Montag, 12. Dezember 2016
Die Rolle der Frau in der männlicher Lichtwelt-Großkunst vs. die Rolle der Frau in der männlichen Schattenwelt-Kleinstkunst.
Nee, schön mit Ende!!!!!!!!!. Heute habe ich mich beim Einkaufen nicht verirrt. Da gab es nur leichten Stoff zu bedenken und zwar die Frage warum mir bei Birne sofort Dirne in den Sinn kam und nicht Hirne oder Gestirne.

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Hot News von der Integrationsfront. Ich hab ja im Zusammenhang mit Afghanen von Integrations-Zombies geschrieben. In meinem ehemaligen Verein machen die jetzt auch Kindertraining. Mein Kumpel der S. macht da hin und wieder den Kindertrainer. Der kann das. Immerhin habe ich ihn mal zur Nr. 12 von Österreich gecoachet. Ohne mich wäre er wahrscheinlich Top Ten. Der S. trainiert da unter anderem ein afghanisches Geschwisterpaar. Zwei Mädchen, ich glaub sogar Zwillinge, 9 Jahre alt. Sind seit 5 Jahren hier, sprechen neben afghanischen Dialekt und Farisi, auch schon lustiges Österreich-Deutsch vom Allerfeinsten. Der S. befindet extrem süß. Extrem süß und die hören auch zu. Beim dicken Mohammed läuft in dieser Richtung nix sagt der S. Aber wer wird den gleich so Kleinlich sien. Anstatt Faizabad in der afghanischen Provinz Badachschan, wo mit Drachen steigen lassen für Mädchen nur bedingt war läuft, machen die jetzt eine Sporthalle in Wien und versuchen mit einem Schläger einen Ball zu treffen und haben riesig Spaß dabei. Das nenn ich doch mal eine Ansage oder nicht.
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Scheiß Titel ich weiß. Unter Strich geht`s weiter auch wenn nix dabei heraussschaut.
1.
Lars von Trier, Nymphomaniac 1 und 2, sagt ihnen das was? Wenn sie gerne Glotze/Kino machen, ich mach ja so, vielleicht auch mal mit Niveau, ist ihnen der Name Lars von Trier ganz sicherlich ein Begriff. Der Herr von Trier ist ein Lichtweltfilm-Großkünstler und Nymphomaniac ein Arthaus-Blockbuster mit expliziten Gewalt und Sexszenen, aber kein Porno, weil ein Porno zeichnet sich ja durch seine Erwartbarkeit aus. Mit Gewalt im Film oder Langeweile im Leben verhält es sich sehr änlich. Was der Ridley Scott (Thelma & Louise, Gladiator, The Counselor etc.) für das gehobene Action-Kino ist, ist der Herr Lars von Trier für den Autorenfilm. Wenn die beiden Filme machen wird man in der Regel immer gut unterhalten. Den 1 Teil von Nymphomaniac hatte ich ja schon vor Jahren gesehen. so leid es mir auch tut. Im Langzeitgedächtnis ist vom 1 Teil nix zum Erinnern liegen geblieben. Nicht einmal angezuckert mit a bisserl Industrieschnee. Liegt an den Tabs. Ich hab ja Tabletten-Alzheimer. Kennen sie nicht. Macht nix. Haben sie nix versäumt. Wenn der 1 Teil von Nymphomaniac einer ähnlichen Dramaturgie folgt wie der 2 Teil, sitzen da eine Frau mit einem blutig geschlagenen Gesicht und ein älterer Mann in einem Raum und reden und reden und reden bis es Tag wird, über Gott und die Welt und natürlich über . Sie kennen sicherlich das Sprichwort. Leute die viel über Sex reden haben in der Regel keinen. Nymphomaniac 1 und 2 gehört angeblich zur Oligarchie der Depressionen, die noch aus den Filmen "Antichrist" und "Melancholia" besteht. Nee Trilogie nicht Oligarchie. Oligarchie ist was anderes glaub ich. Haben sie das heute auch in den Medien gelesen, oder irgendwo ideologisch ausgeschlachtet aufgeschnappt. Zwei kleine Mädchen haben sich auf einem kleinen Markt in Nigerias nordöstlicher Stadt Malduguri in die Luft gesprengt und an Haufen Menschen getötet. Die Mädchen waren angeblich 7 oder 8 Jahre alt . Ein Augenzeuge berichtete, nee da mich ich lieber weiterNymphomaniac 1 und 2. "Antichrist" und "Melancholia" hab ich natürlich auch gesehen, schön von Anfang bis zum bitteren Ende. Antichrist war sehr lustig. Versuchen sie als Mann ja nicht eine Frau von ihrem Leiden zu heilen. Das wird nix. Wenn sie das machen, haben sie plötzlich einen Schleifstein am Bein und ein sprechender Fuchs verklickert ihnen dass in der Welt das Chaos regiert. Wenn sie mal sprechende Füchse hören, die ihnen prophezeien das da draußen das Chaos herrscht, haben sie den Scherben auf, das kann ich ihnen versprechen. In der Zeitung steht die beiden Mädchen hätten ohne geringster Gefühlsregung die Sprengstoffgürtel gezündet. Was hätten die auch sonst machen sollen. Lachend oder im Gangnam Style in den Tod gehen. Sehen sie, das ist so typischer Trick der Medien. Was mach ich jetzt mit dieser Information. Soll ich neben dem Bett jetzt eine Fuchsfalle aufstellen? Ich hab eh schon den Scheißhausdämon am Hals, der ja noch immer die Sachen vom toten Jungen vom Strand auftragt und 193 cm groß ist wenn er sich klein macht. Eine zerschossene Leiche kickt der auch andauernd vor sich her. Brüste sind im auch gewachsen und einen Kopftuchmantel im Pinguin-Look trägt der auch. Der darf das mit den Mädchen auf gar keinen Fall erfahren. Dann ist der Ofen ganz aus. Dann macht der wieder was unsinniges. Die Depressionen vom Herr Lars müssen ja heftig gewesen sein. Heftig und doch gleichzeitig produktiv, was ganz selten vorkommt wenn man schwer „depri“ ist. Berüchtigt ist der Herr Lars ja dafür, dass der keine leichtkonsumierbaren 90 Minuten Filme raus haut in Form von Massenware von der Filmstange wie die in Hollywood. Der macht in der Regel nur schwere Kost und das zu meist in Überlänge. Leicht konsumierbar ist z.B. ein Film wie "John Wick". Hab ich gestern geguckt. Macht auch Spaß. Nach 90 Minuten sind alle Bösen aufgemischt und der Held geht nach getanem Werk, das getan werden musste da gibt es keinen Zweifel, auch noch ins Tierheim und holt sich dort einen vierbeinigen Kumpel aus dem Zwinger.. Fand ich sehr beruhigend und versöhnlich. Ich hab ja keinen Hund, einzig und allein aus dem Grund, weil ich in der Früh nicht so zeitig aufkomme. Katzen hatte ich ja 20 Jahre durchgehend. Auch mal 4 gleichzeitig. Gucken sie aus Kroatien. Die Hand gehört zu mir. Von Nymphomaniac 2 habe ich mir vermutlich den Direktors Cut angesehen. Sind Autorenfilme zwangsläufig nicht immer Direktors Cut Filme? Oh die spielen im Radio gerade Feliz Navidad. Auch schön. In Nymphomaniac geht es oberflächlich betrachtet um die sexuellen Obsessionen einer Frau, die sobald sie gelebt werden, zwangsläufig auf die gesellschaftlichen Normen plumpsen oder mit denen in Kontakt treten. Das sorgt dann für eine gewichtige Handlung, die Verwirrung stiftet und zu Missverständnisse führt, wenn diese Frau Namens Joe über sich sagt, sie sei eine Nymphomanin, was die durch psychologisierte Gesellschaft aber so nicht gelten lässt und ihr einreden will dass sie sexsüchtig sei. Sie wissen ja. Früher ging man zur Beichte heute zur Therapie. Beides ist in der Regel Augenauswischerei. Na ja das habe ich jetzt nur so hingeschrieben weil es lustig klingt. Kann aber auch gut sein, dass der Herr Lars im Film weniger die Obsessionen einer Frau, sondern eher seine eigenen Problemchen aufgearbeitet und künstlerisch in Bild und Ton umsetzte wie Depressionen, Glaube, Atheismus, Impotenz, Freiheit, Konformitätszwang etc. Ich unterstelle dem Herr Lars jetzt mal, dass der eine wahnsinnige Angst vor der weiblichen Sexualität hat, der er sich nicht gewachsen fühlt. Ich weiß nicht ob es hilft Herr Lars, aber ruhig, ganz ruhig. Ich wünsche mir ja auch die guten alten Zeiten zurück, als der Frau unterstellt wurde kein eigenes Begehren zu haben. Und wenn die Frau mal aufgebehrte, erklärte man die einfach für hysterisch und steckte sie in die Klapse und der Fall war erledigt. Eben weil ich mir der Gefahr des weiblichen Begehrens bewusst bin, versuch ich es mit demonstrativer Bescheidenheit. Ich bin ja zeitlebens ein miserabler Liebhaber, der nur ganz kurz Rückenliegerinnen macht, was modernen Frauen, die an der Stellungsfront alles schon erlebt haben, die Tränen der Desillusionierung in die Augen treibt. Ich hatte mal eine Dame enttäuscht an der Bettkante sitzen, die endlos auf die Freiheit schimpfte, weil sie meinte so hätte sie sich das nicht vorgestellt. Mir tat die so leid dass ich ihr schon einer 100terter zustecken wollte. Ehrlich. Privat hat der Herr Lars ja eine Zeitlang Prozac gemacht. Ohne Prozac, steht im Netz, wäre er für seine Familie unerträglich. Weiter Morgen

