Samstag, 25. Juli 2026
Die Ingenieure der Liebe und ihre seltsamen Triebe
Jessas!

Ausschreiben (Wer?)
Zuschreiben (Der)
Beschreiben (Schizophrenist)
Mitschreiben (hat)
Fortschreiben (schon)
Überschreiben (wieder)
Vorschreiben (nix)
Freischreiben (anderes)
Umschreiben (als)
Schreiben (das)
Gutschreiben (Schreiben.)
Nachschreiben (Nicht)
Mitschreiben (mal)
Niederschreiben (an)
Vorschreiben (einem)
Beschreiben (so)
Gutschreiben (schönen)
Sommertag
Verschreiben (Tabs, frische Tabs)

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Brüllt Die „Vierer-Bande" im Chor.
Was für eine Schweinerei.

Meinst du Trumps neue Zölle, auf die die EU mit einer Strafe von 890 Millionen Euro gegen Google reagierte, in einem Kontext der den amerikanische Präsidenten zur Weißglut bringen wird, wie diesen scheiß Krug zum Brunnen geht bis er bricht. Der allerdings so trocken ist wie eine Herrernwinde die noch frisch verpackt ist. Das wird übel. Das mit deinem Unterleib? Der Leib Christi. Entleibt. Da habe ich was aufgeschnappt. So brutal, das kannst du ja niemanden erzählen. Das kannst du nur herüber kopieren und einfügen.

Seeleute, Krieger und Bettler am Tor der Tränen – im Roten Meer eröffnet Iran die nächste Front.

Angesichts der immer weiter eskalierenden Kämpfe mit den Amerikanern hatten die Iraner die Huthi kurz zuvor gebeten, das Rote Meer zu sperren. Damit will die Führung in Teheran die indirekte Kontrolle über die Wasserstrasse von Bab al-Mandab erlangen. Und deswegen brichst du inwendig zusammen? Nee. Damit man weiß was Sache ist.

Die Gewässer rund um das Tor der Tränen, wo das Rote Meer in den Indischen Ozean übergeht, sind ein Paradies für Schmuggler, Schlepper und Piraten. Und für gebrochene Seelen füge ich an. Und für zerstörte Körper aber auch.

Apropos zerstörte Körper:

Ich habe geschrieben: Wie, der hat Feuer gemacht. Genau.
Letztens sagte ein ukrainischer Soldat, einer von den Rettungs‐ und Bergungstrupps, die in frontnahen Dörfern und Städten nach Überlebenden suchen, zum Thema russischer Bomben und Raketen – zivile Opfer, unter Trümmern begraben: „Wir gehen immer dorthin, wo die Fliegen sind.“ Und dann nestelte er an einer Ferse herum, die aus einem Schutthaufen herausragte, in den eine russische Rakete das Haus verwandelt hatte.
Diese Ferse, die schon ziemlich starr war vor Todesstrafe, steckte in einer grauen Socke. Die graue Socke hatte ich vergessen zu erwähnen. Die betastete der ukrainische Soldat routiniert. Der war von der Situation nicht überrascht. Ich hingegen schon. Heute Nacht träumte ich dass diese Ferse, in der grauen Socke, aus meinem offenen Mund herausragte. Schreiend bin ich aufgewacht. Und auf dem Häusle später sitzend, bezeichnete mich der Scheißhausdämon, als letzten Schrei. Woraufhin ich mir dachte, das ist also mein Zeitgeist.

Wer von der ehemaligen britischen Kronkolonie Aden aus am Tor der Tränen vorbei ins Einsatzgebiet der Saleh-Truppe fährt, durchquert ein fast menschenleeres Niemandsland mit Checkpoints voller finsterer Milizionäre.Immer wieder ziehen endlos scheinende Strände am Autofenster vorbei. Nur hin und wieder tauchen ein paar ärmliche Fischersiedlungen auf.

