Montag, 5. September 2016
Nicht jeder weiße Kittel ist gleich ein Gott
Scheiß Deutsch. Die sollen da mal was Erfinden für Sprach-Vertriebene. Das hier kann ja auf Anhieb niemand lesen. Ich natürlich auch nicht.

Seit vielen Jahren, gefühlt eine 1/2 Ewigekeit, nehme ich neben dem Medikament gegen das Schizo-Ding und das unbeständige bipolare Frühlingswetter, Benzodiazepine um Schlafen zu können. werden sie sich denken. Benzodiazepine kurz „Benzos“ fallen nicht umbedingt in die Kategorie "ausgesprochen gute Idee". Die machen mit der Zeit auch den vermögensten Menschen abhängig. Und das stimmt leider. Des Weiteren könnte im Hirn eine gewisse Abstumpfung eintreten, weswegen man die Dosis der Benzos erhöht und eine weitere Abstumpfung eintritt wie der Exekutor. Der übliche Kreislauf halt. Mit Scherzmittel verhält es sich wahrscheinlich recht ähnlich. Wobei ich die Dosis der Benzos über die Jahre nicht erhöht habe. Unruhig machen einen die Dinger auch. Und ich bin auch so schon unruhig genug. Zumindest hinter meiner Fassade die wie eine Eins steht. Ich bin ja zur Überzeugung gelangt das es keinen Sinn macht sich in einen Zustand zu versetzen diese Fassade bröckeln zu lassen. Offensichtlich schizophrene Männer werden von der Gesellschaft nicht zwingend als Bereicherung empfunden. Schon gar nicht in den Medien. In den Medien geht es bei schizoid/psychotischen Erkrankungsformen immer nur um die Beschreibung des Ausnahmezustandes. Ähnliches erleben derzeit Flüchtlinge oder der Islam. Steht dann groß in den Medien: Wahnhaft schizophrener Mann erschlägt Flüchtling mit Nachnamen Mohammed und frisst dem seine Leber auf. Wobei die vom Weißen kann ich ihnen nicht unbedingt empfehlen. Wollte ich dieses Problem mal offensiv angehen. Rief ich schön beim psychosozialen Notdienst an. Klingt auf den ersten Blick schlimmer als es ist. Dort kommste gleich mal dran und musst nicht wochenlang auf einen Termin warten. Eine Krankenakte haben die auch von mir eingelagert. Ich hatte dort mal eine tolle Ärztin die mir aber leider abhanden gekommen ist. Die war leider zu höheren Berufen und leitet heute so eine Ambulanz in einem anderen Bezirk. Die reichweite dieser Ambulatorien enden in Wien immer an deiner Bezirksgrenze. Musste immer schön das Ambul. in deinem Bezirk machen. Wenn ich bis zwölf komme erklärte mir die Dame am Telefon läuft sogar noch am selben Tag was. Fuhr ich also schön mit der U-Bahn hin meldete mich an und wartete. Bis auf ein paar Junkies die ihr Methadon holten war die Ambulanz so gut wie leergefegt. Nach 20 Minuten oder so kam ich auch schon an die Reihe und schilderte dem Psychiater Dr. Hinkebein, zugewandert aus Deutschland, gleich mal mein Problem, das mein Angstspiegel einfach zu hoch sei, ich andauernd den Tod vor Augen habe und das ich seit vielen Jahren neben der Schizo-Tabs auch Benzos nehme. Ich will nicht andauernd den Tod vor Augen haben. Der ist auch so unausweichlich. An alles kann ich mir jetzt nicht mehr so genau erinnern weil ich gleich nach dem Aufstehen noch 100 mg Seroquel nachgelegt hatte. Benommen war ich eh noch von der Nachtdosis. Die drücken dann und man hinkt dem Geschehen etwas hinterher. Solten sie mal 15 Jahre machen. A riesen Hetz. Dr. Hinkebein war vielleicht Anfang vierzig, mit kleinem Kinnbärtchen, ich glaub einem Kettchen um den Hals, schön im Poloshirt, die Knöpfe lässig offen. Haare auf der Brust hatte er nicht, dafür eine Brille. Unter Männer kommt es manchmal zu unerklärlichen Spannungen, die man sich mit reiner Logik einfach nicht erklären kann. Ich saß höchstens 2 Minuten, schon behandelten wir die Frage wer die dickeren hat. Dr. Hinkebein war einer jener Ärzte/Psychiater die den Patienten gleich mal zeigen wo der Arztbartl den Koryphäen-Most herholt. Da kannte der nix. Vielleicht wollte der auch nur vor mir a bisserl auf und abspringen wie ein Affe vor einem anderen Affen, weil ich der viel coolere Affe bin. Bitte verstehen sie mich jetzt nicht falsch. Darum ging es mir überhaupt nicht. Ich kam da mit einem äußerst ernsten Anliegen zu dem Mann und stand obendrein akut unter dem Einfluss von Neuroleptika. Mir war überhaupt nicht nach Eier-Vergleich zu mute. Ganz im Gegenteil. Demütigst lag ich am Rücken wie ein extrem kurzsichtiges Omega-Wölfchen. Ich erzähle ihnen jetzt einfach in Kurzform wie sich Dr. Hinkebein meine weitere Behandlung vorstellt. Hallt in meinen Worten weil der Dr. Hinkebein sehr viele Worte machte, die kreuz und quer durch den Sinngarten flogen, aber doch zielbewusst auf einen Ausgang zuliefen .

