Montag, 19. September 2016
Licht und Schattenwelt. Eine Abgrenzung.
Manisch versuche ich ihnen immer wieder von Neuem zu erklären, das Schattenweltmenschen, in gewissen Momenten die sich kaum vermeiden lassen wie ein Infekt, kleinstbügerlichen Lichtwelt-Zöglingen unwidersprochen zu fügen/unterwerfen haben, ansonsten droht in einer kulturell hoch entwickelten Gesellschaft die Ächtung oder der Ausschluss. Ist wie damals zu Zeiten der „Scharlachroten Buchstaben“, nur a bisserl subtiler. Wie eine gute alte Schallplatte die an einer Stelle steckengeblieben ist, gelnage ich schreibend immer wieder an jenen springenden Punkt, an dem ich anhand von bestimmten Beispielen unbedingt den Nachweis erbringen möchte wie ein Astrophysiker der im CERN bei Genf, Teilchen mit einem Höllentempo durch eine Rohre schießt um den Urknall zu simulieren, damit wir Sterblichen endlich wissen wie sich die Ewigkeit anhört, das sich die Gesellschaft in Lichtzöglinge und Schattenweltmenschen aufspaltet, weswegen ich ihnen in meiner Kleinstkunst-Praxis kaum etwas anderes anbieten kann, als eine äußerst einseitige Ernährung, indem ich seitenweise darüber lamentiere, dass sich Schattenweltmenschen, Lichtweltzöglingen im Fall des Falles ausnahmslos zu beugen haben. Der Satz ist jetzt aber etwas aus den Fugen geraten. Ansonsten droht dem Schattenweltmenschen die Exkommunikation oder für die Gebildeten die Exmatrikulation. Es ist das Grauen, das nackte Grauen, horizontal in Massen gehalten wie Nutztiere oder vertikal kupiert wie die Schwänze von Hunden. Heute habe ich gelesen, dass die Massentierhaltung in vielen Fällen noch immer oder gerade deswegen eine furchtbar brutale Angelegenheit ist. Euterentzündungen sollen bei Kühen fürchterlich schmerzhaft sein, dennoch geben Kühe weiterhin Milch, auch wenn die vor Schmerz nicht mehr stehen können. Die werden in manchen Betrieben auch dann noch gemolken wenn denen schon der Eiter aus den Zitzen quillt .. Eine nachhaltige Nutztierhaltung würde die Verbraucherpreise um 3-6 Prozent verteuern. Ich wäre auch bereit 10-15% mehr für ein artgerecht gehaltenes Hühnchen zu zahlen, das auch mal in einer freien Minute schön in einem Katalog blättert oder stricken lernt und sich maßlos darüber aufregen kann, dass der Hahn schon wieder will. Immer wieder stoße ich auf Berichte von Frauen, die sich öffentlich darüber beschweren dass Männer in der Regel so verdammt schlechte Liebhaber sind. Entschuldig bitte was erwarten die Ladys. Frauen sehen in der Regel mäßig attraktiv aus und sind scheiße im Bett, Männer natürlich ebenso. Von solchen Menschen sexuelle Spitzenleistungen zu erwarten ist doch glatter Selbstbetrug. Schrauben sie ihre Erwartungshaltung doch bitte etwas herunter und versuchen sie in der Realität zu leben. Wenn sie z.B. auf eine Massen-Universität gehen, die obendrein nix kostet, erwarten sie ja auch nicht ein Professoren-Studenten Verhältnis wie in Harvard oder Yale. Man spricht deswegen auch von Spitzenunis oder Exzellenz-Forschung. Eben. Ich bin schon mein Leben lang ein fürchterlich miserabler Liebhaber und stehe auch offen dazu. . Ich kann doch nix dafür dass der weibliche Orgasmus eine recht komplizierte und nervenaufreibende Angelegenheit ist, und viel weniger selbstverständlich als der männliche Orgasmus. Schwanger wird eine Frau auch ganz ohne Höhepunkt. Das sieht man ja auch in den Online-Pornos. Da hat auch nicht jede Darstellerin jedes Mal einen Orgasmus obwohl die nur Weltklasse-Ficker macht. Doch eine Amerikanerin gibt es da. Die Gute kommt immer. Nur mit der Frau will ich persönlich nix zu tun haben, weil die auf dem Höhepunkt angekommen immer wüst abspritzt, also ejakuliert. Sieht fürchterlich unästhetisch aus wenn es aus ihr herausbricht wie aus einem Feuerwehrschlauch wenn es heißt „Wasser marsch“. Denken sie nur an die Bettwäsche. Können sie jedes Mal das Bett frisch überziehen oder die Bude neu ausmalen. Nicht auszudenken wenn die über der Fernbedienung kommt oder über dem Fernsehprogramm. Also bitte. Meine Ansprüche sind da auch nicht besonders hoch. passt schon.

