Montag, 27. Juni 2016
Ein kurzer Debattenbeitrag warum man Alten das Stimmrecht kappen sollte
So sind die Teesackerl ausgeschieden. . Die wollen mit Europa eh nix zu tun haben.

Achtung: Mal so, mal so

In Großbritannien, also bei den Teesackerl, ergab eine Wahlstromanalyse, das die ganz Jungen, 18-24, zu gut 73% für den Verbleib in der EU stimmten, während die Alten ab 65 aufwärts zu über 60% für den Brexit waren. Müsste man in so einer Frage, die vor allem die Zukunft und Entfaltungsmöglichkeiten der jungen Generation betrifft, das Stimmrecht nicht dahingehend ändern, dass die Stimme der Alten, sagen wir nur noch die 1/2 zählen oder 2/3. Ich weiß schon die jungen Briten sind schon auch selber schuld an ihrem Schicksal, wenn die nicht zu den Urnen gehen und lieber zu Hause mit der Playstation spielen oder chillen, aber gegen den Willen der Alten kann man heute in keiner westlichen Demokratie mehr eine Wahl gewinnen. Die Alten werden ja auch immer älter. Keine Angst ich nicht. Nicht das sie mich jetzt falsch verstehen und sich denken, was für ein Unmensch, der Blitz soll ihn beim treffen, der hat was gegen alte Menschen. Überhaupt nicht. Nur haben alte Menschen die Zukunft nun mal schon hinter sich und andere Bedürfnisse und Präferenzen wie junge Menschen. Das sollte man sich wirklich einmal überlegen. Eine Demokratie kann doch nicht zu einer Geriatrie werden, in der die Alten die Jungen mit ihren Wahlverhalten in Geiselhaft halten. Junge Leute gehen heute eh schon geschlossen davon aus das sie im Alter von einem umlagefinanzierten Pensionssystem kaum noch was zu erwarten haben. Die Tür zur Zukunft muss immer offen sein, wenigstens einen Spalt, und nicht drei mal versperrt und gesichert, weil alte Menschen nostalgisch sind, sich fürchten oder die Schnauze schon ziemlich voll haben.

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Manfred Deix und Götze George, beide und jeden für sich, hat der Jedermann in ein abgegriffenes Jausenpapier gewickelt und mitgenommen in die ewige Gstätten, des von Trauer gerandete Danach. Trotzdem bleibt hier etwas zurück, dass nicht vergessen wird, dass Gegenwart bleibt und Bestand hat. Beinahe erheitert sitze ich jetzt hier während ich diese Zeilen schreibe, und denke an jenen befreienden Moment zurück, als ich das erste Mal eine Deix-Karikatur sah. Ich glaub es war in der Sonntagsbeilage der Kronenzeitung oder jemand hatte dass Deix-Bucht mit in die Schule gebracht. Zu beschreiben wie es sich anfühlte, dass es da draußen auf der andere Seite der Drau/Welt, wirklich jemanden gab, der die kleinstbürgerlichen Verhältnisse dieses Landes, mit spitzem Stift sezierte und zu Papier brachte, geht kaum noch. Es war ein Aha-Moment. 1980 kam das erste Deix-Buch heraus. Als ob einem die Tür in eine andere Welt eröffnet wird, von der man nicht sicher war das es diese überhaupt gibt. Das Kleinstbürgerliche in die Uniform der Unform gesteckt. Der uniformierte, von den Verhältnissen verformte österreichische Kleinstbürger, immer a bisserl zu fett, zu laut, zu engstirnig, zu gescheit, zu heuchlerisch, zu verlogen, zu pervers. Jeden Sonntag holte ich die Kronen-Zeitung einzig und allein wegen der Deix-Figuren. Und dann sah ich in diesen Universum aus Figuren, immer auch meine Lehrer, die Nachbarn, den Goadfather, die Typen die mich am Fußballplatz beschimpften, die Um2 usw. Und ich musste laut lachen. Und lachen ist mindestens so befreiend wie eine Beichte. Es war a riesen Hetz, wie eine Flucht. Vom Clever&Smart und Asterix direkt zum Deix. Dafür bin ich dem großen Karikaturisten, der jetzt zu den Klängen der Beach Boys, auf den Wellen der Unsterblichkeit surft, auf ewig dankbar, verstanden zu haben, gezeichnet zu sein. Wenn nicht mehr vom großen Meister dann doch vom Leben.

