Dienstag, 21. Juni 2016
Neue Lyrik
Ich weiß ja nicht wie das bei ihnen in der Fremde so läuft und gehandhabt wird. Gehste bei mir in der Bronx zum Kebab-Wirtn auf einen Kebab, viele haben auch Pizza im Angebot, fragt dich der Kebab-Schneider ob du deinen Kebab „mit alles willst“ und „scharf“, oder „ohne scharf“. Mit alles, scharf oder ohne scharf, ist mehr als nur Kanaken-Deutsch, dass sich von der Sprache der Mehrheitsgesellschaft a bisserl abgrenzt. Mit alles, scharf oder ohne scharf, gehört längst zum wienerischen Idiom finde ich. Mit alles, scharf und ohne scharf ist Mundart und hat einen fixen Platz in meiner Sprache. Niemals würde ich auf die Idee kommen den Kebab-Schneider schulmeistern zu wollen. Ich bin ja zum Essen gekommen und nicht zum Schulmeistern. Ich bin kein Meister der Schule, wir trinken, wir trinken.........Das wäre auch völlig lächerlich. Wie sie villeicht wissen bin ich der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig. Die deutsche Sprache fährt in der Regel mit mir schlitten. Hält mich aber nicht davon ab mich auszudrücken. Das mit den Worten ist bei mir wie beim Lucky Luck. Die sind schneller als mein Denken. Schizophrenie frisst überhaupt Sprache habe ich festgestellt. Auch nix neues. Was aus der Sprache wurde weiß ich nicht. Und wenn dann was da ist, muss ich es aus dem hintersten Winkel des Sprachvermögens hervorgekramen, wie in der Schule das menschliche Skelett auf Rollen, während mir eine Stimme sagt, klar und deutlich, dass ich diesen Tag nicht überlebe, woraufhin ich nicht aus der blauen Tasse Kaffee trinke, ansonsten stürzt der Auftzug ab wenn ich drin stehe. Scheißhausdämon ist wiederum was anderes. Der steht manchmal vor meinem Bett. Ich habe ja Alpträume. Eigentlich immer. Gehen auch in Richtung Halluzinationen. Manchmal werfe ich eine Schlaftablette ein, einfach nur damit das aufhört. Hört auch auf. Meine Nerventante meint die Neuronen haben Blähungen, ich soll das nicht persönlich nehmen. Die ist lustig. Scheiße ich kenne Männer die nehem es schon persönlich das "Nein-Nein" bedeutet. Ich im Übrigen nicht. Zur mir sagten die Weiber nie "Nein". Sie wahrscheinlich auch nicht.. Einmal in der Woche radle ich also zum Kebab-Wirtn am F.E.-Platz. Hole ich mir immer vier Stück Pizza. Die ist richtig gut obschon die ja nix mit Holzofen machen. Das Personal kennt mich inzwischen auch schon. Meistens bedient mich so ein kleiner, sehr netter und flinker Kerl. Der weiß auch von welcher Pizza ich vier Stück will. Und da entspinnt zu meist dieser Dialog.
Pizza-Bäcker: Servus.
Schizophrenist: Servus.
Pizza-Bäcker: Wie immer 4 Stück diese Pizza.
SH: Ja wie immer 4 Stück diese Pizza.
Pizza-Bäcker: Ohne warm.
SH: Ja ohne warm.
Letzens kam eine Frau mit einem Kind nach mir dran. Ging schon Richtung Oma denke ich mit dem Enkerl.
Die Frau zum Pizza-Bäcker. Meine Pizza auch ohne warm.
Pizza-Bäcker: Ja mach ma ohne warm.

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Montag, 20. Juni 2016
Schicken sie mir bitte kein Konfekt mehr sondern ihre Fingerabrücke
Sachen gibt’s. Ich glaub ich lese nix mehr Aktuelles. Nur noch historische Romane oder was mit Garten. Zu viel Aktuelles verdirbt einen völlig den Charakter und schürt ziemlich unnötige Ängste und Bedenken. Ein gewisser Frank S. steht derzeit in Deutschland vor Gericht. Das ist der Mann der die amtierende Oberbürgermeisterin Hamburgs, Henriette Reger, letzes Jahr im Wahlkampf mit einem Messer attackierte und schwer verletzte. Angeblich weil die Frau Reger ein trojanisches Pferd einer Politik der humanitären Selbstzerstörung sei. wie immer. Eines lässt sich mit ziemlicher Gewissheit sagen. Die Gründung der Schutt und Asche Republik Westdeutschland 1949, war aus völkischer Sicht betrachtet nee ziemlich reinrassige Angelegenheit. Nix und so. Da waren die Arier, mal abgehen von den allierten Erziehungsberchtigten, so gut wie unter sich. Bei uns in Österreich natürlich auch. Danach ging es mit den völkisch fein-rassigen und monoethischen Ariern nur noch Abwärts, aber mit Deutschland und Österreich erstaunlicherweise aufwärts. Vor der Gewalttat soll Frank S. eher ein zurückgezogenes und selbstgezogenes Leben geführt haben. Dem sein Leben was so still und eremitisch, (Word unterstreicht eremitisch Rot), dass die Ermittler in seiner Wohnung nur seine Fingerabdrücke fanden und auch sonst keine Hinweise auf zwischenmenschlichen Kontakt. Deswegen folgende Bitte an sie. Schicken sie mir bitte ihre Fingerabdrücke. Ich befürchte in meiner Bude gibt es derzeit auch außer die Fingerabdrücke des Schizophrenisten, nix was darauf hinweisen könnte, das hier zwischenmenschlich viel kontaktiert wird. Der Scheißhausdämon, der noch immer die Sachen von toten Jungen vom Strand aufträgt und 1,93 Meter groß ist wenn er sich klein macht, hinterlässt ja so gut wie keine Fingerabdrücke. Das ich hin und wieder ins Waschbecken im Bad ludel (uriniere), weil ich mich nicht in das Reich des Scheißhausdämons vor wage, lässt sich nur schwer in der Rubrik zwischenmenschlicher Kontakt abheften. Kommt aber noch schlimmer. Steht da schwarz auf weiß, dass der Angeklagte in der Haft mit Geld und Briefen versorgt wird. Nee nicht von der AfD, über Umwege von der FPÖ weil in Österreich die Parteienförderung höher ist, oder von Spendengelder der Identitären und Tantiemen die der Xavier Naidoo so einspielt, sondern von einer Frau. Diese Weiber. Aus denen musste einmal klug werden. Da sitzt der Messer-Frank einsam und verhärmt in seiner Bude wie der Schizophrenist und nirgendwo weibliche Fingerabdrücke der Zuneigung. Nicht einmal auf der Waschmaschine oder dem Staubsauger. Dreht der Messer-Frank aber durch, um Deutschland von der Unterjochung der humanitären Selbstzerstörung zu befreien, und bringt deswegen fast eine Frau um, kriegt der auch schon Liebesbriefe in den Häfen. Ich wette da gibt es einige Damen die den Messer-Frank wollen. Was sagt und das?

