Sonntag, 1. Januar 2017
Silvesterparty-Mix beim Hofer/Aldi oder der Raketen-Blues
. Ich will da jetzt nicht unbedingt in einen großräumig abgesperrten Bereich der Ideologien hinein gezerrt werden, wie ein Mensch von einer Meute, der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort ist . Danach ist mir überhaupt nicht. Ehrlich. Und mir ist durchaus bewusst, dass wir angefacht durch die digitale Revolution etwas an Gelassenheit eingebüßt haben. Die digitale Empörungsbereitschaft, die ja immer online ist und im Nu eine Mücke zu einem riesigen Ding aufzublähen weiß, an dem die ganze Welt dann schwer zu tragen hat, wie an der Wahrheit von Fake News, ist ja wesentlich größer als die Analoge. 2016 war ich analog, nur einmal wirklich, also so wirklich wirklich (recht unversöhnlich) angepisst, weil mich der fette Sack von Gegenüber, dem eine riesige und völlig verwaiste Dachterrasse gehört, von meinem eigenen Dach (ich gehe hier als Eigentümer einer Wohnung durch) entfernen ließ. Der sah in mir, wie ich da so friedlich in einem Klappstuhl hockte und Zeitung las, einen Störfaktor oder eine Gefahrenquelle. Und die musste unbedingt eliminiert werden. Koste es was es wolle. Zuerst versuchte er es mit einer Kamera. Weil dieser Move aber nicht entsprechend fruchtete und ich mich in der analogen Welt nicht so leicht einschüchtern lasse, schon gar nicht von einem fetten Sack, außer ich bin gerade übel schizoid, rief der bei unserer Hausverwaltung an. Keine Ahnung was der dort erzählte. Im Kopf der Hauverwaltungstante muss es sich um eine Horde Elefanten gehandelt haben, die durch ihr Angstzentrum (Amygdala) trampelte. Die rief ganz aufgelöst und besorgt bei mir an, ohne zu wissen dass ich der Übeltäter war, und schilderte mir Fürchterliches. Eine Invasion von Barbaren. Nachdem ich ihr die Wahrheit gesteckt hatte, verblieben wir so, dass das Schloss des Fensters das aufs Dach hinaus führt ausgetauscht wurde. Die Rechnung dafür ging natürlich an uns. Jetzt kann ich mein eigenes Dach nicht mehr betreten. Rein rechtlich gesehen ist mein Dach kein frei begehbares Dach. So machen dass die Spießer in der Regel. Schön Law and Order und immer artig auf seine Besitzrechte pochen. Auf eine Dachterasse gehören Blumen und keine Illegalen. Wo war ich. Ach ja. Digitale Mücken können sich ja kaum noch bewegen so fett sind die. Die sind so unbeweglich wie online vertretende Standpunkte. Was wir aber in der digitalen Welt dringend benötigen sind Bewegungspunkte. Der digitale Kosmos ist mit unbeweglichen Standpunkten durchlöchert wie die saudi-arabische Wüste (Öl). In den Qualitätsmedien steht, dass das analoge Gatekeeping durch Journalisten, die Information, sammeln, bewerten, auswählen und letztendlich veröffentlichen, oder auch nicht, durch ein permanentes, sorgloses und oft unreflektiertes Gateblowing umschifft wird, in dem jeder der weiß wie Online geht, zum Nachrichten und Skandalproduzenten wird. Mir geht es jetzt nicht um Skandalisierung. Ich will nur kurz von meiner Silvesterparty-Vorbereitung an der Kassa beim Hofer/Aldi erzählen. Mein Silvester 2016/17 sah ja so aus, dass ich wie immer gegen 23 30 Uhr meine Tabs nahm und mir dann den Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ ansah. Im Film sagt der Fritz Bauer zu einem seiner Staatsanwälte: "Wollen sie die Wahrheit oder nur eine neue Küche“. Kurz nach 24 00 Uhr öffnete ich dann kurz das Fenster um das neue Jahr herein zu bitten. Ist so ein Ritual bei mir. 2016 wollte ich unbedingt loswerden. Das Jahr 2016 war ja nicht unbedingt eine Offenbarung. Keine Angst, der Scheißhausdämon ist mir geblieben. Der trägt ja noch immer die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Er ist auch noch immer 193 cm groß wenn es sich klein macht und an seiner Angewohnheit, eine Leiche vor sich herzu kicken, der er ab und zu die Extremitäten ausreißt wenn ihm was nicht passt, hat sich auch nix geändert. Bin gespannt was dem 2017 alles so einfallen wird. 2016 machte der ja, kurz eindunklen (Südsudan-Asyl, nix Asyl hier, zu arm), sie kennen das vielleicht vom Michael Jackson nur anders herum, dann trägt der einen Bronx-Kopftuchfrauenmantel-im Pinguin-Syle (weil die so schmucklos sind um mich zu ärgern) und Titten hat der jetzt auch. Die sind ihm wegen eines Anti-Homosexuellen und Anti-Transsexuellen-Kongresses in Linz (beginnts) gewachsen. Ich versuche mich hier jetzt nur ganz im Sinne des herrschaftslosen Diskurses. Am Ende geht aus diesem Diskurs dann Wissen hervor, welches fortan tief in der Gesellschaft verankert als natürliche Gegebenheit, als die eine Wahrheit gelten wird., oder der macht einen LKW-Führerschein nach dem Prinzip learning by doing. 