Wo war ich. Ach ja bei den armen Schattenwelt-Viechern. Ich hab es ja nicht so mit dem Kochen. Bin eher der Mikrowellen-Tiefkühl-Heino. Vegetarische Küche aus dem Supermarkt basiert ja so gut wie immer auf Soja-Basis. Überall hauen die massenhaft Soja rein. Soja muss anscheinend das neue Superlebensmittel sein. Vielleicht aber auch nur schön billig. Schön abgepackt lässt sich dieses Soja-Zeugs mit a bisserl Schnickschnack ziemlich teuer verhöckern. Haben sie schon mal so ein vorgebackenes Sojaschnitzel bestaunt. 100 Gramm Sojaschnitel, davon 75 Gramm Panier hauen die um 2,50 Euro raus. Für das Geld bekomme ich schon fast ein halbes Huhn fertig gebraten. Das Supermarkt Soja-Zeugs schmeckt nach gar nix. Bitte macht endlich artgerechte Tierhaltung. Ich will mit diesem Lichtweltzöglings-Soja-Sex nix zu tun haben. Wenn diese jungen Menschen so ficken wie sie heute "bewusst", einkaufen ist Hopfen und Malz verloren. Das wäre es schon fast gescheiter wir leeren die syrischen Flüchtlingslage in der Türkei. Ehrlich. Die lesen sich auch alles genau durch was hinten oben steht. Mein Schreibprogramm hat mir gerade „massenhaften Sojen“ vorgeschlagen. Nur ich vertrag kein Soja. Ich hab Histamin. Es ist die Hölle. Haust dir ein schönes Schnitzel in die Pfanne, siehst in der Pfanne nicht das leckere Stück Fleisch brutzlen, sondern das geschundene Schwein trauern. So nennt man angeblich die Stellung wenn ein Schwein mit gesenktem Kopf nur so dasitzt, und eigentlich ein schönes Antidepressivum benötigen würden, oder was mit Gesprächstherapie. Schweine in Massentierhaltung liegen ja den ganzen Tag bewegungsunfähig in so Boxen, auf einem betonierten Spaltboden, und anstatt was Weiches unter der Wampe, vielleicht was mit Gras oder Daunen und vor sich Netflix, liegen die den ganzen Tag in der eigenen Scheiße. Und das nach einer erfolgreichen Karriere als Ferkel das sich an einer Rotlichtlampe wärmen muss anstatt an der Muttersau. Ganz ähnliche erging es auch dem Schizophrenisten. Ich muss mich auch im Rotlicht wärmen, weil die beiden Untermütter ihren Dienst am Kind verweigerten . Wenigstens wurde mir mein Schwänzchen nicht mit einem glühenden Schneidegerät abgetrennt. Ich werde nur chemisch a bisserl kastriert und gestandene Lichtweltszöglingeweiber lassen mich nicht mehr heran. Näher als beim überreichen eines Rezepts in der Apotheke komme ich denen nicht. Nicht mal mehr in Träumen. Die Gründe dafür dass sich Lichtweltzöglinge von Schattenweltmenschen abgrenzen wie früher die Katholiken von den Protestanten, wenn die sich nicht unterwürfigst auf den Rücken schmeißen wie Omega-Wölfe, mögen breit gestreut und von vielseitiger Natur sein. Ein wichtiger Grund ist Identität. Das grundlegende Problem von Identität ist das sich diese nur durch Abgrenzung einstellt. Ein Beispiel dafür ist der Boxkampf. Da hat jeder Boxer im Ring schön seine eigene Ecke. Stellen sie sich vor Boxer würden in der Ringpause neben einander hocken. Fangen die sich auch noch zu unterhalten an und beschließen dass sie sich schon lange genug gekloppt haben und gehen lieber einen trinken. Nee die sitzen schön getrennt in einer roten und blauen Ecke. Und das mit den unterschiedlichen Ecken wird auch entsprechend zelebriert. In the red corner....... In der Schule ist es ähnlich. Einige machen da Bronx und andere Privatschulen. Nur lässt man dann irgendwann im wirklichen Leben in einer Wettwewerbsgesellschaft, Schwergewichs-Verbildete auf Fliegengewichler los, was an sich ziemlich unfair ist, weil sich so schon eine Voridentität herausgebildet hat. Das wichtigste Kriterium oder Unterscheidungsmerkmal, zwischen Lichtweltzöglingen und Schattenweltmenschen, das derzeit auch noch nicht verhandelbar ist, ist die erflogreiche „Erwerbsbiografie“. Muss nicht mehr klassische Arbeit sein. Wichtiger ist Erfolg.

