Sonntag, 1. Mai 2016
Der Schizophrenist wird völlig zu Recht als übler ist entlarvt
Hobbit-Anwalt Party. War ich dort. Rechnet man den ältesten Bruder vom Hobbit-Anwalt, dem seine Lebenspartnerin, und eine Tante mit ihrem Macker aus dem Haus in dem der Hobbit residiert weg, war der Altersschnitt knapp um die dreißig. Zwei/drei Jungs, waren 1994 geboren. Ja sie lesen richtig. 1994. 1994 bat ich den Herrgott er solle diesen Elend endlich beenden, ich bringe es nicht mehr. Gut das der Chefe nicht auf mich hörte. Habe ich es weiter 22 Jahre nicht gebracht. Die 1994ziger drückten den Schnitt ziemlich nach unten. Hab ich etwas gefremdelt und mein Alter beritten wie ein Rodeoreiter, indem ich kurz die Frage in den Raum warf wie einen stinkenden Fisch, was ich hier eigentlich soll. David Bowie ist tot, Michael Jackson ist tot, Prince seit kurzem auch kaputt. Die Achtziger wie ausradiert. Viel konnten die 1994ziger mit meiner Melancholie nicht anfangen. Immerhin hatten die Justin Bieber. O-Ton 94ziger. Hatten wir schon schön zu lachen. Der S. musste gleich mal weg, den palästinischen Kumpel vom S. und dem Hobbit, rief die islamische Tradition Heim zu Weib und Gebet. Fragte einer den palästinensischen Kumpel, der eigentlich in Israel geboren wurde, Israel kennt der aber nicht, warum der nicht mehr Fußball spielt. Da gab es ja mal eine Truppe blablabla. Der Schizophrenist vorlaut: „Der Dschihad hat die dahingerafft“. Gelächter. Wurde ich schon scheel angeblickt. Zwei Jungs aus der Hobbit- Truppe und die Lady S. blieben noch. Einer der beiden macht auch bald einmal den Abgang. Die Lady S. kenne ich schon seit ein paar Jahren, da bin ich zu meist auf der sicheren Seite. Wir kennen da die Grunddaten und die Annahmen die wir vom anderen machen, führen in der Regel zu keinen gröberen Missverständnissen. Sexistisches rutscht mir da kaum heraus für das ich dann Buse tun müsste. Die Lady S. fällt in die Kategorie Kumpel-Light. Die hat kein Geschlecht mehr auf das ich sie reduzieren könnte. Ist so bei Kumpels.

Die Akademiker und Studentenquote war brutal hoch. Der Lichtwelt-Geigerzähler schlug aus wie ein wilder Gaul. Die Schattenwelt hatte nur einen Abgesandten geschickt, nämlich ihren Regierungschef a.D. den Schizophrenisten. Saß so eine Anwaltstante einen halben Meter neben mir. Die hatte gerade ihre Anwaltsprüfung geschafft und das musste raus und der Welt verkündet werden. Recht hatte sie. Über Erfolge sollte man sprechen. An einer Masterarbeit schrieb sie auch noch. Hab ich versucht mit der a bisserl zu plaudern. Die „High Rollerin“ wollte aber nicht so richtig mit mir sprechen. Nicht mal über ihre Erfolge. Die wollte jetzt mal eine Zeitlang nur „chillen“. Machte ich mich kurz mal wichtig und prahlte dass ich im chillen, ne ziemlich große Nummer sei. Normal macht man im Leben Belastung und dann Entlastung. Ich kann chillen, also abhängen, gänzlich ohne Belastung. Fand die High Rollerin nicht so lustig. Auch gut. Die ging eh bald einmal ihren herausragenden Karrierechancen entgegen. Dach wird die High-Rollerin vielleicht auch mal machen. Nur die Beschaffenheit und Ausstattung ihres Dachs wird eine andere sein. Alle, bis auf den Schizophrenisten und der Lady S. waren gut am bechern. Personenbeschreibung von den Partygästen kann ich leider nicht bringen. zu viele Leute die ich mir nicht genauer ansah. Die Party war in zwei Räumen aufgeteilt.

Dort wo ich saß und zwei Teller Chili verdrückte, wurden ein paar lustige Trinkspiele gespielt. Sauf-Roulette, Namen statt Zahlen und Karten herunter blasen. Ich machte den Spielleiter und Animateur um die Stimmung anzuheizen. Mit bald fünfzig muss man auch mal Verantwortung übernehmen. Spielte eine ziemlich fesche Blonde mit. Dem Aussehen nach ziemlich jung. Nach dem tatsächlichen Alter habe ich die fesche Blonde natürlich nicht gefragt. Die studierte Sprachen und Jus. Pflichtbewusst wie ich nun mal bin, habe ich sie natürlich nach ihrem intellektuellen Werdegang gefragt. Das macht man heute so. Uni-Gören bestehen darauf. Die bestehen darauf dass man sie auf ihre intellektuellen Kapazitäten reduziert. Das hat heute oberste Priorität. So ist das halt in einer Leistungsgesellschaft, da will jeder hervorkehren wie hervorragend er funktioniert. Macht ich mal kurz einen Schmäh. Weil mir die soziale Wirklichkeit, in der die fesche Blonde lebt, vom politischen Österreich mutwillig vorenthalten wird, habe ich aus Prostest den Hofer gewählt. Der Schmäh ging nach hinten los. Die fesche Blonde, die einige Sprachen bringt und Jus und derzeit auch was mit Philosophie macht, in denen es um gelbe Postkästen geht und um William James bis Nietzsche, hatte schon leicht einen sitzen und fand das weniger lustig. Trat die Lady S. kurz als Mediatorin auf und sprach mich von jeder bösen Absicht frei. Die fesche Blonde wollte dass ich auch bechere. Ich, abwehrend, nee das geht nicht. Die fesche Blonde, ich soll mich da gefälligst nicht so zieren und mit saufen. Ich wieder saufen geht nicht. Ich bin verrückt. Deutete ich auf den Hobbit, der auch schon schön Spaß hatte, aber der sagte nix, um meine Angaben zu bestätigen. Die fesche Blonde ließ nicht locker und macht einen auf, geh verrückt, was faselt du da Angeber. Das glaub ich dir nicht. Nee beschissener Ausrede fällt dir nicht ein. Ich darauf, nee ich kann echt nicht, ich krieg vom Schnaps Halluzinationen, und dann habe ich den Scherben im Salat. Aber wenn sie in den nächsten Tagen schwerster Rekonvaleszenz, meine ganz persönliche Krankenschwester spielen würde, könnten wir neu verhandeln. Die fesche Blonde glaubte mir kein Wort und meinte angeheitert, alle in der Runde würden mir das Händchen halten. Sicherlich, die 94ziger kommen dann und machen mit mir Übungen wie ich in mein fragiles Gleichgewicht zurück finde. In Wien sagt man „a bsoffene Gschicht“. Ich sah weder Grund noch Anlass, der lustigen Runde, mit meiner gelebten Wirklichkeit, den Spaß zu verderben, oder gar von Diskriminierung zu sprechen, weil es der feschen Blonden anscheinend an politischer Korrektheit und Achtlosigkeit meinem Gebebrechen gegenüber mangelt. Nach der österreichischen Gesetzeslage bin ich immerhin zu 50% Behindert. Die muss in der U-Bahn aufstehen wenn ich komme und sitzen will. Nee das läuft erst ab 60%. Wer wird denn gleich so kleinlich sein. Ich stilisiere mich bei lustigen Saufspielen doch nicht zum Opfer. Dafür langt mein Selbstverständnis nicht und Spaß hatte ich auch. A bisserl zumindest. Ein 94ziger, der ein paar gute Zaubertricks brachte, hatte schon ziemlich getankt. Der brüllte zuweilen nur noch herum wie ein brunftiger Hirsch wenn jemand am Blasen war. War er an der Reihe machte er jedes Mal gut 2/3 vom Stapel weg. Ziemlich lustig. Schrien alle "komm Magic".

