Mittwoch, 11. November 2015
Fotos aus dem Zyklus "unordentliche Wahrhaftigkeit"
Mir ist heute beim Boden aufwischen bewusst geworden. Zu behaupten ich bin der König der Unterwelt ist ja ein ausgemachter Blödsinn. Das weckt ja völlig falsche Assoziationen. In der Schattenwelt bin ich hoch angesehen und nicht in der Unterwelt. Und nur dort.

Die Sache ist ja so bevor ich weiterschreibe. Im Netz machen viele ja von der Möglichkeit gebrauch, mal ein anderer sein zu wollen. Nicht so der Schizophrenist. Deswegen 2 jetzt 3 hochbrisante Fotos. Einmal die Wäschekiste. Wie ich ihnen schon erzählte im Haushalt vom Schizophrenisten wird die Wäsche nach dem Waschen nicht zusammen gelegt sondern einfach so in eine Kiste geschmissen. Warum. Ich muss dieser Welt nicht knitterfrei gegenübertreten. Der Donauinsel ist es wurscht wie ich Ausschau. Und den Wienern sowieso. Das zweite Foto zeigt das Tischchen mit den liebsten Lebensmittel des Schizophrenisten. Natürlich glutenfrei.

Wirklich alles frisch gewaschen. Nicht das sie denken der Schizophrenist schmeißt in seinem Taumel die angeschissenen Unterhosen da rein. Niemals. Ich bin ein Kleinstbürger. Und einen Deckel gibt es ja auch.


Mein kleines verträumtes Reich wo der Wille der Pharmazeutischen geschieht und auf das ich durchaus a bisserl mit Stolz schau. Mit Abscheu und Ekel schau ich natürlich auch drauf. Wirklich leeren tut sich der scheiß Tisch nie. Nicht in den letzten 15 Jahren.

Anhang. Der Nasenspray steht nur so da. Keine Ahung wie der da hin kam. Ehrlich.


So eines habe ich noch. Die Schizophrenisten-Glotze. Wie sie sehen können lass ich mich da nicht lumpen. Ich würde auch eine hochwertigere Glotze kaufen. Nur macht des keinen Sinn. Es gibt keine Sender die in 4K Auflösung senden. Doch in Japan soll es solche Sender geben. Nur bin ich der Lee Marvin. Beachten sie bitte die schnuckelige Holzkiste auf der die Glotze steht. Die hab ich vom Müll. Spermüll besser gesagt. Mir doch wurscht. Ich habe es nicht so mit Innenarchitektur. Bevor ich zum Ikea renne und den Ikea-Müll kaufe, erwerbe ich lieber echten Müll. Ich ziehe auch Leibchen an die der S. ansonsten wegschmeißt.

WFN. Das Ding in der Kiste auf dem die Media-Box steht ist im übrigen ein ziemlich schönes Backgammonbrett aus Holz. Wie sie ja wissen spiele ich ja nicht mehr. Ich erteilen nur noch Unterricht;-).

Und der Boden ist noch recht schön wie der Herr M. völlig richtig anmerkte. Aber dafür ist der GF zuständig. Vielleicht verstehen sie jetzt etwas besser wenn ich ihnen andauernd zu erklären versuche das ich über meinen eigentlichen Möglichkeiten lebe.

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Dienstag, 10. November 2015
Der Schizophrenist analysiert die politische Lage
Nicht hier sonder mehr so rundherum. Bei uns gibt es nix zu analysieren. Die Koalition streitet sich seit Tagen jetzt wegen der Zäune. Politik mit gestalten und bohren von Brettern und so findet hier nicht statt. Und um Grenzen geht es auch andauernd. Und die Frage wo die Menschlichkeit aufhört.

