Mittwoch, 6. März 2024
Aus der Schlussrede des verurteilten russischen Menschenrechtlers Oleg Orlow vor Gericht in Moskau
Verboten ist nicht nur öffentliche Kritik, sondern jedes eigenständige Urteil. Man kann für Dinge bestraft werden, die, so sollte man meinen, mit Politik oder Regimekritik nichts zu tun haben. In keinem Bereich der Kunst ist freier Ausdruck noch möglich, es gibt keine freien Geistes- und Sozialwissenschaften mehr, es gibt auch kein Privatleben mehr.

Wir werden der Diskreditierung beschuldigt, ohne dass erklärt wird, was das bedeutet und wie diese sich von erlaubter Kritik unterscheidet. Wir werden beschuldigt, Behauptungen verbreitet zu haben, von denen wir wussten, dass sie falsch sind – ohne dass gezeigt wird, dass sie tatsächlich falsch sind. Genauso ging der sowjetische Staat vor, wenn er jede Kritik als Lüge bezeichnete. Der Versuch, zu beweisen, dass die Aussagen korrekt sind, ist selbst strafbar. Wir werden beschuldigt, ein System von Glaubenssätzen und eine Weltanschauung nicht zu teilen, die von der Führung unseres Landes als wahr bezeichnet werden. Und dies, obwohl Russland keine Staatsideologie haben darf. Wir werden verurteilt, weil wir daran zweifeln, dass der Überfall auf ein Nachbarland dem Ziel der Erhaltung des zwischenstaatlichen Friedens und der Sicherheit dient.

Gegenwärtig werden in den Lagern und Gefängnissen Alexej Gorinow, Alexandra Skotschilenko, Igor Baryschnikow, Wladimir Kara-Mursa und viele andere langsam zu Tode gebracht. Sie werden getötet, weil sie gegen das Blutvergiessen in der Ukraine protestiert haben, weil sie wollen, dass Russland ein demokratisches, blühendes Land wird, das keine Bedrohung für seine Nachbarn darstellt.

Ich kann nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob diejenigen, die heute in Russland widerrechtliche, verfassungswidrige Gesetze ausführen, selbst dafür vor Gericht stehen werden. Aber eine Strafe wird es unausweichlich geben. Ihre Kinder oder Enkel werden sich schämen, davon zu sprechen, wo ihre Väter, Mütter, Grossväter und Grossmütter in Dienst gestanden und was sie getan haben. Das Gleiche geschieht mit denjenigen, die auf Befehl in der Ukraine Verbrechen begehen. Meiner Ansicht nach ist dies die schrecklichste Strafe. Und sie kommt unweigerlich.

Nun, ich werde auch unweigerlich bestraft werden, weil unter den heutigen Bedingungen.

Und jetzt werden wir sehen, wie das Urteil ausfällt. Quelle: "NZZ".

Das Urteil: Zweieinhalb Jahre Lagerhaft.

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Der nächste Aufrichtige der also vom russischen Polarwolf gefressen wird. Selbst bei seinen Dissidenten wendet Russland die Taktik der Fleischangriffe an wie an der Front. Der Mensch wird in Russland solange terrorisiert bis nur noch ein abgenagter Knochen überbleibt, den man dann auch noch den ausgehungerten Hunden zum Fraß vorwirft, die wir wieder von der Leine gelassen haben. Die Bluthunde. Die haben wieder Witterung aufgenommen in der russischen Jagdgesellschaft, die unlängst noch bis nach Deutschland ausfranste. "Wir werden Frau Merkel oder wen auch immer jagen - und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen." ©️ Alexander Gauland.

Die Fleischangriffe, die Russland auch im Inneren drohen. Auch unter jenen die sich dem Regime unterworfen haben, aus vorauseilenden Gehorsam, aus Opportunismus, oder weil ihnen alle scheiß egal ist.

Ehemalige Häftlinge, die in Russlands Gefängnissen für den Kampf in der Ukraine rekrutiert wurden und ihren Dienst abgeleistet haben, kehrten in ihre russische Heimat zurück. Sie sind begnadigt worden, haben ihre Rechte zurückgewonnen – als Lohn für weitere Untaten, sprich für die Tötung von Ukrainern. Dmitri Peskow, Putins Pressesprecher, gebrauchte dafür nicht zufällig den Begriff «Blutbusse».

Unter den Rückkehrern gibt es kaltblütige Sadisten, Serienmörder und Triebtäter. Sie kehren dahin zurück, wo sie vor kurzem noch verhaftet und verurteilt wurden. Dank ihrer Beteiligung am verbrecherischen Krieg sind sie «rein». Nun leben sie wieder in Nachbarschaft der Angehörigen ihrer Opfer. In Nachbarschaft aller.

