Dienstag, 16. Juni 2015
Schremmen und Stemmen
Das Haus wird aufgestemmt. Außen wie innen. Unglaublich der Lärm und Dreck. Jetzt muss auch noch die Gassteigleitung, die Löcher hat wie ein Schweizer Käse, komplett erneuert werden. Die Gasaufsichtsbehörde hat uns das Gas aus Sicherheitsgründen abgedreht, es besteht angeblich Explosionsgefahr. Fliegt der Laden halt mit einen Bums in die Luft. Brauch ich mich wenigstens nicht mehr anscheißen. Zurück zur Vernunftbegabtheit.Um nicht im Staub zu ersticken musste ich die Wohnung abdichten. Ans Schreiben ist da nicht zu denken. Mir fällt eh nichts mehr ein. Erschreckend wenn einem nichts mehr einfallen will. Ich bin an einem Punkt angekommen an dem mir nichts mehr einfällt. Dem Goadfather habe ich letztens zum Vatertag gratuliert und mich bei ihm bedankt, das er meine Mami war. Jetzt schau ich mir gerade eine Doku am PC an, in der man per App nach 15 Wochen zum Sickback, nee zum Sixback kommt. Ein Sixback ist sozusagen der Adelstitel für die Unterprivilegierten. Ich trainiere ja auch schon seit ein paar Wochen. Seit ungefähr 1700 Wochen. Einen gestählten Sixback hatte ich deswegen noch nie. Früher als ich noch Mumm hatte, habe ich beim Training geraucht. Und nach dem Training gesoffen und mir beim Kotzen die Bauchmuskel gezerrt. Aber an sich liegt es an der Ernährung wenn`s mit dem Sixback nichts wird. Ohne entsprechende Diät, also Selbstkasteiung und Zensur, können sie 5000 Jahre trainieren und es wird sich kein Sixback-Lebensgefühl einstellen. Es erfüllt mich durchaus mit Stolz und Genugtuung behaupten zu können, trotz langjähriger Anstrengung, niemals an ein Sixback-Lebensgefühl geglaubt zu haben. Für einen Sixback würde ich mich glatt schämen. Körperfaschismus und Sixbacklebensgefühl heißt andauernd Grüne Smoothies und Bio-Haferschleim, clean eating (5-6 Mahlzeiten täglich), low karbon, Überwindung, Kontrolle, freeletics, Zwang, Unterordnung, Militanz, Konkurrenz und irgendwann haste dann die ideale Taille, die ideale Facebook-Taille und dann gehörst zu den oberen Zehntausend der Selbstoptimierer, die in ihrer Freizeit gerne Reaggy hören. Ach was weiß ich. Ich habe keine Ahung was die Optimierungsmenschen so tun oder nicht tun. ich kenne ja niemanden. Und der Hobbit-Anwalt hat mir ausdrücklich verboten das ich über ihn schreibe. So geht`s mir schon mein ganzes Leben. Andauernd werde ich aufgefordert still zu sitzen und mich nicht zu räuspern. Wie so eine Lausebengel. Dabei bin ich 17 Jahre älter als der Hobbit-Anwalt. Mich wollen schon die dreißigjährigen disziplinieren. Hahaha. Auf dauer macht das einen völlig fertig. Dem Wahnsinn sehr nahe sein hat wirklich so seine Tücken. Einerseits ist man selten frei und doch gleichzeitig ausgestoßen, nicht willkommen. Auf so eine Freiheit war ich wirklich nie scharf. Freue mich heute schon aufs Bett und die Glotze. Nichts tue ich lieber als ziemlich regungslos da liegen und den Selbstoptimierern, bis oben hin voll mit Neuoleptika, total desillusioniert und verbraucht, bei ihrem hilflosen Feldzug gegen die Melancholie der Vergänglichkeit zusehen.

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Sonntag, 14. Juni 2015
„On the the top of the roof“
Oder warum ich gestern nicht mehr aufstehen wollte/konnte.
Die Gedanken setzen schlagartig mit dem ersten Augenaufschlag ein.

