Sonntag, 2. August 2026
Wir müssen mehr gendern - auch an den Worträndern
“Incredibile…”

Diese verfluchten Diebe, die mir die Leichtigkeit geklaut haben, wie anderen in Barcelona, London, Rom oder in Wien am Graben ihr teures 5‑Sterne‑Smartphone, das alle Stücke spielt wie DER Hinterhäuser in Salzburg bei den Festspielen am Klavier an einem heiß‑schwülen Sommerabend. Das Publikum feierte ihn mit Standing Ovations. Für Unkundige. Der Mann war jahrelang der gefeierte Intendant der Salzburger Festspiele (künstlerischer Leiter des Festivals) - Auslastung 98,4%.

Das Direktorium mit Kristina Hammer, Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz zeigte sich in einer Aussendung über eine Auslastung von 98,4 Prozent erfreut. 256.600 Besucher aus 88 Ländern wurden verzeichnet bei 174 Aufführungen an 16 Spielstätten sowie 35 Vorstellungen im Jugendprogramm "jung & jede*r". Quelle: derstandard.at (31 August 2025)

2026 war er dann seinen Job los.
Das Kuratorium warf ihn einen Vertrauensbruch vorwarf: Er wollte Karin Bergmann als neue Schauspielleiterin durchsetzen, obwohl sie nicht am Auswahlverfahren teilgenommen hatte, und überging damit das Gremium. Zusätzlich belastete seine frühere Entlassung der Schauspielchefin Marina Davydova – verbunden mit Vorwürfen über seinen Führungsstil – das Gesamtbild. Beides zusammen führte zur sofortigen Beurlaubung und schließlich zur Trennung.

Verwamst habe sie ihn auch den Hinterhäuser. Anonym. Selbst im SPIEGEL hatte der Mann den Scherben auf. Im Festspielhaus herrsche unter Hinterhäuser, der seit 2016 Intendant ist, »Angst«. Demnach wäre Hinterhäuser einer jener Männer, die ihre Macht derart auslebten, als ob sie über ein Fürstentum herrschten. Einer jener Kulturautokraten, die lange die Bühnen des Westens beherrscht haben. Doch ihre Zeit geht gerade zu Ende. Auch das macht den Fall Hinterhäuser zu einem Ereignis von übergeordneter Bedeutung. In der Auseinandersetzung um ihn geht es auch um die Frage, welches Modell von Führung heute zeitgemäß ist: das regelgeleitete oder das autokratische?

Hinterhäuser sei bekannt dafür, »dass er mit den Menschen unmöglich umgeht«, heißt es hinter vorgehaltener Hand. »Und in dem Wie, da liegt der ganze Unterschied«, zitiert ein Vertreter einer alteingesessenen Familie feinsinnig die Oper »Der Rosenkavalier«, eines der kulturellen Heiligtümer der Stadt, verfasst von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, zwei der Gründer der Salzburger Festspiele. Und schiebt in Bezug auf Hinterhäuser nach: »Er ist ein Kotzbrocken.«

In einem Kaffeehaus sitzt Mitte März eine Person, die in Salzburg für Hinterhäuser gearbeitet hat.

Sie möchte anonym bleiben: »Ich habe mir lange überlegt, ob ich mit Namen an die Öffentlichkeit gehe. Aber ich habe mich dagegen entschieden, weil ich mich dann noch einmal opfern müsste und ich immer mit dieser Personalie verbunden wäre. Und das will ich weder persönlich noch beruflich.« Doch es gebe, so meint sie, in diesem Fall »nur einen Täter und sehr viele Opfer«. Allerdings finde die Täter-Opfer-Umkehr in der öffentlichen Diskussion »innerhalb von Sekunden« statt. »Die Täter-Opfer-Umkehr ist eine der hoffentlich letzten, aber nach wie vor unglaublich effektiven Waffen des Patriarchats.«

Hinterhäuser sei »narzisstisch«, meint die Person. »Damit ist keine Modediagnose gemeint. Alles dreht sich um ihn, seine Launen, seine Verfasstheit.« Dazu komme, dass er sich nicht unter Kontrolle habe: »Er verträgt keinen Druck.« Allerdings seien die Festspiele ein Ort, an dem viel Druck herrsche. »Den gibt er unkontrolliert weiter.« Und: »Es trifft immer zuerst die Frauen.«