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Freitag, 16. September 2016
Wie sich der Schizophrenist beim Psychiater die Wirklichkeit sprichwörtlich schön redet.
Hab ich also schön meinen Termin beim Psychiater wahrgenommen. Guter Mann der Herr Psychiater, schön mit arabischen Wurzeln. Muss ich ihn beim nächsten Termin noch mal genau fragen von wo der genau herkommt. Wahrscheinlichste Anwort Donaustadt. Ich weiß, allein schon diese blöde Nachfragerei wie der Alte, hat schon was fremdenfeindliches. Ist nicht besonders taktvoll aber wit leben in unruhigen Zeiten. Herkunft, die sich ja keiner Aussuchen kann, wird immer mehr zu einem Menetekel. Also werte FPÖ/AfD Wähler. Ich hätte einen Menschen wie den Herrn Psychiater gerne in meiner Nachbarschaft. Der Herr Psychiater ist für mich sozusagen der Jérôme Boateng Österreichs. Grauenhaft das mit der Nachbarschaft. Mich z.B. will der mit der verwaisten Dachterasse nicht als Nachbar, die beiden Ums nicht als Sohn, gewisse SchreiberInnen nicht in ihrem schönen Blog, verbissene Kleinstbürger nicht auf Donauinselusw. Herr Psychiater das ich sie für meine politische Agitation gewissermaßen verzwecke. Wirklich alt ist der Mann auch noch nicht, Gesichtszüge alles recht harmonisch und passend, meine Fresse steht ja a bisserl schief, ich glaub vom Wahnsinn, und unten herum hatte er nur Socken an. Also ganz unten herum. Ein Psychiater der an einem Freitag ganz unten herum nur Socken trägt war genau der richtige Mann für den Schizophrenisten. Machten wir kurz schizoaffektive Psychose. Plauderte ich halt aus dem Nähkästchen, das ich mich bei Stress in gewissen Gesprächsfetzen verliere und immer aus der grünen Kaffeetasse trinke damit der Aufzug nicht abstürzt und . Keine Einwände vom Herr P. Ich muss den noch mal fragen warum man weiß das des jetzt ziemlich abwegig ist, und man sich trotdzem in dieser Abwegigkeit verirrt. Vom Scheißhausdämon, der noch immer die Sachen vom toten Jungen vom Strand aufträgt, denn sie bitte nicht mit dem verletzten Jungen* aus dem Krankenwagen verwechseln sollten, der seinen Bruder bei einem Bombenangriff in Aleppo verloren hat , erzählte ich nix. Danach betete ich also kurz mein kleines Benzodiazepin-Latein herunter, das ich von dem Zeugs gerne etwas Abstand nehmen würde und das ich jetzt mal knapp zwei Wochen Entzug gemacht habe und nur noch bei einem ¼ Zoldem bin. Unter ¼ schaff ich es nicht. Die Benzos machen mich ja ziemlich unruhig. Und unruhig bin ich schon so zu genüge. Die Donauinsel-Klappstuhl-Zeit sperrt ihre Tore. Und nur zum Spazieren, über die bald entlaubte und sich im Winter verlierende Donauinsel, fehlt mir eindeutig die Überzeugung. Ich sitze da entschieden lieber im Klappstuhl und tu so als ob der Horizont mindestens so weit offen steht wie das Hosentürel bei einem Trinker. Wegen ¼ Zoldem befand der Herr P. muss ich mir keine großen Sorgen mehr machen. Da hatte der Numerus Clausus Psychiater mit den epileptischen Schocks wohl etwas übertrieben. Er sieht das Problem eher bei dem Seroquel. Ich sollte von den normalen Seroquel auf die XR umsteigen. Die XR sind nämlich die retadierte Variante. Fragte mich der Herr P. ob ich schon mal stationär behandelt wurde. Nee stationär mach ich nix antworte ich. Stationär kommt mir nicht in die Tüte. Stationär ist nix für mich. Da verdampf ich lieber in meiner schizoiden Freiheit. Falls es bei der Umstellung vom Seroquel auf das XR zu kleineren Unpässlichkeiten kommen sollte, könnte ich ja bei ihm anrufen und in den Hörer heulen. Er sieht da aber keine gröberen Probleme auf sich zukommen wie einen rollenden Stein, weil so wie er die