Freitag, 15. April 2016
Food-Sharing in der Theorie. Und vor allem in der Praxis
Scheiße ich habe im Eintrag die PFFFFF-Gang auch was übles über den türkischen Pasche gesagt und mich verklagt niemand. Kommt jetzt Werner, dein Kandidat der Rudolf for Präsident, ich befürchte des wird nix. Bring doch mich ins Spiel und erhebe Anklage gegen den Schizophrenisten. Hab heute gelesen die Säuferin geht morgen wieder ihrer Leidenschaft nach. Bitte klicken sie dort nicht mehr hin. Hier ist echt. Mein Gott sie werden Sein von Schein doch noch zu unterscheiden wissen. Sie können doch nicht wirklich so blöde sein. Hier ist Kleinstkunst seit bald 6 Jahren. Das ist ja wirklich ein Trauerspiel. Aus ihnen muss man einmal klug werden. Für was sie sich so intersssieren. Liegt das an der Schulbildung das sie so abstumpfen oder am Leben zu dem man sie zwingt. Erschreckend. Es ist wie das Grauen, das nackte Grauen in Dantes Inferno, Abschnitt "Durch mich geht man zu dem verlornen Volke". Hab kurz mit dem Goadfather gemailt. Hab ich ihn geschrieben. Bei mir ist das (mit der Schizo-Sache) wie mit einen Karren der tief im Dreck steckt. Herausziehen geht nicht mehr. Muss man warten bis schönere Tagen kommen. Vielleicht vergebens was weiß man.

Eine Frauenstimme behauptet auf Food-Sharing.at, gibt es auch als de., von 4 Mrd. Tonnen Lebensmittel die jährlich produziert werden, landet 1 Mrd. Tonnen davon im Müll. 2/3 der Abfälle sind vermeidbar. Der Hobbit-Anwalt und ich machten Dienstagabend Ronaldo gegen Wolfsburg. Ich hatte auf 4:0 gewettet. Natürlich mit echter Kohle. 3:0 ging die Partie aus. Nach der Partie machten wir ein wenig Kultur. Muss ja auch sein. Drehte sich alles um unseren Umgang mit Lebensmittel. Kritiker kommen ja nicht umhin andauernd über die industrielle Landwirtschaft zu jammern. Diese Art der Landwirtschaft hat sicherlich so ihre Schattenseiten. Vor der industriellen Revolution war in der Landwirtschaft naturgemäß alles besser. Früher war ja immer alles besser. Schön mit Pflug vorm Pferd oder dem sturen Ochsen. Da ging schon was weiter. Ich sag das auch gerne weil ich gescheitert bin. Im 2. Jahrhundert vor Christus, habe ich heute gelesen, lief es auch ganz wunderbar. Der Sklavenhandel hatte da eine seiner vielen Blütezeiten. Die römische Landwirtschaft, die mehr und mehr in die zarten Hände von Großgrundbesitzer geriert, verlangte nach Personal. Abertausende Knechte waren da angeblich mit der Ernte von Oliven und Gurken beschäftigt. Gibt es heute auch noch in ähnlicher Form auf den Plantagen in Spanien, Italien oder hier bei uns wenn Erdbeerzeit ist oder die Spargelernte ansteht. Als illegaler Erdbeerpflücker wirst ja eher nicht vermögend. Brutal oder der Begriff Illegaler. Wie früher "unehelich" nur größer.

