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Dienstag, 13. September 2016
Auf der Flucht vor der österreichischen
Gemütlichkeit
der imperialist, 21:34h
„…….und wenn ich an die ex-einviertelhausbesitzerin und ihren happschi denk: beide weichgesoffen, medikamentenabhängig, seit jahren in psychiatrischer behandlung, aber: nicht entmündigt. was zählen solche stimmen, und wieso dürfen solche menschen denn überhaupt wählen?“
Diesen Textausschnitt habe ich aus einem Blog von Blogger.de geklaut. Aus einem österreichischen Blog möchte ich betonen
. Immer wieder aufs Neue versuche ich ihnen, vielleicht auch mir, ziemlich verzweifelt zu erklären, warum ich vor der schlampigen Gemütlichkeit, die man uns Österreichern gerne umhängt wie einen Heiligenschein, seit vielen Jahren auf der Flucht bin
. Diese Flucht ist ja mein Lebensthema. Das mit der österreichischen Gemütlichkeit, der man gerne ein freundliches Wesen unterstellt, ist ja ein übles Klischee. Unsere Gemütlichkeit, so wir überhaupt eine haben, hat ja was zu tiefst Militantes, Schweres und Strenges, und ist an unnachsichtige Normen gebunden, die das kleinstbürgerliche Österreich immer wieder aufs Neue unter sich ausmacht, ohne dass sich die Grenzen dieser Normen auch nur um einen Millimeter verschieben
. Wenn sich Normen verschieben dann nur weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte diese Verschiebunen gewissermaßen diktiert. Von innen kommt da nix. Als gescheiterte Existenz
, genetisch nervengeschwächt, trotzdem vom kleinstbürgerlichen Goadfather aufgefangen, in den zerfransten Rand der Idylle verbannt und an den Titten des Sozialstaates nuckelnd, kann man in Österreich im Grunde nicht reüssieren. Zumindest nicht als Mensch. Überleben natürlich das läuft, aber sobald es ums erleben geht wird es zappen duster. Mit so einem Menschen will der kleinstbürgerliche Österreicher nix zu tun haben
. Bei einem Menschen der schon Montag Klappstuhl macht, geht dem Österreicher die Galle über. Die erleben so einen Menschen wie mich als schlimmen Affront und unerträgliche Zumutung. Was anderes lässt das österreichische Gemüt, das immer nur ein kleinstbürgerliches Gemüt sein kann, einfach nicht zu. Warum immer nur kleinstbürgerlich? Den Adel haben wir nach dem Zusammenbruch der Monarchie aus dem Land geschmissen, in der Zwischenkriegszeit haben sich katholische Klein und Herrenbauern und gottlose Proletarier gegenseitig die Schädel eingeschlagen und unter den Nazis haben wir das intellektuelle jüdische Großbürgertum umgebracht oder vertrieben. Dieser brain drain hält ja bis heute an. Talent verlässt noch heute scharenweise das Land. Die reißen natürlich intellektuelle Löcher die wie dann mit deutschen Nummerus Clausus Flüchtlingen auffüllen. In der Breite, ich betone in der Breite, sind wir die Nachkommen schäbiger Mitläufer, bösartiger Denunzianten, haltloser Zynikern, gekonnter Geschichtsfälscher, taktloser Heuchlern und notorischer Lügner.
Doch ist so. Das die FPÖ in Umfragen bei 35% liegt hat ja schon seinen festen und größenwahnsinnigen Untergrund. Aber wirklich fürchten muss man sich als gescheiterte Existenz vor allem vor den Reaktionären im liberalen Trachtengewand. Die machen andauernd hinten herum
. Die Errungenschaften der französischen Revolution haben in unseren Volksgekörpere
kaum epigenetische Spuren hinterlassen. Die Freiheit, der Gleichheit, die uns alle in Brüderlichkeit vereint, haben die Habsburger einkassiert und gekillt. Heute verkaufen wir das Scheitern einer bürgerlichen Revolution als Attraktion an obrigkeitshöhrige Touristen aus Asien. Die Aufklärung als beherrschendes Prinzip hat sich bei uns nie wirklich durchgesetzt. Der österreichische Humanismus, der von der Achtung der Würde des Menschen geprägt sein sollte, ist hier immer an gewisse Bedingungen geknüpft. Siehe oben. Ein Wahlrecht muss man sich erst einmal verdient haben. Das steht so sogar im bürgerlichen Recht, das man im Allgemeinen auf das ordnungsgemäße Verhalten der Menschen vertrauen sollte. Nur was ordnungsgemäß ist macht das kleinstbürgerliche Österreich wie schon gesagt immer unter sich aus. In der Regel brauchen die kan Richter
. In seiner durchaus berechtigen Angst von anderen österreichischen Kleinstbürgern gerichtet zu werden, richtet der kleinstbürgerliche Österreicher im vorauseilenden Gehorsam, notgedrungen selbst. Natürlich erbarmungslos, immer nach oben hin kuschend und nach unten hin tretend. Als gescheiterter Mensch wird man in Österreich von allen Seiten bedroht, bedrängt, verachtet, gemieden und letztendlich zur Flucht gezwungen
. Familie, Dach, Donauinsel an der falschen Stelle, in Blogs usw
. Seit vielen Jahren bin ich nur noch am Flitzen
. Nur weiß ich nicht wohin außer immer tiefer hinein in die Isolation. Mir geht es da wie denn Türken in diesem Land. Unter bestimmten Umständen wäre ich durchaus bereit das Land der Gemütlichen zu verlassen.