Von der Thematik warum einige Gesellschaften nach einem Aufstand…..Alter Fuchs jetzt sitze ich geschlagene zwei Stunden vor dem scheiß Satz und ich kann diesen nicht zu meiner Zufriedenheit vervollständigen. Der Wittgenstein soll einmal gesagt haben, worüber man nicht sprechen kann, soll man gescheiterweise lieber schweigen. Diese Erkenntnis halte ich nicht für besonders fair, weil ich heute noch gar nichts gesagt habe. Schriftlich habe ich mich schon ausgetauscht. Nur mir hängt der schriftliche Austausch zuweilen schon beim Hals heraus. Da macht ja jeder was ihm gerade so in den Sinn kommt. Einige sogar demonstrativ. Der Herr M. stellt sich einfach hin und raucht. Und dann schnippt der den Tschik auch noch lässig in meine Richtung und ich bedanke mich dann auch noch schön artig, weil der so getan hat als ob er meine Texte lesen würde. Man muss schon recht a Trottel sein wie ich um andauernd zu bloggen und dann zu hoffen das alles besser oder zumindest anders öde wird. Viel lieber würde ich unter den Beinen einer Miss durchgehen wie durch einen Triumphbogen und mich nie mehr umdrehen. Egal was an dem Bogen gerade so herunterhängt. Das Bloggen ist mindestens so sinnlos und unbefriedigend wie stundenlang auf Internetpornoseiten herumlungern. Irgendwann schnallt man einfach das des nur Pixel aus 1ser und 0len sind. Ich muss eh noch über ein neues Internetpornografie-Phänomen schreiben. Die dreifache Analpenetration. Ehrlich. Über die anale Dreifachpenetration der Frau zerbreche ich mir gerade den Kopf. Die ist ja ein digitales Phänomen. Ich wurde ja noch in einer Zeit pornografisiert da war die einfache Analpenetration eine Frau eine Attraktion, so wie viel früher ein Wolfsmensch am Jahrmarkt.

Erzwingt ein Volk, sagen wir durch einen recht friedlichen Massenprotest, nicht das schon wieder alle sterben, den Abtritt eines Autokraten/ Despoten/Diktators, der mindestens so repressiv regierte wie meine UM2, ohne dass sich dieses Land wie ich am Schnaps vergreift, und sich nach einem kräftigen Schluck aus der Bulle des Größenwahns im Freiheitsrausch des politischen Chaos verliert oder gar im Bürgerkrieg versinkt, weil widerstrebende Kräfte am Zusammenhalt der Gesellschaft zerren und zerren, wie der Investigative-Journalismus am deutschen Sommermärchen. Wollt ihr neben der Marke VW jetzt auch noch den Kaiser einsperren wo doch gerade erst der Ulli auf dem Weg der Besserung ist? Ich bitte sie. Wie soll man den in einem unmoralischen System moralisch handeln? Das Richtige im Falschen gibt es nicht. Niemals. Ich habe mein Leben lang versucht niemand über den Tisch zu ziehen. Die Folge ist das ich seit Sonntag kein Wort gesprochen habe und gegen Leute Backgammon spiele die 6 Tage Zeit für einen Zug haben. Und diese seltene Gnade habe ich auch nur der WFN zu verdanken. Die muss nur alle drei Tage ziehen.

In den Wirren einer Revolte kann es ja sein, das sich die alten Kräfte unter einem neuen Mäntelchen wieder vereinen, gewissermaßen restaurieren, einfach einen auf Terminator machen, woraufhin erst recht wieder ein neuer/alten starken Mann an die Macht gespült wird wie ein 18.Loch Golf Platz auf eine Arche, oder ein verstimmtes Akkordeon das auf einem Müllplatz ganz oben liegt, und das sich dann ein armer Schlucker schnappt, um der Welt mit dem Gedudel sein Leid zu klagen, weswegen sich die Leute wegen des Krachs des neues Spielers die Ohren zu halten, wo doch schon der alte Spieler auf einer verstimmten Geige, die Leute quälte. Meine Klampfen ist..... So jetzt fehlt mir das Wort nicht ein. Ehrlich. Das Ding halt auf dem ich schreibe. Eine gewisse Frau Ana de Palacio, einst spanische Außenministerin, schreibt in meiner Qualitätszeitung, dass Demokratien mit rechtsstaatlichen Normen, Eigentumsrechten und Winterschlussverkauf im September, mit Diktatoren und Despoten niemals gemeinsame Sache machen sollten. Sehr weise. Egal wie oft ich meinen Gasanbieter auch wechsle. Trotzdem kommt da nur russisches Gas heraus. Tyranneien, schreibt die Frau Palacio sinngemäß, sind nie wirklich stabil. Das sind Menschen mit einer schizoaffektiven Psychose auch nicht. „Der Wunsch nach menschlicher Würde und Respekt, die Grundpfeiler guter Regierungsführung kann nicht unterdrückt werden, vor allem nicht in Zeiten da die Menschen durch das Internet blablabla. Kann man schon. Bei uns kann jeder alles sagen und kaum etwas macht Sinn. Gute Regierungsführung ist daher der Schlüssel zu langfristiger Stabilität. Aber ebenso wie Stabilität und gute Regierungsführung nicht von außen diktiert werden k……“.