Dr. Hinkebein: So Herr Schizophrenist, sie ewiger Tachinierer. Ihre Situation ist so. Sie nehmen ja seit vielen Jahren Benzodiazepine, was die Folge haben wird das sie epileptische Anfälle bekommen werden, die auch tödlich, nein die sehr wahrscheinlich tödlich enden werden. In ihrem Fall zumindest. Ihr Hirn, also der klägliche Rest von dem was noch über geblieben ist, ist ja nach all den Jahren des Tablettenmissbrauchs ziemlich aufgeweicht wie Gülle . Ganz im Gegensatz zu meinem Gehirn. Ich habe ja ein Akademikergehirn du Mongo. Ich war ja nicht Klassenbester, hatte ich nicht nötig, und trotzdem bin ich heute der Chefe. Dass sie das überhaupt noch verschrieben bekommen ist schon sehr zweifelhaft. Genaugenommen sind sie schwer süchtig. Um sie überhaupt noch retten zu können, würde ich ihnen zu einem sofortigen stationären Entzug raten. Weil sonst wird das nix mehr mit ihnen. Da können sie gleich den Hut drauf hauen, das sag ich ihnen. Die epileptischen Anfälle, die in ihrem Fall tödlich enden, sind ja nur noch eine Frage der Zeit, Dead Man Walking".

Daraufhin ich: Wissen sie Herr Dr. Hinkebein was ich toll finde. Ich komme zu ihnen weil mir die Tagesangst einfach zu viel wurde, mir ist ja schon die Nachtangst genug, und ich einfach nicht mehr mit so einem hohen Angstspiegel leben möchte, ich bin ja nicht das Meer, Leidensdruck und sie stellen mit dem ersten Satz der aus ihrem Mund geschossen kommt wie eine Kanonenkugel, gleich einmal mein Ableben in dem Raum. Da haben sich aber die beiden Richtigen getroffen finden sie nicht. Ich mach Todesangst und sie Ableben. Wie beide sollten heiraten. Eh klar das du die bist. Ich bin nur mal der härtere Kerl von uns beiden. Da kann ich nix für. Dafür habe ich aber nur Gülle im Transporter.