Im aktuellen Spiegel steht sinngemäß: Wer gerade eine verstörte Tochter vor sich sitzen hat, die an einem öffentlichen Ort, von nordafrikanischen Jungs unter Generlverdacht des willenlosen Liebreizes gerät, der braucht keine Belehrung darüber, dass man nicht alle Fremden über einen Kamm scheren dürfe. Was stimmt. Nicht einmal Schafe werden alle von einem Kamm geschert. Und wenn Eltern etwas unbehaglich zu Mute ist, weil in der Schulklasse zur Hälfte Migrantenkinder sitzen, die kein Deutsch können, ist denen verständlicherweise nicht danach, von der hohen Politik in Sonntagsreden, mittels zweckdienlicher Hinweise, auf die allgemeinen Menschenrechte bespaßt zu werden. 15-20 Jahre später bei einem Bewerbungsgespräch lässt sich mit so einem Sachverhalt ja kaum noch punkten. Ich kenne nur eine Personalcheffin
die dich trotzdem einstellt und der das gar nix ausmacht wenn du in der Schule deswegen nix gelernt hast. Die steckt dich dann zu den den anderen Gutmenschen-Mongo-Kinder die es mit Algebra und Grammatik nicht so haben, aber in 6 verschiedenen Sprachen fluchen können und alles ist fügt sich zum Guten. Kurz und gut. Nicht jeder ist sofort ein Rassist nur weil der Seltsamkeiten anspricht .
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Standen also zwei arabisch-stämmige Männer an der Kasse vor mir und wollten Feuerwerkskörper/Raketen kaufen. Nee keine Stinger oder SWAM, wo denken sie schon wieder hin. Haben sie schon wieder zu viel beim Herrn Don gelesen. Nur solche für Silvester damit der Himmel kurz bunt knallende Blüten trägt, bevor Istanbul in dunkelste Nacht getaucht wieder gemordert wurde. Beim Hofer/Aldi war es kurz vor Sperrstunde. Die beiden Herren vor mir waren so Ende Zwanzig, Anfang Dreißig schätz ich mal, groß gewachsen, beide mit Bart. Das die beiden nicht blond gelockt waren liegt in der Natur der Gene. Dafür können die nix. Der mit dem gestutzten Bart würde ohne weiteres auch als gutaussehender Hipster durchgehen. Der sprach auch Deutsch. Der mit dem langen Bart weniger . Der stand nur so da und schaute grimmig. Im Netz hauen die ja andauernd mit englischen Begriffen um sich, die ich dann irgendwann abschreibe. Nicht völlig hirnlos. Ich weiß was „Victim Blaming“ bedeutet. Das berühmteste Opfer von Victim Blaming ist ja der Jesus. Nee tut mir leid“, sagte die Frau Kassiererin, eine junge Frau zu den beiden Herren, „diese Art von Raketen sind leider aus“. Ich weiß ja nicht ob das Alter oder das Aussehen der Frau Kassiererin in dieser Raketen-Aus-Situation eine Rolle spielt. Ich kenne es so. Wenn man etwas unbedingt haben möchte und dass gibt es dann nicht, oder nicht mehr, fragt man in der Regel ja noch einmal nach weil man es nicht wahrhaben will. Vielleicht auch ein drittes Mal. Meistens sagt man in so einer Situation, sind sie sich ganz sicher dass sie diesen Artikel, wie in diesem Fall Feuerwerkskörper/Raketen, nicht mehr haben. Meistens kriegt man dann die Antwort. Ja tut mir leid die sind leider aus. Irgendwann realisiert man dann dass des offensichtlich nichts mehr wird und fügt sich a bisserl enttäuscht dieser Tatsache . Davon hielt Sultan Langbart al Bronxi aber rein gar nix. Der vertrat den Standpunkt. Ich bin Sultan und ich will Raketen. Her damit aber pronto. Was kann ich dafür dass ihr Kuffar zu Silvester 20 Minuten vor Betriebsschluss ausverkauft seid. Jetzt mach mal und bring mir meine Raketen. Ich will schießen. Silvester ohne Raketen ist Harām. Sultan Langbart sprach mit der Frau Kassiererin nicht. Der sah sie nicht einmal an. Sultan Langbart redete auschließlich nur mit seinem Kurzbart-Kumpel und der dann mit der Frau Kassiererin, die sich dann auf äußerst freundliche Art immerzu wiederholte und bis zum Erbrechen mit tut mir leid antwortete. Der Kurzbart-Kumpel vom Sultan stand aber auch so dass er die Frau Kassiererin nicht direkt ansah. Einmal sagte sie auch: Tut mir wirklich sehr, sehr, leid, aber die Stinger sind leider aus. Stinger sagte sie natürlich nicht. Ich stand so da und dachte mir nee Schizophrenist, denk nix unartiges. Du weißt ja Victim Blaming . Sei ein artiges Kerlchen. Der Sultan hat einfach einen schlechten Tag oder zu viel Vorfreude auf den Abend. Ging nicht lang gut. Meditation, so zur eigenen Beschwichtigung, ist eher nix für mich. Was ist du Vollpfosten, ratterte es in meinem Kopf schattenwelthaft, bist du mongoloid und deswegen schwer von Begriff. Deine Raketen sind aus. Was gibt es da nicht zu verstehen. Wir machen hier nicht الرقة. Wie oft willst du denn noch nachfragen. Du bist ja schlimmer als ein Vierjähriger in seiner Trotzphase. Das ist ja nicht auszuhalten. Jetzt hast eh schon 7-mal nachgefragt. So nach und nach stellte sich bei der Frau Kassiererin sichtliche Überforderung ein. Die war es einfach nicht gewohnt in so einer für sie an sich alltäglichen Situation wiederholt ins Leere zu sprechen. Das verunsicherte sie. Anstatt an den beiden Herrn zu zweifeln, zweifelte sie aber an sich. Fragte sie extra noch einmal bei ihren Kolleginnen nach, die gerade an den Kassen saßen. Beim Hofer/Aldi gibt es ja kein Personal die nur Kasse machen. Die sagten dann auch alle einhellig dass diese Raketen ausverkauft wären. Bitte Frau Kassiererin, spuckte es in meinem Kopf , sag ja nicht tut mir aufrichtig leid dass diese scheiß Raketen aus sind. Weil dann sehe ich mich gezwungen einzuschreiten und dann wird alles nur noch viel schlimmer, weil die Frau Kassiererin hatte mich ja nicht gebeten ihr den Schutzheiligen zu machen. Sultan Langbart murmelt wieder was zu seinem Kurzbart-Kumpel und der wieder zur Frau Kassiererin und die zum ich weiß nicht mehr wievielten Mal. „Tut mir leid aber diese Feuerwerkskörper sind wirklich/wirklich aus“. Ich musste dann kurz in mich hinein und auch a bisserl hinaus lachen, weil klischeehafter kann eine FPÖ/AfD/Identitären/Pediga-Situation kaum sein. Sultan Langbart al Bronxi war wie die Karikatur eines Salafisten. Zumindest verhielt er sich so. Das steht ein arabisch-stämmiger Mann, der dass Nein einer europäischen Frau um die Burg nicht akzeptieren will. Vielleicht gehe ich jetzt in die Victor Blaming-Falle und Sultan Langbart al Bronxi, hätte das Nein eines Mannes auch nicht akzeptiert, oder alles war nur ein großes Missverständnis. Was weiß man. Trotzdem war die Situation ziemlich gespenstisch. Ich kenne es ja eher anders herum dass Männer Frauen zu lange ansehen. Vielleicht lag es daran. Kurzbart redete dann kurz mit seinem Sultan und die beiden fügten sich endlich ihrem Schicksal. Dann war ich an der Reihe zu zahlen. Kurz dachte ich daran es mit Schmäh zu versuchen und die Frau Kassiererin zu fragen ob es noch diese Raketen gibt. Ich ließ es dann aber sein. Mit 48zig muss auch mal die Vernunft siegen. Die Frau Kassiererin war auch noch a bisserl durch den Wind. Die entschuldigte sich dann auch bei mir dass sie ganz vergessen hatte mich zu grüßen. Lag vielleicht daran dass ich frisch rasiert war.