Bruno Pezzeys krankes Herz. Sie haben mir in der Nacht Bruno Pezzeys krankes Herz eingepflanzt. Eins, zwei, drei haben sie das gemacht. Und jetzt muss ich sterben. Heute, noch, jetzt, muss ich sterben, die Metastasen wuchern in mir wie nichts. Die gehen auf wie ein Kuchen oder ein blaues Auge das man sich abholt wie eine Randnotiz. Auf und ab, als Welle gedacht und als Teilchen beschleunigt, der Tod ist mal hier und dann wieder dort, und ich sterbe jetzt völlig allein. Ich kann es spüren wie sich Bruno Pezzey sein krankes Herz in mir ausbreitet wie eine Epidemie von Plastiksackerl aus Kohlefasern. In den Eiern spüre ich es auch schon. In meinen Eiern hat ein Wald und Forstbetrieb alles Leben abgeholzt. Bitte nach ihnen, bitte nach ihnen, gehen sie doch bitte vor. Ich kann nicht mehr so schnell, das Herz, wissen sie, ich habe es mit dem Herzen und meine Haut zerfällt wie saure Sahne im Kaffee. Sehen sie wie sich die Knochen von meiner Haut lossagen wie die Suniten von den Apatschen. Und unter der Haut ist nichts. Kein unberühtes Land, nicht einmal ein einsames Tal. Ich habe schon nach gesehen. Das ist nichts außer Eingeweide der Angst. Alles eine Illusion, außer der Angst. Die ist echt. Honig könnte ich essen, Honig. Die Honigbienen sterben auch jeden Winter. An allem ist der Mensch schuld. An allem. Jeden Winter bringe ich Millionen von Honigbienen um und jetzt fordere ich von den überlebenden Bienen auch noch einen Tribut für meine Brutalität. Kaum etwas fühlt man wirklich. Den Tod von den Katzen habe ich gespürt. Der ist mir nahe gegangen. Viel zu nahe. Seit die Katzen alle Tod sind, weil sie meiner Überdrüssig waren, bin ich nicht mehr der Alte. Ich kann nichts mehr verdrängen. Aber ansonsten ist uns alles völlig scheiß egal. Uns geht es nur um uns. Solange sich die Menschen an sich selbst erfreuen ist alles Bestens. Das nennt man psychisch gesund. Schmeiß ein gut gewürztes Stück Fleisch auf den Griller und ich unterscheide mich kaum von einem Tier. Eh alles hinfällig. Allein, also völlig und innerlich vereinsamt gehe ich jetzt auf die letzte Stunde zu, und ich habe Angst, meine Fresse habe ich Angst. Ich bin von Angst völlig zerfressen wie eine alte Karre von Rost oder der ein Bürger vom Wohlstand der anderen. Das ist kaum noch unbelastetes Ich übrig. Die Angst ist ein Parasit der den Wirt tötet. Früher oder später tötet sie dich. Aber schau dir die Teesackel-Queen an, diese alte Schachtel. Respekt. Die weiß wie man alt wird. Der ihr Geburtstag wird Monate später noch im Fernsehen live übertragen. Meiner wird nicht einmal am entsprechenden Tag mit einem Smart-Phone festgehalten. Komm Schizophrenist. Es muss weitergehen, ich muss weitermachen. Ich kann nicht einfach aufhören und mich vom Besenwagen wegfegen lassen. Ich muss weiterleben, oder wenigstens so tun als ob. Allein schon wegen dem Fernsehprogramm. In einem fort, in einem fort, vielleicht gibt es bald Weltmeisterschaften im Mundgeruch. Und ich sitze im Exekutivkomitee wo ich meine Händ ein Knoblauch bade. Wo ist eigentlich meine rechte Hand, ist die überhaupt noch da und das Blut, mein Gott all das Blut. Ich spüre wie es mir aus den Ohren und der Nase rinnt. Schizophrenist springt auf und rennt ins Bad. Nicht die Nase oder die Ohren bluten sondern der Spiegel. Schizophrenist putzt den Spiegel. Nirgendwo Blut. Schizophrenist sieht auf seine Wunde am rechten Bein, die eigentlich ganz gut verheilt. Deswegen legt er sich wieder hin. Unter Umständen bricht die Stunde ihr Geheimnis. Ja, ja die Stunde bricht jetzt ihr Geheimnis und dann wissen alle das ein krankes Herz noch lange kein Buchenwald, wie ein Ei aufs heiße Blech geschlagen und schon hat man ein Omelette. Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein, good safe the queen. Ach die Obrigkeit, die Obrigkeit, muss sich ihren Status erst erfinden. Baselitz ist nur die Nummer 3. Der hat Sorgen. Vielleicht sollte man alles verkehrt herum denken. Schizophrenist überlegt ob er nicht den Kühlschrank auf den Kopf stellen sollte, damit er von seinem Herzleiden geheilt wird. Ich halt das nicht mehr aus, nichts halte ich mehr aus, nicht mehr aushalten das Haushalten mit dem Aushalten. Aushalten, Haltung, Haushalt. Haushalt hahahaha, von der Teesackel-Queen. Prinz Carli Philip heirate doch das kranke Herz vom Bruno Pezzey damit ich fein raus bin. Dem seine Alte ist auch fein raus. Die will jetzt nur noch Gutes für arme Kinder tun. Ich tue für arme Kindern nichts Schlechtes. Das nennt man Arbeitsteilung. Mehr bringe ich nicht. Ich kann da nicht mehr raus gehen oder auf eine einfache Frage antworten. Alles zu unübersichtlich. Da raus-zu-gehen wäre mein sicheres Ende. Ich verstehe nicht wie die Leute das Leben aushalten. Die halten sich und das Leben aus. Ich weder das eine noch das andere. Hoffnung, ich hätte so gerne Hoffnung. Hoffnung müsste man haben. Hab ich nie gehabt. Die Juden hatten sogar noch in den Zügen Hoffnung. Und Träume hätte ich auch gerne. Nicht solche mit Spinnen, die sich vor Züge werfen. Von denen habe ich zu viele. Sondern einen Lebenstraum möchte ich haben. Einen schönen, spießigen Lebenstraum. Das kommt gut. Und einen Lebensmenschen sollte ich auch haben. Ich habe nichts davon. Die eigentliche Tragödie ist ja nicht, das ich nichts davon habe. Am Ende weiß man nie ob man etwas davon hat, wenn man es einmal hat. Vielleicht ist es auch wieder weg oder wird einem nicht bewusst oder man langweilt sich. Die Tragödie ist, das ich nicht einmal eine leise Ahung davon habe wie man zu einem Traum kommt, der einen auch am Nachmittag erfreut oder Hoffnung macht. Mir fällt dazu nichts ein. Solche Gefühle produziere ich nicht. Ich produziere nur Angst. Die dafür in allen Größen und Mengenangaben. Le Man ist auch ein Witz. Der VW-Konzern fährt 24 Stunden gegen sich und ich hirntot und lebensmüde wie ich bin, schau mir das auch noch stundenlang an. Es fühlt sich schrecklich an im Gefühl zu leben am Ende zu sein. Hohlstein-Kiel, Hohlstein-Kiel. Das geht ein, zwei, drei. 1-2-3 in Hohlstein-Kiel geht das und das und alles immer 1-2-3. Ich weiß nicht wie ich das überleben soll. Nicht einmal ein warum fällt mir ein. Wie sagt man: „Talent weiß wann es genug hat“. Ich sollte was essen. Einfach was essen. Alles nur kein Honigbrot. Meine Herzkrankheit tötet Bienen. Vor der Kaserne vor dem großen Tor steht eine Laterne und steht sich noch davor. Schizophrenist steht auf und rennt wieder zum Spiegel. Dann wieder zurück ins Bett und misst den Blutdruck. 