Ein Serienmörder, Kannibale oder Zerstückler gilt als universelle Figur des absoluten Bösen, und dieses Urteil teilen sogar jene, die eine andere Nation grundlos zu entmenschlichen, mit einer Invasion zu überziehen und dabei Kriegsverbrechen zu entschuldigen imstande sind. Wenn diesen Monstern eine legale Rückkehr ermöglicht wird, zeigt dies, dass an die Stelle der gesellschaftlichen Moral ein absolutes ethisches Vakuum getreten ist, ein Raum ohne Grenzen, in dem das Böse jederzeit möglich ist.©️ Der Schriftsteller Sergei Lebedew/"NZZ".

Dazu notierte ich:
Würde man in Österreich all jene in ein Straflager stecken, die das hiesige Bundesheer schon mal diskreditiert haben oder selbiges weiterhin machen, in kleinen Nebensätzen, ganz direkt, oder in einen Schmäh verpackt, sagen wir in einem Aufwasch mit dem hiesigen Verfassungsschutz, wären hier nicht einmal mehr die Richer:innen in Freiheit.

Ende.

Sieht nicht danach aus.

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Dienstag, 5. März 2024
Frage und Antwortspiel des Grauens.
Was müssen Muslime in Gaza heuer während des Ramadan nicht extra machen?

Na zwischen Sonnenaufgang und Untergang fasten.

Ende

Schaut nicht danach aus.

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Samstag, 2. März 2024
Es gibt Momente. Ich sag's ihnen.
Es gibt Momente. Ich sag's ihnen. Ist keine 24 Stunden her da habe ich noch das Grauen an die Wand gemalt, weil sich der Sprecher der israelischen Armee in Mitteleuropa nicht mehr sehen lassen kann. Den würden sie auf offener Straße umbringen. Ein 15-Jähriger sticht in Zürich auf einen orthodoxen Juden ein. Gemeinderat Jehuda Spielman sagt: «Es ist ein Schock, doch ganz überraschend kommt die Tat nicht». «20 Minuten» berichtet mit Verweis auf Zeugenaussagen davon, dass der Angreifer kurz vor der Tat «Allahu Akbar» und «Tod aller Juden» gerufen haben soll. Diese Aussagen sind nicht durch die Behörden bestätigt. Quelle: NZZ.

: Lesezeit im Rahmen und sogar mit roten Faden. Jetzt allerdings nicht mehr.

"Wir können uns eine Haltung wie die der russischen Militärkommandanten nicht leisten, die die Taktik von Fleischangriffen anwenden." ©️Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen Genera Oleksandr Syrskyj.

Fleischangriffe. Scheiße. Und ich dachte wir machen KI. Die immer darauf verweist wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, dass jeder Mensch einzigartig ist und Würde und Respekt verdient, unabhängig von seiner Hautfarbe, Religion, sexuellen Präferenz, nee Orientierung, Körperform oder -größe. Die Fleischangriffe, die immer auch ein großes Fressen für das Grauen sind, hätten eigentlich in den Text 2.1 gehört - Todesgrüße aus Moskau. Russland grüßt den ja wie ich meinen russisch-ukrainischen Nachbarn. Bei deren Enkelkinder erwähne ich das nicht mehr. Bei meinem russischen Nachbarn schon. Der träumt sogar auf russisch. Aber seine Alpträume sind eh seltener geworden. In Russland tragen selbst die Alpträume einen Maulkorb, spottet der Wortmacher. Das trifft es perfekt dachte ich mir. Einerseits hast du auf der einen Seite der moralischen Landkarte Russland, das Land der Fleischangriffe, das Menschen achtloser in Schlachten wirft wie wir leere Plastikflaschen in die gelbe Tonne (ab 2025 ist dann EU-Single-Use-Plastics-Richtlinie - ist wie in Russland Prämie fürs tote Menschenfleisch) und anderseits hast du eben die Europäische Union (EU), einen Staatenbund von Harmlosen (abgesehen von den Polen und Balten), die in ihrer mentalen Entwicklung immer mehr auf Veggie machen und Vegan. Wir verheizen schon lange keine Menschen mehr. Wir verheizen nur noch Abfälle. Aus unseren Bioabfällen sollen synthetische Kraftstoffe werden fürs den Individualverkehr. In Russland hingegen soll aus den vielen Bioabfällen, die durch die vielen Fleischangriffe zwangsläufig anfallen, ein neues Imperium geschaffen werden. Das hätte in den Text 2.1 gehört. Da bin ich sehr kleinlich. Der Witz liegt aber darin das ich nur so tu als ob. Eine Kulturtechnik die ich im Effeff habe. Echt bin ich nur alleinig. Und selbst da bin ich vom Wortgemachten verfälscht. Und zack, noch ehe ich es mir versehe, bin ich wieder der falsche Umgang.