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Erklären kann ich ihnen es nicht. Aber während ich das zum Dr. Hinkebein sagte, nee das mit der Braut nicht, das kommt erst beim nächsten Mal, sah ich den Mann wie einen kleinen Jungen an der im Sandkasten sitzt und mit dem Sand nicht nur spielt und was schönes baut, sondern auch auf den Körner herum lutscht wie andere Kinder an einem ein Eis oder einem Lolli. Natürlich bin ich meiner Suchtverhalten gegenüber etwas voreingenommen. Zwischen einem Arzt und Patienten geht es doch auch um ein Vertrauensverhältnis. Und das war zwischen Dr. Hinkebein und mir doch noch etwas ausbaufähig, finde ich. Fühlte sich Dr. Hinkebein in seiner Ehre als Koryphäe, sofort etwas gekränkt, weil ich auf den epleptischen Zug nicht aufspringen wollte, und fing erst recht wieder von den epileptischen Anfällen an, die ja mein sicherer Untergang sein würden. Über nix anderes wollte der mehr mit mir reden. Der wollte auch nicht hören dass meine Dosis an Benzos nicht so berauschend hoch, ja nach menschlichem Ermessen eigentlich sehr niedrig sei. Nix da. Dr. Hinkebein ging es neben der Epelepsie nur um meinen stationären Entzug. 2 Wochen befand Dr. Hinkebein wird das Prozedere meiner Entgiftung schon dauern . Mir wurde Dr. Hinkebein immer unheimlicher. Heuer im Frühjahr hatte ich eine Phase da ging es eine Zeitlang auch ganz ohne Benzos. Trotz langjährigen Missbrauchs hatte ich da mal gefühlt genau 2 Tage Entzug und dann ging es wieder einigermaßen. Weil mich Dr. Hinkebein mit seiner Ansage doch zusehend enervierte, wollte ich den noch darauf aufmerksam machen dass ich nicht schwer auf Crack bin sondern auf 5 mg Zoldem. Das wollte Dr. Hinkebein aber auf gar keinen Fall hören. Der war auf einer Mission wie man so schön sagt. Vom suchtbedingten relativieren hielt der nix. Zur besseren Veranschaulichung des Problems; Für Dr. Hinkebein gab es keine nationalsozialischen Mitläufer. Für den hatten alle Deutschen/Ostmärker Zyklon B in die Duschen gekippt und a riesen Hetz dabei. Ambulant, dozierte Dr. Hinkebein, wäre vielleicht noch eine Option. Aber seine Erfahrungen sprechen eindeutig dagegen, dass Benzo-Süchtige nach jahrelanger Abhängigkeit, ambulant auch noch das letzte ¼ von der Tablette schaffen. Na ja dachte ich mir. Wenn ich von einer halben Tablette die Hälfte abknabbere ist doch auch was. Nehme ich halt dann etwas mehr Seroquel. Wer wird denn da gleich so kleinlich sein. Immerhin wurde mir die Bezos ja von einem Arzt verschrieben. Genaugenommen haben diese Abhängigkeit ja Ärzte zu verantworten und nicht ich. Der könnte da doch etwas freundlicher an mich herantreten. Sie im Übrigen auch . Sie dürfen nicht immer meine Kleinstkunstversuche 1:1 auf die Person umlegen. Kann durchaus sein das Dr. Hinkebein ein Modernisierer der Psychiatrie ist und mit all den überalterten Methoden mal aufräumen will. Nur mir half das im Moment nicht weiter. Ich hatte gerade einen epileptischen Anfall. Wenn auch nur einen eingebildeten.

Dr. Hinkebein stand kurz auf, verließ den Raum und kam mit einem Merkblatt zurück. Auf dem stand Suchthilfe Wien. Alkohol 2020: Regionales Kompetenzzentrum startet. Mit Leuchtstift hatte er da eine Telefonnummer angezeichnet. Richtige SchreiberInnen führen ja dann extra an das die Farbe des Leuchtstiftes „Gelb“ war. Auf meine leisen Bedenken das ich kein Alkoholproblem habe, sondern eher was mit Benzodiazepin und Schizophrenie ging Dr. Hinkebein dann nicht mehr gesondert ein. Nee, nee meinte der, ich bin da auf der komplett falschen Fährte. Bei Alkohol 2020 sei ich schon völlig richtig. Die machen alles. Mit dem Merkzettel in der Hand verabschiedete ich mir vom Dr. Hinkebein. Der gab mir auch noch 6 Stück Truxal auf den Weg. Truxal ist auch ein Neuroleptikum. Sehr schön dachte ich mir. Kriegt das Seroquel in meinem Kopf wenigstens a bisserl Gesellschaft. Auf dem Weg aus dem Gebäude traf ich auf jene diplomierte Krankenschwester die mich zum Dr. Hinkebein vermittelt hatte. Eine gebürtige Tirolerin. Fragte die mich wie das mit dem Dr. Hinkebein so gelaufen sei. Sie ein Landmensch, ich ein Landmensch, kamen wir gleich ins Gespräch. Nee meinte ich. Also ganz glücklich bin ich mit dem Dr. Hinkebein nicht. Ich bin da ziemlich geknickt und gebückt reingegangen und völlig verzwergt wieder herausgekommen. Dr. Hinkebein macht anscheinend nur in ganz großen Bögen und hat eigentlich die ganze Zeit nur von epileptischen Anfällen und Tod gesprochen. Ach ja, meinte die Frau Tirolerin und rollte mit den Augen, der Dr. Hinkebein ist a bisserl sehr eigen, sozusagen der John Rambo unter den Psychiatern. Vielleicht sollte ich mir doch wieder einen Psychiater suchen und nicht immer nur Medikamente bei meiner Vertrauensärztin abholen. Sie wisse da jemanden mit jahrelanger Erfahrung, ein richtig guter Mann, der hier um die Ecke eine Praxis eröffnet hat. Gesagt getan. Hab ich mir dort einen Termin geben lassen. Wartezeit nur knapp zwei Wochen.

