Samstag, 24. Juni 2017
Das schwarze Ungeheuer
Logisch dass ich es nirgendwo hin mitnehme. Natürlich auch nicht auf die Donauinsel um so zu tun als ob. Wobei ich schon Connections hätte. So ist es nicht. Zum S. zur WFN wenn ich sie anhaue, die liegt und sitzt derzeit eh nur so herum. Monatelang habe ich ihr gut zugeredet, Wassertreten bei den Omis und Opas im Kellerbecken ist doch auch schön. Da kommt doch Freude auf. Dem Wasser eins in die Glocken, warum nicht. Ist sehr gelenksschonend und die Verletzungsgefahr ist auch überschaubar. Nicht mit der WFN. Anstatt Omas und Opas, die ihr Beinchen mit viel Glück auch gehoben bekommen, woraufhin es im Wasser blubbert, was von einen Animateur euphorisch akklamiert wird, macht die gute Frau lieber Kampfsport. Was jetzt zur Folge hat dass sie bei der anstehenden Reha erst recht wieder Wasser treten wird müssen. Wie ich schon immer zu sagen pflege. Das Leben ist ein verflixtes Luder. Da versucht man seinem Schicksal zu entfliehen und dann holt es dich erst wieder ein. Deswegen hören sie auf den Schizophrenisten. Am gescheitesten ist es einfach nur regungslos da zu sitzen. Aber sogar so kommt es zu unvorhergesehenen Entwicklungen. Da fällt mir ein. Ich könnte auch schnell mal eine SMS rüber nach Australien zur Frau Tierärztin verschicken oder zu meiner Nerventante. Der Hobbit-Anwalt dieser kleine Scheißer wäre auch ein Option. Der ist mir aber in seinen Allüren zu lichtwelthaft. Schreibt mir eine Ansichtskarte auf der steht ich sei ihm wichtig. Mir war das eh peinlich. Ich will keine Ansichtskarten von Männern bekommen wo drauf steht ich sei denen wichtig. In der gelebten Realität legt der Hobbit-Anwalt meine immense Wichtigkeit dann so aus, dass er sich dieses Jahr bis jetzt genau einmal hat sehen lassen und da auch nur weil ich seinen Ersatzschlüssel hatte. Dabei wohnt der jetzt selber in der Bronx. WhatsApp wäre auch eine Option. WhatsApp ist das Après-Ski für die weniger Begüterten kommt mir vor. Bevor ich ihnen mein Dilemma mit den schwarzen Ungeheuer genau schildere. Ich komme gerade vom Discounter. War schon sehr knapp vor Sperrstunde. Stand ne ältere Tante beim Obst. Genau bei den Kirschen. Der Hofer hat derzeit Kirschen in allen nur erdenklichen Variationen. Es gibt Kirschen im Plastikbecher, Kirchen in einer Holzsteige, Kirschen auf dem Boden, Kirschen im dünnen Plastik, verstreute Kirschen und lose Kirschen. In Torten gibt es die Kirschen auch. Mein Tipp versuchen sie sich ja nie an den Kirschen in den Spielautomaten. Die hängen dort zu hoch. Ich mach derzeit die Kirschen im verschlossenen Plastikbecher. Schmecken und sind preisgünstig. Herkunftsland Ungarn. Keine Ahnung wie dort die Arbeitsbedingungen derzeit für die Kirschpflücker sind. Sicherlich nicht besonders erfreulich bei dem Preis. UkrainerInnen, MoldawierInnen, vielleicht ganz arme RumänierInnen. Kirschen haben auch eine erotische Komponente. Aber diese kommt eher in Filmen, in der Werbung und in Hochglanzmagazinen zum Tragen. Wenn ich mit einer Hure, Herkunftsland Rumänien, Kirschen direkt aus dem Plastikbecher futtere, schaut das in der Regel nicht sehr erotisch aus. Näheres weiß ich natürlich nicht über die Arbeitsbedingungen von KirschpflückerInnen in Ungarn oder sonst wo. Die ältere Tante war so frei und probierte sich mal hübsch durch alle Arten von Kirschen. Die war auch ziemlich wählerisch. Samstag knapp vor Sendeschluss geht beim Discounter schon einiges. Ich beobachtete sie a bisserl bei ihrer Expertise. Die offenen Kirschen bei meinem Discounter, einmal rechts herum und die Straße rauf, kann ich ihnen nicht mehr wärmstens empfehlen. Die in der Kiste auch nicht. Und die im dünnen Plastik gleich gar nicht. Nachdem sie überall herumgefummelt und gut 20-30 Kirschen verdrückt hatte, guckte ich sie so zum Spaß sehr streng von der Seite her an. Ich glänze ja durch die Abwesenheit sanfter Gesichtszüge. Tat ich so als ob ich sie auf frischer Tat ertappt hätte. Guckte sich mich an wie das leibhaftige Unschuldslamm und sagte mit Akzent und einer Handvoll Kirschen, ich tippe auf Balkan, „Muss man eine auch probieren und nicht blind kaufen“. „Nee“, antwortete ich, „das geht natürlich nicht. Wer kauft schon gern die Katze im Sack“. Hatte ich dann beim Weitergehen gut was zu lachen. Mir doch egal wenn sich jemand in Supermarkt einen genehmigt. Aldi-Süd wird daran nicht zu Grunde gehen. Apropos Lachen. Saß ich also an der alten Donau naturgemäß im Klappstuhl. Kamen sechs Schwäne angerudert. Da gab es einen Moment indem alle Schwäne ihre Köpfe im Wasser hatten. Nicht nur a bisserl sondern so richtig tief dass nur noch die Entenpopos aus dem Wasser ragten. Diesen Moment hätte ich gerne mit dem schwarzen Ungeheuer festgehalten und dann hier veröffentlicht. Mit der Überschrift. Der Schizophrenist liest Enten aus seinem Spätwerk vor.