Kinder wie die Zeit vergeht. Bevor ich am Abend a bissl zeitversetzt Fußball guckte, ich gucke seit vielen Jahren mit Herz die 2. Deutsche Bundesliga, las ich in der "NZZ", den Artikel über das Begräbnis von Alexei Nawalny in Moskau. 01.03.2024. Als Billigstscheiber, mit einem Sprachvermögen so knapp bemessen wie es meine Wege in der kalten Jahreszeit sind, weshalb ich schnell mal an die Grenzen meiner Wahrnehmung komme, und deswegen an der berüchtigten Beschreibungsimpotenz leide - ©️ Dr. Handke, überlasse ich das mit der beschreibenden Sprache lieber jenen, die da viel mehr Potential haben. Im ersten Anlauf konnte ich es besser sagen. Aber dann habe ich mich kurz auf der Tastatur vertan. Und dann war alles weg. Der zweite Anlauf war dann eine Katastrophe. Jetzt passt es. Jetzt bin ich Impotent. Die richtigen Worte. Was anders haben wir nicht. Wer wohl als erster von einem "Bombenhagel" geschrieben hat. Egal. Derzeit verhageln ja sehr viele schlechte Nachrichten die Bilanz der hiesigen Regierung. Dabei ist die viel besser als ihr Ruf. Wenn wir aufhören zu sprechen, eben weil unsere Sprache endet, aus welchen Gründen auch immer, endet auch unsere Verbindung zur Welt. Du kannst Welt auch durch Freiheit ersetzen oder Demokratie. Aber in Russland sprechen sie noch. In Russland sind noch nicht alle wie totgeschwiegen oder sprechen nur noch im Flüsterton hinter vorgehaltener Hand, wie wir das zu tun pflegen seit Corona, wenn wir in die Armbeuge husten. Corona: Geschätzte 110.000 Personen sollen sich in Österreich mit Long-Covid Beschwerden herum quälen. Das sind ungefähr 1,4% aller Erkrankten. Der Zytokinsturm. Wie oft habe ich diesen Begriff aus der Medizin entliehen, wie ein Buch aus der städtischen Bücherei, während der Corona-Pandemie hier niedergeschrieben, als sich in der Furin-Spalte Dinge ereigneten wie heute an der Front bei Kupjansk. Diese Zeit wie ausgelöscht. ©️ Resilienz. 19.02.2023: Der Unbequeme geht. Er hat gemahnt, gewarnt, gefleht. Seine Auftritte machten meist schlechte Laune. Lothar Wieler hat sich an seinen Dienstherren Spahn und Lauterbach gerieben und am Ende wohl auch aufgerieben. Nun verlässt er das RKI. Quelle: tagesschau.de.

Also selbst ich, intellektuell eher mäßig, mir regelmäßig das Coronavirus-Update von NDR Info anhörte. Ein Podcast. Als die NDR Wissenschaftsredakteurinnen Korinna Hennig und Beke Schulmann alle zwei Wochen im Wechsel mit Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité, und mit Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt sprachen, die über neue Erkenntnisse zum Corona-Virus sprachen.

Der Dr. Christian Drosten. Während der Pandemie eines der bekanntesten Gesichter der Coronakrise. Im Interview mit dem "Guardian" sprach der Wissenschaftler von der Charité in Berlin über die negativen Folgen seiner öffentlichen Äußerungen: "Ich bekomme Morddrohungen, die ich an die Polizei weiterleite", sagte der 48-Jährige. Noch beunruhigender seien für ihn aber andere E-Mails, die von Leuten kämen, "die sagen, dass sie drei Kinder haben und sich Sorgen um die Zukunft machen", so Drosten. "Es ist nicht meine Schuld, aber das sind die, die mich nachts wachhalten." Laut Drosten verstehen viele Menschen in Deutschland nicht, warum die Geschäfte schließen mussten, obwohl die Krankenhäuser bis heute nicht überfordert sind. "Sie schauen nur auf das, was hier passiert, nicht auf die Situation in New York oder Spanien", sagte der Wissenschaftler, der immer wieder vor voreiligen Lockerungen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie und einer möglichen zweiten Welle warnt. "Für viele Deutsche bin ich der Bösewicht, der die Wirtschaft lähmt. Quelle: spiegel.de Ganz ohne Plus. Mit + wäre: »Ich würde mich tatsächlich gerne korrigieren« Beim Bäcker trägt er manchmal auch keine Maske mehr: Hier spricht Christian Drosten über den drohenden Coronaherbst, seine Fehler in der Pandemie – und erklärt, warum man sich nicht absichtlich infizieren sollte.

Die Resilienz. Morddrohungen gegen Maßnahmenbefürworter? Ungeimpfte als Sündenböcke? Alles wie weggefegt. Bis auf die FPÖ. Die macht heute noch Corona. Die Resilienz. Das ist die Pestilenz des Gewissens. Die ist mit der Gleichgültigkeit entfernt verwandt. Als selbst das Grauen "Schwarz" trug und auf einem abgezogenen Bett, auf einer Covid-Station, schrägt gegenüber, ein Mensch auf den Bauch gedreht, nur Stunden später...

