Museum. Warum auch nicht. Die Kunst ist doch frei. Alles ist Aktion. Aber ein Ethikcode soll klären wie man Kunst, Verbrechen und Opferperspektiven verantwortungsvoll zusammenbringt. In einer Ausstellung? Wie es aussieht ja. Ex Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder ist der Macher hinter dieser Ausstellung. Ein Privatmuseum. Der Hermann Nitsch hatte da eben eine Ausstellung. Angeblich sollen auch Werke aus Mühl seiner Kommunenzeit ausgestellt werden. Und das in Zeiten der Epstein - nicht alles wird versteckt sein - Files. Der Missbrauch an Kinder und einer dicken Schicht von Farben versteckt, die in einem Rahmen gezwängt, an einer Wand hängen. Schon hat man Scheiße in Gold verwandelt. Kunst die wahre Alchemie. Genau.

Der werte Herr Direktor will diese Werke zwar ausstellen, aber das Verbrechen, (Mühl 7 Jahre Haft) strikt vom Werk trennen. „Wie bei jeder anderen Kunst wird man nicht neben jedes Bild schreiben, dass dieser Mann für den Missbrauch von vier Jugendlichen unter 14 Jahren verurteilt wurde – so wie auch nicht bei den vielen anderen, die in derselben Kommune denselben Missbrauch begangen haben.“©️ Geschäftsführer des Wiener-Aktionismus-Museums Klaus Albrecht Schröder.

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Zur Erklärung:
Am Friedrichshof, dem Hauptsitz der von Otto Muehl 1972 gegründeten Aktionsanalytischen Organisation (AAO), lebten von 1972 bis 1991 rund 170 Kinder und Jugendliche, die ideologische, körperliche, psychische und sexuelle Gewalt erleiden mussten. Teilweise sind (minderjährige) Opfer sexuellen Missbrauchs auf Objekten Muehls dargestellt, teilweise ist ihr Missbrauch in der Entstehung der Bilder immanent.

Victim-Blaming:

Noch bedenklicher ist Schröders Aussage, „dieselben Mädchen“ hätten „mit anderen Kommunenmitgliedern genauso geschlafen“, weshalb es „viele Mittäter und Mittäterinnen“ gebe. Diese Aussage zeigt ein grobes Missverständnis von Machtstrukturen in Sektengemeinschaften. Kinder und Jugendliche, die in diesen Strukturen aufwachsen, verfügen weder gegenüber dem Anführer noch anderen Erwachsenen über eine gleichwertige und konsensuale Entscheidungsfreiheit. Sexuelle Handlungen in dieser Abhängigkeit beruhen nicht auf freiem Einverständnis, sondern auf ideologischem Zwang. Das ist keine moralische Wertung, sondern eine entwicklungspsychologische und rechtliche Tatsache. Missbrauch durch mehrere, teilweise ebenfalls autoritäre Sektenmitglieder mindert nicht die Grausamkeit des Anführers. Im Gegenteil: Der Missbrauch des Autoritätsverhältnisses bedeutet eine Verschlimmerung des Ausmaßes und der Folgen.

Die Gleichsetzung von Täterhandlungen mit dem Verhalten von Betroffenen entspricht einem Muster, das im Opferschutz als Victim-Blaming beschrieben wird: Die Verantwortung für Missbrauch wird auf die Opfer verschoben. Durch die Behauptung einer aktiven Beteiligung der Opfer an ihrem eigenen Missbrauch versucht Schröder den Wert und die Unbedenklichkeit der Kunst eines verurteilten Künstlers aufrechtzuerhalten.

Ernst zu nehmende Aufarbeitung braucht eine Gesamtbetrachtung, die neben einer kunsthistorischen Perspektive auch sozialhistorische, kinderrechtliche, gesellschaftspolitische, psychologische und religionswissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen muss.

Die gebetsmühlenartige Postulierung einer Trennung von Werk und Künstler mit dem ermüdenden Hinweis auf den Maler und Mörder Caravaggio greift bei Muehl ins Leere. Oder ins Volle. Nämlich in die volle Verschränkung der Person Muehl mit seiner Kunst, zumal er ja seine gesamte Lebensform in der AAO zum Gesamtkunstwerk erklärte. Bildlich gesprochen hat Muehl – im Unterschied zu Caravaggio – mit dem Blut seiner Opfer gemalt. Für seine Kunst hat er die Leben derer, die ihm und seiner Kommunenidee verfallen waren, insbesondere aber jener Kinder und Jugendlichen, die dort unfreiwillig aufwuchsen, missbraucht. Die Aufarbeitung muss mit der Benennung der Taten aller an Gewaltausübung Beteiligten und der Anerkennung der Würde der Betroffenen beginnen. Der strukturelle Missbrauch in der AAO passierte „hidden in plain sight“: nicht im Verborgenen, sondern unter den vor Erstaunen und Voyeurismus anhaltend blinden Augen von sozialprojekt- und kunstinteressierten Menschen.

Quelle: Die "Presse"/Gastkommentar/Die Autorinnen:
Maria Windhager (*1967) ist Rechtsanwältin (Schwerpunkte: Medien- und Äußerungsrecht, Persönlichkeitsrechte). Sie vertritt von Gewalt und Missbrauch Betroffene, die ihre Kindheit am Friedrichshof verbracht haben. Hedwig Wölfl (*1969) ist Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Analytische Psychologie) Geschäftsführerin und Fachliche Leiterin der möwe Kinderschutz gemeinnützige GmbH.