Die industrielle Landwirtschaft ist schon ganz in Ordnung finde ich. Immerhin gibt es ja auch recht viele Menschen auf diesem Planeten die Hunger haben. Der Traktor oder der Mähdrescher können doch nix dafür dass wir Tonnen von Gift auf die Pflanzen schütten, die halbe Welt mit Monokulturen vollpflastern, Fruchtfolgen vernachlässigen, und nebenher unglaublich viel Ausschussware produzieren, weil das Auge mutmaßlich mit frisst. Bei uns zumindest in den Überflusskulturen läuft das Auge mit Besteck durch den Supermarkt. Wir machen nur noch die schönste Kartoffel, den schönsten Facebook-Auftritt, den makellosesten Körper, die grandiosesten Siege. Liverpool gegen Dortmund. Unglaubliche Partie. Gibt es ein Video auf Twitter. Beim 4:3 von Liverpool in der Nachspielzeit 90+, springt ein Querschnittgelähmter aus dem Rollstuhl(https://twitter.com/theanfieldchat/status/72073356895628492). Diesen ganzen Faschismus, der unsere ganze Gesellschaft durchzieht wie Fett den Speck, halte ich einerseits für bedenklich aber andererseits für eine gemeine Unterstellung. Reiche machen in der Regel Wohlhabende, Kleinstkreditnehmer-finanziell Beengte, Schöne-Gutaussehende und die Hässlichen ohne Kohle haben den Scherben auf. Die haben keinen Bindestrich mehr. Die stürzen ins Leere wie die Irren. Anders gesagt. Die weniger schöne Kartoffel kommt ja erst gar nicht in den Supermarkt. Von der weiß ich nix. Wer sagt denn dass ich eine weniger schöne Kartoffel nicht doch kaufen würde, genauso wie eine schiefe Karotte. Meine Karotte hat ja auch eine gewisse Krümmung. Schön langsam sieht die aus wie eine Wünschelrute in den Händen eines Scharlatans der auch Internet-Diamanten im Angebot führt, den Klunker um 46 000 Euro mit Echtheitszertifikat vom Heimdrucker. Schuld an dem System soll der Großhandel sein. Ob man da wirklich von Schuld sprechen kann weiß ich nicht. Die machen ja Grenzkosten und so. Der Markt ist unerbitterlich und kennt keine Gnade wenn eine Kartoffel nicht ganz die Norm der Vollkommenheit bringt. Eine Kartoffel wird heute hauptsächlich nach der optischen Natur bewertet. Muss ich zugeben. Passiert mir bei Frauen auch immer mal wieder. Hat eine Titten und Arsch im Depot, benötige ich eine gewisse Anlaufzeit um auch die Person, also die Anteilsinhaberin an den vermeintlichen Freuden, einigermaßen richtig zu erfassen. Müssen Brüste wirklich ganz allein einer Frau gehören, oder kann man dem heterosexuellen Mann da nicht wenigstens ein Hinguck-Recht einräumen? Bei allem was drüber hinausgeht muss natürlich erst eine Einverständniserklärung bei der Besitzerin eingeholt werden. Das bei uns auch andauernd sortiert und selektiert werden muss. Die Kartoffel, der Mensch. Die einen auf den Teller, die anderen ins Lager. Ist schon sehr verwirrend das Leben. Fragen sie mich nicht warum der Großhandel das so unerbitterlich ist. Die Frage die sich stellt ist doch wie man mit der Ausschussware umzugehen gedenkt, egal ob am Acker, in der weiterverarbeitenden Lebensmittelindustrie oder im Kühlschrank. Ich z.B. bin ja auch gesellschaftliche Ausschussware. Unproduktiv, kaputt, erledigt, manchmal schwer von Verstand, nein Begriff. Ob man den Umgang mit mir verbessern könnte. Na ja wenn sie Balkon mit Meerblick zu vergeben hätten, Titten müssen nicht die Schönsten sein, oder eifriger meine Texte klicken, durchaus. Muss man doch nicht alles auf den Müll kippen finde ich.

Ich kann ja nicht Acker, verarbeitende Lebensmittelindustrie, Kühlschrank und vielleicht auch noch die Massentierhaltung machen. Massentierhaltung wäre ja noch die einfachste Sache. Einfach weniger Fleisch mampfen. Kennen sie zufällig einen Einheimischen ohne akuten Migrationshintergrund der noch Schweinehälften zersägt? Weniger Fleisch spachteln und sich mäßigen. Sag das einmal zu einem Chinesen, der noch in den Siebziger Gras dinierte, weil Fleisch nicht in einen bäuerlichen Eintopf nach Mao gehörte. Selber wird sich der gute Mann hie und da schon am Wildbrett oder einem kandierten Hund genascht haben. Zu allem Überdruss müsste ich wieder Stunden im Internet Recherche machen, um das dann so aussehen zu lassen, dass diese oder jene kluge Erkenntnis von mir stammt. Das ist würdelos finde ich. Mach ich nur Kühlschrank aus dem Stehgreif. Meine Texte sollte man eh mehr wie eine Stehgreif-Aufführung lesen. Armenküchen oder Sozialmärkte machen ja auch Food-Sharing, was ich wirklich für eine tolle Idee halte. Die holen die Lebensmittel von den großen Supermarktketten, Gemüse, Gepäck und Waren mit Ablaufdatum. Wobei ich zugeben muss auch ein Ablaufdatum-Pedant zu sein. Allerdings nicht wegen dem Datum sondern weil die Supermärkte die alten Sachen die bald mal ablaufen immer ganz vorne reinstellen. Warum soll ich die wollen. Ganz toll finde ich ja die Food-Sharing-Initiative im Privaten, also Kleinstbürgerlichen. Dem Hobbit-Anwalt hat Food-Sharing im Kleinstbürgerlichen auch gut gefallen. Ihm wegen der Idee dahinter (ich verarsche den jetzt), mir eher wegen der Frau in der Glotze die das machte. Die hatte Titten. Ist man der/die Glückliche macht die vielleicht auch mal bei den Titten was mit Sharing. Ich habe es ja gerne konkret. Deswegen hier was über das kleinstbürgerliche Food-Sharing in der gelebten Praxis. Warum in dem Text so oft Titten vorkommt? Frühlingsgefühle. Machen in meinem Fall keinen Sinn aber sie zu haben ist ja auch schön. Einige davon haben ich gegen einen Grünen gewechselt. Habich darauf herum geknetet, immer tiefer rein in die Taurigkeit. Huren und Freier sind schon ein ziemliches Trauerspiel wenn man mich nicht fragt. Und ich weiß von was ich spreche. Kommt es sehr selten vor das ich Ahung habe.