Ende.

... link (4 Kommentare)   ... comment


Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi
Mein letzter Spielbericht. Aber nur noch als Zuseher nicht als Aktiver. Fehlen die genauen Beschreibungen von der Mannschaft. Es gab ungefähr 20 bis 25.

Siege fallen nicht einfach so aus dem Himmel und auch nicht aus allen Wolken. Da fallen nur Redensarten raus und enttäuschte Gewissheiten. Nicht einmal wenn die Apokalypse eine Panikattacke hat fallen Siegen aus allen Wolken, die am Himmel gemächlich dahin trudeln und unbewohnt im Trauerflor über die Ägäis ziehen, in ein anderes großes Leben nirgendwo. Kriegt die Apokalypse keine Luft fallen nur Frösche raus, und Obergrenzen, während Haie stricken lernen und ich in einer aus allen Fugen geratenen Welt einen Rhetorikkurs besuche, oder das Antanzen lerne für die bald anstehende Ü50-Party. Da stehen wir Ü-50 Helden dann mit einem Gesicht voller Leben, in Niedergeschlagenheit gezeichnet und Besserwisserei gemalen. Trotzdem geben wir uns mühe es anders aussehen zu lassen, leichter, vielleicht sogar besser, oder anders unverändert, mit einem 1/8 Rotwein in der Hand. Und das ist es was auch zählt, neben den gewonnen Spielen, Sätzen, Punkten und trotzigen Verirrungen, mit denen man beim Morgensport seine Kniebeugen macht.

Für Siege musste schon was tun, die fallen dir nicht so einfach zu wie die Gunst eines Publikums, das alles glaubt was es hören will, bis sie es was anders hören will und dann stehste da auf verlorenen Posten, dem Irrtum anheimgefallen bedeuten zu sein, ist alles nur geliehen, oder die Gnade der Geburt, die dann dein Schicksal Bilder stapeln lässt, bis die Welt dich aus einem Zug holt und die Weltgeschichte dein kleines Leben aus dem Rahmen wirft wie einen Schwarzfahrer aus dem Zug, und mich zwingt, „Zwei Reiter am Strand“ nach meiner Provenienz zu befragen. 1. Landesliga, sagt ihnen das was, Spitzenbegegnung im Wiener-Badminton, eine Alles oder Nix-Partie, Meister oder nicht Meister war die Frage, die es zu beantworten galt. Und eines kann ich ihnen versprechen, diese Frage wurde beantwortet, schön konkret und leicht verständlich. Da steppte der Bär, da delierten die Engel, da drückte die Ziehharmonika die letzte Zigarette aus, da hielt auf der Streif die Steilhangausfahr den Atem an, da blieb die Zeit der Sekundenzeiger im Mund stecken und die Steinkohle im Berg, sogar Patronen blieben in den Gewehrläufen, die eh vor Anstrengung kaum noch Luft kriegen, da vergaßen die Zellen zu altern und die Blumen zu verwelken, da hörten falsche Propheten auf zu spotten, und der gehobene Zeigefinger ging in Zeitausgleich. In so einer Alles-Nix-Partie ist jeder einzelne Punkt vorentscheidend, da wird jede gelungene Abwehr mit der man zum Angriff übergeht ein Must-have, da bringt jeder Outball die Passatwinde zum Erliegen, und jeder Smash die Gehzeiten zum Schwitzen, und ein einziger Kniefall hat den Charme und die Grazie, den Mond aus seiner Umlaufbahn zu werfen.

Da musste sogar ich mich aus meiner liebgewonnen Lethargie stemmen und unbedingt hin um dabei zu sein, ein angegrautes Fossil aus verwaisten PRA-Tagen, von den müden Knochen längst aufs Altersteil abgeschoben. Ich hab es ja nicht mehr so mit Rumpfstabilität, mir geht es jetzt schon mehr um Inkontinenz und ein Schnürchen um den Hals, damit ich meine Lesebrille nicht verlege, dabei ist Rumpfstabilität das Schnürchen im Badminton. Ohne Rumpfstabilität kein Talent, das geht dir sonst sehr schnell aus wie einst dem Montoya die Straße. Und der Abend hielt war er versprach. Es gab ein 26:24 im Dritten und schon war das Trauma aus eigener Kraft überwunden, da bleiben die 70 Euro die man sonst beim Psychiater abdrücken müsste schön in der Tasche, es gab eine sensationelle Niederlage, und Trinkgeld für die nette Frau an der Rezeption, damit die nicht einfach das Licht abdrehte wie eine zornige Göttin, es gab Emotionen, ganz ohne gespielter Choreografie, tausendfach vor dem Spiegel des Narziss eingeübt wie eine Rolle, im Sport fällt jeder früher oder später aus seiner Rolle, fällt für einen Moment auf sich zurück und wird einzigartig, und in der 1. Wiener Landesliga ist noch alle echt, sogar ich schreie da nur im Dialekt herum, (kumm, kumm), es gab Zuspruch, Aufmunterung und Hoffnung auf ein anderes Syrien ( die anderen hatten einen in der Mannschaft), und vor allem gab es Sport, ganz ausgezeichneten Sport sogar, eine ganze Halle voll bis rauf zur Decke. Da kamen sogar Hobby-Spieler angewackelt, mit verschwitztem Staunen im Gesicht. Es gab alles und es gab nichts hat mal ein alter Dichter gesagt. Und die Kinder vom BRC, die sich erfolgreich dagegenstemmten von der Revolte gefressen zu werden, versuchten wirklich alles um den UKW doch noch vom Thorn zu stoßen, wie einst die Romanows durch eine Pistolenkugel im fernen Sarajewo. Es half alles nichts. Kein Trick, keine Finte, kein noch so freundliches Getue, da war nix mit rechts antäuschen und links vorbeiziehen, oder den Wagen mit dem Thronfolger nach einem gescheiterten Attentat, gleich noch einem durch die ganze Stadt zu jagen, damit sich die Weltenmacher neue Grenzen ziehen an denen jetzt noch gelitten wird. Nicht an diesem Abend. Entschlossenheit kann man nicht kaufen, die muss man haben. Entschlossenheit fällt nicht einfach so aus dem Himmel und der BRC wegen einer Niederlange nicht aus allen Wolken. Da fallen nur Redensarten raus und enttäuschte Gewissheiten. Es war ein schöner, sportlich-fairer Abend. Es hat mich sehr gefreut.