Ende.

Anhang. Doch digital war ich auch einmal total angepisst, weil mich ein Händler, Namens jambambee, mit gefälschter Ware belieferte. Aber so mit etwas Abstand betrachtet mach ich dem keinen Vorwurf. Wer bei einem Händler Namens "Jambambee" einkauft und sich nicht 150fach absichertist selber schuld.


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Samstag, 31. Dezember 2016
"Sag zum Abschied leise Servus oder der Sturz ins Kommentaroren-Nichts"
Der Text "My best Englisch-Bronx-Friend" wird im neuen Jahr fortgesetzt. Der ist ziemlich lustig. Und bitte werte Journalisten und Denker. Der Donald Trump hat wegen einem total rückständigen Wahlrecht um die Südstaaten bei der Stange zu halten die Wahl gewonnen und nicht weil seine Wahl-Kampagne so grandios war. Stimmen gesamt. Trump 62.955.363 46,2% und 306 Wahlmänner. (Von Wahlfrauen steht da nix) Clinton 65.788.583 48,3% und 232 Wahlmänner. Macht einen Unterschied von 2 833 220. Sie beschreiben da andauernd nur die Wahlmänner und nie die Stimmen-Wirklichkeit. Das Wahlsystem in den USA ist mindestens so zynisch wie der Herr Präsident Trump.
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Ab und zu bis sehr selten, kommentiere ich beim Herrn Don im Blog ::den sie wissen nicht was sie tun sollen::, vor allem um mich meiner Selbstuniwirksamkeit zu versichern. ich weiß. Was ich trotzdem ziemlich spannend und lustig finde, weil die Kommentatoren-Elite dort, ich schätze mal ein nette Ansammlung älterer Herren mit vergrößerten Vorstehdrüsen aus dem einstigen Bildungsbürgertum, die anstatt vor einer Baustelle, lieber um Texte herumsitzen, einen wie mich immer „links“ liegen lassen. Sie verstehen den Hinweis „Links“. Wenn das der Wahrheitsfindung dient warum nicht. Eigentlich sollte ich jetzt so einen Link einfügen, auf welchen Text des Herrn Don ich mich jetzt konkret beziehe. Aber die Mühe mache ich mir am 31.12.2016 nicht. So wie ich die Sache sehe, bin ich auch am 01.01. 2017 noch immer Schattenwelt. Im Übrigen ist es mir wieder entfallen wie man andere Texte verlinkt. Dafür weiß ich jetzt wie man Emoticons in anderen Blos einfügt . Den Text auf den ich mich beziehe und dessen Urheberrecht eindeutig beim Herrn Don liegt, finden sie, wenn sie im Blog :: den sie wissen nicht was sie tun sollten::, am Montag dem 26. Dezember 2016, unter dem Titel „Wenn sie wüssten“, auf den roten Link klicken. Als ich klickte, wurde ich zu meiner Verwunderung auf die Seite einer Domina weitergeleitet, die ganz im ursprüngliche Wortsinne, in die Rolle einer Hausherrin schlüpft und sich von einem Herren mit manifestem Standesdünkel, stundenlang durch ein privates Mausoleum monumentaler Kunstwerke und Schätze schleifen lässt, bis der die Hacken abfallen und es in ihren Ohren klingelt. Für die anschließende Besichtigung der hauseigenen Sammlung von verlangt die Haus-Herrin dann einen Aufschlag oder ruft die Zwillinge vom englischen Gentleman an. Als ich die Prozedur des Klickens noch einmal sachgerecht durchlief, kam ich dann auf die Seite http://blogs.faz.net/deus/2016/12/26/der-ostafrikanische-kulturkreis-als-erklaerung-fuer-sexuelle-noetigung-3978/. Ich sehe gerade der Links ist eh da.