Ich weiß, der Herr George wollte immer ein großer Charakterdarsteller sein, mindestens so groß wie sein übergroßer Charakterdarsteller-Vater. War er ja auch. Einer der besten seines Fachs. Bei der Wiener Uhraufführung des Films „Der Totmacher“, saß er eine Reihe hinter mir, schön in Begleitung, mit Brille und Anzug. War ich fast a bisserl enttäuscht, dass der Herr George nicht wie der Schimanski aussah. Als die Tatort Schimanski-Reihe los ging war ich dreizehn Jahre alt. Der „Schimmi“ hat es bei uns Jungs und der Lucia voll gebracht. Gefiel uns eine Film oder Fernsehfigur besonders, redeten wir Montag in der großen Pause darüber. Entweder in der großen Pause oder schon am Parkplatz vor der Schule, wo wir warteten bis sich die Türen öffneten. Schimanski war immer schon auf dem Parkplatz Thema. Haste Schimanski gesehen. Hatte einer Schimanski nicht gesehen wurde der für nicht voll genommen. Uns gefielen die coolen Sprüche, seine schlampige Art und das der andauernd „Scheiße“ sagte. 35 Jahre später kann man des nur noch schwer erklären. Ein Scheiße, aus einer deutschen Produktion im Hauptabendprogramm, war Anfang der Achtziger, ne ziemlich große Revolte. Ein regelrechter Aufstand gegen die guten Sitten. Ein sich durch einen Film fluchender deutscher Polizist, der mit Regeln wenig am Hut hatte, war Gangsta-Rap für uns. Der „Schimmi“ war die coolste Fernsehfigur unserer Zeit. Der Tanner, der Partner vom Schimanski, war natürlich auch wichtig. Schön pflichtbewusst so als Kontrast. Alles was cool war kam ja an sich aus Hollywood. Hollywood war immer schon a bisserl zu viel Traumwerkstatt. Schimanski hingegen nicht. Der kam aus Duisburg. Und Duisburg war greifbarer, irgendwie echter und a bisserl schäbig. Sicherlich, ein Großkünstler wie der Götz George hatte wahrscheinlich andere Ambitionen, als sein Leben lang einen fluchenden Bullen zu mimen. Trotzdem hat er eine Figur mit geschaffen, die geblieben ist und die ich durch all die Jahre mitgenommen habe. 35 Jahre hat bei mir keine Freundschaft gehalten. Da ist doch was. Den Skandalreporter Hermann Willié aus „Schtonk“ habe ich natürlich auch nicht zurückgelassen. Wenn der M. und ich total erledigt in der Bude saßen und nicht mehr weiter wussten, haben wir uns immer mal wieder Schtonk angesehen. Ich hoffe die Senderverantwortlichen zeigen in Erinnerung an den großen Schauspieler Götz George auch einen seiner Achtzigerjahre-Schimanski. Ich bin dabei ist Ehrensache und wie damals als Junge werde ich mich über jedes unsterbliche „Scheiße“ diebisch freuen. Erst recht wenn die Um2 ganz verstört schaut.

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Freitag, 24. Juni 2016
Ich will raus!!
Meine Nerventante war hier kurz zu Gast. Findet sie gar nicht mal so übel mein Blog. Klug und gebildet wie meine NT nun mal ist, kann sie auch Rechtschreibung. Ich weiß da ja von nix. Das heißt nicht "ihm" loswerden sondern "ihn". Vielen Dank.