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2.
Ohne Prozac, steht im Netz, wäre der Herr Lars für seine Familie unerträglich. Der Arme Herr Lars und die Familie. Da kriegt man ja ganz weiche Knie vor Mitgefühl. Ich bin für meine auch Familie unerträglich, trotz Neuroleptika und Neurotop bin ich das, obschon ich derzeit richtig gut eingestellt bin . Wie das klingt „gut eingestellt“. Ich bin doch keine Uhr die vor geht oder eine Maschine die falsch getacktet ist. Das muss auch mal erwähnt werden, dass ich trotz richtiger Einstellung unerträglich für meine Familie bin. Eine Belastung sowieso. Wobei das so gar nicht stimmt. Ich existiere für meine Familie einfach nicht. Die sitzen nicht da und denken einmal im Quartal voller Ekel und Abscheu an mich. Da ist einfach nix. Für die bin ich nicht existent, einfach aus der Welt verschwunden. Wenn man so will lebendig begraben, in den zerfransten Ränder der Idylle, und auf dem Grab steht ein namenloses Kreuz der Gleichgültigkeit, dass sie mir in die Brust rammten, ganz knapp am wild schlagenden Herzen vorbei. Für den Goadfather existiere ich schon, in gewissen Augenblicken zumindest. Aber wenn ich sehe wie der jedes Mal total nervös auf die Uhr schaut, weil er Angst hat den Zug in die entgegengesetzte Richtung zu versäumen, obschon wir immer sehr zeitlich am Bahnhof ankommen, zeitlich bedeutet gut 35 Minuten vor der Abfahrt, und wir uns deswegen gezwungenermaßen auf einem leeren Bahngleis die Beine in den Bauch stehen, überfällt mich manchmal der Zweifel mit vorgehaltener Pistole, ob ich für den Goadfather wirklich existiere. . Ich denke das ist immer nur ein kurzes Aufflackern beim GF. Für Nebenwirkungen, steht im Netz, sollen die Prozac beim Herrn Lars auch sorgen . Ja so ist das halt. Jedes große pharmazeutische Glück hat seinen kleinen Nebenwirkungspreis. Was bin ich doch froh wenigstens an der Nebenwirkungsfront fein raus zu sein. Neuroleptika, müssen sie nicht unbedingt wissen, haben ja so gut wie keine Nebenwirkungen. Trotzdem stand/steht der Herr Lars jeden Morgen artig auf um seinen Kindern die Brote zu schmieren. Ich habe ja keine Kinder. Offiziell zumindest nicht. Angst soll das bestimmende Fortbewegungsmittel vom Herr Lars sein. Angst in seiner epischen Breite und totalen Verdichtung kann ich mir ja nicht leisten. Ich bin ein Schattenwelt-Mensch, zusammengefaltet von einem Klappstuhl, wie eine Blume von einem dicken Buch, da bäckt man kleinere Dingsen. Da versucht man sich alles Bedrohliche zu gut wie es eben geht vom Leib zu halten. Angst-Eskapismus mitnichten. Der 2. Teil von Nymphomaniac dauert ja knapp 170 Minuten. Bitte halten sie mich jetzt nicht für einen Großkunstbanausen, der die Kunst des Herrn Lars nicht entsprechend zu würdigen weiß, doch nach ungefähr 100 Minuten bin ich weggepennt. Nicht weil der Film so langatmig oder langweilig war und ich nix verstanden habe. Nee ich war bettfertig. Bettfertig bedeutet bei mir eine volle Ladung Seroquel normal + XR + Neurotop. Da döst man hin und wieder schon mal weg. Antidepressiver brauch ich ja nicht. Depressionen kann ich mir einfach nicht erlauben. Falls ich doch welche habe lebe ich über die einfach achtlos hinweg. Ein Tipp von mir. Falls sie was mit psychischen Defekten machen, klotzen sie nicht zu sehr und versuchen sie nicht ein breites Spektrum an psychischen Erkrankungen abzudecken, um glaubwürdig zu erscheinen, sondern konzentrieren sie sich auf eine Sache so wie ich. Ich mach nur „schizoaffektive Psychose“ und sonst nix. Im Netz steht des Weiteren in Nymphomaniac geht es um Moral und Scheinheiligkeit, Sucht und Sadismus, Orgasmus und Gewalt, Egoismus und Einsamkeit, die sinnliche Ost- und die lustfeindliche Westkirche, die große Hure Babylon und Messalina, die nymphomanische Frau des römischen Kaisers Claudius, und die bedeutende Frage wie man eine Pistole entsichert. also mein Leben ist da entschieden ausrechenbarer. In weißer Voraussicht, dass mir nach der vollen Dröhnung hin und wieder auch die Spucke aus den Mundwinkeln tropft, hatte ich den Film aufgenommen. Ein Profi-Sadist hat im Film auch seinen großen Auftritt, der ja in Kapiteln erzählt wird, und ein Päderast. Profi-Sadist ist ka schlechte Hackn. Vermöbelst Frauenund die finden das auch noch erregend. Ich weiß ja nicht wie sie das so halten werte Leser und Leserinnen, oder habe ich sie schon alle vergrault. Bevor sie mir den Rücken zu wenden und diesen hier machen, bedenken sie bitte. Ich „“. Für nen Schizophrenen bin ich äußerst pflegeleicht und komme mit wenig Zuspruch aus. Ich wollt schon schreiben Arschkriecherei. Gibt es das wirklich. Also ich hau ihnen eine rein oder versohle ihnen den Hintern und sie kriegen dabei ein feuchtes Höschen wie im Film, wenn sie eines an hätten? Dabei ähnliches habe ich auch schon erlebt. Ich hatte da einen Kater, den Doc Holiday, der stand total drauf wenn ich ihn beschimpfte und leicht am Schwanz zog. Zu fest durfte ich natürlich nicht ziehen. So mit der Zeit hatte ich es heraus wie fest ich an seinem Schwanz ziehen musste das dem voll einer abging. Beschimpfen war aber auch ganz wichtig. Der schnurrte wie ein Kätzchen. Wie halten sie das jetzt in der Praxis konkret. Zuerst schön Abendessen oder die Wäsche machen und dann sagen sie zu ihrem Lebensabschnittspartner, so Schatz, wird Zeit das du wieder einmal in deine SS-Uniform schlüpfst, oder legen sie einfach eine Reitgerbe neben den Kartoffelsalat? Frauen schlagen, wenn auch nur auf Verlangen, ist nicht wirklich was für mich. Ich verstehe ja dass die Lust knapp am Schmerz vermutet wird. Aber Schmerzen sind doch eine Botschaft des Körpers oder auch der Psyche dass da was nicht stimmt. Sie und gleichzeitig lieben. Ich glaub das bring ich nicht. Dafür bin ich provinziell. Mit einer gebrauchten Reitgerbe hat der Profi-Sadist im Film wirklich anständig hingelangt. Hatte schon was von der Passion Christi vom Mel Gibson. Ich hatte da immer Haufenweise Pflaster und Mullbinden im Kopf. Andauernd wollte ich auf die aufgerissene Haut massenweise Pflaster raufkleben. Hab ich jetzt einen Pflaster-Fetisch? Die Filmszene mit dem Päderasten war wirklich sehr anrührend. Der Herr Lars hat ja herausgefunden dass 95% der Päderasten ihre Neigung nicht ausleben. Die schaffen es ihre fatale Neigung, vielleicht ist es auch eine Veranlagung, ich weiß es nicht, ein Leben lang zu kontrollieren wie der Thomas Mann. Das ist eine ziemlich große Lebenskunst und Lebensleistung findet der Lars. Finde ich auch.

Nymphomaniac ist dann noch Kasperei und Verzweiflungs-Theater, intimes Bekenntnis und visionäre Ausschweifung, Psychogramm und androgynes Selbstportrait, fragil und faszinierend. Der Film sucht obsessiv nach den wunden Punkten, an denen sich Extreme berühren, oder besser, miteinander kollidieren. (ah wie bei uns) Ausschweifung und Askese, Kontrolle und Hingabe, vertikal und horizontal, ob zu Weihnachten im Sternenbanner des Überflusses, oder dem Wahnsinn nah in der Todesfuge Aleppo. . Diese Zuschreibungen habe ich natürlich auch aus dem Netz. Wobei androgyn bin ich ja auch. Wenn ich im Stehen bei mir in der Bude und recht einen Saustall hinterlasse, mach ich den Dreck immer selber wieder weg. Das ist doch auch eine Spielart von Androgynität oder nicht? Wie schon in Melancholia glaubt der Herr Lars ja an die Überlegenheit der Frau. Da gehe ich mit dem Herr Lars völlig dacor. Wie mich die Um2 eine Kindheit lang abzockte, ohne mich körperlich groß zu züchtigen, das war schon große Frauenüberlegenheitskunst. Eine körperlich heillos unterlegene Person, die im Stande ist eine körperlich heillos überlegene Person in Angst und Entsetzen zu versetzen, oder sagen wir zu destabilisieren, dass musste erst mal bringen. Rein von der Körperkraft her hätte ich spätestens mit 16zehn auch den Goadfather übelst zurichten können. Machte ich aber nicht. Der Goadfather besaß ja eine Pistole. Und vor der hatte ich ziemlich Schiss, weil der Goadfather, ein paar Jahre zuvor, in einem seiner berüchtigten cholerischen Anfälle verkündete, schön mit hochrotem Kopf und spuckend dass er mich erschlagen würde, wenn ich der Um2 verbal noch einmal blöd komme. Gelangt bekam ich natürlich auch eine. Vielleicht auch zu recht. Das hatte echt gesessen. Blöd wie ich war und immer schon einen leichte Hang zum en, war ich felsenfest davon überzeugt dass mich der Goadfather erschießen würde wenn ich zur Um2 noch einmal sagen würde dass sie mich am Arsch lecken kann, diese blöde Kuh. Noch eine Sache für die ich mich entschuldigen sollte. Der GF hätte ich mich niemals erschossen. Jetzt auf XR und Normal, glaub ich nicht einmal mehr das der Kuchen den er immer mitbringt vergiftet ist. Die Um2 war aber schon auch ein feiges Luder. Auch das muss einmal gesagt werden. Mein lieber Herr Gesangsverein. Im, sie wissen schon steht, dass mit dem Gesang sagt man, um den Namen Gottes nicht zu benützen, wie es das Alte Testament von einem Christen verlangt. Deswegen haben sich allerlei Euphemismen in den Sprachgebrauch eingeschlichen wie „abbauen statt entlassen“. Entschuldigungen für eine meiner seltenen Entgleisungen nahm die Um2 prinzipiell nicht entgegen. Nie ließ sie es einfach mal darauf berufen. Vertrauensbildende Maßnahme. Nicht mit der Um2. Brühwarm hat die immer alles an den Goadfather weitergereicht, sprachlich hochdramtsich aufbereitet und immer der Verzweiflung nahe. Eines aber war sie. Konsequent. Immer wusste ich wie ich bei ihr dran war. Die hat ihr Ding knallhart durchgezogen. Hier die Überlengenheitsfrau, die ganz im Sinne des Nationalsozialismus erzogen wurde, beim Ausräumen des Elternhauses der Um2 wurde neben mein Kampf noch weitere Nazi-Devotionalie entdeckt , dort das Unterlegenheitskind mit den slawischen Wurzlen. Eine begnadete Übertreibungskünstlerin die Um2. So das war`s jetzt mit der Einleitung. Ich hab eh versucht mich kurz zu halten .
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3.
Es liegt mir wirklich fern sie bewusst auf eine falsche Fährte zu locken, die vielleicht auch noch ein paar Haken schlägt wie ein Feldhase, der in einer Tierdokumentation über ein Merriam-Ziesel das gerade den ersten Weisheitszahn kriegt und total auf Wärmfalschen steht so zum Reinbeißen, ganz zufällig ins Bild kam. Aber wie der Titel schon großspurig angekündigt, komme ich jetzt konkret auf die Rolle der Frau in der Lichtgroßkunst vom Lars von Trier und als Gegenstück wie Jing und Jang oder Rodion Raskolnikow und Porfirij Petrowitsch, die Rolle der Frau in der Kleinstkunst des Schizophrenisten zu sprechen. Doch nicht wie sie vielleicht annehmen die Frau als Kunst, Film oder literarische Figur, immer a bisserl verfremdet und überhöht, überzeichnet und künstlerisch verzweckt, oder ausgeschlachtet wie eine aufgelassene Goldmine in Südafrika, da kann man sich ja bald einmal was Spannenendes einfallen lassen, wenn der Tag kurz und die verdichtete Zeit der Moderne, in die Biografien hinwirkt, wie die Antriebslosigkeit in einen Depressiven. In den Filmen des Herr Lars gilt es ja immer wieder die weibliche Hauptrolle zu besetzen, zu meist ja mit einer Schauspielerin. Ich habe ja keine Ahnung wie der Herr Lars an diese Sache konkret herangeht, aber es ist davon auszugehen, dass er persönlich oder jemand aus seiner Firma, die entsprechenden AgentInnen von Schauspielerinnen anruft, die seiner Vorstellung nach für die Rolle in Frage kommen. Da der Herr Lars a ziemlich berühmter Filmemacher ist, ruft der Schauspielerinnen auch vielleicht auch ganz persönlich an. Kann ja sein dass der die Telefonnummern von namhaften bis berühmten Schauspielerinnen zu Hause nur so herum kugeln hat, zwischen der Betriebsanleitung vom Prozac und den Hausaufgaben der Kinder.