Häufig sei es in der Zeit, in der diese Person bei den Salzburger Festspielen gearbeitet habe, zu Situationen gekommen, in denen Hinterhäuser »völlig ausgeflippt« sei: »Er schreit Leute an, rennt aus den Räumen, rennt wieder zurück, brüllt weiter, beschimpft unflätig.« Derartige Situationen seien »wirklich verstörend« gewesen: »Das macht etwas mit einem. Das ist eine körperliche Erfahrung. Das fühlt sich gewalttätig an.«

Bei einem Fototermin sei Hinterhäuser einmal, weil ihn die Situation gestresst habe, derart »ausgetickt«, dass sie zuerst geglaubt habe, er habe einen Nervenzusammenbruch: »Ich dachte ernsthaft, den lassen wir jetzt besser einweisen.« Quelle: SPIEGEL 14/2026

In dieser Affäre fiel dann der Begriff „Wohlverhaltensklausel“. Schon verschickt der Ex-Generaldirektor des ORF, Roland Weißmann, Dickpics an eine ihm unterstelle Angestellte, die wiederum mit dem Pius Strobl ziemlich eng war, big ORF-Manager, der wiederum im Streit mit dem Weißmann lag, wegen eines üppigen Dekolletés. Nix mit Dekolleté. Wegen eines üppigen Pensionsvertrag. Die Details können wir uns sparen.

Wegen dem herrischen Verhalten des Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck, der nicht von seiner Position abrücken wollte. Was er letztendlich doch tat. Der ist als Wirtschaftskammerpräsident von Wien zurückgetreten.

Auslöser der Affäre waren Berichte von „profil“ und „Kronen Zeitung“, wonach Ruck in einer Männerrunde unter anderem über seinen angeblichen Einfluss bei ÖVP-Listenerstellungen erzählte und sich über Parteifreunde und Vertreter der Industrie mokiert hatte. Die fressen in Oberösterreich angeblich schon zum Frühstück Kaviar. Er soll von den „ganzen degenerierten Oberösterreichern“ gesprochen haben, die vom „Kaviarfrühstück kommend“ zum „Sektbrunch“ übergehend „gescheit dahergeredet“ hätten. So stehts in den Medien.
Zudem seien frauenfeindliche Aussagen gefallen. Letztere betrafen auch Rucks nunmehrige Nachfolgerin Kriz-Zwittkovits: Den Angaben zufolge sagte Ruck, er habe ihr „befohlen“, Rucks Sohn die Kandidatur für die ÖVP Wien-Döbling zu überlassen. Kriz-Zwittkovits habe „salutiert“ und entsprechend gehandelt, hieß es in den Protokollen. Diese hatte dementiert, dass ein solches Gespräch stattgefunden habe.

Ruck selbst bestätigte die Aussagen ebenfalls nicht und zeigte sich über die Rücktrittsaufforderungen „verwundert“. In einem Schreiben an den ÖVP-Bundesparteivorstand hatte er unter anderem festgehalten: „Seit Beginn dieser Kampagne gegen die Selbstverwaltung und meine Person habe ich darauf hingewiesen, dass die veröffentlichten Aussagen von mir nicht bestätigt werden können.“ Es seien nicht verifizierte Zitate aus einer potenziell illegalen Tonaufnahme publiziert worden. Quelle: Die "Presse"

Und schon haben einen weiteren Baustein im Sittenbild dieses Landes. Das von Grund auch verkommen scheint. Nicht die einfachen Leute. Die noch wissen was sich gehört. Und dich nicht mal auf der Terrasse deines Elternhaus sitzen lassen. Sitzen gelassen hat ihn einst seine leibliche Mutter. Das auch ja.

