Dienstag, 15. Februar 2022
Umschiffte Klippen und Gitarrenriffs.
Obschon ich einst mit Freddy Quinn und seiner Gitarre aufwuchs, etwas südlich der großen weiten Welt, wo selbst das Kleinstbürgerliche verstaubte, also eher provinziell, finde ich selbst heute im Alter noch immer den Gitarristen Brian Patrick Carroll alias Buckethead klasse. Siehe auch. https://www.youtube.com/watch?v=MhSQUN5gQuk. Fazit: Ich muss in meinem Leben weit gereist sein. Oder aber ich kam nie wirklich von der Stelle. Was weiß man.

Ende

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Das Leben nach dem Aufschlag. Allerdings ohne Tennis.

"Lieber stehend sterben". Die vollständige Textzeile der Bösen Onkels geht so.
"Lieber stehen sterben als kniend leben".
Ich lebte einst das Mantra.
"Lieber beim Tieffliegen abstürzen als sich beim Gehen den Knöchel verstauchen".
Heute habe ich vorm Fliegen Angst und beim Gehen habe ich es mit dem linken Knöchel.

Ende

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Veräußerungen

Äußern junge Menschen einen Selbstmordwunsch zucke ich unweigerlich zusammen. Selbiges Gefühl ereilt mich auch bei Älteren wenn sie es nicht tun.

Ende

Fazit: Jetzt kommt nichts mehr. Doch noch was kommt. 15 gute Schreibminuten entlang dem Weltgeschehen. Natürlich auch zum Thema: Putin und Scholz sitzen zu Tisch. Sau lustig, das endlos lange weiße Ding mit den beiden Winzlingen an den beiden Tischenden, weil der Scholz keinen russischen Corona-Test machen wollte. Unter der Überschrift: "Der längere geopolitische Ast". Und ich habe alles mit einem Klick ausgelöscht, als ich von der Maus abrutschte und zwischenspeichern wollte, weil ich mir tatsächlich einbildete, das war jetzt gut. Alles beim Teufel. Und nicht einmal der will es haben. Jetzt sitz ich hier ohne Text und ohne diese 15 Minuten, die nur noch von mir behauptet wird. Scheiß Hypermoderne. Das ist noch übler als wenn einem wie gewohnt nichts einfällt. Und aus Frust wühle ich mich dann wieder beim Discounter durch die Mittelgänge oder ich brülle die Kühlkette an und mache einen toten Fisch verantwortlich. Und dann gucken die Leute und denken sich auch total plemplem. Und schon hat man wieder den Scherben auf, weil man alles richtig machen wollte.

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Das finde ich sehr poetisch, das mit dem Fliegen und dem Knöchel.

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Danke. Wenn sie es sagen.

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Ach, ist das schön, dass Sie Buckethead erwähnen. Dass Sie in Ihrem Leben weit gereist sind - zweifellos. Aber das Leben selbst ist nicht weit gekommen, wenn ich mir anhöre, was heute so auf den Musikmarkt geschmissen wird. https://www.youtube.com/watch?v=hT7x1NvGf5k ist da wohl die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

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Weltklasse.
Wenngleich ich mir schon sorgen machte um sie als ich klickte. Da war so ein Kerl in den früheren mittleren Jahren, ein Österreicher, der das Geld-Kasperle machte, und mir verklickern wollte wie man reich wird.

Ich sag`s mal so. Die einen haben es im Leben weit gebracht und die anderen sind weit gekommen. Ich habe nichts von beiden getan.

Aber jetzt kann ich Nitzsche zu dem Thema. "Zarathustra": "Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm".

Natürlich passt das nur rein zufällig zum Thema auf der Stelle treten. Musik war früher definitiv besser. Wenn nicht sogar alles;-)

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Schade,
dass Sie den Beitrag von gestern gelöscht haben. Unwiederbringlich oder ist der nur beim Arzt, zur Korrektur? Kommt der noch mal zurück?

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Danke der Nachfrage
ich bin gerade am mich korrigieren ohne was richtig zu stellen.

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