dass ich kurz das Thema wechsle wie andere ihr Outfit. Ostaleppo ist ja wie man schon so schön sagt gefallen. Vielleicht auch wie ein Engel der sich zu weit hinaus ins Leben gewagt hat. Den ganzen Tag denke ich schon darüber nach ob die Truppen Assads und seine Verbündeten wirklich Kinder exekutiert haben , noch immer exekutieren oder erst exekutieren werden. Mit Naivität oder Blindheit geschlagen, kommt auf die Tagesverfassung drauf an, kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Exekutionen von Kindern krieg ich irgendwie nicht in meinen ohlen Kopp hinein. Da ist irgendwie kein Raum frei in meinem Kopf, in dem Kinder an die blutige Wand der Phantasie gestellt und exekutiert werden. Wo schießen die hin? Gar in den Kinderkopf? Der ist doch neuronal so unfertig. Sogar beim Einkaufen hab ich andauernd darüber nachgedacht ob in Ostaleppo tatsächlich Kinder exekutiert werden. In Gedanken verloren bin ich dann beim Müller anstatt mit der Rolltreppe nach unten nach oben gefahren. Und da war alles voller Spielzeug, naturgemäß für Kinder, ich war ja in keinem Sexshop. Da gab es so viel Spielzeug dass das Zeugs auch verkauft wird, was die Leute auch machten. Es war mir wirklich unangenehm, zumindest fühlte es sich so an, in einer Abteilung für Kinderspielzeug darüber nachzudenken, ob in Ostaleppo wirklich Kinder exekutiert werden. Zynisch ausgedrückt exekutiert man in in einer Spielzeugabteilung höchstens mal Wünsche. So ein Vorwurf wiegt schwer. Nicht unbedingt in der Welt aber so in der eigenen Psyche . Da richtet so eine Meldung ja enorme Verwüstungen an. Das UN-Menschenrechtsbüro hat angeblich bekanntgegeben, über Beweise für die Erschießung von 82 Zivilisten, darunter auch 11 Frauen und 13 Kinder zu verfügen, die in ihren Häusern und auf offener Straße in Ostaleppo exekutiert wurden. Woher weiß das UN-Menschenrechtsbüro das so genau? Die Vereinten Nationen und die Hilfsorganisationen haben ja derzeit keinen direkten Zugang zum umkämpften Gebiet Ostaleppos. Hatten die von UN-Menschenrechtsbüro die Möglichkeiten diese Informationen zu verifizieren?. Heutzutage verbreitet sich so eine Meldung im Netz doch viel schneller als früher eine Geschlechtserkrankung unter Soldaten oder eine echte Grippe. Bomben, Granaten ja, das krieg ich irgendwie hin. Bomben schmeißt man von hoch oben ab und mit Granaten verhält es sich nicht viel anders. Die schießt man halt ab, weswegen man auch eine gewisse Distanz zwischen sich und den Folgen seiner Tat legt. Räumlich wie psychisch. Das schafft Abstand. Aushungern ja. Aushungern kann ich mir auch vorstellen. Da riegelt man ein Gebiet einfach weiträumig ab und lässt niemanden heraus. Verhungernde rennen in der Regel auch nicht mehr sehr weit. Wiederum schafft man Abstand zwischen sich und dem Grauen dass man verbreitet. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef berichtet auch von mehr als 100 Kinder und Jugendliche, die in einem Haus eingeschlossen waren und das Haus nicht verlassen konnten da es unter Beschuss stand. Leben diese Kinder noch, während ich das hier fragend niederschreibe. Es wäre schön wenn mir die Truppen Assads das bestätigen könnten. Vielleicht in meinem Kommentar-Blog. Beschuss mit Distanzwaffen ja. Aber ein Kind einfach so an die Wand stellen, weil es vielleicht die Tochter oder der Sohn eines angeblichen oder mutmaßlichen Rebellen, Freiheitskämpfer oder Aufständischen ist? Nee für die Truppen Assads sind das alles Terroristen. Auch wenn man sich einredet, dass diese Kinder nicht die Kinder von Terroristen, sondern Terroristen sind, verkürzt man die Distanz doch auf unerträgliche Weise. Oder sind die Soldaten an der Front vom Krieg schon so brutalisiert, dass sich die Grenzen dessen was noch tolerierbar ist schon so weit verschoben haben, dass man auch Kinder ohne mit der Wimper zu zucken exekutiert, in grauenvoller Erschießungsroutine gefangen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich bin da wie vor den Kopf gestoßen. Das ist ja wie im 2. Weltkrieg als die Unmenschlichkeit total war. Sobald ich an den 2. Weltkrieg denke kann ich mir ja alles vorstellen. Aber doch nicht in Syrien vor unser aller Augen und Ohren im 21. Jahrhundert. Seit Ende des 2. Weltkriegs und dem geglückten Ausbruch aus der Hölle der Unmenschlichkeit haben wir uns von der Totalität des Grauen durch Menchenhand doch immer weiter und erfolgreicher entfernt. Das steht so doch so in jeder Statistik. Es kann doch nicht angehen, dass wir hier gleich die 3. Kerze am Adventkranzanzünden und vor den bekränztenAugen und Ohren der hellerstrahlenden Vorweihnachtsöffentlichkeit werden Kinder exekutiert. Das der syrische Geheimdienst in seinen Folterkellern Menschen zu Tode folterte, vielleicht dann und wann mal auch mal zufällig ein Kindelein, bei so vielen Opfern kann man das schon einmal die Übersicht verlieren, krieg ich auch nicht so richtig gebacken. Es ist ja davon auszugehen das in syrischen Folterkellner des Assad-Regimes zwischen März 2011 (Beginn der blutigen Niederschlagung friedlicher Proteste) und Jetzt 2016 mindestens 20.000 Menschen aufgrund von Folter und Gewalt sowie der unmenschlichen Haftbedingungen ums Leben gekommen sind. Seit 2011 soll das Regime auch gut 65 000 Menschen verschleppt und in Kerkern zum Verschwinden gebracht haben. Bei so viel Menschen die das Regime ermordet hat, ist die Wahrscheinlichkeit einfach sehr groß dass das untern den vergangenen, derzeitigen und zukünftigen Opfern auch mal ein Kinder sein wird. Das lässt sich mathematisch kaum verhindern. Diese Folterschergen werden doch nicht einem Kind wie einem Erwachsenen den Penis abgeschnitten und in den Mund gesteckt haben oder die Bürste eines Mädchen, die gerade begangen sich abzuzeichnen. Stichwort Pubertät. Da haben junge Damen doch ganz andere Sorgen oder nicht? Dass ist doch alles undenkbar. Und wenn ich es bedenke, lässt es sich nicht fühlen. Das bleibt alles leer. Und in diese Leere werfe ich Worte, wie früher die Nazis die Leichen von Erschossenen Frauen und Kinder in einen Brunnen irgendwo im Osten. Wie soll man denn bitteschön mit so einer Tat leben. Geht man nach so einer Tat schön nach Hause zur Familie und schaut sich im Fernsehen ein Fußballspiel an und regt sich maßlos über ein Abseits auf das keines war, oder doch was fürs Herz, weil die Arbeit eh anstrengend und nervenaufreibend genug ist. Da will man auch mal abschalten und auf andere Gedanken kommen. Dabei gänzlich denkunmöglich ist es natürlich nicht das in Ostaleppo Kinder exekutiert werden. Es haben doch auch zwei Mädchen im Alter von 7 und 8 Jahren auf einem belebten Markt ihre Selbstmordgürtel gezündet. Vielleicht streuen um uns wirklich überall sprechende Füchse herum, die uns sagen dass da draußen das Chaos herrscht, weswegen wir uns noch weiter in uns zurückziehen und anstatt Realität, schauen wir lieber auf YouTube einem lustigen Merriam-Ziesel dabei zu wie das vergnügt auf einer Wärmflasche herum beißt . Wenn ich sie noch mal kurz entführen düfte. Als wir im Irak 1991 als UNO-Soldaten, Stützpunkte für Beobachtungsoffiziere errichteten und nebenher auch noch ein Krankenhaus bewachten, wir machten auch noch andere Dinge aber darum geht es jetzt nicht, hauste ein kleiner irakischer Junge in unserer Sandsackstellung. Dem seine Eltern waren tot, wahrscheinlich erschossen von Saddam Hussain seiner Soldateska. Könnten aber auch die Bomben der Alliierten Kräfte gewesen sein, die an sich nur Kuwait befreien wollten. Ich weiß es nicht. Sie wissen ja. Im Krieg ist das erste Opfer immer die Wahrheit. Muss aber nicht zwingend so sein. Vor der Wahrheit kann zuweilen schon auch mal sein Mensch sterben. Der Junge war zumindest nicht exekutiert worden. Nicht in diesem Krieg. Vielleicht aber im Nächsten. Was weiß man. Als ich heute in der Spielzeugabteilung nach der Rolltreppe suchte, die mich wieder nach unten bringen sollte, dachte ich mir kurz, was ist wenn das in der Sandsackstellung gar kein Kind war, sondern ein sprechender Fuchs.

Fakt ist das in Lars von Triers Filmen auch mal recht bekannte Schauspielerinnen eine Rolle mit ihrer Schauspielkunst bekleiden. Ich nenne ihnen ein paar Beispiele.
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4.
Breaking the Waves: Emily Watson
Dancer in the Dark: Björk
Dogville: Nicole Kidman
Manderlay: Bryce Dallas Howard
Antichrist: Charlotte Gainsbourg
Melancholia: Kirsten Dust und wieder Charlotte Gainsbourg.
Nymphomaniac 1 und 2: Charlotte Gainsbourg, Stacy Martin, Uma Thurman und Mia Goth.