Ort: Eine Großstadt ihrer Wahl. Ort, sagen wir ein schönes Großstadthaus mit 140 Parteien aus 57 Länder. Es läutet an der Gegensprechanlage. Es ist eine Food-Sharing-Person kurz FSP.
Frau Elfriede: Ja bitte.
FSP: Ja hier der Herr L. Wir haben telefoniert. Ich bin wegen der Gurke hier.
Frau Elfriede: Ach die Gurke. Sagen sie mal haben wir nicht 16 30 Uhr ausgemacht?
FSP: Nee, wir sagten 16 15 Uhr. 16 15 Uhr haben wir ausgemacht. Jetzt ist es 16 13 Uhr. Ich bin also eh sehr zeitig. Pünktlichkeit ist eine Primärtugend sagte meine gute Mutter immer. Bei der der Scheidung wurde ich leider von ihr getrennt. Ein unglaubliches Trauma Scheidungswaise zu sein. Darüber bin ich nie ganz hinweggekommen müssen wie wissen. Die alte Schlampe hat mich nie wieder angerufen.
Mann heult in die Gegensprechanlage.
Frau Elfriede.: Nee das müssen sie was verwechselt haben, ich habe mich nie scheiden lassen. Trotzdem finde ich es schon wenn Männer Gefühle zeigen. In meinem Terminkalender steht ganz klar 16 15 Uhr die Mandarine. Gurkte ist für 16 30 Uhr eingetragen.
FSP: Aber laut meinem Terminkalender steht da 16 15 Gurke und danach 17 Uhr Apfelsine. Zeitlich geht sich das wunderbar aus, so dass ich um 16 58 Uhr bei der Apfelsine bin. Pünktlichkeit ist ja einer meiner Primärtugenden sagte meine Steifmitter immer. Eine herzensgute Frau. Hat mich schon sehr früh auf die Härten des Lebens vorzubereiten. Hat die eine gewisse Härte einfach erfunden. Sehr weiße. Tauschhandel und Almosen, sagte die immer, wird alles sein zu was zu dem im Leben bringen wirst. So eine Fotze.
Mann heult wieder in die Gegensprechanlage.
Frau Elfriede: Ach sie Ärmster. Grämen sie sich nicht. Jedes blinde Korn findet mal ein stotterndes Huhn. Nur nicht aufgeben. Wegen dem Termin müssen sie was durcheinander gebracht haben. Bei der Kindheit ja nur zu verständlich. Im Terminkalender steht bei mir groß 17 Uhr Karfiol. Ganz groß und deutlich steht da Karfiol. 16 45 Uhr Birne und 1 übergebliebene Semmel. An sich hatte ich für die Semmel einen 16 38 Uhr Termin. Der wurde aber von jetzt auf nun abgesagt. Konnte ich die Semmel gerade noch so beim Karfiol unterbringen.
Eine weitere Person schaltet sich in das Gespräch ein.
Person 1: Grüß sie ich bin vom Möbelhaus XYZ. Wir hätten da einen kleine Lieferung für Top 124 ihre Nachbarn Recep Tayyip al Quaida Bronx. Der meinte er sei leider verhindert aber sie würden die Lieferung vorübergehend annehmen.
Aus dem Off eine Stimme. Hahahaha Franz du bist gut. Ich hab nix verstanden.
Frau Elfriede: Was ist das für eine Lieferung.
Person 1: Eh nur eine Einbauküche. Die haben wir im Nu aufgestellt.
FSP: Was ist jetzt mir meiner Gurke. Kann ich die jetzt abholen.
Frau Elfriede: Nee das kommt jetzt sehr ungelegen. Sie bringen meine Organisation völlig durcheinander. Ich hatte da jetzt eine Mail. Ein Notfall wie es aussieht. Ich muss ihren 16 30 Termin leiden canceln und den Rosenkohl einschieben. Die Gurke macht schon noch 24 Stunden. Schneiden sie halt die angefaulten Stellen raus.
Noch eine weitere Person an der Gegensprechanlage.
Person 2: Ich habe angerufen. Die Stunde mit Naturfranzösisch, ohne Gummi und Schlucken, 19 90 Euro.
Frau Elfriede: Unerhört sie Schwein. Was denken sie von mir. Wir machen hier Gurke.
Person 2: Muss ich die extra bezahlen?
Person 1.: Wir kommen dann mit der Küche mal hoch.
Noch eine Person kommt zur Gegensprechanlage.
Person 3: Ich bin wegen dem Food-Sharing hier. Wie ausgemacht. 16 30 Uhr Rindsschnitzel.
FSP: Sie essen Fleisch wie rückständig. Schämen sie sich.
Frau Elfriede: Rindschnitzel. Das müssen sie sich aber in der Adresse geirrt haben. Ich mache nix mit Rindschnitzel.
Person 1: Na wenn ich ihnen die Küche mit den Geräten hinstellen darf vielleicht schon.
FSP: Ich kann nicht länger zu warten. Mein 17 Uhr Termin Apfelsine wartet. Machen wir die Gurke morgen um 15 45 Uhr. Das würde mir gut passen, denn wie es aussieht will der Food-Sharer Stanislaus nicht alle Keks essen und die laufen ab. Wären sie vielleicht an Haltbarmich interessiert. Die läuft ab und ich habe endgültig auf Soja umgestellt.
Person 2: Was ist jetzt. Kostet die Gurke extra. Ich muss um 17 45 Uhr die Kinder abholen. Die lernen gerade Rückwärtsgehen und Springen auf einem Bein.
Frau Elfriede: Muss ich mal nachsehen. Wann läuft die Milch genau ab?
FSP: Am 27zigsten. Aber ich warne sie. Das ist Kuhmilch. Für Kuhmilch übernehme ich keine Verantwortung.
Person 3: Was is jetzt mit dem Rindschnitzel. Ich muss in 25 Minuten noch Kroketten.

