Freitag, 23. Januar 2015
Mal ein schöner Traum
Ich stapfte allein so dahin und da kam mir eine Frau mit einem Baby im Arm entgegen. Ich zu der fremden Frau: Du Frau, wenn mich die Leute so sehen rücken sie nie etwas von sich heraus. Freiwillig schon gar nicht. Ich habe noch nie ein Baby in Armen gehalten. Ich weiß nicht wie sich das anfühlt einmal ein Baby in Händen zu halten. Könntest du mir mal kurz dein Baby geben. Ich will es nur in den Händen halten. Weißt du mir fehlen meine Katzen. Die habe ich jahrelang in Händen gehalten und das Kätzchen hab ich so lange herumgetragen bis es mir tot aus den Händen fiel. Du musst auch keine Angst haben. Ich gebe dir dein Baby auch gleich wieder zurück. Mein Ehrenwort. Sie gab mir das Baby. Ich hielt es in meinen Armen und dann legte ich behutsam auf meine Brust und umklammerte es wie sagt man, „zärtlich“. Danach wachte ich mit einem guten Gefühl auf. Obwohl ich das Versprechen gebrochen hatte.

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Mittwoch, 21. Januar 2015
Einspruch eurer Ehren Sehgewohnheit
Ich muss zugeben. Sich ein wenig in der Aufmerksamkeitsonne aalen und über Schizophrenie, eher die Folgen von Schizophrenie abjammern oder sich austauschen hat ganz gut getan. Wobei ich immer hinzufügen muss. Mir hat die Definition der Krankheit das Leben gerettet. Vorher dachten die Leute immer ich verhalte mich mutwillig so besessen. In Unterkärnten legte man auf so rhetorische Spitzfindigkeiten nicht so viel wert. Meine UM2 z.B. kannte da keine Gnade. Die denkt heute noch die Krankheit hab ich mir erfunden als Schutzargument. Und der Goadfather. Hat eine schizophrene Mutter und tut beim Sohnemann ein Leben lang so als ob er von nichts wüsste. Ohne die Definition Schizophrenie hätte ich den Vierer niemals gebracht. Der Dreier war schon a ziemliche Qual und da rieten mir meine Freundinnen schon ich sollte mal einen Arzt aufsuchen. (nee keinen Urologen) Mr. Jones für Arme. Sie kennen sicher den Film mit dem Richard Gere und der Lena Olin. Nur muss man bei einem Thema, auch wenn`s ein Lebensthema ist das einem bedient wie eine Anleitung, aufpassen das es sich nicht zu schnell tot läuft wie der Typ von Marathon. Gut 3 ½ Jahre hat`s des auf blogger.de nicht wirklich wen interessiert. (außer ein zwei Ausnahmen) Deswegen ein kurzer aber notwendiger Schwenk zum Dschungelcam 2015. Werte Sendeverantwortliche von RTL. Herr Hofmann! Mir ist schon bewusst dass der Jänner-Dschungel ihre Cashcow ist, ihr Nutztier das schwarze Zahlen scheißt. Nur wer kann sich unbenommen von schweren Gewissensbissen, begleitet von einem blähenden Unwohlsein aus der unteren Magengrube, das einem andauernd bitter aufstößt, den diesjährigen Dschungel ansehen, ohne dass man dieser Person unterstellen muss, die/die/das würde auch kleine Kinder fressen würde, wie man früher zu sagen pflegte. Nicht einmal dann, wenn man seinen tief sitzen Groll auf die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse, der sich allein schon dadurch nährt, das man es nicht fertig brachte sich deppat (dumm) zu saufen, als man es noch gekonnt hätte, lässt sich dieser Dschungel auch nur irgendwie erträglich schauen. Heute, mit Mitte Vierzig ist mir der Mut einen auf Harald Juhnke zu machen leider verloren gegangen. Titel der Sendung lautet ja, „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ und nicht ich war einmal ein kleiner C-Promi bringt mich hier rein. Stars zeichneten sich früher auch dadurch aus, dass sie über den Normalsterblichen schwebten, ganz nah im erreichbar Unerreichbaren wie Götter gleich oder wie halluzinierende Fettspritzer über der Fritteuse der eigenen Bedeutungslosigkeit. Stars dienen auch der Triebabfuhr und dem Abbau von niederschwelligen Instinkten wie