Überschrift. Der ostafrikanische Kulturkreis als Erklärung für sexuelle Nötigung

Dieser Text handelt dann angeblich das Thema Hatespeech ab. Wird schon so sein. Wobei ohne einen Verweise auf ziemlich ausgeschlafene Asylanten/Migranten aus dem Morgenland oder vom afrikanischen Kontinent, läuft derzeit nix in den Texten des Herrn Don. Lesen sie einfach selber und bilden sie sich ihre ganz eigene Meinung. In den Texten des Herrn D. machen Asylanten immer was. Auch abseits vom Stellen eines Asylantrags. Zumeist natürlich Abseitiges. Als Titel kann da auch stehen, was weiß ich: „Das Biedermeier – eine Verzwergung, oder die Macht des Innenraums, im Zyklus einer monatlichen Periode“, und im Text steht dann trotzdem was über Asylanten, dass die ganz grausame Krankheiten einschleppen wie die Kulturlosigkeit.

Der Herr D. schreibt.
……….Im Juni kam es im schönen Grassau nämlich auch zu einem Übergriff. Ein 25-jähriger Eritreer hatte auf einem Weg am Fluss Kontakt zu einer 15-Jährigen aufgenommen, die mit ihrem Hund spazieren ging. Laut dem Eritreer hätte man nur Belanglosigkeiten ausgetauscht. Das Mädchen dagegen berichtete, er habe versucht, sie gegen ihren erklärten Willen festzuhalten, zu begrabschen und zu küssen. Erst nach zwei Minuten gelang ihr die Flucht, der Täter wurde festgenommen, und jetzt kam es zum Prozess. Das Gericht folgte dabei weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Eritreer zu 14 Monaten Haft auf Bewährung. Davor hatte der Mann berichtet, er hätte das Mädchen für deutlich älter gehalten, hätte 9 Geschwister und wäre 2013 vor dem Armeedienst in seiner Heimat geflohen – über Italien, wo er laut Schengenabkommen Asyl beantragen müsste, statt in die Asylunterkunft Grassau weiter zu reisen. Sein Anwalt – und jetzt kommt es – sah es anders als das Opfer und das Gericht:

Wenn es um die Schuldfrage gehe, müsse auch der andere Kulturkreis des Angeklagten berücksichtigt werden, argumentierte der Verteidiger und plädierte auf Freispruch.

Als ich das gelesen hatte, dachte ich mir, na ein Anwalt wird in einer Funktion vor Gerichtdoch noch recht einen Blödsinn verzapfen dürfen oder nicht.
Deswegen schrieb ich in den Kommentatoren-Blog auf Blogger.de beim Herrn D. Verstehe die Aufregung über einen deutschen Anwalt nicht. Dass ist ja sein Job sich eine lustige Geschichte einfallen zu lassen, um seinen Mandanten raus zu hauen. Das kann man doch nicht verallgemeinern, was ein Anwalt in seiner Funktion als Anwalt so ausposaunt. Der Anwalt hätte sich doch auch andere Geschichte einfallen lassen können, wie z.B. mir wurde zugetragen, dass in Eritrea, der älteste Bruder mit mindestens 3 seiner 9 Schwester ( der Täter hatte 9 Schwestern) den Beischlaf ausüben soll. Das ist in Eritrea kultureller Usus. Dafür hält man sich in Eritrea aber rigoros an die Regeln im Straßenverkehr und fährt nie zu schnell. Könnte man dann auch empört sein. Einfach anders herum. Egal was der Anwalt im Gerichtsaal auch sagt, das ist doch nicht für die Allgemeinheit als kulturelle Leitfaden oder so gedacht, auf dem sich dann die Empörung auffädelt. Das auszuschlachten ist einerseits recht unfein, aber ich wette den Lesern gefällts.

Die Frage ist doch höchstens warum der Mann aus Eritrea in Deutschland Asyl beantragt hat und nicht in Italien. Und vielleicht noch die Fluchtursache und wie man in Europa wieder ein System etabliert, wenn schon Dublin scheitert, oder gescheitert ist, dass wieder einen Unterschied zwischen Flucht und Migration zieht/ kennt. Da verschwimmen derzeit die Grenzen. Grenzen passt als Überleitung. Das muss man unseren Regierenden zu Recht vorwerfen. Stichwort Identitätshopping und so.

Aber Anwalte sind doch staatlich beeidigte Lügenbarone und Übertreibungskünstler. Es wär ja schlimm wenn ein Anwalt über seinen Mandanten sagt, du Richter, gib dem schwarzen Mongo da 15 Jahre unbedingt.

Fazit: So jetzt bin ich nach dem Sturz ins Leere endlich am Boden des alten Jahres aufgeschlagen.

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Dienstag, 27. Dezember 2016
My best Englisch-Bronx-Friend
Neu Seite 2. Aber alles in Arbeit.