Und wie geht der Beitrag in der Kulturzeit weiter? Na dahingehend, dass mich das totale Grauen packte. Wie jetzt? In erstem Beitrag in der Kulturzeit wird Kindermissbrauch angeprangert und im nächsten Beitrag wird derselbe Kindermissbrauch ausgestellt? Natürlich in Wien. In Wien ist auch das Kunst was in der Schweiz unter einen Verbrechen subsumiert wird.
Was sagt uns das über unsere Gesellschaft. Also ich schau mir die Mühl-Ausstellung nicht an.

Nein, bin ich nicht. Was bist du nicht? Na kriminell. Bist du stattdessen ein Junkie, das man dich verbannt hat in die Bronx wie den Napoleon auf Elba? Nee, ich bin nur Medikamentenabhängig. Also doch verkrüppelt im kleinstbürgerlichen Sinne. Ja. Hast du es wenigstens mit dem Bewegungsapparat. Hast du kaputte Bandscheiben. Habe ich nicht. Na dann. Was hat das mit dir gemacht? Und wie verhältst du dich dazu? Nicht an der Oberfläche, den kleinstbürgerlichen Schein wahrend. Tief in dir drinnen, wo es akut tiefenpsychologisch wird. Ist doch logisch.

Na ich, durchs berufliche Scheitern beschämt und von der Krankheit gezeichnet, schon malt die Bildmacherin die Karikatur von einen echten Kerl, reproduziere kleinstbürgerliche Erwartungen wie Frauen, die soziale Berufe dem Management vorziehen, oder überhaupt nur Teilzeit arbeiten wollen.

Wer eine asymmetrische Arbeitsteilung in der Partnerschaft im Großen und Ganzen als fair erlebt, wird nicht gehört, sondern korrigiert. Das Individuum wird nicht mehr ernst genommen, sondern umgedeutet. Frauen, die zufrieden mit ihrem eigenen Leben sind, werden zum Verdachtsfall. Die Frau erscheint in dieser Lesart nur als Opfer – nie als Autorin ihres eigenen Lebens. Sie wird rhetorisch befreit und praktisch entmündigt.

Die herrschenden Gedanken, so Marx, sind die Gedanken der herrschenden Klasse. Wenn solche Kritik Machtmechanismen zeigt, die sich dem Alltagsbewusstsein entziehen, kann sie außerordentlich fruchtbar sein. Doch wenn sie absolut gesetzt wird, hat dies einen Preis: Das Individuum verliert die Deutungshoheit über sein eigenes Leben. Was als Aufklärung beginnt, endet als Bevormundung. Quelle: SPIEGEL 16/2026

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So einer bist du auch. So einer bist du auch, schnalzt der Wortmacher mit der Zunge. Du hast auch die Deutungshoheit über dein Leben verloren. Deswegen hast du auch nichts zu erzählen. Alles in deinem Leben ist belanglos. Und gegenstandslos. Wer war das jetzt? Ich habe Gegenstände in meinem Leben. Ja, eine Klobrille. Auch wieder wahr. Aber jetzt sind wir eh auf dem Weg in die warme Jahreszeit. Da kann dich der Goadfather wenigstens fragen, ob du von der Donauinsel kommst. In der kalten Jahreszeit fehlt ihm dieser Aufhänger. Nee, ich komme vom Völkerrecht her. Das ist nicht lustig. Eine höchstölreiche Person, die als Frau gelesen wird, anzuschütten mit Hohn und Spott – wie die Ex‑Grüne Spitzenpolitikerin Annalena Baerbock, ihrerseits Präsidentin der 80. Sitzungsperiode der UN‑Generalversammlung. Hast du jetzt wirklich Periode geschrieben? Ja. Auch nicht lustig. Na ja. A bissl schon.

Eben weil du bist wie du eben geworden bist, domestiziert von Kleinstbürgerlichen, die ihr Gartenmöbel einwintern und ihre Hecken akkurat schneiden, den Rasen natürlich auch, bist du auch nicht in der Position spannende Geschichten zu erzählen, die nicht ausgedacht sind und eine einzige große Lüge, wie die Trump-Story. Die so verlogen ist, dass sie dadurch schon wieder wahr wirkt. Lügen müssen wiederholt werden. In der Wiederholung liegt die Kraft. Die Kraft von Lebenslügen. Wer ich? Ich mach doch nix. Ich kann höchstens vom Wind erzählen, auf der Donauinsel, der fast ganz eingeschlafen war gestern. Deswegen ging mir das Radeln auch leichter vor der Hand. Das interessiert natürlich alle brennend. Deswegen muss ich da ein wenig zündeln.

Nur um eine ehrliche Antwort was deine familiäre Situation betrifft hast du dich wieder gedrückt. Ja. Und von was für einer Familie sprichst du. Ich habe keine Familie. Ich habe nur den Goadfather. An jedem verdammten Sonntag.

Jessas!

„Du hast schon so viele Prinzipien über Bord geworfen, dass du keine moralische Rettungsweste mehr hast.“ ©️Der Wortmacher

Passt doch wunderbar zum Text.

Ihr Elenden, zum Tode verurteilten, die ihr mit einem Strick um den Hals durch die Millennium City hetzt, auf der Suche nach einem schnellen Kick, gefangen in euren überladenen Alltag. Wo hinter jedem gut gehüteten Geheimnis entweder eine Perversion lauert, was mit Betrug oder blanke Korruption. Ich habe keine gute gehüteten Geheimnisse. Ich erzähle hier alles brühwarm. Jetzt müsste was mit dem Teebeutel kommen. Stimmt.

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