Fest entschlossen mich zu entsüchtigen rief ich dann wie vom Dr. Hinkebein angemahnt bei Alkohol 2020 an. Die bei Alkohol 2020 hörten sich mein Problem an und fragten ob ich auch Alkoholabhängig sei. Immerhin trägt das regionale Kompetenzzentrum ja das Wort „Alkohol“ im Namen. Nee meinte ich, also Alkohol weniger, eigentlich gar nicht, aber der Weiße. Ich kam dann natürlich gleich auf den Dr. Hinkebein zu sprechen, der mich doch zu ihnen verwiesen hatte, extra mit Leuchtpfad. Nee meinte die Dame am Telefon hier läuft nix mit Benzos-Sucht, aber sie hätte die Telefonnummer einer Einrichtung, dort könnte ich ja mal anrufen die auch was mit Sucht machen. Rief ich also bei der anderen Nummer an und ein Thomas war in der Leitung. Schildete ich dem Thomas mein Problem. Ach ja meinte der Thomas, das ist ja alles schön und gut, seine Einrichtung mache schon was mit Süchten, aber nur richtig schweren Süchte. Heroin, Kokain, Crack, eher was in dieser Richtung. Für eine Kindergartensuch wie Bezos sei er leider nicht zuständig. Genaugenommen fand der das ziemlich lustig. 2 Wochen stationär wegen Benzos. Noch bevor ich dem Thomas das mit den epileptischen Anfällen erklären konnte, legte der auch wieder auf um einer Crack-Hure neue Einkommensformen zu eröffnen. Sehr schön dachte ich, das läuft doch bestens mit meiner stationären Entgiftung. Nur mit dem Frühbucherrabatt wird das wie es aussieht eher nix mehr.

Anhang: Aus einer Fachzeitschrift für Ärzte: „Die meisten Menschen mit einer Benzodiazepin-Abhängigkeit gehören zur Gruppe der „Low-dose-Abhängigen“. Sie nehmen über Jahre Benzodiazepine ein, erhöhen aber die Dosis nicht und leben ihren normalen Alltag.“ Rezenten noch unveröffentlichten Studiendaten des Hamburger Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung zufolge nehmen 800.000 Deutsche regelmäßig über einen längeren Zeitraum Benzodiazepine ein; rund 130.000 gelten als abhängig. Umgelegt auf Österreich hieße dies, dass rund 13.000 Österreicher von Benzodiazepinen abhängig sind, eine Ansicht, die Hartmann Hinterhuber teilt und gleichzeitig relativiert: „Ich denke schon, dass wir von einer solchen Zahl ausgehen können. Allerdings handelt es dabei nicht um eine klassische Sucht, wie etwa bei Alkoholkranken oder Drogenabhängigen.“ Es stellt sich auch die Frage, so die beiden Experten, ob eine Low-dose-Abhängigkeit immer therapiert werden sollte. „Wir betreuen in Graz einige chronische Angstpatienten, die trotz vielfältiger psychotherapeutischer Ansätze und Kombinationen von verschiedenen Medikamenten ihre Störung letztlich nur mit einer kontrollierten Langzeiteinnahme von Benzodiazepinen über einen langen Zeitraum kontrollieren können“, weiß Hans Peter Kapfhammer. Genau diese Frage stellt sich bei mir auch.

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Sonntag, 4. September 2016
13 Teile die ein Mann unbedingt im Kleiderschrank haben sollte
Vorhang: Es lebe die AfD und alle ihre Toten, der Eintritt ist für Lebende heut ausnahmslos verboten.... .
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Der Trench Coat
Der Mantel
Blauer Anzug
Grauer Anzug
Hemden. Du solltest mehrere besitzen.
Freizeitjacke
Chino. In Beige kann man nix falsch machen.
V-Pulli
Krawatten
Jeans
Schnürer
Slipper
Unterwäsche

Ein Teil das ein Schattenweltmann unbedingt in seiner Garderobe haben muss.