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der schwarze Kastenwagen langsam wieder das Kirchengelände verlässt, rufen die in einer dichten Traube wartenden Trauernden «Nawalny!» und klatschen. Sie werfen die mitgebrachten Nelken und Rosen auf die wegfahrenden Autos. Sie stoßen die Absperrgitter um, die eben noch ein Dutzend vermummte Nationalgardisten in ihrer stahlblauen Camouflage-Uniform abgesichert haben. Trauer und Frust mischen sich, viele weinen. Sie sind mitunter seit dem Morgen angestanden und haben es doch nicht geschafft, in der Kirche am offenen Sarg von Alexei Nawalny Abschied zu nehmen.

Böse darüber sei er nicht, sagt ein jüngerer Mann, der aus der Provinz extra nach Moskau gereist ist und ab neun Uhr da war. «Ich habe das für mich gemacht. Ich hätte mich nicht als Mensch gefühlt, wenn ich nicht gekommen wäre», sagt er. Dann fügt er an: Nein, die Hoffnung sei mit Nawalny nicht gestorben. Wenn die Dinge in der Gesellschaft reif seien, könne es explosionsartig zu Veränderungen kommen.

Die Schlange derer, die um die Mittagszeit an der Kirche der Gottesmutter-Ikone «Lindere mein Leid» im Moskauer Stadtteil Marjino, lange Zeit Nawalnys Wohnort, Schlange standen, wuchs in kurzer Zeit so schnell an, dass sie bald einmal um das Kirchengelände und den daran anschließenden kleinen Park reichte – und dann auch darüber hinaus.

Die Trauernden entstammten allen Altersschichten, etwas, was Nawalnys Anhängerschaft immer ausgezeichnet hatte. Auch zahlreiche westliche Botschafter kamen, um ein Zeichen zu setzen. Abgesehen von den Eltern fehlte aber die engste Familie – Nawalnys Frau Julia, die Kinder Daria und Sachar, der Bruder Oleg. Sie können nicht nach Russland reisen.

Anmerkung: Herrlich, so ein schönes Deutsch. Die engste Familie fehlte. Russland verweigert der Ehefrau und den Kindern den Abschied von ihrem Ehemann und Vater. Aus Protest habe ich mir beim Einkaufen Nawalnys Telefonat mit seinem Mordkommando angehört in der "NZZ". «Hier ist Alexei Nawalny, ich wollte fragen, warum Sie mich töten wollten».

N.: Das heißt, die Kleider wurden behandelt. Damit ist alles okay, ja?

K.: Zumindest war alles clean, als wir sie zurückgegeben haben.

N.: Welches Kleidungsstück stand im Fokus? Welches Kleidungsstück birgt theoretisch das höchste Risiko?

K.: Na ja, die Unterhose. Im Leistenbereich.

N.: Der Leistenbereich der Unterhose.

K.: Na ja, im Schritt eben, am sogenannten Eingriff. An den Nähten.

N.: Okay, Moment. Das ist wichtig, Moment. Wer hat gesagt, dass die Unterhose am Eingriff behandelt werden soll? Makschakow?

K.: Ja.

N.: Erinnern Sie sich an die Farbe der Unterhose?

K.: Blau.

N.: Blaue Unterhose. – Und die Hose?

K.: Da bestand auch die Möglichkeit, dass an der Innenseite noch Rückstände waren. Da hätte noch was sein können, deshalb haben wir die auch gereinigt . . . damit auch da keine Spuren mehr sind.

N.: Was glauben Sie, wie die Deutschen das letztlich entdeckt haben?

N.: Ja, ja. Ich mache mir nur Notizen. Wollen Sie noch etwas hinzufügen? Was halten Sie noch für wichtig? Was sollte noch in meinen Bericht?

K.: Nichts. Ich denke, ich habe Ihnen alle Informationen gegeben. Zu viele vielleicht. Ehrlich gesagt bin ich geschockt von diesen Fragen. Sie verstehen schon, diese ganze Situation jetzt . . .

Nawalny lacht stumm.

N.: Wir sind alle geschockt. Können Sie sich vorstellen, wie geschockt ich bin?

K.: Ja.

N.: Gut, alles klar . . .

K.: Alles klar.

N.: Machen Sie’s gut.