Der groß-artige Humorist Robert „telemax“ Löffler, ist leider 85 jährig verstorben. 45 Jahre lang hat der Herr Löffler in der Kronen Zeitung eine Kolumne, den berühmten „Telemax“. Jahrelang was diese Kolumne so ziemlich der einzige Grund für mich die Krone zu lesen. Hab ich irgendwo eine Krone gesehen, wie selbstverständlich schlug ich das Blatt nicht vorne sondern immer ganz hinten auf. Herr Löffler für die beschwingten Minuten die sie mir immer wieder bescherten. Ich nehme mal an dass wäre nicht ganz in ihrem Sinne.Trotzdem verbeuge ich mich vor ihnen wie vor einem König.
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Über den englischen Gentleman, kurz EG, in der Bude über mir, mit den sich absenkenden Altherrenhoden, die der tagtäglich über den frisch renovierten Parkett schleift, hatte ich ja nicht so viel Zärtliches zu erzählen. Wohungseigentümer. Der EG Eigentümer. Ich kann da aber nix für dass es nicht so viel Wunderbares zu berichten gab. Der EG ist bekennender Faschist, Rassist und bei Wahlen Beisitzer der FPÖ. Derzeit noch Rassist mit friedlichen Mittlen. Von der Überlegenheit der weißen Rasse ist der EG überzeugt. Total überzeugt natürlich. Muslime sind für den EG Untermenschen, genauso wie ich für die Um2 ein Untermensch bin, die ja noch nach nationalsozialistischen Standards erzogen wurde. Nationalsozialistische Standars und das falsche Areal im Hirn und schon hast als Kind den Scherben auf, wenn der leibliche Vater nicht einmal weiß in welcher Klasse das geliebte Kindelein gerade ist. Der EG geht ja von einer multikulturellen Verschwörung, basierend auf dem Coudenhove-Kalergi-Plan aus, der ja schon 1922 eine Pan-Europa-Idee postuliere. Der Zerschlagung der europäischen Nationalstaaten ist angeblich schon voll im Gange. Anmerkung: "Die FPÖ spricht da immer von selbstbestimmten Vaterländer, mit seinen historisch gewachsenen Völker und autochthonen Volksgruppen. Autochthon, also ursprüngich, sind nach einer international geltenden Definition diejenigen Bevölkerungsgruppen, die Nachkommen einer Bevölkerung sind, die vor der Eroberung, Kolonisierung oder der Gründung eines Staates durch andere Völker in einem räumlichen Gebiet lebte. 400 v. Chr. siedelten sich auf dem Gebiet des heutigen Östereichs die Kelten an. Die Ketlten, mitangeführt von einem gewissen Herrn Brennus, soll den Römern 387 v. Chr. mal mächtig eingeheizt haben, weil es ihm gelang eine Koalition von Stämmen und Klans zu schmieden, die es gewöhnt waren, vor allem gegeneinander Krieg zu führen, siehe 1. und 2. Weltkrieg. Jedes FPÖ-Mitglied mit original Kelten-Software, trägt überdies 2,5 - 4% Neandertalergene in sich. Das wiederum bedeutet, FPÖ Mietglieder, die es mit der "ursprünglichen Bevökerungsgruppe" wirklich ernst meinen, ihre Ansprüche ans Vaterland, an die Neandertalen abtreten müssten." Österreich wie Deutschland soll mit muslimischen Einwanderern „geflutet“ werden. Verheerende Konflikte, der Kampf der Religionen, Bürgerkrieg/ Glaubenskrieg – all das ist in diesem Plan nüchtern eingerechnet. Gewisse Kreise beten das (durch Überfremdung entstehende) Chaos förmlich herbei und ebnen so den Weg, damit sich bald Volk gegen Volk hier erhebt. Und dabei einander aufreibt. Richard Coudenhove-Kalergi, veröffentlichte den Plan für ein „Vereinigtes Europa“ und für den kulturellen Völkermord der Völker Europas. Die Förderung massenhafter, nicht-weißer Zuwanderung war ein zentraler Teil dieses Plans! Zuerst waren die Immigranten „temporäre Gastarbeiter“…Dann war es ein „multirassisches Experiment“… Dann waren es „Flüchtlinge“… Dann die Antwort auf die „schrumpfende Bevölkerung“… Unterschiedliche Ausreden, unterschiedliche Lügen! Und „Asyl“ ist nur eine weitere Lüge!…Doch die wahre Absicht bleibt die gleiche: „Der größte Völkermord der Menschheitsgeschichte! Die Endlösung für das christlich-europäische Problem!“ Quelle: Das Internet. Nicht dass sie jetzt denken mir ist das alles eingefallen. Ich mache immer nur die allerkleinsten Sinneinheiten. Aber soweit ich bescheid weiß, dass Ding mit den Juden war schon ein recht übler Völkermord. Der Mord an den russischen Kulaken zählt nicht. Kulaken waren kein Volk.