Sache beurteilt, ich hart sei. Wortwörtlich sagte der hart. Scheiße dachte ich mir, das gibt es ja nicht, aus der harten Junge-Schublade komm ich in diesem Leben aus eigener Kraft wohl nicht mehr heraus. Das ist zwecklos. Dabei ist diese Beobachtung nicht ganz richtig ist. Ich bin nicht hart. Ich ein aufgegebener Schattenweltmensch. In der Schattenwelt hingegen gehöre ich eher zu den Softies. hab ich schon lange nicht mehr. Ich bezweifle überhaupt jemals welche gehabt zu haben. Wie auch immer. Wurden wir uns schnell handelseinig. Ich zeigte mich vor dem Herr P. auch als reuiger Sünder, weil ich ja von der Dosierung her immer leicht unterdosiert bin, wegen meiner Kleinstkunst. Ich hab da ein Blog erzählte ich ihm großzügig und schreiben geht nur wenn ich nicht zu sehr zugedröhnt bin. Kurz gesagt, hielt ich da eine kleine Verteidigungsrede für meine Kleinstkunst. Wahrscheinlich aus Gewohnheit. Kam der Herr P. kurz auf sich zu sprechen, das er auch mal ein Blog hatte. Wenn schon, stellte der Herr P. fest, muss man das Ganze richtig angehen, mit Twitter, Facebook, das ganze digitale Programm halt. Im übertragenen Sinne hielt der Herr P. fest, muss man heute wohl eher klotzen anstatt zu kleckern. Nee meinte ich, Twitter und Facebook, habe ich schon versucht, das bringe ich nicht, da läuft nix. Vielleicht bin ich für Twitter/Facebook und das Zeugs, auch zu oder old school. Was weiß ich. Aber auf Blogger.de, merkte ich mit etwas Stolz an, kennen mich die Leute durchaus. Nur bin ich da aber eher berüchtigt als bekannt. Da steck ich auch in einer Schublade, auf der steht dass meine Flucht in den Wahnsinn, auch als Feigheit vor dem Feind/Leben verstehen könnte. Fragte mich der Herr P. wie viele Leser ich denn so hätte. Scheiße, dachte ich mir, das ist jetzt keine gute Frage. Hat mich der Herr P. doch glatt am falschen Fuß erwischt. Ich kann dem doch nicht brühwarm erzählen, dass ich in der Regel über 30-40 Klicks nicht hinauskomme. Was wirft denn das für ein Licht auf mich und meine Unterdosierung. Bitte verstehen sie mich jetzt nicht falsch. Ich bin für jeden einzelnen Klick dankbar, auch wenn mal nur ein Kaffeehäferl umfällt, oder die Eintagsfliege Severin was gegen die 1 Tages-Melancholie braucht. 30-40 Klicks sind meine Kleinstkunstwirklichkeit. Außer wir machen im Kommentarblog Schlammschlacht. Wird es im Kommentarblog richtig übel und der Dreck fliegt hin und her, dann läuft es ganz wunderbar, was ja immer auch eine Bankrotterklärung für meine Kleinstkunst an sich ist, weil ich mich ja wie im aktuellen Fall beim Herrn, diesem kleinen Scheißer, im Grunde bedanken müsste, denn ohne seine FAZ-Sprachkunstverwirbelungen, ist bei mir in Sachen Klicks tote Hose. Sonst tut sich da auch nicht mehr viel. Sie wissen ja die Prostata . So genau wollte ich das dem Herrn P. aber nicht erklären. Also betrieb ich bewusst ein wenig Realitätsverzerrung. Bitte sehen sie es mir nach, fürs Scheitern hatte ich nicht die richtige Einstellung. Ich wollte nicht hören das der Herr P. treffend feststellt, na ja bei 30-40 Klick ist es aber auch schon ghupft wie gsprungen. Da könnten wir doch wesentlich höher dosieren, weil sehr Nobelpreisverdächtig hört sich das mit ihrer Kleinstkunst nicht an. Um diesem möglichen Szenario zuvorzukommen, bäumte ich mich wie ein alter Gorilla auf, der sich einen jungen Gorilla wenigstens noch ein letztes Mal vom Leib halten will und antworte, „500 Klicks werden das schon sein “. Was ja auch nicht gelogen ist. So in einem Monat wird sich das mit den 500 Klicks schon ausgehen hpffe ich . Jetzt wollte ich schon schreiben Kleinstvieh macht doch auch Mist.