Größenwahn, Gefallsucht und weiterer absurder Sehnsüchten wie meine Handtaschen-Schaufenster-Sehnsucht. Diese Handtaschen-Träumereien werden auch immer von Stars getragen und von meiner Lebensliebe, die nicht wie versprochen ins Kloster ging, als sonnenklar wurde, das ich ihre Liebe, durchgedreht wie ich war, auf Dauer nicht erwidern werden können. Ich bin ihr da auch nie blöd gekommen. War schon herzerreißend als sie mich einmal besuchte, weil sie geträumt hatte, mir würde es schlecht ergehen. Schwanger war sie auch als sie vor mir saß wie ein Alien aus einer fremden Welt. Na nicht von mir. Stars lasen einen für den Moment aus dem angegrauten und recht monotonen Alltag entfliehen. Stars gibt es auch um den scheinbar unzähmbaren, menschlichen Herdentrieb einigermaßen zu kanalisieren. Ansonsten kommt wieder so ein Typ mit Oberlippenbart daher und tut so als ob er den Saum der Weltgeschichte in seinen Wixgriffeln halten würde. In Alemania rannte bis vor kurzem ein kleiner/diffuser Ausschnitt des Volks, einen Mann Namens Bachmann hinterher, der mit meiner Ingeborg nicht das Geringste gemein hat. Der Industrie kommt dieser von ihnen mit erschaffenen Starkult natürlich auch nicht ganz ungelegen. Und dann zeichnen sich Stars noch dadurch aus, dass die in der Regel a bisserl schöner sind als der Toni oder die Irene von der 3. Stiege. Nur irgendetwas ist da bei der Planung der 2015-Sendungen unmerklich aus dem Ruder gelaufen. Weil der Dschungel-Walter, das ist der arme Kerl mit den Männerzitzen (Titten) und der Scheißerei, der in einem Moment knapp am Selbstmord vorbeischrammt und sich im nächsten Atemzug für ein Idol hält, direkt aus dem Dschungel-Kino heraus für einen Job beworben hat. Aber nicht indirekt mit kecken Sprüchen, lasziven Blicken oder sonst einer Menschenkunst der man nicht zu wiederstehen weiß. Nein ganz konkret hat sich der Dschungel-Walter beim deutschsprachigen Fernsehpublikum für a Hacken angeboten, mit ähnlicher Geste wie die Schwarzarbeiter vom Arbeiterstrich. Grob zusammen gefasst gestand er alles zu tun wenn die Kohle nur halbwegs stimmt. So verzweifelt ist er schon. Welcher Mensch bitte, der auf einigermaßen normales Gefühlsleben blickt, kann diese Selbstentblößung und Selbstdemontage noch irgendwie lustig oder erheiternd finden. Sie lachen ja auch nicht mehr über einen Blinden der in ein Regal rennt das gestern noch nicht da stand. Dschungel-Walter sein Bewerbungsvideo war so traurig, das schon meine Fernbedienung, die ist aus Plastik, des nicht mehr zuträglich fand und von sich aus weiter gezappt hat. Wie kann man den so einen Menschen wie den Dschungel-Walter mit den Männerzitzen und dem Scheißerei sagen lassen, das er jetzt in einem Alter ist, indem er seine Erfahrung und Weisheit an die jüngere Generationen weitergeben möchte, wo er doch eine Minute davor eingestand das alles Scheiße sei. Und die Medien könnten doch auch einmal anfangen des überhaupt nicht mehr spaßig und unterhaltsam zu finden. Nein die hauen noch eine Schippe Zynismus drauf. Ich werde denen einmal ihre Lebensgrundlagen entziehen und wenn sie dann flennen, werde ich über sie lachen und ihnen meine Nasenrammel zum Fressen geben. Dann werden wir ja sehen ob sie das noch lustig finden. Und wenn ich unbedingt wissen möchte wie das so ist, in der Generation +50 keinem brauchbaren Job mehr zu bekommen, brauch ich nur 100 Meter weiter zum AMS (Arbeitsmarkt-Service) gehen. Da ist jeder Zweite in einem ähnlich verzweifelten Zustand wie der Dschungel-Walter. Allein schon dieser Anblick ist mitunter würdelos und macht einen traurig. Nachdenklich muss ich ja nicht extra schreiben, weil das unterscheidet uns von Insekten. (nehme ich mal an) Dabei haben diese Menschen noch ihre Winterjacken an und keine Scheißerei.