128:82. Macht 210. Bei einem Blutdruck von 210 muss man ja sterben. Schizophrenist überlegt ernsthaft ob er ein Blutdruckmittel einnehmen sollte, weil er einen Blutdruck von 210 hat. Willst du Schwangerschaft verhüten nimm Melitta-Filtertüten. Griechenland wird nicht aus dem Euro ausscheiden. Ich sollte drauf wetten. Jetzt gibt`s sicherlich einen guten Kurs. Die reizen ihre Blatt einfach nur bis zur allerletzten Karte aus. Würde ich auch so machen. Die können sich das leisten. Ich kann mir sogar einen Tag im Bett leisten. Fällt niemand auf das ich nicht mehr hochkomme. Könnte ich mein Leiden eintauschen gehen ein anderes Leiden würde ich mir eine schöne Kreuzigung wünschen. Am Marterhorn. Hahahaha. Wer A sagt muss auch B sagen. Wer A sagt muss auch B sagen. Unbedingt muss man das. Wer sagt das. Schizophrenist betet das ganze Alphabet herunter. Das Z verblutet. Mein Gott das Z verblutet. Schizophrenist betet noch einmal das Alphabet herunter und lässt das Z aus. Vorsichtshlaber auch das P. Die Leute erfreuen sich doch an einfachen Dingen. Die schauen auf ihr Telefon und schon haben sie ein gutes Gefühl. Ich schau in den Himmel und kriege das Grausen. Ich weiß nicht wie das geht sich an einfachen Dingen erfreuen. Der Schizophrenist übersieht aber dabei das er gerne mit der Fernbedienung herum zappt und sich an ihr festhält wie an einem Felsen. Schizophrenisten sieht im Fernsehen, nachgestellt französische Soldaten, die auf ihrem Weg nach Waterloo seit Tagen im Schlamm waten und dabei ihre Stiefel verlieren, die im Schlamm stecken bleiben. Sind die ohne Schuhe auf dem Schlachtfeld gestanden oder wie oder was. Da holt man sich doch leicht eine Verkühlung. Das ist sicher nur jenen passiert die ein schwaches Herz hatten. Der Napoleon hatte es ja mit dem Magen. Was ist wenn diese bloßfüßigen Franzosen jetzt bei mir eine Magenblutung losgetreten haben. Das ist der Fluch der durch die Zeiten rast. Schizophrenist hat das Gefühl das aus seinem Bauchnabel Blut kommt. Sie wissen eh. Er rennt wieder zum Spiegel. Sind aber nur Fusel. Der Baselitz ist nur die Nummer 3-2-1, eins zwei, drei. Ist das da Blut unter der Decke. Das ist ganz sicher Blut. Das ist die Ausscheidung der Offenbarung, das ist der Bruno Pezzey der sein krankes Herz einfordert. Oder hat das Bett seine Tage. Mein Gott was mache ich jetzt. Schizophrenist überlegt ob er nicht im Supermarkt ein paar Monatsbinden für das Bett kaufen soll. Entscheidet sich aber dann doch für 300mg Seroquel. Und später noch einmal für 200mg. Und schläft dann irgendwann gegen 23 Uhr ein. Wacht aber durch einen Spinnenalptraum wieder auf. Aufgewacht wäre er auch so. Wirft eine Schlaftablette ein und schläft weiter.

Heute ging`s besser. Wesentlich besser. Hab meinen Klappstuhl gepackt und mich auf das Dach des Hauses gesetzt. Normalos dürfen da nicht hin. Zu gefährlich. Man weiß ja nie. Das Dach ist ja völlig ungesichert. Nur ich habe einen Schlüssel mit dem man das Sicherheitsfenster aufschließen kann. Warum ich den habe. Weil mich die Leute offensichtlich für einen ziemlich vernünftigen Menschen halten. Bitte behalten sie dieses kleine Geheimnis für sich. Ich sitze gerne auf dem Dach.