Wie es dazu kam weiß ich nicht mehr. Irgendwann sagte ich, weil die fesche Blonde ganz nett anzusehen ist, bleibt man gerne mal eine halbe Stunde länger. Den ganz genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr. Egal was ich auch gesagt hatte, es ging darum das ich die fesche Blonde im blauen Minirock, unmissverständlich auf ihr Aussehen reduziert hatte. Nicht gut. Reduzieren auf den Intellekt geht, das gefiel der feschen Blonden sogar, aber Aussehen ging fürchterlich nach hinten los. Ansonsten, oder bis zu diesem Moment, hatte ich gar nix über ihr Aussehen gesagt. Sicherlich hätte ich mir diesen Sager sparen können. Aber als es um meine Verrücktheit ging und ich in die Rolle des Spielverderber gedrängt wurde, war die fesche Blone ja auch nicht so kleinlich. Die fesche Blonde war sofort übelst angepisst, beleidigt, verletzt, und sprach von einer schlimmen sexistischen Entgleisung. Der Hobbit-Anwalt und die Ladys S. waren ganz auf der Seite des feschen Blonden. So etwas könne man doch nicht sagen. Was durchaus verständlich ist. Ich bin beinahe 20 Jahre älter. Eine angesoffene 50zigjährige hätte mir so einen Spruch zur vorgerückten Stunde vielleicht noch nachgesehen. Die hätte nur Ärmel und Hose gebrüllt. Eine Schattenweltdame hätte den Spruch als Kompliment zwischengelagert. Apropos Ärmel. Zwischendurch als ich die Altersmelancholie hatte, behauptete der Hobbit, ich stehe noch ganz gut im Saft und ich sollte mal meinen Ärmel herzeigen. Fand die fesche Blonde gut und spornte mich an, komm mach Ärmel Junge mach mal. Hab ich natürlich nicht gemacht. Mir war kalt. Die Nacht war ziemlich übel. Ich halluziniere manchmal auch nur so zum Spaß. Die jungen Wilden hatten mich gekillt. Ich fühlte mich mich wie ein wildes Tier das man in eine Ecke getrieben hatte. Trotzdem gab ich mir Mühe nicht die schlimmste Schattenwelt aus mir sprechen zu lassen. Der Hobbit befindet ja dass ich von den Verhältnissen ziemlich gezeichnet und verhunzt sei, wie die Pinguin-Frau in ihrem Braun. Irgendetwas mit fickt euch, ich lebe nicht in eurer Wirklichkeit und Nutten wollte ich in die Lichtwelt schreien. Das übliche Blablabla halt. Wenn sie mein Blog lesen wisssen sie was ich meine. Sparte ich mir aber. Ich sagte dann was über Glatteis und das ich diese Form des Gender-Mainstreaming einfach nicht bringe. Ich bin bald Fünfzig und Schattenwelt. Das Parkett hier ist mir einfach zu glatt. Das muss ich früher oder später ausrutschen und auf die Schnauze fallen. Die fesche Blonde sagte dann was von Sexismus, den sich Frauen über Generationen anhören mussten und das sie es für ziemlich unmöglich hält, das es heute noch soziale Milieus gibt in denen man sich erlauben kann, solche derben Zoten über Frauen zu reißen, ohne sich völlig zu blamieren und diskreditieren. Doch, doch, warf ich angepisst ein, diese Salons gibt es noch. Kurz und gut. Schizophrenie 0 Punkte, Sexismus 12 Punkte. Das hatte ich also davon das ich tapfer war und vorsintflutlich männlich. War ich mal wieder der Übeltäter. Schlechte Angewohnheiten wird man nur noch sehr schwer los. Vor allem im Alter. Epigenetisch scheint da bei mir nix mehr zu laufen.

Vielleicht hätte ich die Situation mit viel Einsicht und einem Canossa-Gang zu den Gestaden der neuen Wirklichkeit holder Weiblichkeit noch retten können. Unterwerfung kommt immer gut. Wollte ich aber nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in meinem Leben noch einmal auf die fesche Blonde treffe, halte ich für beängstigend gering. Sagte ich zum Hobbit das er mir ein Taxi rufen sollte. Bei der Wohnungstür wollte der Hobbit-Anwalt und die Ladys S. die Situation nochmals glätten. Die fesche Blonde kam auch noch mal angerannt. Sehr sexy da im blauen Mini. Blablabla. Ich nur halb einsichtig, sorry zur feschen Blonden, sorry aber dermaßen Tiefschlag war das aber auch nicht. Fühlte sie die fesche Blonde schon wieder tief in ihrem Wesen und ihrer Würde verletzt. Wie immer hatte ich keine. Machte ich mich grußlos und fürchterlich angewidert vom Acker. Mit dem Taxisfahrer lief es dann besser. Machten wir Syrien, Mord und Totschlag. Doch noch bevor ich dem Taxifahrer, der ursprünglich aus dem Nahen Osten stammte, von meinem Scheißhausdämon erzählen konnte, der noch immer unbelehrbar und völlig unbeeindruckt von Großkunst, die Sachen vom toten Jungen vom Strand aufträgt, war die Reise, einmal um die halbe Welt, zurück in die Bronx auch schon wieder zu Ende.
Signiert:

Fazit:

23zig war die fesche Blonde hat mir der Hobbit gerade gesteckt. Die Stimmung kippt gerade in meine Richtung. Der Hobbit ist auch ziemlich angepisst, weil die GM-Akademikerinnen in ihrem Rausch in seinen persönlichen Sachen herumwühlten.

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Donnerstag, 28. April 2016
Nix mehr Ostergehopple-Blues
Weiter im Text. Unter Strich. Typische Publikumsbeschimpfung, sollten sie sich nicht antun. Ist Wochenende.