Mein Glück in dieser Angelegenheit ist ja, dass mein Englisch genauso beschissen ist wie das Deutsch vom EG. Von dem was der EG so verzapft krieg ich nicht einmal die Hälfte mit. Schon gar nicht wenn der EG seinen Gentleman Spitz/Schwipps hat und sich schön in Euphorie/Rage trinkt . Trotzdem war mir das rassische Geplärre irgendwie zu viel, weil ich an den Kopftuchfrauen im Pinguinstyle hier in der Bronx, die anstatt schicker Handtaschen, zumeist nur Einkaufssackerl schleppen wie Zugtiere, nix Verschwörerisches erkennen kann. Der EG ist ja erstens nicht mehr der Jüngste mit seinen 66zig Lenzen und zweitens auch nicht der Kräftigste. Gut ich bin jetzt auf den ersten Blick auch nicht der Mörderhenker. Aber bei mir täuscht das. Oder anders gesagt. A bisserl vor ihnen rumhüpfen wie ein balzender Auerhahn kann doch nie schaden. Die einen machen das mit Besitz, ich mit Ärmel. Es sah ganz danach aus, dass ein nervenschwacher Weißer, mit slawisch-italienischen Wurzeln, nix für einen reinrassigen Angelsachsen ist. Die italienischen Wurzeln habe ich dem EG ja verschwiegen. Ich sagte nur ich komme vom Balkan. Die ganze Familie kommt vom Balkan und mütterlicherseits bin ich ein Windischer. Mein Vorhaben, vom EG, aus dem inneren Zirkel der rassisch Betuchten ausgeschlossen zu werden, lief eine paar Monate lang ganz prima. Bis letzte Woche knapp vor Weihnachten. Wie das so ist wenn man in einem Haus wohnt lief ich dem EG über den Weg. Der, schön in Stimmung getrunken und überschwänglicher Feiertagslaune, lud mich doch glatt zu sich ein, um mit ihm den Weihnachtsabend zu verbringen. Meine erste Reaktion. Spinnt der. Ich will mein Weihnachten wie immer, das hat Tradition. Gut heuer war ich kurz aus dem Gleichgewicht. Trotzdem gebe ich mein Weihnachten nicht so leicht auf. Mit passt schon und weichen Händen, die mir die Spucke aus den Mundwinkeln wischen wenn die Tabs voll einschlagen, macht der EG auch nix. Zu Weihnachten machte ich nur christliche Verschwörung schön mit Bettkantenbescherung und Glotze und nicht den Sturm des jugendlichen Okzidents. Sie wissen ja wie das so ist wenn ein gutes Herz in einer Brust schlägt wie dass des Schizophrenisten. Ich kann doch nicht Toleranz predigen und dann Ausschluss leben . Sie können sich eh leicht vorstellen wie es um einen älterer Herren beschaffen sein muss, wenn der den heiligen Abend freiwillig mit dem Paten der Schattenwelt verbringen will. Aus freien Stücken laden mich ja nicht einmal meine eigenen Verwandten ein. 24/25 kann ich definitiv nicht, sagte ich zum EG mit ernster Miene eines CEOs der rote Zahlen zu verkünden hat, aber am 26., ließe sich am späten Nachmittag was einrichten. Da könnte ich meine Klappstuhl-Einsiedelei kurz mal unterbrechen. Gesagt getan. Vielleicht vergisst er wieder drauf dachte ich mir, wenn die durch Promille entstandene Euphorie wieder etwas abgeklungen ist und er alleine und verkatert da oben sitzt und ins Nichts der Zeit fällt. Das Fallen ins Nichts der Zeit beherrscht ja nicht jeder müssen sie wissen. Ich bin darin ganz gut. Aber auch nur wenn die Umstände passen. Nix da. Am Stefanitag läutete schon gegen Mittag das Telefon. Dran war natürlich der EG ob ich eh komme. Schizoid wie ich nun mal bin war mein erster Gedanke der will mich umbringen. Mit meinem möglichen Mörder den Stefanitag verbringe. Ich kann mir Freudiges vorstellen wie einfach nur so am Fenster stehen und raus schauen.

Ich erzähle ihnen ja immer wieder mal, eigentlich tu ich das andauernd, dass ich nicht nur in Wien lebe, sondern in der Bronx. Die Bronx, einst Überschwemmungsgebiet, architektonisch und so von den (bessergestellten) gesellschaftlichen Möglichkeiten sich zu Zerstreuen, eine einzige Zumutung, außer sie sind gläubiger Muslim, dann gibt es da eine grausige Hinterhofmoschee, ist ein multikultureller Schmelztiegel. Wie in Großstädten üblich, wenn die Politik nicht lenkend eingegreift und auf sozialer Durchmischung der Milieus besteht, leben in bronx-ähnlichen Stadtteilen der Weltankunftsstädte, nicht unbedingt die wirklich betuchten Leute . Die vermieten hier höchstens Wohnungen. Wobei hier vermietet eher der Mittelstand. Jetzt werden sie sich vielleicht fragen warum ein bekennender Rassist wie der EG, der nur die weiße Rasse macht, nicht nur mitten in einen kulturellen Schmelztiegel gezogen ist, sondern sich dort auch noch eine Wohnung gekauft hat. Wenn ich den EG richtig verstehe kam das so. Der dachte, von hier aus, hätte er es nicht weit bis zu seiner Arbeitsstelle. Und dann war der noch in Panik, dass nach einem Bankencrash, der so sicher kommt wie das Amen im Gebet, seine Kohle nur noch durch einen unterdotierten Einlagenfond geschützt sei, falls die Bank einmal abbankelt. In der Hektik kann man da schon einmal übersehen, dass in der Bronx Deutsch nur eine Sprache unter vielen ist, was aber beim EG eigentlich keine Rolle spielt, weil der kann eh kaum Deutsch. War der halt in Eile und hat es verabsäumt mal sein neues Einzugsgebiet gesondert abzuschreiten und sich mal genauer umzusehen.
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Standen da nicht 2 Kommentare? Einer von der Frau MIPF und einer über Auftragsmorde im Darknet? Ich glaub ich phantasiere mir die Kommentare schon herbei.