Wie sie sehen an dieser unvollständigen Auflistung von Schauspielerinnen sehen können, tut sich da einiges an der Frauenfront wenn der Herr Lars zum Dreh bittet . Weil der Herr Lars ja immer berühmter und weltberühmter wird und seine Kunst im heller und heller erstrahlt, im Grunde ist der schon seine eigene Großkunstsonne, spielen im nächsten Film des Herrn Lars vielleicht noch namhaftere und berühmtere Schauspielerinnen mit. Eventuell sogar ohne konkreter Gage. Steht womöglich im Vertrag der Frau Hauptdarstellerin, dass die nur am möglichen Gewinn beteiligt werden möchste, weil es ihr bei einem Filmdreh mit dem Herrn Lars einzig und allein um die Kunst geht. Hab gelesen der Frau Veronica Ferres war es ganz wichtig, genaugenommen ein Herzenswunsch, einmal in ihren Schauspielerinnenleben einen Film mit dem Werner Herzog zu drehen. Ist ihr jetzt gelungen. Ich denke so viel wird das den Herrn Herzog nicht gekostet haben die Frau Ferres zu engagieren, wenn die sich sozusagen aufdrängte. Die im Übrigen auch mal ihren Busen ausstellte . Blieb schön in meiner Erinnerung verhaftet. Zumindest kann davon ausgegangen werden, dass der Herr Lars von Schauspielerinnen auch zurückgerufen wird, wenn der denen was Großkünstlerisches auf die Mail Box spricht. Möglicherweise rufen die auch ohne Ausnahme zurück. Vielleicht sind diese Frauen auch ganz aufgeregt wenn der Herr Lars in der Leitung ist. Die Stimmung ist höchstwahrscheinlich eine ganz andere, als wenn ich als selbsternannter Schattenwelt Blog-Kleinkünstler den Goadfather auf seinem Handy anrufe und die Um2greift zum Hörer. Die grüßt ja den Schizophrenisten nicht einmal, obschon ich mich vorbildlich dafür entschuldigte, überhaupt die Frechheit zu besitzen wie einen nässelnden Ausschlag, den Goadfather auf seinem Handy anzurufen. Ja so ist das halt. Um mit den Worten des Philosophen Sven Hillenkamp zu sprechen. Die Wahrheitsmacht in einer alterozentrischen Kultur liegt zu einem wesentlichlichen beim Anderen. Außer natürlich der Herr Lars ist ein fürchterlich anstengender und schwieriger Regisseur , der einen ziemlich miesen Ruf (zu verteidigen) unter namhaften Schauspielerinnen hat, weshalb die schreiend davon rennen wenn sie seinen Namen nur hören. Trotzdem gibt es genügend Schauspielerinnen die mit dem Herrn Lars einen schönen Film drehen würden. Ich denke das kann man außer Frage stellen. Depressionen und Ängste des Filmemachers sind ganz sicherlich kein Hinderungsgrund dass Schauspielerinnen von einem Dreh mit dem Herrn Lars absehen. Ach, sagen sich die schauspielenden Damen, Genialität fordert nun einmal seinen Preis. Empathisch begabt wie Schauspielerinnen durch die Bank nun mal sind, finden die das überhaupt nicht disgusting, wenn ein weltberühmter Filmemacher eine Macke hat. Dreht jemand Filme wie der Herr Lars ist eine psychische Totalverstörung ja kein Hindernisgrund sondern beinahe Grundvoraussetzung. Irgendwelche Drogen können auch nie Schaden. Kunst ohne Droge ist ja fast wie Scheißen ohne Klopapier. Noch ein Grund warum ich mir nur den selbsternannten Kleinstkünstler zumute. Ich mach ja wie schon gesagt Neuroleptika. Die sind ja eher dafür gedacht mehr die Normalheit zu befördern. Von Kreativität seht da nix im Beipackzettel. Da steht nur was von einer möglichen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Zuckerkrankheit und Milch in den Brüsten, auch mal bei Männer. Im Film Nymphomaniac zwingt die Handlung, und nicht der Herr Lars, die Hauptdarstellerin ja dazu sich auch mal nackig zu machen. Recht oft sogar. Das wiederum ist nicht jeder Frau Sache. Amerikanische Schauspielerinnen kommen für eine Rolle wo viel nackte Haut gezeigt wird weniger in Frage. Amerika ist ein ziemlich prüdes Land, die machen lieber hochgeschlossen. Egal wie groß die amerikanische Pornoindustrie auch mal gewesen sein mag. Namhafte amerikanische Schauspielerinnen machen sehr selten passt schon. Kein Problem. Ruft der Herr Lars halt europäische Schauspielerinnen an. In Nymphomaniac lassen ja vorwiegend nur europäische Schauspielerinnen die Hüllen fallen. Die tun sich da scheibar leichter. Unreligiöse Pack. Ich weiß natürlich wie der Herr Lars Schauspielerinnen dazu bringt sich pudelnackt vor der Kamera zu zeigen. Über den Daumen gepeilt gemutmaßt schickt er denen einfach das Drehbuch, oder er hat da eine Kartei/Exel-Tabelle, wo ganz genau eingetragen steht welche Schauspielerin sich im Namen der Großkunst wie freizügig zeigt. Seine derzeitig liebste Schauspielmuse, die Frau Charlotte Gainsbourg, ist bereit im Namen der Großkunst recht weit zu gehen. Groß Hemmungen scheint die nicht zu haben. Falls sie doch welche hat legt sie die einfach vor der Kamera ab wie ihre Kleider. Ich stelle mir ja vor das die Frau G. gleich nackt zum Dreh kommt und für gewisse Szenen erst angekleidet wird. Französische Schauspielerinnen sind in der Angelgenheit Nacktheit vor der Kamera überhaupt recht aufgeschlossen wie in Blau ist eine warme Farbe. Immerhin waren es ja die , die über die Barrikaden stiegen und für einen kurzen Augenblick frei, gleich und brüder/schwesterlich vereint waren. Heute sind wir ja mehr individuell und gleich wert-los, oder sagen wir unendlich un-möglich. Langer Rede kurzer Sinn. Beim Herrn Lars läuft das mit den Frauen in der Großkunst wie am Schnürchen. Privat gibt es auch nix zu klagen. Der findet immer wieder eine Tante die sich bereit erklärt von ihm wieder scheiden zu lassen.

Jetzt aber zur Rolle der Frau in der dunkelsten Kleinstkunst vom Schizophrenisten. Wie schaut es da aus. Ehrlich gesagt nicht so rosig. Frage ich eine Frau nach deren Wohnort werde ich mit Norddeutschland abgespeist. Norddeutschland beschreibt ja ein nicht exakt definiertes Gebiet innerhalb der Bundesrepublik Deutschland . Nicht dass sie jetzt denken ich war so forsch und hab einfach das Blog einer mir völlig unbekannten Frau angeklickt und bin gewissermaßen mit der digitalen Tür ins analoge Haus gefallen und hab die gute Frau gestalkt. Nee, nee. So einer bin ich nicht. Das ergab sich einfach aus der schriftlichen Korrespondenz in meinem Kleinstkunst-Kommentarblog. Sie kennen das ja. Das passiert schon mal wenn man über Wohnorte und so spricht, dass man dann aus der Situation heraus sowas fragt. Völlig unbekannt war mit die Dame auch nicht. In meinem Kommentarblog hatten wir auch schon das für und wider von Neuroleptika bei Schizophrenie besprochen. Auch recht detailliert wie ich finde. Weil die Dame sich beim Thema Schizophrenie und Neuroleptika ziemlich sattelfest zeigte und Ahnung hatte, so zumindest mein Eindruck, war ich so unverschämt nach ihrer derzeitigen Funktion in der Arbeitswelt zu fragen. Derzeitige Funktion in der Arbeitswelt ging auch nicht. Doch a bisserl irritiert über das Nein und einem nicht exakt definiert Gebiet als Wohnort, habe ich mich dann a bisserl aufgeregt und der Dame vorgehalten, dass diese Heimlichtuerei keinem klarersichtlichen Prinzip folgt, sondern einfach nur die Inanspruchnahme eines Privilegs ist, weil mich hielt sie ja irrtümlich für einen gebürtigen Wiener, woraufhin ich schriftlich antwortete, nee Karawanken, weshalb die Dame, dann Karawanken erst mal googeln musste. Kurz und gut. Mit jedem Wort das ich in mein Kommentarblog klopfte, habe ich die Dame dann immer weiter aus dem Drehbuch meiner Kleinstkunst hinausgeschrieben. Den Vogel ganz abgeschossen, also mich, habe ich dann mit der Bemerkung: „Sie haben wirklich einen an der Empfindlichkeits-Waffel“. Das kann man sich als selbsternannter Kleinstkünstler natürlich nicht erlauben. Schon gar nicht in der Schattenwelt-Kleinstkunst die ja von Lichtweltlesern abhänig ist wie der Weiße vom Schnaps. Da geht immer nur die allerkleinste Sinneinheit. Schattenweltkleinstkunst ist wie einen Obdachlosen/Sandler dann und wann a bisserl ein paar müde Cent zuwerfen. Nen Fuffi oder so steckt da niemand in den Schattenwelt-Kleinstkunstbecher. Ganz anders sieht es da natürlich in der Lichtwelt-Großkunst aus. Da geht wesentlich mehr, mitunter auch eine flotte Doppelpenetration, mit der der Herr Lars, die Frau Charlotte ja immer weiter in seine Großkunst hineingeschrieben hat.

Ende.

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Freitag, 9. Dezember 2016
Eine schnelle Gegenpolemik
Vorhang: Afghanische Männer scheinen ja a bisserl in die Rolle der Integrations-Zombies geschlüpft zu sein. In Österreich, habe ich gelesen, geht folgendes Gerücht um. Das Asylverfahren von minderjährigen und unbegleiteten Afghanen wird etwas in die Länge gezogen, natürlich ungewollt, damit die bis zum Verfahrensende volljährige werden und der Familiennachzug schwieriger wird. Wie ich schon an anderer Stelle anmerkte. Irgendwann wird man Afghanen wegen Inkompatibilität mit den hiesigen kulturellen Normen, auch offiziell nicht mehr nach Europa lassen. Oder nur noch afganische Kleinkinder. Da besteht noch Hoffnung. Diese Woche wurden ja die Ergebnisse der neuesten Pisa-Test-Reihe veröffentlicht. Aus heimischer Sicht. Das Grauen, das nackte Grauen. Horizontal naturwissenschaftlich begründet und vertikal mathematisch errechnet. Übers Lesen reden wir lieber nicht. Beim Lesen z.B. ist der Leistungsunterschied zwischen Schülern mit und ohne ausländischen Wurzeln mit 64 Punkten der größte, in allen OECD- bzw EU-Ländern, in denen mehr als 5% Jugendlichen Migratioshintergrund haben. In Österreich ist der Migrationsanteil seit dem ersten PISA-Test 2000 von 11 auf 20% gestiegen. Ganz offensichtlich scheint Österreich außer Stande zu sein, Kinder mit Migrationshintergrund auch nur ansatzweise an das Bildungsniveau und Möglichkeiten der Mehrheitsgesellschaft heran zu führen. Nicht mal Kinder aus der Arbeiterschicht/Unterschicht kann das österreichische Schulssystem aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit heraus helfen. In allen drei getesteten Bereich, Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik erzielen Kinder von Akademiker um rund 100 Punkte mehr als Schüler deren Eltern maximal einen Pflichtschulabschluss haben. Das entspricht einen Leistungsunterschied von 3 Jahren. So jetzt rein praktisch und völlig Ideologie-befreit kann man sich ja ungefähr ausrechnen was Afghanen in diesem Land erwartet. In der derzeitigen Verfasstheit des Landes ist eine Integration von Afghanen, die vielleicht weder Schreiben noch Lesen können, so gut wie unmöglich. Wir sind schon mit der Integration von Tschetschenen heillos überfodert. Systematisch werden die hier still und heimlich ins soziale Aus gedrängt. Und dort heimisch geworden, liefern die dann auch irgendwann wieder die entsprechenden Schlagzeilen. Das liegt in der Natur der Sache. Länder wie Tschetschenien und Afghanistan haben ja eine ander historische Charakterristik als Schweden oder die Niederlande. Es fliehen ja Tschetschenen und Afghanen nach Schweden und in die Niederlande und nicht Schweden und Niederländer nach Tschetschenien oder Afghanistan. Die österreichische Bildungsministerin sagte zum PISA abschneiden: Das Ergebnis sei inakzeptabel. Inakzeptabel und erschreckend. Aber ansatt sich um das Problem konkret zu kümmern, das Österreich ein Nadelöhr in Sachen Bildung ist, erfindet sich dieses Österreich lieber eine Obergrenze an Asylwerbern. Viel gescheiter wäre es wenn die österreichische Bundesregierung eine Obergrenze für Bildungs-Verlierer mit und ohne Migrations-Blablabla einführt.