Ich glaub es war der Herr Protagoras der sagte, "dass der Mensch das Maß aller Dinge sei". Woraufhin ihn Platon abkonterte und entgegnete: "Wenn der Mensch das Maß aller Dinge ist, dann ist der auch der Maßstab aller Werte". Wenn es sich so verhält mit dem Menschen, ist nix mehr festgezurrt, alles im Fluss, und relativ, mal leuchtet hier ein Licht des Stärkern und dort ein Licht der Mehrheit, wird Beliebig und zerrinnt im Augenblick. Nee kluge Frau, ein Scherz, die Philosophin Edna Ullmann-Margalit behauptet, Grundsatzentscheidungen sind zu meist eine hoch emotionale Angelegenheit, die eine persönliche Veränderung markieren. Das hat der Zauberlehrling Cameron jetzt davon nach Geistern zu Rufen die ihn jetzt loswerden wollen. Tschüss Great Britain. Es hat mich sehr gefreut.

Vielleicht noch ein Austrittsschmäh, jetzt wo die Briten weg sind. Der Präsident des Kosovo Hashim Thaçi, lies in einem Interview mit meiner QZ durchblicken, dass seine Heimat auf guten Weg für einen baldigen EU-Beitritt wär.

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Donnerstag, 23. Juni 2016
„Ja heißt Ja und Nein nicht Vielleicht“
Geht wieder mal rund im Geschlechterkampf wer der bessere und edlere Mensch ist. Haben die Weiber mal wieder einen einstimmigen Punktesieg gelandet. Seit der eigenartigen Verwandlung der Gina-Lisa Lohfink, von der Hure zur Heiligen, zur Jeanne d’Arc unter den FrauenrechtlerInnen, soll kein Stein des Sexualstrafrechts auf dem anderen bleiben. Wie Feministinnen bis zu dem Vorfall über die Frau Gina-Lisa dachten möchte ich lieber nicht wissen. Aber wie sagt man: Der Zweck verneigt sich vor den Mittel. Sie wissen nicht so recht worum es geht? Na die Frau Gina-Lisa Lohfink hatte veröffentlichten Sex, obwohl sie von dem Vorhaben sich von zwei Männern beglücken zu lassen, gleich mal überhaupt nix hielt und deren Avancen (Beweis ein Videoschnipsel) mit einem ganz klaren nein, nein, nein und nochmals nein zurückwies. So nach und nach tauchten dann noch weitere Videoschnipsel des Dreh in der Öffentlichkeit auf, die dann nicht mehr ganz so eindeutig waren und auch andere Schlüsse zuließen. Die Frau Gina-Lisa verklagte die beiden Männer dann Monate später wegen Vergewaltigung. Aber anstatt das die beiden Männer wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, fasste die Frau Gina-Lisa eine Strafe von 24 000 Euro aus wegen Falschaussage. Fragen sie mich nicht warum die Männer die Frau Gina-Lisa unbedingt beim Sex filmten mussten. Vielleicht sind die Typen Arschlöcher und die Frau Gina-Lisa a bisserl naiv. Ich weiß es nicht. Ich stelle da keine Vermutungen auf. Das allein ist auch nicht Thema. Thema ist wieder mal die Frage, warum Männer in ihrem sexuellen Drängen, nicht auf ein System zurückgreifen können/wollen, das die Lust reguliert wie ein Thermostat die Raumtemperatur. Schuld an diesem Desaster hat natürlich das Patriarchat, und der Mann per se, in seiner ganzen fehlgeleiteten Pracht. In seinem genetischen Ausgedinge scheint der a ziemliche Enttäuschung zu sein. Keine Ahnung warum sich die Evolution einbildet der Mann muss der Frau körperlich überlegen sein. Also ich krieg kaum was gebacken, aber so ein Frauenhälschen drehe ich im Notfall einfach mit bloßen Händen um. Da muss ich mich nicht groß anstrengen. Ich kannte mal eine Bäuerin die machte das mit Hühner. Ging auch leicht. Logisch dass Feministinnen in öffentlichen Diskurs jetzt mit Worten zurückfeuern, weil Männer offensichtlich nicht nur von Natur aus übel beleumdet sind, nee die lassen sich anscheinend auch kulturell nicht so leicht bändigen. Beten die Damen mal wieder mal eine für uns Männer wenig schmeichelnde Gewaltstatistik nach der anderen herunter wie einst das Ave Maria, als die noch einen Gott(mann) anbeteten. Eine von drei Frauen weltweit ist Opfer sexueller oder häuslicher Gewalt. Jede zehnte Frau erlebt nach dem 15. Lebensjahr sexuelle Gewalt. Jede zwanzigste Frau gibt an vergewaltigt worden zu sein. Unter der Hand im Darkroom der Wirklichkeit, wird alles natürlich noch viel schlimmer, weil viele Frauen die Opfer sexueller Gewalt wurden, aus Scham oder Abhängigkeit nicht zur Polizei gehen. Wirklich nett und konstruktiv ist das von Frauen nicht, andauernd diese Statistiken in den Diskurs zu werfen, wie einem Raubtier ein Stück rohes Fleisch. Was soll man denn da aus Mann noch sagen, außer sich schämen und hoch und heilig zu geloben ein besserer Mann werden zu wollen/müssen. Wie es derzeit aussieht bin ich für Frauen mindesten so eine latente Gefahr, wie „einsame Wölfe“, für unsere in manchen Fragen recht libertäre Gesellschafft. Da hilft es auch nix von Sippenhaft, Todschlagargumenten, oder Siegerjustiz zu sprechen. Gut das mit der Siegerjustiz ziehe ich mit Bedauern zurück. In meiner Qualitätszeitung fährt gerade die Frau Hamann mit uns Männer Schlitten. Ich weiß, haben wir nicht anders verdient. Nur a Hetz ist es nicht. Macht sie in letzter Zeit eigentlich nur noch. Was die uns schon alles um die Ohren gehauen hat. Letzens schrieb die Frau H. das Männer auch daran schuld haben, das Kindergartenpädagoginnen in Österreich gewerkschaftlich nicht gut oder gar nicht organisiert sind. Sicherlich Frau H. des machen wir Männer absichtlich. Mit Gewalt halten wir die Kindergartenpädagoginnen davor zurück sich gewerkschaftlich zu organisieren..