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Mittwoch, 10. Juni 2015
Abschiedsbrief an die Leichtigkeit des Seins
„Die Manien werden im Alter weniger die Ängste bleiben“. Die Nerventante hatte mich vorgewarnt, leise wie es ihre Art ist, in einem Nebensatz, während ich wild mit dem Armen ruderte und mit der Stimme lautmalte und in expressiven Bildern von meinem glorreichen Ausbruch faselte, der wieder mal knapp bevorstand. Das ich nach gelungener Flucht kein anderes sein könnte, wischte ich mit einem Schulterzucken weg, wie junge Wilde das halt so machen, wenn ihnen die Etablierten mit den hängenden Wangen, blöd im weg herumstehen. Geh, dachte ich mit wahnhafter Überheblichkeit geschlagen wie andere mit Blindheit oder einem Sinn für die Wirklichkeit, das wird mich nicht vom Hocker reißen. Mich wird es nicht erwischen. Und wenn, bin ich bestens vorbereitet. Ich schaffe jede Menge Klimmzüge und Liegestütze und ich kann ganze Wochen und Monate mit dem Rücken zur Straße in meinem Klappstuhl ausharren, ohne dass meine menschlichen Bedürfnisse nervös mit den Hufen scharren wie ein Rennpferd und wütend bin ich auch, immer noch wütend wenn es sein muss. Auf was kann ich nicht mehr so genau sagen. Irgendetwas wird mir schon einfallen. Immerhin lese ich regelmäßig Zeitungen (digital wie analog) und Bücher, jede Menge Sach und Lach Bücher sogar. Die sind voll mit Grauslichkeiten. Zehn Minuten in einem Shoa-Bilderbuch geblättert und schon bin ich wieder auf 150. Bitte fühlen sie sich von meinem Holocaust-Fetisch nicht angesprochen. Das ist mein Fetisch. Da wird sich schon was auftun, da mache ich mir keine Sorgen. DichterInnen habe ich auch auf Vorrat. Antonin Artaud, den steckten sie ins Irrenhaus, David Foster Wallace, gut der hat sich erhängt, Paul Celan der sprang in die in Seine, Ingeborg Bachmann, auch kein gutes Beispiel, aber der gute alte Charles Bukowski hielt bis zum bitteren Ende durch und die Frau Elfriede ist auch nicht klein zu kriegen und denken sie nur an die Tagbebücher von Polina Scherebzowa. Jede Zeitepoche braucht offensichtlich eine Tagebuschschreiberin des Grauens. Natürlich weiß ich das die Welt auch gut ist und schön und friedlich und in manchen Momenten beinahe vollkommen. Aber nicht meine. Und auf dem Dachboden der Erinnerung liegt auch noch einiges an Gefühlen herum, das man abstauben oder neu sortieren könnte und schlechte Tage habe ich ja auch, an denen die Paranoia plündernd wie die Vandalen gegen Rom ziehen oder der IS Richtung Tripolis und mit Blut an den Händen, eine neue glorreiche Kultur ausrufen. Ich fühlte mich prächtig in meinem Wahn, ganz bei mir, unsterblich, nicht zu bezwingen oder vom Gegenteil zu überzeugen. Und darauf kommt es ja im Leben auch an, das man sich gut fühlt, nicht glücklich oder erfüllt, fürs Glück das auch eine Momentaufnahme ist, habe ich das falsche Leben, aber doch so gut, das man es allein mit der ganzen Welt aufnehmen könnte, wenn`s unbedingt sein muss. Immer darauf hinarbeiten das einem irgendwann die Flucht in das ganz eigene Leben gelingt. Dass man sich zu etwas formt, das Form hat und Gestalt annimmt, vielleicht wie ein Stein unter Steinen, den die Menschen aufheben oder ansehen, auch wenn irgendwann die Flut kommt und alles vergebens sein muss. So ist nun mal das Leben. Und ich sprang lachend aus dem Stuhl und zeigte meiner Nerventante, wie flink meine Beine sind und wie man einen linken Hacken schlägt, wie man sich wegdruckt, oder zur Seite ausweicht, wenn die Manien im Alter weniger werden und die Ängste bleiben.

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