In diesem Sinne
Der Schizophrenist

_____________________________________________

Hier noch ne Runde Trost für die Gegner.

Siege, aller Ehren werte Freude und noch ein meisterlicher Titel für die partikuläre Unsterblichkeit. Von den Ereignis-Wendungen und den Ergebnis-Endungen übermannt und den zu, zu eigen gewordenen Gefühlen über und gefordert, wie der in Druck geschwärzte Morgen, in Zeiten eines möglichen Cyber-Erstschlags, eilte ich der Welle eines vergilbten Applaus vorneweg und hinterher, um hinter eigenem Schloss und fremden Riegel, der Katze zu gestehen, die gerade auf einem toten Hühnerknochen herum nagte, wie der Verfall an mir und meinen kurzatmigen Idealen, dass die „B“ und „M“ halt Frauen sind, von denen man immer wieder gerne, zur Welt-Einsicht gebracht wird, zwingend wie der Kniefall vom alten Willy, im Nieselregen der Zeitgeschichte, damit der Weltverlust, an sich nie um einen lahmen Scherz verlegen, nicht einen der großartigsten Verlierer unter der blau schimmernden Weltenkuppel, ungehört aus den Ergebnistabellen des Lebens streicht.

Ende

... link (3 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 22. Juni 2017
Weiter Insel-Schnippsel
#Hey Boss ich brauch mehr Geld .
________________________________________________
Ich hab das Bildchen wieder aus dem Text genommen. Der Mongo geht sogar mir auf die Nerven.
____________________________________________
Hab ich mich heute auf der Insel mit einer Dame in den mittleren Jahren nett unterhalten. Keine Ahnung über was wir so im Detail plauderten. Doch über den Tod ihres Mannes und dass ihr Hund sie seitdem bewacht als ob der den Tod von ihr fern halten müsste. Schmäh geführt haben wir über Salafisten und Kopftuchfrauen im Pinguinstyle, die auch bei der Affenhitze hochgeschlossen gehen. Die Frau war ja sehr liberal, also ideal um über türkisch-stämmigen Mitbürger aus der Bronx herzuziehen. Mit Islamhassern macht das ja keinen Spaß. Da wird man dann ja sofort verzweckt und alles gerät auf eine völlig falsche Ebene. Das unerträgliche an Multikulti-Befürworter aus der Lichtwelt ist ja das die die Moral mit dem Löffel gefressen haben und in ihrer politisch korrekten Art nie Witze über Minderheiten machen. Schrecklich ist das. Schreibt man Kalaschnikow-Afghane rufen die schon das drittes Reich aus. Als mich die gute Frau fragte was ich so mache, habe ich ihr mitten ins Gesicht gelogen. Ich sagte ihr ich bin UNO-Pensionist. Nicht aus Angst vor Ablehnung oder Zurückweisung. Es war doch noch nicht mal Mittag. Warum soll ich Menschen die ich nicht besser kenne unnötig verunsichern. Schizophrenie eignet sich nicht zum Smal-Talk. Zu ihr sagen. Sie ich habe da noch einen Scheißhausdämon der die Sachen vom toten Jungen vom Strand aufträgt, was ja total grotesk aussieht, bei einer Größe von 1,93 Meter, wenn er sich klein macht und eine zerschossene Leiche vor sich her kickt, der er die Extremiäten ausreißt wenn er sich unverstanden fühlt. Einen Mantel ganz im Pinguinstyle trägt der auch. Ich mit gehörig Respekt vor meinem gespenstischen Über- ausgestattet wie eine Einbauküche mit Einbauzeugs dann regelmäßig in die Waschmaschine. Manchmal auch dort hinein wo der Weichspüler reingehört. Keine Angst ich nehme aber eh einen Wasserenthärter. Das macht doch keinen schlanken Fuß. Was mir an der Frau imponierte. Sie rauchte obschon sie mal einen Herzinfarkt hatte.
____________________________________________
Welthunger. Muss auch mal sein. Im aktuellen Spiegel machten sie ein paar Seiten Welthunger. In Indien leben die meisten Hungrigen. 190 Millionen. Müsste natürlich nicht sein. Schon gar nicht in Indien. Wenn man bei Netflix den Kundendienst anschreibt meldet sich oft ein Inder. Müsste man reinschreiben. Was ist los mit dir Ghandi. Du erfüllst hier nichtige Kundenwünsche von entsetzlich blasierten Wohlstandsleichen und um dich herum verhungern deine Landsleute. Schäm dich. Im Südsudan müsste auch niemand in dieser Form hungern und dürsten. Der Hunger im Südsudan ist hausgemacht wie bei uns manchmal das Brot. Übel sieht es derzeit in einigen afrikanischen Ländern südlich der Sahara aus. Zu viele Menschen und eine viel zu lange Dürre (Klimaveränderungen), die einst dem Herrn in die Wüste folgte. Mangelernährung ist ja die Halbschwester vom Hunger. Haiti ist davon besonders stark betroffen. Haiti ist ein Land. Brutal. Müssen sie sich mal die Geschichte der Dominikanischen Republik und Haiti durchlesen. Ist fast wie Nogales/Arizona und Nogales/Sonora Mexiko. Das hat schon seine handfesten Gründe warum Haiti völlig darniederliegt und auf der Dominikanischen der Tourismus boomt. 1/3 der Welternte geht anscheinend auf dem Weg verloren. Mir ergeht es da sehr ähnlich. Ich bin mir auch zu einem guten Teil auf dem Weg abhanden gekommen. Wo ist da bitte die Pointe werden sie sich vielleicht fragen. Kommt noch. Die UNO, ein Club für den ich auch mal aktiv war, weil meine Bank Genugtuung forderte, hat die Kampagne „Zero Hunger“ ausgegeben. Oh, dachte ich mir. Zu „Zero Hunger“ haben wir es noch nicht gebracht aber zu „Zero Sugar“ in fruchtigen Erfrischungsgetränken. Ist ja einmal ein Anfang. Müsste man ein Foto posten. Ein unterernährtes afrikanisches Kind mit einer Wampe wie ne Schwangere und Inventar (Fliegen) mit einem Coke Zero in der Händen. Falls das jemand so hinbekommt. Bitte bei sich bloggen oder in meinen Kommentarblog reinstellen.
______________________________________________