Ich will gar nicht so tun als ob ich alle Interna der österreichischen Sozialdemokratie kenne. Bei 11,3 % wird es in der SPÖ schon gewaltig rumoren nehme ich mal an. Weil das wahrscheinlich der Fall ist, traten der offizielle SPÖ-Chefe Werner Faymann und der inoffizielle unser Wiener-Bürgermeister Michael Häupl gemeinsam im Fernsehen vor die Kamera. War ziemlich lustig. Diese Rollenzuteilung kannte ich aus meiner Kindheit wenn wir was ausgefressen hatten oder man sich um eine Lehrstelle bewarb und ein Elternteil daneben saß, der für einen guten Eindruck sorgen sollte. In diesem Fall war der Erziehungsberechtigte für die bessere Optik, unser Wiener Bürgermeister und das ungezogene Kind oder a bisserl lernbehinderte Kind, Österreichs-Bundeskanzler. Werner jetzt zeig einmal das du Klöten hast und tritt in Würde zurück und setzt dich zu mir aufs Dach. Von 20 Wahlen hast jetzt 18 verloren.

Vorhang: Ein gewisser Herr Pörksen schreibt in meiner Qualitätszeitung, über die sozialen Medien und laute Post-Raum des Digitalen. Früher war ja stille Post. „Es ist ein permanenter Clash der Codes, eine Sofort-Konfrontation von unterschiedlichen Systemen der Wirklichkeitsdeutung, die eine intensiv vernetzte Welt in einen Zustand der Dauererregung versetzt“. Also ich hatte schon lange keine Dauererregung mehr. Nicht mal eine schmerzhafte. Wie auch immer. Es ging noch immer um die Frage, Satire vs. Schmähkritik, wo hört der eine Böhmermann auf und wo beginnt der andere. Die Freiheit ist nun mal dafür gedacht dass man sie vollkritzelt. Ist nicht immer alles schön was da steht. Und wenn die denken das wird ihnen alles zu viel, sollten sie sich in ihren Garten oder aufs Dach setzen und mal eine zeitlang nur in die Luft gucken. Versäumen sie auch nix. Hilft das auch nix gibt es noch immer den Rechtsstaat. Justitia macht dann schon was. Ob ganz in ihrem Sinne, wer weiß es. Kommt auf den Richter drauf an. Vielleicht hatte der auch schon länger keine Dauererregung. Dann hat dieser kluge Geist noch über „Trittbrettfahrer im Scherzbusiness“ geschrieben. „Trittbrettfahrer im Scherzbusiness“. Bin ich gleich in meiner Bude herum gekaspert wie ein Rumpelstilzchen auf Speed. Sobald ein wenig bekannter Blogkleinstkünstler wie z.B. der „Der Schizophrenist“ seine Zoten reißt und Schmäh führt, sprechen die Gelehrten sofort von „Trittbrettfahrer im Scherzbuisness“. Langt es im Leben nur zu behäbigen Kleinstkunstversuchen, wird einem die Fähigkeit zur Originalität natürlich sofort abgesprochen. Es ist das Grauen, das nackte Grauen. Vielleicht verstehen sie jetzt warum ich Klicks benötige. Bei 30 Klicks bin ich nur ein Trittbrettfahrer im Scherzbusiness, zum Original werde ich erst ab einer gewissen Größenordnung an Klicks und Bekanntheit. Scheiß System. Ich mache ja gerne Witze über Pinguin-Frauen. Kennen sie sicher. Pinguin Frauen, muslimische Kopftuchfrauen in ihren langen Mänteln. Wenn die dann a bisserl älter werden und reifer in der Teile, watscheln die mit ihren Einkaufssäcken herum wie Pinguine. Auf AliExpress.com gibt es da wirklich recht schöne Mäntel. Nicht so bei mir in der Bronx. In der Bronx sind diese Mäntel selten schiach. Immer irgendwie Dunkel mit riesen Knöpfen vorne dran. Denk ich immer an den Film Minoritiy Report. Fürchterlich, das nackte Grauen diese Mäntel. Wie früher die Lodenmantelfraktion mit den Hirschknöpfen. Was mich zur Frage bringt ob man über Pinguin-Frauen blöde Sprüche ablassen darf, weil wir uns als Gesellschaft anscheinend nicht völlig im Klaren sind ob der Islam zu Österreich/Deutschland gehört. Mir erschließt sich der tiefere Sinn dieser Fragestellung nicht. Natürlich gehört der Islam zu Österreich. Die Pinguin-Frauen leben ja eine kleine Ewigkeiten hier. Die sind Realität. Da muss ich nur aus dem Fenster schauen, schon sehen ich eine herum watscheln. Ob die jetzt wirklich an ihren Gott glaubt oder nur so tut weiß ich nicht. Vielleicht wurde sie von den Verhältnissen auch dazu gezwungen. Was mich aber nix angeht. Parterre-Chinesen haben wir auch in Österreich. Jahrelang habe ich mit 3 Pakistani ein Ballspiel gespielt. Coole Jungs, hatten wir immer a riesen Hetz, weil ich nicht ganz so förmlich an die Sache heran ging wie die Riege der Akademiker im Verein. Die tun ja manchmal so als ob Immigranten von einem anderen Sternenverbund kommen. Die drei von der pakistanischen Mafia sind im Übrigen auch Österreicher. Viele von den Pinguin-Frauen sind österreichische StaatsbürgerInnen, oder haben eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Religionsfreiheit haben wir auch. Steht so in der Verfassung. Macht man anerkannte Weltreligion hat hier jeder das Recht sich seinem Gott zu unterwerfen. Sich einfach nur seinen Süchten unterwerfen dürfen sie sich auch. Werden sie sogar mit Entzugskliniken belohnt. Pinguin-Frauen sind österreichische Normalität. Vielleicht nicht überall in der Provinz aber hier in Wien in der Bronx auf alle Fälle. Ob sie diese Menschen im Land haben wollen oder nicht hätten sie vor 30-40 Jahren entscheiden sollen. Heute ist es dafür längst zu spät. Sie können diesen Diskurs heute nicht mehr nachholen. Den 2. Weltkrieg können sie heute auch nicht mehr verhindern. Die einzige Frage die sie stellen können ist wer noch so in ihr Land und das der Pinguin-Frauen kommen und vor allem bleiben soll. Wenn sie Pech haben können sie das auch nicht bestimmen. Wobei ich da schon noch Chancen für sie sehe Einfluss zu nehmen. Aber gegen österr. Pinguin-Frauen, in grausigen Mänteln, da geht nix mehr. Der Zug ist abgefahren. Letzens hatte ich mit einer Pinguin-Frau im Supermarkt eine nette Unterhaltung. Haltbarmilch war im Angebot. Leider nur die Literpackung. Ich wollte aber ½ Literpackung im Angebot. Gab es nicht. Habe ich herumgemosert, natürlich auf Kärtnerisch. Schriftsprache kann ich nicht. Sie man ja an meinen Texten. Die ältere Pinguin-Frau, die wie es aussah nur gut mit mir meinte: „Aschka, milke, milke, ha, allah, milke, aschka, aschka, oder so“. Hat sie gleich 10 Liter eingesackt. Sehr lustig. Ging ich eine Abteilung weiter zum Lachen. Eben weil diese Frau zum Land gehört wie der Großglockner oder die FPÖ, leite ich mein Recht ab, Witze über sie machen zu dürfen, ja zu müssen. Und das werde ich weiterhin machen, respektlos, aber wenn es geht nicht würdelos. In diesem Text komme ich dann eh noch einmal auf eine Pinguin-Frau zu sprechen.
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So zum Aufwärmen. Aus meinem Panoramafenster, mit Blick bis zum Atlantik, manchmal auch zu den französischen Antillen, oder den Karawanken, schaue ich ja nicht mehr so oft in die Welt hinein. Wie Wien aussieht weiß ich nicht. Nicht einmal mein Grätzel kenne ich so richtig. Die Großstadt hat meinen Blick völlig verhunzt. Die Schizophrenie natürlich auch. Um mich locker umzusehen bin ich in der Regel zu angespannt. Im Schnellcheck bin natürlich ziemlich tiefenentspannt und nicht so narzisstisch wie sie. Das liegt aber eher an meiner Verzwergung. Es sei ihnen verziehen dass sie locker nicht so gut können. Nicht jeder muss cool und lässig. Sie haben dafür andere Dinge drauf die einen im Leben wirklich weiterbringen. Ich habe es gerne locker, entspannt und einfach. Warum, weil ich schizophren bin. Die ist ein Luder glauben sie mir. Mein Vorhaben klappt in der Regel aber nur wenn ich nicht auf sie treffe. Sie haben so eine Art die Dinge unnötig zu verkomplizieren. Und das meistens aus dem Nichts heraus ohne ersichtlichen Anlass. Und dann stürze ich ab. Ich weiß, sie werden sich jetzt denken so ein Schmarren, der Schizophrenist erfindet sich da wieder einmal eine windschiefe Wirklichkeit in seinem Wahn. Doch ist so. In der Regel sind sie es der mich aus meinem fragilen Gleichgewicht bläst. Und ich unbeholfen wie ich nun mal bin, bin dann vor ihnen auf der Flucht. Was aber nicht ganz stimmt weil ich ja schizophren bin. Die ist dann hinter mir her und nicht sie. In diese Hinsicht bin ich völlig uncool und sie die Leichtigkeit in Person. Und Menschen die auf der Flucht sind haben keinen Blick mehr für die Welt. Gehe ich durch die Großstadt, sehe ich so gut wie nix, weil ich auch nix mehr zu sehen erwarte das mich ins Staunen versetzt. Sie können machen was sie wollen. Die Großstadt samt ihrer baulichen Sünden, den unerklärlichen Winkelzügen und dem ruhelosen Hin und Her, wirkt auf einen mit ungeheurer Vehemenz. Woher ich das weiß. Ich bin am Land groß geworden. Land, früher, sie wissen ja. Land bedeute man konnte sein Fahrrad überall unverschlossen herumstehen lassen. Hier machen alle auf monströsen Keuschheitsgürtel oder sie schleppen ihre Ränder in Wohnungen. Ich hatte mal ein Rad das sah ungefähr so aus wie das hässlichste Scheißhäusl Schottlands. Konnte ich sogar in Wien überall unverschlossen stehen lassen.