Vielleicht nicht in Spanien das gerade dabei ist Katalanien an die Eigenständigkeit zu verlieren, weil sie keinen General Franco mehr haben der die Basken im Zaum hält. Die haben nur einen halbtoten König der auf zahnlose Löwen schießt und traurige Elefanten, aber in Österreich und Deutschland hat das mit dem Diktat von außen ganz wunderbar funktioniert. Der Schlüssel zur guten Regierungsführung hier bei uns wurde ja in fremden Schmieden gegossen. Der wurde von außen in unser Schloss gesteckt und umgedreht, nachdem das Leben hinter der Tür aus allen Regalen und Kommoden gefallen war. Uns hat man ja zur guten Regierungsführung mehr oder minder gezwungen. Das System nur Führen lassen hatte ja so seine kleinen Schwächen. Was soll man sich den von einer Führung halten wenn die Bosse einen auf Zyankali machen. Die sollen nach dem Ende ihrer Regierungszeit nicht auf Zyankali beißen sonder auf die Gunst der Leser hoffen oder Talkshows mit ihrer überzeugenden Geisteskraften vollqualmen. Dann ist alles gut. Heute habe ich bemerkt dass ich eine leichte Wampe bekomme wie einen Brief den man nicht annehmen will. Um Gottes Willen das auch noch. Kennen sie diese Herren um Fünfzig mit dem Schwimmreifensyndrom. Die würden im Mittelmeer niemals untergehen. Der kleine Junge hingegen, mit dem roten Leibchen und der kurzen blauen Hose, dem seine toten Sachen jetzt mein Scheißhausdämon auftragt, ist sofort abgesoffen, so dünn wie das Bübchen war. Scheiß Tabletten. Von denen wird man fett und mürbe. Da sitzt man dann, alt, vereinsamt und fett und versucht sich verzweifelt an den Weltzusammenhängen, während einem die Worte ausgehen wie Haare. In Deutschland, habe ich zwischen den Zügen gelesen, sitzt eine Frau vor Gericht, die hat ihre drei Kinder umgebracht. Angeblich aus purer Verzweiflung. Ihr Mann saß gerade im Häfn als sie das Gas aufdrehte. Hoffentlich nicht mein Russisches. Jetzt ist sie psychisch natürlich vollkommen hinüber. Nicht nur das. Diese grauenvolle Tat hat sich dermaßen in die Frau hineingefressen, das sie zum Gehen einen Rollator braucht.

Der Westen sollte dabei helfen eine starke Zivilgesellschaft zu kultivieren, schlägt Frau Palacio vor. Wie der Westen diese Zivilgesellschaft genau kultivieren soll schreibt sie nicht mehr. Liegt vielleicht daran das sie nur eine gewisse Anzahl an Worten zu für ihren Artikel Verfügung hatte. Ich stehe ja zu meist von einem ähnlichen Problem. Eben habe ich versucht eine neue Folge von Greys Anatomie zu schaun. Ging nicht. Die Serie ist im jetzigen Stadion der Fortgeschrittenheit ziemlich männerfeindlich, weil Männer so gut wie überhaupt nicht mehr sprechen. Schon gar nicht miteinander. Das lobe ich mir meinen werbelosen Sender. Da läuft noch immer James Bond. Tastatur. Das Ding auf dem ich fiedle, damit sie mir einen Triumphbogen, nennt sich Tastatur. Vielen Dank WFN.