Nach diesem Telefonat schien Nawalny den entscheidenden Beweis zu haben. Aber wo war die Behörde, die in seinem Fall ermitteln wollte? Glaubte er, dass seine Enthüllung zu einem Volksaufstand führen würde? Vielleicht hoffte er es, er träumte von der russischen Präsidentschaft. Sprach immer wieder davon, was er ändern würde, käme er an die Macht. Instinktiv schien er aber zu ahnen, dass es mit ihm kein gutes Ende nehmen würde. «Jetzt bringen sie mich sicher um», sagte Nawalny nach seinem Telefongespräch mit dem Chemiker Kudrjawzew. Trotzdem kehrte er zurück nach Russland. Fast wie in einer griechischen Tragödie, dem Schicksal entgegen, da es ohnehin nicht in den eigenen Händen liegt.

N.: Erinnern Sie sich an die Farbe der Unterhose?

K.: Blau.

N.: Blaue Unterhose. – Und die Hose?

Völlig bekloppt. Dachte ich mir beim Hofer, als ich nach einem Packerl Salat griff. Völlig bekloppt, sich so einen Artikel beim Einkaufen anzuhören. Die blaue Unterhose. Aber am Abend wurde es noch eine Spur bekloppter. In der Kulturzeit/3sat.de wurde Nora Krug "Kriegstagebücher" vorgestellt: Krieg, dargestellt durch die Banalität des Alltags, in undramatischen persönlichen Momenten. In einer Szene im Buch geht der Russe einkaufen in einem Baumarkt, weil sein Wasserhahn in Sank Petersburg tropft und repariert werden muss. Der steht dann nur so da und sieht wie die ganzen Leute im Baumarkt Baumarkt-Zeugs kaufen um ihre Wohnungen in Schuss zu halten oder zu reparieren. Der denkt dann darüber nach wie schrecklich das ist, das die selben Menschen im Grunde die Wohnungen und Häuser der Ukrainer:innen zerstören. Das Gleichzeitige im Ungleichzeitigen. Wie ein Brandbeschleuniger fürs inwendige Grauen. Im Mittelgang sah ich dann tatsächlich zwei blaue Unterhosen. 95% Baumwolle.

Die Nawalnys. Eventuell hätten sie einst noch gelacht, wenn man sie als "Russlands schreckliche Familie" bezeichnet hätte. Das Schreckliche an ihnen war ja das sie genau das nicht wahren.

Heute steht sogar Bruder Oleg auf der russischen Fahndungsliste. Wahrscheinlich sind die russischen Killer eh schon auf dem Weg. Die kommen gerne in einem neutralen Staat unter wie z.B. in Österreich, wo die Abgeordneten der FPÖ einst geschlossen den Parlamentssaal verließen, weil der ukrainische Präsident Selenskij eine virtuelle Rede hielt. Die protestierten so gegen die Rede und stellten Tafeln mit den Aufschriften “Platz für Frieden” und “Platz für Neutralität” auf, bevor sie der Demokratie den Rücken zudrehten.

Auch bei der SPÖ waren während der Rede zahlreiche Plätze leer geblieben. Fast die Hälfte der SPÖ-Abgeordneten fehlten. Laut Neos-Generalsekretär Douglas Hoyos sollen nur 18 von 40 Abgeordneten der SPÖ anwesend gewesen sein. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, die auch außenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, blieb der Plenarsitzung fern, weil diese erkrankt sei, wie die SPÖ in einem Tweet wissen ließ. Und warum nahmen zahlreiche andere rote Mandatarinnen und Mandatare nicht an der Veranstaltung teil? Na die hatten alle Arzttermine. Ein/e Abgeordnete soll einen Termin gehabt haben für permanente Haarentfernung. Dieser Termin ließ sich angeblich nicht verschieben. Aber das könnte auch nur ein Gerücht sein. Egal. Der Spiegel hat in der Titelgeschichte Jan Marsalek enttarnt. Moskaus Spion bei Wirecard – das Doppelleben des Jan Marsalek.

Ermittler ordnen Marsalek und zwei Ex-Beamte des aufgelösten Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) einer „nachrichtendienstlichen Zelle“ zu, die Personen „im Interesse der Russischen Föderation“ ausspähte, werden Ermittlungsunterlagen zitiert. Die Ex-BVT-Mitarbeiter sollen auch den Zündstoff für die BVT-Razzia unter Ex-Innenminister Herbert Kickl geliefert haben. Beide bestreiten die Vorwürfe, Informationen des Verfassungsschutzes verkauft zu haben. Auch in der nunmehrigen Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) arbeiten noch Agenten, die eng mit Marsalek zusammenarbeiteten, so „Der Spiegel“. Quelle: Die "Presse". Österreich - du Russland höriges Pack. Bringst nur noch politische Blender/Gauner/Spione und Pleitiers hervor. Österreich. Wo sind nur deine Frauen.