Denn zwischen den oben beschriebenen Personen und mir gibt es ja keinen großen Unterschied. Ich bin Semi-Wohnungseigentümer, an den Rand des Zerfalls gesoffen und in den Wahn gelebt, medikamentenabhängig, und seit Jahren in psychiatrischer Behandlung, aber nicht entmündigt.
ich weiß. Blöde, nein beinahe kindlich naiv habe ich mir eingebildet, ich mach ich es wie die Schmetterlinge. Genau wie der Lungenenzian-Ameisenbläuling. Wenn der ausreichend am Enzian geknabbert hat, habe ich gelesen, lässt der sich zu Boden plumpsen und von Knotenameisen adoptieren. Dafür ahmt der Enzian-Falter den Körpergeruch der Ameisen nach. Die Ameisen lassen sich täuschen, schleppen die Bläulingsraube in ihr Nest und füttern den Balg, bis der sich verpuppt und als schöner Falter den Ameisenstaat verlässt. Genau so wollte ich das auf Blogger.de angehen. Als gescheiterte Existenz beginne ich da ein Blog, und so nach und nach verwandle ich mich schreibend und durch ihre Klicks in einen ansehnlichen Kleinstkünstler, auch um mein Wahlrecht nicht zu verwirken
.
Fazit: Ich möchte mich noch einmal aufrichtig beim kleinstbügerlichen Österreich entschuldigen das ich es nicht besser hin bekomme
.
Signiert:
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Diesen Textausschnitt habe ich aus einem Blog von Blogger.de geklaut. Aus einem österreichischen Blog möchte ich betonen
. In seiner durchaus berechtigen Angst von anderen österreichischen Kleinstbürgern gerichtet zu werden, richtet der kleinstbürgerliche Österreicher im vorauseilenden Gehorsam, notgedrungen selbst. Natürlich erbarmungslos, immer nach oben hin kuschend und nach unten hin tretend. Als gescheiterter Mensch wird man in Österreich von allen Seiten bedroht, bedrängt, verachtet, gemieden und letztendlich zur Flucht gezwungenDenn zwischen den oben beschriebenen Personen und mir gibt es ja keinen großen Unterschied. Ich bin Semi-Wohnungseigentümer, an den Rand des Zerfalls gesoffen und in den Wahn gelebt, medikamentenabhängig, und seit Jahren in psychiatrischer Behandlung, aber nicht entmündigt.
Fazit: Ich möchte mich noch einmal aufrichtig beim kleinstbügerlichen Österreich entschuldigen das ich es nicht besser hin bekomme
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Montag, 12. September 2016
Die Sau von der Donauinsel
der imperialist, 21:06h
Um Österreich etwas aus der „hahaha das gibt es ja nicht, so eine Bananenrepublik
“ Schusslinie zu nehmen, versuch ich sie von dem institutionalisierten Scheitern in Rot-Weiß-Rot mit etwas ganz Banalen wie dem Entleeren von Blasen abzulenken. Sie wissen nicht wovon ich rede. Weil die Kuverts in die man die Briefwahlzettel steckt bevor man die wieder retourniert nicht richtig kleben, muss die „Hofburg-Stichwahl-Wiederholung“, wegen leichtfertigem Umgang mit Briefwahlstimmen, vom 2. Oktober, auf den 4. Dezember verschoben werden.