Dieses Land, dieses bis ins Innerste moralisch verschimmelte, geistig verengte Land, wird von Politikerinnen und Politikern in den Niedergang gesteuert, zielstrebig, ohne Unterlass, von Figuren, deren provinziell‑unbegabte Beschränktheit und auf den eigenen Vorteil fixierte Feigheit eine zerstörerische Macht entfaltet, die dieses Land Tag für Tag tiefer in den geistigen Sumpf drückt, während sie sich gegenseitig für die eigene Verheerung feiern, als wäre ihr fortgesetztes Versagen ein kultureller Akt, eine gefeierte Uraufführung bei den Salzburger Festspielen, ein triumphal inszeniertes Scheitern, das von denselben Kreisen beklatscht wird, die seit Jahren jede geistige Regung ersticken, und jeder, der diesen Zustand benennt, jeder, der die Fäulnis ausspricht, wird sofort niedergeredet, weggewischt, ignoriert, weil Klarheit hier als Angriff gilt, als Störung, als unerlaubte Form von Denken, und die Bevölkerung, eingelullt, abgestumpft, in ihrer eigenen Unmündigkeit kreisend, lässt sich von denselben Gestalten, die sie ruinieren, auch noch bespaßen, belügen, beruhigen und hält diesen fortgeschrittenen Zerfall für Kultur, obwohl längst sichtbar ist, dass dieses Land nichts anderes mehr darstellt als eine gigantische geistige Kloake, in der sich die immergleichen politischen Konkursverwalter ihre Stippen drehen, bis dem Land selbst schwindlig wird vor dieser allgegenwärtigen Heuchelei, die ununterbrochen den Fortschritt predigt und gleichzeitig den Stillstand feiert, bis sie schließlich in ihrer eigenen Fäulnis verschwinden, ohne dass auch nur ein einziger origineller Vorschlag wie dir die Zukunft dieses Landes gestalten könnten umgesetzt wurde.

Man steht in diesem Land, und man weiß es ja längst, wenn man nur eine Sekunde lang den Mut besitzt, die Augen aufzumachen, statt sich wie diese ganze verfluchte, von Grund auf verlogene Gesellschaft tagein, tagaus in die eigene Tasche zu lügen, dass hier absolut nichts mehr zu retten ist, weil dieser sogenannte Föderalismus, dieses widerliche, von Kleingeisterei und Machtmissbrauch zerfressene Wurzelgeflecht, sich so tief in jede verdammte Fuge dieses Staates hineingefressen hat, dass man gar nichts mehr reformieren kann, weil schon der bloße Gedanke an eine Veränderung sofort von diesen lächerlichen Landeshauptleuten, diesen hochmütigen Provinzfürsten, die ihre winzigen, erbärmlichen Machtinseln bewachen, als wäre es der Wiener Stephansdom eigenhändig, im Keim erstickt und zerrissen wird, und diese Kammern, diese unantastbaren, im Verfassungsrang thronenden Götzen der Rückständigkeit, sitzen wie alte, verkrustete Parasiten auf allem, was auch nur im Entferntesten nach Zukunft schmeckt, und blockieren jede Bewegung mit einer unerträglichen, unverschämten Selbstgerechtigkeit, die in ihrer maßlosen Frechheit weltweit ihresgleichen sucht, während darüber dieses absolute Monstrum von Gesundheitssystem thront, ein von oben bis unten verrottetes, aus Inkompetenz, Bundeszuständigkeiten, Landeskompetenzen und blanker politischer Feigheit zusammengeschustertes Flickwerk, das sich in seiner eigenen unendlichen Bürokratie so perfekt verheddert hat, dass sich niemand mehr auskennt und auch niemand auskennen will, weil man vom Stillstand ja vortrefflich lebt, solange man ihn nur lange genug als Reform verkauft, und so steht man nun da, spricht darüber mit einer trockenem, völlig abgebrühten Zynismus, der längst jede Hoffnung hinter sich gelassen hat, weil man sehr genau weiß, dass jeder, aber auch wirklich jeder auch nur halbwegs vernünftige Vorschlag, dieses Irrenhaus vom Kopf auf die Füße zu stellen, in diesem föderalen Morast elend verrecken muss, noch bevor der erste Buchstabe überhaupt ausgesprochen ist. Quelle: Ich versuche die KI solange zu bespaßen, bis sie wie ein Hiesiger klingt mit Stammbaum. Mit degenierten Stammbaum.

Aber wie sagen die Amis: „The Show must go on.“

Trotz der Amtsträger, die öffentliche Funktionen ausüben und total verkommen sind.
Trotz der Mandatsträger, die sichtbar politische Macht haben und total korrupt sind.
Trotz der Funktionsträger, die öffentlich auftreten und Einfluss ausüben und total charakterlos sind.
Trotz der Organwalter, die im Verfassungsgefüge stehen und total verdorben sind.
Trotz der Verantwortungsträger, die das System repräsentieren und total degeneriert sind.