Um auch mal was konstruktives zum österreichischen Bildungssystem und dem Aufbrechen seiner spätfeudalen Struktur beizutragen. Stichwort: Kindergarten. Sehr importent und überhaupt nicht disgusting. Die Arbeitsmarktökonomin Alyssa Schneebaum vom Institut der Makroökonomie der WU Wien kam mit der Ökonomin Pirmin Fessler in einer Studie zum Ergebniss, dass der Kindergartenbesuch die Ungleichheit bei Bildung verkleinert. nee Tatsache. Gerade Eltern von Kinder mit niedrigem Ausbildungsgrad, also die leicht mongoliden wie ich, ich habe ja Null Bildung, können dadurch aufholen. Um 5% Punkte steigt deren Wahrscheinlichkeit dass sie vielleicht auch mal was mit UNI machen werden und nicht nur die Scheiße von Gebildeten wegputzen. Insbesondere Frauen profitieren vom Kindergarten. Ihre Chance auf eine Vollzeitbeschäftigung war im Vergleich zu jenen die daheim betreut wurden doppelt so hoch. Was ja auch seine zwingende Logik hat. Was sollen die zu Hause bei den Bildungsmongos auch groß lernen. Nicht jeder Bildungsmongo hat einen Rest IQ von 120-130. Ein wichtiger Einflussfaktor dürfte der Ausbildungsgrad speziell des Vaters sein. Ah wie bei mir. Wenn der Vater recht a Trottel ist ziehen Kinder noch mehr Vorteile aus dem Kindergarten. Auf gut deutsch. Genaugenommen muss man die Kinder aus den Fängen ihrer geistig beschränkten Väter entreißen. Deswegen auch mein Vorschlag. Afghanische Eltern sollen ihre Kinder mittels Direktflug hierherschicken, schön im Austausch mit den afghanischen Männern, bei denen Hopfen und Malz sowieso schon verloren ist. Einen ganz ähnlichen Deal, der nicht weniger verwerflich ist, haben wir eh mit den Türken abgeschlossen.
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Für das was ich da niedergeschrieben haben, bin ich nicht bereit die volle Verantwortung zu tragen. Da kann ich kaum was für. Ich hab den Gedanken nur aufgegriffen und weitergesponnen.

Der Publizist Christian Ortner fragt heute in seiner wöchentlichen Kolumne in meiner Qualitätszeitung, wer für den Mord an einer 19 jährigen Studentin aus dem Freiburger Stadtteil Littenweiler verantwortlich ist, die auf dem Heimweg von einer Party, von einem siebzehnjährigen afghanischen Flüchtling vergewaltigt und umgebracht wurde, der als sogenannter „unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling“, bei einer Familie lebte. Meinem Rechtsverständnis nach immer der mutmaßliche Täter. Wer sonst. Vielleicht die Russen weil die 1979 in Afghanistan militärisch intervenierten. Die Bilanz der sowjetischen Intervention: Eine Million Tote, etwa 5,5 Millionen Flüchtlinge, über tausend zerstörte Dörfer. Reparationen wurden damals nicht gezahlt. Oder doch eher alle Staaten die im Krieg gegen den Terror an der Operation Enduring Freedom (Operation andauernde Freiheit“) beteiligt waren. In Freiburg soll es im Übrigen schon länger Probleme mit minderjährigen unbegleiteten Ausländern geben, die im Rahmen der Jugendhilfe von karitativen Einrichtungen betreut werden. Vereinzelt kam es auch zu sexuellen Belästigungen. Am Stühlinger Kirchplatz in der Nähe des Bahnhofs soll diese Flüchtlingsgruppe auch immer wieder durch Körperverletzungen und Drogenhandel aufgefallen sein. Der Herr Ortner macht für den Mord an der jungen Frau, gewissermaßen auf einer Meta-Ebene, sagt man das so, neben der EU und Deutschland, die es verabsäumt haben die europäischen Außengrenzen entsprechend zu sichern, auch die Willkommenskultur verantwortlich, der er wiederum vorwirft, dass sie im Ernstfall wenn Integration krachend scheitert, nur betreten schweigt, und die Angehörigen der Opfer in ihrer Trauer allein zurücklässt. Im Gegensatz zum Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) der von einem „Bedauerlichen Einzelfall“ sprach, sieht der Herr Ortner da doch so was wie einen Kausalzusammenhang zwischen dem Verbrechen, der unkontrollierten Zuwanderung und der Willkommenskultur. Auf den Punkt gebracht. Wenn der afghanische Flüchtling an den Außengrenzen Europas oder wenigstens Deutschlands abgewiesen worden wäre, würde die 19 jährige Studentin heute noch leben. Ich kenne da auch einen Fall, der gerade in Wien verhandelt wird. Eine 21 jährige türkisch-stämmige Austauschstudentin wurde am Praterstern von drei afghanischen Asylbewerbern im Alter von 16, 17 und 18 Jahren in einer Toilettenanlage vergewaltigt. Das türkisch-stämmige Opfer vor Gericht in einer kontradiktorischen Aussage: „Drei Monate konnte ich nicht in den Spiegel schauen. Ich fühle mich wie Restmüll. Ich erinnere mich an die Blicke dieser Männer. Meine Lebensfreude ist dahin. Ich bin um Jahre gealtert.

“ Die Idee war von mir“, gab der jüngste Angeklagte bei seiner Einvernahme zu Protokoll. Er gestand dem Schöffensenat, die WC-Kabinentür mit einer Münze geöffnet zu haben. Seine beiden Freunde wären dann über die 21-Jährige hergefallen. Er habe diese festgehalten und ihr den Mund zugehalten. An der Vergewaltigung habe er sich nicht beteiligt. „Ich habe kein Gesetz gebrochen“, sagte der 16-Jährige. Quelle die Presse-Online. Wegen massiver Verstöße gegen die Forenregeln musste Presse-Online, die Kommentarfunktion zu diesem Thema deaktivieren. Hier kann man jetzt zu recht wieder anmerken, dass der jungen Frau mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nix schlimmes passiert wäre, wenn man die drei unbegleiteten minderjährigen afghanischen Flüchtlinge nicht ins Land gelassen hätte. Einer der jungen Männer war von seiner Mutter angeblich mangels wirtschaftlicher Perspektiven nach Europa geschickt worden, um hier um Asyl anzusuchen und später eine Familienzusammenführung zu bewirken.

Der zwingenden Logik des Herr Ortner folgend, hätte man eigentlich die türkisch-stämmige Austauschstudentin auch nicht ins Land lassen sollen. Hätte man der jungen Frau den Status als Austauschstudenten verwehrt, wäre ihr das furchtbare Martyrium einer Mehrfachvergewaltigung durch afghanische Asylwerber auf einer Bahnhofstoilette am Praterstern sehr wahrscheinlich erspart geblieben. Für das furchtbare Martyrium der jungen Frau müsste man auf einer Meta-Ebene, die geltende Gesetzgebung Österreichs verantwortlich machen. Sehr ähnlich verhält es sich mit dem Mord an dem 6 jährigen bosnischen Flüchtlingskind Mohammed, letzes Jahr begangen von einem 32 jährigen gebürtigen Deutschen, Namens Silvio S., der den Jungen vom Gelände des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) entführt, missbraucht und erwürgt hatte. Auch für diese abscheuliche Tat, müsste man jetzt auf der Meta-Ebene die EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen zur Verantwortung ziehen wie einen störrischen Esel, weil kausal betrachtet, Bosnier in Deutschland nicht Asyl beantragen sollen, wo doch die Anerkennungsquote von Asylwerber vom Balkon zwischen 0,3% Serbien und 2,6 % schwankt und Bosnien Herzegowina als sicheres Herkunftsland gilt. Somit ist für die Fehlgeburt, die die Mutter nach den Tod Mohammeds erlitt, auf einer Metaebene wiederum das Deutsche Grundgesetz und letztendlich die Genfer Flüchtlingskonventionen verantwortlich. Wer jetzt aber auf der Metaebene die Verantwortung des andere Opfers, Silvio S., einen vierjährigen Jungen Namens Elias zu schultern hat, trau ich mich auf die Schnelle nicht zu sagen. Der Wohnort des Täters, Kaltenborn im Landkreis Teltow-Fläming, liegt ja in Brandenburg. Nach der Auflösung der DDR wurde das Land Brandenburg am 3. Oktober 1990 neu gegründet. Wäre auf einer Meta-Ebene die Sowjetunion nie aufgelöst worden und zerfallen und hätten sie die Ukraine niemals für unabhänig erklärt, ja dann......

Fazit. Auf lustige Smileys wird hier verzichtet. Das ist kein Text zum Schmäh führen. Ich schreib so was ja sehr ungern. Macht keinen Spaß. Das ist eher was für Lichtweltmenschen mit Status und so.