Schon 2016. Der österr. Innenminister Sobotka soll gesagt haben, das der deutsche Kleber der nicht hielt was er versprach, die Schuld für das Debakel übernommen haben soll. 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Euro, pathologischer Exportüberschuss, "Wir schaffen das". So ein Kleber passt da doch hervorragend ins deutsche Portfolio
finde sie nicht. Staatsversagen scheint ja derzeit in den westlichen Demokratien ziemlich on Vogue zu sein. In Frankreich, sagte der Radiosprecher, wird beinahe jeden Tag ein Terroranschlag verhindert. Auf Näheres möchte der französische Premierminister Manuel Valls aber nicht eingehen. Aber er geht davon aus dass weiterhin Unschuldige auf französischen Boden sterben werden. Da wäre es doch fast schon gescheiter der Mann sagt nix mehr. Ein Staat der freimütig verkündet dass er seine Bürger nicht schützen kann, muss an sich als gescheitert betrachtet werden. Anstatt auf der Donauinsel schön artig die paar Meter zum WC zu gehen und mich standesgemäß in einem dafür vorgesehen und mit entsprechender Gerätschaft ausgestatten Gebäude zu erleichtern
, habe ich einfach in die Büsche gepisst. Um bei der Wahrheit zu bleiben. Ich bin kein Ersttäter.
Doch bevor sie mein unflätiges Benehmen voreilig tadeln und den Stab über mich brechen, muss ich etwas weiter ausholen, damit meine Ausrede auch eine gewisse Qualität hat und sie meine Beweggründe etwas besser verstehen. Das ich einfach in die Büsche mache und so dazu beitrage das der Naherholungsraum Donauinsel in ein stinkendes Urinal verwandelt wird, hat nix mit schlechter Kinderstube oder fehlenden Manieren an sich zu tun
. Mir geht es dabei einzig um einen politischen Protest. Ich will mit meinem Handeln nur aufzuzeigen wie sinnlos bewusster Umweltschutz und das ganze Zeugs mit der Ökologie, C02 Bilanz und dem nachhaltigen Umgang mit fossilen und nachwachsenden Rohstoffen ist, wenn sich nur ein verschwindend kleiner Teil der Menschheit dazu verpflichtet fühlt. Ich hab gelesen beim Artensterben ist es ja so das es Super-Arten gibt. Stirbt so eine Superart führt das zu einem fürchterlichen Arten-Gemetzel. Die fallen dann wie Domino-Steine. Nur weiß man zu wenig wer da jetzt der Superstar unter den Arten ist, die wir auf gar keinen Fall killen dürfen. Beim Weltpolitik-Domino zwischen den einsteigen Blockmächten war das ja viel einfacher zu eruieren. Da sagte man einfach dieser Stein sagen wir Vietnam, nee der darf nicht fallen, weshalb man ein paar Bomben warf wie einen glühenden Teppich, und alles wurde ganz anders anders. Doch Bienen. Bienen sind so ein Superstar unter den Arten.
.
Ein Beispiel: Letzens im Auslandsreport ging es wieder mal um China. Fragte der ORF-China-Korrespondent den Chefe Chinas größten Autobauers, wie die Chinesen es denn so mit der Umwelt halten, wenn sich immer mehr Chinesen dick motorisieren und riesen Karren chauffieren. Die Luft in Chinas Großstädten ist ja jetzt schon ungefähr so gesund wie in einem illegalen Kohlebergwerk in der der Ukraine, das man nur auf den Knien rutschend betreten kann
. Och ja, antwortete der Chefe im gestochenen Englisch das er wahrscheinlich von einer amerikanischen Elite-Uni hat, mit einem nachsichtigen Lächeln, das jeden Einwand gleich mal mittels Container ins Ausland verschifft, Chinesen lieben es nun mal große Autos zu fahren
. Gegen diese Tugend ist kein Kraut gewachsen. Große Autos gehören einfach zu China wie das Scheitern zum Schizophrenisten
. China ist auf dem Weg zu einer imperialen Macht nicht mehr aufzuhalten. Das zeigt sich nun mal auch am nationalen Fuhrpark. Und nicht nur am nationalen Fuhrpark. Auch an den Quartalszahlen deutscher/europäischer Autobauer zeigt sich das, genauso wie in der Auto-Zuliefererindustrie Österreichs/Europas und der übrige Welt, oder in den Bilanzen europäischer Stahlerzeuger, die derzeit bei vielen tief rot sind, weil die Chinesen 430 Millionen Tonnen Stahl zu viel auf Halde haben. 430 Millionen Tonnen Stahl zu viel. Nicht schlecht Herr Specht
. Das entspricht 50% der weltweiten Stahlnachfrage ohne China. Diese Chinesen sind auch nicht blöde. Lagern mögliche soziale Konflikte/Unruhen, wenn die Tausende Stahlarbeiten auf die Straße setzen müssten, einfach nach good old Europe aus und wenn ich die Parterre-Chinesen darauf anspreche wissen die natürlich von nix
. Muss ich mich mal vor Ort schlau machen, wo mir was weh tun muss, damit ich dort Linderung erfahre. Sogar bei den Paraolympics zeigt sich das China nicht zu stoppen ist. Im Rollstuhltennis gewann der Chinese Dong Shunjiang gegen den Österreicher Landmann Nico glatt 6:0, 6:3
.