Vom Dorftrottel mal kurz zum Dorfhelden oder vom selbsternannten Bog-Kleinstkünstler zum anerkannten Blog-Kleinstkünstler. Ich hoffe mir da jetzt nicht großartig in die eigene Tasche zu lügen und mir was vorzumachen. Groß was vormachen kann ich ja nicht schreiben. Sogar wenn ich mir was vormache ist das schattenwelthaft klein geraten. Gestern habe ich mich mal so durch mein Blog geklickt. Unglaublich was für einen Mist ich mir manchmal zusammenschreibe. Was soll`s. Schreiben sie mal hübsch auf Seroquel, Neurotop und Schlaftabletten. Egal wie wenig Output über bleibt. Der Künstler unterscheidet sich vom Irren durch sein Werk. Diesen Trostpreis kann ich mir in die Vitrine meines Lebens stellen wie der Al Bundy seinen 5 Touchdowns Pokal in einem Spiel. Jetzt wäre doch der ideale Zeitpunkt dem Goadfather von meinen kleinen Sieg über die Verhältnisse zu erzählen. Jetzt könnte ich den Beweise erbringen wie einst die Rechtsanwälte vom O.J. Simpson, den Game Changer, den blutigen Handschuh, der nicht auf O.Js. Hand passte, dass ich meine Zeit doch nicht völlig unnütz und untätig absitze und das ich hier in der Bronx, eingesperrt zwischen Menschen aus 187 Länder, nicht Robben Island für die ganz Armen mache. Schrecklich wenn so ein Mensch wie der Nelson Mandela nicht mehr ist und eine riesige Lücke hinterlässt, die sich nicht ausfüllen lässt und die mit Menschenmaterial notdürftig gestopft wird wie eine Außenfassade, das von der Art her, hochentzündlich und korrupt ist, wie der derzeitige Präsident Südamerikas Jakob Zuma + Friends (Ajay Gupta). Ich habe ja keine Ahnung was sich der Goadfather so denkt wie ich meine Zeit verbringe. Der hat mich noch nie gefragt, Sohnemann was machst du eigentlich den ganzen lieben Tag über, außer dem lieben Herrgott seine Zeit zu stehlen. Unsere halbjährlichen Treffen haben immer was Gespenstisches. Der Goadfather interessiert sich nicht für mich, nicht weil er ein Tyrann ist, der weiß es einfach nicht besser, und ich tu als ob ich mir für ihn interessiere. Ich will immer nur wissen ob es ihm gut geht. Alles was darüber hinaus führt bring ich nicht. Der Goadfather natürlich auch nicht. Sobald wir uns versichert haben dass es uns so weit gut geht stürzen wir beide auch schon ins Leere. Deswegen kommen wir auch so gut miteinander aus wenn wir schön auf Distanz bleiben und uns einmal in der Woche eine Mail schreiben. Titel für ein Buch. „Die Interessenslosen“. Denkt der gar ich sitze den ganzen Tag mit einer Großraumpackung Viagra vor dem PC und spiele rubbel den Spatz, auch bei Kälteeinbrüchen und Hitzewellen? Jetzt wäre doch ein geeigneter Zeitpunkt dem Goadfather zu zeigen, dass ich doch kein jämmerlicher Versager bin, ein Fass ohne Boden, eine Schlammlawine von Mensch und Weltausflucht-Irrer, zu nix zu gebrauchen wie ein abgestürztes Handy, Sozialschmarotzer der 1. Güteklasse und unnützer Esser, der beim Denken schmatzt wie ein Schwein und ihm zeitlebens schwer auf der Brieftasche liegt, wie fettes Essen im Magen oder die Tat auf dem schlechten Gewissen eines reuigen Verbrecher. Siehste, könnte ich zum Goadfather sagen, ihr habt mir damals Unrecht getan, als ich mit dem Geld aus dem 1. UNO-Einsatz eine Abendschule besuchen wollte und a bisserl Unterstützung gebraucht hätte. So schlecht waren meine Gedichte damals nicht, auch wenn du damit nix anzufangen wusstest und natürlich ganz anderer Meinung warst, nämlich jener von der Um2, der du dich widerspruchslos angeschlossen hast wie ein Opportunist der Mehrheit, und die dich andauernd gegen mich aufstachelte, wie ein pakistanischer Einpeitscher, eine Horde wütender Glaubensbrüder, der im Dienst des Geheimdienstes steht, um den Volkszorn wegen der untragbaren Zustände im Land, in eine bestimmte Richtung zu lenken, woraufhin die Flaggen des großen Satan in Flammen aufgeht wie damals mein Leben. Nicht einmal den Hauch einer Chance habt ihr mir gelassen mein Leben mal so zu gestalten wie es für richtig hielt. In euren kleinstbürgerlichen Augen wollte ich mich nur von ernsthafter Arbeit drücken. Natürlich wollte ich mich auch vor einem Leben als Hilfsarbeiter drücken. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt ja nur Leibeigenschaft. Was denkst du wer sich in einem Auslandeinsatz um die Hygiene der Truppe kümmert. Natürlich die untersten Dienstgrade. Ich hatte gerade ein gutes Jahr hinter mir, indem ich so gut wie jeden Tag ein Scheißhaus putzte, in das Unteroffiziere und Offiziere, einen riesigen Offiziershaufen nach dem anderen setzen und dann absichtlich nur in Schleichfahrt spülten um die Moral in der Truppe aufrecht zu erhalten. Abwasch machten wir auch aber seltener. Dabei waren es gerade die Offiziere die uns mit ihren unerträglichen Hitlerdarbietungen endlos auf die Nerven gingen. Ich habe großen Respekt vor Menschen die die Scheiße anderer Menschen wegräumen wie eine Horde Angreifer. Aber mindestens so viel Respekt habe ich auch vor jene Menschen die so eine Arbeit verweigern. In dem Jahrzehnt zwischen 15-25 habe ich 7 Jahre hindurch die Scheiße anderer Menschen weggewischt. Das langte. Ein Leben als Toilettenmensch versucht hier so gut wie jeder zu umgehen. Vielleicht liegt das gar nicht so sehr an der Scheiße sondern an der dürftigen Bezahlung. Pflegepersonal, das tagtäglich bettlägerigen Menschen die Scheiße wegwischt, knapp über Tarif bezahlt wird und dann andauernd unter moralischen Generalverdacht gestellt wird, weil sie es mit der Menschenwürde nicht so genau nehmen, während sich die Bosse, Heizungsanlagen ins Aquarium einbauen lassen, damit die arme Fische nicht frieren wenn die einen fahren lassen. Wird sicherlich auch bald einige Afghanen geben die sich denken was soll diese Kacke hier. Ewig wische ich eure Exkremente nicht weg. Da steig ich lieber in den Drogenhandel ein. Eltern mit nur einem Funken von Verantwortungsgefühl im Leib versuchen ihre Kinder vor einem Los als Hilfsarbeiter zu bewahren. Was habt ihr getan. In der Luft habt ihr meine Kleinstkunstversuche, ich gebe zu dilettantischen Kleinstkunstversuche zerrissen.