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Julija Nawalnaja würden das Regime umgehend verhaften und ins härteste Frauenlager Russlands stecken. Statt "Polarwolf", wie bei ihren gekillten Ehemann, halt ins Lager "Polarwölfin". Die beiden Kinder Daria und Sachar sind allerdings schon zu alt fürs Kinderheim. Warum eine junge Russin wegen einer Zeichnung ins Kinderheim muss. In Russland malte eine Schülerin ein »unpatriotisches Bild« gegen den Krieg. Ihr Vater bekam Probleme mit den Behörden. Nun sitzt das Mädchen im Heim – und dem Alleinerziehenden droht Gefängnis. Die Frau auf Maschas Bild scheint mit der bloßen Hand Raketen abzuwehren, die aus Richtung Russland auf sie fliegen. Auf eine russische Flagge schrieb das Mädchen »Nein zum Krieg« und auf eine ukrainische Flagge: »Ruhm der Ukraine«. Maschas Lehrerin meldete die Zeichnung der Schulleiterin. So berichtet es der Vater laut der russischen Menschenrechtsorganisation OWD-Info. Die Schule rief demnach nicht etwa den alleinerziehenden Vater des Mädchens an, sondern bestellte gleich die Polizei in die Mittelschule Nummer 9. So begann eine Odyssee von Verhören, Durchsuchungen und Anklagen, die Mascha vor wenigen Tagen in ein Heim für Kinder in Krisensituationen brachte. Ihr Vater, der 54 Jahre alte Alexey Moskaljow, muss möglicherweise für bis zu drei Jahre ins Gefängnis. Quelle: spiegel.de +. Aber das war schon vor einem Jahr.

Nur 22 Stunden alt:
Im Nachrichtenkanal für Kinder
„Was ist bei euch schiefgelaufen?“

Die Taurus-Debatte ist auch im Kinderfernsehen angekommen. Ein satirischer Beitrag der Kindernachrichten-Sendung „Logo“ des ZDF kommt aber nicht gut an. Darin sprechen Raketentypen miteinander. Die Zuschauer reagieren größtenteils entsetzt. Das ZDF hat diese Entscheidung nun zum Anlass genommen, um sich im Rahmen seiner Kindernachrichten „Logo“ satirisch damit auseinanderzusetzen. Das Video mit dem Titel „Kein Taurus für die Ukraine“ wurde auf dem Youtube-Kanal der Sendung gepostet.

Darin werden dem Taurus und den Marschflugkörpern der verwandten britischen „Storm Shadow“ und der französischen Scalp jeweils ein Gesicht und eine Stimme verpasst. Die Raketen „unterhalten“ sich miteinander.

Das Video wirkt befremdlich, vor allem in einem Kindernachrichten-Kanal. Denn es geht in der Sache um eine ernste politische Entscheidung, die viele Menschen sehr bewegt. Nämlich die Frage, wie sich Deutschland aus einer direkten Beteiligung an dem Krieg heraushalten und trotzdem die Ukraine unterstützen kann.

Die Logo-Redaktion hat darauf schon geantwortet und meint: „Hallo! Das Video kommt von unserem un-logo!-Kanal bei TikTok, dabei handelt es sich um ein humoristisches Format, das aktuelle Themen aufgreift und bewusst überspitzt darstellt. Es ist klar erkennbar, dass es sich hier um Comedy handelt, zu deren Stilmitteln etwa Überspitzung und Ironie gehören.“ Quellen: focus.de/Der S.

Der hat mir das mit den Kinderraketen gesimst und war entsetzt. Ich hingegen bin von den vielen Medienkonsum über den einen Krieg und den anderen Krieg, wo eh nur in die Beine geschossen wird als Reaktion auf das Massaker der Hamas & Friends vom 7/10, schon so abgestumpft, dass ich im ersten Anlauf nicht verstand worauf der S. eigentlich hinauswollte. Ich dachte Satire. Wegen der knausrigen Deutschen. Aber so knausrig sind die gar nicht. Knausrig sind die Franzosen. ©️ Der Maulheld Macron. Dem seine Lieblingsstadt ist Marseille. Zum neuen Paradox der Stadt gehört: Noch nie war Marseille so sauber und herausgeputzt – und so gefährlich. 2023 starben hier 49 Menschen im Krieg miteinander konkurrierender Drogenbanden. Und sowohl Täter als auch Opfer sind so jung wie nie zuvor.

»Ich gehe keinen Abend ins Bett, ohne zu kontrollieren, ob hinten im Kofferraum die Tasche für die Beileidsbesuche liegt«, sagt Amine Kessaci, 20 Jahre alt. Manchmal sei er selbst erschrocken, wie sehr die Morde Teil seines Alltags geworden seien. Kessaci ist in einem der »quartiers nord« groß geworden und Gründer eines Vereins, der sich um die Angehörigen der Opfer in diesem nicht enden wollenden Drogenkrieg kümmert. Er trägt ein weißes Poloshirt zur weißen Hose, unter dem Arm die Kopie einer Gucci-Tasche. Es ist 8.30 Uhr am Morgen, Kessaci legt seine Verabredungen immer so früh, danach muss er zur Uni. Seit einem Jahr studiert er Jura, »auch weil ich das Glück hatte, dass meine Eltern mich auf Schulen jenseits der ›quartiers nord‹ geschickt haben«. Quelle: Spiegel Nr.09/2024.