Das China in allem lieber klotzt als kleckert hat unter Umständen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, mit der schlimmsten Hungernot der chinesischen Geschichte zu tun. Während Mao Tse-tungs angeordneten Großen Sprungs nach vorn, so zwischen 1959-1962, wurde ja die Landwirtschaft zwangskollektiviert, woraufhin die Ernteerträge wegen miserabler Durchführung dieses Großen Sprungs und weiterer Unpässlichkeiten die man eh im Netz nachlesen kann, drastisch zurückgingen und grob geschätzt 40 Millionen Chinesen nicht weit genug sprangen. Der Mao machte inzwischen den hier
. Ganz genaue Zahlen gibt es nicht oder die werden unter Verschluss gehalten. Vielleicht haben die Chinesen auch nicht ganz so penibel buchgeführt wie andere Nationen wenn es um nationale Amokläufe ging. Trotzdem brannte sich diese nationale Tragödie tief in das kollektive Bewusstsein der Chinesen ein. Ob sich wirklich so zugetragen hat weiß ich natürlich nicht. Ich werde mal die Masseurinnen fragen was die von dieser Arbeits und Freizeithypothese halten. Um eine weitere Tragödie dieser Art zukünftig zu verhindern, wurde in China auch die Ein-Kind-Politik eingeführt, bösen Zungen behaupten 1 ½ Kinder-Politik, die wiederum eine bedeutende Ursache für den ökonomischen Aufstieg Chinas ist. Wächst das BIP über einen längeren Zeitraum wesentlich schneller als die Bevölkerung, steigt in der Regel auch der Wohlstand. China ist heute der weltgrößte Verbraucher von Getreide, Fleisch, Kohle, Energie, sowie der größte Markt für und der größte Hersteller von Automobilen. Der Größte C02 Emittent ist China sowieso. Das wird auch eine zeitlang so bleiben. Weil die Bevölkerung Chinas trotz Ein-Kind-Politik noch immer wächst, und bis 2030 auf gut 1,5 Mrd. Menschen anwachsen wird, bringt es jetzt auch nur sehr bedingt etwas, wenn sie hier in Europa eine persönliche C02 Ausstoß Tabelle führen und ihren ökologischen Fußabdruck so klein werden lassen wie die Möglichkeiten des Schizophrenisten, aus der Falle in der mein Leben steckt wieder heraus zu kommen
. Auch wenn sie nur noch zwei Mal in der Woche einen Fleischberg mittels Verdauungstrakt abbauen, folgsam auf das Auto verzichten und dem großen Glück von öffentlichen Verkehrsmittel fröhnen, oder gleich ganz aufs
nee
umsatteln und einen auf old school Chinese machen. Zu viel mehr als ein paar kosemetische Verschönerungen in der weltweiten CO2 Bilanz wird ihr Handeln nicht führen, was aber durchaus löblich ist. Ich wil sie doch nicht entmutigen. Ich bastle hier nur an einer Ausrede. Ändert sich in der Redewendung
das ein Sack Reis oder ein Fahrrad in China umfällt nur die Länderbezeichnung. Inhaltlich bleibt alles wie gehabt. Die Inder sind auch ganz heiß auf Autos oder einen ökologischen Fußabdruck mindestens 2-3 Schuhnummern größer. Heute stand in der Zeitung das Indien eine historische Steuerreform auf den Weg gebracht hat. Der indische Präsident, Pranab Mukherjee, hat mit seiner Unterschrift einen Gesetzesentwurf für eine landesweit einheitliche Steuer auf Waren und Dienstleistungen abgesegnet. Für Indien ist das ein historischer Durchbruch. Die neue Mehrwertsteuer soll ein undurchschaubares Dickicht aus Zöllen, Steuern und Transportabgaben ablösen, die bisher jedes der 29 Bundesländer eigenmächtig festlegte. Egal ob wir TIPP oder Ceta ablehnen. Der Weltökonomie ist des ziemlich egal
.