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
Hoch lebe das Burgtheater ! Aber noch höher die Donauinsel!!
So mein Vorschlag an sie. Lesen sie einfach nur die Seite 5!!!. Das langt allemal. Dann wissen sie alles. Den Rest können sich sich getrost sparen. Ich mach ja Kleinstkunst. Also das geht es ja auch ums machen und nicht nur ums Lesen.
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Vorhang: So den Schizophrenisten überfällt schön langsam Altersmilde und der Duft vom Weihnachtspunsch. Ich habe beschlossen in nächster Zeit vom Ausdruck "Wohlstandsfotze/n" Abstand zu nehmen, wie von einem Hobby dass man sich nicht mehr leisten kann und werde stattdessen den Begriff "Wohlstands-Tussie/Tussen" verwenden. Mach ich mehr Milieu und a bisserl anbiedern bei ihnen. Vielleicht schauen mehr Klicks für mich dabei heraus. Sollte das Experiment scheitern, weil sie mein Bemühen ihnen zu gefallen, wieder mal zu gering schätzen, oder gleich gar nicht und sie eilenden Fingers über mich hinweg, und nur die allerschönsten Lichtweltmastermindblogs anklicken, wo sie sich besser repräsentiert und nachgebildet fühlen, weil sie eine enorm hohe Meinung von sich haben, und das wahrscheinlich auch zu recht, muss ich von meiner Aktion, ihnen auf halben Wege entgegenzukommen, naturgemäß wieder Abstand nehmen, wie von einer ansteckenden Krankheit, weswegen ich mich dann wie einst der Andreas Hofer in ziemlich unwegsames Gelände zurückziehe, und wieder diesen hier machen werde. Schauen wir mal ob sie vernünftig mit sich reden lassen.
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1.
Im aktuellen Spiegel Print wie Spiegel Plus, wird das kulturpolitische Drama um das Wiener-Burgtheater noch einmal bis in kleinste Detail aufgerollt. Das Wiener Burgtheater, kurz „Die Burg“, Österreichs bedeutendster Weltkulturkrempel, ne Tempel, Weltkulturtempel, ist gewissermaßen das Lehman Brother-Theater unter den Theaterbühnen, denen man Rang und Namen nachsagt. Was aber nur zu verständlich ist. Wer den Anspruch erhebt, weltallertgrößtes Welttheater zu sein, auf dessen heiligen Brettern ausnahmslos die weltallergrößten WelttheatermacherInnen, die allergrößten Weltkulturdramen zur Aufführung zwingen, die größenwahnsinnig sein müssen, oder sie sind gar nicht, und die Sünden der Welt auf sich nehmen wie einst Kleopatra als Rückenliegerin den Marc Anton, vornehmlich bei idealer Raumtemperatur und perfekter Ausleuchtung, von betuchten Kulturmenschen in Samt und Sonders geschmäht oder gefeiert, kann sich naturgemäß um so eine profane Nebensächlichkeit wie die Finanzierung eines Theaterbetriebes nicht groß kümmern. Das sollen gefälligst die zu Niedertracht neigenden Steuerzahler machen. Hochkultur ist für so eine niedrige Tätigkeit wie korrekte Buchhaltung weder gedacht noch geschaffen. Auf Theaterbühnen wird Sein und Schein verhandelt und nicht Soll und Haben. Trotzdem. 20 Millionen Euro an Verbindlichkeiten musste erst mal anhäufen als hochsubventioniertes Staatstheater . Ziemlich genau recherchiert der Artikel. Gibt es nix auszusetzen. Konnte ich schön überprüfen, was ich so über den finanziellen Untergang des Burgtheaters durch die österreichischen Medien in Erfahrung gebracht hatte. Vielleicht haben die unsrigen Medien in der Aufregung was übersehen, anders interpretiert oder unabsichtlich ausgespart. Der im Grunde viel zu gescheite, viel zu weit und zu tief blickende Karl Kraus (Die Demokratie teilt die Menschen in Arbeiter und Faulenzer. Für solche, die keine Zeit zur Arbeit haben, ist sie nicht eingerichtet), hat ja völlig zu Recht angemerkt, dass Österreich eine Versuchsstation des Weltunterganges sei. Was auch heute noch seine Richtigkeit hat. In den letzten 25 Jahren ist in Österreich, neben dem Herr Schizophrenisten, so ziemlich alles untergegangen, das auch nur im Entferntesten versucht war an Politik zu gemahnen. Da hätten wir einmal den Antifaschismus, wir machten hier schon ordentliche Beschäftigungspolitik im Dritten Reich, da hängte sich die pubertierende Chefin der AfD, gerade ein neues Michael Jackson-Poster ins Kinderzimmer, dann die verstaatliche Industrie, Hand in Hand gehend mit den Großparteien, gefolgt von den durch-politisierten Staats und Landes-Banken. Alles auf ewig Untergegangen. Weil das an versuchten Weltuntergang noch nicht langte, ging schön zum Drüberstreuen auch noch das durch-politisierte Burgtheater unter . Neben dem Wolfgang Amadeus Mozart, den Salzburger-Festspielen und den Wiener Philharmonikern, gehört das Burgtheater nun mal zum Triumvirat der österreichischen Kulturnation. Wirklich frei von Schuld ist ja nur noch der Wolfgang Amadeus. Gut der war zeitlebens knapp bei Kasse und hat sich gern mit Huren vergnügt, aber das gehört einfach zu einem gelungenen Künstlerleben. Wobei Huren gehören auch zu meinem Leben und ich bin nur ein selbsternannter Kleinstkünstler. Ja die gehört natürlich auch zu uns. Zensiert wurde im Reich der Habsburger genauso eifrig wie unter den Osmanen. Weder das heutige Österreich, noch die heutige Türkei, haben jemals so etwas wie eine bürgerliche Revolution erlebt. Das was sich in der Türkei vor Kurzem zutrug war ein gescheiteter Putsch und keine Revolution. Bei uns wird auch tagtäglich gepuscht. Aber da eher in den sozialen Medien. Wobei derzeit ist das Wetter bei uns zu unwirklich für einen Aufmarsch der Massen, die gegen ihren Untergang aufbegehren und den Laden mal gehörig aufmischen. Bei so einem Wetter geht der gelernte Österreicher freiwillig nicht vor die Tür. Außer sie machen kurz.
Über die Wiener Philharmoniker steht im Netz: Ich kopiere und füge ein."Fünf Orchester-Kollegen verstarben trotz Intervention des neuen NS-Vorstandes, der sie vor der Deportation retten wollte, an den Folgen der KZ-Haft oder wurden ermordet. Weitere zwei Musiker kamen in Wien als direkte Folge von versuchter Deportation oder Verfolgung ums Leben. Insgesamt neun Kollegen wurden ins Exil vertrieben. Die 11 verbliebenen Orchestermitglieder, die mit Jüdinnen verheiratet waren oder als „Halbjuden" stigmatisiert wurden, lebten unter der ständigen Bedrohung des Widerrufs dieser „Sondergenehmigung".
Weil wir gerade dabei sind, lassen wir am Sonntag, vielleicht auch noch das Friedensprojekt Europa untergehen. Die Versuchung, Europa am Sonntag untergehen zu lassen, ist groß, da gibt es nix zu rüttlen. Dass die durch-politisierten Staats und Landes Banken etwa zu selben Zeit untergingen wie das durch-politisierte Burgtheater, war sicherlich nur dem Zufall geschuldet und es steckte keine Absicht oder gar eine dahinter.
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2.
Betrug ist ja so ein ziemlich grausiger und verleumderischer Begriff. Der Hitler im Film der Untergang aus dem Führeruntergangsbunker: "Von Anfang an bin ich verraten und betrogen worden". Ja vor allem von den Alliierten. Betrug bezeichnet im Strafrecht ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in der Absicht rechtswidriger Bereicherung das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so täuscht, dass es sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt und damit materillen Schaden zufügt. Dass die an der Burg, in der Zeit verstreuten oder fix auch angestellten TheatermacherInnen im Weltuntergangs-Burgtheatergroßformat, die Gesellschaft die es finanzierte, betrogen haben, wusste ich. Nur ist so eine Sicht auf die Dinge schon sehr kleinlich. Steuerbetrug, ist doch kein richtiger Betrug. Ehepartner die sich gegenseitig betrügen und außerehelich vergnüngen, aber groß den heiligen Bund geschlossen habe, und über Menschen wie mich die Nase rümpfen, weil ich auch Mittellage, das sind Betrüger. Abgabenhinterziehung klingt schon wesentlich freundlicher finde ich. Der Abgabenhinterziehung macht sich schuldig, wer vorsätzlich unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Anzeige-, Offenlegungs- oder Wahrheitspflicht eine Abgabenverkürzung bewirkt. Sagt man halt, nix für ungut, ich bin in letzter Zeit a bisserl schusselig, seit ich den Artikel über Beta-Amyloid gelesen habe, da habe ich die ausstehenden Abgaben irrtümlicher weise so verkürzt, das bildlich gesprochen aus seiner langen Winterhose, eine mit schön viel Beinfreiheit wurde für den Sommer . Muss man doch nicht immer neues Zeugs kaufen, vielleicht noch beim Mode-Discounter um die Ecke, der Hosen auch noch in Bangladesch zu unmenschlichen Bedingungen schneidern lässt. Wie sagt man. Spare in der Zeit dann hast du in der Not. Ich hoffe wir können das diskret regeln. Dass Volksparteien die zu lange an der Macht sind, ihre eigenen Funktionäre eine Zukunft in staatsnahen Staatsbetrieben verschaffen, ist mir natürlich auch bekannt. Steht eh andauernd in meiner Qualitätszeitung. Lässt sich scheinbar genauso wenig verhindern wie Naturkatastrophen. Partei und parteinahen Funktionären irgendwelche Posten zuschanzen ist in Österreich im Übrigen Volkssport. Eben weil das mit verschacherten Postenbesetzungen gute alte österreichische Tradition ist wie der Apfelstrudel oder eine Topfengolatsche, schrumpft das österreichische Staatsvermögen, welches im Einflussbereich regierender Parteien steht, ja rapide, das in der 2. Republik gefühlt, immer mehr den Parteien gehörte und weniger dem Volk. Dass des Staatsvermögen zwangsläufig schrumpfen muss, wenn wichtige Stellen in leitenden Funktionen, über Jahrzehnte, nicht mit Personen besetzt werden, die sich für diese Aufgabe am besten eignen, sondern immer nur mit der Riege allertreuesten Parteisoldaten, die herausragende Netzwerker sind, liegt doch in Natur der Sache. Zuerst kommt immer die Partei und dann kommt einmal lange nix im schönen Österreich, vor allem wenn man von einem undankbaren Volk, das wir prophylaktisch eh nur noch alle 5 Jahre wählen lassen, in eine Koalition mit einer Partei wie SPÖ oder ÖVP gezwungen wird . Eine Koalition zwischen SPÖ/ÖVP war schon immer die Fortsetzung des Bürgerkriegs mit anderen Mitteln. Heute spricht man ja nicht mehr von Freunderl oder Amigowirtschaft, wo eine Hand die andere wäscht, was ja recht unhygienisch ist, sondern von Netzwerken. Und Netzwerken ist begrifflich betrachtet immer frei von jedem Anfangsverdacht. Ich bin auch ein grandioser Netzwerker, korrupt bis in die Knochen, ein gemachter Sozialstaat-Schächter und Goadfather-Non-Profit-Aktivist. Klingt doch gleich viel besser als Schnorrer.
Weiter Morgen
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3.
Dass TheaterkünstlerInnen, deren Weltuntergangsgroßkunst von Subventionen des Staates leben, also von Steuergeldern, ihre eigene Steuern selbst nur sehr ungern berappen, eine recht zweifelhafte Angelegenheit ist, die man unter gewissen Gesichtspunkten, wenn man es mit der Moral zu ernst nimmt, für verwerflich halten könnte, hab ich eh schon schreibend festgehalten . Vielleicht noch eine Anmerkung. Steuern nicht zu bezahlen, oder Mindestsicherung/Hartz IV beziehen, ist ja nicht ein und dasselbe. Beides wird ja oft gerne in einen Topf geworfen und dann wird kräftig umgerührt, bis die Herrschenden das letztendlich so hindrehen, dass Mindestbezieher/Hartz IV Bezieher genauso wenig frei von Schuld sind, denn für den Jedermann-Arbeitsmarkt, wo das wenige Gehalt mittels staatlicher Alimentation auf Mindestlohnniveau aufgestockt wird, könnte es allemal noch langen. Oder anders gesagt. Zum Scheiße wegputzen der besseren Leute kann man sich niemals zu schade sein. Angeblich muss in unseren Gefilden jeder vierte Beschäftigte mit einem Niedriglohn auskommen. Das deutsche Bundesamt für Arbeit soll mal verlautbart haben, dass nur 34 von 1000 Hartz-IV Empfängern jemals wieder einen sozialversicherten Arbeitsplatz erhalten. Götz Werner, Chefe der Drogeriekette DM hat mal gesagt: „Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es verstößt gleich mehrfach gegen das Grundgesetzt. Erstens gegen Artikel 1, weil es kein menschenwürdiges Leben ermöglicht, und zweitens gegen die freie Berufswahl wie auch gegen die freie Entfaltung der Persönlichkeit, weil es dem Menschen zu Sklaven macht, indem es sie zur Annahme von Arbeits zwingt, die sie nicht ausüben wollen“. Ein Problem dass der einstige künstlerische Leiter des Burgtheaters der Herr Hartmann eher nicht hatte, als der mit einem dicken fetten Bündel Burgtheater-Weltuntergans 500 Euro Scheine, die ihm von der kaufmännischen Geschäftsführerin der Frau Stantesjsky, bar auf die Kralle ausgezahlt wurden, lässig durch die Innere Stadt, seiner ersten Premiere entgegen fieberte. Des stand sogar in den Gratiszeitungen glaub ich, dass der Herr Hartmann mit einer recht ansehnlichen Summe, von geschätzten 110 000 Euro, die ihm von der Kaufmännischen Geschäftsführerin der Frau Stantesjsky, bar auf die Kralle ausgezahlt wurden, durchs malerische Wien spazierte und sich nix dabei dachte. Ich bin heute mit genau 45 Euro in der Tasche durch die Bronx marschiert. 