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Dienstag, 12. April 2016
Die Pfffffff-Gang in 3 Akten
Sorry nix Neues. Ich habe in den Text wo der Osterhase keinen Blues mehr hat was reinkopiert. So billige Klicks will ich auch nicht. Ich will gelungene Klicks. Sie scheinen in letzter Zeit eh wie verrückt zu klicken. Ich bin wieder unten bei 12-36 Klicks. Bin gespannt wie lange wir das noch durchhalten. Ich schreibe wie ein Berserker und sie klicken nicht. Wir sind schon ein seltsames Paar. Es ist die wahrlich die Hölle. Ich lebe ja von ihrer Gunst, mit der ich mir aber am liebsten diese kleinen Haarknödel aus dem Hintern pullern will. Brutal. Das habe ich nicht verdient. Sie natürlich auch nicht.

Falls sie sich die unwichtige Frage stellen warum der Schizophrenist immer mehr Text hat als der S. Reden ist besser als zuhören. Höre ich nur zu sagt mit mein Kopf dass ich gleich sterben muss und diesen Tag nicht überlebe.

1Akt
Mir tat der Arsch weh. Schreiben im Klappstuhl geht nicht. Die sind dafür zu niedrig. Ich natürlich auch a bisserl. Schreiben im Klappstuhl geht schon, aber nix mit sozialen Medien nur Papier. Laptop besitze ich natürlich auch keinen. Ich mach schön old school Desktop. Hab ich ihnen schon erzählt dass ich auch kein Handy in Betrieb habe. Wie man so ein Ding bedient weiß ich auch nicht. Da mich nur der Hobbit-Anwalt regelmäßig anruft, um mit mir Schmäh zu führen, mit dem S. mailen wir mehr, müsste ich die übrige Zeit nur so tun als ob und alibihalber wie verrückt wischen. Am gescheitesten bei der Straßenbahn-Station wenn Büroschluss ist. Meinen ergonomischen Bürostuhl vom Hofer/Aldi hatte ich durchgesessen. Der S. und ich machten uns daran was Neues heranzukarren. In Stadtlau im Gewerbepark gibt es Ikea, Ludwig, Leiner. Die machen alle Arten von Bürostühlen für den Hausgebrauch. Beim Fahren wurde mir schlecht. Seit K………. Ende Juli saß ich in keinem Auto mehr. Die Grenzen meiner Welt und meiner Sprache lassen sich auch abgehen. Zuerst machten wir Ikea und folgten einem schwarzen Pfeil. Bei Ikea schieben viele übergroße Einkaufswagen und die Hot Dogs sind sehr günstig.