Zurück von den globalen Weltzusammenhängen zu den ziemlich lokalen auf der Donauinsel. Wir haben ja derzeit einen wunderschönen Spätsommer in Wien. Das schöne Wetter treibt ja ja nicht nur Leute wie mich mit Klappstuhl auf die Insel, sondern auch zahlreiche HundehalterInnen. In Wien gibt es um die 62 000 gemeldeten Hunde und sicherlich auch ein paar Illegeale. Hunde haben nur mal ihre Bedürfnisse wie Auslauf. Ich habe die Beobachtung gemacht dass der gelernte Wiener auffällig nett zu Tieren ist. Nicht nur der gelernte Wiener. Der Österreicher an sich ist ein ziemlicher Tierfreund. Die Um2, meine über alles geliebte Stiefmutter, und der Goadfather (den ich wirklich mag) sind extrem tierliebend. In meiner höchstwahrscheinlich nur eingebildeten Not habe ich den beiden mal vorgeworfen, dass ich es in diesem Haushalt wesentlich einfacher hätte, wenn ich den Part der Hauskatze übernehmen könnte. Die brauchte sich nur demonstrati vor den Kühlschrank setzen und ihren Unmut bekunden, schon wurde die fürstlich belohnt. Die beiden dachten ich mach mal wieder einen meiner blöden und haltlosen Witze. Aber das war kein Witz. Derzeit ist mächtig viel Betrieb auf der Donauinsel. Wie soll ich das jetzt am gescheitesten ausdrücken um niemanden mutwillig zu verägern. Für Hunde gibt es ja derzeit auf der Donauinsel kein spezielles Urinal. Hunde heben in der Regel einfach nur das Beinchen und pissen irgendwo hin. Das lässt sich in der Regel (noch) nicht verhindern. Da hilft es auch nix wenn sich geschätzte 50% der Hundebesitzer vorbildlich an die Hausordnung der Stadt Wien halten und den Haufen ihres eigentlichen Lebensabschnittspartners artig in einem Plastiksackerl schaufeln. Über die Blase ihrer Lieblinge haben die Wiener nur sehr bedingt die Regenschaft. Ich kenne Stellen an der Donau, die an die großen Parkplätze anschließen, das stinkt es wie früher auf den Bahnhofstoiletten. Deswegen mache ich mir auch nicht mehr die Mühe aufs öffentliche Donauinsel-Häusl zu latschen. Ist eh schon „ghupft wie gsprungen“.
Kam es vor ein paar Tagen zu folgender Situation; Während ich gerade in die Botanik pieselte, nicht von der Straße aus, sondern eh von einem recht schwer einsehbaren Ort, kam gerade ein älteres Pärchen mit Hundeleine des Weges. Sagte die Frau zu ihrem Mann sichtlich angepisst, leise aber doch laut genug das ich es hören konnte: „Ist des eine Sau. Der schifft da einfach in die Bäume“. Brach der Schizophrenist in schallendes
aus, denn keine zwei Meter weiter von mir entfernt erleichterte sich gerade deren Hündchen
.
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Ein Beispiel: Letzens im Auslandsreport ging es wieder mal um China. Fragte der ORF-China-Korrespondent den Chefe Chinas größten Autobauers, wie die Chinesen es denn so mit der Umwelt halten, wenn sich immer mehr Chinesen dick motorisieren und riesen Karren chauffieren. Die Luft in Chinas Großstädten ist ja jetzt schon ungefähr so gesund wie in einem illegalen Kohlebergwerk in der der Ukraine, das man nur auf den Knien rutschend betreten kann
Das China in allem lieber klotzt als kleckert hat unter Umständen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, mit der schlimmsten Hungernot der chinesischen Geschichte zu tun. Während Mao Tse-tungs angeordneten Großen Sprungs nach vorn, so zwischen 1959-1962, wurde ja die Landwirtschaft zwangskollektiviert, woraufhin die Ernteerträge wegen miserabler Durchführung dieses Großen Sprungs und weiterer Unpässlichkeiten die man eh im Netz nachlesen kann, drastisch zurückgingen und grob geschätzt 40 Millionen Chinesen nicht weit genug sprangen. Der Mao machte inzwischen den hier