45 Euro sind in der Bronx schon eine ganz stattliche Summe. Fünf Jahre später hatte der Herr Großkünstler Hartmann, die 273 000 Euro Weltuntergangstheater-Aufwandsentschädigung noch immer nicht versteuert. Kann schon mal vorkommen wenn man ein vielbeschäftigter Mensch ist. Nicht einmal die 110 000 bar auf die Kralle-Marie wollte der Herr Großkünstler Hartmann mit dem österreichischen Fiskus, also dem österreichischen Volk teilen. Aus gegebenem Anlass, weil sich das mit der Frau Stantesjsky ganz furchtbar entwickelte und der Untergang des Burgtheaters kaum noch aufzuhalten war, erstattete der Herr Großkünstler dann Selbstanzeige. Selbstanzeige ist einer der liebsten Hobbys von Bonzen. Wenn nix mehr geht und ein längerer Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen droht, wo man sich dann mit Salafisten oder Kinderschändern das traute Heim teilen muss, flüchten sich Bonzen mit ähnlichen Verve in die Selbstanzeige wie ich mit auf die Donauinsel. Ich dachte die 500 Scheine werden wegen der Mafia eingestampft. In Wien wird es doch nicht eine richtige Großkunstweltuntergangs-Mafia geben, oder gegeben haben. Wir leben hier doch in der besten aller kulturangebots Welten oder rede ich mir das nur ein, weil ich wegen dem F-F-Goadfather fein raus bin. Zu meiner Ehrenrettung kann ich nur anmerken. Kohle nehme ich vom F-F-Goadfather nicht, schon gar nicht in Kuverts und bar auf die Kralle. Wir sind Kleinstbürger. Besser wissen wir es nicht. Den Ausdruck Kaufmännisch könnte man auch einmal überdenken und neu gendern. Die Hauptschuld, sagt man das so, wegen der 20 Mille an Schulden, soll die ehemalige kaufmännische Geschäftsführerin des Burgtheaters die Frau Stantesjsky haben. Das ist auch nix Neues. So ist das im Leben. Mir nichts dir nichts wird man von der guten Seele des Ladens die alles zusammen hält zu einer Verbrecherin verklärt. Großkünstlern sind in ihrer grandiosen Unfehlbarkeit nun mal keine Steuerberater. Die nahmen auch Bargeld in Kuverts und haben keine Zeit sich dabei was zu denken, wenn sie gerade beim Text einüben vom Kaufmann von Venedig sind . Der Chefe der Bundestheater Holding, der werte Herr Großkunstermöglicher Dr. Georg Springer, wusste von dem ganzen Geld in den Kuverts natürlich auch nix. Zurückgetreten ist der schon irgendwann schon, aber nur um eine Versachlichung der Diskussion zu ermöglichen. Das ist natürlich bekannt. Aber sonst wusste der von nix. Das ist auch typisches österreichisch. Warum soll man als Chefe unbedingt was wissen wollen , wenn die Frau Stantesjsky sich dermaßen blöd angestellt hat. In der Saison 2012/13 erhielt der Herr Großkunstermöglicher Springer laut einem Einkommensbericht 266.400 Euro. 2014 schauten beim Herrn Großkunst-Ermöglichen Springer, nur noch schlappe 197 300 Euro als Vergütung heraus, da er ja um die Diskussion zu versachlichen nicht nur zurücktrat, sondern zusätzlich auch noch schön in Pension ging. Meine Frage an die österreichische Bundesregierung. Kriegt der Herr Großkunst-Ermöglicher wie alle Pensionisten auch den zusätzlichen 100ter, gewissermaßen bar auf die Kralle, oder doch nur die normale Pensionserhöhung? Über die Frau Stantesjsky soll der gute Herr Großkunstermöglicher Springer gesagt haben: Untreue passt immer, aber Geldwäsche sei da vermutlich der falsche Begriff, denn um Drogenhandel gehe es ja immerhin nicht. Aber das ist ja alles bekannt. Das steht ja auch alles im Netz und nicht im Spiegel.
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4.
Das ist ja alles kalter Kaffee üben einen alten Burgtheater-Requisiten-Hut gegossen. Was ich aber nicht wusste, dass Wirtschaftsprüfer für die Jahre von 2004 bis 2013 auf insgesamt 5,4 Millionen Euro nicht bezahlte Abzugssteuern kamen. 5,4 Mille an Abgabenverkürzung. Werte Kunstschaffende der österreichischen Weltuntergangs-Burgtheaterhochkultur. Bei 5,4 Millionen Euro Abgabenverkürzung, kann man bildlich gesprochen nicht mehr von einer Hose sprechen, die a bisserl enger genäht oder gekürzt wurde. 5,4 Mille gehen schon Richtung String Tanga, so kurz genäht ist das. . Kann man nur hoffen das in dieser Zeitspanne im Burgtheater nix zur Aufführung oder gar Uraufführung gebracht wurde, das im Namen der Moral, die Herrschenden anklagte, die es mit der Moral oft nicht so genau nehmen wie der designierte amerikanische Präsident. Chinesischer Billigstahl, Schwarzarbeiter, Steuerstundungen der ganz speziellen Art, der Donald hat ja alles gemacht. Ich z.B. habe noch nie Steuern hinterzogen. Als kindlicher Tankwart habe ich beim Umrechnen von der einen Währung in die Andere, sozusagen meine ganz eigene Bank gegründet, die nen ganz speziellen Wertekanon folgte. Und zwar Rache . Rache an all den verwöhnten Kids, die mit ihren verblödeten Milieu-Eltern in den großen Ferien ans Meer fuhren und fröhlich in die Adria pissten, während ich Jahr um Jahr 40-60 Stunden Schichten schob, immer im Würgegriff der Um2, die darauf bestand, das ich mir auf Kosten des Hauses, nur das allerkleinste Eis von Eskimo, das Brickerl, aus der Eistruhe nehmen durfte. Der gute alte Goadfather hat mich dann auf ein Jolly upgegradet. Hätten sie sehen sollen wie die Um2 guckte, als ich triumphierend vor ihr am Jolly lutschte. Das hat mir die Gute nie verziehen. Über die Um2 gibt es eh was Neues zu erzählen. Dazu an anderer Stelle. Ansonsten habe ich mir in Steuerfragen nix zu Schulden kommen lassen. Wettgewinne sind in Österreich ja steuerfreu. Gewinnt eh kaum wer. Der Spiegel macht gerade Football Leaks. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wie lange gedenkt der Qualitätsjournalismus noch einzelne Puzzleteile aus einem völlig aus den Fugen geratenen System heraus zu brechen wie Eis aus der Arktis, bis die endlich mal damit aufhören und die System-Frage stellen. Und zwar radikal. Irgendwer muss sich all diese Löcher in der weltweiten Steuergesetzgebung die wie ein Schweizer Käse aussieht ja ausgedacht haben, von der jeder, aber auch jeder Gebrauch macht, sobald er es sich leisten kann. ich weiß. Wenn schon Theater-Schauspieler und Theater-Regisseure bar auf die Kralle machen, liebend gern an der Steuer vorbei, wird es allerhöchste Zeit den Laden neu zu erfinden. Zinsen gibt es auch keine mehr nicht für den Guthaben-Pöbel, und die Allerreichsten kaufen sich, in den entlegendsten Winkeln der Welt wie in den Wäldern Canadas oder New Zelands, prophylaktisch mal ganze Landstriche mit eigenen Landebahnen und so zusammen, falls der ganze Turbo-Kapitalismus mal implodieren sollte, weil die Geächteten endlich mal das Joch der Schande abwerden und sich nicht mehr ins Knie ficken lassen mit beschämenden Vorhaltungen und untergriffigen Vorwürfen . Meiner bescheidenen Einschätzung nach, langt der Wissenstand vom Herrn Weltfußballer Ronald in Steuerfragen nicht, dass der seine Kohle geschickt um siebzehn Ecken schickt, so das die wie von Zauberhand bewegt, trotzdem wieder bei ihm ankommt . In der Regel äußerst zärtlich versteuert. Da benötigt der schon einige Zuträger oder nicht. Und wo bitte steht geschrieben dass Sportler die besseren Menschen sein müssen?! Beim Fußball spielen die doch ganz offensichtlich foul. Ne Sportkarriere steht andauernd auf der Kippe. Die haben nicht ewig Zeit um dick Kohle einzustreifen wie der Warren Buffett. Gier ist nun mal Gier und das Geld trägt ka Mascherl. Von seinem Einkommen das der Verein zahlt, drückt der Herr Ronaldo (derzeit) eh den Höchsteuersatz ab. Selber schuld wenn ihr denkt die paar Mille langen nicht und ihr aus der Wirtschaft müsst mit dem glorreichen Antlitz des Herrn Weltfußballer Ronaldo, großartig für eure verschissenen Wegwerfartikel werben. Für nen 48zig jährigen Tabletten-Junkie hab ich auch einen Top-Body und trotzdem kommt niemand auf die Idee mit meinen zusammengestauchten Antlitz und dem zerfurchten Gesicht, für das neue Klappstuhlmodell 0815 um 14,90 Euro zu werben. Habt ihr gar Angst dass ihr das Zeug anders nicht loswerdet, weil das übler Ramsch ist, oder wisst ihr aus der Kognitionspsychologie, das der Otto-Normal-Verbraucher wirklich so blöde ist, und ernsthaft glaubt wie ne Nonne an Gott, das er morgen als ein ganz anderer aufwachen wird, wenn er in einer Unterflacke (Hose)drinnen steckt wie der Herr Weltfußballer am übergroßen Plakat. Scheiße so übergroße Plakate jagen mir immer einen ziemlichen Schrecken ein. Ein zehn Meter großer Kerl in einer Unterhose der mich blöde anglotzt. Wer ist denn auf diese bescheuerte Idee gekommen. Heute der Herr Ronaldo in Übergröße und Morgen der neue Führer. Niemand zwingt euch dazu Plakate in Übergröße aufzustellen. Aber mich zwingt ihr da hinzugucken. Ich hab mir jetzt 11 Monate lang zwei Bundespräsidentschaftskandidaten in Übergröße angeguckt. Das langt. Ihr könnt diese Werbe-Millionen doch auch hernehmen und eure Personal besser/gerechter bezahlen. Aber nein, die gehen euch am Arsch vorbei. Anstatt euer Personal besser zu bezahlen, vor allem jene Menschen die euch die Scheiße wegputzen, nehmt ihr diese Kohle lieber und steckt sie dem guten Herrn Ronaldo Weltfußballabkassierer in den Rachen. Der Arme ist eh schon total kirre wegen der ganzen Kohle. Dem ist das viele Geld natürlich schwer ins Hirn gestiegen, und hat dort im Belohnungszentrum einen riesigen Haufen rein geschissen, der naturgemäß nie groß genug sein kann. Erfolg ist wie Koks. So läuft das nun mal in der Regel wenn ein System einen Menschen zu Übergröße aufbläst und den Arsch . Die spanische Regierung, ich weiß jetzt nicht welche, wahrscheinlich die Konservative, diese Gauner, hatte einst ein Gesetz beschlossen, um mit Niedrigsteuersätzen hochbegabte Wissenschaftler oder Top-Manager ins Land zu holen. Bekommen haben sie eh Hochbegabte. Hochbegabte Kicker. Der Herr Ronaldo, steht im aktuellen Spiegel, bekam dann den Status „Impatriado“. Wer diesen Status ergatterte, und vorher zehn Jahre nicht in Spanien gelebt hatte, durfte sämtliche Inlandseinnahmen mit knapp 25% versteuern. Der normale Spanier wenn er dick verdient 50%. Werbeinnahmen aus dem Ausland interessierten den spanischen Fiskus gleich gar nicht. 2010 wurde das Gesetz von der neuen sozialistischen Regierung, diese Gauner, wieder einkassiert. Doch Ausländer, die bis 2009 nach Spanien gezogen waren, gewährte die Politik, den Impatriados eine Übergangsfrist bis zum 1. Jänner 2015, woraufhin der Herr Ronaldo seinerseits Weltfußballer, in den letzten Dezembertagen 2014 seine „BILDRECHTE“, Bildrechte sind das Steuermirakel von Sportler, für die Jahre 2015-2020, im Wert von 75 Millionen Euro, an einige Briefkastenfirmen auf den British Vigin Islands weiter verkaufte, damit er nur den ermäßigten Steuersatz an die Finanz abdrücken musste. Diesen (seinen) Briefkastenfirmen hat der Herr Ronaldo dann eine Rechnung ausgestellt wie beim Wirtn um der Eckn, der jetzt Registrierkassenpflicht macht. Einmal Bildrechte Spanien 11,25 Mille, einmal Bildrechte Welt 63,75 Mille. Macht zusammen 75 Mille, schön auf ein Konto bei der Privatbank Mirabaud & Cie in Genf. Für den Verkauf seiner Bildrechte benötigte der Herr Weltfußballer aber noch jemanden, der ihm diese Bildrechte vorab auch abkaufte. Also ich komme da ja eher nicht in Frage. Der Don wahrscheinlich ich auch nicht. 75 Mille so auf die Schnelle wird der auch nicht in der der Porto-Kassa herum liegen haben. Alles kein Problem wenn du Ronald Weltunterhosenfußballer heißt. Dann haste auch andere Kumpels als den Weißen. Nicht das ich mich beschweren möchte. Der Weiße ist schon schwer in Ordnung. Auch wenn ich keine Notwendigkeit sehe das der sich unbedingt zu Tode saufen muss. Kurz und gut. Dieser Mrd. schwere Kumpel hat den Ronaldo dann 75 Mille für die Rechte vorab hingeblättert. Sicherlich. Auf das Ringelspiel ist der Herr Weltunterhosenfußballer Ronaldo ganz allein gekommen. Der hat sich vor seine Steuererklärung hingestellt wie vor einen Freistoß, den Anlauf genau abgemessen, sich aufgeplustert wie eine Auerhahn auf der Balz, ist angelaufen und hat die Steuerkugel dann genau ins rechte Steuertorkreuzeck reingezirkelt. 2016 lag die Arbeitslosenquote in Spanien bei 19,4%. Nach Griechenland hat Spanien die höchste Jugendarbeitslosigkeit in der EU, stolze 43,6%. Die haben anscheinend alle nicht das Zeug zum Impatriado. Nicht mal rückwirkend .