Das Land sieht nicht nur anders aus sonders es riecht auch. Die Natur hat ja einen Eigengeruch. Die Natur duftet wenn nicht gerade der Gülle-Kaiser seinen Monokulturacker einweicht. Die Stadt hingegen stinkt. Riecht man in der Stadt was, dann ist das entweder fossiler Brennstoff oder es frisst gerade jemand etwas Ekliges und Schweiß gibt es auch, Sturzbäche voller Schweiß sogar. U-Bahn-Schweiß im Sommer, sehr zu empfehlen. Mähen die Stadtgärtner bei Zeiten mal die spärlichen Grünflächen bei mir in der Bronx, dreht meine Nase völlig durch. Frisch gemähtes Gras. Am Land was ganz alltägliches. In der Stadt eine seltene Wohltat. Rieche in der Stadt frisch gemähtes Gras bin ich fast ein wenig aufgeregt und fühle mich kurz in eine andere Welt versetzt. In Kroatien am Balkon, bevor hundertausende Flüchtlinge in ihrer Not meine Erinnerung überrannten, hatte ich schön was zu sehen. Da gab es eine Meeresbucht, die sich öffnete und der Blick reichte hinaus bis zum weit offenen und blau schimmernden Horizont. Kam ich schön ins Staunen. Ich weiß das klingt jetzt recht pathetisch und lächerlich. Manchmal bildete ich mir am Balkon sitzend ein, ein Piratenschiff wird gleich mal vor Anker gehen und Kapitän Klappstuhl geht an Bord. In Wahrheit bin ich dann nur für 20 Euro an Bord eines nach Diesel stinkenden Fischkutters a bisserl in der Bucht herum getuckert. War auch schön. In Kroatien am Balkon bekam ich wieder ein Gefühl für die Natur und das die Welt ein offener Raum ist und recht musikalisch. Die Großstadt ist nur Lärm und Geräusch und verdirbt einen in dieser Hinsicht völlig. Gehe ich durch die Großstadt bin ich andauernd nur am überlegen wer mich jetzt abstechen könnte. Ist mir in Kroatien am Balkon weniger oft passiert. Gut da hatte ich auch meine Aussetzer und mein Kopf ermahnte mich, ich sollte mich vorm S., der nicht unbedingt der geborene Schlägertyp ist, gefälligst in acht nehmen, weil der zur Tat schreiten wird. Auf Grund meiner Erfahrungswerte die ich über den S. in all den Jahren gesammelt hatte, hielt ich die Cassandra in meinem Kopf doch für a bisserl übervorsichtig wie Helikoptereltern. Letztens habe ich so ein nerdiges Helikopterkind beim Einkaufen erlebt. Der hatte die Grundausbildung schon hinter sich und war schon halb erwachsen. Hat der seinen Papi völlig zur Sau gemacht wie der Drill-Instructors Gunnery Sergeant Hartman den Privat Paula, weil der eine Sechserpackung Sprite kaufen wollte.