Der EG trunken vor lauter Selbstermächtigung rechnete einfach nicht damit, dass in sein Arbeitgeber, ein multinationales Unternehmen, gleich einmal nach dem er sich hier in der Bronx heimlich eingerichtet hatte, aufs Altenteil abschieben würde. Der dachte das läuft schon noch einige Jahre so weiter. Ja vielleicht in England oder in den USA aber doch nicht in Österreich. Österreich ist ein Paradies für Rentner. Hier musste rechtzeitig in Pension gehen und nicht weiterarbeiten, dafür ist das österreichische Pensionssystem weder gemacht noch gedacht. Das tatsächliche Renteneintrittsalter beträgt in Österreich 60,9 Jahren. Der EG liegt mit seinen 66 Jahren also schon weit über dem tatsächlichen Renteneintrittsalter. Aja, dachte sich der EG, kein Problem. Such ich mir halt was für 2 oder 3 Tage in der Woche, dann läuft das schon mit dem Pensionsschock. Immerhin gehöre ich zu den Hochqualifizierten. Das mag schon stimmen dass der EG zu den Hochqualifizierten gehört. Österreich mag ja vieles sein, landschaftlich vor allem und besonders kulturell, kulinarisch geht auch was, aber für Unternehmer ist Österreich eine ziemliche Zumutung. Einen hochqualifizierten 66jährigen Arbeitnehmer kann sich in Österreich kaum ein Arbeitnehmer leisten. In der Sprach der Ökonomie ausgedrückt ist der EG zu teuer. Österreich weist bei dem Anteil der Besteuerung von Arbeit an der Gesamtsteuern mit 57,4 Prozent den zweithöchsten Satz innerhalb der 28 EU-Staaten auf. Dafür ist das österreichische Rentensystem in Summe um 31 Prozent großzügiger als im Rest der Welt. Das geht ins Geld. So ein System kann sich einen arbeitenden 66 jährigen einfach nicht leisten. Noch übler als Unternehmer trifft es in diesem Land nur noch Frauen bei der sogenannten Lohngerechtigkeit. Der Gender Gap Report attestiert in Österreich eine dramatische Rückentwicklung in dieser Angelegenheit. Geht es in dem Tempo weiter, wird es noch 170 Jahre dauern, bis Frauen und Männer dieselben Chancen erhalten. Die wirtschaftliche Gleichstellung von Frau und Mann würde demnach erst im Jahr 2186 erreicht. (Quelle der Standard). Kam es beim EG also ganz anders als angedacht. Als der EG mich das erste Mal zu sich einlud, quillte der nur so über vor schauderhaften Lichtweltallüren. Da saß er breitbeinig im Stuhl seiner ziemlich teuren Lichtweltgarnitur und zeigte mir stolz und schrecklich von sich eingenommen, seine ganz private Pornosammlung. Ich war da doch etwas irritiert. Huren die sich beim Arschficken ablichten lassen kosten nämlich eine Stange Geld . Also ich kann mir so ein Hobby nicht leisten. Ich besitze ja nicht einmal so ein Dings zum fotografieren oder filmen. Sogar wenn ich es mir leisten könnte wäre das nix für mich. Diese Fotos hatten ja was von Landraub. Wenn wir schon so intim werden. Ich finde Fotos von Frauen ziemlich erotisch, die mit gespreizten Beinen auf einen Stuhl sitzen und gucken. Nur sowas findet sich im Internet ja nicht. Da müsste ich ja in eine Kunstausstellung pilgern. In Kunstaustellungen sieht man immer mal wieder Frauen mit gespreizten Beinen auf Stühlen sitzend. Aber Fotos von Huren für die Trophäensammlung ist nicht ganz mein Geschmack. Nicht dass ich mich deswegen für einen besseren Menschen halte. Wie auch immer. Der EG wird immer ganz sentimental wenn er von seinen slowakischen Zwillingshuren erzählt. Keine Ahnung wie der das neuronal so hinbekommt. Andauernd verfällt der in die Rolle des guten Sugar Daddys der nur hehre Ziele im Sinne hat. Weil er die beiden 10 Jahre hindurch buchte wie man auch ein Hotel 10 Jahre hindurch buchen kann, vielleicht immer am Hochzeitstag, tut der in seiner Erzählung andauernd so, als ob die Huren seine Mädels wären und er ein ganz inniges Verhältnis zu denen hätte. Wenn es seiner Wahrheitsfindung dient und es ihm damit besser geht, soll er sich das halt einreden. Ich rede mir doch auch ein Kleinstkünstler zu sein. Nur wirklich gut erzogen sind seine Töchter nicht unbedingt. Zu Weihnachten scheinen sie für den guten alten Papa keine Zeit zu haben. Da muss dann der Schizophrenist ran.