Fortsetzung morgen.

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Montag, 9. November 2015
Und die neue Miss International Queen is..........
Korrketur am Abend. Falls ich mich nicht vorher aufhänge weil ich mich die WFN im Backgammon reinhaut. Spielt das Spiel seit 7 Minuten und gewinnt. Gewinnt sie doch nicht kann sie noch immer sagen, ja ich spiele ja erst seit 7 Minuten;-)

Schon a bisserl auf Tabs sah ich mir letztens einen Schönheitswettbewerb an. Oh, werden sie sich jetzt vielleicht denken, das ist aber nicht sehr fortschrittlich. Vielleicht denken sie sich auch, da wüsste ich aber mit meinem Leben etwas gescheiteres anzufangen. Wir stehen ja zunehmend unter einem Sinnzwang. Wehe sie lassen ihre Lebenszeit sinnarm verstreichen. Wenn ich einmal zum Abtreten gezwungen werde, werde eher nicht behaupten können, das ich ein besonders erfülltes Leben hatte. Sehr oft mach ich ja gar nichts. Udn das fällt nicht unter Meditation. Unter Umständen die ich nicht kenne, denken sie vielleicht überhaupt gleich an etwas ganz anderes, weil sie das was ich gerade niederschreibe nicht besonders spannend finden. Was ich durchaus verstehen kann. Mein Leben ist nur noch bedingt spannend. Ist aber eine reine Vorsichtsmaßnahme. Mein Hirn ist a bisserl durcheinander, da heißt es kleine Brötchen zu backen. Wobei ich diese Brötchen lieber beim Hofer kaufe. Nur sie kutschieren ihren Rollstuhl ja auch nicht durch knöchelhohen Schlamm, oder arbeiten als Sexsüchtiger in einem Flaterate-Etablissement, was an sich keine schlechte Idee wäre. Das sind sie bald wieder einmal geheilt. Wenn ich aber noch einmal kurz auf ihren Gedanken zurückkommen dürfte, dass sie sich unter Umständen denken, die ich natürlich nicht kenne, bevor ich mir in der Glotze einen öden Schönheitswettbewerb anschaue, sortiere ich lieber die dreckigen Socken oder rufe den neuen Lebensabschnittspartner meines Ex-Lebensabschnittspartners an. Meine UM2 sagte in artverwandten Situationen immer. „Wenn man nichts zu tun hat sucht man sich eine Arbeit“. Die war ja richtiggehend besessen von Arbeit. Jahrelang war sie ja bei einer Spedition angestellt. Wollte man in Zeiten des Ostblocks, mit dem LKW von Österreich rüber nach Jugoslawien, musste man sich als Fahrer immer irgendwelche Begleitscheine ausfüllen lassen. Frauen hinter dem Steuer eines LKWs gab es damals noch nicht. Und diese Scheine füllte dann meine UM2 aus. Natürlich nur in der Theorie. Diese Arbeit erledigten oft, sehr oft, andere für sie, weil die UM2 lieber in ihrem geliebten Garten werkte. Ja so ist das mit den Idealen. Hab ich ihr natürlich um die Ohren gehauen, wenn sie mir mal wieder blöd kam. Entweder kam die gar nicht oder auschließlich blöde. Hätte ich in Anbetracht meiner herausragenden Stellung in der Familie eher unterlassen sollten. Wenn sie eine Maus sind ängstigen sie ja auch nicht absichtlich die Hausherrin. Ich schon. Es hilft ja nichts wenn man sich revolutionär gibt und dann hoffnungslos in die Flucht geschlagen wird, wo man anderen dann auf die Tasche liegt wie ich dem Goadfather oder die Syrer, dem deutschen Nulldefizit, hinter dem ja moralische Abgründe lauern. Über die Frage wann man jetzt aufbegehren oder doch lieber die Klappe halten sollte, wird zu selten gesprochen.