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Samstag, 3. September 2016
Schattenweltmänner im Smaltalk. Kurze Auszüge aus einem Telefonat
Noch eine kurze Weißer-Geschichte. Der Weiße hat eine Katze. Die Gute ist 17zehn Jahre alt, Langhaar die sich nur ungern kämmen lässt. Hat der Weiße vom Schwanz so einem verklebten Büschel Haare rausgerissen. Biss die alte Dame zu. Genau in eine Vene. Kurz bevor die die alte Dame ihren Unwillen bekundete musste die sich wohl am Arsch geleckt haben. Schwere Entzündung an der Hand vom Weißen. Bekam der eine schöne Tetanus-Spritze, nen Gips für eine Woche und Antibiotika. Der Weiße ist ja Alkoholiker. Aber ein richtiger Säufer nicht so wie die aus dem Blog. Es gibt ja Antibiotika da darf man eher nix Saufen wenn man die nimmt. Bekam der Weiße aber eh die anderen verordnet, bei denen gehen schon 2-3 Bier. Der Arzt wird auch nicht blind gewesen sein. Ach ja, meinte der Weiße, hab ich dann mal 2-3 Bier versucht. Nur als ich die unten hatte war ja noch sehr viel Tag über. Wurden dann doch um die 7 Bier und 15 Wodka. Man muss doch auch auf seine Gesundheit achten.. Nee ich mach lieber.
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Der Schizophrenist: Dein scheiß Koks, gestreckt mit Speed oder Rattengift Weißer hat mich damals gekillt. Einmal hab ich mir diesen Scheiß reingezogen. Ein einziges Mal und schon wahnsinnig geworden. Ich wusste ja nicht mal dass ich manisch-depressiv war. Das gibt es doch nicht. Heute wird jeder Scheiß behandelt. Damals nix. Die hätten mich damals eh nur zum Dr. Wurst nach Klagenfurt geschickt den alten Kinderficker. Hätte ich nur eine leise Ahnung gehabt das man die Finger von Drogen unbedingt lassen soll wenn man bipolar ist, ich hätte den Scheiß nie angerühr. Jetzt hab ich den verfickten Scherben auf. In der Fabrik hab ich dann schwarze Vögel gesehen. Hitchcock in der Nachtschicht in der Wiener Vorstadt um 02 35 Uhr. Du hast dich doch damals auch mit dem Wagen eingebaut.
Der Weiße (von einem S-Bahnhof aus telefonierend): Ja des war übel. Aber nicht wegen dem bisserl Koks da. Ich erzähl dir mal was vor 20 Jahren genau geschah. Ich bin ja bei dir raus aus der Wohnung, weil du da eine Ladys am Start hattest. Scheiße konntest du angesoffen Frauen Honig in den Ausschnitt gießen. Das war ja ganz übel.
SH: Wirklich. (lacht) Ich weiß von nix mehr Weißer ehrlich.
DW: Bin ich mit dem Auto von der Mutter heimgefahren. Mit einem weißen Golf. Ging ja alles gut. Zu Hause wollte ich dann noch was zum saufen holen. Ich hatte noch nicht das Gefühl komplett zugesoffen zu sein. Ich runter ins Auto und rüber zum Bahnhof. Ist mir dann in einer Kurve die Straße ausgegangen. Hab ich vier Autos abgeräumt. Und weißt du wo ich rein gekracht bin.
SH: Nee weiß ich nicht mehr.
DW: In die Mauer der iranischen Botschaft. (lacht)
SH: Lacht.
DW: Haben mich die Bullen gleich aus dem Auto raugefischt. Die hatten da gleich neben der Botschaft ihr Wigwam.
SH: Wie viel hattest du getankt?
DW: 2,8 oder 3,1 Promille. (lacht)
SH: (Schmeißt sich weg) Und was hat dich das dann gekostet? Ich habe teuer bezahlt Weißer sehr teuer.
DW: Nee nix. Mein Vater hat mir das damals so erklärt dass die Versicherung meinen Akt irgendwie verlegt hatte und deswegen war der Fall dann nach 3 Jahren verjährt oder so.
SH: (Zerkugelt sich vor Lachen) Weißer bist du behindert. Sicherlich, deiner Versicherung ist dein Akt verlustigt gegangen. Und das glaubst du heute noch? Das hat dein Vater für dich erledigt was denkst du denn. Der hat des für dich von seiner Generaldirektor-Kohle gelöhnt. Du hast das einfach geglaubt weil du das glauben wolltest.
Der Weiße kurz etwas verlegen.
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DW: Blonder ist da jetzt eine steile Alte vorbeigestöckelt. Bist du deppert.