Klopfte ich also am Stefanitag an der Wohnungstür vom EG. Bei meinem letzten Antreten im Lichweltparadies vom EG kam noch Bossa Nova und so ein Zeugs aus den Boxen. Diesmal herrschte Grabesruhe in der Bude. Der EG wirkte auch ziemlich bedrückt. Vielleicht ist der immer so wenn er nüchtern ist. Genauer weiß ich es nicht. Am Wohnzimmertisch lagen jede Menger Zettel und Dokumente verstreut. Wie es aussah war der EG gerade dabei die Höhe seiner Pension auszurechnen. Seien sie unbesorgt. Der EG wird in seiner wohlverdienten Pension nicht am Hungertuch nagen. Der ist da ganz gut aufgestellt. Falls sie sich fragen wie wir uns in der Regel so unterhalten, wenn mein Englisch ziemlich beschränkt und dass Deutsch vom EG total beschissen ist. Wir machen Google-Translater. Sind wir die ganze Zeit schön am tippen. Funktioniert einwandfrei. Haben wir über seine Nachbarn geredet. Tippte ich ein, die sind das Grauen, das nackte Grauen. Stand dann auf dem Bildschirm seiner internetbefähigten Glotze, „Those are the horror, the naked horror”. Wobei so beschissen ist mein Englisch auch wieder nicht. Aber ich dachte mir so auf dem Bildschirm der Glotze, wirkt das noch gleich viel lustiger wenn ich über die schriftlich herziehe. Der werte Herr Nachbar vom EG, der das kleinstbürgerliche Grauen gekonnt wie kaum jemand sonst verkörpert, maßregelt mich seit einer Ewigkeit, weil ich mit dem Fahrrad die letzten Meter bis zum Hauseingang auf dem Fahrrad gerne auf dem Gehweg zurücklege . So ein Regelbruch und erst der Regelbrecher hinter dem Regelbruch ist diesem Menschen total zuwider. Muss ich nicht die Straßenseite wechseln. Oh der Satz steht jetzt nur so da. Macht aber auch nix. Regelbrecher erträgt dieser Mensch gar nicht. Noch dazu einen der bei Eigentümertreffen mitmacht. Zu Eigentümertreffen wird er als Mieter ja nicht eingeladen. Ich hingegen schon. Das Treffen findet ja immer im Gasthaus an der Straßenecke statt. Letztens saß er im Gasthaus und guckte ganz grimmig, weil ich mal wieder grinsend an ihm vorbeispazierte. Bei den Treffen der Eigentümer bin ich ja immer mit Abstand der Lustigste. Vor ein paar Wochen habe ich das Wort ergriffen und denen erklärt, sie haben nun mal Besitz in der Bronx, was an sich keine gute Idee ist wenn sie es mit ihrem Besitz wirklich ernst meinen. Hier herrscht das Grauen das nackte Grauen. Am gescheitesten wäre es wenn sie sofort verkaufen. Dann sind sie fein raus. Aber sich fortwährend über die verloderten Sitten in diesem Haus aufzuregen, bringt in der Bronx gar nix. Jeder vernünftige Mensch zieht hier sofort weg sobald er es sich leisten kann. Hätten sie sehen sollen wie die mich anguckten. Eine Eigentümerin erwiderte darauf, ja aber in der Gasse sowieso hier im Bezirk, hätten die noch eine Wohnung vermietet und dort läuft alles Bestens. Das mag schon stimmen, sagte ich etwas weiter ausholend, aber diese Bude liegt auch nicht im Herzen der Bronx. Und das Herz der Bronx wiederum, war früher ja ein Überschwemmungsgebiet und ist heute genaugenommen nicht viel mehr als eine graue, haässliche und charakterlose Verbindungsstraße zwischen zwei Bezirken. Das ist ja was ganz anderes. Hier siedelten früher alte Industrien, während die Gegend wo ihre andere Wohnung liegt, einen ganz anderen und freundlicheren Charakter aufweist und schon immer als Wohngegend gedacht war. Hier, sagte ich, befinden sie sich mitten im Herzen der Finsternis. Ich wollte zu denen auch noch sagen. Gucken sie nur. Ich bin schizophren und der Eigentümer einen Tisch weiter, der so laut schnauft wie ein Dampflock, der Sohn vom fetten Polen der eigentlich Bulgare ist, ist auch schizophren. Aber nicht auf eine amüsante und und fesche Art wie ich. Der ist der total hinüber. Der läuft seit Jahren mit Unterlagen herum. Ich hingegen nur mit einem Klappstuhl. Wo bitte gibt es denn schon zwei schizophrene Eigentümer bei einem Eigentümertreffen? Ich wette dass hätte gesessen, aber ich wollte die bulgarische Dampflock natürlich nicht in Bedrängnis bringen. Ach ja. Im Übrigen besitze auch ich eine internetbefähigte Glotze, mit wesentlich mehr Bildschirmdiagonale. Wenn es um eine Glotze geht lasse ich mich nicht lumpen.

Der EG war in nachdenklicher Stimmung weil er vor folgendem Problem steht (saß). Der würde sich gerne eine zweite Wohnung zulegen und zwar in Bratislava so als eine Art Nebensaison oder Sommerdomizil. Zeigte er mir Fotos vom Objekt. Sehr ansprechend. 78.9 m2, neu renoviert, sehr gut und zentral gelegen, nicht weit weg vom Tenniscenter. Auf den Fotos zumindest sieht die Bude klasse aus. Der EG hält sich ja gerne mal in Bratislava auf müssen sie wissen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, weil er dort seinen Aufschlag beim Tennis verbessern will und wegen der Huren, die in Bratislava ein sagenhaftes Preis Leistungsverhältnis anbieten und auch viel schöner sind als hier in Wien. In Wien kannste auch Schattenwelthuren mit riesiger Schattenweltschwangerschaftstrommel gegen Bares besteigen, was der Papieri ein ehemaliger UNI-Kumpel von Hobbit Anwalt eh getan hat. Der würde aber auch eine sexuell begleiten. Der Papieri will ja Psychiater werden. Das normale Medizinstudium dafür hat er ja heuer erfolgreich abgeschlossen. Bitte verurteilen sie den EG jetzt nicht weil der bei der Wahl seines Wohnorts seine ganz eigenen Kriterien hat. Sie ziehen vielleicht wegen der Kinder ins Grüne. Scheiße, dachte ich mir. Kann der alte Sack sich nicht eine Zweitwohnung an einem Ort zulegen, von dem man vom Balkon aus freie Sicht aufs Meer hat. Niemals ein Glückstreffer dachte ich mir. Muschis schön und gut. Ich habe eine unglaublich hohe Meinung von Muschis und guck da gerne hinein. Also nicht so wie ein Muschiarzt, fachmännisch und distanziert. Aber den ganzen Tag so als Lebensmaxime

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