Und bei uns in Europa werden alle bekannten Urlaubsdestinationen am Meer zugepflastert mit Neubauten. Da gibt's kein halten mehr. Ganz Europa wird zum Vergnügungspark. Zur fünf Sterne Urlaubsdestination. Mit Familienanschluss spottet selbst der Deichgraf. Bevor dich deine Familie wieder mit einschließt, schließen die sich lieber noch einmal dem dritten Reich an, vergnügt sich der Wortmacher. Let's dance.

Nee, Letztens zappte ich zu den Geissens rüber. Die waren auf Wien Besuch.
Weil Carmen sich nach einer OP noch schonen musste (keine Ahnung ob das tatsächlich stimmt), und Davina erst später nachkam, machten Robert und Shania die Stadt vorerst als Duo unsicher. Als persönlicher Wien-Guide begleitete sie der Modejournalist und STYLE UP YOUR LIFE!-Herausgeber Adi Weiss von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit: A echter Schickimicki-Wiener.

Auf dem Programm standen unter anderem Schloss Schönbrunn, ein Stopp am Stephansdom und eine Fahrt mit dem Riesenrad im Prater (wo Robert prompt mit seiner Höhenangst zu kämpfen hatte). Kulinarisch wurde es richtig authentisch, als die beiden extra einen Abstecher in eine traditionelle Küche machten, um vom Geschäftsführer persönlich gezeigt zu bekommen, wie ein echtes Wiener Schnitzel perfekt zubereitet wird – inklusive exklusiver Schnitzel-Lehrstunde für Robert, der begeistert mitlernte, bevor genüsslich verzehrt wurde. Adi stellte zudem das geplante Covershooting auf die Beine. Für die witzigste Szene des Trips sorgte aber Robert selbst: Er schnappte sich spontan TV-Kameramann Jaro und beförderte ihn vom Mann hinter der Linse direkt zum Model für seine Marke Roberto Geissini.

Stephansdom / Schloss Schönbrunn / Tiergarten Schönbrunn / Kunsthistorisches Museum / Schloss Belvedere / Albertina / Ö. Nationalbibliothek / Haus des Meeres / Naturhistorisches Museum / Wiener Hofburg / Riesenrad / Wiener Würstel Prater /

Neben der Wiener Kaffeehauskultur und dem Wiener Schnitzel gehören vor allem der Naschmarkt, der Heurige, die Sachertorte, der Würstelstand, die Spanische Hofreitschule und ein Konzert- oder Opernabend unbedingt zu einem Wien-Besuch.
Naschmarkt: Ein riesiger Freiluftmarkt mit Wiener Spezialitäten, internationalen Köstlichkeiten, Gewürzen und vielen gemütlichen Lokalen.
Wiener Heuriger: Wein aus eigenem Anbau und deftige Schmankerl in gemütlicher Atmosphäre (z. B. in Grinzing, Neustift oder Stammersdorf).
Sachertorte & Apfelstrudel: Traditionelle Wiener Mehlspeisen (z. B. im Hotel Sacher, Café Demel oder Café Central).
Würstelstand: Eine typische Käsekrainer direkt auf der Straße genießen.
Spanische Hofreitschule: Morgenarbeit oder Vorführungen der Lipizzaner-Hengste in der Hofburg erleben.
Musikverein & Staatsoper: Ein klassisches Konzert im berühmten Goldenen Saal oder ein Besuch der Wiener Staatsoper.
Ringstraßen-Spaziergang: Flanieren vorbei an Prachtbauten wie Rathaus, Parlament und Burgtheater (oder alternativ per Fiaker). Quelle: Gemini

Genau: Und wer noch Kohle übrig hat macht sich auf in die Brigitta-Passage und spendiert dort dem Schizophrenisten eine neue Packung Herrenwindeln. Die stehen ganz hinten beim DM neben den Damenbinden. Ich dachte neben der Handcreme. Das auch ja. Aber nicht direkt im Anschluss. Ist schon wieder Anschluss? Der geistigen Landschaft fast schon zwingend ja. Viele haben genug von der Multikulti-Sause.