Gedicht eines Zerissenen

Die Stille in mir ist so laut
dass sie alles um mich herum
zum Schweigen birngt.

Zuerst meine dilettierende Kleinstkunstversuche und dann mich den Dilettanten gleich dazu, woraufhin ich wieder Scheißhäuser sauber schrubbte. Natürlich auch unterm Rand. Gerade dort. Jetzt aber gleich mal für 1 ½ Jahre. Wenn schon denn schon, auch mal am Ende der Welt, zwischen brennenden Ölfelder und ausgebombten Menschen, in riesigen Bottichen. Hättest ihr sehen sollen wie die Scheiße da hin und her schwappte und einem über die Hände rann wie einem ungeschickten Konditor die Schokoladensauce. Ungeachtet dessen könnte ich dem Goadfather doch mal was Gutes tun. Mal abgesehen davon dass ich ihn als Person niemals in seiner vertrauten Umgebung behellige und so tu als ob ich nicht existiere. Mein Klappstuhl steht immerhin seit vielen Jahren auf Goadfather seinem Grund und Boden. Ich habe was von einem Vasall der seinem Lehnsherren gegenüber ein Leben lang verpflichtet ist. Warum nicht mal eine frohe Kunde verbreiten. Ganz genau kann ich es mir noch nicht erklären. Ich will beim Goadfather aber nicht mehr anschreiben, nicht auf diese Art, um für einen Augenblick in einem anderen Licht zu erscheinen. Nicht mehr in diesem Leben. Ich bin Schattenwelt, tiefste Schattenwelt, egal wie privilegiert ich bin. Keine zehn Pferde kriegen mich da noch einmal raus. Um nix auf der Welt biedere ich mich einem Kleinstbürger an, um für wenigstens für einen Moment nicht Schuldig gesprochen zu werden, wie gerade eben der alte Bill Cosby, weil sich die Geschworenen nicht einig wurden wenn er jetzt alles bei de Pussy gegrabt hat. Nicht mal vor jenem ehrenwerten Kleinstbürger werfe ich mich winselnd in dem Staub, dem ich durchaus zu Dank verpflichtet bin und der mich in diese Welt vögelte, aber dabei ganz vergaß mir das Fliegen beizubringen. In der Kleinstkunst-Versuchung gibt es nix mehr mit-zu-teilen. Dieser Mittelungskrug ist schon lange zerbrochen und Oblaten habe ich auch nicht im Angebot. Ich will weiterhin ein Scherbenhaufen von Menschen bleiben auf den man nicht stolz sein kann. Nicht einmal ein klein bisschen. Darauf bestehe ich sogar mach Nachdruck. Das bedeutet nicht dass ich dem Goadfather nicht meine Dankbarkeit zeige, dass ich hier leben kann. Aber meine Kleinstkunst geht niemanden was an. Die Zweierbande schon gleich gar nicht. Das ist ganz allein mein Ding. So viele Kleinstkunstförderer hatte ich nicht. Das ich zum Bloggen kam lag ja daran das mein Sportverein, meine Spielberichte nicht mehr auf seiner Homepage veröffentlicht sehen wollte. Zu viel Freiheit und zu viele Rechtschreibfehler. Dabei waren die wirklich lustig. Da hing die Gudrun Ensslin in ihre Schuld verstrickt im Netz und auch sonst traten da ganz wunderbare Gestalten auf. Schwule Pfarrer, lesbische Nonnen, Allah als Linienrichter, meinen Doppelpartner nannte ich Dick und mich natürlich Doof. A riesen Hetz. Das großartige an der Spielberichte-Kleinstkunst war das die alle weg sind. Die alte Homepage auf der einige noch standen wurde irgendwann erneuert. Der Verein bekam auch einen neuen Namen und so war alles weg. Finde ich heute noch großartig. War im Grunde wie Aktionskunst. Die Um2 hat meine Gedichte einfach in den Müllkübel geworfen so wie man eine dreckige Küchenrolle in den Müll wirft. In der ihren Augen will ich weiterhin menschlicher Abfall bleiben. Der traue ich sowieso nicht mehr über den Weg. Nicht mehr in diesem Leben. Zeitlebens ist die ein Garant für meine Instabilität. Aber meiner Bettkante habe ich davon erzählt und meiner Nerventante werde ich davon noch erzählen. Ist dann so als ob ich ihrer einen Strauß Blumen schenke und mich für all die gemeinsamen Jahre bedanke.