Der Schizophrenist (kurz SH): S. mich macht der schwarze Pfeil ganz kirre. Wie lange müssen wir den hinter dem Pfeil noch her rennen. Bist du sicher das der ins Glück führt und nicht in ein dunkles Verließ. Ich will nicht von einem schwarzen Pfeil angeführt werden, ich brauch was Handfestes das mich anleitet.
S (kurz S.): „Schau Küche. Diese Küche wäre doch was für dich“. S. Zeigt auf die kleinste Kücheneinheit die wahrscheinlich jemals produziert wurde. „Richtig kochen geht da gar nicht nur aufwärmen“.
SH: „Du konzentrier dich auf das Wesentliche. Schau da ist ein Bett für dich“. Schizophrenist hüpft rein. Bett ist so kurz das sogar die kurzen Beine vom SH runter hängen. Der S. könnte da nur seinen Oberkörper reinlegen. Zwei junge Frauen sehen den SH dort liegen und lachen.
SH: S. Die beiden entführen wir jetzt ins Wohnzimmer komm.
S.: SH wir sind am Ziel unserer Wünsche. Schau hier Bürostühle so weit das Auge reicht. Da steht meiner. Modell Romeo.
Der Schizophrenist setzt sich in das Modell Julia.
SH: Scheiße S. der ist zu hart. Ich brauch was Weicheres, keinen Hungerhacken zum Sitzen.
S.: „Ja aber der hat Wippfunktion“. S. wippt. Der SH wippt auch.
SH: Nee die sind zu hart. Ich will da a bisserl einsinken verstehst. Viel haben die da nicht. Nur einen Stapel Romeo und Julia.
S: Guck, da gibt es noch den Carlos.
Der SH versucht auch noch den Carlos.
SH: Nee der Carlos der kann gar nix. Wenn ich mich noch einmal im Kreis drehe speibe ich. Machen wir den nächsten Laden.
SH und S. folgen wieder dem schwarzen Pfeil.
SH: S. schwarzer Pfeil geht nicht mehr. Ich kann dem nicht mehr folgen. Gibt es da keinen Notausgang für schwarze Pfeil Geschädigte.
S. fragt Ikea-Angestellte nach einer Abkürzung. Durch die Abkürzung geht es raus zum riesigen Parkplatz. Die Größe wird einem ja erst so richtig bewusst wenn der ziemlich leer ist.
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2 Akt
Beim Möbel-Ludwig. Der Parkplatz beim Ludwig auch recht groß. In der Fläche ungefähr die Ausmaße dunklet Wolken während eines regionalen Gewitters.
S.: Aha auch schön hier. Leider keine Hot-Dogs nur Menüs.
SH: Müssen wir da auch einem Pfeil folgen. Vielleicht in Blau.
S: Na die hier machen mit Zahlen. 24 Bürostühle steht. Wir müssen zu 24. Schau da beleuchtete Fernsehboards. Auch lustig.
SH: Ja. Ich brauch eh eines. Ich muss aufrüsten. Der neue Fernseher steht ja auf grausigem Sperrholz. Glotze ist heilig. Da schau aus Holz. Das wäre doch was.
S. und SH kommen überein doch kein Fernseh-Dings zu kaufen, weil nicht überlebensnotwenig. Für Luxus langt die Einstellung nicht.
SH: Schau Bürostühle. Sogar ein ganzer Stapel. Die haben sogar Chefsessel und ergonomisch mit Wippfunktion. Da sind wir richtig.
S: Ja da sind wir richtig.
S. und SH setzen sich in jeden Stuhl. Hat was von Reise nach Jerusalem. Einige Bürostühle stehen in Kopfhöhe auf einem Regal. S. und SH wuchten einen nach dem anderen herunter.
SH: Zu hart, zu hart, auch zu hart, besser, nicht schlecht. Den könnten wir in die engere Wahl nehmen.
S: Lebensabschnittspartner online suchen ist auch ungefähr so.
SH setzt sich in einem weiteren Bürostuhl. Pfffffffffff.
SH: S. das ist der richtige. Schau der macht Pfffffffffff.
S.: Ja der ist doch ideal. Pfffffffffff ist doch ideal.
S. und der SH setzen sich abwechselnd in der Chefsessel Prädator. Jedes Mal macht es Pfffffffffff. Möbelhaus-Angestellter betritt die Bühne.
Möbel-A.: Warten sie hier hätten wir noch einen. Ergonomisch hervorragend mit Wippfunktion. Versuchen sie. SH setzt sich hinein.
SH: Nee der macht nicht Pfffffffffff. Ich will einen der deutlich Pfffffffffff macht.
Möbel-A.: Den hier haben wir auch in Schwarz. Qualitativ auch sehr hochwertig aus echtem Leder.
SH.: Wir kaufen den der Pfffffffffff macht.
Geschäft wird abgewickelt. SH erhält seinen Einkaufsbeleg mit dem bei der Kasse zu bezahlen ist. Bei der Abholstation. Sh dreht sich noch einmal um. In der Bürostühleabteilung sieht es aus als ob ein Blitz eingeschlagen hätte.
SH: S. auf der Rechnung steht ganz groß oben Polyester nix Leder. Warum sagt der, der Pfffffffffff ist aus Leder, wenn man schon vorm Abholen weiß das der Dreck aus Polyester ist.
S.: Shoppen ist scheiße.
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3 Akt
SH: S. da ist ja nicht einmal eine Aufbauanleitung dabei. Warum ist da nix dabei. Die müssen bei dem Traum aus Polyester doch was reinschreiben oder nicht?
S.: Geht sich wahrscheinlich von der Kalkulation nicht mehr ganz aus.
SH: Nee geht sich nicht mehr aus in Österreich da einen Wisch in die Schachtel zu werfen. Sind die Lohnnebenkosten zu hoch. Wahrscheinlich wegen meiner Tabs. Schau S. da steht „Made in China“. Schön langsam halte ich das nicht mehr aus ein Made in China Mensch zu sein. Egal was ich kaufe. Andauernd steht in Made in China drauf. Es lebe die Billigstdorfer-Existenz.
S. klopft auf dem PC herum.
S.: Schau hier mal was Hochwertiges. Der Wagner AluMedic® Limited - Braun. Rückenlehne mit perforiertem Lederbezug und eleganter Rautensteppung, mit integriertem dreidimensional beweglichem Dondola®-Gelenk und höhenverstellbarer Lordosenstütze. 1499 Euro. Der ist nix Made in China.
SH: Wer soll das bitte bezahlen. Um 1500 kriege ich beim Ikea schon ein ganzes Haus eingerichtet. S. wir müssen raus aus dem Made in China Grab. Das ist ja auf Dauer nicht auszuhalten das es nur zu Made in China langt.
Aus dem Radio die Nachrichtensprecherin: Eine 53-Jährige hat im vergangenen Sommer einem vorgeblichen Geschäftsmann 46.000 Euro zukommen lassen. Das Geld wollte die Internetbekanntschaft in Diamanten und andere Edelsteine investieren. Jetzt sucht das Landeskriminalamt Wien im Auftrag der Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdachts nach dem Mann, den die Geschädigte nur als “Peter” kennt.
SH: Ah ja siehste. Wenn wir schön auf Peter machen langt es immerhin zu 46 000. Und ich Trottel mach auf Schizophrenist und 36 Klicks.
S.: Ja müssen wir raus aus Großchina. Aber wie?
SH: Mit Internetdiamanten. Brauchen wir da jetzt die großen oder kleinen Schrauben. Das ist ja alles ganz schief. Wie sollen wir die da bitte reinkriegen. Schau mal was das Internet sagt.
S. fragt das Internet. Das Internet antwortet dass der Stuhl nicht unbedingt zur Elite unter den Chefsessel gezählt werden kann und wenn man Pech hat sich nicht unbedingt zum zusammenschrauben eignet. S. an sich technische wesentlich begabter als der SH findet mit dem Hilfsarbeiter SH, doch einen Weg das Ding zusammen zuschrauben.
SH: Ich hab da beim Kacken so ein Magazin. Wohnen für Reiche. So ab 1,7 Mille sind wir dabei mit Meerblick.
S.: Müssen wir Vietnam machen ist billiger.
Stuhl fertig aufgebaut. Der Schizophrenist setzt sich rein. Pff.
SH. Scheiße S. was soll denn das. Der macht nur Pff. So ein Schmarren.
S.: Wart der ist noch neu. Der braucht bis der Pfffffff macht.
Gute 12 Stunden später. Mail vom Schizophrenisten an den S. „S. es geht aufwärts. Der Stuhl macht schon Pfffff.
Ende der Aufführung.