Unter der Überschrift „Lieber ein politischer Terrorist als ein einsamer Psychopath“, schreibt die Frau H. über männliche Gewalt, in Form von politischen Terror der leicht ins Psychopathologische abgleitet und deswegen nicht mehr so leicht schubladisiert werden kann, weil der Übergang scheinbar fließend ist. Wer kann Täter wie die Herren Franz Fuchs oder Anders Breivik noch entsprechend einordenen. Sind das Terroristen/Attentäter/Mörder/psychopathische Mörder oder gar Freiheitskämpfer? Was man aber sagen ist das es Männer sind. Den Attentäter von Orlando und den Mörder der Jo Cox nennt die Frau H. dann nicht mehr mit Vor und Zunamen, genauso wenig wie die islamistischen Attentäter vom 11. September 2001, Madrid, London und Paris. Auch alles Schwanzträger. Die Frau H. schreibt weiter: "Psychisch gestörte Einzeltäter hingegen haben normalerweise mit äußeren Organisationen nichts zu tun, sondern folgen inneren Stimmen. Irgendetwas in ihrem persönlichen Erleben oder in ihrer Gehirnchemie erzeugt Wahnvorstellungen, Aggression und Gewalt gegen andere“. Scheiße Frau Haman. Eine schwer gestörte Hirnchemie , einfach ausgedrückt eine Letten, hab ich auch. Ich kann ihnen aber in die Hand versprechen und gebe ihnen mein Ehrenwort , dass ich auch weiterhin bemüht sein werde, diese Wahnvorstellungen so umzuleiten, umzudeuten, und zu kanalisieren, dass sich die daraus resultierende Gewalt, einzig und allein gegen mich richtet, wenn die schon zum Richten neigt. Das ist doch einmal ein Anfang finden sie nicht. Und nein, ich werde mein kleines Psycho-Problem, auch weiterhin nicht zu einem apokalyptischen Akt umdeuten, sondern schön brav in allerkleinste versuche verwandeln. Das aus Scheiße nicht sofort Gold wird müssen sie mir bitte nachsehen. Ich sehe ihnen ja auch nach, dass sie bei der RAF nur von Terroristen sprechen/schreiben und nicht auch von Terroristinnen. Ich will ihnen jetzt nicht mit der blöden Nadel im Heuhaufen kommen, aber unter den RAF-Terroristen waren schon auch einige Damen. Gudrun Ensslin (meine Lieblingsterroristin), Ulrike Meinhof, Susanne Albrecht, Verena Becker usw. Und beinahe jeder verschissene Diktator hat mindestens eine Lady am Start.