Zucker geht heutzutage gar nicht mehr bei der mündigen Jugend. Bei den depperten Kids schon. Das war aber ein Bildungsbürgerkind. Die Jungen 68ziger waren früher ähnlich drauf wenn sie auf einen Ehemaligen stießen. Der S. könnte mich höchstens im Schlaf erschlagen. Sonst geht da eher nix. Konnte ich einigermaßen beruhigt die Aussicht genießen. In der Großstadt geht das nicht. Da bin ich völlig überfordert. Das ganze Gesocks der Postmoderne, zu dem ich mich auch zähle, sitzt ja in der Großstadt die Lebenszeit ab, für die sich kaum noch eine entsprechende Anwendung erfinden lässt. Die Gescheiterten verkriechen sich dort in schmalen Ritzen des Sinns vor den Weltkleinstbürgern, weil sie sich auch a bisserl schämen. Ich natürlich auch. Der gesellschaftliche Druck hier, der einen zu Konformität zwingt ist enorm. Anders sind hier immer nur die Erfolgreichen. Müssen sie mal beobachten. Trotzdem sollten Schizophrene nicht unbedingt in Großstädten leben. Das führt zu nix. Die schwer Schizophrene aus meiner Straße, sitzt ja seit Jahren den ganzen Tag im Fenster, wird immer fetter und fetter, und starrt schwer auf Tabs, auf das sinnlose Hin und Her der Großstadt und wartet so auf den nächsten psychotischen Schub. Die stammt übrigens vom Balkan. Wahrscheinlich dreht die nur durch weil der Ausblick aus ihrem Fenster so düster und desaströs ist. Ist die am durchdrehen beschimpft sie ja immer die Straßenbahn. Sieht völlig grotesk aus. Vielleicht will die nur weg. Der würde eine andere Umgebung auch gut tun. Könnte sie vielleicht a bisserl in einem Wald spazieren gehen oder auf einer Bank sitzen und in die Welt hineinschauen. Wenn sie sich dann und wann auf ihren völlig verfetteten Stampfer/Beinen durch die Bronx quält, schauen die Leute immer blöde und schütteln betroffen den Kopf. Ganz wacker, bilde ich mir zumindest ein, hält sich der übel schizoide Sohn vom fetten Polen, der eigentlich Bulgare ist. Der rennt gerne mit Unterlagen herum und schaut bedeutend drein. Vielleicht ist der ein begnadeter Architekt und Städtebauentwickler wie das Künstlerkollektiv Assemble, die ja den prestigeträchtigen Turner-Preis für ihre Großstadt-Baukunst gewonnen haben. Das aus 18 jungen Architekten, Designern und Künstlern bestehende Kollektiv erhielt den Preis unter anderem für ihr Renovierungsprojekt Granby Four Streets in einem Problemviertel Liverpools, bei dem die Gruppe eng mit Bewohnern zusammenarbeitete. Hab ich in der Kulturzeit gesehen wie das in Bild und Ton aussieht was die da architektonisch so draufhaben. Wirklich toll. Hier bei mir in der Bronx läuft in dieser Richtung weniger. Dächer werden ausgebaut und in jede Lücke wird ein neues Haus gestopft. Wien ist nun mal eine Ankunftsstadt die wächst. Das Land, also die Bundesländer, versuchen ja die ganzen Neuankömmlinge nach Wien abzuschieben. Stranden diese Neuankömmlinge dann in Wien regen sich die vom Land furchtbar darüber auf das es in Wien so viele bedarfsorientierte Mindestsicherer gibt.
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So jetzt sollte es hier weiter gehen im Text. Kam was dazwischen. Hab ich mich heute mal wieder maßlos aufgeregt. Natürlich über sie. Die WFN hat da einen Smiley bei sich reingestellt. Die Reaktion ihrer zahlreichen Anhängerschaft können sie sich eh vorstellen. Der Smiley der WFN stand sofort unter Genieverdacht. Die WFN kann da ja nix für. Hab ich in den Kommentar bei ihr geschrieben, dass ich der Urheber der derzeitigen Smiley-Invasion bin. Das mit den Smileys haben sicherlich schon andere Leute vor mir gemacht und werden andere nach mir machen. Das ist nicht das Thema. Doch nicht auf blogger.de in letzter Zeit. Handys zählen nicht. Ich habe keines. Scheiß Ignoranten habe ich geschrieben. Der WFN-Smiley hatte konkret mit mir zu tun. Ich habe eine ganze Geschichte allein mit Smileys erzählt und niemand kam auf die Idee in knieweicher Euphorie auszubrechen. Dabei ist diese Geschichte ziemlich lustig. Aber die WFN macht einen einzigen Smiley und schon wird sie von ihren Lesern in den Kleinstkunst-Smileyolymp zitiert. Seid ihr total verblödet oder was. Was sie nicht verstehen wollen. An der Blog-Wirklichkeit der WFN arbeiten ja wesentlich mehr Leute mit als an der Wirklichkeit des Schizophrenisten. Weil das so ist, könnte irgendwann der Eindruck entstehen, dass die Idee mit den Smileys einzig und allein von der WFN stammt. Dabei stammt die einzig und allein vom Schizophrenisten. Weil ich diese Entwicklung nicht aufhalten kann, schon gar nicht mit meiner Kleinstkunst, bin ich jetzt schon auf blogger.de der Trittbrettfahrer im Scherzbusiness. Durch ihr ewiges selektieren und in Blasen leben, machen sie aus dem Original auf einmal eine billige Kopie. Sie erinnern mich immer mehr auf fatale Art und Weise an meine beiden Untermütter. Die haben mich ähnlich abgehandelt wie sie das zu tun pflegen. Ohne großes Aufsehen habe die mich einfach aus der Wirklichkeit verdrängt, so wie sie mich aus der Smiley-Wirklichkeit drängen würden, wenn ich nix sage. Sage ich aber was bin ich ein schlechter Verlierer. Seit ich denken kann bin ich in einer scheiß lose-lose Situation . Logisch das ich nur noch angewidert am Dach sitze und fast schon den Abu De bewundere, oder den übel schizoide Sohne vom fetten Polen der eigentlich Bulgare ist. Die nehmen sie nicht mehr wahr oder halten ihre Existenz für eine fiese Gemeinheit ihrer Peiniger. Schon wieder sind sie es der mich aus meinem fragilen Gleichgewicht lockt wie ein kleines Kätzchen mit einer Schnur, damit des unterm Bett heraus hoppelt. Ähnlich wie das kleine Kätzchen, das irgendwann nur noch dem eigenen Schwanz hinterherrennt, laufe ich irgendwann nur noch hirnlos der Schizophrenie hinterher. Fühlt sich an wie Der erkläre ich dann tagelang warum ich der Smiley-Typ bin. Der schizoide Motor läuft eh schon wieder auf Standgas. Vor ihnen und ihrer Ignoranz muss man sich als schizoider Schattenweltmensch wirklich in Acht nehmen. Sie einen mit ihrer Ignoranz, ihrer stärksten und einzigen Waffe, andauernd nur blöde ins Knie. Da lob ich mir fast schon den Herr M. Wir kommen zwar nicht gut miteinander klar, aber der macht sich wenigstens die Mühe mein Blog zu lesen. Ist wahrscheinlich immer noch kurzweiliger als Keller aufräumen oder der besten Ehefrau von allen die Tampons hinterher zu tragen. Sie hingegen, blöd und abgestumpft wie mein Großstadtblick, machen hingegen nur den allerkleinsten Ausschnitt von Welt, sie wollen sich andauernd nur im Geschriebenen widerspiegeln, über den Tellerrand blicken sie schon lange nicht mehr. Ihr ganzes Leben, heillos in selbstgewählter Unfreiheit verstrickt, für meine kann ich nix, machen sie nur noch den Grüßaugust und sind für die Welt. Wahrhaftigkeit ist ihnen völlig fremd. Sie tragen immer nur diese gekünstelte Kulturfresse spazieren, bevor sie wieder von einer Unzufriedenheitattacke heimgesucht werden wie der . Warum sie so wohlstandsverwahrlost und abgefuckt sind kann ich mir einfach nicht erklären.