Nachspann. Noch was aus der Schizo-Kiste. Als ich den Karton in die Tonne fürs Papier stopfte war ich mich sicher dass ich mit Kameras gefilmt wurde. Nicht die NSA. Nur der fette Pole der eigentlich Bulgare ist.

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Montag, 11. April 2016
Das Playmobil-Dilemma
Hilfestellung: Wien 2 Türkenbelagerungen 1523/1683.

Papst Franziskus hat sich in einem mit Spannung erwarteten Lehrschreiben „Amoris Laetitia“ (Freude der Liebe) zu Ehe und Familienleben, auch zur Sexualmoral geäußert. Zur Festigung der Beziehung rät der Papst zum Kuss am Morgen. Über Internetpornografie äußerste sich der Papst nicht. Kann ja sein das einer der beiden Ehepartner heimlich oder sogar mit dem Einverständnis des Partners schon mehr digitalen Sex hat als analogen. Ich darf Internet. Ich bin Single wie der Anders Breivik. Das Fehlen der Intimität, schreibt Papst Franziskus, könnte die Treue in Gefahr geraten lassen. Bei Homosexuellen, steht in meiner Qualitätszeitung, blieb Papst Franziskas in seinem Lehrschreiben vage. Verstehe ich nur bedingt. Braucht der Papst sich doch nur bei seinen Kumpels in den Talaren umhören. Ich bin mir sicher die könnten was äußerst Konstruktives dazu beitragen, damit der Papst da konkreter werden kann.