____________________________________________


____________________________________________

... link (6 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 21. Juni 2017
Klappstuhl-Schnipsel
Sie müssen ja nicht gleich alle Schnipsel auf einmal verspachteln.

Der in Österreich sehr bekannte Politologe Dr. Peter Filzmaier, der in der Glotze für den ORF, österreichs Staatssender, das politische Geschehen im Land analysiert, hat sich gestern auf der Donauinsel, keine 5 Meter von der Schizophrenisten-Schranze entfernt zu einer verschärften Laufrunde aufgewärmt. Mit ähnlicher Ernsthaftigkeit wie beim Analysieren ging der an diese Sache heran. Sieht sehr sportlich aus der Mann. Typische Läuferfigur. Ich habe ja eine untypische Neuroleptika-Figur. Auf seine Brille verzichtet er beim Joggen. Ich beim Herumstehen natürlich nicht. Der Herr Dr. Filzmaier ist ja ungefähr in meinem Alter. Wollte ich schon rüber rülpsen. „Deutsches Literarturarchiv Marbach du kleiner Scheißer“.
____________________________________________

Betreff Dachterrassen. Wie sie ja vielleicht schon wissen habe ich da ja meine ganz eigene Theorie. Globalisierung hin und Globalsierung her. Dachterrassen sind in der Regel nix fürs gemeine Volk egal wie global angelegt diese Dachterrassen auch sein mögen. Nicht nur bei uns. Ausnahme. Der Mann mit dem Hund. Der hat eine. Die hat ihm aber seine Tante vererbt. Auf Kuba mache ich eine ähnliche Entwicklung aus. Auf Kuba hält ja so nach und nach der Kapitalismus Einzug. Nicht ganz so stürmisch bejubelt wie einst der Jesus auf seinem Esel als der Jerusalem unsicher machte oder der Hitler in Österreich. Aber immerhin weit über der Wahrnehmungsschwelle. Da wird die Tür zur Freiheit nur einen kleinen Spalt aufgemacht schon marschieren die Hersteller von Luxusmarken auf Kuba ein. Allen voran Armani, Versace, Lacoste, Bulgari etc. Die ganze illustre Truppe halt. Luxus als Marke ist derzeit natürlich noch nix für die große Mehrheit der Kubaner. Die haben nur den Luxus eines recht angenehmen Klimas, solange halt keine Hurrikans und Taifune wüten. Der Durchschnittsverdienst auf Kuba liegt derzeit bei ungefähr 30 Dollar. Natürlich machen viele Kubaner was nebenher oder im Tourismus. Sonst kommst ja nicht um die Runden in einem Land voller sozialer Annehmlichkeiten. Auf Kuba gibt es ja eine eigene Währung für Terroristen, nee Touristen. CUC heißt die. Wie heißt es im Kapitalismus: „Hasta la victoria siempre“. Wird sich der Che in seinem Grab aber freuen, dass in Bälde noch mehr T-Shirts mit seinem Konterfei über den Ladentisch wandern. Derzeit langt es für Kubaner nur für Selfies vor Luxus-Läden oder dem Gebäude des Luxushotels Kempinski. Bei uns geht da a bisserl mehr in Sachen Luxus. Da fahren viele ins Designer Outlet nach Parndorf. Dort stürtzt sich das gemeine Volk auf die liegengeblieben Designer-Restl. Keine Ahnung warum die so günstig sind. Vielleicht B-Ware oder Zeugs dass den Wohlhabenden nicht zu Gesicht steht oder sie nur sehr bedingt vorteilhaft kleidet. In meiner Qualitätszeitung steht dass die „Gringos“ dann auf der Dachterrasse des Kempinskis mit Blick auf das Kapitol einen Cuba Libre, Diaquiri oder Mojito schlürfen und ihr Leben genießen. Meine Hoffnung. Wird Zeit dass des kubanische Volk dagegenhält. Wie? Natürlich mit Discounter.
____________________________________________