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Hier Text jetzt. Der übelst schizoide Sohnemann vom fetten Polen, der eigentlich Bulgare ist, tut ja im Grunde nur so als ob. Der geht wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen recht flott, weswegen ich mich andauernd umdrehe. Aber der trägt immer Unterlagen in der Hand. Ich zuweilen auch, den Klappstuhl, ist ja auch eine Unterlage. Kurz und gut. Die Großstadt hat meinen Blick zertrümmert und mich fürs Staunen blind gemacht. Frauen hinterher schauen macht müde Pupillen auch nicht mehr mehr fit. Die tragen ja keine Schilder auf denen steht, hier Junge darfste gucken ist alles gut, immerhin habe ich einen klasse Arsch. Macht ja auch keinen Spaß hinzusehen wenn die Beste sofort Vergewaltigung schreit. Apropos Vergewaltigung. Sie wissen ja Südsudan. Mädchen und Frauen zuerst vergewaltigt dann verbrannt. Gibt neue Infos zum Südsudan. Der Rebellenführer Riek Machar kehrte am Dienstagnachmittag dieser Woche, nach einigem hin und her und um die 300 000 Toten, in die Hauptstadt Juba zurück und wurde von Staatschef Salva Kiir wieder als Vizepräsident vereidigt. Wie vor dem Bürgerkrieg führen die beiden Erzfeine jetzt wieder die Regierungsgeschäfte. Total schräg oder. Ist wie zwischen SPÖ und ÖVP nur grausiger. Der Scheißhausdämon, der noch immer die Sachen vom toten Jungen vom Strand aufträgt, ist jetzt mit den Nerven völlig hinüber. 300 000 Tote und dann ist alles wie gehabt. Ich mache ihm jetzt Mut und rede ihm ein das es diese Melodie in Syrien nicht spielen wird. Meine Erwartungshaltung, in der Großstadt was Erfreuliches vor die Linse zu bekommen, hat aufgehört zu existieren. Sehen die Leute in der Großstadt bei Zeiten doch genauer hin ist meistens ein Unglück passiert. Ist wirklich so. Das letzte Mal als die Leute hier in der Bronx stehen bleiben und etwas genauer und interessierter hinsahen, saß die Drama-Queen des Suffs, aus der Sozialwohnung über mir im offenen Fenster und wollte springen. Ihren Stecher werde ich nie vergessen. So bald die Drama Queen des Suffs wieder so halbwegs bei Kräften war, oder sagen wir nicht mehr akut alkoholpsychotisch, hat der die auch schon gewetzt. Der kannte da nix. Konnte der beim Anspritzen stöhnen, bist du deppert. Starker Raucher war der auch. Stirbt der gerade den kleinen Tot oder endgültig. So wie der brüllte war immer beides möglich. Eine Frau aus der gebildeten Mittelschicht würde so einen Mann nicht mehr ertragen. Der hatte null Kultur in seiner Höhepunktarie. Jetzt wohnt ja der englische Gentleman über mir. Der tut wenigstens so als ob er Kultur im Angebot führt. Seit unserer letzten Party habe ich von dem guten Mann nix mehr gehört. Liegt sicherlich am Google-Übersetzer mit dem wir uns unterhielten. Dabei habe ich bei seiner Dia-Show, wie ich die Nutten-Zwillinge in den Arsch ficke, nicht einmal die Nase gerümpft. Warum auch. Die Fotos waren gar nicht mal so übel. Wer da Objekt und Subjekt war konnte man ziemlich einfach erkennen. Ich denke dem englischen Gentleman bin ich etwas zu linksliberal. Der vermittelte mir a bisserl den Eindruck, Österreich, Hitler, hinterm Brenner gleich der Mussolini, da muss doch was gehen in dieser Richtung. Geht eh, aber ich bin für so Vorhaben selten ungeeignet. Warum weiß ich nicht. In mich sollte man keine Erwartungen setzen. Gegen Meine Neigung Erwartungen ohne merkliche Anstrengung zu unterwandern komme ich nicht an. Die Großstadt frisst den Blick. Will man in der Großstadt wirklich hinsehen oder hinhören, geht man in eine Ausstellung oder in ein Konzert. Im Haus gegenüber, einen öffentlichen Gebäude, steht immer ein Fenster offen. Gestern sagten die im Wirtschaftsmagazin ECO das der Staat, neben dem Gesundheitswesen, bis 2020 die meisten Arbeitsplätze schaffen wird. Um die 8000 Stellen wird sich die öffentliche Verwaltung vergrößern, während im Bankensenktor in den nächsten Jahren bis zu 25 000 Stellen gestrichen werden. Die öffentliche Verwaltung wächst und wächst. Wächst die öffentliche Verwaltung ist es an sich nicht sehr wahrscheinlich dass gleichzeitig auch die Privatwirtschaft wächst. Dabei sind die Lohnnebenkosten und die Staatsquote in Österreich jetzt schon exorbitant hoch. Irgendwer muss ja diese neuen Stellen in der öffentlichen Verwaltung bezahlen. Ich weiß schon antizyklisch und Keynes. Nur die Jobs in der Industrie, jährlich 1100 Stellen, gehen ja aus anderen Gründen verloren, während das Dienstleistungsgewerbe wächst und wächst. Da kann ich nur sagen. Willkommen in China. Wie auch immer. Scheint das Raucherzimmer der Gemeindebediensteten zu sein. Die stehen da mit ihren Glimmstängeln und ziehen was das Zeug hält. An was die denken frage ich mich schon lange nicht mehr. Wird nix Revolutionäres sein nehme ich mal an. Wer einmal im einen Extrazimmer für Raucher am Fenster steht glaubt nicht mehr an die Revolution. Der hält sich lieber an Regeln. Mein Horizont ist verkürzt und verklumpt wie bei anderen ein Bein was sich auch auf mein Denken auswirkt. Ob der Goebbels mit zwei gleich langen Beinen etwas weniger fanatisch gewesen wäre? Machte ich mal eine Ausnahme und schaute aus dem Fenster. Was bekam ich zu sehen. Natürlich eine Pinguin-Frau im feinen Pinguin-Mantel-Zwirn die ihrer Bestimmung entgegen watschelte. Wer schwatzt türkisch-österreichischen Frauen eigentlich andauernd diese selten hässlichen Pinguin-Mäntel auf. Ich behaupte jetzt mal, die Hässlichkeit der Ummantelung korreliert direkt mit dem Rollenmodell. Dunkelblauer Pinguin-Mantel mit großen Knöpfen, Pinguin-Frau lebt von der Tradition her noch in Anatolien. Einfach gesagt. Umso hässlicher der Mantel umso unfreier die Alte. Im Mantel steht sicherlich im Kleingedruckten „Made in China“. Das Kopftuch der Frau war ja noch ganz modisch und die Farben recht passabel. Weiß-blau-rot, recht schick. Der Pinguin-Mantel der Dame konnte da allerdings nicht ganz mit. Der war Toilettenabseil-Braun. Muss man schonungslos sagen. Der Mantel sah ohne Spaß aus wie der Haufen eines Menschen mit gesunder Darmflora. Zum Kopftuch passte der ungefähr so gut wie ich Hinterwäldler zur Großstadt. So wie ich die Lage einschätzte, hatten die Verhältnisse die Frau Pinguin, mit mitsamt dem Stoff aus dem die Träume sind, aufgefressen und bei mir in der Bronx wieder ausgespuckt. Hab ich gleich einmal angewidert die Jalousie herunter gelassen und das künstliche Licht aufgedreht.
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Eigentlich sollten mir kleinstbürgerliche und weniger schicke Chinesen vom Land, die kleine Parzellen mit ihrem postkommunistischen Schweiß beackern, oder sich als Wanderarbeiter ihren kargen Lohn verdienen, und für ihre exorbitant reichen und hoffnungslos dekadenten Brüder und Schwester (Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt!, Teiche anlegen in denen Krokodile planteschen und zuweilen mal ein unliebsamer Zeitgenosse, überaus sympathisch sein. Die sollen angeblich recht eigenwillige Tischsitten haben. Schlürfen, Rülpsen, Schmatzen, mit vollem Mund sprechen, sich am Sack kratzen, weil es jucken könnte, geht angeblich alles. Sogar Rauchen darf man während man schlemmt. Fischgräten, nicht die von Boden, schafft man mit den Fingern aus dem Gesichtstunnel. Scheiße das Wort Gesichtstunnel ist mir eben eingefallen. Werde ich mir vorsorglich patentieren lassen. Sonst schreibt jemand auf blogger.de Gesichtstunnel und dann steht im Kommentar, oh wie originell, so reden die Mechaniker in seiner Autowerkstätte. Meine Klicks haben sich auf einmal verzehnfacht. Von jetzt auf nun wie von Zauberhand *10. Lustig oder. Da kann etwas nicht mit rechten Dingen zu gehen. Ich hatte da jemanden im Visier, der mich vielleicht ein wenig verlinkt hatte, natürlich ungefragt. Ist aber ein Schuss in den Ofen. Ich kann mir das mit den Klicks nur so erklären, dass die Alkoholikerin in ihrem Suff andauernd drauf klickte. Weil das mit den Klicks schon eine kleine Ewigkeit her ist, und meine Klicks wieder in ruhigen Gewässern dahin schippern, bin ich sogar ziemlich sicher, dass des die Säuferin war. Wie peinlich ist denn das. Die geht alle 5 bis 6 Wochen einmal Saufen und tut so als ob sie eine schwere Alkoholikerin sei. Die Drama Queen des Suffs war eine schwere Alkoholikerin. Das ist ja kein richtiger Alkoholismus wenn man 6 Wochen nix trinkt, dann mal einen Tag und dann wieder 6 Wochen nicht. Das ist ja gar nix, höchstens a bisserl Quartalsaufen. Trinke ich ein Glaserl Rotwein kriege ich optische Halluzinationen. Trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen mich als Alkoholiker zu bezeichnen. Sucht bedeutet völliger Kontrollverlust. Nippte die Drama Queen des Suffs am Stoff drehte die völlig ab. Das hätten sie sehen sollen. Die war total drüber. Ich glaub der blogger.-Säuferin gar nix. Noch so eine narzisstisch schwer gestörte Blog-Bitch, die sich eine schmucke Schmerzlegende erfindet, und das trostlose Leben a bisserl mit erfundenen Leiden ausschmückt, um gehört zu werden. Die Leute haben sie ja nicht alle. Ich versuche es wenigstens mit redlicher Kleinstkunst. Sieht man ja wie weit man mit Redlichkeit in dieser Welt kommt.