Apropos „Amoris Laetitia digitalis“. Ich kann ihnen nicht mehr genau sagen wie es zu dem Playmobil-Dilemma kam. Ich weiß nur noch dass ich zum Hobbit-Anwalt sagte, geh was bist den du für ein Spießer, 3 fach Analpenetrationen von Pornodarstellerinnen gehören heute online doch schon zum guten digitalen Ton. Die Elite der Pornodarstellerinnen macht heute 3 Fach Anal. Doppelt Anal ist was für die gehobene Mittelschicht der Pornodarstellerinnen und 1fach machen die Nesthäkchen die noch unter Welpenschutz stehen. Die Chefinnen machen dann und wann 3 fach. Zu Weihnachten oder Halloween z.B., oder weil 3 Fach Anal einfach mehr Kohle einspielt als Doppelt. Kann auch sein das die mit 3 fach auch nur ihr Revier abstecken. Die Kohle nehme ich mal stark an wird aber wohl die Hauptmotivation für 3 Fach sein. 3 fach Anal folgt ja mehr der Marktlogik als den sexuellen Standard-Vorstellungen der Konsumenten. Ich wusste nix von 3 fach Anal. Das Enthauptungen mit einem schnöden Jausenmesser auch was Digitales sind hielt ich auch für sehr Unwahrscheinlich. Die postmodernen Henker sind ja hier bei uns zu Schule gegangen. Ich dachte da werden einem ganz andere Dinge beigebracht. Das mit dem Köpfen haben wir doch hinter uns. Wir machen unsere Mitmenschen höchstens einen Kopf kleiner. Natürlich nur verbal. Wobei, mit 3 fach Anal, hat man doch ein Produkt auf dem Markt, das sich für eine Zeitlang von anderen Pornos abhebt und doch noch Lichtweltpornografie tauglich ist. 3 Fach, vielleicht noch mit anpissen, steht schon für sich. Da kann man für sich schon auch ein Alleinstellungsmerkmal reklamieren, das ja eine herausragende Leistungsfähigkeit impliziert. Unter Umständen bringen es die Macher/Fabrikanten mit 3 Fach sogar zu einem natürlichen Monopol. Natürlich nur vorübergehend wenn der Markt nicht versagt. Blöde ist es nur wenn die 3 fach Anal-Königinnen einen Magen und Darm Virus haben und die Mittelschicht sich ziert. War der Hobbit-Anwalt völlig überfordert. Wollte der von mir wissen ob ich dort ein Abo habe. Der kleine Scheißer macht gerne Hintertür-Verarsche. Der neigt zu, „wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass“. Nee habe ich nicht. Ich mach Netflix. Auf Netflix wird mehr gestorben. Mord und Totschlag und so. Vergewaltigungen auch hin und wieder. Die Serie Narcos ist der Renner. Kolumbien, Kokain, Pablo Escobar, brutal. Die Narcos hatten schon so viel Kohle mit den Drogs gemacht dass sie die in der Erde vergraben mussten. Kann durchaus sein das heute jemand in Kolumbien ein Loch puddelt und dabei auf Escobars Kohle stoßt. Amerikanische Dollars natürlich. Der hatte da nicht mehr so den Überblick.

Über den Daumen geschätzt hat der Hobbit-Anwalt noch mindestens 31% Restkatholizismus in sich. Der hat zu Gott einen Draht, wie man so schön sagt, der mindestens aus ist Kupfer, während ich noch die gute alte Bleileitung im Betrieb habe. Der Hobbit-Anwalt dachte ich mache mit 3 Fach einen meiner geschmacklosen Witze. Was nicht stimmt. Meine Sprüche schmecken in der Regel nach was. Wie soll denn das gehen fragte der mich. Wie soll das gehen, wie soll das gehen. Das ist doch undurchführbar. Na 3 Ständer und rein hinten. Wie denn sonst. Ich diagnostizierte beim Hobbit-Anwalt sichtliche Überforderung. Half alles nix. Der Hobbit-Anwalt grübelte und grübelte und hielt das 1. anatomisch für unmöglich dass des ein Schließmuskel bringt und 2.wie sollen sich denn die Männer da hinstellen, hinlegen oder anordnen. Mit Anarchie läuft das nix. Einer müsste da ja schweben dozierte der Hobbit-Anwalt. Weil der sich nicht überzeugen lassen wollte, und in einem Zug herum moserte, ein Schließmuskel lässt sie niemals so weiten, niemals, das ist ausgeschlossen, und wie sollen sich die Männer blablabla, das muss ja ein fürchterliches Gedränge und Geschiebe sein usw. Dem Hobbit-Anwalt stundenlang zu erklären wie das konkret so abläuft war mir zu anstrengend. Ich wusste ja selbst nicht mehr genau wie die Männer das hinbekommen. Die Frau wusste ich noch hat eher stillgehalten und nicht so viel getan. Da kam ich auf die Idee der Hobbit-Anwalt könnte das Dilemma doch mit Playmobil-Figuren nachstellen. Gescheiter weil einfacher wäre es natürlich sich des Rätsels Lösung doch einfach im Internet anzusehen. 2,3 Klicks und schon ist man (live) dabei im Stream.