Auf Tabs fällt das Fernsehen ja sehr leicht. Hauen sie sich einmal ein paar hundert Milligramm Neuroleptika ins Kreuz und sie werden schon sehen wie wenig es auf einmal zu tun gibt. Dieser Schönheitswettbewerb unterschied sich nicht großartig von anderen Schönheitswettbewerben. Frauen machen sich halt hin und wieder gerne zum Affen. Fragen sie mich nicht warum die auch gefallen wollen. Der S. hat mir Fotos von Frauen gezeigt, ich weiß nicht was das für eine Seite war, nix mit Sex für Kohle und da geizen diese Damen auch nicht mit ihren Reizen. Nicht einmal die Alten. Alles was noch so halbwegs in Schuss war wurde ausgestellt. Manchmal nur noch ein Lächeln. Ich weiß auch nie so recht ob diese Reize jetzt selbstbestimmt oder von der Leitkultur aufgezwungen wurden. Entsteht ja alles im gleichen Biotop. Und zu sagen diese Frauen sind alle a bisserl blöde wäre eindeutig zu kurz gegriffen. A Hetz wäre es wenn man die schönste CEO der Welt wählen würde und es hagelt Anmeldungen. Wovon ich aber nicht ausgehe. Ich sage ja immer auch intelligente und smarte Frauen haben ein Anrecht auf gutes Aussehen. Schau dir die Alte vom Georg Clooney an. Es schmerzt das für die Kaputten in dieser Hinsicht kaum was abfällt. Bis auf ein paar Huren aus den hinteren Karpaten, die ganz geil auf Smart-Phones sind, gibt es in diesem Bereich nicht mehr zu ernten. Mir hat mal eine Hure ihr Facebookprofil gezeigt, da gab es wirlklcih viel zu sehen, trotzdem standen diese Fotos in einem anderen Kontext. Soweit ich noch in der Lage war diesen Schönheitswettbewerb zu begreifen, handelte es sich um eine ziemlich große und internationale Veranstaltung, weil Schönheiten aus der ganzen Welt um den Titel der „Miss International Queen“ wettbewerbten. Meine Favoritin war eindeutig die Miss Venezuela. Venezuela ist ja berüchtigt für seine wunderschönen Frauen, die hohe Mordrate und die vornehmlich leeren Regale in den Geschäften. Groß an Wuchs war die Gute auch. Ging razz fazz. Einmal hinsehen schon hatte mich a bisserl verknallt. Den Traum einmal aufrecht zwischen den Beinen einer Frau durchzugehen, wie durch einen Triumphborgen und dann wird alles gut sein, habe ich ja noch nicht aufgegeben. Dünn war das Fräulein für meinen Geschmack vielleicht a bisserl, aber hier ging es ja nicht primär um meine Vorlieben, sondern um den Titel der Miss International Queen. Ich mag ja Frauen mit recht viel Kopfschmuck weil sich meiner in seiner Konsistenz und Ausrichtung in den letzten Jahren doch sehr zurückhaltend gibt, weswegen ich zur Überzeugung gelangte, Haare am Kopf wachsen ab einem gewissen Mannesalter nur noch nach innen und dann kommen sie einem aus den Ohren und der Nase heraus. Schrecklich. Die Miss Venezuela hatte noch jede Menge Oberhaar, dicht gewellt und glänzend wie die Karrierechancen eines Lawinenhundes aus dem Département Haute-Savoie, wenn wieder einmal dieser ich muss unbedingt etwas ausgefallenes wollen, ansonsten hätten sie nicht gelebt Menschen, von der Wirklichkeit verschüttet wird.