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Mittwoch, 27. April 2016
Und noch eine Runde Elend gegen Not
Ich kann da nix für das Thema.

Vorhang: Wegen der "China-Falle". 2012 waren im Handel 640.509 Personen beschäftigt. Ich schätze mal gut 85% von denen machen "Made in China". In der Sparte Beherbergung und Gastronomie 276.104 Personen. Da verdienst ja auch nicht die Welt wenn du Betten machst oder die Nachspeise. Nochmal gut 200 000 Süß-Sauer. Arbeitslose 400 000 derzeit. Alles China. Mindestpensionisten 227.592. (Zahlen a bisserl überaltert) Willkommen hinter der chinesichen Mauer. Von den gut 330 000 Studenten werden auch einige mitmischen. Denen geht es aber eh noch gut. Deren Studium zahlen ja derzeit auch noch zukünftige Armutsrentner mit. Haben diese Studenten dann mal Kohle und einen akademischen Titel, und es läuft, suchen die sich heruntergekommene Viertel zum Wohnen aus und machen diese Gegend hipp, weswegen du dir irgendwann die Miete nicht mehr leisten kannst. Das bedeutet in der Praxis, man könnte gleich einen chinesichen Pass beantragen. Österreich kann man sich dann nicht mehr leisten.

In der gestrigen ZiB 2 ist jetzt auch noch der neue Innenminister der ÖVP Wolfgang Sobotka in China einmarschiert. Den intellektuellen Spagat, den der Herr Innenminister zwischen der inneren Sicherheit machte, die er durch die steigende Kriminalität von Asylanten bedroht wähnt, und der Pension einer Frau von 940 Euro, verstehe ich zwar nicht ganz, aber was soll`s. Ich bin ja auch a bisserl schwer von Begriff. Der Innenminister wortwörtlich: „Wenn heute eine Frau 940 Euro bekommt in der Pension und ein Flüchtling hat fast das selbe Einkommen aus der bedarfsorientierten Mindestsicherung, dann fragt sich diese Frau wie lange habe ich eigentlich eingezahlt und gearbeitet. Hier braucht es auch eine neue Balance“. Blablabla. Der Logik des Innenministers folgend müsste eigentlich die Pensionistin eine Gefahr für die innere Sicherheit sein, weil man sie im Grunde um ein Leben in Würde beschissen hat und nicht der Flüchtling. Den hat man natürlich auch beschissen. Aber anders.