Anhang: Fingerabdrücke von Huren zähen nicht. Die sind nicht echt. Genauso wenige wie die Fingernägel oder das Lächeln, wenn man als Freier auf den ersten Blick einen halbwegs vernünftigen und gepflegten Eindruck macht. Die sind nur Erleichert.

Fazit: .

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Sonntag, 19. Juni 2016
Betreff: Eine ganz unglaubliche Erkenntnis über Bande.
Bitte sehen sie mir nach, dass ich ihre sonntägige Ruhe mit störe. Mit dem Problem meiner rechten Hand, die andauernd einschläft, seit ich Gott in einem Traum beim Pokern besiegt habe, indem ich seinen Bluff durchschaute, will ich sie gar nicht erst belasten. Kam auch eine nackte Frau in dem Traum vor. Das nur der Vollständigkeit halber. Wegen der rechten Hand habe ich schon jemanden ausgemacht der mir da mit profunden Kenntnissen weiterhelfen könnte. Mit meiner Kritik an Journalisten will ich sie auch nicht belästigen. Die schreiben gerne etwas ist „schizophren“, wenn jemand z.B. die Öffentlichkeit braucht, dieser aber nicht vertraut. Werte JournalistenInnen. Das ist höchstens widersinnig. läuft anders. Mir sagt eine Stimme dass ich den heutigen Tag nicht überlebe werde. Aus der blauen Tasse sollte ich auch besser keinen Kaffee trinken, weil der Aufzug dann zwangsläufig abstürzt, wenn ich drin stehe. Schizophren sind die Gedanken des Bloggers Abu De. Dem sagen die Macher dass die „Helfer“ von „Fördern und Wohnen“, mitverantwortlich für seinen schlechten Schlaf sind. Mir ist schon bewusst dass ich einen Hang zu langatmigen Texten habe. Vielleicht haben sie Auszüge aus dem Text, „Termin beim Viagra-Jimmy“ gelesen. Ich bin einer der wenigen Probanden, der eine Blaue/Viagra einwirft und sich dann einen runter wedelt. Macht kaum ein Mannsbild. Normal werfen Männer eine Blaue ein um es einer Lady mal so richtig zu besorgen. Einhergehend mit der Emanzipation der Frau hat sich natürlich auch deren sexuelle Erwartungshaltung mit emanzipiert. Heute streben Frauen nach sexueller Erfüllung, oder wenigstens nach Hochleistungssex, unbedingt in vielen verschiedenen und abwechslungsreichen Stellungen. Sex muss heute auch was von einem Abenteuerurlaub haben. Früher fragte der sensible Mann einfach nur ob es eh nicht wehgetan hat und das Leben ging weiter. Frauen die es gut mir einem meinten glätteten die Wirklichkeit etwas, hier a bisserl, dort a bisserl und der Mann fühlte sie wie ein .

Die lesbische Schauspielerin Lea DeLaria, ziemlich bekannt durch ihre Rolle als maskuline lesbische Gefängnisinsassin in der Serie „Orange is the New Black, antworte im aktuellen Spiegel, auf die Frage, wem der Angriff in Orlando galt. Uns alle in der westlichen Welt, den USA, oder war es vor allem ein Gewaltakt gegen Schwule? DeLara: „Es war ein Anschlag auf uns. Auf uns Queers: Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle. Alle, deren Sexualität von der herrschenden Norm abweicht. Das große andere“. Bin ich fast vom Stuhl gekippt vor Freude. Hobeln auf Viagra weicht ja auch von der Norm ab finde ich. Sich ein mariniertes Schweinekotelett/Hacksteak um den Schnidel wickeln, oder sich in der blauen Kaffeetasse seiner Zukunftshörigkeit zu entledigen, weil man zu faul zum Aufstehen ist um eine Küchenrolle zu holen, ist ja Main Stream finde ich. Wie es aussieht gehöre ich wirklich wo dazu. Nämlich zum großen Anderen. . Ein wunderschöner und tröstlicher Gedanke. Nur meine rechte Hand scheint diese Erkenntnis nicht sonderlich zu beeindrucken. Die ist schon wieder eingeschlafen.

Anhang: Wenn ich die blaue Kaffeetasse hin und wieder vom Funktionszweck befreie, weiß die Stimme in meinem Kopf nix darauf zu antworten. Ich glaub die schämt sich. Die haben in der Werbung doch nicht ganz unrecht. Was wären die großen Erfolge ohne die Kleinen.

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