Anhang: *verletzter Junge.

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Mittwoch, 14. September 2016
Die Sizilianische Verteidigung des Schizophrenisten
Wie gehabt. Immer wenn Stress mit ihnen habe, interessieren sie sich für mich. Wenn´s lustig wird, geht gar nix. Das ist ja brutal. Jetzt muss ich mich auch noch dagegen auflehnen.
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„Aber die Flucht in den Wahnsinn war für mich nie eine Option“. Der Herr. von seiner dunkelsten Seite.

So kann das mit uns nicht weitergehen. Es kann nicht angehen, dass ich da einen spröden Kleinstkunstversuch über die Bronx schreibe, und zwischen den Worten herumflitze und davon abzulenken versuch, dass ich ihnen eingentlich nur aus der Zeitung vorlesen, und im Kommentarblog, enden wir dann an einem Punkt, an dem es im Grunde kein weiter gibt, weil ich von einem Aussichtsturm der Lichtwelt, kopfüber auf den zubetonierten Untergrund der Schattenwelt gestoßen werde. So ist das weder von mir gewollt noch angedacht. Ich bin ein Schattenweltmensch aus den zerfransten Rändern der Idylle. Lesen sie einfach bei mir nach, wenn der Weiße und ich am Telefon „Schmäh führen“. Wenn sie zur Überzeugung gelangen, diese Welt ist nichts für sie, das ist ihnen entschieden „zu tief“ wie man bei uns sagt, zu abwegig oder banal, dann ist das doch auch gut. Der Weiße ist ein und ich etwas verwildert. Sie müssen doch nicht mit mir in Kontakt treten wollen. Schon gar nicht wenn sie ein bestimmtes Konzept im Kopf haben wie etwas zu sein hat und wie sich Menschen zu ihnen verhalten müssen. Mich freut es wenn sie, damit meine ich Leser, dann und wann meine kleine Sprachbühne anklicken und mir dabei zusehen wie ich da immer wieder versuche ein Stück Schattenwelt-Kleinstkunst zur Aufführung zu bringen. Das langt doch. Man sieht doch an meiner Grammatik und Rechtschreibung dass es sich hier wahrlich im Schattenweltkleinstkunst handelt. Gibt doch kaum noch Kleinstversuche von Menschen die nur einen „banalen Hauptschulabschluss“ haben. Die Gebildten grenzen sich da gerne bewusst ab und machen den hier. Wenn sie Zeit haben klicken sie doch einfach meine Kleinstkunstbühne an. Ich bin zufrieden und sie vielleicht auch. Mehr will ich und kann ich von ihnen nicht erwarten. Ich weiß ja um die Gefahr dass unsere Annäherungsversuche nicht die gewünschte Richtung einschlagen. Was auch daran liegen mag das ich einfach anders bin. Um dieses „anders-sein“ habe ich mich nie großartig angestellt. Das ist mir einfach zugefallen. Vielleicht ist das mein Talent. 30 Jahre Schattenwelt haben die Sache natürlich noch verstärkt. Ich bin halt kein Mensch von der Stange den sie einfach so verkonsumieren können. Das hat seine Vor wie Nachteile. Der Vorteil; Ich bin „wahnsinnig frei“. Der Nachteil; Ich mach seit 25 Jahren oder noch länger, so genau kann ich das gar nicht mehr sagen, Schattenwelt-Weihnachten. Am Weihnachstabend gehe ich jedes Jahr grantelnd einmal die Straße auf und ab und nie weiß ich wie ich mich dazu verhalten soll. Weil ich um diese Problematik bestens Bescheid weiß, schreibe ich doch andauernd darüber dass es gescheiter ist einen Menschen wie mich einfach nur anzuklicken. Aber nein. Es gibt Personen die wissen es immer besser oder anders, was dann dazu führt das sie im Kommentarblog unbedingt den Beweis erbringen müssen, das sie in letzter Konsequenz der bessere oder wertvollere Mensch sind, nur weil ich ihnen nicht auf halben Wege entgegenkommen kann. Sie wollen an einer ganz bestimmten Stelle abgeholt werden oder ihre Duftmarke setzen, so sind sie es gewohnt, doch sobald ihnen das nicht gelingt, weil ich das einfach nicht bringe oder sie "anders verstehe", wird es „lebensgefährlich“ für mich. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