Lange Rede wirklich äußerst kurzer Sinn. Weil ich kurz mal a bisserl weg zappte und dann wieder zurück hüpfte, behauptete meine Fernbedienung das diese Schönheiten keine Frauen im biblischen Sinne waren. Die taten nur so. Drückte ich auf meiner Fernbedienung die Infotaste stand da Schönheitswettbewerb-Ladyboys. Diese feschen Damen hatten angeblich alle Schwänze. Auch die Miss Venezuela. Wo genau weiß ich nicht. Ich hab wirklich genau hingesehen. Und die taten auch nicht so. Vielleicht kennen sie noch die typischen Stan Laurel Situationen wenn der sich am Kopf kratzt weil er a bisserl überfordert ist. So ein Typ bin ich auch. Egal. Des Weiteren hatte ich mich in meinen Gefühlen ja schon recht weit vorgewagt. Gefühlstechnisch war ich da an einem Punkt angekommen, an dem ich auch nicht mehr umdrehen wollte, wo ich doch in meiner Phantasie schon zwischen den Beinen der Miss Venezuela "Isabella Santiago" durchgeschritten war wie durch einen Triumphbogen, in der Körpersprache bescheiden wie Jesus damals auf seinem Esel, aber mit einer Mimik in der Fresse wie der Benito Mussolini. Sau lustig dem „Duce“ seine Übertreibungskunst. Der war der viel lustigere Hitler finde ich. Und zurück musste ich ja auch wieder. Nur jetzt musste ich an den Eiern und dem Schwänzchen von der Miss Venezuela vorbei. Hoffentlich hat die Isabella nicht einen besonders männlichen Kolben hängen dachte ich mir nicht mehr angstbesessen weil ich war ja voll auf Tabs. Ungelegen kommt ja oft. In der Bude über mir hörte ich den englischen Gentleman herumturnen, wie der wieder einmal seine Altherrenhoden auf den Boden plumpsen ließ wie einen Korb Schwermetall. Der Mann ist ja ziemlich erledigt. Nicht so wie ich. Gibt ja Menschen denen bekommt die Einsamkeit nicht besonders. Die nehmen diesen Zustand persönlich und dann grübeln sie pausenlos was sie falsch gemacht haben. Sollten sie nicht andauernd tun. Gestern wollte der englische Gentleman unbedingt den Aufzug reparieren. Ich habe mir alle Mühe gegeben schön auf seiner Spielwiese zu bleiben. Hat mich der genervt. Was kann ich dafür dass der sich a bisserl unpässlich fühlt. Glotze hat er auch keine und einen Händedruck, wie ich mir den Händedruck von einem Ladyboy vorstelle.

Die Wahl zu Miss Ladyboy war schon recht weit fortgeschritten. Einige der Trans-Missen mussten wohl schon ausgeschieden sein. Vielleicht sollte ich noch erwähnen dass sich alle Transen offenbar darauf geeinigt hatten an einer Miss-Wahl teilzunehmen. Was die Sache wesentlich übersichtlicher machte. Wie wählt man den eine Miss oder einen Mister, wenn einige der Transen-Ladyboys darauf bestehen, die schönste Transgender-Transe der Welt sein zu wollen. Da muss man ja ganz neue Kriterien erfinden. Vor allem welche? Die Conchita Wurst tut ja nur so als ob die eine Transgender-Transe sei. Die ist privat eher schwul soweit ich Bescheid weiß. Der Live Ball 2016 in Wien fällt leider aus. Offiziell um den Lidschatten der Show nachzuziehen. Inoffiziell weil der Gerry Keszler Aids hat. Ich bewundere diesen Menschen aufrichtig. Der hat sich was seine Krankheit betrifft geoutet. Ich glaub weil er schwul ist hat er sich auch geoutet. Und weil sein linker Fuß kleiner ist auch. Hat man aber nur gute alte Leukämie wie der Herr Westerwelle muss man sich nicht noch einmal extra outen. In so einem Fall darf man einfach über seine Erkrankung sprechen. Sehr kompliziert. Im Übrigen wünsche den beiden Herren aufrichtig alles Gute und bleibt uns erhalten. So wie ich die Lage einschätzte, befanden sich die Missen gerade in der Finalrunde. Die Badeanzug-Runde hatte ich leider verpasst. Jetzt ging es an die Fragen. In der Fragerunde werden Missen dann immer gefragt, was ihnen das wichtigste Anliegen auf der Welt sei und die Missen antworten dann immer Weltfrieden. Das mit dem Weltfrieden ist Usus und geht schon ziemlich lange so. Fragen sie mich nicht warum. Wenn man die Miss World wählt muss man ja zwangsläufig eine Welt-Frage stellen denke ich mir. Die Missen antworten dann so gut wie nie, oh ja meine Haare, oder die Figur was sonst, so dünn wie ich bin darf ich ja kaum was spachteln. Versuchen sie einmal so gut wie ich auszusehen, dann wird ihnen die Welt scheiß egal. Für die Welt haben sie dann kaum noch Zeit. Darfst als angehende Miss natürlich nicht antworten. Ist ja eine Show. Trotzdem ist der Titel echt und die Gefühle die die erste Gewinnerin empfindet natürlich auch. Über die Enttäuschung der Verliererinnen will ich erst gar nicht zu sprechen kommen. Deren ganzes Unglück spiegelt sich ja im Gesicht der Siegerin wieder. Auch sehr kompliziert. Als 9. bei der Miss World Wahl kriegst auf dem Heiratsmarkt höchstens noch einen regionalen Baulöwen mit Bauch.