SH: Weißer pack deine Nudel aus und hol dir einen runter. Und wenn die Bullen kommen sag das war ein Afghane. (schmeißt sich weg)
DW: (lacht)
DW: Ich hol mir ja keiner mehr herunter.
SH: Wie lange schon.
DW: Zwei Wochen oder so. Geht mir gar nicht ab. Angefangen habe ich ja schon mit 6 oder 7ben.
SH: Und was schätzt wie oft hast in den letzen 40 Jahren schon ins Nichts gewedelt. (lacht)
DW: Ich nie. (lacht)
SH: (lacht)Ich hab auch früh angefangen. Ich weiß noch gut als des erste Mal Sperma kam. Da dachte ich, das ich die Nudel kaputt gewixt hatte. (lacht)
DW: (lacht) Wirklich?
SH: Ja was denkst du was 1975 südlich der Drau aufklärungstaktisch so lief? Wenn hätte ich fragen sollen? Die Karawanken (Berge)?
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DW: Du wirst es nicht für möglich halten aber ich habe damals in der Nachtschicht vor 20 Jahren mehr verdient als heute.
SH: Ich verstehe das heute noch nicht warum du all diese scheiß Jobs gemacht hast. Du hattest doch eine Ausbildung und so. Ganz im Gegensatz zu mir. Diese Jobs waren doch alle Scheiße. Ich hätte dieses Leben nie durchgehalten.
DW: Ich doch auch nur mit 10 Bier täglich.
DW: Weißt du wirklich nix mehr aus der Zeit?
SH: Kaum etwas. Seit ich nicht mehr schlafen kann ist alles wie weggeblasen. Doch das du mal eine Freundin hattest und ihr habt euch gegenseitig aufs Maul gehauen.
DW: Ja diese Tirolerin, die war total irre. Scheiße die Wahnsinnige war die Liebe meines Lebens. Du hattest mal ja eine Adelige. Wie hieß die schon.
SH: B………..
DW: Nein mit Nachnamen.
SH: K…………..
DW: Ja genau. Die war mal bei dir in der Bude und da hast du mich in die Wettbüros geschickt gewisse Wetten zu spielen. Egal. Bin ich dann total angesoffen bei dir angetanzt und nach ein paar Minuten aus dem Stuhl gekippt. Lag ich da am Boden wie ein Fisch am Trockenen und dann kam nicht mehr allein hoch. War deine Adelige völlig entsetzt und hat dich ernsthaft gefragt was dass bitte alles soll. Das kann doch nicht ernsthaft deine Realität sein. Das ernsthaft hab ich mir bis heute gemerkt. (lacht)
SH: (lacht). Weißer. Schattenwelt und Frauen mit zwei Magistertiteln inklusive Herkunft das geht nicht. Unmöglich. Das bringt nur Hollywood. Und die auch nur in alten Filmen aus den Achtzigern. Das war ein gutes Weib.
DW: Was ist aus der geworden.
SH: Na ich nehme mal stark an was Standesgemäßes. Oder denkst du die macht heute mit dir schön im Lebensmittelmagazin eines Krankenhauses?
DW: (lacht) Das mit den Lebensmittel und den Kranken lässt sich ja nicht immer so genau planen. Bleibt manchmal einiges über. Ich nehm dass dann mit. Nicht nur ich. Auch die Serben aus der Küche. Jetzt fresse ich seit 1 Woche Gordon Bleu. Blonder. komm dann mal bei dir vorbei. Gesehen haben wir uns ja schon wieder Jahre nicht.
SH: Weißer schrei mal in die Küche Ustascha rein. (lacht) Ja machen wir mal Champions-League, aber nur wenn du nicht zu betrunken bist. Ganz dicht Weißer das bringe ich nicht mehr. Ehrlich.

Dauer des Gesprächs 54 Minuten.
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Weißer legt auf und ruft noch einmal an und erzählt was von Filmen.
Schizophrenist: Weißer bitte i kann nicht mehr. I bin völlig überfordert.
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Es lässt sich nicht mit Gewissheit ausschließen das sich diese Gesprächfetzen bis auf die "iranische Mauer, Honig im Ausschnitt und, das kann nicht ernsthaft deine Realität sein", so schon einige Mal wiederholt hat. Nicht zu oft. Höchstens 75-100 Mal. .
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22 40 Uhr. Das SH Telefon jault auf. Am Telefon der Weiße der schon Nachmittag angeheitert war. SH greift in die Schubalde der Notlügen und behauptert das er schon voll auf Tabs sei.
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