Dabei ist die Sache ganz einfach. Wenn Frauen „nein“ sagen und nicht wollen dass ein Mann an ihnen herumfummelt, bedeutet Nein nun mal Nein und nicht „vielleicht“ oder „mal sehen wie du dich anstellst“, oder „warte ich bin noch nicht besoffen genug“. Die Frau Gina-Lisa soll ja auch klar und deutlich „Nein“, gesagt haben und trotzdem wurde sie in einen flotten Dreier verwickelt. Das geht natürlich nicht. Die Frau Gina-Lisa behauptete auch was von K.O. Tropfen, aber da scheint sie sich nach Auswertung des ganzen Videos ungenau erinnert zu haben. Die Frage die jetzt breitbeinig im Raum steht wie einst der John Wayne, der in Filmen Frauen einfach küsste wenn ihm danach war, und diese an sich heranzog wie Puppen, ob man auf Grund den Erfahrungen der Frau Gina-Lisa, und Gewaltstatistiken, das Sexualstrafrecht verschärfen sollte wie einen mexikanischen Eintopf mit einem Naga Jolokia Chilli. Reicht es für eine Vergewaltigung wenn das Opfer „Nein“ sagt. Meine Einschätzung: Woher soll ich das wissen. Ich habe keine Ahnung wie es in der Intimwelt anderer so zugeht. Nur weiß ich nicht ob es für ein unkompliziertes Intimleben zwischen Weibchen und Männchen wirklich förderlich ist, wenn man den Männern strafrechtlich in die Eier tritt. Mir eh wurscht. Mit Weiber aus der 1. Welt mach ich eh nix. Das war jetzt eindeutig zu viel Selbstermächtigung. . Die machen nix mehr mit mir. Aber ich will eh nicht mehr. Gestandene Wohlstandsfotzen sind mir einfach eine Nummer zu groß. Zu viel Routine und leben nach Plan. Selbstoptimiert bis zum Anschlag bleibt da kaum Raum für Überraschungen. Ich mach höchstens noch Schattenwelt und . Eines möchte ich aber festhalten wie eine devote Gespielin. Zu mir sagten Weiber früher immer . Warten sie, noch nicht urteilen. Natürlich sagten 99% und ein paar Zerdrückte „nein“. Nur hatte ich die Promille-Damen mal in mein Verlies gelockt, lief es eigentlich immer rund und ohne Komplikationen. Darum geht es ja oder. Sogar heute, alt und kaputt gelebt, sagen die Weiber nicht nein, wenn ich ihnen ein paar Scheine rüberschiebe wie früher Gedichte. Bevor man das Sexualstrafrecht verschärft, in Österreich wollen die da schon beim wiederholten Grabschen, DNA-Proben von Sackträgern nehmen, muss ich den Spieß mal kurz von der anderen Seite her anbraten und mit Mütter hart ins Gericht gehen. Gibt ja unzählige Mütter, die in der Regel nicht in der Lage sind, ihren geliebten Söhnen auch nur einen verschissenen Wunsch abzuschlagen. Diese Mütter verhunzen ihre Söhne nachhaltig, das kann ich ihnen versprechen. So lernen diese Jungs nie was ein weibliches „Nein“ bedeutet. Die sind dann darauf konditioniert wie eine Stechmücke im Tiefflug, das ein „Nein“, erstmals „Jein “ heißt, nicht Fisch nicht Fleisch. Das war schon in meiner Jugend so. Sagten diese Mütter zu ihren verhätschelten Söhnen, „Nein“, wurde nachdem 5mal nachfragen, umgarnen und umschmeicheln, irgendwann ein wackeliges „Ja“ daraus. Diese Mütter sagten dann immer, „Okay dies einem mal machen wir eine Ausnahme. Aber nur dieses eine Mal hörst du? Auf diese Ausnahme folgte natürlich gleich einmal die nächste Ausnahme von der Ausnahme. Natürlich nicht im Haushalt des Schizophrenisten. Da was die Um2 anschaffte war da Gesetz. Auch wenn die mit dem „Nein“ a bisserl inflationär umging finde ich . Um2 darf ich was aus dem Kühlschrank nehmen, „Nein“. Um2 darf ich aufs Feuerwehrfest. Du hast gesagt wenn ich trotz nächtlicher Übelkeit (gekotzt hab ich), den ganzen Tag auf der Tanke durchhalte, darf ich aufs Feuerwehrfest. „Nein“. Um2 darf ich was in den Kühlschrank hineinlegen. „Nein“. Um2 darf ich einen Schluck Saft haben. „Nein sauf Wasser“. Um2 bitte, ich hab jetzt den Garten stundenlang nach dem abgebrochenen Zahn des Holzrechens abgesucht, ich finde den einfach nicht. Darf ich trotzdem zum Fußball, die Kinder-Kumpels warten schon. „Nein“. Stundenlang könnte ich sie jetzt mit all den Um2 Neins langweilen. Ein Gutes aber hatten all diese Neins. Ich mache nix mit Weiber wenn die „Nein“ sagen. Ich bin da unglaublich zurückhaltend. Fazit: „Ja heißt Ja und Nein nicht Vielleicht“.