Wie im Wiener Marktamt (MA 59), wo der damalige Marktamtsleiter Andreas Kutheil aufgrund von rassistischen und sexistischen Äußerungen, eines belastenden und autoritären Führungsstils, eines dokumentierten „Klima der Angst“ innerhalb der Belegschaft sowie eines Vorfalls, bei dem ein Mitarbeiter nach einer verbalen Attacke zusammenbrach und langfristig krankgemeldet wurde, seine Funktion verlor, und wo sein Stellvertreter Alexander Hengl, der als Sprecher des Marktamts öffentlich auftrat, wegen der Nutzung von Fake‑Profilen, dem Absetzen von gefälschten Lob‑Kommentaren, der Erstellung erfundener Besucherlisten zur Rechtfertigung einer 25.080‑Euro teuren historischen Wurstschneidemaschine für das interne Marktamtsmuseum sowie weiterer Verstöße gegen interne Vorgaben abgesetzt und in eine andere Magistratsabteilung versetzt wurde, zeigt sich ein Behördenfall, der in mehreren Medien detailliert dokumentiert und von der internen Revision umfassend geprüft wurde.

Derweil richtete das Innenministerium unter Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) eine Party für den Ex-Innenminister Ernst Strasser ( ebenfalls ÖVP) aus, anlässlich dessen 70. Geburtstags. Strasser war im Jahr 2014 wegen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der sogenannten Lobbying‑Affäre im EU‑Parlament zu drei Jahren Haft verurteilt worden und saß seine Strafe im Gefängnis ab; die Verurteilung ist inzwischen tilgungsreif.

Die Feier fand am 29. April 2026 im Festsaal des Palais Modena statt und wurde laut Anfragebeantwortung des Ressorts als repräsentative Veranstaltung aus dem Detailbudget der Zentralstelle finanziert. Die Kosten betrugen 8.724,77 Euro. Eingeladen waren 77 Personen, 61 nahmen teil. Die Ausgaben umfassten Catering, Personal, Mobiliar, Dekoration, Torten, Blumen und einen Bilderrahmen. Unter den Gästen befanden sich frühere Innenministerinnen und Innenminister wie Karl Schlögl, Johanna Mikl‑Leitner, Wolfgang Sobotka, außerdem Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Erwin Pröll, Führungskräfte des Ressorts sowie Journalistinnen und Journalisten. Das Innenministerium erklärte, es handle sich um eine offizielle Würdigung eines früheren Ressortchefs, vergleichbar mit einer Veranstaltung für Karl Schlögl im Jahr davor.

Und der Pilnacek‑Untersuchungsausschuss, die wohl umfassendste Leichenfledderei und posthume Ausschlachtung, die in Österreich je unter dem Etikett „politische Aufklärung“ geführt wurde, wurde von der FPÖ initiiert, ist derzeit in der Sommerpause, spotte ich.
Der Pilnacek-Untersuchungsausschuss wird die Befragung von Auskunftspersonen im Herbst fortsetzen. Darauf haben sich die fünf Fraktionen verständigt. Insgesamt wurden zwischen 16. September und 3. November sieben weitere Sitzungstermine vereinbart. Konkret geht es um den 16. und 17. September, den 7., 8., 21. und 22. Oktober sowie den 3. November, wobei mit 3. November auch die Beweisaufnahme beendet werden soll. Quelle: https://www.parlament.gv.at/ausschuss/XXVIII/A-USA/2/00944

Und das bisserl Substanz, das diesem Land noch geblieben ist, wird die FPÖ am Ende zu Grunde richten. Systematisch wird die FPÖ mit Hilfe der ÖVP, die an den Futterträgen der Macht kleben, wie ich als Kind Panini-Sticker von der WM 1978 in Argentinien (mir fehlte nur ein Auswechselspieler des Iran) betreut denkend und lenkend in den endgültigen Ruin treiben. Erst recht, wenn in der EU wieder die „Vaterländer“ das Sagen haben, die sich ihren Kaffee mit ihrer nationalen Identität versüßen, spotte ich.