Der S. dachte aber ans Kinderfernsehen. Es gibt noch Menschen, die ihre pazifistische Befindlichkeit, Naivität spottet der Wortmacher, noch nicht zu Grabe getragen haben.

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Das Begräbnis von Alexei Nawalny. Das Aufgebot an Sicherheitskräften soll so riesig gewesen sein wie bei einem G20-Treffen. Polizisten und Sondereinheiten standen da, als gelte es, eine Terrorgefahr abzuwenden. Rund um die Kirche wurde das mobile Internet praktisch zum Stillstand gebracht. Statt wieder mal eine kritische Stimme um die Ecke.

Und die Angst sitzt mittlerweile tief. Walentina, eine 75-jährige energische Frau, die mit ihrer Freundin gekommen ist, ist darüber selbst entsetzt. «Wie kann es sein, dass ich mich davor fürchte, mit Blumen in der Metro gesehen zu werden? Ich habe nur Kerzen mitgenommen», sagt sie entschuldigend. Sicherheitshalber sei sie schon eine U-Bahn-Station früher ausgestiegen, um die Lage zu beobachten. Ihre Bekannten wagten es nicht einmal, den Namen Nawalnys in den Mund zu nehmen, so sehr seien sie eingeschüchtert.

Am Friedhof sind es nochmals Tausende, die am Grab Blumen niederlegen wollen. Sie drängen sich auf dem engen Weg, sie steigen über dreckige Schneeberge und stapfen durch Schneematsch. Als Nawalnys Eltern langsam, Arm in Arm, zum Auto gehen, ruft die Menge einfach: «Danke!»

Das die öffentliche Teilnahme am Begräbnis von den russischen Sicherheitsbehörden behinderte wurde im ganzen Land, kann man sich eh denken. Selbst das spontane öffentliche Trauern um Nawalny an den Denkmälern für die Opfer politischer Repression oder improvisiert an zufälligen Orten im ganzen Land sahen die Behörden offenkundig als eine Art Sabotage am Staat.

Also so ein würdevolles Begräbnis werden die drei toten Frauen aus dem Studio 126a in der Engerthstraße wohl nicht bekommen, dachte ich mir. Aber das wollte ich eigentlich gar nicht denken. Aber wie sagt man. Ich nehme Anteil. Das kann man sich nicht immer aussuchen wie man Anteil nimmt. In Wien muss es ja einige Männer geben die Sex hatten mit diesen drei Frauen. Denken die jetzt an die? Auch öffentlich. Oder machen die einen auf kleinstbürgerliche Matrix?

Die trotz staatlicher Repression große Anteilnahme am Tod Nawalnys und die Tausende, die am Freitag auch bei Einbruch der Dunkelheit noch zum Friedhof strömten, dürften den Kreml überrascht haben. Es ist das einzige derzeit mögliche Zeichen von Widerstandsgeist einer Zivilgesellschaft, die längst nicht so konsolidiert hinter dem Regime steht, wie das Putin und seine Propagandisten gerne behaupten. Die Mehrheit mag Nawalnys Tod gegenüber gleichgültig sein oder ihren Hass sogar über seinen Tod hinaus pflegen. Am Freitag zeigte das «andere Russland», dass es noch nicht ganz marginalisiert ist. Das ist im Innern und nach außen in für viele düsterer Zeit wichtig zu wissen. Quelle: Eben die "NZZ".

Noch erheben einige Russ:innen ihre Stimme. Noch ist Russland nicht völlig in die Finsternis abgetaucht wie ich dann beim Fußball. Allerdings noch bevor ich mich vor die Glotze setzte dachte ich mir. Begräbnis Alexei Nawalny - Schalke 04. Da war doch sehr lange was mit Gazprom als Sponsor. Oh, oh, dachte ich mir. Das könnte heute nach hinten losgehen. Ist Ex-Zocker-Denke. Die ist voll Aberglauben und versteckter Zeichen. Allerdings erst nach einer Wette. Und genau so kam es auch. St.Pauli spielte auf Schalke richtig scheiße. Früh im Spiel hatten die Kietzkicker auch noch der Eric Smith verletzt verloren. Der ist der Taktgeber im Spiel von St.Pauli im defensiven Mittelfeld. Nicht zu ersetzen. St.Pauli spielte nicht wie ein Tabellenführer. Ist typischer Fußballsprech. Da kam ich nix für. Schalke macht das aber auch gut. Aber wir wollen uns hier nicht in taktischen Details verlieren. Na ja, dachte ich mir. Solange die Hertha gegen Kiel 2:0 führt, die hinter Pauli 2ter sind in der Tabelle, wiegt die Niederlage nicht ganz so schwer. Aber Kiel glich nach 90+8 Minuten aus. Genaugenommen mit dem letzten Schuss. In der 80. Minute führte die Hertha noch 2:0.