Auf Menschen aus sozial/finanziell weniger begüterten Verhältnissen muss man nicht einmal einen gezielten Terroranschlag verüben. Die wird man auch so los. Wenn ich das mit der Brandkatastrophe im Grenfell Tower (79 Tote) in London richtig verstehe, langt es schon wenn man die Außenfassade eines Sozialbaus ein wenig behübscht, weil dieser Tower im Szeneviertel Kensington (Chelsea/Fulham) steht/stand. Die Optik. Sie wissen ja. Geht doch nix über die Optik. Gibt ja kaum einen Reichen der im Leben sagt, es zählen allein nur die inneren Werte. Die Sprinkleranlage und Rauchmelder im Haus wurden dann ganz an die Vermögenswerte der Bewohner angepasst. Im aktuellen Spiegel steht, schon im November letzten Jahres soll ein Anwohner im einem Blogpost die Befürchtung geäußert haben, das wahrscheinlich nur eine Katastrophe die Inkompetenz des Vermieters aufdecken wird. Die aufgehübschte Außenfassade wurde mit Aluminiumplatten verkleidet und die Zwischenräume füllte man dann mit hochbrennbarem Material aus. Bitte verstehen sie mich jetzt nicht falsch. Aber wäre der Tower vor der Unterhauswahl in GB abgebrannt, Labour hätte sehr wahrscheinlich die Wahl gewonnen.
____________________________________________

Eines hat sich in all den Jahren nicht verändert. Kinder lieben es noch immer einen Hügel hinunter zu sausen. Egal mit was. Hauptsache recht zügig. Mädchen wie Buben. Kleine Mädchen machen heute auch Hügel. Die Größeren dann Rad mit Stange. Gestern dufte mal eine nicht mit ihrem Trettroller. Die Mutter erlaubte es nicht. Der war das zu steil. Das war aber schon eine junge Dame. Die hielt sich dann auch an das Verbot obschon sie unbedingt wollte. Ihr kleinerer Bruder war das etwas flexibler. Der sagte zur Mami, „Guck Mami, ich gehe nur hinunter, guck“. Die Mama saß sich das einmal an und ließ das Hinuntergehen mit dem Roller durchgehen. Die Tochter wollte aber fahren und nicht gehen. Gehen war keine Option. Am Hinuntergehen hatte sie kein Interesse. Sobald sich die Mami wegdrehte, weil ja alles nach ihrem Willen geschah, lief der Kleine mit dem Roller auch schon das kleine Hügelchen hinauf und sauste hinunter. Zwei Fragen mögliche Fragen kann ich nicht beantworten. 1. Warum das Mädchen nicht auf diese Idee kam. 2. Wie digitale Kinder heute an das Problem herangehen einen analogen Hügel zuerst mal zu erklimmen. Mit einer Hügel-App allein ist es da in der Regel noch nicht getan.
_____________________________________________

Samstag gibt/gab es in Wien wieder den Höhepunkt der diesjährigen Vienna Pride 2017 die vom 9. Bis 18 Juni dauert, die berühmte Regenbodenparade. Soll die längste Love-Parade werden die Wien je gesehen hat. Die soll sogar so lange sein dass sie durch das Reich vom Scheißhausdämon führt. Durch Wien sind ja schon viele Paraden gestiefelt und marschiert. Grob zusammengefasst hätten wir da die kaiserlichen Verbände der habsburgerischen Doppelmonarchie, dann der Dollfuß mit seinen Heimwehrverbänden, der Republikanischer Schutzbund der Sozis, ganz groß dann die Nationalsozialisten, die sind ja im wahrsten Sinne des Worten „einmarschiert“, getragen von Begeisterungsstürmen, die meinen Großvater ins Jenseits verwehten. Die Besatzungsmächte werden dann sicherlich auch schön in Reih und Glied marschiert sein, um sich kalt zu bekriegen. Am 1. Mai dem Tag der Arbeit marschiert österreichs Sozialdemokratie, obschon ursprünglich am 1. Mai eigentlich die Ausrufung der österreichischen Verfassung der 1. Republik gefeiert wurde. Und diese Woche paradieren die LGTBs. Die aber in recht ungezwungener und loser Formation. Mit 100 000 Besuchern wird schon gerechnet, die alle mutig gegen ihr „Geduldet-Sein“ an parodieren, nee paradieren. Das finstere Herz Europas, natürlich Serbien, das sind die mit dem Amselfeld-Gemetzel als wichtigste nationale Identitätskrücke, bekommen anscheinend eine neue Regierungschefin. Heißt in Serbien nicht viel da die eigentliche Macht beim Präsidenten liegt. Die neue Regierungschefin heißt Ana Brnabić, eine Verwaltungsexpertin, die offen zu ihrer Homosexualität steht.
_____________________________________________