Oh, dachte ich mir, nicht das sie denken, ich sage das mit dem Oh nur so dahin. Meine Gedanken beginnen sehr oft mit einem Oh. Oh, dachte ich mir, des wird schon nicht so schlimm werden, erstens bin ich schon ziemlich zugedröhnt und zweitens sind das ja keine Frauen wie sie in der Bibel festgehalten werden. Rollenklischees hin und Rollenklischees her. Hier sind noch immer Männer am Start. Da werden sicherlich ganz andere Fragen gestellt. Was weiß ich. Wie viele Kilo schaffst du beim Bankdrücken, Turbo oder Achtzylinder-Reihe, oder kann Darmstadt 98 mit dieser Mannschaft die Liga halten oder brauchst es da wieder ein Wunder? Um sie nicht noch länger hinzuhalten. Meine Isabella kam an der Reihe. Ob der Moderator meine neue Flamme jetzt mit Isabella ansprach oder mit Miss Venezuela weiß ich nicht mehr. Ich bin nicht die WFN. Die merkt sich ja jedes kleinste Detail aus ihrem Alltag. Und der Herr M. zaubert Links zu seinen Geschichten einfach so aus derTasche, die mitunter 7-9 Jahre auf dem Buckel haben. Ich weiß heute schon nicht mehr was ich vor 1ner Woche geschrieben habe. Ehrlich. Ich halte das für ein ziemlich interessantes Phämomen, weil es auch etwas über einen erzählt. Der Moderator: „Was ist für dich liebe Isabella das größte Problem auf dieser Welt“. Miss Venezuela lächend aber doch um Haltung bemüht: "Das der Schizophrenist, dieser Schwerenöter zwischen meinen Beinen urlaubt. A Scherz. "Krieg. Krieg ist für mich das größte Problem“. Ich will mich nicht darauf festgelegen ob die Antwort jetzt a bisserl einstudiert rüberkam oder nicht. An so Nebensächlichkeiten zurre ich mein Lebensglück nicht fest, da bin ich sehr tiefenentspannt um meinen Hand zur Gleichgültigkeit zu verstecken. Ich dachte mir nur. Oh, sehr schön. So eine Wahl zum schönsten Ladyboy der Welt hebt sich doch merklich von einer stinknormalen Misswahl ab.

Anhang: Meine Isabelle hat wie nicht anders zu erwarten dann auch gewonnen. Für schöne Frauen hab ich einfach ein Händchen. Brauchens auf Google nur Isabella Santiago eintippen. Dann werdens schon sehen.

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