Das Nein einer Frau ist ja eher einer Abwehrhaltung geschuldet und nicht wirklich emanzipiert. Deswegen unterstütze ich auch die „Ja“ ist „Ja“ Kampagne. Hier ein Beispiel wie das mit dem Ja dann in der Praxis ungefähr aussehen wird.

Mann: Frau darf ich dir/ihnen länger als gesellschaftlich gewünscht in die Augen sehen?
Frau überlegt kurz: Ja.
Mann: Wie lange darf mein Blick andauern. Ich will sie/dich mit meinem Blick weder verstören noch fixieren wie ein Objekt.
Frau: 2,5 Sekunden.
Mann: Bitte entschuldige sie/du meine Taktlosigkeit. Ihr/dein Dekolleté. Darf ich einen bewussten Blick erhaschen.
Frau denkt nach. 6 Minuten später nach einem längeren Aufenthalt in der Toilette: Ja, aber nicht zu aufdringlich und eindeutig. Versuchen du/sie diesen Blick so unauffällig wie nur möglich zu gestalten. Und verspielt würde mir gut gefallen, verspielt.
Mann: Wie lange darf ich gucken.
Frau: 1,85 Sekunden sagen die Flirt-Algorithmen. Alles was darüber hinausgeht ist ein Sexualdelikt.
Mann: Darf ich dich/sie einladen oder fühlen sie sich da in ihrer Freiheit eingeschränkt.
Frau: Nee zahlen geht schon. Das ist doch charmant.
Mann: Darf ich dich/sie nach Hause fahren.
Frau: Ja.
Der Mann: Darf ich mit hochkommen. (wenn ich einen hochbekomme, fällt natürlich weg)
Frau: Ja unter folgenden Bedingungen.
Mann unterschreibt eine Vertrag mit dem Händy.
Eine halbe Stunde später. Die beiden sind am fummeln.
Mann: Geht es in Ordnung wenn ich meine Erregung, also die Beule in der Hose, nicht weiter unterdrücke.
Frau denkt nach.

Noch ein Fazit: ist out.

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