827,87 Euro, moniert Hedwig Lutz, Sozialexpertin des Wirtschaftsforschungsinstituts, im linksliberalen Blattl „Profil“, das liegt unter der Armutsschwelle. Als Schwelle zur Armutsgefährdung gelten 60 Prozent des durchschnittlich gewichteten mittleren Einkommens (Medianeinkommen) einer Gesellschaft. Ein österreichischer Ein-Personen-Haushalt galt 2013 als armutsgefährdet, wenn er weniger als 1.100 Euro im Monat verdiente. Mit 940 Euro der Pensionistin kommt man natürlich nicht sehr weit. Was macht der Herr Innenminister. Ohne es zu bemerken stellt der im Grunde die Systemfrage. Was ist denn das für sein System das Menschen nach 40-45 Jahren harter Arbeit, „materiell erheblich depriviert" in den wohlverdienten Ruhestand entlässt. Tiere auf Gnadenhöfen haben da eine erfreulichere Perspektive. Mit 940 Euro langt es gerade mal für den Discounter, oder zu einem Besuch in eine Filiale eines Multinationalen-Konzerns, die alle geschlossen in Asien produzieren, und Land um Land mit ihren Zweigstellen erobern wie in einem scheiß Krieg. Die Innenstädte der Welt in denen der Handel floriert schauen ja schon überall gleich aus. Weil wir gönnerhaft sind, produzieren wir mal nicht in China, sondern Bangladesch oder Vietnam. Myanmar erlebt gerade einen politischen Wandel. Falls sich die Generäle milde zeigen und die tapfere und selten zähe Frau Aung San Suu Kyi nicht gleich wieder einkasteln, oder die sich als schlimme demokratische Enttäuschung entpuppt, könnte bald einmal eine Produktionskaschemme nach der anderen dort hochgezogen werden. Die Menschen vor Ort wird es freuen. 2014 bezogen 256.405 Personen die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Zahlen für 2015 habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Sagen wir plus 35 000 Personen, Wirtschaft+Flüchtlingskrise. Nehmen wir diesen knapp 290 000 Personen im Monat stolze 127, 87 Euro wieder weg, um den Volkszorn zu bändigen, der sich ja an den Wahlurnen entlädt wie ein Gewitter. Über die 19 Mrd. Euro an Förderungen, von denen in Österreich niemand genau sagen kann, wie das so genau läuft, nicht einmal der Rechnungshof, der blickt da auch nicht durch, sprechen wir mal nicht. Was sind schon 19 Mrd. gegen 700 Euro bar auf die Kralle, wenn man davon auch noch die Miete zu bezahlen hat. Hat schon was von Folter. Was die Damen und Herren Politiker gerne übersehen ist ja das wir im Kapitalismus leben. In der Regel hat man da für Waren und Dienstleistungen einen „Marktpreis“ zu bezahlen. Geht der Herr Vorstandsdirektor oder die Frau Personalchefin zum Hofer/Aldi, kostet denen ein Bio Bund Radieschen auch nur 0,89 Cent. Hab ich letztens gekauft. Die hatten zu meiner großen Überraschung sogar einen Eigengeschmack. War ich fast a bisserl deprimiert. Ich mache ja gerne Glashäuser weltweit. Bei Glashäusern bin ich Weltbürger. Schmeckt alles nach Arsch und Friedrich wie mein Leben.

37 082 300 Euro. Gut 37 Mille würde sich das Land im Jahr ersparen wenn die Dekadenz aus dem Bedarf der Mindestsicherung verschwindet. Mit 700 im Monat können sie sich dann am Kinderspielplatz mit den Nachkommen der Helikoptergeneration um die Schaukel streiten, wenn die gerade Abenteuerwoche haben.

Ich schreibe dann mal wieder ab. „Warum Nation Scheitern“, ist ein Buch von Daron Acemoglu und James A. Robinson. Hab ich gelesen. Ich besitze dieses Buch sogar. Hat in meiner Ausgabe 533 Seiten ohne Danksagung. Gutes Buch finde ich. Inklusion/Exklusion. Staatliche Institutionen die alle am Kuchen naschen lassen scheitern weniger oder heftig. Inklusives Blut spritzt seltener exklusiv. Der Historiker Rolf Peter Sieferle soll in seinen Buch „Tumult“ diesen Befund modifiziert haben. Der moderne Sozialstaat ist inklusiv nach innen, aber exklusiv nach außen; seine daseinsvorsorgende, das Massenwohlleben zum Staatsethos erhebende Aufgabe beruht faktisch auf Exklusion. Öffnet man seine Grenzen, wäre der Effekt natürlich die Zerstörung des Sozialstaates, nicht aber dessen Universialisierung. Eine Gesellschaft die nicht mehr zur Unterscheidung zwischen sich selbst und sie auflösende Kräfte fähig sei, lebe moralisch über ihre Verhältnisse.

Moralisch über seinen Verhältnissen. Genfer Flüchtlingskonvention, Europäische Menschenrechtskonvention vs. Sozialstaat, Exklusion vs. Inklusion, das ist die Frage die sich Politiker stellen sollten und müssen. Darauf muss die Politik Antworten finden. Wie lassen sich die unkontrollierten Migrationsströme so eindämmen das der Sozialstaat nicht gefärdet wird. Hier leben wir in einem Rechtsstaat. Anerkannte Flüchtlinge haben nun mal Rechte. Irgendwann müssen sie halt sagen, weil wir durch die Massenmigration moralisch über unseren Verhältnissen leben, geht das schon in Ordnung das andere im Mittelmeer ersaufen. Wir können euch nicht helfen. Ziehen wir euch alle aus den Fluten ist das unser Untergang. Sie sind doch alle in gute Schulen gegangen, auf Unis und so. Sich das von einem Pflichtschulabsolventen erklären zu lassen ist schon a bisserl dürftig, finden sie nicht. In Stenografie wurde mir das Genügend mehr oder minder geschenkt. Ansonten würde ich dort heute noch hinten an der Wand im Stuhl lehnen und Fluchtpläne schmieden, die alle scheitern.

Fazit: Ich mach jetzt nix mehr mit Politik. Da vergeht einem alles. Wegen der Schizophrenie darf ich ja auch keine alkoholischen Getränke zu mir nehmen. Das ist sehr depremierend. Samstag Party beim Hobbit-Anwalt. Nach 2 Stunden sind alle besoffen oder jung, nur ich steh blöde da.

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