Zurück von den globalen Weltzusammenhängen zu den ziemlich lokalen auf der Donauinsel. Wir haben ja derzeit einen wunderschönen Spätsommer in Wien. Das schöne Wetter treibt ja ja nicht nur Leute wie mich mit Klappstuhl auf die Insel, sondern auch zahlreiche HundehalterInnen. In Wien gibt es um die 62 000 gemeldeten Hunde und sicherlich auch ein paar Illegeale. Hunde haben nur mal ihre Bedürfnisse wie Auslauf. Ich habe die Beobachtung gemacht dass der gelernte Wiener auffällig nett zu Tieren ist. Nicht nur der gelernte Wiener. Der Österreicher an sich ist ein ziemlicher Tierfreund. Die Um2, meine über alles geliebte Stiefmutter, und der Goadfather (den ich wirklich mag) sind extrem tierliebend. In meiner höchstwahrscheinlich nur eingebildeten Not habe ich den beiden mal vorgeworfen, dass ich es in diesem Haushalt wesentlich einfacher hätte, wenn ich den Part der Hauskatze übernehmen könnte. Die brauchte sich nur demonstrati vor den Kühlschrank setzen und ihren Unmut bekunden, schon wurde die fürstlich belohnt. Die beiden dachten ich mach mal wieder einen meiner blöden und haltlosen Witze. Aber das war kein Witz. Derzeit ist mächtig viel Betrieb auf der Donauinsel. Wie soll ich das jetzt am gescheitesten ausdrücken um niemanden mutwillig zu verägern. Für Hunde gibt es ja derzeit auf der Donauinsel kein spezielles Urinal. Hunde heben in der Regel einfach nur das Beinchen und pissen irgendwo hin. Das lässt sich in der Regel (noch) nicht verhindern. Da hilft es auch nix wenn sich geschätzte 50% der Hundebesitzer vorbildlich an die Hausordnung der Stadt Wien halten und den Haufen ihres eigentlichen Lebensabschnittspartners artig in einem Plastiksackerl schaufeln. Über die Blase ihrer Lieblinge haben die Wiener nur sehr bedingt die Regenschaft. Ich kenne Stellen an der Donau, die an die großen Parkplätze anschließen, das stinkt es wie früher auf den Bahnhofstoiletten. Deswegen mache ich mir auch nicht mehr die Mühe aufs öffentliche Donauinsel-Häusl zu latschen. Ist eh schon „ghupft wie gsprungen“.
Kam es vor ein paar Tagen zu folgender Situation; Während ich gerade in die Botanik pieselte, nicht von der Straße aus, sondern eh von einem recht schwer einsehbaren Ort, kam gerade ein älteres Pärchen mit Hundeleine des Weges. Sagte die Frau zu ihrem Mann sichtlich angepisst, leise aber doch laut genug das ich es hören konnte: „Ist des eine Sau. Der schifft da einfach in die Bäume“. Brach der Schizophrenist in schallendes
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Donnerstag, 8. September 2016
Reisende soll man nicht aufhalten.
der imperialist, 21:54h
Man würde es nicht für möglich halten. Sogar die Klügsten sind nicht davor gefeit auf dem Weg zur einer unumstößlichen Wahrheit, an einer Weggabelung zur Allwissenheit mal falsch abzubiegen und so vielleicht in eine Sackgasse hineingeraten die den Namen „Vorurteil“ mindestens so stolz trägt wie der David Alaba das Trikot der österreichischen Nationalmannschaft. Weil es eine ausgewiesen schwierige Angelegenheit ist sich einzugestehen das man falsch abgebogen ist, weswegen man jetzt auch nicht so genau weiß wo man geistig gerade entlangfährt, geschweige wie das große Ganze jetzt wirklich beschaffen ist, versucht man der übernächtigten, nee übermächtigen Wirklichkeit/Realität so beizukommen, das man seine ganz eigene Sichtweise mit allen nur erdenklichen Kniffs und Tricks, wie z.B. Fakten oder Indizien, die natürlich immer nur einen ganz kleinen Ausschnitt von Welt abbilden, zu etwas viel Größerem aufbläst
. Egal ob jetzt lokal oder global. Man bildet sich irgendwann eine Meinung oder fällt gar ein Urteil und dann möchte man es auch so haben. Die Realität soll sich dann auch gefälligst in die richtige Richtung bewegen und tut sie das nicht und ziert sich wie das Hauptsegel der Globalisierung
, das durch eine Sticknadel der Gemütlichkeit muss, wird die einfach passend gemacht wie eine Hose die zu lang ist. Der menschliche Verstand ist ein ganz ausgezeichneter Schneider. Der schneidert sich so ziemlich alles in die gewünschte Unform. Ich habe ja die kühne Arbeits und Freizeithypothese aufgestellt dass meine türkisch-stämmigen Mitbürger sich ihre ganz eigene Welt gezimmert haben. Da muss ich nur aus dem Fenster schauen habe ich gechrieben. Trotzdem ist die Beweisführung nicht so einfach zu erbringen. Türkisch-stämmige MitbürgerInnen leben ja nicht in einem gesonderten Bereich wie einer Enklave oder einem Ghetto und werden auch nicht offensichtlich unterdrückt oder ausgeschlossen. Ist nicht so wie einst mit den Juden. Nee die laufen ganz normal hier herum haben Handys, spielen mit Gebetsketten oder schieben Kinderwägen. Die viel zitierte Parallelgesellschaft findet ja immer nur dann Anwendung, wenn man dieses Denkmodell Menschen mit Migrationshintergrund überstülpt wie einen Strumpf und dann „Achtung Bankräuber“ ruft. Reiche/Wohlhabende leben auch in einer Parallelgesellschaft die noch viel paralleler ist. Siehe meinen Kumpel, den fetten Sack vom anderen Dach