In der deutschen Stadt Trier wird unlängst der 22-jährige Student Marius Dick auf dem Heimweg vom Supermarkt erstochen. Der Täter ist ein junger Afghane, die beiden jungen Männer kennen einander nicht. Marius Dick war ein Zufallsopfer, es hätte genauso gut jemand anderen treffen können. So beginnt der Journalist CHRISTIAN ORTNER sein Quergeschrieben in der 'Presse' vom Freitag.

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Anhang:
Eines durfte bei der gesamten Reise durch Wien auf keinen Fall fehlen: die kontinuierliche flüssige Verpflegung. Die beiden mussten gefühlt bei wirklich jeder Gelegenheit Wein probieren. In Wien wird halt getschechert. 🥂 und gebechert 🍻. Das gehört zu unserer Kultur wie der schwelende Rassismus. Dem wir andauernd bezichtigt werden. Haben sie schon von Schweden gehört?

In Schweden sind die neuen, verschärften Regeln zum Wohlverhaltensnachweis (vandel) für Aufenthaltsgenehmigungen am 13. Juli 2026 in Kraft getreten, nachdem das Parlament (Riksdag) die entsprechende Reform des Ausländergesetzes beschlossen hat. Die schwedische Migrationsbehörde (Migrationsverket) kann Aufenthaltsrechte dadurch künftig bereits bei unredlicher Lebensführung und schwerer Verletzung gesellschaftlicher Normen verweigern oder entziehen – selbst ohne rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung. Zu den konkreten Ablehnungs- und Entzugsgründen zählen unter anderem systematischer Sozialleistungsbetrug, Schwarzarbeit, vorsätzlich falsche Behördenangaben, erhebliche Zahlungsversäumnisse sowie Verbindungen zur organisierten Kriminalität oder zu extremistischen Netzwerken, wobei vor einer Entscheidung stets eine individuelle Einzelfall- und Verhältnismäßigkeitsprüfung stattfindet und Schutzberechtigten Asyl prinzipiell nur noch zeitlich befristet gewährt wird.

Kritiker aus Politik, Rechtswissenschaft und Menschenrechtsorganisationen befürchten vor allem Willkür, Rechtsunsicherheit und eine gefährliche Aushöhlung der Unschuldsvermutung. Da der Begriff des „unredlichen Lebenswandels“ gesetzlich nicht eindeutig definiert ist, drohen nach Ansicht von Juristen Ermessensentscheidungen der Migrationsbehörde ohne ausreichende rechtsstaatliche Kontrolle, insbesondere weil Aufenthaltsrechte nun auch ohne rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung entzogen werden können. Zudem warnen Wohlfahrtsverbände vor einer Stigmatisierung sozial benachteiligter Menschen, da selbst unverschuldete Notlagen wie Schulden als Fehlverhalten ausgelegt werden könnten, was wiederum große Unsicherheit schürt und die gesellschaftliche Integration nachhaltig erschwert. Quellenlage: ich kann dazu nicht sagen.

Zurück zu Mocha/Jemen/ Körper/ Versehrte Körper / in der Ukraine und in Russland gibt es davon eine richtige Pandemie an versehrten Körpern / In Gaza aber auch / Ja

Mocha war bis zum 18. Jahrhundert als Umschlagplatz für Kaffee weltberühmt. Es gab unter anderem der Kaffeesorte Mokka ihren Namen, ehe es in der Bedeutungslosigkeit versank. Heute betteln Kinder zwischen den zerfallenden Häusern in der Altstadt. Turbantragende Männer auf Motorrädern kurven durch die Strassen. Nachts sitzen Afrikaner am Strand und kauen Kat, die halluzinogene Nationaldroge der Jemeniten.