Katar, das reichste Land der Welt, hat zurzeit einen Engpass an Lebensmittel. Die haben Stress mit ihren arabischen Nachbarn und Brüder. Warum genau. Schwer zu sagen. Müssen sie in den etablierten Medien nachschlagen. Irgendetwas mit Fake-News und weil Katar Terrororganisation unterstützt. Behaupten zumindest die Saudis. Die Saudis behaupten das . Katar wird auch ein Naheverhältniss zum Iran nachgesagt. Saudi Arabien und der Iran sind sich ja spinnfeind, wegen der Vormachtstellung im Nahen Osten, um die gerade gekämpft wird. Natürlich auch auf den Rücken der Ärmsten. Auf welchen Rücken den sonst. Da gibt es ein Machtvakuum durch den Rückzug der USA aus der Region. Religion spielt natürlich auch eine große Rolle. Die Saudis sind Sunniten und die Iraner Schiiten. Ist wie Katholiken gegen Protestanten. Soweit ich informiert bin hat sich Allah zu den Ungereimten der zerstrittenen Glaubensbürger im Detail noch nicht geäußert. Der sagt nur Falten, Fakten und noch einmal Fakten schaffen und an die Gläubigen denken. Wer sich geäußert hat ist die Frauenrechtlerin Frau Syran Ates, die in Berlin eine liberale Moschee gegründet hat, und deswegen von türkischen Besitzstandwahrern massiv angefeindet und in das Gülen-Eck gedrängt wird. Eine äußerst mutige Frau/Person. Die Frau Ates soll in Wien bei einem Besuch geklagt oder auch nur angemerkt haben, dass sich in Österreich niemand auffinden lies der sich an ihrer Seite stellt. Ich gehe ja nicht davon aus dass des der Frau Ates groß weiterhilft. Aber falls sie mal wieder in Wien sind Frau Ates und sie mal durch die Bronx wollen, stelle ich mir natürlich gerne an ihre Seite. Das ist doch selbstverständlich. Ach ja Katar. Russische Hacker sollen auch ihre Finger im Spiel gehabt haben. Russische Hacker sind wie Männer mit ganz kleinen Penissen. Steht eh alles im Netz über das Scharmützel. Wie in der Angelegenheit Katar die Wahrheit genau beschaffen ist lässt sich von Wien aus natürlich abschließend nicht wirklich beurteilen. Dafür ist meine Welt zu klein. Hauptsache die Fußball-WM ist nicht gefährdet. Veranstalten eine Fußball-WM mitten in der Wüste. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich darüber könnte. Die Champions League ist ab 2019 auch nur noch im Bezahlfernsehen zu sehen. Dafür kann ich mir den America's Cup, die bekannteste und älteste noch heute ausgetragene Segelregatta, ist an sich nur was für Reiche, im Kabelfernsehen angucken. Was soll ich mir Regatten. "Wir sind das Fußballvolk". Trotzdem habe ich was recht Lustiges entdeckt. Weil die Saudis + Friends eine Seeblockade vor Katar aufzogen wie einst die USA vor Kuba, hatte Katar also so seine kleinen Schwierigkeiten mit der Versorgung von Lebensmittel. Dabei so fett wie die Scheichs sind a bisserl Schonkost könnte nicht schaden. In Katar wächst ja nicht so viel an Gemüse. Da wachsen nur Hochhäuser. Die Blockade wird aber bald einmal wieder ganz aus der Welt verschwinden, weil sich die Scheichs von Doha bei den USA mit Waffen im Wert von 12 Mrd. eindecken. Wahrscheinlich als Notration. Araber wissen halt wie man den Dealmaker Trump zu umschmeicheln hat. Da kann der Donald die Welt schön bei der Pussy graben. Wird der die Saudis, die ja Waffen um 110 Mrd. Dollar bestellten, wie ich ein Menü im Gasthaus K., bald einmal zur Mäßigung aufrufen. Die Türkei und der Iran schicken derzeit Lebensmittel per Luftfracht. Selbiges kündigten auch Marokko und Tunesien an. Ein recht armes Land wie Tunesien BIP, pro Kopf 3.872,51 USD (2015), schickt Katar, BIP pro Kopf 74.667,20 USD (2015), derzeit Lebensmittel. Das ist ungefähr so wenn ich dem Don einen Schlauch für eines seiner 2500 Räder schicke, natürlich demütigst, woraufhin das Rad dann frisch beschlaucht meistens nur so herumsteht. Man kann ja immer nur mit einem Rad fahren. Ich gehe dann eine Zeitlang zu Fuß, natürlich nicht selbstlos, sondern in der Hoffnung, dass der Don den Helfer in der Not nicht vergisst und mir dann gleich ein ganzes Fahrrad überantwortet.
______________________________________________
Wir sind ja in der Regel sehr stolz auf unsere Demokratie und dass durchaus zu Recht. Das Recht Wahlen demonstrativ fern zu bleiben ist ein hohes Gut. Nix für die Russen. Demokratie scheint den Russen einfach nicht im Blut zu liegen. Wenn in deren Blut was liegt dann sind es die Promille von Wodka. Bitte halten sie das jetzt nicht für eine Zeitungsente. Aber in Russland sollen sich Parlamentarier, allen Ernstes selbst das Recht entzogen haben, unangemeldete Treffen mit ihren Wählern im öffentlichen Raum durchzuführen. Bei uns in Austria hinegegen kommt der Kanzler sogar mit der Pizza.
____________________________________________

Ein Londoner Gericht hat Boris Becker für bankrott erklärt.. Sogar ich hab einen Notgroschen.
_____________________________________________Weiter Morgen.

... link (0 Kommentare)   ... comment