Wie sie ja vielleicht wissen erlebe ich ja nicht mehr so viel. Meistens sitze ich nur so da, habe Todesangst, während ich versuche mich gegen den Irrsinn in meinem Kopf aufzulehnen, was ja dazu führt das ich mich der Welt zusehends verweigere. Schizophrenie ist ein Full-Time-Job. Ich kann nicht Welt und Schizophrenie gleichzeitig. Das bringe ich nicht. So viel Multitasking habe ich nicht drauf. Wie auch immer. Schizophrenie ist jetzt nicht das Thema sondern das Playmobil-Dilemma. Hab ich diese Neuigkeit mit dem 3 fachen Hobbit-Anwalt natürlich gleich meinem Backgammon-Kumpel, kurz BGK, weitererzählt. Ich habe da was von einem alten Waschweib. Wobei ich den Ausdruck „geschwätzig wie ein Waschweib“, für ziemlich Frauenfeindlich halte. Wäsche waschen war vor der Erfindung der Waschmaschine eine üble Schinderei. Was hätten die Frauen denn sonst tun sollen, außer sich neben der Plackerei zu unterhalten. Die Waschmaschine hat zur Emanzipation der Frau wahrscheinlich ähnlich viel beigetragen wie die Pille. Mein BGK hatte auch noch nie was von 3 fach Anal gehört, geschweige denn gesehen. Der glaubte mir auch nicht. Der kam mir mit denselben Einwänden. Ich kenne Leute dachte ich mir wo leben denn die. Die Leute aus den inneren Bezirken der Idylle sind wie ein Kindergeburtstag kleine Gruppe. Einer stellt sich ungeschickter und unwissender an als der andere. Weil mein BGK gerade online war, habe ich den mal mittels Chat schnell in die Materie eingewiesen. Eh nur doppel Anal für den Anfang. Man muss die Leute ja nicht unnötig aufregen oder zu etwas drängen. Sie verstehen sicherlich was ich meine. Mein BGK meint also bei 3 fach Anal passt der eher. 3 fach Anal entspricht nicht ganz seinem Vorstellungen von den Freuden der Liebe. Anders der Hobbit-Anwalt. Der macht alles um nicht vor seiner Dissertation sitzen zu müssen. Hat der mich extra angerufen und mir mitgeteilt das er 3 fach Anal mit den Playmobil-Figuren nicht nachstellen kann. 3 fach sei eindeutig ein Fake, unmöglich durchzuführen. Sicherlich Hobbit. 3 fach ist eine CIA-NSA Verschwörung. Ja bin ich denn nur von Ungläubigen umgeben dachte ich mir. Ich den Koter (PC) angeworfen, 2,3-mal linke Maustaste. Und schon hatte ich es. Hobbit, paffte ich in den Hörer, hast deine Playmobilfiguren zur Hand. Also. Einer liegt auf dem Diwan*, die Chefin in Reiterposition, einer steht über ihr, der kommt von oben, und der dritte ziemlich gerade aus von hinten. Der zwängt sich wischen die beiden rein. Darauf der Hobbit, falls das wirklich geht, was er noch immer nicht für möglich hielt, ist das ja eigentlich schon ziemlich schwul, weil die 3 ja gegenseitig Hautkontakt haben. Musste ich mich mal kurz am Hinterkopf kratzen wie der Stan Laurel. Mit diesem abrupten Perspektivwechsel hatte ich nicht gerechnet. Ich habe nicht den leisesten Schimmer ob Schwule auch 3 Fach machen.

* Subtiler Erdogan-Scherz und nicht Erdoğan-Scherz. Der Böhmermann immer nur die aufgelegten Dinger. Erdogan ist doch ein Elfmeter. Brauchst nur 2 Schwule beim kopulieren zeichnen, denen einen zusieht, der wie der Erdogan aussieht, und verzweifelt mit der Faust auf seine dick ausgebeulte Hose eindrischt. Und drüber schreibt man: 3. Türkenbelagerung. Das ist natürlich keine Satire mehr sonder schon verbotene Schmähkritik.

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