Weder inhaltlich noch biografisch bin ich als Mensch über die zerfransten Ränder der Idylle hinausgekommen. Dieser zerfranste Rand ist und war immer meine Lebenswirklichkeit. Entsprechend zerfranst bin ich als Mensch. Das lässt sich nicht nur an der Herkunft eines Menschen festmachen, sondern am Lebensweg den ein Mensch eingeschlagen hat oder einschlagen musste. Schattenwelt-Mensch sein bedeutet das man ein aufgebener Mensch ist. Aufgeben von der Gesellschaft wie wie auch von der Familie. Ich rufe niemanden mehr an um ein Gespräch zu suchen. Was nicht bedeutet das ich mich über eine nette Unterhaltung nicht freue. Der Fischgrät und Flügeltüren-Goadfather, hatte mich schon früh aufgegeben, viel zu früh finde ich, und doch wiedergefunden, am Straßenrand des Leben in Fetzen. Jetzt stehe ich da im Niemandsland, nicht Fisch nicht Fleisch. Über meine UmS kann ich in dieser Hinsicht nichts sagen. Die haben mich nie angenommen. Wie oft muss ich mich noch gebetsmühlartig wiederholen, dass ich ein Sandler/Obdachloser bin, der durch ein paar glückliche Umstände wie dem Fischgrät und Flügeltüren-Goadfather, über seinen eigentlichen Möglichkeiten lebt. Weit sogar. Ich gehöre zu den ganz wenigen Menschen, denen die Diagnose „Schizoaffektive Psychose“, das Leben gerettet hat. Bitte hacken sie an diesem Punkt nicht mehr nach. Sie müssen mit dieser Wahrheit ja nicht leben. Sie machen es sich da zu einfach wenn sie an diesem Punkt immer wieder einhacken und mich zappeln lassen wie einen Fisch an der Angel.. Nicht wirklich. Ich habe eine Nerventante nur die macht nix mit Diagnosen. Ich kenne diese Ärzte nicht die mir dieses Schicksal zugeschrieben haben. Ich habe niemanden bestochen. Auch nicht in Gesten. Nicht mal den Fischgrät und Flügeltüren-Goadfather. Etwas überzeichnet ausgedrückt sitze ich einfach nur noch so da. Meine Lebensverhältnisse sind "nicht prekär“, aber ich als Mensch bin es. Gibt doch kaum Fischgrät und Flügeltüren-Wohnungs-Menschen die ihre Wäsche einfach in eine Kiste werfen. Natürlich gewaschen. Das war schon immer so. Gestalterisch habe ich in meine Biografie nie großartig eingegriffen. Ich habe da nix gestaltet nur versucht durchzuhalten. Zum gestalten fehlt mir das Talent. Ich habe da nicht die entsprechenden Möglichkeiten, kann auf nix zurückgreifen, dazu langt es bei mir mit der Selbstwirksamkeit einfach nicht, weswegen ich freimütig bekenne ein Sandler zu sein. Nicht das sie mich jetzt wieder mal falsch verstehen. Ich kann auch nix dafür dass mein Rest-IQ recht hoch ist, auch wenn der Herr behauptet, das ich mit einem Speed-Koks-Cocktail meinen Restverstand ins Nirwana geschossen habe. Das stimmt so nicht. Seit dieser Nacht, es war mein einziger Ausflug in diese Welt von Rausch, denke ich das ich diesen Tag auf gar keinen Fall überlebe etc. Bemüht habe ich mich um das bisserl Verstand nicht. Ist wahrscheinlich was Genetisches. Sie sind das einfach nicht gewöhnt das Schattenweltmenschen versuchen ihren Restverstand zu beutzen wie ein Handtuch. Deswegen neigen sie dazu erstmals über mich "hinwegzudenken". Dagegen wehre ich mich. Sobald sie damit aufhören, höre ich auch