Letztens als ich beim Durchzappen kurz im Dschungel hängen blieb, wurde der Walter für seine offensichtlich zur Schau gestellte Verzweiflung, von den Zusehern auch noch bestraft und zu einer Dschungeprüfung gerufen. Keine Ahnung was dabei heraus kam.

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Dienstag, 20. Januar 2015
Eine öffentliche Selbstgeißelung
Für mögliche unangenehme Gefühle die beim Lesen dieses Textes entstehen, möchte ich mich schon vorab entschuldigen. Ich weiß es nicht besser. Empfehlung: Lesen die den Kommentar-Blog. Stellt den Text locker in den Schatten.

Ich hab`s ja chronisch mit den Weibern. Nur lassen mich die nicht mehr ran, wenn sie von meinem täglichen Medikamentenverbrauch hören/sehen, ohne sofort bei Gericht eine einstweilige Verfügung zu beantragen, bis sie den Kontinent wechseln. Wenn ich voll auf Seroquel (400mg) und Neurotop bin und lallend durch die Wohnung stolpere und mir die Spucke aus den Mundwinkeln tropft, wie bei einem Ochsen, schämen sie sich naturgemäß meine Bekanntschaft gemacht zu haben. Was ich diesen blöden Fotzen überhaupt nicht übel nehme. Ehrlich. Wäre ich in ihrer Situation würde ich nicht anders handeln. Über Frauen, die nicht darauf bestanden wie ein Kaiser auf seinen Knödeln, mit Mutter angesprochen zu werden, weiß ich an sich nur Gutes zu berichten. Eine Zeitlang könnte ich mich um diese Wahrheit auch herumdrücken und so tun als ob und irgendwelche Geschichten erfinden. Früher erzählte ich nur dass ich nicht schlafen könnte. Nur dafür bin ich heute zu desillusioniert und verbraucht. Morgensex bring ich auch nicht. Am Morgen ist mir in der Regel nicht nach Sex. (eher nach Speiben) Und wenn mir doch danach wäre würde ich es kaum mitbekommen. Angst/Vorbehalte um ihre körperliche Unversehrtheit haben die Weiber in der Regel auch. So ein schizoider Mann ist kein Kindergeburtstag. Mit bloßen Händen könnte ich einen Frauenkopf einfach abdrehen wie den Verschluss von einer Flasche. Aus dem Fenster werfen könnte ich sie auch, weil mir die Farbe des Lippenstifts nicht behagt, oder weil der Wahnsinn endgültig durchschlägt. Dazu sind aber ganz normale Männer auch im Stande. Gestern hat ein ganz normale Ex-Mann-Freund in seinem Anfall eifersüchtiger Raserei seine Ex-Freundin-Fau abgestochen. Der war den Medien nach ganz normal. Noch bewohne ich ja so eine Art Zwischenreich. Nicht ganz tot aber auch nicht mehr ganz lebendig. In meiner Not bleibe ich in Supermärkten manchmal länger neben ihnen stehen. Einfach nur um ihren Duft einzuatmen. Der Duft von Frauen ist halt eine unheilbare Krankheit. Natürlich häng ich nicht neben jeder ab. Ich hab auch meinen Stolz und Geschmack. Oder ich sehe mir im Schaufenster Handtaschen an. Ich finde Frauen hinreißend wenn sie in ihren Handtaschen kramen. Schwul sein wäre besser oder ein *. Schwule stehen ja auf crazy Typen mit Ärmel und einer Stimme die viel zu laut und aggressiv rüberkommt. Heute setzte ich mich in der U-Bahn absichtlich neben eine junge Studentin. Keine Angst. Ich kam gerade von meiner Nerventante, wie der Name schon vorwegnimmt natürlich auch eine Frau ist. Mit Frauen redet es sich in der Regel einfach vernünftiger. Ihren Kollegen, den Spast mit dem Pferdeschopf nehme ich ja nicht für ganz voll. Sehe ich den, denke ich immer der kackt direkt in die Biotonne. Die junge Frau einfach nur blöd anglotzen wollte ich auch nicht. Sie kann ja nichts für meine Schwäche. Im