. Dabei ist der höchstens wohlhabend. Der fette Sack vom Nebendach mit der verwaisten Dachterrasse, duldete nicht einmal einen Menschen wie mich am Nebendach. Dem fetten Sack
war meine Anwesenheit dermaßen zuwider, dass der Himmel und Hölle in Bewegung setzte einzig und allein um mich von meinem eigenen Dach entfernen zu lassen wie überschüssige Haut von einem Menschen der schön abgespeckt hat. Ach ja, pflegt man dann über diese Parallelmenschen zu sagen, die haben halt ihre ganz eigenen kulturellen Überlieferungen und Bräuche und bleiben halt gerne unter sich
. Richtig Deutsch können`s in der Regel auch nicht und ihr Gott
. Warum das so ist? Darüber streiten sich im Augenblick noch die Gelehrten. Einige werden die sich auch nicht warum da Inklusion und Integration nicht so recht stattgefunden hat. Kann auch daran liegen das wir kulturelle Stubenhocker sind und das was für Toleranz ausgeben in Wahrheit vom Wohlstand getragene Gleichgültigkeit ist
. Wie es aussieht haben wir es verabsäumt uns auf einander einzulassen. Das lässt sich mit Gewissheit sagen. Das Warum weniger. Auch wenn das Wetter spätsommerlich schön ist. Ich hab schon die ersten türkischen Kopftuchfrauen in ihren herbstlichen Pinguin-Ummantelungen erspäht. Türkische Kopftuchfrauen im Pinguin-Style, die volle Plastiksäcke machen anstatt Gucci, sind für mich immer ein Indiz dafür das da irgendetwas faul ist im Staate Austria. Gehe ich an einer Kopftuchfrau im Pinguin-Style vorbei, überkommt mich immer das Gefühl in einer nicht definierbaren Fremde zu leben. Da lässt sich nix gemeinsames herstellen. Nee wo denken sie hin. Diese Frauen erscheinen mir dann so distanziert und weit weg, das ich nicht mehr mit Gewissheit sagen kann, dass wir beide gerade durch Wien stampfen oder um die selbe Sonne kreisen. Neben Kopftuchfrauen im Pinguin-Style wird die Welt zu einem undefinierbaren Unort. Da gibt es einen emotionalen Graben der ist gefühlt so breit wie der Grand Canyon. Unmöglich dieses Graben zu überbrücken. Nicht mal eine flüchtige Geste kriegen wir hin, weswegen am dem Fremden nicht und nicht habhaft wird. Zu viel Nähe und zu viel Fremdheit beides kann einem übel aufstoßen. Eine Kulturtechnik wie eine gemeinsame Sprache dient auch dazu sich im Notfall beizustehen oder wenigstens beschimpfen zu können. Uns hingegen fehlt es an allem. Wir haben es verabsäumt nach einer gemeinsamen Ausdrucksform zu suchen um uns als Menschen austauschen zu können. Es gibt keine tiefere Welt, wird sind wie Abziehbilder des Zufalls, in ein Album der Geworfenheit geklebt. Alles was wir machen ist
. Wir sind
Menschen, kulturell verzwergt, und kosmpoloitisch gescheitert
. Oder anders gesagt: Noch ein paar so Sätze und ich drehe durch
. Der fette Sack hat wenigstens auf mich reagiert. Die türkisch-stämmige Kopftuchfrau kann ich nix fragen. Nicht mal was über
.
Reagiert haben auch türkisch-stämmige Österreicher auf eine Umfrage der UETD ((Union europäisch-türkischer Demokraten), laut meiner Qualitätszeitung eine Organisation die als Erdoğan nah eingestuft wird. Ich weiß natürlich nicht wie repräsentativ es ist wenn man eine Umfrage unter 1270 Austrotürken abhält, die den
Pasche vom Bosporus für ihren legitimen Präsidenten halten. Aber das ist auch nicht das Thema. Thema ist das ich die Karosserie meine Wahrheit mit Indizien zurecht klopfe wie Blech damit mein Gefährt schön aussieht wenn ich Richtung Sackgasse abbiege . Demnach wären 53,5 Prozent der Befragten sofort bereit, das Land zu verlassen. Weitere 39,8 Prozent wollen vorher noch auf ein entsprechendes Angebot warten. Und das müsste folgendermaßen aussehen: 43,8 Prozent würden Österreich verlassen, sofern sie 100.000 Euro bezahlt bekommen würden. 16,6 Prozent wollen 50.000 Euro. 27,6 Prozent würden sich mit einer Summe zwischen 10.000 und 20.000 Euro begnügen und ein weiteres Drittel bevorzugt ein individuell ausgehandeltes Angebot. Auf die Frage, wo man gern leben würde, geben 88,8 Prozent die Türkei an.