damit auf mich dagegen aufzulehnen. Zur Unterhaltung lese ich gerne Bücher und so ein Zeugs aus der Lichtwelt. Nachmittagsfernsehen langweilt mich. Dafür muss ich mich doch nicht entschuldigen oder?. Und für ihre Erwartungshaltung kann ich auch nix. Ganz schlimm wird es wenn sie versuchen mich in die Schranken zu weisen und domestizieren, und mich dann an die Kette ihrer Wertvorstellungen legen, weil sie unbedingt beweisen müssen dass sie ein viel klügerer und bedeutsamer Mensch sind. Paragraph 1. Sie sind immer der Klügere. Paragraph 2. Sind sie mal nicht der Klügere tritt Paragraph 1 in Kraft. Dieses kleine Katz und Maus spiel endet dann so gut wie immer in einer kleinen Tragödie. Sie gehen dann immer zu weit, viel zu weit, und wollen auch um die Burg nicht mehr einsehen dass sie sich ab einen gewissen Punkt einfach ins Unrecht setzen und sich im Grunde ziemlich daneben benehmen.. Doch machen sie. Ich kann nix dafür dass sie kein besonders edler Mensch sind. Ich bin nur der durch den sie das in Erfahrung bringen. Ehrlich.

In der Regel läuft es dann so dass sie ziemlich üble Sachen bei mir rein schreiben, ihre Kommentare löschen, meine auch mal mit, oder gleich ihr ganzes Blog, oder sonst irgendwie weit übers Ziel hinausschießen. ist so. Das liegt nicht an mir sondern an ihrem Narzissmus/ Ego. Und dann geschieht folgendes. Sie gehen dann einfach zurück in ihren kleinen Ausschnitt von Lichtwelt und tun dort so als ob beim Schizophrenisten in der Schattenwelt überhaupt nix vorgefallen wäre. Dann schreiben sie wieder schön ihre Sachen, oder eröffnen ein neues Blog einfach unter einem anderen Namen und dort zeigen sie dich dann von ihrer schönsten Lichtweltseite, während sie bei mir einen Tobsuchtsanfall nach dem anderen hatten. Läuft es dann in ihrer Lichtwelt wieder gut für sie, bestärkt sie das dann erst Recht in ihrem Urteil, das sie niemals über das Ziel hinausgeschossen haben und es keinen Grund gibt warum sie sich beim Schizophrenisten entschuldigen sollten. Das typsiche Um2-Prinzip. Warum machen sie das? Weil sie es sich erlauben können, weil sie ja von ihren Lichtwelt-Kumpels überhaupt keine Konsequenzen fürchten müssen. Denn irgendwo tief drinnen zwischen Skrotum und den Ausläufer eines seelischen Tiefdruckgebiets, ahnen sie, dass der Schizophrenist genau der ist, der er vorgibt zu sein. Das ist der springende Punkt. Sie biegen sich einfach wie ein Baum im Wind, schütteln sich einmal und weiter geht’s. Nur mich haben sie inzwischen wieder ein Stück weiter Verunmöglicht und die Isolation getrieben, woraufhin im mich immer weiter von ihnen abgrenze. Ich bin sozusagen eine 1-Mensch-Subkultur. Wenn sie am Schizophrenisten scheitern und Amok laufen können sie davon ausgehen das mit ihnen etwas nicht zum Besten bestellt ist. Sie müssen mal bitte genau hinsehen. In der Regel reagiere ich nur auf etwas wie im letzten Beitrag. Ich kann doch nix dafür wie die Leute die Welt sehen. Die Hannah Arendt sagte: "Unsere Identität wechselt so häufig, dass keiner herausfinden kann, wer wir wirklich sind". Vielleicht sind sie es einfach nicht mehr gewohnt dass ich ein Mensch bin der am gekonnten wechseln seiner Identität gescheitert ist .

Und was meine Flucht in den Wahnsinn betrifft. Ich bin auch nicht der Ansicht das die Flucht in den Wahnsinn ein Geschäftsmodell ist das sich selbst trägt, sonder eher eine Farce . Aber noch ist es meine Farce.

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