Übrigen weiß ich was sich gehört. Noch besser weiß ich natürlich was sich alles nicht gehört. Also beobachte ich das Weibchen über die Bande durchs Fenster, wie sie auf einem Smartphone, ihrem Freund eine Botschaft zukommen ließ. Wahrscheinlich eine bedeutungslose 2. Semester-Liebe. Mit bedeutungssatten Gefühlen haben wir ja es ja nicht mehr so. Das ist einfach so im verwissenschaftlichen-Postheroismus. Für alles gibt es eine Theorie/Begriffe/These/Erklärung usw. auch für meinen Zustand. Mein zeitweiliger Seinzustand, der an einen Ochsen mit einer Orientierungsschwäche erinnert, wird im Beipackzettel meines Neuroleptikums sehr genau und sachlich beschrieben. Eine kurze Zusammenfassung: Mundtrockenheit: Natürlich. Gewichtzunahme: Weniger. Erhöhter Herzschlag: Hab ich steigt von 60 Schläge pro Minute auf 100-110. Verstopfung: Natürlich. Schwindel und Ohnmacht: Sehr selten. Abnorme Träume und Alpträume: Regelmäßig. Appetitzunahme: Wird falsch beschrieben. Man verliert das Sättigungsgefühl. Sprachstörungen: Immer. Ich krieg bei voller Dröhung manchmal kein Wort mehr heraus. Reizbarkeit. Nee. Wie denn wenn ich nicht einmal mehr Sprechen kann. Sexuelle Funktionsstörung: Bei 400mg und voller Dröhung (lässt ja nach) krieg ich keinen mehr hoch. Werte Pharmaindustrie. Primär sollen sie mich nicht kastrieren sondern von schizoiden und angstmachenden Gedanken entlasten. Oder sehen sie da einen konkreten Zusammenhang? In verträumter Stimmung war ich auch. Deswegen schrieb das Fräulein. Ich mach Schluss du Lusche. Habe mich unsterblich in das alte Sabbermonster da neben mir verliebt. Das mit den Weibern ging schon sehr früh los. Da es los ging weiß ich noch. Das warum bleibt mir bis heute ein Rätsel. Mir gefiel schon die Zeichentrick-Clara. Die Frau Streeruwitz möge es mir bitte nachsehen, die ist mit der Behinderung der Clara in der Serie Heidi überhaupt nicht einverstanden, aber als Junge nahm ich das feministische Dilemma in dem die kaputte Clara steckte noch auf die leichte Schulter. Das Clara-Problem hat dann Jahre später der Lars von Trier im Film Antichrist recht charmant mit dem Schleifstein gelöst. Aus der Rollstuhl-Clara wurde dann irgendwann die Lisbeth Salander. Klasse Weiber oder! Damenskirennen schau ich mir auch unglaublich gerne an. 63 Weltcupsiege von der Lindsey Vonn. Was soll man da noch sagen, außer andächtig den Hut ziehen. Fan, heimlicher Fan, bin ich ja von der Nina Loseth. Auf die Wette ich einfach immer ein paar Euro, einfach nur aus reiner Sympathie. Hoffentlich erfährt die Arme nie etwas von meiner Neigung. Und was habe ich geweint als die Simona Halep ihre prächtigen Titten kappen musste. Mit diesen Dingern wäre sie niemals Weltklasse geworden. Und gegen die Lizz Görgl hätte in Sachen Kniebeuge mit Gewichte, ein Durchschnitts-Heino nicht die geringste Chance. Nur schnell Motorradfahren können die Damen nicht. Montag ist im ORF immer Weiberkino. Vorstadtweiber, recht amüsant und Grays Anatomie Staffel 1278. Grauenhaft. Ich habe so gut wie jede Folge gesehen. Manchmal ohne Ton wenn`s zu dramatisch wird. Einfach nur wegen der Weiber.

McDreamy will auf Weltkarriere wegen Frau und Kinder verzichten. Sau lustig weil so realitätsnah. Wird sicher Scheiten weil der McDreamy im wahren Leben lieber Autorennen fährt und sich mit der Serie ja nur seine eigentliche Leidenschaft finaziert. (hahaha)

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