Wirklich schade dass man von Strand und Kat nicht allein leben kann. Und ganz wunderbar fand ich das Wort Nationaldroge. In Argentinien ist das der Fußball. Brasilien ist in dieser Sache auf Entzug. In den USA ist die Nationaldroge eine Smith & Wesson. Geh, angeblich ist es eine Remington 870. der VW Golf unter den Waffen. Bei uns gab es die "Generation Golf". In den USA gibt es die Generation "Remington 870", bespaße ich mich selbst. Die Volksdroge Nr.1 in den USA ist die Gier. Und dann kommt lange nichts und dann kommt der Missbrauch von Opiaten und Fentanyl. Siehe auch die Serie "Euphoria", dritte Staffel erste Folge.

Wie schlimm die Lage wirklich ist, zeigt sich draussen auf dem Land. In der staubigen Wüste hinter Mocha leben viele Menschen in bitterster Armut. Die Häuser in den winzigen Dörfern bestehen aus ein paar Zweigen und Brettern. Kinder spielen im Dreck, dürre Ziegen knabbern an vertrockneten Sträuchern.

Faris Mohammed lebt hier mit seiner Familie. Der Bauer verdient mit seinem Motorrad als Transporteur ein wenig Geld dazu. Doch das reicht nirgendshin. «Wegen des Krieges wird alles teurer, vor allem das Benzin», sagt er. Zudem verlor sein älterer Bruder beide Beine, als er vor einigen Jahren auf eine Huthi-Mine trat. So wie er wurden Tausende hier verstümmelt oder gar getötet.

Der Bruder hat wegen der Verletzung den Verstand verloren. Entrückt lächelnd schiebt er seinen nackten Torso durch den Staub vor seiner Hütte. Es ist ein grausames, herzzerreissendes Bild. «Was sollen wir tun?», fragt Mohammed, umringt von traurig dreinblickenden Kindern. «Er braucht unbedingt psychologische Betreuung. Aber die gibt es hier nicht.» Quelle: "NZZ"

Mit diesem Bild im Kopf radelte ich zum Einkaufen auf der hinteren Seite der Donauinsel zurück. Und da kam mir der Radl-Hermann entgegen. Nee. An dem war ich zuvor auf der anderen Donauseite vorbei geradelt. Ich grüßte wortlos mit gestrecktet Faust. Das mit der ✊ war jetzt Dichtung. In Wahrheit radelte ich ganz schnell an ihm vorbei und grüßte zwar - allerdings war das eine leere Geste. In der ersten Realität, in der man mit dem Rad schon nach ausweichen muss bei Zeiten, wenn es die Situation erfordert, kam mir ein Mann entgegen gelaufen. Der schlug mit seinen Fäusten auf die Luft ein. Aber nicht wie ein ausgebildeter Boxer sondern eher unkoordiniert. Der kam auch direkt auf mich zu mit bedrohlicher Geste. Der Mann war nicht von hier. Der war ziemlich verwahrlost und noch zu jung für eine Midlife-Crisis. Aber aus dem Jemen kam er wahrscheinlich auch nicht. Wer weiß. Der war total wahnsinnig. Oder sagen wir völlig entrückt.

Hätten sie sehen sollen wie ich guckte. Hier dieser herzzerreißende Torso von Mensch und dort diese traurige Anblick eines Mannes, der in ein Paralleluniversum abgeglitten war dass er mit seinen Fäusten zu bekämpfen versuchte. Scheiße, dachte ich mir. Die Idylle ist auch nicht mehr das was sie einmal war. Aber das dachte sich der Wortmacher, ganz eindeutig. Mit Farids Bruder auf einen Mokka. Und dem Bekloppten. Der nicht mehr imstande war eine Fassade aufrecht zu erhalten. Das ist auch eine meiner ganz großen Ängste. Vor was hast du eigentlich nicht Angst, fragt mich die Bildmacherin angewidert. Gute Frage.

Die ich natürlich umgehend beantworten werde. 😂✊

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