Fazit: Könnte man doch was organisieren oder nicht. Wenn wir schon 20 Mrd. Euro für den Untergang von Banken locker machen
, warum nicht auch Menschen finanziell den Start in ein neues Leben ermöglichen. Ich wette es gibt ganz sicherlich ein oder zwei syrische
Flüchtlinge in türkischen Auffanglagern die sehr gerne kommen würden. Ob es denen besser gelingt hier zu verwurzeln, weiß ich natürlich nicht. Aber die Motivationslage ist bei einem Flüchtling sicherlich eine andere als bei einem Wirtschafts-Immigranten, der irgendwo auf halber Strecke vielleicht auch mal falsch abgebogen ist und jetzt in einer Sackgasse steckt, eingezwängt zwischen einer gefühlten Heimat die verloren scheint und einer faktischen Heimat sich sich nicht findet.
Ich persönlich bin natürlich auch so ein Fall. Aber etwas anders gelagert. Verlorenen gegangen zwischen Kleinstbürgern und Schizophrenie.
, das durch eine Sticknadel der Gemütlichkeit muss, wird die einfach passend gemacht wie eine Hose die zu lang ist. Der menschliche Verstand ist ein ganz ausgezeichneter Schneider. Der schneidert sich so ziemlich alles in die gewünschte Unform. Ich habe ja die kühne Arbeits und Freizeithypothese aufgestellt dass meine türkisch-stämmigen Mitbürger sich ihre ganz eigene Welt gezimmert haben. Da muss ich nur aus dem Fenster schauen habe ich gechrieben. Trotzdem ist die Beweisführung nicht so einfach zu erbringen. Türkisch-stämmige MitbürgerInnen leben ja nicht in einem gesonderten Bereich wie einer Enklave oder einem Ghetto und werden auch nicht offensichtlich unterdrückt oder ausgeschlossen. Ist nicht so wie einst mit den Juden. Nee die laufen ganz normal hier herum haben Handys, spielen mit Gebetsketten oder schieben Kinderwägen. Die viel zitierte Parallelgesellschaft findet ja immer nur dann Anwendung, wenn man dieses Denkmodell Menschen mit Migrationshintergrund überstülpt wie einen Strumpf und dann „Achtung Bankräuber“ ruft. Reiche/Wohlhabende leben auch in einer Parallelgesellschaft die noch viel paralleler ist. Siehe meinen Kumpel, den fetten Sack vom anderen Dach
war meine Anwesenheit dermaßen zuwider, dass der Himmel und Hölle in Bewegung setzte einzig und allein um mich von meinem eigenen Dach entfernen zu lassen wie überschüssige Haut von einem Menschen der schön abgespeckt hat. Ach ja, pflegt man dann über diese Parallelmenschen zu sagen, die haben halt ihre ganz eigenen kulturellen Überlieferungen und Bräuche und bleiben halt gerne unter sichReagiert haben auch türkisch-stämmige Österreicher auf eine Umfrage der UETD ((Union europäisch-türkischer Demokraten), laut meiner Qualitätszeitung eine Organisation die als Erdoğan nah eingestuft wird. Ich weiß natürlich nicht wie repräsentativ es ist wenn man eine Umfrage unter 1270 Austrotürken abhält, die den
Fazit: Könnte man doch was organisieren oder nicht. Wenn wir schon 20 Mrd. Euro für den Untergang von Banken locker machen
Flüchtlinge in türkischen Auffanglagern die sehr gerne kommen würden. Ob es denen besser gelingt hier zu verwurzeln, weiß ich natürlich nicht. Aber die Motivationslage ist bei einem Flüchtling sicherlich eine andere als bei einem Wirtschafts-Immigranten, der irgendwo auf halber Strecke vielleicht auch mal falsch abgebogen ist und jetzt in einer Sackgasse steckt, eingezwängt zwischen einer gefühlten Heimat die verloren scheint und einer faktischen Heimat sich sich nicht findet. Ich persönlich bin natürlich auch so ein Fall. Aber etwas anders gelagert. Verlorenen gegangen zwischen Kleinstbürgern und Schizophrenie.
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