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5.
Da das Angebot im Netz an Sprache immer größer und die Aufmerksamkeitsspanne der Leser immer kürzer und kürzer wird, wie meine Hoffnung auf eine gelungene Flucht aus den Klauen Wiens, die Stadt hat mir ja so nach und nach jedes Selbstvertrauen geraubt, weswegen ich heute mit gesenktem Kopf, durch einen winzig kleinen Ausschnitt von Stadt bewege, obschon ich keine Smartphone besitze, nicht einmal ein Stupidphone besitze ich das mich dazu zwingt mit gesenkten Kopf durch die Stadt zu gehen, ist es ideal wenn man kurze und knackige Beiträge bloggt, in denen man dann versucht sich mittels Kreativität oder anderen Hilfsmittel, legitimen wie ziemlich verwerflichen, von den anderen abzuheben oder wenigstens in Ansätzen zu unterscheiden. Genetisch sind wir ja viel Bunter als so von der Art her. Keine Ahnung woran das liegt. Aber so funktioniert der digitale Kosmos nun mal. Ist wie Marktschreien. Nur der Lauteste wird gehört. Milieu geht natürlich auch. Den digitalen Kosmos kann man sich gegebenenfalls auch wie ein Buffet vorstellen, das schier endlos erscheint und wo es alles gratis gibt. In der Regel aber nur Junk-Food. Also richtig Exklusives kann man sich an einem Gratis-Buffet natürlich nicht auf den Teller schaufeln. Von all dem Gratiszeugs ist man ja auch bald einmal überfressen. Vielleicht sind sie auch schon in einem Zustand, dass sie den Würgereflex unterdrücken müssen , wenn sie sich auf Blogger.de durchs Gratis-Buffet der Blogs klicken. Sehen sie dann dass der Herr Schizophrenist wieder was Schönes geschrieben hat, müssen sie auch schon sofort speiben. Ich lehne mich gegen diese verlotterten Junk-Food Gratis-Sitten dahingehend auf, dass ich absichtlich, elend lange Beiträge schreibe und meine Worte bewusst zu einem sprachlichen Botnetz zusammenschließe und eine koordinierte Überlastungsattacke nach der anderen gegen sie reite, was sie wiederum damit beantworten dass sie mein Blog erst recht nicht mehr anklicken, eben weil ihnen schon beim Lesen von meinem Blognamen die Kotze im Hals steht. Ich könnte es natürlich auch kurz und bündig machen und in ein paar Zeilen schreiben, dass die Art und Weise wie Österreich von den politischen Parteien in den sicheren Untergang gestoßen wird, der Dramaturgie eines selten jämmerlichen Schauspiels folgt. Wie in einer Bananen-Republik geht es hier zu. Es ist das Grauen, das nackte Grauen, horizontal auf Halbmast geflaggt und vertikal hätten wir gleich weiterhin die Marcha orientalis bleiben können. Man will es nicht für möglich halten, aber da wurde der ehemalige kaufmännische Geschäftsführer des Burgtheaters 1999-2008, Thomas Drozda, der durch sein segensreiches und umsichtiges Wirkens, unzweifelhaft mitverantwortlich für den Untergang des Burgtheaters ist, allein schon das er die Frau Stantesjsky als seine Nachfolgerin vorschlug oder gleich zu seiner Nachfolgerin machte, das langt schon, vom sprachgewandten wir machen alles neu Bundeskanzler Mag. Christian Kern, SPÖ, der ja aus der verstaatlichten Wirtschaft kommt und seit 1991 eigentlich nur die Partei macht, zum Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien ernannt. Genau jener Herr Drozda wurde von der Partei zum neuen Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien gemacht, weswegen er jetzt als Minister die politische Verantwortung für das Burgtheater trägt, der mit einer Selbstanzeige bestätigte, dass am Burgtheater in den Jahren 2004 bis 2008 mehr als zwei Millionen Euro Abzugssteuer nicht bezahlt wurden. Das haut es einem ja das letzte Beuscherl raus oder nicht. Da muss man nicht groß an Kulturpolitik interessiert sein um das ziemlich disgusting zu finden. So ungefähr funktioniert mein Österreich, seit wir dazu gezwungen wurden die Republik wieder mal neu zu gründen. Wenn sie mir kurz die Bemerkung gestatten. Ich mach ja auch schon sehr lange Sozialstaat. So ist es nicht. Ich darf da die Klappe nicht groß aufreißen. Wegen der Diagnose „schizoaffektive Psychose“ wollte mich in diesem Land außer dem Sozialstaat niemand verpflichten. Vielleicht hätte ich es bei einer Partei versuchen sollen. Eben weil ich es bei keiner Partei versucht habe, wurde ich ja einst in eine Anstalt für unvermittelbare Lebenskrüppel ausgegliedert, vorsichtshalber, weil eine Kette immer am schwächsten Glied reißt. Trotzdem beginnt ein Fisch zuallererst immer am Kopf zu stinken und nicht in einer Verwahrungsanstalt für Lebenskrüppel. Lebenskrüppel stinken höchstens mal unter der Tür durch. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Der österreichischen Zivilgesellschaft geht die Benennung, nee Ernennung des Herr Drozda zum Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien natürlich völlig am Allerwertesten vorbei . Jene 85% der Arbeiter die ihre Stimme dem Herrn Hofer gaben, wissen davon naturgemäß überhaupt nix. Fragt man einen von den 85% Arbeiter was ihm zur Burg einfällt, würde der antworten, Hochosterwirtz, falls der Kärntner ist. Die linke Wiener-Kulturschickeria äußert sich zu diesem skandalösen Vorgehen natürlich auch nicht. In Österreich wäscht eine Parteihand noch immer schön die Andere. Wie ich schon anmerkte, wirklich hygienisch kann das nicht sein. Unrecht hat die FPÖ wahrlich nicht wenn die immer vom „System“ spricht. Wobei als die FPÖ in das Getriebe des Systems eingriff, siehe Hypo Alpe Adria Bank, war der Untergang des ganzen Landes nur noch eine Frage von Minuten. Der Thomas Bernhard hatte schon recht wenn der den Professor Robert sagen lässt: (…) am liebsten möchte man gar nicht mehr aufwachen in den letzten fünfzig Jahren haben die Regierenden alles zerstört und es ist nicht mehr gutzumachen die Architekten haben alles zerstört mit ihrem Stumpfsinn die Intellektuellen haben alles zerstört mit ihrem Stumpfsinn das Volk hat alles zerstört mit seinem Stumpfsinn die Parteien und die Kirche haben alles mit ihrem Stumpfsinn zerstört der immer ein niederträchtiger Stumpfsinn gewesen ist und der österreichische Stumpfsinn ist ein durch und durch abstoßender (...) und in Österreich ist alles immer am schlimmsten gewesen (..) Wie rief es der Herr Bundeskanzler Kern bei seinem Amtsantritt ins schöne Land hinein: "Die Inhaltlosigkeit, die auch viele Bürger stört, war mein Antrieb, in die Politik zu gehen. Wenn wir dieses Schauspiel weiter liefern, ein Schauspiel der Machtversessenheit, dann haben wir das Vertrauen der Bevölkerung bald verspielt" . Ohne es zu wissen scheint der Herr Bundeskanzler ein ziemliches Talent für das komische Fach zu haben. Dem seine Schauspielkunst hat mindestens Burgtheaterniveau. In einer Vernehmung soll die Frau Stantesjsky zu Protokoll gegeben haben, das System der schwarzen Kassen, so vom Geschäftsführer Drozda übernommen zu haben. Diesen Vorgang war angelblich üblich. Jetzt kann man natürlich zu recht einwenden und sagen, na ja die gute Frau ist derzeit nicht besonders vertrauenswürdig und versucht einfach ihren Kopf und von den Rentenansprüchen etc. zu retten was noch zu retten ist. Für völlig unwahrscheinlich oder aus der Theaterluft gegriffen halte ich es nicht, dass die Frau Stantesjsky dieses Welttheater der Steuerumgehung nicht ganz allein erfunden hat. Warum sollte sie. Das Burgtheater ist doch das Staatstheater von Welt. Das muss sich doch nicht am Markt refinanzieren. Von den Finanzbehörden wurde in einer Betriebsprüfung ja festgestellt, das dass das Burgtheater dem Fiskus alleine bei der Abrechnung ausländischer Künstler hunderttausende Euro vorenthalten hatte. Nee nicht die Zustände an der Burg sondern Aleppo. In den Jahren 2004 bis 2008, also unter der Leitung des kaufmännischen Geschäftsführung Drozda und jetzigen Staatskunstminister beläuft sich dieser Betrag auf 457.000 Euro . Im selben Zeitraum leistete das Burgtheater Zahlungen an Arbeitnehmer, die ebenfalls schwarz und unversteuert erfolgten. Weiter müssen sie im Grunde nicht mehr lesen. Es langt wenn sie einfach nur die Seite 5 lesen. Dann wissen sie alles. Ich werde aber noch eine sechste Seite schreiben weil ich was recht Lustiges im Netz entdeckt habe. Nämlich die Geschäftsberichte des Burgtheaters. Die kugeln dort herum .
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