So, dachte ich mir. Das passt jetzt. Eventuell kommt heute noch einer zum Drüberstreuen dazu. Sagen wir eine Nachtbergung aus dem Aufzug. Sagen wir vier Bsoffene, eh divers, die alle gleichzeitig in ihrem Rausch in den Aufzug einsteigen, und dann stecken bleiben kurz vor dem 4.Stock, weil der Lift nur zwei erwachsene Personen schafft, die nicht zu blad sein dürfen. Hätte man einst gesagt. Heute sagt man eher bodydynamisch oder bodypositiv. Laut meinem Co-Piloten von Bing fällt so eine Person dann in die Kategorie "adipös". Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jeder Mensch einzigartig ist und Würde und Respekt verdient, unabhängig von seiner Körperform oder -größe.

Sicherlich. Vier Bsoffene im Aufzug. Und die Uhr zeigt 04:52. Das wäre heute das Tüpfchen auf dem berüchtigten I dachte ich mir nach der Pleite. Da bin ich bis Unterkante Oberlippe voll mit Tabs. Um 04:53 läutete mein Telefon in echt. Ich reagierte nicht und blieb liegen. Da hat sicherlich wer danebengegriffen beim Wählen dachte ich mir halb im Schlaf. Aber dann hörte ich den Aufzugalarm. Den Ton kann man mit durchdringend beschreiben. Also stand ich auf. Pflichtbewusst. Brutal wie ich im Arsch war. Eben bis Unterkante Oberlippe voll mit Neuroleptika/Schlaftabs - eh nur ein halbes Zoldem - und CDB-Kapseln. Funktionieren bei mir. Auch ohne eindeutiger Studienlage. Die sind auch ganz gut gegen Entzündungen. Ich hatte da eine im rechten Ellenbogen. Ist weg.

Wie ich weggetreten war. Brutal. Inzwischen war im Aufzug Panik ausgebrochen. Es wurde wie bekloppt gegen die Innentür des Aufzug gehämmert. Scheiße, dachte ich mir mir. Ist seid doch nicht im Krieg. Hier ist doch nicht Kiew oder Gaza. Also schleppte ich mich durchs Stiegenhaus. Sicher war ich mir nicht ob mein Kreislauf das packen würde. Statt Notbefreiung, total schlecht für die Innentür, ließ ich den Aufzug einfach wieder nach unten fahren und vier Personen wieder aussteigen. Zwei Männer/zwei Frauen - auf den ersten Blick. Alle vier ziemlich jung. Alles in bester Stimmung, also noch bsoffen. Einer der beiden Männer mit einem roten Vollbart war ein Bär von einem Kerl. Die hatten sich zu viert in diese mickrige Kabine gezwängt. Brutal. Ölsardinen haben mehr Platz in der Konserve. So sind wir Menschen halt. Auch ohne Schnaps. Aufzug ist Aufzug. Der soll uns alle raufziehen. Dafür ist der doch da. Scheiße ist da eng im Aufzug. So nah sind wir und schon lange nicht mehr gekommen. ©️ Schmähführend.

Wir machten dann noch kurz Smalltalk. Ich irgendwie den Oberlehrer. Ihr hättet doch checken müssen dass dieser Aufzug viel schmal bemessen ist für vier Personen ärgerte ich mich. Aber das ist der Wohlstand. Auf die Idee dass es zu eng sein könnte im Aufzug für vier kommt in der Regel niemand. Egal welches Soziotop. Ich sagte zu dem einem Mann der Deutsch sprach noch, dass des mit dem wie bekloppt gegen die Innentür hämmern keine so gute Idee war. Die wird schnell kaputt und die können dann die Eigentümer blechen. Immerhin hatten sie zuvor auch die Leitstelle verständigt. Aber die soll nur sehr schlecht zu verstehen gewesen sein. Egal. Der Bär von Kerl bedankte sich mit Handschlag bei mir. Die Frauen bekam ich nur kurz zu Gesicht. Die waren ganz blass. Wie Party guckten die beiden nicht. Der eine wollte dann noch weiter plappern. Aber ich bog wieder richtig Wohnung ab und schleppte mit dann zurück ins Bett. Total im Arsch körperlich. Es gibt Momente. Ich sag's ihnen. Bevor ich dann mehr halluzinierend als tief schlafend wegknickte dachte ich mir noch. Scheiß Gazprom.

Ende.

Fazit: Der Kerl, der wie ein Bär aussieht, ist im Übrigen Russe. Nur a Schmäh. Ich weiß es nicht. Wir sprachen Englisch. Aber statt "Elevator" sagte ich Lift.

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