Diese vom Heimatbegriff völlig verwahrlosten Nationalisten, die ihre Wählerinnen und Wähler mit den „guten alten Zeiten“ blenden, die es so nie gegeben hat, träumen in Wahrheit davon, die Europäische Union und ihre Institutionen Schritt für Schritt abzuwickeln, sie in ihrer Substanz zu ersticken und dieses ohnehin schon schwer angeschlagene europäische Projekt nach dem Muster jener Programme und Reden zurückzubauen, in denen FPÖ, AfD oder Rassemblement National seit Jahren die Entmachtung Brüssels, die Rückholung von Kompetenzen und die Umwandlung der EU in einen zahnlosen Bund sogenannter „souveräner Vaterländer“ propagieren. Ihr Ziel ist nichts anderes als die systematische Zerstörung jedes gemeinsamen europäischen Gedankens, um auf den Trümmern dieses Kontinents ihre eigenen abgeschotteten, kleinstaatlich verwalteten Machtgebilde zu errichten, bis auch der letzte Rest von Freiheit und Vernunft im nationalen Schlamm versunken ist.

Einst wurden noch echte Arier:innen ‚Heim ins Reich‘ geholte. Heute holt man sich nur die Kompetenzen zurück in die Heimat aus Brüssel. Genau.

Das kann man auch anders sagen.
Heute trägt die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen vom Rassemblement National noch eine nationale Fußfessel. Und sollte sie eines Tages tatsächlich an die Macht gelangen, dann wird ganz Europa wieder in solche nationalen Fußfesseln gezwängt werden.

Aber so zu schreiben macht überhaupt keinen Spaß. Das ist der totale Schaas.

„¡Dios mío!“

Was für ein lächerliches Chaos, was für eine Farce.

In Österreich werden auch noch die letzten Glutnester der Freiheit wirksam bekämpft. Das hört sich doch gut an. Während in der Realität die Flammen nicht mehr vor Bordeaux oder Madrid sondern vor den Toren Athens stehen.

Zwei große Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Griechenland weiter in Atem: nordwestlich von Athen breitet sich eine kilometerlange Feuerfront aus, Menschen mussten in Agios Vasilios mit Booten evakuiert werden. Ein weiterer Brand wütet auf dem Peloponnes nahe Porto Heli, mehrere Dörfer wurden vorsorglich geräumt. Starke Winde erschweren die Löscharbeiten, Löschflugzeuge können nur eingeschränkt eingesetzt werden. Auf Kreta hat sich die Lage etwas entspannt, aber eine Entwarnung gibt es nicht. Auch Süditalien kämpft mit schweren Bränden, besonders in Vieste, wo Feuerfronten nahe an Wohnhäuser heranrückten und Evakuierungen nötig waren. Quelle: orf.at /gekürzt.

Woraufhin ich mir denke. Hoffentlich bricht nicht auch noch ein Feuer auf Sizilien aus. Die haben kaum Wasser.

Haben sie schon von der Alten Donau gehört. Die leidet unter zu viel Urin und Sonnencreme.

Die "Presse": Angenommen, es ist gerade keine Toilette vorhanden, es ist aber dringend. Ist es im Zweifelsfall besser, ins Gebüsch zu pinkeln als ins Gewässer?

Gewässer-Chef Gerald Loew: Ich spreche keine Empfehlung aus, weil im öffentlichen Raum zu urinieren ja verboten ist. Aber natürlich ist es für das Gewässer gescheiter, denn dann wird es durch den Boden gefiltert. Aber das ist keine Empfehlung!

Ich schwöre weder in die Alte noch Neue Donau als Toilette missbraucht zu haben. Missbrauch - weil ich ein älterer weißer Cis-Mann bin, dem sich sein Charakter nicht mal an den äußeren Rändern seiner verhunzten Persönlichkeit wirklich ändern, also gendern lässt. Bei uns ist immer alles Missbrauch.

Ende

Nachtrag: Andreas Kutheil wurde nach seinem Rücktritt ins Stadtservice Wien versetzt – eine Abteilung ohne Kundenkontakt und ohne Führungsaufgaben.

Alexander Hengl wurde in die MA 39 versetzt – die Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien. Auch er wurde ohne Führungsfunktion umgesetzt.

Und das findest du jetzt lustig. Schon ja. Vor allem ohne Führungsfunktion.

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